x E x o TAS TREE TE, nm]
3
j
Ü
"
=
р -
1506-94222 -MB8ST
GIVEN BY THE AMERICAN
d Ig» Museum or NATURAL HISTORY 1524 I
; ne Ve En WE :
- ^R wGibson- ^R wrGibson-Invi- T oak
(Se
4. - TS EE ua > г
ER = 2 2 E Tm :
г D
" LA
= TE
Lx "
— += z. 2
‘=
as E: 1
B E à 1
aus _ ,
:
x
was = E ^ Et -— i - - = eu — T
SOCIÉTÉ IMPÉRIALE
DES NATURALISTES
DE MOS COT.
Tome LY.
a
№ 1.
Imprimé aux frais de Mr. А. I. Falz-Fein.
» MOSCOU.
' Imprimerie de l'Université Impériale. (М. Katkoff.)
1880.
E
Mrs t
Mf CN
E |
"T tiet Moss eim 2
GIVEN "Y TE AMERICAN
MUSEUM OF NATURAL HISTORY 1934
LIBRARY
NEW YORK
BOTANICAL
GARDEN
UBER FOSSILE FISCHE DES MOSKAUER GOUVERNEMENTS
von
V. Kiprijanoff.
(Mit 1 Tafel.)
ln Bezug auf die Ueberreste fossiler Fische des Mos-
kauer Gouvernements, die ich von J. В. Auerbach und
G. Fahrenkohl erhalten habe, ist zu bemerken, dass von
diesen Fossilien—nach dem äusseren Aussehn und nach
der Farbe, die sie beim Versteinern erhalten haben, zu ur-
theilen—nicht alle aus denselben Bodenschichten stammen
konnen. In dieser Annahme werden wir auch durch ihre
palaeontologischen (palaeozoologischen) Merkmale bestàrkt.
Alle derartigen Fossilien sind überhaupt ziemlich sel-
ten und diejenigen von ihnen, welche aus den Ablage-
rungen der Juraformation stammen, kommen, nach den
Worten des Professors G. Е. Stschurovsky, öfter, als an
anderen Orten, in den im Profil blossgelegten Schichten
an den Ufern des Flusses Moskwa, in der Nàhe der Dór-
fer Stschukino, Choroschowo, Mnewniki und Dragomilowo
vor. Unter ihnen nehmen natürlich die erste Stelle die
Zähne ein, die wir der Gattung Cladodus zuschreiben,
wobei wir eine neue Species: Cladodus Stschurovske
(vel. Taf. I, Fig. 1—11.) vorschlagen.
Ne 1. 1880. 1
UM. etre
Die Gattung Cladodus hat Agassiz bloss nach den Zähnen,
deren er vermuthlich auch nur wenige besass, gebildet.
Er unterscheidet die Zähne von Hybodus und Cladodus
dadurch, dass bei den Zähnen des ächten Hybodus Ag. die
Hóhe der Seitenzacken in dem Masse abnimmt, in dem
sie sich von der Hauptzacke entfernen, wührend bei den
Zühnen von Cladodus das Verhältniss ein umgekehrtes ist,
so dass die von der Hauptkrone, oder von der Hauptzacke
der Zahnkrone weiter entfernten Seitenzacken hóher sind,
als die der Mitte des Zahnes näher stehenden. Nach allen
anderen, äusseren Merkmalen aber unterscheiden sich die
Zähne von Cladodus Ag. durch Nichts von den Zähnen
von Hybodus Ag. Das erwähnte Kennzeichen erscheint
jedoch wegen der schwachen Entwickelung der Seiten-
zacken ungenügend; das kann man beurtheilen, wenn man
die Zähne auf Taf. I, Fig. 1. 2. 3. und 4. mit einander ver-
gleicht, denn das allgemeine Aussehen dieser Zähne zeigt,
dass sie nicht nur einer und derselben Gattung, sondern
auch einer und derselben Species angehóren, trotzdem dass
an den Zähnen Fig. 1. und 3. die schwach ausgebildeten
Seitenzacken, indem sie sich von der Hauptzacke entfer-
nen, merklich hóher werden; bei dem Zahne Fig. 2. aber
nimmt, umgekehrt, ihre Höhe allmählig ab.
Bei der Beschreibung des mikroskopischen Baues dieser
Zähne drückt Agassiz sich, besonders in Bezug auf die
Zühne von Hybodus (vgl. Poiss. foss., Vol. Ш, p. p. 207
п. 208 und Pl. M', Fig. 1—7.) nicht praecise genug aus
und demnach bleibt als einzige Grundlage für die Bestim-
mung nur der Hinweis des berühmten Ichthyologen auf
die Eigenthümlichkeiten im mikroskopischen Bau der Zähne .
von Cladodus, die auch durch meine Beobachtungen voll-
kommen bestätigt werden. Deshalb rechne auch ich diese
Zähne zu der Gattung Cladodus Ag.
j. TT. CM I“
In A
Obgleich die mikroskopische Bildung der Zähne von
Hybodus dem nämlichen Bau der Zähne von Cladodus
in den allgemeinen Zügen sehr ähnlich ist, so sind doch
in der That die Medullarkanäle bei den letzteren dicker
und bieten in der Zahnkrone weniger Verzweigungen
dar. Ganz an der Spitze der Krone gehen vom mittle-
ren Medullarkanale, », allein nach allen Seiten starke und
lange Kanälchen, o, (Fig. 10), in der Weise, wie das an
den Zähnen von lehthyosaurus beobachtet wird, ab. Am
Querschnitt des Zahnes sieht man stellenweise getrennt
liegende Medullarkanäle, p, die übrigens, wie man auch
sieht, auch in der Längenrichtung die parallele Lage zu
einander, nicht in dem Grade bewahren, wie man sie an
den Zähnen von Cestraeion beobachtet.
Die kalkführenden Röhrchen (tubulae calciferae) der
Schicht и, sind ebenfalls dick, kurz, verzweigen sich aber
bedeutend und ihre Enden bilden eine filzartige Verflech-
tung (Fig. 10. u. 11.) Auf dem Felde der Zahnkanälchen
bemerkt man in der Schicht des glasartigen Dentins {Vitro-
dentin), #, vorzugsweise zum Gipfel der Krone, sternför-
mige Zellen, s, von denen sich Ausläufer abtrennen (Fig.
3105: 11),
Die von mir beschriebenen Zähne gleichen mehr den
Zähnen von Cladodus striatus Ag. (vgl. Vol. Ш, Pl. 22 b,
Fig. 14 u. 17) und unterscheiden sich von ihnen ausser
durch den Boden des Fundories, durch geringere Grösse
und noch dadurch, dass die Krone an einigen von mei-
nen Zähnen mehr comprimirt und überhaupt verhaltniss-
mässig höher ist, die Ränder aber immer scharf sind.
Die Wurzel meiner Zähne ist dick, breit und hat in der
Mitte einen Riss, o, (Fig. 1— 4); die Basis der Krone aber
ist gerade oder leicht wellig; häufiger jedoch kommen nur
dis
|
ET
die Kronen dieser Zähne vor, die Wurzeln aber sind nicht
erhalten (Fig. 5—9.).
Diese Zähne bieten, indem sie im Allgemeinen die der
Species eigenthümlichen Hauptunterschiede bewahren, drei
zanz verschiedene Formen dar und zwar: 1) Taf I, Fig.
1. а, беде. 602) Big. me abc Et
und endlich 3) Fig. 4. а, b, с, d, e u. f. (Bei diesen
Abbildungen giebt die Linie e die natürliche Hóhe dieser
Zühne an, die, behufs deutlicherer Darstellung der Ein-
zelheiten, in etwas grüsserem Massstabe- abgebildet sind.)
Besonders scheint der letzte der bezeichneten Zähne (Fig.
4.) sich von den andern vollständig zu unterscheiden, je-
doch sieht man auch an diesem die Ausbreitung des Email
an der Basis der Krone und die Gezacktheit des letzte-
ren, die sich die Wurzel entlang erstreckt. Die Wurzel
ist im obern Theil ähnlich gebildet, wie alle andern Zähne
dieser Species. Indem ich jedoch in Erwágung ziehe, dass
vorliezende Zähne vollstandig erhalten sind. nehme ich
an, dass als ihre Specieseigenthümlichkeit der Umstand
zulàsslich ist, dass die Zahnkronen nicht von gut ent-
wickelten seitlichen Zacken begleitet sind. Ausserdem be-
rechtigt die Unverletztheit meiner Exemplare bei einer so
charakteristischen Veránderung ihrer Form zum Schluss,
dass die erwähnte Veränderung des áusseren Aussehens
auf eine Veränderlichkeit der Zahnform von Cladodus Ag.
hinweist, je nach dem Platz, den die Zàhne im Rachen
des Fisches einnahmen und je nach dem Alter, wie das
ja bei allen- Thieren, deren Gattungen mit einander ver-
wandt sind, vorkommt. Fig. 10 stellt den verticalen Län-
gendurchschnitt nur durch den Gipfel der Krone eines
Zahnes von Cladodus Stschurovskii n. sp. bei =e facher
lin. Vergr. der Structur der Gewebe dar. Fig. 11. zeigt
DR LE es
einen Theil des verticalen Längendurchschnitts durch die
äussere Kronenschicht, über der Mitte der Krone, zum
Gipfel hin, bei = facher lin. Vergr. des Gewebebaues.
Das Praeparat, nach dem diese Abbildung gezeichnet isi,
war, durch die Politur weniger dünn geworden, als die
Praeparate zu den Zeichnungen Fig. 10. Man sieht hier
die Ausdehnung der gróssten Zahnróhrchen, tu, die von
den Medullarkanàlen ausgehen und sich beim Eintritt in
das glasartige Dentin (Vitrodentin) in die feinsten Ver-
zweigungen, o, theilen. In den Hauptstammen dieser Róhr-
chen gewahrt man Salzkórner, cl.
Ichthyodorulithen.
(Taf. I, Fig. 12, 13 und 14).
Das sind Nadeln oder Stacheln aus den Flossen der Fische,
die nach der Farbe der Versteinerung zu urtheilen, eben-
falls in den oben erwähnten, im Profil blossgelegten Schich-
ten des Moskauer Jura gefunden sein kónnen; sie sind
aber den von Reuss (auf p. 8 des ersten Bandes seiner,
«Bóhmischen Kreideformation») unter dem vom Autor
bloss vorläufig vorgeschlagenen Namen: Spinax. margi-
natus—beschriebenen Nadeln ähnlich.
Die von mir vorgeführten Zeichnungen erklàren hin-
lànglich das äussere Aussehn solcher Nadeln.
Der àussere Belag der Nadeln besteht aus einer dicken,
dunkelfarbigen, durchscheinenden Schicht mit sehr feinen
Strichen auf der Oberfläche und das berechtigt zur An-
nahme, dass wir es hier nicht mit Flossenstacheln, son-
dern wahrscheinlich mit Zahnen zu thun haben. Auf dem
Querschnitt c dieser Nadeln ist es angedeutet, dass die
Dicke ihrer äusseren Hülle recht beträchtlich sein kann.
SED D
Die natürliche Hóhe der Nadeln ist durch die mit e, an
den Abbildungen Fig. 12—14, bezeichneten Linien ange-
geben. (Man vergleiche: Palaeontographica, Bd. XX, ТЫ.
2. «Das Elbthalgebirge in Sachsen» von Dr. Hans Bruno
Geinitz, Zweiter Theil, p. p. 224—296, Taf. 43. Fig. 3—8
Saurocephalus? marginatus Reuss sp.
Xotidanus microdon Ag.
(Taf. I, Fig. 15 u. 16.)
Wenn die Genauigkeit der Angaben von Reuss und die
Unverletztheit der beschriebenen Ichthyodorulithen uns
wegen der Einwirkung des Eisenkieses, der die fossilen
Ueberreste des Moskauer Jura zerfrisst, Zweifel tiber die
Zugehörigkeit dieser Ichthyodorulithen zu den Ablagerun-
zen des Jura und nicht der Kreideformation einflósst, so
müssen wir mit um so mehr Grund bezweifeln, dass die
auf Taf. I, Fig. 15 u. 16 abgebildeten Zähne von Notida-
nus in den Ablagerungen des Moskauer Jura gefunden
sein können, weil ihre Farbe und die grösstmögliche Aehn-
lichkeit mit den Zähnen von Notidanus microdon Ag.
aus der Kreideformation dem entschieden widerspricht.
Die erste meiner Zeichnungen, Fig. 15, stellt ein aus
drei, der Grösse nach wenig unter einander verschiede-
nen, Zacken bestehendes Fragment dar. Der vordere Rand
der Hauptzacke ist mit kleinen Scharten versehn; diese
Scharten bilden sechs Abtheilungen, von denen die drei
letzten klein sind. Am zweiten, zusammen mit dem ersten
gefundenen Fragment eines ebensolchen Zahnes, Fig. 16,
sehen wir nur die erste Zacke der Krone; die Scharten
am vorderen Rande derselben bilden neun und sogar zehn
kleine Abtheilungen.
Ste epe
Die von mir beschriebenen Zähne unterscheiden sich
sowohl von den Zähnen von Notidanus primigenius Ag.
als auch von den Zähnen von Notidanus Münsteri Ag.
durch die gróssere Gleichheit der Kronenzacken und die
feineren Scharten am vorderen Rande der ersten Zacke—
ein Merkmal, das die Zähne von Notidanus microdon Ag.
charakterisirt (vgl. Agassiz. Poiss. Pl. 36, Fig. 1 u. 2 und
Dr.H.B.Geinitz: «Elbthalgebirge in Sachsen» Zweiter Theil.
Taf. 40, Fig. 1. pag. 210.).
Hinsichtlich der Befestigung der Zähne im Rachen die-
ses Fisches muss bemerkt werden, dass die Basis der
Zähne von Notidanus eine viel geringere Verdickung dar-
bietet, als bei Lamna, Oxyrrhina und vielen anderen Fi-
schen. Die Zahnwurzel hat die Form eines, nach unten
zu dünner werdenden Pláttchens, dass in seiner ganzen
Länge gewissermassen in das Gewebe der muskulósen, die
ganze Rachenhöhle auskleidenden Membran übergeht.
ÜBER 04$ KOPFSKELET UND DIE MUNDWERKZEUGE DER
ZWEIFLÜGLER,
von
M. A. Menzbier.
(Mit 2 Tafeln.)
I.
Es sind jetzt gerade 150 Jahre her, seit Svammerdam
sein «Buch der Natur» (Bijbel der natuure) herausge-
geben hat, das heisst, gerade hundert und fünfzig Jahre,
seit man angefangen hat, sich gründlich mit dem Stu-
dium der Insekten zu beschäftigen, und doch bleiben für
uns die Insekten in vieler Beziehung terra incognita. Es
ist auch leicht begreiflich, wesshalb es so ist: an die
Insekten wagte sich Jeder und Jeglicher heran. Viele ver-
wirrten die Sache und schadeten ihr damit, und wenig
waren (verhältnissmässig) Solcher, die wirklich einen
Stein zum Bau der Entomologie hinzugefügt hätten. Und
das eben Gesagte hat nicht etwa auf irgendwelche klein-
liche, unwichtige Fragen Bezug: das ginge noch an,
nein—Fragen der grössten Wichtigkeit bleiben unerörtert
und verwickelt, wie z. B., die Frage über die Mund-
theile, den Thorax, die Geschlechisanhänge u. and. m.
NINE) MNT
Mit dem Studium der Mundtheile haben sich schon sehr
Viele beschäftigt, doch kónnen. wir uns, von Jahre 1816,
als die classische Arbeit von Savigny erschienen war,
bis zur heuligen Zeit eines Wissens der Mundtheile al-
ler Insektenordnungen nicht erfreuen. Ein Schema war
gegeben, doch ist es bis jetzt nicht gelungen, Alles dar-
auf zu reduciren. Am meisten Schwierigkeiten boten in
dieser Hinsicht einige Formen der Zweiflügler, z. B., die
Musciden dar. Man schrieb und sprach über sie Vieles,
noch mehr gab man von ihnen Abbildungen, doch in
alledem war sehr wenig Wahrheit. Solch ein ungenügen-
des Resultat lenkte meine Aufmerksamkeit auf sich, ich
ging an das Studium der Mundtheile der Zweiflügler,
und ich glaube, dass es mir jetzt gelungen ist, die Fra-
ge richtig zu stellen und sie wenigstens theilweise zu
lósen. Ich liess mich bei meiner Arbeit von keiner vor-
gefassten Idee hinreissen: ich ‚hatte zwar vor mir das
Schema, doch war ich jederzeit bereit, darauf Verzicht zu
leisten, sollten die Thatsachen damit nicht übereinstim-
men und auch nur aus den Thatsachen zog ich meine
Schlüsse. Meine Aufgabe war den Bau des Rüssels bei
den saugenden Fliegen zu erórtern. Natürlich konnte ich
mich dabei unmóglich nur auf die Musciden beschränken
und desshalb suchte ich ausser diesen zum vergleichenden
Studium noch einige besonders belehrende Formen aus.
Bevor ich jedoch auf die Darlegung der Resultate meiner
Arbeit übergehe, halte ich es für nóthig, einen Blick auf
die Literatur zu werfen, um einen bestmóglichst klaren
Begriff von dem jetzigen Zustande der Frage über die
Mundtheile der Insekten, speciell der Zweiflügler zu geben.
up m
Das erste hervorragende Werk über die Insekten «Biblia
naturae» von J. Swammerdam *) enthält sehr wenig Mit-
theilungen hinsichtlich der Anatomie der Zweiflügler. Der
Autor sprieht mit grosser Vorliebe über die inneren Or-
gane der Larve und der Imago aus der Fam. Stratiomy-
dàe und seine Arbeit hat für uns eine sehr geringe Be
deutung. ;
Dessgleichen auch über das Werk von Réaumur ?), wel-
cher bei den damaligen Forschungsmethoden natürlich
den Bau der Insekten. gründlich nicht studiren konnte und
sich nur darauf beschränkte, uns hôchst oberflüchliche
Kenntnisse mitzutheilen. Uebrigens sind die Abbildungen
der äusseren Fresswerkzeuge bei den meisten Insekten sehr
treffend gemacht, und was den Réaumur'schen Memoiren
am meisten gebricht, ist der Mangel einer allgemeinen
Idee und einer Nomenclatur.
Einen ganz anderen Charakter trágt, wie es scheint, das
Werk von Raffredi?), welches fast 30 Jahre nach den
Memoiren von Réaumur erschienen ist. Leider ist mir sel-
biges nur fragmentarisch bekannt, so dass ich mich dabei
nicht aufhalten kann.
Schon im Jahre 1798 machte man den Versuch, allgemeine
Schlüsse über den Bau der Mundtheile der Insekten zu
ziehen, doch blieb dieser Versuch ohne Erfolg. Fabricius
nämlich und gleich darauf Clairville *) theilten die In-
sekten in kauende (broyeurs) und saugende (suceurs) ein
(derselben Eintheilung folgte spáter auch Lamarck), und
lange Zeit hielt man die Mundtheile der Vertreter dieser
2 [nsektengruppen für etwas ganz Verschiedenes, bis die-
se Meinung einen Gegner in der Person von Savigny
fand.
Das nüchste Werk bezüglich der Anatomie der Zwei-
flügler gehört Treviranus *). Es erschien im Jahre 1812.
|
Obgleich der Verfasser dieser Arbeit ziemlich umständ-
lich einige Theile der Organisation des Tabanus bovinus
behandelt, werde ich mir erlauben, seine Beschreibun-
gen nicht anzuführen, da sie, bevor ein Schema des Baues
der Mundtheile bei den Insekten erschienen war, ge-
macht. worden sind, und fiir uns, als ein den allgemeinen
Schlussfolgerungen fernstehendes Werk, wenig Bedeu-
tung hat. |
Als ein classisches, in der Entwickelang der Entomo-
logie epochemachendes Werk erscheint das Memoire von
Savigny «Théorie des organes de la bouche des animaux
invertébrés et arliculés, compris par Linné sous le nom
d'insectes» 5). Savigny lenkte seine besondere Aufmerksam-
keit auf die Veränderung in der Art der Ernahrung bei
der Larve und der Imago gewisser Insekten und auf die
damit verbundene Veránderung im Bau der Mundtheile und
gab dieser Erscheinung eine hóchst einfache Erklarung: sei-
ner Ansicht nach haben wie die Larve, so auch die Imago
ein und dieselben Mundtheile, nur dass selbige mit dem
Alter und der Metamorphose andere Gestallen annehinen.
Daraus kommen wir auf vollständig logischem Wege zu
dem Schlusse, dass bei allen Insekten im Stadium der Imago
die Mundtheile ein und dieselben, nur anders gestaltet
sind. Er führt eine Menge Beispiele an bei der Beschrei-
bung der Umformungen der Mundtheile bei den Lepidopte-
ren und sagt: «On peut trés bien, comme l'a fait judicieu-
sement M. de Lamarck, diviser la classe des insectes en
insectes broyeurs et en insectes suceurs; mais je ne pense
pas qu'on puisse tirer le caractére de ces divisions, de la
présence ou de l'absense des mandibules. Je suis convain-
cu, que, lorsqu'on aura mieux examiné la bouclre des
insectes proprement dits, c'est à dire, à six pattes et à deux
antennes, on trouvera, que, quelque forme qu'elle affecte,
2 (Vs
=
elle est toujours essentiellement composée des mêmes 616-
mens. Et quelle prodigieuse variété n'observe-t-on pas aussi
dans la structure des ailes et des antennes? Cependant,
quel que soit l'aspect de ces parties, qui oserait les mé-
connaitre? On sait que l'organe est le méme: l'usage seul
est modifié ou changé.» Sich darauf stützend, geht Savigny
weiter und zeigt uns die Umformungen der Mundtheile
bei den Hymenopteren. Hier machen wir auf eine Stelle
des Memoir's aufmerksam, nàmlich, wo der Verfasser seine
Theorie über die Mundtheile entwickelt (|. c. 12, 13).
Nach dem Studium der Hymenopteren kommt Savigny
zu dem Resultate, dass ausser der Oberlippe, den Mandi-
beln, Maxillen und der Unterlippe, noch 2 Gebilde, die an
der Bildung der Mundwerkzeuge theilnehmen, da seien: die
Epipharynx, oder epiglosse, (schon von Réaumur bemerkt),
d. h., ein unpaarer Auswuchs, welcher vom oberen Rande
der Pharynx ausgeht, und die Hypopharynx oder langue,
vom unteren Rande der Pharynx ausgehend. «Voilà donc,
lesen wir bei Savigny (13), la bouche des Hymenoptères
composée de quatre organes impaires, sans y comprendre
la ganache ou le menton; savoir: la lèvre supérieure,
l'epipharynx, l'hypopharynx, et la lèvre inférieure, et de deux
organes paires, les mandibules et les mächoires». So gibt
nun Savigny der Einrichtung: der Mundiheile eine typische
Form, auf welche alle einzelnen Falle zurückgeführt wer-
den kónnen und àussert, auf die Zweiflügler übergehend,
eine hóchst richtige Ansicht hinsichtlich der Einrichtung
der Mundwerkzeuge bei diesen Insekten. «La lévre inféri-
eure, sagt er über die Dipteren, existe presque toujours;
elle constitue la trompe proprement dite. Les machoi-
res existent de méme presque toujours: ce sont elles qui
portent les palpes, de sorte que les Diptéres ont deux
palpes maxillaires, et n'ont point de palpes labiaux. Quand
VEN 10) BER
les mächoires semblent disparaitre, comme dans les Mou-
ches proprement dites, c'est qu'elles se confondent avec
la lévre inférieure. Les mandibules ne s'observent que dans
quelques genres: elles sont, par exemple, trés visibles
dans les Taons, où elles ont la forme de deux lames trés
deliées. L'hypopharynx et l'epipharynx sont la soie, ou
les deux soies intermediaires. La lévre supérieure est une
soie ou écaille plus large, qui couvre les autres.» Es ist
sehr zu bedauern, dass Savigny nur die Mundtheile des
Tabanus italicus erforscht und abbildet, da dieser ehren-
werthe Autor, unzweifelhaft, sich auch im vielfältigeren
Studium zurechtgefunden hatte. Wenn er einige Abbildun-
cen des Rüssels der Musciden und anderer Arten geliefert
hatte, so würden die Zoologen ein für alle Mal der Mühe
enthoben sein, unzuverlässige Meinungen zu àussern. Die
Sache ist die, dass Savigny den Organismus vom philo-
sophischen Standpunkte aus betrachtete, seine Schlüsse
aus einer Menge von Thatsachen zog, und dass, wenn jetzt
einige seiner Ansichten anderen Platz machen mussien,
dieses nur durch die Bereicherung unserer Kenntnisse zu
erklären ist und durchaus nicht hindern kann, Savigny
einen hervorragenden Platz inmitten der Entomologen
aller Zeiten zu sichern. Ohne weiter auf die Details des
Savigny'schen Werkes einzugehen, da wir alle uns interes-
sirenden Stellen bereits angeführt haben, wollen wir nur
bemerken, dass Savigny, zugleich mit Oken die Unterlippe
für zusammen gewachsene Kiefer des dritten Gliedmas-
senpaares hielt und in den Mundtheilen nur eine Umwand-
lung der Bewegungsorgane sah (2 M. 41—49).
Einige von den neueren Entomologen machen Savigny
den Vorwurf, er hätte die Epi- und Hypopharynx auf das
allgemeine Schema nicht reducirt, indem er sie zugleich
mit der Oberlippe für unpaare Gebilde ausgab.
BR N
Zwar gab Savigny der Bedeutung und Entstehung die-
ser Gebilde keine Erklärung, doch können die Versuche
von Brullé und Gerstfeld, die Epi- und Hypopharynx auf
die Verschmelzung zweier ursprünglich paariger Anhänge
zu reduciren in Ermanglung von Thatsachen auch die Kritik
nicht aushalten. Folglich haben weder diese, noch Savigny
die Bedeutung der Epipharynx und der Hypopharynx er-
klärt, und Savigny blieb wenigstens den Thatsachen treu.
Dass die Epi- und Hypopharynx unpaare Gebilde sind, hof-
fen wir in unserer Schrift nachzuweisen, da wir weiter
unten auf den Ursprung dieser Anhänge zu sprechen kom-
men werden.
Der chronologischen Reihenfolge nach müssen wir uns
jetzt mit den Werken von Newport bekannt machen. Bevor
wir jedoch Newport's Ansichten über die Mundtheile der
Insekten kennen lernen, halte ich es für nöthig, einige
Worte in Bezug auf die Veränderung der Forschungsrich-
tung in dieser Wissenschaft zu sagen — einer Verände-
rung, welche durch die Ansichten von Savigny hervorge-
rufen wurde. b
Schon vor Savigny waren einige Entomologen, die die
Mundtheile der Insekten sehr genau studirt hatten (natürlich
so weit, als es ihnen die damaligen Mittel erlaubten) doch
wussten sie selbst nicht was für ein Endziel ihre Beobach-
tungen haben sollten, und in ihren Arbeiten empfindet
man einen vólligen Mangel einer allgemeinen leitenden Idee.
So gibtuns Réaumur, z. B., ganz ertrügliche Abbildungen
des Fliegenrüssels (T. 4, Mém. 5. pl. 16, F. 13), der Mund-
theile der Bremse (Pl. 18) u. s. w. doch fehlt bei ihm
jegliches vergleichende Studium dieser Theile und seine No-
menclatur ist ganz willkürlich angewandt. Als aber seit
Savigny ein Schema für den Bau der Mundtheile gegeben
war, als leizteres von Allen anerkannt wurde, da Savigny
В —
ihre wissenschaftliche Berechtigung durch eine Masse von
Beispielen nachgewiesen hat, so wurde schon dadurch al-
lein den Arbeiten der späteren Entomologen nicht nur
eine bestimmte Aufgabe gegeben. sondern auch eine be-
stimmte Ordnung in den Gang der Arbeiten eingeführt.
Nachdem das Schema einmal anerkannt worden war, blieb
nur die einzelnen Fille auf selbiges zn reduciren, doch
so erleichtert die Aufgabe dadurch auch wurde, herrsch-
te nach Savigny noch einige Zeit hindurch doch eine
grosse Confusion. Der Grund dessen ist folgendes: Savigny
äusserte, gleich nach Oken, die Meinung, dass die Unter-
lippe durch die Verschmelzung des dritten Kiefernpaares
gebildet werde (die Oberlippe hielt man vor Brullé für
ein unpaares Gebilde), dass die Mundwerkzeuge (die Man-
dibeln, Maxillen und das Labium) nur umgeformte, den
Gliedmassen homologe Anhänge seien; doch gab Savigny
kein Schema für den Bau der Kiefern und als nach ihm
die Entomologen die Theile der Unterlippe mit den Maxil-
lentheilen zu vergleichen anfingen, so entstand die erste
Zeit ‘wieder eine grosse Verwirrung. Man führte die Be-
zeichnung «Mentum, submentum» ein, doch jeder Entomo-
log schrieb diesen Theilen seine besondere Bedeutung zu;
es waren eben keine festen, streng geregeite Ansichten
ausgearbeitet. Dieses Uebergangsstadium übte auch auf
Newport seinen Einfluss aus. Newport's Broschüre ") gehórt
zu den capitalsten Arbeiten in der Entomologielehre, doch
haben sich in seine Behandlung der Frage über die Mund-
theile, viele Irrthümer eingeschlichen. Nach dieser Ab-
schweifung, welche den Zweck hatte zu zeigen, dass nach
Savigny die meisten der in den entomologischen Arbeiten
gemachten Fehler (namentlich die Mundtheile betreffend)
von keiner grossen Bedeutung waren, gehe ich zu einer
gründlicheren Analyse der Schlussfolgerungen Newport's
über. «In the organisation of the mouth the same parts exist
in Diptera as in the preceding orders», sagt Newport (903),
«but modified in form to adapt them to a different mode of
use. Thus we have seen that in Hymenoptera and Lepi-
doptera it was simply necessary that the parts should be
elongated, to enable the insects to obtain the liquid food
already prepared for them; but in Diptera not merely was
it necessary that this should be the case, but also that
their form should be materially altered, to adapt them
to a mode of employment different from that of analogous
parts in other insects. Thus in Tabanidae, the labrum and
mandibles are used like lancets, to pierce the integuments
of other animals, before these parasitic blood-suckers can
obtain the living fluid they are in quest of; while in other
species, as in Bristalis floreus, which subsists both on
the pollen and honey of flowers, the mandibles and ma-
xillae are employed to scrape off the pollen from the an-
thers, before it is conveyed along the tube formed by the
united parts of the mouth to the pharynx. In other Dip-
tera, of which the food is entirely fluid and easily ac-
cessible, as in the common house-flies, Muscidae, all the
parts of the mouth are soft and fleshy, and simply adap-
ted to form a sucking tube, which in a stale of rest is
closely folded up in a deep. fissure, on the under surface
of the head, formed by the two sides of theclypeus. On
the other hand, in the Oestridae, which, as we have seen
in the Phryganidae, Bombycidae, and others that take
no food in their perfect state, all the parts of the mouth
have entirely disappeared.»
Ich habe mit Fleiss diese Stelle angeführt, um den Le-
ser mit Newporl's Ansicht über die Gründe der Um-
wandlung der Mundtheile der Insekten bekannt zu ma-
chen. Wie aus dem eben angeführten Citate zu ersehen ist,
schliesst sich N. vollkommen der Meinung Savigny's an:
der Eine, wie der Andere, erklären die verschiedenen For-
men der Mundtheile, ihre Umgestaltungen durch die Ac-
comodation zur Nahrungs- und Ernahrungsart, was aber
die specielle Behandlung dieser Theile anbetrifft, so haben
sich in diese ziemlich viele Fehler eingeschlichen. Fangen
wir damit an, dass seiner Ansicht nach, die Oberlippe
bei der Musca als selbststándiger Theil nicht existirt, son-
dern mit den Mandibeln zusammen die Chitinplatte bildet
«which togetter form an arch on the front of the mouth or
base of the proboscis» (904). Wie aus den von mir ange-
führten Beispielen zu ersehen sein wird, sind bei der Musca
die Mandibeln ganz spurlos verschwunden und das, was
N. für das mit den Mandibeln zusammengewachsene Lab-
rum halt, ist das Labrum und ein Theil der Labium. Dann
kommt N., zu den Maxillen übergehend, zu folgender Schluss-
folgerung: «In all the Muscidae.... the basilar portion
of the proboscis is formed by the uuion of the laciniae
above and the labium below, as in Hymenoptera, and that
ihe labium forms the chief portion of the organ, contrary
to the opinion Desvoidsy, who believed that the proboscis
of Diptera was formed of the maxillae alone, and to that
of Savigny who regarded the proboscis as formed only of
the labium».
Ich weiss nur nicht, woraus N. schliessen konnte, dass
nach Sav. der Rüssel der Fliegen ausschliesslich durch die
Unterlippe gebildet werde. Auf Seite 13 des ersten Me-
moir's ist klar und deutlich gesagt: «Les máchoires existent
de méme presque toujours: ce sont elles qui portent les
palpes, de sorte que les Diptéres ont deux palpes maxil-
laires, et n'ont point de palpes labiaux. Quand les máchoi-
res semblent disparaître, comme dans les Mouches pro-
уе de) 1880. 2
LE Wood
prement dites, c'est qu'elles se confondent avec la lèvre in-
férieure».
Ueber das Mentum und die Ligula werde ich mich gar
nicht weiter verbreiten, da es schwer ist, sich sogar eini-
zermassen in der Confusion, die in Betreff dieser Gebilde
in Ns Broschüre herrscht, zurechtzufinden.
In unserer Uebersicht erwähnen wir ferner Erichson’s, *)
der seinerseits sich für die Bildung der Unterlippe durch
die Verschmelzung des einen Kiefernpaares ausgesprochen
hat, dafür aber in grossen Fehler verfallen ist, indem er
zugab, dass ausser dem einen Kiefernpaare an der Bil-
dung der Unterlippe noch das Mentum und die Ligula, die
er als verschiedene Gebilde betrachtet, Antheil nehmen.
Seiner Ansicht nach ist das Mentum (das, was wir heutzu-
tage Submentum nennen) der Oberlippe analog und die
Ligula erscheint bei ihm bald als ein besonderes selbstän-
diges Organ, (bei den Coleopteren, Hymenopteren), bald
wird sie durch den Zusammenwuchs der Laden (lobi)
zebildet (Orthoptera, Neuroptera). Ohne Zweifel verwech-
selt E. verschiedene Gebilde.
Burmeister *) konnte von der Idee seiner Vorgänger
hinsichtlich des Ursprungs der ‘Unterlippe aus den Kiefern
des dritten Paares, nicht lassen, doch sprach er sich für
die Bildung des Mentum aus dem Zusammenwuchs der
Cardines und der Stipites aus.
Die ganze Verwirrung an der Nomenclatur der Mund-
theile, welche in der Wissenschaft von den Entomologen
der Jahre 1816— 44 gemacht worden ist, entwirrt Brullé*°),
Er sieht in den Mundtheilen der Insekten eine Umfor-
mung paariger, den Anhángen der Kórpersegmente (nach
Oken Gliedmassen) entsprechender Anhänge und giebt dem
Kopfbau der Insekten folgendes Schema: der Kopf der In-
sekten besteht aus 6 Segmenten, deren jedes einen paa-
rigen oder unpaaren Auhang besitzt; die unpaaren Anhänge
sind aus dem Zusammenwuchse der paarigen entstanden;
auf dem ersten Segmente erscheint als Anhang das Lab-
rum, auf dem zweiten—die Epipharynx, auf dem dritten—
die Hypopharynx, auf dem vierten — die Mandibeln, auf
dem fünften— die Maxillen, und auf dem sechsten endlich—
das Labium, welches aus den verschmolzenen Kiefern des
dritten Paares entstanden ist; folglich sind das Labium,
die Epi- und Hypopharynx und das Labrum—homolog; die
zanz entwickelte Maxille besteht aus einem Basalgliedchen—
cardo, einem zweiten—stipes, dem ein palpus aufsitzt, ei-
nem dritten—lobus internus, und einem vierten --- lobus
externus s. galea; bei der Bildung der Unterlippe, ent-
stehen aus den an ihrem Innenrande verschmolzenen car-
dines — das Submentum, aus den zusammengewachsenen
stipites—das Mentum, aus den Laden—die Ligula.
Anziehend ist dieses Schema sehr, Schade nur, dass in
ihm auch die Epi- und Hypopharynx Platz gefunden ha-
ben. Diese verderben Alles, da sie auf keinerlei Art auf
umgeformte paarige Anhänge reducirt werden können.
Weit weniger Bedeutung, als Brullés Werk, hat für
uns das Werk von Cuvier «Règne animal» und die mit
dieser Ausgabe im engen Zusammenhange stehenden Bro-
schüren von Blanchard **). Die Abbildungen sind meisten-
theils richtig, doch nicht richtig ist die Nomenclatur.
Im «Règne animal» nämlich trägt die Hypopharynx der
Musciden überall, wo sie existirt, den Namen Mandibeln
(zusammengewachsene). Blanchard denkt diese Ansicht
durch die Vertheilung der Nerven zu rechtfertigen: nach
seiner Angabe geht das vom Ganglion infraoesophageum
ausgehende Nervenpaar, welches bei den mit 6 Mund-
theilen versehenen Dipteren zu den Mandibeln geht, bei
den anderen Zweiflüglern (Milidae, Muscidae) zu dem,
9*
mu ee
was wir Hypopharynx nennen. Weit entfernt letzterem
widersprechen zu wollen, bemerke ich nur folgendes: das
Studium des Rüssels bei den Syrphiden lásst uns zu dem
Schlusse kommen, dass die Mandibeln bei denjenigen For-
men der mit einem Rüssel versehenen Zweiflügler, die
solche besitzen, zu beiden Seiten der Hypopharynx, et-
was mehr nach aussen, liegen und folglich, dass es sehr
leicht móglich ist, dass bei vollkommener Verkümmerung
der Mandibeln, die ihnen gehürigen Nervenzweige die
Muskein der Mandibeln innerviren, die zwar auf ihrem
Platze bleiben, aber schon die Theile der Unterlippe in
Bewegung setzen (darüber zründlicher beim Studium der
Musculatur und des Nervensystems).
Sodann gehe ich auf Gerstfeld über, dessen Arbeit im
Jahre 1853 erschienen ist. Die allgemeinen, am Anfange
des Werkes geäusserten Ansichten lassen Nichts zu wün-
schen übrig, d. h.,sie geben ein sehr schónes Schema für
den Bau des Insektenkopfes und seiner Anhänge. Der
Verfasser sucht die Mundtheile der saugenden Insekten
auf Brullés Schema zu reduciren und spricht sich, indem
er als Typus der Mundtheile den Bau derselben bei den
kauenden Insekten annimmt, entschieden für Brullé's
Theorie aus, nach welcher das Labrum, Labium, Epi-und
Hypopharynx für den Zusammenwuchs ursprünglich paa-
riger, den Kiefern entsprechenden Anhänge, gehalten wer-
den, d. h., er erkennt (nach der Zahl der Kopfsegmente)
6 Paar Anhänge an (Einleit. 1—12.). Wenn wir noch hinzu-
fügen, dass Gerstfeld auf Seiten derjenigen Zoologen steht,
die sich für die Ansicht, dass die Mundtheile umgeformte
Gliedmassen seien, erklärt haben (4 — 5), so erscheinen
uns seine Ansichten für jene Zeiten streng logisch und
philosophisch. Leider nimmt die Sache eine ganz andere
Wendung, sobald Gerstfeld, wie auch Brullé, seine Theo-
Fr.
rie durch Thatsachen unterstützen will. Epi- und Hypo-
pharynx auf eine Umformung zweier Paare Anhänge zu-
rückzuführen, giebt es keinerlei Móglichkeit und das ganze
Schema muss bei einer sorgsameren Forschung eine gänz-
liche Umwandlung erfahren. Wie es mir scheint hat dem
geehrten Verfasser bei seinen Arbeiten dasselbe geschadet,
was letzterzeit auch dem Künckel D'Herculais geschadet
hat: еше vorgefasste Idee, das Verlangen bei allen Insek-
ten durchaus dieselben Mundtheile herauszufinden, als ob
mit der Veränderung der Funktion nicht auch gänzliche
Verkümmerung gewisser Theile eintreten kónnte, und eine
blinde Nachahmung der Autorität Brullé's.
Weisen wir auf die Fehler Gerstfeld's bei der Beschrei-
bung der Mundwerkzeuge bei den Zweiflüglerr, was für
uns im hóchsten Grade wichtig sein muss, hin. Fangen
wir von den Musciden an. Die Unterlippe bei der Musca
ware ganz richtig beschrieben, wenn die Beschreibung
der Maxillen auch richtig gewesen wäre. Für die Maxillen
hält G. 2 Platten in der Form eines unregelmässigen, mit
der Spitze nach vorn und der Basis nach hinten gerichte-
ten Dreiecks, zu welchen, seiner Ansicht nach, auf der
oberen (vorderen) Seite der Rüsselbasis, die Palpi maxil-
lares hinzugehóren (S. 24, Taf I, Abb. 1. D. d.). Hätte
G. den Rüssel sorgfáltiger untersucht, so hätte er sich
überzeugen kónnen, dass die von ihm für Maxillen ge-
haltenen Gebilde nur chitinisirte Rachenwände seien, welche
mit der vorderen Unterlippenwand zusammengewachsen
sind (darüber gründlicher weiter unten; dieses Gebilde
habe ich unter dem Namen Fulcrum beschrieben).
So kommt es heraus, dass G. für palpi maxillares zwar
wirklich die palpi maxillares gehalten hat, nur dass diese
mit seinen Maxillen, welche nicht zu beiden Seiten, son-
dern innerhalb des Rüssels gelegen sind, Nichts zu thun:
"COEM" | |
NOU pene
die palpi erscheinen augenscheinlich als die einzigen Ue-
berreste der Maxillen und folgiich wird die Dasis des Rüs-
sels nur durch die Unterlippe und die an sie angewach-
senen palpi maxillares gebildet. Das, was 6G. für Mandi-
beln halt (2 kleine dreieckige Chitinplattchen auf der
Vorderwand der Rüsselbasis hinter den palpi maxillares,
S. 24), ist eigentlich weiter nichts, als eine Verdickung
der vorderen Unterlippenwand, welche nicht einmal bei
jeder einzelnen Musca zu finden ist, und hat mit den Man-
dibeln, wie aus den weiter unten angeführten Beispielen,
wo die mit typischen Mandibeln versehenen Formen mit
der Muscidenart verglichen werden, zu ersehen sein wird,
Nichts gemein.
Die Oberlippe ist richtig beschrieben, dafür aber er-
scheint die unter ihr liegende Platte, der G. den Namen
Hypopharynx giebt,gar nicht als zusammengewachsene Stile
(stipites) eines Kiefernpaares. Unterhalb des Labrum giebt
es wirklich. eine unpaare Chitinplatte, die aber weiter
Nichts als ein chitinisirter Auswuchs der unteren Rachen-
wand ist, ein Auswuchs, der mit der Oeffnung des Aus-
mündungskanals der Speicheldrüse verwachsen ist. Dieses
Gebilde hat G. ohne Zweifel gar nicht gesehen, da sein Bild,
welches die Hypopharynx darstellt, ein künstliches Pro-
duct ist: solch ein Gebilde bekommt man, wenn man die
Oberlippe nach einer Maceration im Kali causticum, pra-
parirt; dann löst sich die obere Wand der Labrum leicht
von der anderen ab, an welche der obere Auswuchs der
Rachenwand angewachsen ist und wir bekommen das
Práparat, welches G. uns auf seinem Bilde vorführt. Die
Striche S sind eigentlich Muskelsehnen der Oberlippe.
An der Stomoxys calcitrans beschreibt G. die mit der
Unterlippe verwachsene Mandibeln und Maxillen. Doch
wiederum fehlen der Stomoxys, wie der Musca die Man-
dibeln gänzlich und von den Maxillen sind nur die palpi
übriggeblieben, ausser dem Labium sind nur das Labrum
und die unpaare Chitinplatte, deren Ursprung oben gezeigt
ist, entwickelt,—eine Platte, die G. gang richtig für Hy-
popharynx ausgiebt.
Bei den Syrphiden hat G., wie es scheint, die Mandi-
beln mit den Maxillen verwechselt; übrigens ist der Rüs-
sel der Syrphiden nicht abgebildet und desshalb ist es
schwer irgend einen begründeten Einwand zu machen,
um so mehr, als die Beschreibung selbst hóchst undeut-
lich ist.
Die Beschreibung der Mundwerkzeuge bei der Empis
ist ziemlich genau, nur dass wieder in der Erklarung des
Ursprungs der Hypopharynx ein Fehler gemacht worden
ist. Auf Grund meiner, ich muss gestehen, fragmentarischen
Beobachtungen hinsichtlich der Entwickelung der Musciden
und meines gründlichen Studiums des Rüsselbaues bei der
Imago, muss ich die Verschmelzung des Auswuchses der
oberen Rachenwand (Epipharynx) mit dem Labrum als
Factum hinstellen, während der Auswuchs der unteren
Rachenwand an seinem hinteren Theile mit dem Ausmün-
dungskanal der Speicheldrüse verwächst und als Nadei
oder Lancette, mit welcher die stechenden Arten ihre
Beute durchbohren, erscheint. |
Es ist interessant, dass G. bei der Beschreibung der
Mundtheile der Bremsen auf eine Längsfurche an der un-
teren Seite der Oberlippe hinweist, d. h., auf eine durch
die Verschmelzung der Epipharynx mit der Oberlippe gebil-
dete Furche, deren Bedeutung für ihn natürlich unver-
standlich blieb.
Ich will mich nicht weiter bei der Arbeit Gerstfeid’s
aufhalten, da ich mit den anderen Arten, die er erforscht
hat, mich nicht beschäftigt habe. Ich erlaube mir nur fol-
c C LE
zendes zu sagen: weiter unten angeführte Beispiele und
Beschreibungen werden nachweisen, dass der Ursprung
der unpaaren Platte, die G. Hypopharynx nennt und für
das Resultat des Zusammenwuchses eines Kiefernpaares aus-
giebt, gerade der ist, den ich beschrieben habe: ein Aus-
wuchs der unteren Rachenwand, nämlich; und dass, folg-
lich, ein Gliedmassenpaar, welches für G’s Schema zur
Entstehung der Mundtheile aus 6 Gliedmassenpaaren noth-
wendig ist, in der That саг nicht vorhanden ist. Aus-
serdem beschreibt G. selbst an einer Stelle die Epipharynx
(11, 86) als ein Gebilde, welches im engsten Zusammen-
hange mit dem Labrum steht, und an einer anderen als
ein zartes, vorne abgerundetes, hinten dagegen mit den
Gabeln versehenes Chitinzüngelchen. So viel ich bemer-
ken konnte, genügte letzteres vollkommen, um G. die
Epipharynx, als aus zwei Hälften verschmolzen, erscheinen
zu lassen. Jedes symmetrische Gebilde aber als Resultat
einer Verschmelzung zweier besonderen Hälften darzustel-
len, scheint mir doch etwas zu unbegründet zu sein. Wenn
wir noch hinzufügen, dass die Epipharynx oft gänzlich
fehlt, so wird es keinem Zweifel unterliegen, dass G. sich
von der vorgefassten Idee über die 6 Kopfsegmente mit
ihren 6 Gliedmassenpaaren hinreissen liess und aus Ver-
langen letztere durchaus zu beweisen, sich sogar durch
die Thatsachen nicht eines anderen belehren liess.
Ueber die Arbeit von Griffith and Henfrey **), sowie
über die von Hunt '*) enthalte ich mich jeglichen Aus-
spruchs, da die ersten nur sehr schlechte Abbildungen
gewisser Theile der Musca domestica liefern, während
Hunt weiter nichts, als die Bedeutung der Pseudotracheen
am Rüsselende der Musca vomitoria zu erklären, zum
Ziele hatte.
Ganz paradox ist die von Mayer '*) hinsichtlich der
ee
Pseudotracheen geäusserte Meinung. Dieser ist geneigt,
in den Pseudotracheen am Eude der ОщегИрре bei den
Musciden, einerseits das Geruchsorgan und andererseits
das Stimmorgan zu sehen.
In demselben 60-sten Jahre ist das Werk von Sundevall'*)
erschienen, in welchem die Mundtheile der zu der Ord-
nung der Zweiflügler gehörigen Musca, Stomoxys calcitrans,
Tabanus, Asilus, Syrphus und Pulex sehr gut und richtig
beschrieben, aber schlecht abgebildet sind. Doch sogar
in diesem, meiner Ansicht nach, besten Werke hinsichtlich
der Mundtheile der Zweiflügler, bleibt noch Vieles zu
wünschen übrig. Erstens, ware überall eine eingehen-
dere Behandlung der Einzelheiten wünschenswerth; sodann
verfällt der Verfasser in einen Irrthum, indem er aussagt,
das Labrum, sowie die Saugzunge (Hypopharynx) hatten
ein Jedes eine der Lànge nach gehende, am Ende offene
Róhre, die zum Rachen führt; die Sache ist die, dass
weder das Labram, noch die Hypopharynx еше vollstan-
dige Róhre besitzt, sondern. nur einen Kanal, dessen Ur-
sprung ich spater beschreiben werde; ausserdem führt der
Kanal der Hypopharynx durchaus nicht in den Rachen,
sondern in den Ausmündungskanal der Speicheldrüse,
den Sundevall weder bemerkt noch abgedildet hat. Die
Musculatur ist fast gar nicht erforscht, überhaupt ist in
dieser Arbeit nichts Ganzes, Vollständiges, obgleich die
darin geäusserten allgemeinen Ansichten streng wissen-
schaftlich sind.
Sodann gab im Jahre 69 Suffolk *") eine Beschreibung
und Abbildungen des Rüssels der Musca vomitoria heraus.
Ich kenne diese Arbeit nur aus einem Citate von Jules
Künckel, welcher über sie folgendes sagt: «Les dessins
et les observations de M. У. T. Suffolk ayant pour objet de
faire mieux connaître la structure de la trompe de la Mouche
ET NEN
(M. v.) manquent complétement le but; aucun fait nouveau
ne ressort, et l'auteur lui-même ne professe pas une
opinion assurée sur l'usage des parties de la trompe qu'on
nomme les fausses trachées....»
Endlich bleibt mir nur noch übrig einige Auszüge aus
der Monographie «Musca vomitoria,» von Lowne ‘*) zu ma-
chen, um, da es mir unmöglich war die letzte Arbeit in
diesem Wissenschaftszweige von J. Anthony") zu bekom-
men, damit die Uebersicht der Literatur, welche speciell
die Mundtheile der Zweiflügler behandelt, zu schliessen.
So weit sie mir aus den Citaten von Künckel bekannt
ist, wird in ihr hauptsáchlich über die Pseudotracheen
gesprochen.
Lowne beschreibt ziemlich gründlich den Rüssel der
Musca vomitoria, macht aber dabei hóchst originelle Aeus-
serungen. So ist das erste, das einem auffällt, die Ein-
theilung des Rüssels in drei Segmente, weiter Nichts als
ein Spiel der Phantasie. Das erste Segment besteht sei-
ner Ansicht nach aus der Epistoma, den Maxillen und
«chiefly of a funnelschaped membrane continuous with
the antennal segment around the oral cleft.»
Was das für eine Membrane ist, hält L. nicht für nó-
thig zu erklären, L's Epistoma jedoch ist weiter nichts als
Gerstfeld's Mandibeln, d. h., es ist weder das Eine, noch
das Andere. Was aber am besten ist, ist folgendes: L.
sah Chitinbildungen auf den Rachenwänden der Larve
(Cap. II, Abb. 3 u. 3-a u. b) und hielt sie für Maxillen;
sodann fand er im Rüssel der Imago Gebilde, die Etwas
der Form nach an diese Larvenmaxillen (wie er sie nennt)
erinnern. Er fand nun, dass diese Gebilde nur aus sei-
nen Larvenmexillen entstanden sein kónnen, nur dass sie
bei der Imago ans Labrum angewachsen sind (S. 43, 44;
Cap. И, 7 u. Cap. Ш). Wie ich mich aber überzeugt
MARC v S
habe, sind die Gebilde, die L. für einen Maxillentheil,
der aus den Larvenmaxillen entstanden ist, gehalten hat,
eigentlich weiter Nichts, als Muskelsehnen (5 auf meinen
Zeichnuugen). Diese Homologie und allgemeine Ansichten
über die Mundtheile der Arihropoden ist wahrhaft ori-
ginell! Was haben Chitinbildungen auf der Rachenwand
mit den Mundtheilen gemein, wenn man letztere als eine
Metamorphose der Gliedmassen betrachtet. Das zweite Seg-
ment besteht nach Lowne einerseits aus dem Labrum und
den an letztere angewachsenen Maxillentheilen (welche
aber nichts desto weniger mit den palpi maxillares zum
ersten Sexmente hingehören sollen) und andererseits aus
dem Labium und dem Mentum (45). Ausserdem denkt L.
im zweiten Segmente des Imagorüssels, nach einem neuen
Vergleich mit den Chitingebilden an der Rachenwand der
Larve, auch an das Labium angewachsene Mandibeln ge-
funden zu haben (C. Il, 5 u. 5-a; 47). Ohne Zweifel ist
das wieder durch ein Missverstehen der allgemeinen Idee
und die Unkenntniss der Nomenclatur zu erklàren.
Das letzte dritte Rüsselsegment endlich besteht aus den
Endlappen, welche die Pseudotracheen tragen.
Wenn wir noch hinzufügen, dass L. den eigentlichen
Kopf aus nur zwei Segmenten bestehend, annimmt, so
haben wir vor uns eine der unbegründelsten Theorien,
auf die es sieh gar nicht verlohnt, irgend einen Einwand
zu machen.
Damit schliesse ich meine Uebersicht der Werke, in
welchen speciell die Mundtheile der Zweiflügler (haupt-
sächlich der Musciden) behandelt werden, und gehe jetzt,
um die uns interessirende Frage von allen Seiten zu be-
leuchten, zur Uebersicht der Literatur hinsichtlich der
Entwickelung der allgemeinen Kürperbedeckung über,
da die Frage über die Kopfsegmentenzahl und über die
Homologie der Mundtheile damit im Zusammenhange steht.
PEUT NER
In den Jahren 1863—64 ist in einem der bekanntesten
deutschen Specialblätter, in der Zeitschrift für Wissen-
chaftl. Zoologie die Arbeit von Dr. Weissmann erschienen,
welche zum Gegenstande die Entwickelungsgeschichte
der Zweiflügler hatte (August Weismann, «Die Entwicke-
lung der Dipteren.» И. Die nachembryonale Entwickelung
der Musciden. Z. f. W. 2. t. XIV, 1864, 187—336, Taf.
XXI—XXVII.). Der Verfasser dieser Arbeit weist in ihr
auf eine Menge interessanter Thaisachen hin, die im Laufe
der nachembryonalen Entwickelung vor sich gehen (W.
giebt den Namen der embryonalen Entwickelung einer
Summe von Processen, die im Eie selbst vor sich gehen,
und den Namen der nach- oder postembryonalen— einer
Summe von Vorgängen, welche in der Periode zu bemer-
ken sind, die mit dem Austritt des Embryo aus dem Eie
anfangt und mit der Bildung und Erscheinung der Imago
aufhört), wobei das Wesentliche der von ihm bemerkten
Processe auf folgendes zurückgeführt werden kann: der
Kopf und die Brust des vóllig entwickelten Insekts (die
Rede ist nur von einigen Zweiflüglern) entwickeln sich
ganz unabhängig von den entsprechenden Theilen der
Larve, Dank dem Dasein im Inneren des Körpers beson-
derer Keime (Imaginalscheiben), aus denen die einen, wie
W. sagt, als Auswüchse der Neurylemma betrachtet wer-
den müssen, die anderen, die an die Tracheen befestigt
sind, dagegen Auswüchse ihrer Peritonealfascien vorstel-
len sollen. Ausserdem zeigte W., dass im Laufe der nach-
embryonalen Entwickelung einige Larvenorgane einer voll-
ständigen Zerstörung unterliegen, andere dagegen eine be-
sondere, wie sie W. nennt hystolitische Veränderung
erleiden. Diese Veränderung, der z. B. der Verdauungs-
kanal unterliegt, besteht darin, dass das Larvenorgan,
welches in das entsprechende Organ der Imago sich ver-
nes
wandeln muss, seinen Zellenbau verliert, dass es eine die
Fettdegeneration erinnernde Umwandlung erleidet, wobei
die zerstórten Gewebe, oder richtiger die Zersetzungspro-
dukte an ihrem Platze bleiben und so zu sagen als Urstoff
bei der Bildung desselben Organs bei der Imago dienen.
Wie jedoch diese Bildung vor sich geht, darüber spricht
sich W. sehr undeutlich aus. Nach seinen Worten zu
schliessen erleiden die Epithelzellen des Mittel- und Hin-
terdarmes und die Vasa Malpigia die Fettdegeneration;
der Rachen, die Speiseróhre, der Kropf und die Speichel-
drüse unterliegen einer vollständigen Zerstörung, das Epi-
thel des Proventriculus, die Blindanhänge des Mitteldar-
mes und, aller Wahrscheinlichkeit nach, auch die Speise-
röhre werden incistirt. Was den Process der Neubildung
_ selbst anbelangt, darüber spricht sich W. sehr kurz und
undeutlich aus, dass das neue Organ, nämlich, jedenfalls
mit Hülfe dessjenigen Materials, welches an Stelle des alten
Organs geblieben ist, gebildet wird (d. h. mit anderen
Worien, mit Hülfe der Zersetzungsprodukte des alten
Organs).
Diese Entdeckung erregte viel Lärm unter den Zoolo-
zen, und ich weiss nicht aus was für Gründen Niemand
die Mühe auf sich genommen hat, sich gleich nach der
Bekanntmachung der Arbeit von W. von ihrer Richtigkeit
zu überzeugen, um so mehr, als das eine der hervorra-
gendsten und interessantesten Zeitfragen war. Es vergin-
sen 2 Jahre und wieder erschien eine Fortsetzung der
Weismannschen Arbeit, wieder Beobachtungen, die eran
der Entwickelungsgeschichte der Zweiflügler angestellt
hat, nur dass hier als Vertreter die Corethra plumicornis
aus der Familie der Tipuliden, deren Unterschied von der
Fam. der Musciden ziemlich stark ausgeprügt ist, erschien
(A. W. «Die Metamorphose der Corethra plumicornis.» Z.
mg ee + 0
Dee SAC ==
f. W. Z. XVI, 1866, p. 187). In dieser Arbeit erklart
W. kategorisch, dass er die Folgerungen, die er nach
Beendigung des Studiums der Entwickelungsgeschichte
der Musciden gemacht hat, ohne jegliche Veränderung
annehme. Diese Folgerungen sind so zu fassen: nach W.
stellen die Insekten zwei scharf abgegranzte Entwickelungs-
typen dar: Vertreter des einen Typus sehen wir in der
Musca vomitoria und der Sarcophaga carnaria, bei denen
der Kopf und die Brust der Imago Neubildungen sind
(Insecta discota); als Vertreter des anderen—erscheint die
Corethra plumicornis, bei weleher Kopf und Brust der
Larve sich in die entsprechenden Theile der Imago ver-
wandeln (Insecta adiscota). Ausserdem entbehren die Ver-
treter des letzteren, zweiten Typus jeglicher, hystolitischer
Processe und des Vorhandenseins gewisser vermittelnder
Elemente zwischen den Geweben der Larve und der Imago
(Kórnchenkugeln) die dem ersten Typus eigen sind. Es
ist nun die Frage, ob W. das Recht hatte, solch eine Ein-
theilung zu machen. Um diese Frage zu beantworten, muss
man sich nur mit dem Wesen der Processe, die W. bei
der Entwickelung der Corethra beobachtet hatte, bekannt
machen.
Es erweist sich, dass bei der Corethra der Kopf und
der Thorax auch aus besonderen Embryonaltheilen ent-
stehen, nur dass diese letzteren nicht mit der Neury-
lemma oder dem Peritoneum der Tracheen im Zusammen-
hange stehen, sondern einfach von der Hypodermis der
Larve abhängige Gebilde sind. Obgieich wir hier also mit
Theilen, die speciell bei der Bildung des Kopfes und Thorax
verwendet werden, zu thun haben, kann man ihnen doch
nicht den Namen Imaginalscheiben geben, da sie in zu
engem Zusammenhange mit der Hypodermis stehen. Ich
glaube, dass diese Eintheilung der Insekten in Discota
>
und Adiscota einem Jeden in die Augen fallen musste.
Wenn es nicht unwahrscheinlich ist, dass in der einen
Gruppe die Bildung der allgemeinen Körperbedeckung
von der allgemeinen Körperbedeckung der Larve abhän-
sig ist, so ist es mehr als sonderbar, dass die Körper-
bedeckung der anderen Insektengruppe auf Rechnung der
Neurylemma und der Peritonealhülle der Tracheen ent-
stehen soll. Doch so sonderbar dieses auch erscheinen
muss, so schwer es auch ist diese Entdeckung mit allen
bekannten Thatsachen, die wir bei der Metamorphose der
Insekten vortreffen, in Einklang zu bringen, fiel es doch
bis zur jetzigen Zeit Niemanden ein, W’s Irrthum nachwei-
sen zu wollen. Im Gegentheil wurden seine Worte von den
Meisten citirt, und aber auch nur citirt. Wir werden weiter
unten sehen, wie weit W's Entdeckung. den Hauptgrund-
sätzen, die auf die Anatomie und Entwickelungsgeschichte
der Insekten Bezug haben. widersprach und worin sein
Fehler bestand; jetzt bemerken wir nur, dass die Bedeutung
der Arbeit W’s jedenfalls eine ausserordentliche gewesen
ist," Dank den-Resultaten, zu welchen man durch sie ge-
langt ist, sowie auch dadurch, dass W. der erste war, der
auf die Bedeutung jener Massen, die er Imaginalscheiben
nennt, im Insektenleben hingewiesen hat. Man würde
jedoch irren, wenn man annehmen würde, W. hätte der
erste das Vorhandensein dieser Massen entdeckt.
Schon Swammerdam??) entdeckte in der Larve der Pio-
phila casei vier mit dem Nervensystem im Zusammenhan-
ge stehende Körper. Er nannte die zwei ersten—Noduli,
die 2 anderen, die zu beiden Seiten des einzigen Gang-
lion liegen, sollen seiner Ansicht nach eine Nerven-
anschwellung vorstellen (nervi insignes, quorum uterque
in globulum dilatatus). Ohne Zweifel ist hier von eben die-
sen Imaginalscheiben die Rede. Ausserdem wiess er dar-
BAIT TRENT
auf hin, dass in der Entwickelung der Biene eine Periode
existire, in welcher jegliche Lebenserscheinung des In-
sekts aufhórt, eine bedeutende Veränderung in den Or-
ganen eintritt, indem einige von ihnen zerfallen, andere
dagegen entstehen, kurz—diese Periode entspricht voll-
kommen der Periode des hystolitischen Zustandes bei
den Musciden °°).
De Réaumur kam der Wahrheit ziemlich nah auf die
Spur, indem er sagte ??: «Un insecte est pour nous une
chenille tant que nous lui en voyons la forme, et pen-
dant qu’il est encore chenille pour nous, il est aisé de
se convaincre qu'il est réellement papillon ou, si l'on
veut, qu'il est un papillon caché sous le masque de la
chenille». Und weiter: «toujours est-il certain que toutes
les parties du papillon sont cachées sous le fourreau.de
chenille, mais elles y sont d'autant plus aisées à trouver
que la transformation est plus proche; elles y sont néan-
moins en tout temps: il ne s’agirait peut-étre que d'une
grande déxtérité pour les découvrir dans des chenilles
encore tres-petites>. Aber alle Processe wollte er nur
durch morphologische Veränderungen erklären, was, wie
es sich jetzt erweist, ungenügend ist.
Lyonet **) entdeckte im zweiten und dritten Segmente
der Larve 4 Massen und beschrieb mit der ihm eigenen
Genauigkeit auch die Lage anderer Keime der allgemei-
nen Körperbedeckung der Imago (Cossus ligniperda). Er
sagt folgendes: «Le nombre.de ces petites masses et la
place qu’elles occupent, donnent lieu de soupconner
qu'elles pourraient bien être les principes des ailes de la
Phaléne.—On trouve dans chacune des jambes antérieu-
res de cette chenille, une petite masse isolée, d’un blanc
nacré trés-vif, qui ne tient à la jambe que par des fib-
rilles. On pourrait aussi la prendre pour une masse de
ra pem
graisse particuliére, mais la ténacité de ses parties, qui
surpasse de beaucoup celle de la graisse, s’oppose a
cette idée et ferait plutôt présumer que ce sont les
principes des jambes de la Phaléne». Herold ?*) sagt fast
dasselbe in seiner Entwickelungsgeschichte der Schmet-
terlinge, was bereits Lyonet gesagt hat, giebt aber kei-
ne Abbildungen.
Darauf entdeckten Lachat und Audonin?’) in den gros-
__sen Tracheenzweigen der Larve Conops sechs kleine Mas-
sen; welchen sie, ihre Bedeutung nicht ahnend, den Na-
mep «plaques» gegeben haben.
(ME. Pictet **) spricht bezüglich der Neuropteren gera-
_ ^^ de heraus, dass die Beinmuskeln der Larve niemals zu
Beinmuskeln der -Imago werden.
Newport ??) wusste einige sehr interessante Thatsachen,
die. man in der Entwickelungsgeschichte der Lepidopte-
ren vorfindet, zu nennen, er weist, z. D., darauf hin, dass
wenn man der Larve ein Bein abnimmt, die Imago doch
ein ihm entsprechendes Bein besitzt, doch erklürt er dies
durch die Fähigkeit der Neubildung.
L. Dufour °°) entdeckte Keime für die Anhänge der
Imago bei der Sarcophaga haemorrhoidalis; beschrieb sie,
aber unter dem Namen «ganglionoides», da er ohne Zwei-
fel ihre Bedeutung nicht erkannte.
Als letzte Arbeit bis W., in welcher eben diese später
berühmten Imaginalscheiben des deutschen Gelehrten be-
handelt werden, erscheint, glaube ich, die Arbeit von
Scheiber (3!) (1860) hinsichtlich der vergleichenden Ana-
tomie und Physiologie der Bremsenlarve (Hypoderma,
Gastrus, Cephenomya, Cephalomya). Scheiber führt, gleich
vielen anderen seiner Vorgänger diese Gebilde auf das
Nervensystem zurück.
Aus diesen Auszügen der Arbeiten ist leicht zu er-
№ 1. 1880. 9
BL co e
sehen, dass schon viele Zoologen vor den 60-er Jahren
von der Existenz der Imaginalkeime für die allgemeine
Kórperbedeckung in den Larven der Dipteren, Lepidop-
teren und Neuropteren gewusst haben und dass, während
Einige diese Keime fälschlich nur als einen Theil des
Nervensystems betrachteten, andere sogar. ihre Bestim-
mung definirt haben, ohne leider ihre Bildung (Entste-
hung) erklärt zu haben. ;
Auf diese Art sehen wir nun, dass zur Weissmannschen
Arbeit Vorarbeiten genug gemacht worden sind; jedenfalls
aber gehórt dem deutschen Zoologen das grosse Ver-
dienst, der erste unumstósslich bewiesen zu haben, dass
im Larvenkórper der Zweiflügler Imaginalkeime für die
allgemeine Kórperbedeckung sich befinden; zuerst nach
Swammerdam darauf hingewiesen zu haben, dass die Ent-
wickelung dieser Keime sehr wichtige Processe der
Zerstörung und Neubildung im Inneren des Puppen-
kórpers zur Folge hat, trotzdem dass in die Erklärung
dieser Processe viele Irrthümer sich eingeschlichen ha-
ben. Im Wesentlichen hat sich W. indem er nichts über
die Entstehung seiner Imaginalscheiben sagte, wie mit
denen, die die Imaginalkeime der allgemeinen Kórperbe-
deckung als etwas dem Nervensystem zugehöriges be-
trachteten, als auch mit denen, die darauf vom gehórigen
Standpunkte aus sahen, ausgesóhnt. Diese Aussóhnung
gab sich darin kund, dass einige seiner Imaginalscheiben
von den Nerven entstehen, aber zur Bildung der allge-
meinen Kórperbedeckung bei der Imago dienen sollen.
Wenn man sich jetzt die Frage stellt, welchen Weg
die Zoologen einschlagen müssten um zum vollständigen
Verstándniss der Umwandlungen bei den lnsekten mit
voller Metamorphose zu kommen, kann man sich leicht
überzeugen, dass man zu diesem Zwecke folgende Fragen
beantworten müsste.
c A opi
1) Was für eine Entstehung haben die Imaginalschei-
ben? da die Beobachtungen von W. selbst, die er an
der Corethra angestellt hat, die Richtigkeit seiner Erklä-
rung von der Abstammung der Musciden Imaginalschei-
ben von den Nerven und Tracheen sehr in Zweifel zu
ziehen sind.
2) Ob auch wirklich nur die Keime der allgemeinen
Kórperbedeckung in der Fliegenlarve sich befinden, von
denen W. spricht, da hier Zweifel durch einige ziemlich
bedeutende Widersprüche der W' schen Theorie hinsicht-
lich der allgemeinen Ansichten über die Mundtheile
und die Geschlechtsanhänge der Insekten erregt werden.
3) Wäre es wichtig zu entscheiden, ob einige Systeme
der Imagoorgane ihre Entstehung wirklich den Zer-
setzungsproducten gewisser Larvenorgane verdanken, oder
ob die Neubildung der Imagoorgane auf irgend einem
anderen Wege vor sich geht.
Sehen wir also die Arbeiten, die in Bezug auf diesen
Gegenstand seit dem Erscheinen der W' schen Arbeit her-
ausgegeben worden sind, durch.
Im Jahre 1871 erschien ein Traktat von Lowne, be-
züglich der Anatomie und Physiologie der Musca vomi-
toria, worin er aber Nichts zu dem, was uns schon aus
den Arbeiten von Weismann bekannt ist, hinzugefügt hat.
Uljanin meint 3?) in seinen «Anmerkungen über die post-
embryonale Entwickelung der Biene», dass die Beine und
der Stachel bei der Biene keimfórmig in der Larve als
Falten der Hypodermis erscheinen.
Salensky 33), welcher Beobachtungen an der Metamor-
phose des Miastor metraloas angestellt hatte, kam zu der
Schlussfolgerung, dass der Keim des Thorax bei dem vól-
lig entwickelten Miastor dem ähnlich sei, wie ihn У.
für die Corethra beschrieben hat, dass aber der Kopf
gr
iac e doe
einen anderen Ursprung hat, wesshalb er auch den Mia-
stor als eine Uebergangsform zwischen den 2 Entwicke-
lungstypen, die durch die Tipuliden und Musciden ver-
treten werden, betrachtet.
C. Chun ?*) spricht sehr unklar über die histologische
Veränderung der Gewebe im Verdauungskanal in der
Periode des Puppenstadiums bei der Liparis salicis und
der Vanessa urticae.
Mayer °°) stellt in Betracht, dass der Fettkórper ein Pro-
dukt der Mesodermis sei und dass aus den Zersetzungs-
produkten der Fettkórper in den Disken sich Fasernbün-
del ablegen und findet, dass der Process des Histolyse
bei der Fliege dadurch sehr leicht zu erklären ist.
Auerbach ?*) besteht gleich Mayer darauf, dass die
Imagoorgane auf die eine oder andere Art ihren Ur-
sprung aus den Fettkórpern der Larve nehmen.
Eine unzweifelhaft wichtige Bedeutung hat für uns die
Arbeit von Ganin ?*) «Materiale zum Studium der post-
embryonalen Entwickelung der Insekten». Ohne sich
von der Ansicht W's, dass die Disken theils von den
Nerven, theils von den Tracheen ihren Ursprung nehmen,
ganz frei machen zu können, theilt er uns doch ein
hóchst wichtiges Faktum mit, dass die Absonderung des
Mesodermenkeimes unzweifelhaft von den Epithelzellen
der inneren Diskuswand ausgeht. Auf diese Art wurde
die bisherige Ansicht über die Bedeutung des Fettkórpers
und aller Arten Zersetzungsprodukte der Larvenorgane
zum erstenmal ganz begründet verworfen. Doch fehlt
Ganin in seinen Folgerungen, wo er zu dem Schlusse
kommt, dass die Kopfblase mit ihren Antennen, dem
Rüssel und allen ihm zugehörigen Theilen aus einem
Paar Kopfdisken entstehen. Wenn wir als bewiesen hin-
stellen,. dass der Thorax mit seinen Anhängen sich aus.
ВИ =
6 Paar Disken entwickelt, und unzweifelhaft aus 3 Seg-
menten besteht, so müssen wir daraus den Schluss ziehen,
dass wenn Ganin Recht hat, der Kopf mit seinen Anhän-
gen aus nur einem, nichtmal entwickelten Segmente
besteht, was natürlich nicht gut möglich ist.
Was die Beobachtungen Ganins in Betreff auf die Ver-
änderungen im Verdauungskanal und die damit im Zu-
sammenhange stehende Processe anbelangt, darüber wer-
den wir uns an einer anderen Stelle aussprechen.
Als letzte und zugleich capitalste Arbeit in dieser
Richtung erscheint die Arbeit des französischen Zoologen
Jules Kunckel D’Herculais **) «Recherches sur l'organisa-
tion et le développement des Volucelles».
Künckel D'Herculais dachte den Ursprung der W’-
schen Imaginalscheiben gefunden zu haben, und schlug
vor, den Namen lmaginalscheiben durch Histoblaston zu
ersetzen (istèc—Falte, BAactos— Haut), d. h., er wollte
schon durch den Namen allein zeigen, dass wir in den
Keimen der allg. Kórperbedeckung und der Anhänge bei
den zur vólligen Reife gelangten Musciden dasselbe, was
auch in den ihnen entsprechenden Keimen der Auhànge
bei der Biene, Corethra, Miastor und anderen zu sehen
haben, d. h., Nichts mehr und Nichts weniger als Hypo-
dermisfalten bei der Larve. Er sucht das durch fol-
gende Beobachtung nachzuweisen: bei einer sorgfältigen
Bearbeitung gelang es ihm ein Füsschen (pédicelle) zu
entdecken, durch welches jedes Histoblaston mit der Hy-
podermis der Larve verbunden wird. Daraus folgt auch
der unbedeutende Unterschied zwischen den Histobla-
sten der Musciden und der Tipuliden; bei den Musciden
sind die Histoblasten «des replis internes de l'hypoderme
qui, formant d'abord des saccules, s’allongent démesu-
rément et dont le col s'étrangle de maniére à former
ВЕ
les longs pédicelles» (|. c. 147, 148); bei den Tipuliden
«ces histoblastes sont bien réellement des replis de l’hy-
poderme» (148). Künckel macht sogar den Versuch diesen
Unterschied durch das Verhältniss zum Nervensystem zu
erklären. Wie die Entwickelung der Histoblasten vor sich
zeht, darüber hoffe ich ein anderes Mal meine Meinung zu
äussern, hier halte ich es aber für nothwendig zu bemer-
ken, dass es mir meinerseits gelungen ist, auf einigen
Thoracal- und Abdominal-Histoblasten eine Verbindung
zwischen den Histoblasten und der Hypodermis der
Larve zu entdecken und desshalb denke ich in meinem
Recht zu sein, wenn ich Künckel D'Herculais's Partei
ergreife und seine Thesis, dass bei den Musciden, sowie
bei den Tipuliden, der Biene und anderen die allgemeine
Kórperbedeckung der Imago zugleich mit ihren Anhängen
sich im Zusammenhange mit der Hypodermis der Larve
sich entwickele, vertrete. |
Und wenn es den Augenschein hat, dass die Nerven und
Tracheen der Larve im engen Zusammenhang mit den
Histoblasten, so ist es in der That so: wie die Nerven,
so geben auch die Tracheen bei der Entwickelung der
Histoblasten letzteren und folglich auch den Anbängen,
die von ihnen ihren Ursprung nehmen, ihre Zweige ab;
das giebt aber noch immer nicht das Recht zu schliessen,
dass die Entwickelung der Histoblasten von der Neury-
lemma und dem Peritoneum der Tracheen abhängig ist,
d. h., dass sie auf Kosten dieser Gewebe geschieht.
Ich erlaube mir der Ansicht zu sein, dass auf diese
Art die erste der von uns gestellten Fragen beantwor-
tet ist und dass mit ihrer Lósung alle Widersprüche,
die man in der Arbeit von Weismann in Betreff auf die
Entwickelung der allgemeinen Körperbedeckung der Ima-
£0 vorfinden kónnte, beseitigt werden.
286 —
Nun noch einige Worte in Bezug auf die Zahl der
Histoblasten. W. nimmt folgendes ап: Augenscheibe,
Stirnscheibe, die obern und untern Prothoracalscheiben,
die o. und u. Mesothoracalscheiben und die o. und u.
Metathoracalscheiben, im Ganzen 8 Paar. Aus diesem
war der Schluss zu ziehen, dass die Mundtheile aus 2
Paar Histoblasten sich entwickelt haben, was sich auf
keine Art mit der Theorie, nach welcher die Mundtheile
der Insekten auf Gliedmassen (oder richtiger auf Anhänge)
reducirt werden, in Einklang bringen lässt, und desshalb
erscheint uns sehr interessant der Umstand, dass Künckel
D’Herculais bei der Volucella und der Musca noch 2
Histoblasten, von denen das eine zur Bildung der Un-
terlippe, das andere zur Bildung der Oberlippe dient,
entdeckt hat. Im frühen Stadium ist es mir nicht ge-
lungen diese Histoblasten zu bemerken, in späteren Sta-
dien aber, in welchen die Entwickelung der Histobla-
sten schnell vor sich geht und die Larvenorgane die hy-
stologische Umwandlung zu erleiden anfangen, fand ich
den Fliegenkopf aus folgenden Theilen bestehend: der er-
ste Theil entstand aus einem Paar Augenhistoblasten
(Augenscheibe. W.), der zweite aus einem Paar Antennal-
oder Frontalscheiben (Stirnscheibe. W.), den dritten Theil
bildet die Unterlippe, welche im frühen Puppenstadium
noch nicht mit den Histoblasten der Antennen und der
zusammengesetzten Augen verwachsen, und deshalb leicht
abzusondern ist, und endlich den vierten — die Oberlippe
mit einer scharf ausgeprägten Gränze des Zusammenwuch-
ses des rechten und linken Histoblaston, durch welche
sie gebildet wird. Desshalb bin ich auch durchaus mit
der Meinung von Ganin nicht einverstanden, dass der
Rüssel, d. h., die Ober und Unterlippe und ein Theil der
Maxillen als Hervorragungen der untern Kopfwand, wel-
DEO REN
che seiner Ansicht nach aus einem Histoblastenpaar sich
entwickeln, entstehen (l. c. S. 26). (Auf Grund einer
Verbindung zwischen den Augen-und Frontalhistoblasten,
hält er sie für ein einziges Paar). Ich mache darauf auf-
merksam, dass der Fliegenkopf sich aus 4 Paar Histo-
blasten entwickelt: da im Thorax jedes Segment sich aus 2
Histoblastenpaaren entwickelt, so sehe ich nicht ein, was
uns hindern kónnte, dasselbe auch in Bezug auf die Ent-
wickelung der Kopfsegmente anzunehmen, und der Kopf
muss auf diese Art bei den Musciden aus 3 Segmenten
bestehen (wenn man annimmt, dass die Mandibeln und
Maxillen, Angänge 2-er Segmente, unentwickelt geblieben
sind). Wenn wir aber die Thatsachen, die uns die ver-
gleichende Anatomie liefert, in Betracht ziehen, so
ist man mehr geneigt sich der Meinung anzuschliessen,
dass der Insektenkopf aus 6 Paar Segmenten bestehe,
wesshalb man auch annehmen muss, dass jedes Kopf-
segment mit seinen Anhängen aus nur einem Histo-
blastenpaar sich entwickele. In diesem Falle weist uns
die Entwickelung des Fliegenkopfes aus 4 Histoblasten-
paaren darauf hin, dass 2 Segmente unentwickelt ge-
blieben sind, und zwar hóchst wahrscheinlich diejenigen,
bei denen als Anhänge—die Mandibeln und Maxillen er-
scheinen. (Uebrigens lässt das Vorhandensein der palpi
maxillares bei den meisten, wenn auch nicht bei allen
Musciden auf den Gedanken kommen, dass in der Larve
noch ein 5-tes Histoblastenpaar, aus welchem sich diese
Maxillentheile entwickeln, existire; wahrscheinlich aber
sind diese Maxillenhistoblasten so klein, dass sie einer
Bearbeitung unzugänglich sind; oder aber verschmelzen
sie schon im sehr frühen Stadium mit den Histoblasten
der Unterlippe). Hier gehen meine Meinungen mit denen
von Künckel gänzlich auseinander. Erstens nimmt K.
И
an, dass der Insektenkopf aus 3 Segmenten besteht.
Darüber will ich nicht streiten, da weder K., noch ich
selbst jetzt genug entscheidende Thatsachen, die unsere
Ansicht vertreten kónnten, finden werden. Ich gehe vom
Standpunkte der vergleichenden Anatomie der Arthro-
poden und der Ansichten von Huxley aus, K. behandelte
diese Frage, indem er nach Analogie mit dem Thorax
einen aus 2 Histoblastenpaaren entwickelten Theil des
Kórpers für ein Segment annahm. Zweitens widersprachen
sich unsere Ansichten noch darin: Auf Grund weiter an-
geführter Thatsachen aus dem Gebiete der vergleichenden
Anatomie, bin ich zu der Ueberzeugung gekommen, dass
man eine ganze Reihe von verschiedenen Formen der
Zweillügler zusammenstellen kann, welche mit Formen,
die typisch eingerichtete Mundtheile (labrum, mandibulae,
maxillae und labium) besitzen, anfängt und mit solchen
schliesst, bei denen man nur das Labrum, Labium und
die Palpi maxillares findet. Das lässt mich annehmen,
dass bei den einen Zweiflüglern (Cürysops, Haematopota)
wir in der Larve 6 Paar Histoblasten finden müssen,
bei anderen dagegen (Musca) nur 4, da die Histoblasten
der nicht zur vollen Entwickelung gelangten Maxillen
wahrscheinlich schon im sehr frühen Stadium mit den Hi-
stoblasten der Unterlippe verschmelzen, und die Histo-
blasten dee Mandibeln gar nicht ein mal existiren. Diese
Folgerung widerspricht durchaus nicht den Grundsätzen
der vergleichenden Analomie, da man Beispiele der Ver-
kümmerung gewisser Theile oft genug vorfindet. Künckel
dagegen machte es sich zur Aufgabe durchaus bei der
Volucella den Musciden und anderen Zweiflüglern alle
Mundtheile (4 Paar) herauszufinden und giebt eine solche
nothgedrungene Erklärung: da ег Histoblasten für die
Mandibeln und Maxillen nicht gefunden hat, so meint
Ir LI
er: «. . . qaatre paires d'histoblastes entourent les pié-
ces buccales de la larve. Nous apprendrons que la
bouche de la larve, déjà conformée pour la succion,
renferme des piéces buccales rudimentaires, or la bou-
che de l'adulte étant également disposée pour la suc-
cion, des transformations importantes n'étaient pas né-
cessaires, aussi ces pièces rudimentaires se retrouvent
elles, n'ayant subi que de très-légères modifications? Si
nous admettons que les mandibules etles mächoires dé-
rivent de replis de l'hypoderme de l'embryon que nous
pouvons comparer, vu leur origine, à des histoblastes, il
s'ensuit que la téte des Diptères, les plus élevés en
organisation, les syrphydes, est en réalité constituée par
six bourgeonnements de l'hypoderme, ou trois zoonites: le
premier zoonite est formé par les histoblastes du labre
et de la lévre inférieure; le second par les bourgeonne-
ments hypodermiques des mächoires et les histoblastes
antennaires; le troisième par les bourgeonnemenls des
mandibules et les histoblastes des yeux».
Leider ist der 2-te Theil von K's Arbeit, in welchem
die Mundtheile beschrieben und abgebildet werden sollten,
so viel mir bekannt, bis jetzt noch nicht erschienen,
und deshalb bin ich gezwungen nur auf eben angeführte
Stelle meine Erwiderungen zu machen. Wenn man die
Gebilde der Larvenmundtheile für diejenigen der [mago
annimmt, so kommt man zu folgender Schlussfolgerung.
An den mit einer Intima bedeckten Rachenwänden der
Larve, einer Intima, die die Folge der Cuticularfascie des
ganzen Körpers bildet und mit ihr zugleich bei jedem
Wechsel abfällt, bilden sich Zellenanschwellungen der In-
timamatrix. Diese Anschwellungen werden von einer ver-
hältnissmässig sehr dicken Chitinschichte bedeckt. Aus
eben diesen Chitingebilden werden die Kiefern der Larve,
т
durch welche sie sich Gänge im Fleische durchreisst, ш-
dem sie den vorderen Theil des Rachens in der Art
eines Russels vorstreckt, gebildet. Unmóglich kann К.
diese Gebilde für Maxillen und Mandibeln gehalten ha-
ben? Wenn man die Mandibeln und Maxillen für Homo-
logen der Gliedmassen annimmt, wie kann man dann von
einer Homologie der durch die Zellenhyperplasie der in-
neren Rachenschichte gebildeten Mundtheile der Fliegen-
larve mit den Segmentanhängen reden? Es würde ja her-
aus kommen, dass die Gliedmassen im Rachen entstehen!
In Anbetracht des eben Gesagten und weiter angeführ-
ter Thatsachen, welche nachweisen sollen, dass die Mund-
theile der Fliegenlarve mit den Mundtheilen der Imago
nichts gemein haben, ware es viel logischer anzunehmen,
dass es Dipteren giebt, bei welchen nicht alle Mund-
theile zur vollen Entwickelung gelangt sind.
Uebrigens wage ich nicht, die angeführte Stelle aus K's
Arbeit stark in Angriff zu nehmen. Leicht möglich, dass
ich ihn nicht richtig verstanden habe. In dem Falle
nehme ich meine Worte zurück, doch lásst die Phrase «vu
leur origine» mich leicht eine solche falsche Deutung den
Worten K's geben (es ist bekannt, dass der vordere und
hintere Abschnitt des Verdauungskanals dadurch gebil-
det wird, dass die Wände der Hypodermis nach innen
heraustreten).
Um mit der Theorie zu endigen, machen wir folgen-
des Resumé:
Der Insektenkopf besteht aller Wahrscheinlichkeit
nach aus 6 Segmenten, deren jegliches sich aus einem
Histoblastenpaar sich entwickelt.
Das 1-ste (I) Segment bildet den Hintertheil des Kopfes,
zu welchem noch die Punktaugen hinzugehören.
BR
Das 2-te (II) Segment bildet den Vordertheil des Kopfes,
mit den Antennen als Anhänge.
Das 3-te (VI) S., bei welchen als Anhang die aus der
Verschmelzung 2-er paariger Anhänge entstandene und
den Gliedmassen homologe Unterlippe erscheint. Der Kör-
per dieses Segment’s ist wenig entwickelt und verschmilzt
mit den Körpern des 2 und 3 Segment’s.
Das 4-te (У) S., bei welchem als Anhänge die Maxillen
erscheinen. Sehr wahrscheinlich, dass der Körper dieses
Segment’s wenig entwickelt und schon im frühen Stadi-
um mit dem Kórper des 3-ten Segment's verschmilzt.
Das 5-te (IV) Segment mit den Mandibeln als Anhánge
ist bei vielen Zweiflüglern ganz unentwickelt, während
bei anderen der Körper dieses Segment's wahrscheinlich
mit den Körpern des 1, 2, 3 und 4 Segment’s verschmilzt
und einen Theil des Kopfes bildet. Und endlich:
Das 6-te (III) Segment wird durch die Oberlippe re-
präsentirt, welche man augenscheinlich für den Körper,
welcher jeglicher Anhänge entbehrt (Ап. -2?), halten muss.
Folglich sind die Mandibein, Maxillen und das Labium
einander homolog, nicht aber der Oberlippe. Ueber die
Epi- und Hypopharynx weiter unten.
Damit endige ich meine Uebersicht der Literatur be-
züglich der Mundtheile und gehe auf meine eigenen Be-
obachtungen über.
‘) Joh. Swammerdamm. Biblia naturae, V. II, Leyde,
1738. Historia singularis Muscae Tabani sive potius Asi-
lae diclae.
*) De-Réaumur. Mémoires pour servir à l'histoire des
Insectes, 1. IV, 1738.
ls =
? Maurice Roffredi. Mémoire sur la trompe du Cou-
sin et sur celle du Taon, dans lequel on donne une
description nouvelle de plusieurs de leurs parties, avec
des remarques sur leur usage, principalement pour la
succion. Miscellanea taurinensia, t. IV. Mélanges de philo-
sophie et de mathématiques de la Société royale de Tu-
rin, pour les années 1766 — 1769.
‘) Entomologie helvétique. Zurich, 1798.
5) G. Treviranus. Ueber das Saugen. Annal. d. Wet-
terau. Gesellsch., 1812, Bd. 3, Heft 1.
5) J. César. Savigny. Mémoires sur les animaux sans
vertèbres. Premier fascicule, Mém. 1 — 9, Paris, Janvier
1816.
7) G. Newport. Insecta. The Cyclopaedia of Anatomy
and Physiology. Edited by Robert В. Todd. Vol. II, Lon-
don, 1839.
5) Erichson. Entomographien, Heft I, Berlin 1840,
«Ueber zoologische Charaktere der Insekten, Arachni-
den und Crustaceen,» s. 1 — 28.
*) Burmeister. Handbuch der Entomologie, Bd. Ш, 1849.
^) Brullé. Recherches sur les transformations des
appendices dans les articulés, Ann. des sc. natur., 3-ème
série. Paris 1844, vol. II, p. 271 — 373.
11) Cuvier. Règne animal; les Insectes. — Em. Blan-
chard, De la composition de la bouche duns les Insectes
de l’ordre des Diptèrcs. Compt. rend. Acad. sc. T. XXXI,
1850.
'?) G. Gerstfeld. Ueber die Mundtheile der saugen-
den Insecten. Dorpat 1853.
'*) Griffith and Henfrev. The Microscopical Dictio-
BR TR
hs London 1856, pl. XXVI, f. 29 u. 29-a, pl. XXVII,
[...7, us 9.
‘ G. Hunt. The Proboscis of Blow-Fly. Quat. Jour-
nal of Microscop. science, t. IV. London 1856, p. 238
u. 239.
:) Mayer. Ueber ein neu entdecktes Organ bei den
Dipteren. Verhandl. naturh. Vereins des Rheinl. und
Westph. T. XVI, Bonn 1859, Sitzungsb. s. 106.
‘6) С. J. Sundevall. Om Insekternas extremiteter samt
deras hufvud och mundelar, 1 — 92. Med Taflorna I —
IV. Kongliga Svenska vetenskaps-Akademiens Handlin-
gar. Ny Följd. 1860, Tredje Bandet. Andra Häftet.
17) W. Suffolk. On the Proboscis of the Blow-Fly.
The Monnth. Microsc. Journal. T; 45: 186%
'* Lowne. Anatomy and Physiology of the Blow-
Fly. London 1870.
'*) Anthony. The suctorials Organs of the Blow-Fly.
The Mounth, microsc. Journal: Trans. of the royal mi-
crosc. Soc. T. XI, p. 242 — 245.
21) Dr. Aug. Weismann. Die Entwickelung der Dip-
teren im Ei, nach Beobachtungen an Chironomus spec.,
Musca vomitoria und Pulex canis. Z. f. У. Z. Bd. XIII,
Н. I u. II. — Die nachembryonale Entwickelung der
Musciden. Z. f. W. Z. Bd. МУ, H. Ш.
?**) Dr. Aug. Weismann. Die Metamorphose der Core-
thra plumicornis. Z. f. М. Z. Bd. XVI, H. 1.
#) Swammerdamm. Biblia naturae, t. II. Leyde, 1738.
De natura et anatome Vermiculi in caseo putrescente
nascenlis sive acari muscarumque ex hoc procrescenti-
um. s. 705 u. 706.
И
23) Bibel der Natur. Leipzig 1752. Abhandlung von
den Bienen.
?^* De Réaumur. Mémoires pour servir à l'histoire
naturelle des Insectes. Paris, 1734. s. 351.
**) Lyonet. Traité anatomique de la Chenille qui ron-
ge le bois du Saule. La Haye, 1762. Chap. X. 260 u.
261; Chap. XIII, 449.
°°) Herold. Entwicklungsgeschichte der Schmetterlin-
ge. Cassel u. Marburg, 1815. § 27 u. § 30.
?7) Lachat et V. Audouin. Anatomie d'une larve apo-
de trouvée dans le Bourdon des pierres. Journal de phy-
sique, de Chimie etc. 1819. LXXXVIII, 228.
?5) Е. Pictet. Recherches pour servir à ? Histoire et
à l'Anatomie des Phryganides. Genève, Paris et Lon-
dres, 1834. s. 49.
2) G. Newport. On the Reproduction of lost parts in
Myriapoda and Insecta. Philos. Trans. of the royal Soc.
of Lond., 1844. Part II, s. 283.
°°) L. Dufour. Etudes anatomiques et physiologiques
sur une Mouche dans le but d'éclairer l'histoire des
métamorphoses et de la prétendue circulation des In-
sectes. Paris 1845.
? Scheiber. Vergleichende Anatomie und Physiolo-
gie der Oestriden Larven. Sitzungsb. der kais. Acad.
der Wissens. Т. XLI, Wien 1860.
? В. Ульянинъ. Замютки о пост-эмбрюнальномь
paseumiu пчелы. Изв. Имп. Общ. Люб. Естествозн., т.
X, B. I.
?*) Заленскй. Ilpespawenia Miastor metraloas. Tpy-
ды третьяго съЪфзда русскихъ Естествоиспытателей въ
Riesb. 1871 г.
er
eS Le
?*) C. Chun. Ueber den Bau, die Entwickelung und
physiologische Bedeutung der Rectaldrüsen bei den In-
sekten. Fr. am M. 1875.
? P. Mayer. Ueber Ontogenie und Phylogenie der
Insekten. Jen. Z. 1876.
7) Auerbach. Organologische Studien. Г u. Il H.
Breslau.
7) Ганинъ. Mamepiaaw xs познаню nocm-9w6pioua-
1bHa20 paseumia насъкомытв. Труды пятаго съЪзда рус.
Естествоиспытателей въ ВаршавЪ. 1876.
?*) Jules Künckel d'Herculais. Recherches sur Vorga-
nisation et le développement des Volucelles. Paris. 1875.
IL.
Der Kopf ist bei den männlichen Musciden, ebenso
wie bei Volucella, schmäler als bei den Weibchen, aber
bei Volucella sowie bei Musca hängt dies nicht von der
stärkeren oder geringeren Entwickelung der zusammen-
geseizten Augen ab, sondern von ihrem gegenseitigen
Abstande: während sie bei den Männchen einander be-
rühren, werden sie bei den Weibchen durch einen brei-
len Zwischenraum getrennt. Abgesehen von diesem Un-
terschiede, weicht der Kopf des Männchens in nichts von
dem des Weibchens ab.
Das Skelett des Kopfes kann bei Musca, wie bei an-
deren Insekten, in drei Hauptabschnitte getheilt werden,
von denen der eine Epicranium, der andere Pars basi-
laris und der dritte Epistomum genannt werden mag.
= us.
Das Epicranium überwiegt die Pars basilaris und das
Epistomum bedeutend an Umfang und zerfallt seinerseits
in folgende Theile: Frons, Vertex, Occiput und Genae.
Der Frons (Taf. II, Fig. 1, Е) beginnt an der unteren
Grenze der Ansatzstelle der Antennen und zieht zwi-
schen den zusammengesetzten Augen nach hinten, unmit-
telbar in den Vertex übergehend, von welchem er sich
übrigens leicht abgrenzen lässt, da der Gipfel des Vertex
von einer dreieckigen Platte mit den Ocellen gebildet
wird, welche den Frons durch die Dicke ihrer Chitinlage
beträchtlich übertrifft. An den Seiten seines oberen Thei-
les wird der Frons durch Chitinfalten von den Genae
abgetheilt. Im unteren Theile des Frons befindet sich ein
membranóser Vorsprung, der sog. Frontalsack. Der Ver-
tea (Taf. II, Fig. 1, 2 und 3, V) erhebt sich hinter dem
Frons in verticaler Richtung, indem er mit der Erhóhung
der Ocellen beginnt und bis zur Falte reicht, welche das
Hinterhauptsloch umgiebt, das von einer dünneren Chi-
tinwand umrandet wird.
Das Occiput (Taf. II, Fig. 2 u. 3, B) bildet zusammen
mit dem Vertex die Hinterwand des Kopfes und besteht
aus zwei Halften, die durch den Vertex von einander
geschieden werden. Die Begrenzung jeder Hälfte des
Occiput bilden von oben und seitlich die zusammenge-
seizten Augen, in der Mitte der Vertex und das Hinter-
hauptsloch, weiter nach vorn die Pars basilaris und
die Genae. ji
Die Pars basilaris (Taf. IL, Fig. 2, 3 u. 4, G) stellt zum
Theil die hintere, vorwiegend jedoch die untere Kopf-
wand dar, indem sie am Hinterhauptsloch beginnt und
zur Ansatzstelle des Rüssels tritt. Seitlich wird sie fast
in ihrer ganzen Ausdehnung von der angrenzenden rech-
ten und linken Hälfte des Occiput durch sehr deutliche
M 1. 1880. 4
— —
Nahte gesondert (Taf. II, Fig. 2 u. 3 d) und nur vorn, an
der Ursprungsstelle des Rüssels, geht sie jederseits in die
Genae über. Mit letzterem Namen (Taf. II, Fig. 1 L) be-
zeichne ich die Räume, welche seitlich vom Epistom lie-
zen, zwischen Epistom, Frons, zusammengesetzten Au-
zen, Occiput und Pars basilaris, und je eine dreieckige
Form besitzen. Die Anheftungsstelle des Rüssels wird hin-
ten und seitlich von einem besonderen, halbelliptischen
Rahmen umgrenzt (Taf. Il, Fig. 4, M). Ein eben solcher
Rahmen umgiebt auch jedes der zusammengesetzten Au-
gen (Taf. II, Fig. 1, N).
Das Epistom (Taf. Il, Fig. 1, E) bildet die Vorderwand
des Kopfes, beginnt an der Anheftungsstelle der Anten-
nen, wird seitlich von den Genae begrenzt und geht
nach unten unmittelbar in die Wandung des Rüssels über.
Dasjenige, was man den Hals nennen kónnte, ist leicht
als eine dünne Chitinwand im Umkreise des Hinterhaupts-
loches wahrzunehmen (Taf. II, Fig. 2, C). Wir wollen die-
se Wandung, welche dem Hinterhauptsloch als Rahmen
dient, lieber als Halsband bezeichnen. Es liegt folglich
zwischen Vertex, Occiput und Pars basilaris, und bietet
am Innenrande jederseits einen Vorsprung, wesshalb das
Hinterhauptsloch in eine obere und untere Hälfte zer-
fällt; sie haben beide eine. rundliche Gestalt, nur ist die
untere grösser als die obere und ihr allgemeiner Um-
riss erinnert an die Ziffer 8. Den erwähnten Vorsprün-
gen des Halsbandes gegenüber liegen auch die Fortsätze,
welche das innere Skelet des Kopfes bilden (Taf. II, Fig.
2, b), was die Theilung des Hinterhauptsloches in eine
obere und untere Hälfe vervollständigt. Aus der Beschrei-
bung und den begleitenden Zeichnungen erhellt also,
dass nicht alle angegebenen Abschnitte scharf von ein-
ander gesondert sind, und dass die Mehrzahl derselben
Вы |
nur im Interesse einer móglichst genauen Beschreibung
des zu untersuchenden Theiles angenommen werden muss.
Um mit dem eigentlichen Kopfe abzuschliessen, bleibt
uns nur noch die Bekanntschaft mit dem inneren 'Skelet
des Kopfes (Entocephalium) übrig. Dasselbe besteht.erst-
lich (Taf. II, Fig. 2, 3 u. A, d) aus zwei Leisten, von de-
nen jede sich längs des Raumes zwischen Pars basilaris
und je einer Hälfte des Occiput erstreckt, und wahr-
scheinlich das Resultat einer Verschmelzung und Chiti-
nisirung der Pars basilaris einerseits und des Occiput
andererseits darstellt. Ganz ebensolche Falten ziehen
zwischen den Hälften des Occiput und dem Vertex,
(Taf. H, Fig. 2 u. 3, f), zwischen Frons und Genae, und
eine halbkreisförmige Falte zwischen Frons und Epistom.
Viel wichtiger als die beschriebenen sind die übrigen
Theile des Entocephalium. Der eine derselben stellt die
schon erwähnte innere Scheidewand des Hinterhaupts-
loches vor, der andere ist das Augen-Diaphragma. Was
die erstere betrifft, so erscheint sie folgendermassen: An
der Stelle, wo am Halsbande der Fortsatz der Kopfwand
beginnt, welcher sich zwischen Pars basilaris und Occi-
put erstreckt (Taf. II, Fig. 2, b), bemerkt man eine gros-
se Erhóhung, die sich in einen gekrümmten Dorn fort-
setzt. Die beiderseitigen Dornen erreichen einander und
verwachsen, doch scheidet sich an der Verbindungsstelle
das Chitin schwächer ab, und bei lange andauernder
Maceration in KOH löst sich der Zusammenhang des
rechten und linken Dornes. Die Vorsprünge, auf denen
die Dornen sitzen, sind, wie es Schnitte zeigen, inner-
lich hohl und dienen verschiedenen Muskeln zur Ansatz-
stelle; die Dornen selbst bieten dem Gehirne eine sehr
feste Stütze. |
Nicht so leicht ist es, das Augendiaphragma (die Scle-
m
sun ВИ a
rotica Leydig's) zu finden. Wenn man den Kopf einer
Fliege nach Maceration in KOH untersucht, so gelingt es
gewöhnlich, einen dünnen Chitinring an der Stelle zu
bemerken, wo die zusammengesetzten Augen lagen, aber
keine Spur von dem, was wir im Umkreis der Augen z.
B. bei Käfern finden (Taf. II, Fig. 1, Scl). Dessen unge-
achtet besteht ein Augendiaphragma, wovon wir uns an
Schnitten überzeugen können, nur ist es nicht vollstän-
dig chitinisirt; chitinig sind nur zwei Ringe, ein äusse-
rer, wo das Diaphragma von der Kopfwand abgeht und
desshalb mit der Letzteren verbunden, und ein innerer,
wo das Diaphragma abschliesst, neben der Stelle, wo das
Augenganglion in feine Aste zerfällt. Es ist klar, dass bei
der Untersuchung des macerirten Kopfes der erste Ring
als ein Abschnitt des Entocephalium erscheint, der an
die Falten z. B. zwischen Vertex und Occiput errinnert;
der andere ist eben der durch die’ Cornea der zusam-
mengesetzten Augen hindurchschimmernde Chitinring. Da
bisweilen die Sclerotica vollständiger chitinisirt ist, so
erscheint in diesem Falle der innere Ring in Verbindung
mit dem äusseren und lóst sich bei der Maceration nicht
ab, welche die organischen Substanzen zerstórt; ist das
nicht der Fall, so fällt natürlich der innere Ring ab und
kommt nicht zur Anschauung. |
Einen áhnlichen Bau des Kopfskelettes, nur mit gerin-
gen Modificationen, findet man bei allen Dipteren (we-
nigstens bei den hiesigen).
Gehen wir jetzt zu den Anhängen des Kopfes über. Es
sind ihrer viererlei: Antennae, Ocelli, Oculi und Pro-
boscis.
Die Antennen sitzen am unteren Rande des Frons, un-
mittelbar über dem Epistom, welches, sich etwas einbie-
gend, zwei kleine Vertiefungen bildet, in denen die An-
d
Rust 2. NEA
tennen liegen. Die Antennen bestehen bei den Fliegen,
wie bei Volucella, aus drei Gliedern; das erste stellt ei-
nen Ring mit kleinen Ausschnitten am hinteren und vor-
deren Rande dar, d. h. an den Verbindungsstellen mit
dem Frons und dem zweiten Glied; das zweite hat etwa
die Gestalt eines abgestutzten Kegels mit einem tiefen
Ausschnitt am Vorderende und einem Dorn im Inneren,
was eine sehr feste Verbindung mit dem dritten Gliede
herstellt, wobei natürlich die selbststandige Beweglichkeit
Beider verhindert wird. Dieser Dorn selbst wird von klei-
nen, mit den Spitzen nach oben gekehrten Dórnchen be-
deckt (Taf. II, Fig, 5, a, b, c). Das dritte Glied ist das
grósste, von lànglich-ovaler Form mit einem Fortsatz am
hinteren Rande. An der Basis des dritten Gliedes steht
eine lange Borste, mit Häärchen besetzt und aus zwei
kleinen und einem dritten relativ machtigen Gliede be-
stehend, die wir Plumula nennen wollen. Lange Haare,
die an die Plumula erinnern, aber nicht mit kleineren
Häärchen besetzt sind, finden sich auch am zweiten An-
tennenglied der Fliegen.
Die Punctaugen (Taf. II. Fig. 1, 0’) stehen in der An-
zahl von dreien auf einer kleinen Erhóhung, welche zum
Vertex gerechnet werden muss und jedes nimmt die
Spitze eines gleichseitigen Dreiecks ein. Die vordere
Spitze liegt in der Medianlinie. Jede Ocelle hat die Ge-
stalt einer Halbkugel.
Die Netzaugen, welche bei den Dipteren im Allge-
meinen eine beträchtliche Grösse erreichen, sind auch
bei den Musciden sehr gross, von unregelmässig ovaler
Form und aus sechseckigen Facetten zusammengesetzt.
Das letzte Anhangsorgan des Kopfes—der Rüssel (pro-
boscis) — ist eine so merkwürdig complicirte Bildung,
dass sie einer möglichst eingehenden Untersuchung be-
u
darf. Da aber das Studium des Rüssels der Fliege allein
kein Kriterium zur Aufstellung einer richtigen Nomen-
clatur geben kann, so folgen wir der vergleichend-ana-
tomischen Methode, indem wir uns mit soichen Dipteren
bekannt machen, bei denen die Nomenclatur der Mund-
theile keine Schwierigkeiten hat, um dann durch eine
Reihe von Uebergangsformen zu Musca zu gelangen. Da
wir wissen, dass bei Insekten, welche von festen Nah-
rungsstoffen leben und kauen können, die Mundtheile
gewöhnlich typisch gebaut sind, so müssen wir uns nach
Dipteren umsehen, welche unserer Forderung entsprechen
könnien. Solche Formen finden wir mehrfach: zuerst die
Bremsen, dann Übergangsformen zwischen Bremsen und
Fliegen. Da es unsere Aufgabe ist, die Mundtheile der
Fliegen zu untersuchen, so wollen wir gerade mit den
Uebergangsformen beginnen — mit Hacmatopota und
Chrysops.
Beide Fliegen leben auf Kosten der hóheren Wirbel-
thiere, indem sie die Haut derselben durchstechen und
ihr Blut saugen. In Berücksichtigung der Festigkeit der
Hauttheile, welche diese Fliegen zu durchstechen haben,
müssen wir bei ihnen eine starke Entwickelung der
Mundtheile erwarten. So verhält es sich auch wirklich.
Aber noch mehr: obgleich die Mundtheile von Haemato-
pota und Chrysops eine grosse Ausbildung erlangt ha-
ben, so haben sie dennoch ihre typische Anordnung be-
wahrt und es ist durchaus nicht schwierig, ihre Nomen-
clatur in Beziehung auf die Mundtheile der kauenden
Insekten zu geben.
Vom Unterrande des Epistom und zugleich vom obe-
ren Rande des Mundes geht eine unpaare Chitinlamelle
ab, die eine unmittelbare Fortsetzung des Epistoms bil-
det. Sie' ist langgestreckt, am Ende abgerundet gespitzt
a al
und oben von rechts nach links convex. An ihrer Unter-
seite zeigt sie eine Rinne, welche jedoch nicht bis an
das Ende reicht (Taf. Ш, Fig. 1, a). Erhebt man diese
Lamelle, die nach ihrer Lage über dem Munde als Ober-
lippe (labrum) gedeutet werden muss, oder entfernt man
sie gänzlich, so bemerkt man, dass vom Unterrande des
Mundes eine Chitinlamelle abgeht, die wie die vorher-
gehende unpaar ist (Taf. Ш, Fig. 1, b), aber eine andere
Gestalt hat; sie ist spiessförmig und besitzt auf ihrer
oberen (vorderen) Fläche eine eben solche Rinne, wie
die Oberlippe. Wenn man die Lage dieser Chitinspitze
nàher untersucht, so erweist es sich, dass sie die un-
mittelbare Fortsetzung der unteren (hinteren) Wand des
Schlundes darstellt. An der Stelle, wo sie sich von der
hinteren Schlundwand erhebt, tritt der der Ausführungs-
gang der Speicheldrüse an sie heran, dessen Offnung in
die Rinne mündet. Wir halten uns vollkommen berech-
tigt, diese speerfürmige Spitze. als Hypopharynx zu
bezeichnen. Nach Entfernung oder Erhebung des Hypo-
pharynx kommen wir zu einer dritten unpaaren Bildung
(Taf. Ш, Fig. 1, c), die eine Róhre mit dünnen Wan-
dungen darstellt. Das Ende dieser Röhre ist in zwei Lap-
pen erweitert, die nach hinten gewendet sind. Die Vor-
derwand der Basis der Röhre geht vom unteren Rande
des Mundes ab, die Seitenwände ven den Genae und
die hintere Wand von der Pars basilaris. Die hintere
Wand dieser Róhre ist stärker chitinisirt, als die übri-
gen. Auf ihren Endlappen befinden sich die sog. Pseudo-
iracheeae. Das Lumen der Róhre wird von Muskeln ein-
genommen. Ihrer Lage nach ist diese Röhre offenbar die
Unterlippe (labium). Wenn wir uns also in den unpaa-
ren Mundtheile bei Haematopota und Chrysops orientiren,
so finden wir folgendes: über dem Munde (in Anbetracht
m бб
der Lage des Kopfes bei H. und Chr. richtiger: vor dem
Munde) liegt das Labrum; unter dem Munde (hinter dem-
selben) — der Hypopharynx, und hinter dem Hypopha-
rynx das Labium. Abgesehen von diesen Mundtheilen
existiren bei Haematopota und Chrysops noch zwei paa-
rige Bildungen. Erhebt man das Labrum, so liegen un-
ter demselben (weiter nach hinten) rechts und links von
der Mundóffnung, zwei Chitinlamellen, welche je die Form
eines Messers haben (Taf. III, Fig. 1, d). Diese Messer
oder Klingen sind schwach sichelfórmig gekrümmt und
geben an ihrer Basis je einen Fortsatz zur Articulation
mit dem unteren Rande der Seiten des Kopfes ab. Am
Ende sind sie stark zugeschärft. Der Form nach erin-
nern sie an Oberkiefer (mandibulae) und der Lage. nach
stellen sie dieselben wirklich vor. Haematopota und Chry-
sops besitzen also ausser Labrum, Hypopharynx und La-
bium noch ein Paar Oberkiefer. Nach Entfernung der
Mandibeln sehen wir hinter oder unter ihnen, an den
Seiten der Mundóffnung noch zwei Chitinlamellen, die
ihrer Gestalt nach den Namen von Nadeln verdienen
(Taf. Ш, Fig. 1, e). Jeder von diesen Anhàngen besteht
aus einem Grundglied, der eigentlichen Nadel und dem
vom Grundgliede abgehenden Palpus. Diese Bildungen
können nichts anderes als Unterkiefer (maxillae) sein.
Sie gehen vom Unterrande der Seiten des Kopfes ab.
Was die Bewegungen der angeführten Theile betrifft,
so kónnen die unpaaren Bildungen (labrum, hypopharynx
und Labium) nur vorwärts und rückwärts bewegt wer-
den (das labium kann sich ausserdem noch etwas zu-
sammenziehen). Macerirt man das Labrum von Haemato-
pota und Chrysops in KOH, so zerfällt dasselbe in zwei
Bestandtheile oder zwei Lamellen, eine obere, die oben
von rechts nach links convex ist, und eine untere mit
Se
einer Rinne. Verfolgt man alsdann die untere Lamelle
mit ihrer Rinne bis zu ihrer Basis, so findet man, dass
sie genau ebenso von der oberen Wand des Schlundes
abgeht, wie der Hypopharynx von der unteren, wesshalb
wir dieselbe als Epipharynx bezeichnen können. Die obe-
re Lamelle des Labrum geht vom Epistom ab.’ Auf diese
Weise erscheint das Labrum bei Chrysops und Haema-
topota als Resultat der Verwachsung der eigentlichen
Oberlippe mit dem Epipharynx.
Führen wir die Mundtheile von Haematopota und
Chrysops auf ein Schema zurück, so erhalten wir die
Fig. 2 der Taf. Ш.
Eine Vereinfachung dieses Schemas finden wir bei
Syrphus (S. taeniatus). Die Bildung der Mundtheile von
Syrphus errinnert einerseits an Musca, andererseits an
Haematopota und Chrysops. Worin diese Aehnlichkeit
besteht, wird uns aus der Beschreibung klar werden.
Von der unteren Kopfwand, d. h. vom Epistom vorn,
von der Pars basilaris hinten und den Genae seitlich
geht eine dünnwandige Röhre ab (Taf. Ш, Fig. 2), an der
nur stellenweise Chitinverdickungen sichtbar sind. Diese
Röhre gleicht vollkommen der Röhre des Rüssels bei
Musca und kann, wie die Letztere, in drei Abschnitte
eingetheilt werden, einen Basal-, Mittel- und Endtheil.
Der Basaltheil hat die Gestalt eines abgestutzten Kegels,
mit der Basis dem Kopfe zugewendet und mit dünnen
Wandungen versehen. Der mittlere Abschnitt kann mit
einem von vorn nach hinten zusammengedrückten Cylin-
der verglichen werden. Die Seitenwände desselben sind
ganz wie die des Kegels, dünn und durchsichtig; die
vordere und hintere Wand dagegen weisen Chitinverdi-
ckungen auf. Die Chitinverdickungen der Vorderwand des
mittleren Abschnittes (Taf. III, Fig. 5, a) haben die Ge-
E Te
stalt S- fórmig gebogener Streifen, die an dem, den Lap-
pen zugewendeten Ende mit einer Erweiterung abschlies-
sen. Von dieser Erweiterung die sog. Pseudotracheen ab-
gehen. Der Zwischenraum der Wand zwischen den erwähn-
ten Streifen ist dunkler, als die seitlichen Wände des mitt-
leren Abschnittes, die Chitinlage ist also an dieser Stelle
mächtiger. Die Chitinablagerung an der Hinterwand des
mittleren Abschnittes erscheint als eine unpaare kahnfór- -
mige Bildung, mit einer Naht in der Mitte und chitinigen
Hörnchen am Ende (Taf. Ш, Fig. 5, b). Den Endtheil der
in Rede stehenden Röhre bilden die Lappen mit den
Pseudotracheen. Im Inneren des basalen Kegels unserer
Róhre liegt ein Chitingebilde, welches aus einer rechten
und linken Hälfte besteht. Jede Hälfte stellt eine drei-
eckige Chitinplatte vor, die seitlich convex ist und zwei
nach hinten gerichtete Fortsátze besitzt (Taf. III, Fig. 6 a).
Längs der oberen und unteren Medianlinie sind beide
Hälften mit einander verwachsen und bilden eine Art Chi-
tinróhre. Zum oberen Rande dieser Róhre tritt der Oe-
sophagus (oe), senkt sich in dieselbe, verwächst mit der
unteren (hinteren in Bezug auf die Stellung des Kopfes bei
Syrphus) Wand der Róhre und wird zu einem weiteren
Canal—einem Schlunde (Taf. Ш, Fig. 10, Ph).Ein Blick auf
den Querschnitt der Röhre erklärt uns vollständig ihre
Bildung (Taf. HI, Fig. 9): die Wandungen des Schlundes
haben offenbar Fortsátze zur Insertion von Muskeln ab-
gesendet, diese Fortsätze sind theils mit einander, theils
mit der Vorderwand des Kegels verwachsen und auf die-
se Weise ist die in Rede stehende Bildung entstanden.
Der Schlund setzt sich noch etwas weiter als die erwähnte
Chitinbildung fort und óffnet sich nach aussen mit dem
Munde in der Wandung des Basalkegels, unmittelbar über
dem Anfang des mittleren Abschnittes des Rüssels. Da
BEI (ES
der grösste Theil der beschriebenen Röhre hinter dem
Munde liegt und der Unterlippe von Haematopota und
Chrysops sehr ähnlich ist, so kónnen wir sie auch bei
Syrphus für das Labium halten. — Vor dem Munde oder
über demselben liegt eine Chitinlamelle, die mit der Vor-
derwand des Kegels der Unterlippe an der Stelle ver-
wachsen ist, wo der Schlund endigt. Diese Chitinlamelle
ist oben von rechts nach links convex, besitzt unten
eine Rinne und endigt mit drei kleinen Borsten (Taf. III,
Fig. 4). Verglichen mit der Oberlippe von Haematopota
und Chrysops und in Anbetracht ihrer Lage über dem
Munde stellt diese Lamelle nichts als die Oberlippe von
Syrphus dar. Durch Maceration in KOH kann man die-
selbe ebenfalls, wie bei jenen, in zwei Bestandtheile (La-
mellen) zerlegen, in die eigentliche Oberlippe und einen
Fortsatz der oberen (vorderen) Wand des Schlundes mit
einer Rinne (epipharynx). Wir haben also bei Syrphus
eine Oberlippe und eine Unterlippe gefunden; doch ist
im Vergleiche mit den entsprechenden Theilen bei Hae-
matopota und Chrysops die Unteriippe von einer viel
grósseren Ausbildung, indem sie sich mit ihrer Basis
zwischen Oberlippe und Epistom einschiebt und mit Letz-
terem verwachsend, eben desshalb die Oberlippe an sich
inseriren lässt.
Legt man den Rüssel auf die Seite, so sieht man
zwischen Labrum und Labium eine unpaare Chitinlamel-
le, die zugespitzt endigt (Taf. Ш, Fig. 2, b). Wendet man
den Rüssel auf seine hintere Wand und entfernt man die
Oberlippe, so kann man sich leicht überzeugen, dass die
unpaare Chitinlamelle eine spiessfórmige Gestalt und auf
ihrer oberen (vorderen) Fläche eine Rinne besitzt. Bei
naherer Betrachtung ergiebt es sich, dass diese Lamelle
einen Fortsatz der unteren (hinteren) Wand des Schlun-
— 00 —=
des darstellt. An ihre Basis tritt der Ausführungsgang
der Speicheldrüse (Taf. III, Fig. 6 b) und óffnet sich in
die Rinne des Spiesses. Letzterer wiederholt also offen-
bar dasselbe Organ bei Haematopota und Chrysops, d. h.
den Hypopharynx. |
An den Seiten des Basalkegels der Unterlippe und mit
ihm verwachsen liegen zwei dicke Chitingebilde, die
rechts und links von der Mundóffnung in Gestalt drei-
eckiger Schneiden oder scharfen Hacken vorspringen
(Taf. Ш, Fig. 2, d; Fig. 3, d). Diese Klingen oder Hacken
gleichen so sehr den wohlentwickelten Mandibeln der
kauenden Insekten, dass wir mit vollem Rechte sie als
Solche deuten kónnen. Syrphus besitzt also ausser La-
brum, Epi- und Hypopharynx und Labium, noch ein Paar
Mandibeln.
Neben den Mandibeln, mit dem Basalkegel verwachsen,
sitzen zwei Palpen. Da weder Unterkiefer noch etwas
ihnen ähnliches an den Mundtheilen von Syrphus zu fin-
den ist, so müssen wir die erwähnten Palpen als einzige
Reste der Unterkiefer betrachten, da Letztere immer Pal-
pen besitzen. Führt man also den Bau der Mundtheile
von Syrphus auf das Schema zurück, so erhált man die
Fig. 12, Taf. III. Der Unterschied dieses Schema's von
dem in Fig. 11 dargestellten besteht nur in dem Mangel
oder vielmehr des rudimentären Ausbildung der Unter-
kiefer.
Um uns Musca noch mehr zu nàhern, nehmen wir als
Übergangsform Empis livida. Dies Insekt nährt sich be-
kanntlich, indem es die Säfte ihm verwandter Insekten
saugt. Wie verhalten sich die Mundtheile bei Empis?
Vom Epistom, vor der Mundóffnung oder über dersel-
ben, geht eine beträchtlich dicke, unpaare Chitinlamelle
ab, die an ihrer Basis erweitert und an der Spitze zu-
DOMO uc
geschärft und gekrümmt ist (Taf. HI, Fig 7, a). Oben ist
sie von rechts nach links convex, unten mit einer Rinne
versehen, zerfallt aber bei Maceration in KOH nicht in
einen oberen und unteren Abschnitt. Dessen ungeachtet
kónnen wir in Anbetracht der Lagerung und Form dieser
Lamelle dieselbe als eine Bildung auffassen, welche der
Oberlippe--epipharynx bei Haematopota, Chrysops und Syr-
phus entspricht, d. h. es ist die Oberlippe von Empis, die
so eng mit dem Epipharynx verwachsen ist, dass sie sogar
durch Maceration sich nicht davon ablósen lässt. Unter
derselben geht von der unteren oder hinteren Wand des
Mundes eine andere unpaare Lamelle ab (Taf. III, Fig.
.1, b), die in der Form vollkommen dem Labrum gleicht,
nur dunner ist. Ihre obere (vordere) Flache zeigt ihrer-
seits eine Rinne; bei näherer Untersuchung ihrer In-
serlionsweise ergiebt sie sich als ein Fortsatz der unte-
ren oder hinteren Schlundwand; ihre Rinne nimmt den
Ausführungsgang der Speicheldrüse auf, mit einem Worte,
diese Nadel ist dem Hypopharynx von Haematopota,
Chrysops und Syrphus homolog. Hinter der Mundóffnung
geht, nach hinten von der Pars basilaris, seitlich von den
Genae, bei Empis eine dünnwandige, am Ende gelappte
Rohre ab (Taf. Ш, Fig. 7, c). Nach ihrer Lage und ihrer
Aebnlichkeit mit dem Labium von Haematopota und
Chrysops kann diese Róhre auch bei Empis nur als La-
bium gelten. Zwischen Hypopharynx und Labium liegt
eine kleine unpaare Nadel, die an Grösse höchstens der
Hälfte des Hypopharynx gleichkommt (Taf. IIT, Fig. 7, e).
Unter dieser Nadelliegen an den Seiten der Mundóffnung
die Palpen. Ich glaube, dass wir die Nadel mit den Pal-
pen als Ueberreste der Maxillen deuten kónnen, die bei
Empis in rudimentürem Zustande sind.—Ausser den er-
Wähnten Mundtheilen existiren bei Empis keine anderen,
mM NER
von den Mandibeln ist also keine Spur vorhanden. Das
Schema der Mundtheile von Empis zeigt Fig. 13, Taf. Ш.
Die Vereinfachung zeigt sich dabei in dem Mangel der
Oberkiefer und dem rudimentären Zustande und der
Verschmelzung der Unterkiefer in eine unpaare Nadel
(vgl. die Unterkiefer von Haematopota und Chrysops).
Indem ich nun zur Beschreibung des Rüssels von Musca
(M. caesar, vomitoria, domestica, Sarcophaga carnaria
u. À.) übergehe, werde ich vorzugsweise die einzelnen
Theile desselben mit denen von Syrphus vergleichen.
Dann werden, so hoffe ich, Alle mit den Benennungen
einverstanden sein, welche ich den Mundtheilen von Musca
gebe. |
Wenn man den Rüssel einer Fliege von der Seite be-
trachtet, so erscheint er in Gestalt einer Róhre, die in
zwei abgestutzte Kegel getheilt werden kann: die Basis
des ersten grósseren Kegels geht vorn vom Epistom ab,
seitlich und hinten von dem halbelliptischen Rahmen,
welcher zwischen Pars basilaris und Genae liegt. Die Ba-
sis des zweiten kleineren Kegels beginnt an der abge-
stutzten Spitze des ersteren, der Endtheil des zweiten
Kegels ist in einen rechten und linken Lappen getheilt,
welche in der Richtung nach hinten stark entwickelt sind
(Taf. II, Fig. 6). Diese Lappen tragen an ihrer Unterseite
die sog. Pseudotracheen.—Bei dem Vergleiche des. Rüs-
sels der Fliege mit dem von Syrphus müssen wir den
grösseren Kegel des Fliegenrüssels dem Basalkegel von
Syrphus, den unteren Kegel—dem mittleren Abschnitte
und die Endlappen des Rüssels der Fliege denen von
Syrphus gleichsetzen.
Der grössere oder Basalkegel des Fliegenrüssels ist
vollständig dem Basalkegel des Rüssels von Syrphus gleich.
Wie bei Letzterem, sind die Wandungen dünn und durch-
sichtig und nur vorn ist daran Chitinablagerungen sicht-
bar, die wir bei Syrphus nicht gesehen haben (Taf. II,
Fig. 1, a). Mitunter verschmelzen diese beiden chitinisir-
ten Stellen miteinander, oder sie bleiben getrennt, was
rein individuelle Verschiedenheiten sind. Sie verschmelzen
manchmal sogar mit dem Epistom, stellen aber jedenfalls
nur locale Verdickungen der Vorderwand des Basalke-
gels des Rüssels dar. Ein Vergleich derselben mit Ober-
kiefern, wie ihn Gerstfeld macht, ist demnach undenkbar.
Die Wandungen des zweiten Kegels des Fliegenrüssels,
den wir dem mittleren Abschnitte des Rüssels von Syr-
phus verglichen haben, - zeigen dieselben Eigenthümlich-
keiten. Die Seitenwände dieses Abschnittes sind dünn
und ‚durchsichtig, die vordere und hintere Wand dagegen
weisen Chitinverdickungen auf. Die Chitinverdickungen
an der Vorder — Wand des zweiten Kegels (Taf. II,
Fig. 9) haben die Gestalt S-förmig gekrümmter Strei-
fen. An den unteren Enden dieser Streifen befinden sich
Chitingebilde in der Form von Hacken, von welchen die
sog. Pseudotracheen abgehen. Der Abschnitt der Vor-
derwand zwischen den erwähnten Streifen ist dunkler als
die Seitenwände, d. h. die Chitinschicht ist hier mächti-
ger. Die Chitinbildung an der hinteren Wand des zweiten
Kegels des Fliegenrüssels hat eine unpaare kahnförmige
Gestalt mit Hörnchen am Ende und einem gebrochenen
Chitinstreifen vor denselben (Taf. II, Fig. 8). Mit einem
Worte, wir sehen bisher in dem Fliegenrüssel nur eine
Wiederholung dessen, was früher von Syrphus gesagt
wurde. Der Unterschied besteht nur darin, dass bei der
Fliege die Chitinablagerungen stärker entwickelt sind, dass
dieselben aber bei Musca wie bei Syrphus entsprechende
Gebilde vorstellen, ist unzweifelhaft. Die Endlappen des
Fliegenrüssels tragen wie bei Syrphus die Pseudotracheen.
NT Nera
Um sich von der Richtigkeit unseres Vergleiches zu
überzeugen, móge man nur die Fig. 2, Taf. Ш mit Fig. 6,
Taf. II vergleichen, ebenso Fig. 8, Taf. If mit Fig. 5 b,
Taf. Ш, und Fig. 9, Taf. II mit Fig. 5 a, Taf. Ш.
Wenn wir jetzt den oberen Kegel des Fliegenrüssels
óffnen, so. finden wir in seiner Hóhlung ein Chitingebilde,
welches vollständig dem bei Syrphus beschriebenen gleicht
(Taf. LE, Fig. 6, Ph; vgl Fig. 10, P mit Fig. 6 a,
Taf. Ш.). Nenuen wir der Kürze halber dieses Gebilde das
Fulcrum. Wie bei Syrphus, kann es inzwei Hälften ge-
Шей werden, welche mit einander in der oberen und
unteren Mittellinie verwachsen, eine Art Chitinróhre bil-
den, die einen ovalen Querschnitt hat. Jede Hälfte ist
nach aussen convex und giebt zwei Fortsäfze nach hin-
ten ab (Taf. Il, Fig 10, P und P^, und einen nach vorn
(Taf. II, Fig.10, P^). Zum oberen Rande des Fulcrum tritt die
Speiseröhre (Taf. И, Fig. 10, oe), senkt sich ins Fulerum,
verwächst mit dessen hinterer Wand und erweitert sich zum
Schlunde. Mit ihren vorderen Auswüchsen (P) sind die
rechte und linke Hälfte des Fulcrum miteinander und mit
der vorderen Wand des Basalkegels des Rüssels ver-
wachsen. Längs- und Querschnitte des Schlundes und
des Fulerum der Fliege zeigen dasselbe, was wir schon
für Syrphus abgebildet haben (Taf. Ш, Fig. 9 und 10).
Gerstfeld hielt das Fulerum für die verwachsenen Maxil-
len; unsere Abbildungen zeigen, dass es chitinisirte Fort-
sätze der Schlundwand sind. Der Schlund setzt sich bei
der Fliege, wie bei Syrphus, etwas weiter als das Ful-
crum fort, an seiner unteren und seitlichen Wand liegt
noch еше Chitinablagerung (Taf. IL, Fig. 10 und 11, B) und
dann óffnet sich derselbe mit dem Munde in den Wan-
dungen des Basalkegels, unmittelbar über dem Anfang des
zweiten Kegels (Taf. II, Fig. 11, M).
EU
BERN. NUNG
Die erwähnte Róhre von Musca, welche den Haupttheil
des Rüssels ausmacht, entspricht also vollkommen, wie es
aus unserer Beschreibung hervorgeht, dem Labium von
Syrphus, stellt mit anderen Worten das Labium von Musca
dar.—Vor dem Munde oder über demselben liegt eine
unpaare Chitinlamelle (Taf. II, Fig. 10, 11, a; Fig. 6; Fig.
7, L’). An ihrer Basis ist sie mit der Vorderwand des
Basalkegels an der Stelle verwachsen, wo der Schlund
endigt. Sie ist oben von rechts nach links convex, hat
unten eine Rinne und zerfällt bei der Maceration in KOH
in zwei Theile, einen oberen convexen und einen unte-
ren mit einer Rinne. Der Letztere ist eine unmittelbare
Fortsetzung der vorderen (oberen) Wand des Schlundes,
die unpaare Lamelle stellt also die Oberlippe von Musca
dar, die mit dem Epipharynx verwachsen ist. (Mitunter
ist die Convexität der Oberlippe sehr stark und wenn man
Oberlippe und Epipharynx im optischen Durchschnitt be-
trachtet, scheint es, als ob der Epipharynx еше róhren-
fürmige Fortsetzung des Schlundes bildet (Taf. II, Fig. 10
и. 11; Taf. Ш, Fig. 8); es ist dies aber eine optische
Täuschung; die Oberlippe senkt sich zwar rechts und
links vom Epipharynx, Letzterer ist indessen nur eine
Fortsetzung der oberen Wand des Schlundes, d. h. er
bildet eine Platte mit einer Rinne, aber keine Róhre). Es
ist Gerstfeld gelungen, die Oberlippe vom Epipharynx
abzulósen, er bemerkt es aber nicht und beschrieb die
Oberlippe allein, hielt den Epipharynx für den Hypopha-
rynx und übersah den eigentlichen Hypopharynx. Unter-
sucht man den in KOH macerirten Rüssel der Fliege, so
sieht man im Inneren desselben zwei Chitinstibchen zum
Labrum treten (Taf. II, Fig. 7, 5; Fig. 6, S); es sind ein-
fach Muskelsehnen, die bei Syrphus weniger entwickelt
und desshalb von uns nicht beschrieben sind.
№ 1. 1880. 5
eo ee
Erhebt man die Oberlippe von Musca, so ist leicht zu
bemerken, dass unter derselben eine unpaare zugespitzte
Lamelle liegt (Taf. II, Fig. 11, b). Sie hat eine Spiess-
förmige Gestalt und ist auf ihrer Fläche mit einer Rinne
versehen, in welche sich der Ausführungsgang der Spei-
cheldrüse öffnet (Taf. II, Fig. 10 und 11, Ds); sie bildet
die Fortsetzung der unteren (hinteren) Wand des Schlun-
des. Dies ist also der von Gerstfeld übersehene Hypopha-
rynx. Nichts den Mandibeln von Syrphus áhnliches ist an
dem Rüssel der Fliege vorhanden, und desshalb müssen
wir annehmen, dass bei derselben (wie bei Empis) die
Mandibeln sich nicht entwickeln. Von den erwahnten
Theilen abgesehen, sitzen am Rüssel der Fliege, an den
Seiten der Mundöffnung die Palpen (Taf. IT, Fig. 6, H).
Bei dem Vergleich mit dem Rüssel von Syrphus müssen
wir sie als Palpi maxillares deuten.
Ein Schema der Mundtheile der Fliege sehen wir in
Fig. 14, Taf. III. Die Vereinfachung zeigt sich in dem
Mangel der Mandibeln und der rudimentären Ausbildung
der Maxillen. Eine vollkommen ähnliche Mundbildung se-
hen wir bei Stomoxys calcitrans, nur ist der Hypopha-
rynx hier ebenso stark wie bei Empis entwickelt.
Bei einer Fliege, die zu bestimmen mir nicht gelungen
ist, habe ich den Rüssel in der Weise präpariren können,
dass an demselben das Verhältniss des Schlundes zum
Speichelgang und die relative Lagerung der Oberlippe,
des Hypopharynx und der Unterlippe auf das Schónste
sichtbar war. Die Fig. 8, Taf. III ist nach diesem Prä-
parat gezeichnet.
Als letztes Beispiel der Vereinfachung der Mundtheile
führen wir die Mundtheile von Sargus nubeculosus an.
Die Unterlippe ist sehr fleischig, die Oberlippe kaum
ausgebildet. Weder Epi-noch Hypopharynx sind vorhan-
в ee
den, wohl aber Maxillartaster. Dieses einfachste Schema
der Mundtheile bei Dipteren zeigt Fig. 15, Taf. Ш.
Indem wir also von Formen ausgingen, die ein Labrum,
Mandibeln, Maxillen, Labium, Epi—und Hypopharynx be-
sitzen, sind wir durch eine Reihe von Uebergängen zu
einer Form gelangt, deren Mundtheile aus dem Labrum
und Labium mit den Maxillartastern bestehen. Wenn man
die Beschaffenheit der Nahrung der von uns angeführten
Dipteren berücksichtigt, so findet man, dass die Mund-
theile bei denen, die die Haut grésserer Thiere durchstechen
und deren Blut saugen, die Mundtheile einen besonders
stark entwickelten stechenden Lancett-Apparat darstellen.
Bei Empis, welche Insekten aussaugt, existiren keine
Oberkiefer und die -unteren sind rudimentär, Oberlippe
und Hypopharynx sind dagegen sehr stark entwickelt. Das-
selbe sehen wir bei Stomoxys, deren Haupt-Stechapparat
der Hypopharynx darstellt. Bei Syrphus-einem Honigsau-
ger—ist der Stechapparat wenig entwickelt: die Oberlippe
ist eine einfache unvollständige Röhre, der Hypopharynx
sehr schwach, die Oberkiefer sind kurz und haben wahr-
scheinlich den Zweck, verschiedene Blüthentheile bei Seite
zu schieben, die dem Syrphus beim Saugen hinderlich
sein kónnten. Bei den Stubenfliegen, die beim Saugen den
Rüssel einfach an den einen oder anderen Gegenstand
anlegen und denselben nicht in enge Räume zwängen,
wie es Syrphus thut, fehlen die Oberkiefer gänzlich. Sar-
gus endlich stimmt fast vóllig mit den Fliegen überein,
was die Nahrungsweise und auch den Bau der Mundtheile
betrifft.
Noch einige Worte über die Unterlippe der Fliegen.
Wir haben dieselbe bereits in drei Abschnitte eingetheilt,
den oberen Kegel, den unteren Kegel und die Lappen.
Es ist leicht móglich, dass der erstere ein modificirtes
E^
BH —
Submentum (die verwachsenen Cardines) darstellt, der
zweite das Mentum (die verwachsenen Stipites), und die
leizteren—die verwachsenen àusseren und inneren Lap-
pen; ausführliches darüber bei dem Nervensystem. Von
Labialtastern fehlt jede Spur, da es meiner Ansicht nach
mehr als zweifelhaft ist, die von Savigny am Rüssel be-
schriebenen Fortsätze für die Reste der Taster zu halten.
Zum Schlusse will ich noch einige Beobachtungen aus
der Entwickelungsgeschichte der Musciden mittheilen,
um den Ursprung des Epi-und Hypopharynx zu erklären.
Ich habe oben erwähnt, dass es mir, wie Künckel ge-
lungen ist, die Histoblasten der Ober-und Unterlippe
in der Larve der Fiege zu finden. Ich habe sie jedoch
schon zu der Zeit gefunden, wenn der Process der Auf-
lósung der Larvenorgane in vollem Gange war. Die Hi-
stoblasten der Unterlippe entwickeln sich sehr schnell und
übertreffen diejenigen der Oberlippe beträchtlich an
Grösse; dagegen bilden die Letzteren ein unpaares Lab-
rum zur Zeit, wenn in der Unterlippe die Zusammense-
izung aus zwei Hälften vollkommen deutlich ist. Nach
Auflósung des Larvenschlundes und während der Ausbil-
dung des Schlundes der Imago nehmen diese drei Bil-
dungen, das Labrum, der Pharynx und das Labium, die
gegenseitige Stellung ein, welche sie im ganzen übrigen
Leben behalten, und der Vorderrand der oberen Schlund-
wand berührt den hinteren Rand der Oberlippe, wáhrend
der Vorderrand der unteren Schlundwand mit dem hin-
teren (oberen) Rande des unteren Kegels der Unterlippe
zusammenstósst. Um diese Zeit erscheinen auch Epi-
und Hypopharynx als Fortsätze der Schlundwand. Der
Epipharynx verwächst bald mit der Anlage der Ober-
lippe, der Hypopharynx zieht sich nach vorn aus ohne
zu verwachsen. Diese Bildungen im besagten Stadium
unm
zu präpariren ist sehr schwer wegen der ungewöhnlichen
Zartheit der Gewebe. In solcher Gestalt nehmen diese
Gebilde der Puppe eine Form an, die fast mit derjeni-
zen bei der Imago übereinstimmt; die weiteren Umbil-
dungen im äusseren Ansehen des Labrum, Hypopharynx
und Labium sind unbedeutend, und bis zur Abstreifung
der Puppenhülle vollziehen sich im Körper der Puppe
eigentlich nur die Vorgänge der definitiven Ausbildung
und Entwickelung der inneren Organe. Im Laufe fast
der ganzen Puppenperiode findet keine Chitinablagerung
statt; die ersten Spuren dieser Substanz treten erst einen
oder ;zwei Tage vor dem Auskriechen der Imago aus
der Puppenhülle auf. Aber erst einmal begonnen, geht
die Ablagerung unglaublich rasch vor sich und der
ganze Unterschied der eben ausgeschlüpften Fliege von
der längst ausgeschlüpften besteht nur in der relativen
Weichheit der Chitinablagerungen.
Hiermit erlaube ich mir diesen Abschnitt aus der Ana-
tomie der Musciden zn schliessen.— Wenn wir in wenigen
Worten das in dem letzten Theile dieses Kapitels Ge-
sagte zusammenfassen, erhalten wir folgende Ergebnisse:
1. Der Bau der Mundtheile der Dipteren kann auf
den typischen Bau der Mundtheile der Insekten zurück-
geführt werden.
2. Unter den Dipteren giebt es sowohl Formen mit
vollkommen entwickelten Mundtheilen (Haematopota, Chry-
Sops) als auch solche mit vereinfachten Mundtheilen
(Syrphus, Empis, Musca, Stomoxys, Sargus).
3. Bei vielen Dipteren existiren Epi- und Hypopha-
rynx in Gestalt von Fortsätzen der Wandungen des
Schlundes, der Erstere als ein Auswuchs der oberen, der
zweite als ein Auswuchs der unteren Wand. Der Epi-
pharynx verwächst gewöhnlich mit dem Labrum. Der
iac | eee
Hypopharynx dient als Rinne zur Fortleitung des Spei-
chels und manchmal (Stomoxys, Empis) als Lancette.
4. Bei Musca bestehen die Mundtheile aus Labrum
Epipharynx, Labium und Maxillartastern.
3. Die Modification in der Ausbildung der Mundtheile
stehen in einem gewissen Verhältniss zur Ernährungs-
weise und dem Material der Nahrung.
6. Bei Musca entwickeln sich Labrum und Labium aus
zwei gesonderten Paaren von Histoblasten, erscheinen
also ursprünglich als paarige Bildungen; während aber das
Labium als Homologon der Extremitäten betrachtet wer-
den kann, dürfte das Labrum eher als Körper eines
Segmentes aufgefasst werden, da bei einigen Insekten das
Labrum unzweifelhaft dem dritten Kieferpaare entspricht,
was vom Labrum nicht gesagt werden kann.
Michael Menzbier.
Moscau, d. 26 Febr. 1879.
ERKLARUNG DER TAFELN.
Taf. II.
1. Vorderwand des Kopfes von M. domestica, von aussen. —
2. Hintere Kopfwand ders. von innen. — 3. Das Hinterhauptsloch
von aussen; J—jugalia. — 4. Ansatzstelle des Rüssels von M. dom.—
5. Antenne von M. dom. — 6. Rüssel von M. dom.; der obere (ba-
sale) Kegel ist geöffnet. — 7. Labrum von М. dom. — 8 u. 9. Chiti-
nisirte Stellen der vorderen und hinteren Wand des zweiten (mitt-
leren) Kegels von M. dom. — 10. Fulerum und Speichelgang (Ds)
aus dem Rüssel von M. dom.; à— Labrum, B — Chitinisirung vor
dem Fulcrum. — 11. Längsschnitt des Rüssels von M. dom; a —
Labrum, b — Hypopharynx. (Näheres im Texte.)
Taf. Ш.
1. Mundtheile von Haematopota, von unten; a — Labrum; b — Hy-
popharynx; e — Labrum; d — Mandibel; e — Maxille.—2. Mundthei-
le von Syrphus taeniatus, von der Seite; Bezeichnung wie in Fig.
1.— 3. Mandibeln von S. taeniatus.— 4. Labrum von dems., von
unten. — 5 à u. 5 b. Chitinisirte Stellen der vorderen und hinteren
Wand des zweiten Kegels der Unterlippe von S. taeniatus (vgl.
Fig. 8 u. 9, Taf. D. — 6 a.—Fulcrum aus dem Rüssel von Syrphus;
oe—Speiserühre. 6 b.—Hypopharynx und Speichelgang von Syrphus
taeniatus. — 7. Mundtheile von Empis livida. — 8. Rüssel einer un-
bestimmten Fliege im optischen Durchschnitt; Ph — Verwachsungs-
stelle des Fulcrum mit der Vorderwand des Basalkegels des Rüs-
sels. — 9. Schematischer Querschnitt u. 10. Schematischer Làngs-
schnitt des Rüssels von Syrphus und Musca; oe — Speiserühre, Ph—
Pharynx; a’— Fulcrum, e'— e Verwachsungsstelle des Fulcrum mit
der Wand der Unterlippe; a — Labrum.— 11. Schema der Anord-
nung der Mundtheile bei Haematopota. — 12. Dasselbe von Syr-
phus.—13. Dasselbe von Empis.--14. Dasselbe von Musca.—15. Das-
selbe von Sargus. Das Zeichen. deutet die unentwickelten Theile an.
BEITRAGE ZUR PILZ-FLORA SIBIRIENS.
Von
F. von Thümen.
Ш.
(I. conf. Bulletin 1877 pag. 128 seq. —II. Bulletin 1878 p. 206 seq.)
Es folgt hier die dritte Serie meiner Bestimmungen
der um Minussinsk gesammelten Pilze. Die Anzahl der
abgehandelten Species erreicht nicht die Hóhe der vor-
jährigen, obgleich der rege Eifer des Herrn Nikolaus
Martianoff nicht im Geringsten abgenommen hat. Der
Grund liezt vielmehr darin, dass zwei grosse Collectio-
nen des genannten Herren bei einem Unfall, welcher
dem Postwagen zustiess, durch Wasser so stark bescha-
digt wurden, dass eine Determinirug bei fast allen Num-
mern unmöglich ward; ein Umstand, welcher um so
mehr zu bedauern ist, da die Sendungen zum grossen
Theile die Ausbeute von Excursionen enhielten, welche
Herr Martianoff in die «Borus-Alpen» unternommen
hatte! —
a
Herrn Martianoff ist es auch gelungen noch einen
zweiten Sammler für die Ausbeutung der Pilz-Flora sei-
ner Gegend, in der Person des Herrn Safianoff zu ge-
winnen und mehrere interessante neue Species verdan-
ken wir bereits diesem regen neuen Mitarbeiter.
Wie in den Vorjahren hat auch dieses Mal wieder
mein hochverehrter Freund, Herr Pfarrer Carl Kalch-
brenner die Determinirung der meisten Basidiomyceten
mit gewohnter Liebenswürdigkeit übernommen.
Ss
Cladosporiei.
460. Cladosporium herbarum Lk. Obs. mycol. Il. p. 37.
In Artemisiae vulgaris Lin. caulibus emortuis in
campis siccis arenosis pr. Minussinsk. — (no. 826.)
461. Cladosporium herbarum Lk. Obs. mycol. Il. p. 37.
In caulibus aridis Eurotiae ceratoidis C. А. Mey.
in lapidosis pr. Minussinsk. — (no. 1005.)
462. Cladosporium herbarum Lk. Obs. mycol. IL. p. 37.
Ad caules et folia arida Dracocephali Rhuyschi-
ani Lin. in sylvis pr. Minussinsk. — (no. 998.)
463. Cladosporium herbarum Lk. Obs. mycol. IL. p. 37.
In caulibus subemortuis Hedysari setiger? Turcz.
in campis siecis arenosis pr. Minussinsk. — (no. 878.)
464. Cladosporium herbarum Lk. Obs. mycol. Il. p. 37.
In Delphini? grandiflori Lin. caulibus emortuis
pr. Minussinsk. — (no. 977.)
465. Cladosporium herbarum Lk. Obs. mycol. И. p. 37.
In Achilleae setaceae Waldst. et Kit. foliis cau-
libusque subaridis pr. Minussinsk. — (no. 1020.)
— 74 —
466. Cladosporium herbarum ГК. Obs. mycol. IL. р. 37.
Ad caules aridos Pleurospermi austriaci Hoffm.
pr. Samodourowka. — (no. 1019.)
467. Cladosporium herbarum Lk. Obs. mycol. II. p. 37.
Àd Phloiodicarpi dahurici Turez. (Libanotis
cachroides DeC.) caules aridos in campis siccis pr. Mi-
nussinsk. — (no. 838.)
468. Cladosporium herbarum Lk. Obs. mycol. If. p. 37.
In foliis et calycibus aridis Gentianae macrophyl-
lae Pall. in pratis pr. lacum Kysykul. — (no. 845.)
469. Cladosporium herbarum Lk. Obs. mycol. II. p. 37.
In Veronicae Teucrii Lin. caulibus emortuis pr.
Minussinsk. — (no. 746.)
470. Cladosporium herbarum Lk. Obs..mycol. If. p. 37.
Ad Brassicae oleraceae Lin. folia languida in
hortis pr. Minussinsk. — (no. 1002.)
471. Cladosporium herbarum Lk. Obs. mycol. И. p. 37.
In caulibus subputridis Achilleae Мер! Lin.
pr. Minussinsk. — (no. 975.)
472. Cladosporium Fumago Lk. Obs. mycol. II. p. 37.
Ad folia viva Betulae verrucosae Ehrh. in sylvis
pr. Samodourowka. — (no. 854.)
473. Cladosporium graminum Lk. in Linne, Spec. plant.
c. Willdenow VI. 1. p. 42.
In Agropyri repentis Beauv. spicis languidis
emortuisve pr. Minussinsk in campis siccis arenosis. —
(no. 908.)
474. Cladosporium Martianoffianum Thüm. nov. spec. —
Cl. caespitibus epi-interdum etiam hypophyllis, velutinis,
i
tenuibus, fusco-fuligineis in macula irregalaria, magna,
folium destructens dissectensve; hyphis paucis, simplici-
bus, subfasciculatis, articulatis, torulosis, fuscis; sporis
late -fusoideis, plerumque utrinque late obtusis, interdum
obtusato-acutatis, bicellularibus, raro simplicibus, pallide
fuligineis, 14 — 18 mm. long., 5 — 6 mm. crass.
In Populi suaveolentis Fisch. foliis vivis sublan-
guidisve in insulis fluvii Jenissei.— (no. 485.)
и ie
475. Cladosporium fasciculatum Са. Icon. fung. Г. p.
14. Tab. 3. Fig 216.
In culmis subputridis Scirpi Tabernaemontani
Gmel. pr. Patrosshilowo.— (no. 928.)
476. Cladosporium Asteroma Fuck. Symbol. mycol. p. 355.
Ad folia viva Populi Tremulae Lin. pr. Minus-
sinsk.—(no. 775.)
Helminthosporiei.
b
477. Cercospora Apii Fres. Beitr. z. Mykologie p. 91.
Ad Pastinacae sativae Lin. folia viva in hortis pr.
Minussinsk.—(no. 1000.)
478. Cercospora Delphinii Thüm. nov. spec.—C. caespi-
tibus hypophyllis, densis, minutis, tenuibus, punctiformibus,
fuscis in macula plus minusve irregulariter orbiculata,
fusco-ochracea, griseolo-fusco marginata, in pagina supe-
riore obscure fusca; hyphis brevibus, tenuibus, septatis,
dilute fuscidulis; sporis cylindrico-clavulatis, vertice ro-
tundatis, basi angustatis, tricellularibus, hyalinis, 18—20
mm. long. 4 mm. crass.
In Delphinii elati Lin. foliis vivis pr. Minus-
sinsk.—(no. 749.)
= Ls
479. Macrosporium Brassicae Berk..in Sm. Engl. Flora
V. p. 339. |
Ad folia emortua Brassicae oleraceae Lin. cultae
in hortis pr. Minussinsk.—(no. 1003.)
480. Macrosporium Goniolimonis Thum. nov. spec.—M.
caespitibus, maximis, amphigenis, irregularibus, longitudi-
naliter vix erumpentibus protuberantibusve, atro-fuligineis
in macula fusca folii vulnerati; hyphis numerosis, simpli-
Cibus, longis, flexuoso-contortis, multi-et breve articulatis,
inaequilateralibus, fusco-griseis, 6 mm. crass.; sporis valde
variabilibus, in statu juniore ovoideis ellipsoideisve, uni—
quadriseptatis, in statu aetatis clavulatis, multi transversum
et longitudinaliter septatis, ad septa constrictulis, griseo-
fuligineis, 36—48 mm. long., 14—90 mm. crass.
Ad folia viva Goniolimonis speciosi Boiss. in de-
sertis pr. Minussinsk.—(no. 783.)
481. Zygodesmus fuseus Cda. Icon. fung. IV. p. 26 Tab.
6. Fig: 81.
In Betulae verrucosae Ehrh. ligno subputrido in
sylvis pr. Minussinsk.—(no. 951, 987.) |
Trichosporei.
482. Ramularia Bistortae Fuck. Symbol. mycol. p. 361.
In Polygoni Bistortae Lin. foliis languidis pr. la-
cum Kysykul.—(no. 813.)
483. Ramularia Saussureae Thüm. nov. spec.—R. caes-
pitibus hypophyllis, laxis, tenuibus, cinereis in macula plus .
minusve orbiculata, arescendo grisea, fusco-marginata;
hyphis brevibus, subramosis, erectis, hyalinis, tenuibus; spo-
ris fusiformibus, minime arcuatis, utrinque acutatis, tri-
septatis, achrois, 30 mm. long., 9 mm. crass.
SIR ro —
In Saussureae glomeratae Poir. foliis vivis in sub-
salsis pr. lacum Tagarskoje.—(no. 805.) |
Sporotrichei.
484. Sporotrichum Dahliae Thüm. nov. spec.—S. caespi-
tibus adnatis, late effusis, irregularibus, velutino-laxis, cin-
namomeo-ferrugineis, inquinantibus; hyphis longissimis,
tenuissimis, simplicibus, multiseptatis, griseo -fuscidulis;
sporis ellipticis, utrinque rotundatis, simplicibus, 4 mm.
long., 1:5—2 mm. crass., hyalinis. —
In Dahliae variabilis Desf. caulibus putridis in
hortis pr. Minussinsk.—(no. 829.)
Torulei.
485. Torula antiqua Cda. Icon. fung. II. p. 8. Tab. 9.
Fig. 40.
Ad lignum subputridum Salicum pr. Minussinsk. —
(no. 689.)
186. Polythrincium Trifolii Knz. et Schm. Mykol. Hefte
I. p. 14.
In Trifoli; pratensis Lin. foliis vivis pr. Patro-
schilowo. — (no. 941.)
Tuberculariei.
487. Tubercularia Salicis Rabh. Deutschl. Kryptog. Flora
p. 54. no. 528.
In Salicis phlomoidis Bibst. ramulis emortuis in
nsulis fluvii Jenissei.—(no. 686.)
488. Tubercularia liceoides Fr. Obs. mycol. I. p. 208.
Ad ramulos aridos Crataegi sanguineae Pall. in
sylvis pr. Minussinsk.—(no. 820, 907.)
— c P aw :
Hymenulacei.
489. Leptostroma herbarum Lk. Handb. d. Gewächsk.
III. p. 345.
Ad caules emortuos Cimicifugae foetidae Lin. in
sylvis pr. Minussinsk. — (no. 787.)
490. Leptostroma Orchidearum Mntg. in Ramon da Sagra,
Historia fisica, politica y natural de la isla de Cuba, Cryp-
togamae p. 357.— Id. Sylloge plant. cryptog. p. 195.
In foliis vivis Cypripedii macranthi Sw. in syl-
vis subalpinis pr. fluvium Baraksan. — (no. 861.) |
491. Leptostroma scirpinum Fr. Obs. mycol. II. p. 357.
In culmis emortuis Scirpi Tabernaemontan? Gmel.
in aquosis pr. Patroschilow.— (no. 927.)
492. Leptostroma Luzulae Lib. Cryptog. Ard. exsicc. no. 75.
In Luzulae pilosae Willd. foliis emortuis in alpi-
bus Borus.—(no. 771.)
493. Gloeosporium sibiricum Thiim. nov. spec.—G. acer-
vulis hypophyllis, dense gregariis, vix emersis, plano-
convexis, griseo-fuscidulis, minutis in macula fusca, late
griseo-fusco marginata, in pagina superiore spadicea,
fusco zonata; sterigmatibus brevibus, continuis, flexuosis,
hyalinis, vertice obtusis, sporis cylindraceis, simplicibus,
subrectis, utrinque obtusatis, anucleatis, 16 mm. long.,
3.5 — 4.5 mm. crass., achrois.
In Populi Tremulae Lin. foliis vivis pr. Minus-
sinsk.—(no. 775.)
494. Gloeosporium Sanguisorbae Fuck. Symbol. mycol.
p. 368.
Ad Sanguisorbae officinalis Lin. folia viva in pra-
lis pr. Minussinsk.—(no. 1051.)
I
495. Gloeosporium Delastrei Lacr. in Desm. Cryptog. de
France Ш. no. 752.
In foliis vivis Lychnidis chalcedonicae Lin. in
sylvis pr. Schoschino. — (no. 1015.)
Peronosporei.
496. Cystopus candidus DeBy. in Ann. sc. nat. 1864.
XX. p. 126.
In Camelinae sativae Crtz. var. foliis caulibusque
vivis in campis pr. Minussinsk.—(no. 891.)
497. Peronospora parvula Schneid. in schedulis Herbarii
de Thuemen.
Ad Isopyri fumarioidis Lin. folia viva in campis
arenosis pr. Minussinsk. — (no. 332.)
498. Peronospora Alchemillae Niessl, Vorarb. z. Krypt.
Fl. Máhrens p. 12. no. 20°.
In foliis vivis Alchemillae vulgaris Lia. in sylvis
subalpinis pr. fluvium Baraksan. — (no. 873).
499. Peronospora parasitica De By. in Ann. sc. nat. 1864.
NN р: 7.
In Lepidii affinis Ledeb. foliis vivis in rudera-
lis pr. Minussinsk.—(no. 821.)
Ustilaginei.
500. Uroeystis pompholygodes Rabh. Fungi europaei no.
697.—Fisch. Waldh. in Ann. sc. nat. 1877. IV. p. 239.
In Pulsatillae patentis Mill. foliis caulibusque vi-
vis pr. Minussinsk. — (no. 377.) .
| Ре
Uredinei.
501. Aecidium Polygoni Knz. in litt. sec. Lk. |. c.—Cae-
oma polygonatum Lk. in Linne, Spec. plant. c. Willdenow
VI. 2. p. 44.
In Polygoni lapathifolii Lin. foliis vivis pr. Mi-
nussinsk. — (no. 113.) :
502. Aecidium Crepidis Wallr. Fl. german. cryptog. IV.
p. 202 no. 1773.
Ad folia viva Crepidis sibiricae Lin. pr. Minus-
sinsk.—(no. 347.) |
503. Aecidiam leucospermum DeC. Fl. franc. II. p. 39.
In Pulsatillae patentis Mill. foliis vivis pr. Minus-
sinsk.—(no. 377.)
504. Aecidium Ranuneulacearnm DeC. Fl. franc. Vl. p. 97.
Ad Ranunculi acris Lin. var. grandiflorae Fisch.
folia viva in sylvis montosis арт Borus—(no. 786.)
505. Aecidium Saxifragae Thüm. nov. spec.—Aec. acer-
vulis hypophyllis vel raro petiolicolis, mediis, sparsis, orbi-
culatis, subplanis; pseudoperidiis patellaeformibus, luteis,
ore subcrasso, integro, laevi; sporis irregulariter globosis
et interdum compressis, magnitudine valde varia, 20—34
mm. diam., pallidissime flavescentibus, intus grumulosis,
episporio subcrasso, laevi vel vix plicatulo.
In foliis vivis Saxifragae sibiricae Lin. in pratis
subalpinis pr. Schunery. — (no. 779.)
006. Aecidium Safianoffianum Thüm. nov. spec. — Aec.
pseudoperidiis hypophyllis, breviter tubaeformibus, post-
remo plus minusve corrugatis, dilute luteis, ore crassisimo,
subcrenulato; sporis plus minusve globosulis vel subovoi-
deis et plerumque compressis, hyalinis, homogenis, epis-
porio laevi, tenuissimo, 24 — 34 mm. diam.
ER: ase
In 7 Martagonis Lin. foliis vivis in subalpine-
tis pr. fluvium Uss. Leg. Safianoff. — (no. 870.)
507. Aecidium lonicerinum Thüm. nov. spec.—4Aec. pseu-
doperidiis hypophyllis, dense gregariis, caespites orbicu-
latas formans, elevatis, tubaeformibus, luteis, parvulis, ore
crasso, crenulato; sporis plus minus globosis, vel compresso
irregulariter ellipticis, pallide flavidis vel subhyalinis,
episporio tenui, multipunctatulo vel subplicatulo, 26— 32
mm. diam.—A Aecidio Lonicerae Duby et Aecidio Xy-
lostei Wallr. valde diversum.
Ad Lonicerae speciei indeterminatae folia viva in
subalpinetis pr. fluvium Uss. Leg. Safianoff. — (по. 843).
508. Aecidium Urticae Schum. Fl. Saell. II. р. 222. no. 1510.
In Urticae dioicae Lin. foliis et caulibus vivis in
sylvis subalpinis pr. fluvium. Baraksan. — (no. 774, 862).
509. Aecidium Rumicis Schichtd. Fl. Berol. IL p. 114.
In Rumicis speciei indeterminatae foliis vivis in
subalpinetis pr. fluvium Baraksan. — (no. 816, 817.)
510. Aecidium Lappulae Thüm. nov. spec.—Aec. acer-
vulis hypophyllis, gregariis; pseudoperidiis mediis, subele-
vatis, aurantiaco-luteis, ore «crasso, integro, toroso; spo-
ris globosis vel subelliptico-globosulis, achrois vel pallidis-
sime flavidis, 25—33 mm. diam., episporio minime echi-
nulato, subcrasso, aequali.
Ad folia caulesque viva Echinospermi Lappulae
Lin. in deserto pr. Minussinsk. — (no. 741.)
511. Aecidium Grossulariae DeC. Fl. franc. VI. p. 92.
In Jübis nigri Lin. foliis vivis in sylvis subalpi-
nis pr. fluvium Kysyr. — (no. 751.)
512. Puccinia Hemerocallidis Thüm. nov. spec.—P. acer-
№ 1. 1880. | 6
ET ve
vulis amphigenis, parvulis, gregariis, epidermide primo
longe diu tectis, postremo erumpentibus liberisve et cu-
ticula arida basin cinctis, spadiceis; sporis longe clava-
lis, medio constrictis, vertice late obtusatis incrassatisve
et modo raro elongato-obtusiusculis, cellula inferior in
pedicello angustata, dilute fuscidula, cellula superior fusca
episporio tenui, laevi, 60—64 mm. long. (sine pedicello),
20—25 mm. crass. pedicello hyalino, interdum subarcu-
ato, 20 — 26 mm. long. 6 mm. crass.
In foliis vivis Hemerocallidis flavae Lin. in pra-
tis pr. Minussinsk. — (no. 830.)
513. Puccinia Allii Rud. in Linnaea IV. p. 392.
In Allii linearis Lin. scapis foliisque vivis pr.
lacum Kysykul. — (no. 901.)
514. Puccinia Artemisiarum Duby Bot. gall. II. p. 888.
Ad Artemisiae glaucae Pall. folia viva in campis
siccis arenosis pr. Minussinsk. — (no. 824.)
515. Puccinia expansa Lk. in Linne, Spec. plant. c.
Willdenow VI. 2. p. 75.
Ad folia viva Cacaliae hastatae Lin. var. pu-
bescentis Ledeb. pr. Minussinsk in sylvis.—(no. 1067.)
516. Puccinia Cirsii Lasch in Rabh. Fungi europaei
no. 89. |
Ad Cirsiö heterophylli All. folia viva in sylvis
subalpinis pr. fluvium Uss. Leg. Safianoff.—(no. 890.)
-517. Puccinia Hieracii Mart. Fl. Mosq. p. 226.
In Crepidis tectorum Lin. caulibus languidis emor-
tuisve pr. lacum Kysykul.—(no. 827.)
518. Puccinia Polygonorum Schlchtd. Fl. Berol. IT..p. 152.
In foliis vivis et languidis Polygoni lapathifolii
Lin. pr. Patrochilowo.—(no. 1031.)
ciega c
519. Puccinia heterochroa Desm. in Ann. sc. natur.
1850. XIV. p. 108.
Ad Gali? verni Scop. folia viva in sylvis frondo-
sis pr. pagum Bolschaja-Juja. — (no. 896.)
520. Puccinia Stellariae Duby Bot. gall. IL p. 887.
Ad folia viva Stellariae cerastioidis Lin. in lapi-
dosis pr. Patroschilowo.—(no. 919.)
591. Puccinia Dianthi DeC. Fl. franc. II. p. 220.
In foliis vivis languidisve Dianthi superbi Lin. in
pratis pr. Patroschilowo.—(no. 920.)
522. Puccinia Violarum Lk. in Linné, Spec. plant. c.
Willd. VI. 2. p. 80.
Ad folia viva Violae pinnatae Lin. in pratis pr.
Patroschilowo. — (no. 922.)
523. Puccinia Violarum Lk. in Linné, Spec. plant. c.
Willd. VI. 2. p. 80.
Ad Violae Patvini Lin. folia viva in pratis pr.
Patroschilowo.— (no. 923.)
524. Puccinia Violarum Lk. in Linné, Spec. plant. c.
Willd. VI. 2. p. 80.
In Violae arenariae DeC. folia viva pr. Minus-
sinsk.—(no. 330.)
525. Puccinia Morthierii Koernck. in Hedwigia X VI. p. 19.
In Geranii speciei adhuc indeterminatae foliis pe-
tiolisque vivis in sylvis subalpinis pr. fluvium Uss. Leg.
Safianoff.—(no. 874.)
526. Puccinia Anemones Pers. Obs. mycol. I. p. 6.
Tab. 6. Fig. 5.
Ad Pulsatillae patentis Mill. folia viva pr. Mi-
nussinsk. —(no. 377.)
6*
— 84 —
527. Puccinia Thalietri Chev. Fl. Paris. [. p. 417.
Ad Thalictri elati Jacq. folia viva in pratis pr.
Minussinsk.—(no 785.)
528. Puccinia Caïthae Lk. in Linné, Spec. plant. c. Will-
denow VI. 2. p. 79.
Ad folia viva Calthae palustris Lin. in humidis
pr. Patroschilowo.—(no. 929, 930.)
529. Uromyces punctatus Schrót. Brand- и. Rostpilze
Schlesiens p. 11. no 17.
Ad Astragali melilotoidis Pall. folia viva, saepe
socia Aecidii Astragali Thuem. pr. Minussinsk.—(no 355).
Obs. Adsund Stylo—et Teleutosporae.
530. Uromyces punctatus Schrót. Brand-u. Rostpilze
Schlesiens p. 11. по. 17.
In foliis vivis Aséragali speciei indeterminatae in
pratis siecis pr. Patroschilowo.—(no. 935.)
531. Uromyees Phacae Thüm. in Bull. Soc. Natur.
Moscou 1878 p. 218.
| Ad Phacae astragalinae DeC. folia et caules
vivos in pratis siccis pr. Patroschilowo.—(no. 935.)
532. Uromyces Orobi Fuck. Symb. mycol. p. 62.
In Orobi alpestris Waldst. et Kit. foliis vivis pr.
lacum Kysykul.—(no. 858.)
533. Uromyces Viciae Fuck. Symb. mycol. p. 62.
Ad folia viva Viciae speciei indeterminatae in
pratis alpinis pr. fluvium 055. Leg. Safranoff.—(no. 860.)
534. Uromyces Aconiti Fuck. Symb. mycol. p. 61.
In Aconiti Lycoctoni Lin. var. coerulei Ledeb.
foliis vivis languidisve pr. Bolschaja-Juja. — (no. 841.)
’— 85 —
535. Uromyces Erythronii Pass. in Comment. Soc. crit-
togam. Ital. IT. p. 452.
Ad folia viva Erythronii Dentis-canis Lin. in
sylvis montis «Borus».— (no. 778.)
536. Uredo luminatum Thüm. — Caeoma Aecidium lu-
minatum Schwnz. Syn. North American Fungi p. 293
no. 2887.
In Rubi saxatilis Lin. foliis vivis pr. Minussinsk.—
(no. 779.)
Obs. Cum speciminibus americanis in Rubo ca-
nadense Lin. В. villoso Ait. et В. cuneifolio Purch
herbarii mei eximie quadrat!—In Europa in Rubo saxa-
tile modo Phragmidiwm asperum Wallr. ocurrit!
537. Caeoma Pyrolae Schlechtd. Fl. Berol. П. p. 122.
Ad Pyrolae incarnatae DeC. folia viva in syl-
vis pr. Samodourowka.—(no. 881.)
538. Coleosporium Safianoffianum Thüm. nov. spec.— C.
acervulis amphigenis sed plerumque hypophyllis, densis-
sime gregariis, numerosissimis, submagnis, concavo-ele-
vatis vel hemisphaerico-verrucaeformibus, aurantiacis,
subfirmis, postremo pertusis et applanatis; sporis late
ovoideis vel breve ellipticis, concatenatis in catenulis
brevibus, quadri-septemsporis, dilute lutescentibus vel
achrois, episporio subcrasso, echinulato, vertice basique
incrassato et cum processo hyalino ornato, 32—38 mm.
long., 24—28 mm. crass.
Ad folia viva Aronici altaici De C. in sylvis sub-
alpinis pr. fluvium Uss. Leg. Safianoff. — (no. 888.)
539. Coleosporium Aconiti Thüm. nov. spec.—C. acer-
vulis hypophyllis, gregariis, late effusis, magnis, plano
adpressis subfirmisve, luteo-aurantiacis, irregularibus;
= eU
sporis ellipsoideis vel globosulis, catenulatis in catenu-
lis brevibus, quadri-sexsporis, pallidissime luteolis vel
plerumque subachrois, episporio tenui, minime subechi- -
nulato vel fere laevi, 16 — 22 mm. long., 14 — 18 mm.
crass. =
Ad folia viva Aconiti barbati Patr. pr. Minus-
sinsk.—(no. 894.)
540. Phragmidium apiculatum Rabh. Handb. Deutschl.
Kryptog. Fl. p. 32 no. 313.
In Potentillae opacae Lin. foliis petiolisque vivis
pr. Bolschaja-Juja.—(no. 864.)
541. Phragmidium apiculatum Rabh. Handb. Deutschl.
Kryptog. Fl. p. 32 no. 313.
Ad folia viva Potentillae fragarioidis Lin. pr.
lacum Kysykul.—(no. 857.)
542. Phragmidium apiculatum Rabh. Handb. Deutschl.
Kryptog. Fl. p. 32. no. 313.
Fungus stylosporiferus = Uredo Potentillarum
DeC. pr. p.
In Potentillae multifidae Lin. foliis vivis in cam-
pis siccis pr. Taschtypskoje.—(no. 893.)
543. Xenodochus carbonarius Schlchtd. in Linnaea 1826
p. 237.
Ad folia viva Sangwisorbae officinalis Lin. in
pratis pr. Bolschaja-Juja. Leg. Safianoff.—(no 823, 899.)
544. Melampsora Capraearum Thüm. in Mitth. a. d. Forstl.
Versuchswesen Oesterreichs П. — Melampsora salicina
Lév. pr. p. 1 |
Fungus stylosporiferus = Uredo Capraearum
DeC. Fl. franc. VI. p. 80.
= ЯН =
Ad Salicis pyrolaefoliae Ledeb. folia viva in hu-
midis pr. Minussinsk.—(no. 346.)
545. Melampsora populina Lév. in Ann. sc. nat. 1847
р. 315.
Fungus stylosporiferus = Uredo long apsula
DeC. Fl. franc. II. p. 233.
In Populi nigrae Lin. foliis vivis pr. Minussinsk.—
(no. 1039.)
546. Melampsora Rhododendri Tbüm. Revisio Melampsor.
inedit.
Fungus stylosporiferus = Uredo Rhododendri
DeC. Fl. franc. Vl. p. 86.
In Rhododendri dahurici Lin. foliis vivis in al-
pibus. «Borus».—(no. 771.)
— $47. Melampsora Hypericorum Schrót. Brand-u. Rostpilze
Schlesiens p. 26 no. 88.
In foliis vivis Hyperici attenuate Chois. pr. Mi-
nussinsk.—(no. 740.)
548. Thecopsora areolaía Magn. in Hedwigia 1875 p.
123.— Melampsora areolata Fr. Sum. veg. Scand. p. 482.
Melampsora Padi Cooke, Brit. Fungi II. p. 523.—
Pucciniastrum | areolatum Otth in Wartm. et Sckenk,
Schweiz. Cryptogamen no. 521. et Thümen in Bull. Soc.
Natur. Moscou 1878 p. 226.
In Pruni Padi Lin. foliis vivis pr. Minussinsk.—
(no. 111.)
Agaricini.
549. Agaricus Lepiota exeoriatus Schaeff. Fungi Bavar.
Tab. 18, 19.—Fr. Hymen. europ. p. 30.
In campis pr. Minussinsk. —(no. 223.)
EEUU NES
550. Agaricus Tricholoma portentosus Fr. El. fung. I. p.
5. — Id. Hymen. europ. p. 48. var sulfureus Saund. et
Sm. Illustr. Tab. 32.—
A. pileo sulfureo, disco NUT In sylvis pr.
Minussinsk. — (no. :229.)
551. Agaricus Collybia velutipes Curt. Fl. Londin IV.
Tab. 40.—Fr. Hymen. europ. p. 115.
Ad truncos arborum pr. M LL. 127,
131.)
552. Agaricus Mycena ammoniacus Fr. Observ. mycol.
Il. р. 155.—Id. Hymen. europ. p. 142.
Ad terram udam pr. Minussinsk.—(no. 157, 228.)
553. Agaricus Pleurotus ostreatus Jacq. Fungi Austr.
Tab. 288.—Fr. Hymen. europ. p. 173. |
Ad truncos vivos in hortis pr. Minussinsk.—(no.
1071.)
554. Agaricus Pholiota praecox Pers. Syn. fung. p. 420.—
Fr. Hymen. europ. p. 217.
In sylvis ad terram pr. Minussinsk.—(vo. 152.)
553. Agaricus Pholiota tuberculosus Fr. Syst. mycol. I.
р. 244.—Id. Hymen. europ. р. 223. |
In truncis arborum pr. Minussinsk.—(no. 149.)
556. Agaricus Pholiota marginatus Batsch, Fungi Fig.
207.—Fr. Hymen. europ. p. 225.
Ad Pini sylvestris Lin. truncos pr. Minussinsk.—
(no. 181.)
557. Agaricus Psalliota campestris Lin. Fl. Suec. no.
1205. var. fulvaster Viv. Fungi Ital. Tab. 45. — Fr. Hy-
men. europ. p. 280. ,
Ad terram humosam pr. Minussinsk.—(no. 213.)
E
u IN
558. Agaricus Panaeolus Phalaenarum Fr. Epicr. p. 235.—
Fr. Hymen. europ. p. 310.
In fimo vaccino pr. Minussinsk. — (no. 194.)
559. Paxillus sordarius Fr. nad p. 316.—1d. Hymen.
europ. p. 401.
Ad terram pr. Minussinsk.—(no. 230.)
560. Lactarius subduleis Fr. Epicr. p. 345.—1d. Hymen.
europ. p. 437.
In sylvis pr. Minussinsk. — (no. 220.)
561. Laetarius pubescens Fr. Epicr. p. 335. — Id. Hy-
men. europ. p. 424.
In sylvis pr. Minussinsk.—(no. 104.)
562. Marasmius Oreades Fr. Epicr. p. 375.—1d. Hymen.
europ. p. 467.
Ad terram siccam pr. Minussinsk. — (no. 222.)
563. Lentinus degener Kalchbr. in Fr. Hymen. europ.
p. 482.
Ad truncos subputridos pr. Minussinsk.—(no. 82.)
Polyporci.
564. Boletus flavidus Fr. Obs. mycol. I. p. 110.—Id.
Hymen. europ. p. 498.
Ad. terram in sylvis pr. Minussinsk.—(no. 161,
197.)
565. Boletus bovinus Lin. Fl. Suec. no. 1246.—Fr. Hy-
men. europ. p. 499.
Ad terram pr. Minussinsk.—(no. 223.)
566. Boletus felleus Bull. Champ. de France Tab. 379.—
Fr. Hymen. europ. p. 516.
In sylvis pr. Minussinsk ad terram.—(no. 229.)
c m
367. Polyporus amorphus Fr. Obs. mycol. II. p. 258.—
Fr. Hymen, europ. p. 550.
In Pini Cembrae Lin. truncis subemortuis pr.
lacum Kysykul.—(no. 404.)
568. Trametes mollis Fr. Hymen. europ. p. 585.—Dae-
dalea mollis Sommerf. Fl. Lappon. p. 271.
In ligno putrido pr. Minussinsk.—(no. 13.)
Hydnei.
569. Hydnum squamosum Schaeff. Fungi Bavar. Tab.
273.—Fr. Hymen. europ. p. 598.
Ad terram in sylvis pr. Minussinsk.—(no. 88.)
Obs. Fortasse nova species.
Auricularinei.
570. Corticium puniceum Fr. Hymen. europ. p. 661. —
Thelephora punicea Alb. et Schwnz. Consp. fung. Nisk.
p. 218.
In Rhododendri dahurici Lin. ramulis emortuis
in sylvis subalpinis montis «Borus».—(no. 201, 385, 757.)
571. Corticium amorphum Fr. Elench. fung. I. p. 183.—
Id. Hymen. europ. p. 648.
In Pini Cembrae Lin. truncis pr. Minussinsk. —
(no. 409.)
Tremellini.
972. Exidia glandulosa Fr. Syst. mycol. II. p. 224. —
Id. Hymen. europ. p. 694.
In cortice emortua Betulae verrucosae Ehrh. pr.
Minussinsk.—(no. 794.)
: — 91 —
573. Dacryomyces stillatus Nees ab Es. Syst. 4. Pilze р.
89.—Fr. Hymen. europ. р. 699.
In ligno mucido Pini sylvestris Lin. in rudera-
tis pr. Minussinsk.—(no. 798.)
574.-Septocolla adpressa Bon. Handb. d. Mykol. p. 152.
Fig. 247. — Dacryomyces deliquescens Duby Bot. gall.
II. p. 729.—Fr. Hymen. europ. p. 698.
In ramulis pineis decorticatis vetustisve pr. Mi-
nussinsk.—(no. 66.)
Pezizei.
575. Stamnaria Persoonii Fuck. Symb. mycol. p. 309.—
Peziza Persoonit Moug. in Pers. Mycol. europ. I. p. 288.
Ad Equiseti hyemalis Lin. scapos emortuos in
campis arenosis pr. Minussinsk.— (no. 876.)
576. Chlorosplenium aeruginosum Tul. Sel. fung. carp.
Ш. p. 187.—Helotium aeruginosum Fr. Sum. veg. Scand.
p. 355. |
In Pini Ledebourii Endl. ligno mucido in sylvis mon-
tis «Borus».—(no. 761.)
577. Eelotium lutescens Fr. Sum. veg. Scand. р. 355.—
Peziza lutescens Alb. Schweinz.
In Pini Cembrae Lin. truncis pr. Minussinsk.—
(no. 408, 409.)
578. Solenia ochracea Hoffm. Fl. german. cryptog. Tab.
8 Fig. 2.
In ramulis emortuis, decorticatis pr. Minussinsk.—
(no. 688.)
Phacidiei.
979. Phacidium autumnale Fuck. Symb. mycol. р. 262.—
Phacidium repandum Fr. Syst. mycol. IL. p. 578 pr. p.
B ie
In ба borealis Lin. foliis vivis pr. Minussinsk.—
(no. 735.)
580. Phacidium Medicaginis Lasch in Klotzsch, Herb.
mycol. Ser. I. no. 1729.
Ad folia viva Trigonellae platycarpos Lin. in
sylvis pr. Minussinsk.— (no. 344.)
Dothideacei.
581. Phyllachora Heraclei Fuck. Symb. mycol. p. 219.—
Dothidea Heraclei Fr. Syst. mycol. П. p. 556.
In foliis languidis Heraclei flavescentis Baumg.
in pratis pr. Minussinsk.—(no. 1061.) :
582. Phyllachora graminis Fuck. Symb. mycol. p. 216.
In Agropyri repentis Beauv. foliis culmisque vi-
vis et languidis in salsis pr. lacum Tagarskoje.—(no 885).
Diatrypei.
583. Stictosphaeria Hoffmanni Tul. Sel. fung. carpol. II.
р. 50— Diatrype Stigma Fr. Sum. veget. Scand. p. 385.
In ramulis emortuis subputridisve Salicum pr.
Minussinsk.—(no. 687.)
Cucurbitariei.
584. Cucurbitaria Caraganae Karst. in Thümen, Mycoth.
univ. no. 1066.
Ad Caraganae arborescentis Lam. ramulos emor-
tuos pr. Minussinsk.—(no. 1049.)
Sphaeriei.
585. Sphaerella Polypodii Fuck. Symb. mycol. р. 102.
doy (10) fa
Ad Polypodi vulgaris Lin. frondes vivis in syl-
vis montis «Borus».—(no. 765).
Perisporiei.
586. Stigmatea Potentillae Fr. Sum. veget Scand. p.
422.— Dothidea Potentillae Fr. Syst. mycol. II. р. 563.
Ad folia viva Potentillae bifurcae Lin. in cam-
pis arenosis pr. Minussinsk.—(no. 937, 1028.)
Erysiphei.
587. Uncinula adunca Lév. in Ann. sc. nat. 1851. XV.
p. 150. |
In foliis languidis Populi nigrae Lin. in insulis
fluvii Jenissei.—(no. 1038.)
588. Sphaerotheca Castagnei Lév. in Ann. sc. nat. 1851.
XV. p. 139.
Ad caules et folia viva Mulgedii sibirici Less. in
pratis pr. Minussinsk.—(no. 1037.)
589. Sphaerotheca Castagnei Lév. in Ann. sc. nat. 1851.
XV. p. 139.
Ad Thalictri simplicis Lin. folia viva in pratis pr.
Patroschilowo.—(no. 921.) |
590. Erysiphe Martii Lév. in Ann. sc. nat. 1851. XV.
p. 166.
In caulibus vivis languidisve Phloiodicarpi dahu-
ricà Turcz. (Cachrys sibirica Steph.) in campis siccis pr.
Minussinsk.—(no. 1026.)
591. Erysiphe Martii Lév. in Ann. sc. nat. 1851. XV.
p. 166.
2 MONT co
Ad Pentaphylli Lupinastr Pers. folia viva in pra-
tis pr. Patroschilowo. — (no. 940.)
592. Erysiphe graminis Lév. in Ann. sc. nat. 1851. XV.
p. 164.
Ad Tritici speciei indeterminatae folia viva in sal-
sis pr. lacum Tagarskoje.—(no. 883.)
593. Erysiphe communis Eév. in Ann. sc. nat. 1851. XV.
pd 70:
In Inulae salicinae Lin. foliis vivis in pratis pr.
Minussinsk.—(no. 1059.) |
594. Erysiphe communis Lév. in Ann. sc. nat. 1851. ХУ.
p. 170.
Ad folia viva Ranunculi acris Lin. in pratis pr.
Patroschilowo.—(no. 917.)
595. Lasiobotrys Lonicerae Knz. et. Schm. Mykol. Hefte
II. p. 88. |
In Lonicerae tataricae Lin. foliis vivis pr. Tasch-
typskoje.—(no. 822.)
Cytisporei.
596. Cytispora betulina Ehrbg. Sylva Berol. p. 28.
In ramulis emortuis Betulae verrucosae Ehrh. pr.
Minussinsk.—(no. 932.)
597. Cytispora fugax Fr. Syst. mycol. II. p. 542.
In Salicis speciei indeterminatae ramulis aridis
pr. Minussinsk.—(no. 979.)
Phomei.
598. Phoma herbarum Westd. in Bull. Acad. Bruxelles
1852. Ш. р. 116.
In Hyoscyam? nigri Lin. caulibus emortuis in
ruderatis pr. Minussinsk.—(no. 789.)
599. Phoma herbarum Westd. in Bull. Acad. Bruxelles
1852. III. p. 116.
Ad Hedysari setigeri Turez. caules aridos in
campis. siccis arenosis pr. Minussinsk.—(no. 878.)
600. Phoma herbarum Westd. in Bull. Acad. Bruxelles
1852.*III. p. 116.
In caulibus emortuis Pleurospermi austriaci Hoffm.
pr. Sajanskul.—(sine no.)
601. Phoma Pinastri Lév. in Ann. sc. nat. 1846. V.
p. 282.
In Pini sylvestris Lin. foliis deciduis pr. Minus-
sinsk.—(no. 539, 573.)
602. Phoma Urticae Sacc. in sched. Herbarii de Thümen.
In Urticae cannabinae Lin. caulibus emortuis pr.
Minussinsk.— (no. 968.)
Obs. Sporae 5 mm. longae, 1.5—2 mm. crass.
603. Phoma Polygonati Thüm. nov. spec.—Ph. peritheciis
numerosissimis, densissime gregariis, lenticulari-discifor-
mibus, ovalibus, applanatis, obscure fuscis vel fere nigris,
submagnis; sporis numerosis, bacillari-cylindricis, utrinque
rotundato-obtusis, simplicibus, anucleatis, achrois, 4 — 6
mm. long., 2—2.5 mm. crass.
In Polygonati vulgaris Desf. caulibus emortuis pr.
Petroschilowo.— (no. 934.)
604. Labrella Sibbaldiae Thüm. nov. spec.— L. peritheciis
caulincolis raro etiam foliicolis, punctiformibus, gregariis,
emersis, atris, basi applanatis, vertice conoideis; sporis
ovoideis vel globoso-ellipticis, simplicibus, utrinque obtu-
ceo) 3
LU
siusculis, achrois, 8 mm. long., 5 mm. crass., e globulo
fusco, 20 mm. diam. expulsis. — А Labrella Potentillae
Fuck. Symb. mycol. p. 380 differt magnitudine et forma
sporarum.
In Chamaerhodis erectae Bunge (Sibbaldia erecta
Lin.) caulibus subvivis et emortuis in campis siccis are-
nosis pr. Minussinsk.—(no. 939.)
605. Schizothyrium Ptarmicae Desm. in Ann. sc. nat.*1849.
XI. p. 35.
Ad folia viva languidave Pfarmicae vulgaris DeC
in pratis pr. Patroschilowo.—(no 918.)
Phyllostictei.
606. Combosira reticulata Fr. Sum. veget. Scand. p. 495.
Ad folia languida Polygonati vulgaris Desf. in
pratis pr. Patroschilowo.—(no. 933.)
607. Asteroma Hyperici Lasch. in Rabh. Fungi europaei
no. 836.
In caulibus emortuis Hyperici attenuati Choisy in
pratis pr. Minussinsk.— (no. 902.)
608. Asteroma Hedysari Thüm. nov. spec.—4A. maculas
magnas, plus minusve orbiculatas, obscure griseas, epi-
phyllas formans; fibrillis dilute fuscidulis, ramosulis, tenui-
bus; peritheciis minutis, dense congestis, hemisphaericis,
atris, numerosis; sporis rarissimis, minutissimis, cylindra-
ceis, achrois, utrinque obtusis, 3 mm. long., 1 mm. crass.
In Hedysari setigeri Turez. foliis vivis et langui-
dis pr. Minussinsk.—no. 879.)
609. Asteroma atramentarium Fuck. Symb. mycol. p. 384.
Ad Populi Tremulae Lin. folia arida in sylvis pr.
Samodourowka.— no. 1034.)
d
610. Sphaeropsis melaena Fr. Sum. veget. Scand. p. 419.
In Ere speciei indeterminatae foliis caulibusque
subvivis in sylvis pr. fluvium Uss. Leg. Safianoff. — (no.859.)
e MIEL
611. Phyllosticta Aucupariae Thüm. nov. spec.—Ph. pe-
ritheciis sparsis vel subgregariis, epiphyllis, submagnis,
conico-hemisphaericis, basi epidermide subcinctis, semiim-
mersis, atris in macula plus, minusve orbiculata, arescendo-
cinerea, late irregulariter fusco cincta; sporis ellipticis,
ulrinque rotundatis, simplicibus, griseis, 5—8 mm. long.,
9 mm. crass. |
Ad folia viva Sorbi Aucupariae Lin pr. Minus-
sinsk.—(no. 1014.)
612. Phyllosticía gallarum Thüm. nov. spec.—Ph. peri-
theciis epi-interdum etiam hypophyllis, dense gregariis,
submagnis, conico-emersis, basi epidermide lacerata cin-
ctis, atris in macula plus minusve orbiculata, arescendo-
albicantia, fusco cincta, semper gallarum Cynipidarum
ore ambiens vel in folii pagina inferiore in gallae gibbere
posilis; sporis ellipsoideis, interdum inaequilateralibus, sim-
plicibus, pallidissime fuligineis, rarissimis, 5 — 6 mm.
long., 3.5 mm. crass.
Ad Caraganae arborescentis Lam. folia viva pr.
Minussinsk.—(no. 804.)
613. Phyllosticta Chenopodii Westd. Cryptog. Belg. no. 959.
In foliis vivis Chenopodii speciei indeterminatae
in ruderatis pr. Kaptyrewo.—(no. 764.)
614. Ascochyta Orobi Sacc. in Michelia I. p. 161 no. 134.
Ad folia viva Orobi lathyroidis Lin pr. Minus-
sinsk.—(no. 372.)
615. Ascochyta Atriplicis Lasch. in Klotzsch, Herb. my-
col. I. no. 861.
№ 1. 1880. 7
AUS ыы:
In Chenopodii speciei indeterminatae foliis vivis
in ruderatis pr. Minussinsk.—(no. 903.)
616. Ascochyta Martianoffiana Thüm. nov. spec.—A. pe-
ritheciis magnis, subsolitariis, emersis, conoideis, aterrimis,
epiphyllis in macula plus minusve orbicularia, ochro-gri-
sea, late fusco marginata, subtus fusco-grisea; sporis bi-
cellularibus, inaequali-ovoideis vel fere subreniformibus,
cellula una semper major quam altera, utrinque subacuta-
tis, pallidissime fuligineo-cinereis, 10 mm. long, 4 mm.
crass. :
In Salicis pyrolaefoliae Ledeb.foliis vivis in syl-
vis pr. Samodourowka.—(no. 810.)
617. Ascochyta Polygoni Rabh. in Klotzsch, Herb. mycol.
Г. no. 990.
Ad Polygoni alpini АП. folia viva in sylvis sub-
alpinis pr. fluvium Baraksan. — (no. 809.)
618. Ascochyta Trollii Thüm. nov. spec.—A. peritheciis
epiphyllis, sparsis, minutissimis, semiimmersis, punctiformi-
conicis, nigris in macula irregularia, arescendo-albican-
tia, amphigena, fusco-nigro marginata; sporis ellipsoideis,
utrinque obtusiusculis, uniseptalis, 16 mm. long. 7 mm.
crass., hyalinis, episporio subcrasso.
In Trollii asiatici Lin. foliis vivis in subalpinis
pr. fluvium Baraksan.— (no. 350, 847.)
619. Ascochyta clematidina Thüm. nov. spec. — A. peri-
theciis epiphyllis, submagnis, emersis, dense gregariis, he-
misphaericis, basi epidermide late cinctis, nigris in ma-
cula nulla vel obsoleta, ochracea, irregularia, subzonata,
vix arescentia; sporis late fusoideis vel subellipsoideis,
utrinque obtusatis, medio septatis, dilute fuligineo-griseis,
m
16 — 18 mm. long, 6 —7 mm. crass.
190 —
Ad folia viva Clematidis glaucae Willd. in lapi-
dosis pr. Minussinsk.—(no. 966.)
620. Septoria Violae Westd. Cryptog. Belg. exsicc. no.
94.—Cheilaria Violae Desm.—Non Septoria Violae Rabh.
in Klotzsch, Herb. mycol. I. no. 1457.
' Ad folia viva Véolae pinnatae Lin. pr. Patroschi-
lowo.—(no. 922.)
621. Septoria polygonina Thum. nov. spec.— S. perithe-
ciis epiphyllis, paucis,minimis, lenticulari-applanatis, emer-
sis, fuscis in centro maculae orbiculatae, ochroleucae,
late violaceo marginatae; sporis numerosissimis, anguste
cylindraceis, paucicurvatis, utrinque acutatis, continuis vel
obscure biseptatis, hyalinis, 36—48 mm. long., 1.5 mm.
crass.—A Septoria Polygonorum Desm. in Ann. sc. na-
tur. 1842. VII. p. 108 sec. Saccardo in Michelia 1. p.
183 valde diversa!
In Polygoni alpini All. foliis vivis, saepe socia
Ascochytae Polygoni Rabh. (no. 622 hujus operis), in
sylvis subalpinis pr. fluvium Baraksan.—(no. 809.)
629. Septoria Epilobii Westd. in Bull. Acad. Bruxelles
1852 XIX. 3. p. 120.
Ad folia viva Epilobii angustifolii Lin in sylvis
pr. Baraksan.—(no. 867.)
623. Septoria Epilobii Westd. in Bull. Acad. Bruxelles
1852. XIX. 3. p. 120. ]
Ad Æpilobii palustris Lin. folia viva pr. Samo-
dourowka.—(no. 909.)
624. Septoria Lepidii Desm. in Act. Soc. Lille 1842.
III. no. 12.
In Lepidii affinis Ledeb. foliis vivis in ruderatis
pr. Minussinsk.—(no. 821.)
Es
— 100 —
625. Septoria Populi Desm. in Ann. sc. nat. 1843. XIX.
р. 345.
Ad Populi suaveolentis Fisch. folia viva pr. Mi-
nussinsk.—(no. 1056.)
626. Septoria Populi Desm. in Ann. sc. nat. 1843 XIX.
р. 345.
In foliis vivis Populi nigrae Lin. ad marginem
fluvii Jenissei.—(no. 948.)
627. Septoria potentillica Thüm. nov. spec.—S. perithe-
ciis epiphyllis, dense gregariis sed non numerosis, punc-
tiformi-conoideis, minutis, atris in macula parva, orbi-
cularia, ochracea, late purpureo marginata, subtus dilute
ochroleuca; sporis numerosis, subrectis vel minime ar-
cuatis, utrinque subobtusis, continuis, achrois, 32 — 40
mm. long., 2.5—3 mm. crass.—A Septoria Potentillarum
Fuck. Symb. mycol. p. 96. toto coelo diversa!
In foliis vivis Potentillae fragarioidis Lin. in syl-
vis pr. lacum Kysykul. — (no. 855.)
628. Septoria Bupleuri Thüm. nov. spec.—5. peritheciis
epiphyllis, dense gregariis, conico-emersis, nitido-aterrimis
in macula orbicularia, primo indeterminata et fusca, de-
mum arescendo-albo grisea, fusco-fuligineo late margi-
nata; sporis numerosis, bacillaribus, rectis vel raro sub-
curvatis, utrinque obtusis, continuis, hyalinis, 24—30 mm.
long., 2 mm. crass.—Ut videtur рев ВОЙ Fuck.
Symb. mycol. p. 382 huc forte spectat sed sporidia non
descripta sunt!
Ad folia viva Bupleuri aurei Fisch. in sylvis
subalpinis pr. fluvium Baraksan. — (no. 850.)
629. Septoria jenisseiica Thüm. nov. spec.—S. perithe-
ciis hypo-raro etiam epiphyllis, magnis, paucis, gregariis,
F ;
— 101 —
lenticulari-planis, semiimmersis, atro-fuscis, epidermide
primo tectis in macula orbicularia, interdum confluentia,
fusco-grisea, obscure griseo late marginata, in foliorum
pagina superiore maculam fuscam, fuligineo-fuscam mar-
ginatam efficiens; sporis numerosis, longe cylindraceis,
valde curvatis, utrinque acutatis, uniseptatis, achrois, 60—
66 mm. long., 2.5—3 mm. crass.
In Salicis speciei indeterminatae foliis vivis in
insulis fluvii Jenissei.— (no. 880.)
630. Septoria Seutellariae Thüm. nov. spec.— S. pe-
ritheciis epiphyllis, subgregariis, mediis, lenticulari-ap-
. planatis, nigro fuscis in macula arescendo-candida, mem-
branacea, irregularia, postremo cito ellabente, latissime
sordide fusco marginata; sporis cylindraceis, curvatis vel
subrectis, uni-biseptatis, utrinque obtusis, 40 — £6 mm.
long., 2 mm. crass.
In Scutellariae galericulatae Lin. foliis vivis in
pratis. pr. Patroschilowo.—(no. 924, 1024.)
631. Septoria Scutellariae Thüm.
Ad Scutellariae scordiifoliae Fisch. folia viva
in campis pr. Minussinsk.—(no. 744.)
632. Septoria Stellariae Desm. in Ann. sc. nat. 1847.
Vil. p. 22.
Ad folia arida Séellariae cerastioidis Lin. in la-
pidosis pr. Patroschilowo.—(no. 919.)
633. Septoria Saussureae Thüm. nov. зрес.—5. perithe-
ciis epiphyllis, dense gregariis, minutis, punctiformibus,
emersis, nigris in macula orbicularia, arescendo griseola,
fusco anguste marginata; sporis cylindricis, rectis vel
minime arcuatulis, utrinque subobtusis, continuis sed
Obsolete nucleolatis, 30—40 mm. long., 4 mm. erass.,
hyalinis.
— 102 —
In foliis vivis Saussureae glomeratae Poir. in
subsalsis pr. Minussinsk.—(no. 805.)
634. Septoria sonchina Thüm. nov. spec. — S. perithe-
ciis epiphyllis, sparsis vel subsolitariis, magnis, semiim-
mersis, punctiformii-sublenticularibus, atro-fuscis, hemi-
sphaericis iu macula irregulari-orbicularia, arescendo
ochracea, magna, epiphylla, fusco-violacea marginata;
sporis cylindraceo-bacillaribus, arcuatulis, utrinque acu-
tatulis, obsolete tri-quadriseptatis, numerosis, achrois,
28 — 34 mm. long., 1.5 — 2 mm. crass. — А Septoria
Sonchi Sacc. Michelia I. p. 183 maculis et sporis toto
coelo diversa.
Ad Sonchi oleracei Lin. folia viva pr. Minus-
sinsk.—(no. 29.)
635. Septoria Dianthi Desm. in Ann. sc. natur. 1848.
X. p. 6.
In Dianthi superbi Lin. foliis vivis in sylvis pr.
Minussinsk.—(no. 1099.)
636. Septoria Clematidis Rob. in Desm. Ann. sc. natur.
1853. XX. p. 93.
Ad Clematidis glaucae Willd. folia viva in lapi-
dosis pr. Minussinsk.—(no. 1078.)
Obs. Species valde diversa ab Ascochyta clema-
tidina Thüm. (hujus operis no. 624.)
637. Septoria Mulgedii Thüm. nov. spec.— 5S. peritheciis
epiphyllis, sparsis, mediis, subhemisphaerico-lentiformibus,
fuscis, semiimmersis in macula magna, irregularia, ares-
cendo-grisea, late fusco-griseo marginata; sporis cylin-
draceis, utrinque acutatulis, arcuatis, uniseptatis, achrois,
26—28 mm. long., 4 mm. crass.
— 103 —
In foliis vivis Mulgedii sibirici Less. pr. Minus-
sinsk.—(no. 1048.) |
638. Septoria Ranunculacearum Lev. in Demidoff Vo-
yage p. 113. Tab. VI. Fig. 4.
Ad Ranunculi Cymbalarie Pursh. folia viva in
subsalsis pr. Minussinsk.—(no. 1065.)
639. Septoria Polemonii Thüm. nov. spec.—S. perithe-
ciis epiphyllis, numerosis, gregariis, conico-emersis, puncti-
formibus, atris in macula magna, arescentia, dilute ochra-
cea, irregularia, postremo albicantia; sporis bacillari-
cylindraceis, rectis vel minime curvulatis, continuis vel
obsolete uniseptatis, utrinque obtusis, achrois, 24 — 30
mm. long. 2 mm. crass.
In Polemonii coerulei Lin foliis vivis in pratis
pr. Minussinsk.—(no. 782.)
Vermiculariei.
640. Sacidium Pini Fr. Sum. veget. Scand. p. 420.
In Pini Pichtae Fisch. foliis emortuis sed adhuc
pendulis in sylvis subalpinis alpium «Borus».—(no. 776.)
Mycelia.
641. Dematium nigrum Lk. Obs. mycol. I. p. 19.
In cortice subputrida Betulae verrucosae Ehrh.
in sylvis pr. Minussinsk.—(no. 982.)
642. Xyloma betulinum Fr. Obs. mycol. I. p. 198.
Ad folia viva Betulae verrucosae Ehrh. pr. Mi-
nussinsk.—(no. 1043.)
648. Rhizomorpha subcorticalis Pers. Syn. fung. p. 704.
nov. var. applanata Thüm. — Rh. rhabdis corticatis, ad-
— 104 —
presso-adnatis, late adplicitis, ramosissimis, ramis multi-
furcatis, fuscis.
Sub cortice emortua Betulae verrucosae Ehrh.
in sylvis pr. Minussinsk.— (no. 956.) i
644. Sclerotium Clavus DeC. Fi. franc. IV. p. 115.
In spicis subvivis Agropyri repentis Beauv. pr.
Minussinsk. —(no. 868.)
Myxomycetes.
645. Arcyria punicea Pers. Syn. fung. p. 158.
In ligno vetusto pr. Minussinsk.—(no. 961.)
TETRASTES GRYSEIVENTRIS x. sp. Menzb.
von
M. A. Menzbier.
(Mit 1 Tafel.)
.Im Winter der Jahre 1879 — 80 gelang es mir durch
den bekannten Moskauer Praeparator Herrn Lorenz in
Besitz zweier Exemplare Haselhühner aus Tscherdyn zu
kommen. Es waren eben die dunkeln Haselhühner, auf
welche zuerst Hr. Lorenz seine Aufmerksamkeit gerich-
tet hatte. Er meinte, dass das Tscherdynsche Haselh. móg-
licherweise eine apparte Species repraesentire. Doch
glaubte Hr. Lorenz in diesen Haselhühnern bald еше
beständige Varietät des gewóhnlichen Haselhuhnes, bald
nur eine Abart zu sehen, und somit ist die Frage, ob
das Tscherdynsche Haselhuhn auf eine selbstständige Spe-
cies ein Anrecht habe, oder nicht, bis jetzt unentschie-
den geblieben. Nachdem ich mich mit Allem über diesen
Gegenstand bekannten vertraut gemacht und das. Tscher-
dynsche H. mit den Haselhühnern aus anderen Orten
in allen Einzelheiten verglichen hatte, entschloss ich mich
es in eine besondere Art unter dem Namen Tetrastes
— 106 —
gryseiventris einzureihen. Bevor ich jedoch eine Be-
schreibung des Tetr. gr. liefere, halte ich es für nó-
thig folgende Bemerkung zu machen: die Zahl der Exem-
plare, auf denen die Ausscheidung des Tsch. Haselhuhnes
in eine neue Species begründet ist, beläuft sich auf 13;
sie sind im Verlaufe von ungefähr 8 Jahren (6 von ih-
nen zusammen zu gleicher Zeit) und alle aus ein und der-
selben Ortschaft (Tscherdynscher Kreis, Permsches Gou-
vern. 59°—62° N. B. und 23'— 29° Ost. L. von Pulko-
wo) erlangt worden.") Der Unterschied zwischen den
existirenden Exemplaren ist nur ein geschlechtlicher: die
Männchen sind von einer helleren grauen Farbe, als die
Weibchen. Leider habe ich versäumt, alle 13 Exemplare
an mich zu bringen: elf von ihnen waren schon in's Aus-
land (Hamburg) verkauft, wo sie wahrscheinlich jetzt
noch in Bälgen liegen, von dem gewóhnlichen Tetr. bo-
nasia nicht unterschieden, oder für Abarten gehalten (be-
sonders wenn sie, was leicht móglich sein kann, in ver-
schiedene Hände gekommen sind). Doch die Zahl der
Exemplare, die Aehnlichkeit zwischen ihnen, ihr streng
bestimmter Aufenthaltsort—alles das verpflichtet mich, das
Tsch. H. in eine neue Art abzusondern. Streng genom-
men erlaubt der jetzige Standpunkt der Frage eine neue
Art selbst eines Unicum's wegen aufzustellen. Seit die
Theorie über die Abstammung der Arten auf dem Wege
einer natürlichen Zuchtwahl uns für die Bildung der Ar-
ten eine Erklärung gegeben hat, müssen wir eine grös-
*, Möglich, dass das Tsch. H. nicht allein im Tscherdynschen
Kreise, sondern auch in den benachbarten, vorkommt. In Moscau
nämlich erhält man es von Tscherdynschen Verkäufern, die nicht
allein mit Tscherdynschen Handelsleuten, sondern auch mit denen
aus benachbarten Ortschaften im Verkehr stehen.
— 107 —
sere Aufmerksamkeit dem Unicum, so auch den soge-
nannten Varietäten widmen. Varietäten sind weiter nichts
als nicht scharf abgesonderte Arten. Variirende, vom
Typus abweichende Formen kónnen mit den typischen
durch alle möglichen Uebergänge in Verbindung stehen;
lüsst man aber die Zwischenglieder ausser Acht, nimmt
man vom Typus abweichende Formen und eine typische
ohne Uebergangsglieder, so darf man schon nicht mehr
diese und jene einer Art einverleiben. In der Natur
trifft man Beides vor: sterben Zwischenglieder zwischen
2 von einander abweichenden Formen aus—so hat man
2 scharf abgegränzte, durch keine Uebergänge mit ein-
ander verbundene Arten; sind die Zwischenglieder nicht
ausgestorben, bleiben sie erhalten—so sind die von ein-
ander abweichenden Formen nicht scharf von einander
abgégränzt. Darf man aber daraus den Schluss ziehen,
dass man sie gar nieht beschreiben müsse? Gewiss nicht.—
Im ersten Falle haben wir es mit streng bestimmten Ar-
ten zu thun; im letzteren mit nicht streng definirten Ar-
len — mit Varietäten, oder richtiger, mit Subspecies.
Doch muss die Subspecies ebenso wie die Species, un-
lerschieden werden. Mit der Zeit kann die Subspecies,
wenn das Schicksal sie im Kampfe ums Dasein begün-
stigt, wenn die Zwischenglieder aussterben, selbst Spe-
cies werden.
Natürlich trifft es nicht immer so zu: die sich aus-
scheidende Subspecies kann im Kampfe ums Dasein
nicht mit gehórigen Mitteln versehen sein, um als Sie-
gerin daraus hervorgehen zu kónnen; aus den Ueber-
gangsformen, oder auch aus der Grundform selbst kann
sich eine neue Form aussondern, eine neue Subspecies,
die die früher entstandene überwältigt, so dass letztere
ganz ausstirbt, — das Alles kann natürlich vorkommen
— 108 —
und kommt auch gewiss vor und alle diese Peripetien des
Kampfes ums Dasein, alle Verhältnisse, die den guten
oder schlechten Erfolg in diesem Kampfe sichern, zu ver-
folgen—bildet gegenwärtig die nächste Aufgabe eines je-
den Systematikers, sei er Zoolog oder Botaniker, eines
jeden Zoo- und Phytogeographen. Von diesem Stand-
punkte aus müssen wir uns mit jeder vorkommenden
Abweichung von einem bestimmten Typus wie in thieri-
schen so auch in Pflanzenformen bekannt machen und,
haben wir sie erst kennen gelernt, so müssen wir diese
Abweichung entweder als Species oder als Subspecies
unterscheiden. Von diesem Standpunkte aus haben auch
die Unica eine grosse Bedeutung: sie können uns den
Zusammenhang, das Verhältniss zwischen 2 oder selbst
mehr Arten klar machen..
Bevor ich jetzt auf die Beschreibung des Tetrastes
gryseiventris, welche den Unterschied zwischen dem
Tscherdynschen und dem gewöhnlichen Haselhuhne nach-
weisen wird, übergehe, halte ich es für nöthig, zu be-
merken, dass ich in meinem Besitz nur ein ganzes (mit
dem Fleische) Exemplar gehabt habe—ein Weibchen, des-
sen Grössenverhältniss ich hier mittheilen werde. Die
Grösse der andern und selbst des in meine Hände ge-
kommenen Männchens führe ich hier nicht an; da die
Messung der Bälge fehlerhafte Zahlen geben kann.
Beschreibung des &. Der Allgemeincharakter der Fär-
bung des ganzen Körpers, das schneeweisse scharfabge-
gränzte Kinn ausgenommen, ist dunkel. Der Kopf ist von
rostbrauner Farbe; auf dem oberen Theile des Kopfes
praevalirt die rostige Färbung; auf der unteren — eine
braune; von derselben braunen Farbe ist auch der obe-
re Theil des Halses; da jedoch nur die Federspitzen
braun sind, die Spuhlen dagegen und die Axentheile ei-
— 109 —
ner jeden Feder schwarz sind, so schimmert in den
Herbstfedern stellenweise die schwarze Farbe durch die
braune durch, was im Frühling noch mehr hervorireten
muss; auf dem oberen Theile des Kopfes dagegen (und
zugleich auf der Basis der Scheitelfedern ist die Rost-
farbe so scharf ausgeprägt und bedeckt einen so be-
deutenden Theil einer jeden Feder, dass die schwarz-
braune Fárbung der Wurzeln und der Axentheile einer
jeden Feder ganz von ihr maskirt wird; wodurch der
obere Theil des Kopfes von einer monotoneren und
helleren Fárbung ist, als der Raum um das weisse Kinn
herum. In den längsten Scheitelfedern schimmert das
Schwarze sehr stark durch. Weder um die Augen her-
um, noch über dem Schnabel, noch auf beiden Seiten
des oberen Halstheiles findet man auch die geringste
Andeutung auf weisse Streifen, die beim T. bonasia exi-
stiren. Der ganze Hintertheil des Halses ist von heller
Rostfarbe mit vielen deutlich hervortretenden schwarz-
braunen kleinen Querstrichen; an den Seiten und an
dem Vordertheile des Halses tritt die Rostfarbe viel
schärfer hervor, als auf dem Hintertheile des Halses;
weiterhin zum Rücken, geht die Rostfarbe des hinteren
Halstheiles in Aschgrau über, auch verschwinden da all-
málig die sehwarzbraunen Querstriche. Der Rücken und
der Schwanz sind aschgrau mit einem sehr schwach
ausgepragten rostfarbigem Colorit; bei einigen Exempla-
ren bemerkt man auf dem Rücken schmale schwarzbrau-
ne Längsstriche. Der Schwanz ist oben schmutzig ro-
stiggrau und ist auf der ganzen Oberfläche mit schwarz-
braunen Flecken besprenkelt; die mittleren Steuerfedern
unierscheiden sich von den seitlichen, jedoch ist der
Unterschied ein sehr geringer; in ihnen praevalirt die
rostige Färbung; im Allgemeinen ist auf dem Schwanze
— 110 —
eine gewisse der Quer nach gehende Gestreiftheit zu
bemerken, da die Sprenkeln mit einer gewissen Regel-
mässigkeit gruppirt sind; besonders deutlich tritt sie auf
den mittleren Steuerfedern hervor, da ihrer jede sechs
schwach markirte Querstreifen besitzt, die auf der einen
Seite dadurch, dass sie von einer gelbgrauen Farbe um-
kantet werden, etwas stärker hervortreten: weder weis-
se, noch rauchgraue Streifen sind an den Spitzen der
Steuerfedern zu bemerken. Die Spitzen der Steuerfedern
sind ebenso gefärbt wie ihre Basis; ein breiter schwar-
zer Streifen vor den Spitzen der Steuerfedern existirt
nicht; anstatt seiner sind auf den 4 Randsteuerfedern
der rechten und linken Seite stürker, als auf den übri-
gen Theilen des Schwanzes, hervortretende Flecken von
schwarzbrauner Farbe; sie machen zwar den Eindruck
von Streifen, doch werden sie von rostgrauen Flecken
unterbrochen. Die Schulterfedern sind von dunkler Rost-
farbe, welche auf den Spitzen der Federn heller wird
und einen ins Graue etwas übergehenden Schimmer an-
nimmt; der Axentheil einer jeden Feder ist schwarz-
braun; in Folge dessen treten auf den Schultern stellen-
weise schwarzbraune Flecken von unregelmässiger Form
hervor. Die grossen Oberflügeldeckfedern sind mit den
Schulterfedern von gleicher Farbe, mit einem. ziemlich
scharf markirten stellenweise sich unterbrechenden
schwarzbraunen Streifen; gegen den Aussenrand des Flü-
gels werden sie heller; die mittleren und kleinen Flügel-
deckfedern spiegeln mehr ins Graue, als die grossen.
Die Schwungfedern sind dunkelbraun mit hellen rost-
farbigen Kanten und mit eben solcher unregelmässigen
Geflecktheit am äusseren Bart. Der Kropf ist schwarz-
braun mit scharf markirten breiten graurostigen Quer-
streifen. Die Brust und der Bauch—von dunkler schmut-
— 111 —
zig rostgrauer Farbe mit kaum bemerkbaren bräunlichen
Sprenkeln; die Seiten der Brust sind dunkel rostfarbig
mit ins Graue schimmernden Federrändern. Die unte-
ren Schwanzdeckfedern und die Steuerfedern sind von
unten grau mit bräunlichen Sprenkeln. Die Hosen sind
von dunkler schmutzig rostgrauer Farbe.
Beschreibung des 9. Die Lànge (vom Kopf bis zum
Schwanzende) betrágt—15''3"; die Schnabellänge — 9’”,
Flügellänge — 6"8'"', die Länge des Laufes 1'5'' und
1"3'"'", die Länge des Mittelgehes 1”’3””, die Schwanz-
lànge—4"8"".
Die Färbung des 9 ist derjenigen des & ähnlich,
doch ist das Weibchen im Allgemeinen etwas dunkler,
was daher kommt, dass bei dem W. ein rostiger, bei
dem Männchen ein bläulicher Schimmer (besonders auf
der oberen Seite des Kopfes) praevalirt. Ausserdem ist
bei dem Weibchen der Rücken viel dunkler in Folge
der grösseren, im Vergleich zum Männchen, Zahl der
schwarzbraunen Längsflecken auf dem Rücken. Die Fle-
cken die den schwarzen Streifen auf dem Schwanze des
Tetr. bonasia vertrelen, sind bei dem Weibchen des Tetr.
gryseiv. stärker ausgeprägt, als bei dem Männchen; doch
kann von einem Streifen keine Rede sein. Bei demjeni-
gen Exemplare 9, das ich besitze, sind die 10-ten
Schwungfedern der rechten und linken Seite an ihren
Spitzen mit weissen Flecken besprenkelt.
Um die Merkmale, die den Tetr. gr. characterisiren,
noch mehr hervortreten zu lassen, führe ich zum Ver-.
gleich die wichtigsten Unterschiedsmerkmale des Tetr.
gr. und diejenigen des Tetr. bonasia, an:
Tetr. grys. Männchen und| Те. bon. M. und W. un-
Weibchen sind einander sehr |terscheidet sich in Vielem
ähnlich. Beide haben еш|уоп einander: das Männ-
\
i — 112 —
Tetr. grys.
schneeweisses Kinn und ei-
ne dunkle schmutzig rost-
graue Färbung der Brust
und des Leibes; doch prae-
valirt bei dem M. ein bläu-
licher, bei dem W. ein rost-
farbiger Schimmer.
Der Kopf ist einförmig
dunkel ohne jegliche Strei-
fen gefärbt. Schultern und
Oberflügeldeckfedern ohne
weisse Flecken.
Der Schwanz ist von oben
monoton schmutzig rostig-
grau mit schwarzbraunen
Sprenkeln, die bis zum ge-
wissen Grade Querstreifen
simuliren; an den Feder-
spitzen sind keine rauchfar-
bene oder weisse Streifen,
wie auch keinbreiter schwar-
zer Streifen vor ihm.
Der untere Theil des Kör-
pers ist dunkel.
Tetr. bon.
chen zeichnet sich vor dem
Weibchen durch eineschwar-
ze, weiss eingefasste Kehle
aus; der untere Theil des
Körpers ist bei beiden weiss-
lich; beim M. praevalirt das
Weissliche, beim W. die ro-
stige Färbung.
Der Kopf ist hell mit
weissen Streifen um die
Augen. Schult. und Obfd.
mit weissen Flecken.
Der S. ist von oben grau
mit schwarzen Puncien be-
sprenkelt; die 2 mittleren
Steuerfedern haben unklare
Querstreifen, alle andern ha-
ben rauchfarbene oder weis-
se Spitzen und einen breiten
schwarzen Streifen vor ihm.
Der untere Theil des Kör-
pers ist hell.
Meiner Ansicht nach ist man vollkommen berechtigt
auf Grund der eben angeführten Unterschiedsmerkmale
in dem Tscherdynschen Haselhuhne eine neue Art an-
zuerkennen.
Ich habe der neuen Art den Namen Te-
trastes gryseiventris gegeben, weil die eintönige dunkle
schmutzig rostiggraue Färbung der Brust und des Bau-
Ld
— 113 —
ches mit kaum bemerkbaren etwas dunkleren Querstrei-
fen eins der wichtigsten Merkmale des Tscherd. H. ist;
denn obgleich das weisse Kjnn sich gleich beim ersten
Anblick bemerkbar macht, so kann es doch nicht für ein
charakteristisches Merkmal gelten, da das Tscherdynsche
H. dieses letztere mit dem Kamtschatkschen (Bonasia
albigularis Bp.) gemein hat. Ich stellte Vergleiche zwi-
schen dem Tetr. grys. und dem Tetr. bon. aus dem Ar-
changelskschen, Wologodschen, Petersburger u. and. Gou-
vernements und aus verschiedenen Ortschaften Sibiriens
an und fand zwischen ihnen .keine Uebergangsformen.
Ich verglich ihn mit dem von Н. №. Prjewalsky erhalte-
nen Tetr. Sewertzowi und kam zu dem Schlusse, dass
das Tscherdynsche,-das gemeine und das chinesische Ha-
selhuhn scharf abgesonderte Arten repraesentiren. Für die
alteste von ihnen halte ich den Tetr. S. und das ist der
Grund, wesshalb die Befiederung des Rückens beim Tetr.
S. sich von derjenigen des Tetr. bon. und des Tetr. gr.
unterscheidet, ähnlich aber der des Tetrao teirix 9
ist. Die Färbung des Kropfes beim Tetr. S. ist derjenigen
des Tetr. gr. áhnlich durch das Vorhandensein einiger
Querstriche auf denselben Federn, was beim Tetr. bon.
fast oder sogar gänzlich fehlt. Der Bauch des T. S. ist
im Allgemeinen ähnlich wie beim T. b. gefärbt, doch
ist jede Feder anders gezeichnet und ist beim T. S.
last ganz ebenso wie die entsprechenden Federn beim 9
des T. urogallus; beim T. S. ist jede Feder mit 2 dun-
kelbraunen Querstreifen versehen, beim Tetr. bon. ist
jede Feder auf dem Bauche weiss mit einem braunen
Rande auf einem weissen Felde. Die grossen Flügeldeck-
federn des Tetr. S. sind den sogenannten Zierfedern
des T. tetrix ähnlich und sind, obschon sie eine ent-
fernte Aehnlichkeit von den entsprechenden Federn der
№ 1. 1880. 8
— 114 —
Tetr. bon. haben, doch denjenigen des Тег. gr. bei
Weitem ähnlicher. Das Kinn und der Hals des Tetr. S.
sind ähnlich gefärbt wie die entsprechenden Theile beim
Tetr. bon., unterscheiden sich aber deutlich in der Fär-
bung von den entsprechenden Theilen beim Tetr. gr.
Lässt man die weisse Färbung über dem Schnabel am
Anfange der Stirn ausser Acht, so ist der Kopf des T.
S. oben ganz ebenso gefärbt, wie beim Tetr. gr. Was
den Schnabel und den Schwanz anbetrifft, so sind die-
se Theile bei allen 3 Arten verschieden. Der Schwanz
unterscheidet sich durch die Färbung, der Schnabel durch
seine Länge und seine Form: beim Tetr. S. ist der Schna-
bel ebenso lang wie beim Tetr. bon., doch länger als
beim Tetr. gr. (beim T. S. ist die Schnabellänge unge-
fähr 10"; beim Tetr. bon. 10 — 11”, beim Tetr. gr.
ungef. 9””); doch ist die Form des Schnabels beim T. S.
anders als beim Tetr. bon.; die Biegung fängt beim T.
S. näher gegen das Ende zu an, als beim Tetr. b.; und
desshalb kann man sagen, dass der Schnabel des T. S.
sich ebenso zu demjenigen des Tetr. bon. und des Tetr.
gr. verhält, wie der Schnabel der Vertreter der Haliae-
tusart zu demjenigen der Vertreter der Aquilaart.
Alles Gesagte zusammenfassend bin ich geneigt, den T.
S. von allen übrigen Haselhühnern für die. àlteste Form
zu halten, für eine solche Form, die mit der jetzt exi-
stirenden Wald- und Haselhühnern dieselben Voreltern hat
und sich von jenen abgesondert hat. Wie diese Abson-
derung geschehen, ist jetzt schwer zu sagen. Die Wald-
hühner und Haselhühner steilen eine vollkommene Parallele
dar und zu sagen, wo die Grundform gelebi hat, in Tief-
ebenen oder in bergigen Gegenden, durch welche Um-
stände sie sich in. Wald- und Haselhühner getheilt hat—
ist bei dem jetzigen Stande unserer Kenntnisse—unmóg-
lich zu sagen.
PF
— 115 —
Was das Tscherdynsche H. anbetrifft, so veranlasst
mich die Abwesenheit von Uebergängen zwischen ihm
und dem typischen Tetr. bon., und die Beschränktheit
des Gebiets seines Aufenthalts, es für eine alte, im
Kampfe ums Dasein mit dem Tetr. bon. aussterbende
Form zu halten. Augenscheinlich ist die letzte Form die
bei Weitem in bessere Verhaltnisse gestellte und ver-
drängt wie den Tetr. gr., so auch den T. Severtzowi,
das gegen Norden bis an die Berge Ghan-Su zu finden
ist. Ohne. Zweifel kann der Tetr. bon. selbst zur jetzigen
Zeit nicht seine Ungetheiltheit erhalten und ist schon in
einige ständige Varietäten zerfallen. Es wäre auch schwer
anderes zu erwarten bei dem grossen Flächenraum, auf
dem das gemeine H. sich aufhält und bei den verschie-
denartigen Existenzverhaltnissen, in die es gestellt ist.
Was meine Annahme, dass das Tscherdynsche H. eine
alte, jetzt weichende, nicht aber eine neue. verdrangende
ist, anbetrifft, so habe ich schon gesagt, dass sie auf den
sehr engen Gränzen seines Aufenthaltsgebiets und auf
dem Mangel von Übergangsformen zwischen dem Tetr.
bon. und dem Tetr. gr. basiri ist. So verhält es sich ge-
wóhnlich mit den weichenden Formen: als Beispiel führe
ich die Pica суава (Sibirien) und die Pica Cooki (Spa-
pien) einerseits und die Pyrrh. cineracea (Sibirien) und
die Pyrrh. murina (Azorische Ins.) andererseits, an. Die
P. c. und die P. C. sind zweifelsohne einer und derselben
Grundform entsprungen, welche aus dem von ihr einge-
nommenen Gebiet verdrüngl worden ist und sich in zwei
sehr weit von einander entfernten Gegenden erhalten hat.
Ebenso stehen auch die Pyr. cin. und die Pyrrh. m. am
náchsten zu einander und nehmen ihren Ursprung ohne
Zweifel von einer und derselben Gründform, welche von
dem in eine besondere Art sich ausgeschiedenen Pvrrh.
3.
— 116 —
vulgaris verdrängt worden ist. Im letzten Falle ist gar
nicht zu zweifeln, dass alle drei Formen einer Grund-
form entsprungen sind und dass die P. vulg die 2 ande-
ren verdrängt hat. Schwerer ist es zu sagen, durch wen
die Pica c. und die P. Cooki verdrängt worden sind,
doch lässt sich jedenfalls für Sewertzow's Meinung von
der Verdrängung der Ureltern dieser 2 Formen durch
die Heher Vieles sagen. Anderes sehen wir in den Fil-
len, wo die Arten sich ausscheiden, nicht aber verdrängt
werden: als Beispiel dienen die Falken (F. gyrfalco, can-
dicans islandicus), die Würgfalken (Е. Feldegii, nubi-
cus, capensis), Lerchen, Rohrsánger und andere. Hier ist
ein ewiger Streit über die Arten, denn die Arten sind
nieht scharf abgesondert, zwischen ihnen sind viele Über-
gänge. Augenscheinlich sind auch in unserem speciel-
len Falle, in der Localisation der H., dieselben Merkma-
le des Aussterbens ausgeprágt. Die einzige Abweichung
von dem angeführten Beispiele der Elstern und Gimpel
besteht darin, dass bei letzteren die neue Form sich
keilfórmig eingedrängt und die alte nach zwei Richtun-
zen verdrängt hat, bei den H. dagegen die neue Form
sich nicht eingedrángt, sondern die alte umringt hat,
die deswegen keine Móglichkeit hat, auszuwandern und
die, da sie sich nicht ändern, nicht in die neuen Verhält-
nisse sich schicken kann,im ungleichen Kampfe ums Da-
sein mit seinen- vollkommeneren Landsleuten, ausstirbt.
Und auch das ist noch fraglich, ob das Kamtschatkische
H. mit dem weissen Kinn nicht eine vollkommenere Pa-
rallele zwischen den Haselhühnern einerseits und den
Elstern und Gimpeln andererseits aufstellt.
Ich sage endlich meinen aufrichtigsten Dank Dr. Se-
wertzow für die vortreffliche beigefügte Abbildung des
Tscherdynschen Haselhuhnes.
ON A LABYRINTHODONT SKULL (PLATYOPS RICKARDI,
Twelvetr.) FROM THE UPPER PERMIAN CUPRIFEROUS .
STRATA OF KARGALINSK NEAR ORENBURG.
By
W. H. Twelvetrees,
RS DC S.
I beg to submit to the Society a few observations
upon part of a Labyrinthodont skull found in the upper
Permian sandstones of Kargalinsk near Orenburg. My
first remarks will be devoted to its geological position,
after which Г shall proceed to describe the fossil itself.
Locality.
The skull was discovered in the ore bed of Roshdest-
vensk copper mine about 40 miles N of Orenburg and
was placed in my hands for description by Mr. Thos.
Rickard, the Superintendent of the property, my obliga-
tion to whom 1 take this opportunity of acknowledging.
1 was shown by him the exact bed from which it was
derived. The bed is a hard cupriferous sandstone, capped
by non-cupriferous sand rock and lying upon red clay
— 118 —
or marl. ш the other mines of the Kargalinsk district
the same phenomena are repeated, upon which and upon
other results of his researches Mr. Rickard has foun- .
ded a theory of the origin and method of deposition of
the copper, which I believe he is engaged in preparing
for publication. 1 quite agree with him that the beds of
copper ore mark the courses of fresh water streams of
Permian age. They are destitute of all marine organie S
` remains. Their characteristic, and I may say, almost their |
sole petrifactions are Calamites, Lepidodendron (found
rarely), leaves of Aroides crassispatha (Kutorga), conifer
trunks and twigs, a Unio closely allied to, if not iden-
tical with, Unio umbonatus (Fischer), Platysomus and
Amblypterus (the latter however not as restricted by
Troschel) remains of Labyrinthodonts and lastly, isola-
ted, fragmentary remains of theodont reptiles, which
though rare and sadly imperfect, infuse into the mind of
ihe palaeontologist an enthusiasm which compensates for
much weariness in searching for traces of former life in
these monotonous rocks. Humeri with entepicondylar fo-
ramina and jaws with teeth differentiated by form and
position into molars, canines and incisors illustrate the
existence here of Permian reptiles with these mammalian
characteristics. The genetic history of mammals, when
established, will derive important illustrations from these
reptilia. Professor Owen has seized the Permian reptiles
of Russia (Rhopalodon [Fischer] and Deuterosaurus [Eich-
wald] as genera of his order Theriodontia ") Remains of
other genera from the Kargalinsk steppe support his
conclusions.
*) Quart. Journ. Geolog. Society Aug. 1876. Vol. XXXII. pp.
352 — 363.
Ag >
Embryonal vertebrae (probable of Melosaurus uralen-
sis [v. Meyer]) have been found in upper Permian sand-
stone at the base of the north slope of Saragula hill a-
bout 30 miles NE of Orenburg, but the subject of the pre-
sent paper ís.the only labyrinthodont cranium derived
from these rocks, which has been brought to my know-
ledge.
All the above named strata rest upon a base of lime-
stone (magnesian and otherwise) containing Zechstein
molluses and bryozoa, and are hence superior to the
middle division of the Permian system as developed in
Russia and other parts of Europe, while the facies of
their fauna and flora excludes them from the Trias. Wher-
ever the sandstones are not copper bearing, fossils are
wanting.
€
— 120 —
Description.
The fossil now under examination is the upper part
of a broad depressed skull, sub-triangular in form, with
sides converging pretty acutely. The muzzle and lower
jaw are absent.
The sutures generally are concealed or abraded and
it would therefore be imprudent to define positively the
exact limits of the cranial bones. A little of the exter-
nal pitted sculpturing or honeycombed structure is still
traceable on the anterior part of the maxillary. Pre- and
post- frontal bones divide the orbits from the frontals.
The post-orbitals are indicated by radiating lines from
their centres of ossification. The sutures of the malars
or jugals, supra-temporals and quadrate-jugals cannot be
traced, but the parietal foramen in the median suture of
the parietals is moderately large. The temporal fossae
are, as just implied, roofed over, herein differing from
Eichwald's Zygosaurus. A retral ridge has been preser-
ved, which I presume to be one of the exoccipitals. The
orbits are large, sub-elliptical, narrower at the anteri-
or end, with a diagonal direction. There is no sign of
the bevelled orbital border characteristic of Mastodon-
saurus. The triangular lachrymals occupy the anterior
boundary of the orbital apertures, but their limits are
obscure. The maxillary mucous grooves are strongly
marked. The middle line of the cranium is depressed
into a broad groove passing down the frontal
and interorbital tract.
Part of a laniary tooth is exposed at the an-
terior end of the right maxillary (fig. 2) with a
Fig. 2. backward and inward direction. When perfect
its form was evidently conical. It is marked externally
— 121 —
with bold longitudinal flutings. It presents to view а
iransverse section partly defaced, but with the labyrinthic
structure just visible to the
27
ir
FA
4
|
\
Y
|
A
i
gem
= AA
RE,
able to prepare а transparent
transverse section (7X 41 diameters) viewed by reflected
lisht. There seem to have be
ternal cement. At the level of section these penetrate to
about one third of the diameter of the crown. In the un-
obliterated portion of the section thus exhibited there are
eleven inflections, two of which are diminutive, not pe-
netrating more than half the distance from the periphery
to the pulp cavity. They are
naked eye. Г have not been
N
| ee Ol E
LT
Ил
N
WW
zh
section, but fig. 3. is the
en 19 inflections of the ex-
straight for a short distance
— 122 —
and then undulate, first in simple curves and afterwards
generally in subordinate or smaller flexures. The widest
curves occur at their interior extremities. The pattern
of inflection resembles somewhat that obtaining in the
tusk of Anthracosaurus Russelli (Huxley)") from the
north English coal shale. The prolongations of the pulp
cavity in Anthracosaurus however are much narrower
and the infolding bands exhibit no secondary undula-
tions. But much stress cannot be laid on differences in
pattern which varies with position’ in each tooth.
A smaller striated tooth is partly visible two inches
behind the above. Being very imperfectly
disclosed it is not susceptible of diagno-
sis. On the opposite side of the jaw is a
small serial tooth, slender and sharply
pointed and slanting backwards and slightly
inwards (fig. 4). None of these teeth are
vomerine.
Fi g. 4. J am not acquainted with any Permian
genus of this order of haematocryal vertebrates posses-
sing cranial and dental characters precisely correspon-
ding with those of the specimen just described and hen-
ce submit for it the name of Platyops Rickardi "), the
generic title alluding to its depressed aspect, the specific
one to its discoverer, Mr. Rickard, in whose cabinet it
now is.
*) Natur. History Transactions of Northumberland and Durham:
Mr. Thos. Atthey on Anthracosaurus Russ. vol. V. 1877, pl. IX,
fig. 4. p. 307 et seq.
**) mhatuc, flat: wc, face.
ON THERIODONT HUMERI FROM THE UPPER PERMIAN
COPPER BEARING SANDSTONES OF KARGALINSK NEAR
ORENBURG.
By
W. H. Twelvetrees.
во вое
In а previous communication to the Society I descri-
bed part of a labyrinthodont skull from the upper Per-
mian cupriferous sandstones of Kargalinsk near Oren-
burg. I now propose inviting attention to reptilian hu-
meri from the same locality, and indeed from the same
mine and the same floor of ore. Аз before, I am indeb-
ted to Mr. Rickard for the opportunity of studying the-
se specimens.
Prof. Owen's order of reptiles, to which he has given
the name of «Theriodontia» has among other characters
the following one: «humerus with an entepicondylar fo-
ramen». ) The channel thus formed protects an artery
and nerve during muscular action and indicates a po-
werful- limbed animal. Such а character was considered
*) Quart. Journ. Geolog. Soc. May 1876, р. 99.
— 124 —
by Kutorga in 1838 as exclusively mammalian. Huxley
first described it as extending to the reptilian class,
calling it a «supra-condyloid foramen». *) Owen in
1876 ") definitively determined its homology. In repti-
les it has only been found in genera of Permian or
Triassic age. In mammals it has been observed in Or-
nithorhynchus, Echnida,
Arctomys, Helamys, Sci-
urus maximus and S.
cimereus, Talpa Euro-
paea, all the Armadillos,
Manis, Orycteropus,Myr-
mecophaga, Bradypus
(Choloepus) didactylus,
Phoca, Ursus ornatus,
all subursines, Procyon,
Cercoleptes, Ratellus
mellivorus, Mydaus,Man-
gusta, Chiromys, Licha-
notus, Stenops gracilis,
Lemur catta and Calli-
thrix sciureus. Besides
these, the Glutton, Ot-
ter and all felines pos-
sess it. Ц is doubtful,
whether it ever occurs
in the human subject,
but it exists abnormally
in à few of the humeri
of fossil bears. This ul-
par supracondyloid foramen (entepicondylar of Owen) is
*) On vertebrate fossils from the Panchet Rocks. 1865. p. 10.
**) Quart. Journ. Geolog. Soc. cit. supra.
/ a
` У.
vr a ‚са,
a character of the Permian humefi#ow"ünder conside-
ration. They are also furnished with a radial supracondy-
loid foramen (ectepicondylar of Owen) found in some
lacertians and chelonians.
Fig. 1. is a portion of a left humerus. The proximal
end and the external or radial condyle are deficient.
The interior substance is almost entirely converted into
sandstone and the size of the medullary cavity is thereby
rendered undefinable. The osseous structure is dense
and hard.
Unlike most mammalian humeri, which have tumid
ends, the distal end of this specimen is broadly expan-
ded, the constricted shaft alone being rounded. The
olecranal depression is flatter and shallower than in
mammals. These considerations indicate its reptilian na-
ture. The disto-radial crest is traversed by a canal ec
opposite the ulnar perforation ex. The crest being bro-
ken at this point it would be imprudent to positively
predicate the existence of a perfect bridge or merely of
a hook. From its appearauce I incline to the belief that
the canal was completely arched over. The entepicondy-
lar foramen en is situate fully 3 inches above the arti-
culation and assumes the form of a broad canal direc-
ted downwands and forwards, showing traces at each
side of having been crossed by an osseous bridge. The
form of this canal closely resembles that in Cynodraco
major *).
*) Quart. Journ. Geolog. Society. May, 1876, pl. XI.
ed es
Fig. 2. 3. 4. is the distal end of a right humerus and is
a much smaller specimen than the above. Its general form
corresponds more nearly with Kutorga's Brithopus pri-
scus ^") though smaller. It possesses the same ento- and
Fig. 2. Fig. 3. Fig. 4.
ectocondyloid canals (both bridged over) which occupy
the same relative positions, but the deep pit which exists
thenally between the two canals in Brithopus is wan-
ting. The olecranal pit exists merely as a shallow, sub-
triangular depression of the surface of the flat expanded
distal end. The shaft was much constricted relatively to
the distal expansion.
It seems to me undesirable to lay any fresh burden
on scientific nomenclature by affixing names to these
fragments. When more connected portions of skeletons
are found, a better basis for generic names will exist.
At present I content myself with bringing the existence
of the above remains to, the Knowledge of the Society.
К
*) Beitrag zur Kenntniss der organischen Uberreste des Kupfer-
sandsteins am westlichen Abhange des Urals. 1838. Taf. I.
НОВЫЯ ПОЛУЖЕСТКОКРЫЛЫЯ
(HEMIPTERA НЕТЕВОРТЕВА)
РУССКОЙ ФАУНЫ.
В. Е. Яковлева.
Fam. Tingididae.
Gen. ORTHOSTIRA Fieb.
1. 0. acutangula. n. sp.
Kórper länglich, schmal. Unterseite, Kopf und
Pronotum schwarz; Kopfdorne gelblich; Halb-
decken, Processus und Pronotum-Seiten schmut-
zigweiss; Rippen bleichbraunlich. Fühler gelblich,
Endglied braun. Pronotum-Seiten breit blatt-
artig, mit drei Reihen irregularer Maschen.
Halsecke lang, spitz. &ückenkiele blattartig.
Halsblase gewölbt. Randfeld der Decken mit
zwei Reihen Maschen, Mittelfeld schmal, lan-
zeitlich. Membran vollkommen ausgebildet.
Beine gelblich. L. 2°/, mm. — Sarepta.
— 128 —
‚Туловище снизу, а также голова и переднеспинка
чернаго UBbTa; надкрылья, processus и листоватые OT-
ростки переднеспинки грязноватобЪлые, съ бл$днобуро-
ватыми ребрами клЪточекъ. Усики, кромф посл$дняго
сустава, ноги и длинные головные шипы— желтоватые;
nocabguili суставъ усиковъ бурый. Боковые края перед-
неспинки широке, листоватые, въ три ряда неправиль-
HbIXb KIBTORB, съ боковъ округленные, кпереди силь-
но вытянутые и образующие острый уголъ, достигаю-
niii до половины головы; средзй й боковые кили листо-
ватые, въ одинъ рядъ клЪточекъ; шейный пузырь при-
поднятый кверху, трехугольный, достигающий половины
головы. Наружные края надкрыльевъ довольно широкие,
y OCHOBAHIA и BB конц въ два ряда кл$точекъ, а по
средин$ только въ одинъ рядъ. Среднее поле над-
крыльевъ узкое, ланцетовидное. Перепонка полная, пе-
рекрещивающаяся. Все туловище продолговатое, узкое.
Дл. 2°/, мм.
Видъ этотъь ближе всего походитъ на О. gracilis
Fieb., но отличается отъ него, и OTS BCbX' другихъ ви-
довъ Orthostira, шейными углами переднеспинки вытя-
нутыми въ остр!е и вполнЪ образованной перепонкой.
Одинъ экземпляръ найденъ былъ A. Беккеромъ, въ
окрестностяхъ Сарепты.
2..0. paradoxa n. sp.
Kürper, Kopf, Fühlerendglied und Halsblase
schwarz; Fühler, Kopfdorne und Beine rost-
róthlich; Halbdecken und Pronotum schmutzig-
weiss. Kopf gross, glänzend, grobpunctirt; Pro-
notum-Seiten vorn verschmälert, mit zwei
Reihen regelmässiger Maschen; Halsblase sehr
— 129 —
gross, kugelfórmig, glänzend, grobpunctirt;
Rückenkiel blattartig niedrig, Seitenkiele kiel-
fórmig. Randfeld der Decken linear, mit einer
Reihe Maschen. Membran fehlt. L. 2 mm.
Sarepta. ?
Туловище, голова, послфдн! суставъ усиковъ и шей-
ный пузырь чернаго UBbTa; усики, головные шины и
ноги буроватокрасныя; надкрылья и переднеспинка
грязнобЪловатыя, съ блфднобурыми ребрами кл$точекъ.
Голова большая, черная, блестящая, довольно грубо
пунктированная; боковые края переднеспинки округлен-
ные, листоватые, въ два ряда правильныхъ кл$точекъ,
кпереди постепенно съуживающеся; BMbcTO шейнаго
пузыря, въ первой половинЪ переднеспинки помфщается
особый отростокъ въ Форм$ правильнаго шара, чернаго
цвфта, весьма блестящй и покрытый рЪдкимъ но CILIb-
но развитымъ пунктиромъ. Среднй киль низкШ, въ
одинъ рядъ очень мелкихъ клЪтокъ, боковые кили Bb
видЪ бЪловатыхъ кантиковъ. Наружный край надкрыль-
евъ y3kili, въ одинъ рядъ клЪточекъ. Надкрылья про-
долговатыя, безъ перепонки. Дл. 2 ww.
Эта оригинальная Форма отличается отъ прочихъ ви-
довъ Orthostira особымъ образовашемъ шейнаго пузы-
ря, имфющаго правильный шарообразный видъ п 3aHi-
мающаго всю переднюю часть переднеспинки.
Одивъ экземпляръ изъ Сарепты, or» А. Беккера.
Gen. Galeatus Curt.
Aaa onpexbienif видовъ этого рода, свойственныхъ
русской Фаун$, прилагаю при семъ слЪдующую таблицу:
1. Боковые кили переднеспинки листоватые, прямые. 9.
№ 1. 1880. 9
— 130 —
— Боковые кили листоватые, изогнутые Bb BH-
AERE AOL =.) Le TR:
2. Голова не вооруженная; наружное поле Hal-
крыльевъ узкое, съ семью клфтками, расположенны-
ми Bb одинъ рядъ.
G. inermis Jak.
— Голова вооруженная шипами. . . . . .
3. Шипы на 701085 KOPOTKIE, не достигающие кон-
ца носа; внЪшей уголъ надкрыльевъ, у OCHOBAHIA
ихъ, тупой, пироко округленный. Туловище овальное.
(1. bvevispinus n. sp.
— Шипы длинные, превышаюпие длину головы.
bn$muiii уголъ надкрыльевъ, у ихъ основан!я, OCT-
рый. Туловище продолговатое, съ краями надкрыль-
евъ параллельными.
G. Pérspicuus Jak.
4. Боковые края переднеспинки въ два ряда Kıb-
точекъ. Головные шипы бЪлаго пвЪта.
G. Komaroffii n. sp.
— Боковые края mepeijEecHHBKH въ одинъ рядъ
клфточекъ. Головные шипы черноватые.
5. Туловище нродолговатое, съ краями надкрыльевъ
параллельными, которые образованы изъ 16 кл5-
точекъ сильно развитыхъ въ поперечномъ направ-
ленш. Шейный пузырь весьма маленькШ, такъ что
вся голова остается открытой.
G. angusticollis Reut.
— Туловище овальное; въ наружномъ modb над-
крыльевъ бываетъь orb 7 до 11 кл5точекъ. Шей-
ный пузырь прикрываетъ болфе или менфе голову.
4.
5.
6.
ze Pal —
6. Шейный пузырь небольшой, достигающий толь-
KO до половины головы; въ наружномъ полЪ над-
крыльевъ помфщается до 11 кл$фточекъ. Передне-
спинка и надкрылья безъ черныхъ пятенъ.
G. spinifrons Fall.
— Шейный пузырь очень большой, такъ что KO-
нецъ его выдается гораздо Taube головы. Нередне-
спинка и надкрылья съ черными пятнами. . . . 4.
7. Шейный пузырь одинаковой высоты съ сред-
нимъ килемъ. Наружный край надкрыльевъ уже бо-
ковыхъ отростковъ переднеспинки и COCTONTS изъ
6 клфточекъ.
G. maculatus Н. Sff.
— Шейный пузырь гораздо ниже средняго киля
переднеспинки. Наружные края надкрыльевъ весьма
широк!е, развитые болфе чфмъ боковые отростки
переднеспинки, и состоятъ изъ 9 кл$точекъ.
(т. decorus m. sp.
3. G. brevispinus n. sp.
Oberseite glasartig, weisslich, ungefleckt; Kór-
per schwarz. Beine und Fühler rostróthlich.
Kopf mit fünf kurzen Stacheln besetzt. Pro-
notum-Seiten breit blattartig, mit vier gros-
sen Maschen; Halsecke spitz verlängert; Sei-
tenkiel des Pronotum aufstehend blattartig.
Decken oval,am äuseren Grundwinkel breit
zugerundet; Deckenrandfeld mit 8 — 9 quer-
parallelen Maschen. L. 2?/, mm. — Sarepta.
9*
— 132 —
Туловище чернаго цв$та, надкрылья же и BCb листо-
ватые придатки переднеспинки свЪтлые, полупрозрач-
ные; ноги и усики буроватокрасные, только послЪднй
суставъ усиковъ Ha концф черноватый; усики и ноги
покрыты длинными бфловатыми волосками. Голова во-
оружена короткими, тонкими шипами. Боковые края
переднеспинки широке, листоватые; переднй заострен-
ный ихъ уголъ далеко выдается передъ головой; на пле-
чевыхъ углахъ они широко закруглены; клФтки распо-
ложены въ одинъ рядъ и ихъ He болфе четырехъ, не-
имЪющихъ никакихъ пятенъ. Шейный пузырь большой
овальный, далеко выдающийся надъ головой, такъ что
острый конецъ его достигаетъ до третьяго сустава уси-
KOBb; сзади OH переходить въ среды! киль, листовой
Формы, вершина котораго, если глядЪть сбоку, совер-
шенно прямая, ровная и гораздо ниже вершины шей-
Haro пузыря; боковые кили листоватые, MeHbe разви-
тые чЪмъ средне. har» шейный пузырь, такъ и кили
имфютъ поперечныя ребра клЪтокъ буроваточернаго
цвЪта. Наружный край надкрыльевъ у OCHOBAHIA глубо-
ко вырЪзанъ и образуетъ msubunmiii уголъ широко округ-
ленный; далфе переходить въ широкое поле съ однимъ
рядомъ поперечныхъ клфтокъ отъ 8 до 9, съ ребрами
почти параллельными; наружный край надкрыльевъ од-
нако гораздо уже листоватыхъ придатковъ передне-
спинки и клётки въ немъ развиты боле въ продоль-
номъ направленш "bw въ поперечномъ. Ребра клфтокъ
наружнаго поля блфдныя, желтоватыя. Среднее поле
надкрыльевъ высоко поднято, въ видЪ неправильнаго
бугра, средина котораго образуетъ глубокую впадину;
это вздуте окружено клЪтками, ребра которыхъ темно-
бураго, почти чернаго цвФта. Боковые края наружнаго
поля надкрыльевъ округленные. Дл. 2 °/, MM.
Одинъ экземпляръ изъ Сарепты, отъ А, Беккера.
— 133 —
4. G. Komaroffii n. sp.
Körper, Kopf und Pronotum oben schwarz;
Kopfdorne lang, weiss. Seitenkiel des Prono-
tum aufstehend, schalenfürmig, Pronotum-Sei-
ten breit blattartig mit zwei Reihen Maschen.
Oberseite glasartig, weiss, ungefleckt. Deine
und Fühler bleich roströthlich. L. 2’/, mm. —
Derbent.
Голова, туловище и переднеспинка сверху чернаго
uBbTa; голова вооружена длянными б$лыми шипами;
усики свфтлорыжеватые, покрытые волосками; вся по-
верхность гладкая, безволосая, KPOMB килей передне-
спинки, покрытыхъ довольно длинными, стоячими во-
лосками. Листовыя части переднеспинки и надкрыльевъ—
стекловидныя, полупрозрачныя. Головной пузырь боль-
шой, овальный; если глядфть сверху, кпереди довольно
сильно сдавленный съ боковъ и далеко выдающийся надъ
головой. Средн киль переднеспинки высок, выше го-
ловнаго пузыря, въ два ряда клЪтокъ; ABB предпослЪд-
Hid клфтки и ребра ихъ буроватаго mnpbra; боковые ки-
ли очень BbICOKie, шарообразно выпуклые и плотно CO-
прикасаюпиеся между собой по срединЪ; Meanie кл$тки
ихъ реберъ буроватыя, кром$ основныхъ. Боковые края
переднеспинки широк!е, листоватые, сзади округленные;
передай, заостренный ихъ уголъ HPbCKOJbKO выдается
передъ головой; клЪтки расположены въ два ряда; въ
наружномъ, крайнемъ ряду omb мелюя m mx» помфщает-
ся Orb 7 до 8, внутренн!я кл$тки крупныя, изрЪфдка
abaamiacs на двЪ. Rar» листовые края переднеспинки,
такъ II надкрылья безъ пятенъ, ребра же mx бл$днаго
буроватожелтаго mnpbra. Наружный край надкрыльевъ y
OCHOBAHIA глубоко вырфзанъ, такъ что вырЪ$зка эта 00-
- ue
разуетъ почти прямой уголъ; Aaabe наружный край me-
реходитъ въ широкое поле, съ длинными, поперечными
клЪтками въ одинъ рядъ, ограниченными почти парал-
лельными ребрами; очень pbakie изъ кл$токъ разд$лены
на 35 поперечными ребрами; всфлъ Елфтокъ бываетъ
до 10. Боковые края надкрыльевъ почти прямые, кзади
слегка расширяющиеся n широко округленные на KOH-
n5. Среднее поле надкрыльевъ слабо приподнято кверху,
съ глубоко вдавленными клфтками, ребра которыхъ
окрашены въ бурый цпвфтъ. Ноги блфдножелтоватыя.
Дл. 2'/, MM. а безъ надкрыльевъ 1'/, мм.
Лва экземиляра изъ окрестностей Дербента доставле-
ны MHS А. В. Комаровымъ, въ честь котораго мною ип
названъ описываемый видъ.
5. G. decorus n. sp.
Kórper und Schenkel rothbraun, Schienbeine
und Fühler rostróthlich. Kopf mit fünf langen
Stacheln besetzt. Glasartig, mit schwärzlichem,
grossen Fleck auf den Rippen des Pronotum
und Deckenrandfelde. Seitenkiele des Prono-
tum schmal, schalenförmig, Pronotum-Seiten
breit, blattartig mit drei grossen Maschen.
Decken breitoval, am äusseren Grundwinkel
zugespitzt; Deckenrandfeld mit 9 Maschen. L.
3 mm. — Chwalynsk (Saratow. Guv.).
Весь стекловидный, прозрачный, съ большими чер-
ными пятнами на концахъ поперечныхъ реберъ очень
широкихъ боковыхъ долей переднеспинки и надкрыльевъ.
Шейный пузырь узкШ, длинный, достигающий основа-
Hif третьяго сустава усиковъ; если смотрЪть въ про-
ФИЛЬ, ОНЪ ГОраздо ниже средняго киля идущаго вдоль
— 135 —
Processus, а этотъ послфднШ почти: одинаковой высоты
съ боковыми килями. (У G. maculatus H. Sff. шейный.
пузырь одинаковой высоты съ среднимъ килемъ, боко-
вые же значительно ихъ выше.) Боковые кили доволь-
HO yakie, вотнуты Cb внутренней стороны въ видЪ ча-
ши, или ложки; средн киль высок, постепенно опу-
скающся кзади. Пятно съ каждой стороны пузыря,
большое продолговатое пятно на боковомъ KILIb и пят-
HO на среднемъ, а также весь зад конецъ его черно-
ватаго цвЪта. Боковые края переднеспинки листоватые;
передний шейный уголъ ихъ заостренъ, далеко выдает-
ся передъ головой и достигаетъ конца перваго сустава
усиковъ; сзади они широко округлены и высоко при-
подняты; поперечныхъ реберъ три, изъ нихъ концы
двухъ первыхъ украшены продолговатыми черноватыми
пятнами. Наружный край надкрыльевъ сильно выр$занъ
y OCHOBAHIA, такъ что образуетъ довольно острый уголъ,
къ вершин$ притупленный; крайнее поле очень широ-
кое; стороны его параллельныя, сзади широко округ-
ленныя; поперечныхъ реберъ Ha немъ до девяти, счи-
тая съ двумя короткими, находящимися въ съуженной
части основаня; изъ нихъ четыре среднихъ ребра CBO-
ими концами сближаются къ наружному краю и HMb-
ютъ общее черное пятно; BCEXB черныхъ пятенъ на
крайнемъ noxb четыре. Среднее поле надкрыльевъ BbI- -
COKO поднято и COCTONTS, изъ крупныхъ клЪтокъ не-
правильной Формы, средина которыхъ вдавлена внутрь;
ребра этихъ кл$фтокъ HecyTb узкя, темныя пятна. Ту-
повише и бедра ногъ красноватобураго цв$та, основа-
ня ногъ, голени п усики рыжеватые; mocıbaHii су-
ставъ усиковъ черный. Голова вооружена длинными
шипами. Все туловище гладкое, безволосое, только тре-
Tiii и четвертый суставы усиковъ покрыты длинными
желтоватыми волосками. Дл. 3 мм.
— 136 —
Одинъ экземпляръ этого вида найденъ былъ мною въ
. Хвалынскомъ уфздЪ, Саратовской губернш, въ березо-
BOMB лЪсу.
Gen. Monanthia Lep. et St. Е.
(S. Gen. Tropidochila Fieb.)
Лля отличия описываемыхъ видовъ, отъ ближайшаго
къ нимъ—М. pilosa, прилагаю таблицу:
1. Боковой край надкрыльевъ съ однимъ рядомъ
кльточекъ. Усики краснобурые, съ весьма коротки-
ми прилегающими волосками. Боковой край передне-
спинки килеватый. Щетинки pbaxia, толетыя, пря-
МЫЯ.
М. caucasica п. sp.
— Боковой край надкрыльевъ съ двумя или тре-
мя рядами клЪточекъ. Усики покрыты длинными
стоячими волосками; боковые края переднеспинки
узколинейные, листоватые. ШЩетинки мягк!я, TOHKis,
густыя, Cb вершинами загнутыми въ крючекъ. ... 2.
2. Боковой край надкрыльевъь съ двумя рядами
клЪтокъ. Усики чернаго mpbra, трет суставъ ихъ
въ вершин$ красноватобураго цв$та; волоски, по-
крываюпие усики, почти такой же длины, какъ и
на надкрыльяхъ.
M. tenuicornis n. sp.
— Боковой край надкрыльевъ съ тремя рядами
клЬтокъ. Усики рыж!е; волоски ихъ покрывающие
короче, чфмъ на остальномъ туловищф.
M. pilosa Fieb.
— 137 —
6. M. Caucasica n. sp.
Körper länglich, bleichbräunlich. — Oberseite
dicht schuppenartig behaart und stark zerstreut
beborstet. Fühler róthlichbraun, Endglied
- schwärzlich; Glied 3 doppelt länger als 4. Seiten-
rand des Pronotum kielförmig; Halsblase nie-
drig vorn abgestutzt. Decken schmal, Randfeld
linear, mit einer Reihe viereckiger Maschen;
Randkiel gelblich, Querrippen schwarz. Unter-
seite filzig weissbehaart, Beine roströthlich,
Klauenglied und Klauen sehwarz. L. 3 mm.—
Derbent.
Туловище продолговатое, O354HoóyposaTOe; вся Ha-
ружная сторона густо покрыта прилегающими чешуе-
видными волосками; BCb ребра переднеспинки и над-
крыльевъ имфютъ KPOMB того длинныя, прямостоячия,
сильныя HO PhAKIA щетинки. Тупые шипы Ha голов$
оканчиваются такими же щетинками. Усики довольно
толстые, красноватобураго цвЪта, Kpomb послЪдняго су-
става, который темнобураго, почти чернаго цвЪта, Cb
рыжеватымъ основанемъ, третИ суставъ ихъ вдвое
длиннЪе четвертаго, который въ свою очередь равняет-
ся первымъ двумъ взятымъ вмЪфстЪ; усики KPOMb по-
слфдняго сустава, покрытаго длинными бЪловатыми BO-
XOCKàMH, кажутся гладкими, вслфдетв!е того, что OJb-
вающие ихъ волоски очень коротки и плотно прилега-
I0Tb къ суставамъ. Боковые края переднеспинки въ ви-
дЪ невысокаго плотно прилегающаго ребра; средый m
боковые ребра ея передъ концомъ бурыя. Шейный пу-
зырь спереди прямо обрЪзанъ, килеватый, едва припод-
нятый къ верху. Надкрылья yskia, боковой край’ ихъ
— 138 —
линейный, въ одинъ рядъ клЪфточекъ, правильной четы-
рехугольной Формы; наружное ребро боковаго края тон-
кое, желтоватаго цвЪта, поперечныя же ребра кл$токъ
толстыя, чернаго upbra. На надкрыльяхъ и перепонкЪ
неправильно раскидано HECKOABKO темныхъ пятнышекъ.
Нижняя сторона бяфднобурая, густо покрытая приле-
гающими волосками въ видЪ войлока. Брюшко темно-
бурое; ноги рыжеватыя, послфднй суставъ лапокъ и
когти черныя. Дл. 3 мм.
Одинъ экземпляръ изъ окрестностей Дербента, полу-
ченъ мною отъ А. В. Комарова.
7. M. tenuicornis n. sp.
Oberseite bleich graugelb, lang bewimpert. Füh-
ler dünn, schwarz, Glied 3 róthlichbraun, am
Grunde schwärzlich, doppelt länger als 4. Sei-
tenkiel des Pronotum linear, gerade. Decken-
randfeld schmal blattartig, mit zwei Reihen
Maschen; Oberseite der Decken mit schwarzen
‚ Querstrichen. Schenkel schwarz, Schienbeine
gelblich, am Grunde schwärzlich. L. 3, mm.—
Sarepta.
Очень походитъ на M. pilosa Fieb. Усики romkie,
чернаго цвфта, Tperiii суставъ красноватобурый, къ
основаню чернфюний; ome вдвое длиннЪе четвертаго,
который равенъ первымъ двумъ суставамъ взятымъ вм$-
CT. Усики покрыты весьма длинными, бфловатыми, стоя-
чими волосками, нЪсколько COTHYTBIMH къ переди; длина
BOIOCKOBb почти такая же, какъ и Hà остальномъ туло-
sub. Шейный пузырь килеватый, едва приподнятый m
Eb переди слегка вырфзанный; боковые края передне-
спинки прямые, узколинейные; ребра ея ОЪловатыя,
— 139 —
отороченныя съ боковъ черными полосками, Боковые
края надкрыльевъ узк!е, листоватые, Bb два ряда KIb-
точекъ; какъ по этимъ краямъ, такъ и по BCbwb над-
крыльямъ неправильно раскиданы TOHKIA поперечныя
полоски черчаго цвЪта. Бедра чернаго изЪта, голени
желтоватыя, къ основаню постепенно темнзюшия и OKO-
10 сочлененй съ бедрами почти темнобурыя. Вся на-
ружная сторона блЪднаго сБроватожелтаго цвЪта; пе-
реднеспинка, сзади шейнаго пузыря, буроватая. Дл.
3 /, MM.
(S. Gen. Physatochila Fieb.).
8. M. distinguenda n. sp.
Körper länglichoval; ganz bräunlichgelb, un-
behaart; Fühler und Beine röthlichgelb, Fühler-
endglied und Kopf schwarz. Pronotum-Seiten
vorn verschmälert, mit blasig aufgetriebenem
Rand, Halsblase hoch, halbkugelig; Rückenkiel
durchlaufend, Seitenkiele kurz. Deckenrandfeld
breit, am Grunde mit zwei, am Ende mit drei
Reihen irregulärer Maschen; Rippen der. Ma-
schen fast alle schwarz. Deckenmitte, Proces-
sus-Ende und Membran-Grund schwarz. L.
1 mm. — Sarepta.
Все насфкомое продолговатоовальной Формы и буро-
ватожелтаго цвфта, непокрытое волосками; усики п
ноги красноватожелтыя, Kpowb послфдняго сустава уси-
KOBb, который чернаго цвфта. Голова черная, Cb силь-
ными шипами, передняя пара которыхъ сближается сво-
ими концами. Переднеспинка сильно съуженная къ пе-
реди, съ боковыми краями вздутыми, пузырчатыми, не
— 140 —
сближающимися между собою, такъ что средина пе-
реднеспинки остается свободной; во всю длину ея идетъ
срединное ребро, продолжающееся на шейный пузырь,
A0BOABHO BbiCOKiii п имфющШ, если cwoTpbrb съ боку,
полукруглую Форму; боковыя ребра почти параллель-
ныя, сливаюцияся впереди съ пузырчатыми краями пе-
реднеспинки; Bcb ребра ея низкля, въ видЪ канта, такъ
что He образуютъ ни одного ряда клЪточекъ. Надкрылья
правильно развитыя, съ широкими наружными краями,
состоящими, въ основной половинЪ, изъ двухъ рядовъ,
а въ задней - изъ трехъ рядовъ весьма неправильныхъ
клЪточекъ, большая часть которыхъ черваго цвЪта.
Большое черноватое пятно четырехугольной Формы за-
нимаетъ средину corium, такъ что углами своими за-
хватываетъ конецъ processus, наружныя края corium и
основане перепонки. Дл. 4 мм.
Buys близкШ къ M. simplex Н. Sff, но отличающий-
ся отъ послфдняго многими существенными признаками,
KaKb-TO: Формой переднеспинки, боковыя выпуклости
которой не сходятся по срединЪф, а оставляютъ послЪд-
нюю свободной, BCASACTBIe чего среднее ребро prono-
(um является цЪльнымЪ; Формою шейнаго пузыря; пра-
вильнымъ развит!емъ corium; широкимъ наружнымъ кра-
емъ надкрыльевъ и, наконецъ, характерною окраскою.
Одинъ экземпляръ изъ окрестностей Сарепты, отъ А.
Беккера.
(5. Gen. Catoplatus Spin.)
9. М. dilatata n. sp.
Ganz gelbweiss, Kopf und Fühler schwarz,
Fühlerglied 3 dünn, róthlichbraun, am Ende
gelb, doppelt so lang als Glied 4, Endglied so
— 141 —
lang als Glied 1 und 8 zusammen. Decken
breit, Randfeld mit drei Reihen kleiner Ma-
schen. Abdomen gelb oder bräunlich. Schen-
kel bräunlich, Schienbeine gelblich. Füsse und
Klauen schwarz. L. 4 mm.—Derbent.
Все туловище, kpowb центральныхъ частей груди, u
надкрылья— желтоватобЪлыя. Голова, лапки и усики
чернаго цвЪта, только третй суставъ усиковъ красно-
ватобурый съ свфтложелтоватой вершиной. Первый су-
ставъ усиковъ массивный, толще BCbXb остальныхъ,
второй короче ero и тоньше, третй вдвое длиннЪе по-
`елЪдняго сустава, самый тонкШ, всюду ровный, только
на самой вершинЪ замфтно расширенный; съ боку этого
разширен!я прикрфиленъ четвертый суставъ, который ра-
венъ по длин$ первому и второму суставу взятымъ
BMÉCTÉ. Голова черная c» тремя бЪловатыми шипами,
сидящими въ передней ея части; изъ нихъ боковые
вдвое длиннЪе средняго. Переднеспинка кзади сильно
‚расширенная съ тремя сильными килями, изъ которыхъ
боковые доходятъ до шейнаго пузыря; этотъ носл5днй
имфетъ почти полукруглую Форму, съ переди прямо 00-
pbsanb. Надкрылья широк!я, крайнее поле ихъ COCTONTB
изъ трехъ рядовъ клЪточекъ. Ноги буроватыя, боле
или менфе свЪтлыя, голени желтоватыя, иногда Kb OCHO-
ваню темнфюпия. Брюшко бываетъ иногда буроватое,
обыкновенно же свЪтложелтаго mpbra. Дл. 4 ww., ши-
рина надкрыльевъ почти 2 MM.
Принадлежитъ къ подроду Catoplatus Spin. небога-
тому видами п вообще похожъ на M. albida, М. Eryn-
gii, M. flavipes u M. Olivieri, но отличается or» BCX mu-
риной крайняго поля HaJKpbLIbeBb и Формою усиковъ,
а также ихъ IHBbTOM?.
Открытъ А. В. Комаровымъ въ окрестностяхъ Дер-
бента, въ количеств трехъ экземпляровъ.
— 119 —
Fam. Capsidae.
Gen. ORTHOTYLUS Fieb.
10. 0. Le Reut. in litt.
Ganz bleich gelblichgrün; Oberseite dicht weiss-
zottig behaart. Fühler dünn, rostgelblich, Glied
3 und 4 bràunlich. Pronotum sehr kurz, fast
gleichlang als der Kopf. Membran ganz bleich-
bräunlich, ohne Flecken; Zellrippen und meist
die Zellen rostgelblich. Beine gelblichgrün,
Fussglieder bráunlich, Klauen schwarz. Schien-
beindorne lang, bräunlich. Г. 2%, mm. (4);
3 mm. (9). — Astrachan. )
Весь однообразнаго свЪтлаго желтоватозеленаго mgb-
та; у сухихъ экземпляровъ голова, часть переднеспинки,
щитка и ноги часто бываютъ совершенно желтаго HBb-
та. Наружная сторона покрыта длинными, почти стоя-
чими, офловатыми волосками, очень ломкими. Перепон-
ка однообразнаго блЪднобуроватаго цвЪта, сильно опа-
лизирующая; иногда она бываетъ безцвФтная, полупро-
зрачная; ребра ея клЪтокъ, а часто и самыя кл$тки, бу-
роватаго цвЪта. Усики нЪжные, рыжеватые, послфдне
суставы O6ypbwomie и покрыты 3aMbTHbIMU б$ловатыми
волосками. Бедра такого же цвЪта, какъ п все тулови-
ще, равно какъ п голени, или покрайнфй mbps основа-
Hie ихъ; лапки рыжеватыя, съ черными когтями. Голе-
ни покрыты довольно сильными буроватыми щетинками.
Переднеспинка весьма короткая, почти втрое короче
ширины ея задняго края и почти равной длины съ го-
ловой. Дл. 3°/, мм. (4), 3 мм. (9). Астрахань, въ ав-
густЪ, на солончаковыхъ растешяхъ; въ 1877 году най-
— 143 —
денъ былъ мною только одинъ экземпляръ; въ 1878 же
году попадались нерЪдко.
Gen. Campylomma Reut.
11. C. viriduia n. sp.
Oberseite bleich bläulichgrün, glänzend, fast
durchsichtig, fein braun behaart. Unterseite
erün. Die Fühler sind bei den Männchen we-
niger stark als bei den Weibchen; <—Fihler
schwarz, Glied 2 stabfórmig; Glied 1 und 2
oben und 3 — 4 ganz weisslich; 9 — Fühler
dünn, bleichgelblich, Wurzelgtied grün, unter-
seits mit schwarzem Fleck; Glied 9 am Grun-
de schwarz. Membran bleichbräunlich, Zell-
rippen bläulichgrün. Beine grünlich weiss,
Schenkel dicht schwarz gefleckt, Schienbeine
aus schwarzen Puncten schwarzbedornt. Brust-
mitte schwarz. L. 2%, mm. — Astrachan, Sa-
repta.
Снизу яркозеленаго upbra, сверху однообразно Obj-
ный, голубоватозеленый, блестяний, съ полупрозрачны-
MH надкрыльями, густо покрытый весьма нфжными Óy-
роватыми волосками. Усики образованы и окрашены
различно y самца и самки, но второй суставъ ихъ BCe-
гда на четверть короче ширины переднеспинки; у À
второй суставъ усиковъ массивный, одинаковой толщи-
ны IO всей своей длинЪ, весь чернаго цвЪта, равно
какъ и первый суставъ; вершины ихъ и оба посл$дне
сустава бЪловатые; y Ф усики TOHKie, первый суставъ
ихъ яркозеленаго цвЪта, Cb чернымъ пятномъ на BHy-
тренней сторонф сустава и черной щетивкой, второй
— 144 —
суставъ, также какъ и слфдующ!е, бл$дножелтоватые,
только у OCHOBAHIA втораго находится черное кольцо.
Широв центръ среднегруди блестящаго чернаго цв$-
та. Перепонка бЪловатая, опализирующая, съ слабымъ
дымчатымъ оттфнкомъ; мембральныя ребра такого же
цвфта, какъ и вся наружная поверхность. Ноги такого
же цвфта, какъ y C. Verbasci Н. 58. Дл. 2%, мм.
Отличается or» C. verbasci, къ которому близокъ,
‚ зеленымъ цвфтомъ нижней стороны туловища, цвЪтомъ
II Формою усиковъ, а также однообразнымъ цвЪтомъ
наружной поверхности.
Въ 1877 году найденъ мною въ Астрахани въ не-
большомъ количествЪ экземпляровъ; въ 1878 г., въ те-
ченш 1юня Mbcana, летфли BO множествЪ, по вечерамъ,
на cBbrb огня и 3aTbMb нерфдко попадались MHS BB
Capenrb, въ Konus ina, La ветлахъ (Salix.)
Астрахань
25 августа 1878 г.
BEITRÄGE ZU MEINEN VERZEICHNISSEN DER UM SAREP.
TA UND AM BOGDO VORKOMMENDEN PFLANZEN UND IN-
SEKTEN, UMD BESCHREIBUNG EINER MYLABRIS-LARVE.
Von
i Alex. Decker.
Pflanzen bei Sarepta.
Alsine tenuifolia Crantz var. tenella Fenzl. Mai 17; auf
den Bergen, im Sandboden, häufig.
Camelina sativa Crantz. Juni 7; auf Schuttstellen, nicht
hàufig.
Callitriche virens Gold. Vom Frühjahr bis Winter, in
einem von Quellwasser gefüllten Teiche, hàufig.
Halimus canus B. A. Mey. Aug. und Sept. auf einem
kleinen, Lehm und Gyps enthaltendem, Hügel.
Digitaria ciliaris Kól. Sept. 3; in einer Schlucht an
der Wolga auf eine kleine Lokalität beschränkt.
Digitaria sanguinalis Scop. Juni 1; in einem Garten,
nicht häufig.
Vieia sativa L. var. nigra L. Mai 25; in einer Berg-
schlucht unter Bäumen und Sträuchern, ziemlich häufig.
№ 1. 1880. 10
--— "-——————
— 146 —
Erysimum strictum Gártn. — Sisymbrium hieracifolium
Trautv. var. stricta Trautv. Mai 28; in Bergschluchten
unter Bäumen, nicht hàufig.
Allium rotundum L. Juni 15; in Bergschluchten, unter
Bäumen und Stráuchern, häufig.
Allium Regelianum Becker. Mai 17; im Salzboden,
häufig.
Diese, für A. pater familias und A. rotundum gehalte-
ne Art unterscheidet sich von A. rotundum durch klei-
neren Wuchs, ziegelrothe Farbe der Blumen, kleinere
Zwiebeln, welche aber ebenfalls Zwiebelchen an der Mut-
terzwiebel haben.
Salix purpurea L. April 19; in Schluchten der Hoch-
steppe bei Sarepta selten, 40 Werst von Sarepta häufig.
Pastinaca sativa Willd. Aug. 6; in Schluchten an der
Wolga, sehr selten.
Vincetoxicum officinale Moench. Juni 10; in Berg-
schluchten, nicht häufig.
Festuca arundinacea Schrk. Juni 1; in Bergschluchten,
ziemlich häufig.
Festuca vallesiaca Gaud. Mai 21; in Her Steppe häufig.
Typha stenophylla Fisch. & Mey. und Typha aequalis
Juni 10; ziemlich häufig im Quellwasser einer Berg-
schlucht, mit T. latifolia zusammenstehend.
Potamogeton pectinatus L. Juli, Aug., Sept. im Wasser
der Schluchten an der Wolga, häufig.
Marchantia polymorpha. Juli 25; häufig zusammenstehend
mit Riccia glauca am nassen Wolgaufer.
Am Bogdo—Salzsee, den ich im Mai im Jahre 1877 an
einem Tage in seinem ganzen Umkreise umfuhr (mein
Fuhrmann berechnete den Umkreis 80 Werst), fand ich
— 147 —
in den nassen Wiesen auf der Südostseite: Ranunculus
lateriflorus Dec. = В. nodiflorus L. var. orientalis Neilr.,
Eleocharis acicularis В. Br., Elatine Alsinastrum L., Da-
masonium stellulatum Rich. var. trinervia Trautv.
Die Ostseite des Salzsees ist umgeben mit vielen weil-
ausgedelinten Gypshügeln, von den Kirgisen «Wachtau»
genannt, d. h.: kleine Berge. Auf diesen stand Tetracme
quadricorne Bunge haufig.
Am grossen Bogdo-Berg Halimus canus C. A. Mey.
haufig.
Schmetterlinge bei Sarepta.
Pieris Belia. Mai 5; auf den Bergen.
Satyrus Phaedra. Aug. 15; auf den Wolgainseln.
Satyrus Statylinus. Aug. 31; auf den Bergen.
Apatura Ilia var. Metis und var. Bunea. Juli 2; am
Wolgastrand.
Die bisher unbekannten griinen Raupen бабой
nigricula. Mai 8; auf Spiraea crenata. Der Schmetterling
erscheint im August.
Plusia Gutta. Juli 3; auf Salvia sylvestris.
Saturnia Carpini. April 26; in Bergschluchten.
Colias Hyale var. Sareptensis. Im Frühjahr, Sommer und
Herbst.
Psecadia Aurifluella. April 21; auf Rindera tetraspis.
Káfer bei Sarepta.
Dermestes coronatus. Juli 4; am Wolgastrand unter
angeschwemmlen Blättern, Rinden und Zweigen. Da-
selbst auch.
10*
— 118 —
Leichenum nov. sp.?
Coraebus caspius Kies. Juli 2; auf Artemisia inodora
gross und grün, auf Tanacetum vulgare klein und braun.
Cerallus varians Moraw. Juni 17; auf Salvia sylvestris,
Veronica spicata, Jurinea linearifolia, Centaurea ruthenica.
Cleonus Bartelsi. Juli 18; auf Salsola Kali.
Cyphosoma tatarica. Juli 20; auf Glycyrrhiza glanduli-
fera, soll — Lawsonii sein.
Lsbidostomis Glycyrrhizae Beck. Im Juli; auf Glycyrrhi-
za glandulifera, gehört zu den kleinsten Labidostomis-
Arten; Halsschild blaugrün; mit punktähnlichen Vertie-
fungen, wie die dunkelgelben Flügeldecken.
Teretrius picipes. Mai 25.
Cicindela littoralis. Mai 13; am Nos Aug. 7; an
der Sarpa.
Clytus Zebra var. oral: Juni 6; auf Achillea Gerberi.
Necrodes littoralis. Juli 3; an einem todten Hund.
Agrilus Artemisiae Kies. ue 3; auf Artemisia inodora.
Cleonus roridus. Juni 10; auf Achillea Millefolium.
Agapanthia maculicornis. Juni 1; in Bergschluchten auf
Rüstern. |
Cetonia speciosissima. Juni 20; in Gärten.
Cleonus tetragrammus. April 13; in der Steppe.
Cryptocephalus coronatus. Mai 23; bei Sarepta; Juni
20 am Bogdo, auf Kochia prostrata.
Myodites subdipterus. Sept. 7; auf Eryngium campestre.
Cleonus carinatus. Juni 3; auf Atriplex nitens.
Tanymecus bidentulus Desbr. Mai 25; an der Sarpa, auf
Atriplex laciniala; Aug. 2; an der Wolga, auf Tamarix
Pallasii.
Ochodaeus chrysomelinus kommt. Juni 1; Nachts, zum
Licht geflogen.
Sibinia minutissima Tourn. Juni 25; auf Artemisia Dra-
— 119 —
cunculus. [st wegen seiner Gestalt und Springkraft ein
Orchestes.
Cassida lineola var. Juni 21; auf Artemisia Scoparia.
Cassida sareptana Kraatz. Mai 28; auf Artemisia proce-
rà; Juni 25; auf Artemisia Dracunculus.
Nanophyes Tamarisci. Sept. 8; auf Tamarix Pallasii.
Nanophyes languidus. Mai 6; auf Tamarix laxa.
Phyllobius cinereus. Mai 20; in Steppenwiesen.
Pachyta Beckeri Desbr. — P. alpina Mén. Mai 6; aul
Cytisus biflorus.
Grammoptera Kiesewetteri Beck. Mai 7; auf Cytisus
biflorus.
Ditomus tricuspidatus. Juli 8.
Pterostichus nigrita..Mai 10; im Moorboden des Waldes.
Aphodius gagatinus. Juli 23; im Pferdedünger, auf den
Wolgainseln.
Phytoecia Blessigi. April 22; auf Rindera tetraspis.
Cryptocephalus elongatus Mai. 3; auf Spiraea crenata
und Cytisus biflorus.
Otiorhynchus nigrita. Mai 6; auf Cytisus biflorus.
Mylabris bivulnera. Mai 5; auf Cylisus biflorus.
Cheilotoma erythrostoma. Mai 17; auf Astragalus albi-
caulis.
Baridius Artemisiae. Juni 17; auf Phlomis pungens.
Trichodes subfasciatus. Juli 4; auf Allium sphaeroce-
phalum.
Hydroporus confluens kommt Juni 5 Nachts zum Licht
geflogen.
Pachybrachys piceus. Juni 10; in der Salzsteppe.
zs ig: =
Die Hautflügler bei Sarepta, nach den Bestimmungen
der Herren Dr. F. und A. Morawitz in St.-Petersburg
und Dr. Tosquinet in Brüssel.
Anomalon fibulator Grav., Amblyteles Gravenhorstii
Wesm., Athalia spinarum F., Allantus viduus Rossi, All.
zonulus Klug, Andrena punctatissima Mor., Andr. par-
vula Kirby, Andr. combinata Christ, Andr. fulvicrus Kir-
by, Andr. fuscosa Eversm., Andr. funebris Panz., Andr.
pilipes F., Andr. thoracica F., Andr. scita Eversm., Andr.
labialis Kirby, Andr. proxima Kirby, Andr. combinata
Christ, Andr. favosa Mor., Andr. mutabilis Mor., Andr.
haemorrhoa F., Andr. aeneiventris Mor., Andr. cingulata
F., Andr. ornata Mor., Anthophora dimidio-zonata Dours.,
Anth. atro-alba Lep., Anth. Romandi Lep., Anth. cinerea
Eversm., Anth. Sicheli Radoczk., Anth. quadrifasciata
Vill, Anth. senescens Lep., Anth. deserticola Mor., Anth.
nigricornis Mor, Anth. aestivalis Panz., Anth. albigena
Lep. Anth. fulvipes, Ammophila Heydeni Dahlb., Am.
campestris, Apis mellifica L. var. ligustica Spin., Ammo-
batoides abdominalis Eversm., Anthidium florentinum Lep.,
Anth. strigatum Panz., Anth. laterale Latr., Anth. cingu-
latum Latr., Anth. diadema Latr., Anth. manicatum L.,
Alyson bimaculatum Panz., Aporus dubius v. d. Linden,
Aslata boops Schrk., Bracon urinator F., Br. nominator
F., Bombus fragrans Pall, B. muscorum L., В. шоща-
nus Гер., B. sylvorum L., B. eriophorus Klug, Bembex
rostrata L., Bem. glauca, Cryptus niduatorius F., Cr. at-
tenlorius Grav., Cr. Germari Taschen., Colpognathus ce-
lerator Grav., Catoglyptus fuscicornis Grav., Chalcis fla-
vipes Panz., Ch. femorata Dalm., Chrysis coerulipes F.,
Chr. splendidula Rossi, Chr. Illigeri Wesm., Chr. ignita
L., Chr. cyanea L., Chr. inaequalis Dahlb., Chr. cyano-
pyga Dahlb., Chr. cyanura Dahlb., Chr. bidentata L., Chr.
— 151 —
succincta L., Chr. scutellaris F., Chr. analis Sp., Cleptes
ignita, Cladius eucera Klug, Crabro alatus Panz., Cr. in-
terruptus, Cr. punetatus, Cr. lepidarius F., Cr. fossorius
L., Cr. vexillatus v. d. Linden, Cr. elongatulus v. d. Lin-
den, Gerceris variabilis Schr., C. ornata var. Rybyensis,
C. interrupta, C. rufipes, Coelioxys octodentata Duf., C.
conoidea Ev., C. brevis Ev., C. coronata Fórst., Crocisa
ramosa St. Fargeau, Cr. scutellaris F., Cemonus unicolor
F., C. lethifer, Colletes hylaeiformis Ev., C. cunicularia
L., C.floralis Ev., C. fodiens, Ceratina egregia Gerst., C.
cyanea Kirby, Ceropales histrio F., Cephus filiformis, C.
erythropyga, Doryctes leucogaster Nees ab. Esenb., Dry-
ophanta (Cynips) scutellaris, Diodontus minutus F., Da-
sypoda argentata Panz., D. hirtipes F., D. braccata Pall.,
Dufourea coeruleocephala Mor., Eucharis adscendens Latr.,
Elampus Panzeri F., El. productus Dahlb., El. coeruleus
Dahlb., El. chrysonotus Dahlb., El. minutus Wesm., El.
auratus L., Emphytus didymus Klug, Eumenes pomifor-
mis Rossi, Epeolus variegatus L., Elis villosa F., El. sex-
maculata F., Eucera longicornis L., E. atricornis Panz.,
E. cinerea Lep., E. grisea Ev., Euchroeus purpuratus,
Euch. limbatus Dahlb., Euch. quadratus Dahlb., Eutoneo-
sericus dubius, Foenus affectator F., Gorytes campestris
L., Hoplisus punctulatus, H. cinctus, Hedychrum virens
Klug, H. minutum Lep., H. lucidulum F., H. roseum Ros-
si, Holopyga ovata Pall. var. glariosa Dahlb., H. ignicol-
lis, Hylotoma thoracica Spin., H. cyaneo-crocea Forst.
(coerulescens Klug), H. violacea Klug, H. femoralis, Ha-
lictus quadristrigatus Latr., H. mucorens Ev., H. quadri-
cinctus F., H. xanthopus Kirby, H. fulvipes Germ., H. 6
notatus Kirby, H. seladonius F., H. flavipes F., H. cy-
lindricus F., H. rubicundus Christ, H. maculatus Smith.,
H. rubellus Ev., H. interruptus Panz., H. grandis, H, leu-
ee = ~~
cozonicus Kirby, H. Smithmanellus Kirby, H. albipes F.,
H. cylindricus, Harpactes laevis Latr., Ichneumon restau-
rator Grav., Ich. confusorius Grav., Ich. saturatorius
Grav., Ich. fusorius Grav., Linoceras seductorius Grav.,
Lissonota conflagrata Grav., L. parallela Gray., Leucop-
sis dorsigera F., Lindenius Panzeri Lep., Mesostenus trans-
fuga Grav., Mutilla littoralis Petogna, M. maura F., M.
coronata F., M. cephalica Radoczk., M. regalis F., M. ru-
fipes F., M. calva F., M. pedemontana F., M. subcomata
Wesm., M. austriaca Sp., M. interrupta, M. hungarica F.,
Methoca ichneumonides Latr. = Tengyra Sanvitali Latr.,
Myrmosa Spinolae, Macrophya quadrimaeulata F., Мега
tripunctata Rossi, Mimesa unicolor у. d. Linden, M. eque-
stris F., Macropis labiata Panz., Macrocera mediocris
Ev., Macr. antennata F., Macr. basalis, Macr. atricornis
F., Macr. alticincta Lep., Megachile maritima Kirby, M.
argentata Panz., M. Saussurei Radoczk., M. caucasica
Lep. M. lagopoda L., Melecta punctata F., Meliturga
clavicornis Latr., Nomia humeralis, N. diversipes Latr.,
Nysson scalaris Ш., №. Dufourii, Nomada lateralis Panz.,
N. rubricosa Ev., N. fucata Panz., N. rufiventris Kirby,
N. erythrocephala Mor., N. flavoguttata Kirby, N. furva
Panz. N. Marshamella Kl., Nomioides parvula F., N. pul-
chella, Nematus laticrus, Ophion obscurus Grav., Osmia
bicornis L., Os. spinulosa Kirby, Os. aterrima Mor., Os.
adunca Panz., Os. fulva, Odynerus angustatus Mor., Od.
transitorius Mor., Od. parvulus H. Sch., Od. minutus F.,
Od. phaleratus Klug, Od. viaticus Pall, Od. bembeci-
formis Mor., Od. Beckeri Mor., Od. melanocephalus L.,
Od. magnificus Mor., Od. Dantici Rossi, “Od. parietum
L., Omalus pusillum, Om. auratus, Oxybelus uniglumis,
Ox. latro, Ox. furcatus Lep., Paniscus cephalotes Holmgr.,
Pelopaeus destillatorius Ш., Pseudomeria Swanetiae, Pimp-
Er
— 153 —
la instigator Panz., P. viduata Grav., P. roborator F.,
P. melanocephala Grav., P. melanopyga Grav., Psammo:
phila fera, Phygadenon curvus Grav., Perilampus micans
Dal. P. auratus Dal., Prosopis variegata F., Pr. confusa
Nyl., Pr. communis Nyl., Pr. meridionalis Förster, Pa-
rasphex albisecta St. Fargean, Panurgus lobatus F., P.
calcaralus Scop., Priocnemis variegatus Dahlb., Pompi-
lus rufipes L., P. pectinipes v. d. L., P. niger F., P.
chalybeatus Schiódte, P. variabilis, Panurginus sculptu-
ratus Mor., Pan. calcaratus, Polistes gallica L., Parnopes
carnea Rossi, Palarus auriginosus, Phylanthus coronatus
F., Rogas bicolor Spin., Rophites quinquespinosus Spin.,
Stizus rufipes Oliv., St. tridens F., St. clavicornis, St,
crassicornis, St. nigricornis, St. bifasciatus, Selandria
straminipes Klug, Sphecodes ephippius L., Sph. gibbus
L., Sph. fuscipennis Germ., Scolia haemorrhoidalis F.,
Sc. hirta Schranck, Sc. rubra, Sc. interrupta, Sc. sexcin-
cla, Sc. bicincta Rossi, Sc. quadrimaculata, Sc. Dejea-
ni, Solenius cephalotes, Sphex subfuscata Dahlb., Sph.
desertorum, Sph. fera, Sph. albisecta, Saropoda rotunda-
ta Panz., Stilbum splendidum F., Trachynotus foliator F.,
Tenthredo nivosa Klug, T. breviuscula Costa, Tachytes
Panzeri v. d. L., T. unicolor Panz., T. obsoleta, T. pe-
clinipes L., T. etrusca, Tetralonia Radoczkovskyi Mor.,
Tetr. salicariae Lep., Tetr. basalis Mor., Tetr. atricornis
Panz., Tetr. ruficollis Brullé, Tiphia morio, Tiph. femo-
rata, Trypoxylon figulus, Tr. attenuatus, Vespa germani-
ca F, Xylocopa violacea L.
Die Fliegen bei Sarepta, nach den Bestimmungen des
Herrn Dr. von Róder in Hoym.
Asilus rufinervis Wied., As. inconstans Meig., As. bi-
— 154 —
mucronatus Lw., Аз. nesticus Meig., Antiphrisson ela-
chipteryx Lw., Anthomyia pluvialis Lw., Anthrax morio
E., An. mutilus Lw., Aphria longirostris Meig., Acidia
cognata Wied., Asphondylia sarothami Lw., Anacampta
munda Ew., Alophora semicinerea, Bombylius fulvescens
Meig., B. ambustus, B. punctatus F., B. fuliginosus Meig.,
B. undatus Mill, Beris vallata Forst., Bibio Marci L.,
Chloria demandata, Cheilosia gilvipes Zett., Ch. fraterna,
Conops silaceus, Cyrtoneura stabulans Fall. Coenomyia
mortuorum L., Cephenomyia maculata, Coenosia deci-
piens Wied., C. ciliatocostata, Chlorops ringens Lw.,
Calliphora erythrocephala Meig., Chrysotoxum festivum,
Chrysops relictus Meig., Ceroxys hyalinata, C. picta, Da-
sypogon octonotatus Lw., D. diadema F., Dysmachus bi-
lobus Lw., D. bimucronatus Lw., Dioctria aurifrons Meig.,
Doros conopseus Е., Drosophila graminum, Echinomyia
fera L., Exorista excisa, Empyelocera abstersa Lw., Em.
melanorrhina Lw., Em. xanthaspis Lw., Empis eumera
Lw., Emp. tessellata F., Emp. curvipes Lw., Exoprosopa
minois Lw., Eristalis arbustorum L., Glossigona bicolor
Meig., Gymnopternus laevifrons, Gastrophilus inermis Br.,
Gymnosoma rotundata L., Gonia capitata Deg., Hypo-
derma lineata, Helophilus trivittatus F., Holopogon cla-
vipes Lw., H. digrammus Lw., Heteropogon scoparius
Lw., H. nov. sp., Hilarella siphonina Zett., Lophonotus
praemorsus Ew., Laphyctis Erberi Schin., Limnia ungui-
cornis, Lonchaea viridana, Leucostoma simplex Fall., Lo-
malia Polyzona Lw., Leptogaster cylindricus Deg., Luci-
lia nobilis, Masicera sp., Musca domestica L., M. corvina
F., Merodon sp., Myopa testacea L., M. dorsalis F., Me-
deterus diadema, Meromyza nigriventris Meig., Milto-
gramma fasciala Meig., Micropeza cingulata Ew., Nemo-
telus argentatus, N. signatus F., Nemoraea maculosa Meig.,
— 155 —
Odontomyia viridula F., О. discolor, О. hydropota, Osci-
nis maura Fall, Os., pusilla, Oxyna lutulenta Lw., Or-
talis genualis Lw., Or. centralis F., Oxycera trilineata
F., Oxyphora Westermanni Meig., Olivieria lateralis F.,
Physocephala pusilla, Protophanes atticus Lw., Pipizella
virens. F., Paragus bicolor F., P. tibialis Fall, P. cin-
clus Schin., Pachycerhina signatipes Lw., Phthiria canes-
cens, Phora pulicaria, Pyrellia cadaverina Lw., Pipuncu-
lus geniculatus Zett., Pycnopogon fasciculatus Lw., Rhyn-
chocephalus caucasicus, Rh. Tauscheri, Sarcophaga car-
naria L., S. dalmatina Schin., Stenopogon callosus Wied.,
St. sabaudus F., Systoechus autumnalis Wied., S. hirca-
nus, Stomoxys irritans L., St. calcitrans L., Sciomyza au-
stera Meig., Sc. cinerella, Siphona geniculata Deg., Sep.
sis violacea, Sargus cuprarius, Scatopse pulicaria Lw.,
Sabula marginata, Stratiomys furcata F., Syrphus Py-
rastri L., S. vitripennis Meig., Sepedon sphegeus, Taba-
nus quatuornotatus Meig., T. bovinus L., T. quadrifarius
Lw. T. bromius, T. fuivus, Tachina larvarum Ё., T. vi-
dua, Thereva marginula Meig., Th. apicalis, Th. hebes
Lw., Thelaira leucozona L., Tetanocera reticulata, T.
punctulata, Trypeta Jaceae, Tr. colon Meig., Tr. virens
Lw., Tr. ruficauda F., Tr. Serratulae L., Tephritis stel-
lata, Tomomyza europaea Lw., Urophora Christophi Lw.,
Ur. solstitialis L., Ur. quadrifasciata Meig., Xiphocerus
glaucius Ross., Zodion cinereum F.
Um die bisher noch unbekannten Mylabris-Larven und
ihre Ernáhrung kennen zu lernen, sperrte ich mehrere
Mylabris melanura, crocata, decempunclata und variabilis _
in eine Schachtel ein. Der Umstand, dass ich nicht jede
Art in eine besondere Schachtel abgeschieden, liess mich
— 156 —
über eine von diesen, aus Eiern herausgekommene Ъаг-
ven-Art in Zweifel. Die Eier dieser Art sind 1 Linie
lang, ‘/, Linie breit, oval, blassgelb. Aus denselben ka-
men den 2. August (alle meine Zeitangaben sind nach
neuem Styl) schnelllaufende, 2 Linien lange karven (un-
ter dem Vergrósserungsglas 1 Zell), Halsschild, Kopf,
Kinnbacken, Fühler gelb, Augen dunkel, Rücken und
Seiten silberglänzend, Unterseite hellgelb, fast weiss, die
12 schwarzen Bauchringe weitläufig behaart, der letzte
ziemlich stumpfe Ring hat neben dem After 2 lange Haa-
re. Die 3 paar Beine lang, gelb, gefleckt, schwachbe-
haart, mit 2 langen, dünnen, spitzen Klauen, Kopf qua-
dratisch, an der Stirn 2 längere Haare, Kinnbacken ge-
krümmt und stark, Fühler 3 gliederig, eckig, das zweite
Glied nach oben verdickt, auf der Unterseite mit einer
Spitze, das dritte Glied dünner, mit einem Haar am Ende.
Sie haben Ähnlichkeit mit Dermestes-Larven, am mei-
sten Ähnlichkeit mit Melo& proscarabaeus-Larven. Ich
gab ihnen Zucker, Weissbrod, Baumrinde, Erde, ver-
schiedene Früchte, todte Fliegen, an welchen sie oft
stille sassen, ich konnte aber ihre eigentliche Nahrung
nieht bemerken; jedenfalls frassen sie doch, denn sie
erlebten 2 Wochen.
Trennt man den Hals (Halschild) mit dem daran hän-
genden Kopf von dem hinteren Theile des Körpers ei-
ner Mylabris, so. behält der vordere Theil des Körpers
das Leben noch lange Zeit und die an demselben befind-
lichen 2 Beine laufen noch stundenlang umher.
Sarepta, d. 5 Mai 1880.
nn
МАТЕРАЛЫ ДЛЯ ФАУНЫ ПОЛУЖЕСТКОКРЫЛЫХЪ POC-
СИ И СОСЪДНИХЪ СЪ НЕЙ CTPAHD.
B. Яковлева.
Г.
Замфтка o групи Pyrrhoeoridae.
Въ посл$днее время, установленное Фиберомъ семей-
ство Pyrrhocoridae соединяютъ съ сем. Lygaeidae u
считаютъ He болфе какъ однимъ изъ отдфловъ (tribus)
его; друге же признаютъ ero за подсемейство Lygaei-
dae. Mat кажется однако, что таке признаки перво-
степенной важности, какъ отсутствие простыхъ глазъ,
своеобразное жилкован!е перепонки п совершенно иное
устройство послФдняго брюшнаго кольца у самокъ, впол-
ub оправдываютъ взглядъ Фибера на группу Pyrrhoco-
ridae, какъ на особое семейство, взглядъ, который я
совершенно раздЪляю. ДЪйствительно, характеръ распо-
ложеня жилокъ на перепонк$ на столько устойчивъ у
каждаго семейства, что признакъ этотъ самъ по себЪ
былъ бы совершенно достаточенъ для отдфленя Формъ
съ инымъ жилковашемъ BB OC000€ подсемейство, въ
- ugs
соединенш же съ другими первостепенными признаками,
каковы OTCyTCTBie простыхъ глазъ и своеобразное уст-
ройство послЪдняго сегмента брюшка, даетъ право на
отдфлене такой группы, хотя п незначительной, въ OCO-
бое, самостоятельное семейство.
Ks этой групп въ Европ$ относится только одинъ
родъ Pyrrhocoris, съ тремя видами: Р. apterus L., Р.
-aegyptius L. u P. marginatus КИ; правда, Фиберъ въ
своемъ сочиненш — Die europäischen Hemiptera (1861)
принимаеть еще четвертый видъ—Р. sanguineus Fieb.,
свойственный будто бы южной Европ, но въ дЪйстви-
тельности онъ BCTpbuaeres только на юг$ Африки u
попалъ въ число европейскихъ лишь BCAPACTBIE недо-
разум ния. |
Южноевропейскй видъ, встрёчающся и y Hach въ
œayab Крыма и Кавказа, —Р. aegyptius L., отдфленъ
BB послфднее время Штолемъ (Stal, Enumeratio Hemipte-
rorum Г. р. 103) въ особый родъ Scantius, къ чему не
было достаточнаго OCHOBAHIA.
Tors же Штоль (1. с. IL. p. 131), описавший по cu-
бирскимъ экземплярамъ новый видъ Р. fuscopunctatus
(Мей. Ent. Zeit. 1858. p. 182, 33) m потомъ убфдив-
пся въ тождествЪ ero съ южноевропейскимъ À. mar-
ginatus КИ, приводитъ совершенно неправильно P. sibi-
ricus Kusch. въ числ синонимовъ P. marginatus КИ;
эту ошибку повторяетъ за нимъ и д-ръ Хорватъ въ сво-
ей Monographia hygaeidarum Hungariae (1875). Оба эти
энтомолога, очевидно, He имфли въ рукахъ настоящаго
P. sibiricus, описаннаго Кушакевичемъь въ Horae Soc.
Ent. Ross. IV. р. 98. Onucanie этого вида, по экземпаля-
рамъ изъ Кяхты, сдфлано очень точно и вполнф под-
ходить Kb моимъ экземплярамъ, происходящимъ изъ
амурскаго края.
— 159 —
По marepianamp имфющимся въ моемъ распоряжении,
оказывается, что въ ФаунЪ Poccin u сосфднахъ съ ней
странъ встр$чается до семи видовъ Pyrrhocoris, между
которыми два вида, происходяще изъ llepciu и Японш
вовсе неизв$стны энтомологамъ.
Для отлич1я вс$хъ видовъ Pyrrhocoris между собою,
можетъ служить слфдующая таблица:
1. — Oberseite roth, schwarzgefleckt. .. . . 2.
» — Oberseite braunlich, oder róthlichbraun. . . 3.
2. — Hinterleib ganz schwarz. . . P. apterus L.
|] (Europa.)
» — Hinterleib ganz blutroth. . . P. aegyptius Г.
(S.-Europa.)
3. — Beine ganz schwarz. . . 4.
» — Schenkel schwarz, Schenkelende, Eehlenpcine
und Füsse schmutzigweiss, rostgelblich oder bräun-
Ese ee. ee onu
4. — Kopf ganz schwarz. Pronotum schwarz, Sei-
tenrand roth, die Buckel breit, glatt. P. sordidus n. s.
(Persia.)
» — Kopf schwarz, Stirnschwiele und ein Fleck
vor jedem Auge roth. Pronotum vorn roth, hinten
rothbräunlich; die Buckel klein, schwarz, stellenweise
ПВН 5 52 1275 J. Fieber, Kusch.
(O.-Sibirien.)
5. — Connexivum und fünfte Bauchschiene schwarz;
Pronotum-Buckel breit, glatt. Kopf schwarz, Stirn-
schwiele am Ende bräunlich. . . P. marginatus КИ.
(S.-Europa.)
» — Connexivum und fünfte Bauchschiene weiss-
lich, oder róthlich; Pronotum-Buckel klein, bisweilen
e
— 160 —
dicht fein punctirt. Kopf schwarz, Stirnschwiele und
Flecken róthlich oder rostgelblich. . . . . . . 6.
6. — Oberseite bleich graugelb, Hinterleib schwarz.
Pronotum-Buckel sehr dicht punctirt. (f. maer.)
P. Sibiricus Kusch.
(O.-Sibirien.)
» — Oberseite und Hinterleib — róthlichbraun; Pro-
notum-Buckel sehr fein zerstreut punctirt.
P. dispar n. sp.
(Japan.)
Pyrrhocoris sordidus n. sp.
Schwarz; Pronotum Seiten, Halbdecken am
Grunde, Vorderbrust vorn und Bauchrand roth.
Kopf, Fühler und Beine ganz schwarz. Hinter-
theil des Pronotum sehr grob punctirt, die
Buckel breit, glatt. Schild fein punctirt und
querrunzelig. Halbdecken grob punctirt,schwarz-
lich, stellenweise braunlichroth; clavus ganz
schwarz. Membran rudimentär, bräunlich. Bauch
querrunzelig. Vorderbrust vorn sehr grob punc-
tirt, Hinterbrust glatt. Г. 9%, — 10 mm. —
Schaku.
Чернаго nubbra; боковые края переднеспинки, основа-
Hie надкрыльевъ, передай край переднегруди, часть гру-
ди у основан!я ногъ и узюя окраины брюшка краснаго
цвфта. Голова черная, сверху мелко неправильно мор-
щиниста, снизу же крупно пунктирована. Усики чер-
ные, послфдн!Й суставъ покрытъ, весьма густо, нЪжны-
ми желтоватыми волосками. Задняя половина передне-
спинки очень грубо пунктирована, передняя же, заня-
тая почти вся возвышенными Биссшае, —гладкая, ото-
224461 =
роченая co всфхъ сторонъ рядомъ крупныхъ точекъ.
Щитокъ небольшой, PaBHOCTOPOHHIÏ, мелко пунктиро-
ванный и поперечно морщиноватый. Надкрылья черно-
ватыя, MBCTaMM буроватокрасныя, только clavus весь
черный. Перепонка недоразвитая, буроватая. Bet над-
крылья. грубо пунктированы. Часть брюшка сверху, ос-
тающаяся непокрытою, такъ же какъ H все брюшко
снизу поперечно струйчатые. Saquiii край пятаго брюш-
наго кольца, снизу, красноватый. Ноги совершенно чер-
Haro цвфта. Переднегрудь, особенно y передняго края,
весьма грубо пунктирована; остальныя части груди по-
крыты очень мелкими точками, кром$ заднегруди, кото-
рая совершенно гладкая. Дл. 9'/, — 10 ww.
Описываемый видъ найденъ былъ Г. ©. Христофомъ
въ окрестностяхъ города Шаку, во время путешеств!я
его по сфверной Перс въ 1878 году.
Pyrrhocoris dispar n. sp.
Rôthlichbraun; Kopf schwarz, Tylus und drei
Flecke roth. Schnabel rostgelb, Glied 1 braun,
kaum länger als der Kopf. Fühler sehwarz. Pro-
notum braun, grob punctirt, die Buckel schwarz,
fein zerstreut punctirt; Seitenrand des Prono-
tum und Mittelfleck roth. Schild klein, grob
punctirt, am Ende weisslich. Halbdecken fein
puoctirt, róthlichbraun, mit schwarzem Fleck
im Innenwinkel des Corium. Membran vollkom-
men, rauchbraun, Rippen schwarzbraun, Brust
schwarz, Ränder róthlich; Bauch glatt, rothge-
randet. Schenkel schwarz; Schenkelende,Schien-
beine und Füsse bräunlich. L. 7 mm.— Japan.
Красноватобураго nesta. Голова черная, носовой Ba-
IUKB, пятно на затылк$ и ABb полоски по бокамъ носа
J 1. 1880. =, np]
— 162 —
яркокрасныя; голова сверху мелко морщиниста и до-
вольно грубо пунктирована; на нижней сторонЪ ея точки
пунктира такой же величины, какъ m на верхней. Первый
суставъ хоботка едва длиннЪе головы; усики чернаго
цвЪта, хоботокъ же рыжеватый, kpowb перваго суста-
Ba, который гораздо темнфе. Переднеспанка съ боковы-
ми краями килеватыми, нфсколько завороченными квер-
ху, бураго цвфта; боковые края и пятно между buccu-
lae яркокраснаго цвФта; вся поверхность ея весьма гру-
бо пунктирована, Kpomb bucculae, которыя покрыты
очень нЪжнымъ, рфдкимъ пунктиромъ; по краямъ buc-
culae замфтно по одной глубокой amb; самыя buccu-
lae чернаго цвЪта, кром$ средины, которая, какъ о томъ
упомянуто выше, яркокрасная. Щитокъ небольшой, гру-
бо пунктированный, съ бфловатымъ концомъ. Надкрылья
BOIS образованныя, бурыя, съ краснымъ OTTbHKOMSP,
особенно Ha краяхъ; пунктиръ гораздо HbAHbE чёмъ на
переднеспинкЪ, точки его черныя, также какъ конецъ
corium и пятно на среднемъ ero пол$. Грудь черная
Cb красноватыми окраинами, мелкопунктированная, кро-
wb передней части переднегруди, которая покрыта круп-
ными точками. Брюшко гладкое, съ яркокрасными ок-
раинами. Бедра чернаго mpbra; основан!я и концы UX,
а также голени и лапки буроватыя. Дл. 7 мм.— Япония.
Видъ этотъ близокъ къ P. sibiricus, но отличается
отъ послФдняго цвфтомъ, величиной, бол$е выпуклыми
a wembe пунктированными bucculae.
II.
Новые виды P. Cyrtochilus Jak.
Въ eaysb Кавказа mcrpbuaercs своеобразная Форма,
отнесенная мною къ p. Cyrtochilus и описанная подъ
— 163 —
именемъ C. flavolineatus (Bull. de Moscou 1875, IV. р.
254, tab. 1, fig. 4.) Ma» nocabquaro своего путешеств:я
no cbsepuoii Персш, совершеннаго ıbromp 1878 r. Г.
©. ХристоФъ привезъ, изъ окрестностей г. Шаку, еще
два вида, принадлежащихъь къ тому же роду, и по OÓ-
щему своему habitus очень похожихъ на С. flavoline-
atus. Для отлич1я ихъ между собою прилагаю сл$дую-
щую табличку: |
1. — Unterseite und Beine schwarz. Seitenrand des
Pronotum gerade, in der Mitte fein ausgeschnitten.
Kopf und Pronotum kahl. Die unterbrochenen Rand-
säume des Schildes und dessen Spitze gelb.
C. persicus n. sp.
» — Unterseite gelblich. Kopf und Seitenrand des
Pronotum lang gelbbehaart. Schildrand ganz gelb-
DERNIERE cams oe i DIEM C CETT
3. — Beine lehmgelb, Füsse schwarz. Pronotum-
Seitenrand gerade. Pronotum undSchild bräunlichgelb,
dicht schwarz punctirt. . . . . C. fuscus nm. sp.
» — Schenkel gelb, Schienbeine, Füsse, Pronotum
und Schild schwarz. Pronotum-Seiten abgerundet,
gewólb. . . . . . . . C. flavolineatus Jak.
С. persicus n. sp.
Schwarz; Seitenrand des Pronotum und des
Corium am Grunde, Connexivum, durchlaufende
Mittellinie und unterbrochene Randsäume des
Schildes und dessen Ende gelb. Fühler ganz
schwarz, dicht gelb behaart und zerstreut lang
beborstet. Schnabel schwarz, Glied 1 und 2
gelblich. Kopf kahl, sehr grob punctirt; Halb-
decken bräunlich, feiner punctirt. Brust schwarz;
11*
— 164 —
Vorderbrust silberweiss, filzig behaart. Hinter-
1е und Beine schwarz. Г. 10 — 12 mm. —
Schaku. j
Весь чернаго цвфта, съ желтыми полосами и окраи-
нами какъ y C. flavolineatus, кром$ щитка, Hà которомъ
боковыя желтыя полосы доходятъ только до половины
его длины. Голова снизу и бугорки, на которыхъ CH-
дятъ усики, желтоватаго цвЪта. Усики всф черные, по-
крытые довольно густо короткими желтоватыми волос-,
ками и kpowb того, изрФдка раскиданными, длинными
стоячими щетинками, такого же цвЪта; первый и BTO-
рой суставы хоботка желтоватые, HA второмъ сверху и
снизу проходитъ бурая полоска; послфдне суставы чер-
Haro цвфта. Голова сверху безволосая, весьма густо
пунктированная, причемъ точки пунктира часто сли-
ваются въ неправильныя морщинки; вдоль головы про-
XOJAT' b три желтыхъ полоски. Скуловые отростки ши-
роке, впереди округленные, Cb краевъ приподнятые, à
сверху вдавленные, выдающиеся Narbe конца носа, KO-
торый они почти совершенно закрываютъ. Боковые края
переднеспинки прямые, по средин$ замфтно вогнутые;
шейный уголъ съ тупымъ зубцомъ на вершин$; посре-
дин боковой стороны, около края ея, находится весь-
ма глубокое и большое вдавлен!е, густо YCHAHHOC rpy-
бымъ пунктиромъ, какъ и вся боковая сторона передне-
спинки; средина же ея покрыта боле н5фжнымъ и pbj-
кимъ пунктиромъ. Надкрылья буроватыя, слабЪе пунк-
тированныя ч$мъ щитокъ и переднеспинка; наружный
край ихъ до половины желтый. Перепонка чернаго mbb-
та, съ десятью явственными ребрами. Грудь снизу чер-
Haro цвфта, вся грубо пунктированная; переднегрудь
покрыта густо серебристыми волосками, въ видЪ войло-
ка; задняя часть ея желтоватая. Брюшко снизу, кром$
— 165 —
узкой желтой окраины, чернаго цвфта; пунктиръ его
мельче и phxe чЪмъ на частяхъ груди. Ноги seb чер-
наго цвфта, съ короткими желтоватыми волосками и
очень длинными, стоячими, щетинками, такого же цвЪта.
Дл. 10 —12 мм., ширина go 6 мм. — Шаку.
C. fuscus n. sp.
Bleich lehmgelb, oben schwarzpunctirl. Kopf
oben schwarz, grobpunctirt und lang béhaart.
Fühler schwarz, Glied 1 und 2 am Grunde
rothgelb. Durchlaufende Mittellinie, Seitenrand
des Pronotum, des Corium und des Schildes
gelb. Halbdecken sehr dicht und fein punc-
tiri. Hinterleib, Connexivum und Beine lehm-
gelb, Füsse schwarz. Bauch unten querrunze-,
lig und sehr zerstreut punctirt. L. 13 mm. —
Schaku.
БлЪднаго, буроватожелтаго usbra, покрытый сверху
чернымъ пунктиромъ. Голова сверху чернаго цвфта, съ
тремя желтоватыми продольными полосами и длинными,
желтоватыми же, волосками; пунктиръ ея весьма гру-
бый, частый и неправильный, такъ что точки между
собою часто сливаются. Усики чернаго цв$та, первый
суставъ ихъ n основан!е втораго—рыяжия; они покрыты
весьма нЪжными желтоватыми волосками и кромф того
второй и третШ суставы OgbTbI еще длинными стоячи-
ми волосками такого же цвЪта. Переднеспинка съ 00-
ковыми краями почти прямыми, HO срединЪ вдавленны-
ми; шейное кольцо, боковыя окраины и три продоль-
ныя полосы желтаго BETA; переднеспинка y передняго,
головнаго, конца чернаго цв$та, далфе же блЪднобуро-
ватаго, покрытая чернымъ пунктиромъ; точки пунктира
— 166 —
весьма грубы m густо расположены по бокамъ, въ цен-
Tpb же и кзади они гораздо мельче и pbke раскиданы.
Щитокъ съ продольной лишей и окраинами желтаго
nbbra; пунктиръ его очень грубый, гораздо крупн$е,
UMP на задней половин$ переднеспинки и надкрыльяхъ.
Наружный край OCHOBAHIA надкрыльевъ желтый; самыя
надкрылья покрыты нфжнымъ и столь густымъ пункти-
ремъ, что OHS кажутся буроватыми. Connexivum, вся
нижняя сторона туловища и ноги.буроватожелтыя, лап-
ки и концы голеней съ нижней стороны черноватые.
Когти рыж!е. Брюшко снизу струйчатое и BMÉCTÉ съ
TÉMB покрыто рЪзкимъ пунктиромъ, точки котораго
хотя большя, но неглубомя. Перепонка блЪднобурая.
Дл. 13 мм. — Шаку (СЪверная Персея.)
ПТ.
Новые виды сем. Aradidae, свойственные Амурской oayat.
1. Aradus spinicollis n. sp.
Kórper schmal, graubraun, oben kleinwarzig.
Fühler ziemlich dick, schwarzbraun, Wurzel-
glied ganz, Glied 2 am Grunde schmutziggelb,
Endglied schwarz, am Ende weiss. Fühlerglied
1 merklich ('/,) länger als 2, Endglied um %,
kürzer als 3. Augen klein, sehr gewölbt; Fühler-
höcker dünn, spitz, schwarz, am Ende gelb.
Seitenrand des Pronotum grob, unregelmässig
gezahnt, Halsecke spitz vorstehend. Pronotum-
Seiten und Halbdecken schmutzigweiss; Cori-
um-Ende bräunlich. Schild schmal, Ränder hoch.
Connexivum graubraun, ohne Flecken; Bauch-.
— 107 —
rand gezühnelt. Beine weisslich, Schienbeine
braungeringelt. L. 5 mm., lat. 1%, mm. —
Wladiwostok. |
Туловище узкое, Oyposarocbparo upbra, покрытое до-
BOIbHO густо мелкими бородавочками. Усики довольно
толстые, первый суставъ ихъ короткй, второй посте-
пенно разширяюнийся къ вершинЪ на четверть короче
третьяго, который толще прочихъ; послЪднШ на одну
треть короче предпослФдняго; усики темнобураго цвЪта,
первый суставъ ихъ п основане втораго грязножелто-
ватые; второй постепенно темнфетъ къ BepmmHb; по-
слфдн! суставъ черный, съ бЪлымъ концомъ. Глаза не-
болыше, очень выпуклые; бугорки, поддерживающие уси-
KH, острые, TOHKie, чернаго цвфта съ желтоватымъ KOH-
HOW»; предглазные бугорки острые, черные. Передне-
спинка съ боковыми краями вооруженными крупными
неправильными зубцами; на шейномъ yrıb помфщается
длинный, острый шинъ. Весь боковой край, до плечей,
грязноватобЪлаго цв$та, равно какъ и надкрылья, KOTO-
рыя къ концу постепенно темнфютъ. Шитокъ ya3kiii, съ
боковыми краями приноднятыми, y основашя выпуклый,
а OTB средины къ концу вдавленный; Connexivum бу-
роватосфрый, одноцв$тный, только на генитальныхъ
пластинкахъ замфтно черное пятно. Края брюшка не-
ровные, а вытянуты въ болыше зубцы; на краю же
пятаго кольца по срединф$ находится еще небольшой
зубчикъ; генитальныя пластинки широк я, почти четы-
рехугольныя, сближенныя между с0б0ю и съ острымъ
зубцомъ на внфшнемъ углу. Ноги бЪловатыя; на голе-
HAXB три буроватыхъ кольца; у OCHOBAHIA, по’ срединЪ
и на концф. Длина 5 мм, ширина 1°/, ww.
=—
Описываемый видъ, по общему habitus, похожъ на À.
— 168 —
depressus, но отличается отъ него Формою усиковъ,
крупнозубчатыми краями переднеспинки п брюшка, a
также болфе узкамъ туловищемъ. По eopwb усиковъ,
OHb приближается также къ А. versicolor, HO отличает-
ся OTS поелЪдняго гораздо меньшей величиной, зубча-
тыми краями брюшка m 00166 длиннымъ вторымъ су-
ставомъ усиковъ.
Я umbio одинъ экземпляръ изъ окрестностей Влади-
востока,
Aradus melas п. Sp.
Schwarzbraun, fast schwarz. Fühler ziemlich
dick, schwarz; Glied 2 fast doppelt länger als
3, die Endhälfte gelblichweiss; Wurzelglied
braun. Kopf länger als breit, im Nacken ein-
gedrückt. Schnabel auf die Mittelbrust reichend.
Pronotum-Seiten gezahnt; Schulterecke gerun-
det, kleinkórnig. Schild schmal, am Ende spit-
zig, Ränder hoch. Connexivum ohne Flecken.
Beine braun, am Grunde gelblich, Schienbei-
ne kleinzähnig. №. 7 mm. — Wladiwostok.
Весь темнобураго, почти чернаго mpbra. Усики до-
вольно толстые, второй суставъ ихъ почти вдвое длин-
ube третьяго m всюду ровной толщины, едва съужн-
ваясь y самаго основан!я, послЪдн! суставъ нЪсколько
короче предпослЪдняго; усики чернаго nBbTa, верхняя
половина втораго сустава желтоватобЪлая; основный Cy-
ставъ темнобурый. Голова болфе развитая Bb длину,
чЪмъ въ ширину, на затылкЪ глубоко вдавленная; бу-
горки, поддерживающие усики, длинные, TOHKIC, простые;
предглазные бугорки очень низке, тупые. Хоботокъ до-
стигаетъ до среднегруди. Боковые края переднеспинки
— 169 —
вооружены зубцами, особенно развитыми на шейномъ
yrıb; плечевой уголъ округленный, гладкй, мелкозерни-
стый. ШЩитокъ yakiii, довольно mnpiocrpenubrii па Kons,
съ боковымн краями приподнятыми кверху и передъ
основашемъ н$сколько выпуклый. Наружный край над-
крыльевъ,` въ передней своей трети разширенъ. Пере-
понка п connexivum одноцв$тные. Ноги бурыя, основа-
m
Hie ихъ желтоватое, голени мелкозубчатыя. Дл. 7 ww.
Одинъ экземпляръ полученъ мною изъ окрестностей
Владивостока.
Aneurus macrotylus n. sp.
Kopf langlich; Fühlerglied 2 dünn, länger als
Glied 1 und fast so lang als 3. Fühlerhöcker
spilzeckig. Seitenrand des Pronotum vorn tief
ausgeschnitten, Halsecke spitz vorstehend. Schild
breiter als lang, am Grunde gewölbt. Bauch
breitoval, Seiten gerundet. L. 5‘/, mm. Wladi-
wostok.
Очень похожъ Ha A. laevis по цвЪту п общему виду,
но отличается многими характерными признаками, ко-
торые будутъ видны ACHbe изъ сравнительнаго описан1я
обоихъ видовъ:
A. laevis — первый суставъ усиковъ толще прочихъ,
короткоовальной Формы, выступаетъ н$сколько далЪе
конца носа; второй суставъ овальной же Формы, гораз-
до тоньше и короче перваго и почти вдвое короче третья-
го. Бугорки поддерживающие усики тупые. Боковой край
переднеспинки полого вырфзанъ, шейный уголъ округ-
ленный. Шитокъ плоскй, одинаково развитой, какъ въ
длину, такъ и въ ширину. Connexivum плоский. Края
брюшка почти параллельные, едва замфтно расширяю-
mieca кзади. Дл. 5 мм.
— 170 —
А. macrotylus — первый суставъ усиковъ толще про-
"HX, HO не овальной Формы и не достигаетъ конца HO-
Ca, который у этого вида вытянутъ впередъ; второй су-
ставъ тонкШ, длинный, такъ что HECKOIBKO длиннЪе
перваго и почти равенъ третьему. Бугорки, поддержи-
вающ{е усики, острые. Боковой край переднеспинки, пе-
peas шейнымъ угломъ, глубоко вырФзанъ и самый шей-
ный уголъ вытянутъ впередъ, въ видф$ тупаго зубца.
ЦЩитокъ развитъ гораздо болЪе. въ ширину, чЪмЪ въ
длину, H y основан!я значительно выпуклый. Connexi-
vum имфетъ продольную глубокую бороздку, которая
дълитъ его Ha двЪ половины, изъ коихъ BHPIIHAA заво- .
poueHa кверху. Брюшко широкое, овальное, съ краями
округленными. Дл. 5'/, ww.
Такимъ образомъ р. Aneurus, имфвиий до сихъ поръ
единственнаго представителя въ oayHb Европы и Росеш,
обогатилея новымъ видомъ, очень похожимъ на А. lae-
vis. 10 существенно отличающимся отъ него вышепри-
веденвыми пнизнаками, изъ которыхъ одни, какъ Форма
усиковь, играютъ важную роль въ характеристик вп-
A0Bb и родовъ въ сем. Ага Чае. Kpomb того, болЪе вы-
тянутая голова, иная Форма шейнаго угла, широко-
овальное брюшко п широкй щитокъ— сразу отличаютъ
описываемый видъ отъ А. laevis.
ВстрЪчается въ окрестностяхъ Владивостока.
Мета Am. Serv.
Въ первой книжкЪ Bulletin des Naturalistes de Moscou
за 1878 годъ, мною были опиваны три вида этого ро-
да, свойственные фаун$ Poccin; нынЪ мною полученъ
изъ Амурскаго края еще одинъ неописанный видъ, для
al —
отличя котораго OTS остальныхъ можетъ служить CIb-
дующая таблица:
3.
als 4
»
als 4.
4.
»
. Schild ohne Mittelkiei. М. granulata Am. Serv.
Schildmib deutlichem Mittelkiels ! 20727272722.
. Pronotum länger als Schild. M. tremulae Bütt.
Pronotum kürzer, oder so lang als Schild. . . 3.
Corium glasartig; Fühlerglied 3 doppelt länger
и nn... Miseastanea, Лак...
Corium lederartig; Fühlerglied 3 fast so lang
Körper ganz schwarz, glatt. . . M. atra Jak.
Körper schwarzbraun, Connexivum gelbgefleckt;
Oberseite und Fühler borstig gewimpert.
М. Setosa n. sp.
M. Setosa n. sp.
Schwarzbraun; Oberseite grobgekórnt und bor-
stig gewimpert. Kopf länger als breit; Fühler-
hócker lang, spitz, ausgeschweift. Fühler braun,
fein gekörnt; Glied 2 und 3 borstig behaart,
Glied 4 am Ende rostróthlich; Wurzelglied
kürzer als Glied 2, und fast so lang als 4.
Schnabel rostróthlich, kaum länger als Kopf.
Pronotum breit, kürzer als Schild; Seitenrand
vorn gerade, hinten stark ausgeschnilten. Schild-
grundwinkel am Rande hoch und dicht bürsten-
artig behaart. Corium kurz, nur ‘/, länger als
Schild. Membran braun, Grund gelblich; Con-
nexivum breit, schwarzbraun, mit queren gelb-
lichen Flecken auf den Einschnitten. Schenkel
schwarzbraun, Schienbeine und Füsse bräun-
— 172
lichgelb. Г. 8, mm., lat 3%, mm. — Wladi-
wostok.
Туловище продолговатоовальное; брюшко едва расши-
ряется кзади, темнобураго, почти черноватаго цвЗта,
съ матовою, грубозернистой поверхностю, покрытою
довольно сильными, щетинистыми волосками. Усики тем-
нобурые, съ поверхностью также зернистою, особенно
на среднихъ суставахъ; Kpowb того эти же суставы по-
крыты полустоячими волосками; четвертый суставъ на
koumb рыжш. Первый суставъ He достигаетъ конца CKy-
ловыхъ отростковъ, не толще остальныхъ суставовъ и
короче втораго, который въ свою очередь нЪсколько
короче третьяго; послЪдн! въ Форм$ огурца, почти оди-
наковой длины съ первымъ и Hb5CKOJbKO толще прочихъ.
Основан!я всфхъ суставовъ утонченныя. Голова болЪе
развитая въ длину, чёмъ въ ширину. Острые и длин-
ные бугорки, на которыхъ сидятъ усики, съ внфшней
стороны съ выемкой. Переднеспинка широкая, но ко-
роткая, такъ что щитокъ HbCKOJIbKO длиннЪе ея; боко-
вые края ея, у плечевыхъ угловъ, почти прямо обрЪза-
ны, а передъ шейными „углами глубоко вырфзаны. Щи-
токъ Cb явственнымъ ребромъ посрединЪ, которое од-
нако не доходитъ до конца щитка; средина ребра кра-
сноватобурая. Основные углы щитка HbCKOJDPKO припод-
няты и съ внутренней стороны покрыты густой щеткой
рыжеватыхъ волосковъ; передъ концомъ щитокъ сжатъ
съ обЪихь сторонъ. Corium короткй, только на */,
длиннЪе щитка. Перепонка бурая, co множествомъ тем-
нобурыхъ реберъ, расположенныхъ очень неправильно
и анастомизирующихся между собою; ocHobaHie пере-
понки увнфшняго угла corium желтоватое. Connexivum
широкй, темнобурый, съ желтоватыми поперечными по-
— 173 —
лосками въ заднихъ углахъ сегментовъ. Бедра темно-
бурыя, голени и лапки буроватожелтыя. Bob ноги им$-
Tb мелкозубчатую поверхность и покрыты б$ловаты-
MH, полустоячими волосками. Хоботокъ pbrkiii, HBCKOIb-
ко длиннфе головы. Дл. 8*/, мм., шир. брюшка 3 /, MM.
Одинъ`экземпляръ изъ Владивостока. По общему habi-
tus напоминаетъ болфе всего M. tremulae, но mbckodsko
короче и шире послЪдняго, особенно въ плечахъ.
ZUR FRAGE ÜBER DAS SINKEN DES MEERESSPIEGELS
von
H. Trautschold.
In einem vor Kurzem von Herrn Professor Toula in
Wien gehaltenen populären Vortrage ") tritt derselbe
energisch für die Lehre ein, dass nicht der Meeresspiegel,
wie ich annehme, in fortdauerndem Sinken begriffen sei,
sondern dass die starre Erdrinde dem langsamen soge-
nannten säcularen Auf- und Niedersteigen unterworfen sei.
Professor Toula nennt (p. 6 der eitirten Schrift) die An-
sicht vom allmäligen Rückzuge des Erdoceans unsinnig,
und die Geologen, die an dieser Ansicht festhalten, hals-
starrig. Diese krältigen Ausdrücke scheinen mir auf den
Verdruss zu deuten, den der Anhänger einer Doctrin
empfindet, wenn diese ihm von der Schule überkommene
und als unumsiösslich angenommene Lehre angegriffen
wird. Es ist mir leid, dass ich überhaupt irgend Jeman-
dem durch meine beiden den in Rede stehenden Gegen-
stand behandelnden Schriften Verdruss verursacht habe;
*) Über die säcularen Hebungen und Senkungen der Erdober-
fläche von Franz Toula. Vortrag, gehalten im Vereine zur Verbrei-
tung naturwissenschaftlicher Kenntnisse am 10. März 1880.
ns ee
da mir im Gegentheil an dem Wohlwollen meiner Fach-
genossen gelegen ist, so erlaube ich mir, einige Bemer-
kungen zu der Toula’schen Schrift zu machen, die, wie
ich zu hoffen wage, zur Aufklärung der Frage ein Wei-
teres beitragen, und meine Gegner versóhnlicher stim-
men werden.
Zuvörderst muss ich bemerken, dass ich Hebungen,
Schichtenstórungen und Verschiebungen der Érérinde nie
in Abrede gestellt habe, dass ich gegen die Einschrum-
pfungstheorie nichts eingewendet habe, und dass ich im-
mer Vorgänge innerhalb der Erdrinde, durch welche ei-
ne Veränderung der Oberfläche der Erdrinde . hervorge-
rufen ist, als selbstverstandlich und naturgemass zugege-
ben habe. Ich habe den gróssten Theil der Gebirge Eu-
ropa's gesehen, also genug aufgerichtete, verworfene und
gefaltete Schichten, um zu dem Schlusse zu kommen,
dass hier unterirdische oder seitlich wirkende Kräfte
die ursprüngliche Lagerung der Gesteins gestört haben.
Aber eben diese Erscheinungen in den Gebirgen sind es
auch gewesen, die mich zu der Meinung geleitet haben,
dass es nicht dieselben Kräfte sind, welche jene Schich-
ten aufgerichtet, verworfen und gefaltet haben, und zu
gleicher Zeit die sogenannte säculare Steigung der Con-
tinente bewirkt haben. Die auf grosse Erstreckung уег-
laufenden horizontalen und parallelen Strandlinien haben
mich im Gegentheil auf die Vermuthung geführt, dass
nicht das Land sich hebe, sondern das Meer sich senke.
Meiner und meiner zahlreichen Vorgänger Theorie kommt
zu statten, dass die sácularen Hebungen sich, wie ja Tou-
la auch zugiebt, fast einzig und allein an den Küsten der
Meere verfolgen lassen. Die Hebungserscheinungen an den
Küsten können also durch Sinken des Meeresspiegels
erklärt werden, und die Geradlinigkeit wie der Paralle-
— 176 —
lismus der Strandlinien fiuden eine viel natürlichere Er-
klärung in dem allmáhligen Sinken des Oceans als in
der Hebung der Küsten, denn die Wirkung des Meeres
auf die Küsten ist uns bekannt, die Ursache der He-
bung aus der Tiefe aber unbekannt. Die Hydratisirung
wasserfreier Gesteine im Inneren der Erdrinde, der
Druck gespannter Dämpfe oder comprimirter базе, die
Krystallisation amorpher Massen, alles das hat erfahrungs-
gemäss eine ungleichmässige Emportreibung der Gebirgs-
massen zur Folge, während wir än den Küsten hiermit
im Widerspruch die regelmässigste Anordnung der Strand-
linien vor uns sehen, Die Hypothese Hochstetter’s über
die Fjordbildungen (überschwemmte Thalzüge), die eine
Senkung und ein späteres Wiederaufsteigen zur Vor-
aussetzung hat, ist zwar geistreich aber auch ge-
zwungen, und lässt uns gleichfalls in Unwissenheit über
die Ursachen der Senkung und der nachfolgenden He-
bung. Wenn wir nun überhaupt in völligem Dunkel sind
über das Wesen der säcularen Hebung, was soll man
dann sagen zu der «Hebungstendenz», die man nach Hahn
und Toula schon den Küsten von fern ansehen soll? Und
was beweisen Ausdrücke wie: «der Senkung verdächtig»?
Die Delta’s entstehen durch Anhäufung des Detritus vor
der Mündung der Flüsse. ihre Vergrösserung durch un-
unterbrochene Zufuhr neuen Schlammes; die scheinbare
Hebung findet ihre Erklärung in dem langsamen Rück-
zuge des Meeres. Und wenn der Detritus in tiefes Meer
sinkt oder er von einer Strömung des Meeres fortge-
tragen wird, so haben wir nicht nöthig zu dem Ver-
dacht der Senkung des Meeresbodens vor der Flussmün-
dung unsere Zuflucht zu nehmen. Ebensowenig hat man
nöthig bei der Erklärung der Bildung von Delta’s in
Landseen seine Zuflucht zu Hebungen zu nehmen. Dass
Meses
die Gewässer des Tsad-Sees in Millelafrika durch den
Schlamm des Schari immer weiter nach Weslen gescho-
ben werden, ist ein sehr natürlicher Vorgang, zu dessen
Erklärung man ebenfalls nicht der Hebung bedarf. Ich
habe die Versetzung des Jura-Meeres von Osten nach
Westen -schon vor längeren Jahren durch die vom Ural
herabgeschwemmten Schlammmassen zu erklären versucht.
Dass Deltabildung gleichzeitig mit Senkung stattfindet, ist
sehr erklärlich, und stelle ich hier die Senkung durch-
aus nicht in Abrede, da der lockere Schlamm des neu-
gebildeten Delta's zusammensintert, und der Fluss im-
mer neuen Schlamm an das vórhandene Delta ansetzt.
Dass Flüsse ihren Lauf verändern, indem sie selbst Hin-
dernisse vor sich aufthürmen, ist bekannt, und liegt
hier ebensowenig eine Nôthigung vor, Hebungen anzu-
nehmen. Dass das hohe rechte Ufer der Wolga einer
«leisen Faltung» der Erdrinde zuzuschreiben sein soll,
kann nur Jemand behaupten, der dieses Ufer nicht ge-
sehen hat, und entlockt solche Ansicht dem russischen
Geologen nur ein ironisches Lächeln. Die meist aus Sand
und Lehm bestehenden oberflächlichen Schichten Russ-
lands sind durchaus nicht faltungsfáhig, und die schein-
bare Faltelung der welligen Ebene ist nur ein Produkt
der Wirkung atmosphärischer Wässer.
Dass Stücke der Festländer in Folge der zerstórenden
Wirkung der Meereswogen verschwunden sind und noch
verschwinden, ist Thatsache, und es fällt mir nicht ein,
Thatsachen zu leugnen, wo sie nachweisbar sind. Aber
die Continente, welche einst existirt haben und im
Schoosse des Atlantischen Oceans und des stillen Oce-
ans versunken sein sollen, gehóren in das Reich der
Fabel. Voraussetzungen, wie die von Peschel, dass das
europäische Festland über die Färöer, Island und Grön-
367 1880: 12
————
= We os
land mit Amerika verbunden gewesen sei, sind phanta-
stisch, und wenn Toula es in positiver Weise ausspricht,
dass lialien über Sicilien und Malta mit Afrika zusam-
mengehangen habe, so hat man wohl das Recht, nach der
Begründung dieser Annahme zu fragen. Die Geschich-
te schweigt darüber, und der Meeresboden zwischen
Afrika und ltalien ist ebenfalls stumm. Das Vorkommen
von Seethieren in grósseren Landseen spricht für den ehe-
maligen Zusammenhang mit grüsseren Meeren, also für
ehemalige gróssere Ausdehnung des Oceans; dass aber
Festländer wie Australien mit dem alten Continent zu-
sammengehangen haben 'sollen, weil gewisse Pflanzen den
beiden Erdtheilen gemeinsam sind, ist meines Ermessens
eine gewagte Behauptung und ungenügende Beweisfüh-
rung. Die Transportmittel, über welche die Natur ver-
fügt, sind uns noch nicht alle bekannt, und ob es der
schöpferischen Kraft unmöglich war, dieselben Pflanzen
in Australien wie in Europa entstehen zu lassen, wissen
wir auch nicht. Ich meine die Geologen kónnten es füg-
lich den Dichtern überlassen, das Bild der im Meer
versunkenen Welten zu malen und auszuschmücken.
Ich wundere mich, dass die Anhänger der Theorie
von den sácularen Hebungen und Senkungen noch nicht
aufmerksam geworden sind auf den Widerspruch, in wel-
chen sie verfallen, wenn sie im stillen Ocean ein Senkungs-
gebiet 2*/, mal so gross als Europa annehmen. Denn mit
dem Meeresboden muss sich ja auch das Meer senken,
"woraus hervorgeht, dass die vermeintliche Hebung der
Küsten doch nur eine Entblóssung derselben durch das
Herabgehen des Meeresspiegels darstellt. Wenn man
demnach die Theorie von der Hebung der Küsten auf-
recht erhalten will, so muss man die Lehre von der Sen-
kung des Meeresbodens fallen lassen. Mit dieser fällt dann
— 179 —
aber auch die Lehre von dem Nachwachsen der Koral-
lenbänke auf dem sinkenden Meeresboden, worauf ich
schon in meiner ersten Abhandlung über diesen Gegen-
stand hingewiesen habe.
Dass auf den Continenten sich Wasserbecken mit fe-
sten Massen ausfüllen können, und ganz und gar trocken
selegt werden, ist Thatsache. Dessgleichen können sich
neue Wasserbecken bilden, wenu in Flussthälern nament-
lich der Gebirge Aufschüttungen entstehen, welche den'
Abfluss des Wassers hemmen. In beiden Fallen hat man
nicht nóthig, zu Hebungen und Senkungen seine Zuflucht -
zu nehmen. |
Meine Gegner geben als Stütze für die Annahme der
Hebung keinen anderen Grund, als dass das Meeresni-
veau an gewissen Stellen jetzt niedriger als in der Vorzeit
ist. Sie schliessen aus diesem Umstande auf Hebung.
Ich meinerseits habe zu gar keiner Hypothese meine
Zuflucht genommen. Die Übertragung des Wassers aus
dem Ocean auf die allmählig anwachsenden Continente
ist Thatsache, ‘die Bildung des Polareises in späteren
Epochen ist Thatsache, die Bildung wasserhaltiger Mine-
ralien aus wasserireien ist Thatsache, die Entstehung der
organischen Welt während der Bildung der Sedimente
ist Thatsache. Niemand bestreitet diese Thatsachen, die
nothwendig auf die Verminderung des Wassers im Oce-
an wirken mussten, auch Prof. Toula nicht. Wenn aber
die Abnahme des in Circulation befindlichen Wassers zu-
gegeben wird, so handelt es sich nur noch um die Quan-
tität des ausgeschiedenen Wassers. Auf Grund der so-
eben angeführten Processe habe ich schon in meiner er-
sten Ahhandlung *) eine Schätzung der Quantität des
*) Über säkulare Hebungen und Senkungen der Erdoberfläche.
Moscou 1869.
— 180 —
Wassers versucht, um welches sich der Ocean verrin-
gert hat, habe aber auch schon darauf hingewiesen, dass
diese Schätzung nur ein unvollkommenes Resultat geben
kónne. Obgleich ich damals die localen oder plutonischen
Hebungen der Erdrinde noch nicht mit in Rechnung ge-
zogen habe, so ergab die Berechnung doch schon die
hübsche Zahl von beinah 200 Fuss, um welche das Ni-
veau des Oceans im Laufe der geologischen Perioden ge-
sunkeu sein kónnte. Und das liefere Eindringen des Was-
sers in die Erde in Folge der allmáhlizen Abkühlung der-
selben ist doch-auch ein Umstand, der werth ist, mil in
Rechnung gezogen zu werden. Diese Hypothese ist viel
weniger kühn als die der sácularen Hebungen, denn sie
ist besser begründet. Ungeheure Massen Wasser kónnen
auf diese Art dem Erdocean entzogen worden sein.
Auf die Bemerkung Pettersen's, dass es schwer sei,
sich eine Kraft vorzustellen, welche im Stande wäre, ei-
nen harten Fels auf eine Erstreckung von 2000 Meilen
langsam und regelmässig zu heben, erwidert Toula, dass
Andere sich solche und noch viel gróssere Vorgänge
vorstellen kónnen und dass die Kraft, welche Gebirge
aufrichtet und weite Flächen unter Umständen in Fal.
ten zusammenschiebt, auch dazu ausreiche. «Hier», sagt
Toula, «lagen und liegen diese Umstände eben anders».
Es wäre in der That sehr anerkennenswerth, wenn Prof.
Toula uns nicht mit dieser allgemeinen Phrase abgefer-
tigt hätte. Was ich zu wissen wünsche, ist eben die
Art der Kraft, welche die sácularen Hebungen bewirkt.
Dass die Umstände anders als bei localen Hebungen lie-
gen müssen, versteht sich von selbst, der Beweis liegt
in dem «wie». i
Ich hátte eben gewünscht, dass man mir eine Idee
gäbe von dem Prozess, der sich innerhalb der Erde
— 181 —
vollzieht, und der im Stande ist, langsam und regelmäs-
sig die säculare Hebung zu bewirken. Ich finde aber
nirgends eine Andeulung, geschweige denn eine ni,
tische Darstellung dieses Processes.
Prof. Ed. Süss «betrachtet die Emporhebung der skan-
dinavischen Halbinsel als die Folge einer Emporwölbung
einer Falte von so grosser Amplitüde, dass es nicht zur
Bildung einer Gebirgskette kommen konnte.» Das ist
schón und geistreich gesagt, aber diese Worte lassen uns
auch im Dunkeln darüber, unter welchen Verhältnissen
sich Falten von grosser Amplitüde bilden müssen, um die
Entstehung von Gebirgsketten zu vereiteln. Prof. Toula
fit dem obigen Citat von Süss hinzu, dass die Fläche
Russlands und Sibiriens als ein Faltenzug von noch viel
grösserer Bogenweite aufgefasst werden müsste. Das
heisst die Faltung doch wirklich in einem weiten Sinne
aufgefasst, da die Bogenweite der russischen Falte ziem-
lich nahe mit der Kugelfläche der Erde zusammenfallen :
dürfte.
Wie gesagt, «die Vorstellung über die Aeusserung einer
Kraft» genügt allerdings nicht. Jedes Phänomen hat seine
Ursache; es ist nöthig das Wesen dieser Ursache klar zu
machen, nachzuweisen, dass es eben nur diese Erschei-
nung zur Folge haben konnte. So lange das nicht ge-
schieht, werde ich mich ungläubig gegenüber der in Re-
de stehenden Theorie verhalten.
Prof. Toula hat seinen Vortrag vor einem gemischten
Publikum gehalten, er hat mehr an das gläubige Gemüth
als an den Verstand seiner Zuhörerschaft appellirt, und
um dieselbe gleich von vornherein für sich und seine
Ansicht zu gewinnen, hat er schon am Eingang der Re-
de feierlichst den Stab über die Meinung seiner Gegner
— 182 —
gebrochen. Ich bin von ihm verurtheilt, es ist wahr,
aber es giebt noch andere gnädigere Richter, die mich
des Verbrechens, gegen den gesunden Menschenverstand
gesündigt zu haben, nicht schuldig finden.
Juni 1880.
SÉANCES
DE LA
SOCIÉTÉ IMPÉRIALE DES NATURALISTES
DE MOSCOU.
SÉANCE DU 17 JANVIER 1880.
Mr. W. H. Twelvetrees a envoyé une notice sur le crâne du Pla-
tyops Rickardi. Avec 4 dessins.
Mr. N. Kokujew a présenté un second supplément à son Catalo-
gue des Coléoptéres des environs de Iaroslav.
Son Exc. Mr. l'Académicien Greg. Petrov. Helmersen remercie de
la part que notre Société a prise à son jubilé de 50 ans de servi-
ce et s'excuse de ce qu’il n’a pu exprimer sa gratitude plutôt, car
immédiament aprés la réception du diplome de membre honoraire
de la Société des Naturalistes, Mr. Helmersen est tombé gravement
malade et a dû s'éloigner de St.-Pétersbourg pour plus de 18 mois.
Mr. le Dr. Hoek de Leide, étant occupé de la description de Pycno-
gonides rassemblées pendant le voyage du Challenges, demande à étre
renseigné sur la date de la publication de l'ouvrage de Mr. Jarzyn-
ski: ,Praemissus Catalogus Pycnogonidarum inventarum in mari
glaciali ad oras Lapponicae rossicae et in mari albo.“ publié dans
les Actes de la Société des Naturalistes de St.-Pétersbourg.
Mr. le Vice-Président, Dr. Renard, présente le Bulletin № 3 de
1879, qui à paru sous sa Rédaction.
Л 1. 1880. 1
ERE.
Mr. le Chevalier Antoine de Tommasini annonce le décès de son pè-
re, notre membre honoraire, arrivé le A Décembre 1879 à l'áge de
85 ans.
Mr. Alfred Waylle de Londres, occupé de travaux sur l'éducation
des diverses espéces de Bombyciens serisigénes et d'autres, désire
être mis en relation avec des Entomologues du Midi de la Russie,
afin d'obtenir des cocons, des chrysalides des Lépidoptéres et sur-
tout du Bombyx Otus qui doit se trouver aux environs de Tiflis
ainsi qu'en Turquie. Mr. le Vice-Président a indiqué à Mr. Waylle
les adresses de Mr. Radde à Tiflis, de MM. Christoph et Becker à
Sarepta et encore de Mr. Alferaki à Taganrog avec lesquels Mr.
Waylle ferait bien de se mettre en relation.
Mr. К. Г. Bramson d'Ekatherinoslav remercie de sa nomination
comme membre correspondant de la Société.
5. Exc. Mr. le Ministre des finances Mr. de Greig remercie de
sa nomination comme membre honoraire de la Société.
Mr. Konst. Osip. Milaschevitzh annonce son départ pour sa nou-
velle destination de Directeur de l’école réale à Mélitopol et prie
de vouloir bien nommer un autre Deputé pour le Comité archéo-
logique préparatoire du Congrés archéologique qui aura lieu en
1881 à Tiflis.
Mr. Albert Müller, bibliothécaire honoraire de la Société Ento-
mologique suisse écrit que je siège permanent de la bibliothèque
de la dite Société est toujours à Berne et que c'est dans cette
ville que doivent être adressés tous les envois destinés à la Société
Entomologique suisse.
Le Jardin Botanique Impérial à St.-Pétersbourg envoie le Са-
talogue des graines pour 1879 qu'il propose en échange.
Mr. Alexandre Becker de Sarepta envoie sa derniére carte photo-
graphique pour remplacer l'ancienne qu'il prie de lui renvoyer.
Mr. le Dr. Guido Schenzl envoie ses observations magnéto-météo-
rologiques faites à Bouda-Pest pendant le mois de Décembre 1879.
Mr. le Président de la Société annonce que par l'entremise de
Mr. le Vice-Président Dr. Renard et par suite de ses démarches
Mr. Alerandre Ivanovitsch Falz-Fein a fait donation à la Société la
somme de 2000 Rbls pour étre employés au payement des frais
de publications de la Société.—La Société a résolu d'exprimer au
donateur ses plus vifs remercimens ainsi qu'à son Vice-Président.
о
La Société а en outre décerné unanimement au donateur le diplo-
me de membre correspondant.
. La Société géologique des Indes à Calcutta prie de compléter
s’il est possible dans sa bibliothèque, quelques Numéros de notre
Bulletin et 1 volume des Mémoires qui y manquent en promettant
de compléter ce que nous ne possédons pas de ses publications.
Mr. Alfred Wailly de Londres remerciant des renseignements
donnés par le Vice-Président au sujet des chrysalides des Bom-
byciens écrit que son rapport sur l'Education des Bombyciens séri-
cigènes et autres sujets pendant l'année 1879 sera imprimé sous peu
et que Mr. Wailly se propose de nous en faire parvenir un exem-
plaire.
Mr. Albert Regel annonce par une lettre du 26 Septembre de
1879 qu'il est parvenu jusque dans la ville de Tourfan après un
trajet, à cheval, de 11 jours du petit Jouldous. Mr. Regel doute
que plusieurs montagnes, Chotschan, prés de Sandschi et d'autres,
que les Tartares déclarent être des volcans, ne le sont guère, vu
qu'elles contiennent des gisemens de houille.
Mr. Adolf Senoner de Vienne en annonçant le décès du Profes-
seur Tommasini donne quelques détails sur les dispositions testa-
mentaires que Mr. Tommasini a faites concernant ses biens et sa
bibliothèque. Il a legué par 10000 florins: 1° au Musée d'histoire
naturelle de Triest, 2° à la Société adriatique de la méme ville
et 3° pour la formation d'un stipendium pour un étudiant en mé-
decine. Il à partagé sa bibliothéque considérable en 4 parties, une
pour la Société adriatique, une seconde pour le Musée de Trieste,
une 3-éme pour la Société agronomique de la méme ville et une
4-ème à la disposition de son fils.
La cotisation pour 1879 a été payée par Mr. Fed. Fed. Christoph
de Sarepta, celle pour 1880 par MM. Ed. Ed. Lindeman de St.-Pé-
tersbourg et le Dr. Jacques Bedriaga de Heidelberg, cotisation à
vie de la part de Mr. M. A. Tolstopätov, pour l'année 1880 de la
part des MM. N. N. Alexéev, F. VI Wischniakoff, Borsenkov et la
cotisation et le diplome par Mr. B. N. Bensengr.
Lettres de remercimens pour l'envoi du Bulletin de la part de
l'Université d'Odessa et de la Société économique de Kasan, de
MM. Ed. Bogd. Lindemann, A. K. Becker, Bramson et Tscherniaw-
sky, de l'Académie R. des sciences de Lisbonne, des Sociétés ento-
mologique suisse de Berne et celle des sciences de Breslau, de la
Société Linnéenne de Londres et de l'Académie Royale des Lyncei
à Rome.
ES
Mr. le Professeur М. А. Tolstopätoff a continué son exposé sur
les topazes en l’accompagnant de démonstrations microscopiques
d'Augite inclus dans les topazes.
Mr. le Président de la Société Fischer de Waldheim a parlé sur
les métamorphoses possibles et impossibles en faisant la démonstra-
tion sur des exemples de calcul en chiffres.
Mr. D. A. Kovschevnikoff a parlé sur ses recherches entreprises
conjointement avec Mr.le Professeur B. I. Zinger concernant la flo-
re des Gouvernemens de l'arrondissement universitaire de Moscou
et a annoncé qu'ils ont déjà terminé la flore du Gouvernement de
Toula et désirent la publier dans notre Bulletin.
=]
DONS.
Livres offerts.
. Verhandlungen des naturhistorischen Vereines der preussischen
Rheinlande. Jahrgang 35. Erste Hälfte. Jahrgang 36. Erste Hälf-
te. Bonn 1879 in 8°. De la part de la Société d'histoire naturelle
de Bonn.
. Atti della Società italiana di scienze naturali. Vol. 21. Milano
1879 in 8*.
. Regolamento della Società italiana di scienze naturali. Milano
1879 in 8. Les № 2 et 3 de la part de la Société italienne des
sciences naturelles de Milan.
. Snellen van Vollenhoven, S. C. Pinacographia. Part 8, АЯ. 8.
S Gravenhage 1879 in fol. De la part de l'Auteur.
. Landwirthschaftliche Jahrbücher. Band 8. Heft 1. Berlin 1879
in 8°. De la part du Ministère prussien d'agriculture de Berlin,
. Anales de la Sociedad cientifica argentina. Novembre de 1879.
Buenos-Aires 1879 in 8°. De la part de la Société scientifique ar-
gentine de Buenos- Aires.
. Monatsschrift des Vereines zur Befórderung des Gartenbaues.
Jahrgang 22. November, December. Berlin 1879 in 8°. De la
part de la Société d'horticulture de Berlin.
. Memorie dell’ Accademia delle scienze dell’ Istituto di Bologna.
Serie 3, tome 10, fasc. 2. Bologna 1879 in 4*. De la part de
l'Académie des sciences de Bologne.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
18.
19.
20.
21.
22.
x
— D =
. Petermann’s, А. Mittheilungen. Band 25. X, XII Gotha 1879
in 4°. De la part de Mr. Justus Perthes.
Dubrueil, Е. Revue des sciences naturelles. 8-ème année. 2-4е
Série. Tome I, № 1, 2. Montpellier 1879 in 8°. De la part de
Mr. le Rédacteur. 1
Tijdschrift voor indische Taal- Land- en Volkenkunde. Deel 25,
Aflev. 3. Batavia 1879 in 8*.
Notulen van de Algemeene en Bestuursvergaderingen van het
bataviaasch Genoostschap van Kunsten. Deel 17. X 1. Batavia
1879 in 8°. Les № 11 et 12 de la part de la Société des arts et
des sciences de Batavia.
Mémoires couronnés et Mémoires des savants étrangers publiés
par l'Académie R. des sciences de Belgique. Tome 39. Tome
41. Bruxelles 1878—79 in 4".
Mémoires de l'Académie Royale des sciences de Belgique. To-
me 42. Bruxelles 1878 in 4*.
Bulletins de l'Académie R. des sciences de Belgique. 2 série.
Tomes 44 et 45, Bruxelles 1877—78 in 8°.
Annuaire de l'Académie R. des sciences de Belgique. 1879.
Bruxelles 1879 in 8°. Les № 13—16 de la part de l’Académie
R. des sciences de Belgique à Bruxelles.
Annales des sciences naturelles. 6-ème série. Bofunique. Tome
7, № 4. Paris 1879 in 8°.
Zoologie. Tome 8, № 2 et 3. Paris 1879 in 8°. Les № 17, 18 de
la part de la Redaction.
Bulletin de la Société botanique de France. Tome 25. Revue
bibliographique E. Comptes rendus des séances. 3. Paris 1879 in
8°. De la part de la Société botanique de France à Paris.
Yemaes Общества Русскихъ врачей въ C.-Ierep6ypré. 4-oe из-
Jauie. С.-Петерб. 1878 in 8°.
Протоколы Sacbraniï Общества Русскихъ врачей въ C.-IITp6.
За 1879 — 1880 roms. (46-ой Tons). С.-Петерб. 1879 in 8°. Les
№ 20,21 de la part de la Société des médecins russes à St.
Petersbourg. i
Atti della Societa toscana di scienze naturali. Processi verbali
Vol. 2. Pisa 1879 in 8°. De la part de la Société toscane des
sciences naturelles de Pise,
23.
34.
35.
96.
ЭТ.
U REN
Bollettino della Soeietà geografica italiana. Anno 13. Serie II.
Vol. 4, fasc. 11. Roma 1879 in 8°. De la part de la Société geo-
graphique italienne à, Rome.
. Nature. Vol. 21. № 598, 529, 531, 532. London 1879 in 4. De
la part de la Rédaction.
. Mittheilungen des Vereins für Erdkunde zu llalle a—S. 1879.
Halle 1879 in 8°. De la part de la Société géographique de
Halle.
26. Carus, Victor. Zoologischer Anzeiger. 1879. № 44, 45. Leipzig
1879 in 8°. De la part de Mr. le Rédacteur.
. Das Ausland. 1879. № 49, 50, 51, 52. 1880. №1. Stuttgart 1879—
80 in 4°. De la part de Mr. de Hellwald.
. Bulletin de l’Académie de médecine. 1879. № 49, 50, 51, 52.
1880 № 1. Paris 1879 — 80 in 8°. De la part de l’Académie de
médecine de Paris.
. Российская Бибмограя. 1879. № 49 — 50, 51 — 52. С.-Петерб.
1879 in 8°. De la part de Mr. Gartiev.
. Hagen, H. A. Destruction of obnoxious insects. Cambridge 1879
in 8°. De la part de РАщеиг.
. Deutsche Entomologische Zeitschrift. 1879. Ней 2. Berlin 1879
in 8°. De la part de la Société entomologique de Berlin.
. Meneghini Gius. Commemorazione del Dott. Giovanni Zanardi-
ni. Venezia 1879 in 8°. De la part de Mr. Senoner de Vienne.
. Videnskabelige Meddelelser fra Naturhistorisk Forening i Kjo-
benhavn for 1879—80. Kjobenhaven 1879 in 8°. De la part de
la Société des Naturalistes de Copenhague.
Dubrueil, Е. Revue des sciences naturelles. 2 série. Tome 1.
№ 1, 2. Montpellier 1879 in 8°. De la part de Mr. le Rédacteur.
Peümapôds, Л. В. НЪкоторыя черты въ развит1и дыхательныхъ
уствиць у растевай. Харьковъ 1879 in 8°. De la part de
РАщеиг.
Mittheilungen der deutschen Gesellschaft für Natur- u. Völker-
kunde Ostasiens. Heft 19. Yokohama 1879 in 4°. De la part de
la Société allemande pour la connaisance de la nature et des
peuples de l'Est de l'Asie à Tokio.
Journal of the Royal Microscopical Society. Vol. 2. X 7. Lon-
don 1879 in 8°. De la part de la Société Royale de Microscopie
à Londres,
38.
39.
41.
42.
44.
45.
46.
47.
48.
49.
50.
n / ea
Zeitschrift der Deutschen geologischen Gesellschaft. Band 31.
Heft 3. Berlin 1879 in 8° De la part de la Société géologique
allemande de Berlin.
Joxmun?, II. О самовозгаранйи въ связи съ вопросомъ о при-
чинахъ пожаровъ въ Poccir. Москва 1879 in 8°. De la part de
l’Auteur.
. Helmersen, G. v. Über die Beschafienheit u. die Bedeutung der
3 Ostseehäfen Libau, Windau u. Baltischport. St.-Petersburg
in 8°.
— — Zur Frage über die central-russische Steinkohle.
1870 in 8°.
Гельмерсенъ, Гр. Очеркъ Геолоти и Физической Географ
Арало-Кастйской низменности. in 8°. Les № 40—42 de la part
4е РАщеиг.
. Gartenflora. 1879. October. Stuttgart 1879 in gr. 8°. De la part
de Mr. le Dr. Ed. Regel.
Mineral Map and General Statistics of New South Wales, Au-
stralia. Sydney 1876 in 8°. De la part du Gouvernement de
Sydney.
Bullettino meteorologico dell’ Osservatorio del Collegio Reale
Carlo Alberto in Moncalieri. 1879. № 8. Torino 1879 in 4°. De
la part de Mr. Fr. Denza à Turin.
Лъсной Щурналъ. Годъ 9. Книжка 11, 12. С.-Петерб. 1879 in
8°. De la part de la Société forestière de St.-Pétersbourg.
Jahrbuch der К. К. Geologischen Reichsanstalt. Jahrgang 1879.
№ 3. Wien 1879 in gr. 8°.
Verhandlungen der К. К. Geologischen Reichsanstalt. 1879. №
10—13. Wien 1879 in gr. 8°.
Neumayr, M. Zur Kenntniss der Fauna des untersten Lias in
den Nordalpen. Wien 1879 in 4°. Les № 47—49 de la part de
l’Institut I. В. géologique de Vienne.
Memorie del Accademia d'agricoltura arti e commercio di Ve-
` rona. Vol. 56. fasc. 2. Verona 1879 in 8°. De la part de l'Aca-
91.
démie d'agriculture, d'art et de commerce de Verone.
Pigorini, L. Oggetti della prima et à del ferro scoperti in Op-
peano nel Veronese. 1878 in 8*.
52.
53.
54,
55.
58.
59.
63.
64.
JL V
Pigorini. Escursione paleoetnologica nell Italia superiore. Ro-
ma 1878 in 4°. Les Je 51, 52 de la part de l Auteur.
Mittheilungen der anthropologischen Gesellschaft in Wien. Bangl
9. № 7—8. Wien 1879 in 8°. De la part de la Société anthropo-
logique de Vienne.
Bulletin de la Fédération des Sociétés d'horticulture de Belgi-
que 1878. Liège 1879 in 5. De la part de Mr. Morren de
Liege.
Mittheilungen der K. K. geographischen Gesellschaft in Wien.
Band 22. X 10, 11. Wien 1879 in 8°. De la part de la Societé
geographique de Vienne.
5. Крымский ВЪстникъ садоводства и винодЪлая. 1879. № 9 и 10.
Ялта 1879 in 8°. De la part de la Rédaction.
. Report of the forty-eighth Meeting of the british Association
for the advancement of science. 1878. london 1879 in 8°. De la
part de l’Association britanique pour l'avancement des sciences
a Londres.
Jahres-Bericht (56-er) der Schlesischen Gesellschaft für vater-
ländische Cultur. Breslau 1879 in 8°.
General-Sachregister der in den Schriften der Schlesischen Ge-
sellschaft für vaterländische Cultur von 1804 bis 1876 inl. ent-
haltenen Aufsätze. Breslau 1878 in 8°.
. Statut der Schlesischen Gesellschaft für vaterländische Cultur.
Breslau 1879 in 8°. Les № 58—60 de la part de la Société sile-
sienne des sciences de Breslau.
. Russische Revue. Jahrgang 8, Heft 12. St.-Petersburg 1879 in
8°. De la part de Mr. le Rédacteur Ch-s. Rétiger.
. Kejserliga Alexanders-Universitetet i Finland. Program Юг
1879—80. Helsingfors 1879 in 8°.
Redogórelse for К. Alex. Universitetets i Finland afgifven af
Universitetets. d. v. Rector. Helsingfors 1878 in 4°.
Aspelin, El. Siipialttarit. Helsingissà 1878 in 8".
65—69. Dissertationes (5) Universitatis Helsingforsiae. Helsingfors
70.
1879 in 8*. Les № 62—69 de la part de l'Université de Hel-
singfors.
Сизовъ, А. Kb вопросу 06% окончанйи обонятельнато нерва ‘у
яягушки. Казань 1879 in 8°.
71.
72.
73.
74.
75.
76.
77.
78.
79.
80.
81.
82.
83.
84.
85.
86.
SIR er QNI
Maaiees, H. M. Московская Антропологическая выставка 1879
т. Казань 1879 in 8°.
Bow auoew, Мод. Птицы Кавказа. Казань 1879 in 8°.
Posen, Ф. (Баронъ). Къ вопросу о характер послфтретичномъ
образован1и по Bourb. Казань 1879 in 8°.
Отчеть 0 дфятельности Общества Естествоиспытателей въ Ka-
зани въ первое 10-лЪт1е (1869-1879) ero существовая. Ra-
зань 1879 in 8°.
Протоколы 109 3acbranit m 118 3acbx. Общества Ecrecrso-
испытателей при Имп. Казанскомъ Vausepcnreré.
Розенъ, Ф. Отчетъ o геологическихъ Экскуреяхъ въ 1875, 1877
n 1878 годахъ въ Губ. Нижегородской, Казанской m Cawap-
ской. Казань 1879 ш 8°.
Heanoes, A. II. Программы предполагаемыхъ въ 1879 году Эк-
скуре!и. Казань 1878 in 8°.
Первое дополнен1е къ Каталогу Библ1отеки Общества Естество-
испытателей при Имп. Казанскомъ Университет$. Казань 1879
in 8°. Les № 70 — 78 de la part de la Societé des Naturalistes
de Kasan.
Memorie della Società degli spettroscopisti italiani. 1879. Disp.
8. Palermo 1879 in 4°. De la part de Mr. P. Tacchini.
Hsencmia Ими. Pycckaro Геотрафическато Общества. 1879. Вып.
1 n 2. С.-Петерб. 1879 in 8°. De la part de la Société I. russe
de géographie a St.-Petersbourg.
Commentari dell’ Ateneo di Brescia per l'anno 1879. Brescia
1879 in 8°. De la part de l’Athénée de Brescia.
Журнал Министерства Народнато Просвфщеня. 1879. Декабрь.
С.-Петерб. 1879 in 8°. De la part de la Rédaction.
Lanessan, J. L. de. Revue internationale des sciences. 1879.
№ 12. Paris 1879 in 8°. De la part de Mr. le Rédacteur.
Procès-verbal des sciences de la Société belge de microscopie.
1879. II. Bruxelles 1879 in 8°. De la part de la Societé belge de
microscopie de Bruxelles.
Katter, Е. Entomologische Nachrichten. Jahrgang У. Heft 25,
24. Putbus 1879 in 8°. De la part de Mr. le Rédacteur.
Archiv für Naturgeschichte. Jahrgang 45, Heft 4. Berlin 1879 in
8°. De la part de Mr. le Prof. Troschel de Bonn.
Je. 1880. 2
87.
88.
39.
90.
94.
95.
96.
97.
98.
Uo:
100,
= «ares
Протоколь ЗасЪдан. Имп. Кавказскато Memxumumekaro Обще-
ства. Годъ XVI. № 8. 9. Протоколъ Экстр. зас$даная 31 Мая
1879 rog». Тифлисъ 1879 in 8°.
Peüxs, M. Какъ предохранять и лечить глаза xbTeñ. Тифлист
1879 in 8°. Les M 87, 88 de la part de la Société I. caucasien-
ne de médecine à Tiflis.
Jahresbericht (64-ter) der Naturforschenden Gesellschaft in
Emden. 1878. Emden 1879 in 8°.
Prestel, М. A. Е. Die höchste u. niedrigste Temperatur, welche
an jedem Tage von 1836—1877 in Emden beobachtet ist. Em-
den 1879 in 4°. Les Л 89, 90 de la part de la Société des Na-
turalistes d? Emden,
. Heldreich, Th. v. Beitrag zur Flora von Epirus. Berlin 1879
in 8°.
— — Teucrium Halacsyanum n. sp. Wien 1879 in 8°.
— — Beiträge zur Kenntniss des Vaterlandes etc. der
Rosskastanie, des Nussbaums u. der Buche. Berlin 1879 in 8°.
Les № 91—93 de la part de P Auteur.
Въетникь Европы. 1879. Декабрь. С.-Петерб. 1879 in 8°. De la
part de Mr. le Rédacteur.
Труды Имп. вольнато Экономическаго Общества. 1879. Toms
3-й, вып. 4. С.-Петерб. 1879 in 8°. De la part de la Société I.
libre économique de St.- Pétersbourg.
Записки HoBo-Adekcanıpiickaro Института Сельскато Хозяй-
ства. l'or» 8-й 1878. Варшава, 1879 in 4°. De la part de l’In-
stitut agronomique et forestier de Novo-Alexandrie.
Русски ВЪетникъ. 1879. Декабрь. Москва 1879 in 8°. De (а part
de Mr. М. М. Katkoff.
Kypraas русскаго физико-химическаго Общества. Tow» XI,
вып. 9. C.-IIerep6. 1879 in 8. De la part de la Société physico-
chimique russe de St.-Pétersbourg.
Bulletin de la Société zoologique de France. 4 année. Parties
1—4. Paris 1879 in 8°. De la part de la Société zoologique de
France à Paris.
Записки Ими. Общества Сельскато Хозяйства Южной Росси.
1879. Сентябрь—Октябрь. Одесса 1879 in 8°. De la part de la
Société I. d'agriculture du Midi de la Russie d'Odessa.
101.
102.
108.
104.
105.
106,
107.
109.
1 10,
PU.
112.
118.
— 11 —
Bapwasexia Университетская Han beris 1879. № 4. Варшава 1879
in 8°. De la part de l’Université de Varsovie.
Vuueepcumemexia ИзвЪелля. 1879. № 11. Ноябрь. Kies» 1879 in
8°. De la part de l’Université de Kieff:
Memorie della Reale Accademia delle scienze di Torino. Serie
seconda. Tomo 31. Torino 1879 in 4°. De la part de l'Académie
R. des sciences de Turin.
Отчеть Московекаго Публичнаго и Румянцевекаго Музеевъ за
1876—78 годъ. Москва 1879 in 8°. De la part du Musée public
de Moscou.
Jenaische Zeitschrift für Naturwissenschaften. Band 13. Sup-
plement-Heft 1. Jena 1879 in 8°.. De la part de la Société de
médecine et d'histoire naturelle de Jena.
Bericht über die Thätigkeit der St. Gallischen naturwissen-
schaftlichen Gesellschaft wahrend des Vereins-Jahres 1877—78.
St. Gallen 1879 in 8°. De la part de la Société d'histoire natu-
relle de St. Gall.
Bullettino della Società malacologica italiana. Vol. 4, fog]. 21—
30. Pisa 1879 in 8°. De la part de la Société malacologique ita-
lienne de Pise.
. Протоколь ЗасЪданля 22-го Ноября 1879 Медицинскаго Обще-
ства въ (.-Петерб. № 7. C.-Derep6. 1879 in 8°. De la part de
la Société de médecine de St-Pétersbourg.
Pigorini, Luigi. La paleoetnologia Veronese e il suo fondato-
re. Roma 1879 in 8°. De la part de Ü. Auteur.
Bulleiin de la Société de Borda à Dax. 4-ème année (1879)
4-ème trimestre. Dax 1879 in 8°. De la part de la Société de
Borda à Dax.
Bulletin mensuel de la Société d'aeclimatation. 1879. Novembre.
Paris 1879 in 8°. De la part de la Société d’acclimatation de
Paris.
Portrait de Г. Galvani gravé à l'occasion de l'érection de son
monument à Bologne. De la part de l’Académie des sciences
de l'Institut de Bologne.
Scacchi, Areang. Ricerche chimiche sulle incrostazioni gialle
della lava Vesuviana del 1631. Memoria 1. Napoli 1879 in 4°.
De la part de P Auteur.
NND v.v. E
сено ль au
114.
115.
116.
118.
119.
120.
126.
127.
x 45x
Anzeiger der К. Akademie der Wissenschaften. Mathem. na-
turwiss. Classe. Jahrgang 1879. № 27. Wien 1879 in 8°. De la
part de l’Académie I. des sciences de Vienne.
Bulletin of the United States geological and geographical Sur-
vey of the territories. Vol. 5. Number 2. Washington 1879 in
8°. De la part de Mr. Hayden.
Nehring, Dr. Über das Vorkommen von fossilen Auerhühnern,
Birkhühnern etc. im Diluvium Deutschlands. Braunschweig
1880 in 8°. De la part de l'Auteur.
. Monatsbericht der K. Preussischen Akademie der Wissenschaf-
ten zu Berlin. 1879. September u. October. Berlin 1879 in 8°.
De la part de l’Académie R. des sciences de Berlin.
Meyer, А. B. Mittheilungen aus dem К. Zoologischen Museum
in Dresden. Heft 3. Dresden 1878 in 4°.
Drechsler, Adolph. Ergebnisse von 50jährigen Beobachtungen
der Witterung zu Dresde. Dresden 1879 in 4°.
Verzeichniss der neuen Werke der К. öffentlichen Bibliothek
zu Dresden. 1878. Dresden 1879 in 8°. Les № 118 — 120 de la
part de la Direction R. des Musées à Dresde.
. Mueller, Ferd. (Baron). Eucalyptographia. Fourth Decade.
Melbourne 1879 in 4°. De la part de l'Autcur.
. Anales de la Sociedad espanola de historia natural. Tom. 8.
Cuaderno 3. Madrid 1879 in 8°. De la part de la Société espa-
gnole d'histoire naturelle de Madrid.
. Comptes-rendus des séances de la Société entomologique de
Belgique à Bruxelles. Série 2. № 69—72. Bruxelles 1879 in 8".
De la part de la Société entomologique de Belgique a Bruxelles.
. Morren, Edouard. La Belgique horticole. 1879. Liège 1879 in
8. De la part de Mr. le Dr. Morren.
. Lemoine, Dr. Recherches sur les oiseaux fossiles des terrains
tertiaires inférieurs des environs de Reims. Avec 5 planches.
Reims 1879 in 8°. De la part de V Auteur.
Folin de (Marquis). Faune lacustre de l'ancien lac d'Ossegor.
Dax 1879 in 8°.
Folin de (le Marquis). Quelques mots de plus sur les Anomalies
de Limnées d'Ossegor. Dax 1879 in 8°.
LUNG 15 | Masses
128. Folin. Dernières observations sur les Anomalies malacologiques
de Pétang d'Ossegor. Dax 1879 in 8°.
129. — — _ Réponse à la note sur les Anomalies des Mollus-
ques fluvio-lacustres de M. Gassies. Dax 1879 in 8°. Les № 126—
129 de la part de l Auteur.
130. Tromso Museums Aarshefter. II. Tromso 1879 in 8°. De la part
de Mr. Charles Pettersen à Tromse.
Membres élus.
Membres actifs:
(Sur la proposition des MM. К. P. Pérepelkine et К. Ed. Linde-
man:)
Mr. Mich. Alexandrov. Menzbier à Moscou et
Mr. Alexandre Ivanovitsch Goldenberg à Moscou.
(Sur la proposition des MM. Th. W. Wischniakoff et Ch. I. Re-
nard:)
Mr. le Professeur Gabriel de Mortillet à Paris.
Membre correspondant proposé par le Conseil de la Société:
Mr. Alexandre Ivanovitsch Fa/z-Fein.
SÉANCE DU 14 FÉVRIER 1880.
- Mr. W. H. Twelvetrees a envoyé une notice sur les ossemens fos-
siles d'humérus du Theriodonte du grès cuprifère des couches per-
miennes supérieures de Kargalinsk prés d'Orenbourg. Avec 1 dessin.
Mr. V. Iv. Czerniavsky a présenté un travail sous le titre de: , Mi-
scellanea carcinologica cum 4 tabulis."
Mr. Charles Plótz de Greifswald a envoyé une notice sur les es:
péces du genre Goniurus Hübn.
Mr. Hugo Christoph de Sarepta présente une description de nou-
veaux Lépidoptères des contrées de l'Amour.
La Société géologique de France à Paris invite notre Société à
prendre part à la célébration du 50-éme anniversaire de sa fonda-
EXE ut
tion, qui aura lieu conjointement avec la séance générale annuelle
20 mars
1 avril
y envoyer, si faire se peut, des Députés de notre Société. La So-
ciété Imp. a résolu de prier Mr. le Président Fischer de Waldheim
d'adresser une lettre de félicitations à la Société géologique.
fixée pour cette année le jeudi à 3 heures et engage à
Mr. Jean Schilde de Bautzen en Saxe écrit qu'il se propose d'en-
treprendre durant cet été un voyage d'exploration entomologique
(principalement lépidoptérologique) dans le gouvérnement de Perm
et demande des conseils concernant le choix de l'endroit d’où il
pourrait faire ses explorations avec le plus de succés.
Mr. Féd. Féd. Christoph de Sarepta, en envoyant son article: , Neue
Amurlepidopteren*, écrit quil a entrepis le travail de la description
des nouvelles espéces des Lépidoptéres de lAmour conjointement
avec Mr. le Dr. Staudinger. Ce dernier s'est chargé de la descrip-
tion de tous les Maerolépidoptéres, y compris les Phalamides (Span-
ner) et lui Mr. Christoph celle des Geometrae et de tous les Micro-
lépidoptéres.
Mr. le Dr. Oscar Uhlworn à Leipzig (Südstrasse 28) a envoyé le
prospectus du Journal botanique qui, sous sa rédaction, paraîtra
chez le libraire Fischer à Cassel, sous c'e titre: ,Botanisches Cen-
tralblatt^ et qui sera un organe reférant du domaine entier de la
botanique de tous les pays. De ce Journal il paraîtra chaque semai-
ne 1 — 1'/, feuilles in 8° au prix de 28 Mares par an.
La Société Khédiviale de Géographie au Caire envoie le № 6 de son
Bulletin et communique que S. Alt. le Khédive a nommé S. Exc.
le Général Stone-Pacha, Président, et Mr. le Dr. Frédéric Bonola
Secrétaire général de la Société Khédiviale de Géographie. .
S. Exc. Mr. Ern. Ern. Ballion remercie des Bulletins reçus et
écrit quil a été assez longtemps gravement malade, mais que
maintenant il а repris ses occupations entomologiques pour les-
quelles il désire emprunter pour quelque temps, à la bibliothéque
de la Société, l'ouyrage de MM. Schneider et Leder sur la faune
des Coléoptéres caucasiens.
Mr. Ferd. Emel. de Herder de St.-Pétersbourg espère pouvoir
nous envoyer sous peu la suite de son travail: Addenda et Emen-
data ad plantas Radeanas monopetalas.
L'Académie américaine des arts et des sciences de Boston annonce
FR 14 В : : B
qu'elle célébrera le gg mal 1880 son centiéme anniversaire et
invite à y envoyer un ou plusieurs délégués.
p"
L/Institut central hongrois de météorologie à Boudapest envoie
ses observatious météorologico-magnétiques pour le mois de Janvier
1880 et le Resumé de ses observations pour 1879.
Mr. le Dr. Dragot. Fed. Cech, actuellement à St.-Pétersbourg, en-
vole le prix du diplome et la cotisation pour 1880. Cette dérnière
a été de méme payée par MM. S. N. Nikitine et WI. And. Tichomiroff.
Mr. le Dr. G. Kraatz, Président de la Société entomologique de
Berlin, propose à notre Société de faire paraitre à frais communs
avec la Société entomologique, un Catalogue scientifique des Colé-
optères de la Sibérie arrangé par de Heyden, ce qui doit diminuer
de moitié les frais de composition d'imprimerie.
Le Vice-Président, Dr. Renard appelle l'attention de la Société
sur l'important envoi de "Ecole polytechnique de Paris, qui a fait
don de presque toute la collection de son Journal in 4° depuis l'an-
née 3 jusqu'à 1878 incl, en tout 40 volumes.
Mr. le Dr. Lindberg, Professeur de Botanique à l'Université de
Helsingfors, s’igforme où se trouve la collection des mousses de feu le
Professeur G. Fred. Hoffmann, qui a décrit dans la flore d'Alle-
magne (1796) de nombreuses espèces nouvelles de cette classe
et sur lesquelles existent actuellement des grandes discussions entre
les bryologistes. Il semble que Мг. Lindberg désire les examiner
pour décider de ces incertitudes.
Mr. le Professeur Kopp de Heidelberg a envoyé quelques remar-
ques sur le Nécrologue de feu notre membre R. Hermann inséré
dans le № 3 du Bulletin 1879. П y mentionne que le nouveau Calo-
rimétre de Mr. Hermann a été en premier lieu examiné par lui
et non par Mr. Bohn(?) dans les Annales de Poggendorff, en 1864.
Mr. Iv. N. Gorojankine a exposé ses recherches concernant l'é-
volution du sac ovulaire et de la fécondation des végétaux gymno-
spermiques. Il a taché d’illucider les causes de dissensions sur cet-
te matiére entre MM. Hofmeister et Strassburger.
Mr. le professeur X. A. Timirassow ayant signalé l'extréme im-
portance que de notre temps présente la méthode de cultures mi-
eroscopiques (surtout.dans l'exploration des parasites végétaux) et
de la chambre humide, а imaginé dans ce but un appareil nouveau
qui se distingue par sa simplicité et remplit complétement sa desti-
nation. _ " i;
Mr. le Professeur H. Trautschold fait ine communication sur une
plante du terrain permien de Kargala, nommée par Koutorga Aro-
Leben
ides crassispatha.—Il démontre que ce n’est nullement la gaine de
la fleur d’une Aroidée, mais la feuille d'une fougère (Cardioptéris)
de la famille des Cyclopterides. Mr. Trautschold propose pour ces
feuilles, qui ne sont pas rares dans le grès cuprifère de Kargala,
le nom de Cardiopteris Kutorgae.
Lettres de remercîmens pour l’envoi du Bulletin de la part de
MM. le Prince A. P. Schirinsky-Schichmatoff, le Comte Liitke, М. В.
Isakoff, Kavall et Regel, de la part de l’Académie I. des sciences
de 5t.-Pétersbourg, des Universités de Kazan, Moscou et St.-Pé-
tersbourg, de la bibliothéque publique, du Lycée Alexandre et de
la Société I. libre économique de St.-Pétersbourg, de la Société
ouralienne des amateurs d'histoire naturelle d'Ekathérinebourg,
des Sociétés d'histoire naturelle de Kasan et de St.-Pétersbourg, de
l'Insitut d’agriculture de Novo-Alexandrie et de l'Ecole d’agricultu-
re d'Ouman, de la société des arts et des sciences de Batavia, de
la Société d'histoire naturelle et de médecine d'Innsbrouck, de la
Société hollandaise des sciences de Harlem.
: *
DONS.
a. Objets .offerts.
Mr. Twelvetrees a fait don d'un humérus fossile du grès permien |
cuprifère.
Mr. Nicolai Margaritovitsch Saradinaki du village Margaritovka
(gouvernement d'Ekatherinoslav) a envoyé une collection d'osse-
mens fossiles du Cervus Megaceros des bords de la mer d'Asof. Il a,
en méme temps, ajouté des échantillons à son envoi.
Livres.
1. Bollettino della Società. geografica italiana. Serie II. Vol. 4,
fasc. 12. Roma 1879 in 8*. De la part de la Société géographi-
que italienne de Rome.
2. Bulletin of the United States geological and geographical Sur-
vey of the territories. Vol. 5. № 3. Washington 1879 in 8°.
De la part de Mr. F. V. Hayden.
3. Carus, J. Victor. Zoologischer Anzeiger. Jahrgang 3. № 46, 47.
Leipzig 1880 in 8°. De la part de Mr. le Prof. Carus.
a
4. Bulletin de l'Académie de médecine. 1879. № 39. 1880. № 2, 3,
5. Paris 1879—1880 in 8°. De la part de l’Académie de medeci-
ne de Paris.
5. Nature. 1880. Vol. 21. № 533, 534, 535. Extra Number. 536, 537.
London 1880 in 4°. De la part de la Rédaction.
6. Anales de la Sociedad cientifica argentina. 1879. Diciembre.
Buenos Aires 1879 in 8%. De la part de la Société scientifique ar-
gentine de Buenos Aires.
7. Bullettino meteorologico dell’ Osservatorio del Collegio Reale
Carlo Alberto. 1879. № 9, 10. Torino 1879 in 8°. De la part de
Mr. Fr. Denza a Turin.
8. Landwirthschaftliche Jahrbücher. Band 8, Ней 6. Berlin 1879
in 8°. De la part du Ministere d'agriculture de Berlin.
9, Bulletin de la Société R. de Botanique de Belgique. Tome 18,
part. 2. Bruxelles 1880 in 8°. De la part de la Société В. de
Botanique de Belgique à Bruxelles.
10. Чернявский, Вл. Пер1одическля явлен1я въ жизни растенй въ
Сухум. Тифлисъ 1879 in 8°. De la part de РАщеиг.
11. Kossmann, Robby. Verzeichniss der Glasphotogramme zur Pro-
jection durch das Scioptikon. Goerlitz 1879 in 4°. De la part
de lV Auteur.
12. Archiv für Naturgeschichte. Jahrgang 41, Heft 6. Jahrgang 46.
Heft 1. Berlin 1875 u. 1880 in 8°. De la part de Mr. le Prof.
Troschel de Bonne.
13. Извьстяя Имп. Русскаго Географическаго Общества. 1879.
Вып. 3. C.-IIerep6. 1879 in 8°. De la part de la Société I. géo-
graphique russe de St-Pétersbourg.
14. Tijdschrift voor indische Taal-Land- en Volkenkunde. Deel 24.
Aflevering 6. Batavia 1878 in 8°.
15. Notulen van de Algemeene en Bestuurs-Vergaderingen. Deel
15, № 2—4. Batavia 1878 in 8°. Les % 14, 15 de la part de la
Société des arts et des sciences à Batavia.
16. Memorie dell’ Accademia delle scienze dell’ Istituto di Bolog-
na. Serie III. Tomo 8, fasc. 1—4. Bologna 1877 in 4°.
17. Rendiconto delle Sessioni dell’ Accademia delle scienze dell’
Istituto di Bologna. Anno Accademico 1877 — 78. Bologna 1878
in 8°. Les № 16, 17 de la part de l'Académie des sciences de Bo-
logne.
Л 1. 1880. 3
18.
19.
20.
21.
22.
23.
24.
25.
28.
29.
30.
31.
Em
Atti della В. Accademia dei Lincei. 1879—80. Serie terza. Tran-
sunti, Vol. 4, fasc. 1. Roma 1880 in 4. De la part de l'Acadé-
mie R. de Lincei à Rome.
Bulletin de la Société géologique de France. 3-ème série. Tome
6-ème, feuilles 34—36. Paris 1879 in 8°. De la part de la Société
géologique de France à Paris.
Kettler, J. I. Zeitschrift für wissenschaftliche Geographie. Band
1, Heft 1. Jahr 1880 in 8*. De la part de Mr. le Rédacteur.
Въстникъ Pocciiickaro Общества покровительства животнымъ.
1879. № 9. № 11 и 12. С.-Петерб. 1879—1880 in 8°. De la part
de la Société protectrice des animaux a St-Pétersbourg.
Bouvier, А. Guide du Naturaliste. 1879. № 12. Paris 1879 in
gr. 8°. De la part de Mr. le Rédacteur.
Росейская Du6xiorpadis. 1879. № 36. 1880. № 1. C.-Ierep6.
1880 in 8°. De la part de Mr. Em. Gartier de St.- Pétersbourg.
Anzeiger der mathem. naturwiss. Classe der K. Akademie der
Wissenschaften in Wien. Jahrgang 1880. № 1, 2. Wien 1880 in
8*. De la part de l’Académie I. des sciences de Vienne.
Bulletin de la Société Khédiviale de Géographie. N° 6. Le Cai-
re 1879 in 8°. De la part de la Société Khédiviale de Géogra-
phie au Caire.
. De Candolle, Alph. et Casimir. Monographiae Phanerogamarum.
Vol. 2. Araceae. Parisiis 1879 in 8°. De la part de MM. les
Auteurs.
Das Ausland. 1879. №50. 1880. № 2, 8, 5. Stuttgart 1880 in 4°.
De la part de Mr. de Hellwald. |
Труды Общества, Испытателей Природы при Харьковскомъ
Университет$. 1878 г. Tow» 12. Харьковъ 1879 in 8*. De la
part de la Societé des Naturalistes de Kharkoff.
Uzencmia Кавказскато Orxbra Имп. Pyccxaro Географическаго
Общества. Toms 6. № 1. Стр. 1—186. Тифлисъ 1879 in 8°.
Экспедиия Инженера Тосифа Черника для изсл$дован!я BB
техническомъ отношен1и Бассейновъ Ефрата и Тигра. Тиф-
лисъ 1879 in 8°. Стр. 1 — 103. Les № 29, 30 de la part de la
Société I. géographique du Caucase à Tiflis.
Monatsschrift des Vereines zur Befórderung des Gartenbaues.
1880. Januar. Berlin 1880 in 8*. De la part de la Société d’hor-
ticulture de Berlin.
32.
33.
34.
35.
36.
9T.
38.
39.
40.
41.
42.
49.
44.
45.
ee M —
Bulletin of the Museum of Comparative Zoology. Vol. V, X 15,
16. Cambridge 1879 in 8°.
Annual Report of the Curator of the Museum of Comparative
Zoology at Harvard College for 1878 — 79. Cambridge 1879 in
8°. Les Je 32, 33 de la part du Musée de Zoologie comparée
de Cambridge.
Annales de la Société entomologique de Belgique. Tomes 19,
20. Bruxelles 1876—77 in 8°. De la part de la Societé entomo-
logique de Belgique à Bruxelles.
Atti della В. Accademia dei Lincei. 1877—-78. Série terza. Me-
morie. Vol. 2. Roma 1878 in 4°. De la part de l’Académie В. de
Lincei a Rome.
Annales des sciences naturelles. 6-ème série. Botanique. Tome
5, X 6. Paris 1878 in 8°. De la part de Mr. J. Decaisne.
Revue internationale des sciences biologiques. 3-ème année.
№ 1. Paris 1880 in 8°. De la part de Mr. de Lanessan de Paris.
Извьстияя восточно-Сибирскато Orxbua Имп. Русскаго Геогра-
фическато Общества. Tow» X. № 1—2. Иркутекъ 1879 in 4°.
De la part de la Société géographique siberienne d’Irkoutsk.
Gartenflora. 1879. November, December. Stuttgart 1879 in 8°.
De la part de Mr. le Dr. Regel.
Berichte des Naturwissenschaftlich-medizinischen Vereins in
Innsbruck. Jahrgang 1878. Innsbruck 1879 in 8°. De la part de
la Société d'histoire naturelle et de médecine d’Innsbruck.
Annali del Museo civico di storia naturale di Genova. Vol. 14.
Genova 1879 in 8°. De la part du Musée civique d'histoire na-
turelle de Geneve.
Mittheilungen der Schweizerischen entomologischen Gesellschaft.
Vol. V, Heft 9. Schaffhausen 1879 in 8°. De la part de la So-
ciété entomologique suisse à Schaffhouse.
Ynusepcumemcria Usrbcria. 1879. № 12. Kies» 1879 in 8°. De la
part de l’Université de Kieff.
Труды Имп. вольнаго Экономическаго Общества. 1880 rox.
Январь. С.-Петерб. 1880 in 8°. De la part de la Société Impe-
riale libre économique de St-Pétersbourg.
Ciszkiewicz, Therese v. Über die Gährung des schleimsauren
Ammoniaks. Riga 1879 in 8°. De la part de l’Auteur.
46.
48.
49.
50.
51.
52.
58.
54.
55.
56.
57.
58.
59.
Be. | Vs
The Journal of the Anthropological Institute of Great Britain
and Ireland. Vol. 8, № 4. London 1879 in 8°. De la part de l’In-
stitut anthropologique de Londres.
. Zeitschrift der Gesellschaft fiir Erdunde zu Berlin. Band 14,
Heft 3. Berlin 1879 in 8°.
Verhandlungen der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin. Band
VI. № 5, 6. Berlin 1879 in 8°. Les Л 47, 48 de la part de la
Societé de géographie de Berlin.
Bnemuuxs Европы. 1880. Январь. С.-Петерб. 1880 in 8°. De la
part de la Rédaction.
Кат, Е. Entomologische Nachrichten. Jahrgang 5, Ней 17,
18. Putbus 1879 in 8°. De la part de Mr. le Rédacteur.
Atti della Societa Toscana di Scienze naturali. CXIII- CXXXI.
Florenze 1879 in 8°. De la part de la Societe toscane des scien-
ces naturelles à Florence.
Приложене ‘Kb протоколу засфд. Имп. Кавказскаго Медицин-
скаго Общества 16 Мая 1879 г. № 3. Тифлиеъ 1879 in 8°. De
la part de la Societé I. caucasienne de médecine à Tiflis.
André, Ed. Species des Hymenoptéres d'Europe et d'Algérie.
Tome 1. Fasc. 4. Beaune 1880 in 8°. De la part de l’Auteur.
Mittheilungen des Vereins für Erdkunde zu Halle a. S. 1879.
Halle 1879 in 8°. De la part de la Société géographique de
Halle.
Bulletins de la Société d'Anthropologie de Paris. Tome 2, (8
série) fasc. 2. Paris 1879 in 8°. De la part de la Societé d'An-
thropologie de Paris.
Schriften des Naturwissenschaftlichen Vereins für Schleswig-
Holstein. Band 3, Heft 2. Kiel 1880 in 8°. De la part dela So-
ciété d'histoire naturelle pour Schleswig-Holstein a Kiel.
Mittheilungen der K. K. Geographischen Gesellschaft in Wien
Band 22, № 4. Wien 1879 in 4°. De la part de la Société I. В.
géographique de Vienne.
Omuems Кавказскаго Общества Сельскаго Хозяйства. 1879 г
№ 6—7. Тифлись 1879 in 8°. De la part de la Société cauca-
sienne d'agriculture à Tiflis.
Mittheilungen der deutschen Gesellschaft für Natur- u. Völker-
kunde Ostasiens. Heft 19. October 1879. Yokohama 1879 in 4°.
63.
64.
65.
66.
67.
68.
69
e.
10.
71.
72.
73.
— 91:
De la part de la Société allemande pour la connaissance de la
nature et des peuples de l'Est d'Asie а Tokio.
, Der Naturforscher. Jahrgang 13. № 1—6. Berlin 1880 in 4°. De
la part de Mr. le Dr. W. Sklarek.
. Cogels, M. P. et Van Ertborn, O. (le Baron). Mélanges géologi-
ques. Anvers 1880 in 8°. De la part des Auteurs.
. Monatsbericht der K. Preussischen Akademie der Wissenschaf-
‘ten zu Berlin. 1879. November. Berlin 1880 in 8°. De la part de
l'Académie К. des sciences de Berlin.
The medical and surgieal history of war of the rebellion. Part
II. Vol. 1. Medical history. Washington 1879 in 4°. De la part
de l'Office du Chirurgien général des Etats-unis d'Amérique à
Washington.
Journal de l'Ecole Royale polytechnique. Cahier 8—8, 11—14.
16—25. (en tout 19 volumes). Paris an IV—1837 in 4.
Lagrange, J. L. Théorie des fonctions analytiques. Paris an V.
in 4°. Les Л 64, 65 de la part de ’ Ecole polytechnique a Paris.
Hunfalvy, Paul. Literarische Berichte aus Ungarn. Band 1, Heft
1—4. Buda-Pest 1877 in 8°. De la part de Mr. le Rédacteur P.
Hunfalvy.
Записки Имп. Общества Сельскаго Хозяйства Южной Росси.
1879. Ноябрь — Декабрь. Одесса, 1880 in 8°. De la part de la
Société I. d'agriculture du Midi de la Russie à Odessa.
Льсной Журналъ. Годъ X, книжк. 1. С.-Петерб. 1880 in 8°. De
la part de la Société forestière de St.-Pétersbourg.
Отчеть 0 дфятельности Имп. Московскаго Техническаго Учи-
лища за 1877—78 и 3a 1878—79 Академич. года. Москва, 1879—
80 in 8°. De la part de l’Ecole Imp. technique de Moscou.
Smitt, №. А. Mémoires sur les Bryozaires. 1864—70. Stockholm
1865—70 in 8*.
— — Floridan Bryozoa. Part 1 and 2. Stockholm 1872—
73 in 4°. Les № 70 et 71 de la part du Dr. Renard.
Jahresbericht (64-ter) der Naturforschenden Gesellschaft i in Em-
den. 1878. Emden 1879 in 8°.
Kleine Schriften der Naturforschenden Gesellschaft in Emden.
XVIII. Emden 1879 in 4°. Les % 72, 73 de la part de la So-
ciete des Naturalistes d' Emden.
74.
75.
76.
77.
78.
19.
80.
81.
82.
83.
84.
85.
86.
= Во
Journal of the Royal Microscopical Society. Vol. Ш, № 1. Lon-
don 1880 in 8°. De la part de la Société В. de Microscopie à
Londres.
Records of the Geological Survey of India. Vol. XI, part 2, 8.
Calcutta 1878 in 8*.
Memoirs of the Geological Survey of India. Vol. 14 Calcutta
1878 in 8°.
Contents and Index of the first ten Volumes of the Records
of the Geological Survey of India, 1868 to 1877. Calcutta 1878
in 8. Les № 75—77 de la part dé la Société géologique des In-
des à Calcutta.
Proceedings of the asiatic Society of Bengal. 1878. № IX. Cal-
cutta 1878 in 8°. De la part de la Societé asiatique du Bengal
à Calcutta.
Scheibner, W. Zur Reduction elliptischer Integrale in reeller
Form. № II. Leipzig 1879 in 8°. De la part de la Societé Roya-
le saxonne des sciences à Leipzig.
Nuovo Giornale botanico italiano. Vol. XII. № 1. Pisa 1880 in
8°. De la part du Dr. T. Caruel de Pise.
Verhandlungen der Physikal.-Medicinischen Gesellschaft in
Würzburg. Neue Folge. Band 14, Heft 1 u. 2. Würzburg 1880
in 8°. De la part de la Société physico-médicale de Würzbourg.
Записки Уральскаго Общества Любителей Естествознан1я. Toms
5, выпускъ 2. Екатеринбургъ 1879 in 4°. De la part de la So-
ciete ouralienne des amateurs des sciences naturelles d? Ekatherine-
bourg. |
Russische Revue. Jahrgang 1880. Heft 1. St.-Petersburg 1880 in
8°. De la part de Mr. C. Róttger.
Протоколы Засфдан. Общества Русскихъ врачей въ С.-Петер-
6yprb. № 8 и 9. C.-IIrp6. 1879 in 8°. De la part de la Societé
des médecins russes à St-Pétersbourg.
Hse»cmian Петровской Земледфльческой и Лфеной Академ.
lox» второй. Ban. 3-й. Москва, 1879 in 8°. De la part de l’Aca-
démie d’agriculture de Petrovsky Razoumovsky.
Boletin de la Academia nacional de eiencias de la Republica
Argentina. Tomo 3. Entrega 1. Cordova 1879 in 8°. De la part
de l'Académie nationale des sciences de Cordova.
ga
87. Archives néerlandaises des sciences exactes et naturelles. Tome
14, Пуг. 3 et 4 Harlem 1879 in 8°. De la part de la Société
hollandaise des sciences a Harlem.
88. Neues Lausitzisches Magazin. Band 25, Heft 2. Görlitz 1879
in 8°. De la part de la Société des sciences de Gérlatz.
89. Stettiner Entomologische Zeitung. Jahrgang 41. № 1—8. Stet-
tin 1880 in 8°. De la part de la Société entomologique de Stettin.
90. Schrauf, А. Uber Arsenate von Joachimsthal. Leipzig 1880 in
8°. De la part de l’Auteur.
91. Hsencmia и Ученыя Записки Имп. Kasanckaro Университета.
1879 г. Тюль—Августъ. Казань 1879 in 8°. De la part de l'Uni-
versité de Kasan.
92. Bensengre, В. N. Fragment d'un lexique wogoul. Moscou 1880:
De la part de РАщеиг.
Membres élus.
Membre honoraire:
(Sur Ла présentation de MM. Ch-s. I. Renard et Н. A. Trautschold:)
Mr. A. de Lapparent, Président de la Société géologique de
Paris.
Actif: ;
Proposé par MM. H. A. Trautschold et Renard.
Mr. Guill. Harper Twelvetrees.
SÉANCE DU 13 MARS 1880.
Mr. Th. A. Bredichin a présenté ses observations sur Jupiter en
1879. Avec 3 planches.
Mr. Vold. I. Czerniavsky a envoyé un travail sous le titre: , Mate-
rialia ad Zoographiam Ponticam comparatam. , Vermes.“
Mr. Al. D. Dóngingk envoie ses Observations pendant 35 ans sur
l'époque de la floraison des plantes dans les environs de Kichineff.
Mr. J. J. Weinberg présente des Observations météorologiques
ec BM na
faites à Moscou pendant les mois de Janvier—Décembre 1879 avec
le Résumé calculé de la méme année.
Mr. le Prince N. P. Mestschersky envoie une lettre avec les re-
mercimens de la part du Ministère de l'instruction publique à Mr.
Alexandre Iv. Falzfein pour sa généreuse donation de 2000 Rbls
en subvention pour l'impression des travaux de la Société.
La Société Royale de la Nouvelle Galles du Sud en Australie a en-
voyé une liste imprimée où se trouve indiqué l’envoi de ses publi-
cations à notre Société, s'enquiert si on les a toutes reçues et expri-
me le désir de recevoir aussi à l'avenir celles de notre Société.
Mr. M. N. Teploff de St.-Pétersbourg envoie plusieurs exemplai-
res de la 3-ème partie de son travail: ,Pensées sur la structure
des molécules et sur l'affinité chimique.
Mr. Mich. Alex. Mensbier remercie pour sa nomination de memb-
re actif et présente le prix du diplome et la cotisation pour 1880.
Mr. Hans Leder écrit de Eenkoran qu'il est fort occupé de col-
lectionner des objets d'histoire naturelle de ces contrées etqu'entre
autres, comme il l'avait promis antérieurement, il prépare en don
pour la Société une collection des Mollusques du Caucase.
L'Observatoire Royal d'Astronomie de Bruxelles, en envoyant une
notice circulaire relative à la publication qu'il se propose d'entre-
prendre prochainement, d'une bibliographie générale de l'Astrono-
mie depuis l'origine de l'imprimérie jusqu'en 1880, prie d'appeler
lattention de notre Société sur cette publication entreprise à la
seule fin d'étre utile aux Astronomes.
S. Exc. Mr. Edouard Bogd. Lindemann d'Elisabethgrad écrit en-
tre autres que son opinion enoncée d'abord dans notre Bulletin 1872,
X 4, pag. 427 à savoir que le plus grand froid dans ce Gouverne-
ment tombe dans les premiers jours du mois de Février s'est trou-
vé pleinement confirmée car durant cet hiver aussi le grand froid
qui méme tout exceptionnellement, le 4, 5 et 6 de ce mois, il a fait
est monté jusqu'à — 25° Reaum.
Mr. Adolph Senoner de Vienne propose comme membre de notre
Société Mr. le Prof. Dr. François Ardissone, Président de la So-
ciété cryptogamologique de Milan, qui nous а envoyé plusieurs de
ses publications. Mr. Ardissone est tout prêt à contribuer à l'en-
richissement de notre herbier cryptogamique et promet de nous en-
voyer constamment ses publications ultérieures.
ARC) te
Le Secrétariat du Jardin botanique de l'Etat belge annonce par
une circulaire qu'un Congrès de Botanique et d'Horticulture organi-
sé par la Société R. de Botanique de Belgique et par la Société
Linnéenne se réunira à Bruxelles entre le 23—26 Juillet prochain,
en coïncidence avec l'Exposition d'horticulture qui aura lieu à
l'occasion du Cinquantenaire belge,—en y joignant le réglement du
Congrés et l'invitation d'y prendre part.
La direction de la Société des Naturalistes d'Emden annonce le
décès de Mr. le Professeur Prestel, feu notre membre et directeur
de la dite Société. Mr. Prestel est mort le u Février a l’âge de
71 ans.
La Société des Naturalistes de Danzig annonce que Mr. le Dr.
Conwentz, Directeur du Musée provincial de Danzig, a été élu
Secrétaire, en remplacement le feu Professeur A. Menge dé-
4
2
cédé le = Janvier de cette année. Mr. Menge en avait été pendant
40 ans le Secrétaire fort zélé et s’est distingué par la publication
de plusieurs ouvrages concernant l’histoire naturelle.
Mr. le Dr. Kraaiz de Berlin en donnant quelques détails sur le
travail de Mr. le Dr. de Heyden sur un Catalogue des Coléoptères
de la Sibérie que Mr. Kraatz désire publier à frais communs avec
notre Société propose pour notre Bulletin son travail sur les Pe-
nis des Cétonides avec une planche qu’ alors on lithographiera sous
sa direction à Berlin. Le sujet est tout nouveau pour ce groupe et
méme caractéristique pour la distinction des espèces.
Mr. P. Semenow, étudiant du 3-ème cours de la faculté d'histoire
naturelle de l'Université de St.-Pétersbourg désire pour ses travaux
recevoir les Bulletins de la Société qui contiennent des articles de
MM. Chaudoir, Ménétriés, Motschoulsky et Mannerheim.
Mr. le Dr. Jacques Bedriaga de Heidelberg, sur le point de com-
5 s : ;
mencer (le 57 Mars) son voyage d'exploration zoologique et sur-
tout herpétologique aux Cyclades, offre d'exécuter les désirs de
notre Société concernant la communication d'objets de cette. con-
trée surtout pour l'échange des reptiles et des Amphibies asiatiques
et européens.
S. Ex. Mr. Ch-s. Fed. Kessler écrit qu'il n’a pu (pour cause de ma-
ladie) achever jusqu'à ce moment son travail sur les Vertébrés de
la vallée de Salphire qui du reste gráce à son séjour renouvelé
Л 1. 1880. 4
— E =
en Crimée pendant cet été sera ainsi qu'il espère encore beaucoup
complété et enrichi de détails.
Le Vice-Président de la Société annonce que l'Académie des
sciences de Hongrie à Bouda Pest a envoyé la collection de ses
dernières publications scientifiques et qu'elle exprime le désir d'en-
trer en échange mutuel de publications.
Mr. K. A. Bramson d'Ekatherinoslav envoie sa carte photogra-
phique.
Mr. le Dr. Richard Schombourg, Directeur du Jardin botanique à
Adélaide en Australie, remercie de sa nomination comme membre de
la Société et envoie sa carte photographique.
Mr. К. Г. Bramson d’Ekatherinoslav en ce proposant de faire
une excursion en Crimée afin de rassembler les Hyménoptères, les
Diptéres et les Hemyptéres de cette contrée voudrait la faire aux
frais de notre Société.
Mr. Al. Karp. Becker de Sarepta écrit qu'il va entreprendre au
mois de Mai un nouveau voyage d'exploration au Daghestan.
Mr. Robert Damon a, envoyé sa carte photographique.
L'Institut central de Météorologie à Boudapest envoie ses ob-
servations météorologiques magnétiques faites pendant le mois de
Février à Bouda-Pest.
Mr. le Vice-President annonce la mort (le 9 Mars) de feu notre
membre honoraire À. A. Selenoi.
Mr. M. A. Menzbier remercie de sa nomination de membre actif
et remet la cotisation pour 1880 avec le prix du diplome.
Mr. le Prof. Th. A. Bredichin a parlé sur la Cométe de l'année
1780. Aprés avoir rappelé les 3 types repulsifs du soleil Mr. Bre-
dichin а exposé les faits qui permettent de rapporter cette Comète
au second de ces types.
Mr. N. Sévertzow a fait une communication de ses observations
sur quelques phénoménes périodiques da la vie des oiseaux de la
province de Ferghánah et du Pamir: leur passage d'automne et de
printemps par ces régions, et leur hivernage dans le Ferghanah;
phénoménes qu'il a étudiés pendant son dernier voyage (1877—79)
dans l'Asie centrale. Ces observations complétent essentiellement
celles que M. Sévertzow a faites à ce sujet pendant ses précédens
voyages au Turkestan, et conjointement avec ces dernières, comblent
ume lacune trés-considérable qui existait jusqu'à présent dans notre
por ont
connaissance de la migration des oiseaux en Asie. En effet, en de-
hors des observations de М. Sévertzow, dans l'Asie intérieure, nous
ne eonnaissons sur cet objet que les régions qui bordent le continent
asiatique: quelques parties de la Sibérie (par MM. Middendorf,
Schrenk, Radde, Dybowsky) de la Chine (Swinhoe, David, Prjeval-
sky), de l'Inde et de la Perse (Hume et Blanford).
Lettres de remercimeus pour l'envoi des Bulletins et Mémoires de
la part de Son Altesse Imp. le Prince d'Oldenbourg, de LL. Exc.
Ed. Г. Regel et Ed. Bogd. bindemann, dé MM. А. К. Becker et
Ferd. E. de Herder, des Universités de Dorpat, Клей et d'Odessa,
de la Société I. géographique russe de St.-Pétersbourg, de la Di-
rection des Mines du Caucase à Tiflis, de l’Institut forestier de
St.-Petersbourg, du Jardin botanique de Varsovie, des Sociétés d’hi-
stoire naturelle de St.-Pétersbourg et de Jaroslav, des Sociétés des
médecins de St.-Pétersbourg et de Vilna, de la Société 1. économi-
que de Kazan et de la Société d’acclimatation de Moscou, de la
part de l'Académie I. des sciences de Vienne, de la Société zoologi-
que de Londres, de la Société des Naturalistes de Batavia, de la
Société Royale de Melbourne et du Départemeut d'agriculture de
Washington.
Mr. Menzbier a exposé ses observations cóncernant une nouvelle
espèce de Francolin, Tetrao griseiventris du district de Tcherdyno.
Pour compléter le personnel du Conseil de la Société ont été élus
unanimement membres du Conseil Mr. J. A. Borsenkow et N. A.
Sévertzow qui y ont exprimé leur consentement.
DONS.
Livres offerts.
1. Memorie dell’ Accademia d>lle*scienze dell’ Istituto di Bologna.
Serie 3, tome 9, fasc. 1, 2. Bologna 1878 in 4°. De la part de
l'Académie des sciences de Bologne.
2. Petermann’s, А. Mittheilungen. Band 26. (1880) № 1. Gotha
1880 in 4°. De la part de Mr. Justus Perthes de Gotha.
3. Landwirthschaftliche Jahrbücher. Band IX. (1880.) Heft 1. Ber-
lin 1880 in 8°. De la part du Ministère prussien d'agriculture à
Berlin.
4. Haencmia Имп. Pycckaro Географическато Общества. 1879.
-1
10.
11.
12.
17.
18.
c RS
Bum. 4. С.-Петерб. 1879 in 8°. De la part de la Societé I. de
géographie a St.- Petersbourg.
. Das Ausland. 1850. № 6, 7, 8, 9, 10. Stuttgart 1880 in 4°. De la
part de Mr. de Hellwald.
. Der Naturforscher. 1880. № 7, 8, 9, 10, 11. Berlin 1380 in 4°.
De la part de Mr. Sklarek de Berlin.
. Carus, Victor. Zoologischer Anzeiger. Jahrgang 3. №48, 49, 59.
Leipzig 1880 in 8°. De la part de Мг. le Dr. Carus.
. Bulletin de PAcadémie de médecine. 1880. № 6, 7, 8, 9. Г. is
1880 in 8°. De la part de l'Académie de médecine de Paris.
. Bulletin de la Société géologique de France. 1879. X 4. feuilles
13—17. Paris 1830 in 8°. De la part de la Société géologique de
France à Paris. ;
Entomologische Nachrichten. 1889. № 3, 4, 5, 6. Putbus 1880 in
8°. De la part de Mr. le Dr. F. Katier à Putbus.
Sitzungs-Berichte der Gesellschaft Naturforschender Freunde
zu Berlin. Jahrgang 1879. Berlin 1879 in 8°. De la part de 12
Société des amis d'histoire naturelle de Berlin.
i3
Отчетъ Кавказскаго Общества Сельскаго Хозайства. 1879. № 10.
Тифлисъ 1879 in 8°. De la part de la Société d'agriculture Cau-
casienne a Tifls.
. Revue internationale des sciences biologiques. Année 3. X 2.
Paris 1880 in 8°. De la part de Mr. de Lanessan à.Paris.
. Въстникь Еврогы. 1880, № 2. С.-Петерб.` 188) in 8°. De la
part de Mr. le Rédacteur.
. Денинкт, А. Отрывки изъ руководства къ разведеню и co-
держав1ю плодовыхъ деревьевъ и пр. № 3. Вишиневъ 1880 in
12°. De la pert de РАщеиг.
. Nature. 1880. № 538, 559, 540, 541. Lindon 1880 in 4. De la
pert de la Rédaction.
Anzeiger der К. Akademie dcr Wissenschaften in Wien. Jahr-
gang 1880. № 3, 4. Wien 1889 in 8°. De la pot de l'Académie
I. des sciences de Vienn ..
Anales de la Sociedad cientifica argentina. 1880. Entrega 1.
Buenos Aires 1880 in 8°. De la part de la Societé scientifique
argentine de Buenos Aires,
19.
20.
21.
22.
jos:
29.
90.
91.
Журналь Министерства Народнаго ПросвЪщенля. 1850. Янвазъь,
Февраль. С.-Петерб. 1880 in 8. De la part de la Rédaction.
Lyman, Theod. Ophiuridae and Astrophytidae of the , Challen-
ger“ Expedition. Part II. Cambridge 1879 in 8°.
Peirce, Benj. and Patterson, Carl. P. List of dredging stations
occupied by the United States coast survey steamers , Corwin“
„Bibb“ from 1867 to 1879. Cambridge 1879 in 8°. Les M 20, 21
de la part dw Musée de Zoologie comparative de Cambridge.
Atti della Società Toscana di Scienze Naturali. Processi verba-
li. 11. Gennaio 1880 in 8°. De la part de la Société toscane des
sciences naturelles de. Pise.
Записки Влевскаго Общества Естествоиспытателей. Томъ 6.
Выпускъ 1. В1евъ 1879 in 8°.
. Указатель Русской Литературы по Математик, чистыхъ и
прикладныхь естественныхъ наукъ за 1878 г. Kies» 1879 in
8°. Les № 23 et 24 de la part de la Société des Naturatistes de
Kieff.
. Bullettino della Società entomologica italiana. Anno undecimo.
Trimestre 4. Firenze 1880 in 8°.
. Adunanzu III. 21 Décembre 1879 in 8%, Les M 25, 26 de la
part de la Société entomologique italienne de Florence.
. Bouvier, À. Guide de Naturaliste. Année 2. № 1, 2, 3. Paris
1880 in 8°. De la part de Mr. le Rédacteur.
. Annuario della Società dei Naturalisti in Modena. Anno 13,
Dispensa 3, 4. Modena 1879 in 8°. De la part de la Société des
Naturalistes de Modene.
Bollettino della Soeietà geografica italiana. Anno 14. Serie 2.
Vol. 5, fasc. 1. Roma 1889 in 8°. De la part de la Société géo-
graphique de Rome.
Ranke, Тов. Die Х allgemeine Versammlung der deutschen
Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte
zu Strasburg am 11—13 August 1879. München 1879 in 4. De
la part de la Société allemande d’Anthropologie, d'Ethnologie et
préhistorique à Munich.
Verhandelingen rakende den Natuurlisken en Geopenbaarden
Godsdienst door Teylers Gadgeleerd Genoctschap, Nic uwe Se-
rie. Achtste Deel. Haarlem 1880 in 8°. De la part du Musée
Teyler à Harlem.
32.
38.
34.
96.
38.
39.
40.
41.
42.
43.
= 190 ——
Memorie della Società degli spettroscopisti italiani. 1879. Dis-
pensa 9. Palermo 1879 in 4°. De la part de Mr. P. Tacchini à
Paierme.
Извьстия и Ученыя 2anucku Имп. Казанскато Университета.
1879. Сентябрь — Октябрь. Ноябрь — Декабрг. Казань 1879 in
8°. De la part de l'Université de Kazan.
Videnskabelige Meddelelser fa Naturhistorisk Forening i Kjo-
benhavn for Аагепе 1877—78. Kjobenhavn 1877 — 78 in 8. De
la part de la Société des sciences de Copenhague.
. Sitzungsberichte der physikalisch-medicinischen Societät zu Er
langen. Heft 11. Erlangen 1879 in 8°. De la part de la Société
physico-medicale d' Erlangue.
Sitzungsberichte der mathematisch-physikalischen Classe der K.
b. Akademie der Wissenschaften zu München. 1879, Heft 3.
München 1879 in 8°. De la part de l'Académie R. des sciences
de Munich.
. Denkschriften der K. Akademie der Wissenschaften. Mathem.
naturwiss. Classe. Band 39. Wien 1879 in 4*.
Sitzungsberichte der K. Akademie der Wissenschaften. Mathem.
naturw. Classe. Band 77, Heft 5. Band 78, Heft 1, 2. Erste
Abtheilung. Wien 1878—79 in 8°.
Zweite Abtheilung. Band 77, Heft 4, 5. Band 78, Heft 1, 2. Wien
1878—79 in 8°.
Dritte Abtheilung. Band 77, Heft 1—5. Band 78, Heft 1 —5.
Wien 1878—79 in 8°. Les „№ 37—40 de la part de l'Académie I.
des sciences de Vienne.
Journal de l'Ecole polytechnique de Paris. Cahiers 26—45. Pa-
ris 1858 — 1878 in 4°. De la part de l'Ecole polytechnique de
Paris.
Vom Rath, G. Vorträge u. Mittheilungen. Bonn 1880 in 8°. De
la part de l'Auteur.
The Proceedings of the Linnean Society of New South Wales.
Vol. 4, part the first. Syndey 1879 in 8°. De la part de la So-
ciété Linnéenne du Sud Wales en Australie.
Tenaoes, М. Н. Мысли o строен1и Молевуль и Химическомъ
сродствЪ. Вып. 1-ый и 3-Й въ 6 экземп. С.-Петерб. 1879 — 80
in 8°. (Литографир.) De /a part de l’Auteur.
45.
46.
45.
48.
49.
50.
51.
52.
53.
54.
55
86.
57.
58.
59.
RO a AQUA
Университетская ИзвЪст!я 1880 № 1. Kien» 1880 in 8°. De la
part de l’Université de Kieff.
Archives néerlandaises des sciences exactes et naturelles. To-
me 14, livr. 5. Harlem 1879 in 8°. De la part de la Société hol-
landaise des sciences a Harlem.
Natuurkundig Tijdschrift voor Nederlandsch-Indié. Deel 38.
Zevende Série. Deel 8. Batavia 1879 in 8°. De la part de la
Société К. des Nuturalistes aux Indes néerlandais a Batavia.
Lantschur, M. F. Zelandia illustrata. Aflevering 1—4. Middel-
burg 1866—76 in 8°.
De Man, J. С. In Memoriam Dr. A. A. Fokker. 1810 — 1878
ele
Verslag van het Verhandelde in de algemeene Vergadering
1874—79. Middelburg 1879 in 8°. Les № 48—50 de la part de
la Societé Zelandaise des sciences a Middelbourg.
Flora. Jahrgang 37. (Neue Reihe). Regensburg 1879 in 8°. De
la part de la Société R. botanique de Ratisbonne.
Въстникь Pocciickaro Общества покровительства Животнымъ.
Толъ 8. № 1, 2. C.-IIerep6. 1880 in 8°. De la part de la Societe
protectrice des animaux a St.-Pétersbour g.
Monatsschrift des Vereines zur Beförderung des Gartenbaues.
1880. Februar. Berlin 1880 in 8°. De la part de la Société d'hor-
ticulture de Berlin.
Brough Smyth, B. The aborigines of Victoria. Vol. 1 and 2.
Melbourne 1878 in 8°. De la part du Gouvernement de Victoria
en Australie.
Philosophical Transactions of the Royal Society of London.
Vol. 168. London 1879 in 4°.
Proceedings of the Royal Society. Vol. 27. № 187—189. Vol. 98.
№ 190, 191. London 1879 in 8°.
The Royal Society 30th November 1878. London 1878 in 4°. Les
Л 55—57 de la part de la Société Royale de Londres.
Procés-verbaux de la Société belge de Microscopie. № 8 et 4.
Bruxelles 1880 in 8*. De la part de la Société belge de Micro-
scopie à Bruxelles.
Лъсной Журналъ. Torn X. Книжка 2. С.-Петерб. 1880 in 8°. De
la part de la Société forestière de St-Pétersbourg.
60.
61.
62.
63.
64.
65.
66.
67.
63.
LR
Memoirs of the geological Survey of India. (Palaeontologica
Indica.) Serie XII. I. Calcutta 1879 inr4.
Records of the geological Society of ‘India. Vol. XT, part 4.
Calcutta 1878 in 8°.
Memoirs of the sss SET of India. Vol. XV, part 1.
Calcutta 1878 in 8°.
Medlicott and Blanford. А Manual of the Geology of India.
Part II. Calcutta 1878 in 8°. Les № 60—63 de la part de la So-
ciete géologique des Indes a Calcutta.
Труды Имп. Вольнаго Экономическато Общества. 1880 г. Фе-
враль. С.-Петерб. 1880 in 8°. De la part de la Société I. libre
économique de St-Pétersbourg.
Proceedings of the asiatic Society of Bengal. 1878. № X. Cal-
cutta 1878 in 8°. De la part de la Société asiatique du Bengal
a Calcutta.
Hankel, W. G. Electrische Untersuchungen. Vierzehnte Abhand-
lung. Leipzig 1879 in 8°. Dela part de la Société К. saxonne
des sciences a Leipzig.
Abhandlungen der К. bóhmischen Gesellschaft der Wissenschaf-
ten. Sechste Folge. Band 9. Prag 1878 in 4°.
Sitzungsberichte der К. böhmischen Gesellschaft der Wissen-
schaften in Prag. Jahrgang 1878. Prag 1879 in 8°. Les M 67,
68 de la part de la Societé В. bohemienne des sciences de Prague.
. Archaeologiai Kózlemények Kötet XII. Budapest 1878 in 4°.
. Magyarorszdgi Régészeti Emlékek. Kôtet Ш. Resz 2. Buda-
pest 1878 in 4°.
. Archaeologiai Ertesitö. Kótet XII. Budapest 1878 in 8".
. Literarische Berichte aus Ungarn. Band 2, Heft 1—4. Budapest
1878 in 8°. Les № 69—72 de la part de l’Académie des sciences
de Hongrie à Budapest.
Nyt Magazin for Naturvidens Kaberne. Binds 22, Heft 4de.
Binds 23, Heft 1 ay 2det. Christiania 1877 in 8°.
. Troms Museums Aarshefter. I. Troms 1878 in 8°.
. Blyit, Axel. Norges Flora. Christiania in 8°.
. Forhandlinger i Videnskabs-Sels Kabet i Christiania Aar 1876
Christiania 1877 in 8°.-
78.
72.
80:
81.
82.
83.
84.
85.
86.
87.
88.
89.
90.
. Sars, G. 0. Mollusca regionis articae Norvegiae. Christiania
1878 in 8°. Les .k 73—77 de la part de Ul Université de Christi-
ania.
Leder, Hans. Beitrag zur Kaukasischen Käfer-Fauna. Wien
1879 in 8°. De la part de i Auteur. d
Bullettino della Società malacologica italiana. Vol. 5. Fogli 11—
15. Pisa 1880 in 8°. De la part de la Société malacologique
italienne de Pise.
Archiv des Vereins der Freunde der Naturgeschichte in Meck-
lenburg. 33-te Jahr. Neubrandenburg 1880 in 4°.
Inhaltsverzeichniss systematisches zu den Jahrgàngen 21 — 30
des Archivs des Vereins der Freunde der Naturgeschichte in
Mecklenburg. Neubrandenburg 1879 in 8°. Les J 80, 81 de la
part de la Société des ames d'histoire naturelle a Neubranden-
bourg.
Русски ВЪетникъ на 1880 г. № 2. Москва 1880 in 8°. De la
part de la Rédaction.
JKypuaas Русскаго Физико-химическаго Общества. Tow» 12, вы-
пуски 1 и 2. С.-Петерб. 1880 in 8°. De la part de la Société
physico-chimique de St-Pétersbourg.
Протоколы Засфдавй Общества Pycckuxp врачей. № 10, 11.
C.-Ierep6. 1880 in 8°. De la part de la Société des médecins
russes à St.-Petersbourg.
Bulletin mensuel de la Société d’acclimatation. 1879. № 12. Pa-
ris 1880 in 8°. De la part de la Société d'acclimatation de Paris.
The Quarterly Journal of the Geological Society. Vol. 86, part 1.
N 141. London 1880 in 8°. De la part de la Société géologique
de Londres.
Bremuuxe Имп. Россе1йскаго Общества Садоводства. 1880. № 1
С.-Петерб. 1880 in 8°. De la part de la Société I. d’horticuliure
de St-Pétersbourg.
La philosophie positive. Année 12-ème. № 4. Paris 1880 in 8°
De la part de Mr. Wyrouboff:
Catalog der Bibliothek des Franzens-Museums der К. К. Gesell-
schaft zur Beförderung des Ackerbaues, der Natur- u. Landes-
kunde. 1—4. Brünn 1864—66 in 8°.
Mittheilungen der К. К. mähr. schles. Gesellschaft zur Beför-
№ 1. 1879. b
91:
92.
93.
94.
95.
96.
97.
ES Les
derung des Ackerbaues, der Natur u. Landeskunde in Brünn.
1879. Brünn 1879 in 4°. Les № 89 et 90 de la part de la Socie-
te I. В. d'agriculture et d'histoire naturelle de Brünn.
Gartenflora. 1880. Januar, Februar. Stuttgart 1880 in gr. 8". De
la part de Mr. le Dr. Regel.
Atti del Reale Istituto d'incoraggiamento alle scienze naturali
economiche e technologiche di Napoli. 24а Serie. Tomo 16.
Napoli 1879 in 4°.
Lavori Accademici del R. Istituto d'incoraggiameuto alle scien-
ze naturali etc. etc. Relazione. Napoli 1880 in 4° Les № 92, 98
de la part de l’Institut R. pour l’encouragement des sciences ma-
turelles etc. a Naples.
Rapport des Opérations de la Commission géologique du Ca-
nada de 1877—78. (Traduction). Les Cartes. De la part de la
Commission géologique du Canada à Montreal.
Marseuil, 5. A. de. L’Abeille. Tome 17. 1879. Paris 1879 in 12°.
De la part de Mr. le Rédacteur.
Mémoires de l’Académie des sciences de Dijon. Série 3. Tome
5. Années 1878—79. Dijon 1879 in 8°. De la part de l’Acadé-
mie des sciences de Dijon.
Damon, Robert. А Supplemrnt to the Geology of Weymouth
and the isle of Portland. London 1880 in 8°. De la part de
РАщеиг.
Mémbre élu.
Actif:
Sur la présentation de MM. Trautschold et Renard:
Mr. Fréderic Ad. Smitt, Professeur à Stockholm.
Liste des livres présentés dans la Séance du 15 №-
1.
vembre 1879.
Bulletin de la Société de Borda à Dax. 4-ème année, 3-ème
trimestre. Dax 1879 in 8°. De la part de la Société de Borda
a Dax.
1
10.
Il.
12.
13.
14.
. Annali del Museo eivico di storia naturale di Genova. Vol. 15.
Genova 1878 in 8°. De la part du Musee civique d’histoire na-
turelle de Geneve.
. Berichte über die Verhandlungen der K. sächs. Gesellschaft
der Wissenschaften zu Leipzig. Math. phys. Classe. 1878. Leip-
zig 1879 in 8°. De la part de la Société R. saxonne des scien-
ces de Leipzig.
. Jahresbericht der Fürstlich Jablonowskischen Gesellschaft in
Leipzig. 1879 in 8°. De la part de la Societé princière Jablonov-
sky de Leipzig.
. Monatsbericht der К. Preussischen Akademie der Wissenschat-
ten zu Berlin. 1879. Juni. Berlin 1879 in 8% De la part de l’Aca-
demie R. des sciences de Berlin.
. Mueller, Ferdinand (Baron). Eucalyptographia. Second Decade.
Melbourne 1879 in 4°. De la part de l’Auteur.
. Landwirthschaftliche Jahrbücher. Band 8. Ней 6 u. Supplement
1. Berlin 1879 in 8°. De la part de la Redaction.
. Bulletin mensuel de PObservatoire météorologique de l'Uni-
versité d'Upsal. Vol. XI. № 1—6. Upsale 1879 in 4°. De la part
de l'Observatoire de l’Université d Upsal.
. Anales de la Sociedad cientifica argentina. 1879. Agosto, Sep-
tembre. Buenos-Aires 1879 in 8°. De la part de la Société scien-
tifique argentine de Buenos- Aires.
Monatsschrifé des Vereines zur Beförderung des Gartenbaues.
1879. September. Berlin 1879 in 8°. De la part de la Société
d’horticulture de Berlin.
Bulletin de la Société géologique de France. 3-e série, tome 7.
Feuilles 7—12 (№ 3). Paris 1879 in 8°. Dela part de la Société
géologique de France à Paris.
Ath della R. Accademia della scienze di Torino. Vol. XIV,
disp. 6. Torino 1879 in 8°. De la part de l'Académie Royale
des sciences de Turin.
Annales de la Société entomologique de Belgique. Tome 2. To-
me 14. Tome 22, trim. 2. Bruxelles 1858 — 1879 in 8°. De la
pari de la Société entomologique de Belgique à Bruxelles.
Actes de la Société Linnéenne de Bordeaux. Vol. 32, livr. 6.
Bordeaux 18:8 in 8*. De la part de la Société Linnéenne de
Bordeaux.
15.
16.
20.
21.
22.
23.
24.
25.
26.
21.
28.
29.
a at
Bollettino della Società geografica italiana. Serie 2. Vol. IV, fasc.
8, 9. Roma 1879 in 8°. De la part de la Société géographique
italienne de Rome.
De Candolle, Alph. et Casimir. Monographiae Phanerogamarum.
Vol. 2. Araceae auctore Engler. Parisiis 1879 in 8°. De la part
de MM. De Candolle.
. Lanessan, J. L. Revue internationale des sciences. 2-de An-
née. № 10. Paris 1879 in 8°. De la part de Mr. le Rédacteur.
. Nuovo Giornale botanico italiano. Vol. XI, №4. Pisa 1879 in
8°. De la part de T. Caruel de Pise.
. Журналь Русскаго Физико-химическато Общества. Toms XI,
Bu. 7. C.-IIerep6. 1879 in 8°. De la part de la Société physico-
chimique russe de St.-Petesbourg.
Russische Revue. Jahrgang 8. Heft 10. St.-Petersburg 1879 in 8°.
De la part de Mr. Ch-s. Röftger.
Transactions and Proceedings of the Royal Society of Victoria.
Vol. XIV. XV. Melbourne 1878 — 1879 in 8. De la part de la
Société Royale Victoria à Melbourne.
Das Ausland. 1879. № 41, 42, 43, 44. Stuttgart 1879 in 4°. De
la part de Mr. de Hellwald de Stuttgart.
Русски ВЪствикъ. 1879. Октябрь. Москва 1879 in 8°. De la
part de la Rédaction.
Nature. Vol. 20. № 521, 523, 524. London 1879 in 4°. De la part
de la Rédaction.
Bulletin de l'Académie de médecine. Série 2. Tome VIII. X 41,
49, 48, 44. Paris 1879 in 8°. De la part de l'Académie de méde-
cine de Paris. |
Sitzungsberichte der mathem. naturwiss. Classe der K. Akade-
mie der Wissenschaften in Wien. Jahrgang 1879. № 19. Wien
1879 in 8. De la part de l'Académie I, des sciences de Vienne.
Carus, Victor. Zoologischer Anzeiger. Jahrgang 2. № 40, 41.
Leipzig 1879 in 8°. De la part de Mr. le Rédacteur Dr. Carus.
Bulletin de la Société des sciences de Nancy. Série 2, tome 4.
fasc. 8. Paris 1879 in 8°. De la part de la Société des sciences
de Nancy. f
Tijdschrift voor Entomologie. Deel 22, Aflevering 3, 4. Sgra-
venhage 1879 in 8°. De la part de la Société entomologique hol-
landaise de Leyde.
30.
31.
32.
33.
34.
39.
36.
9f.
98.
39.
40.
41.
42.
uc p ous
Jahvesbericht der Gesellschaft der Natur- u. Heilkunde in
Dresden. Sitzungsperiode 1878—79. Dresden 1879 in 8°. De la
part de la Société d'histoire naturelle et de médecine à Dresde.
Sitzungsberichte der mathem. physikalischen Classe der K. B.
Akademie der Wissenschaften zu München. 1879. Heft 2. Mün-
chen 1879 in 8°. De la part de l’Académie R. des sciences de
Munic.
Stoppani, Antonio. Carattere marino dei grandi anfiteatre mo-
renici dell’ alta Italia. Milano 1878 in 8°. De la part de l'Au-
teur.
Petermann’s, А. Mittheilungen. aus Justus Perthe's Geographi-
scher Anstalt. Band 25, № 5, 9. Gotha 1879 in 4. De la part
de Mr. Justus Perthes.
Abhandlungen der Naturforschenden Gesellschaft zu Halle. Band
14, Heft 3. Halle 1879 in 4*. De /a part de la Société des Natu-
ralistes de Halle.
Mémoires de la Société de physique et d'histoire naturelle de
Genéve. Tome 28. Seconde partie. Genéve 1878 in 4*. De la
part de la Société de physique «t d'histoire naturelle de Geneve.
Burmeister, H. Description physique de la république argenti-
ne. Tome 5. Lépidoptéres. Partie 1-ème avec l'Atlas in 4°. Bue-
nos-Aires 1879 in 8° et in 4°. De la part de Auteur.
Тех, Gustav v. Zweite Abhandlung über die Wasserabnahme -
in den Quellen, Fliissen u. Strômen. Wien 1879 in 4°. De la
part de lV’ Auteur.
Записки Имп. Общества Сельскаго Хозяйства Южной Poccin.
1879. Май—Тюнь. Одесса 1879 in 8°. De la part de la Société
I. d'agriculture d'Odessa.
Bulletin de la Société belge de Microscopie. 7-ème année.
X 12 et 13. Bruxelles 1879 in 8°. De la part de la Société belge
de microscopie à Bruxdlles.
Русская Библографля. Годъ 1. № 49, 43, 44. OC.-IIerep6. - 1879
in 8°. De la part de Mr. le Rédacteur Em. Gartier.
Dana, J. and E. and Silliman, В. The american Journal of
science and arts. Third series. Vol. 16, № 94—100. New Haven
1878—79 in 8°. De la part de MM. les Rédacteurs.
Журналь Министерства Народнато ПросвЪфщевия. 1879. Октябрь.
С.-Петерб. 1879 in 8°. De la part de la Redaction.
43
44
TN me.
. Mémoires de la Société nationale des sciences naturelles et
mathématiques de Cherbourg. Tome 21. Cherbourg 1877 — 78
in 8°.
. Le Jelis, Aug. Catalogue de la bibliothèque de la Société nat.
des sciences naturelles de Cherbourg. Livr. 2. Cherbourg 1878
in 8°, Les X 43, 44 de la part de la Societé nationale des scien-
ces naturelles de Cherbourg.
45. Mémoires de l’Académie des sciences et Lettres de Montpel-
lier. Section des sciences. Tome 9, fasc. 2. Montpellier 1879
in 4.
— — Section des Lettres. Tome VI, fase. 3. Montpel-
lier 1878 in 4. Les № 45, 46 de la part de i’ Académie des scien-
ces et lettres de Montpellier.
47. Actes de la Société Linnéenne de Bordeaux. Vol. 33, Пут. 1;
48
2. Bordeaux 1879 in 8°. De la part de la Société Linneenne de
Bordeaux.
. Annales de la section des sciences naturelles de l’Académie de
La Rochelle. 1878. № 15. La Rochelle 1879 in 8°. De /a pas:
de l’Académie de La Rochelle.
49. Mémoires de la Société des sciences physiques et naturelles de
Bordeaux. 2 série. Tome 3, Cahier 2. Bordeaux 1879 in 8°. De
la part de la Société des sciences physiques et naturelles de Bor-
deaur. 5
50. The transactions of the Entomological Society of London for
54
==
€
1878. London 1878 in 8°. De la part de la Société entomologique
de Londres.
. The Quaterly Journal of the geological Society. Vol 34, part
4. № 186. London 1878 in 8°
2. List of the Geological Society of London. November 1878. Lon-
don 1878 in 8°. Les . 51, 52 de la part de la Société géologique
.de Londres.
. Bericht (31-ter) über das Museum Francisco-Carolinum. Linz
1879 in 8*. De la part du Musée Franci^co-Caroline de Linz.
. Mémoires de la Société de Biologie pour 1876. Paris 1877
in 8°.
. Compte rendu des séances de la Société de Biologie. 1876. X
1-3. Paris 1876—77 in 8°. Les Л 54, 55 de la part de la So-
c été de Biologie à Paris.
56.
57.
58.
59.
60.
61.
62.
63.
64.
65.
66.
67.
68,
490 =
Proceedings of the Royal Society of Edinburgh. Session 1877 —
78. Edinburgh 1878 in 8°.
Transactions of the Royal Society of Edinburgh. Vol. 28, part
2. Edinburgh 1878 in 4°. Les JE 56, 57 de la part de la Societé
Royale d'Edimbourg.
Transactions of the Zoological Society of London. Vol. 10, part
6, 10, 11. London 1879 in 4°. De la part de la Société zoologi-
que de Londres.
Bulletin de la Société botanique de France. Tome 25. Comptes-
Rendus, feuilles 1—11, et Revue bibliographique D. Paris 1878
in 8°. De la part de la Société botanique de France a Paris.
Annales des sciences naturelles. 6-ème série. Zoologie. Tome 8.
N° 1. Paris. 1878 in 8°.
— — — — — — Botanique. Tome 7. \ 3. Pa-
ris 1878 in 8°. Les Л 60, 61 de la part de la Rédaction.
Comptes-rendus hebdomadaires des séances de l'Académie des
sciences. Tome 88, № 6—9. № 15—17. Tome 89, № 1—3. Paris
1879 in 4°. De la part de l'Académie des sciences de Paris.
Bullettino della Società malacologica italiana. Vol. 5, fogl. 7—10.
Pisa 1879 in 8°. De la part de la Société malacologique de Pise.
Льсной Журналъ. 1879. Енижк. 9. C.-Ilerepó. 1879 in 8°. De la
part de la Société forestière de St.- Pétersbourg.
Gartenflora 1879. September. Stuttgart 1879 in 8. De la part
de Mr. le Dr. Regel de S.-Pétersbourg.
Proceedings of the Royal irish Academy. Ser. 2. Vol. 3. X 1,
2. Dublin 1877—78 in 8".
The transactions of the Royal irish Academy. Vol. 26. Science.
№ XI — XVII. Dublin 1878 in 4°. Les J& 66, 67 de la part de
l'Académie Royale irlandaise de Dublin.
69, 70. Westwood, J. О. An adress read before the entomologi-
cal Society of London on the 1874, 1877 and 1878. London
1874—78 in 8°.
11—89. Westwood, J. О. Differentes articles entomologiques (19 №.)
90.
London 1871—78 in 8°. Les № 66—89 de la part de l Auteur.
The Proceedings of the Linnean Society of New South Wales.
Vol. 2, part the fourth. Sydney 3878 in 8°. De la part de la
Société Linnéenne а Sydney.
91.
93.
94.
99.
100.
101.
102.
103.
104.
=
Proceedings of the asiatie Society of Bengal. 1878. X 3 — 6.
Calcutta 1878 in 8’.
. Journal of the asiatic Society of Bengal. Vol. 47, part 2. № 1,
2. Calcutta 1878 in 8°. Les № 91, 92 de la part de la Société
asiatique du Bengale à Calcoutta.
Jaarbock van de Koninkl. Akademie van Wetenschappente Am-
sterdam voor 1877. Amsterdam 1878 in 8°.
Verslagen en Mededeleelingen der K. Akademie van Weten-
schappen. Afdeeling Letterkunde. Tweede reeks, 7 Deel. Amster-
dam 1878 in 8".
— — Afdeeling Natuurkunde. Tweede reeks, Deel XII. Am-
sterdam 1873 in 8°.
. Processen-Verbaa] van de gewone Vergaderingen der К. Aka-
demie der Wetenschappen 1877 ,,. Amsterdam 1878 in 8°.
. Liyllia aliaque poemata. Amstedolami 1878 in 8°. Les № 93 —
97 de la part de l’Académie Royale des sciences à Amsterdam.
. Meinorie della Reale Accademia delle scienze di Torino. Serie
seconda. Tomo 30. Torino 1878 in 4'. De la part de l'Académie
В. des sciences de Turin.
Брока, Il. Аптропологическля Таблицы для Крантологическихъ
и Кефалометрическихъ вычислев1и. Вып. 1. Переводъ А. I.
Богданова. Москва 1879 in 4°.
Усовъ, M. Наблюден1я надъ развит1емъ головоногихъ Моллюс-
ковъ. Москва 1879 in 4°.
Извъстия Имп. Общества Любителей Естествознав1я m проч.
Tour 34, вып. Г. Пугеч. Федченко. Ленточные. Москва, 1879
in 4°. Les „№ 99—101 de la part de la Société I. des amis d'hi-
stoire naturelle, d' Anthropologie et d’Ethnographie à Moscou.
Протоколы Физико-медицинскаго Общества за 1878 rogs. Mo-
ckBa 1879 in 8'. De la part de la Société physico-médicale de
Moscou.
Физико-химическая изслЪдован1я почвы и подпочвы чернозем-
ной полосы Европейской Pocciu. Вып. 1. С.-Петерб. 1879 in 8°.
Труды Имп. вольнаго Экономическаго Общества. 1879. Томъ
3-14, вып. второй. С.-Петерб. 1879 in 8°. Les № 103 et 104 de
la part de la Société I. libre économique de St-Pétersbourg.
105.
106.
107.
108.
109.
118.
114.
115.
116.
117.
Rt A
Memorie della Società degli spettroscopisti italiani. 1879. Dis-
pensa 7. Palermo 1879 in 4°. De la part de Mr. P. Tacchini.
Mittheilungen der deutschen Gesellschaft für Natur- und Völ-
kerkunde Ostasiens. Heft 18. Yokohama 1879 in 4°. De la part
de la Société allemande pour la connaissance de la nature et
des peuples de l'Est l’Asie à Yokohama.
Publications de l’Institut Royal Grand Ducal de Luxembourg.
Section des sciences naturelles. Tome 17. Luxembourg 1879 in
8°. De la part de l’Institut R. Grand Ducal de Luxembourg.
Annales de l'Observatoire de Moscou. Vol. 6, livr. 1. Moscou
1879 in 4°. De la part de Mr. Th. Bredichzn.
Вильде, Г. Отчеть по Главной Физической O6cepsaropis. 3a
1877 и 1878 годы. C.-Ilerep6. 1879 in 8°. De la part de Mr.
Wilde.
. Университетекя ИзвЪетя. 1879. № 9. Kies» 1879 in 8^. De la
part de l’Université de Kieff.
. Revue scientifique. 1879. № 33—36. Neuv. année. № 1—4. Paris
1879 in 4°.
. Revue politique et litéraire. 1879. № 33—36. Neuv. année. №1—
4. Paris 1879 in 4°. Les J 111 et 112 de la part de MM. les
Redacteurs.
Neues Jahrbuch für Mineralogie, Geologie u. Paläontologie.
Jahrgang 1879. Ней 5, 6 u. 7. Stuttgart 1879 in 8. De la part
de la Rédaction.
Mittheilungen des Vereins für Aerzte in Steiermark. Vereins-
jahr 1878. Graz 1879 in 8°. De la part de la Société des méde-
eins de Graz.
Bulletin of the United States geological and geographical Sur-
vey of the territories. Vol. V, Number 1. Washington 1879 in 8°.
Hayden, Е. V. Catalogue of the publications of the U. 5. geo-
logieal and geographical Survey of the territories. Third edi-
tion. Washington 1879 in 8°. Les J 115, 116 de la part de Mr.
Hayden de Washington.
Proceedings of the American Association for the advancement
of science. Vol. XXVII. 1878. Salem 1879 in 8°. De la part de
l'Association américaine pour l'avancement des sciences à Was-
hington.
№ 1. 1880. 6
118.
119.
120.
121.
122.
125.
124.
126.
127.
128.
129.
130.
131.
вы,
Annual Report of the board of regents of the Smithsonian In-
stitution for the year 1877. Washington 1878 in 8°. De la part
de V Institut Smithson de Washington.
Barrande, Joachim. Brachiopodes. № 116 — 153. Prague 1879.
An 32. t
— — Système silurien du centre de la Bohème. 1 Partie.
Vol. 5, avec un Atlas de 153 planches. Prague 1879 in 4°. Les
Ле 119 et 120 de la part de РАщеиг.
Usewcmia Петровской Земледфльческой и JbcHoï Академ.
Годъ 2-0й, выпускъ 2-ой. Москва’. 1879 in 8°. De la part de
l'Académie agricole et forestière de Petrovsky Razoumovsky.
Atti della R. Accademia dei Lincei anno 275. Serie terza. Me-
morie delle classe di scienze fisiche, matemat. e naturali. Vol.
2. Disp. 2. Roma 1878 in 4. De lu part de l’Académie R. de
Lincei à Rome.
Протоколь ЗасЪдан. Имп. Кавказскаго Медицинскато Общест-
ва. Годъ 16. № 4—7. Тифлисъ 1879 in 8°.
Умисса, A. 8. и Ушаковз, H. Н. О ДифтеритЪ. Тифлисъ 1879
in 12°. Les Ae 123, 124 de la part de la Société caucasienne des
medecins à Tiflis.
. Celoria G. e Lovenzoni, G. Resoconto delle operazioni faite a
Milano ed a Padova nel 1875 per determinare le differenze di
Longitudine fra gli Osservatori astronomici di Milano, Padova,
Vienna e di Monaco. Milano 1879 in 4*. De la part de l'obser-
vatoire Royale à Milan.
La philosophie positive. Année 12-ème. № 3. Paris 1879 in 8°.
De la part de Mr. Wyrouboff.
Bullettino meteorologico dell’ Osservatorio in Moncalieri. Vol.
14, № 6. Roma 1879 in 4°. De la part de Mr. Denza à Rome.
Варшавекя Университетская ИзвЪст1я 1879. № 3. Варшава 1879
in 8°. De la part de l’Université de Varsovie.
Bnemnuxs Европы. 1879, Ноябрь. С.-Петерб. 1879 in 8° De la
part de la Rédaction.
Bouvier, A. Guide du Naturaliste. 1-ème année. №8 et 9. Paris
1879 in 4°. De la part de Mr. le Rédacteur Bouvier a Paris.
Archives néerlandaises des sciences exactes et naturelles. To-
132.
133.
134.
135.
136.
137.
138.
139.
140.
141.
142.
143.
144.
145.
BU a.
me 14, livraison 2. Harlem 1879 in 8°. De la part de la Societe
hollandaise des sciences а Harlem.
Nederlandsch Meteorologisch Jaarbock voor 1878. Eerste Deel.
Utrecht 1879 in 4°. De la part de l’Institut В. météorologique
d? Utrecht. N
Schriften der Universität zu Kiel aus dem Jahre 1878. Band
95. Kiel 1879 in 4°. De la part de l’Université de Kiel.
Schomburgk, Richard. On the Urari: The deadly Arrow-Poison
of the Maeusis. Adelaide 1879 in 8°.
— — Qn the naturalised weeds and Other Plants in
South Australia. Adelaide 1879 in 8°. Les /№ 134, 135 de la part
de РАщеиг.
Vierteljahrsschrifé der Naturforschenden Gesellschaft in Zü-
rich. Jahrgang 23. Heft 1, 2. Zürich 1878 in 8*. De /a part de
la Société des Naturalistes de Zurte.
Записки Имп. Харьковскаго Университета. 1878 г. T. 2. Xaps-
ковъ 1879 in 8*. De la part de l'Université de Kharkoff.
Entomologische Nachrichten. Jahrgang 5. Heft 21, 22. Putbus
1879 in 8°. De la part de Mr. le Rédacteur Dr. Е. Katter.
Memorie dell’ Accademia delle scienze dell Istituto di Bolog-
na. Serie 3, tom. 1, fasc. 1. Bologna 1879 in 4*. De la part de
l'Institut de Bologne.
Atti della Societa italiana di scienze naturali. Vol. 19, fasc. 4,
fogli 25—32. Milano 1877 in 8°. De la part de la Société italien-
ne des sciences naturelles à Milan.
Mémoires couronnés et autres Mémoires publiés par l'Acadé-
mie R. des sciences de Belgique. Collect. in 8. Tome 27. Bru-
xelles 1877 in 8*
Bulletins de l'Académie R. des sciences de Belgique. 44-ème
année. 1876. Bruxelles 1876 in 8°.
Annuaire de l'Académie R. des sciences de Belgique. 43-ème
année. 1877. Bruxelles 1877 in 8°. Les JV 141 — 143 de la part
de l'Académie des sciences de Bruxelles.
Giebel, C. G. Zeitschrift für die Gesammten Naturwissenschaf-
ten. 3-te Folge. 1878. Band 3. Berlin 1878 in 8*. De la part de
Mr. le Rédacteur Prof. Giebel.
Namur, A. Tables de logarithmes à 12 décimales jusqu'à 434
MIU А
milliards. Bruxelles 1877 in 8. De la part de V Académie В. des
sciences de Bruxelles.
146. Bulletin de l'Académie I. des sciences de St-Pétersbourg. To-
me 25, feuilles 33—36. St.-Pétersbourg 1879 in 4°. De la part
de l'Académie I. des sciences de St.-Pétersbourg.
Bulletin 1880. РТ.
Tab
aeig ВБахманъ.
orp
"Лит
Bulletin. 1880 PI] 78 ^ }
|
9!
|
Bulletin 1880 PI. Tab. II.
Литотр В.Бахмань
| oe
des. 1880 PL | Tab. III.
1880. РТ,
WELLE TIN
fe
BULLETIN
DE LA
SOCIÉTÉ IMPÉRIALE
DES NATURALISTES
DE MOS CO U.
Tome LY.
№ 2.
Imprimé aux frais de Mr. А. I. Falz-Fein.
MOSCOU.
Imprimerie de l'Université Impériale. (M. Какой.)
1880.
М
»>- д
> < 4 ACA] dy
3 <. Ra ape
r ? p = en pom 2 «
E FESPR AR Y.
\ Dre 7
COUP à as %
^5 ul FETT aye “a
| EET] Y
SOCIÉTÉ IMPÉRIALE
DES NATURALISTES
Publié
sous la Rédaction du Docteur Renard,
ANNÉE 1880.
Tome LV.
Premiére Partie.
(Avec 6 planches.)
MOSCOU.
Imprimerie de l'Université Impériale,
1880.
^ EINIGE BEMERKUNGEN
über
ANDROSAGE FILIFORMIS Retz.
von
Zinger,
Professor an der Univ. Moscau.
(Mit 1 Tafel.)
Androsace filiformis Retz., eine kleine einjáhrige Pflan-
ze, galt lange Zeit dafür, dass sie ausschliesslich nur in
Sibirien gefunden werde; aber seit etwa 30 Jahren ist
es gelungen, sie im europäischen Russland anzutreffen,
und jetzt hat die Zahl der Fundorte so zugenommen,
dass man diese Pflanze für überall in Russland nördlich
von 54* verbreitet halten kann. Da die Beschreibungen
derselben bei den verschiedenen Beobachtern nicht im-
mer übereinstimmend sind und bereits Anlass zu Miss-
verständnissen gegeben haben, auch der Inhalt, welchen
zu vergleichen nicht ohne Interesse ist, sich in vielen
Werken zerstreut findet, so scheint es mir zweckmässig,
ales was über Androsace filiformis Retz. gesagt ist und
№ 2. 1880. 13
— 184 —
was ich auf Grund eines ziemlich reichhaltigen Materi-
als zu prüfen Gelegenheit hatte, hier zusammenzustellen.
Auch den Botanikern, denke ich, wird es nicht gerade
unangenehm sein, die diesem Artikel beigefügte, nach ei-
nem guten Exemplar copirte Abbildung: der Pflanze zu
betrachten.
Die hier besprochene Pflanzenart war schon Gmelin
und Linnée bekannt, wurde aber als selbständige Spe-
cies zum ersten Male vor hundert Jahren erkannt und
beschrieben von Retzius (1742—1821), Professor an der
Universität Lund in seinem Werke Observationes bota-
nicae fasc. lI, Lipsiae 1781, wo wir auf Seite 10 folgen-
des lesen:
«Androsace filiformis foliis ovatis, dentatis, petiolatis,
umbellae radiis capillaribus, corollis calycem campanu-
latum excendentibus. — Eadem. (scil. Androsace septen-
trionalis) foliis petiolatis rotundioribus. Gmel. Fl. Sib. T.
IV. p. 81. tab. 44. f. 4. minus bona. — Radix fibrillosa,
brevis. — Folia radicalia, (proprie radicalia non sunt,
nam caulis, licet brevissimus, adest) petiolata, ovata.
denticulata, glauca. — Scapi 2 — 4, teretes, striati, fili-
forie. ОР polyphylium; foliolis filiformibus
brevissimis. — Umbella simplex, 6 — 16 flora, radiis in-
aequalibus, capillaceis. — Calyx campanulato-pentagonus,
brevissimus. — Corolla alba, parva, calycem tamen limbo
superans, laciniis integerrimis. — Obs. Pro Androsaces
septentrionalis varietate habuit B. Gmelin, ad elonga-
tam retulit Ш. Linné *) ab utraque diversissimam plan-
tam, quam siccam benevolentia Cl. Pallas possideo.»
*) Linné in der Beschreibung der Androsace elongata auf die-
selbe Gmelin's Abbildung hinweist.
LL QUE us.
Obgleich der Verfasser den Fundort nicht erwähnt, so
ist doch, wie es scheint, nicht zu zweifeln, dass die ihm
von Pallas zugeschickten Exemplare aus Sibirien waren;
diese Proben waren ziemlich vollständig und kräftig, hat-
ten 2 — 4 Schäfte und 6 — 16 Blüthen in der Dolde;
zum Theil wohl deshalb äussert sich Retzius auch un-
günstig über Gmelin's Zeichnung, die eine nicht üppig
entwickelte Pflanze darstellt, die übrigens in dieser Ge-
stalt sehr häufig vorkommt. Im Allgemeinen aber muss
man sagen, dass Gmelin's Zeichnung, die technischen
Mangel abgerechnet, ziemlich charakteristisch und natur-
getreu ist und sofort an die Kennzeichen des Originals
erinnert. Diese Abbildung ist unvergleichlich gelungener
und typischer, als die spátere, auf welche man in der Fol-
ge sich gewóhnlich bezog, nämlich Planta V, Tab. 69,
MCX in Reichenbach’s Icones fl. germ. et helv. T. X Vl,
1855; wenn keine Unterschrift da wäre, kónnte man die
dargestellte Pflanze nicht von Androsace septentrionalis
L. unterscheiden. So viel mir bekannt ist, existiren wei-
ter keine Abbildungen von Androsace filiformis Retz.
Da Retzius gute Exemplare vor Augen hatte, so ge-
wahrte er deutlich den scharfen Unterschied zwischen
dieser Art und den beiden anderen, zu welchen Gmelin
und Linné die Pfianze gerechnet hatten. Die von Retzi-
us angegebenen Merkmale dieser Art sind im Allgemei-
nen richtig, aber bei weitem nicht bestimmt und erschó-
pfend genug: das Vorhandensein der Blattstiele und der
Zähne am Blattrande und die Dünnheit der Blüthen-
stiele sind auch einigen Formen von Androsace septen-
trionalis L. eigen. In der Beschreibung wird erwännt,
dass die Schäfte gestreift seien; bei der lebenden Pfian-
ze findet sich diese Besonderheit nicht, bei der getrock-
neten kann man zuweilen leichte, kaum bemerkbare
13°
— 186 —
Streifen wahrnehmen und auch nicht immer. Der wei-
terhin gebrauchte Ausdruck: «Kelch glockenférmig-pen-
tagon» ist übertrieben und zur näheren Bestimmung nicht
geeignet, da gerade bei dieser Art der Kelch rundlich,
fast ohne.alle Spur von Ecken ist, wáhrend er bei A.
septentrionalis L. und A. elongata L. fünf hervortretende
Ecken hat.
In De-Candolle: Prodromus syst. regni veget. (Pars Ш,
1844. Ordo CXX Primulaceae Vent. auctore Duby,
p. 53) findet man eine neue sehr vollstindige und rich-
tige Beschreibung der A. filiformis Retz.
«A. filiformis (Retz. obs. If. p. 10) caulibus nullis, fo-
liis rosulatis ovatis ovato-rotundisve subacutis glaberri-
mis serrato-dentatis petiolatis petiolo limbum subaequan-
te alato, scapis erectis multifloris hinc inde pilosis, in-
vol. minimi pedicellis 20 — 30 brevioris foliolis lineari-
bus acutis, calycis 5-fidi campanulati glaberrimi tubum
aequantis laciniis lanceolato ovatis acutis, corollae limbo
minimo lobis ovato lanceolatis obtusis. © in Sibiria
(Retz.), ad Baikalem (cel. Turezan.!), ad rivulos Alpium
Altaicarum (Patrin!). Gmel. sib. 4. t. 44. f. 4. a.—Cap-
sula scariosa pellucida calyce triplo longior. Semina nu-
merosa. (у. S.)» |
Auf diese Weise fügte Duby zu der Beschreibung von
Retzius folgende sehr wichtige Bemerkungen hinzu: 1)
über die Durchsichtigkeit und Trockenhäutigkeit der Kap-
selwände, 2) über das Vorhandensein von Haaren am
Schaft und 3) über die grosse Menge von Samen. Die
Kapselbildung ist uustreitig eine der deutlichsten Kenn-
zeichen zur Unterscheidung unserer Arten der Androsace.
Dasselbe kónnte man auch von der Samenmenge sagen,
wenn dieses Merkmal bestimmter ausgesprochen ware
und man nicht dieselbe Bemerkung in der Beschreibung
— 187 —
der A. elongata L. (1. .c p. 53) fände, wo jedoch die
Samenmenge verhältnissmässig nicht gross ist, ebenso wie
bei A. septentrionalis L. Die |Beschreibung des Kelches,
als wäre er vollkommen kahl, ist nicht ganz richtig: bei
A. filiformis Retz. stehen die, Haare besonders reichlich
auf der Oberfläche. der jungen Gewebe, verschwinden
aber dann nach und nach; auf den Kelchen wird das-
selbe wahrgenommen: bis zur Blüthenentfaltung kann man
auf ihnen immer solche Härchen bemerken, wie an den
Blüthenstielen, wenn auch nicht in so grosser Menge.
Ich führe hier gelegentlich aus derselben Quelle einige
Bemerkungen über A. septentrionalis L. an, welche die
Wichtigkeit derjenigen Kennzeichen bedeutend entkräften,
die man gewóhnlich als charakteristisch für A. filiformis
Retz. betrachtet. In De-Candolle Prodromus VIII, p. 52 le-
sen wir in der Beschreibung der A. septentrionalis L.:
«... foliis... denticulatis...in petiolum alatum interdum sub-
coarctatis, scapis... junioribus pilosis demum glabris... fo-
lia integra dentata aut pinnatifida,... pedicelli breves aut
elongati...»
Ein wenig von der chronologischen Reihefolge abwei-
chend schreibe ich hier die Diagnose ab aus Turtscha-
ninoff's Flora baicalensi-dahurica 1856. (Vol. II, p. 234):
«Androsace filiformis Retz.—Radice multiplici fibrosa fo-
liorum rosula coronata; foliis petiolatis ovatis oblongisve
denticulatis; pedunculis elongatis capillaribus; corollis ca-
lycem campanulatam vix excedenlibus; limbi laciniis in-
tegerrimis....—Planta tenella, tota glabra, prater peduncu-
los, interdum in speciminibus juvenilibus puberulis. Flo-
res minuti albi. Capsula polysperma. — In humidis fere
ubique. Floret Junio. ©.»
Turtschaninoff bemerkte also Härchen nur an den jun-
gen Blüthenstielen, im Allgemeinen aber beschreibt ( er
die Pflanze als kahl.
— 188 —
In Ledebour’s Flora Rossica (Ш. 1847—1849, p. 21)
ist folgende kurze Beschreibung gegeben:
«A. filiformis (Retz. Obs. Il, р. 10) glaberrima, foliis
oblongis ellipticisve versus basin longe attenuatis serrato
dentatis, pedicellis elongatis capillaribus, corollae caly-
cem excedentis laciniis integerrimis.»
Kaufmann in Mocxoecxaa Флора (1866, p. 404) drückt
sich über diese Pflanze ebenfalls sehr kurz in folgenden
Worten aus:
«Очень походить Ha mpegbiiymüii (A. septentrionalis
L.), но совершенно гладь m слегка блестяпий; листья
черешковые, свЪтло-зеленые, всегда съ зубцами; цвЪто-
ножки тонкя, нитевидныя.— Цв$ты какъ у предыду-
Maro вида.»
In den beiden zuletzt genannten Werken, welche unter
den russischen Botanikern am meisten verbreitet sind, .
wird A. filiformis Retz. im Gegensatz zu De-Candolle's
Prodromus und theils auch zu Turtschaninoffs Flora
baikal.-dahurica als eine vóllig kalile Pflanze bestimmt.
Somit stiessen die Sammler, welche in der Folge diese
Pflanze fanden und daran das Vorhandensein kurzer Drü-
senhaare bemerkten, auf einen Widerspruch in den Be-
schreibungen und waren geneigt, die aufgefundene Pflan-
ze für eine Varietüt, sogar für eine neue Art anzusehen.
Namentlich einen solchen Fall bietet, wie es scheint, die
Art A. neglecta dar, welche Clerc in seinem Artikel:
Plantes de VOural moyen (Bull. 1872. № 2, p. 430)
aufgestellt hat. Die umständliche Beschreibung des Ver-
fassers passi in allen Einzelheiten auf A. filiformis Retz.
mit Ausnahme eines Umstandes, von welchen ich sogleich
handeln werde; es ist hier zum-ersten Mal das Augen-
merk gelenkt auf so wesentlich wichtige Kennzeichen,
wie die Kapselóffnung mit fünf zurückgebogenen Zähnen
— 189 —
und die Verwahrung der eingetrockneten Blumenkrone;
die Kapsel ist warzig genannt, aber sie erscheint nur so
von den durchscheinenden und festangepressten Samen-
körnen. |
Was die Behaarung betrifft, die auch Anlass zur An-
nahme einer neuen Art gegeben, so sagl der Verfasser
folgendes:
«...Les hampes, l'involucre, les pédicelles et les caly-
ces sont plus ou moins couverts des poils glanduleux
très courts entremélés par-ci, par-là de longs poils arti-
culés, non glanduleux, tandis que les feuilles radicales
sont entièrement glabres».
und weiterhin: —
«Cette plante ressemble beaucoup à ГА. fieformis....
Elle se distingue de toutes les espèces décrites par Le-
debour (Fl. ross. Ш. p. 18— 21) à l'exception de ГА.
maxima L. par sa pubescence glanduleuse entremêlée
de longs poils articulés....»
Ausser diesen kurzen Drüsenhaaren, die der A. fili-
formis Retz. eigenthümlich sind, hat Clerc noch längliche
hier und da vorkommende beobachtet; da ich von ihm
gesammelten Exemplare nicht unter der Hand habe, so
kann ich diese Angabe nicht unbedingt verwerfen, halte
sie aber deshalb für sehr zweifelhaft, weil es auch mir
häufig begegnet ist, sehr lange weiche Haare und bis-
weilen in grosser Anzahl zu beobachten; das waren jedoch
Haare, die nicht zur Pflanze gehörten, sondern wahr-
scheinlich durch Weidensamen angesetzt an ihren eigenen
etwas klebrigen Drüsenhaaren hängen blieben; es kann
wohl sein, dass Clerc eben dasselbe beobachtet hat.
Nimmt man noch die kurze Beschreibung in Meins-
hausen's Flora ingrica, 1878, p. 223 hinzu, in welcher
über die Behaarung kein Wort gesagt ist, so hat man
— 190 —
alles beisammen, was über A. filiformis Retz. gedruckt
worden ist. |
Nach Zusammenstellung aller dieser wissenschaftlichen
Ergebnisse finde ich es unnóthig, hier eine vollständige
Beschreibung der Pflanze mitzutheilen; ich beschränke
mich auf den Nachweis nur derjenigen Merkmale, welche
von Ledebour und Kaufmann übergangen und von ande-
ren Verfassern nicht eingehend genug besprochen sind,
aber die man doch als die bestándigen und besten Cha-
rakterzüge dieser Art anerkennen muss, wie ich mich
davon an vielen Exemplaren aus verschiedenen Standor-
ten überzeugen konnte.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind die Besonderhei-
ien bei A. filiformis Retz., auf welche ich die Aufmerk-
samkeit der Leser lenke, dargestellt, und ebenso sind
zum Vergleich die entsprechenden Abbildungen von A.
septentrionalis L. hinzugefügt.
1) Der Kelch bei À. filiformis Retz. ist in Quer-
schnitt fast rundlich; bei À. septentrionalis L. und À.
elongata L. ist er fünfeckig.
2) Die Blumenkrone von A. filiformis Retz. verwelkt
nicht nach dem Verblühen, sondern wird häutig-durch-
sichtig, die Theile derselben biegen sich nach unten und
in diesem Zustande bleibt die kapützenartige Krone bis
zur volien Samenreifung und Kapselspaltung. Bei A.
septentrionalis L. und À. elongata L. welkt die Blumen-
krone, rollt sich zusammen und fallt bald ab.
3) Die reifende Kapsel von À. filiformis Retz. hat
durchsichtize dünnháutige Wände, oben mit fünf kleinen
harten bei der Reife abwärts zurückgerollten Zähnen.
Bei A. septentrionalis L. und - À. elongata L. ist die
Kapsel harthüutig und óffnet sich fast bis auf die Mitte
mit grossen geraden Zähnen.
— 191 —
4) Die Samen bei A. filiformis Retz. sind klein, zwi-
schen 110 und 140, und demgemäss ist der Samenträger
erweitert, breit-ellipsoidalisch. Bei À. septentrionalis L.
sind die Samen viermal dicker, nur bis 20 an Zahl; der
Samenträger ist dünn, beinahe lineal. Bei À. elongata L.
findet fast dasselbe statt.
5) Auf der Zeichnung sind die Haare der drei Arten
Androsace in verschiedenen Altern bei 200-maliger Ver-
grüsserung abgebildet. Die Härchen von À. filiformis
Retz. sind alle drüsentragend und bedecken vorzugsweise
die Oberfläche der jungen Kelche, der Blüthenstiele,
der Hüllblätter und Schäfte, fallen mit der Zeit ab und
werden viel seltener.—Auf den jungen Geweben der A.
septentrionalis L. und À. elongata L. kommen solche
mit der Zeit verschwindende Drüsenhärchen selten vor;
aber hauptsáchlich die Oberfläche dieser Arten ist mit
Haaren anderer Form bedeckt, welche sich mit dem Al-
ter der Pflanze allmáhlig entwickeln. Bei À. septentrio-
nalis L. zweigen sie sich wie Hirschgeweihe, bei À.
elongata L. vorzugsweise gabelfórmig ab; diese 'Haare
kann man keinenfalls im strengen Sinn sternfórmig nennen.
Androsace filiformis Retz. ist ausser in Sibirien, wel-
ches in seiner ganzen Ausdehnung die längst bekannte
Heimath dieser Pflanze ist, auch im europäicshen Russland
verbreitet, wo sie an feuchten Stellen in Wäldern wächst
und blüht von der Mitte Mai bis August. Bis jetzt ist
sie an folgenden Orten gefunden worden: in Kasan ‘),
Wjatka ?), Nishni-Nowgorod (Distr. Nischni-Nowgorod und
*) Claus: Lokalfloren d. Wolgagegenden. 1851. pp. 38, 127.—
Мартьяновъ: Mamepiaaw для фл. вост. краз Pocciu. 1874.
?) Herder: Plantae Raddeanae (Тр. Имп. C.-IIerep6. Бот. Сада
I, 2, 1872, р. 406.)
— 192 —
Ardatoff) *), Jaroslaw *), Twer (Distr. Subzoff, Torshok,
Staritza) ), Petersburg ‘), Smolensk (Distr. Gshatzk) 5),
Moskau *) und Tula (Distr. Tula) *). Gegenwärtig ist nicht
weit von Tula (Щегловская 3acbka) der südlichste Punkt,
wo die Pflanze sich findet, aber nach der dort auftre-
tenden Menge und üppigen Entwickelung von A. filiformis
Retz. zu schliessen, ist kein Grund anzunehmen, dass sie
nicht auch südlicher angetroffen werde. Dagegen ist aus
Meinshausen's Beschreibung zu vermuthen, dass die Um-
gegend von Petersburg eine Gränze der Verbreitung un-
serer Pflanze nach Westen sein soll.
‘) Nicht herausgegebene Material. z. Flora d. mittler. Russl.
*) Herposckiäü: Очеркь Ярослазской флоры.
3) Бакунинъ: Сиисокъ uenmx. растен. Тверской флоры. — Auch
nicht herausgeg. Mater. 2. Fl. d. mittl. Rusel.
* Meinshausen: Flora ingrica.
*) Nicht herausgeg. Mater. 2. Fl. d. mittl. Russl.
' Кауфманнъ: Mocxoscxaa флора. — Auch mitgetheilt von
Herrn Melgunoft.
) Кожевниковъи Цингеръ: Ouepre флоры Тульской 1y-
6epuiv. 1880.
ÜBER FISCHZAHNE DES MOSKAUER JURA
von
H. Trautschold.
In № I des Jahrganges 1880 dieses Bülletins ist ein
Artikel des Негги У. Kiprijanoff «über fossile Fische des
Gouvernements Moskau» enthalten, in welchem Zähne
beschrieben werden, die der Verfasser der Gattung Cla-
dodus zutheilt. Sie gehüren indessen nicht diesem genus,
sondern der Gattung Sphenodus an. Agassiz hatte diese
jurassischen Zàhne zuerst zur Galtung Lamna gestellt,
da anfünglich nur die Krone davon ohne Wurzel in sei-
ne Hände kam (Poiss. fossiles Ш 298. t. 37. f. 27 —
29). Aber in seinem tableau général des poissons fossi-
les 1844 führt Agassiz schon zwei Arten aus den «Mar-
nes oxfordiennes: Mont-Vohayes, Pfallingen» als: «Lamna
"(Sphenodus) longidens und Sph. plana» auf. Abbildung
und Beschreibung dieser Zähne sind auch in Bronn und
Römer Lethaea geognostica 1853— 56 IV. p. 440. t. 25’
f. 7. wiedergegeben, und zwar unter dem Namen Sphe-
nodus longidens. Quenstedt sagt schon in der ersten Auf-
lage seines Handbuchs der Petrefactenkunde 1852 p. 172:
Oxyrhina der Juraformation hat Agassiz als Sphenodus
— 194 —
unterschieden. Quenstedt beschreibt ebendaselbst drei
Arten dieser Zähne unter den Namen Oxyrhina macer,
longidens und ornati; aber 1858 beschreibt er dieselben
Zähne schon in seinem «der Jura» unter dem Namen
Sphenodus, und zwar aus den Hamitenthonen des brau-
nen Jura und aus dem weissen Jura « und y, und bil-
det Sph. longidens t. 63. f. 5 ab. Rouillier hat zuerst
Sph. longidens ohne Wurzel unter dem Namen Squalus
(Lamna) Phillipsii erwähnt und abgebildet (Bull. de Mos-
cou 1846. VI, t. B. Г. 6.), aber auf t. Е. f. 1. Bull. de
Moscou 1848 I hat er auch die Abbildung eines Zahns
mit Wurzel gebracht. Ich selbst habe Sphenodus macer
im Bull. de Moscou 1860 IV aus dem Jura von Doro-
gomilov aufgeführt, und ebendaselbst t. 8. f. 23 mit Wur-
zel zur Darstellung gebracht. Eichwald beschreibt Sph.
longidens und macer ebenfalls in seiner Lethaea rossica
p- 1239 — 40 (1865 — 68). Auch in meinem «der Mos-
kauer Jura» ist p. 433 dieser Zähne Erwähnung gethan.
Professor Stschurovsky führt gleichfalls Sphenodus longi-
dens und macer in seiner Uctopia Московскаго бассей-
Ha p. 134. 135 an, zu denen noch durch einen Druckfehler
Sphenodus (statt Sphaerodus) gigas kommt. Ernest Favre
bildet ebenfalls einen wurzellosen Sphenodus longidens
in seiner Schrift «la zone à Ammonites acanthicus» 1877
von Rivandaire ab.
Es ist auffallend, dass alle die genannten Beschreibun-
gen und Abbildungen der erwähnten jurassischen Zähne
der Aufmerksamkeit des Hrn. Kiprijanoff entgangen sind.
Wenn er sie gekannt hätte, würde er gewiss zu dem
Schlusse gekommen sein, dass seine Zähne nicht zu den
Hybodonten gehóren, sondern eine Art Uebergangsform
von den Hybodonten zu den Lamnaceen bilden, die sich
einerseits von den Lamnaceen durch die flache "Wurzel,
— 195 —
andererseits von den Hybodonten durch die scharf von
der matten Wurzel absetzende glatte, glänzende, scharf
zweischneidige und ungestreifte Krone unterscheidet.
In der That, vergleicht man einen der hübschen Cla-
doduszähne, wie sie in unserem oberen Moskauer Berg-
kalk vorkommen (Cladodus lamnoides), mit den in Rede
stehenden jurassischen Zähnen, so springt sogleich in's
Auge, dass wir hier mit einer mehr oder weniger homo-
genen, Wurzel und Krone gemeinsamen, Substanz zu
Шип haben. Wurzel und Krone sind gleichartig mit
Schmelz bedeckt. Ausserdem sind die Cladoduszähne
mit Ausnahme der obersten stumpfen Spitze deutlich ge-
furcht, was bei Sphenodus niemals der Fall ist. Auch
bei Hybodus ist die Krone auf beiden Seiten bis auf die
Stumpfe Spitze gefurcht, ja manchmal gefältelt, wie bei
H. plicatilis von Eislingen, doch bei Hybodus setzt sich
die Krone von der Wurzel schon durch verschiedene
Färbung etwas deutlicher ab, als das bei Cladodus der
Fall ist.
Bei Sphenodus ist die Krone durchaus lamnaartig,
der Hauptzahn ebenso wie die Nebenzähnchen sind mit
glanzendem Schmelz bedeckt; die Spitze ist wie eine Na-
del, die Kanten sind messerscharf und durchscheinend.
Die Wurzel ist flach ausgebreitet, wie bei Cladodus und
Hybodus, aber nicht mit Schmelz bedeckt; Zahnkrone und
Nebenzähnchen setzen daher scharf gegen die Wurzel ab.
Die Krümmung ist stark und meist eine doppelte.
Was die mikroskopische Structur der in Rede stehen-
den jurassischen Zähne anbelangt, so spricht dieselbe
ebenfalls für die Verwandtschaft derselben mit den Squa-
liden und gegen die Zutheilung zu den Hybodonten. Das
geht deutlich aus der Zeichnung des mikroskopischen
Schliffes des Hrn. Kiprijanoff hervor (I. c. t. 1. f. 10.).
— 196 —
Man hat nur die Abbildungen von Agassiz und Owen
mit der Zeichnung des Hrn. Kiprijanoff zu vergleichen,
um über die Sache vóllig klar zu werden. Auf Tafei O.
und P. der Poissons fossiles HI und Owen Odontography
i. 7. befinden sich die Zähne der Lamnaceen, die eine
dem Sphenodus ähnliche Structur zeigen. Auf Tafel M’
dagegen sind die Durchschnitte von Hybodus und Cla-
dodus dargestellt, die überzeugend beweisen, dass unsere
Jurazibne diesen Gattungen nicht angehören können. Na-
mentlich legen die schónen Figuren 1. und 2. der citir-
ten Tafel klar, dass die Structur der Hybodontenzähne
sich wesentlich von der Structur der Zähne der lamnoi-
den Fische unterscheidet. Wir sehen nämlich in Figur
5. 1. P. einen Durchschnitt von Lamna elegans, wo die
Struclur in dem abgebildeten Wurzeltheil eine andere ist,
als in der Krone, während der Durchschnitt von Hybo-
dus Mougeoti t. M' sehr gut darstellt, dass dasselbe gleich-
artige Gewebe sich in Krone und Wurzel vertheilt. Auch
in meiner Abhandlung «die Steinbrüche von Mjatschkowa»
befindet sich auf t. 2. f. 2. die Abbildung eines Dünn-
schliffs von Cladodus lamnoides, der mit der Zeichnung
des Hrn. Kiprijanoff nicht in Einklang zu bringen ist.
Was schliesslich die einzelnen Figuren der von Hrn.
Kiprijanoff auf Tafel 1. abgebildeten Zähne anbetrifft, so
bin ich der Meinung, dass f. 1. der Species Sphenodus lon-
gidens Ag. angehórt, f. 2. 3. 5. 6. 7. 8. 9. dem Sph. ma-
cer Qust.—f. 4. dürfte eine Species der Gattung Oxyrhina
darstellen, da die Nebenzähne fehlen, aber die zwei Wur-
zeln der lamnoiden Zähne vorhanden sind. Die als Ich-
thyodorulithen verzeichneten Bruchstücke f. 12. 13. 14.
sind mir im Moskauer Jura noch nicht vorgekommen,
und enthalte ich mich darüber des Urtheils. Notidanus
mierodon Ag. f. 15. 16. stammt jedenfalls, wie auch Hr.
Au, 07 et
Kiprijanoff vermuthet, nicht aus dem Moskauer Jura; das-
selbe dürfte auch in Betreff des Oxyrhina-Zahns f. 4. der
Fall sein.
Bemerken will ich noch, dass ausser den Zahnen von
Sphenodus auch noch Wirbel im Moskauer Jura vorkom-
men, die der Grósse und Beschaffenheit nach zu urthei-
len, wahrscheinlich derselben Gattung Sphenodus ange-
hóren.
Juli 1880.
BEITRAGE ZUR PILZ-FLORA SIBIRIENS.
Von
Е. von Thümen.
IV.
(I. conf. Bulletin 1877 pag. 128 seq.—II. Bulletin 1878 p. 206 seq.—
III. Bulletin 1880 pag. 72 seq.)
Ich übergebe hiermit die vierte Serie meiner Bestim-
mungen der, in der weiteren Umgebung von Minus-
sinsk gesammelten, Pilze der Oeffentlichkeit. Es sind
meistentheils Funde aus dem Jahre 1879 und man kann
dem, alle Mühsale und Beschwerden nichtachtenden, Ei-
fer des Herrn Martianoff nicht genug Anerkennung zol-
len, wenn man bedenkt, dass er abermals weit über an-
derthalb Hundert verschiedene Formen, darunter zahl-
reiche nova species, eingesammelt hat.
Die erst zum allergeringsten Theile exploitirten hohen
Gebirge südlich Minussinsk, an der Mongolischen Grenze
gelegen, versprechen noch eine enorme Fülle des Inte-
ressanten und des Neuen. Für das laufende Jahr ist eine
grüssere und längere Expedition in jene Alpenregionen
geplant!
— 199 —
Mein hochverehrter und lieber Freund, Herr Professor
Dr. P. A. Saccardo in Padova hat eine Anzahl Species
der Untersuchung unterzogen und seine Bestimmungen
in der «Michelia» Band II. pag. 136 seq. publicirt, doch
habe ich sie auch sämmilich mit in diese Arbeit auf-
genommen. Es sei genanntem Herrn auch an dieser Stel-
le mein herzlichster collegialischer Dank ausgesprochen.
Cladosporiei.
646. Cladosporium herbarum Lk. Obs. mycol. IL. p. 37.
In caulibus emortuis Gentianae barbatae Froel.
in pratis pr. Minussinsk.—(N° 1136.)
647. Cladosporium herbarum Lk. Obs. mycol. IL. p. 37.
Ad Zeae Maydis Lin. culmos putridos p. Mi-
nussinsk. 5. 79.—(№ 1096.)
648. Cladosporium herbarum Lk. Obs. mycol. IL p. 37.
In caulibus fructibusque aridis Hyoscyame nigri
Lin. pr. Minussinsk.—(N® 1103.)
649. Cladosporium herbarum Lk. Obs. mycol. II. p. 37.
In Artemisiae glawcae Lin. caulibus emortuis in
subsalsis pr. Minussinsk.—(N? 1107.)
650. Cladosporium herbarum Lk. Obs. mycol. I. p. 37.
In Helianthi annui Lin. caulibus subputridis p.
Minussinsk.—(Ne 1104.) . l
651. Cladosporium herbarum Lk. Obs. mycol. II. p. 37.
In cirrhis putridis Citrulli vulgaris Schrad. cul-
ti pr. Minussinsk.—(N 1111, 1112.)
№ 2. 1880. 14
— Bp. =
652. Clodosporium herbarum Lk. Obs. mycol. H. p. 37.
In Pulsatillae vulgaris Mill. var. altaicae Ledeb.
foliis et caulibus putris in sylvis frondosis pr. lacum
Dzojewo. 7. 79.—(Ne 1235.)
653. Cladosporium Martianoffianum Thüm. in Bull. Soc.
Natur. Moscou 1880 p. 74.
Ad Populi laurifoliae Ledeb. folia viva langui-
dave pr. Minussinsk. 8.79. (Ne 1250.)—Sporae in hac
planta plerumque cuneatae, interdum fere calceolatae et
ad septa constrictulae.
654. Cladosporium Fumago Lk. Obs. mycol. II. p. 37.
Ad Ribis rubri Lin. folia viva in sylvis pr. fluv.
Bolschaja-Inja. 9. 79.—(Ne 913.)
655. Cladosporium Paeoniae Pass. in Thüm. Mycoth.
univers. no. 670.
In foliis languidis Paeon2ae anomalae Lin. in syl-
vis subalpinis montis «Borus» 7.79.—Hyphae simplices
vel parce ramulosae, septulatae, fuligineae, breves; spo-
rae cylindraceo-fusoideae, denique triseptatae, 15 — 22
mm. long., 6 mm. crass., olivaceo-fuligineae.
Helminthosporiei.
656. Helminthosporium Artemisiae Cda. Icon. fung. IL. p.
13. Tab. 10. Fig. 59.
In Artemisiae glaucae Willd. caulibus emortuis
in desertis pr. Minussinsk.—(N® 1108.)— Specimina val-
de imperfecfe evoluta!
637. Helminthosporium Artemisiae Cda. Icon. fung. Il. p.
13. Tab. 10. Fig. 59.
— 201 —
In caulibus aridis Artemisiae vulgaris Lin. pr.
Minussinsk.—(N° 1106.)
658. Macrosporium Cheiranthi Fr. Syst. mycol. Ш. p. 374.
In Drubae nemorosae Lin. caulibus emortuis in
desertis pr. Minussinsk.—(N* 1182.)
659. Cercospora Victorialis Thüm. nov. spec. — C. caes-
pitibus dense gregariis, amphigenis, punctiformibus, vi-
ride-nigris, maculas suborbiculatas, magnas, vix exari-
das efficiens; hyphis brevibus, erectis, ramosis, dilute fus-
cis, longeseptatis, subcrassis; sporis late fusiformibus,
curvulatis, utrinque acutatis, tri-quinquecellularibus, anu-
cleatis, dilute fuscescentibus, 40 mm. long., 7 mm. crass.—
C. Majanthemi Fuck. Symb. mycol. p. 353 proxima sed
bene distincta.
Ad folia viva Alli victorialis Lin. in sylvis al-
pinis montis «Kerlygan». 7.79.—(№ 1194.)
Aspergillei.
660. Hormodendrum cladosporioides Sacc. in Michelia lI.
р. 148.— Penicillium cladosporioides Fres. Beitr. z. My-
Ко]. p. 22. Tab. 3. Fig. 93—98.
In Paeoniae anomalae Lin. caule putri in sylvis
subalpinis montis «Borus». 7.79.—Hyphae simplices vel
apice parcissime ramulosae, 200 mm. long., 8 mm. crass.,
sursum angustiores, olivaceae, septulatae, deorsum sub-
denticulatae; conidia sublimoniiformia, 4.5—5 mm. long.,
3 mm. crass., continua vel rarius biseptata, olivacea.
661. Aspergillus glaucus Lk. in Linné Spec. plant. с.
Willd. VI. 1. p. 67.
In corio putrido pr. Minussinsk. 9.79.—(№ 831.)
14°
— 202 — -
Trichosporiei,
662. Ramularia Primulae Thüm. in Oest. Botan. Zeitschr.
1878 p. 147.
Ad Primulae macrocalycis Bung. folia viva in
sylvis subalpinis montis «Kerlygan». 7.79.—(N® 1204.)
663. Zygodesmus fulvus Sacc. nov. spec. in Michelia
II. p. 147.—Z. caespitulis aureo-fulvis, varie effusis; hy-
phis intricato-ramosis, 6 mm. crassis, subrepentibus, hinc
inde uno latere subinflatis ibiquae incomplete septulatis,
subfuligineis; sporis globosis, pleurogenis (ut videtur), 8
mm. diam., flavo-fuscidulis, eximie hyalino echinulatis.
In trunco putrido Betulae verrucosae Ehrh. pr.
Minussinsk.
Sporotrichei.
664. Gidium erysiphoides Fr. Syst. mycol. Ш. p. 432.
Ad Cynoglossi officinalis Lin. folia viva in rude-
ratis pr. Schoschino. 6.79— (№ 1188.)
Torulei.
665. Torula herbarum Lk. Obs. mycol. I. p. 19.
Ad culmos putridos Zeae Maydis Lin. cultae pr.
Minussinsk. 5.79.—(N* 1096.)
666. Speira toruloides Cda. Icon. fung. I. p. 9. Tab.
2. Fig. 140.
In frondibus aridis Péeridis aquilinae Lin. in
pratis pr. fluv. Abakan.—(N° 1141.)
Tuberculariei.
667. Tubercularia Pruni Schum. Fl. Saell. II. р. 183.
— 203 —
In Pruni Padi Lin. ramulis emortuis in sylvis
pr. Kotschergyno. 7.79.—(№ 1126.)
668. Tubereularia Ribesii Westd. Les cryptog. d’après
|. stat. nat. p. 119.
In ramulis aridis Rzbes tristis Pall. in lapidosis
montis «Borus.» 6.78.—(N® 742.)
669. Tubercularia cava Cda. Icon. jue II. p. 33. Tab.
14. Fig. 117.
In ramulis emortuis Populi laurifoliae Ledeb.
pr. Minussinsk. 5.79.—(N? 1266.) — Sporae cylindraceae
vel interdum fere subclavulatae, utrinque rotundatae,
anucleatae, hyalinae, 4 — 6 mm. long., 2—5 mm. crass.,
basidiis brevissimis.
Hymenulacei.
670. Leptostroma vulgare Fr. Syst. mycol. Ii. p. 599.
In Cimicifugae foetidae Lin. caulibus aridis in
sylvis pr. Ssamodourowka. 7.79.—(№ 1139.)
671. Leptostroma Sedi Lk. Handb. d. Gewächsk. Ш.
p. 345.
Ad Sedi speciei indeterminatae caules aridos in
pratis pr. Kotschergyno. 7.79—(№ 1127.)
672. Leptostroma herbarum Lk. Handb. d. Gewächsk.
Hl. p. 345.
In caulibus aridis Delphinii cuneati Steven in
pratis pr. Ssamodourowka.—(N? 1143.)
673. Leptostroma hysterioides Fr. Syst. mycol. III. p. 599.
Ad Paeoniae anomalae Lin. caules emortuos in
sylvis subalpinis pr. fluv. Usunschul.—(N® 915.)
J — 904 —
674. Excipula Spiraeae Thüm. nov. spec.—E. perithe-
ciis amphigenis, conico-elevatis, sparsis aut subgregariis,
nitido-atris, nebuloso marginatis; sporis fusiformibus, cur-
vatis, utrinque truncatulis, continuis, pluriguttulatis, hyali-
nis, 26—30 mm. long., 4 mm. crass.—Species valde in-
certa!
Ad Spiraeae thalictroidis Pall. folia viva in cam-
pis siccis arenosis pr. Minussinsk. 9.78.—(N® 1041.)
675. Gloeosporium succineum Saec. nov. spec. in Miche-
lia П. p. 146.—G. acervulis hypophyllis, gregariis initio
epidermide velatis, mox erumpenti-superficialibus, tremel-
loideis, pulvinatis, succineo-aurantiacis; basidiis dense fas-
ciculatis, oblongis, crasse cylindraceis, 40—45 mm. long.,
12—14 mm. сгазз., bi-triseptatis, apice eximie obtusius-
cule papillatis; sporis sphaericis, 15 — 20 mm. diam.,
flavo-aureis.—Num conidia sint bene evoluta vel merae
plasmatis guttulae dijudicare nequeo, ergo de genere
quoque dubium restat!
In pagina inferiore foliorum vivorum Rhododen-
dri chrysanthemi Pall. in monte «Borus.» 6.78.—(N° 762.)
676. Gloeosporium Martianoffianum Thüm. nov. spec. —
G. acervulis hypophyllis, gregariis, punctiformi-irregula-
ribus, liberis, vix elevatis, subdisciformibus, saturate fus-
cis, sine macula; sporis clavatis, simplicibus, basi angus-
tatis, vertice dilatatis truncatisve, anucleatis, 20 — 24
mm. long. 5 — 6 mm. crass., dilute fuscescentibus; ba-
sidiis longis, inaequilateralibus vel nodulosis, subtortuosis
vel inflexis, sporarum colore. — А Gloeosporio Aquile-
giae Thüm. in Bull. Soc. Natur. Moscou 1878 p. 210
characteribus notatis differt.
Ad folia viva Aguilegiae glandulosae Fisch. in
monte «Kerlygan».—(Ne 1222.)
— 205 —
677. Marsonia Potentillae Fisch. in Rabh. Fungi europ.
no. 1857.—Septoria Potentillurum Fuck. Symb. mycol.
p. 96. *)
Ad Potentillae latifoliae Ledeb. folia viva in syl-
vis montosis pr. fluv. Па. 7.79.— (№ 1165, 1164.)
678. Marsonia Atragenes Thüm. nov. spec.—M. acervulis
sparsis, epiphyllis, lenticularibus, vix prominulis, ochra-
ceis in macula subsinuosa, arescendo ochraceo-fusca,
obscuriore marginata; sporis subcylindricis, utrinque ro-
tundatis, rectis vel minime curvatis, medio plerumque
subinflexis et proinde calceiformibus, uniseptatis, saepe
binucleatis, 16—18 mm. long., 6—7 mm. crass., hyalinis.
Ad folia viva Atragenes alpinae Lin. in sylvis
pr. lacum Bulakul. 7.79.—(№ 1227.)
Peronosporei.
679. Peronospora sordida Berk. in Ann. a. Mag. Nat.
Hist. Ser. Ш. VIII. p. 449.
In foliis vivis Scrophulariae altaicae Murr. in
rupestribus montis «Borus», alt. 6000’. 7.78.—( № 1155.)
680. Cystopus cubicus De By. in Ann. sc. nat. 1864.
XX. p. 133.
Ad folia viva Inulae britannicae Lin. in sylvis
pr. lacum Dzujewo. Ваго.— (№ 880.)
Ustilaginei.
681. Ustilago urceolorum Ти. Mem. s. |. fam. Usti-
lag. p. 86.
*) Marsonia Fisch. = Gloeosporii species sporis uniseptatis. Conf.
Saccardo in Michelia I. p. 220.
— 206 —
In ovariis Caricis speciei indeterminatae in syl-
vis pr. fluv. Irba. 7.79.—(№ 398.)
Uredinei.
682. Aecidium reticulatum Thüm. nov. spec.—Aec. acer-
vulis hypophyllis, gregariis, orbiculatim dispositis, palli-
de luteis, mediis, ore continuo, laevi, applanatis; sporis
valde irregularibus, plerumque polygonis, numquam glo-
bosis et regularibus, dense reticulatis, episporio crassis-
simo, hyalinis, 16—32 mm. diam.—Fortasse Uromyce-
tis acutati Fuck. Symb. mycol. p. 64. fungus hymenii-
ferus adhuc ignotus:
Ad folia viva Alliö victorialis Lin., socia semper
Uromycetis acutati Fuck., in sylvis alpiais montis Ker-
lygan. 7.79.—(№ 1196.) |
683. Aecidium Tussilaginis Pers. Syn. fung. p. 209.
In foliis vivis Tussilaginis Farfarae Lin. in hu-
midis ad ripas fluvii Irba. 7.79.—(Ne 1169.)
684. Aecidium Lonicerae Duby Bot. gall. II. p. 906.
Ad Lonicerae altaicae Pall. folia viva in sylvis
alpinis montis Kerlygan. 7.79.—(N* 1208.)
685. Aecidium Grossulariae DeC. Fl. franc. VI. p. 92.
In Ribis rubri Lin. foliis vivis in monte Kerly-
gan. 7.19.—(№ 1162.)
686. Aecidium Bupleuri Ор. Sezn. rostl. cech. p. 111.
In Bupleuri speciei indeterminatae foliis vivis in
sylvis pr. Ssamodourowka. 7.79. —(№ 1172.)
687. Aecidium Libanotidis Thüm. nov. spec.—Aec. pseu-
doperidiis hypophyllis, sparsis, semper orbiculatim dispo-
sitis, parvulis, longe diu clausis, ore dilacerato, pallide
— 201 —
luteis, disco ochraceo; sporis plus minusve globosulis, in-
lerdum compressis, subhyalinis vel pallidissime luteolis,
episporio crassissimo, subtilissime reticulato, 21—24 mm.
diam.
Ad folia viva Libanotidis speciei indeterminatae
in pratis pr. fluv. Irba. 7.79.—(№ 1167.)
688. Aecidium Libanotidis Thüm.
In foliis petiolisque vivis Phloiodocarpi dahurici
Turcz. in sylvis pr. Minussinsk. 6.79.—(№ 1236.)
689. Aecidium Berberidis Gmel. Syst. nat. p. 1473 no. 5.
Ad Berberidis altaicae Pali. folia viva in monte
Korabas. 7.79.—(N* 1232.)
690. Aecidium Primulae DeC. Fl. franc. VI. p. 90.
In foliis caulibusque vivis Primulae sibiricae
Jacq. in pratis subhumidis pr. Ssamodourowka. 5.79. —
(№ 1238.) !
691. Aecidium Statices Desm. Cryptog. France no. 132.
In Statices Gmelini Willd. foliis vivis in deser-
tis pr. Detlowo. 7.79.—(№ 1244.)
692. Aecidium Thalictri Grev. Crypt. Scot. Tab. 4.
In Thalictri petaloidis Lin. foliis petiolisque vi-
vis pr. fluv. 05$ in campis. 7.79.—(N* 1130.)
693. Aecidium Aquilegiae Pers. Icon. fung. pict. IV. p.
58. Tab. 23. Fig. 4.
Ad folia viva Aquiülegiae glandulosae Fisch. in
monte Kerlygan. 7.79.—(№ 1220.)
694. Ceratitium cornutum Rabh. in Botan. Zeitung 1851
p. 450.
Ad Sorbi Aucupariae Lin. folia viva in monte
Kerlygan. 7.79.— (№ 1216.)
=a
695. Puccinia Eriophori Thüm, nov. spec.—P. acervu-
lis epiphyllis, gregariis, submagnis, planis, longitudinali-
ter dispositis, subpulverosis, primo tectis sed demum li-
beris, saturate brunneis; sporis longe clavatis, vertice ba-
sique angustatis, medio constrictis, episporio laevi, sub-
crasso, vertice eximie crassissimo, in cellulis duobos sae-
pe cum nucleis magnis, 50—55 mm. long., 22—24 mm.
crass., fuscis; pedicello aequilongo, subrecto vel arcuatu-
lo, sursum sensim dilatato, 50 — 60 mm. long. 10 mm.
crass., dilute fuscidulo; paraphysibus nullis.
Ad folia emortua Eriophori latifolii Hoppe in
humidis pr. Ssamodourowka. 7.79—(Ne 1171.)
696. Puccinia Allii Rud. in Linnaea IV. p. 392.
In Ali obliqui Lin. scapis et foliis subvivis in
pratis subhumidis pr. fluv. Ujbat. 7.79.—(№ 1202.)
697. Puccinia Cirsii Lasch in Rabh. Fungi europ. no. $9.
Ad Cirsi speciei indeterminatae folia viva in
sylvis subalpinis pr. fluv. Nienia. 8.79.—(Ne 1214.)
698. Puccinia Cirsii Lascn in Rabh. Fungi europ. no. 89.
Ad folia viva Leuzeae carthamoidis DeC. in syl-
vis alpinis montis Kerlygan. 7.79.—(N® 1197, 1198.)
699. Puccinia obtegens Tul. in Ann. sc. nat. 1854. II.
Fungus stylosporiferus = Uredo suaveolens
Pers. Syn. fung. p. 221.
In Cirsii arvensis Lin. foliis vivis in sylvis mon-
tosis pr. fluv. Ба. 7.79.—(N* 1079.)
100. Puccinia Serratulae Thüm. nov. spec.—P. acervu-
lis sparsis, hypo-raro etiam epiphyllis, magnis, verrucae-
formibus, gibboso-prominentibus, induratis, non pulvero-
sis, saturate spadiceis in macula irregularia straminea;
— 309 —
sporis longe clavatis, vertice subacutatis, basi in pedi-
cello angustatis, medio constrictis, episporio laevi, tenui
sed vertice maxime incrassato, pallide fuscidulis, 38 —
50 mm. long. (sine pedicello), 15—16 mm. crass.; pedi-
cello hyalino, subrecto, sursum sensim dilatato, 30 mm.
long., basi 5 mm. crass.—4A Puccinia Cirsii Lasch et
P. obtegens Tul. characteribus notatis toto coelo diver-
sa.—Fortasse Aecidium Cirsii DeC. f. Serratulae Thüm.
in Bull. Soc. Natur. Moscou 1878 p. 213. huc pertinet!
Ad folia viva Serratulae speciei indeterminatae
in pratis humidis pr. fluv. Irba.—7.79.—(N® 1168.)
101. Puccinia vomica Thüm. nov. spec.— P. acervulis
hypophyllis, solitariis, maximis, vomicaeformibus, oblon-
gis vel orbiculatis, valde elevatis convexisve, epidermide
lacerata subtectis, pro parte liberatis, duris, spadiceis;
sporis valde irregularibus, clavatis, vertice plerumque
truncatis, raro subrotundato-truncatis sed semper maxi-
me incrassatis, medio paullulo constrictulis, basi in pedi-
cello angustatis, fuscis, episporio laevi, tenui (excl. ver-
tice), 40—56 mm. long., 16—22 mm. crass., pedicello
longo, arcuato, sursum sensim dilatato, achroo, 20 — 45
mm., plerumque 38 mm. longo, 2.5—10 mm. crasso.—
À Puccinia Saussureae Thüm. in Bull. Soc. Natur. Mos-
cou 1878 p. 214 characteribus notatis valde differt.
In Saussureae speciei indeterminatae foliis vivis
in sylvis alpinis montis Kerlygan. 7.79.—(№ 1499, 1200.)
102. Puecinla Artemisiarum Duby Bot. gall. II. p. 888.
Ad Artemisiae frigidae Willd. folia viva in de-
sertis pr. Minussinsk. 9.79.—(N° 905, 1217.)
103. Puccinia Anthrisci Thüm. nov. spec.—Fungus sty-
losporiferus aut in soris teleutosporiferis immixtus aut
proprius, sporis irregulariter globosis, episporio aequali,
— 210 —
tenui, laevi, pallide fascidulis, 22—24 mm. diam.—Fun-
gus teleutosporiferus acervulis hypophyllis, plus minusve
solitariis, applanatis, liberis, pulverosis, fuscis sed cito
expallescentibus, subparvis; sporis ovoideis vel ellipticis,
medio minime constrictulis, interdum in pedicello brevi,
caduco, hyalino anguslatis sed plerumque aequalibus,
episporio densissime subreticulato, tenui, aequali, fuscis,
28—34 mm. long. 19—23 mm. crass.—Hanc speciem in
herbario meo etiam possideo ex Neerlandia (Oudemans),
Pommerania (Sydow), Bohemia (Peÿl) et Austria inferior
(ipse).
Ad folia viva Anthrisci speciei indeterminatae
in sylvis subalpinis pr. fluv. Nienia. 8.78.—(№ 1215.)
704. Puceinia Stellariae Duby Bot. gall. II, p. 887.
Ad Sfellariae speciei indelerminatae folia viva
in sylvis subalpinis monte Kerlygan. 7.79.—(№ 1230.)
105. Puccinia De Baryana Thüm. in Flora 1875 p.
364.—P. compacta De By. in Botan. Zeit. 1858 p. 83.
Ad folia viva Anemones sylvestris Lin. in sylvis
pr. Ssamodourowka. 6.79.—(№ 1241.)
106. Uromyces lridis Lév. in Ann. sc. nat.—Uredo Iri-
dis Duby. Bot. gall. IL. p. 898.
Ad 1714$ flavissimae Pall. folia viva in deser-
tis pr. Minussinsk. 7.79.—(№ 1205.)—Sporae ovoideae
vel oblongae, 30 — 35 mm. long. 20 — 24 mm. crass.,
fuscae, episporio subcrasso, punctulato vel subtilissime
aculeato, pedicello caduco, hyalino, paraphyses numero-
sae, filiformes, achroae.
107. Uromyces Veratri Schrót. Brand- u. Rostp. Schle-
siens p. 10. — Uredo Veratri DeC. in Encyclop. botan.
VIII. p. 225.
nee)
In pratis subalpinis pr. fluv. Irba ad Veratr? aloi
Lin. folia viva. 7.79.—Stylo-et Teleutosporae occurrunt!
108. Uromyees Limoni Lév. in Demidoff Voy. Tab. 6.
Eis.
.Ad Statices Gmelini Willd. folia viva in desertis
pr. fluv. Uss. Leg. Зайапой.— (№ 942, 963.)
109. Uremyees proéminens Pass. in Rabh. Fungi euro-
рае! no. 1795. = Uredo proéminens Duby Bot. gall. li.
p. 896.
Ad folia viva Euphorbiae pseudochamaesyces
Fisch. et Mey. in lapidosis pr. Minussinsk. 8.79. —
(Ne 1256.)
110. Uromyces Silenis Fuck. Symb. mycol. p. 61.=0.
inaequialta Lasch in Rabh. Fungi europaei no 94.
In Silenis nutantis Lin. foliis radicalibus aridis
vel sublanguidis pr. lacum Dzojewo in sylvis frondosis.
6.79.— (№ 1242.)
111. Uromyces Onobrychidis Lév. Disp. method. Uredinées.
In Onobrychidis sativae Lin. foliis vivis in pratis
pr. Beresovka. 7.79.—(N® 1175.)
712. Uromyces Cytisi Schrót. in Rabh. Fungi europaei
no. 2371.—? Uredo Cytisi DeC. Fl. franc. VI. p. 63.
Ad folia viva Caraganae pygmaeae DeC. in
desertis pr. Minussinsk. 7.79.—(№ 1281.)—A Uromycete
Laburni Fuck. Symb. mycol. p. 62. differt episporio
sporarum vix obsolete punctulato, illud e contrario epis-
porium verruculosum tuberculosumque habet!
713. Uromyces Orobi Fuck. Symb. mycol. pr. 62.
Ad Orobi speciei indeterminatae folia viva in
sylvis frondosis humidis pr. Patroschilowo. 10.79. —
(№ 745, 1991.)
— 212 —
114. Uromyces punctatus Schrót. Brand- u. Rostp.
Schlesiens p. 11.
In foliis vivis Astragali testiculati Pall. in de-
serlis pr. Minussinsk. 8.79.—(№ 1252.)
115. Uredo Caraganae Thüm. in Contrib. Fl. mycol.
Lusitan. Ser. III. inedit.
Ad folia viva Caraganae arborescentis Lam. pr.
Maidaschi. 9.79.
716. Coleosporinm Tussilaginis Lévy. in Ann. sc. nat.
1847. VIII. |
In foliis vivis Tussilaginis Farfarae Lin. in
humidis ad ripa fluvii Irba. 7.79.—(№ 1170.)
717. Coleosporium miniatum Bon. Coniomyc. p. 20.
Ad folia viva ét in petiolis Rosae cinmamomeae
Lin. in dumetis pr. Minussinsk.
718. Coleosporium Saussureae Thüm. nov. spec.—C.
acervulis hypophyllis, irregularibus, induratis, applanatis,
confluentibus, magnis, aurantiacis demum pulverosis ro-
seisque; sporis irregulariter globosis vel ovoideis, com-
pressis, brevicatenulatis, hyalinis vel pallidissime flavidis,
episporio tuberculato, ienui, 18—24 mm. diam.
Ad Saussureae speciei indeterminatae folia: viva
in sylvis alpinis montis Kerlygan. 7.79.—(№ 1201.)
719. Phragmidium apiculatum Rabh. Deutschl. Krypt.
Flora p. 32 no. 313.
Fungus stylospariferus= Uredo Potentillarum
DeC. pr. p.
In Potentillae latifoliae Ledeb. foliis vivis in
sylvis montosis pr. fluv. Па. 7.79.—(№ 1165.)
| — 213 —
720. Melampsora epitea Thüm. in Mitth. a. d. forstl.
Versuchsw. Oesterr. ll. 1. p. 15.
Fungus stylosporiferus = Uredo epitea Knz.
Schm. Myk. Hefte I. p. 68.
Ad folia viva Salicis lanatae Lin. in monte Ker-
lygan. 7.79.— (№ 1229.)
791. Melampsora Capraearum Thüm. in Mitth. a. d.
forstl. Versuchsw. Oesterr. II. 1. p. 12.
Fungus stylosporiferus — Uredo Capraearum
DeC. Fl. franc. VI. p. 80.
In Salécis speciei indeterminatae foliis vivis in
sylvis alpinis montis Kerlygan. 7.79.—(№ 1210.)
722. Melampsora Lini Tul. in Ann. sc. natur. 1854.
II. p. 93. |
In caulibus foliisque vivis et languidis Lini pe-
rennis Lin. in lapidosis pr. Minussinsk. 9.79.—( № 784.)—
Stylo- et Teleutosporae.
793. Thecopsora Vacciniorum Karst. Mycol. Fenn. IV.
р. 58. — Uredo Vacciniorum DeC. Fl. franc. VI. p. 85.
| Ad Vaccinii Myrtilli Lin. folia viva in sylvis
alpinis montis Kerlygan. 7.79.—(№ 1226.)
124. Cronartium ribicola Dietr. Blicke i. d. Cryptogamw-
d. Ostseeprov. p. 24.
In Ribis rubri Lin. foliis vivis in sylvis pr. fluv.
Jnja. 9.79.—(N* 913, 1906.)
Agaricini.
125. Coprinus fimetarius Fr. Epicr. p. 245.
In fimo vaccino in ruderatis pr. Minussinsk.
1.19.—(№ 1264.)
— 214 —
726. Coprinus micaceus Fr. Epicr. р. 247.
In ruderatis pr. Minussinsk. 7.79.—(№ 1265.)
Polyporei.
727. Daedalea quercina Pers. Syn. fung. p. 500.
In trunco vetusto Quercus pr. Minussinsk.—Spe-
cimen nondum bene evolutum!
128. Polyporus incarnatus Fr. Syst. mycol. Г. p. 378.
In ligno vetusto Pini sylvestris Lin. pr. Minus-
sinsk. 7.79.—(N* 1092.)
729. Polyporus sulphureus Fr. Syst. mycol. I. p. 357.
In Populi lawrifoliae Ledeb. ligno putrido pr.
Minussinsk. 8.79.—(№ 1262.)
Auricularini.
130. Corticium giganteum Fr. Epicr. p. 559.
In ligno emortuo Pini sylvestris Lin. pr. Minus-
sinsk.—(N° 1100.)
131. Corticium comedens Fr. Epicr. p. 565.
In Crataegi sanguineae Pall. ramis emortuis in
sylvis pr. Minussinsk.—(N® 1115.) — Specimina nondum
perfecte evoluta et propterea species non certe distin-
guenda!
132. Cortieium calceum Fr. Epicr. p. 562.
var. argillaceum Fr. El. fung. Г. p. 215.
In ramulis decorticatis vetustis Pini sylvestris
Lin. pr. Minussinsk. 5.79.—(N* 1090.)
133. Corticium cinereum Fr. Epier. p. 563.
-z 1985 2
In ramulis dejectis Salicum in insulis fluvii Je-
nissei. 7.79.—(№ 1095.)
134. Exobasidium Vaceini Woron. in Schrift. Naturf,
Ges. Freiburg. IV. 4. |
Ad folia viva Vaccinii Vitis Idaeae Lin. in sylvis
pr. fluv. Jnja. 7.79.—(Ne 1046.)
735. Solenia anomala Fuck. Symb. mycol. Nachtr. 1.
p. 290.— Peziza anomala Pers. Syn. fung. p. 656.
In ligno putrescente Betulae verrucosae Ehrh.
pr. Minussinsk.
Tremellini.
136. Tremella indecorata Somerf. Fl. Lappon. p. 306.
In cortice duriore dejecto pr. Minussinsk.
Tulostomei.
737. Tulostoma squarrosum Pers. Syn. fung. p. 139.
In desertis pr. Minussinsk. 7.79.
Diplodermei.
738. Batarrea Stevenii Fr. Syst. mycol. Ill. p. 7.—Den-
dromyces Stevenii Liboschitz, Monogr. Tab. 1. 2.
In desertis sabulosis pr. Minussinsk. 7.79 — (№
1257.)
Pezizei.
139. Humaria hirta Rehm in litt.— Peziza hirta Schum.
Fl. Saell. p. 422 no. 2072.
In ligno putrido in sylvis montosis pr. Minus-
sinsk.—(Ne 400.)—Asci eylindracei, sporae octo, unicel-
lulares, monostichae, hyalinae, episporio hirto, 18 — 20
№ 2. 1880. 15
— 916 —
mm. long., 10 mm. crass.; paraphyses filiformes, articu-
latae, clavulatae; cupulae pili simplices, septatae, longae,
apice acutatae, fuscae.
140. Pustularia vesiculosa Fuck. Symb. mycol. p. 329.—
Peziza vesiculosa Bull. Champ. Tab. 270.
Ad terram in pratis pr. Minussinsk. 8.79. — (№
1261.)
141. Helotium aureum Pers. Syn. fung. p. 678.
In Pini sylvestris Lin. ligno vetusto pr. Minus-
sinsk.—(N? 1091.)
142. Helotium albellum Karst. Mycol. Fenn. I. p. 116.—
Peziza vulgaris Fr. Nyl. Peziz. Fenniae p. 59.
In Salicum ligno putrido pr. Minussinsk. — (№
690, 710.)— Asci clavati, 40 mm. long. 2 mm. crass.;
sporae continuae, subarcuatae, distichae, octo, superne
curvatae, hyalinae, 6 mm. long., 1.5 mm. crass.; para-
physes non vidi.
Bulgariei.
143. Coryne purpurea Fuck. Symb. mycol. p. 284. —
Peziza sarcoides Pers. Syn. fung. p. 633 pr. p.
In ligno putrido Betulae verrucosae Ehrh. in syl-
vis pr. Minussinsk. 9.78.—(№ 980.)
Stictei.
744. Stictis ollaris Wallr. Fl. German. cryptog. IT. p. 445.
In Salicum ligno subputrido in sylvis. pr. Mi-
nussinsk. 9.78.—(N? 944.)
Patellariei.
745. Tympanis spermatiospora М]. Obs. Peziz. Fenn.
р. 70.—Patellaria spermatiospora Nyl. olim.
— 217 —
In Рорий laurifoliae Ledeb. cortice vetusto pr.
Minussinsk.—(N® 670.)—Asci crassi, vertice crassissimo,
polvspori, 120 mm. long., 15 mm. crass., sporae minu-
tissimae, globosulae, hyalinae. ;
146. Cenangium Ribis Fr. Syst. mycol. II. p. 179.
In Ribis tristis Pall. ramulis emortuis in lapido-
sis montis «Borus.» 6.78.—(№ 742.)
747. Megalospora sanguinaria Körb. Par. lichenol.— Sac-
cardo in Michelia Il. p. 141.—Ascomata pulvinata, am-
bitu inaequalia, coriacea, nigra, hypothecio sanguineo-
crocato; asci clavati, 150 mm. long., 28 mm. crass.,
paraphysibus apice conglutinatis intenseque olivaceis ob-
vallati, monospori; sporis maxime oblongo-ellipsoideis, 70
mm. long., 25—30 mm. crass., nubilosa, hyalina, epispo-
rio crassiusculo nec non strato hyalino instructa.—Poti-
us sane lichen, etiam odor lichenosus adest.
In ligno indurato nudo Pine Ledebourii Endl.
in sylvis montosis pr. Ssajanskoje. 7.78.—( № 760.)
Dermatei.
148. Encoelia fascicularis Karst. Mycol. fenn. I. p. 217.—
Dermatea fascicularis Fr. Sum. veg. Scand. p. 362.
In ramis putridis Popule nigrae Lin. pr. Mi-
nussinsk. 7.79.—(№ 1118.)
Rhytismei.
749. Rhytisma Onobrychidis DeC. in Mem. Acad. p. 324.
Ad folia viva Viciae Craccae Lin. in pratis pr.
Patroschilowo. 9.79.—(№ 916.)
15*
— 218 —
Ascomycetei.
750. Exoaseus Pruni Fuck. Enum. fung. Nassov. no.
189. с. icone.
In Pruni Padi Lin. fructibus in fluvii Tubae ш-
sulis. 7.79.
Dothideacei.
151. Phyllachora Heraclei Fuck. Symb. mycol. p. 219.—
Dothidea Heraclei Fr. Syst. mycel. II. p. 556.
In Heraclei speciei indeterminatae foliis vivis
in sylvis humidis subalpinis montis Kerlygan. 7.79. —
(Ne 1212.)
152. Phyllachora Angelieae Fuck. Symb. mycol. p. 219.—
Dothidea Angelicae Fr. Syst. mycol. Il. p. 561.
Ad Archangelicae decurrentis Ledeb. folia viva
in sylvis subalpinis montis Kerlygan. 7.79.—(Ne 1211.)
Valsei.
753. Cryptosphaeria millepunetata Grev. Cryptog. Scot.
Tab. 201.
In trunco putrido Populi nigrae Lin. pr. Minus-
sinsk. 7.79.—(№ 1116, 1117.)
Melanconidei.
754. Pseudovalsa lanciformis Ces. et De Not. in Com-
ment. Soc. Crittog. Ital. I. p. 206.
Ad Betulae verrucosae Ehrh. ramos emortuos pr.
Minussinsk. 7.79.—(N? 1094.) _
195. Thyridium Salieis Rehm nov. spec. — Th. perithe-
ciis aggregatis, confertis, absque conceptaculo, globosu-
— 219 —
lis, sordide fuscis, villosis, sub epidermide nidulantibus
et demum erumpentibus; ascis cylindraceis, subcrassis,
stipitatis, hyalinis, quadri-octosporis; sporis ellipsoideis,
utrinque acutatis, muriformi-multicellularibus, medio mi-
nime constrictulis, raro ad septa aliena, monostichis, fla-
vescentibus, 25—97 mm. long. 12 mm. crass.; paraphy-
sibus longis, filiformibus, articulatis, achrois.
Ad ramos aridos Salicum pr. Minussinsk. —
(N° 692.)
Nectriei.
756. Epichloé typhina Tul. Sel. fung. Ш. p. 24.
In culmis vivis Agropyri repentis Beauv. in de-
seris pr. Detlowo. 7.79.—(N? 1180.)
757. Nectria coccinea Fr.: Sum. veg. Scand. p. 388.
In Ribis iristis Pall. ramulis emortuis in lapido-
sis montis «Borus.» 6.78.—(№ 742.)
Lophiostomei.
788. Lophidium compressum Sacc. in Michelia I. p. 340.—
Lophiostoma compressum Ме. sec. Fuck. Symb. mycol.
p. 158.
In ligno subputrido Salicum in sylvis pr. Minus-
sinsk. 9.78.—(N® 944.)
159. ZLignoëlla nitidula Sacc. nov. spec. in Michelia И.
р. 139.—Z. peritheciis gregariis, superficialibus, hemi-
sphaericis, atronitidulis, 0.2 Millim. diametro, ostiolo puncti-
formi; ascis cylindraceo-obclavatis, brevissime stipitatis,
apice tunica integra obtusiusculis, paraphysibus filiformi-
bus obvallatis, octosporis; sporis distichis, fusoideis, leni-
ter curvis, medio constrictis, 25 mm. long., 4 mm. crass.,
— 998 ax
utrinque obtusiusculis, quadri-sexguttulatis, hyalinis. —
Inter Z. Campi Silii Sacc. et Z. fallacem Sacc. fere
media sed ab utraque distinguenda.
In cortice laevi Betulae verrucosae Ehrh. pr.
Minussinsk. - |
760. Melanomma pulvis pyrius Fuck. Symb. mycol.
p. 160.
In trunco vetusto байсит pr. Minussinsk.—Asci
80—90 mm. long., 10 mm. crass., sporae 18 mm. long.,
5 mm. crass., triseptatae, olivaceo-fuscae.
Lasiosphaeriei.
161. Leptospora caudata Fuck. Symb. mycol. p. 144.
In ligno Salicum putrido pr. Minussinsk. — (№
525.)—Sporae fuscae, curvulatae, sex-octocellulares, nu-
cleatae!
162. Rosellinia ligniaria Nke. sec. Fuck. Symb. mycol.
p. 150.
In ligni putre pineo ob Chlorosplenium? virides-
cente pr. Minussinsk.—Sporae 15—17 mm. long. 7—8
mm. crass., biguttulatae, fuligineae.
Pleosporei.
163. Pleospora herbarum Rabh. in Klolzsch, Herb. my-
col. П. p. 547.
In caulibus aridis adhuc erectis Drabae memo-
rosae Lin. in desertis pr. Minussinsk.—(N? 1182.)
164. Pleospora liniperda Thüm. nov. spec.—P. perithe-
ciis dense gregariis, parvulis, conico-globosis, exsertis,
nitido-atris, primo epidermide tectis demum liberatis per-
— 221 —
foratisve; ascis longeclavatis, basi breve stipitatis, verti-
ce rotundatis, subrectis vel arcuatulis, hyalinis, octospo-
ris, 82—88 mm. long., 18 mm. crass.; sporis ellipso-
ideis, utrinque rotundatis, pluriseptatis vel muriformibus,
ad septa minime constrictis, melleis vel luteis, 90 mm.
long., 10 mm. crass.
In caulibus emortuis Line perennis Lin. in lapi-
dosis pr. Maidaschi. 9.79.—(№ 911.)
765. Leptosphaeria vectis Ces. et De Not. in Comment.
Soc. Crittog. Ital. I. р. 236.—Sphacria vectis Berk. et
Br. in Mag. a. Ann. Nat. Hist. no. 779. Tab. 16. Fig. 16.
Ad folia arida Zridis ruthenicae Ait. in sylvis
pr. Ssamodourowka. 7.79—(№ 1240.)
Sphaeriei.
166. Sphaerella sibiriea Thüm. nov. spec.—S. perithe-
ciis hypophyllis, interdum perforantibus, dense gregariis,
globosulis, semiimmersis, liberis, nitido-atris; ascis late
clavulatis, utrinque subangustatis, hyalinis, membrana
tenui, octosporis, subsessilibus; sporis longo ellipticis,
utrinque acutato-rotundatis, medio septatis sed non con-
strictis, homogenis, anucleatis, hyalinis, 20—22 mm. long.,
5—6 mm. crass.; paraphyses non vidi.
Ad Dianthi versicoloris Fisch. folia arida in plan-
tis adhuc virentibus in campis pr. Patroschilowo. 8.78.—
(Ne 451.) |
167. Sphaerella Gypsophilae Fuck. Symb. mycol. р. 101.
In caulibus capsulisque aridis Gypsophilae Gme-
lini Bunge in lapidosis pr. Patroschilowo.—(N° 1027.)—
Asci late ellipsoidei, 72 mm. long., 42—48 mm. crass.,
brevi stipitati, hyalini; sporae octo, longe ellipticae, ut-
"ITO d Sn és
pA AL ns
>
AE wu
— 222 —
rinque acutato-rotundatae, medio septatae, hyalinae, 22
mm. long., 13 mm. crass.
768. Sphaerella Pulsatillae Fuck. Symb. mycol. p. 99.
In caulibus et raro etiam in foliis aridis Pulsa-
tillae patentis Mill. in sylvis pr. Minussinsk. 7.79. —
(Ne 1140.)
169. Sphaere!!a Pulsatillae Fuck. Symb. mycol. p. 99.
Ad Pulsatillae vulgaris Mill. var. altaicae Le-
deb. folia arida in desertis pr. Minussinsk. 8.79. — (N°
1254.)
770. Sphaerella Equiseti Fuck. Symb. mycol. p. 102.
In stelis ramulisque aridis Equiseti sylvatici Lin.
in sylvis pr. Ssamodourowka. 7.79—(N® 1121.)
111. Isothea rhytismoides Fr. Sum. veget. Scand. p. 421.
Ad Dryadis octopetalae Lin. folia viva in monte
Kerlygan. 7.79.—(№ 1225.)
772. Venturia ditricha Awd. in sched. — Sphaerella di-
tricha Fuck. Symb. mycol. р. 100.
Ad folia putrida Betulae verrucosae Ehrh. in syl-
vis pr. Ssamodourowka. 9.78.—(№ 1033.)
113. Physalospora disseminata Sacc. nov. spec. in Mi-
chelia Il. p. 137.—Ph. peritheciis hypophyllis, dense et
late gregariis, initio velatis, lenticularibus, ‘/,, — И, Mil-
lim. diametro, ostiolo impresso pertuso, contextu minute
celluloso, fusco; ascis clavatis, breve stipitatis, apice tu-
nica integra rotundatis, 50 mm. long., 8 mm. crass., pa-
raphysibus filiformibus obvallatis, octosporis; sporis di-
stichis, oblongo-cylindraceis, inaequilateralibus, 10 mm.
long., 3 mm. crass., hyalinis.
In foliis emortuis Clematidis glaucae Willd. pr.
Minussinsk.
Logan
Erysiphei.
774. Erysiphe communis Lév. in Ann. sc. nat. 1851.
ХУ р. 171.
Ad folia viva Thalictri simplicis Lin. pr. Minus-
sinsk.—(Ne 921.)
775. Erysiphe taurica Lév. in Demidoff Voyage р. 149.
Tab. VI. Fig. 5.—Id. in Ann. sc. nat. 1851. XV. p. 160.
Аа Ptarmicae vulgaris DeC. folia viva in pratis
pr. Patroschilowo. 9.79. — (Ne 925.)—Sporangiola majo-
res, appendiculae hyalinae, asci semper bispori!
776. Erysiphe Martii Lév. in Ann. sc. natur. 1851. XV.
p. 166. i
Ad Convolvuli sagittaefolii Fisch. foliis vivis in
lapidosis pr. Maidaschi. 9.79.
777. Erysiphe Martii Lév. in Ann. sc. natur. 1851. XV.
p. 166.
In foliis vivis Convolouli Ammanni Desv. in la-
pidosis pr. Maidaschi. 9.79.—(№ 904.)
778. Erysiphe Martii Lév. in Ann. sc. natur. 1851. XV.
p. 166. |
Ad folia viva Libanotidis speciei indetermina-
tae pr. Ussinskoje. 7.79.—(N° 1135.)
779. Erysiphe Linkii Lév. in Ann. sc. natur. 1851. XV.
p. 160.
In foliis vivis Artemisiae glaucae Pall. in pratis
pr. Patroschilowo. 9.79.—(Ne 900.) |
180. Sphaerotheca Castagnei Lév. in Ann. sc. natur.
1851. XV. p. 139.
Ad folia viva Scorzonerae speciei indeterminatae
in sylvis ad marginem fluvii Nienia. 7.79.—(№ 1228.)
— 224 —
781. Phyllactinia guttata Lév. in Ann. sc. natur. 1851.
XV. p. 144.
Ad Crataegé sanguineae Pall. folia viva pr. Mi-
nussinsk. 8.79.—(№ 1178, 1248.)
Cytisporei.
182. Cytispora Hendersonii Berk. et Br. Outl. Fung.
p. 322.
Ad ramulos emortuos Rosue cinnamomeae Lin.
pr. Minussinsk.—(N® 1098.)
183. Cytispora Cotoneastris Thum. nov. spec.—C. peri-
theciis gregariis, erumpentibus, conoideis, epidermide
pertusis, disco albo et plano, medio ostoliato; basidiis
fasciculatis, brevibus, hyalinis, rectis; sporis cylindricis,
subarcuatis, utrinque acutato-rotundalis, continuis, inter-
dum nucleatis, numerosis, achrois, 9—10 mm. long., 2.5
mm. crass.—À Cytispora nivea Fuck. Enum. fung. Nas-
sov. no. 431 differt sporis duplo majoribus!
In ramulis emortuis Cotoneastris melanocarpae
Lindl. in desertis pr. Minussinsk.—(Ne 1110.)
Phomei.
784. Phoma Hedysari Thiim. nov. spec. — Ph. perithe-
clis gregariis, primo teclis demum liberatis, punctiformi-
hemisphaericis, subelevatis, mediis, nigris; sporis brevi
cylindricis, utrinque rotundato-truncatis, anuclealis, con-
ünuis, hyalinis, 5.5 — 6 mm. long., 2 mm. crass. — А
Phoma herbarum Westd., ut videlur, bene distinctum!
In Hedysari setigeri Turcz. caulibus petiolisque
emortuis pr. Minussinsk.
785. Phoma epileucum Berk. in Hook. Journ. Bot. 1853 .
p. 40. Tab. 3. Fig. 2
In ligno. subputrido Pind sylvestris Lin. pr. Mi-
nussinsk.—(N? 300.)
786. Phoma Asparagi Sacc. in Michelia I. p. 257.
In Asparagi officinalis Lin. var. decorticate Le-
deb. caulibus aridis pr. Minussinsk.—(N* 1113.)
187. Phoma herbarum Westd. in Bull. Acad. Bruxelles
1852. III. p. 116.
In caulibus emortuis Euphrasiae officinalis Lin.
in desertis pr. Minussinsk.—(N° 1173.)
188. Phoma Phlomidis Thüm. nov. spec.—Ph. perithe-
ciis gregariis, submagnis, epidermide perlusis, conicis,
nitido-atris, semiimmersis; sporis bacillari-fusiformibus,
utrinque truncato-rotundatis, subrectis vel arcuatulis, con-
tinuis, bi-quinquenucleatis, hyalinis, 19: 12 mm. long.,
2-—2.5 mm. crass.
In Phlomidis tuberosae Lin. caulibus emortuis
pr. Minussinsk.—(N° 1099.)
189. Phoma syringicum Thüm. nov. spec.—Ph. perithe-
ciis sparsis, mediis, hemisphaerico-subconicis, prominenti-
bus, obsolete ostiolatis, nigris; sporis ellipsoideis, utrin-
qué rotundatis, raro ovoideis, simplicibus, anuelealis, di-
lute fuligineis, 4 mm. long., 2 mm. crass. — À Phoma
resecante Sacc. in Michelia I. p. 257. sporis duplo mi-
noribus bene distinguendum.
In ramulis tenuibus aridis Syringae vulgaris Lin.
in hortis pr. Minussinsk.—(N° 1105.)
190. Phoma Malvacearum Westd. Herb. cryptog. Belg.
no. 1232.
— 226 —
Ad Malvae sylvestris Lin. caules emortuis pr.
Minussinsk. 5.79.—(№ 1119.)
191. Dothiorella populnea Thüm. nov. spec. — D. peri-
theciis botryose bi-triaggregatis, sparsis, globosulis, erum-
pentibus vel exsertis, fere liberis, submagnis, durissimis,
nigrescentibus; sporis simplicibus, brevi-cylindraceis, u-
trinque rotundato-truncatis, anucleatis, hvalinis, 3.5 mm.
long., 1.5 mm. crass., numerosissimis.
In cortice vetusto Populi Tremulae Lin. pr. Mi-
nussinsk.— (№ 571.)
Sphaeropsidei.
192. Sphaeropsis Nitrariae Thum. nov. spec.—S. peri-
theciis sparsis, punctiformibus, prominentibus, primo epi-
dermide tectis, demum liberatis et e rima exsertis, par-
vulis, nigris; sporis ovatis vel ellipsoideis vel globosulo-
‚ ovoideis, continuis, utrinque rotundis, anucleatis, 8—10
mm. long., 5—7 mm. crass., hyalinis; basidiis brevissi-
mis, achrois.
In ramulis vivis Nitrariae Schober? Lin. in sal-
sis pr. fluv. Ujbat. 8.79.—(Ne 691.)
793. Sphaeropsis picea. Fr. Sum. veget. Scand. p. 419.
Ad caules emortuos Aériplicis littoralis Lin. in
subsalsis pr. Minussinsk.—(N? 1107.)
194. Sphaeropsis longissima Fr. Sum. veget. Scand. p. 419.
In Atriplieis littoralis Lin. caulibus aridis in
subsalsis pr. Minussinsk.—(N® 1107.)
195. Sphaeropsis Isopyri Thüm. nov. spec.—S. perithe- .
ciis dense gregariis, hemisphaerico-conicis, e stromate
nigro oriundis, aterrimis, nitidis, caule toto saepe obdu-
cens; sporis longe ellipsoideis, continuis, utrinque acuta-
— 227 —
lis, anucleatis, dilute fuscidulis, 12 mm. long., 5.5—6.5
mm. crass.
In caulibus, raro etiam in foliis capsulisque sub-
emortuis Lsopyrt fumarioidis Lin. in desertis pr. Minus-
sinsk. 7.79.—(N® 1181.)
Diplodiei.
796. Hendersonia sibirica Басс. nov. spec. in Miche-
lia II. p. 242.—H. peritheciis e basi infossa subsuperti-
cialibus, laxe gregariis, globoso-depressis, obtusiuscule pa-
pillatis, nitidulis, nigris, '/, Millim. diametro, contextu
minute sed distincte parenchymatico, fuligineo; sporis ob-
longo-cylindraceis, utrinque rotundatis, 28 — 30 mm.
long., 9—10 mm. crass., rectis curvulisve, triseptatis,
non consirictis, quadriguttulatis, hyalinis, basidiis filifor-
mibus triplo brevioribus suffultis.
In ramis induratis decorticatisve arboris frondo-
si pr. Minussinsk.
197. Hendersonia Sambuci Müll. sec. Sacc. in Michelia I.
p. 213.
In ramulis aridis Sambuci racemosae Lin. pr.
Minussinsk. 7.79.—(Ne 1132.)
198. Pestalozzia conigena Lév. in Ann. sc. natur. 1846.
V. p.285.
Ad Pini sylvestris Lin. conos aridos pr. Minus-
sinsk.—(N° 1109.)
Phyllostictei.
199. Asteroma Bupleuri Thüm. nov. spec.—A perithe-
ciis densissime gregariis, hemisphaericis, minulis, saepe
confluentibus, nitido-atris, apice pertusis, maculas striae-
— 228 —
formes, nervisequentes nigras efficiens; fibrillis tenuissi-
mis, paucis, subramosis, griseis; sporis ellipsoideis, utrin-
que rotundatis, simplicibus, griseis, saepe nucleatis, 8 mm.
long., 4 mm. crass.
In foliis emortuis Bupleuri ranunculoidis Lin.
in sylvis frondosis humidis pr. Patroschilowo. 9.79. —
(№ 780.)
800. Morthiera Thuemenii Cooke in Thüm. Mycoth. uni-
vers. no. 895.
Ad folia viva Crataegi sanguineae Pall. pr. Mi-
nussinsk. 8.79.—(N* 1247.)
801. Leptothyrium sibiricum Thüm. nov. spec. — L. pe-
ritheciis amphigenis sed plerumque hypophyllis, sparsis,
sine ordine dispositis, applanatis, orbiculatis, emersis, lae-
vibus, submagnis, nigris; sporis numerosissimis, late spa-
thulatis vel interdum botuliformibus, utrinque angustato-
truncatis, rectis, raro subarcuatis, episporio crassissimo,
laevi, subachrois vel plerumque dilute flavescentibus,
20—22 mm. long. 7—8 mm. crass.
In Tragopyri lanceolati Bibst. (Polygoni frutes-
centis Lin.) foliis vivis pr. Minussinsk. 7.77.—(№ 120.)
802. Phyllostieta Thermopsidis Thüm. nov. spec. — Ph.
peritheciis hypophyllis, dense gregariis, sine ordine dis-
positis, pro ratione magnis, hemisphaerico-prominulis, pri-
mo tectis demum liberatis, semiimmersis, nitido-atris in
macula magna, irregularia, arescendo sordide fusca; spo-
ris bacillaribus, utrinque subrotundatis, anucleatis, conti-
nuis, rectis, hyalinis, 4 — 5.5 mm. long, 1.5 —2 mm.
crass. :
In foliis vivis languidisve Thermopsidis lanceola-
tac К. Br. in desertis pr. Minussinsk. 8.79.
,
— 9929 —
803. Phyllosticta minussinensis Thüm. nov. spec. — Ph.
peritheciis hypo-raro etiam epiphyllis, dense gregariis,
punctiformibus, conico-semiimmersis, nitido-atris in ma-
cula indistincta, sordide ochracea, non marginata, irre-
gularia, postremo in folii pagina superiore maculam lac-
team efficiens; sporis ovoideis, minutis, numerosis, utrin-
que rotundatis, anucleatis, hyalinis, 3.5 — 4.5 mm. long.
1.5—2 mm. crass.
Ad folia viva et languida Lathyri pisiformis Lin.
in sylvis pr. Patroschilowo. 9.79.— (N° 747.)
804. Phyllosticta Westendorpii Thüm. — Ph. Berberidis
Westd. in Kickx Fl. d. Flandres, I. p. 419. non Rabh.
Ad Berberidis altaicae Pall. folia viva in monte
Korabas. 7.79.—(№ 1232.)—Sporae 9 — 11 mm. long.
5—5.5 mm. crass., interdum guttulatae. Conf. Sacc. in
Michelia I. p. 134.
805. Phyllosticta Borszezowii Thüm. nov. spec.—Ph. pe-
ritheciis dense gregariis, hypophyllis, raro amphigenis,
punctiformibus, hemisphaerico-prominulis, liberis, nitido-
atris in macula obsoleta vel in partibus subexaridis de- .
coloratisve foliorum; sporis numerosis, minutissimis, sim-
plicibus, anucleatis, ellipticis, utrinque rotundatis, hyali-
nis, 3 mm. long., 1.5 mm. crass.—In honorem clarissi-
mi E. G. Borszezowii, perdocti primi fungorum in Sibi-
ria collectoris.
Ad Caraganae arborescentis Lam. folia viva in
lapidosis pr. Maidaschi. 9.79.
806. Phyllosticta Ulmariae Thüm. nov. spec. — Ph. pe-
ritheciis epiphyllis, sparsis vel solitariis, mediis, hemi-
sphaericis, postremo liberis exsertisve, atris in macula
minima, irregularia, arescendo candida, latissime sordide
fusco cincta; sporis cylindricis, numerossissimis, anucle-
_ Rap}
atis, utrinque truncato-rotundatis, hyalinis, 3.5 — 5 mm.
long., 2—25 mm. crass.
In foliis vivis Spiraeae Ulmariae Lin. in pratis
pr. Ssamodourowka.—(N® 1075.)
807. Phyllosticta Lamii Басс. in Michelia Г. p. 142.
In Lam albi Lin. foliis vivis in pratis pr. Pa-
troschilowo. 10.79.—(№ 769.)
808. Phyllosticta melanoplaca Thüm. nov. spec. — Ph.
peritheciis numerosis, densissime gregariis confluentibus-
que, minimis, maculas lineares, longas, nervisequentes,
nigras efficiens; sporis cylindricis, utrinque truncatulis,
continuis, interdum medio subinflexis, rectis, anucleatis,
hyalinis, 4—5 mm. long. 2 mm. crass.—Fortasse Dothi-
deae melanoplacae Desm. Cryptog. France Ш. no. 91.
fungus spermogonium. Conf. Saccardo in Michelia I. p. 53.
Ad folia viva languidave Veratri albi Lin. in
pratis subalpinis pr. fluvium Irha. 7.79.—(№ 1186.)
809. Ascochyta jenissensis Sacc. nov. spec. in Michelia
Il. p. 144.—А. maculis epiphyllis, subcircularibus, ex-
pallescentibus, fusco marginatis; peritheciis epiphyllis,
lenticularibus, pertusis, 0.1 Millim. diametro, contextu
parenchymatico, pallide fusco; sporis oblongis, utrinque
rotundatis, curvulis, uniseptatis, vix constrictis, hyalinis.
In foliis vivis Menispermi dahurici DeC. in la-
pidosis ad flumen Jenissei. 7.79.
810. Septoria cymbalarina Thüm. nov. spec. — S. peri-
theciis amphigenis, dense gregariis, maculas asleroideas,
nigras efficiens, conico-emersis, parvis, nitido-nigris; spo-
ris filiformibus, rectis vel subcurvis, utrinque aculatis,
medio plerumque uniseptatis, hyalinis, 20—24 mm. long.,
1.5 mm. crass.—A Septoria Ranunculacearum Lin. et
S. Ficariae Desm. longe diversa.
— 231 —
Ad Ranunculi Cymbalariae Pursh folia langui-
da aridaque in subsalsis pr. Minussiusk. 8.79.— (№ 1246.)
811. Septoria Menyanthis Desm. in Ann. sc. natur.1853.
XX. p. 89.
Ad Menyanthis trifoliatae Lin. folia viva in lo-
cis humidis ad ripas fluvii Га 7.79.—(N® 1174.)
812. Septoria desciseens Sacc. nov. spec. in Michelia
Il. p. 143. — S. peritheciis hypophyllis, dense gregariis,
epidermide nigrificata velatis sed prominulis, globoso-de-
pressis, '/, Millim. diametro, nigris, ostiolo impresso,
contextu distincte parenchymatico, fuligineo; sporis ba-
cillaribus, curvulis, utrinque rotundatis, 48 — 60 mm.
long., 4—5 mm. crass., plasmate bi-quadripartito, hyali-
nis, basidiis teretibus sed irregulariter hinc inde inflatis,
dimidio brevioribus suffultis.—Praesertim basidiis abnor-
mibus distincta.
In Seseli stricti Ledeb. foliis vivis et languidis
in salsis pr. lacum Tagarskoje.—(N° 468.)
813. Septoria Rhapontici Thüm. nov. spec.—S. perithe-
ciis subgregariis, epiphyllis, primo tectis postremo Ше-
ratis, hemisphaericis, nigris, vix ostiolatis in macula are-
scendo ochraceo-griseola, indeterminata, late sed indi-
stincte purpureo-coccineo marginata; sporis fusiformibus,
lunulatis, utrinque acutatis, numerosis, continuis anucle-
atis, hyalinis, 16—18 mm. long. 2.5—3 mm. crass.
In foliis vivis Rhei rhapontici Lin. in monte Bo-
rus. 1878.—(№ 1128.)
814. Septoria sibirica Thüm. nov. зрес.—5. peritheciis
epiphyllis, sparsis, mediis primo lectis demum liberatis,
conicis, ostiolatis, nigris in macula parvula, sinuosa, ares-
cendo sordide candida, fusco anguste marginata; sporis
№ 2. 1880. 16
2m 998 =
tenuissimis, gracillimis, bacillaribus, utrinque truncatis,
continuis vel obsolete uni-triseptatis, semper curvatis,
saepe lunulatis, hyalinis, 55 — 75 mm. long, 1.5 mm.
crass.—A Septoria Grossulariae Westd. et S. Ribis
Desm. sporis triplo vel duplo majoribus longe diversa!
Ad folia viva Ribis acicularis Lin. in rupestri-
bus pr. Kavkaskoje. 7.79.—(№ 1163.)
815. Septoria jenissensis Sacc. nov. spec. in Michelia
IL р. 114.—58. peritheciis maculis vel obsoletis; perithe-
ciis amphigenis, laxe gregariis, punetiformibus, lenticula-
ribus, /,, — '/, Millim. diam., contextu minute paren-
chymatico, fusco; sporis bacillaribus, rectiusculis vel cur-
vatis, utrinque rotundatis, 30 — 40 mm. long. 3 mm.
crass., uniseptatis, hvalinis; basidiis (ut plerumque more
generis) nullis.
Ad folia viva Mili. Clematidis glaucae
Willd. ad ripas fluvii Jenissei.—(N® 723.)
816. Septoria Ephedrae Thüm. in Nuovo Gior. bot. Ital.
1880. XII p. 198.
Ad Ephedrae distachyae Lin. var. submonosta-
chyae Ledeb. ramulos aridos in rupestribus pr. Minussinsk.
8.19.—(№ 1152.)
817. Septoria Gymnadeniae Thüm. nov. spec.—S. peri-
theciis amphigenis, submagnis, dense gregariis, exsertis,
globoso-conicis, saturate fuscis vel nigris in macula sor-
dide viridi, indeterminata, latissime sordide albo-viride
marginata; sporis fusiformibus, apice acutatis et curvatis,
uni-biseptatis vel pluriguttulatis, hyalinis, 24—26 mm. long.,
3 mm. crass., basidiis brevibus, irregularibus suffultis.—
A Septoria Orchidearum Westd. et S. Epipactidis Sacc.
in Michelia I p. 197. characteribus notis valde diversa.
In Gymnadeniae conopseae R. Br. foliis subari-
dis in sylvis pr. Ssamodourowka. 7.79.— (№ 1151.)
— 933 —
818. Septoria Menispermi Thüm. nov. spec.—S. peri-
theciis epiphyllis, gregariis, convexo-lenticularibus, mediis,
vix prominulis, fuscis in macula exarida, pallide ochracea,
griseo-fusco marginata; sporis bacillaribus, utrinque trun-
calis, arcuatulis, continuis vel obsolete uniseptatis, hya-
linis, 40 mm. long., 1.5 mm. crass.
In foliis vivis Menispermi dahurici DeC. pr. Ман
daschi. 8.79. —(N* 1150.)
819. Septoria Chelidonii Desm. in Ann. sc. natur. 1842.
XVII. p. 110.
Ad Chelidonii majoris Lin. folia viva in sylvis pr.
Patroschilowo. 3.79.—(№ 909.)
Vermiculariei.
820. Vermieularia Dematium Fr. Syst. mycol. Ш. p. 253.
In Heraclei flavescentis Baumg. caulibus subpu-
tridis pr. Minussinsk. —(N° 1097.)
Mycelia sterilia.
821. Rhizomorpha subcorticalis Pers. Syn. fang. p. 704.
Sub cortice Betulae verrucosae Ehrh. in sylvis
pr. Minussinsk.
Myxomycetes.
822. Enerthenema papillata Rostaf. Sluz. p. 209.—Ste-
monites papillata Pers. Disp. fung. Tab. L р. 4.
In Pini sylvestris Lin. ligno putrido pr. Minussinsk.
823. Trichia varia Pers. Disp. fung. p. 10.
In ligno putrido Betulae verrucosae Ehrh. in
sylvis pr. Minussiusk.
р
16°
ETUDES SUR LE PASSAGE DES OISEAUX DANS L'ASIE
CENTRALE
particulièrement par le Ferghanah et le Pamir
par le
Dr. N. Severtzow.
Avec 1 carte.
Topographie des routes de migrations des oiseaux dans l'Asie centra-
le, à partir du fl. Oural; énumération des stations d’observation qui
ont servi à déterminer ces routes. Zónes de nidification et d'hi-
vernage, auxquelles elles se rattachent.
I.
Les matériaux qui m'ont servi pour ces études ont été
principalement recueillis pendant l'expédition scientifique
que j'ai dirigée dans les pays sus-nommés depuis sep-
tembre 1877 jusqu'au février 1879, tant par moi-même
que par d’autres membres de l’expédition que je nom-
merai plus loin, en citant les collections qu'ils m'ont four-
nies. Ces collections, trés-riches et trés-complétes, fu-
rent recueillies et étiquetées strictement d'aprés mes
instructions, pour présenter, daus leur ensemble, non
— 235 —
seulement la composition de la faune ornithologique des
régions explorées, mais aussi les phénomènes périodi-
ques de la vie des oiseaux. Dans ce dernier but, tous
les oiseaux recueillis étaient scrupuleusement datés, dé-
terminés par moi, et inscrits, jour par jour, dans un
journal. de mes collections ornithclogiques, où je notais
aussi mes propres observations, de manière à présenter,
sinon les dates exactes des différens phénomènes pério-
diques, au moins des données certaines et suffisantes
pour déterminer les modifications de la faune ornitho-
logique selon les saisons de l'année, produites par les
diverses migrations des oiseaux. Pour beaucoup d'espéces
j'ai réussi aussi à déterminer les routes qu'elles suivent
dans ces migrations, et à compléter trés-essentiellement
mes observations à ce sujet, faites dans mes précédens
voyages à cause de quoi je crois nécessaire de rattacher
les recherches de mon dernier voyage au systeme général
des migrations des oiseaux à travers l'Asie centrale, que
jai étudiées pendant tous mes voyages, depuis 1857.
Passons dane d'abord en revue, aussi sommairement
que possible, les routes que suivent dans ces régions les
oiseaux de passage, et les observations et collections qui
m'ont servi à les établir, en commençant par les plus
occidentales, qui n'ont pas trouvé de place sur la carte
ci-jointe ). A. Routes par les steppes kirghiz.
a) Routes du fl. Oural; observations de M. Karéline à
*) Cette carte cst copiée de l'atlas de Stieler, N° 64, édition de
Petermann, Gotha, Iust. Perthes, 1875; et corrigée, pour le Ferghá-
nah, le Pamir, et en partie le Thian-schan central et occidental
d'aprés les levées topographiques de mon expédition et de toutes
les reconnaissances faites dans le Turkestan russe en 1877—78.—
Longitudes de Greenwich.
— 236 —
Gouriew, 1851—55, et 1860—61, inédites *); mes obser-
vations sur la ligne Ouralsk-Gouriew, 1860—62, en au-
tomne 1860 et au printemps 1861, correspondantes à celles
de M. Karéline à Gouriew. Une petite partie seulement
des oiseaux de passage suivent le fleuve méme dans leurs
migrations; ce sont les oiseaux des bois, qui préfèrent
pour leur migration la vallée boisée du fleuve aux step-
pes qu'ils traverseni. Mais la grande masse des oiseaux,
surtout les nombreuses troupes de gralles et de palmi-
pédes, arrivent sur le fleuve, venant du nord-est, par les
steppes kirghiz, seulement à Kalmykovo, à 200 verstes de
son embouchure, et méme plus bas ei ce n'est que de
là qu'ils suivent le fleuve jusqu'à la mer.
Ce passage parait se rattaeher, d'aprés les espéces
recueillies, à celui que Pallas a observé sur les nombreux
lacs entre les monts Oural et le fl. Tobol; j'ai aussi fait
quelques observations dans cette derniere région, sep-
tembre 1879. Venant de ces lacs, les oiseaux de passage
paraissent suivre le fl. Oural jusqu'à Orsk; de là Из tra-
versent la steppe jusqu'à Kalmykovo, cette steppe étant
arrosée de plusieurs cours d'eau.
C'est par cette route que se fait la migration principale
de Anser ruficollis, qui niche dans la Sibérie boréale, de-
puis la Kara jusqu'à la Khatanga, au delà du Yenissei.
A la grande route vers les bouches de l'Oural se rat-
tache le passage le long de la riv. Emba, passage que
j'ai observé à la fin d'aoüt et en septembre 1857; j'ai
remarqué que la grande majorité des oiseaux qui suivent
l'Emba ne continuent pas leur route au sud-est (sauf les
oiseaux terrestres) mais vont à l'ouest, vers les bouches
*) M. Karéline m'a autorisé à transcrire les journaux de ses col-
lections, et je possede ces copies pour les années ci-dessus.
И —
de l'Oural. Quelqnes-uns traversent aussi le grand golfe
nord-est de la mer Caspienne, et suivent le bord oriental
de cette mer.
La ligne de l'Emba, se rattachant au nord à celle de
POr, affluent de l'Oural, n'est qu'une route de passage
secondaire.
Arrivés aux bouches de l'Oural, prés Gouriew, les oi-
seaux qui s'y rassemblent en troupes innombrables, font
une halte plus ou moins prolongée dans cette localité,
avant de continuer leur migration vers le nord-est ou le
sud-ouest, selon les saisons: Aussi les saisons du passage
y durent-elles plus de la moitié del'année: depuis la fin
de février (n. st.) jusqu'à la fin de mai au printemps,
depuis la moitié d'aoüt aux premiers jours de décembre en
automne.
b) Ligne Tobol-Irghiz; cette ligne se prolonge au pied
nord-ouest des falaises (Tschink) du plateau Oust-ourt,
où j'ai observé le passage d'automne, en septembre 1857,
le long de la rivière Tschagan, qui se perd dans les
steppes. Le passage y est assez faible. Cette ligne abou-
tit à la côte orientale de la mer Caspienne, et par celle-ci
à Astrabad. |
с) Ligne Ischim. Tourgai; observations incomplètes, pres
de Petropawlosvsk sur FIschim, septembre 1879; sur le
Tourgai inférieur, première moitié d'octobre 1858. De
ia les oiseaux traversent en diagonale les sables de Kara-
koum, arrivent à l'angle nord-est de la mer d'Aral et au
cours inférieur du Syr, au dessous de Kazalinsk; ensuite
ils passent le long de la côte orientale de la mer d'Aral,
vers ГОхиз. Sur le Syr inférieur la côte est de l'Aral,
au nord des bouches du Syr, j'ai observé le passage en
octobre 1857; dans les mémes localités et au Karakoum,
dans la derniére moitié de mars et en avril, ensuile en
— 238 —
septembre et au commencement d'octobre 1858, ces
observations, quoique assez incomplétes, le sont beau-
coup moins que celles faites plus au nord.
C'est la premiere grande route de migration à l’esi de
l'Oural, et les oiseaux de passage y abondent. Jai ob-
servé qu'ils font une halte assez courte sur le Syr infé-
rieur, à la fin de septembre; mais dés la mi-octobre il
n'y reste plus que des retardataires, et en petit nombre.
L'embouchure du Syr est le point le plus oriental où
jaie observé le passage de Anser ruficollis, dont j'v ai
recueilli un exemplaire; cet oiseau y passe en très-petit
nombre, iandis que les autres oies, surtout A. albifrons,
et aussi À. cinereus, suivent cette route en volées in-
nombrables.
Ces trois routes ne sont pas indiquées sur la carte ci-
jointe; la suivante est le N° 1 de cette carte.
1. d) Ligne Saryssou-Pérowsk-Djany-Darya, aboutissant
à l'Óxus prés des lacs Daou-Kara; collection abondante
à Pérowsk, pendant le passage de printemps 1858; pas-
sage d'automne observé en 1874, sur РОхиз et le Djany-
Darya. Cette ligne est actuellement moins fréquentée que
la précédente par les oiseaux aquatiques, grâce au des-
séchement du Djany-Darya qui coulait, en 1858; au res-
te, sur l'Oxus les deux lignes paraissent se rejoindre.
Mes observations sur ГОхиз, faites en descendant le
fleuve de Pétroalexandrovsk (vis-à vis de Khiva) jusqu’-
aux lacs Daoukara, sont loin d’être complètes, les oi-
seaux de passage paraissent se disperser dans le vaste
delta de ГОхиз et dans le khanat de Khiva. Bon nombre
d'entre eux continuent leur route en remontant l'Oxus.
Pendant les saisons de passage un bon centre d'obser-
vations me paraît être sur les lacs Daou-Kara; de là on
peut faire des excursions par la riv. Karakol, vers le
Los de
Djany-Darya, et par la riv. Yanyssou, vers la mer ФА-
ral; mais sur les bords de cette dernière il faudrait ob-
server le passage à toutes les embouchures de l'Oxus,
pour trouver ies principales stations de halte des oi-
seaux de passage dans le delta de ce fleuve, où je les
ai vu S’attrouper de plus sur les lacs Daou-kara, dans
les premiers jours d'octobre.
Au nord du Saryssou, et sur le Saryssou méme, cette
ligne est encore hypothétique, et manque d'observations
directes. Elle parait aboutir à l'Irtysch entre Omsk et
Pavlodar, où j'ai observé, en avril 1864, fin août 1867
et septembre 1870 un passage considérable, beaucoup
plus fort que plus haut sur l'Irtysch, entre Pavlodar et
Sémipalatinsk. Mais il est encore à noter que le passa-
ge de quelques oiseaux se dirige de l'Irtysch, des envi-
rons d'Omsk, vers les bouches de l'Oural, croisant les
lisnes b) et c).
Je l'ai observé pour Grus leucogeranus, pour lequel
jai des observations de passage sur llrtysch, l'Oural
inférieur, et une localité intermédiaire de, la steppe
kirghiz, sur la ligne b), lac Tschalkar, entre l'Irghiz et
l'Oust-Ourt, près de l'extrémité sud des monts Mougodjar.
De méme Scol. (Telmat.) major, observé par M. Finsch
dans la Sibérie occidentale, jusqu'à ГО supérieur (Bar-
naul) vers l'Est, jusque prés de l'embouchure du fleuve
vers le nord”): tous les individus sibériens de cette es-
péces se dirigent en automne vers l'Oural, évitant la
partie méridionale du désert kirghiz, ou je n'ai rencon-
iré qu'un seul exemplaire sur l'Emba inférieure, en sep-
*) Verhandel. d. k. k. Zoolog.-botanisch. Gesellsch. in Wien, XIX
Bd., 1879, p. 254: Reise nach West-Sibirien, wissensch. Ergebnisse,
Vógel, № 296.
к ému. ha D à
tembre 1857, et un autre, évidemment égaré, sur des
collines de sables mouvans au bord du Syr inférieur, en
septembre 1858; jamais dans le Turkestan, plus loin vers
le sud-est.
Dans leurs parties nord, toutes les lignes du groupe
se fractionnent et paraissent se confondre, c'est à. dire
pour l'ensemble des oiseaux de passage, non pour les dif-
férentes espéces, dont chacune opére sa migration par
plusieurs lignes distinctes; mais l'ensemble de ces lignes,
suivies par les diverses espèces, forme une large zóne
de passage, qui traverse l'Irtysch tout le long de la
moitié inférieure de son conrs, entre son embouchure et
Pavlodar. De la partie occidentale de cette zóne, les oi-
seaux descendent le long des monts Ourals et du fleuve
de ce nom; les autres atteignent le fleuve dans diverses
parties de son cours, d’où des bandes se détachent par-
ci par là vers le sud-ouest, vers le Volga inférieur:
mais la grande masse des émigrants, arrivant en automne
du vers l'Oural poursuivent leur route le long du
fleuve, au fur et à mesure qu'ils l'atteignent, et s'arré-
tent pour quelque temps, plus ou moins, selon les espé-
ces, avant de continuer leur migration.
C'est ainsi que se concentrent sur le cours inférieur
de l'Oural la majorité des oiseaux émigrant en automne
de la Sibérie occidentale; de méme au printemps, pen-
dant leur retour au nord. Les lignes b, c, d, déjà re-
connaissables dans l'intérieur de la grande zóne de mi-
gration que je viens d'indiquer, ne se détachent complè-
tement de cette dernière que vers le 48-e degré de la-
titude, là où les steppes kirghiz se changent en désert,
que les oiseaux de passage (à quelques exceptions prés)
traversent par un petit nombre de routes, surtout le
long des rares cours d'eau.
=) Oe
Outre les lignes ci-dessus, il paraît y avoir une route
de passage le long du Syr inférieur, entre les routes Ac
et Ad. En 1858 j'ai voyagé le long du Syr, en avril et
en septembre, et il m'a paru, entre Kasalinsk et Pé-
rovsk, que quelques oiseaux de passage remontent le fleu-
ve au printemps et le descendent en automne. Plus
haut au-dessus de Pérovsk, surtout de Djoulek, la direc-
tion des passages le long du fleuve est inverse.
B. Routes traversant des chaines de montagnes, mais
contournant le grand massif du Thian-schan.
Ces routes présentent un réseau assez compliqué de
ramifications, fréquentées par les diverses espéces d'oi-
seaux de passage, mais se réunissant toutes dans les
environs de Tschinaz sur le Syr, vers l'embouchure du
Tschirtschik. |
Au sud de Tschinaz, les routes de migration, concen-
trées dans les environs de cette localité, paraissent se
ramifier de nouveau:
Voici d'abord les localités et les matériaux qui m'ont
servi à déterminer les routes de migration de ce groupe:
a) Le long du fleuve Syr, en remontant de Pérowsk
à Tschinaz:
1. Fort Djoulek, 100 verstes au dessus de Pérovsk,
colection de M. Skorniakow, hiver et printemps 1865.
2. Station de poste (ci-devant fort) Yany-kourkane et
environs, 80—120 verstes de Djoulek; collections de mon
préparateur Sviridow, fin d'avril et commencement de
mai, 1875.
3. Fort Tschinaz, à 'embouhure du Tschirtschik dans
le Syr: collection de М. Fedtschenko, en octobre 1870,
quelques jours; 9 espéces de passage recueillies.— Grand
passage d'aigles (esp. indét.) observé par le général Kauf-
mann, en mars 1873.—Collection de mon préparateur
— вы — :
Sviridow, février et mars 1875.— Collections et obser-
vations très-complètes de MM. Russow et Middendorff jun.
printemps et automne 1878 que je ne connais encore que
par de bréves communications épistolaires de M. Russow.
b) Localités entre le Syr et le Thian-schan occidental,
el au pied septentrional de ce dernier.
4. Entre Tschinaz et Taschkent, récolte de mon pri-
parateur Sénine, mars 1879. |
9. Environs de Taschkent:
Passage de printemps: mes observations en mars et
avril 1866, trés-incomplétes.—février, mars, avril 1868,
série compléte. Observations et collections pendant les
printemps de 1878 et 1879, depuis février à la fin
d'avril.—Récolte du préparateur Sviridow, avril 1875.
Passage d'automme: octobre 1864, quelques jours.
Hivernage des oiseaux: décembre, janvier. Quelques
observations en 1865—66; observations plus completes
еп 1867—68, 1874—75, 1877—78, et collections consi-
dérables.
6. Vallée de la rivière Keles, entre Taschkent et
Tschimkent: printemps, mes observations personnelles еп.
février, mars et avril 1866, pendant quelques excursions
faites de Tschimkent. Collection de mon préparateur Sé-
nine, mars 1879.
Automne: observations et collections en octobre 1864,
pendant une marche de Tschimkent vers Taschkeni, alors
non encore conquis. ,
Hivernage: Excursions en décembre et janvier|1865—66,
1866—67 et 1867—68.
7. Tschimkent et environs: printemps, 1866, mes obser-
vations, de février à mai, interrompues de temps en temps
par quelques courtes excursions à Taschkent; récolte de
collections très-complètes, de jour en jour, par mes pré-
— 243 —
parateurs. Collection de M. Skorniakow (jusqu’à mars) et de
mon préparateur Chilaiew, février, mars et avril 1867.
Automne: septembre, octobre et novembre 1864, 1866,
1867; observations et collections trés-complétes.
Hivernage: décembre 1864; décembre et janvier 1865—
66, 1866—67, 1867—78. Aucun autre endroit du Tur-
kestan ne m’a fourni des matériaux aussi abondants que
Tschimkent pour l'étude des migrations des oiseaux
grace a une disposition particuliérement favorable des
localités. Tous les oiseaux de passage s’y concentrent sur
un petit espace, facile a examiner chaque jour dans son
entier, si bien qu'aucune espèce ne peut échapper à une
observation attentive: aussi un seul printemps à Tschim-
kent (1866) m'a fourni une liste plus nombreuse Фезрё-
ces que plusieurs printemps à Taschkent, où les oiseaux
se dispersent sur une vaste étendue de terrain, et ne
se laissent observer qu'accidentellement, sauf un petit
nombre d'espéces trés-communes et dominantes.
8. Riv. Bougoune, descendant des monts Karataou à
peu prés à moitié chemin entre les villes de Tschimkent
et Turkestan; collection de M. Skorniakow, mars 1867,
passage à travers les montagnes de Grus cinerea, Grus
virgo, Ruticilla semirufa, Rutic. erythronota, etc., toutes
espéces ne nichant pas que je sache dans les monts Ka-
rataou. Rut. semirufa a été trouvée de passage sur PIli
inférieur, dans la premiére moitié d'avril (n. st.) 1875:
ce qui donne un prolongement nord-est de la route de
migration qui traverse le Karataou par la vallée de Bou-
goune.
9. Route de Tschimkent à Aoulié-ata; automne mes
observations, en septembre 1864, poursuivies par Tschim-
kent et le long du Keles jusqu'à Taschkent; trés-complétes
pour quelques espèces p. ex. Aq. orientalis, Aq. bifasciata.
— 244 —
Pterocles Severtzovi, Bogd. (représentant oriental de Pt.
alchata) et quelques autres.—Pterocl. Severlzovi se con-
centre sur le Keles en bandes innombrables, venant et
du nord-est d'Aoulié ata, et du nord-ouest en général de
toutes les localités où cette espèce niche au nord du
Thian-schan occidental et aux deux côtés du Karataou:
tandis que les aigles observés sur cette route viennent
tous du nord-est.
Récolte du préparateur Térentiew, octobre 1864, se-
conde moitié.
Hivernage et retardataires d'automne, mes observ.,
fin novembre 1867.
10. Aowlié-ata, automne: septembre 1864, mes obser-
vations: collections abondantes, à l'aide de mes prépara-
teurs; fin du mois et octobre, récolte de mon prépara-
teur Térentiev.
11. Fort Merké, 160 verstes à l’est d'Aoulié-ata. Pre-
miers jours de septembre 1864, grand passage de di-
verses espèces de Tringa, Totanus er autres oiseaux
précoces dans leur passage d'automne.
c) Observations au sud de Taschkent et de Tschinaz.
12. Passage entre Taschkent et Hodjent; observations
fragmentaires, fin d'avril 1868, et septembre 1877. Mi-
gration d'automne de Pterocl. Severtzovi.
13. Hodjent et environs, matériaux peu abondants:
mars et avril 1868, récolte de mon préparateur Téren-
liev; automne 1868, printemps et automne 1869, 1870—
quelques oiseaux de passage dans ma colleetion, recueil-
lis par le méme, pendant.ses rares excursions. Obser-
valions d'hivernage, par moi. Décembre 1877.
14. Samarkand, hivernage et passage de printemps,
fin janvier jusqu'à mai 1869, collections abondantes de
M. Skorniakow, alors membre de l'expédition de M.
Fedtschenko.
=
15. Vallée de Maghian: grand passage de grues par-
dessus les montagnes, observé par М. Fedtschenko en
septembre 1870; au sud-est de Samarkand:
16. Boukhara, récolte et observations de M. Lehmann,
au printemps de 1841. Passage peu considérable, vrai-
semblablement vers Samarkand, observations du reste
assez fragmentaires, en février et mars, M. Lehmann n'ayant
pu faire que de rares excursions hors de la ville, et
seulement dans ses environs immédiats, dans des locali-
tés peut-étre défavorables pour ces observations. D'aprés
les observations et les collections recueillies dans toutes
ces localités, je crois que ces dernières se trouvent sur
les routes de migration suivantes:
B,a (2) Route le long du Syr, à partir de Tschinaz; les
oiseaux descendent le fleuve au printemps et le remon-
ient en automne. Les collections faites à Djoulek et Yany-
kourgane contiennent des espèces qui ne descendent pas
le long du Syr au-dessous de Djoulek, telles que Recur-
vir. avocetta, Budyt. citreola, Totan. fuscus, etc.; ce qui
montre que des routes de migration se détachent du Syr
vers Yany-kourgane et Djoulek, peut-étre aussi au-dessus,
pour traverser le Karalaou occidental et arriver vrai-
‚semblablement au cours inférieur du Tschou et du Sary-
sou, où cette route rejoint la route de migration Ad, qui
traverse le Syr à Pérowsk. Ainsi, au-dessus de Pérowsk
et Djoulek, ce fleuve est lui-même une route de migra-
tion, laquelle se dirige de Tschinaz à Djoulek au prin-
temps, en sens inverse en automne, tandis que plus bas
les routes principales de migration ne suivent plus le
fleuve, mais le traversent, surtout en deux endroits: aux
environs de Pérowsk et entre Kazalinsk et la mer. Ce-
pendant il y a aussi un passage le long du fleuve entre
Pérowsk et la mer: mais secondaire, et dans des direc-
———
— 246 —
tions opposées pour diverses espèces. J'ai vu p. ex. de
grandes troupes de spatules, Platalea leucorodia, descendre
le fleuve en septembre, émigrant des vastes marais du
Kara-ouziak; de méme des pélicans remontant le fleuve
au printemps. D'autres oiseaux paraissent remonter le
fleuve, à partir de son embouchure, en automne: tels sont
Anser albifrons, arrivant ainsi à Tchimkent, oü cette oie
hiverne en petit nombre; Larus leucophaeus, arrivant en
octobre de Kazalinsk à Tschinaz.
En général, les nombreux oiseaux qui nichent dans les
vastes marais du Kara-ouziak, immédiatement au-dessous
de Pérowsk, paraissent y arriver au printemps des deux
côtés: et du sud-est, en descendant le fleuve, et du nord-
ouest, en le remontant, surtout depuis le desséchement
du Djany-Darya *). De méme,.mais en sens inverse, le
départ de ces oiseaux du Kara-ouziak en automne.
B,b (3). Route par Tschinaz, Taschkent, Tschimkent:
Aoulié-ata, Merke.
Le passage par cette route est surtout concentré entre
Taschkent et Tschimkent; mais au nord de Tschimkent
elle se ramifie: il s’en détache des routes traversant le
Karataou, ce qui est indiqué par la collection de mars
1867, sur la rivière Bougoune; une autre route secon-
daire traverse vraisemblablement le Karataou le long de la
riv. Boroldai, entre la Bougoune et l'Arys: ces routes (4)
aboutissent vraisemblablement au lac Korakoul (embou-
*) Cependant, en 1874, quoique la moitié inférieure du Djany-Darya
füt complément séche, et la moitié supérieure ne contint que de
rares flaques d'eau, il y avait encore une route de migration assez
fréquentée par les oiseaux aquatiques le long de cette ci-devant
branche du Syr: le passage de ces oiseaux y avait diminué mais
non cessé, et vraisemblablement aussi cette route ótait encore fré-
quentée par une partie des oiseaux nichant au Kara-ouziak.
Soie
chure du Talas) et de là traversant le fl. Tschou au lac
Balkasch et aux embouchures du fl. lli et autres riviéres
que recoit ce lac: ce qui est indiqué par le passage des
Ruticilla citées ci-dessus, sur la Bougoune et Ili infé-
rieur: ces Ruticilla paraissent se diriger ainsi vers les
monts Tarbagatai. La grande route de passage remonte
de Tschimkent (au printemps) la vallée de l'Arys, entre le
Karataou et le Thian-schan occidental, et descend ensuite
la riv. Terss, vers Aoulié-ata; de là à Merké et à un
groupe de petits lacs au nord du fort. Plus loin à l'est,
les oiseaux venant de Tschimkent arrivent à Vernoié, où
aboutissent aussi des routes de passage du Ferghänah: ce
qui se prouve surtout par les dates d'arrivée de Anth.
arboreus, Anth. microrhynches, Sev., Budytes citreola,
etc. à Taschkent, à Vernoié et au Ferghänah; nous y
reviendrons encore dans le détail des observations du
passage par le Ferghanah.
Encore plus loin au nord-est, la route Tschinaz-Tschim-
kent aboutit à la Mongolie, d'ou p. ex. Buteo strophiatus
vient hiverner (en petit nombre) dans les steppes du
Keles, entre Tschimkent et Taschkent.
Dans le bassin du fl. lli, cette route est rejointe par
celles qui traversent le Ferghänah.
Les deux routes que nous venons d'examiner se ré-
unissent, comme nous l'avons vu, à Tschinaz; mais avant
d'y arriver la route Tschimkent-Tschinaz détache une
branche 5) vers Hodjent, portant au sud dans les envi-
rons de Taschkent; cette branche se reconnait surtout
au passage d'automne de Pterocl. Severtzovi, Bogd. (Pt.
alehata? var. orientalis).
Le prolongement sud de cette route Taschkent-Hodjent
se reconnait au passage des grues à Maghiane; mais
entre Hodjent et Maghiane cette route est hypothétique,
№ 2. 1880. 17
A Oi
faute d'observations; elle traverse les montagnes du haut
Zaráfschan probablement quelque part à l'est de Samar-
kand, peut-étre dans les environs de Pendjakent. |
Quant a la grande route de Tschinaz, son prolongement
sud (5) se reconnait à Samarkand; mais l'intervalle est
inconnu, faute d'observations à Djizakh entre Tschinaz et
Samarkand, aux époques du passage: M. Fedtschenko
n'ayant collectionné à Djisakh qu'en juillet *).
Les environs de ce fort sont l'endroit le plus impor-
tant pour déterminer la route de passage entre Tschinaz
et Samarkand, surtout pendant le passage d'automne: mais
des observations supplémentaires seraient encore utiles à
Irdjar, prés du coude que fait le Syr entre Tschinaz et
Hodjent, et surtout à Zaamine, entre Hodjent et Djizakh,
au pied des montagnes séparant le Syr du Zérafschan.
Entre Tschinaz et Yany-kourgane, il faudrait aussi des
observations du passage des oiseaux à quelque station
aux bords du Syr, p. ex. aux ruines de Tschardara, ou
vers l'embouchure de l'Arys; au reste, les collections de
M. Fedtschenko, si maigres qu'elles soient pour cette
localité (9 espéces) mettent cependant hors de doute un
passage d'oiseaux le long du Syr, au-dessus de Tschi-
naz, ces collections ayant été recueillies surtout pres des
lacs au bord du Syr, à 35 verstes nord de Tschinaz.
*) En 1878, j'ai recommandé à l'attentiou du défunt M. Russow
des observations correspondantes du passage à Tschinaz et à Dji-
zakh, ou seulement dans cette dernière localité, en automne, quand
les oiseaux arrivent du désert, mais en suite de diverses circon-
stances il a dû y renoncer, et n’a fait que passer à Djisakh vers le
commencement de mai et en octobre. A Tschinaz, pendant le prin-
temps, ila fait au reste quelques observations encore inédites sur
l’arrivée des oiseaux de passage par le désert situé entre Tschinez
et Djizakh: c'est dans ce méme désert que le général Kaufmann a
remarqué un grand passage d'aigles en mars 1873.
— 249 —
C. Routes de migration du Ferghánah, traversant les
grands massifs du Thian-schan et du Pamir.
Pour l'intelligence de ces routes, je crois indispensable
de présenter d'abord au lecteur un aperçu très-sommaire
de la géographie physique des pays si peu connus où je
les ai étudiées.
La vallée du Ferghänah, qui s'étend de 40°11‘/,’ à
41*14*/," de latitude N. et de 69°18 à 72°39 de longitude
de Greenwich, est une plaine à peu prés triangulaire,
élevée, en moyenne, de 300 à 400 métres au-dessus du
niveau de l'Océan, par conséquent profondément encais-
sée entre les immenses massifs montagneux du Thian-
schan et du Pamir, qui l'entourent de tous les cótés de
leurs cimes neigeuses, ne laissant qu'un étroit intervalle
dans l'angle ouest du triangle, près de Hodjent, par où
la plaine du Ferghánah se joint aux vastes déserts du
bassin aralo-caspien.
La base du triangle fergháanien est une ligne ouest-
sud-est, est-nord-est, le long du versant septentrional des
monts Alaï, qui limitent au nord le massif du Pamir,
comme l'Hindou-kousch et ses embranchements le limi-
lent au sud.
Le Pamir, par la conformation de son relief, se divise
nettement en trois parlies, trois larges bandes allant du nord
au sud, tandis que leur ensemble, le système total des
soulévements pamiriens, s'étend surtout de l'est à l'ouest.
1. Dans la partie centrale du systéme nous trouvons,
en allant du Ferghánah, d'abord la large et haute vallée
de l'Alai, qui sépare les deux chaines paralléles des monts
Alaï et Trans-Alai; en traversant cette dernière par le col
profondément déprimé du Kysil-art, on atteint le Pamir
proprement dit, généralement nommé le plateau du Pa-
mir, mais qui n'est pas strictement un haut plateau.
qu
— 250 —
C'est plutôt un système de hautes vallées, dont les di-
rections s'entrecroisent autour de plusieurs larges massifs
montagneux, relativement (sauf quelques exceptions) peu
élevés au dessus des vallées qui les séparent, quoique
d'une hauteur absolue trés-considérable.
Parmi ces hautes vallées du Pamir central, les vallées
fluviales sont généralement d’une largeur médiocre de
1 à 2 verstes (ou kilometres), rarement jusqu'à 5. Les bas-
sins des lacs du Pamir atteignent une largeur beaucoup
plus considérable: celui du grand Kara-koul, le plus grand
lac du Pamir, а jusqu'à près de 30 verstes de large,
dont seulement 20 pour le lac méme.
La hauteur absolue des larges vallées du Pamir central
varie de 11,500 pieds dans leurs parties les plus basses
jusqu'à 14,000 dans leurs parties les plus élevées (3500
à 4300 mètres); les massifs de montagnes entre ces val-
lées s'élévent de 15 à 18,000 pieds (4600 à 5500 mètres),
cette dernière hauteur n'étant dépassée que par un petit
nombre de pics.
Parmi ces derniers, le pic Kau(mann, dans les monts
Trans-Alaï, atteint la hauteur de 22,150 pieds angl. (6753
mètres), encore dépassée par celle du Moustagh-ata ^),
qui dresse sa large cime neigeuse, au sud du lac petit
Karakoul, jusqu'à la vertigineuse élévation de 25,800
pieds (7866 métres)!
Quant à l'Alai, vallée du Sourkhab supérieur, af-
fluent de l'Oxus, ce plateau est d'une hauteur considé-
rablement moindre que les vallées du Раши: la pente
est-ouest de ce plateau est de 11,000 à 8500 pieds
(3360 à 2600 métres).
*) Се nom, en langue kirghiz, signifie Père des montagnes glacées—
nom admirablement expressif pour le point culminant du Pamir.
— 251 —
2. Les parties latérales du système du Pamir présen-
tent un relief à peu près uniforme, à l’est et à l’ouest
du massif central: ce sont des systèmes compliqués de
montagnes neigeuses, séparées entre elles par des val-
lées profondement encaissées, dont les principales recoi-
vent les riviéres découlant du Pamir central, par des
gorges étroites et souvent inaccessibles, qui se répétent
de distance à distance le long de chaque riviére, jusqu'à
la sorlie des ces derniéres dans les plaines du Tarim à
l'est et de ГОхиз à l'ouest.
Entre les systémes du Pamir ei du Thian-schan, vers
l'angle est de la plaine triangulaire du Ferghänah, s'élé-
ve jusqu'à 17—18,000 pieds (environ 5200 à 5500 mé-
ires) le massif intermédiaire du Kaschgardavan, centre
de soulévement indépendant des deux grands systémes
qu'il relie entre eux. Au nord-ouest et au nord-est, la
plaine du Ferghánah est dominée par deux parties dis-
tinctes du système du Thian-schan, séparées par une
série de vallées: celles: du Naryn inférieur, du Sous-
samir inférieur, du Djoumgal, du Katschkar et du
Tschou, jusqu'à la sortie des montagnes de ce dernier
par la gorge de Buam. Cette série de vallées, presque
continue, n'est interrompue que par le col peu élevé de
Kysart, entre les vallées du Djaumgal et du Katschkar.
Des montagnes entourant le Ferghánah descendent dans
cette plaine les fleuves Naryn et Kara-Darya, dont la ré-
union, prés de la ville de Balyktschi, forme le grand
fleuve Syr-Darya, (Jaxarte des anciens). La ligne de
partage entre son système fluvial et celui de l'Óxus est
formé par les monts Alai, dont les ramifications occi-
dentales embrassent le petit systéme fluvial du Zér-af-
schan, qui arrose les champs et les jardins de Samar-
kand et de Boukhara.
— 259: =
Au nord-ouest du Ferghánah et de la série de val-
lées ci-dessus indiquée s'éléve le massif du Thian-schan
occidental, composé de hautes chaines de montagnes, sé-
parées par des vallées profondément encaissées; au nord-
est du Ferghánah, et au sud-est du Katschkar et du
Djoumgal, le Thian-schan central, caractérisé par le vas-
te bassin du lac Issyk-koul, et un grand système de
hautes vallées pareilles à celles du Pamir, au sud de
ce lac. |
Dans les chaines du Thian-schan occidental, les cols
s'élévent de 10 à 12,000 pieds, les pics en moyenne de
12 à 14,000 quelques-uns jusqu'à 15 au 16,000; les
vallées de 3 à 5,000 pieds, et les parties supérieures
des vallées du Tschatkal et du Soussamyr jusqu'à 7000.
Les monts Karatou, appendice nord-ouest du Thian-
schan occidental, ne s'élévent, en général, que de 3 à
5,000 pieds, sauf leur massif central, le Myn-Djelki, droit
au nord de la ville de Turkestan; ce massif atteint jus-
qu'à 7000 pieds angl., ou prés de 2,200 mètres.
Dans le Thian-schan central, les variations de hauteurs
sont beaucoup plus considérables. La hauteur des cols
varie de 7 à 14,000 pieds; celle des pics de 10 à 18,000
pieds, et le pie du Khan-Tengri, point culminant de tout
le Thian-schan, atteint jusqu'à 21,000 pieds (6400 mé-
tres). Les hautes vallées du massif intérieur (nommé par
les Kirghiz Syrt) au sud du lac Issyk-koul s'élévent à
10 — 12,000 pieds; le plateau du lac Son-koul à 9500
pieds; les autres grandes vallées, s'élargissant pour la
plupart aussi en plateaux, de 4 à 7000 pieds; ainsi le
niveau du lac Issyk-koul est à 5300' (1616 métres).
Enfin, dans la dépression entre le Thian-schan central
et le Thian-schan occidental, le col de Kysart, point cul-
minant, n'atteint que 8000 pieds, et les montagnes bor-
dant les gorges de Buam, du Soussamyr inférieur, du
Naryn inférieur, dans les intervalles des larges vallées
de cetle dépression, n’atteignent que des hauteurs enco-
re beaucoup moindres. |
Cet apercu sommaire de la géographie physique du
Ferghänah et des massifs montagneux qui l'entourent fait
déjà pressentir en partie la disposition des routes de mi-
gration des oiseaux dans ces régions: on peut s'attendre
à ce que le plus grand nombre des oiseaux de passage
contournera ces montagnes el que ceux qui les traver-
sent choisiront pour leur passage les dépressions de ces
montagnes, p. ex. celle qui sépare le Thian-schan occi-
dental du Thian-schan central. C'est aussi ce que l'ob-
servalion directe a- généralement confirmé; néanmoins,
jai wouvé les hautes montagnes, et surtout les hautes
vallées, beaucoup plus fréquentées par les oiseaux de
passage qu'on ne pouvait s'y attendre d’après leur élé-
vation ei la rudesse de leur climat.
Les observations et collections qui m'ont servi à de-
terminer les routes de migration à travers le Ferghanah
et le prolongement de ces routes au sud et au nord, ont
été faites dans les localités suivantes:
a.) Dans la plaine de Ferghanah.
1. Environs de Khokand; au nord-ouest; jusqu’au Syr;
au sud-est jusqu'à mi-chemin à Marghilan; passage d'au-
tomne, obs. en septembre 1877; hivernage, obs. en dé-
cembre 1877, février 1879; passage de printemps, le
leng du Syr, indiqué par Podic. cristatus, et, surtout,
par Lar. ichthyaëtos, qui m'ont été envoyés de Khokand
en mars 1879. Toutes ces données trés-fragmentaires; obs.
et coll. faites en passant.
2. Environs de Marghilan, jusqu'à mi-chemin à Kho-
— 254 —
kand, Andédjane et Osch (route directe) septembre et
décembre 1877, janvier 1879; observ. fragmentaires, en
passant.
9. Environs d'Andédjane, surtout entre la ville et le
‚fl. Karadarya, aussi sur les routes de Marghilan, Baly-
ktechi et Osch. Collections assez compiétes d'hiver, dé-
cembre 1877, janvier, novembre et décembre 1878; re-
tardataires du passage de printemps, (Tringa, Totanus),
obs. en mai 1878.
4. Dalyktschi, passage d'automme: octobre et no-
vembre 1877; récolte du préparateur Sénine. Hivernage
fin décembre 1877; janvier, jusqu'à la mi-février, 1878.
Passage de printemps, février jusqu'à mi-mai 1878; ré-
colte d'hiver et de printemps trés-compléte de M. Skor-
niakow, avec l'aide de mes préparateurs.
5. Excursion de Balyktschi à Namanghan et Outsch-
kourgane (ce dernier village sur le Naryn, à sa sortie
des montagnes), de M. Skorniakow, en mars 1878; bon-
ne récolte. Pendant cette excursion et la suivante, M.
Skorniakow laissa des préparateurs à Balyktschi, pour y
collectionner sans interruption.
6. Route de Balyktschi à Marghilan, directe; excur-
sion de M. Skorniakow, dans les premiers jours de mai
1878; récolte abondante.
1. Osch et environs: passage d'automne, récolte en oc-
lobre 1877; hivernage, récolte à la fin de novembre 1877;
fin novembre et fin décembre 1878.
8. Ouzghent, sur le fl. Kara-darya, environ 80 verstes
au-dessus d'Andédjane, et ses environs: fin de sep-
tembre, octobre et jusqu'à mi-novembre 1879, récolte
de M. Skorniakow, avec mes préparateurs.
Au sud de la plaine de Ferghanah:
b) Monts Kaschgar-dawan et Alai, avec la vallée de l'Alai.
9. Vallée de la riv. Tara, source crientale de la Ka-
ra-darya, au dessus d'Ouzghent, entre le Kaschgar-davan
et le Thian-schan méridional. Observation et collection
en octobre et premiers jours de novembre 1878.
10. Fort Goultscha et environs, sur la riv. Kourscháb;
passage d'automne, récolte de M. Skorniakow, en octo-
bre 1877; mes observations et collections, fin septembre
et commencement d'octobre 1878.
Hivernage: observations et collections en uovembre
1877, novembre et décembre 1878.
11. Vallée du Kourschäb, source méridionale de la
Kara-Darya, et montagnes voisines: octobre et premiers
jours de novembre 1877; septembre 1878.
12. Basch-Alaï (tête de VAlai, désignation kirghize
des parties supérieures de cette vallée). octobre 1877;
seplembre 1878.
19. Daraout-kourgane et Karamouk, localités dans la
partie inférieure de la vallée de l’Alaï, vers les confins
du Karatighen. Récolte du préparateur Sviridow, qui ac-
compagna sur l'Alai M. Ochanine, en aoüt et septembre
1876.
с.) Monts Trans-Alai et Pamir.
— 14. Gorge et col du Kysil-art, dans les monts Trans-
Alaï, et vallée du Kok-sai, au pied sud du Kysil-art.
Obs. et récolte en octobre 1877, septembre 1878.
15. Environs du lac Kara-koul, dans la partie nord
du Pamir central, août et septembre 1878.
16. Vallées de la riv. Ak-baital septentrional, débou-
chant dans le bassin du Kara-koul, et de l’Ak-baital
méridional, affluent de l'Askou; ces deux vallées sont sé-
parées par le col de Touyouk-sou, aoüt ei septembre
1878.
— 256 —
17. Bassin de lac Rang-koul, au $. е. du Kara-koul,
août 1878.
18. Vallées du fleuve Aksou, de son affluent Karasou,
et de la riv. Alitschour: août et septembre 1878.
19. Environs du lac Yaschil-koul, dans le Pamir Alit-
schour, premiers jours de septembre (n. st.) 1878.
Toutes les observations et collections de l’année 1878,
dans les localités ci-dessus (14 — 19) ont été faites pen-
dant un voyage au Pamir, du Kysil-art au Yaschil-koul
et retour, avec une excursion au Rang-koul. Parti du
oi juallety 42 ONE 8 100 RAE
18 où ^ JY revins le 55 septembre: je
fis en route, pour collectionner, des haltes de un à plu-
sieurs jours, surtout aux environs des lacs Kara-koul,
Rang-koul et Yaschil-koul; ce dernier avec les lacs voi-
sins, Bouloune-koul, Sary-kou! (pas celui de Wood) etc.
m'oceupa du 5 au 9 septembre (25—27 août).
Les observations du passage des oiseaux, depuis Goul-
{спа jusqu'au Yaschil-koul, quoique fragmentaires pour
chaque localité, prise à elle seule, se complétent cepen-
dant mutuellement, et offrent, dans leur ensemble, un ta-
bleau assez (pas tout-à-fait) complet du passage à travers
le Pamir.
Notons encore en passant que les environs du Kara-
koul, avec la vallée de l'Ak-baital septentr. sont le Pa-
mir Khargosch de Yule; l'Ak-baital sud et la vallée de
l'Aksou, son Pamir Zarès, plus exactement Pamir Sé-
rés; le bassin du Rang-koul, son Pamir Rang-koul; en-
fin la vallée de l'Alitschour avec le Yaschil-koul est le
Pamir Alitschour de Yule.
Au nord du Ferghänah.
d.) Thian-schan central.
Kysil-art le
20. Vallées des riv. Tourghene et Tschilik, et plateau
— 257 —
du haut Tscharyne, au nord du lac Issyk-koul; hauteurs
de 4 à 6900 pieds, avec des cols de 8 à 9000 entre les
riv. Tourghéne et Tschilik; mes observations, en route,
septembre et premiers jours d'octobre 1867.
21. Bassin du lac Issyk-koul: mes observ. et collec-
lions en octobre 1867; récolte de M. Skorniakow, en
octobre (n. st.) 1876.
22. Riv. Katschkara et gorges de Bouam: mes obs. 7—8
nov. (n. st.) 1867; récolte du capitaine Larionow (très-
maigre) sept. 1877.— Peut-étre n'est-il pas inutile de rap-
peler que la riv. Katschkara, à l'ouest de l'Issyk-koul,
est une source du Tschon, qui sort du Thian-schan cen-
iral par la gorge de Bouam, et se dirige, à travers les
steppes, au nord-ouest, ensuite droit à l'ouest pour attein-
dre le lac Saumal-koul, droit au nord de l'extrémité nord-
ouest des monis Karataou.
29. Riv. Atbasch, affluent sud du Naryn: mes observa-
tions, octobre 1867, vallée de 7—10,000 pieds.
24. Riv. Aksai, affluent du Tarim, au sud de la pré-
cédente; cours supérieur, sur un plateau de 10— 11,000
pieds: mes observations, octobre 1867.
25. Riv. Oftouk, affluent nord du Naryn, vis-à-vis de
l'embouchure de l'Atbasch; vallée de 6 à 8,000 pieds de
haut; mes observ., fin d'octobre, en passant 1867; récolte
de M. Larionow (trés-maigre) août 1877.
26. Riv. Karagadjour (nommée plus bas Djouvane-aryk)
source orientale du Tschou, qu'elle forme par sa réunion
avec la Katschkara; au nord de la précédente, vallée de
6— 8000 pieds de haut; mes observations, fin d'octobre
(comm. de novembre, n. st.) 1867. |
21. Plateau du haut Naryne, de 10—11,000 pieds
de haut, mes observations, octobre 1867.
= Bugs
28. Fort Naryne, sur le fleuve du méme nom; haut
6600 pieds, un peu au-dessus des embouchures de
l'Atbasch et de l'Ottouk. Fin d'octobre 1867, mes observ.
Toutes ines observations en octobre et novembre 1867
ont été faites pendant une reconnaissance des hauts pia-
24 sept.
Ghoct, '
je montai le ‘/, octobre sur le plateau du haut Naryne,
par le col de Barskooune; le *'7/. octobre jatteignis
l'Aksai, aprés avoir traversé le Naryne et l'Atbasch; re-
venu sur l'Atbasch le ''/,;, octobre, je retournai le long
de l'Ottouk, que je remontai, et par le col de Bouam à
Tokmak, que j'atteignis le */,, novembre, ayant traversé
21 octobre
2 navembre
nom, alors non encore fondé.
teaux du Thian-schan. Arrivé sur l'Issyk-koul te
d'abord le Naryne, le , prés du fort du méme
e) Bassin du fl. lli.
29. Vernoié, ville principale de province Semirétchen-
skaia "), et environs: plaine de 2000 à 2500 pieds, mon-
tagnes (Alataou transilien) jusqu'à 8000, en hiver jusqu'à
5— 6000 pieds. Collections trés-nombreuses, surtout pour
l'hivernage.
Passage d'automne: octobre 1875, août à octobre
1877, récoltes du préparateur Tschadow; ''/, octobre à
26 octobre
7 novembre
Hivernage: novembre 1864 à mars 1865, récolte de
mon préparateur Térentiev; janvier et février 1875,
1878, récolte de mon préparateur Sénine.
*) Семирфченская область, province des Sept Rivières, affluents
du lac Balkhasch.
— 259 —
décembre, janvier, février 1876—77, récolte du prépa-
rateur Tschadow; janvier et février 1877, récolte de
M. Skorniakow.; février 1878, récolte de mon prépara-
teur Sénine.
Passage du printemps: mars et avril 1865, récolte
tres-maigre du préparateur Térentiev; mars 1877 —quel-
ques oiseaux recueilis par M. Skorniakow; fin d'avril
et mai 1867, récolte du méme; mars, avril, mai 1878,
récolte abondante de mon préparateur Sénine.
Toutes ces collections, énormes pour le nombre des
individus recueillis, sont cependant insuffisantes: aux épo-
ques du passage comme en été et en hiver, on à trop
exclusivement collectionné dans les montagnes, et trop
peu dans la plaine, où se trouve cependant la grande
route de passage. Je Га! observé en septembre 1867 et
septembre 1868, cette dernière année plus long temps;
mais alors mes observations ne furent que trop inter-
rompues par la fiévre.
30. Cours inférieurs de la riv. Tourghene, et lac Sassyk-
koul, prés de cette rivière, dans la plaine de l'Ili, à 1500
ou 1600 pieds de haut. Récolte abondante du prépara-
teur Tschadow, avril et mai 1877.
31. Delta du fl. Il, récolte des préparateurs Tscha-
dow et Pouchew, trés-nombreuse en passereaux, mais
plus qu'insuffisante pour les gralles et les palmipédes,
en avril et mai 1875.
32. Village d'Ili, sur le fleuve de ce nom, là ou le
traverse la route de Vernoié à Kopal; mes observations
en passant, premiers jours de mai 1864, septembre 1867,
fin septembre 1868; récolte du préparateur Sénine, 6—
16 avril (n. st. 1878). récolte du prép. Tschadow, août
1877, entre cette localité et l'embouchure dans llli:
1:090, 5
nombreux exemplaires d'un petit nombre (20) d'espéces
communes dans le pays.
33. Vallée de l’Ili, au nord-est et au nord-du col de
Santasch (entre les embouchures du Tscharyne et du
Tékéss): récolte de M. Skorniakow, fin d'octobre et pre-
miers jours de novembre 1876.
34. Kouldja, passage d'automne et oiseaux d'hiver;
dans la plaine de ГШ, au nord du fleuve, hauteur d'en-
viron 2300 pieds; récoltes du préparateur Tschadow, **/,,
octobre au ‘*/,, novembre 1874; fin de septembre et
octobre 1875. Récolte du préparateur Sénine, fin de
septembre et octobre 1878.
f) Pays au nord et nord-est de l’Ili jusqu'aux monts
Tarbagataï.
fa) A l’ouest de l'Alataow songarien, mes observa-
tions, sur la route de Vernoié, par Кора], à Semipala-
tinsk et Omsk; observations faites en passant.
35. Route de Vernoié à Kopal; fin d'avril (у. st.)
1864; septembre (n. st.) 1867, 1768; aoüt 1879, avec
une excursion sur la riv. Kok-sou, à sa sortie des mon-
tagnes.
36. Кора et vallée de la Kora, dans les montagnes au
sud de cette villes; haltes de quelques jours, le 11—17
septembre (п. st.) 1867; avec une excursion dans la vallée
de la Kora, et le 18—24 août 1879, récolte dans les
environs immédiats de la ville: passage assez considérable
d'oiseaux terrestres.
37. Entre Кора et la riv. Lepsa, avril 1864, sep-
iembre 1867, 1868; 26—27 août 1879.
38. Entre la Lepsa et la riv. Ayagouz; obs. de pas-
sage surtout dans les collines Arganaty, prés d'une source.
Mémes années et mois que dans la localité précédente.
— 261 —
39. Le long de la riv Ayagouz, de la station Djous-
Agatsch au bourg de Sergiopol. Mémes années et mois.
fb.) À l'est de l'Alataou songarien.
40. Montagnes nord de Kouldja environs du col de
Borobalgasoune, à l'est du Sairam-koul: récolte du pré-
parateur Tschadow, */,, septembre au ''/,, octobre 1874.
Passage insignifiant: 5 espèces, sur les 35 recueillies
pendant ces 40 jours.
41. Séeppes entre la localité précédente et les monts
Barlyk, au nord da lac Ebe-nor; récolte de Tschadow,
surtout sur la riv. Kiytyne, affluent sud du lac Ebenor;
1/7. aout au ?/,, septembre 1874. Passage insignifiant: 3
espèces sur les 28 recueillies.
La combinaison des observations et collections faites
dans ces localités indique deux grandes routes de migra-
tion, l'une entre le lac Balkhasch et les monts Alataou
songariens, à l'ouest de ces derniers, Pautre à l'est de
ces montagnes; la première de ces routes (Ca) atteint
l'extrémité occidentale du grand lac Issuk-koul, par le
col de Bouam; la seconde (Cb) atteint l'extrémité orien-
tale du méme lac, par le col de Santasch; plus loin tou-
tes les deux se continuent par le Ferghänah et le Pamir.
Ces routes se réunissent par plusieurs ramifications, et
entre elles, et avec la route de Tschimkent-Aoulié-ata-
Merké-Ili (Bb); notamment les oiseaux de passage, ve-
nant en automne par les deux routes, se rassemblent dans
le bassin du lac Issyk-koul, oü ils font une halte assez
prolongée, et continuent leur migration vers le Fergha-
nah par une route principale (Gcab) par les vallées du
Katschkar et du Djoumgal vers Balyktsch, et plusieurs
routes secondaires à travers les hauts plateaux du Thian-
schan.
— 262 —
1. Route Ca) Entre le Balyktsch et l’Alataou songa-
rien les diverses espèces d'oiseaux de passage suivent
diverses routes: les oiseaux terrestres, surtout les habi-
tans des bois, se tiennent plus prés des montagnes, les
oiseaux aquatiques suivent les bords du lac ou traver-
sent le cours inférieur de ces affluents; d'aprés les ren-
seignemens que m'ont donné des chasseurs cosaques,
les oiseaux de passage aquatiques se rassemblent surtout
sur le cours inférieur de la riv. Karatol; ensuite, au sud
de l'lli;, sur les lagunes prés du Keskelen inférieur, af-
fluent de ce fleuve, De là, quelques-uns traversent les
montagnes peu élevées entre l'Ili et le Tschou et suivent
les diverses branches de la route Bb., vers Aoulie-ata;
d'autres, par ces mémes montagnes et le col de Bouam,
se réunissent à l'extrémité occidentale du lac Issyk-koul
aux oiseaux venant du nord par la route (G,b.).
Les oiseaux terrestres émigrant par la route (Са), arri-
vés sur l'lli paraissent se disperser le long de ce fleu-
ve, en le remontant, et de ses nombreux affluens sud,
par lesquels, notamment par les riv. Tourghéne, Techi-
lik, Tscharyn, ils passent peut-étre en partie sur la route
(Cb). D'autres se dirigent vers l'ouest-sud-ouest, lon-
geant le pied de l'Alataou transilien (qui sépare le fl. Ili
de l'Issyk-koul) et vont en partie au col de Bouam, en
partie vers Aoulié-ata et Tschimkent.
8) Route (C,b), à l'est de l'Alataou songarien: la col-
lection de Tschadow dans les montagnes au nord de
Kouldja, pauvre en oiseaux de passage, montre qu'il n'a
pas collectionné sur la route principale du passage par
celle région, route qui va vraisemblemeut un peu à l'ouest
des localités 40) et 41) de la liste ci dessus, par le lac
Sairam-koul et le col de Talki; puis traversant РШ,
cette route suit le pied des monts Temirlik, sur sa rive
— 263 —
gauche, et arrive au bassin de l'Issyk-koul par la vallée
du Tscharyne et le col de Santasch. Au sud de lli,
cette route est bien établie par la récolte de M. Skor-
niakov en 1876, au Santasch et au pied du Temirlyk,
ei surtout mes observations de l'automne 1867; mais il
reste encore un doute sur les oiseaux de passage attar-
dés, recueillis en novembre par M. Skorniakow: ne vien-
nent-ils pas peut-être hiverner dans le bassin de l'Ili, au
lieu de s'engager dans le Thian-schan? ou n’émigrent-ils
pas, du moins en partie, au sud-ouest, par les steppes
au pied de l'Alataou trans-ilien? Réunies dans le bassin
de l'Issyk-koul, ces deux routes ne forment plus loin,
comine nous l'avons dit, qu'une seule route principale:
9) Route (C, ab), allant au Ferghánah par les vallées
des riv. Katschkar, Djoumgal, Naryn vers Balyktschi.
Mais du bassin de l'Issyk-koul se détachent encore des
routes secondaires à travers le Thian-schan central, que
nous examinerons à partir de l'est:
10) Route (C, c): de l'extrémité orientale de l'Issyk-
koul, par le col du Tourghen-aksou et la gorge du Sarg-
djas vers le bassin du Tarim: quelques oiseaux de pas-
sage recueilis par M. Skorniakow, en septembre 1876,
notamment Saxicola leucomela, Saxic. morio, Saxic. vit-
lata, Pratincola indica.
11. Route (C, d): de l'Issyk-koul par les cols de Bars-
kooune et de Zaouka, les vallées du Naryn, de РАН
basch et de l’Aksai; les oiseaux passent del'Atbasch sur
l'Aksai par le col Tass-assou (10, 500 pieds), et de l'Ak-
sai, par le col de Terekty, dans le bassin du Tarim.
Mais c'est aussi par cette route, de l'Atbasch ou de
ГАКзат, par le plateau du lac Tschatyr-koul, que doi-
veni arriver dans la vallée de la Tara supérieure, et
par celle-ci à Ouzghent et dans le Ferghänah, quelques
№ 2. 1880. 18
= ae
oiseaux de passage qne j'ai trouvés dans la vallée de la
Tara et dans le voisinage d'Ouzghent: p. ex. Coccothraus-
tes japonicus, Fring. montifringilla ^).
12) Route (C, e): de la partie occidentale de l'Issyk-
koul, par les vallées des riv. Karagodjour et Ottouk,
vers les environs d'Andedjane et d'Ouzghent, par les
cols Kougart et Jassy. Le parcours de cette route entre
le Naryn et ces cols, vraisemblablement par le bassin
de la riv. Alabouga, affluent sud du.Naryn, est hypothé-
tique, et supposé d'aprés la nature des localités.
De la vallée de la Katschkara se détache vraisembla-
blement encore une route secondaire de passage vers le
Naryn par le plateau du lac Son-koul; mais ce n'est
qu'une vraisemblance. Les observations du passage y
manquent. |
Arrivés en automne an Ferghänah par toutes ces rou-
tes (Cab; C,c; Cd; Ge) les oiseaux de passage se dis-
persent dans la plaine, et leurs routes s'y confondent.
Ces routes ne deviennent distinctes que dans les mon-
tagnes au sud du Ferghánah, et se continuent distinctes
sur le Pamir; dans ces montagnes leur disposition cor-
respond du reste aux routes à travers le Thian-schan,
ce qui, avec l'aecumulation d'observations ultérieures,
aidera à distinguer les routes de passage aussi dans la
plaine. Jindique dés à présent cette correspondance,
encore surtout topographique avec les matériaux actuels,
qui suffisent cependant pour prouver que les continuations
sud des routes de passage ne sont pas identiques, mais
*) Il y a encore des indices que le passage des oiseaux par les
hautes vallées du Thian-schan se continue, vraisemblablement, du
lac Tschutyr-koul par les montagnes entre les sources de la Tara
et Kaschgar, vers le Pamir oriental; nous y reviendrons encore.
— 265 —
différentes, pour les diverses espèces, variant surtout selon
le temps de leurs migrations. Aussi les correspondances
que je vais indiquer n'ont de vraisemblance, en automne,
que pour la première péricde du passage, de la mi-août
jusqu'à la fin de septembre (n. st), sauf quelques retarda-
laires égarés, qui arrivent au Pamir aussi plus tard.
9) Route (С, ab’), des environs de Balyktschi le long
Чи Syr, le descendant en automne, et en général par la
plaine du Ferghánah, sans s'engager dans les montagnes;
cette route aboutit vraisemblablement à Djizakh et Sa-
markand, ou elle rejoint la grande route de migration
(Bb) par Tschimkent, Taschkent, Samarkand. La route
C, ab’ continue vraisemblablement la grande route C,ab.
12" Route (Ge’), des environs d'Andédjane vers
Marghilane, le col d'Isfairam (environ 11,800 pieds) et
lAlai inférieur; de là par le Karatighéne, le long du
Surkhab, vers l'Óxus et les cols occidentaux de l’Hind-
oukouch. Cette est sur la prolongation de la route (C,e).
13) Route (C,d'e")—partant des environs d'Ouzghent,
elle remonte le Kourscháb, et se bifurque sur le cours
supérieur de cette rivière, vers les cols d'Artschat et de
Taldyk. L'embranchement du Taldyk, encore hypothéti-
que, doit, selon la nature des localités, descendre le long
de l'Alai vers le Karatighéne, et y rejoindre la route
précédente: ce qui ne se décidera que par des observa-
tions sur l'Alai, à quelque 50 verstes au-dessus de Da-
ráout-kourgane.
Quant àla route par l'Artschat, j'y ai observé le passa-
ge d'automne sur toute sa longueur, depuis Goultscha
(1800), où la vallée du Kourscháb s’elargit considéra-
blement, et la plupart des oiseaux de passage, au moins
en septembre, font une courte halte. Passé l'Artschat,
cette route se dirige vers le Karakoul, par le col de
18°
— 960 =
Kysil-art, au pied sud duquel elle est rejointe par une
route accessoire, 14), qui remonte la riv. Markane-sou,
affluent du Kaschgar-Darya. Au sud du Karakoul cette
route descend la riv. Koudara vers l'Aksou, et ensuite
vraisembJablement le long de cette dernière rivière, une
de celles dont le confluent forme l'Oxus.
Cette route parait continuer. celles qui se réunissent à
Ouzghent, descendant du Thian-schan central par les val-
lées des riv. Yassy et Tara.
5^) Route (C,d’’), par le Pamir, du Rang-koul par les
vallées de l'Ak-baital méridional, de l'Aksou, du Kara-
sou et de l'Alitschour, vers les lacs Sary-koul et Yaschil-
koul; déterminée par mes observations du passage d'au-
tomne sur tout ce parcours. Au nord-est du Rang-koul,
cette route vient certainement du Thian-schan central,
mais son parcours est inconnu, et je ne risque pas mé-
me d'hypothése par oü elle passe, avant de monter au
Pamir, par la plaine de Kaschgar ou par les montagnes
d’où descend le Kaschgar-Darya.
Telles sont les routes de migration que j'ai étudiées
dans l'Asie centrale. Leurs trois groupes, A, D, C différent
non seulement par la nature des localités qu'elles tra-
versent, mais aussi par le caractère méme du passage.
Les routes du groupe А sont caractérisées surtout par
un grand nombre d'espéces, trés-nombreuses aussi en in-
dividus, qui ne nichent ni n’hivernent p. ex à Gouriew ou
aux bouches du Syr: се sont ces espèces qui, au prin-
temps et en automne, paraissent prédominantes dans les
localités traversées par ces routes, dont les stations d’hi-
vernage, pour la majorité des espèces, commencent aus-
si plus loin vers le sud que sur les routes des deux
autres groupes: tel est le caractère des routes des step-
pes (groupe A) entre les 40 et 55° de lat. М. |
— Cp
Dans les localités traversées par les routes des grou-
pes В et C, au sud du Karataou, et surtout du Thian-
schan, aussi dans le bassin de lIli, entre le grand mas-
‚sif du Thian-schan central et les monts Erine-khabirga,
qui se. détachent de ce dernier vers les sources de РШ,
l'automne et le printemps sont surtout caractérisés par
un changement de la faune ornithologique: le départ des
oiseaux qui y nichent est remplacé par l'arrivée de ceux
qui y viennent hiverner.
Quant aux espéces proprement de passage, qui ne
nichent ni n'hivernent, leur apparition ne joue qu'un
róle assez secondaire dans ces modifications de la faune
ornithologique selon les saisons: cela surtout sur les rou-
tes du groupe C. Quant aux localités des routes du
groupe DB, dont le type est Tschimkent, elles présentent,
sous ce rapport comme pour la topographie des routes,
un caractère intermédiaire entre les groupes A et C.
Le passage des espèces qui ne nichent ni n'hivernent y
est moins accentué que p.ex. à Gouriew, mais beaucoup
plus qu'au Ferghánah.
Je crois que la différence que je viens d'indiquer en-
tre les groupes A, B, C des routes de migration ne
tient pas tant au climat, qu'à l'abondance, au pied des
grands systèmes de montagnes, de sources plus ou moins
chaudes, au dessus de + 8° à 10° C de température con-
stante, méme en hiver, pendant des gélées de 10* jus-
quà 20? C.
. Ces sources, p. ex. prés de Tschimkent, d'Andédjane,
de Kouldja et dans beaucoup d'autres localités, surtout
du Ferghánah, fournissent souvent assez d'eau pour for-
mer des bassins, de petites riviéres, ou des marais assez
vastes, qui ne gèlent pas pendant les plus rudes froids
et leurs eaux, de méme que leurs environs, fournissent
|
— 268 —
une nourriture variée et plus que suffisante aux oiseaux
hivernans, dont la plupart se concentrent dans leur voi-
sinage. Naturellement, les dégrés de leur dépendance de
ces sources sont irés-différens pour les diverses espèces
d'oiseaux hivernants, selon le genre de leur nourriture:
mais là où ces sources sont rares, p. ex. dans les en-
virons de Hodjent, de Marghiláne etc., le nombre et sur-
tout la variété des oiseaux hivernants diminue trés-con-
sidérablement: quoique l'hiver p. ex. de Hodjent soit plus
doux qu'à Tschimkent.
Encore un phénomène de passage particulier aux, lo-
calités des routes B et C, et trés-caracteristique, c' est
ce qu'on pourrait presque nommer le passage vertical,
des espéces alpestres, qui descendent des hauts massifs
du Thian-schan et du Pamir en automne et remontent
au printemps. !
Ces caractéres distinctifs des trois groupes ci-dessus
des roules de migration asiatiatiques s'appliquent surtout
à la zóne où j'ai principalement étudié ces routes: zóne
s'étendant du cours inférieur de VOural jusqu'au haut
Ili et aux lacs Rang-koul et Yaschil-koul, sur le Pamir
central. La direction générale de cette zóne est d'ouest-
nord-ouest vers l'est-sud-est, sur une longueur d'environ
2000 verstes (ou kilomètres) dans cette direction; sa
largeur, d'environ 500 verstes sur l'Oural ), augmente
vers l'est jusqu'à plus de 800 sur le méridien qui va de
llli inférieur au lac Yaschil-koul, Pamir.
Au nord de cette zóne, mes matériaux pour l'étude
du passage ont été recueillis le long du fleuve Irtysch
et sur la route d'Omsk à Orenbourg, par Petropawlowsk
*) Entre Ouralsk et la mer Caspienne.
— 269 —
cet Troitzk. Voici les localités qui ont donné ces matéri-
aux, et d'abord, un trait d'union entre Virtysch et les
localités énumerées ci-dessus, au sud du Tarbagatai.
a) Entre la riv. Ayagouz et l'Irtysch:
1. Observations sur la route de Sergiopol (sur l'Ay-
agouz) à Sémipalatinsk: mai (n. st.) 1864, 6—8 sep-
tembre (n. st.) 1867; pas de passage observé en octob-
re 1868; ‘*/,, Aoüt au om =
passage pas trop nombreux; ils paraissent traverser obli-
quement la route, en automne dans une direction nord-
est au sud-ouest. Ce passage paraît se rattacher plutôt
aux routes du groupe B) qu'à celles du groupe C).
1879. Les oiseaux de
b) Le long de l'Irtysch, au dessus de Semipalatinsk:
2. Lac Oulungour, prés du Kara-Irtysch environ 400
verstes est-sud-est du lac Zaissan (en dehors de la car-
te). Collection du préparateur Kolomeitzow, fin d'aoüt et
prémiers jours de septembre 1876. Observations du co-
lonel Pévtzow *), fin d'aoüt 1877.
Peu d'oiseaux de passage; oiseaux indigènes émigrant
pour l'hiver par les routes du groupe C.
3. Lac Zaissan; observ. du colonel Pévizow, avril,
mai 1875. Récolte du préparateur Kolomeitzow, de la fin
de mars à la mi-mai, et pendant tout l'automne 1878:
assez pauvre en oiseaux de passage.
*) Mémoires de la Section de la Sibérie occidentale, de la Soc.
Impér. de Géographie Russe. I. Livr., 1879.
— 270 —
4. Environs de Semipalatinsk, et environ 70 verstes
plus bas sur l'Irtysch: fin d'avril (n. st.) 1864; fin d’aoüt
1867; 1 — 8 septembre 1879. Passage assez considéra-
bie; mes observations.
5. Fleuve Irtysch, de la station de Sémiyarsk (envi-
rons 100 verstes au dessous de Sémipalatinsk) jusqu’à
70 — 80 verstes au dessous de Pavlodar, entre Sémi-
palatinsk et Omsk. Mémes années et mois que la loca-
lité précédente. Oiseaux de passage peu nombreux, sauf
les hirondelles et quelques autres; espèces un peu plus
nombreuses aux environs de Pavlodar.
6. Environs d'Omsk, et bords de l'Irtysch jusqu'à près
de 150 verstes au dessus d'Omsk. Oiseaux de passage
plus nombreux que sur la distance précédente. Mémes
années et mois d'observation.
1, Irtysch inférieur, au dessous de Tobolsk, obser-
vat. de M. Finsch; aussi sur l'Óbi, au dessous de l'em-
bouchure de l'Irtysch, jusque prés d'Obdorsk, oü il obser-
va le commencement du passage d'automne vers la mi-
août (n. st.), remontant ensuite l'Obi et l'Irtysch, et con-
tinuant ses observations jusqu'au commencement de sep-
tembre 1875. Àu printemps, en avril n. st. 1875, il fit
aussi quelques observations du passage, à lschim sur la
riviére du méme nom, et entre Omsk et Sémipalatinsk.
L'ensemble de ces observations du passage, faites en
route par M. Finsch comme pour moi, est encore trés-
insuffisant pour bien déterminer les routes de passage
sur l'Irtysch; il parait cependant que ce fleuve lui-même
ne forme une grande route de passage que dans sa par-
tie inférieure, au-dessous de Tobolsk, où il coule vers
le nord-est; plus haut au-dessus de Tobolsk, ou le fleu-
ve coule du sud-est au nord-ouest, il y a bien un pas-
sage le long du fleuve, mais sa vallée m'a paru n'étre
— 271 —
qu'une route secondaire. L'accumulation relative des oi-
seaux de passage dans quelques parties seulement de
cette vallée, indiquées ci-dessus, montre que la plupart
de ces oiseaux traversent l’Irtysch: à quoi nous revien-
drons encore.
c) Entre l'Irtysch et les monts Ourals, route de poste d'Omsk
à Orenbourg, par Pétropaviowsk et Troitzk.
Cette route est traversée dans toute sa longueur par:
les routes de migration des oiseaux, que j'ai observées
dans la premiére moitié d'avril (n. st.) de 1864, et sur-
tout à la fin de septembre et dans les premiers jours
d'octobre (n. st.) 1879. Les parties de la ligne c) où
jai vu les oiseaux de passage plus nombreux qu'ailleurs
sont:
8. Un groupe de lacs dans la steppe, entre l'Irtysch et
l'Ischim, que la route d'Omsk à Pétropavlowsk traverse
environ entre 50 et 150 verstes ouest d'Omsk. Troupes
nombreuses d'Ans. albifrons et de^canards; cygnes.
9. Vallée de la riv. Ischim; environs de Pétropav-
lowsk:
10. Groupe de lacs entre l'Ischim et le Tobol, à quel-
que distance des deux riviéres.
11. Vallée du Tobol.
12. Lacs entre le Tobol et les monts Ourals; passage
très-fort, observé par Pallas. Pour ma part, je n'ai vu
qu'un petit nombre d'oiseaux de passage sur la riv. Oui
(Vii), affluent occidental du Tobol; mais des troupes im-
menses d'oies du nord (Anser albifrons) sur quelques lacs
à l'ouest de l’Oural supérieur, entre le fleuve et les
monts Iryndyk, qui le séparent de la Bélaïa et de la
Sakmara (obs. du 7 octobre (n. st.) 1879).
1570.
Outre ces routes des oiseaux aquatiques, fréquentées
aussi par beaucoup d'oiseaux terrestres, il y en a d'au-
ires dans leurs intervalles, par ex. celles de Otocor. al-
pestris, espéce que j'ai trouvée nombreuse sur quelques
parties de la route de poste, et rare ou manquant sur
d'autres; ces alouettes, le matin, venaient du nord par
la steppe, en vols plus ou moins nombreux, et se po-
saient sur la route pour y picorer. '
d) Au nord-est du Kara-Irtysch.
13. Monts Ektagh-Altai de Ritter, limitant au nord-est le
bassin du Kara-Irtysch; récolte du préparateur Kolo-
meitzow, septembre 1876, sur la route de Toultou *) à
Khobdo, par le col de Kandagatai.
14. Environs de Khobdo, récolte du méme, mars 1877,
n. st. Passage encore trés-faible.
15. Route de Khobdo à Ouliassoutai (Mongolie occi-
dentale); récolte du méme, 7 —30 avril 1877, n. st., et
environs d'Oulissoutai, jusqu'au 12 mai, passage; Oulias-
soutaï, récolte d'été, 23 juillet — 17 août n. st. |
16. Route du plateau de la riv. Tschouya, dans la par-
tie russe de l’Altaï, vers Khobdo observ. et récolte du
colonel Pévtzow, fin d’aout et septembre 1877; et plus
loin dans les steppes au sud-est de Khobdo, sur la route
de Khobdo en Chine, jusqu'à la riv. Djabagan ~*) attein-
te en octobre.— Plus loin encore, jusqu'à Khou-khou-
khoto (en Chine), en octobre et novembre, il ne trouva
que les oiseaux hivernant dans la Mongolie méridionale.
*) Ville chinoise sur la riv. Krane, affluent nord du Kara-lrtysch.
**) Plus exactement nommée par M. Pévtzow riv. Dzabhyne, d'a-
près les Mongols riverains.
— 973 —
17. Route du bassin du lac Oubsa-nor en Mongolie,
vers le plateau de la Tschouya; '‘/,, octobre au 7/,, no-
vembre 1877, oiseaux sédentaires et oiseaux d'hiver,
venant du nord, récolte de Kolomeitzow.
18. Monts Khangai 2 août au 8 septembre et 20 sep-
tembre au 9 octobre v. st.
18. Monts Khangaï, séparant les bassins du Dzabhyne
à l'ouest et de la Sélenga à l'est. Récolte d'été et d'au-
tomne, de Kolomeitzow; aussi dans les steppes entre ces
montagnes et la ville d'Ouliassoutai (située prés de la
riv. Dzabhyne); du 14 mai au 23 juillet; ensuite du 17
aoüt au 20 septembre et, plus au nord, du 1 au 21 oc-
tobre 1877 n. st.
19. Bassin du lac Kossogol, appartenant au système
fluvial de la Sélenga; récolte de Kolomeitzow, 20 sep-
tembre au 1 octobre 1877, n. st.
20. Route d'Ourga à Ouliassoutai, fin du passage de
printemps et oiseaux d'été, à l'ouest des monts Khangai;
observations et récolte de M. Pévtzow, mai 1879.
21. Méme route, partie à l'est du Khangai; matériaux
de M. Pévizow, avril 1879, passage de printemps. D'a-
prés ces malériaux, les routes de passage partant de la
Mongolie occidentale, et celles qui la traversent se dis-
tribuent à peu prés de la manière suivante:
|. А lest dw Khangaï (localité 21) tous les oiseaux
se dirigent en automne vers la Chine.
II. Dans la région entre le Khangaï et l'Ektagh-Altai" )
il y a plusieurs espèces qui émigrent en hiver, mais,
*) Nos derniers voyageurs sur le Kara-Irtysch ont trouvé ce nom
inconnu dans le pays et en général mal fondé; on a proposé, en
conséquent, de nommer la chaine de montagnes entre le Kara-Ir-
dcs
comme les oiseaux de la localité précédente, n'ont en-
core jamais élé trouvées dans le Turkestan russe, p. ex:
Euspiza aureola, Plectrophan. lapponica, Melanocor.
mongolica, Calandritis cheelensis Swinh., Melodes cal-
liope, Nemura cyanura, Scolopax stenura, Scol. hetero-
cerca, Anas zonorhyncha, A. falcata, etc.
Ces espèces paraissent émigrer pour l'hiver en Chine,
suivant le versant nord-est de l'Ektagh-Altai.
D'autres espèces des plateaux intérieurs de la Mongo-
lie émigrent au contraire au sud-ouest, au moins en
partie, et ont été rencontrées dans le Turkestan russe,
p. ex.
Aquila orientalis, var. amurensis, Swinh. Niche au
pied du Khangai; obtenu en septembre prés d'Aoulié-ata.
Buteo strophiatus. Obtenu dans la plaine de l'Ili, no-
vembre; prés de Tschimkent, janvier; sa limite d'été,
vers le sud-ouest, est l'Ektagh-Altai.
Pernis cristatus. Un exemplaire obtenu à Tschimkent,
fin de septembre. Rarement trouvé par Dybowsky au
sud-est de la Sibérie. Pas encore trouvé en Mongolie.
Buteo japonicus. Récolté en octobre au Ferghänah;
tysch et Khobdo simplement Altai méridional. Mais ce dernier nom,
très-vague, s'applique mieux à l'ensemble des chaînes et plateaux
qui forment la partie méridionale du systéme de l'Altai, jusque et
y inclus le plateau de la Tschouya, qu'à une ,seule chaine de cet
ensemble; et je crois préférable de conserver le nom d'Ektagh- Altaï,
sur la seule autorité de Ritter, méme en admettant qu'il y a mépri-
se dans ses citations à ce sujet: méprise d'ailleurs trés-probable,
car au lieu d'Ektagh il faut dire Aktagh, ce qui signifie simple-
ment Monts Blancs ou neigeux; et le composé Ektagh-Altai ne s'ac-
corde pas avec l'ensemble de la nomenclature géographique em-
ployée par la race turque. Seulement il n’y а pas de meilleur nom
indigène pour toute l'étendue de cette chaine.
— 275 —
niche au sud-est de la Sibérie. Pas encore trouvé en
Mongolie. |
Corvus (Colaeus) dauricus. Niche dans la Sibérie ori-
entale; au sud-ouest jusqu'aux monts Khangai, dans le
voisinage d’Oliassoutai. De passage à Khobdo, mars. En
hiver jusqu'à Kouldja.
Pyrrhula orientalis. Niche dans l’extrème orient de
la Sibérie; hiverne dans les parties méridionales du bas-
sin de l'Amour et au Japon; mais quelques exemplaires
émigrent aussi vers l'ouest, jusqu'au Kara-Irtysch, d’où
je le possède.
Pyrrhula cineracea. Niche au nord-est de la Sibérie,
hiverne sur le haut Amour, mais aussi de passage ré-
gulier à travers le Khangai et l'Altai méridional; hiverne
regulierement sur le Kara-Irtysch, au sud du Tarbaga-
tai jusqu'à Kouldja et Vérnoié, où il n'est pas rare, sur-
tout les femelles.
Uragus sibiricus. Niche dans presque toute la Sibérie,
vers l'ouest jusqu'à l’Altaï russe inclusivement; trouvé
en été, en Mongolie, seulement sur le Khangai, et en
petit nombre. Émigre vers le sud-ouest; hiverne en grand
nombre dans les environs de Khobdo, sur le Kara-Ir-
tysch et dans le bassin de ГИ, qu'il ne dépasse pas au
sud et au sud-ouest. Dans le bassin de l'Amour, il est
remplacé par une autre race, Uragus sanguinolentus,
hivernant en Chine et au Japon.
Emberiza passerina, Pall. De passage à travers РА|-
tai méridional, trouvé sur toutes les routes des groupes
B) et C), hiverne dans tout le Turkestan russe, surtout
au sud du 42* nord. Niche en Sibérie. ;
Turdus ruficollis. Nombreux en été sur le Khangai;
— Bub =
remplacé déjà sur l'Altai méridional par T. atroguiaris.")
En hiver sur le bas Tarim (Przevalsky), et en petit
nombre, mais presque partout, dans le Turkestan russe.
Ferghánah, Taschkent, Tschimkent, Djoulek, environs de
Pérowsk; de passage à Vernoié, 22 mars (3 avril) b:
Ouliassoutai, fin d'avril 1877.
Lanius borealis. Vicill. (mollis, Eversm.) Trouvé en été
sur le Khangai; ses stations d'hivernage s'étendent de
Khobdo, par les bassins du Kara-Irtysch supérieur et de
РШ, jusqu'au Ferghanah inclusivement. Niche aussi dans
la Sibérie au nord de l’Altai, et émigre de là, par les
steppes kirghiz, jusqu'à l'Oxus inférieur, d’où je possède
des individus obtenus en hiver. Pas eucore trouvé aux
environs de Tscbimkent et de Taschkent.
Cercopis rufula. (Hir. alpestris partim, Pall.) Cette es-
péce atteint son extréme limite nord-est au Khangai, et
y rencontre C. daurica, qui émigre de là au sud-est, en
Chine, tandis que C. rufula émigre au sud-ouest, et pas-
se par le Turkestan, où les individus de l'Altai s'asso-
cient à la migration de ceux du Thian-schan.
Cypselus pacificus. Niche dans le Khangaï, passage
peu nombreux, observé au Ferghánah par moi, dans le
district de Samarkand par M. Skorniakow.
Les exemples ci-dessus suffisent pour établir que l'Altai
*) Remarquons en passant que la région habitée par Turd. atro-
gularis entoure celle du Turd. ruficollis au nord, comme à l'ouest
et au sud-ouest: outre l’Altai méridional et le Turkestan, T. atro-
gularis niche encore dans la Sibérie occidentale jusqu'à la limite
nord des foréts (Finsch), et aussi les foréts de l'Altai russe et du
bassin fluvial du Yénissei jusqu'aux parties occidentales de la Sibé-
rie transbaikalienne, où les deux espèces se rencontrent et habitent
ensemble, peut-étre avec quelque différence de stations.
— 277 —
intérieur est une region de routes de migration diver-
gentes: au sud-est, vers la Chine, et au sud-ouest, vers
le Turkestan russe. Mais il y a encore une troisième di-
rection du passage des oiseaux de l'Altai intérieur: pres-
que droit au sud de Khobdo, vers le Lob-nor et le Tarim
inférieur. . !
Le passage par ces iocalités a été observé par M.
Przevalsky, de février à la fin d'avril 1877. Parmi les
espèces qu'il y a observées, énumérées dans son compte-
rendu de son voyage "), voici celles qui ne nichent ni
dans le bassin du Tarim, ni dans le système du Thian-
schan, à l'est de Kharaschar et d'Ouroumtzi, mais vont
du Lob-nor plus loin vers le nord: Harelda glacialis, Fulig.
ferina, Anser indicus, Turdus ruficollis, Anas penelope,
Fuligula clanguia, Fulig. cristata, Larus cachinnans (Lar.
argentatus? Przev.), Mergus merganser, Numenius linea- -
ius, Tringa minuta.
Tous ces oiseaux vont du Lob-nor vers l'Altai inté-
rieur, où quelques-uns d'eux nichent, tandis que d'autres
continuent leur route plus loin au nord, et ne nichent qu'en
Sibérie.
Quelques oiseaux paraissent émigrer au printemps du
Lob-nor par la vallée du Kara-Irtysch vers la Sibérie
occidentale, contournant ainsi l'extrémité orientale du
Thian-schan ^^), et ensuite l'extrémité ouest de l'Altai:
p. ex. Lanius Homegeri, qui n'a pas été trouvé dans
l'Altai intérieur, où il parait remplacé par Lan. borealis
Vieill. (mollis Eversm).
*) Bulletin (ИзвЪет1я) de la Société Impériale Russe de Géographie,
1877, Livr. V. p. 822—325, passage de printemps; 283—4, hivernage.
**) Peut-être aussi parvenant au Kara-Irtysch par la dépression
du Thian-schan, sur la route de Tourfan à Ouroumtschi.
— 278 —
Ш. Les oiseaux du versant sud-ouest de 7 Ektagh-Altai
émigrent vers le Turkestan, quelques-uns peut-être aussi
vers le Lob-nor et le bassin du Tarim. Je crois que les
oiseaux du versant oriental de cette chaine émigrent
dans les mémes directions, excepté ceux qui hivernent
déjà dans les environs de Khobdo. La faune ornithologi-
que de cette chaine est encore trés-imparfaitement con-
nue: environ 90 espéces y ont été trouvées, en partie
par M. Finsch, prés du lac alpestre Markakoul, en partie
par le préparateur Kolomeitzow; sur la route du Kara-
Irtysch à Khobdo, y compris les espèces trouvées seule-
ment sur le versant nord-est. Les deux versants parais-
sent présenter quelques différences ornithologiques, mais
les connaissances actuelles sont beaucoup trop incom-
plétes pour pouvoir dire quelque chose de positif à ce
sujet. |
La continuation méridionale de la route de passage
par le Lob-nor est inconnue. M. Przevalsky a observé
que les troupes d'oiseaux arrivant au printemps sur ce
lac n'y viennent pas directement du sud, mais du sud-
ouest. Quelques oiseaux de passage ont été observés
en automne par M. Henderson sur les hauts plateaux du
Thibet, entre Ladakh et Yarkend: mais en trés-petit
nombre, hors de toute. proportion avec le passage du
Lob-nor et en général du bassin du Tarim.
Je crois trés-probable que les principales routes de
passage venant du bassin du Tarim traversent le Pamir:
en partie par la gorge du Yaman-yar, le Rang-koul et la
vallée de l'Alitschour, en partie, et surtoul, par les val-
lées les plus méridionales du Pamir (Pamir Khourd), sur-
tout en automne. Quant au passage de printemps, il finit
au Lob-nor le ‘°/,, avril (Przevalsky): or avril entier est
au Pamir une période de neige, avec des gelées de—5
— 279 —
Fahr. (—21 C) pendant la première moitié du mois (Gor-
don). Le Thibet, également froid, parait étre bien moins
neigeux ") dans cette saison, qui est la saison sèche de
l'Inde: mais le froid n'y est pas moindre qu'au Pamir,
el sévit sur une étendue bien plus considérable.
D’après la nature des localités, par conséquent, la route
de migration du bassin du Tarim (15) remonte vraisem-
blablement la riviére de Tasch-kourgan, affluent occidental
du Yarkend-Darya, et traverse ensuite Tasch-kourgan et
le Pamir Khourd, jusqu'au col de Darrohil, large dépres-
sion de l'Hindoukousch, où peut-être elle se bifurque: au
sud-est vers Yassin et l'Indus, au sud-ouest vers Chitral
et Djelalabad, le long de la riv. Kama, affluent principal
du Kaboul-Darya.
La partie difficile à traverser au printemps est de moins
de 300 verstes, entre Tasch-kourgan et Yassin; un peu
plus peut-étre dans la direction de Chitral. Toute cette
route est encore hypothétique, et je ne l'indique que pour
provoquer peul-étre des recherches futures, surtoul sur
le cours inférieur de la riv. de Tasch-kourgan, au sud-
ouest de Yarkend, p. ex. au village de Khuscharab; au
reste, les observations de M. Scully à Yarkend **), de
janvier à mai 1875, me semblent confirmer un fort pas-
sage par cette route hypothétique, ^^”).
*) Sinon tout-à-fait sans neige, comme M. Przevalsky le trouva
(plus à l'est) en décembre et janvier.
**) Stray feathers, Journal of Ornithology for India und dependen-
cies, edit. by Allan Hume, Caleutta. Vol IV, 1876, parts 1. 2. 3; p.
41—205.
***) Quelques observations de MM. Henderson (Lahore to Yarkand)
et Scully (1. cit) établissent encore une route de migration (16) tra-
versant les plus hauts plateaux du Thibet occidental, du fl. Kara-
Je 2. 1880. 19
— 280 —
Résumons maintenant l’ensemble des matériaux ci-dessus
énumérés, que j'ai recueillis pour déterminer les routes
de migration par l’Asie intérieure.
a) Des matériaux plus ou moins complets, embrassant
toutes les saisons de l'année, ont été recueillis à:
1. Gouriew.—2. Tschimkent.—3. Vernoié.— 4. Au poste
du Zaissan. Les meilleurs matériaux aux deux premières
localités.
b) Matériaux complets pour l'hivernage et le printemps,
incomplets pour l'automne.
5. Pérowsk: collection et observ. complétes de janvier
à septembre, y compris l'été.—6. Taschkent: observ. et
collection complétes pour l'hiver etle printemps, incom-
plétes pour l'été et l'automne, —7. Balyktschi: collect. com-
plétes de décembre à mai, incomplétes en automne, nulles
de juin à septembre.
c) Matériaux complets (plus ou moins) pour l'hivernage
et le printemps, nuls pour l'automne.
8. Samarkand, janvier à août, récolte suivie, princi-
palement dans le voisinage immédiat de la ville, et ex-
cursions jusqu'à 150 verstes de la ville, dans des loca-
lités analogues de la vallée du Zérafschan (Skorniakow,
expéd. Fedtschenko.—9. Djoulek: récolte complète, de
janvier à la mi-avril.)—10. Zob-nor (Przevalsky), mémes
mois.—11. Yarkend (Scully): récolte compléte, janvier-
juillet.
Ces localités fondamentales, comme nous l'avons exposé,
sont complétóes par:
kasch au lac Pangong et aboutissant vraisemblablement au Pendjab
oriental. Pour cette route, qui parait d'ailleurs trés-médiocrement
fréquentée, on peut citer p. ex. Ardea cinerea, et surtout Zaporn.
rorzana (Scully, 1. cit, p. 113, 193).
— 281 —
d) Des matériaux plus ou moins incomplets, quelque-
fois même fragmentaires, mais toujours utiles pour la
détermination des routes de migration recueillis encore
dans environ quatre-vingt autres localités, énumérées ci-
dessus. Le détail de ces matériaux ferait un fort volume:
aussi je n'en présenterai ici que ceux qui se rattachent
à mes dernières recherches au Ferghánah et au Pamir;
d'autant plus que les routes qui les traversent (groupe C)
sont juste sur celles qui ont été le mieux établies sur
leur long parcours, depuis le Pamir jusqu'à Sémipala-
tinsk, le Kara-Irtysch, le Tarbagatai et la partie méridi-
onale de l’Altai.
A l'ouest de Sémipalatinsk, au contraire, entre la ligne
Sémipalatinsk-Omsk-Troitzk-Orenbourg et le Turkestan
russe, les matériaux pour l'étude du passage manquent
complètement sur toute l'étendue des steppes kirghiz,
comprise entre le lac Balchasch avec son affluent nord,
l’Ayageuz à l'est, et la му. Irghiz (avec le cours infé-
rieur du Tourgai, au dessous de l'embouchure de l'Irghiz)
à l'ouest. Sur tout cet espace, le prolongement des rou-
les de migration étudiées dans le Turkestan ne peut
étre indiqué que d'une mauiére hypothétique: et n'y a
qu'un petit nombre d'espéces pour lesquelles on peut
combiner avec quelque certitude les observations faites
au nord et au sud du désert kirghiz; mais ces espéces
n'en jettent pas moins une vive lumière sur les relations
topographiques des trois groupes ci-dessus des routes de
migration, dans les diverses parties du parcours de ces
routes. Ainsi pour les routes du groupe A) et leur limite
orientale sur l'Irtysch, nous avons déjà vu la valeur des
observations du passage de Grus lencogeranus et Scolop.
major; de même les routes du groupe В) peuvent être
déterminées, au moins dans leur ensemble, par les mi-
19°
— 282 —
gralions d'Emb. pithyornus; Aquila orientalis, var. amu-
rensis; Archibuteo strophiatus; et Turd. ruficollis.
Au nord des steppes kirghiz, la localité la plus occi-
dentale où j'aie observé un nombreux passage d’Emb.
pithyornus se trouve entre l'Irtysch et l'Ischim; au sud,
dans le Turkestan, les limites occidentales de lhiver-
nage de cette espéce sont aux environs de Tschimkent,
Taschkent et Tschinaz; une ligne allant de Djoulek à la riv.
[schim, ensuite le long de cette rivière serait approxi-
mativement la limite occidentale des routes de passage
du groupe D.
Les localités les plus occidentales dans la région d'hi-
vernage de Turd. ruficollis sont Djoulek et méme Pé-
rowsk; il niche dans les monts Khangaï. Du plateau de
Khobdo, où ils nichent, sans franchir vers l’ouest les
monts Ektagh Altai, viennent pour l'hiver jusqu'entre
Tschinkent et Taschkent quelques individus de Archibut.
strophiatus; du méme plateau passent par Aoulié-ata,
Tschimkent et Tschinaz un certain nombre d' Aq. orien-
lalis, var. amurensis. Ces trois dernières espèces déter-
minent donc la limite orientale des routes de migration
du groupe D.
On voit ainsi que les routes de migration du groupe
B, concentrées entre le Syr et le Thian-schan occiden-
tal aux environs de Tschimkent et de Taschkent, sur
un terrain de moins de 120 verstes de large, se disper-
sent vers le nord sur une étendue plus de dix fois plus
grande, entre l'Ischim et les monts Khangaï.
De méme les routes Аа se concentrent aux embouchu-
res du fl. Oural, et se dispersent au nord (d’après les
migrations 4 Anth. cervinus, Grus leucogeranus) sur
toute l'étendue comprise entre les monts Ourals et (à
peu prés) Pavlodar sur l'Irtysch, à mi-chemin entre
Omsk et Sémipalatinsk.
— 283 —
Dans tous les deux groupes, la limite ouest suit à peu
près un méridien, tandis que la limite orientale va de
Pest-nord-est à l’ouest-sud-ouest; la limile orientale des
routes Аа croise la limite occidentale des routes В.
Les routes du groupe С, passant par le Ferghänah, se
concentrent sur le lac Issyk-koul, mais divergent ensui-
le moins vers le nord, que celles des deux autres groupes.
Au nord, sur l’Irtysch, leur limite ouest paraît se trou-
ver entre Sémipalatinsk et le lac Zaïssan; la limite Est
atteint, comme celle du groupe précédent, les monts
Khangaï. Sur toute cette étendue, toutes les routes du
groupe С se croisent avec une partie de celles du grou-
pe B.
Cette divergence vers le nord (plus ou moins consi-
dérable) tient essentiellement à ce que chaque espèce à
ses routes particulières, dont la direction se modifie se-
lon la nature des localités qui conviennent à cette es-
pèce et qu'elle recherche aussi pendant ses migrations,
au moins comme lieux de halte: ce qui fait que les rou-
les de migration méme d'une seule espéce, pariant des
diverses parties de la région qu'elle habite en été, ne
sont pas parallèles, mais, pour beaucoup d'espéces, con-
vergentes vers le sud, pour beaucoup d’autres divergen-
tes. А plus forte raison les routes de tout un ensemble
d'espéces qui, aux saisons de migration, se concentrent
dans quelque localité particulièrement abondante en oi-
seaux de passage.
Et les routes de passage indiquées sur la carle ci-
jointe ne sont pas autre chose que des bandes de ler-
rain, sur lesquelles les oiseaux de passage sont plus nom-
breux et plus variés que dans leurs intervalles: mais
dans ces derniers on observe cependant aussi des oi-
seaux de passage, seulement bien moins nombreux, et en
— 281 —
espèces et en individus. Ainsi dans les plaines; dans les
hautes montagnes il y a naturellement de grands massifs
neigeux, que tous les oiseaux de passage contournent,
sans les franchir directement.
Par suite de la réunion, au nord, des routes de nos
groupes B) et C), la disposition géographique des rou-
tes de migration à travers l'Asie centrale, relativement
au déserts aralo-caspiens ei au Tshian-schan, présente
l'ensemble suivant:
I. Routes occidentales, contourmant le désert au nord
et à l'ouest, se concentrant vers les embouchures du fl.
Oural: routes A,a), desquelles se détachent, à travers le
désert, les routes A,b); A,c); A,d.).
IL. Routes orientales, contournant le désert à l'est et
au sud-est, au pied des grands systèmes de montagnes
du Thian-schan et du Pamir: notre groupe В), duquel se
détachent, à travers le Thian-schan central, les routes
du groupe C).
Nous avons déjà mentionné les localités du Turkestan
russe qui servent à l'hivernage de beaucoup d’espèces
d'oiseaux du nord (qui seront énumérées plus loin); il
nous reste à mentionner les localités d'hivernage des oi-
seaux du nord n'hivernant pas au Turkestan, et des oiseaux
nichant dans ce pays, mais émigrant pour l'hiver, ainsi
que les routes de migration qui les y conduisent. Ces
localités d'hivernage sont:
1. Le Pendjäb, en général le bassin de l'Indus, ainsi
que les parties plus ou moins arides de l'Indostan entre
l'Indus, le Setledj, le bassin du Gange et les monts
Vindhya; dans le bassin de l'Indus je comprends aussi les
vallées de ses affluents occidentaux, descendant des mon-
tagnes de l'Afghanistan, dont le plus considérable est le
Kaboul Darya. Observations de M. Hume et des collabo-
— 285 —
rateurs de son journal ornithologique "), qui a fourni la
plupart de mes renseignements biologiques sur la faune
de l'Inde, complétés par de nombreuses observations sur
les oiseaux paléarctiques habitant l'Inde ou y venant pour
l'hiver, recueillies par M. Dresser, Birds of Europe.
2. La vallée inférieure de la riv. Helmend, et le lac
Zareh, qui la recoit, sur les confins de la Perse et de
l'Afghanistan, observations de M. Bellew, ") en hiver.
3 Les parties méridionales de la Perse et du Beloudji-
stan; observations d'hiver de MM. Blanford***) et Hu-
me ****) dans le voisinage de la côte sud de ces pays,
de М. St. John prés d’Ispahan. 1).
4. La côte sud de la mer Caspienne (Hoblizl, Bemerk.
in der pers. Landsch, Gilan, im Jahr 1773, supplément au
tome IV de S.GGmelin, Reise durch Russland, Petersb. 1784.
5. Le bassin du Nil, d’après Heuglin, Vögel Nord-ost-
Afrika’s et les collections d'Ehrenberg et Hemprich que
jai examinées au musée de Berlin.
Les routes vers ces lieux d'hivernage, au sud de l’Oxus,
plus exactement, au sud des localilés les plus méridio-
nales de ma liste ci-dessus des observations du passage:
Boukhara, Samarkand, Maghiane, Karamouk (bas Alai),
lacs Karakoul et Yaschil-koul, sur le Pamir, et Yarkend,
*) Stray :feathers, Journal for Indian Ornithology edited by A. O.
Hume. Calcutta; à partir de novembre 1872.
**) Bellew, from the Indus to the Tigris.
***) Blanford, Eastern Persia, Il, Zoology and Geology, London,
Macmillan, 1876.
"*"**) Stray feathers, I, livr. 2, 1873; ornithologie du Sindh, par
Hume.
7) Contenues dans la partie ornithologique de l'ouvrage cité de
M. Blanford. |
— 286 —
sont tout à fait hypothétiques; cependant les récentes
données topographiques qu’on possède maintenant sur
le bassin moyen de ГОхиз, entre le Pamir et Khiva,
ainsi que sur le nord de la Perse et l'Afghanistan, рег-
mettent de tracer sur la carte ces routes hypothétiques
avec un assez haut degré de vraisemblance. En fait
d'observations directes, je ne connais que quelques pas-
sages des mémoires du sultan Baber (XVI siècle), cité
par Ritter, Asien, 2-е éd. T. УП (Berlin 1837), p. 246,
313—où le sultan mentionne un. passage considérable
d'oiseaux aquatiques et de marais, surtout de grues, daus
la vallée de Baran, à l'est et nord-est de Kaboul; ils ar-
rivent dans cette vallée du sud-est franchissant le col de '
Korah, entre le Baran et Djelal-abad, et s'assemblent dans
la vallée du Baran, au printemps, en troupes innombra-
bles, attendant la possibilité de franchir les hauts cols de
l'Hindou-kousch, au nord de Kaboul.
Si vague que soit cette mention au point de vue zoolo-
eique, elle n'en est pas moins d'une importance très-
essentielle pour la éopographie des routes de passage
entre le Turkestan méridional et le Pendjab; c'est sur-
tout d’après cette indication que j'ai tracé sur ma carte
une route de passage entre Kaboul et l'Indus, par Djelal-
abad et Pechaver.
Je crois du reste que l'Afghanistan, d’après sa topo-
graphie, doit présenter un réseau compliqué de routes de
migration qui s'entrecroisent, se dirigeant au sud-est, vers
Indus, et au sud-ouest, vers le bas Helmend et la Perse
méridionale: mais les observations manquent pour indi-
quer ce réseau plus complètement que je ne l'ai fait sur
la carte ci-jointe.
Toutes ces routes de l'Afghanistan sont des prolonge-
menis des routes du faisceau oriental, indiqué ci-dessus,
Г OW tag ATOS e
S à
an.
МУХА A
des groupes В et С, qui paraissent. se. concentrer au pied
sud des cols occidentaux de l'Hindou-kousch, pour di-
verger ensuite vers l'Inde et le bas Helmend.
Quant aux routes de migration contournant par l'ou-
est les déserts aralo-caspiens, elles conduisent surtout aux
régions .d'hivernage du littoral sud de la mer caspienne;
en partie aussi vers la Syrie et le bassin du Nil.—Enfin
les routes Ab, Ac, Ad, se détachant des routes ourali-
ennes pour traverser le désert, paraissent conduire en
Perse; mais on ne peut encore dire rien de positif à ce
sujet, les routes de la Perse intérieure vers le littoral
sud de ce pays étant complétement inconnues.
Au reste ces hivernages de la Perse, sauf le littoral
sud de la Caspienne et le bas Helmend, sont secondaires
el assez peu fréquentés, au moins à en juger d'aprés les
observations de MM. Hume et Blanford.
C'est une région d'hivernage secondaire, intermédiaire
entre les deux principales, occidentale (I ou A) et orien-
tale (II ou B, C), correspondant aux deux grands grou-
pes de routes de migration étudiés ci-dessus.
(A continuer.)
UEBERSICHT
der bisher
IN BESSARABIEN
aufgefundenen
SPERMATOPHYTEN.
Von
Dr. Eduard v. Lindemann.
Die Kenntniss der Flora von Bessarabien bleibt bis
jelzt noch immer sehr mangelhaft. Während meines kur-
zen Aufenthalts daselbst im Jahre 1876, machte ich, so
viel es meine Verhältnisse erlaubten, botanische Excursi-
onen und fand einige hundert Arten auf, die bisher für
jene Gegenden noch nicht angezeigt waren. Dieses
bewog mich ein Verzeichniss aller bisher dort beobach-
teten Arten zusammenzustellen. — Wo der Fundort nicht
besonders angegeben ist, habe ich die Pflanze in der Um-
gegend von Kischinew gefunden.
— 289 —
Ordo 1. Ranunculaeeae Juss.
1.
Clematis. Tz
1. integrifolia. L.
9. recta. L.
. Thalictrum.
1. minus. L.
a. procerum. Regl.
y. virens. Regl.
collinum Wallr. —
Bei Kortegi.
2. flavum L. (Döngingk).
3. angustifolium. L. —
_ Zwischen Bender und
Bulbaki.
. Hepatica. Dill.
1. triloba. Db.—Im Wo-
lowiezer Walde (Sre-
dinski: Exemplare im
Herbarium der Kais.
Neu-Russischen Uni-
versitàt.
. Anemone. L.
1. ranunculoides. L.
2. sylvestris. L.
«a. genuina.
B. parviflora Bess.
. Pulsatilla. Tourn.
1. vulgaris. Mill.
2. pratensis. Mill.
. Adonis. L.
1. vernalis. L.
10.
2. wolgensis Stev. (Reh-
mann.)
. Ceratocephalus. Mónch.
1. orthoceras. DC.
. Ranunculus. L.
. trichophyllus. Chaix.
. oxyspermus. W.
. Ficaria. L.
. illyricus. L.
. auricomus. L.
. polyanthemos. L.
. acris. L.
. repens. L.
a. lypicus. Lindm.
B. glaber. Lindm.
9. sceleratus. L.
Œ I C» Qi = © NO E
- Caltha. 1.
1. palustris L. Sehr sel-
len.
Isopyrum. V.
1. thalictroides.
Wolowiczer Walde
(Sredinski im Her-
bar. der Kais. Neu-
Russ. Universität).
L, Im
11. Nigella. L.
1. arvensis. №.
2. segelalis. M. B.
. Aquilegia. L.
1. vulgaris. L. Wahr-
. Scheinlich nur ver-
wildert.
— 290 —
13. Delphinium. Tourn. 19. Fumaria. L.
1. Ajacis. L. 1. Vaillantii. Lois.
2. orientale Gay. Beide Ordo 5. Cruciferae. Juss.
Arten massenhaft in
den Garten von Kom- 20. Nasturtium. R. Br.
rad; kommen auch 1. sylvestre. R. Br.
verwildert vor. 2. palustre. В. Br.
3. Consolida. L. 91. Barbarea. В. Br.
14. Aconitum. L. : 1. vulgaris R. Br.
1. Lycoctonum. L. 22. Turritis. Dillen.
1. glabra. Dill.
Ordo 2. Berberideae. 93. Berteroa. DC.
15. Berberis. L. 1. incana. DC.
vulgaris. L. 94. Psilonema. C. A. M.
Ordo 3. Papaveraceae. DC. 1. calycinum. C. A. M.
25. Alyssum. L.
1. montanum. Г.
9. rostratum Stev.—Bei
Bender und längst
16. Papaver. L.
1. Rhoeas. Г.
В. strigosum Böningh.
2. dubium. L. dem Dnjestr südwárts |
«. roseum. sehr hàufig.
В. album. 3. minimum. W.
17. Glaucium. Tourn. . 4. campestre L. — An
1. corniculatum. Curt. Wegen ‘um Komrad
x. phoeniceum. Ledeb. in grosser Menge.
8. flaviflorum. Ledeb.| 26. Meniocus. Desv.
y. tricolor. Ledeb. 1. linifolius DC. — Bei
Bender in der Gegend
Ordo 4. Fumariaceae, DC. des Infanterie-Lagers
18. Corydalis. DC. hàufig.
1. cava. Schweigg. 97. Draba. L.
2. solida. Gaud. 1. nemorosa. L.
28.
29.
30.
31.
32.
33.
34.
35.
— 291 —
a leiocarpa.
В. hebecarpa. Lindb.
Erophila. DC.
1. vulgaris. DC.
Cochlearia. L.
1. Armoracia. L.
2. amphibia. Ledeb.
3. austriaca. Ledeb.
Thlaspi. Dillen.
1. arvense. Г.
2. perfoliatum. L.
Euclidium. В. Br.
1. syriacum В. Br. Häu-
fig.
Chorispora. DC.
1. tenella DC.—Häufig.
Hesperis. L.
1. tristis. Г.
Sisymbrium. L.
1. junceum MB. Sehr
hàufig.
2. Loeselii L.—Uberall.
3. Columnae. Jacq. Sel-
ten; bei Bender und
am Wege zwischen
Kischinew und Kom-
rat.
4. pannonicum. L.
5. Sophia. L.
6. Thalianum. Gay.
Erysimum. L.
1. virgatum. Roth.
Lindb.
36.
37.
38.
39.
A1.
42.
2. canescens. Roth.
3. repandum L. Im west-
lichen Theile Bess-
arabiens sehr gemein;
um Kischinew von
mir nicht beobachtet.
4. orientale. R. Br.
5. austriacum. Baumgt.
Camelina. Crantz.
1. sativa. Crantz.
2. microcorpa. Andrz.
Capsella. Vent.
1. Bursa pastoris Mönch.
Lepidium.
1. Draba L.
massenweise.
2. ruderale. L.
Ueberall
3. perfoliatum. Г.
4. latifolium L. In der
Umgegend von Ben-
der.
Isatis.L.
1. tinctoria L. Ueberall
in Menge.
. Sinapis. L.
1. arventis. Г.
В. retrohirsuta Bess.
Crambe. L.
1. tatarica Sebóck.Jacq.
— Nicht häufig.
Diplotaxis. DC.
1. muralis DC. Sehr häu-
fig.
— 292 —
43. Erucastrum. Presl.
41.
46.
1. elongatum. Ledeb.—
Haufig.
Repistrum. Tourn.
1. perenne. All. Uberall
an Wegen und un-
ter dem Getreide.
. Bunias. L.
1. orientalis. L.
Ordo 6. Resedaceae.
Reseda. L.
1. Luteola L. (Im Her-
bar der Neu-Russi-
schen Universität).
. inodora Reichb.—Bei
Bender. R. mediter-
ranea Ledeb. (non L.).
3. lutea L. Sehr häufig.
bo
Ordo 7. Violarieae. DC.
47.
Viola. L.
1. odorata. L.
. birta. L.
. canina. L.
. Sylvestris. Lam.
. pratensis Mert. et
Koch.
6. elatior Fries. — Bei
Bender.
1. tricolor. L.
В. arventis. Murr.
Qe m GO n9
Ordo 8. Polygaleae. Juss.
48. Polygala. L.
1. vulgaris L. (M. Bie-
berstein).
Ordo 9. Frankeniaceae.
49. Frankenia. L.
1. hispida DC. An Salz-
seen und an der Mün-
dung der Flüsse.
Ordo 10. Sileneae. DC.
50. Dianthus. L.
1. capitatus DC.
2. campestris MB.—Bei-
de Arten, obgleich
getrennt und an ver-
schiedenen Stellen,
in grosser Menge.
3. Collinus КИ. und
membranaceus Borb.
51. Gypsophila. L.
1. paniculata. L.
52. Saponaria. L.
1. officinalis L.
53. Vaccaria. Medik.
1. vulgaris Host.
54. Silene. L.
1. inflata Sm. cum va-
rietatibus.
9. chlorantha. Ehrh.
— 293 —
63. Cerastium. L.
1. vulgatum. L.
Ordo 12. Lineae. DC.
64. Linum. |L.
. Olites Sm.
. noctiflora. L.
. dichotoma. Ehrh.
. longiflora. Ehrh.
ß. floribus duplo mi-
m Qt = ©
noribus. Alle Аг-
ten überall und
sehr häufig; die
letztere seltener.
55. Melandryum. Rohl.
1. pratense. Róhl.
56. Githago. Dess.
1. segetum. Lam.
57. Cucubalus. Tourn.
1. bacciferus. L. — Bei
1. flavum L. Nicht haufig.
2. hirsutum. L.
8. latifolium. Ledeb.
Y. glabrifolium. Czern.
. perenne. L.
4. austriacum. Г.
Ordo 13. Hypericineae. DC.
65. Hypericum. L.
1. perforatum. L.
a. typicum.
y. minutum. Lindm.
S3
Bender.
Ordo 11. Alsineae. DC.
58. Alsine. Wahlbg.
1. tenuifolia Crantz.
59. Arenaria. L.
1. cephalates. MB. (An-
drzejowski, Besser in
meinem Herbarium).
2. serpyllifolia. Г.
60. Mechringia. L.
1. trinervia. Clairv.
61. Holostewm. L.
1. umbellatum. L.
62. Stellaria. L.
1. media. Vill.
2. graminea. L.
Diese seltene Form
habe ich bisher
nur im Wäldchen
Kruglik bei Elisa-
bethgradka (conf.
florula Elisab.) und
dannbeiKischinew
in den Weinber-
gen von Romandi-
no in vielen Exem-
plaren aufgefun-
den.
2. elegans. Steph.
Ordo 14. Tiliaceae. Juss.
66. Tilia. L.
1. parvifolia Ehrh.
2. argentea. DC.
— 294 —
Ordo 15.Euphorbiaceae. Juss.
67. Euphorbia. Г.
1. ргосега. МВ.
В. trichocarpa. Ledeb.
. Gerardiana. Jacq.
. elareosa. Pall.
. virgata. Kit.
. Esula. Г.
. agraria MB.Sehr häu-
fig.
m Q6 нь
Ordo 16. Malvaceae. В. Br.
68. Alcea. Tourn.
1. rosea. Kit. An We-
gen und in verwil-
derten Gärten bei
Bender und Giska
zahlreich.
69. Lavatera. L. т
1. thuringiaca Г. Uber-
all.
Althaea. L.
1. officinalis. Г.
Malva. L.
1. mauritanicaL.Kommt
bei Komrat, jedoch
selten vor.
2. sylvestris. L.
3. vulgaris Fries.
4. borealis. Wallm.
70.
71.
72. Hibiscus. L.
1. ternatus Cav. Bei
Skuljani unweit des
Pruth (Koschtschug,
Brschesniowski).
Ordo 17. Hippocastaneae.
+. Aesculus. L.
+ Hippocastanum Г. In
"^. Kischinew an Häu-
sern, gedeiht ziem-
lich. kümmerlich.
Ordo 18. Ampelideae.
19. Vitis. L.
1. vinifera L. Kommt
wild mit kleinen ro-
then geschmacklosen
Beeren vor (Dón-
gingk. Botan. Zeitg.
1858 Ne 17). In gros-
ser Menge cultivirt. | —
Ordo 19. Geraniaceae. DC.
14. Geranium. L.
1. collinum. Steph.
2. pyrenaicum. L.
В. umbrosum КИ. —
Besonders an Gar-
tenzäunen sehr ge-
mein.
75. Erodium. Herit.
1. cicutarium. Herit. flo-
— 295 —
re albo. Bei
selten.
9. serotinum. Stev.
Ordo 20. Acerineae. DC.
16. Acer. L
1.-tataricum. Г.
2. campestre. L.
3. platanoides. L.
Ordo 21.Zygophyllaceæ. Fisch.
77. Zygophyllum. L.
1. Fabago L. In salzhal-
tigem Boden am Aus-
flusse der Stróme und
am Ufer der Limane
sehr hàufig.
78. Tribulus. Г.
1. terrestris. Г.
Ordo 22. Rutaceae. Bartling.
19. Haplophullum Adr. de
Juss.
1. suaveolens Ledeb. In
der Steppe bei Ben-
der in grosser Menge.
Ordo 93. Celastineae. В. Br.
80. Evonymus. L.
1. europaeus. L.
3. verrucosus. L.
Ordo 24. Rhamneae.
81. Rhamnus. L.
1. cathartica. L.
Je 2. 1880.
R. Br.
Giska
9. Frangula L. Bei Skul-
jani am Pruth.
Ordo 25. Anacardiaceae.
bus
83. Rhus.
1. PAN (Dóngingk).
Grosse und starke
Stämme sah ich im
botan. Garten zu Ki-
schinew.
2. typhina. L. Häufig in
Kischinew und ande-
ren Orten an Stras-
sen und Häusern.
Ordo 26. РарШопасеае, Г.
83. Ononis. L.
1. hircina. Jacq.
6. spinescens Ledb.
Zwischen Kischi-
new und Bender.
Selten.
84. Genista. Lam.
1. tinctoria. L.
3. albida. W. Am Flüss-
chen Gromoklei (M.
Bieberstein).
85. Cytisus. L.
1. biflorus. Herit.
2. austriacus. L.
Y. aureus Neilr.
3. sessiliflorus L. (Dón-
gingk).
. 90
86
87
89
— 296 —
. Anthyllis. L.
1
. vulneraria. Г.
. Medicago. L.
1
2
3
faleatan Е:
Y. procumbens. Ledb.
. Sativa. L.
. lupulina. L.
4. minima. Lam.
a. canescens Grun.
. Trigonella. L.
1. monspeliaca. L. Auf 33.
Grassplatzen nicht
sehr häufig.
. Melilotus. Tourn.
1
2
3
. caerulea. Lam.
8. laxifloraRochel.—
Sehr häufig.
. alba Desr.
. offieinalis Desr.
. Trifolium. L.
1
e
c co OI c» OF m 9» r5
. diffusum. Ehrh. (Bes-
ser).
ochroleucum. L.
arvense. L.
alpestre. L.
. pratense. L.
medium. L.
. fragiferum. L.
. hybridum. L.
elegans. Savi.
. ambiguum MB. Zwi-
schen Kischenew und
Komrat sehr häufig,
11. montanum. L.
12. repens. L.
13. aerarium. Г.
91. Lotus. bh.
--
94.
1. corniculatus. Г.
. Glycyrrhiza. Ll.
1. echinata L.— Bei Ak-
. kerman (Eichwald).
Galega. L.
1. officinalis. L.
Robinia. L.
+ Pseudo. Acacia L.
+ hirsuta L.—An den
Strassen der Städte
und in Garten über-
all; letztere viel sel-
tener.
Carragana. Lam.
+ arborescens. Lam.An
Gartenzäunen über-
all.
1. frutescens. DC.
Colutea. L.
+ arborescens. Г.
+ cruenta. Auct. Ue-
berall in Gärten.
. Oxytropis. DC.
1. pilosa. DC.
.2. Pallasii Pers. (M.Bie-
berstein).
— 297 —
96. Astragalus. L.
. Onobrychis. L.
. onobrychoides. MB.
. austriacus. L.
. virgatus. Pall.
. pallescens. MB. Bei
Astrachanka (Sredin-
ski).
. asper Jacq. Bei Ben-
der, Kortegi und Bi-
elce nicht selten.
. Cicer. L.
. dasyanthus. Pall.
. corniculatus MB.
den südlichern
genden.
diffusus W.
8. floribus minoribus
(Steven).
gue) Vicia. L.
1. sativa. L.
2. angustifolia. Roth.
В. segetalis. Koch.
grandiflora. Scop. |
6. Kitaibeliana Koch.
sepium. L.
pannonica. Jacq.
Cracca. L.
a. leptophylla. Fries.
7. villosa Roth.
Lathyrus. L.
1. Aphaca. L. am Dnjestr.
2. tuberosus. Г.
häufig.
m DD m
ES |
In
Ge-
10.
9.
4.
5.
6.
98.
N]
3. sylvestris. L.
ß. latifolius Neilr.
99. Orobus, L.
1. luteus. L. Will Hass-
hagen vor vielen Jah-
ren gefunden haben,
später ist diese Art
nicht mehr beobach-
tet worden.
2. niger. L. d
9. albus. L. hàu-
4. canescens.L. fig.
100. Coronilla. L.
1. varia. L. Sehr häufig.
101. Onobrychis. Tourn.
1. sativa Lam. Überall.
2. gracile Bess.
Ordo 97. Amygdaleae.
102. Amygdalus. Tourn.
1. nana. L.
103. Prunus. L.
+ Armeniaca. L. In
Gärten häufig als
srosse Bäume, de-
ren Früchte jedoch
kaum genissbar sind.
+ Avium. L. Soll nach
Rehmann auch wild
vorkommen.
1. Gerasus. L.
2. spinosa, L.
3. insiticia. L.
20*
— 298 —
ten und an Zäunen,
Ordo 28. Возасеае. Juss. wahrscheinlich ver-
104. Spiraea. L. wildert.
1. crenifolia .C. A. M. 1. caesius. L.
allen; 110. Rosa. L.
2. filipendula. Г. 1. pimpinellifolia. L.
105. Agrimonia. L. 2. canina. L.
1. Eupatoria. L. a. vulgaris. Koch.
196. Отели Ш. . $.dumetorum. Koch.
у. collina. Koch.
3. pumila. Jacq.
4. pomifera. Herm.
1. supinum Alef. Bei
Bender nicht selten.
107. Potentilla.
1. Anserina. L. ' |Ordo 29. Pomaceae. Lindlei.
2. incanescens Bess.
Е 111. Pyrus. Г.
: 1. communis. L.
a. astrachanica Le-
9. Malus. L.
deb.
В. obscura. Ledeb. |112. Crataegus. L.
4. argentea. L. cum 1. Oxyacantha. L.
variet. 2. monogyna. Jacq.
5. patula. Kit. |
6. verna. L. | Ordo 30. Paronychieae.
1. cinerea. Chaix. St. Hil.
8. reptans. Г. 113. Herniaria. Tourn.
108. Fragaria. L. 1. odorata. Andrz.
1. vesca. L. 9. incana. L.
9. collina Ehrh. Selten.
3. neglecta Lindm. Hiu- Ordo 31. Crassulaceae, DC.
fig. 114. Sedum. L.
109. Rubus. L. 1. acre. L.
+ Idaeus. L. An Gär- 2. Telephium. L.
— 299 —
Ordo 32. Tamariscineae. Desv.
115. Tamarix. L.
1. gallica. L. Wahr-
scheinlich nur ver-
wildert.
Ordo 33. Onagrarieae. Juss.
116. Oenothera. L.
1. biennis. Г. An We-
gen um Bender in
: grosser Menge.
117. Evilobium. L.
1. hirsutum. L.-
2, palustre. L.
3. montanum. L.
Ordo 34. Holoragaceae. R. Br.
118. Myriophyllum. L.
1. spicatum. L. Selten.
119. Trapa. Г.
1. natans. L. Im Pruth
und Dniestr in gros -
ser Menge; dieFriich-
te sind in Kischi-
new ein gewöhn-
licher Marktartikel
und werden vom
Volke gerne geges-
sen.
Ordo 35. Cucurbitaceæ, Juss.
120. Bryonia. L.
1. alba. L.
Ordo 36. Ribesiaceae. End-
licher.
191. Ribes. Г.
1. Grossularia. L.
+ rubrum. Г. Sind wohl
: NUS ver-
zr Bron i) wilder.
Ordo 37. Umbelliferae. Juss.
122. Eryngium. Tourn.
1. campestre. L.
9. planum. L.
123. Trinia. Hoffm.
1. КЦафеш. MB.
2. Henningii. Hoffm.
194. Falcarıa. Host.
1. Rivini. Host.
Anethum. L.
1. graveolens. L.
125.
126. Carum. L.
1. Carvi. L.
Aegopodium. L.
1. Podagraria. L.
127.
128. Bupleurum. L.
1. Gerardi. Jacq.
9. rotundifolium. L.
Oenanthe. L.
1. Phelandrium. L.
Seseli. L.
1. coloratum.
Nicht haufig.
129.
130.
Ehrh.
— 300 —
2. campestre. Bess.
3. tortuosum. L.
131. Libanotis. Crantz.
1. montana. L.
2. sibirica. C. A. M.
. Ferulago. Koch.
1. sulcata. Ledeb.
. Ferula. L.
1. tatarica. Fisch.
2. salsa. Ledeb. Beide
Arten im salzhalti-
zen Boden an der
Mündung der Flüsse.
134. Peucedanum. L.
1. ruthenicum. MB.
9. alsaticum. L.
. Pastinaca. L.
1. sativa. L. Häufig
mannshoch.
2, graveolens MB.
grosser Menge.
In
Heracleum. L.
1. sibiricum. L.
8. angustifolium. Le-
deb.
. Daucus. L.
1. Garou. L
2. bessarabicus. DC.
Vorzüglich im süd-
lichen Theile, kommt
136.
aber auch selten um
Kischinew vor.
138. Turgenia. Hoffm.
1. latifolia Hoffm. Bei
Komrat.
139. Torilis. Adanson.
1. Anthriscus. Gärtn.
2. microcarpa. Bess.
140.: Anthriscus. Hoffm.
1. Sylvestris. Hoffm.
141. Chaerophyllum. L.
1. Prescotti. DC
2. temulum. L. Beide
Arten im Süden, z.
B. bei Akkerman.
142. Conium. L.
1. maculatum. L.
Ordo 38. Corneae. DC.
143. Cornus. L.
1. sanguinea. L.
2. mascula. L. Selten.
Ordo 39. Lonicereae, End-
licher.
144. Sambucus. L.
1. nigra. L.
2. Ebulus. L.
145. Viburnum. L.
1. Opulus. L.
2. Lantana. L.
Ordo 40. Rubiaceae, Juss.
eo
Um Kischinew aus-
serordentlich ver-
146. Asperula. L. breitet.
1. odorata. L. Selten. 2. centauroides. DC.
2. tinctoria. L. В. hirsuta. Neilr.
3. cynanchica. L. 152. Knautia. Coult.
4. galoides. MB. 1. arvensis. L.
5. humifusa. Bess. Sehr В. pratensis. Koch.
hàufig. y. involucrata. Koch.
147. Galiwm. L. 153. Scabiosa.Róm. etSchult.
1. Sylvaticum L. 1. ochroleuca. L.
2. Mollugo. L. 2. ucranica. L.
3. palustre. L.
edes p. Ordo 43. Compositae. Adans.
D verumoL. | 154. Aster. L.
6. aparine. L. 1. Amellus. L.
Ordo 41. Valerianeae. DC.
148. Valerianella. Mónch.
155. Tripolium. Nees.
1. vulgare Nees. In
salzhaltigem Boden.
1. Olitoria Mónch. (Düngingk).
149. Valeriana. Г. 156. Galatella. Cassini.
1. officinalis. L. 1. punctata. Lindl.
Ban Ban Tipsacene, DC. В. discoidea.Lallem.
Selten.
150. Dipsacus. L.
1. Sylvestris. Г. Zwi-
157. Solidago. L.
schenKischinewund 1. Virgaurea. L.
Mirena; bei Komrat|158. Linosyris. Lobel.
häufig. 1. vulgaris. Cass.
2. laciniatus. L. Ziem- | 159. Erigeron. L.
lich selten. 1. canadensis. L.
151. Cephalaria. Schrad. |160. Inula. L.
1. transylvanica Schrad. 1. Helenium. L.
161.
162.
163.
— 302 —
167.
. hirta. Г.
. germanica. L.
. britanica. L.
. Oculus Christi. L.
Bei Bender, jedoch
selten.
OT m CO №
Xanthium. Tourn.
1. Strumarium. L.
2. spinosum. L.
Bidens. L.
1. tripartita. L.
2. cernua. W.
Anthemis. L.
1. arvensis. L.
2. ruthenica. MB.
3. tinctoria. L.
. Maruta. Cassini.
1. Cotula. DC.
. Achillea. L.
. Millefolium. L.
. Setacea. Kit.
. nobilis. Г.
. compacta W. Von
Marschall v. Bieber-
stein bei Bender ge-
funden; ich habe sie
dort vergebens ge-
sucht.
Pp © № Em
166. Matricaria. L.
1. Chamomilla L. Ue-
berall häufig.
168.
169.
172.
173.
Tripleurospermum
Schultz-Bip.
1. inodorum Schultz-
Bip.
8. conicum. Trautv.
Pyrethrum. Gärtn.
1. corymbosum. W.
2. millefoliatum W. Bei
- Bender, Konschin
und Bulboki stell-
weise.
Artemisia. L.
. campesiris. L.
. scoparia. Kit.
. austriaca. Jacq.
. maritima. Bess.
. vulgaris. L.
. Absinthium. L.
c» oC rm 2 rh —
. Tanacetum. L.
1. vulgare.
. Antennaria. R. Br.
1. dioica Gartn. Wird
von Düngingk an-
geführt; ich habe
bessarabische Exem-
plare nicht gesehen.
Helichrysum. DC.
1. arenarium. DC.
Gnaphalium. Г.
1. uliginosum. L. Bei
Skuljani.
— 303 —
173.6 Filago. L.
174.
176.
417.
1. arvensis. L.
Senecio. Lessing.
1. vernalis. Kit.
9. Jacobeea. L.
3. erucaefolius.
. Keranthemum. Tourn.
1. radiatum. Lam.
$. micranthum.
i. albiflorum.
Echinops. L.
1. sphaerocephalus. L.
2. Ritro L. — Beide Ar-
ten bei Bender nicht
selten.
Carlina. Tourn.
1. vulgaris. L.
. Kentrophyllum. Neck.
1. lanatum DC. Bei Ben-
der sehr häufig.
. Centaunea. L.
1. Jacea. L.
2. salicifolia MB. Von
Andrzejowski beo-
bachtet.
3. trichocephala. MB.
4. phrygia. L.
6. microcephala.
. austriaca. W.
6. Cyanus. L.. Wahr-
scheinlich nur ver-
=
180.
181.
182.
wildert; kommt im
Getreide nicht vor.
1. Marschalsiana. Spr.
B. bessarabica.
Trauiv.
8. trinervia Steph. —
Bei Kischinew, zwi-
schen Bielce und
Korneschti, stell wei-
se in Menge.
9. solstitialis. L. Über-
all massenhaft.
. Scabiosa. L.
«. vulgaris. Koch.
€. adpressa. Ledeb.
. оуша. Pall.
. arenaria. МВ.
. Biebersteinii. DC.
. diffusa. Lam.
5. squarrosa. W.
Onopordon. L.
1. Acanthium. L.
Carduus. L.
1. nutans. L.
B. Thoermeri Lindm.
2. acanthoides. L.
9. Crispus. L.
4. hamulosus. Ehrh.
Cirsium. Tourn.
1. ciliatum. MB. (Dón-
gingk).
2. serrulatum. MB.
183.
184.
188.
189.
190.
— 304 —
3. lanceolatum. Scop.
4. arvense. Scop.
a. mite. Koch.
В. horridum. Koch.
Lappa. Tourn.
1. officinalis. АП.
2. tomentosa. Lam.
9. minor. DC.
Serratula. L.
1. tinctoria. L.
2. heterophylla. Desf.
3. radiata. MB.
. Jurinea. Cass.
1. Eversmanni. Bunge.
. Cichorium. L.
1. Intybus. L.
. Achyrophorus. Scop.
1. maculatus. Scop.
В. tricephalus. Lindm.
Podospermum DC.
1. laciniatum. DC. Häu-
fig.
Tragopogon. L.
1. major. Jacq.
2. campestris. Bess.
3. pratensis. L.
4. orientalis. L.
5. porrifolius. L.
Scorzonera. UL.
1. mollis. MB. Bei Skul-
191.
192.
194.
195.
196.
197.
198.
Лат! ° (Brschesniow-
ski).
Picris. :L.
1. hieracioides. L.
Lactuea. L.
1. Scariola. L.
2. tuberosa. Jacq.(Tar-
dent).
: 9. saligna. L.
193.
Chondrilla. Г.
1. juncea. L.
9. latifolia. MB.
Taraxacum. Juss.
1. officinale. Wigg.
9. serotinum. Sadl.
Barkhausia. Mónch.
1. foetida. DC.
B. rhoeadifolia. MB.
Fast überall äus-
serst häufig.
Orepis. L.
1. biennis. L.
2. tectorum. L.
3. Sibirica. L.
Sonchus. L.
1. oleraceus. L.
2. asper. Vill.
3. uliginosus. MB.
Á, arvensis. L.
Hieracium. L.
1. praealtum. L.
— 305 —
B. Bauhini. Koch. |205. Erythraea. Borkh.
2. echioides. Kit. 1. Centaurium. Pers.
3
. Nestleri. Vill. i
4. pratense. Tausch. Ordo 48. Asclepiadeae. В. Br.
9. virosum. Pall. 1206. Vincetoxicum. Mönch.
6. umbellatum. L. 1. officinale Mónch.
Ordo 44. Campanulaceae. Juss. a. genuinum. Lindm.
6. cordatum. Kralik.
199. Phyteuma. L.
1. canescens. Kit. Ue-| Ordo 49. Apocyneae. Lindley.
penal AAA 207. Vinca. L.
200. Campanula. L. 1. herbacea. Kit.
1. bononiensis. L.
9. sibiriea. L- Ordo 50. Polemoniaceae. Lin-
3. rapunculoides. L. dley.
4. persicifolia. L. —|208. Polemonium. L.
Nicht haufig. 1. caeruleum. L.— Wild;
Ordo 45. Lentibularieae, Rich. аще nautis in
Gärten cultivirt.
901. Utricularia. L. M
1. vulgaris. Г. — Ве! | Ordo 51. Convolvulaceae. Juss.
Akkerman. 909. Convolvulus. L.
Ordo 46. Oleaceae. Lindl. 1. arvensis. L.
202. Fraxinus. L. о Bei Bl
? kerman (Sredinski).
1. excelsior. L.
203. Ligustrum. L. 210. и oe
ar vulgare. Is E epıum. о Г.
+ Syringa. Г.
Ordo 52. Cuscutaceae, Presl.
+ vulgaris. L.
211. Cuscuta.
Ordo 47. Gentianeae. Juss. 1. europaea L. Beson-
204. Gentiana. L. ders häufig auf Xan-
1. eruciata. L. thium spinosum und
— 306 —
auf Atriplex- und|218. Linaria. Juss.
Chenopodium-Arten.
Ordo 53. Solanaceae. Juss.
212. Physalis. L.
1. Alkekenghi. L.
913. Datura. L.
1. Stramonium. L.
214. Hyosciamus. L.
1. niger. L
215. Solanwm. L.
1. Dulcamara. L.
2. persicum. W. (Dón-
gingk).
3. nigrum. L.
$. villosum. — Bei
Skuljani.
216. Lycium. L.
1. barbarum. L.
Ordo 34. Scrophulariea. В. Dr.
917. Verbascum. L.
1. phlomoides. L.
8. australe.
1.
2.
vulgaris. Mill.
и. typica. Lindm.
zenistaefolia Mill.
a. angustifolia.
Lindm.
В. latifolia. Lindm.
219. Scrophularia. L.
1.
nodosa. L.
220. Veronica. L.
M CO RO à
8.
9.
10.
LE
. Spuria. L.
. longifolia. L.
. Spicata. L.
. Beccabunga. L.(Dón-
gingk).
. Anagallis. Г.
. Teucrium. L.
a. typica. Regl.
y. dentata, Regl.
. austriaca. L.
5. pinnatifida. Koch.
Chamaedrys. 1.
arvensis. L.
verna. L.
agrestis. L.
2. Lychnites. L.
3. nigrum. L. 221. Pedicularis. L.
4. orientale. MB. 1. campestris. Grisb. =
5. Chaixii. Vill. P. comosa Ledb.
6. phoeniceum. L. - (non L.).
7. Blattaria. Г. Nicht|222. Rhinanthus. L.
selten. 1. Crista Galli. L.
— 307 —
223. Melampyrum. L. — «, vulgaris. Tautv.
1. arvense. L. €. Marschallianus.
9. nemorosum. L. Ledb.
Ordo 55. Orobanchaceae. Juss. |231. Calaméntha. Benth.
924. Orobanche. L. 1. arvensis. Lam.
1. Gali. Duby. 232. Clinopodium. L.
225. Phelypaea. Tourn. 1. vulgare. L.
1. caerulea. C. A. M. |233. Salvia. L.
1. Aethiopis. L.
Ordo 56. Verbenaceae, Juss. 2. austriaca. L.
326. Verbena. L. 3. pratensis. 1.
1. officinalis. L. 4. sylvestris. L.
2. supina. L. Stellwei- a. genuina. Koch.
se am Dniestr; je- 3. pubescens. Koch.
doch selten. 5. pendula. Vahl.
6. nutans. L. — Mit
Ordo 57. Labiatae. Juss. blau-violetten, aber
391. Mentha. L. auch weissen Blü-
1. arvensis. L. un
9. sylvestris. 1. We verticillata. L. Sehr
häufig.
c. parviflora. Reichb.
9. Pulegium. L. Bei
Bender an Wegen.
934. Nepeta. 1.
1. Cataria. Г.
2. nuda. Г.
228. Lycopus. 1. 5. раис ога. Benth.
1. europaeus. Г. 3. ucranica. Г.
2. exaltatus. Г. ß. parviflora. Trautv.
299. Origanum. L. — Ве! Bender.
1. vulgare. L. 235. Prunella. L.
930. Thymus. L. 1. vulgaris. L.
1. Serpyllum. L. 236. Scutellaria. L.
— 308 —
1. altissima. L. 244. Phlomis. 1.
237. Sideritis. L. 1. pungens. L.
1. montana. №. Uber- 2. tuberosa. L.
all in Menge. 245. Teucriwm. L.
338. Marrubium. №. 1. Scordium. L.
2. Chamaedrys, L.
3. Polium. L.
ß. angustifolium.
Bisch.
246. Ajuga. Г.
1. genevensis. L.
2. pyramidalis. L. Bei
1. peregrinum. L.
x. latifolium. Koch.
1. vulgare. L.
239. Betonica. L.
1. officinalis. L.
a. hirta. Reichb.
240. Stachys. L Skuljani..
1. germanica. L. In der 3. reptans. L. Selten.
Steppe um Bender 4. Laxmanni. Benth. .
háufig. 5. Chamaepitys.Schreb.
2. palusin Zul: Ordo 58. Asperifolieae. L.
3. annua. L. 7 | |
M ener Le 247. Heliotropium. L.
y. angustifolia Ca- 1. europaeum. |. Be-
rel. sonders um Bender
sehr gemein.
948. Cerinthe. |.
1. minor. L.
9. maculata. MB.
249. Echium. L.
242. Lamium. L. i. vulgare. L.
1. amplexicaule. L. 2. rubrum. Jacq.
7 purpureum. L. 250.. Nonnea. Medik.
3. maculatum. Г. 1. pulla. DC
249. Ballota. L. 251. Symphytum. b.
Ра, b. 1. officinale. L.
241. Leonurus. L.
1. Cardiaca. L.
6. villosus.
2. Marrubiastrum. L.
— 309 —
Y. lanceolatum.
Weinm.
959. Anchusa. L.
258. Echinospermum. Sw.
1. Lappula. Lehm.
2. barbatum. Lehm.
1. officinalis. L. 259. Asperugo. L.
. procera. Bess. 1. procumbens. Jb
. ochroleuca. MB. Ue-| 260. Rochelia. Reichb.
CS 19
. Barrelieri.
Бега! in grosser
Menge; die Herbst-
blüthen sind hàufig
weiss.
Sehr haufig.
DC. —|
1. stellulata. Rchb. Von
Skuljani ^ befinden
sich einige Exem-
plare im Neu-russi-
schen Universitàts-
Herbar.
253. Lycopsis. L.
1. arvensis. L.
954. Onosma. L.
1. echioides. Kit. Auf
261. Cynoglossum. Tourn.
1. officinale. L.
Ordo 59. Primulaceae. Vent.
269. Androsace. Tourn.
meist — salzhaltigem
Boden im südlichen 1. elongata. L.
Theile. 263. Anagallis. L.
1. arvensis. L. [n der
Sleppe um Bender,
jedoch ziemlich sel-
len.
264. Lysimachia. L.
1. Nummularia. L.
255. Lithospermum. Е.
1. arvense. Г.
2. officinale. L.
3. purpureo-caeruleum
L.
956. Pulmonaria. В.
1. officinalis. L.
251. Myosotis. I.
1. palustris. With.
2. caespitosa. Schultz.
3. sparsiflora. Mikan.
Ordo 60. Plumbagineae. Juss.
965. Statice. L.
1. Gmelini. L.
c. tomentella Trautv.
2. latifolia. Sm.
266. Goniolimon. Boiss.
— 310 —
1. tataricum. Boiss.
a. typicum. Trautv.
2. Besserianum.
Trautv. AE
Ordo 61. Plantagineae. Juss. | 272.
267. Plantago. L.
1. major. L.
2. media. L.
3. lanceolata. L.
В. altissima. Ledeb. |
5. lanuginosa. Ledeb.
arenaria. Kit.
213.
4.
Ordo 62. Salsolaceae.
268. Chenopodium. L.
4 album №.
a. integrifolium.
l'enzl.
B. heterophyllum.
Fenzl.
. urbicum. Г.
. opulifolium. Schrad.
. hybridum. L. |
276.
x CO >)
5. Botrys. L.
6. foetidum. Schrad.
269. Blitum. Tourn. 277.
1. polymorphum. C. A.M.
270. Atriplex. L. 218.
1. hortensis. L.
2. nitens. Rebent.
3. гозеа. Sm.
Á. laciniata. L.
5. patula. L.
Ceratocarpus. Buxb.
1. arenarius. L.
Kochia. Roth.
1. arenaria. Roth.
2. prostrata. Schrad.
3. scoparia. Schrad.
Echinopsilon. Moqu.—
Tand.
1. sedoides. Мода. —
Tand.
. Corispermum. Ant.
Juss.
1. hyssopifolium. Juss.
Im südlichen Theile.
. Salicornia. Г.
1. herbacea. L. Im süd-
lichen Theile.
Salsola. L.
1. Жан. М
Ordo. 63. Amaranthaceae, В.
Br.
Amaranthus. L.
1. retroflexus. L.
Polycnemum. L.
1. arvense. L.
«. macrophyllum.
Neilr.
— 311 —
Ordo 64. Polygoneae. Juss. 283. Aristolochia. L.
219. Витех. Г.
. maritimus. L.
. crispus. L.
. Patientia. L.
. Acetosella. L.
. Acetosa. L.
. haplorhizon. Czern.
So © BR © >
280. Polygonum. L.
1. amphibium. L.
a. aquaticum. Ledeb.
. D. terrestre. Ledeb.
. lapathifolium. L. .
. Persicaria. L.
. Convolvulus. L.
. dumetorum. L.
. oxyspermum. C. A. M
a. patulum. Trautv.
—P. Bellardi All.
1. aviculare. L.
<> OF м © n
1. Clematitis. L.
Ordo 68. Utricaceae. Juss.
984. Urtica. Г.
1. urens. L.
2. major. Kanitz.
a. vulgaris. Wedd.
Ordo 69. Cannabineae. Blume.
285. Cannabis. L.
1. sativa. L.
986. Humulus. L.
1. Lupulus. L.
Ordo 70. Moreae. Endlicher.
+ Morus. L.
+ alba. L. Häufig cul-
tivirt.
Ordo 71. Ulmaceae. Mirbel.
Ordo 65. Santalaceae. В. Br.|987. Ulmus. L.
281. ThesiumL.
1. ramosum. Hayne.
1. campestris. L.
Ordo 72. Cupuliferae. Rich.
Ordo 66. Elaeagneae. В. Вг. |288. Carpinus. Г.
+ KElaeagnus. L.
1. Betulus. L.
+ hortensis. МВ. Häu-|289. Corylus. L.
fig in Gärten.
. Ordo 67. Aristolochieae, Juss.
289. Asarum. Г.
1. europaeum. L.
№ 2. 1880.
1. Avellana. L.
290. Quercus. L.
1. pedunculata. Ehrh.
6. laciniata.Bei Ben-
der (Steven),
21
— 312 —
Ordo 73. Salicineae. Rich.
291. Salix. В.
1. fragilis. L.
2. alba. L.
3. amygdalina. L.
4. Caprea. L.
5. cinerea. L.
292. Populus. L.
1. alba. L.
2. tremula. L.
3. nigra. L.
Á. pyramidalis. Rozier.
Angepflanzt.
Ordo 74. Betulaceae. Rich.
293. Betula. L.
1. alba L.
Ordo 75. Typhaceae. Juss.
294. Typha. L.
1. angustifolia. L.
2. Jatifolia. L.
295. Sparganium. L.
1. ramosum. Huds. Bei
Akkerman (Prof. J.
Walz).
Ordo 76. Hydrocharideae. DC,
296. Hydrocharis. L.
1. Morsus ranae. L. Bei
Akkerman (Prof. J.
Walz).
297. Stratiotes. L.
1. aloides. L. Bei Ak-
kerman (Prof. J.
Walz).
Ordo 77. Najadeae. Endlicher.
298. Potamogeton. L.
1. crispus. L.
999. Zostera. L.
1. marina. L.
300. Zannichellia. Michx.
1. palustris. L.
301. Caulinia. Mönch.
1. fragilis. W.
Ordo 78. Lemnaceae. Link.
302. Lemna. L.
1. polyrhiza. L.
9. minor. L.
Ordo 79. Alismaceae. Juss.
303. Ahsma. L.
1. Plantago. L.
3030. Sagittaria. L.
1. sagittaefolia. L. Bei
Akkerman (Prof. J.
Walz).
Ordo 80. Butomiaceae. Rich.
304. Butomus. L.
1. umbellatus. L.
Ordo 81. Irideae. Juss.
305. Iris. Г.
= © r9
. variegata.
— 313 —
310. Muscari. Tourn.
. humilis. L. Sehr sal:
ten.
. hungarica. Kit.
. pumila. L. Überall.
. Pseud-Acorus. L.
. Güldenstádtiana. Le-
pech. Auf Grass-
plätzen zwischen
Bielci und Kornesch-
ti in grosser Menge.
L^ dm
Waldchen zwischen
Baiczajskaja u. Czi-
girlenskaja ~ zahl-
reich.
306. Crocus. L.
1.
reticulatus. MB.
Ordo 82. Smilacineae. В. Br.
307. Convallaria. Desf.
1.
majalis. L,
Ordo 83. Liliaceae. DC.
308. Тийра. L.
1.
sylvestris. L.
309. Gagea. Salisb.
1.
2.
3.
4.
stenopetala. Reichb.
lutea. Schult.
pusilla. Schult.
arvensis. Schult. Bei
Skuljani — (Brsches-
niowski).
311
315
316
316
317
318
1. botryoides. Mill.
2. racemosum. Mill.
. Leopoldia. Parlat.
1. comosa. Parlat.
a. tubiflora. Parlat.
. Hyacinthus. L.
1. leucophaeus. Stev.
. Scilla. L.
l. bifolia. L.
2. cernua. Redouté.
. Ornithagalum. L.
1. umbellatum. L.
. Myogalum. Link.
]. nutans, Link.
. Allium. L.
1. sphaerocephalum. L.
2. rotundum. L.
3. oleraceum. L.
À. guttatum. Stev.
.b Anthericum. L.
1. ramosum. Г.
. Asparagus. L.
1. officinalis. L.
В. brevifolius.
Trautv.
2. tenuifolius. L.
3. trichophyllus. Bunge.
Ordo 84. Juncaceae. Bartl.
. Juncus. L.
91*
=
— 314 —
1. compressus. Jacq. |324. Hordeum. L.
2. lamprocarpus. Ehrh. 1. murinum. L. Überall.
2. pratense Huds. Bei
Giska in der Steppe.
319. Cyperus. L. + vulgare. L. Ueber-
1. fuscus. Г. | all cultivirt.
2. glomeratus. L. Bei T PAU à
а DE + cereale L. Im Gan-
stein); scheint dort | EDT OST t
jetzt nicht mehr vor- у corn
zukommen. 325. Triticum. L.
320. Heleocharis. R. Br. 1. eristatum. Schreb.
; a. glabrum.
|
Ordo 85. Cyperaceae. Juss.
1. palustris. В. Br. p E UE
2. acicularis. R. Br. рии
. repens. L.
321. Scirpus. L,
1. Tabernaemontan.
Gm.
2. lacustris. L.
3. maritimus. L. |
. glaucum. Desf.
. repens. Г.
. rigidum. Schrad.
. junceum. L.
+ vulgare. L. Wird
Q» Q m4 CO =>
322. Carez. L. viel gebaut.
1. vulpina. L. 326. Lol EU
2: Schreberi. Schrank. 1. perenne. L.
5 RAR z. genuinum. Gr.
5 AMEN 327. Bromus. L.
6. riparia. Curt. 1. erectus. Murr.
7. paludosa. L. 2. inermis Leyss.
8. hirta ML. 3. tectorum. L.
х. typieus. Lindm.
Ordo 86. Gramineae. Juss. 8. purpurascens.
323. Aegilops. L. у Lindm.
=
1. caudata. L. Bei К1- . arvensis. L.
schinew sehr häufig. 5. squarrosus. L.
328.
329.
330.
331.
333.
334.
335.
— 315 —
Festuca. L. 330.
1. ovina. L.
9. elatior. L.
3. gigantea. УШ.
roe hoa p Ode | °
1. dura. Pal. de b. Auf
Grassplätzen in und
um Kischinew über-
all.
Dactylis. L.
1. glomerata. L.
Poa. L.
1. bulbosa. L. .
2. compressa. L.
31.
339.
340.
Beauv. |
2. pilosa. Pal.de Beauv. | 343.
Atropis. Rupr.
1. distans. Grisb.
9. convoluta. Grisb. |944
Holcus. L.
1. lanatus. Г. (Dón- 345
gingk). j
Melica. L.
1. ciliata. L. Sehr häu- | 346.
fig. |
Arrhenatherum. P. de
B.
1. elatins.
Koch.
Avena. L.
1. pubescens. L.
+ sativa. L. Wird viel
gebaut.
Mert. et
38. Koeleria. Pers.
1. eristata №.
Phragmites. Тгш.
1. communis. Trin.
Calamagrostis. Adans.
1. Epigejos. Г.
3. pratensis. L. 341. Stipa. №.
#4. trivialis. L. 1. capillaris.
5. nemoralis. Ehrh. 2. pennata. |
. Eragrostis. P. de B. 5. dasyphylla.Lindm.
1. poaeoides. Pal. de 342. Agrostis. L.
1. alba. L.
Beckmannia. Host.
1. erucaeformis. Host.
Selten. |
Cynodon. Rich.
1. Dactylon. Rich. Sehr
haufig.
Phleum. L.
1. pratense. L.
2. Boehmeri. Wib.
Alopecurus. L.
1. pratensis. L.
+ Zea. L.
— 316 —
+ Mays. Г. Ueberall in
Unmasse gezogen.
Bildet als Mehl in
einer schwer ver-
daulichen Speise —
Mamaliga genannt,
die Hauptnahrung
der Einwohner; das
Stroh wird als Heiz-
material, zum Deck-
en der Dächer und
als Unterlage der 3
Schlafstellenbenutzt.
347. Crypsis. All.
1.
schoenoides. Lam.
Haufig.
. alopecuroides.
Schrad. Selten.
349.
350.
51.
348. Lappago. Schreb.
1. racemosa. W.Ueber-
all auf sterilen Step-
pen in grosser Menge.
Setaria. P. de В.
1. viridis. Pal. de Beauv,
2. glauca. Pal .de Beauv.
Echinochloa. P. de B.
1. Crus Galli Pal. de
Beauv.
В. cristata. Reichb.
Digitaria. Scop.
1. filiformis. Koel.
2. Andropogon. L.
1. Ischaemum. Е. In
den Steppen um Gi-
ska und an anderen
Orten stellweise in
grosser Menge.
Dieses Verzeichniss umfasst 740 Arten für die Flora
Bessarabiens. Es lässt sich erwarten, dass noch gegen
200 — 300 Arteu mit der Zeit dort aufgefunden wer-
den. Zu diesen Erwartungen berechtigen um so mehr
die vor Kurzem wieder erweiterten Grenzen Bessara-
biens. Die wissenschaftliche Kraft aber,
welche eine
gründliche Erforschung dieses Landstriches unternehmen
kónnte, bleibt leider, und wahrscheinlich noch auf lange,
ein pium desiderium.
ESSAI MONOGRAPHIGUE
sur les Morionides.
Par le
Baron de Chaudoir.
Les insectes dont nous allons nous occuper font, de
méme que les Drimostomides, les Abacétides, les Pélé-
cides etc., partie du grand groupe des Féroniens; quoi-
qu'ils aient un facies particulier, je n'ai pu trouver un
seul caractère qui les en séparat nettement, car l'un ou
l'autre de ceux qu'ils présentent, se retrouve dans quel-
que genre des Féroniens. Je n'entends donc par Morio-
nides qu'une réunion de quelques genres qui ont une
affinité évidente avec la forme typique que constitue le
genre Morio, mais que quelques différences essentielles ©
ne permettent pas de les y laisser. Je me suis donc bor-
né à exposer dans les plus grands détails les caractères
des Morio proprement dits, et à relever ceux qui distin-
guen de ceux-ci les autres genres qui rentrent dans ce
travail. C'est surtout par les Percus el les Hammato-
merus qu'ils me semblent se rattacher aux vrais Féro-
niens.
— 318 —
Les Morionides habitent les parties chaudes de tous
les continents, on n’en а trouvé ni en Europe ni en Al-
gérie. Peu d’espèces seulement se rencontrent hors des
tropiques; l'une, le M. Georgiae, dans l'Amérique du
Nord, l'autre, le M. olympicus, dans l'Asie mineure et
les parties adjacentes de la Transcaucasie, la troisième
l'anthracinus dans l'Afrique australe (Caffrerie). Quant
aux espèces australiennes, quelques-unes semblent éten-
dre leur habitat jusque dans la colonie de Victoria; elles
se rapprochent par leurs caractères des espèces améri-
caines; cependant au nord de ce. continent (Mont Er-
nest) on retrouve une des espèces de la Nouvelle-Gui-
née. Ces insectes habitent sous les écorces, mais on ne
connaît rien de leurs moeurs ni de leurs premiers états.
J'ai pu examiner presque toutes les espèces décrites
de ce groupe, à l'exception du Morio cucujoides Wal-
ker, et des deux espéces décrites par M. W. Mac Leay
dans les Transactions of the entom. Soc. of New South
Wales qui ne diffèrent peut-être pas des australis et No-
vae Hollandiae, mais dont les descriptions sont trop
succincles pour qu'on puisse émettre une opinion là-
dessus. Il les a nommées seticollis et longicollis.
Feu Castelnau dans son mémoire sur les Carabiques
d'Australie a placé dans ce groupe des formes qui ne
sauraient y être réunies, je veux parler des Celanida,
des Moriomorpha — Moriodema, et des Teraphis qui
sont des Féroniens proprement dits, des Veradia qui ne
different pas des Hypharpax appartenant au groupe des
Anisodactylides, des Setalis qui sont voisins des Euch-
roa, el des Siltopia, qui sont identiques avec les Pe-
rigona.
Je me suis déjà occupé des Morio, il y a plus de 25
ans, mais le nombre des espèces ayant beaucoup aug-
— 319 —
menté dans ce laps de temps, il était temps de sou-
mettre ces insectes à une nouvelle révision.
Hyperion.
Castelnau Etudes entom. 1835 p. 73.
Heteroscelis Boisduval, Faun. de l'Océanie.
Campyloenemis Westwood Arc. entom. I. p. 89.
Scarites Schreibers.
Ce gigantesque carabique ressemble par sa forme aux
Morio australis et Novae Hollandiae, mais il diffère
des Morio par plusieurs caractères.
Lunguette comme dans le Morio Georgiae.
Palpes plus gréles, pénultième article des ma-
xillaires moins court.
Labre plus profondément échancré en forme
d'angle rentrant.
Menton à lobes latéraux plus larges.
Mandibules plus avancées, plus arquées, avec
une sailie anguleuse à leur base externe, di-
latées en dedans depuis leur base jusqu'au mi- -
lieu, la dilatation cessant brusquement à
angle droit, son bord interne plus ou moins
dentelé. -
Antennes moins moniliformes, les articles 5—11
n'augmentant pas de largeur, en carré un peu
rétréci vers la base, pubescents avec une lar-
ge ligne longitudinale glabre sur le milieu de
chaque côté, les 3-е et 4-е moins courts; ce
dernier à peine pubescent autour de son ex-
irémité.
— 320 —
Pattes plus allongées que dans les Morio; cuis-
ses postérieures notablement plus longues; jam-
bes intérieures conformées comme dans le Mo-
rio orientalis, mais plus rugueuses à leur cô-
té postérieur; à l'extrémité duquel, entre l'é-
pine apicale interne el le prolongement aigu
externe, on remarque une dent presque aussi
longue et aussi aigué que ce dernier, qui n'e-
xiste dans les Morio qu'à l'état de rudiment;
le cóté externe des jambes intermédiaires se
dilate à l'extrémité en saillie aigué; les jambes
postérieures sont longues et bien arquées dans
les deux sexes, et dentelées à leur cóté in-
terne; les Zarses sont plus gréles et leurs ar-
ticles plus cóniques, plus amincis vers leur
base; dans les mâles, les 2-e et 3-e articles
des tarses antérieurs ont en dessous de chaque
cóté une touffe épaisse de poils roux, sans pa-
pilles; les femelles ont le dessous des tarses
presque glabres.
Prosternum et épisternes postérieurs comme dans
les Morio. |
Métasternum avec un profond et large sillon al-
lant de sa pointe presque jusqu'à son extré-
milé postérieure.
Abdomen lisse, avec deux pelits points sur cha-
cun des avant-derniers segments, et une rangée
de huit à dix points piliferes le long du bord
postérieur de l'anus.
Téte grosse, carrée plus longue que large, la sail-
lie des joues trés-prolongée. derriére les yeux,
qu'elle égale en hauteur, le col allongé, un peu
— 321 —
plus étroit que le front, celui-ci marqué de
deux larges sillons presque parallèles, légère-
‚ ment arqués en dedans postérieurement; épi-
stome profondément échancré en angle ren-
trant, et fortement sillonné longitudinalement
sur le milieu; les angles antérieurs de la tête
très-droits.
Prothorax aussi long que large, un peu cordi-
forme, avec un sillon arqué de chaque côté
de la base, un rebord latéral assez relevé,
d'égale largeur partout; la rigole latérale ne se
prolonge point le long du bord antérieur; pas
de points piliféres dans la rigole, ni aux ang-
les postérieurs.
Elytres à peine plus larges que le corselet, dont
leur base est séparée par un assez long pé-
doncule, trés-allongées et trés-paralléles, apla-
ties sur le haut, à épaules carrées mais bien
arrondies au sommet, sans dent humérale di-
stinctement striées, avec un rudiment trés-
court prés de l'éeusson, la rangée de points
du neuviéme intervalle continue, et pas de
point sur le troisiéme.
Par сер expesé des caractères on voit que c'est sur-
tout par la forme des mandibules, celle des six jambes,
le mode de vestiture des tarses antérieurs des máles en
dessous, la forme de l'épistome et des sillons frontaux,
labsence de points pilifères dans la rigole et aux angles
postérieurs du prothorax; la présence d'un rudiment de
strie présentellaire et l'absence de point sur le 3-е inter-
valle des élytres que ce genre diffère des Morio.
H. Schroeteri Schreibers, Transact. of the Linn. Soc.
— 322 —
VI. p. 201. pl. 19. fig. 15 — 19; pl. 21. fig. 10; West-
wood, Arc. entom. I. p. 89. pl. XXIII. fig. 4 Long. 45 —
68, larg. 11, — 16 mm. D'un noir de poix . luisant,
quelquefois un peu rougedtre en dessous et aux cuisses.
Téte lisse, la saillie des joues plus longue que les yeux
et formant avec les cótés du col un angle rentrant
droit, mais assez arrondi au fond, la rigole qui sépare les
yeux du front est profonde et s'élargit postérieurement,
elle est séparée de l'oeil par une caréne presque recti-
ligne assez élevée, les impressions du front sont profon-
des, larges, ondulées, mais se prolongent bien moins en
arriére que dans les Morio et ne sont pas sulciformes
comme chez ceux-ci; à leur naissance, prés de la suture
peu destincte de l'épistome, on apercoit deux points pi-
liferes bien marqués; les yeux sont relativement petits
et peu convexes. Prothorax à peine plus large que la tête
avec ses saillies latérales, aussi long que large, se rétré-
cissant sensiblement depuis le milieu vers la base, tan-
dis qu'il se rétrécit à peine vers l'extrémité, le bord an-
térieur à peine échancré, avec les angles fort peu avan-
cés et assez arrondis au sommet, côtés presque parallé-
les dans leur premiére moitié, puis se dirigeant en ligne
droite un peu oblique vers les angles postérieurs qui
sont précédés d'une légére sinuosité assez courte, ceux-
ci droits, plus on moins arrondis au sommet; base pla-
tement échancrée sur toute la largeur du pédoncule et
bordée d'une frange de poils courts jaunes, très-serrés;
ses côtés descendent un peu vers les élytres, puis tom-
bent verticalement sur l'angle; le dessus est lisse, mais
marqué de rides transversales trés-fines; peu convexe,
mais s'abaissant un peu vers les cótés et un peu plus
vers les angles antérieurs; la ligne médiane assez fine,
peu enfoncée, atteignant presque la base, mais pas l'ex-
— 323 —
trémité, de chaque côté de la base, assez près des ang-
les une impression peu allongée, presque sulciforme, ar-
quée, se dirigeant postérieurement vers les angles; l'es-
pace qui les sépare de ceux-ci peu élevé, surtout prés
du bord postérieur; le rebord latéral fin, mais assez re-
levé, d'égale largeur d'un bout à l'autre; la rigole lisse,
étroite, profonde, sans points piliferes. Elytres de plus
du double plus longues que larges, un peu plus larges
que le corselet, à côtés trés-paralléles; mais très-forte-
ment, quoique très-brièvement arqués derrière l'épaule
qui na presque pas de dent et dont le sommet est un
peu arrondi; l'extrémité, assez obtusément arrondie, est
irès-légèrement sinuée, le dessus est plan, et descend as-
-sez lentement vers l'extrémité et assez brusquement vers
les cótés;les stries sont trés-lisses, modérément profondes;
les extérieures sont fortement arquées en dedans à leur
base; les intervalles sont assez plans, le bord interne du
8-e est un peu relevé en caréne, surtout prés de la ba-
se, le 9-e, qui porte une série continue de points ombili-
qués est plus étroit que les autres, surtout à sa base,
mais il s'élargit le long du bord postérieur; le rebord
latéral est fin et assez étroit, excepté vers l'extrémité
l'ourlet basal partant de l'épaule, ne dépasse que qeu
la 6-e strie. |
Jen possède six individus, mais jen ai vu beaucoup
d'autres chez M. Henri Deyrolle, qui les a surtout répan-
dus dans les collections. Ils viennent du midi de l'Ausít-
ralie. Castelnau dit qu'ils vivent en famille de douze à
quinze individus sous des troncs d'arbres couchés sur
le sol; (Victoria et Nouvelle Galles du sud.)
Megamorio.
Platynodes Chaudoir.
En donnant ce nom générique, j'ai voulu indiquer que
— 324 —
l’insecte que je décris est à proprement parler un Mo-
rio de très-grande taille, qui offre cependant quelques
caractères nécessitant la création d’un genre ou du moins
d'un sous-genre.
Menton à lobes latéraux plus larges et plus ob-
tusément arrondis à l'extrémité que dans le
Morio Georgiae.
Labre plus profondément échancré.
Mandibules plus dilatées vers leur base, prés de
laquelle en dedans on voit deux fortes dents.
Antennes moins courtes, les articles externes ne
s'élargissant pas vers l'extrémité, à peu prés
comme dans le genre Hyperion.
Pattes plus longues, jambes comme dans le М,
orientalis, la saillie aiguë intermédiaire du
bord postérieur de l'extrémité de celles anté-
rieures presque aussi longue que dans l'Hy-
perion; articles des tarses plus allonges; les
premiers des tarses antérieurs 9 nullement
prolongés en angle aigu à leur extrémité inter-
ne; le Z m'est inconnu.
Anus de la portant de chaque cóté prés du
bord postérieur trois points pilifères.
Prosternum à pointe postérieure se rétrécissant
derrière les hanches, tronquée carrément et
nullement rebordée, la pièce triangulaire pos-
térieure remonte verticalement vers le pédon-
cule, comme chez les Morio, ce qui le distin-
gue surtout des Platynodes, où celle partie
forme la continuation de la pointe du proster-
num, sur le même plan.
— 325 —
Tête comme dans les Мото, les sillons frontaux
sont parallèles, et ne se prolongent: point en
décrivant une sinuosité, comme chez les Morio.
Prothoraz bien plus large que la tête, transver-
sal, cordiforme, avec deux points piliféres si-
tués prés du milieu dans la rigole latérale, et
un troisiéme à l'angle postérieur, qui, sans étre
arrondi est légérement obtus; la rigole latéra-
le se prolonge le long du bord antérieur jus-
qu'au col, sans former d'angle.
Elytres plus larges et pas plus allongées que
dans le Morio orientalis, avec les épaules
largement arrondies au sommet et tout à fait
dépourvues de dent, peu convexes sur le dis-
que et vers l'extrémité, finement striées sur le
disque, sillonnées vers les cótés et l'extrémi-
16; le 9-e intervalle couvert de points ombili-
qués sur deux rangées, et se dilatant en ar-
rière, où les points deviennent plus abondants;
le 8-e formant une caréne linéaire plus élevée
vers la base; le 7-e plus large que le 8-e,
plus convexe que les autres et relevé en ca-
réne qui se joint à l'extrémité à celle du 3-e
intervalle, avec lequel elle se prolonge jusqu'au
bord apical; sur le 3-e intervalle un point pla-
cé aux trois quarts contre la 2-e strie, et pas
de rudiment préscutellaire.
Par cet exposé on voit que cet insecte diffère des
Morio par la forme des lobes du menton, par ses man-
dibules trés-élargies en dedans à leur base, par ses an-
lennes moins moniliformes, ses larses antérieurs à pre-
miers articles nullement prolongés en angle aigu en de-
— 326 —
dans; les sillons du front courts et paralléles, le 8-е in-
tervalle des élytres étroit et linéaire, le 9-е portant deux
rangées de points ombiliqués, caractère qui lui est com-
mun avec le Platynodes.
M. Mniszechi Chaudoir (Platynodes), Revue et Mag.
de Zoolog. 1869. p. 121. Long. 39, larg. 12 mm. D’un
noir brillant, tant en dessus, qu'en dessous, les 7 ar-
ticles exiernes des antennes ternes, revétus d'une pu-
bescence d'un brun grisátre, le bout des palpes et tous
les cils roux. Nous le comparerons au Morio orientalis,
pour faciliter la description. Tête moins courte, au moins
aussi longue que large, yeux et saillie des joues plus
convexes, celle-ci plus longue derriére les yeux, col plus
allongé; sillons frontaux ne dépassant pas en arrière la
moitié de l'oeil, presque. paralléles, trés-légérement ar-
qués, nullement élargis en arriére; rigole longeant le re-
bord latéral plus étroite, épistome à peine ondulé, ses
saillies antérieures plus grandes, plus avancées; sa suture
postérieure peu marquée, deux poinis imprimés sur le
milieu de sa partie postérieure. Corselet offrant presque
les mémes proportions; le bord antérieur moins échan-
cré, coupé carrément prés des angles qui ne sont nulle-
ment avancés, mais obtus et un peu arrondis au som-
met; les cótés sensiblement plus arrondis, plus briéve-
ment et bien plus faiblement sinués, les angles posté-
rieurs moins droits, plus obtus, quoique à peine arron-
dis au sommet, la base trés-légérement bisinuée, le des-
sus un peu plus convexe, la ligne médiane plus faible; le
rebord de la base se prolonge entre les deux impres-
sions, en s'oblitérant un peu vers le milieu; dans la ri-
gole latérale, avant le milieu, deux petits points sétifè-
res, dont le premier est assez éloigné des angles anté-
rieurs. Elytres d'un millimètre environ plus larges que
— 327 —
le corselet, proportionnellement plus larges que. dans l'o-
rientalis; à épaules plus largement arrondies, compléte-
ment dénuées de dent; le dessus offrant la méme con-
vexité, les stries, trés-fines sur le disque et finement
ponctuées, s'élargissent et deviennent profondes prés de
lextrémité, les 5-e, 6-e et 7-e deviennent de plus en
plus larges et profondes et le fond en est couvert de pe-
tites alvéoles; il y a une rangée de 5 petits points om-
biliqués à la base de la 1-e sirie; pour le reste voyez
l'exposé des caraetéres génériques. Je connais deux in-
dividus de ce bel insecte qui vient des cótes occidenta-
les de l'Afrique équatoriale; l'un fait partie de ma col-
lection; l’autre, qui a servi de type à ma première des-
cription, appartient-à M. le Comte Mniszech.
Mori o.
Latreille, Considér. génér. 1810. Tabl. méth.
Harpalus Latreille olim.
Scarites Palisot de Beauvois.
Languette très-cornée, élevée en carène étroite
en dessous, assez largement tronquée et un
peu creuse à son extrémité, avec deux poils
peu distants l’un de l’autre vers le milieu du
bord inférieur de la troncature; paraglosses
membraneuses, glabres, très-étroites, cylindri-
ques, arquées en dedans, se détachant des
côtés de la languette bien avant l'extrémité de
celle-ci, qu'elles dépassent notablement.
Machoires fortes, fortement et régulièrement ar-
quées, trés-aigués, densément ciliées à leur
côté interne; le lobe inférieur biarticulé, assez
Je 2. 1880. 22
— 328 —
épais, pas plus long que le supérieur, ovalai-
re, nullement creux en dessus, arrondi à l’ex-
trémite.
Palpes glabres, assez forts, médiocrement longs;
mazillaires à 2-e article gros, un peu com-
primé, le 3-e de moitié plus court que le der-
nier, qui est en cylindre un peu comprimé, et
dont l’extrémité est tronquée carrément, avec
les angles un peu arrondis; labiaux aux deux
derniers articles égaux, le dernier comme ce-
lui des maxillaires, le pénultième légèrement
élargi vers l'extrémité, un peu comprimé, рот-
tant vers le milieu du côté interne, cependant
plus près de l'extrémité, deux cils peu distants
l'un del'autre. | ^
Mandibules fortes, assez avancées, très-épaissies
vers la base, arquées et assez aiguës à Гех-
rémité, lisses, déclives en dedans; le côté
interne de la droite muni à sa base d’une as-
sez forte dent obtuse, celui de la gauche sans
dent, mais un peu anguleux.
Labre plan, lisse, moins long que large, assez
profondément échancré à son bord antérieur;
avec 6 poils également distribués dans la ri-
gole qui le longe.
Menton modérément transversal, assez plan, lis-
se, la pièce basilaire du milieu courte, bifo-
véolée. convexe entre les fovéoles; dent du
menton forte, peu avancée, profondément échan-
crée, presque bifide, séparée de la piéce ba-
silaire par une suture élevée, qui n'est que la
continuation de celle qui sépare les épilobes
des lobes latéraux: ceux-ci un peu divergents,
— 329 —
plus ou moins longs, arrondis plus ou moins
obtusément et quelquefois tronqués à l'extré-
mité, peu arrondis et quelquefois un peu sinués
antérieurement sur les côtés, épilobes assez
larges, arrondis en dedans, longeant le fond
de l'échanerure; ie dessous de la tête (gula)
le long de la suture du menton relevé en
bourrelet large, derriére leque! on voit quatre
fossettes dont les deux externes pilifères.
Antennes fortes, moniliformes, assez courtes, dé-
passant à peine le milieu du corselet, les qua-
tres premiers articles glabres, à part un peu
de pubescence autour du bout du 4-е; le pre-
mier coürt et gros, cylindrique, nullement
aminci vers la base, tronqué à l'extrémité,
avec un point sétifére sur le haut vers le mi-
lieu, le 2-e très-court, très-légèrement côni-
que, le 3-e, quoique court, cependant plus long
que tous les suivants, plus cónique que le
précédeni, avec quelques petits poils autour
de son extrémité, le 4-e à peine plus long que
le 2-e, brusquement aminci dans sa premiere
moitié, comme renflé dans la seconde; les
9-e — 10-e en carré un peu moins long que
large, s'élargissant peu à peu, à angles légère-
ment arrondis, comprimés pubescents, presque
lisses sur le milieu des deux côtés, le 11-e
moins Court, obtusément arrondi au bout.
Pattes fortes, peu allongées; cuisses presque gla-
bres, un peu comprimées, s'élargissant vers le
milieu, jambes antérieures lisses devant, creu-
ses et légérement rugueuses derriére, profon-
dément échancrées en dedans; avec les deux
22*
— 330 —
épines fortes et aiguës, très-élargies vers l’ex-
trémité dont l’angle externe est prolongé en
lobe pointu ou un peu émoussé; les 4 posté-
rieures fortes, s'élargissant aussi, mais moins
vers l'extrémité, quelquefois arquées, cannelé-
es, les cannelures bordées de cils courts, si-
mulant les dents d'un peigne peu serré, l'ex-
trémité interne armée de deux fortes épines,
et un sillon le long du cóté postérieur; tous
les tarses plus courts que les jambes, formés
d'articles gros, glabres en dessus; les 4 pre-
miers des tarses antérieurs, cordiformes, dimi-
nuant peu de longueur depuis le premier, le
dernier en triangle allongé, aussi long que les
3 avant-derniers réunis, les 2 premiers un peu
prolongés à leur extrémité interne en forme
d'angle aigu; les 3 premiers dans le male, un
peu dilatés, les 2-e et 3-e garnis en dessous
de deux rangs de papilles, comme dans les
Féroniens, mais plus courtes; tarses des pat-
tes postérieures à articles plus ou moins có-
niques (dans le Georgiae et quelques espèces
voisines, ceux de la dernière paire carrés, à
peine plus iongs que larges, aplatis en dessus)
à peu prés d’égale longueur, sauf le dernier
qui est au moins aussi long que les deux pré-
cédents réunis; crochets simples, arqués, min-
ces et très-aigus; les appendices des trochan-
ters postérieurs plus ou moins longs, quelque-
fois aigus à l'extrémité.
Prosternum peu prolongé dernière les hanches,
se repliant verticalement sur le pédoncule, ob-
tusément arrondi et rebordé.
un
— 331 —
x
Episternes postérieurs trés-allongés, très-étroits,
surtout postérieurement, très-lisses (la seule
exception est le M. brasiliensis, ow ils sont
seulement un peu pius longs que larges.)
Métasternum coupé en deux longitudinalement
` par une ligne plus ou moins fortement im-
primée.
Abdomen lisse, avec deux points piliféres sur
chaque segment vers le milieu; sans sillons
transversaux; sur l’anus le nombre des points
varie; il y en a trois de chaque cóté prés du
bord postérieur dans les espéces du nouveau
monde et quelques espèces australiennes, et un
seul de chaque cóté dans toutes les autres.
Téte carrée, assez grande, aussi longue que lar-
ge, saillie des joues très-élevée, plus ou moins
prolongée derriére les yeux, qui ne la dépas-
se guère, et formant avec le côté du col un
angle rentrant droit et profond; le rebord in-
terne de l'oeil forme une caréne rectiligne qui
se prolonge jusqu'à la base des mandibules, il
est bordé en dedans d'une forte rigale portant
deux points piliféres, au dessous de l'insertion
des antennes le bord latéral de la tête est un
peu dilaté et se termine en un angle droit
presque saillant; sur le front deux sillons as-
sez profonds nettement tracés, s'écartant po-
stérieurement et décrivant une courbe qui se
prolonge vers le col jusqu'a la hauteur du
bord postérieur de l’œil; épistome plus ou moins
échancré antérieurement, quelquefois plissé
longitudinalement; col un peu plus étroit que
le front entre les yeux.
— 332 —
Prothorax un peu plus large que la tête avec
les yeux, plus ou moins cordiforme, rebordé
sur les cótés, les quatre angles à peine arron-
dis souvent aigus, surtout ceux postérieurs,
avec un pli court plus ou moins marqué sur
le devant en face des côtés du col et un sil-
lon arqué et plus ou moins profond de cha-
que côté de la base; qui se relie le long du
bord postérieur à la rigole latérale.
Elytres, non soudées, dures, de la largeur du
corselet, plus ou moins allongées, parallèles
(excepté dans les M. brasiliensis et Lafertei
où elles sont ovalaires, généralement aplaties
sur le disque, mais s’abaissant assez brusque-
ment sur les côtés; plus ou moins fortement
striées; les intervalles lisses, le 7-е plus ou
moins relevé surtout vers la base, avec un
point sur le 3-e placé aux trois-quarts; un
point ombiliqué contre la base de la 2-е sirie, .
et une serie de points pareils sur le 9-e, tan-
tôt continue, tantôt très-espacée vers le milieu,
mais sur une rangée unique, le 9-е s'élargis-
sant notablement vers l'extrémité; entre la neu-
vième strie et le bord postérieur la rigole la-
térale s'élargit et s'aplatit, formant un espace
plus ou moins large et lisse, l'ourlet basal est
étroit et ne dépasse pas les cótés du pédoncu-
le en partant de l'épaule qui est presque tou-
jours munie d'une dent; pas de strie rudimenta-
le prés de l'écusson; pédoncule bien distinct;
sous les-élytres des ailes propres au vol.
a
TABLEAU SYNOPTIQUE
des especes du genre Morio.
I. Prothorax lateribus bisetosus.
А. Mentum lobis extus anterius subsinuatis.
1. Prothorax margine antico ab angulis ad collum
breviter marginato.
M. D Albertisi.
2. Prothorax margine antico ab angulis usque ad
collum marginato.
М. stolidus, longipennis.
В. Mentum lobis extus haud sinuatis.
1. Prothorax margine antico ab angulis usque ad
collum longius marginato.
a. Sulci frontales posterius dilatati. ‘
M. orientalis.
b. Sulci frontales posterius haud dilatati.
a. Elytra convexiuscula.
M. subconvexus.
В. Elytra deplanata.
X. Elytra striis laevibus.
M. brevior, Walkeri, submarginatus, cucujoides?
XX. Elytra striis punctulatis.
M. angustus.
2. Prothorax margine antico juxta angulosa tantum
breviter marginato.
a. Elytra striis laevibus.
2) oir at
M. cordicollis.
b. Elytra striis punctulatis.
a. Prothorax valde cordatus.
X. Caput collo latiore.
М. luzonicus.
XX. Caput collo angustiore.
M. intermedius.
6. Prothorax parum cordatus.
X. Elytra plana. |
М. Doriae.
XX. Elytra magis cylindrica.
M. olympicus.
C. Mentum lobis antice subtruncatis.
1. Prothorax valde cordatus.
a. Elytra serie punctorum submarginali medio :
subinterrupta.
a. Elytra breviora.
M. guineensis.
9. Elytra longiora.
M. anthracinus.
b. Elytra serie punctorum submarginali medio
continua.
М. constrictus.
2. Prothorax posterius parum angustatus.
a. Statura latior.
M. parallelus.
b. Statura angustior.
— 335 —
M. gracilis.
D. Mentum lobis antice latius rotundatis.
M. humeratus.
||. Prothorax lateribus plurisetosus.
(Tibiae anticae са[саге externo apice emarginato).
A. Episterna postica elongata, angusta.
1. Prothorax antice inter angulos et collum pluri-
setosus.
а. Elytra humeris dentatis.
a. Trochanteri postici appendice apice sub-
obtuso.
M. Georgiae.
B. Trochanteri postice appendice longo, apice
acuto.
| X. Elytra humeris dentatis.
М. simplex.
XX. Elytra humeris haud dentatis.
M. cyclomus. |
2. Prothorax margine antico inter angulos et collum
haud setoso.
а. Elytra parallela convexiora.
M. pachysomus. |
b. Elytra parallela deplanata.
M. australis, Novae Hollandiae, germanus.
c. Elytra subovata.
M. Lafertei. |
‚ В. Episterne postica brevia, latioraque.
M. brasiliensis.
— 336 —
М. D'Albertisi Chaudoir. Long. 16 — 17%, mm.; larg.
5—5°/, mm. Cette espèce est une des plus distinctes. Elle
est aussi large que le guineensis, quoique les élytres
soient un plus allongées. Les yeux sont plus convexes, et
la saillie des joues, quoiqu'aussi élevée que dans l'orien-
talis, n'atteint pas la hauteur de l'oeil et se fond tout à
fait avec le bord postérieur de celui-ci; les sillons fron-
taux ne se dilatent point vers leur extrémité postérieure:
le milieu du front n'est pas plissé. Les proportions du
corselet sont les mémes, mais le milieu du bord anté-
rieur est moins échancré et remonte moins obliquement
vers les angles qui ne sont pas avancés et dont le som-
met est assez arrondi; les côtés offrent la méme courbe,
cependant la sinuosité postérieure est un peu moins lon-
gue, les angles de la base sont au moins aussi aigus,
mais les côtés de celle-ci sont moins verticaux sur l'axe
de l'insecte, et remontent trés-légérement vers les angles;
le fond des sillons latéraux de la base est moins étroit,
le rebord latéral et la rigole qui le longe le sont au
coniraire davantage; la rigole qui longe le bord antérieur
est courte et des angles n'arrive point jusqu'aux cótés
du col. Les élytres sont plus larges, mais pas plus lon-
gues, la dent humérale est à peine visible, ce qui fait
paraître l'épaule plus arrondie; les stries sont trés-légé-
rement ponctuées et ne deviennent guére plus faibles
sur la partie postérieure du disque, le 7-e intervalle n'est
pas plus élevé que les autres, méme vers la base, le
point du 3-e et la série ombiliquée du 9-e sont comme
dans l'orientalis. Les individus trouvés à Katau dans la
nouvelle Guinée sont plus grands et ont les pattes plus
foncées que ceux trouvés à Fly River (méme ile).
M. stolidus. Long. 15 — 16, larg. &'/, mm. Il est plus
allongé que l'orientalis, et généralement plus noir et trés-
— 337 —
luisant. La tête est assez semblable, mais la saillie des
joues derrière les yeux, au lieu d’être arrondie, forme un
coude asséz marqué, après lequel elle tombe à angle
droit sur le côté du col, et le coude est assez éloigné
du bord postérieur de l'oeil; la suture postérieure de l'é-
pistome est bien moins marquée; les sillons latéraux du
front sont sinués, légérement arqués en dedans postérieu-
rement, mais nullement dilatés dans leur partie posté-
rieure; l'espace convexe qui les sépare de la rigole juxta-
oculaire est tout à fait lisse; les antennes s'élargissent
un peu moins extérieurement; les lobes du menton sont
plus longs, plus rétrécis encore vers l'extrémité, avec
une légére sinuosité sur le cóté externe, comme dans le
D Albertisi; le corselet est moins court et un peu moins
élargi antérieurement; l'échanerure du milieu du bord
antérieur est moindre, mais vers les côtés de celui-ci il
est un peu plus sinué; les angles sont presque aussi
aigus, mais moins avancés; le milieu des côtés est
moins arrondi; les sillons latéraux de la base divergent
moins antérieurement et l'espace qui les sépare des an-
gles est postérieurement plus aplani; la rigole qui longe
le bord antérieur depuis l'angle se prolonge jusqu'au
col, comme dans l’orientalis. Les élytres sont visible-
ment plus allongées que dans ce dernier et plus parallé-
les; la base des cótés est moins arquée derriére la pe-
lite dent humérale, ainsi que le commencement des stries
externes; les siries internes s'effacent moins sur la par-
lie postérieure du disque; la rangée de points ombili-
qués du 9-e intervalle est au moins aussi espacée vers
le milieu. Plusieurs individus trouvés par MM. D'Alber-
lis et Beccasi dans la Nouvelle Guinée (Flyriver et Hatam).
M. longipennis. Pulzeys, Ann. del Mus. Civ. di Genov.
УП. (1875) p. 727. Long. 10 — 13; larg. 3—3*?/, mm.
=: 995 =
Cette espèce, qui est bien plus petite que l’orientalis, a
les lobes du menton conformés comme dans le séolidus,
c'est à dire qu'ils sont subsinués à leur côté externe.
La tete est moins large, les saillies des joues sont con-
formées de méme, c'est à dire qu'elles sont arrondies
entre l'oeil et les cótés du col;les sillons frontaux sont
comme dans le séolidus, l'espace qui les sépare de la ri-
gole juxtaoculaire est plus ou moins ridé longitudinale-
ment; les antennes ne s'élargissent pas davantage vers
lextrémité que dans le stolödus. Le corselet a à peu prés
les mémes proportions, mais les angles antérieurs sont
plus avancés; l'espace qui sépare les sillons postérieurs
des angles est plus convexe; la rigole prés du bord an-
térieur ne diffère pas. Proportionnellement les élytres
sont à peu prés aussi allongées, et sont striées de mé-
me. MM. Beccari et D'Albertis ‘en ont pris un grand
nombre d'individus dans la Nouvelle-Guinée (Fly River,
Andai, Sorong, Katau, Ramoü, lle Aron.). Il se retrouve
dans le nord de l'Australie (Sommerset, Mont Ernest).
Cette dernière provenance s'explique par le voisinage du
Cap York de la cóte méridionale de la Nouvelle Guinée.
M. orientalis. Dejean, Spec. gén. des Coléopt. I. p. 432.
Long. 14—16 */,, larg. 4'7, — 5 mm. Оп peut consi-
dérer cette espéce comme la forme typique des espéces
asiatiques et des archipels adjacents. Elle est surtout re-
marquable par l'élargissement de la partie postérieure des
sillons frontaux, par lacuité des angles antérieurs du
corselet et par l'affaiblissement des stries sur la partie
postérieure du disque des élytres, caractère que M. Pu-
izeys a relevé le premier. La ¢éte est moins longue que
large, la saillie des joues plus.élevée que dans le Geor-
giae (espèce bien connue à laquelle on peut la compa-
rer pour la facilité de la description), les yeux sont
— 339 —
plus convexes, la rigole qui longe en dedans le rebord
interne de ceux-ci plus large; les sillons du front ne
sont que légèrement sinués (nullement coudés vers le
milieu, et ils s'élargissent vers leur extrémité postérieure
dont le fond est aplati, et comme entouré d'un fin sil-
lon, l'extrémité en est en pointe arrondie, nullement
convergente; l'épistome plissé de méme, sa suture plus
profonde; les lobes du menton plus divergents intérieu-
rement, plus étroits vers l'extrémité qui est bien moins
obtusément et moins largement arrondie. Le corselet est
bien plus large et plus transversal, sa largeur dépasse
un peu celle de la téte, et il est plus rétréci vers la
base, (quoique moins que dans le cordécollis); son bord
antérieur est un peu écbancré vers le milieu, puis il re-
monte un peu en décrivant une légére sinuosité vers les
angles antérieurs, qui sont un peu avancés et aigus; la
partie antérieure des côtés est presque parallèle, puis
ils décrivent une courbe modérée, suivie. d'une sinuosi-
16 un peu plus marquée; les angles de la base sont plus
ou moins droits, aigus au sommet; le dessus est un peu
moins convexe, la ligne médiane moins profonde; les
sillons de la base sont plus étroits, plus courts, plus di-
vergents en avant; le rebord latéral est plus large, et
dans la rigole qui le longe, il n'y a qu’un seul point pili-
fére placé non loin de l'angle antérieur, et un second
prés de l'angle postérieur; le bord antérieur est distinc-
lement rebordé depuis l'angle jusqu'aux cótés du col et
méme un peu au delà. Le pédoncule qui sépare les
élytres du corselet est tout aussi long. Les élytres sont
aussi larges que le corselet et un peu moins allongées
que dans le Georgiae; les épaules et la base des côtés
Sont conformés de méme, l'extrémité est un peu plus
sinuée; les 3 premiéres stries sont plus fines et moins
— 340 —
profondes que les autres, surtout sur la partie postérieu-
re du disque; la 7-e est beaucoup moins marquée, sur-
tout vers le milieu, les 4-е — 6-е sont profondes, avec
leurs intervalles plus convexes, les 4 premiers interval-
les sont plans; le bord interne du 7-e est un peu rele-
vé en carène vers la base; les points ombiliqués du 9-e
sont plus espacés vers le milieu. I! n'y a dans les deux
sexes qu'un seul point de chaque côté du bord ‘posté-
rieur de l'anus. Le prolongement externe des jambes an-
térieures est pointu, un peu arqué et n'est ni bifide ni
dentelé à son côté externe; les tarses postérieurs ont
des articles plus cóniques et nullement aplatis en dessus.
Les antennes s'élargissent un peu plus vers l'extrémité.
Il se rencontre surtout à Java. |
M. brevior. Putzeys, Ann. del Mus. Civ. di St. nat.
di Genova. IV. (1878) p. 217. Long. 12 — 14, larg. 4—
4°/, mm. Il ressemble beaucoup à l’orientalis, mais ses
élytres sont proportionnellement plus courtes, sur une
largeur égale. Coloration identique. Тёе pareille, sillons
frontaux non élargis en arrière; corselet avec les angles
anlérieurs moins avancés, moins aigus et légérement ar-
rondis au sommet; sinuosité postérieure des côtés plus
courte; angles postérieurs un peu plus obtus; rigole des
côtés du bord antérieur identique; élytres un peu plus
courtes, les stries internes plus marquées, quoiqu' un
peu plus faibles que les suivantes. П habite l'ile de
Bornéo.
М. subconvexus. Long. 15 mm. larg. 4°/, mm. Je n'é-
tablis cette espéce qu'avec quelque doute, n'en possédant
qu'un seul individu, cependant elle présente des cara-
cléres qui paraissent suffisants pour assurer sa validité.
ka tête ne diffère pas sensiblement de celle de l’orzenta-
lis à l'exception des sillons du front. qui ne se dilatent
— 341 —
pas postérieurement, mais s'y arrondissent assez forte-
ment en dedans; les antennes s'élargissent moins vers
l'extrémité. Le corselet est plus convexe; ses angles an-
térieurs, tout aussi aigus au sommet que dans l’orienta-
lis, ne sont pas avancés, les côtés s’arrondissent à par-
tir de l'angle antérieur jusque bien au delà du milieu
et la courbe en est assez sensible, la sinuosité posté-
-rieure est plus courte, le sommet des angles de la base
est trés-aigu; la ligne médiane est plus profonde, la ri-
gole le long des côtés du bord antérieur identique. Les
élytres sont aussi courtes que celles du brevior; leur
forme est moins parallèle: elles sont plus convexes, ce
dont on se convainc facilement en regardant l'insecte de
côté, les stries intérieures sont plus profondes et s'af-
faiblissent à peine sur la partie postérieure du disque;
la partie antérieure des premiers intervalles et tous les
extérieurs sont plus convexes, la 7-е strie est plus mar-
quée. Je ne connais pas exactement la patrie de cet in-
secte, qui était confondu dans ina collection avec des
orientalis. (Java?)
M. Walkeri. Putzeys, Ann. del Mus. Civ. di Stor. nat.
di Genova. IV. (1873.) р. 216. Long. 14'/, — 16 mm.,
larg. 4'/, — 5 mm. Quoique je n'aie pas vu les types
décrits par M. Putzeys, je n'hésite pas à rapporter à
cette espèce un individu provenant des mêmes localités
et auquel, quoique sa taille soit un peu moindre, s'adap-
le parfaitement sa description; un caractère qui seul suf-
firait pour valider l'espèce, mais que l'auteur n'a pas
relevé, c'est que les sillons frontaux ne se dilatent point
à leur extrémité postérieure, comme c’est constamment
le cas dans l’orientalis. Le corselet est un peu moins
élarge antérieurement, ce qui la fait paraître moins ré-
iréci à sa base; ses angles antérieurs sont un peu avan-
— 342 —
cés, mais leur sommet n'est pas aussi aigu et il est plu-
tôt un peu arrondi, la sinuosité postérieure des côtés
est moins forte; la rigole sur les cótés du bord antéri-
eur comme dans cette espèce; les élytres sont un peu
plus éiroites, la dent humérale plus aigué, les stries,
plus profondes, s'affaiblissent peu sur la partie posté-
rieure du disque, les intervalles sont en général plus
convexes; la coloration générale est plus foncée. Inté-
rieur de l'ile de Ceylan.
M. submarginatus. Long 13, farg." 4 mm. Il ressem-
ble au Walker. La tete est comme dans cette espèce, les
3-e:et 4-е articles des antennes sont plus courts. Le cor-
selet est plus rétréci postérieurement, plus' arrondi sur
les côtés et plus sinué avant les angles de la base, res-.
semblant assez à celui du cordicollis, mais moins court
et un peu moins élargi antérieurement; ce qui le distin-
gue surtout de ce dernier, c'est que la rigole du bord
antérieur est aussi prolongée que dans les orientalis et
Walkeri; quant au bord antérieur méme, il est un peu
moins sinué que dans le cordicollis. Les élytres ne dif-
férent guère de celles du cordicollis, et la coloration gé-
nérale est identique. Je ne sais pas au juste d'ou vient
cet insecte, mais je crois qu'il est originaire de Bornéo,
ou de quelque autre ile de la Sonde.
M. cucujoides? Walker, Ann. and Mag. of nat. hist.
1858. p. 203.—Long. 12 mm; larg. 3?/, mm. Plus petit
que le /wzonicus et coloré de méme; les sillons frontaux
ne s'élargissent point en arrière, les. angles antérieurs
du corsele sont plus avancés que dans le luzonicus et
presque aussi aigus que dans l’orientalis, ses côtés sont
moins arrondis avant le milieu, la rigole le long des cö-
tés du bord antérieur est aussi prolongée que dans l'o-
rientalis. Les élytres sont un peu plus courtes et plus
— 343 —
convexes que dans le luzonicus, mais les stries sont par-
faitement lisses. Deux individus parfaitement semblables
venant, je crois, des Indes orientales, et achetés à la
vente de la collection Jeakes; la localité indiquée est
Constige, que je n’ai pas: trouvée sur la carte. Je ne rap-
porte qu'avec doute cet insecte au cucujoides, dont le
type m'est inconnu et la description très-insuffisante. L'es-
pèce de Walker vient de Ceylon.
М. cordicollis. Long. 14—16 mm., larg. 4*'/,—5 mm.
Encore voisin de Vortentalis, mais bien distinct; les sil-
lons frontaux, sont comme dans le Walker, nullement
élargis postérieurement, le co! est visiblement plus éi-
roit; le corselet sensiblement plus rétréci à sa base que
‘dans l'erientalis et le Walkeri, le milieu du bord anté-
rieur plus échancré, la sinuosité qu'il décrit en s'appro-
chant des angles antérieurs, aussi forte que dans Pori-
entalis, ce qui fait que ceux-ci sont aussi avancés, mais
le sommet en est plus arrondi; la partie des cöles qui
précéde la sinuosité postérieure plus arquée, celle-ci plus
marquée; les angles postérieurs très-aigus au sommet; la
rigole qui dans l'ereentalis longe le bord antérieur de-
puis l'angle jusqu'aux cótés du col, s'arréte ici beaucoup
plus tót, de sorte que le bord n'est rebordé que sur un
espace trés-court. Les élytres sont comme dans lorien-
talis, les stries plus profondes, s’effacant moins sur la
partie postérieure du disque. C'est surtout par le rétré-
cissement postérieur du corselet et par la courte rigole
du bord antérieur que cette espèce diffère du Walkeri.
Plusieurs individus venant de Bornéo; le premier m'a
été donné par le Musée de Leyde.
Note. Je possède un seul individu d'un Morio que
jai d'abord rapporté au cordicollis, et chez lequel la
rigole des cótés du bord antérieur est conformée de mé-
Ne 2. 1880. 23
— 944 —
me, mais les sillons frontaux se dilatent postérieurement
presqu'autant que dans l’orientalis, avec la différence
que leur extrémité postérieure forme un angle dont la
pointe est tournée vers celle de l'autre sillon, tandis
qu'elle est droite dans l'orientalis, et qu'au milieu du có-
(é externe on apercoit un angle bien marqué. Le devant
du corselet est conformé de méme, mais la base est un
"peu moins étroite et la sinuosité postérieure des côtés
moins longue et moins forte. Sa forme parait étre un
peu plus large. Jignore de quelle localité il vient.
M. luzonicus Chaudoir, Bull. des natur. de Mosc. 1852.
I. p. 81. Long. 14, — 15 mm., larg. 4°/, — 4'/, mm.
Généralement plus petit que l'orzentalis dont le distingue
de suite la ponctuation des stries des élytres, la brièveté
de la rigole antérieure du corselét et la forme des sil-
lons frontaux. Tête moins large; co! plus étroit, sillons
frontaux nullement élargis en arrière. Corselet moins
transversal; le milieu du bord antérieur un peu plus
échaneré, mais nullement sinué vers les angles anté-
rieurs qui n'avancent guére et sont un peu arrondis au
sommet, les côtés le sont uu peu moins et ne sont pas
plus sinués postérieurement; le rebord latéral un peu
moins large; la rigole le long dés cótés du bord anté-
rieur est comme dans le cordicollis. Élytres un peu plus
étroites; striées de méme, mais les stries sont ponctuées,
bien qu'assez légérement, et celles internes ne diminuent
guère de profondeur sur la partie postérieure du disque.
Outre les iles Philippines d'ou viennent les types que
jai décrits, le Musée de Gênes en possède plusieurs ve-
nant les uns des Moluques (Amboine; Ternate) les autres
du royaume de Siam. -
M. intermedius. Long. 11°/, — 13 mm.,; larg. 3*/, —
4 mm. Plus petit que le luzonicus; coloré de méme,
zn San i
avec la rigole du bord antérieur pas plus avancée vers
le col. Celui-ci visiblement plus étroit, ce qui fait pa-
raitre la saillie des joues et les yeux plus proéminents.
Le bord antérieur du corselet est plus sinué, ce qui fait
.que les angles antérieurs, sans être pointus, sont un peu
en saillie, les côtés sont un peu plus arqués avant la
sinuosité. Les élytres ne différent pas sensiblement; les
stries sont pareillement pointillées. J'ai longtemps hésité
à le séparer du luzonicus, mais quelques individus com-
muniqués par M. R. Oberthur, présentant les mêmes ca-
ractéres que les trois de ma propre collection, j'ai fini
par étre d'avis qu'on ne pouvait les laisser réunir aux
nombreux luzonicus que j'ai sous les yeux. Cette espèce
habite les Philippines et certaines Moluques. (Batchian,
Ternate.) Un individu, appartenant à M. R. Oberthur et
qui faisait partie de la collection Steinheil, est indiqué
comme venant de Java, mais il pouvait y avoir erreur.
M. Doriae Putzeys, Ann. del Mus. Civ. di St. nat. di
Genova. IV. 1873. p. 217. Long. 11—13 mm., larg. 3'/,—
À mm. Ainsi que l'a fait observer M. Putzeys, cette espé-
ce se reconnait facilement à sa petite taille, à son cor-
selet étroit et un peu allongé et à ses élytres aplaties.
Tete comme dans le cordicollis, le bord postérieur de
l'oeil ne se fond pas avec la saillie de la joue, mais il
en est séparé par un léger rebord de celle-ci; les sil-
lons frontaux se recourbent un peu en dedans à leur
extrémité postérieure. Le corselet est plus long, nullemen.
transversal, moins rétréci vers la base; l’espace entre
léchancrare du milieu du bord antérieur et les angles
p'est point sinué, et ceux-ci sont moins avancés et ar-
rondis de méme au sommet; les côtés, parallèles jusque
vers le milieu, sont ensuite moins arqués et plus longue-
ment sinués, le rebord latéral est plus étroit; le bord
23°
— 346 —
antérieur rebordé seulement près des angles. Les Elytres
sont plus étroites, striées de méme, mais les stries sont
plus distinctement ponctuées que dans le Zuzonicus, les
abords de la suture jusqu'à la 5-е strie sont plus plans;
la 8-е strie est plus marquée, le rebord lateral plus ét- .
roit. D'un noir un peu plus brunátre, le premier article
des antennes et les cuisses plus rouges.
M. angustus. Long. 13'/, mm.,larg. 3?/, mm. li res-
semble au luzonicus, mais il est bien plus étroit, le cor-
selet est plus carré, moins élargi antérieurement et la
rigole qui longe les cótés du bord antérieur se prolon-
ge jusqu'au col. La tete ne diffère pas sensiblement; le
corselet est bien moins transversal, beaucoup moins large
dans sa partie antérieure, bien moins rétréci vers la ba-
se, le bord antérieur est moins échancré au milieu, ses
côtés ne remontant pas vers les angles et sont coupés
presque aussi carrément que dans le gracilis, les an-
gles sont droits, nullement avancés, mais peu arrondis au
sommet: les cótés sont moins arrondis vers le milieu et
bien moins sinués en arriére; le rebord latéral est plus
étroit et moins relevé dans sa partie antérieure; les a-
bords de la ligne médiane et l'espace entre les sillons
de la base et les angles postérieurs sont un peu plissés
en travers (ce qui n'est peut-étre qu'individuel). Les
élytres sont plus étroites, la dent humérale est plutôt
plus заШаще, la base des côtés derrière la dent moins
arquée; la convexité du dessus est la méme, et les stri-
es sont également pointillées. Coloration identique; pattes
plus rougeätres, ainsi que les épipleures. Un seul indivi-
du 9, trouvé par le Dr. Semper aux iles Philippines.
L'espéce est certainement distincte, mais aurait besoin
d'étre étudiée sur plusieurs individus.
— 341 —
М. olympicus Redtenbacher, Russegger’s Reis. (1843).
p. 980. № 4. T. IV. fig. 4. = М. colchicus Chaudoir,
Bull. des natur. de Mosc. 1844. p. 437. — M. caucasi-
cus Motschulsky, Bull. des natur. de Mosc. 1845. p. 12.
Long. 117/, — 13 mm., larg. 3'/, —4 mm. Il fait le pas-
sage des espéces d'Asie aux espéces américaines, mais
comme les premiéres, il n'y a pas de série de points sé-
tifères dans la rigole latérale du corselet, et le prolon-
gement externe des jambes antérieures n'est pas dente-
lé. La tete a la méme forme que dans le Georgiae, le
col est un peu plus étroit, les sillons frontaux ne sont
que légérement sinués et assez arqués en dedans pos-
térieurement. Le corselet ressemble aussi beaucoup, mais
il est un peu moins ‘allongé, et pas plus rétréci vers la
base, les angles antérieurs n'avancent nullement et sont
plus arrondis; la sinuosité postérieure des cótés est plus
courte et plus légére; les sillons des cótés de la base
sont plus étroits, quoique profonds, plus courts et di-
vergent visiblement antérieurement; le bord antérieur est
finement rebordé jusqu'aux cótés du col, sans poils. Les
élytres ne sont pas plus larges que dans le Georgiae,
mais elles sont un peu moins longues; leurs stries sont
tout aussi profondes et aussi ponctuées; les points om-
biliqués du 9-e intervalle sont espacés vers le milieu.
Les lobes du menton ne sont ni aussi obtusément arron-
dis que dans le Georgiae, ni aussi rétrécis en avant que
dans l’orientalis; les articles extérieurs des antennes sont
un peu plus: transversaux; le prolongement des jambes
antérieures est comme dans cette derniére espéce, quant
aux tarses postérieurs, ils ont une forme intermédiaire
entre celle carrée du Georgiae et celle plus cónique de
orientalis. Plusieurs individus venant des provinces
iranscaucasiennes (Ousourghéti), et des environs d’Ama-
sia dans l'Asie mineure (Kindermann) *
— 348 —
М. guineensis Imhof, -Verhandl. der naturforsch. Ge-
sellsch. in Basel, 1842. V. p. 164; = M. senegalensis
" Laferte, Rev. et Mag. de Zool. 1850. p. 390. = М. fero-
nioides. Thomson, Archiv. entom. II. (Voy. au Gabon)
p. 31. — M. acuticollis. Putzeys, Ann. del Mus. Civ. di
Genov. IV. p. 218. — M. orientalis var.: Dejean, Spec.
gén. des Col. V. p. 511. Long. 13—18 mm., larg. 4*/,—
6 mm. Comparé à l'erientalis, cet insecte est plus large
et bien plus court dans les élytres. La Zeie est encore
plus large, le col au moins aussi épais; les sillons fron-
taux ne s'élargissent point postérieurement, et ne s'y re-
plient point en dedans; les mandibules sont plus avan-
cées; les lobes du menton peu divergents en dedans,
sont assez couris et tronqués largement antérieurement,
avec les deux angles fort peu arrondis au sommet, la
ironcature oblique légérement en dedans. Le corselet est
plus large, mais il n'est pas plus rétréci vers la base, le
bord antérieur est formé de deux lignes presque droites,
assez obliques, formant à leur jonction un angle ren-
trant un peu moins arrondis au fond; les angles anté-
rieurs, sans former comme dans l’orientalis une saillie
presque dentiforme, sont au moins aussi aigus, la ron-
deur des côtés est un peu moindre, la sinuosité posté-
rieure et les angles de la base identiques, le dessus plus
plan, le ligne médiane plus profonde, l'espace qui avoi-
sine les angles postérieurs aplati (convexe dans l’orien-
talis), le bord antérieur finement rebordé entre les angles
et les côtés du col, comme dans ce dernier. Les élytres
sont plus larges, plus courtes et surtout moins allongées;
la dent humérale est plus aigué; le dessus est plus plan;
les stries intérieures sont plus profondes et ne s’affaib-
lissent point sur la partie postérieure du disque; la 7-e
n'est guére visible que vers l'extrémité; la 6-e reste pres-
— 349 —
que droite jusqu'à l'épaule, (tandis que dans l'orientalis
elle est trés-arquée en dedans à sa base) les intervalles
sont moins convexes vers les côtés et prés de l'extré-
mité; les points ombiliqués du 9-е sont presque aussi
espacés vers le milieu. Les jambes antérieures sont con-
formées à leur extrémité comme dans cette espèce, mais
les papilles du dessous du 1-er article des tarses Z sont
plus distinctes. L'babitat de cette espèce bien distincte
s'étend dans la zóne équatoriale de l'Afrique de l'Atlan-
lique aux cótés de la mer des Indes. On l'a trouvée au
Sénégal, au Gabon, en Abyssinie et à Zanzibar. Le M.
acuticollis dont j'ai sous les yeux les individus qui ont
servi à M. Putzeys à établir l'espéce, ne m'ont paru dif-
férer en rien des assez nombreux exemplaires du guine-
ensis que Je posséde, mais dans le nombre de ceux que
m'a communiqués le Musée de Génes, j'en ai trouvé un
chez lequel les angles postérieurs sont saillants en de-
hors précédés d'une sinuosité trés-profonde forment un
angle rentrant, conformation purement accidentelle, et
qui n'est méme pas uniforme des deux côtés; l’acuticol-
lis a été rapporté par M. Beccari du pays des Bogos.
M. anthracinus Boheman, Ins. Сайт. 1. p. 122. Long.
14‘/, mm.; larg, 4'/,: mm. Comparé au guineensis dont
il se rapproche beaucoup, il n’en diffère que par sa lar-
geur moindre, ses proportions étant plutôt celles de
l'orientalis; la tête ne diffère guère; le corselet est à pei-
ne plus étroit et la seule différence semble consister dans
les angles antérieurs, qui sont moins aigus au sommet.
Quant aux élytres, elles sont toujours moins larges et
plus longues, comme celles de l’orientalis; mais elles sont
striées comme celles du guineensis; la dent humérale est
un peu moins saillante; la coloration est la méme, ex-
cepté les cuisses qui sont plus obscures. Il habite la có-
— 350 —
te orientale de l'Afrique, depuis la Caffrerie, jusqu'à
Zanzibar.
M. constrictus — Platynodes Westermanni Chaudoir,
Bull. des nat. de Mosc. 1854. I. p. 332. Long. 17—18 /,
mm.; larg. 5'/,—57/,, mm. C'est par erreur que j'avais
rapporté à cet insecte le Platynodes Westermanni West-
wood, qui, comme on le verra plus loin, est tout diffé-
rent. Le constrictus est méme une espèce que je n'étab-
lis qu'avec quelques doutes, car il est trés-voisin de
l'anthracinus et comme lui, différé du quineensis par la
longueur de ses élytres. Cependant, indépendamment de
sa taille plus considérable, de sa coloration plus noire,
y compris les paltes, il me parait différer par les carac-
tères suivants: le corselet est aussi large antérieurement
que dans le guineensis, le bord antérieur est conformé
comme dans cette espéce, mais la, base est plus rétrécie;
les élytres sont aussi larges que celles du guineensis,
mais elles sont aussi allongées que dans l'anthracinus;
elles sont striées de méme et la série des points ombili-
qués du 9-e intervalle n'est guére plus espacée vers le mi-
lieu que vers les extrémités. De méme que le guineen-
sis, dont il est certainement distinct par la longueur des
élytres et la série continue des poinis du 9-e intervalle,
ainsi que par sa couleur tres-noire, on le rencontre sur
les cótes orientale et occidentale de l'Afrique équatoriale
(Guinée, Zanzibar), je suis moins sur qu'il soit spécifi-
quement distinct de Vanthracinus, mais je suis assez
porté à le croire. ;
M. parallelus. Klug, Ber. üb. Madag. Ins. 1839. p
40. Long. 13:/,—18, larg. 3'/,,—47/, mm. Plus allongé
et encore plus parallèle que l'orientalis; coloration plus
foncée, trés-noire. La tête est un peu plus étroite, la saillie
des joues s'éléve moins latéralement; les sillons frontaux
— 351 —
sont comme dans le guineensis, quelquefois leur extré-
mité postérieure s’élargit légèrement, mais moins que
dans l'orientalis etle fond n'y en n'est pas aplati; le cor-
selet est plus étroit et moins rétréci à sa base, sa forme
est plus carrée et un peu moins iransversale; le bord
antérieur, qui est assez échancré, est formé de deux
lignes un peu arquées, dont la convexité est tournée vers
la téte, qui à leur jonction forment un angle rentrant
irès-ouvert, un peu arrondi au fond, et qui tombent pres-
que à angle droit sur les cótés; ceux-ci sont d'abord trés-
parallèles, puis moins arrondis et moins sinués que dans
l'orientalis; l'espace entre les sillons de la base et les
angles postérieurs est plus convexe; la rigole fine du
bord antérieur est comme dans l'orientalis. Les élytres
sont un peu plus allongées, encore plus paralléles, la dent
humérale est plus saillante; la base des cótés derriére la
dent moins arquée, l'extrémité plus sinuée et moins obtu-
sément arrondie, le disque est plus plan; il est strié com-
me dans les guineensis et anthracinus; les points du 9-е
intervalle sont très-espacés vers le milieu. La forme plus
carrée du corselet, et la conformation du bord antérieur
de ce dernier font aisément reconnaître celle espèce qui
est plus large que la suivante. Les individus que l'on
rencontre à S-te Marie paraissent généralement plus pe-
tits que ceux trouvés sur la grande ile de Madagascar,
le corselet semble être un peu plus étroit et moins court,
mais je ne pense pas qu'ils constituent une espéce dis-
tincte.
M. gracilis Fairmaire, Ann. de la soc. ent. de Franc.
1868 p. 767=М. obtusus Chaudoir, Rev. et Mag. de
Zool. 1869. p. 123. Long. 12, larg. 3'7, mm. Plus pe-
lit et notablement plus étroit que le garallelus; le bord
antérieur du corselet conformé presque de même, cepen-
— 352 —
dant l'angle rentrant du milieu est moins profond et plus
arrondi au fond, et les angles sont encore plus obtus; le
corselet est bien plus étroit, presque pas arrondi sur les
côtés, peu sinué postérieurement, allant légèrement en
s'élargissant jusqu'aux angles antérieurs, le dessus un peu
plus semicylindrique, le rebord latéral beaucoup plus
étroit; la rigole du bord antérieur comme dans le paral-
lelus. Les élytres sont plus étroites, tout aussi allongées
et aussi parallèles; les épaules sont très-carrées, la base
des cótés n'étant presque pas du tout arquée derriére
la dent humérale qui est tout aussi saillante; le dessus
est plus semicylindrique et descend davantage vers l'ex-
trémité; les stries sont plus profondes et les intervalles
un peu plus convexes; le rebord latéral est trés-fin; les
arlicles extérieurs des antennes sont plus larges et un
peu plus courts. Il m'a été donné par feu Coquerel com-
me venant de Madagascar. C'est dans la méme collection
que se trouvait l'individu décrit par M. Fairmaire fort
peu de temps avant que parüt ma description.
М. hwmeratus. Long. 11—14 mm. larg. 3’/,—4 mm.
Sa forme est bien plus raccourcie que celle du parallelus,
auquel il ressemble un peu, mais les lobes du menton sont
conformés à peu prés comme dans le Georgiae, au moins
aussi largement arrondis à l'extrémité. La tête est à peu
prés semblable, les sillons frontaux sont un peu arqués
en dedans postérieurement; les articles extérieurs des
antennes plus transversaux. Le corselet est encore plus
court et moins rétréci vers sa base, il n'y a pas d'angle
rentrant au milieu du bord antérieur qui n'v est que lé-
gerement échancré en arc de cercle, mais les angles s’a-
vancent encore plus que dans l’orientalis et sont pres-
que aussi aigus au sommet; la rondeur des cótes est
un peu moindre que dans ce dernier, la sinuosité pos-
— 353 —
térieure plus courte et plus faible, les angles postérieurs
sont tout aussi droits, la base tout aussi rectiligne; les
impressions des cótés de la base sont plus courtes, moins
divergentes en avant, et le fond ne forme pas un sillon
étroit; l'espace qui les sépare des angles postérieurs est
à peu prés convexe comme dans le parallelus; la rigole
des cótés du bord antérieur, comme dans l'orientalis. La
base des élytres est conformée comme dans ce dernier,
et la dent humérale est tout aussi saillante, mais leur
longueur est moindre, et l'extrémité est plus obtusément
arrondie; le dessus est comme dans l’orientalis, mais la
partie postérieure des stries internes est plus profonde,
la courbe de la base du 7-e intervalle tient le milieu
entre l’orientalis et le parallelus; les points du 9-e inter-
valle sont distribués comme dans le premier; la 7-e strie
est assez marquée. La coloration est à peu prés celle de
l'orientalis. Trouvé en nombre assez considérable par
M. D'Albertis dans la Nouvelle Guinée prés de Fly River
et de Katan.
M. Georgiae Palisot de Beauvois, (Scarites), Ins. Afric.
et Amer. 1805. p. 107. pl. 15. fig. 5.=Morio monili-
cornis Latreille, Gen. Crust. et Ins. I. p. 206; Dejean
Spec. l. p. 430; Vas: M. cordatus Chaudoir, Bull. des
nat. de Mosc. 1837. III. p. 437; var: minor. M. aequa-
torius Reiche, Rev. Zool. Cuv. 1842. p. 377. Long.
13—20; larg. 35/,—5'/, mm. Forme étroite et très-pa-
rallèle. Téte carrée, aussi longue que large, saillie des
joues moins élevée et plus allongée derriére les yeux
que dans l’orientalis; les sillons frontaux forment un
coude au milieu et leur extrémité postérieure, nullement
élargie, est légérement arquée en dehors; col presque
aussi large que le front entre les yeux. Corselet un peu
plus large que la téte avec ses saillies latérales, presque
2: B =
aussi long que large; peu rétréci vers за base, bisinué
à son bord antérieur avec ses angles un peu avancés,
légérement arrondis au sommet; ses cótés peu arrondis,
la sinuosité postérieure assez longue, mais faible, les an-
gles postérieurs plus ou moins droits, aigus au sommet;
le dessus lisse, assez convexe dans le sens transversal,
la ligne médiane bien marquée, n'atteignant ni l'un ni
l'autre bord; les sillons latéraux de la base longs, pro-
fonds, presque parallèles, un peu arqués en arrière vers
les angles postérieurs, dont ils sont séparés par ur es-
pace assez convexe;le rebord latéral étroit et fin, la ri-
gole fine, portant antérieurement 6 points pilifères, avec
un 7-e à côté de l'angle postérieur; il n'y a pas de ri-
zole le long du bord antérieur, mais on y voit quelques
poils surtout vers les côtés. Pédoncule assez long. Ely-
tres pas plus larges que le corselet, un peu plus du
double plus longues que larges, irés-paralléles, la base
presque rectiligne; l'ourlet basal, qui ne dépasse pas la
5-е strie, se termine à l’épaule par une petite dent ai-
guë, généralement assez saillante, derrière laquelle la ba-
se des cótés décrit une courbe courte, mais assez forte;
la rondeur de l'extrémité est modérément obtuse, sans
sinuosités; le dessus est en demi-cylindre, aplati sur le
haut, et descend assez lentement sur le bord postérieur;
les stries sont profondes, distinctement ponctuées, sans
rudiment préscutellaire, la base de la 1-e s'arque vers
la 2-e et sort d'un petit point ombiliqué, les intervalles
sont un peu convexes, suriout prés de l'extrémité, le
bord interne du 7-e se relève légèrement vers la base,
le 8-e et surtout le 9-e sont plus étroits que les autres,
les points ombiliqués et pilifères du 9-е sont gros et ne
sont guère plus espacés vers le milieu qu'aux deux ex-
trémités, le rebord latéral est fin, mais il se dilate vers
extrémité, où il est partagé par une 10-е strie courte
qui n'atteint pas le bord postérieur, prés duquel on re-
marque un assez large espace lisse; sur le bord interne
du 3-e intervalle, environ aux quatre cinquièmes, on
voit un assez gros point. Le dessous du corps est lisse,
peu convexe, l'extrémité postérieure du prosternum entre
les hanches est très-obtusément arrondie et fortement
rebordée, le milieu assez convexe; les épisternes posté-
rieurs sont trés-longs, trés-étroits postérieurement, mais
ils s'élargissent en avant, et sur trois côtés ils sont bor-
dés d'un sillon; l'anus porte dans les deux sexes, non
loin du bord postérieur, une rangée de six points pili-
féres; les jambes antérieures se terminent extérieurement
en un prolongement triangulaire assez long, un peu ob-
tus, légèrement bifide à l'extrémité, et dont le côté ex-
terne offre quelques petites dentelures; les tarses anté-
rieurs ont l'extrémité des deux premiers articles, du pre-
mier surtout prolongée en angle plus aigu que l'extré-
mité externe; dans le (7 les trois premiers sont pendi-
latés, le premier est glabre en dessous, tandis que -les
deux suivants sont revétus de deux rangs de petites pa-
pilles; ies tarses de la 3-е paire sont composés de cinq
articles aplatis en dessus, un peu creux à la base, dont
les quatre premiers sont presque égaux entre eux, courts,
en carré fort peu rétréci vers la base, le 5-е est en
rectangle également un peu plus étroit à sa naissance.
Les appendices des trochanters postérieurs sont courts,
égalant à peine la moitié de la longueur des cuisses, et
arrondis à l'extrémité. Il est entièrement d'un noir de
jais, il n'y a de roux que l'extrémité des articles des
palpes, les cils des pattes et la pubescence des anten-
nes. L'habitat de cette espéce s'étend sur le littoral de
l'Atlantique depuis la Géorgie jusqu'à la province d'Es-
— 306 —
pirito Santo dans le Brésil, il suit les côtes du golfe du
Mexique et se retrouve dans les grandes Antilles; M.
Thieme la retrouvé à Panama (Matachin); les individus
du Venezuela, décrits sous le nom d’aequatorius, sont
généralement beaucoup plus pelits que ceux des autres
pays que cet insecte habite; les plus grands sont ceux
du Brésil, mais entre toutes ces formes plus ou moins
robustes, je n'ai pu découvrir aucun caractère qui per-
mit d'en faire des espéces distinctes. Le cordatus du Me-
xique est également assez grand, et dans quelques indi-
vidus le corselet semble un peu plus rétréci vers la ba-
se, mais ce sont des différences insignifiantes et presque
individuelles.
M. simplex Dejean, Spec. II p. 481., V. p. 512;
Icon. des Col. d’Eur. I pl. 27. fig. 7. Long. 16'/, —23 mm.;
larg. 5— 6'/, mm. En général plus grand et plus robuste
que le Georgiae, dontil se distingue par la longueur et
lacuité des appendices des hanches postérieures. La tête
differe peu par sa forme, mais les sillons frontaux ne sont
que sinués, et non coudés vers le milieu, et ils sont moins
profonds postérieurement. Le corselet est un peu plus lar-
ze, mais sa forme est d'ailleurs la méme, le bord antérieur
est à peine échaneré, et porte des poils comme dans le
Georgiae, ses angles sont moins avancés; la rigole laté-
rale est un peu plus large. Les proportions des élytres
sont identiques, mais elles sont plus convexes; l'angle
huméral est plus aigu et plus saillant, et la courbe de
la base des cótés derriére l'épaule moins forte; le 7-e inter-
valle est plus convexe dans toute sa longueur et s'éléve
encore plus vers la base; les stries sont d'ordinaire lis-
ses, surtout dans les grands exemplaires venant de Co-
lombie et de Cayenne, mais dans un certain nomhre
d'individus plus petits, venant de Bahia, les stries sont
— 357 —
légèrement ponctuées sans que jy voie un motif d'en
faire une espèce distincte. Le dessous du corps est plus
semicylindrique, les jambes intermédiaires sont arquées,
surtout dans les mâles; les appendices des trochanters
postérieurs sont très-longs et très-nointus dans les deux
sexes; les tarses postérieurs identiques. J'ignore si on
rencontre cette espèce au sud de Bahia. M. de Mathan
l'a retrouvé à Teffé (Ega) sur les bords de l'Amazone supé-
rieur. Jen possède dix individus des deux sexes, et j'en
ai vu beaucoup d'autres.
M. cyclomus. Chaudoir, Bull. des natur. de Mosc.
1854 I p. 330. Long. 16—21; mm.; larg. 5—6/, mm.
Il diffère beaucoup du Georgiae par son corselet plus
cordiforme et l'absence de dent humérale. La coloration
est la méme. La téfe est presque semblable; les sillons
frontaux sont moins profonds postérieurement; les yeux
sont plus convexes, le milieu de l'épistome n'est pas on-
dulé, le 3-e article des antennes est moins court. Le
corselet est moins long, bien plus élargi en avant, bien
plus rétréci à sa base; le bord antérieur est à peine é-
chancré en arc de cercle, ses angles n'avancent point et
sont plus ou moins arrondis au sommet; les cótés sont
bien plus arrondis, la sinuosité postérieure bien plus for-
te; les angles postérieurs, droits, à sommet aigu, sont
précédés d'une forte indentation; le dessus est plus con-
vexe, les impressions transversales prés de la base et de
l'extrémité sont plus marquées, la rigole latérale est un
peu plus large, quoique moins que dans le simplex, celle
quilonge le bord antérieur est trés-fine, ne dépasse guére
les côtés du col et on n'y voit point de poils ni de
points. Les élytres sont plus larges, mais tout aussi longues
et aussi paralléles; quoique carrées, les épaules sont bien
arrondies au sommet, où l'on n'apercoit un. vestige de dent
— 358 —
que quand on regarde Гшзесе par derrière dans le
sens de son axe; la base des cótés derriére l'épaule décrit
une courbe, courte, mais trés-forte; le dessus est plus semi-
cylindrique et descend. davantage sur l'extrémité; les stries
sont tout aussi profondes et ponctuées de méme, la base
des 6-e et 7-e est bien plus arquée en dedans, et celle
du 7-e intervalle est moins élevée à son bord interne.
Le reste, y compris les tarses postérieurs, est comme
dans le Georgiae. Les individus que je possède viennent de
la Colombie, de Para et de la province de Matto-Grosso
au DBrésil.—M. Oberthür en a deux pris par M. de Ma-
than à Teffé (Eda) Haut Amazone.
М. Pachysomus. Long. 14'/, larg. 4'/, mm. ll ressemble
plus que les autres Morio australiens au Georgiae,
mais il est un peu moins allongé et plus convexe. La
saillie de la joue derrière les yeux est moins bombée
et forme avec le côté du col un angle plus obtus; les
sillons latéraux du front ne sont que sinués, comme dans
le Novae Hollandiae, le bord antérieur de l'épistome
n'offre pas les deux saillies latérales, mais le milieu avan-
ce un peu en demi-cercle avec une petite incision au
milieu, le dessus est convexe au-dessus du prolongement
médian, et déprimé de chaque côté, mais sans plis: le
bord antérieur du labre est moins angulairement échan-
cré. Le corselet est plus court, plus élargi antérieurement,
ce qui le rend plus cordiforme, ses angles antérieurs
sont plus arrondis, et la partie antérieure des côtés est
bien plus arquée; ceux-ci se dirigent assez obliquement
vers la base, sans sinuosité, mais le sommet de l'angle
postérieur se redresse un peu en forme de trés-petite
dent, précédée d'une indentation plus faible; le dessus
est plus convexe; la ligne médiane est bien marquée,
mais moins déprimée, les sillons des côtés de la base
— 359 —
divergent plus antérieurement, le pli longitudinal du
bord antérieur en face des cótés du col est bien moins
sensible, il n'y apas de poils le long du bord antérieur
entre l'angle et le col de la tête, et il n'y en a que 5
dans la moitié antérieure de la rigole latérale, le rebord
est plus fin. Les élytres sont tout aussi parallèles, mais
un peu moins allongées, la dent humérale est plus aigué,
la base des côtés derrière l'épaule plus arquée; le des-
sus notablement plus convexe, surtout postérieurement
et descend plus fortement vers l'extrémité; les stries sont
un peu plus profondes, pointillées de méme, les inter-
valles plus convexes, surtout vers l'extrémité; les pattes
et les tarses postérieurs sont presque comme ceux du
Georgiae, les articles de ces derniers sont cependant
moins carrés et plus arrondis sur les cótés, l'individu
venant d'Endeavour River (nord de l'Australie) m'a été
vendu par M. H. Deyrolle. *
M. australis Castelnau, Notes on Austral. Coleopt. 1867.
p. 36. Long. 13 — 15 mm., larg. 3°/, — 4'/, mm. Plus
étroit et plus gréle que le Georgiae et d'un noir tirant
plus ou moins sur le brun, avec le premier arlicle des
antennes d'un brun-rougeatre, ainsi que les palpes; l'ex-
trémité de ceux-ci et les cuisses ferrugineuses. T'éte plus
étroile, plus allongée; les yeux plus élevés que la sail-
lie des joues, qui est moins convexe et forme avec les
côtés du col un angle rentrant plus obtus; les sillons
frontaux moins profonds, surtout postérieurement, moins
prolongés en arriére, nullement coudés au milieu, assez
légérement sinués, l'étranglement entre le vertex et le col
un peu plus marqué, l'épistome moins échancré, nullement
plissé. Corselet moins large, et un peu plus long, légère-
ment échancré en arc de cercle à son bord antérieur, sans
sinuosité près des angles antérieurs, qui ne sont pas avan-
Ne 2. 1880. 24
— 360 —
ces, mais pas plus arrondis au sommet; la rondeur des cé-
tés est plus forte et se prolonge davantage après le mili-
eu, ce qui fait que la sinuosité postérieure est plus courte
et plus forte, les angles postérieurs sont plus saillants
el plus aigus au sommet; le dessus est moins convexe,
assez distinctement ridé transversalement, le pli à cóté
du col effacé, la ligne médiane beaucoup plus fine et
moins profonde, les impressions latérales de la base le
sont également bien moins, et se bornent à un trait fin,
divergeant un peu en avant vers les cótés; l'espace entre
ce trait et les angles postérieurs un peu creux, le rebord
latéral plus fin, avec les mémes points piliféres dans la
rigole latérale et aux angles de la base; il n'y en a point
dans la fine rigole qui longe le bord antérieur depuis
les angles jusqu'aux côtés du col. Elytres plus allongées,
trés-paralléles, la base des cótés plus arquée derriére
l'épaule, qui*est munie d'une petite dent plus ou moins
saillante, l'extrémité moins obtusément arrondie; le des-
sus à peu prés aussi convexe; les stries presque aussi
marquées, mais tout-à-fait lisses; la base du 7-е inter-
valle moins relevée et plus arquée; les points ombiliqués
du. 9-e très-espacés, excepté aux deux extrémités. Lobes
du menton plus rétrécis en avant. Jambes et tarses an- -
térieurs conformés de méme; tarses postérieurs moins
carrés, plus amincis vers la base de chaque article, nul-
lement aplatis ni creux en dessus. Plusieurs individus
plus ou moins foncés dans la collection Castelnau, com-
muniqués par le Musée de (Gènes et provenant de la
Nouvelle Galles du Sud. Castelnau а décrit sous le nom
de Victoriae un insecte qu'il ne sépare qu'avec hésita-
tion de l'Australis; il est un peu plus grand, la tête est
plus grosse, le corselet un peu plus large, surtout en ar-
riére, les élytres sont plus fortement striées et leur re-
— 361 —
bord plus large. Ün seul individu venant de Victoria
dans la collection Howitt.
M. Novae-Hollandiae. Castelnau. Not. on Austr. Col.
1867. р. 36. = M. australasiae. Chaudoir, Rev. et Mag.
de Zool. 1869. р. 122. = M. longicollis? W. Mac Leay,
Transact. of the entom. soc. of New South Wales. 1.
1871. p. 95. Long. 10 — 13 mm. larg. 2?/,——3'/, mm.
Il ressemble beaucoup aux petits individus du Georgiae
(aequatorius Reiche). La £éte est un peu plus étroite, la
saillie des joues est un peu moins élevée et un peu
moins convexe derriére les yeux, quoiqu'un peu plus
que dans l'australis, les sillons frontaux sont à peu près
aussi profonds, assez sinués, mais non coudés au milieu;
l'épistome est plus ou moins plissé, moins échancré. Le
corselet est encore plus long et moins élargi antérieu-
rement, ce qui lui donne une apparence plus carrée; le
bord antérieur est à peine échancré, nullement sinué
prés des angles qui n'avancent pas du tout et sont un
peu arrondis au sommet, les cótés sont encore moins
arrondis, ei la sinuosité postérieure est plus faible; le
disque est moins convexe, il n'y a pas de points pilife-
res le long du bord antérieur dans la rigole qui le lon-
ge, la ligne médiane est bien plus fine; le reste est com-
me dans l'awstralis. Les élytres sont un peu plus lon-
gues que dans le Georgiae, mais elles ont d'ailleurs la
méme forme et la méme convexité; elles sont aussi striées
de méme, mais les stries sont lisses et les points du
9-е intervalle trés-espacés vers le milieu. Le dessous du
corps, le menton, les antennes et les pattes sont comme
dans l’australis. Sa coloration est comme celle du Geor-
giae. Plusieurs individus dans la collection Castelnau et
dans la mienne, venant de Brisbane et de Queensland.
M. germanus. Long. 13 mm., larg. 3°, mm. Il égale
24°
— 362 —
par sa taille les grands individus du Novae-Hollandiae,
dont il me semble suffisamment distinet. La saillie des
joues n’est pas plus convexe derrière les yeux que dans
laustralis, mais les sillons frontaux sont aussi profonds
que dans le Novae-Hollandiae; l'épistome n'est pas plis-
sé dans l'individu que je décris. Le corselet est moins
étroit que dans ce dernier, et n’est pas aussi rétréci à
sa base que dans laustralis, les côtés sont notablement
plus arrondis que dans le Novae Hollandiae, mais la
sinuosité postérieure n’est pas plus forte; les angles po-
stérieurs sont un peu moins droits, ce qui le distingue
surtout de l'australis. Les elytres sont un peu moins al-
longées que celles du Novae-Hollandiae, un peu plus
convexes, plus profondément striées. Le dessus est d’un
noir un peu brunâtre, les antennes et les palpes sont
d'un brun rougeátre, les pattes entièrement ferrugineu-
ses. Un individu se trouvait confondu avec. des Novae
Hollandiae dans la collection Castelnau.
M. Lafertei. Guérin, Rev. Zool. Cuv. 1844. p. 254.—
M. spiniger. Chaudoir, Bull. des natur. de Mosc. 1854.
I. p. 333. Long. 18 — 21',, mm.; larg. 5'/, — 6*'/, mm.
П n'a plus la forme parallèle du Georgiae et de tous les
Мото précédents; il est plus grand que le Georgiae et
proportionnellement plus large. La /éfe est plus large,
le col plus gros, la saillie des joues derriére les yeux
moins convexe, l'angle rentrant qui la suit, plus arrondi
au fond; les sillons frontaux sont tout aussi profonds et
coudés de méme; les plis latéraux de l'épistome diver-
gent antérieurement et le milieu du bord antérieur offre
une indentation plus ou moins forte, le pli médian est peu
distinct. Le corselet n'est pas plus court, mais il est plus
large, étant bien plus arrondi sur les côtés; sa base est
plus étroite, mais la partie rétrécie est très-courte, le
— 363 —
bord antérieur est à peine sinué, les angles antérieurs
sont comme dans le Georgiae; la rondeur des côtés se
prolonge bien plus vers les angles postérieurs qui sont
petits, précédés d’une sinuosité courte et légère sans in-
dentation, leur sommet est droit, nullement arrondi; le
dessus est notablement plus convexe, tout aussi lisse, la
ligne médiane beaucoup plus fine, les sillons latéraux de
la base sont plus profonds, plus courts, plus sinués, l’es-
pace qui les sépare est plus bombé, et celui qui les sé-
pare des angles postérieurs ne l'est pas moins que dans
le Georgiae. Les elytres sont un peu après l'épaule, no-
tablement plus larges que la plus grande largeur du cor-
selet, mais a partir de là ils se rétrécissent d'abord lé-
gèrement jusqu'au milieu, puis plus fortement vers Гех-
irémité, ce qui leur óte la forme parallèle de celles du
Georgiae; la base et les épaules sont conformées de
méme, mais plus larges, la rondeur de la base des có-
tés plus forte; les cótés sont assez arrondis à partir des
deux-liers postérieurs, l'extrémité est conformée de mé-
me; le dessus est notablement plus convexe; les stries
sont bien moins profondes et parfaitemeut lisses, les in-
tervalles assez plans, excepté prés de l'extrémité, la ba-
se du 7-e est relevée en caréne qui disparait dés le
premier tiers; les points ombiliqués du 9-e sont tout
aussi serrés vers le milieu. Le dessous du corps, les
pattes, les jambes intérmédiaires et les appendices des
trochanters postérieurs sont comme dans le simplex. Je
possède les types tant du Laferte? que du Spiniger, ve-
nant tous deux du Mexique.
М. brasiliensis Dejean, Spec. gén. des Col. I. p. 432.
Long. 16'/,—19 mm.; larg. 5'/, —6*/,, mm. Il se distin-
gue de tous ses congénères par ses élytres en ovale
assez court et ses épisternes postérieurs peu allongés.
— 364 —
La tete ressemble à celle du Georgiae, les yeux sont
plus convexes, mais la saillie des joues est moins forte-
ment arquée derrière les yeux; les sillons frontaux sont
tout aussi profonds, mais simplement sinués, les saillies
du bord antérieur de l’épistome sont moindres, de sorte
quil est à реше échancré. Le cerselet n'est pas plus
court, mais il est plus large et il n'est pas plus rétréci
à sa base, le bord antérieur est légérement et simple-
ment échancré en arc de cercle d'un angle à l'autre,
ceux-ci ne sont ni avancés, ni arrondis au sommet, les
côtés sont bien plus arqués, un peu plus brièvement,
mais pas plus fortement sinués avant les angles posté-
rieurs qui sont un peu moins droits, mais nullement
arrondis au sommet, et précédés de méme d'une petite
indentation; le dessus est bien plus bombé, méme dans
le sens de l'axe, la ligne médiane est moins profonde,
mais les sillons latéraux de la base le sont davantage; la
petite bande déprimée qui longe le bord postérieur entre
les sillons et les angles postérieurs derrière la convexité,
est plus large; le rebord latéral l'est aussi et l'on retrouve
dans la rigole les mémes points piliferes. Les élytres ne
sont guére plus larges que le devant du corselet, mais
elles sont bien moins allongées que celles du Georgiae
et elles ont une forme ovalaire bien prononcée; la base
est tronquée de méme, les côtés sont assez arrondis et
décrivent une assez forte courbe derriére les épaules, qui
portent une petite dent émoussée; la rondeur de l'extré-
mité est assez obtuse, sans sinuosité; le dessus est assez
voté dans les deux sens, strié de méme, mais les stries
sont lisses et deviennent plutót plus faibles vers l'extré-
mité, la 7-e et l'extrémité de la 6-e sont surtout trés-
effacées, le 7-e intervalle ne se reléve un peu que prés
de la base, la série des points ombiliqués du 9-e est un
— 365 —
peu espacée vers le milieu. Les épisternes postérieurs
sont bien moins allongés et moins rétrécis postérieure-
ment que dans fous les autres Morio; les jambes anté-
rieures sont conformées comme dans le Georgiae; les
articles des tarses postérieurs sont très-côniques, nulle-
ment aplatis, les appendices des hanches postérieures sont
aussi pointus, mais plus courts que dans le sim plex; les
jambes intermédiaires ne sont point arquées. J'en ai
sous les yeux beaucoup d'individus trouvés par feu
Bescke prés de Novo-friburgo dans la province de Rie
Janeiro, ainsi que les types de Dejean.
Platynode s.
Westwood, Trans. of the entom. Soc. of Lond.
IV. p. 278.
J'avais fait rentrer ce genre dans les Morio, parce
qu'en 1854 je ne connaissais pas le véritable Pl. Wester-
manni que je rapportais à l'insecte que je décris main-
tenant sous le nom de М. constrictus. Possédant à pré-
sent ce rare insecte, je suis d'avis que ce genre peut
être maintenu, parce qu'il présente certaines particularités
qui le distinguent de tous les autres Morio, quoique les
caractéres tirés de la conformation des organes buccaux
et de ceux de la locomotion, qui en général servent à
distinguer les genres, soient peu tranchés.
Langwette comme dans le Morio orientalis; |a
carène inférieure restant tranchante jusqu'à
l'extrémité; paraglosses plus courtes, ne dépas-
sant guére la languette.
Menton conformé à peu prés comme dans le M.
Georgiae, les lobes un peu plus élargis vers
la base et plus arrondis extérieurement.
————
——
"ommbus RE
— 366 —
Mandibules plus arrondies extérieurement, plus
dilatées vers la base, la dilatation de celle de
gauche se prolongeant au delà de la moitié et
cessant assez brusquement; la caréne latérale
tout-à-fait obsolète.
Antennes plus longues, n'augmentant que fort
peu de largeur vers l'extrémité, de sorte qu'on
ne peut les appeler moniliformes; leurs articles
plus allongés; les 5-e—10-e en carré plus long
que large, le 11-e obtusément arrondi à l'ex-
trémilé. -
Pattes notablement plus allongées, surtout les
cuisses postérieures, qui sont légèrement ar-
quées et s'amincissent notablement vers la base;
jambes antérieures comme dans le М. orien-
talis, le prolongement apical externe un peu
moins long, moins arqué, sans dentelures au
côté externe; jambes postérieures garnies inté-
rieurement à l'extrémité (au moins dans le
mále, seul sexe que je connaisse) d'une brosse
serrée de poils jaunes; tarses à articles côni-
ques, proportionnés comme dans les Morio, le
5-e plus allongé; les 3 premiers des tarses
antérieurs du mále modérément dilatés et re-
vêtus en dessous, comme dans les Feronia, d'une
double rangée de papilles, le premier en triangle
un peu allongé, nullement prolongé en angle
aigu à son extrémité interne, les deux suivants
cordiformes. Les appendices des hanches posté-
rieures peu allongés, ovales, aplatis, terminés
en pointe. 1 |
Prosternum plat, s'élargissant derrière les hanches,
tronqué carrément et largement, avec un an-
ER
gle aigu de chaque côté, arrondi au sommet,
précédé d'nne excavation, lisse, nullement re-
bordé, ne remontant point verticalement vers
le dessous du pédoncule, mais formant avec
.ce dernier un plan uniforme.
Episternes postérieurs comme dans le М. ori-
entalis.
Mésosternum peu élevé.
Abdomen assez plat, d’ailleurs ponctué comme
dans le M. orientalis.
Tête grande, carrée, aplatie, saillie des joues
énorme, plus élevée que les yeux, dont la di-
stingue une sinuosité, bien plus longue que
ces derniers, très-convexe, et formant avec les
côtés du col un angle rentrant aigu, col bien
plus étroit que le front entre les yeux; sillons
frontaux courts, parallèles, la partie arquée po-
stérieure qu'on trouve dans tous les Morio,
manqnant ici tout à fait.
Corselet court, transversal, trés-rétréci à sa base,
très-arrondi sur les côtés, avec une forte si-
nuosité devant les angles postérieurs, qui sont
droits, aigus au sommet et assez relevés, le des-
sus aplati, impressionné comme dans les Morio.
Elytres séparées du corselet par un assez long
pédoncule, tronquées carrément à leur base,
avec des épaules très-arrondies au sommet,
sans dent humérale, les côtés parallèles, l'ex-
trémité très-sinuée, le dessus plan, les stries
fines peu profondes, le 7-e intervalle relevé en
caréne obtuse sur toute sa longueur, sur le
9-e de nombreux points ombiliqués, distribués
SM —————————————————————— EN
— 368 —
sur deux rangées, à peu prés comme dans le
Megamorio.
I| ressemble un peu à une Siagona lisse, et est
tout aussi aplati tant en dessus qu'en dessous.
C'est donc dans la briéveté des paraglosses, la forme
non moniliforme des antennes, l'aplatissement du corps,
la conformation du prosternum et la briéveté des sillons
frontaux, ainsi que dans le grand développement des sail-
lies de la joue, qu'il faut chercher les principaux ca-
ractéres distinctifs de ce genre.
Pl. Westermanni Westwood, I. c. IV. p. 278. pl. 21.
fig. A. Long. 26 — 30 mm., larg. 8 —9'/, mm. Entiére-
ment d'un noir de jais luisant, pubescence des antennes
brune, cils des pattes fauves. Il ressemble un peu en
grand au Morio constrictus, mais il est plus plat, les
saillies des joues sont beaucoup plus étendues, le corse-
let est bien plus rétréci à sa base, les élytres sont bien
plus finement striées, les antennes et les pattes plus lon-
gues; le bord antérieur de l'épistome est plus profondé-
ment échancré, sur le milieu on voit un large sillon
longitudinal, avec quelques petits plis de chaque cóté,
la rigole qui sépare la saillie des joues du front se pro-
longe jusqu'au fond de l'angle rentrant postérieur; les
sillons du front sont plus profonds, plns évasés et ne se
prolongent en arrière que jusqu'à la moitié de la hau-
leur des yeux; le col est proportionnellement plus
étroit. Le corselet n'est qu'un peu plus large que la téte
avec ses saillies latérales, il est encore un peu plus court
que dans les M. constrictus et quineensis; langle ren-
trant du milieu du bord antérieur est plus profond, de
chaque cóté il remonte moins vers les angles antérieurs
qui ne sont pas avancés et sont bien plus arrondis, ainsi
— 369 —
que la partie antérieure et surtout le milieu des côtés,
dont la partie postérieure est bien plus profondément
sinuée; la base est plus étroite; les angles sont plus ai-
gus, plus saillants et plus relevés; le bord postérieur est
coupé carrément avec une légére saillie de chaque cóté
du pédoncule, la ligne médiane, les sillons latéraux de
la base et les bords latéraux ne différent guére, mais le
disque est plus plan. Les élytres ont la méme longueur
relative, mais elles sont proportionnellement plus larges,
elles sont assez parallèles, et cependant elles s'élargissent
légèrement dans leur partie postérieure, l'extrémité est
sinuée et arrondie de même, mais les épaules sont beau-
coup plus arrondies et il n'y a aucun vestige de dent
humérale, le bord postérieur de l'étroit ourlet basal
s'unissant par une courbe tout à fait régulière avec la
base des cótés qui en décrivent une trés-forte, qui se
prolonge davantage vers les cótés du pédoncule; le dis-
que est plus plan, les stries sont distribuées de méme,
mais elles sont très-fines, peu imprimées et trés-finement
ponctuées, les quatre externes sont plus marquées et
leur base est beaucoup plus arquée en dedans, les six
premiers intervalles sont trés-plans, irés-lisses, les trois
externes sont plus étroits que les autres, le 7-e est re-
levé en caréne arrondie, qui ne s'abaisse que peu aprés
le milieu, le 9-e porte de chaque cóté une rangée de
points ombiliqués assez rapprochés les uns des autres
méme vers le milieu, le rebord latéral est assez étroit,
cependant la rigole intérieure est un peu plus large.
L'exemplaire que je posséde:vient de la Cóte d'or et m'a
été donné par M. le comte de Mniszech. Un individu 9
plus petit, pris au Gabon par M. Laglaise, m'a été com-
muniqué par M. Oberthür.
— 310 —
Homalomorpha.
Brulle Hist. nat. des Ins. У. p. 46.
Geta Putzeys, Mém. de la Soc. des sc. tiat
П. p. 39.
Morio Chaudoir.
Lunguette plane en dessous, sans carène, les
deux soies apicales plus distantes l’une de
l'autre que dans les Morio; paraglosses tres-
courtes, presque atrophiées.
Palpes comme ceux des Morio, mais le dernier
article est un peu ovale, nullement tronqué à
l'extrémité, et se terminant en pointe légère-
ment obtuse.
Menton presque plan, sans fossettes basales, pro-
fondément échancré; la dent médiane en tri-
angle assez étroit, aigu, assez avancé, nulle-
ment creux ni bifide, les lobes latéraux plus
longs que larges, parallèles à leur côté inter-
ne, sans épilobes visibles; très- obtusément ar-
rondis presque tronqués à l'extrémité, avec
les angles un peu arrondis, le cóté externe
peu arrondi.
Mandibules plus courtes, moins arquées à l'ex-
trémité, finement carénées le long du bord
externe, un peu convexes en dessus; Гехса-
vation latérale longue et trés-étroite.
Antennes courtes et moniliformes, comme dans
les Morio, mais le quatrième article aussi pu-
bescent que les suivants.
— 371 —
Pattes plus grêles, mais pas plus allongées que
dans les Morio; cuisses irés-comprimées, jam-
bes antérieures guère prolongées à l’extrémité
externe, mais un peu dilatées et dentelées au
côté externe; tarses à peu prés comme ceux
de l'orientalis, mais plus courts, dans le mâle
les 2-e et 3-e articles des antérieurs courts
et trés-dilatés, revétus en dessous de deux
rangées de papilles, et bordés de chaque cóté
d'une frange de forts cils, le premier beau-
coup plus petit et simplement cilié en dessous,
sans prolongement aigu à l'extrémité interne;
appendices des hanches postérieures assez
courts, obtusément arrondis au bout et très-
arqués au côté interne.
Prosternum s’elargissant fortement derrière les
hanches, tronqué et mème un peu échancré;
avec deux angles trés-aigus, parsemés de quel-
ques poils, plan, sans rebords, ne remontant
point vers-le pédoncule.
Episternes et abdomen comme dans le M. orien-
talis, ce dernier plus aplati; le mésosternum
ne s'éléve point au dessus du pédoncule.
Téte proportionnellement plus petite, carrée, moins
longue que large, yeux convexes, saillie des
joues se bornant à remonter étroitement sur
le bord postérieur des yeux, front plat, avec
deux impressions sinuées peu marquées, trés-
divergentes en arriére, courtes, avec une im-
pression arrondie sur le côlé interne de cha-
cune; épistome aussi échancré que dans les
Morio en général, nullement plissé; col aussi
large que le front entre les yeux.
— 372 —
Prothorax un peu transversal, subcordiforme,
bien échancré devant, à côtés assez arrondis,
sinués prés de la base dont les angles sont
un peu obtus, mais pas arrondis au sommet;
plat en dessus avec une ligne médiane comme
dans les Morio, des impressions basales plus
courtes, divergeant postérieurement, et un seul
point pilifere aux angles postérieurs.
Elytres proportionnées à peu prés comme dans
le M. orientalis, la base et les cótés presque
semblables, mais l'extrémité très-obtusément
arrondie, presque tronquée, nullement sinuée,
laissant un petit bout du degsus de lanus à
découverl; beaucoup plus aplaties, les 8 pre-
miéres stries n'atteignent pas la base, il n'y a
pas de rudiment préscutellaire, ni de point sur
le 3-е intervalle; le 9-е est trés-étroit et porte
des points ombiliqués plus serrés aux deux ex-
trémités que vers le milieu, le 8-e est aussi
moins large que les autres, le 7-e n’est pas
plus convexe que les autres qui sont presque
plans. Il est tantót d'un noir de poix, luisant
tantôt d'un brun chatain, les palpes, le pre-
mier article des antennes et les cuisses sont
d'ordinaire moins foncés que le reste du corps.
Cet insecte est encore plus aplati que le Platynodes,
el la pointe postérieure du prosternum est conformée à
peu prés de méme, seulement les angles sont plus sail-
lants, plus aigus et parsemés de quelques poils. Quoi-
quil ait l'aspect général d'un Morio, il en diffère par
beaucoup de caractères qu'on trouvera dans l'exposé
ci-dessus, et qui sont trop nombreux pour être briève-
ment résumés.
— 373 —
H. castanea Brullé, |. c. pl. 14. fig. 5 = Geta La-
cordairei Putzeys, |. с., Lacordaire, Atlas de Gener. pl.
7. fig. 5 = Morio trogositoides Chaudoir, Bull. des nat.
de Mosc. 1854. I. p. 81. Long. 12—14 mm., larg.
4—4'/, mm. Tête lisse, rigole qui longe le bord interne
des yeux. étroite, suture de l'épistome trés-faible; corse-
let plus large que la téte, assez rétréci à sa base; angles
antérieurs avancés, plus ou moins arrondis au sommet;
sinuosité postérieure des cótés trés-légére, base remon-
tant légèrement vers les angles postérieurs, légèrement
échancrée sur le pédoncule; ligne médiane profonde,
atteignant les deux bords; de chaque côté de la base
une impression profonde, presque triangulaire, s’arquant
postérieurement vers-les angles; le rebord latéral fin sur
toute sa longueur. Élytres un peu plus larges que le
corselet et séparées de ce dernier par un pédoncule
distinct comme dans les Morio, un peu plus de moitié
plus longues que larges, parallèles; la base coupée un
peu moins carrément, avec une petite dent à l'épaule,
qui est un peu arrondie, ainsi que la base des côtés; le
dessus est très-plan et ne descend que fort peu vérs le
bord postérieur, mais sur les côtés il s’abaisse brusque-
ment; toutes les stries sont également marquées, mais
peu profondes et lisses; les 5 premières n'atteignent pas
ia base et les deux premières ne s'y réunissent pas, il
n'y a par non plus de point ombiliqué prés de leur base;
les intervalles sont lisses, peu convexes, et comme les
stries extérieures se prolongent jusqu'au bord postérieur,
on n’y voit pas d'espace lisse comme dans les Morio.
Jen posséde un individu de Cayenne, plus petit, d'un
marron clair, mais le type du Geta Lacordairei, qui fait
également partie de ma collection et celui que j'ai décrit
sous le nom de Mor. trogositoides sont d'un noir de
— Bulk =
poix à peine brunátre, plus grands, et viennent du Brésil;
je ne les crois cependant pas spécifiquement distincts de
celui de Cayenne. M. René Oberthür m'en a communiqué
deux individus pris par Thamin à Chanchamayo au Pérou,
absolument semblables à celui de Cayenne et colorés de
méme.
Buderes
Murray Ann. and Mag. of nat. hist. 1857. XIX.
p. 451. )
Abacodes Thomson Arch. entom. IL. (Voy. au
Gabon) p. 33.
Languette comme dans le Mor.Georgiae, la carène
inférieure n'atteint pas le bord antérieur.
Palpes à dernier article plus ovalaire, plus aminci
et plus pointu à l'extrémité.
Menton à lobes latéraux plus larges et plus di-
vergents que dans le M. Georgiae, obtusé-
ment et largement arrondis à l'extrémité, la
dent du milieu pareille.
Labre moins échancré.
Mandibules plus courtes.
Antennes s'élargissant davantage vers l'extrémité;
le 3-e article à peine plus long que le précé-
dent, les 2-e à 4-е trés-cóniques, les suivants
de plus en plus transversaux, le dernier presque
orbiculaire, tronqué à sa base.
Paítes plus gréles et plus courtes, jambes anté-
rieures terminées extérieurement par un long
prolongement triangulaire pointu dont le cóté
externe est fortement dentelé; tarses à articles
= 375 =
courts, épais, plus on moins côniques, dimi-
nuant peu a peu de longueur; le 5-e assez
Jong; dans mes deux individus, probablement
femelles, les tarses antérieurs ne sont pas
dilatés.
Prosternum, épisternes et abdomen comme dans
le M. orientalis.
Téte petite, saillies des joues faibles, ne faisant
que border la partie postérieure des yeux qui
sont peu convexes; col gros, aussi large que
le front; celui-ci porte de chaque côté deux
sillons qui se réunissent antérieurement; épistome
peu échancré, uni.
Prothoraz très-large, rétréci antérieurement, forte-
ment échancré à son bord antérieur, les angles
postérieurs droits,les cótés réguliérement arqués
sur toute leur longueur, le dessus assez con-
vexe; avec un fort sillon court, paralléle à la
ligne médiane de chaque côté de la base, et
deux points piliféres sur les cótés, comme dans
le M. orientalis.
Elytres courtes, tronquées trés-carrément à leur
base qui n'est séparée de celle du corselet que
par un pédoncule fort court, épaules carrées,
à sommet nullement arrondi, extrémité sinuée
sur les côtés, presque tronquée entre les si-
nuosités, le dessus convexe, les stries fortes et
lisses, point de rudiment préscutellaire ni de
point sur le 3-e intervalle, le 9-e trés-étroit
avec des points ombiliqués espacés vers le
milieu, le 8-e presque aussi étroit que le 9-e,
le 7-е guère plus convexe que les 6 autres,
s'élargissant un peu vers la base.
№ 2. 1880. 25
—————— —
— 316 —
Forme irapue, ovalaire, rappelant les Amara
et encore plus certains Abacetus voisins du -
percoides.
Ce genre bien distinct diffère cependant peu des Morio
par ses caractères génériques, mais il y a tant de diffé-
rences dans la conformation des trois principales sections
de son corps qu'il est impossible de songer à le réunir
aux Moric. ^
D. Oberti Murray, Ann. and Mag. of nat. hist. |. c.
p. 452. = Abacodes microcephatus Thomson, |. c. p.
34. № 11. Long. 10'/,—12 mm., larg. 3, ,—4'/, mm.
Le corselet a à sa base prés du double de la largeur de la
téte, mais il se rétrécit beaucoup vers l'extrémité, le bord
antérieur est profondément échancré en arc de cercle;
les angles antérieurs sont assez avancés, mais un peu arron-
dis au sommet; la rondeur des côtés est faible, surtout
postérieurement, les angles postérieurs sont droits, nulle-
ment arrondis au sommet; la base est parfaitement recti-
ligne; le dessus est lisse, un peu bombé, la ligne mé-
diane fine et n'atteint pas les deux bouts, mais elle
s'arrête brusquement à ses deux extrémités, les sillons
latéraux de la base sont courts, profonds, mais étroits,
le rebord latéral est un peu plus relevé que dans le М.
orientalis, la rigole s'élargit légèrement vers les angles
postérieurs et se prolonge le long du bord postérieur
jusqu'au sillon latéral. Les élytres sont à peine plus
larges que la base du corselet à laquelle elles s'adaptent
presque, elles ne sont guére que de moitié plus longues
que larges, les épaules sont parfaitement carrées et se
terminent par une petite dent, les côtés sont parallèles
jusqu'au milteu, puis ils s'arrondissent vers l'extrémité
qui est un peu sinuée de chaque cóté et trés-obtuse
entre les sinuosités, la base des côtés est très-faiblement
— 311 —
et très-brièvement arquée derrière l'épaule; le dessus des-
cend assez fortement sur les côtés, moins rapidement,
quoiqu'assez sensiblement vers l'extrémité; les stries,
irés-lisses, sont profondes, surtout vers l'extrémité et le
long des cótés; les 6-e et 7-e sont irés-arquées en de-
dans près de la base, les intervalles, peu convexes sur
le disque, le sont assez vers l'extrémité et sur les cô-
tés; le S-e est étroit et devient linéaire prés de la base,
le bord externe du 9-e se reléve prés de l'extrémité en
forme de caréne qui atteint le bord postérieur; le bord
postérieur de l'ourlet basal, quoique trés-fin, se prolonge
jusqu'à la 3-e strie, le rebord latéral est assez relevé, la
rigole qui le longe ne se dilate pas postérieurement,
étant maintenue par la caréne du 9-е intervalle. D'un
noir trés-luisant, le labre plus ou moins brun, les anten-
nes brunes, avec le premier article plus ou moins fer-
rugineux; les palpes et les pattes d'un ferrugineux plus
ou moins foncé, les organes buccaux internes plus clairs.
Des deux individus que je posséde,l'un vient du Gabon,
Pautre d'un point quelconque de la côte occidentale de
l'Afrique.
Moriosomus.
Motschulsky. Bull. de la soc. des nat. de Mose.
1864. IL. p. 198.
Nous ne relèverons que les caractères qui distinguent
ce genre des Morio.
Mandibules moins avancées.
Labre un peu moins profondément échancré.
Menton largement cintré au fond de l'échancrure,
les épilobes garnissant tout le bord interne,
dent médiane simple, convexe, largement ar-
25°
— 378 —
rondie; lobes pas plus longs que larges, paral-
léles à leur cóté externe, mais trés-divergents
à leur cóté interne et largement arrondis an-
térieurement.
Antennes plus fortes, plus moniliformes, à arti-
cles plus courts, le 1 plus gros, le 3-е plus
court, le 4-е cónique, pubescent comme dans
les Morio, les suivants jusqu'au 10-e en carré
de plus en plus transversal, avec les angles
de la base arrondis, le 11-e guére plus long
que large, tronqué à la base, obtusément ar-
rondi au bout.
Pattes plus courtes, jambes antérieures prolon-
gées extérieurement comme dans le M. Geor-
giae, tarses plus courts, (4 inconnu.)
Prosternum non rebordé entre les hanches.
Episternes postérieurs moins allongés. -
Abdomen à segments épais, durs et convexes,
crénelés le long de leur bord antérieur, les
points du milieu de chaque segment, et ceux -
de l'anus, un de chaque côté, assez éloignés
du bord postérieur, gros.
Téte plus реше à angles antérieurs plus arron-
dis, saillie des joues pas plus développée que
dans les Buderes; yeux saillants, presque hé-
misphériques, rigole latérale dilatée, surtout
en avant, l'espace qui la sépare des sillons
frontaux relevé en forme de caréne obtuse,
ceux-ci profonds, divergeant postérieurement
où ils s’unissent à-la rigole, front resserré
vers le milieu par une dépression ovalaire
adhérente au côté interne des sillons qui se
— 319 —
prolongent sur les côtés de l'épistome, celui-
ci à peine échancré, sans plis sur le milieu;
col épais, au moins aussi large que le front
entre les yeux.
Prothoras moins rétréci vers la base, en carré
transversal, avec les quatre angles aigus, le
bord antérieur bien échancré; les côtés un
peu arrondis, à peine sinués postérieurement;
convexe, avec un sillon profond, large et court
de chaque côté de la base, et un rebord la-
téral étroit, dans la rigole duquel on aper-
coit plusieurs points pilifères, comme dans les
Morio américains.
Elytres plus courtes; plus ovalaires, largement
ironquées à la base, qui est séparée de celle
du corselet par un pédoncule assez court;
épaules assez carrées, terminées par une dent
assez saillante, extrémité à peine sinuée et peu
obtusément arrondie entre les sinuosités; le
dessus convexe, profondément strié, les siries
fortement ponctuées, pas de rudiment préscu-
tellaire, les intervalles externes plus étroits et
plus convexes que les internes, le 7-e et l'ex-
trémité des 6 premiers relevés en carènes ob-
tuses; pas de point sur le 3-e, les points om-
biliqués du 9-е gros, très-espacés vers le
milieu.
La forme du menton et l'habitus raccourci et
convexe, ainsi que la sculpture des élytres di-
stinguent de suite ce genre des Morio.
М. silvestris Motschulsky, |. c. p. 199. Long. 9'/, mm.,
larg. 3'/, mm. Le corselet est de moitié plus large que
— 380 —
la tête, aussi large à son extrémité qu'à sa base, les
angles antérieurs sont assez avancés et aigus; la pre-
mière moitié des côtés est un peu arrondie, la pariie
postérieure est à peine sinuée, les angles de la base sont
droits, nullement arrondis; la base est à peu près recti-
ligne, le dessus est très-lisse, la ligne médiane est fine
et n’atleint pas les deux bords, postérieurement elle se
dilate un peu en fovéole, la rigole latérale s'écarte un
peu des angles postérieurs qui sont un peu relevés, le
point pilifère est placé entre l'angle et la rigole. Les
élytres sont à peine plus larges que le corselet, de
moins de moitié plus longues que larges; leurs cótés
s'arrondissent peu derriére l'épaule, ils ne sont guére pa-
ralléles, et s'arrondissent assez aprés le milieu, les stries
forment presque des sillons, et sont fortement crénelées;
les trois premiers intervalles ne sont guére trés-conve-
xes que vers l'extrémité, mais les suivants le sont beau-
coup plus, les 3-е, 5-е et 7-e se réunissent à l’extré-
mité et y forment presque des carénes; ce dernier est
plus élevé que les autres sur toute sa longueur, le 8-е
est plus étroit, le rebord latéral est assez étroit, et com-
me dans les Morio, il y a un espace lisse et plat le
long du bord postérieur. D'un noir trés-luisant, le labre
et les antennes d'un brun rougeátre, les palpes et les
pattes ferrugineux. E'individu 9 de ma collection vient
de l'isthme de Panama.
Morionidius.
Palpes maxillaires comme dans les Morio; la-
biaux à article pénultiéme court, plus épais,
le dernier trés-grand, épais, trés-sécuriforme,
tronqué carrément et un peu obliquement à
l'extrémité.
— 381 —
Menton profondément échancré; dent médiane
simple, étroite, avancée, aiguë: lobes larges
très-arrondis extérieurement, modérément diver-
gents en dedans, l'angle antérieur non arrondi.
Labre coupé carrément, arrondi aux angles.
Mandibules moins avancées, plus arrondies ex-
- térieurement.
Antennes trés-courtes, épaisses, moniliformes,
premier article cylindrique, gros, tronqué
obliquement à l'extrémité, le 2-е globuleux,
le 3-e en massue courte, de la longueur du
premier, le 4-е trapézoide, beaucoup plus
court que le 3-e, mais pas plus large, les 6
suivants de plus en plus larges, transversaux,
arrondis en demi-cercle à leur base et tronqués
carrément à leur extrémité; le 11-e briévement
arrondi, presque tronqué au bout, les 7 der-
niers pubescents.
Pattes fortes, courtes; jambes antérieures élargies
vers l'extrémité, mais nullement prolongées à
leur côté externe; £arses courts; les articles
intermédiaires courts et larges, en carré ré-
tréci vers la base, échancré à l'extrémité avec
les angles aigus; aplatis en dessus. (Mâle in-
connu).
Prosternum peu prolongé après les hanches, re-
bordé seulement le long du bord postérieur.
Abdomen à segments marqués d'un fin sillon
transversal près de leur bord antérieur, anus
marqué de plusieurs points en rangée irans-
versale, près du bord postérieur.
— 382 —
Tète grosse, en carré un peu moins long que
large; yeux gros ei saillants; saillie des joues
remontant étroitement sur leur côté postérieur;
angles antérieurs droits et méme un peu sail-
lants; front peu convexe portant de chaque
côté un sillon étroit, peu profond, rectiligne
et divergent postérieurement, partant de l'épi-
stome jusqu'à la hauteur du bord postérieur
de l'ail; épistome faiblement échancré en arc
de cercle, nullement ondulé, à suture bien
marquée; col trés-épais, au moins aussi large
que le front.
Prothorax plus large que la tête, en carré un
peu iransversal, un peu rétréci vers la base,
trés-convexe, surtout antérieurement; de chaque
côté de la base, un sillon dont les deux bords
sont nettement déterminés, peu profond, à fond
plat, peu allongé, divergeant et s'élargissant
un peu autérieurement; rebord latéral étroit,
dans la rigole un petit point pilifére à peu de
distance des angles antérieurs qui sont bien
arrondis; pas de point à l'angle postérieur qui
est un peu obtus sans être arrondi au sommet.
Elytres peu allongées, pas plus larges que le
corselet de la base duquel la leur, qui est
ironquée carrément, n'est séparée que par un
pédoncule trés-court, un peu parallèles dans
leur premiére moitié, puis arrondies vers l'ex-
trémité qui est assez sinuée, et arrondie peu
obtusément entre les sinuosités, le dessus trés-
convexe, surtout dans le sens transversal et
vers l'extrémité, fortement striées, les stries
assez grossièrement ponctuées, pas de rudiment
— 383 —
préscutellaire, ni de point sur le 3-e intervalle;
le 9-е aussi large que les autres, portant une
rangée de gros points ombiliqués très-espacés
vers le milieu, le 7-e relevé vers l’extrémité
et se prolongeant jusqu'à l'extrémité du pre-
mier. Пуа des ailes sous les élytres.
Il semble faire le passage des Morio par les Morio-
somus aux Stereostoma, mais il est plus raccourci que
ces derniers.
M. Doriae. Long. 9'/, mm., larg. 3'/, mm. Entiére-
ment d'un noir luisant, le labre, surtout vers les bords,
et ceux des articles extérieurs des antennes bruns; l'ex-
irémité des palpes maxillaires et le dernier article des
labiaux ferrugineux. Le bord antérieur du corselet n'est
non seulement pas échancré, mais il avance plutót un
peu en arc de cercle sur le haut du col, avec une trés-
légère sinuosité prés des angles antérieurs qui sont très-
arrondis; les côtés le sont aussi assez dans leur première
moitié, puis ils se dirigent en ligne droite un peu oblique-
ment vers la base, avec laquelle ils forment un angle un
peu oblus, nullement arrondi au sommet. La base est cou-
pée carrément; le dessus est très-lisse, la ligne médiane
est fine, bien marquée, elle atteint la base, mais s'arréte
assez loin du bord antérieur. Les élytres sont environ
de moitié plus longues que larges; il n'y a pas de dent
humérale, le sommet de l'épaule est arrondi, ainsi que
la base des côtés; quand on regarde l'insecte de côté,
on remarque que la suture reste recliligne jusque vers
les trois-quarts, puis qu'elle descend assez rapidement en
décrivant une assez forte courbe jusqu'à l'extrémité; la
première strie se prolonge jusqu'a la base sans dévier
de la ligne droite, à côté de la base de la 2-e il y a un
— 381 —
gros point ombiliqué; les intervalles sont lisses, un peu
convexes, surtout la partie postérieure du 7-e; les deux
externes ne sont pas plus étroits que les autres, le bord
postérieur de l'ourlet basal s'étend depuis l'épaule jusqu'à
la base de la 3-e strie, le rebord latéral est fin. Je ne
connais que l'individu, probablement femelle, que M. le
marquis Doria a rapporté de son voyage à Bornéo (Sar-
rawack), et qui appartient au musée de Génes.
ee
МАТЕРАЛЫ ДЛЯ ФАУНЫ ПОЛУЖЕСТКОКРЫЛЫХЪ POC-
СИ И СОСЪДНИХЪ CTPAHD.
DB. Яковлева.
Iv:
Новые вилы Acanthosoma Curt.
Въ европейской Фаун$ единственнымъ предетавителемъ
этого рода служить Acanthosoma haemorrhoidalis Lin.,
имъфющ обширное reorpaemueckoe распространене; онъ
встр$чается`по всей Европ, кром$ степныхъ безл5еныхъ
мфетъ, ga КавказЪ, въ cbsepuoii [lepcin и по всей Cn-
бири, до береговъ Японскаго моря. Не смотря на такое
pacupocrpaHenie, видъ этотъ очень устойчивъ въ CBOMX'b
признакахъ и вовсе не имфетъ сколько нибудь 3aMbT-
ныхъ разновидностей; даже въ величин$ и OKPACKS онъ
не представляетъ рЪзкихъ отклоненй, столь обыкновен-
HbIXb y многихъ полужесткокрылыхъ. Тфмъ неожидан-
. He появлене HA дальнемъ востокЪ многихъ новыхъ,
самостоятельныхъ видовъ Acanthosoma, отличающихся
между собою, главнымъ образомъ, устройствомъ поло-
выхъ органовъ самцовъ, тогда какъ у самокъ эти орга-
ны вовсе He представляютъ уклоненй отъ общаго типа.
— 386 —
Разница между мужскими и женскими недфлимыми, поч-
ти неощутительная у А. haemorrhoidalis, проявляется
у амурскихъ видовъ даже въ строенш HOTS и въ OTHO-
сительной длин суставовъ усиковъ.
Получивъ въ послфднЪе время н5сколько видовъ Асап-
thosoma изъ приамурскихъ странъ я предлагаю въ на-
стоящей замфтк$ описаве шести видовъ, самостоятель-
ность которыхъ не подлежитъ сомнфню, и существен-
ные отличительные признаки которыхъ видны изъ при-
лагаемой при семъ таблицы:
1. 4. Hinterschienen am Grunde erweitert, zusam-
mengedrückt und gekrümmt. Seitenstück des Genital-
apparales lanes)... Е
1. d. Hinterschienen von gewóhnlicher Form. .
2. d. Seitenstück des Genitalapparates sehr lang,
säbelförmig, glatt, reicht weiter nach hinten als die
Membran. Schulterecke stumpf, abgerundet, ohne Aus-
schnitt von hinten. Fühlerwurzel kaum kürzer als Glied
2. Connexivum einfarbig. . . А. labiduroides п. sp.
2. d. Seitenstück des Genitalapparates lang, breit,
zungenförmig, von innen dicht und langbehaart, die
Membran wenig überragend. Schulterecke stumpf, ab-
gerundet, von hinten tief ausgeschnitten. Fühlerwurzel
1", mal kürzer als Glied 2. Connexivum schwarz-
Я Ч. .... A. crassicaudum п. Sp.
3. Schulterecke kurz, stumpf, abgerundet.
3. Schulterecke mehr oder weniger stark und spitz
vorstehend. d. ^; . PME. RENE
4. d. Seitenstück des Genitalapparates sehr lang,
sübelfórmig, die Membran weit überragend, am Ende
22.
3.
— 387 —
von innen dicht behaart. Fühlerwurzel 1‘ mal kür-
zer als Glied 2. Connexivum schwarzgefleckt.
А. forficula п. sp.
4. 4. Seitenstück des Genitalapparates kurz, die
Membran nicht oder kaum überragend.
ec
5. d. Seitenstück des Genitalapparates breit, die
Membran wenig überragend, Oberrand bogenfürmig
ausgeschnitten, mit stumpfem, schwarzen zahnfórmigem
Vorsprung in der Mitte, Unterrand fast gerade, mit
stumpfem schwarzen Zahn am Grunde. Connexivum
schwarzgefleckt. . . . . À. denticaudum n. sp.
5. d. Seitenstück des Genitalapparates kurz, die
Membran nicht überragend, ohne zahnfórmigem Vor-
sprung, Oberrand gerade, Unterrand fein ausgeschnit-
ten in der Mitte. Connexivum einfarbig.
А. haemorrhoidalis Winn.
6. Schulterecke des Pronotum spitz, vorwärts ge-
richtet. Brustplatte niedrig, oben gerade, nicht an den
Vorderrand der Vorderbrust reichend.
A. spinicollis n. sp.
6. Schulterecke des Pronotum lang, stumpfspitzig,
ruckwarts gerichtet. Brustplatte hoch, bogenfürmig, an
die Mitte des Kopfes reichend. A. angulatum п. sp.
1. A. labiduroides n. sp.
Oben hellgrün, unten bleich grünlichgelb, Schul-
terecke roth. Kopf so lang als breit. Schul-
lerecke stumpf, abgerundet, ohne Ausschnitt
von hinten. Brustplatte hoch, bogenformig, nur
an den Vorderrand der Vorderbrust reichend.
d. Fühlerwurzel kaum kürzer als Glied 2.
— 388 —
Seitenstück des Genitalapparates roth. sehr lang,
säbelfürmig, glatt, die Membran weit überra-
send. Connexivum einfarbig. Hinterschienen am
Grunde erweitert, zusammengedrückt und ge-
krämmt. L. mit Genitalapp. — 17 mm., ohne
Genitalapp. — 13 mm., lat. — 8 mm.
9. Körper breit. Fühlerwurzel viel kürzer
als Glied 2, fast so lang als 3. Hinterschienen
von gewöhnlicher Form. №. 16 mm., lat. 7'/,
mm. — Amour: Raddowka; —, Wladiwostok.
Сверху свЪтлозеленаго цвФта; голова и передняя часть
переднеспинки желтоватыя, плечевые углы яркокрасные;
снизу все туловище бл$днаго зеленоватожелтаго цв$та,
такъ же какъ ноги и хоботокъ. Голова небольшая, оди-
наково развитая какъ въ длину, такъ п въ ширину, вся
покрыта поперечными морщинками, между которыми
раскидано HÉCKOIPKO мелкихъ, черныхъ точекъ. Перед-
неспинка почти такой же Формы какъ у А. haemor-
rhoidalis п хотя также грубо пунктирована, но точки
пунктира гораздо pbixe; красный плечевой уголъ COBep- |
шенно гладкй, маловыдающся, тупой и довольно ши-
poko округленный. Перепонка полупрозрачная, слегка
буроватая. Снизу туловище гладкое, только грудь пок-
рыта довольно слабымъ, безцв®тнымъ пунктиромъ. Пла-
стинчатый отростокъ среднегруди очень высок, дуго-
образной Формы, съ переднимъь концомъ широкоокруг-
леннымъ и достигающимь передняго края передне-
груди. Брюшной шипъ сильный, достигающий почти
переднегруди.
d. Туловище довольно широкое. Усики roHkie, длин-
ные; первый суставъ ихъ HSCKOADKO короче головы и едва
короче втораго сустава, который почти въ два раза длин-
— 389 —
ute третьяго и равенъ четвертому; HOCIbAHI равенъ пер-
вому. Перепонка значительно длиннЪе брюшка. Пятое
кольцо брюшка снизу весьма глубоко вырЪзанное -и на.
внЪшнихъ углахъ тупо округленное, съ буроватокраснымъ
краемъ. Боковые генитальные отростки краснаго upbra,
вытягиваются въ BAAS очень длинныхъ, нЪсколько искрив-
ленныхъ, узкихъ пластинокъ, напоминающих брюшные
отростки у Labidura u Forficula; у основан!я они трех-
угольны, а ближе къ концу постепенно утончаются. Копу-
лятивный анпаратъ состоитъ изъ двухъ тонкихъ, довольно
сближенныхъ и передъ концомъ изогнутыхъ отростковъ
чернаго цвфта, представляющихъ BMBCTS Форму лиры; по
сторонамъ копулятивныхъ отростковъ, на внутреннемъ
краю боковыхъ саблевидныхъ придатковъ, помфщается по
одному длинному зубцу чернаго цвфта. Connexivum съ
прямоугольными небольшими зубчиками, одноцв$тный,
безъ черныхъ пятенъ, лишь съ тонкими черными поло-
сками въ MbcTaXb соприкосновеня брюшныхъ колецъ.
Ноги первыхъ двухъ паръ обыкновенной Формы, голени
же послфдней пары въ основной своей половин$ сильно
сплющены и разширены въ пластинку, углубленную Cb
внутренней стороны и HECKOABKO изогнутую во внутрь.
Ju. e» отростками 17 мм., безъ отростковъ — 13 ww.,
ширина въ плечахъ 8 мм.
Ф Туловище широкое. Первый суставъ усиковъ го-
раздо короче головы и почти равенъ третьему; четвер-
тый и пятый одинаковой длины и каждый изъ HUXP
въ отдЪльности едва короче втораго, который на одну
треть длиннфе перваго. Плечевые углы менЪе ярко окра-
шены чфмъ y df. Перепонки едва длиннфе брюшка.
Connexivum съ острыми зубчиками и небольшими чер-
ными пятнами въ мфстахъ соединен! A брюшныхъ колецъ.
Bubnmiii уголъ пятаго брюшнаго кольца заостренный.
— 390 —
Генитальный аппаратъ такой же Формы какъ у Q A.
haemorrhoidalis. Ноги обыкновенной Формы Дл. 16 mm.
mmp.—7 '/, MM.
Paggoska на Awypb a Владивостокъ.
2. À. crassicaudum n. sp.
Oben hellbräunlichgelb, stellenweise röthlich;
Oberseite grob schwarzpunctirt und fein roth
gesprenkelt; Unterseite hleich röthlichgelb. Kopf
etwas länger als breit. Brustplatte hoch, bogen-
förmig, nur an den Vorderrand der Vorderbrust
reichend. |
$. Fühlerwurzel 1'/, mal kürzer als Glied
2. Schulterecke bleich, róthlich, stumpf, von
hinten tief ausgeschnitten. Seitenstück des
Genitalapparates roth, breit, zungenförmig, die
Membran wenig überragend, von innen dicht
langbehaart. Connexivum schwarzgefleckt; Hin-
terschienbeine am Grunde zusammengedrückt,
erweitert und gekrümmt. L. 16'/ mm., lat.
ТУ, mm.
2. Körper mehr bräunlich. Schulterecke
stumpf, fast ohne Ausschnitt von hinten, schwärz-
lich. Fühlerwurzel etwas kürzer als Glied 2.
Hinterschienbeine von gewöhnlicher Form. L.
15'/, mm., lat. 8 mm. — Wladiwostok.
babano6yposarosRedTbrii; голова, передняя часть перед-
неспинки и щитокъ красноватые; поверхность покрыта
сильнымъ, чернымъ пунктиромъ и мелкими красноваты-
ми пятнышками, отъ которыхъ обпий цвфтъ нас$кома-
ro принимаетъ сильный розоватый оттфнокъ. Нижняя
сторона, также какъ и ноги, блфдныя, желтоваторозо-
— 391 —
выя. Голова н$фсколько Gombe развита въ длину, чфмъ
въ ширину, съ поперечными морщинками, между кото-
рыми разбросано нфсколько мелкихъ черныхъ точекъ.
Усики буроватые, къ основаню свфтлЪе. Плечевые углы
мало выдающиеся, спереди округленные. Connexivum съ
большими черными пятнами въ заднихъ углахъ сегмен-
товъ. Пластинчатый отростокъ среднегруди высоки,
правильной дугообразной Формы, концомъ CBOHM'b дости-
гающ головы.
4. Туловище съ Oorbe яркимъ красноватымъ от-
TEHKOMB, особенно голова, щитокъ и ноги. Усики длин-
ные, первый суставъ ихъ короче головы и равенъ пя-
тому, второй на одну треть длиннЪе перваго, едва длин-
ube четвертаго и почти на половину длиннЪе третьяго;
четвертый нЪсколько длиннфе пятаго. Плечевые углы
свЪтлые, красноватые, съ боковъ округленные, а сзади
съ глубокой вырЪзкой, образующей надъ основнымъ
краемъ надкрыльевъ довольно большой зубець; y OCHOB-
ныхъ угловъ щитка задн! край переднеспинки образу-
етъ другой, боле сильный, пластинчатый отростокъ,
плотно лежащий на clavus. Connexivum съ тупыми зуб-
чиками; пятое брюшное кольцо снизу весьма глубоко
вырфзано и на внфшнемъ koumb округленное, одноцв$т-
ное. Боковыя генитальныя пластинки красноватыя, очень
широк!я, языковидной Формы, расходяпияся въ сторону
подъ острымъ угломъ; эти пластинки изнутри нЪсколько
BOTHyTH, снаружи выпуклы, безъ ребра и на KOHIE
широко округлены; концы эти выдаются изъ-подъ пе-
репонки, Cb боковъ ея, HO не превышаютъ ее длиною;
по внутренному (верхнему) краю, а также съ внутренной
стороны пластинокъ расположены Bb BUYS густыхъ ще-
TOKb, MATKle, длинные, желтоватые волоса, между KOTO-
рыми, передъ самымъ концомъ пластинокъ, ближе къ
№ 2. 1880. 26
=. gates
верхнему краю, помфщается довольно большой дугооб-
разный отростокъ, блестящаго чернаго цвЪта, въ BUS
плоскаго зубца. Копулятивные отростки плосве, широ-
Kie, рыжеватые, на концахъ черные и загнутые книзу.
Голени задней пары въ ‘основной половин сплюснутыя,
съ внутренной поверхностью слабо углубленною почти до
конца голени, у основан!я разширенныя и HbCKOJIbKO изо-
гнутыя. Дл. 16*/, м., шерина 7'/, мм.
Ф. Туловище сверху боле темное, буроватое, съ чер-
новатымъ концомъ плечевыхъ угловъ. Первый суставъ
усиковъ короче головы, равенъ пятому и HbCKOJIbKO ко-
роче втораго, который равенъ четвертому и на одну
треть длиннЪе третьяго. Плечевой уголъ сзади почти
прямой, безъ выемки; пластинчатые отростки KOPOTKIE
и лежатъ He на ClAVUS, a прикрываютъ основные углы
щитка. Connexivum съ краями острозубчатыми, такъ
же какъ и углы пятаго брюшнаго кольца. Генитальный
аппаратъ простой, такой же Формы какъ у.самки А.
haemorrhoidalis. Голени задней пары ногъ обыкновенной
Формы. Дл. 15%, м., ширина 8 мм.
Лва экземпляра изъ окрестностей Владивостока.
А. forficula n. sp.
7. Hellgrün; Unterseite bleich grünlichgelb.
Kopf länger als breit. Fühlerwurzel etwa °/,
von Glied 2; Schulterecke kurz, stumpfabge-
rundet, grünliehgelb. Connexivum schwarzge-
fleckt. Seitenstück des Genitalapparats sehr lang,
säbelförmig, die Membran weit überragend, am
Ende von innen dicht behaart. L. mit Geni-
talapparat 16 mm., ohne Genitalapparat 11 mm.,
lat 6'/, mm. — 9 unbekannt. — Wladiwostok.
2.999. —
Cebriosexenaro цвЪта, голова, передняя часть перед-
неспинки, хоботокъ, ноги и все туловище снизу зелено-
ватожелтаго цвЪта. Голова небольшая, замфтно болЪе
развитая въ длину чЪмъ въ ширину, покрытая попереч-
ными морщинками, безъ черныхъ точекъ. Переднеспин-
ка очень рЪзко и довольно слабо пунктирована; плече-
вые углы маловыдающеся, тупые, округленные, зелено-
ватожелтаго цвЪта, ограниченные съ внутренней сто-
роны группой очень мелкихъ, HO густорасположенныхъ
черныхъ точекъ. Щитокъ пунктированъ грубЪе осталь-
ной поверхности. Надкрылья равномфрно пунктированы
по всей поверхности. Перепонка полупрозрачная, слег-
ка буроватая. Туловище снизу почти гладкое, только
переднегрудь покрыта довольно глубокими безцвфтными
точками. Пластинчатый отростокъ среднегруди высок!й,
дугообразный, достигающий до передняго края передне-
труди. Брюшной nmm сильный, достигающий до перед-
няго края среднегруди.
d. Туловище продолговатой Формы. Усики длинные,
блфдные, первые два сустава ихъ желтоватые, послЪд-
Hie буроватые; вершина перваго сустава съ чернымъ уз-
KUM KOIBIOM; первый суставъ на половину короче голо-
вы и на одну треть короче BTOparo, третй почти равенъ
первому; четвертый нЪсколько короче втораго и на чет-
верть длиннЪе послЪфдняго. Перепонка гораздо длиннЪе
брюшка. Пятое кольцо брюшка снизу глубоко выр%за-
HO и на вншнихъ углахъ тупо округлено. Боковые
генитальные отростки краснаго цвЪта, вытянутые въ ви-
AS очень длинныхъ, узкихъ пластинокъ, саблевидной
Формы; верхняя сторона ихъ выпуклая, а внутренняя
вогнутая и передъ концомъ имфетъ густую щетку до-
вольно длинныхъ, желтоватыхъ волосковъ. Чернаго зуб-
ца у основан!я генитальныхъ отростковъ HbTB. Копуля-
26”
— 994 —
тивный аппаратъ состоитъ изъ двухъ отростковъ изо-
гнутыхъ по средин$, на вершинф$ косо обрЪзанныхъ
и загнутыхъ книзу крючкомъ; крючекъ этотъ чернаго
цвЪта, весь же аппаратъ желтоватый. Connexivum съ
небольшими зубчиками, съ черными, широкими, попереч-
ными полосами въ мфстахъ соприкосновеня брюшныхъ
колецъ. Ноги scbxs паръ обыкновенной Формы. Дл. съ
брюшными отростками 16 мм., безъ нихъ 11 мм., шири-
на въ плечахъ 6'/, MM.
Q неизвЪетна.
Олинъ экземпляръ изъ окрестностей Владивостока.
A. denticaudum n. sp.
4. Bleich bräunlichgelb; Unterseite graugelb-
lich. Fühlerwurzel etwa */, von Glied 2. Schul-
terecke hellgelblich, kurz, stumpf, von hinten
fein bogenfürmig ausgeschnitten. Connexivum
schwarzgefleckt. Seitenstück des Genitalap-
parats breit, die Membran wenig überragend.
Oberrand tief ausgeschnitlen, mit stumpfem
schwarzen Zahnformigem Vorsprung in der
Mitte, Unterrand fast gerade, mit stumpfem,
schwarzem Zahn am Grunde. L. 13 mm., lat.
7‘/, mm. — 9 unbekannt. — Amour: Nikolsk.
БлЪдный, буроватозеленый, покрытый крупнымъ чер-
нымъ пунктиромъ; снизу сЪроватожелтый, гладк!й; лишь
переднегрудь пунктирована крупными безцвЪтными точ-
ками. Голова съ поперечными морщинками и нЪскольки-
ми черными, мелкими точками. Усика блЪдные, поел$д-
Hie суставы буроватые. Плечевые углы маловыдающе-
ся, съ слабой дугообразной выемкой назади, отчего они
кажутся нфсколько приостренными, желтоватаго цвФта.
«Aou:
Connexivum съ черными пятнами въ MbCTaX'b соприко-
сновешя брюшныхъ сегментовъ. Пластинчатый отро-
CTOKS среднегруди высок, дугообразный, нЪсколько He-
достигающ передняго края переднегруди.
d. Усики длинные; первый суставъ ихъ HbCKOJbKO
короче головы и на четверть короче втораго сустава,
который нЪсколько длиннфе четвертаго и на одну треть
длиннфе третьяго. Connexivum съ острыми, прямоуголь-
ными зубчиками. Пятое брюшное кольцо снизу глубоко
BbIPb3aHO, съ округленными концами на внфшнихъ уг-
лахъ. Боковыя генитальныя пластинки трехугольной Фор-
мы, концами своими HBCKOJDKO выдающ!яся изъ подъ
надкрыльевъ; BepxHlii край ихъ дугообразно BbrpbaaH
передъ вершиной, нижнй же край почти прямой, HO
слегка выгнутый по срединЪ. Внутренняя сторона от-
ростковъ вогнутая и покрыта густыми щетками желто-
ватыхъ волосковъ, расположенныхъ ближе къ верхнему
краю, посрединф котораго, y OCHOBAHIA выемки нахо-
дится черный, блестящий, тупой зубецъ; другой такой-
же зубецъ помфщается у OCHOBAHIA отростковъ, близь
нижняго ихъ края. Самые отростки желтоватаго цвЪ-
Ta, съ буроватой вершиной, Ha конц$ тупо округленной.
Копулятивный аппаратъ состоитъ изъ двухъ широкихъ
отростковъ, которые къ концу сближаются и сильно
съуживаются, образуя острый крючекъ загнутый книзу;
крючекъ этотъ чернаго цвЪта, остальной же аппаратъ
желтоватый. Задняя пара голеней у основаня едва
сплюснута съ внутренней стороны. Дл. 13 мм., шир.
7'/, MM.
Самка неизвЪстна.
Одинъ экземпляръ изъ окрестностей Никольска, на
Амурз.
— 396 —
А. spinicollis n. sp.
9. Graulichgrün, stellenweise róthlich. Kopf
etwas länger als breit, Fühlerwurzel kaum kür-
zer als Glied 2; Schulterecke stark, spitz, vor-
warts gerichtet, roth, die Spitze schwarz. Brust-
platte niedrig, oben gerade, nicht an den Vor-
derrand der Vorderbrust reichend. L. 15 mm.,
lat. 8‘, mm. — Ч unbekannt. — Amour:
Raddowka.
©. Туловище довольно узкое, сверху сЪроватозеле-
Haro цвЪта, съ краснобурыми полосами; снизу блЪдна-
ro зеленоватожелтаго цвфта. Голова нЪсколько боле
развитая Bb длину, чЪмъ въ ширину; усики буроватые,
первый суставъ свЪтлфе прочихъ и короче головы, BTO-
рой HECKOIBKO его длиннфе и равенъ четвертому, тре-
Tiii Ha одну треть короче втораго п равенъ пятому. Перед-
неспинка Bb задней своей части широкая, съ плечевыми
углами вытянутыми въ острый зубецъ, обращенный ост-
piews кпереди; боковой край переднеспинки впереди
прямой, a къ плечевымъ угламъ дугообразно вырЪзан-
ный; центръ переднеспинки зеленаго цвЪта, переднй
же и задний края ея красноватобурые; плечевые углы
красные y OCHOBAHIS, къ вершанЪ черные. Шитокъ зе-
ленаго цвФта, съ гладкимъ, бЪловатымъ остреемъ. На-
ружный край надкрыльевъ зеленаго цвЪта, внутренний
же, также какъ и Clavus, красноватобурый. Перепонка
бурая, едва длиннфе брюшка. Connexivum съ острыми
зубчиками; задне углы посл$днихъ двухъ сегментовъ и
самые зубчики чернаго цвЪта. Ha пятомъ кольц® брюш-
ка снизу помфщаются посрединф два красныхъ пятна.
Брюшной mau достигаеть до половины среднегруди,
пластинчатый отростокъ которой низюй, прямой, спере-
— 397 —
ди округленный и He достигаюний передняго края пе-
реднегруди. Ноги обыкновенной Формы и однообразнаго
блЪднаго грязноватожелтаго цвфта. Дл. 15'/, мм., шир.
'/, мм. (въ плечахъ) и 6 мм. (въ брюшк$). Самецъ
неизвъстенъ.
Олдинъ экземпляръ изъ Раддовки на AMvpé.
Ур
А. angulatum n. sp.
c?. Bräunlichgrün, stellenweise röthlich. Kopf
schmal, länger als breit. Fühler schwarz,
Fühlerwurzel fast so lang als Glied 2. Schul-
terecke breit, stark, stumpfspitzig, rückwärts
gerichtet, ganz schwarz. Connexivum einfar-
big. Genitalapparat dem von A. haemorrhoidalis
ähnlich. Brustplatte hoch, bogenförmig, an
die Mitte des Kopfes reichend. Г. 13'/, mm.,
lat. 8 mm. — 2 unbekannt. — Amour: Sre-
tensk.
d. Туловище довольно узкое, сверху зеленоватобу-
poe, wbcrawH съ краснымъ оттфнкомъ, снизу желтова-
тооранжеваго цвЪта. Голова узкая, болфе развитая въ
длину, wbwb въ ширину; усики черные, первый суставъ
снизу и основаше втораго блЪднобуроватые. Первый
суставъ равенъ длиною головЪ, второй едва его длин-
ube, трет на треть короче втораго, четвертый и пя-
тый равной длины и HbCKOIPKO короче втораго. Перед-
неспинка съ широкими плечевыми углами, вытянутыми
въ длинный отростокъ, образующий тупой зубецъ, обра-
щенный вершиной сзади. Боковой край переднеспинки
передъ плечевыми углами полого выр$занъ; плечевой
отростокъ сзади вырЪзанъ дугообразно. Переднеспинка
почти вся красноватаго цвЪта, который особенно раз-
— 398 —
BUTS въ задней ея части; плечевой отростокъ какъ свер-
ху, такъ и снизу черный. Перепонка бурая, выдающая-
ся далЪе короткихъ генитальныхъ отростковъ, ии$ющихъ
такую же Форму, какъ у А. haemorrhoidalis. Connexivum
съ острыми зубчиками, безъ пятенъ; пятый сегментъ брю-
шка Cb внфшнимъ угломъ почти прямо обр$заннымъ.
Брюшной шипъ достигаетъ задней трети переднегруди.
Пластинчатый отростокъ среднегруди высок, дугооб-
разный, съ округленнымъ концомъ напереди, достигаю-
щимъ почти до половины головы снизу. Ноги обыкно-
венной Формы. Самка неизв$стна. Дл. 13'/, MM. шир.
BB плечахъ 8 MM., въ брюшк$ 6 MM.
Одинъ экземиляръ изъ окрестностей Cpbrencka, на
Amypt.
CORRESPONDANCE,
Lettres adressées à Mr. le Vice-Président de la Société.
Lenkoran, 30 Juli 1880.
— — — — Ueber meine entomologischen Sammelerfolge ei-
nigermassen ausführlich zu berichten, wäre wohl mein Wunsch
gewesen; allein es hat das auch seine Sehwierigkeiten. Beim
Sammeln selbst nimmt man sich selten die Zeit, die Thier-
chen genauer anzusehen; man sucht eben soviel als móglich
in die Flaschen zu bekommen, die nàhere Untersuchung und
genaue Feststellung der Arten einer späteren Zeit vorbehal-
tend. So kommt es, dass man, selbst der Gattung nach, fast
vergisst, was man speciell an diesen oder jenen Orten ge-
funden. Indess will ich es doch versuchen, Ihnen in groben
Sirichen' ein Bild der hiesigen entomologischen Verhältnisse
zu zeichnen.
Am 24 November vorigen Jahres (1879) kamen wir hier
an und waren entzückt darüber, die Wiesen und Felder im
herrlichsten Grün prangen zu sehen; in allen Gärten blühten
die Rosen und die Ricinus-Staude mit ihren üppigen breiten
Blättern machte fast einen tropischen Eindruck. Das Wetter
war schön, ruhige Luft und warmer Sonnenschein. Da diese
Zeit vorzüglich der Jagd auf die hier überwinternden Vógel
gewidmet war, so machte ich erst am 7 December den
— 400 —
ersten schüchternen Versuch, mich in unseren nach über-
winternden Insekten, in erster Linie natürlich Käfern, umzu-
sehen. Das erste, was mir als Beute zufiel, war Ctenistes
palpalis, eine Bryaxis und ein Lathridius. In den nächsten
Tagen nahm ich das Sieb zur Hand und hatte die Genug-
thuung, eine recht ansehnliche Erndte an Kleinkáfern und
Hemipteren zu machen. Ausser den vorgenannten Arten fan-
den sich jetzt noch Cryptohypnus sp? zahlreich, Cnoplosto-
mus globulicornis, 2 Arten Bythinus, Bryaxis, Pselaphus,
Euplectus, Staphylinen, Lathridier und. Cryptophagen. — Das
Alles war sehr viel versprechend für gróssere Ausflüge, die
ich auch bald unternahm. An den sogenannten «Мог»
Süsswasserstrandseen, die sich hier im Tieflande zwischen
dem Dünendamm und dem Fusse des Gebirges ausbreiten und
die zu dieser Jahreszeit sehr viel Wasser enthalten, lagen
einige alte Weidenstämme, zur Hälfte vom Wasser bedeckt.
Der morsche Mulm und die lose Rinde waren der Zufluchts-
ort einer Menge von Insekten und Schnecken geworden.
Panagaeus crux major, ein schóner grüner Stomis, eine Po-
donta etc. waren nicht selten, am häufigsten aber, ja geradezu
in unzählbarer Anzahl ein Paederus sp? Aber auch noch an-
dere Carabiciden (Feronia), Slaphylinen (Oxytelus, Lathro-
bium) fanden sich vor. Am Besten aber fiel meine Beute
aus, als ich das Laub um einen Weidenstamm herum unter-
suchte. Obwohl an Arten nicht gerade mannigfaltig, war
doch die Zahl der Individuen eine grosse. Anthiciden, Hal-
licen, kleine Carabiciden, viele Slaphylinen, darunter mehrere
Stenus-Árten, Bryaxis, Ctenistes, Euplectus etc. Der vorer-
wähnte Paederus aber wurde geradezu unangenehm háufig.
Später dehnte ich meine Ausflüge bis in die nächsten Wäl-
der aus, die vorzüglich aus Parottia persica und Quercus
laurifolia bestehen. Die erstere Baumart lieferte mir gar
nichts, nicht jetzt und nicht später; umsomehr aber die
Eichen. Vorzüglich waren es auch diesmal wieder Pselaphi-
den verschiedener Gattungen, die mir zur Beute fielen.
— 401 —
Am 27 Januar 1880 fand ich im Mulm eines alten Stam-
mes den ersten Carabus Bohemanni. Bei eifrigem Nachsuchen
fand ich noch mehrere während des Winters, mit Eintritt
des Frühjahrs aber war es mir unmóglich, auch nur ein
Stück im Freien, d. В. unter Stämmen oder Steinen, anzu-
ireffen. |
Am 5 Februar bemerkte ich die erste Honigbiene, welche
sich munter auf den Rosen unseres Gartens tummelte.
Macroglossa stellatarum war fast den ganzen Winter hin-
durch lebendig. Die günstigste Sammelzeit fiel für mich in
die Zeit von Anfang Februar bis Ende März. Der April ver-
regnete fast vollständig, alle Wege waren grundlos und die
Walder des Tieflandes waren in Sümpfe verwandelt, in denen
man nur bis an die Knie herumwaten konnte. Jetzt waren
jedoch erhéhtere wasserfreie Stellen im Walde, besonders
um alte Stócke herum, die besten Fundstellen, nicht nur für
viele Rindenthiere, sondern auch für Pselaphiden und Scid-
maenen etc. Unter Laub fanden sich Laenen, Mycelina, Cara-
biden, ein schóner grosser Tomoderus und verschiedene an-
dere. Auffallend ist mir der grosse Unterschied im Leben
der Insekten, wie es Menetries seinerzeit sah und beschreibt
und wie ich es jetzt fand. All die Arten, die er als sehr
häufig in der Umgebung von Lenkoran aufführt, sind von
mir oft kaum gesehen worden. (Onthophagus viridis z. В., -
um nur einen Fall von vielen hervorzuheben, habe ich nur
ein einzigesmal am 7 April in einigen Exemplaren in Pferde-
mist angetroffen und seitdem nie wieder, und doch sollte er
nach M. den ganzen Sommer über ausserordentlich haufig
sein.
Mit Eintritt des Mai wurde es wärmer und trockener und
mit jedem Tage wurde auch meine Ausbeute spärlicher.
Oftmals war so erstaunlich wenig anzutreffen, dass man sich
diese Armuth gar nicht erklàren konnte. Nichts auf Blattern,
nichts auf Blüthen, vorausgesetzt dass diese letzteren vor-
handen waren, nichts unter Steinen oder Laub. Nur der
— 402 —
blühende Crataegus lieferte hie und da еше bessere Art,
elwa einen Clytus oder Purpuricenus. Alte Zàune, sonst die
ergiebigsten Fundstellen für die seltensten Arten, ergaben
absolut gar nichts.
Unter solchen Umstánden konnte meines Bleibens im Tief-
lande nicht länger sein. Am 3 Juni ritt ich in's Gebirge
und machte den ersten Halt in dem Dorfe Lirik. Es liegt
noch im Waldgebiete. Ein 10tägiger Aufenthalt daselbst be-
lehrte mich aber, dass aueh hier das Insektenleben ein sehr
eingeschränktes ist. Zwar fanden sich einige sehr gute, auch
neue Arten, aber alles in áusserst beschránkter Anzahl. In-
leressant ist das Vorkommen von Carabus Ibericus oder einer
ihm sehr nahe stehenden Form. Car. Calleyi fand ich nur
in einigen Exemplaren. Am ergiebigsten war hier das Ab-
klopfen der blühenden Crataegus-Strauche. — Von Lirik
ging ich nach Rasano, einem Dorfe nahe der persischen
Grenze. Es liegt ausserhalb dem Waldgebiete, in einer
Gegend, deren Charakter mit jenem des persischen Hoch-
plateaus übereinstimmt. Kahle dürre Hügel, felsige Berge,
mit Wüstenpflanzen spärlich bedeckt. Auf dem Sande läuft
Tentyria sesserula und Pimelia capito nebst einigen kleineren
Tenebrionen. Die Aussicht war nicht eben günstig für mich,
bis ich unter einem Steine eine Lasius-Art entdeckte und
damit die Hoffnung gewann, den seltenen Paussus turcicus
zu finden, was sich auch wirklich bestätigte. Ausser P. tur-
cicus erhielt ich noch andere Ameisengäste, darunter Chen-
nium Prometheus, einen Batrisus, verschiedene Catopiden
und sehr zahlreich Colnocera formicaria. Auf dem Rückwege
von hier nach Lenkoran nahm ich noch einen kurzen Aufent-
halt in den Dórfern Weri und Hamarat. Erwähnenswerth ist
vielleicht, dass ich an dem letzteren Orte meine erste Pa-
randra caspica unter der Rinde einer alten feucht liegenden
Eiche antraf. Zurückgekehrt nach Lenkoran traf ich nur eine
schreckliche Hitze und Trockenheit an. Das einzige, was ich
unter solchen Umstánden machen konnte, war, dass ich mir
— 103 —
des Abends zwei schóne Cicindela-Arten vom Meeresstrande
holte, wo dieselben nicht selten sind.
Jetzt bin ich eben wieder zurückgekehrt von einem länge-
ren Aufenthalte in den Vorbergen, der hauptsächlich der
Auffindung von Parandra galt. Es ist mir auch wirklich ge-
glückt, dieses seltene und schóne Insekt aufzufinden. Sie
lebt nur im Mulm und unter der Rinde von Eichen, aus
denen man jedes einzelne Stück mit dem Beilchen heraus-
hauen muss. Sie schwärmt wohl auch des Abends nach
Sonnenuntergang, doch sehr vereinzelt und geht nicht weit;
ihr Flug ist leise und unhórbar.
Die Hitze und die Trockenheit sind noch immer andauernd,
und es ist nicht zu erwarten, dass vor Eintritt der herbst-
lichen Regen die Aussiehten besser würden. Jetzt halten sehr
viele Insekten, die an Feuchtigkeit und kühlere Temperatur
gebunden sind, ihre Sommerruhe ab, wie ich das übrigens
auch bei den Schnecken zu beobachten Gelegenheit hatte.
Allerdings giebt es auch eine grosse Zahl solcher, die gerade
Hitze und Sonnenschein lieben und diese tummeln sich da-
für um so lebhafter herum; indess gehóren diese meist zu
solehen Klassen, die mich nicht unmittelbar interessiren.
Doch kann man nicht sagen, dass auch diese sehr häufig
auftráten.
Schliesslich erlaube ich mir, Sie zu bitten, die etwa schon
erschienenen oder bald zu erscheinenden Bande des Bulle-
tins nicht mehr hierher nach Lenkoran zu schicken, sondern
damit zu warten, bis ich Ihnen meine Rückkehr nach Tiflis
angezeigt haben werde, was wahrscheinlich September oder
Oktober geschehen wird.
Hans Leder.
— 404 —
Sarepta, 9 August 1880.
— — Ich bin nun wieder glücklich von meiner weiten
zehn-wóchentlichen Reise heimgekehrt. Zuerst fuhr ich nach
Baku und sammelte dort über eine Woche, dann verweilte
ich 10 Tage in Derbent und fuhr dann über den Kubas
naeh Mamrasch und Kasumkent und ritt von hier nach Kabir,
dann weiter nach Kurach, oft dureh furchtbar strómendes
Wasser, wobei meine Sachen und ich selbst auf dem Pferde
nass und schmutzig. wurden, dann hoch hinauf über Blumen
und Schnee nach Gra und endlich bergab nach Achty. In
Achty blieb ich 5 Wochen und machte zuerst einen Ritt
auf den Sehalbu-Dagh, was 3 Tage in Anspruch nahm.
Nachdem die Pflanzen in 13000 Fuss Höhe getrocknet waren,
ritt ich nach dem Alachun Dagh in einem Tage, 85 Werst,
passirte dabei die Dórfer Chrüch, Sirich, Rutol, Kelet, Am-
sar, Lutschek, Tscheleschür, Michrek, Echrek. Von Echrek
musste ich den nächsten Tag noch weit auf abscheulichen
Wegen an Abgründen hin zum Alachun reiten. Echrek liegt
zwischen Schneebergen; gemiithlich war es da nicht, die
Einwohner hatten durch den letzten schrecklichen Winter _
23000 Schafe verloren. In einem Tage ritt ich auch wieder
zurück nach Achty, oft was die Pferde laufen konnten im
gestreckten Galopp, meist an reissenden Bergstrómen, an
mit Nadelwald, Eichen, Birken etc. bedeckten, wohl 5—6
Werst hohen Bergen. Den letzten Ritt machte ich nach dem
Dorfe Kurusch, zum Schach Dagh und Basardjusi und hinauf
auf die entgegengesetzte Seite des Schalbu-Dagh's. Ich habe
viele Pflanzen von dort mitgebraeht, auch wohl neue, unbe-
kannte Arten, auch reichlich Insekten gesammelt. Die Stra-
" pazen waren aber ungeheuer, nur mein langsamer «Napo-
leon L-Puls» wie der Arzt sagt, konnte dieselben ertragen;
es ist wirklich ein Wunder, dass meine Knochen ganz ge-
blieben sind. Etwas beraubt bin ich auch worden, aber doch
nicht in der Weise, wie unser Freund Christoph bei Batum,
— 405 —
wovon Sie vielleicht gehört haben. Für unser Bulletin ist
nun wieder viel zusammengekommen, was wie gewóhnlich
im Frühjahr des nachsten Jahres von mir mitgetheilt werden
wird. Unterdessen bekam ich Bulletin № 4 — 1879 und
Bulletin N° 1 — 1880. Letztere Nummer enthält meine Mit-
theilung; für deren Publikation ich bestens danke. Ich habe
jetzt sehr viel Arbeit mit den Tausenden von Pflanzen für
die Akademie und den Kaiserlichen botanischen Garten in
St. Petersburg, auf deren Bestellung ich eigentlich die weile
Reise unternahm. — — — — — ~ — — —
A. Becker.
EE
a:
=)
co
co
Sl
Is
25)
ov
=
E
БА |
Bulletin 1880. ela
D AE \
Fi PIN S Y
SY |
{ f 0 * 7
| M s ne
= N filiforitis Gor
A.septentrionalis Z.
Androsace и Retz.
Татотр.В.Бахманъ
uo
Se
an dry 5
VEN MS
VS SY, j ka
P2
174
>
A |
st LZ TE
KUH GY
Г.
Bulletin 1880 P.
а A ade E IN Ino. Deas fotu
By € 7 ДА SE N
S Rokan fi ent Z J^ X
* ^ à VETE pertum p
NOW qp os Ea RÉ eua "T
ymmo Sa NL, Oe
id E So gab 0055992, 5 0° Z
mer г stage 0 a 8000 - RNa, Yaya DER 5
? ео PRO ere mas о - av MP Cyplication Des 122
TN a ONS ooo 059 hm | NRE Hib Parse р JT i
hh e p | ora AEF, 200 0 0 5008 00007) an) C. ass Z и Ta, Contents vbt Arasıya
) » f 4 ^
a We} ob oe P 4 Pat» (eles sans necyes обрел
1 4 ZH 2000 (of neigen
| 7 f Z
| Sy e. nt
À Я LA
: y, WIR ST n étalon
X 2
y, y 7 1500 000. -
JN HE VA | № 10) see,
N ll
(И N fj}
a - ; ) FOR J
4 Yoong m
PP im. > E 4|
ИМ Ко! IM
eel Spey
р -
Ar NI
4 Ио
00
9,
06.020400
M > ^8.
QE
=
060993 бб о
VLDE nic
о о,
j9 8809055
|
voa ou eo
ar
LE
Long. de Sneonwich
BULLETIN
DE L А
SOCIÉTÉ IMPÉRIALE
DES NATURALISTES
DE MOS COU.
Tome LY.
RA ee
ANNÉE 1880.
À о 3
We
2 JA a :
Imprimé aux frais de Mr. А. I. Falz-Fein.
MOSCOU.
Imprimerie de l'Université Impériale. (M. Katkoff.)
1881. -
ACAD ‘
D 725
Dod
/ E hd
|
\ Lie = ^ F3 Y.
: On "1 cS. 7;
PIS he
DIE HESPERIINEN-GATTUNG GONIURUS Hub.
und ihre Arten
yon
Cari Plótz in Greifswald.
Ausgezeichnet durch die Verlängerung der Hinterflügel
auf Rippe 1°, in einen schmalen Schwanz, der in der
langsten Form so lang wie dieser Flügel selbst ist, in
der kürzesten einen schmalen Stumpf bildet.—Fühler et-
wa '/, so lang wie die Vorderflügel, mit lang-eifórmiger
mit hakig umgebogener Endborste versehener Kolbe. Pal-
pen stark und dicht behaart mit kurzem konischen End-
gliede. Vorderflügel beim 4 in der Regel mit sehr schma-
lem Vorderrandsumschlag, Rippe 2 entspringt näher an der
Wurzel als an R. 3. Die Mittelzelle hat °/, ihrer Länge
und ist dem Saum parallel geschlossen. In den Hinter-
flügeln fehlt Rippe 5. Die Vorderschienen haben Blattchen,
die hintern 2 Paare starker Sporne. America.
А. Kein weisses Querband auf der Unterseite der НЯ.
a. Hfl. unten nicht weiss gesäumt.
©. Leib und Flügelwurzeln sind grau, braun
oder grün behaart.
Ne 3. 1880. 1
be ee
-—. Haben die Vfl. weissliche oder glashelle
| Flecken, so ist der in Zelle 3 ganz zwi-
schen den der Mittelzelle und den der
Z. 2 eingeschoben, mit diesen eine schma-
le Schräglinie bildend.
A. Vil. beiderseits ohne Spur von Mittel-
flecken, unten nur 1—2 feine weisse
Spitzpunkte in Z. 8 u. 9, Hfl. mit
gleichmässig sehmalem, °/, langen
Schwanz, unten mit 2 mattbraunen
Biuden, die der Mitte bis an den Vor-
derrand.—Beiderseits braungrau, am
Saum dunkler.
1. Gracilleauda Plótz.—Weymer. Länge eines Vfl. 20 mm.
Central America. - i
AA. Vfl. mit einer schmalen fast verloschenen
Mittelinie, welche oben weder den Vorder-
rand noch Z. 1 erreicht. Spitzenpunkte un-
bestándig.
x. Hf. unten mit 2 braunen Binden und
Wurzelfleck.
2. Simplicius Stoll, 1790, taf. 39, fig. 6. Plótz Hesp. pict.
taf. 1. Eurycles Latr. Enc. Meth. IX. 1823. 730.
5. 22 mm. Central America.
ss. НИ. unten mit 2 dunkeln Binden, die erste
vor, die zweite dicht hinter der Mitte und
einem Schatten vor dem Saum.
3. Pilatus Pl. Hesp. pict. t. 2. — Mus. Berol. n. 5068,
5069. 25 mm. Bahia, Surinam.
AAA, Die Mittellinie der Vfl. reicht nur vom
Vorderrand bis in die Mittelzelle. Vor der
Vue em
Spitze 2—3 helle Punkte. НИ. unten mit 2
braunen Binden und mit 2 solchen Flecken
ini 7.
a. Beide Binden der НИ. sind schmal, der
Schwanz ist gleichmássig breit, über '/,
Flugellange.
4. Procne Pl. Hesp. pict. t. 3.
Simplicius Herr. Sch. Prodr. 1869. 9: 61, var. 2.
22. mm. Brasilien.
ни. Die erste Binde der НИ. ist breit, verwaschen,
zwischen den weit getrennten Flecken in Z. 7
ist ein grauer Wisch. Schwanz gegen das Ende
verschmälert, unter '/, Länge.
5. Zagorus Pl. t. 4.—Ms. Berol. n. 5071. 20 mm. Allagra.
AAAA. Die Mittellinie reicht vom Vorderrand bis
imd oo
и. Schwanz gegen das Ende verschmälert.
6. Zalanthus Pl. t. 5.—Ms. Berol. n. 5070. 21. mm. Allagra.
ии. Schwanz bis ans Ende gleichbreit.
7. Euryeles Latr. Enc. Meth. IX. 1823. 730. 5.— Pl. t. 6.
Dorantes Hüb. Exot. I. 1805. 139. — Herr. Sch.
Prodr. p. 61. var. 3. 21 mm. Sd. Am.
==. Der Fleck in Z. 3. der Vfl. tritt — wenn er
überhaupt und eine Mittelbinde vorhanden
ist—saumwarts vor oder ist mehr oder we-
niger abgerückt; die Binde selbst ist un-
gleich, gebrochen oder in zerstreute Fle-
cken oder Punkte aufgelöst, vor der Spit-
ze sind stets Glasfleckchen oder Punkte.
1*
HN EN
A. Vfl. unter der Spitze bei Rippe 6 fast
eckig vortretend. (n. 38).
x. Der Fleck in Z. 3 steht fast gleich
weit von Binde und Saum.
v. Das Mittelband erreicht unge-
schwächt den Vorderrand. Unter-
seite braunlichweiss, braun ge-
sprenkelt. Hfl. mit brauner Binde
vor dem Saum, allmáhlig in den
langen Schwanz auslaufend. Fran-
zen weiss u. braun.
8. Elongatus v. Prittwitz i. 1.—Pl. t. 8. 20 mm. Brasilien.
vv. Das Mittelband ist gegen den Vorderrand ver-
loschen. Unterseite bräunlichgrau, braun ge-
sprenkelt.
o. Hfl. oben ohne Áuszeichnung, unten mit
breiter brauner Mittelbinde. Franzen hell
u. dunkelbraun.
$. Die Mittelbinde der НИ. ist dunkel ge-
füllt, der Schwanz deutlich abgesetzt,
breit,
9. Nicasius Pl. t. 1. 19 mm. Brasil.
ss. Die Mittelbinde der Hfl.ist grósstentheils mit
der helleren Grundfarbe gefüllt. Die Hfl. lau-
fen allmählig in den fast ebenso langen
Schwanz aus.
10. Undulatus Hew. Descript. 1867. p. 4 n. 4. — Exot.
Butterfl. 1875. f. 16.—Herr. Sch. Prodr. 1869.
р. 63 n. 15.—Pl. t. 10. 22 mm. Cuba.
“
A ol
oo. НИ. oben beim Z mit einem fächerförmigen
Haarbusch nächst der Wurzel, unten wellig
braun gestreift. Franzen wie die Flügel grau-
braun.
11. Stylites Herr. Sch. Prodr. 1869 p. 63 n. 16.—Pl. t.
11. 20 mm. Brasil.
xu. Der Fleck in Z. 3 steht der Binde viel näher
als dem Saum, ist sehr klein oder fehlt. Das
Mittelband ist gegen den Vorderrand: ver-
schmálert und reicht nicht in Z. 1. Vor der
Spitze der Vfl. stehen 3 helle Fleckchen schrág
untereinander.
12. Decurtatus Herr. Sch. Prodr. 1869. р. 62 n. 13.— PI.
t. 12. 21—23 mm. Sd. Amer.
AA. Vfl. unter der Spitze sanft gerundet, gemein-
formig.
1. НИ. unten mit gleichfórmigen dunkeln
Querbinden u. Saum.
v. Die 3 hellen Spitzflecken der Vfl. sind
nicht gross.
©. НИ. unten ohne weissen Fleck beim
Hinterwinkel. Auch in Z. 1 der Vfl.
kein weisser Fleck. Franzen einfach.
$. Das Mittelband der Vfl. reicht bis
an den Vorderrand.
Der Fleck in Z. 3 der Vfl. fehlt,
der in Z. 2 ist sehr klein, der
Punkt in Z. 7 ist auswarts ge-
rückt.
13.
15.
16.
11.
aa b
Decussata Ménétr. Cat. Ms. Petrop. 1855. t. 5 f. 2.—
PI. t. 13. 22 mm. Haiti.
. Der Fleck in Z. 3 ist sehr klein, etwas von
der Binde ab, die 3 Spitzfleckchen stehn über-
- einander.
. Octomaculata Sepp. Surin. Vlind. II. 1850. t. 58.—Pl.
t. 14. 22 mm. Surinam.
-» Der Fleck in Z.3 ist ein wenig in die Binde
eingeschoben, die Spitzfleckchen stehn überein-
ander.
Asine New. Descript. 1867 p.5 n. 6.—Pl. t. 15. 21—
22 mm. Nicaragua.
ss. Das Mittelband der Vfl. reicht nicht an den
Vorderrand, besteht nur aus den beiden Fle-
cken in der Mittelz. und in Z. 2, der klei-
nere Fl. in Z. 3 steht genähert, vor der Spitze 4
Fleckchen übereinander. Die ВИ. laufen spitz
in den Schwanz aus.
Cecuius Herr. Sch. Prodr. 1869. p. 62 n. ap.
|. 16. Androgeus у. Pritt. i. 1. 21 mm. Rio.
oo. Hfl. unten beim Hinterwinkel mit weissem
Fleck.
& Z. 1 der Vfl. ungefleckt. Die НИ. laufen.
ganz allmáhlig in den Schwanz aus, ihre
Franzen sind weiss. Leib grün.
Auginus New. Descr. 1867. p. 6 n. 7.—Exot. Butt.
187. f. 13.—Pl. t. 17. 16 mm. Surinam.
ss. Z. 1 der Vfl. mit kleinem weissen Fleck. Der
lange Schwanz der НИ. ist vor dem Ende ver-
verbreitert. Franzen grau. Leib so wie die
Flügel graubraun.
EN Fn
18. Flammula Herr. Sch. Prodr. 1869. 62. 5.—Pl. 1. 18.
91 mm. Süd. Amer.
vv. Die hellen Spitzflecken sind ungewöhnlich
gross, der Fleck in Z. 3 ist in die Binde
eingeschoben. Die НИ. laufen allmählig in
den Schwanz aus.
o. Die Mittelbinde erreicht den Vorderrand ,
nicht. Vor der Spitze 4 nach vorne an
Grösse abnehmende Glasfleckchen über-
einander. Schwanz lang, gebogen, am En-
de fast breiter.
19. Caunus Herr. Sch Prodr. 1869 p. 62 п. 4—PI. t. 19.
‚Lindora Вай. Tr. ent. Soc. 1870. р. 491.—Lep.
exot. 1871. t. 25 f. 1. 21 mm. Süd. Am.
oo. Die Mittelbinde reicht bis zum Vorderrand,
auch in Z. 1, & u. 5 sind kleinere Glas-
flecken.
20. Hirtius Butt. Tr. ent. Soc. 1870. p. 491.—Lep. exot.
1871. t. 25 f. 3.—Pl. t. 20. 20 mm. Venez.
т. НИ. unten meist veilbraun mit gezackten oder
zerrissenen dunkleren Binden.
v. Der Fleck in Z. 3 ist halb in das schrä-
ge, einwürts fast lineare, von Z. 1 bis
zum Vorderrand reichende Mittelband ein-
geschoben. Vor der Spitze 3 Fleckchen
übereinander. Hfl. sehr gestreckt mit un-
ter '/, so langem Schwanz, unten mit brau-
nem Mittelfleck, dahinter einer Binde und
einem keilfürmigen von Z. 1°—Z. 3,
schmutziggelben schwach gezahnten Fran-
zen.
La =
21. Procerus Pl. t. 21. — Ms. Berol. n. 5082. 23 mm.
Parà.
vv. Der Fleck in Z.3 steht vom Mittelfleck ent-
ferni, doch dicht an dem der Z. 2. Das Mit-
telband reicht, auswärts stufenfórmig, von
Z. 1 bis zum Vorderrand, der erste Spitz-
fleck, in Z. 6, ist vorgerückt. Hfl. mit über
'/ so langem gleichbreiten Schwanz, unten
mit einer braunen Mittelbinde und einer sol-
chen auf */,. Franzen der НИ. fast rein weiss,
schwach gezahnt.
22. Aelius Pl. i.—Ms. Berol. 22 mm. Para.
vvv. Der Fleck in Z. 3 ist von den Binden-
flecken entfernt, oft ansehnlich gross, doch
auch sehr klein, linienförmig, oder getheilt,
zuweilen ganz verloschen.
o. НИ. kurzgeschwanzt.—Glasflecke klein
oder fehlend.
s. Die Glasflecke in Z.2, 3 und der
Mitte sind getheilt; in 7.1 ein Punkt,
vor der Spitze drei schrág: überein-
ander. Hfl. nur mit einem Schwanz-
stummel.
23. Athesis Hew. Descr. 1867. p. 8 в. 11. — Exot. 1875.
f. 17.—PI. t. 23. (Cenis).
Cenis Herr. Sch. c. I. 22 mm. Columbien.
ss. In Z. 3 nur eine feine Querlinie, in der Mit-
telzelle 1 Punkt, vor der Spitze 3, der erste
in Z. 6 vorgerückt, sonst oben einfach braun.
Hfl. kurz.
ek RO cal
24. Retractus Pl. t. 24. 20 mm. Laguayra.
oo. НИ. langgeschwänzt. In Z. 1 der Vfl. fast im-
mer ein gegen den Hinterwinkel gerichteter
Glasfleck.
$. Leib und Flügelwurzeln sind oben braun
behaart.
In Z. 4 u. 5 der Vil. ist kein Glasfleck,
die Mittelflecken sind zerstreut u. ziem-
lich klein.
x. Hfl. unten mit 2 Querbinden.
: Beide Querbinden sind gleich breit.
25. Santiago Luc. Ram. d. la Sagra Hist. Cuba VII. 1856.
623. — Herr. Sch. Prodr. 1869. р. 63 п. 17. —
ре ae
Cariosa Herr. Sch. Corresy. XVI. 1862. 623. 20
mm. Cuba.
Die äussere Querbinde der Hfl. ist sehr schmal.
26. Larius Pl. t. 26.
Corydon Butl. Tr. ent. Soc. 1870. p. 492.
Coridon Butl. Бер. exot. 1871. t. 25 f. 2. 24 mm.
Cuba.
xx. Hfl. unten mit braunem Saum, einer Quer-
binde, einem länglichen Flecken neben der
Mitte u. 9 runden Flecken an der Wurzel.
27. Velinus Pl. t. 27.—Ms. Berol. n. 5102, 5103. 22 mm.
Bahia.
. In Z. 4 der Vfl. ist ein Glaspunkt—der zuwei-
len auch fehlt.
x. In Z.1 der Vfl. nur ein — gewóhnlicher—
— |
Glasfleck. Das Mittelband der УЙ. ist ein-
wärts linear, auswärts stufig, bis in die
Mittelz. schmal. Die Binden der НЙ. sind
zerrissen.
28. Amisus Hew. Descr. 1867. p. 5 n. 5. — Exot. 1875.
f. 10.—Pl. t. 28. 23 mm. Süd. Am. Das Mittelband
der Vfl. ist vóllig zerrissen. Die Hfl. sind nicht
gestreckt, der gleichbreite Schwanz ist über //,
so lang, die Binden der Unterseite sind stark
zackig.—Die Oberseite hat einen grünlichen An-
flug.
29. Dorantes Stell. 1790. t. 39 f. 9.—Pl. t. 29.
Eurycles Latr. Enc. Meth. IX. 1823. p. 730 n. 5 pt.
Protillus Herr. Sch. Prodr. 1869. p. 63 n. 19. 23
mm. Surinam. |
xx. Der Glasfleck in Z. 1 der Vfl. steht unter
dem der Z.2, springt nicht auswärts vor
und hat noch einen Punkt wurzelwärts un-
ter sich. Die Mittelbinde ist ziemlich linear.
Unten ist der Hinterrand der Vfl. breit weiss-
lich, die äussere Binde ist ziemlich gleich-
mássig wellig.
30. Galbula Hpf. i. L.—Pl. t. 30. 23 mm. Brasil.
.. Auch in Z. 4 u. 5 sind Glaspunkte,—Letzte-
rer zuweilen fehlend.
x. Das Mittelband der Vfl. ist bei Rippe 3
weit getrennt, der vordere Theil steht ge-
zen die Mitte des Vorderrandes, der hin-
tere ist saumwärts gerückt. Die Hfl. sind
unten auf der Saumhälfte fast würfelig hell
und dunkelbraun fleckig.
aus M gan
31. Aminius Hew. Descr. 1867. p. 4 n. 3. — Exot. 1875
f. 14.—Pl. t. 31. 25 mm. Brasil.
xx. Das Mittelband der Vfl. ist bis auf den Fleck
in Z. 1 zusammenhängend, sehr schräge, da
es beim ersten Drittheil an denselben stüsst.
Die Hfl. sind unten marmorartig hell und
dunkelbraun gewässert, vor dem Saum mit
lichterem Schleier.
39. Kefersteinii Pl. t. 32. 23 mm. Caracas.
ss. Leib und Flügelwurzeln sind oben glänzend
grün, НИ. gestreckt, mit an Breite abnehmen-
dem Schwanz, unten mit 3—4, zuweilen zu-
sammenhingenden, braunen Flecken auf der
Wurzelhälfte, einer solchen Binde und solchem,
von Rippe 4 ab heller werdenden, Saum.
Vfl. nur in Z. 3, in der Mittelzelle, an der
Mitte des Vorderrandes u. vor der Spitze
mit Spuren der Glasflecke.
33. Proteoides Pl. t. 33. 22 mm. Nd. America.
. Ziemlich grosse; mit den Ecken zusammen-
stossende Glasflecke von Z. 1 bis zum Vorder-
rand, bilden die Mittelbinde, davon entfernt
steht in Z. 3 ein viereckiger, oft auch in Z. 5
u. 6 kleinere, dann in Z. 7 ein vorgerückter
u. in Z. 8 u. 9 zwei längliche Fleckchen über-
einander.
34. Proteus L.—Cr. 260. D. F.—etc.—Pl. i. 34, 35. 22—
25 mm. America.
mi. НИ. unten veilgrau mit grossem, rhombischen,
auswärts gezackten braunen Mittelfleck, in
ix в
der Mitte desselben und an der äussern Gren-
ze in Z. 1° mit weissen Mündchen. Obersei-
te dunkelbraun, Leib und Flügelwurzeln glän-
zend grün, die Mittelbinde der Vfl. wie bei
Proteus, doch mit grüsseren Glasflecken, der
Fleck in Z. 3 mehr genähert, von Z. 4 — 8
bilden kleinere Flecken ein zusammenhängen-
des, geschwungenes Band:vor der Spitze. НИ.
mit schmalem zierlichen Schwanz.
35. Platowii Pl. Nachtr. 23 mm.
un. Vfl. unten am Vorderrande vor der Spitze
mit scharfausgeprägtem dunkelbraunen Drei-
eck. Hfl. unten hell und dunkel marmorirt,
gewässert und gefleckt, der Schwanz ist
fast von Lànge der Flügel und gleichmässig
breit.—Glasfl. gross und gelb.
у. Vfl. unter der Spitze sanft gerundet.
Schwanz der Hfl. mit gleichbreitem Ende.
o. Der Fleck in der Mittelz. ist grösser
als der in Z. 2, dieser stósst mit dem
der Z. 3 an den Ecken fast zusam-
men. Hfl unten grauróthlich, auf
der Wurzelhälfte mit braunen, ein-
wärts verwischten, auswärts durch
eine weisse Zikzaklinie begrenzten
Flecken, auf der Saumhälfte mit 2
braunen Kappenlinien die erste nach
innen weiss begrenzt, zwischen der
zweiten u. dem Saum ist der Grund
aschgrau. Oberseite mattbraun, Leib
u. Flügelwurzeln grünlich angeflogen.
— 13 —
36. Ixion Hpf.—Ms. Berol. n. 5106, 5107, 5112.—Pl. t.
36. 26 mm. Centr. Am.
o0. Die Flecken in Z. 1 u. 3 stehen von denen
der Z. 2 entfernt. Hfl. unten braun gewólkt,
durch die Mitte zieht vom Vorderrande bis
an Rippe 1° am Hinterwinkel breiter wer-
dend u. dort gespalten, ein ungleiches mat-
teres, an den Rändern weisslich gesäumtes
Band. Oberseite braun. (n. 51).
37. Catillus Cram. 1782. 360. F, G. Latr. — H. Sch. —
Plt Ad
Tarchon Hub. Exot. IL. t. 358.
Longicauda Sepp. Surin. IL 1850. t. 90. 24 mm.
Süd. Am.
vv. УП. unter der Spitze bei Pl. 6 fast eckig vor-
tretend. Schwanz der НИ. am Ende ein we-
nig ausgebreitet. Der Fleck in Z. 3 der Vfl.
steht von denen der Mitte entfernt. Hfl. un-
ten braun, gegen den Vorderrand grau ge-
wölkt, gegen den Innenrand mit grossem
weisslichen Wisch, in welchem von Rippe 1
aus zwei eckige dunkelbraune Flecken ragen.
38. Zilpa Butl. Lep. exot. 1870 t. 40 f. 2.—PI. t. 38. 26
mm. Honduras.
OQ. Leib und Flügelwurzein sind oben okergelb
behaart.
—. Oberseite heilbraun, die Mittelbinde be-
steht aus 2 grossen, saumwarts ausge-
schniltenen Glasflecken in der Mittelzelle
und in Z. 2, und 2 kleinen in Z. 1 und
am Vorderrande, der Fleck in Z. 3 stösst
ETT Me
an den der Z.2; vor der Spitze 3 Punk-
te in schräger Linie, der in Z. 6 vor-
zerückt. Alle Flecken sind rostgelb. Der
Schwanz ist lang.
39. Jethira Butl. Tr. ent. Soc. 1870 p. 492.—Exot. t. 25
i. 4. 24 mm. Peru.
——. Oberseite dunkelbraun. Die Flecken der Mit-
telbinde sind getrennt; entfernt davon steht
ein Fleck in Z. 3 und weiter ein Punkt in
Z. 4, dann einer in Z. 6 und 2 weiter zu-
rück. in Z. 7 u. 8, alle sind glashell und
blassgelb. Hfl. unten veilgrau, rothbraun u.
schwarz gewölkt, vor dem Saum vom Hin-
terwinkel bis В. 6, steht ein weisser, un-
gleich breiter, zackiger bindenartiger Fleck.
Der Schwanz ist nicht ‘/, so lang wie die
Flügel.
40. Aleaeus Hew. Descr. 1867. p. 2 n. 1. — Exot. 1875.
f. 9. — Pl. t. 40. 27 mm. Centr. Am. 6. Hfl. —
mindestens unten— weiss gesäumt.
©. Schwanz der НЙ. nicht weiss.
—. Der Glasfleck in Z. 3 der Vfl. ist ganz in
die fast grade, ziemlich breite Mittelbinde
eingeschoben, der ziemlich grosse Fleck in
7.1 ist nicht gegen den Hinterwinkel vor-
gerückt, in Z. 4 — 9 Punkte, von denen
der erste gesondert, die andern fast grade
über einander stehen. НЯ. mit schmalem,
über */, so langen Schwanz, oben mit weis-
sen Saumflecken, unten mit weissem Saum
u. braunen Fleckenbinden.
zu MIS. um
41. Evenus Ménétr. Cat. Ms. Petrop. L.1858. p. 97. t. 15
f. 1.—Pl. t. 41. 21 mm. Bras.
-- --. Der Fleck der Z. 3 der Vfl. ist linear, schräg
und nàhert sich mit seiner innern Ecke je-
nem der Z. 3. Die Mittelbinde ist schmal u.
sehr schráge, sie reicht von Z. 1 zum Vor-
derrand. Hfl. auf der Unterseite mit wenig
deutlichen Fleckenbinden.
A. Saum der НИ. unten vor den braun-
erauen Franzen schmal weiss. Schwanz
über '/, solang. Vfl. mit 4 Glaspunkten
vor der Spitze, der in Z. 6 vorgerücki.
42. Carmelita Herr. Sch. Prodr. 1869. p. 68 п. 8. — PI.
t. 7. 20 —29 mm. Brasil. |
AA. Ein sehr schmaler Saum u. die Franzen der
НВ. sind beiderseits weiss. Schwanz sehr
kurz. In den Vfl. bilden die Glasfleckchen
der Spitze von Z. 5 — 9 ein lineares schrä-
ges Band, woran ein schmales Fleckchen in
Z. Е winkelig hängt.
43. Trebia Móschl. Verh. z. b. Ges. Wien 1878. p. 203
n. 1. Pl. Nachtr. 23 mm. Columb.
QO. Schwanz der НЙ. zum Theil oder ganz
Weiss.
—. Der Fleck in Z. 3 der Vfl. ist linear, schrág
und nähert sich mit seiner innern Ecke
jenem der Z.3. Die Mitielbinde reicht
von Z. 1 zum Vorderrande. Vor der Spitze
3 Glaspunkte. Rücken u. Flügeiwurzel sind
grun behaart.
— 16 —
A. Binde der Vfl. weniger schmal, etwas
winklie, der Glaspunkt in Z. 6 wenig
vorgerückt. Der schmale zierliche
Schwanz u. ein breiter Saum der НЯ.
sind weiss, oben bis R. 6, unten bis
zum Vorderrande.
44. Chalco Hib. Zutr. 1823. f. 313, 314.—Н. Sch.—PI.
t. 44.
Agesilaus Swains. Zool. 1833. t. 48 f. 1. 23 mm.
Brasil.
AA. Binde der Vfl. linear, in Z. 1 sehr fein. Die
3 Spitzpunkte stehen schräg über einander.
Das Ende des kurzen, etwas breiten Schwan-
zes und von dort ein schmaler Saum der
Hfl. bis zum Vorderrande sind weiss.
45. Herophilus Pl. t. 43.— Ms. Berol. n. 5177. 22 mm. Rio.
—--. Der Fleck in Z. 3 fehlt—meistens—.Das Mit-
telband ist sehr schmal, ein wenig gebro-
chen, zuweilen fast verschwunden. Vor der
Spitze 2 — 3 verloschene Punkte. Hfl. mit
kurzem weissen Schwanz und unten brei-
terem, oben gegen den Vorderrand sich
verlierendem weissen Saum.
A. Hfl. schmal u. gestreckt, der weisse Saum
wird von Rippe 1 ab grade begrenzt
und verliert sich oben bei В. 6 in die
weissen Franzen. Vfl. unten am Innen-
rande breit grau.
46. Doryssus Swains. Zool. 1833. p. 48 f. 2.—Pl. t. 42.
Orion Drury III. 1782. t. 17 f. 3, &?
И
Brachyus Hüb. Verz. 1816 р. 104 п. 1103.
Brachius Hüb. Zutr. 1839. п. 609, 610. 21 mm.
Brasil.
AA. НИ. breit, kurz, der weisse Saum wird zak-
kig begrenzt und geht, nachdem er sich oben
bei Rippe 3 jäh verschmälert, bei В. 4 in
die weissen Franzen über. Vfl. unten mit
dunkelem Innenrand.
47. Nivosus Weymer i. l.—P;. Nacht.
Doryssus Herr. Sch. Prodr. 1869. p. 62 п. 9.
21—22 mm. Blumenau.
=. Der Fleck in Z. 3 ist weit von der oben
den Vorderrand nicht erreichenden Mittei-
binde entfernt, der Glasfleck in Z. 1 ist
nicht gegen den Hinterwinkel vorgerück:, '
in Z. 4, 7 u. 8 je ein Glaspunkt. Hfl. mit
mittellangem plumpen Schwanz, welcher so-
wie ein breiter Saum weiss ist, dieser ist
unten zackig begrenzi, bis zum Vorder-
rand reichend vad dort róthlich bestaubt,
oben ist er von В. 1—6 bogenförmig, doch
nicht scharf, abgeschniiten. Unterseite der
Vfl., bis auf den weisslichen Innenrand,
und das Wurzei ?/, der Hfl. hell und dun-
kel braunróthlich gemischt, schwarzgrau
besprengt und geflecki.
48. Orion Fabr. Mant. Il. 1787. p. 85 n. 774. etc. — PI.
|. 45. 22 mm. Süd. Am.
b. Ein weisses Querband auf der Unterseite der Hfl.
in fast einfach dunklerem Grunde.
a Das Querband zieht in gleichmässiger gerin-
Je 3. 1880. 2
— |
ser Entfernung vom Saum vom Hinterwinkel
zum Vorderrand. Der Schwanz ist etwas ge-
krümmt und so wie der schwach gezahnte
Saum auswärts weiss befranzt. Der Fleck in Z.
3 der Vfl. ist in die Mittelbinde eingekeilt.
©. Ausser der ziemlich graden, den Vorder-
rand nicht erreichenden Mittelbinde führen
die Vfl. keinen Glasfleck, ihr Saum tritt
auf В. 5 wenig vor. Das Band der НИ. ist
etwas breit, gelblichweiss.
49. TE Cram. 1782. t. 366. H. IL—4ete.—Pl. t. 51.
24 mm. Surinam.
ФО. Vor der Spitze stehen 3 grössere Glasfle-
cken in Z. £— 6 und 3 kleinere in Z.
1—9 in einem Winkel, das in der Mitte et-
was abgesetzte Mittelband reicht an den
Vorderrand. Das Band der НЯ. ist schmal
und trübe, der Schwanz fast von Flügel-
länge.
30. Harpagus Felder Nov. Exp. 1867. t. 70 f. 11, 2. —
| Н. Sch.—Pl. t. 50. 26 mm. Bogota.
b. Das weisse Band der НЯ. ist vom Saume ziem-
lich entfernt und zieht vom Vorderrand mehr
oder weniger schräg zum Hinterwinkel. Der
Fleck in Z. 3 der Vfl. steht mehr oder weni-
ger von der Mittelbinde ab, die Spitzflecken
sind sehr schráge gestellt.
©. Das Band der НИ. zieht von der Mitte des
Vorderrandes linear, sehr schräg zum Hin-
terwinkel, dort breiter werdend. Der gleich-
breite Schwanz hat die Länge des Flügels.
LL po, ae
Die Glasflecken der Vfl. sind gelblich, die
zerrissene Mittelbinde erreicht den Vorder-
rand nicht, der Fleck in Z. 3 ist viereckig,
gross, unten am Vorderrande vor der Spit-
ze steht ein braunes Dreieck.
51. Albofasciatus Hew. Descr. 1867. p. 9 n. 9. — Exot.
f. 15.—Pl. t. 46. 26 mm. Centr. Am.
OO. Das Band der НЯ. zieht vom Vorderrand
hinter dessen Mitte gegen den Hinterwinkel.
--. НВ. mit langem—über ‘/, Flügellänge—
und breitem Schwanz.
A. Das zerrissene Mittelband der Vfl.
reicht an den Vorderrand, der Fleck
in Z. 3 ist entfernt, viereckig, 3
Spitzflecke sind einander vorgerückt.
Das Band der НЯ. zieht von ?/, des
Vorderrandes, linear, fast gleichweit
vom Saum hin.
52. Albistria Pl. — Ms. Berol. n. 5191. — PI. t. 47. 22
mm. Rio.
AA. Das Mittelband der Vfl. erreicht den Vor-
derrand nicht, der Fleck in Z. 3 ist schmal,
entfernt, vor der Spitze stehen die Fleck-
chen in Z. 7 u. 8 über einander, der in Z.
6 vorgerückt. Das Band der Hfl. ist etwas
schrüge, linear. j
53. Cholus Kaden i. |. —Pl. t. 48. 18 mm. Sd. Am.
- —. НЯ. mit mittellangem Schwanz.—Unter ‘/,
Flügellänge.
9*
BS yy
A. Das Band der НИ. ist saumwärts ver-
waschen, es steht ziemlich entfernt vom
Saum, vor welchem noch ein brauner
Schatten hinzieht. Die Binde der Vfl.
ist zerrissen u. erreicht den Vorderrand
nicht, der schmale Fleck in Z. 3 nähert
sich mit seiner innern Ecke jenem der
Z. 2. Vor der Spitze stehen die Fleck-
chen in Z. 7 — 9 schief über einander,
auswárte daran hängt winkelig der li-
neare Fl. in Z. 6.
54. Metophis Latr. Enc. IX. 1823. p. 729. n. 2.—Bsd.—
H. Sch.—Pl. t. 49. 20 mm. Bras.
AA. Das Band der НИ. ist saumwärts scharf be-
grenzt, es zieht sich von ?/, des Vorderran-
des, kaum merklich geschwungen zum Hin-
terwinkel, der Schwanz ist mehr oder we-
niger schmal. Die Flecken der Vfl.-binde
stehen einzeln und sind schmal, in Z. 1 ein
Punkt, zwei verloschene am Vorderrande, |
der lineare Fleck in Z. 3 steht entfernt,
die Punkte vor der Spitze in Z. 8 u. 9 ste-
hen über einander, die in 7 u. 6 vorgerückt.
55. Ganna Móschl. Verh. z. b. Ges. Wien. 1878. p. 204
2.—Pl. Nachtr. 15—19 mm. Columb.
=, НИ. mit kurzem—'/, langen—oder mit ei-
i nem Stummelschwanz. Die Mittelbinde der
Vfl. erreicht den Vorderrand, der Fleck
in Z. 3 ist etwas von ihr entfernt, vor
der Spitze stehen die beiden Punkte in
4. 8 u. 9 über einander, die in 7 u. 6
vorgerückt.
DR jour
A. Die beiden Flecken der Mittelbinde in
der Mittelz. u. in Z. 2 stossen nur mit
den bezüglichen Ecken aneinander, der
dreieckige Punkt in Z. 1 steht ent-
fernt, der Fleck in Z.3 ist linear und
steht fast grade. — Das Band der Hfl.
steht fast auf der Mitte, ist sehr schmal,
an beiden Enden scharf gespitzt und
bei Rippe 2 u. 6 saumwärts mit ei-
nem schwachen Zahn, das hintere En-
de ist weit vom Hinterwinkel entfernt.
Die Hfl. sind etwas langgezogen, der
Schwanz ist schmal.
56. Gideon PI. Nachtr. 99 mm. ?
AA. Die Binde der Vfl. hängt zusammen, ist nur
saumwärls stufig. Der Schwanz der НИ, ist
in der Regel kaum so lang wie breit.
и. Das Band der НИ. zieht vom Vorderran-
de schräge gegen den Hinterwinkel und
ist dort gestutzt, es ist in der Mille auf
einer Strecke ziemlich breit, an beiden
Enden schmäler und gegen den Saum auf
jeder Rippe mit einem feinen Zahn.—Es
kommen Exemplare mit ‘/, langem
Schwanz vor.
51. Coelus Cram. 1782. t. 343. C. D.—etc. — Pl. t. 59.
99 mm. Brasil.
zz Das Band der НИ. zieht vom Vorderrande fast
parallel mit dem Saum bis Rippe 2, macht
dann gegen den Schwanz eine Biegung und
endet in einiger Enlfernung vom Saum, sie
— 99 —
ist fast gleichmässig schmal. — Varietaten ha-
ben in den Vfl. nur die Spuren der mittlern
Glasflecke.
58. Hypozonius Hpf. i. |. — Pl. t. 53. 23 mm. Laguayra.
Von den 58 aufgeführten Arten gehóren wohl die Num-
mern 3—7, zu n. 2, Simplicius Stoll, als Varietäten, n.
24 zu 25, Santiago Luc. und n. 33 zu 34, Proteus L.
Wie es sich mit n. 46, Doryssus Sw. und 47, Nivosus
Weym. verhält, lässt sich nur bei einer grésseren Anzahl
Exemplare, als mir vorlag, mit mehr Sicherheit ent-
scheiden.
Neu für Kirby's Catalog sind ausser den Nummern 3,
4, 5, 6, 24 und 33, 16 Arten, zwei davon: n. 43 Tre-
bia Mschl. und n. 55 Ganna Mschl. inzwischen publi-
eirt. Vielleicht befinden sich unter den mir unbekannt
gebliebenen Thymelen Kirby's Arten, welche mit den
hier als neu aufgeführten identisch sind.
Für n. 26 konnte der Name Corydon oder Coridon
nicht bleiben, da dieser bereits 1775 und 1787 von Fa-
bricius für eine Hesperie verwendet wurde.
Eine Verschmelzung der Gattung Goniurus mit Goni-
юра zur Gattung Æudamus, wie sie Herrich-Schäffer
versuchte, ist vóllig unmóglich, weil alsdann gar keine
Kennzeichen hervorzuheben sind; der Flügelumschlag und
das Vorrücken des Glasflecks in Zelle 1 der Vfl. ist bei
Goniurus nicht überall zutreffend, bei Goniloba sind da-
von abweichende Arten in andere Gattungen zu versel-
zen, bei den geschwänzten Arten geht dieses aber nicht.
ZWEITER NACHTRAG
zum
«Verzeichniss der bis jelzt in der Umgegend von Jaroslav
aufgefundenen Kafer des Herrn M. von Bell»
von
N. Kokujew.
Im Anfange des Jahres 1879 hatte ich die Ehre, mei-
nen ersten «Nachtrag zum Verzeichniss der bis jetzt in
der Umgegend von Jaroslav aufgefundenen Kafer des
Herrn M. von Bell» zu voróffentlichen. *) Jetzt, da ich
noch einen Theil des vorhandenen Materials bearbeitet
habe, finde ich es móglich noch einen zweiten Nachtrag
erscheinen zu lassen, der 72 für die Jaroslavsche Fauna
neue Species enthalt.
Er ist nicht durch die Zahl der bestimmten Species
interessant, sondern dadurch, dass darin characteristische
und geographisch-characteristische Species (Ausdrücke,
welche von H. Prof. Lindemann in seiner Arbeit: «Обзоръ
*) Bulletin de la Soc. Impér. des Natural. de Moscou. 1879. № 2.
p. 218.
E pa cm
геограхическаго pacnpocrpauenis жуковъ въ Pocciii-
ской Имперш.» Труды Русскаго Энтомологическаго O6-
щества т. VI, gebraucht sind) enthalten sind.
Dass auch in unserem Gouvernement solche Species
gefunden sind, wie Amara spreta Dej., Trechus discus F.,
Pteroloma Forstroemii Gyll., Ceruchus tenebrioides F., Ste-
notrachelus aeneus Payk., Hapalus bimaculatus, L. Ditylus
laevis F., Lepyrus arcticus Gyll., Anthonomus pubescens
Payk., Obrium cantharinum L. bei dem Vorhandensein,
von schon in früheren Katalogen unserer Käfer enthal-
tenen, Cicindela hybrida var. maritima, Platynus 4-pun-
ctatus Degeer, Amara acuminata Payk., A. famelica
Zimm., Ilyobius angustior Gyll., Cercyon flavipes F.,
Otiorhynchus septentrionis Herbst, Phyllobius mus E., Hy-
lobius piceus D. G., Trogosoma depsarium L., Pachyta
cerambyciformis Schz., Lina lapponica L., Gonioctena litu-
ra F. und Prasocuris hannoverana F., ist meiner Mei-
nung nach ein sicherer Beweis, dass der grösste Theil
unseres Gouvernements, wenn nicht inmitten der nord-
russischen entomologischen Previnz, doch wenigstens im
Grenzgebiet, an der südlichen Grenze, derselben liegt.
Ich glaube, dass die nordischen Districte, z. B. die
von Poschechonie und Lübim (wo ich Pteroloma For-
stroemii gefunden habe) schon vollständig der nörd-
lichen Provinz angehóren, die südlicheren aber, z. В.
der Jaroslawsche, im Grenzgebiete liegen, ausser dem
südlichsten, dem Rostowschen, der an das Wladimirsche
Gouvernement grenzt, und dem nórdlichen Theile der
Moscowschen Provinz gehórt. in diesem letzten finden
sich schon solche Species, welche in der nórdlichen Pro-
vinz ganz sicher vollstándig fehlen, namentlich: Stomis
pumicatus Panz., Coraebus elatus L., Trichodes apiarius
m n =>
L., Cantharis visicatoria L., Clytus verbasci L., Anaesthe-
lis testacea F. und Prionus coriarius L. ”).
Aehnliche Resultate sind von Prof. Petrowsky bei der
Erforschung der Jaroslawschen Phanerogamen-Flora er-
halten worden. Es sind Pflanzen gefunden, welche das
nórdliche Gebiet characterisiren, z. B. Nardosmia frigida,
Rubus arcticus, Rubus Chamaemorus, Ranunculus Pur-
shii, Lonicera coerulea, welche im Rostowschen District
verschwinden, im Süden desselben aber erscheinen cha-
racteristische Pflanzen Mittelrusslands z. В. Pedicularis
comosa, Pyrula chlorantha, Arabis hirsuta, Saponaria -
Vaccaria, Vicia cassubica, Veronica latifolia "*). .
Bei der bekannten Abhängigkeit der Insecten von der
Pflanzenwelt, konnte man nach den Ergebnissen der Er-
orschung derselben schon im Voraus den Fund von
nordischen Käfern in unserem Gouvernement erwarten.
Wahrscheinlich werden künftige Funde dies Alles noch
bestätigen.
Ich muss noch eine Bemerkung über die auf der Wolga-
Insel oberhalb der Stadt Jaroslawl. gefundenen Species
machen, die ich für zufällig, zu uns durch die Schifffahrt
verschleppte,halte. Es sind folgende: Calosoma investiga-
tor Ш., Harpalus ferrugineus F., Stenolophus discopho-
rus Fisch., Chlorophanus salicicola Germ. und Mylacus
murinus Bohem. Es überwintern nehmlich neben die-
ser Insel stromaufwärts fahrende Flusschiffe. Auf dersel-
ben Insel wurden von Prof. Petrowsky sicher aus dem
südlichen Theil des Wolgagebiets verschleppte Pflanzen
*) Lindemann, 1. c. p. 125.
**) [Terposceriii, A. C. Очеркъ Ярославской флоры. Трулы Яро-
славскаго Статис. Комитета, вып. ТУ.
Ed EL
in Masse gefunden, namentlich: Crypsis alopecuroides,
Eragrostis pilosa und Rumex palustris.
Ich muss noch meinen innigsten Dank den Herren
Prof. Lindemann und Dr. Plason, welche die Güte hatten
eine Revision meiner Bestimmungen zu machen und den
Herren Petrowsky, Schaposchnikow, Marew und Sidiakin,
welche mir interessante Sammlungen übergaben, aus-
drücken.
Jaroslawl.
December 1879.
Carabidae.
Calosoma investigator Ill. Gewöhnlich selten, zuweilen
aber in grosser Anzahl gefunden, z. B. im Juli 1878,
auf der Wolga-Insel, unweit von Jaroslawl, wurden
in drei Excursionen an 50 Exemplare gesammelt,
alle unter Steinen, oder in Sandlóchern neben den
Wurzeln der Salix viminalis. H. Bell-hatte diese
Species irrthümlich für C. sericeum F. gehalten,
alle im Museum der Gesellschaft vorhandenen und
von ihm bestimmten Exemplare sind unzweifelhaft
C. investigator Il Schaum (Naturgeschichte der
Insecten Deutschlands p. 115) sagt, dass diese Spe-
cies «vorzugweise in Russland und in Sibirien ein-
heimische Art, kommt einzeln in Preussen vor».
Sie ist von Prof. Lindemann weder in der Mos-
cowschen Provinz, noch in der nordischen ange-
geben worden, sondern nur in der Turanschen; bis
jetzt wurde sie nicht nórdlicher als Morschansk im
Tambowschen Gouvernement gefunden. Ist sie nicht
bei uns als von dem südlichen Theile des Wolga-
gebiets verschleppt zu betrachten?
oi
Metabletus truncatellus L. Nicht selten, unter abgefal-
lenem Laube an Bäumen.
Dyschirius thoracicus Е. Nicht selten, an Bachufern.
Mai, Juni.
D. obscurus. Gyll. Selten.
D. nitidus Dej. Ziemlich selten, an den Wolgaufern.
Oodes helopioides F. Selten.
Stomis pumicatus Panz. Selten.
Ophonus puncticollis Payk. Selten.
Oph. rufibarbis F. Selten.
Oph. punctatulus Duft. Sehr selten.
Harpalus ferrugineus F. Ziemlich selten, auf sandigen
Wolgainseln, bei Tage unter Steinen oder im San-
de vergraben. Ende Juli werden Massen von todten
Exemplaren gefunden. Der Fund dieser Species in
Jaroslawl war mir ganz unerwartet, da sie in Russ-
land nur an einer Stelle gefunden war, nament-
lich in Kiew. Prof. Lindemann rechnet dieselbe zu
den für die Turansche Provinz charakteristischen.
Acupalpus consputus Duft. Selten.
Ac. dorsalis F. Selten.
Stenolophus discophorus Fisch. Noch eine Species die
für die Turansche Provinz d. В. für das östliche
Russland characteristisch. Ein Exemplar, wahrschein-
lich verschleppt, wurde von mir auf der oberen
Wolgainse! an der Wolga, Ende August gefunden.
Cyrtonotus spinipes L. Gewöhnlich.
Amara spreta Dej. Selten, characteristische Species der
nordischen Provinz.
Anchomenus (Platynus) marginatus L. Selten.
— ORO
Trechus (Blemus) micros Herbst. Selten.
T. discus F. Ist nicht von mir gefunden sondern von
H. Lindemann für Jaroslawl angegeben, characte-
ristische Species der nordischen Provinz.
Dytiscidae.
Rhantus aberratus: Gemm. её Har. Selten.
Silphid a e.
Silpha obscura L. Im Rostowschen District, an der Gren-
ze des Wladimirschen Gouvernements, scheint nicht
selten zu sein.
Pteroloma Forstroemi Gyll. Eine ganz nordische Spe-
cies, einem für die nordische Provinz characteri-
stischen Genus angehórend.*) Zwei Exemplaren
wurden von mir im Lübimschen District neben dem
Flüsschen Obnora am 20-sten Juli, unter Steinen,
am Ufer eines Baches mit eiskaltem Quellwasser
gefunden. Eins hatte noch nicht die vollstándige
Färbung erhalten, war also vor Kurzem aus der
Puppe hervorgekommen.
Colydida e.
Synchita juglandis F. Scheint sellen zu sein, characte-
ristische Species der nordischen Proviuz.
Byrrhida e.
Pedilophorus aeneus F. Auf Sand, sehr gemein.
*) H. Lindemann (l. c. p. 109) zählt 4 Genus zu den für die
nordische Provinz characteristischen: Trachypachys, Miscodera, Pte-
roloma und Syneta, bei uns fanden wir bis jetzt nur Pteroloma.
Bar
Lucanidae.
Ceruchus tenebrioides Е. Ein Exemplar dieser für die
nordische Provinz characteristischen Species, ist von
Hl. Sabaneiew im Rybinsk’schen District, auf Pinus
sylvestris gefunden.
Scarabaeidae.
Aphodius varians Dufi. Selten.
Aph. pusillus Herbst. Gemein.
Oxyomus porcatus Е. Ziemlich selten.
Ox. villosus Gyll. Sehr selten.
. Hoplia farinosa Г. Sehr gemein und auf verschieden-
sten Pflanzen. :
Elateridae.
Melanotus rufipes Herbst var. bicolor Е. Selten; die ty-
pische Form aber sehr gemein.
Athous subfuscus Müll. Selten.
Corymbites latus Е. Selten.
Malacodermata.
Silis ruficollis Е. Nur ein Exemplar gefunden.
Tenebrionidae.
Microzoontibiale F. Auf Sand, sehr gemein.
Tenebrio picipes Herbst. Ziemlich selten.
|. Melandryidae.
Serropalpus barbatus Schall. Sehr selten.
Stenotrachelus aeneus Payk. Eine, für die nordische
. Provinz characteristische Species; nur ein Exem-
plar gefunden.
Dircaea 4-guttata Payk. Sehr selten.
ры
Mordellidae.
Mordella fasciata F. Sehr gemein.
M. maculosa Naez. Bis jetzt nur ein Exemplar gefunden.
M. villosa Schr. Selten.
Mordellistena tateralis Oliv. Selten.
Anaspis frontalis L. var. flava L. Selten.
An. frontalis L. var. lateralis F. Etwas seltener als die
typische Form.
0edemeridae.
Ditylus laevis F. Characteristische Species der nordischen
Provinz; selten.
Curculionid a e.?)
Strophosomus obesus Marsh. Nicht sehr selten.
Chlorophanus salicicola Germ. Auf den Wolgainseln, auf
Salix viminalis sehr gemein. Eine im westlichen
Europa gemeine Species, in Russland für die Tu-
ransche Provinz characteristisch, ist daselbst in Sa-
repta, Loktewsk und Nertschinsk gefunden, scheint
der Wolga entlang bis auf unser Gouvernement
verbreitet zu sein.
Otiorhynchus raucus F. Ziemlich gemein.
Mylacus murinus Bohem. Sehr selten, eine für Tu-
ransche Provinz characteristische Species, ist im
Altai und Ssamara gefunden, wahrscheinlich bei uns
nur verschleppt.
*) Die Mehrzahl der hier angeführten Curculioniden sind von
Dr. Plason in Wien bestimmt, die von mir bestimmten sind mit ei-
nem Asteriscus notirt.
— —
*Cleonus albidus Schrank. Sehr selten.
Lepyrus arcticus Payk. Eine für die nordische Provinz
characteristische Species, ist auf den Wolgainseln,
auf Salix viminalis massenhaft gefunden.
Curculio (Hylobius) abietis L. var. pinastri Gyll. Ziem-
lich gemein.
C. fatuus Rossi. Sehr selten.
Pissodes pimi L. Gemein.
P. piniphilus Herbst. Gemein. |
“Apoderus coryli L. Die typische Form sehr selten, nur
ein Exemplar gefunden. (Nach Prof. Lindemann ist
die typische Form des Apoderus coryli in Russland
sehr selten; ein Exemplar davon wurde mir von H.
Kasansky aus Wladimir an der Kliasma gebracht.)
Rhynchites germanicus Herbst. Auf Rubus idaeus und
Fragaria vesca sehr gemein, ist diesen Pflanzen da-
durch schädlich, dass er den Blüthenstiel zerbeisst,
und seine Eier in die Blüthenknospe legt.
Anthonomus pubescens Payk. Eine für die nordische
Provinz characteristische Species, bei uns ziemlich
selten.
An. varians Payk. Ziemlich selten.
| Elleschus scanicus Payk. Nicht selten.
EU. bipunctatus L. Liemlich selten.
Cionus similis Miill. Selten.
"Cryptorrhynchus lapathi L. Auf Salix, ziemlich selten.
Cerambycidae.
Obrium cantharinum L. Eine für die nordische Provinz
characteristische Species, bis jetzt nur zwei Exem-
plare gefunden.
— H5 =
Pachyta interogationis L. Ziemlich selten.
P. interogat. var. 12-maculata Е. Ziemlich selten.
Clytus verbasci L. Ziemlich selten.
Anaesthetis testacea Е. Selten.
Ghrysomelida e.
Lina alpina Zett. Sehr gemein.
L. longicollis Suff. Sehr gemein. .
Gonioctena 5-punctata F. Sehr gemein. Die Larven sind
srün, sie leben an der Unterseite der Blatter von
Prunus Padus. Die Káfer kommen aus den Puppen
Anfang Juni.
NEUE LEPIDOPTEREN DES AMURGEBIETES
von
H. Christoph.
In den Jahren 1876 und 1877 bereiste ich dieses Land,
wo schon früher namhafte Forscher, wie Dr. Radde und
Maak interessante Ausbeute an Insekten machten. Gleich-
zeilig mit mir sammelten in diesem Gebiete Herr v. Hede-
mann, so wie auch Herr Jankowsky auf der Insel Askold,
woselbst bis zu dieser Stunde zu gleichem Zwecke auch
Herr Dórries aus Hamburg veilt. .
Unter diesen Umständen erscheint es verfrüht, jetzt
schon an eine endgiltige Bearbeitung der Lepidopteren
dieses Landes zu denken, indem inzwischen vielfach
neues Material von dorther zu erwarten ist. Deshalb
gebe ich in dieser Arbeit kein vollstindiges Verzeichniss
dessen, was ich dort beobachtet habe, sondern beschreibe
nur die neuen Arten. Wenn auch, was kaum zu ver-
meiden sein wird, manche leidige. Synonymbereicherung
nicht ausbleiben wird, so ist der Schade nicht allzu
gross, da ja die Beschreibungen einer Art von verschie- -
denen Seiten einander ergünzen und in manchen Fällen
auch corrigiren kónnen. So móge denn auch diese Publi-
kation einer beträchtlichen Reihe neuer Arten als Mate-
№ 3. 1880. 3
B ES
rial zu einer umfassenderen Arbeit über ostsibirische
Schmetterlinge dienen.
Mein hochverehrter Freund Dr. Staudinger gedenkt die
neuen Macrolepidopteren bis zu den Spannern zu be-
schreiben und hat dies wohl schon gethan. Ich folge mit
den Spannern und Microlepidopteren.
Ich schicke einige Bemerkungen über die von mir
explorirte Gegend voraus, soweil diese für vorliegenden
Zweck nólhig erscheinen, ohne auf eine eingehendere
Reiseschilderung mich einlassen zu können.
Versehen mit ausgezeichneten Empfehlungen von Seiten
Sr. Kaiserl. Hoheit dem Grossfürsten Michail Nikolaje-
wilsch reiste ich im Februar 1876 von Sarepta über
Kasan, Perm, Irkutsk und langte vor Mitte April n. St.
in Stretensk an der Schilka an. Da hier der Beginn der
Da npfschifffahrt abgewartet werden musste, so gab mir
dies Gelegenheit, hier und besonders in den Umgebungen
der benachbarten Kosakenstanitze Martagan den ersten
sammelversuch im Amurgebiete zu machen. Zu dieser
Jahreszeit konnte natürlich das Fangergebniss kein be-
sonders günstiges sein. Die Nordabhänge der Berge
waren zwar schon schneefrei, aber der Boden noch fest
gefroren. Die Vegetation war kaum aus dem Winter-
schlafe erwacht. Eine hübsche Pulsatille und ein kleines
Ornithogalum waren die einzigen Blüthen, die die kahlen
Südabhänge der nicht hohen Berge spärlich schmückten.
Auf den bewaldeten Nordabhängen hatte Rhododendron
Dauricum noch nicht seine Knospen geöffnet.
Die Umgebungen von Stretensk und Martagan mögen
gewiss in vorgerücklerer Jahreszeit für den Entomologen
nicht uninteressant sein, Das Land ist bergig und hügelig,
veschiilzle Thaleinschnitte, Wald und Gebüsch, zahlreiche
Bäche, bewaldete und kahle Abhänge, das Flussthal der
wr gu
Schilka und die darangrenzende Steppe sind gute Vor-
bedingungen für den Aufenthalt von Insekten. Jedoch
gegen die mittleren Amurgegenden muss hier der Insek-
tenreichlhum nothwendig zurücktreten, weil die Wald-
vegetation eine weitaus armere an Arten ist Hierzu tritt
aber noch ein Uebelstand, der sich hier, wie im ganzen
Amurgebieie, wo sich menschliche Niederlassungen be-
finden, geltend macht: nämlich das alljährlich sich wieder-
holende Ausbrennen der Wilder. Dieser Unfug — milder
kann ich das Verfahren nicht nennen — findet, wie es
scheint, im grössten Theile von Ostsibirien statt, denn
schon diesseits Irkutsk fährt man lange Strecken im
Walde hin, der die Spuren von Brand zeigt und zum
Theil in Folge davon abgestorben, theils im Absterben
begriffen ist. Die Einwohner zünden nämlich, nachdem
der Schnee weggethaut ist, und wiederum im Herbst
das dürre Gras an, um besseres Futter für's Vieh zu er-
zielen. Gegen ein solches landwirthschaftliches Verfahren
wäre nun nichts zu sagen, wenn die nóthige Beaufsich-
tigung eines solchen Grasbrandes stattfände, damit das
Feuer nicht den Wald erreicht und in demselben oft
10—12 Werst weit das Gestrüpp und Unterholz abbren-
nen, aber auch zugleich die Báume verletzen würde.
Nadelwälder, die besonders in den nórdlicheren Gebieten,
also in Transbaikalien und dem Hauptkamme des Jablo-
noi-Gebirges vorherrschen, werden durch diese Bründe
jedenfalls eher zerstört als Laubwaidung. Aber auch
diese kónnen auf die Dauer einem solchen barbarischen
Verfahren nicht widerstehen und siechen rettungslos da-
hin, bis sie zusammenbrechen und die Stümme durch
Fäulniss oder spälere Brände vernichtet werden. Was
für ein unschätzharer Nationalreichthum geht auf diese
Weise verloren, ganz abgesehen von dem nachtheiligen
3+
za. cus
Einflusse, den diese sinnlose Entwaldung schon jetzi in
diesen Gegenden auf den Landbau hat. Man kónnte dieses
Verfahren allenfalls noch entschuldigen, wenn es an ur-
barem Lande für den Feldbau fehlte und keine Arbeits-
kräfte vorhanden wären, um auf andere Weise den Wald
abzutreiben. Das ist aber hier gar nicht der Fall. Es ist
eben wohl nichts Anderes, als eine üble Gewohnheit, die
Niemanden, selbst nicht den lokalen Behórden, auffallt.
Ausser dem schon erwühnten Grunde für dieses Brennen
wurde mir auf meine Erkundigungen gesagt, es geschähe,
um die Muskitenplage zu beschränken. Das hat aber
auch gar keinen Erfolg, denn diese Quälgeister trifft man
in waldfreien sumpfigen Gegenden ebenso zahlreich, wie
im Walde au. Endlich meinten Andere: es sei ja Wald
genug vorhanden! — Selbstverständlich sind solche aus-
gebrannte Wälder in den ersten beiden Jahren sehr arm
an Insekten.
Bei Stretensk und Martagan besteht der Wald haupt-
sächlich aus Pinus sylvestris, Betula alba und Larix.
Populus tremula, Alnus, Salices, Pyrus baecata kommen
ebenfalls hie und da vor. Die Ausbeute an Lepidopteren
war hier eine sehr unbedeutende. Ausser einigen auch
bei uns gewöhnlichen Ueberwinterern, wie Rhod. rhamni,
Vanessa C-album, V. L-album, V. urticae, V. Jo, V.
Antiopa, Semiose: Steinkellneriana, Depress: ciniflonella,
zeigten sich Asteroscopus nubeculosus, Brephos infans
Moschl. und (einmal) Loph. Sieversi Min.
Am 15. Mai n. St. kam ich in Raddefka an. Dies ist
eine ziemlich bedeutende Kosakenstanitza am mittleren
Amur, im Gebiete des kleinen Chingan. Die Berge treten
hier zum Theil dicht an den Amur und fallen oft als
Steilwände ab. Das ganze Land ist hier bergig. Diese
Berge sind nicht hoch mit mässig steilen Abhängen, und
rau
da, wo der Brand noch nicht allzuoft gewüthet hat, mit
prächtigem Laubwalde bestanden. Er besteht vorherrschend
aus Eichen, Quercus mongolica, Linden Tilia europaea
und obcordata, Fagus, Betula alba und daurica, Alnus,
Acer in vielen Arten, Sorbus, Fraxinus mandschurica,
Carpinus cordata, Ulmus, Phellodendron amurense, Abies
sibirica, Pinus cembra. Das Unterholz bilden: Loniceren,
Prunus padus, Crataegus, Viburnum opulus und dauri-
cum, verschiedene Arten Spiraea, Cornus alba, Sambu-
cus racemosa, Syringa amurensis, Salix-Arten, Rubus
crataegifolia, Ribes rubrum. Auf Birken und anderen
Bäumen wuchert oft massenhaft Viscum album. Ferner
trifft man in den Wäldern an: Rhamnus daurica Pall.,
einige Evonymus-Arten, Berberis vulgaris, Juniperus dau-
rica Pall., Pyrus baccata, Juglans Mandschurica, Maakia
Amurensis, Vitis vinifera var. Amurensis, Rhododendron
dauricum und noch viel Anderes mehr. Die unteren Ab-
hänge sind oft mit dichtem niedrigem Haselgestrüpp be-
deckt.
Zwischen den Bergen sind die schmalen Thaler meist
sehr sumpfig mit kleinen, dem Amur zugehenden, Flüssen
und Bächen. Diese Sumpfthaler sind die Hauptbrutstatten
von stechendem Ungeziefer. Bis zu Anfang Juni wird
man im Walde nur von einer Zecke (Ixodes) heläsligt,
die in grosser Menge über den die Waldung Durchstrei-
fenden herfállt. Bald darauf beginnen 8— 10 verschiedene
Tabanusarten in ungeheurer Menge zu schwarmen. Mehr
noch, als durch ihre Stiche, belästigen sie durch ihr
brausendes unaufhörliches Gesumme, Fast zu gleicher
Zeit erscheinen ausser den Bremsen 1—5 verschiedene
Species von Simulia, deren jede ihre besondere Zeit des
Schwürmens hat, so dass zu jeder Tageszeit eine Art
sich mehr oder minder lästig macht. Oft machen sie den
Fang von Schmettertiogen fast zur Unmöglichkeit, theils
durch ihre Stiche, aber besonders deshalb, weil sie oft
in die Augen fliegen. Die eigentlichen Mücken treten in
belästigender Menge gewöhnlich erst im August auf und
dauern bis in den halben September hinein. Bis gegen
Ende Mai ist die Ausbeute an Lepidopteren in den miltle-
ren Amurgegenden keine besonders reiche. Erst vom Juni
an und bis in den halben Juli erscheint das Gros von
Schmetterlingen. Von Mitte Juli an beginnt die ziemlich
rasche Abnahme an Arten und Individuen und im Späl-
sommer und Herbst ist fast nur noch die Raupenausbeute
eine lohnende. Da im Sommer haufig starke oft tagelang
anhaltende Regengüsse stattfinden, so wird die ohnehin
nur kurze ergiebige Sammelzeit oft sehr verkürzt.
Bei meiner Ankunft in Raddefka flogen ausser gewóhn-
licheren, auch im mittleren Europa um diese Zeit vor-
kommenden Schmetterlingen Pap. o Xuthulus Brem., als
erste Generation von P. Xuthus, meist in Gesellschaft
von P. Machaon, ist aber viel schwieriger zu fangen als
dieser; ferner: Pap. Raddei (i. Gen. von P. Maakii) so-
wie Syr. maculatus Brem. und Nis. montanus Brem. An
Eichen waren damals die jungen Raupen von Sat. Yama-
mai, scwie die von Thecla Taxila Brem. und Catoc. Dula
nicht selien. Hierauf erschien Erebia tristis Brem. in den
schaltigen Bergwäldern, dann begannen Parnassier zu
‘iegen. Ich konnte es als ein besonderes Glück ansehen,
lass in der letzten Zeit um Raddefka verhältnissmässig
wenig Wald abgebrannt worden war, sonst halte ich hier
wohl wenig finden können. Ich blieb bis Mitte Juni in
haddefka und begab mich dann stromabwärts uud schlug
etwa 40 Werst unterhalb Raddefka an der Mündung des
kleinen Flusses Starikowo mein Zelt auf. Hier, fern
von Ansiedelungen, war der Wald norh wenig vom Feuer
ag ur
heimgesucht und darum auch das Insektenleben ein reiches.
sesonders masseuhaft fanden sich die mannigialtigsten
Tagschmetterlinge am Amurufer ein und sassen oft zu
BO Men, dicht gedrängt, auf dem nassen Sande, um
ihren Durst zu lóschen.. Von vielen Arten, wie z. В.
Pap. Maakii, Xuthus, fast sammtlichen Limenilis- und
Neptis-Arten, so wie auch von Arg. Sagana Doubl. zeig-
ten sich hier nur die 4, während die 9 9 sich stets im
Walde und hier meist in nicht erreichbarer Höhe auf-
hielten.
An geeignelen, d. h. warmen und windslillen Abenden,
war der Lampen- und Schniizefang recht ergiebig.
ich hielt mich im Chingangebiele bis zum 20. August
auf und reiste dann über Chabarofka den Ussuri auf-
würls, durch den vielgewundenen schmalen Sungatscha
über den Chankasee nach dem an diesem Seo gelegenen
Kamenny-Ryboiof, Da es aber hier auf den niedrigen
Hügeln, die sich längs des See's hinziehen, jetzt ganz an
Hochwald fehlt, so beschloss ich noch etwas weiter
reisen und meinen Winteraufenthalt in dem von Klein.
russen bewohnten Dorfe Nikoisk zu nehmen. Auf den
vorerwahnten Hügeln bei Kamenny-Rybolof, die mit Eichen-
sestrüpp bewachsen sind, waren 3 ge Raupen-
arlen von Cochliopoden nicht selten.
Streng genommen gehört Nikolsk nicht mehr ins Amur-
gebiet, sondern in's Gebiet des Suifün. Es ist von diesem
Flusse nur 3 Werst entfernt und liegt an zwei kleinen
unbedeutenden Flüssehen, die auf beiden Seiten von Ge-
hôlz der verschiedensten Arten umsäumt sind, in einer
weiten sumpfigen Grassteppe, die ringsum von bewalde-
ten nicht hohen Bergen umgeben ist. Ungeschädigter,.
Wald, d. В. solcher, der nicht gebrannt wird, ist erst in
einer Entfernung von elwa 20 Werst erreichbar.
— 40 —
Hier verbrachte ich den Winter und reiste im Früh-
jahr, leider gegen meine Absicht etwas verspatet, nach
Wladiwostok, wo ich eigentlich nur solange bleiben wollte,
als der Fang der interessanten Lühdorfia Putzilo Ersel.
dauern würde. Ich kam dafür leider schon zu spat dort
an. Der Schmetterling flog zwar nicht eben selten auf
den nächsten Bergen und fast in der Stadt, war aber
meist schon abgeflogen, und somit blieb mir nur übrig,
die Raupe aufzufinden und zu erziehen. Ersteres gelang
vortrefflich, indem ich die Eiablage an die Unterseite der
Blatter eines hier viel wachsenden Asarum beobachtete
und Eier und Raupen in grosser Zahl einsammelte und
sie auch glücklich bis zur Verpuppung brachte. Letzteres
misslang, indem von einer grossen Anzahl Puppen die
wenigsten den Schmetterling lieferten. Die Zucht dieser
haupe und spáter von vielen anderen hielten mich gegen
meine Absicht in Wladiwostok fest und ich musste des-
halb von dem Plane abstehen, noch andere Küstenpunkte
zu besuchen. Stórende Regenzeiten und Nebel abgerech-
net war hier übrigens die Ausbeule eine nicht unausehn-
liche. Die Waldung war hier noch mannigfaltiger als am
Amur. Dankbar gedenke ich der liebenswürdigen Auf-
nahme, die ich in Wladiwostok bei den Herren Diekmann
und Fick gefunden habe, wodurch sich mein Aufenthalt
daselbst zu einem nicht nur für meine entomologischen
Zwecke erfolereichen, sondern auch in jeder anderen
Weise hóchst angenehmen gestaltete. Die Rückreise irat
ich im September 1877 von Wladiwostok aus an und
reiste über Nagasaki, Shanghai, Hongkong, Saigon, Singa-
pore, Ceylon, Adeu, Suez, Marseille und über Deutsch-
land nach Sarepta zurück. An den genannten Halte-
platzen des Dampfschitfes ergab sich meist Gelegenheit
Insekten zu sammeln. Wenn auch diese nicht in dieser
RN |, atur
Arbeit in Betracht gezogen werden können, so möchle
ich doch gelegentlich derjenigen Arten erwähnen, die
ich bei Nagasaki und Shanghai, sowie auch im Amur-
lande gefunden halte.
Ich konnte nur 2 Jahre auf den Aufenthalt im Amur-
gebiete verwenden. Das ist aber eine viel zu kurze Zeit,
um viel mehr als einen Ueberblick der dort vorhandenen
Insektenfülle zu bekommen. Hierzu würde eine mindestens
6—10jähriger Aufenthalt nóthig sein, während welchem
der Verbleib an einer oder der anderen günstigen Loca-
lität 1—2 Jahre dauern könnte. Der grösste Theil des
Gebietes ist in entomologischer Hinsicht noch gänzlich
unbekannt, ja selbst von den längs des Amur, Ussuri
und der Seeküste gelegenen Ansiedelungen sind bis jetzt
erst die wenigsten von Entomologen besucht worden.
Meinem hochverehrten Freunde, Dr. O. Staudinger, der
mir behufs der Bearbeitung und Bestimmung der hier
beschriebenen Lepidopteren seine reiche Sammlung und
Bibliothek zur Benützung verstattete, sei hiermit bestens
für seine Freundlichkeit gedankt.
a. Geometrae.
1. Geometra dioptasaria.
Alis dentatis subfalcatis viridibus, linea submarginali
undulata, non distincta fuscescente, externe albida, anti-
cis strigula media obscura, strigis decabus, posticis una
striga, rectis.
Eine der gróssten Arten. Von der ihr nahe stehenden
G. sponsaria Brem. weicht sie in Folgendem ab: Die
Flügel sind stärker, als bei allen anderen Arten gezähnt
und die Franzen am Grunde und besonders verdickt an
den Spitzen der Zähne, braun. Ferner zeigt Sponsaria
nie eine Spur von einem dunkler grünem Mittelstriche.
Fühler gelblich, die des -7 deutlich gezahnt. Palpen
des -^ braun mit starker Behaarung; beim 9 ist das End-
glied am Grunde und an der Spitze weiss. Stirn lebhaft
grun, am vorderen Rande scharf abgeschnillen, weiss.
Beine gelblich-weiss, an den Gelenken, besonders des
vorderen Beinpaares, dunkelbraun und hier mit dicken,
kurzen Haarbüscheln. Hinterleib weissgrün.
Sämmtliche Flügel von einem schönen, lebhaften, mehr
in’s Bläuliche zieheudem Grün, als bei Sponsaria.
Vorderflügel 28 mm. lang. Der Vorderrand ist am
Grunde grün, dann bis an die Spilzé weiss, beim :7 vor
der Spitze mit Braun gemischt. Von den beiden geraden
weissen Querbinden steht die vordere fast senkrecht, die
hintere schräg; diese krümml sich unmittelbar am Verder-
rande elwas hinterwärts. Zwischen beiden Binden befindet
sich ein dunkelgrünes verdicktes Strichelchen in der Flü-
gelmitte. Die Binde der Hinterflügel verläuft in entspre-
chender Richtung mit der Aussenbinde der Vorderflügel.
Auf der Innenseite sind die Binden dunkler grün ange-
legt als wie die Flügelfarbe. Die Rippen sind weisslich. Die
weisse Wellenlinie vor dem Hinterrande aller Flügel ist
sehr undeutlich. Auf der Unterseite ist die Zeichnung die-
selbe, nur ist die Farbung weisslicher. Zwischen 6. glau-
caria Mén. und sponsaria Brem. Nur ein Paar zu Anfang
Juli bei Wladiwostok nachts bei der Lampe in einem
Hochwalde gefangen.
2. Acidalia aequifasciata.
Antennis Z-is bipectinatis. Alis cretaceis, puncto medio,
punctisque limbalibus nigris, anticis strigis duabus paral-
S
lelis arcuatis, dentatis fuscis, fuscescente-impletis lineo-
laque obsoleta fusca; posticis strigis tribus undatis obso-
lelis brunnescentibus, ciliis albis.
Dei Trigeminata Hw., von ihr jedoch hinreichend durch
ihre kreideweisse Farbe und die gleichmässig breite Quer-
binde der Vorderflügel verschieden.
Es liegen mir 4 3 4 dieses Spauners vor, die in Dr.
Staudingers Sammlung mit der Bezeichnung «Amur»
slecken, die ich jedoch dort nicht gesammell habe.
Fühler mit kurzen Kammzähnen. Palpen oberhalb dun-
kelbraun, nach unten weisslich. Schenkel der Vorderbeine
stark seitlich zusammengedrückt und, wie auch Tibien
und Tarsen, oberhalb dunkelbraun. Die mittleren Beine
haben an den Schienen ein Paar Endsporen, die hinteren
stall deren ziemlich lange weissliche Behaarung. Kopf
und Hinterleibsende gelblich-weiss, Flügel oben gelblich-
weiss, alle mit einem schwarzen Mittelpunkte. Vorder-
flugel 11 mm. Die vordere Querlinie und der Mittel-
schatten sind nur schwach angedeutet, dagegen ist die
stark gezackte und ausgebogene hintere schwarzbraune
Doppelbinde sehr scharf ausgedrückt und der Zwischen-
‚ raum grossentheils dunkei ausgefüllt. Zwischen ihr und
dem Saume ist eine braune Saumlinie.
Die Hinterflügel haben in der Mitte des Hinterrandes
eine stumpfe Ecke. Man kann zwei stark ausgezackle
braune unzusammenhängende Querlinien hinter dem
Mittelpunkte erkennen, die am deutlichsten am Innen-
rande sind. Am Saume aller Flügel stehen zwischen den
Rippen sehwarze Punkte. Die Franzen sind weiss. Auf
der Unterseite ist die Zeichnung der oberen matter, aber
deullich.
EN de
3. Acidalia plumboscriptaria.
Antennis Z-is levissime pectinatis, Q-ae setaceis. Alis
stramineis, strigis 4 latissimis inaequalibus undatis, livi-
dis, ciliis lutescentibus, livide-alternatis.
Diese kleine Art lässt sich mit keiner mir bekannten
europäischen Art vergleichen. Sie dürfte ihre systemati-
sche Stellung am geeignetsten bei Politata Hb. finden.
Fühler des 4 fein gewimpert, des 9 borstenfórmig, stroh-
gelb, oberhalb beim 9-blaugrau gefleckt. Scheitel sowie
der Thorax strohgelb. Stirn und Palpen schwarzbraun.
Beine strohgelb, Schenkel und Schienen des vorderen
Beinpaares auf der Oberseite grau gemischt. Hinterbeine
lang gespornt.
Vorderflügel 7 mm. lang, strohgelb. Die 4 gezackten
ungleich breiten Querbinden nehmen, besonders bei dem
d, den grösseren Theil der Flügelfläche ein. Sie sind
unter der Loupe besehen róthlich-grau-braun, mit einge-
streuten, licht bleifarben glänzenden Schuppen. Franzen
lichtgelb und rothgrau gescheckt. Auf der Unterseite
sind die Zeichnungen dieselben, nur blasser auf bleiche-
rem Grunde. Hinterleib grau, die Ringe gelb gesäumt.
Der Schmetterling war in feuchten Gebüschen bei
Wladiwostok in der ersten Hälfte des Juni nicht beson-
ders selten. Er setzte sich stets auf die Oberseite von
Alous- und anderen Blättern.
4. Acidalia nudaria.
Antennis pectinalis. Alis sordide ochraceis, strigis tribus
obsoletissimis ciliisque dilutioribus.
Diese fast einfarbige Art steht der A. nitidata H. S.
am nächsten, ist aber kleiner, durch die dunklere
бе
schmutzig ochergelbe Färbung und die sehr schwachen,
nicht wellenfórmigen Querlinien verschieden.
Die Fühler der mir vorliegenden 3 4 4 sind fein kamm-
zahnig und, sowie Schenkel und Schienen der beiden
vorderen Beinpaare, gelbbraun auf der Aussenseite. Hin-
terschienen mit einem Paare kräftiger Dornen. Kopf,
Thorax, Hinterleib und Flügel haben ein gesättigtes un-
reines Ockergelb, aus dem sich die 3 Querbinden und
das Saumtheil nur wenig dunkler erkennen lassen. Die
Querbinden der 5 mm. langen Vorderflügel verlaufen in
der gewöhnlichen Richtung und sind nicht wellig oder
gezackt. Das Aussentheil der Franzen ist gelblich-weiss.
Auf der Unterseite treten auf dem lichteren Grunde, wie
oben, die dunkleren Parthieen der Oberseite deutlicher
hervor. Der Vorderrand ist hier bräunlich-gelb.
Ich fing den Schmetterling in einer kräuterreichen
Schlucht des Chingangebirges am 6. Juli.
5. Acidalia effusaria.
Antennis setaceis, subciliatis. Alis stramineis, strigis
4 obsoletis fuscescentibus, ciliis lutes centibus.
Vergleicht sich am besten mit Ácid. praeustaria Me.,
von der sie sich aber in Folgendem unterscheidet: Die
Fürbung ist ein reineres Gelb; die sehr schattenhaften
Binden sind viel stärker als bei jener ausgebuchtet.
Die Fühler des sind sehr fein gewimpert, die des
Ф borstenfórmig und, so wie Kopf, Hinterleib und Flü-
gel, gesältigt ochergelb. Beine gelb, Vorderschienen auf
der oberen Seite dunkelbraun. Die Schienen des mittle-
ren und hinteren Beinpaares mit je 1 Paar nicht beson-
ders langer Dornen. Stirn und Schulterdecken licht braun-
gelb.
— 46 —
Auf den 9 mm. langen licht ochergelben Vorderflügeln
sind 4 etwas dunklere schattenhafte Querbinden zu er-
kennen, die ausgezackt und ausgebuchtet sind. Der Raum
zwischen der dritten und vierten Binde ist meist dunkel
ausgefüll, so dass beide dann als breiles, gezackles
Querband erscheinen. Ausserdem ist das Saumtheil in
ziemlicher Breite verdunkelt. Auf den Hinterflügeln setzt
sich die Bindenzeichnung der vorderen fort. Franzen licht
gelblich. Unterseite ebenso, nur bleicher und die Zeich-
nung matter. |
Ich klopfte den Schmetterling von Buchen bei Wladi-
wostok in der zweiten Hälfte des Juni.
6. Acidalia subfalcaria.
Anlennis Q-ae setaceis albis, supra nigroalternatis.
Alis emarginatis fuscis, anticis strigis duabus dentatis
coeruleo-albis, distinctis tantum ad marginem anteriorem;
ciliis cinereis.
Dieser Spanner ist so auffallend verschieden von allen
übrigen Acidalien, dass ich ihn unbedenkiich beschreibe,
obgleich mir nur ein 9 vorliegt.
Fühler borstenfórmig, ziemlich dick, auf der un-
tern Hälfte weiss, oberseitig abwechselnd schwarz gefleckt,
das Aussentheil bràunlich. Kopf und die sehr kurzen
Palpen dunkelbraun, ein Stirnband zwischen den Fühlern
scharf begrenzl, weiss. Beine brüunlich-gelb; die Schie-
nen der Vorderbeine auf der Oberseite etwas dunkler
braun. Die Schienen des miltleren Beinpaares haben ein,
die des hinteren zwei Paar starke Spornen. Oberrücken
schwarzbraun, ebenso der Hinterleib, dessen Spilze aber
gelblich-grau ist.
Flügelschnitt wie bei Emarginata L., die Farbe aller Flügel
c MR
ist ein dunkles Braun, mit etwas graugelber Beimischung.
Die Vorderflügel sind 9 mm. lang. Sie haben zwei ge-
zackte bläulich-weisse Querbinden, deren äussere ihren
Anfang da nimmt, wo sich der Vorderrand nach der
Spitze hinab stark krümmt, also etwas hinter dem dritten
Viertel des Vorderrandes; die vordere beginnt ziemlich
genau in der Mitte desselben. Beide Einden sind nur am
Vorderrande deutlich und scharf ausgedrückt, von da ab
aber nur sehwach angedeutet. Der Raum zwischen ihnen
ist, besonders am Vorderrande, etwas dunkler braun aus-
sefülll; wodurch derselbe auf allen Flügeln (denn beide
Biuden setzen sich auf den Hinterflügeln fort) ein breites
-dunkleres Querband bildet. Kurz vor der Spitze beginnt
eine ebenfalls bläulich-weisse Saumlinie, die aber schon
vor der Mitte des Hinterrandes, da, wo von den beiden
stumpf vorspringenden Zähnen desselben der erste be-
ginnt, aufhórt. Die Franzen sind weissgrau.
Unterseite ziemlich hell unrein grau mit ebenfalls wenig
deutlicher Bindenzeichnung der Vorderflügel.
Der Schmelterling wurde am 20. Juli auf einem mit
verschiedenem Gebiisch bewachsenen Bergabhang bei
Raddefka gefangen.
~
7. Acidalia accurataria.
Anlennis bipectinatis. Alis rufescente-griseis, spatione
lerminali strigaque media obsolela rufescente, puncto
medio fusco, anlicarum strigis duabus fuscis, limbo
nigro-punctato; ciliis fuscescenlibus. 3 74
Zeichnungsanlage der Rubiginata Hfa., neben welcher
sie ihren Platz findet. Von dieser unterscheidet sie sich
durch schmälere Flügel, die graue Farbe und besonders
durch die innere Querbinde, die bei Rubiginala nie in
N, et
einem so spitzen Winkel einwärts gebogen ist, wie bei
dieser, während die äussere Querlinie nicht wie bei
Rubiginata dem Hinterrande fast parallel verläuft, son-
dern in viel schragerer Richtung sich mehr der Flügel-
spitze nähert.
Die Fühler sind doppelt kammzähnig und die Kamm-
zühne weiter abstehend als bei Rubiginata, wodurch sie
breiter gekämmt zu sein scheinen. Beine röthlich-grau.
Palpen schwarzbraun beschuppt. Halskragen weisslich,
Oberrücken und Hinterleib grau. Vorderflügel 9 mm.
lang, róthlich-grau; die vordere dunkelbraune Quer-
linie ist fast rechtwinklich nach dem Vorderrand
zu gebrochen; die hintere Querlini® verläuft mit
einigen seichten Ausbuchtungen in schräger Richtung
und erreicht den Vorderrand nicht weit vor der Spitze.
Durch diese Querlinie wird das dunkler rothbraune
Aussenfeld scharf abgeschnitten, indem anliegend an die
Querlinie das Mittelfeld “weissgrau ist. Das Aussenfeld
wird wiederum durch eine weissliche Wellenlinie getheilt,
jenseits deren bis an den Saum der Raum dunkelgrau
ausgefüllt ist. Auf den Hinterflügeln setzt sich, mehr ge-
wellt und geschwungen, die hintere Querbinde fort und
ebenso die weissliche Wellenlinie der vorderen; auch ist
hier der Raum dunkelbraun. Durch die Flügelmilte zieht
eine verloschene braune Schattenbinde, die auf den Hin-
terflügeln deutlicher vortritt. Von ihr wurzelwärts ist die
Färbung dunkler. Ueberall sind, besonders leicht bemerk-
bar auf dem helleren Grunde, schwarzbraune Schuppen
eingestreut. Am Saume stehen zwischen den Rippen
schwarze Punkte.
Auf der weisslicheren Unterseite treten die Binden und
dunkleren Parthieen der Oberseite deutlich, aber weniger
scharf, hervor.
AQ V
Ich fing von diesem Spanner nur 3 ZZ in Raddefka
Abends bei der Lampe.
8. Acidalia nisaria.
Antennis setaceis. Alis cervinis, albido mixtis, strigis
9 dentatis, fere expressis, punctis fuscis inter nervos et
puncto medio et punetis limbalibus nigris; posticis ad
marginem inferiorem albidis, maculis strigarum magis
ex pressis.
Von den bekannten europäischen Arten ziemlich be-
deutend abweichend ist mir dessen Einreihung im System
schwierig. [ch verweise ihn einstweilen in die Nähe von
A. asellaria H. S.
Die Fühler sind borstenfórmig, mil etwas eckig vor-
tretenden Gliedern. Stirn sowie die Vorderbeine sind
schwarzbraun, die mittleren Schienen haben ein, die hin-
teren zwei Spornenpaare. Oberrücken dunkelgraubraun.
Hinterleib oben weissgrau und hat, gleichsam als Fort-
selzung der mittleren Binden der Hinterflügel, auf jeder
Seite zwei schwarze Flecken. Die Spitze des Hinterleibes
ist gelblich.
Es liegen mir zur Beschreibung 7 einigermassen unter
einander abweichende Stücke in beiden Geschlechtern zur
Beschreibung vor, von denen die maitgezeichneten den
Bindenverlauf der Flüge! besser erkennen lassen, als an-
dere lebhaft gefürbte Stücke, bei denen die Querbinden
meist nur dureh schwarzbraune Flecke auf den Rippen
angedeutet sind. Auch ist bei den helleren Exemplaren
der Flügelerund überall ein gleichmässiges helles Grau
ohne weisse Beimischung. Bei den anderen Stücken tritt, be-
sonders zwischen der dritten und vierten Binde der vor-
deren und ausserdem auf der Innenrandhällte der hinte-
Ne 3. 1880. 4
cher ee
ren Flügel das Weiss besonders hervor. Sonst ist hier
die Flügelfärbung ein angenehmes Rothgrau, das am
Vorderrande in ziemlicher Breite verdunkelt ist. Zwischen
den Rippen stehen am Saume schwarze Punkte. Die Ba-
salhälfte der Franzen. ist graubraun, am Ausgang der
Rippen weiss unterbrochen, die Aussenhälfte weisslich.
Auf der Unterseite sind auf unrein hellgrauem Grunde
die Bindenflecke und Mittelpunkte der Oberseite nur un-
deutlich. Vorderflügellänge 7—10 mm.
Im Juli im Chingan bei der Lampe gefangen. Mehrere
Stücke von der Insel Askold zeichnen sich durch ihre
Grösse aus.
9. Acidalia multisignata.
Antennis leviter bipectinatis; palpis squamosis. Alis vi-
ride griseis, externe rufescenle-brunneis, linea limbali
undulata, striga postica denticulata et strigula media ru-
fescente, parlim fusca.
Ich stelle diese unter den europäischen fremdartige
Acidalia einstweilen in diese Gattung, da ich leider nur
3 dd habe. Den starken und dickbeschuppten, vorwärts
serichteten Palpen und stark bedornten Schienen des
hinteren Beinpaares nach würde für diese Art vielleicht
später eine neue Gattung errichtet werden müssen.
Die Fühler, mit eckig vorlretenden Gliedern, sind
schwach kammzähnig, zweizeilig. Palpen dick beschuppt,
schwarzbraun. Das vordere Beinpaar dunkelbraun, mit
geringer gelblicher Beimischung, ziemlich dicht beschuppt;
die millleren und hinteren Beine sind graubraun, an den
Gelenken gelblich-weiss. An den. Schienen der Mittelbeine
ein und an den hinteren zwei Paar kräftiger Spornen.
Kopi und Oberrücken grünlich-grau mit rothbraun und
schwarzer Beimischung. Hinterleib, da wo er beginnt,
‘mit weissem Gürtel, rothbraun, in der Seite mit metal-
lisch blau und goldig schimmernden Schuppenanhaufungen
auf schwarzem Grunde. Afterbehaarung gelblich.
Vorderflügei 9 mm. lang, grüngrau und rothbraun, mit
vielen eingestreuten schwarzbraunen Schuppen und, be-
sonders am Vorderrande, grósseren, dunkleren graubrau-
nen Flecken und Wolken. In der Mitte steht ein schwar-
zes schrügliegendes mondsichelartiges Querstrichel. Ohn-
weil der Flügelwurzel ist eine mehr oder weniger rudi-
mentäre, zweimal gezackte Querlinie erkennbar. Dann
folet der ebenfalls am Vorderrande dunkel und breit be-
einnende Mittelschavten, anfangs den Mittelstrich einneh-
mend, von dessen unterem Ende an aber in veründerter
Richtung nach dem Innenrande verlaufend. Dann folgt
eine gebogene, ziemlich stark gezahnte schwarze hintere
Querlinie und eine gelblich-weisse stark wellige Saum-
linie. Von dem Mittelschatten an ist die Farbe vorherr-
schend kupferbraun. Die Hinterlügel haben dieselbe
Färbung und die Bindenzeichnung ist eine Fortsetzung
der der Vorderflügel. Der Mittelstrich ist hier dieker
und länger als auf den vorderen und die Querlinien sind
am Innenrande am deutlichsten ausgedrückt. Saum leicht
gewellt. Franzen grau. Unterseite weissgrau, die Zeich-
nungen und dunklen Partieen der Oberseite in Grau
ziemlich unbestimmt sichtbar, nur die Mittelstrichel aller
Flügel sind deutlich.
Im Juli in Pompejefka bei Lampenlicht im Zimmer
gefangen.
10. Acidalia salutaria.
Capite et antennis setiformibus albidis, fronte palpisque
fuscis. Alis lutescente-cupreis, spalione terminali obscu-
Á*
BE De.
riore punctoque medio obscuro anticarum, strigis tribus,
quarum externa arcuosa fusca, media obsoleta, interna '
inflexa; postici strigis duabus excavatis obsoletis; subtus
dilutioribus.
Ebenfalls in die Nähe von A. rubiginata hingehórig;
doch erinnert Farbe und Zeichnung auch etwas an A.
ostrinaria Hb.
Fühler borstenfürmig, weisslich. Der Oberkopf gelblich-
weiss. Stirn mit glattanliegenden Sehuppen, dunkelbraun.
Palpen braun. Beine róthlich-grauweiss. Thorax kupfer-
braun. Hinterleib mit gelblich-weisser Beimischung und
gelblichem After.
Vorderflügel 9—10 mm. lang, kupferbraun, mit gelber
Beimischung, besonders in der Mitte. Von den 3 Quer-
binden ist die vordere am ersten Vorderrandsdriltel be-
ginnend, hier fast fleckartig, schwarzbraun und in ihrem
weiteren Verlaufe sehr undeutlich. Sie ist leicht nach
aussen gebogen. Dann folgt der bindenartige Mittel-
schatten und etwa bei '/, vor der Spitze beginnt die am
eleichmássigsten dunkelrothbraune hintere Querbinde, die
in der Mitte eine weite Ausbiegung hat. Von hier an
ist das Saumfeld dunkel rothbraun ausgefüllt. Auf dem
Saume befinden sich auf den Rippen schwarzbraune Punkte.
Auf den Hinterflügeln setzen sich der Mittelschatten und
die hinlere Binde fort; letztere ebenfalls mit einer Aus-
buchtung in der Mitte. Ausserdem ist in der Mitte jedes
Flügels ein im Mittelschatten stehender schwarzbrauner
Punkt. Franzen nach aussen gelblich.
Raddefka im Juli bei Licht gefangen.
11. Acidalia disclusaria.
Alis lutescentibus, strigis tribus undulatis fusco-rufes-
centibus, puncto medio fusco omnium. (qd 9.
Dee) One
Sie hat noch die meiste Aehnlichkeit mit Acid. im-
mistaria H. S. in der Fárbung, unterscheidet sich aber
sofort durch seine Grösse, breitere und am Hinterrande
mehr gerundete Vorderflügel und die stark ausgebuchte-
ten und welligen Querbinden.
Fühler des 4 kammzähnig, des 9 fadenförmig. Schei-
tel hellgelb. Stirn dunkelbraun, Augen ziemlich gross.
Palpen auf der oberen Seite lief schwarzbraun, auf der
Unterseite röthlich-gelb. Die Schenkel und Schienbeine
des vorderen Beinpaares sind auf der Oberseile dunkel-
braun; an den Seiten und unten weissgelb; die mittleren
und hinteren Beine sind durchaus weissgelb.
Oberrücken, Hinterleib und Flügel haben ein lichtes
Strohgelb. Die Querbinden der 14 mm. langen Vorder-
flügel sind sehr deutlich ausgedrückt. Die der Wurzel
nächste ist bogenförmig und seicht gewellt, die hintere
dunkelste Querbinde wellig und zweimal mässig ausge-
buchtet. Die miltlere Schattenbinde ist, wie gewöhnlich,
am wenigsten scharf ausgedrückt und ebenfalls wellen-
förmig. Zwischen ihr und der vorderen Querbinde, ziem-
lich genau in der Flügelmitte, ist ein schwarzbrauner
Punkt, der bei einem Stücke mit übrigens schwacher
Zeichnung beinahe nicht zu erkennen ist. Ebenso sind
schwarze Saumpunkte zwischen den Rippen, besonders
nach der Flügelspitze hin, vorhanden, aber deren Anzahl
und Deutlichkeit ist bei den mir vorliegenden 6 ZZ und
9 9 sehr verschieden.
Der Saum der Hinterflügel ist leicht gewellt und in
der Mitte desselben zu einer ziemlich stumpfen Ecke aus-
gezogen. Die vordere und hintere Binde und der genau
zwischen beiden befindliche Millelpunkt sind denen der
vorderen ganz entsprechend. Zwischen Saum und hinterer
Binde verläuft, letzterer parallel, eine nur schattenhaft
y
angedeutete Saumbinde. Franzen gleich der Flügelfarbe.
Auf der Flüche beider Flügel sind feine schwarzbraune
Schuppen nicht eben dicht und dem blossen Auge kaum
bemerkbar eingestreut.
Unterseite weisslich-zelb mit strohgelbem Vorderrande
und Franzen. Die starken Mittelpunkte, äussere und
Mittelbinde der vorderen und die äussere Binde der
hinteren, sowie die schwarzen Saumpunkte, treten hier
sehr scharf hervor.
Der nicht häufige Schmetterling flog bei Wladiwostok
im Laub walde der Bergabhänge vom 20. Juni bis A. Juli.
12. Acidalia apicipunctata.
Alis lutescente albidis, parce nigro adspersis strigis
tribus subundulatis lutescentibus omnium, anticis linea
limbali obsoleta, puncto nigro in apice, ciliis lutescenti-
bus 1. «4.
Von dieser übrigens gut unterscheidbaren Árt habe ich
nur ein einziges gefangen. Sie zeichnet sich durch
den schwarzen Punkt in der Flügelspitze gut aus.
Die Fühler sind sehr fein gewimpert und, so wie die
Oberseite des Kopfes, gelblich-weiss. Stirn und Palpen
dunkelbraun. Vorderschenkel weiss, nach dem Gelenk zu
reichlich mit sehwarzbraunen Schuppen bedeckt. Tibien
bräunlich-gelb. Die Mittelschienen mit einem, die Hinter-
schienen mit zwei Spornenpaare. Thorax und Hinterleib
gelblich-weiss.
Flügel weiss mit gelblichem Anfluge. mit feinen schwar-
zen Atomen, die nur mittelst der Loupe zu erkennen sind,
nicht besonders dicht bestreut.
Vorderflügel 11 mm. lang, mit drei gelblichen schwach
Se
gewellten Querlinien, deren vordere nur sehr schwach
angedeutet ist. Ebenso ist die Saumlinie mehr nur durch
stärker angebäufle Schuppenablagerung von schwarzen
Schuppen erkennbar. Zwischen den beiden vorderen
Querlinieu steht ein gelbes Mittelstrichelchen. Der Saum
ist gelblich, Auf demselben ist unmittelbar unter der
Spitze ein sehr deullicher schwarzer Punkt.
Auf den Hinterflügeln sind nur die beiden äusseren
Querlinien und die Saumlinie vorhanden. Franzen gelb-
lich- weiss.
Auf der Unterseite tritt der Punkt der Spitze weniger
deutlich vor als oben. Auf den vorderen sind im gelblich-
weissen Grunde beide äusseren Querlinien deutlich, aber
nicht scharf, auf den hinteren nur die äussere ausgedrückt. -
Wladiwostok im Juli.
13. Timandra? cancellata.
Antennis setaceis, palpis longis declivibus, Supra rufo-
aurantiacis. Alis rufo clathratis, anticis apice acuto, ad
marginem anteriorem maculis $ strigaque obliqua ex
apice ad medium marginis inferioris; posticis striga obli-
qua ante medium, ciliis aurantiacis, externe purpurascen-
libus nitentibus; subtus dilutior, macula media purpureo-
nigro cireumscripta, fascia obliqua anlicarum expressa
prope margine inferiori ciliisque externe fuscis. 1 9.
Dieser fremdartige Spauner kann nur provisorisch bei
Timandra seinen Platz haben, wohin ich ihn nur wegen
der Zeichnung stelle. Da leider nur 1 9 vorharden ist,
so kann darauf nicht wohl cine neue Gattung begründet
werden, was jedenfalls wird geschehen müssen, sobald
das + aufgefunden sein wird.
Die borstenförmigen Fühler sind dunkelbraun. Die Pal-
pen ziemlich lang und abschüssig, dicht und anliegend
mit Schuppen bekleidet, braunroth, so wie Kopf, der
breite Thorax und der kurze Hinterleib. Die Schenkel
der vorderen Beine rothgelb, Schienen und Fussglieder
schwarzbraun; letztere oben und am Anfang des zweiten
Gliedes weiss, unterseitig rein weiss. Die mittleren Beine
mit rothzelber, ziemlich langer Behaarung der Schenke!
und Schienen und braunrothen, weissgeringelten Fuss-
gliedern. Die hinteren Beine haben an den langbehaarten
Schienen ein Spornenpaar.
Vorderflügellänge 13 mm. Sämmtliche Flügel haben
ein schónes Rothgelb als Grundfarbe und deutliche, doch
. nicht grell vortretende weitmaschige Gitterzeichnung von
violett-röthlicher Färbung. Die Vorderflügel laufen in eine
scharfe Spitze aus, während der Hinterrand sanft ge-
schwungen isl. Am Vorderrande liegen 8 dunkelroth-
braune Fleckchen. Wenig von der Flügelspitze entfernt
beginnt eine schräggerichtele dunkelrothbraune Querlinie,
die, fast zerade verlaufend, den Innenrand etwas hinter
dessen Mitte erreicht.
Auf den Hinterflügeln selzt sich diese Querstrime in
der gleichen Richtung fort. ohne den Innenrand zu er-
reichen. Die Franzen sind licht purpurroth, glänzend. Die
Aussenhälfte derselben ist, besonders an der Spilze, un-
regelmässig mit Schwarzbraun gemischt. Am Innenrande
der Hinterfliigel sind die langen Franzenhaare hellgelb
und glänzend.
Unterseite lichter und bleicher rothgelb, mit ziemlich
grossem purpurbraunem schwarzumzogenen Miltelfleck
Die Schrügbinde ist auf den Vorderflügeln nur schwach
angedeulel, bis auf eine fleckartige Verdunkelung vor
dem Innenrande. Auf den Hinterflügeln beginnt die hier
RS
deutlichere Binde bei einem dunkelbraunrothen Mittel-
fleckchen. Die Nelzzeichnung ist nur unvollkommen da.
Bei Wiadiwostok in niederem Gebüsch zu Anfang Juni
gelangen.
14. Abraxas festinaria.
Antennis setaceis. Capite et Шогасе aurantiacis, abdo-
mine luteo, nigromaculato. Alis anticis albidis, ad basim
auranliacis, fasciis lalis dentatis maculisque marginalibus
elongatis confluentibus fuscis; posticis fasciis duabus, lata
interiore, dentata exteriore, maculis oblongis ad margi-
nem ciliisque omnium fuscis. 4 &.
Mit keiner europäischen Art vergleichbar hat er noch
die meiste Aehnlickeit mit der Abr. elegans Ви. aus
Japan, bei der aber die Zeichnung so verschieden von
Feslinaria ist, dass Beide nicht zusammengehóren können.
Fühler in beiden (Geschlechtern borstenförmig, mit
etwas eckig vortretenden Gliedern. Palpen oben schwarz-
braun, unterhalb mit rothgelben Schuppen vermischt. Die
mittleren Beine hoben ein, die hinleren zwei Paar nicht
langer und beinahe stumpfer Schienensporne. Die Tarsen-
glieder des Z sind gelb, an der Basis braun. Bei dem
@ sind die Schienen und Tarsen auf der Aussenseile
durchaus dunkelbraun. Kopf, Oberrücken und theilweise
der an den Seiten schwarzgefleckte Hinterleib, sowie die
Basis der Vorderflügel sind róthlich-gelb. Der Hinterleib
hat mehr oder weniger weissliche Beimischung und beim
æ einen gelblich-weissen Afterbusch.
Vorderflügellänge 27—30 mm. Die Farbe aller Flügel
ist ein gelbliches Weiss. Auf den vorderen nehmen die
bleich schwarzbraunen gezackten Binden und die Saum-
flecke den grösseren Theil der Fügelfläche ein. Von die-
MB LE
sen stehen die ersten zum Theil im Bereiche des gelben
Basaltheils. Sie verlaufen, gezackt und stark gebogen,
einander parallel. Dann folgt eine dritte am Vorderrande
beginnende breitere, die fast rechtwinklig bei dem ersten
Drittel der Flügellänge einwärts gebrochen, nach dem
Innenrand sich verschmälert. Dann folgt in der vorigen
entsprechender Lage eine sehr breite, ebenfalls nach hin-
len in einen Winkel gebrochene Binde, in der am Vor-
derrande ein weisses Fleckchen steht. Sie hängt mit einer
aus ungleich grossen Spitzflecken bestehenden Binde zu-
sammen und endlich stehen áhnliche, langgezogene, nach
beiden Seiten zugespitzte Flecken am Saume, die sich in
die Zwischenräume der letzten Fleckbinde einfügen, wo-
durch zwischen beiden eine weisse Zickzacklinie entsteht.
Die Saumflecke hàngen zusammen und sind in der Mitte
vom Weiss des Flügelgrundes unterbrochen. Auf den
Hinterflügeln zieht sich etwas vor der Mitte eine breite,
wenig gezackte Binde bogenfórmig. Dann kommt, ebenso
verlaufend, eine schmälere, stark nach aussen gezackte
Binde, in deren Zackenvertiefungen sich die hier nicht
zusammenhängenden elliptischen Saumflecken einfügen.
Innerhalb der ersten Binde steht ein kleiner schwärz-
licher Fleck. Franzen aller Flügel schwärzlich-grau.
Auf der Unterseite treten die Zeichnungen meistens
viel schärfer hervor und auf den vorderen ist ein
schwarzer Mittelfleck sichtbar, der oben von der breiten
Mittelbinde verdeckt wird. Aueh ist hier nur der Vorder-
rand an der Wurzel und am Enddrittel gelb.
Dieser ansehnliche Spanner flog im Walde der Berg-
abhänge bei Wladiwostok in der zweiten Julihälfte. Er
war sehr scheu und setzte sich stets auf die Unterseite
von Blättern, nie aber höher als 3—4' vom Boden. 4
und 9 zeigen fasi gar keine Unterschiede in Farbe und
Zeichnung.
i.i 59 £--
E OC», E.
15. Abraxas (2). ASkoldaria. — Bib
Rev V 6 vet
Alba. Alis strigis tribus subrectis fuscescentibus, punctis
lineolisque limbalibus nigris; ciliis albis. Subtus alba.
о.
Einstweilen muss dieser Spanner bei Abraxas ищег-
gebracht werden. Später, wenn auch das aufgefunden
sein wird, muss jedenfalls dafür eine neue Gattung aul-
gestellt werden, da er sowohl in Zeichnung, wie auch
besonders im Rippenverlauf von Abraxas und den dieser
nahe stehenden europäischen Gattungen abweicht. Unler
den Exoten scheint er der Gattung Micronia noch am
nächsten zu stehen.
Fühler borstenförmig, hell rothbraun. Die gelblich-
weissen bis an die Spitze beschuppten Palpen sind sehr
kurz. Beine dünn, anliegend beschuppt. Die vorderen mit
einer wenig vorstehenden Schienenplalte, die etwas ver-
dickten Hinterschienen mit 2 kräftigen Spornenpaare.
Der Rippenverlauf der Vorderflügel weicht von dem der
Gattung Abraxas nicht unbedeutend ab. Rippe 2 kommt
aus dem Innenrande der Mittelzelle etwas hinter der
Mitte, 3 und 4 aus der unteren Ecke der sehr breiten
Mittelzelle, 6 aus deren oberen Ecke, 5 genau zwischen
beiden, 8 aus dem Vorderrande der Mittelzelle, wenig
vor deren oberen Ecke, 7 aus 8; ebenso 9, 19 und 11
auf der anderen Seite aus 8. 12 geht gesondert dicht
bei 11 in den Vorderrand. Auf den Hinterflügeln geht
die Innenrandsrippe 1 in den Innenwinkel, 2 aus zwei
Drittel des Innenrandes der Mittelzelle, 3 und # aus deren
unterer Ecke, 5 aus deren oberen Ecke, 6 etwas vor
derselben aus dem Vorderrande der Mittelzelle, 7 anfangs
dicht am Vorderrande der Mittelzelle, biegt dann ab und
mündet in den Hinterrand.
cs LE
Vorderflüzel 20 mm. lang. Sämmtliche Flügel sind weiss
mil seidenarlizem Glanze. Von den 3 Querlinien der Vor-
derflugel ist die vordere fast genau in der Mitte, etwas
schräg gerichtete, gerade verlaufende, sehr schwach an-
gedeutet und nach innen sanft in den Flügelgrund ver-
trieben. Die zweite durch die weissbleibenden Rippen un-
terbrochene dunkler und der vorderen parallel; die dritte
am Saumfelde fast noch etwas dunkler und zwischen ihr
und dem Hinterrande eine schwächere Schaltenbinde von
braunlich-grauer Farbe. Diese Binden setzen sich auf den
Hinterflügeln fort. Auf den Vorderflügeln sind am Saume
zwischen den Rippen schwarze dreieckige Punkle bis zur
Mitte des Hinterrandes; von hier an nur feine schwarz-
liche Linien; desgleichen auf den Hinterflügeln, deren
Saum leicht gewellt ist. Franzen weiss. Unterseite weiss,
ohne Zeichnung.
roygvitnc, barbatus.
Antennae Z-is peclinatae, Ф-ае selaceae. Palpi la-
biales brevissimi. Tibiae poslicae bicalcaratae. Alae an-
ticae apice rotundato, non angulatae ad marginem infe-
riorem anle basim curvatum, cilialum. Alae posticae ro-
tundatae. -Z-is subtus ad basim foveola contecla seta
comosa.
Der Kopf ist im Verhältniss zum Thorax schmal, mit
dicht anliegenden Schuppen bekleidet. Palpen nur wenig
vor die Stirn vortretend und dicht beschuppt, die Spitze
des Endgliedes tritt fast gar nicht aus der Beschuppung
hervor. Saugrüssel ziemlich stark. Fühlergeissel nicht
stark, beim 2 borstenfórmig. beim + mässig lang ge-
kàmmt. mit aufwärts gerichleten, ziemlich anliegenden
*
d —
Kammzähnen. Diese Kammzähne hóren bei ?/, der Fühler-
lange auf.
Beine anliegend und nicht dicht behaart. Die Schenkel
der vorderen seitlich etwas zusammengedrückt und auf
der Innenseite, wie bei den meisten Spannern, etwas
ausgehöhlt. Die mittleren Schienen haben ein Paar, die
hinteren zwei Spornenpaare.
Vorderfligel mit anfangs ziemlich stark gekrümmtem
Vorderrande. Spitze abgerundet. Hinterrand sanft ausge-
baucht, am Innenwinkel eingezogen, so dass der Hinter-
rand fast unmerklich in den Innenrand übergeht. In der
Mitte ist letzterer etwas bauchig vorgezogen. Hinter- und
Innenrand mit glatten, am 'nnenrande längeren Franzen
bis zur Wurzel besetzt. s
Hinterflügel gerundet.
Von den 12 Rippen der Vorderflügel entspringt 2
hinter der Mitte vom Innenrande der Mittelzelle; 3 und
4 aus deren unteren Ecke, 6 aus der oberen Ecke, 7
und 8 auf langem, gemeinschaftlichem Stamme aus dem
Vorderrande der Mittelzelle, 9, 10 und 11 aus 8; 12 bleibt
frei, ist aber 11 sehr genähert. Die feine Querrippe der
Mittelzelle ist fast gerade.
Bei den Hinterflügeln entspringen 3 und 4 einem ge-
meinschaftlichen Stamme. Die Querrippe der Mittelzelle
ist leicht nach aussen gewölbi. Am Grunde der männ-
lichen Hinterflügel ist auf der Unterseite eine kleine ovale
Vertiefung, die von einer steifen, zweizeilig langbehaar-
ten Borste bedeckt wird.
Diese Gattung ist am geeignetsten bei Bapta einzureihen.
16, Pogonitis cumulata.
Alis albide-luteis, puncto medio nigro; anticis strigis
duabus curvatis luteis, inferiore dimidio griseo, strigulis
—— GO
nigris dense impleto; posticis minore parle strigulis nigris,
ciliis lutescentibus, in marginem inferiorem anticarum
griseis, subtus dilute ochraceis, fascia postica inferiore
parte anticarum punctisque grossis mediis omnium, nigris.
те |
Fühler gelblich-weiss, die des 7 oben, da, wo die
mässig langen Kammzähne beginnen, schwarz, die des
Ф kaum merkbar schwarz gefleckt. Palpen dicht be-
schuppt, ochergelb mit dunklerer Beimischung. Beine
rölhlich-gelb, die vorderen auf der Innenseite der Schen-
kel und Schienen mit etwas metallischem Glanze. Kopf
und Thorax lebhaft kanariengelb. Hinlerleib mehr ocher-
gelb, mit Beimischung von schwarzen Schuppen und fast
gelbbraunem Afterbüschel des 4.
Vorderflügel 11—13 mm. lang, hellgelb, mit einer
mittleren und hinteren nicht scharf abgegrenzten ge-
schwungenen Querbinde. Das Wurzelfeld und die untere
Flügelhälfte längs des Innenrandes und eine breite bin-
denartige Fortsetzung gegen die Spitze hin, die aber
nicht erreicht wird, nehmen dichte schwarze Querstrichel-
chen auf lichtgrauem Grunde ein.
Auf den Hinterflügeln, die den vorderen gleich gefärbt
sind, hat diese aus schwarzen Strichelchen bestehende
dunkle Partie keine so grosse Ausdehnung, wie auf den
vorderen, indem sie, die halbe Flügellänge kaum errei-
chend, von der Wurzel aus die halbe Breite der unteren
Flügelhälfte ausfüllt. Alle Flügel haben einen dicken
schwarzen Mittelpunkt. Die glatten Franzen der Vorder-
flügel sind am Hinterrande hellgelb, am Innenrande, wo
sie in der Mitte verlängert sind, grau; die der Hinter-
flügel hellgelb. j
Auf der ochergelben Unterseite sind die Mittelpunkte
BEN pod
besonders dick. Die dunklen Schattenpartieen einge-
schrünkter, dagegen vor dem Saume eine breile, gleich-
mässig schwarzbraune Binde bildend.
Der seltene Schmetterling kam im ganzen Gebiete vor
und wurde auf Waldlichtungen in den ersten Tagen des
Juli aus hohem Grase und anderen Dichichten gescheucht.
17. Stegania ustulataria. '
Antennis 3-is bipectinatis, 9-ae setaceis luteis, nigro-
annulatis. Alis luteis, striga postica curvata, lineis irre-
gulariter clathratis, striolis limbaque fuscis, area limbali
anticarum infra, posticarum omnino fuscocinereo impleta;
ciliis luteis anticarum-cinereis posticarum. СФ.
Bei St. dilectaria Hb., von ihr aber durch die einfach
gekrümmte nicht in eine Spitze ausgezogene hintere Quer-
linie, durch die Netzzeichnung und das dunkel ausge-
füllte Saumfeld hinreichend unterschieden.
Die Fühler des 4 sind kammzähnig, der Schaft gelb-
lich, die Kammzähne braungrau; die des © borstenfór-
mig, gelb und schwarz geringelt. Die mittleren Beine
haben ein, die hinteren zwei Spornenpaare. Kopf, Ober-
rücken und Hinterleib gelb, letzterer mit weissgrauer
Beimischung. |
Flügel hellgelb. Die Vorderflügel 12 mm. lang mit ge-
bogener hinterer Querlinie und vor dieser einer weit-
maschigen Gitter. Gitterzeichnung von dunkelgraubrauner
Farbe, und ausserdem besonders nach der Flügelwurzel,
aber auch im Saumfelde, ebenso gefárbte Strichelchen
und Saumlinie. Die untere Hälfte des Saumfeldes ist fast
ganz dunkelrothgrau ausgefüllt, ebenso das ganze Saum-
feld der Hinterflügel. Bei dem besteht diese dunkle
Ausfüllung aus dichtgestellten Querstrichelchen. Franzen
— uU
der Vorderflügel hellgelb, uur an der Flügelspitze und
auf der unteren Flügelhälfte graubraun. Die der Hinter-
flügel haben dagegen diese Färbung durchaus. . Auf der
helleren Unterseite sind die Zeichnungen der Oberseile
deutlich da; auf den Vorderflügeln am Innenwinkel ein
srosser runder schwärzlicher Fleck. Das Saumfeld der
Hinterflügel ist bier nicht verdunkelt.
‘Ich fing nur 3 Stücke in einem üppigen Laubwalde bei
Wladiwostok in den ersten Tagen des Juli.
Sericophara n. g.
OAPUAOV — gaooc-pannus.
Antennae Z-is et 9-ae tenues, setaceae. Palpi breves,
adscendentes. Tibiae posticae incrassatae, bicalcaratae. Alae
anlicae elongatae, acutae, angulatae. Alae posticae suban-
gulatae. .
Der Flügelgestalt nach scheint diese Gattung in die
Nähe von Selenia zu gehören, doch hat der Schmetter-
ling ausserdem in Colorit und Zeichnung etwas iremd-
artiges. Kopf weit schmäler als der Rücken. Die Stirne
mit glatt abwärts gestrichenen Schuppen bekleidet. Palpen
kurz, ansteigend, bis an die Spitze dick beschuppt. Saug-
rüssel mässig lang. Fühler bei beiden Geschlechtern
borstenfórmig, schwach. Beine an den Schenkeln lang
behaart. Die miltleren Schienen haben ein, die hinteren
zwei durch starke Schuppenbedeckung verdickte Spornen-
paare. Rückenschild hochgewölbt, mit anliegenden Haar-
schuppen. Schulterdecken ziemlich lang, aussen mit lan-
ger Befranzung. Hinterleib verhältnissmässig kurz mit
wenig vortretender Behaarung der Spitze.
RR NIE
Die Vorderflügel sind gestreckt, spitz. Der Hinterrand
hat einen stumpfen Winkel und verläuft von diesem
Winkel an, mässig eingezogen, bis zum schwach abge-
rundeten Innenwinkel. Hinterflügel mit einer stumpfen
Ecke des Hinterrandes. Franzen nicht lang.
Rippe 1 der Vorderflügel geht in den Innenwinkel aus.
Rippe 2 entspringt am ersten Viertel des Innenrandes
der Mittelzelle. Rippe 3 etwas hinter dessen Mitte. 4 und
5 entspringen aus der untern Ecke der Querrippe. 7, 8
und 9 aus der oberen Ecke derselben. 10 wenig von der
oberen Ecke entfernt, aus dem Vorderrande der Mittel-
zele; 11 am ersten Drittel und die Subkostale 12 aus
der Wurzel, doch dicht neben der Mittelzelle und geht
bei °/, Länge in den Vorderrand.
Auf den Hinterflügeln entspringen Rippe 2 und 3 aus
dem Innenrande der Mittelzelle; 3 und 4 aus der untern,
6 und 7 aus der obern Ecke des Schlusses der Mittelzelle.
18. Sericophara guttata.
Alis luteofuscis, postice fuscis, purpureo-mixtis, grossis
maculis aureoluteis. d 9.
Fühler schwärzlich-braun. Beine dunkelbraun; die Fuss-
glieder am Grunde auf der Oberseite gelblich-weiss. Vor-
derbrust lebhaft hellgelb und schwarzbraun. Bauch weiss-
gelb, in den Seiten schwarzbraun. Scheitel, Oberrücken
und Hinterleib graubraun; Schulterdecken gelb.
Der Grund aller Flügel ist gelbbraun; die hintere Partie
der 14—16 mm. langen Vorderflügel am Vorderrande und
in ansehnlicher Breite vor dem Saume dunkel rothbraun,
mit grauer Beimischung.. Auf dem hellbraunen Grunde
stehen unregelmässige, hellgelbe, lebhaft seidenartig glän-
№ 3. 1880. 5
NE в.
zende Fleckenpartieen, die meistens zu unregelmässigen
Binden vereinigt sind. Diese sind gegen die heller braune
Grundfarbe dunkelbraun gerandet. Am Vorderrande, nicht
weit von der Spitze, ist ein weisses Fleckchen, auch be-
finden sich noch mehr nach der Spitze zwei gelbliche
Flecke und weiter einwärts ein grüsserer gelber schwarz-
braun gegitterter Fleck.
Hinterflügel entsprechend den vorderen gefleckt. Hier
treten aber die gelben Partieen deutlicher als zwei breite
gegitterte Querbinden auf. Am Vorderrande ist hier eben-
falls die Fárbung dunkler. Die Franzen der Vorderflügel
sind dunkelbraun, dicht unter der Spitze weisslich. Auf
den Hinterflügeln sind sie von der Mitte an gelbbraun,
am Innenrande gelb.
Auf der Unterseite fast ebenso wie oben.
Bei Wladiwostok zu Ende Juni und den ganzen Juli
hindurch in feuchten Wäldern, wo er bei Tage auf den
Blüthen einer Dolde saugend einzeln vorkam.
19. Selenia versicoloraria,
Alis rufescente-griseis, rufo-brunneo-mixtis, anticarum
fasciis, altera subrecta, altera obtuse angulata, fuscobrun-
neis, puncto medio maculisque duabus adjacentibus, striga
postica fuscis; posticis fascia punctoque mediis brunneis;
ciliis rufobrunneis. 4 9.
Am nächsten der S. tetralunaria Huf.
Fühler des 4 doppelt kammzähnig, die des 9 borsten-
förmig. Stirn mit dichter abstehender Behaarung, rost-
farben; ebenso auch die Palpen und Beine. Oberrücken
und Hinterleib róthlich-zraugelb. Flügelgrund rothgrau
mit braunen Schattirungen und ausserdem reichlich mit
schwarzbraunen Atomen bestreut.
Uy RPM
Auf den 14—20 mm. langen Vorderflügeln steht bei
‘/ ihrer Länge eine fast gerade rothbraune Querstrieme,
die sich nach innen von der weisslichen Fárbung scharf
abhebt und nach hinten sanft in den Flügelgrund verläuft.
Die hintere Binde beginnt am dritten Vierte] des Vorder-
randes, verläuft. in schräger Richtung gegen den Hinter-
rand und dann fast rechtwinklig, aber mit abgerundeter
Ecke, etwas geschweift, bis an den Innenrand, den sie
an dessen zweitem Drittel erreicht. Ausserhalb des vor-
deren kurzen Schenkels ist die Flügelspitze weissgrau und
dieser Theil durch eine schrág aus der Spitze kommende
Schattenlinie abgetrennt. Genau zwischen beiden Quer-
linien ist ein schwarzbrauner Mittelpunkt und ausserhalb
der hinteren Querbinde stehen dicht an derselben in der
Mitte zwei schwarze Flecke. Das Saumfeld sowie das
Mittelfeld sind mehr oder weniger rothbraun ausgefüllt.
Auf den ebenso gefárbten Hinterflügeln setzt sich die
hintere Binde der vorderen als Mittelbinde fort. Die Vor-
derflügel gehen in eine ziemlich scharfe Spitze aus; die
Hinterflügel sind seicht ausgezahnt.
Unterseite rothgelb mit braunrothen Atomen der Bin-
denzeichnung, von oben im Saumfelde violettrothe Bei-
mischung. Auf den Hinterflügeln ist eine àussere stärker
gekrümmte Linie, die dem Saume ziemlich parallel ver-
làuft, sichtbar. (Oben ist diese Linie nur schwach ange-
deutet.)
Der Schmetterling fliegt in den Laubwáldern der Berge
im ganzen Gebiete. Er erscheint in 2 Generationen. Die
erste erscheint im Mai und ist durchschnittlich grösser
und von mehr grauer Färbung, die zweite kleinere und
röthere Generation fliegt Ende Juli und Anfang August.
« 5*
MA cp
20. Odontoptera consociaria.
Alis anticis obtuse-angulatis, diluteflavo-rufescentibus,
fusco-irroratis, strigis, anteriore curvata, undata, media
subrecta, postica dentata, linea antelimbali bisarcuata,
dentata punctoque medio fuscis; posticis: dentatis, fasciis
duabus mediis dentatis fuscis, ciliis fuscescentibus.
Sie steht der О. albonotaria Brem. sehr nahe und fliegt
mit dieser zusammen, ist aber von ihr durch lebhaftere
Zeichnung der Binden und durch den Mangel des weis-
sen (oft auch schwarzen) Fleckchens verschieden.
Fühler des £ bis ziemlich an die Spitze fein kamm-
zähnig, des 9 fadenfórmig, gelblich und schwarzbraun,
unregelmassiggeschekt. ”).
Stirn, Kopf und Taster bell rothbraun, letztere stehen
ziemlich weit vor. Die Mittelschienen mit ein, die Hin-
terschienen der Beine mit 2 Paar nicht langen Spornen.
Die Beine sind, sowie die ganze Unterseite, rôthlich-grau-
gelb, mehr oder weniger mit braunen Schuppen aestreut.
Vorderflügel 19—21 mm. lang. In der Farbe variirt der
Fliigelgrund, indem er bald unrein ochergelb, bald mehr
braunróthlich ist. Die Bindenzeichnung ist durchweg
deullich. Die der Wurzel nächste Querbinde ist gebogen
und leicht gezahnt. Dann folgt ein sanft geschwungener,
rothbrauuer Miltelschatten, vor dem der schwarze Mittel-
punkt steht.
Die hintere Querlinie ist ausgezackt und zweimal aus-
gebuchtet und besonders scharf auf den Rippen ausge-
drückt. Das durch diese 3 Binden entstehende Mittelfeld
*) Od. albonctaria hat viel kürzer gewimperte männliche Fühler.
И
ist meist dunkler rothbraun (durch reichlicher aufgela-
gerte dunkle Schuppen) ausgefüllt. Vor der Spilze be-
ginnt am Vorderrande eine zweimal gebrochene, mehr
oder weniger deutliche, nach innen dunkel angelegte
Saumlinie. Am Saume stehen schwarzbraune dreieckige
Fleckchen oder Punkte, oft bis zum Innenwinkel, bis-
weilen auch nur auf der vorderen Hälfte des Hinterran-
des; ganz scheinen sie nie zu fehlen. *) Auf den Hinter-
flügeln, die einen etwas helleren Grund als die vorde-
ren haben, aber auch mehr oder weniger von dunkleren
Schuppen überlagert sind, ist die vordere schattenar-
tige Querbinde wie bei Albonotaria und nimmt ihren
Anfang bei dem Mittelpunkte; die hintere Querbinde ist
seicht gezahnt und gewöhnlich sehr deutlich. ~*) Franzen
rothbraun.
Im Mai in schattigen Bergwäldern; ebenso verbreitet
wie Albonotaria.
91. Eversmannia illotata.
Alis rufescente-griseis, dense fusco-irroratis, sirigis
duabus, quarum anterior obsoleta, postica subangulata,
maculaque triangulari, brunneo-fuscis; posticis bidentatis,
strigis duabus, interiore undata, postica angulata lineola-
que antelimbali fuscis. d.
Eine ziemlich unscheinbare Art. Fühlerschaft dick,
sehr kurz gewimpert. Taster dicht behaart, doch tritt
die Spitze des Endgliedes deutlich hervor. Hinterschie-
nen dick, lang, zweipaarig bedornt.
*) Albonotaria hat nicht diese Saumpunkte.
**) Bei Albonotaria stets nur durch Punkte auf den Rippen ange-
deutet.
eg, dir
Flügel schmutzig, rôthlich-graugelb. Die Vorderflügel
sind 9 mm. lang. Auf ihnen ist die innere Binde ziem-
lich verloschen, stark gebogen und eine stumpfe Ecke
bildend. Die hintere Querlinie bildet, anfangs gebogen,
einen ziemlich abgerundeten Winkel. Beide Querlinien
sind schwarzbraun. Am Innenrande endet die hintere
Querlinie in einen ziemlich grossen dunklen Fleck. Der
Raum vor der Binde ist grau beschattet. Von der Flügel-
spitze bis zum halben Aussenrand zieht sich eine ge-
zackte schwarzbraune Linie und bildet mit der braunen
Ausfüllung einen unbestimmt dreieckigen Randfleck. Der
Vorderrand ist gegen die Spitze schwarzbraun.
Hinterflügel mit Fortsetzung der vorderen, hier gezack-
ten Binde. Die hintere Binde, anfangs geschweift, bildet
gegenüber des zweiten Zahns einen spitzen Winkel und
verläuft, von hieran einwärts gebogen, in den Innenrand.
Hier ist die Binde nach innen breit braun angelegt. Zwi-
schen den zwei Zàhnen des Hinterrandes ist vor dem
hier weissen Saume eine scharf abstechende schwarz-
braune Linie und unter derselben am Saume ein schwärz-
licher Punkt.
Unterseite der vorderen grau, gegen den Rand heller,
der hinteren gelbgrau. Von der Zeichnung der Oberseite
ist nur wenig zu sehen.
Das einzige Z flog in einer waldigen Schlucht der
Chinganberge, ohnweit Pompejefka, im Juli.
23. Eversmannia erasaria.
Alis anticis tridentatis, sordide-albidis, ante limbum
brunneis, ad angulum analem violaceo-coeruleis, lituris
nigris, striga poslica dimidiata fusca; posticis bidentatis,
ae
striga media angulata, maculis punctis liturisque fuscis,
inferiore parte magna macula coerulescente, limbo omnium
albido, ciliis fuscobrünneis. 1 9.
Auch von diesem Spanner habe ich nur ein 9 gefan-
gen, das ich jedoch unbedenklich beschreibe, da es mit
keiner anderen bekannten Art viel Aehnlichkeit hat.
Die ziemlich dicken Fühler sind borstenförmig. Die
dunkelbraunen Taster überragen die Stirn nur wenig.
Beine gelbgrau dünn mit Schuppen bekleidet. Die Mittel-
schienen mit einem, die Hinterschienen mit zwei Spornen-
paaren. Kopf, Oberrücken und der obere Theil des Hin-
terleibes unrein gelbweiss oder weissgrau. Diese helle
Farbe schliesst ein in der Mitte unterbrochener schwarzer
Quergiirte! ab und von hier an ist der Hinterleib dunkel-
grau.
Vorderflügel 11 mm. lang, gestreckt, in eine Spitze
ausgehend, mit 2 Zähnen des Hinterrandes und ziemlich
scharfem Innenwinkel. Der Flügelgrund ist unrein licht-
gelbgrau mit dunkleren gelblichgrauen Schattirungen. Am
Vorderrande stehen mehrere schwärzliche Flecken da, wo
sonst die beiden Querbinden beginnen. Von der hinteren
Querbinde sind schwache Spuren erkennbar. Sie verläuft
als eine stark geschwungene feine Linie und schliesst, auf
der unteren Halfte schárfer hervortrelend und verdoppell,
eine breite fast dreieckige Fläche am Innenwinkel ab,
die auf lichtblauem Grunde schwarzbraune feine Linien
und Flecke trägt. Ausserdem beginnt in der Flügelspitze
eine feine, dem Saume entsprechend gezackte Saumlinie,
die nur durch schwarze Punkte angedeutet wird. Der
Raum zwischen ihr und dem weissen Saume ist hellbraun
ausgefüllt.
Hinterflügel mit zwei. stark vortretenden Spitzen des
a8 p us
Hinterrandes, wie bei Exornata Ev. gelbbraun, weiss
und schwarzbraun gemischt. Etwas vor der Mitte befindet
sich ein ziemlich dicker schwarzer Fleck. Eine fast spitz-
winklig gebrochene schwarzbraune, nach innen weiss be-
grenzte Querlinie beginnt vor dem letzten Driltel des
Vorderrandes, ist gegenüber der zweiten Zacke gebrochen
und erreicht den Hinterrand am dritten Viertel der Länge
des Innenrandes. Zwischen diesem und dem Winkel der
Binde ist im Saumfelde ein grosser. hellblauer Fleck. Auf
der Unterseite sind die Vorderflügel rothgrau, die Hinter-
flügel weissgrau, hie und da mit schwarzbraunen Atomen
bestreut, mit Andeutung der mittleren Querlinie.
Anfang Juli in einem feuchten Walde ohnweit Pom-
pejefka.
23. Epione emundata.
Antennis pectinatis. Alis anticis angulatis, albide-griseis,
fusco-adspersis, strigis duabus fusco-brunneis, antica sub-
recta, postica acute angulata, in angulo juncta cum striga
ex apice, puncto medio nigro; posticis albidis, puncto
medio strigaque dimidiata fuscis; subtus anticis superiore
parte, posticis plane fusco-adspersis. 1 df.
Dieser Spanner weicht von den bekannten Epione-Arten
in Fárbung und Zeichnung ziemlich bedeutend àb. Leider
konnte ich nur ein d$ bekommen.
Fühler mit mässig langen Kammzähnen, die am Anfang
und Ende des Schafles kürzer als in der Mitte sind.
Taster auf der Unterseite mit aufwärts gerichtetem Haar-
kamm. Das Endglied tritt über diesen etwas hervor.
Hinterbeine mit zwei Paaren Schienendornen. Kopf, Ober-
rücken und Hinterleib weissgrau. Ebenso sind die 13 mm.
langen Vorderflügel gefärbt, deren Hinterrand in einen
ei FU ai
abgestumpften Winkel fast in der Mitte ausgehend von
hier gegen den Innenwinkel leicht eingezogen ist. Auf
der ganzen Flàche sind braune Schuppen reichlich ein-
gestreut. Bei '/, des Vorderrandes beginnt die vordere,
nur am Vorderrande etwas eingeknickte, fast senkrecht -
gestellle Querlinie. Die hintere Querlinie nimmt ihren
Anfang bei etwa °/, des Vorderrandes, verläuft schräg
nach dem Hinterrand und biegt, einen scharfen Winkel
bildend, leicht nach innen geschwungen, nach dem Innen-
rand. Beide Binden sind dunkelbraun, auf beiden Seiten
leicht, gelb angelegt. Von der Flügelspitze bis in den
Winkel der hinteren Binde geht ein schwarzbrauner
Strich. Zwischen beiden Querlinien ist ein dicker
schwarzer Mittelpunkt. Saumlinie schwarzbraun. Franzen
weissgrau, an der Spitze schwarzbraun.
Unterseite mit Zeichnung der oberen Seite. Auf der
vorderen Hälfte der Vorderflügel und auf den Hinter-
flügeln ganz, sind sie ziemlich reichlich mil braunen
Schuppen bestreut.
1 & am 25. Mai bei Raddefka an einem Eichenstamme
sitzend gefunden.
24. Anisopteryx membranaria.
Antennis 9-15 breviter ciliatis; palpis subnullis. Alis
anticis lutescente-griseis, strigis duabus subrectis fusce-
scentibus, puncto medio fusco; posticis pallidioribus. 3.
Am meisten der À. aceraria Schiff. gleichend und von
dieser durch geringere Grösse, grauere Färbung, schär-
fer hervortretende Binden und schwarze Saumpunkte un-
terschieden.
Fühler ausserordentlich kurz gewimpert Taster kaum
erkennbar. Hinterschienen mit zwei Paar schwacher
Sporne. |
Hp
Vorderflügel 14 — 15 mm. lang, gelbgrau. Binden, wie
bei Aceraria verlaufend, aber weit deutlicher und von
schwärzlicher Farbe. Auf allen Flügeln ein schwärzlicher
Mittelpunkt. Der Saum ist etwas dunkler als der Flügel-
grund. Auf den Rippen aller Flügel sind am Saume
schwarze Punkte.
Hinterflügel lichtgrau. Die Flügel dieser Art sind noch
transparenter als die von Aceraria.
Auf der helleren Unterseite ist. die Bindenzeichnung
ebenfalls deutlich vorhanden.
3 ZZ, die ich im April gegen Abend in den mit
verschiedenen Gesträuchen und Bäumen bewachsenen
Umgebungen eines Flüsschens bei Nikolsk im Suifun-ge-
biete fing. Das 9 ist noch nicht bekannt.
35. Boarmia Suifunaria.
Antennis Z-is bipectinatis, Q-ae setaceis. Alis lutes-
cente-albidis, fusco-adspersis, antieis strigis, linea submar-
ginali, puncto medio strigaque posticarum alarum fuscis.
Ist mit keiner mir bekannten Art unter den europäi-
schen Boarmien zu vergleichen.
Sie gehört in die Nachbarschaft von Perversaria B.
Fühler des Z mit mässiglangen Kammzähnen, die des
2 sind borstenförmig. Die Rollzunge ist ziemlich dick,
Taster kurz. Die mittleren Beine mit einem, die hinteren
mit zwei Dornenpaaren. Bei dem (7 ist ausserdem an der
Hinterschiene ein langer, dicht anliegender und darum
nicht leicht erkennbarer Haarpinsel.
Vorderflügel 16—18 mm. lang. Sie, sowie Oberrücken
und Hinterleib gelblich-weissgrau mit schwarzbraunen
Atomen mehr oder weniger reichlich bestreut. Die vor-
в
dere Binde ist зап gebogen und etwas wellig. Die hin-
tere Querbinde, anfangs etwas nach aussen gebogen, dann
allmälig mässig schräg einwärts gezogen. Diese beiden
dunkelbraunen Querbinden sind stets sehr deutlich. Aus-
serdem beginnt unter der Flügelspitze am Hinterrande
eine dritte anfangs gezackte Binde, die nach innen ge-
krümmt sich in der Flügelhälfte der hinteren Binde bald
mehr, bald weniger nähert. Hier ist in verschiedener
Ausdehnung der Raum zwischen beiden braun ausge-
füllt. Mitunter ist aber von dieser Binde wenig zu sehen.
Zwischen der ersten und zweiten Querbinde, also ziemlich
genau in der Mitte, befindet sich ein dunkelbrauner Mit-
telpunkt.
Die Hinterflügel von gleicher Färbung, haben eine mäs-
sig geschwungene, besonders gegen den Innenrand hin
verdickte, Querbinde. Ausserdem sind zu beiden Seiten
derselben zwei nur auf der unteren Hälfte deutliche Bin-
den, bald mehr, bald weniger scharf hervortretend, sicht-
bar. Eine feine Saumlinie aller Flügel ist fast schwarz.
Auf der, durch schwarzbraune Atome sehr verdüster-
len Unterseite, sind die Bindenzeichnungen von oben
deutlich sichtbar. _
Dieser Spanner war bei Wladiwostok nicht selten an
Plätzen, wo an den Bergabhängen viel Artemisia wuchs.
Er kam häufig zur Lampe, auch in das Zimmer. Flugzeit
im Juni.
26. Boarmia crassestrigata.
Antennis G'-is bipectinatis. Alis rufescente-griseis, an-
ticis tribus strigis, prima curvata, media conjuncta cum
postica obliqua fracta ad marginem inferiorem, areis, ba-
sali limbalique badiis, linea antelimbali undulata, intus
ae
albida; posticis macula media, strigis duabus dimidiatis
lineaque antelimbali externe badiis.
Fühler ziemlich stark gekämmt. Taster bis an die
Spitze dicht beschuppt, so dass diese abgerundet erscheint.
Hinterschienen mit zwei Spornenpaaren.
In der Flügelzeichnung hat diese Art die meiste Aehn-
lichkeit mit B. perversaria G. Wie bei dieser verlaufen
die mittlere und hintere Querbinde, jedoch sie vereinigen
sich erst kurz vor dem Innenrande, und treffen diesen
weit vor dessen Mitte ^) und laufen hier zusammen
spitz aus. ”)
Die Grundfarbe der Flügel ist hellrothgrau, reichlich
mit braunen Atomen bestreut, während deren bei Perver-
saria nur sehr wenige beigemischt sind.
Vorderflügel 19 mm. lang. Die Querlinien sind oft nur
durch schwarzbraune Striche oder Punkte auf den Rippen .
bezeichnet, vor dem Innenrande bei der Vereinigung bei-
der stets als zusammenhängende verdickte Linien. Der
Basalraum sowie das Saumfeld sind rothbraun ausgefüllt;
in letzterem eine gebrochene wenig deutliche Wellenlinie,
auf der Innenseite in verschiedener Breite róthlich-weiss-
grau begrenzt. Der längliche Mittelfleck gross aber un-
deutlich.
Auf den Hinterflügeln sind zwei halbe Querbinden,
deren innere breite, nicht scharf begrenzte vor der hellen
Jänglich umzogenen Mittelmakel ihren Anfang hat und in
schräger Richtung in den Innenrand ausgeht, während die
*) Bei Perversaria etwas hinter der Mitte.
**) Bei Perversaria treten sie hier wieder etwas auseinander,
wodurch zwei deutliche Linien, oder eine fleckartige Verdickuag
entsteht.
cune
äussere eine fast wagerechte Lage hat und folglich am
Innenrande sich der ersten nähert "). Unterhalb derselben
ist der Raum braun ausgefüllt mit nach innen weisslich
angelegter undeutlicher Wellenlinie. Die Franzen sind
lichtbraun und schwärzlich-braun gescheckt. Zwischen
den Rippen aller Flügel sind schwarze Saumpunkte **).
Unterseite dunkelbraun, mit bald mehr bald weniger
deutlichef Bindenzeichnung der Oberseite. Eine Aberra-
tion hat gelbbraunen Flügelgrund mit nur schattenhaft
angedeuteten rothbraunen Querbinden.
Bei Wladiwostok im Juni auf einem mit Artemisis be-
wachsenen Abhang Nachts mehrere ZZ gefangen.
97. Boarmia Doerriesiaria.
Antennis -is longe ciliatis, 9-ae selaceis. Alis sub-
crenulatis cretaceis, fusco-irroratis, punetis limbalibus
nigris; anticis fasciis duabus angulatis, dentatis, utrinque
lutescente-brunneis, nigris; posticis fascia media subangu-
lata fusca, externe lutescente-brunnea.
Der ziemlich breite Brustkasten, sowie die Fárbung und
Zeichnung der Flügel, hat eine grosse Aehnlichkeit mit
den Spannern der Gattung Amphidasys und würden unter
denselben der Betularia L. am ähnlichsten sein. Unter
den Boarmien kenne ich keine europäische Art, mit der
man ihn vergleichen kónnte.
Fühler des 4 kammzähnig bewimpert; Schaft hellbraun
mit schwarzen unregelmässigen Flecken, bei dem 9 borsten-
*) Bei Perversaria ist die hintere wellige Querlinie schräger ge-
stellt und krümmt sich sanft nach dem Vorderrand, den sie erreicht.
**) Bei Perversaria sind sie zusammenhängend.
zu
örmig, weiss und schwarz gefleckt. Taster kurz mit ab-
gestumpftem Endgliede, schwarzbraun, am Ende weisslich.
Kopf und Stirne gelblich-weiss. Schenkel und Schienen
mit langer Behaarung. Fussglieder braungelb und schwarz-
braun. Hinterschienen mit 2 Spornenpaaren. Oberrücken
und Hinterleib weiss mit schwarzen Schuppen gemischt,
bei dem Z mit gelblich-weissem Afterbüschel, beim 2
mit vortretender Legeröhre. *
Die Flügel sind kreidig weiss, reichlich mit schwarzen
Schuppen bestreut und haben zwischen den Rippen
schwarze Saumpunkte.
Vorderflügel 22—26 mm. lang, mit leicht welligem
Saume. Die innere schwarze Querbinde ist stark gebogen
und mehrfach ausgezackt; die hintere mit einem doppel-
zahnigen Winkel nach hinten, ist breit gezackt. Beide
Binden sind, die vordere wurzelwärts, die hintere nach
aussen, in ziemlicher Breite hellbraun angelegt. Bei man-
chen Stücken fehlt jedoch diese braune Fárbung, aber
zwei unbestimmte gróssere graue Schattenflecke ausser-
halb, einer unter dem Winkel der Binde, der andere am
oberen Theile des Hinterrandes, und dieser ist meist
von den Zacken der hier vorhandenen gezackten schwar-
zen und weiss angelegten Saumlinie abgeschnitten. Zwi-
schen beiden Binden ist am Vorderrande der Anfang
einer dritten, die aber bei halber Flügelbreite aufhórt.
Hinterflügel mit fast rechtwinklich gebogener etwas ge-
zackter Mittelbinde als Fortsetzung der hinteren Vorder-
flugelbinde und ferner einer mehr aus unbestimmten
Flecken bestehenden welligen Saumbinde, die bisweilen
fast ganz fehlt. Auch hier sind die Binden nach aussen
hellbraun angelegt. -
Unterseite gelblich-weiss, die Vorderflügel mit grauer
Beimischung. Bindenzeichnung nur am Vorderrande und
bis etwa in den halben Flügel hinein, dunkel und deut-
lich ausgeprägt. Ein ovaler, dicker, schwarzer Mittelfleck,
der oben nicht vorhanden ist, steht hier an der gewóhn-
lichen Stelle. Hinterflügel unrein gelblich-weiss, mit kaum
"siehtbarer Zeichnung. Franzen weiss, unregelmässig, be-
sonders auf den Rippen mit Schwarz gemischt.
Von Askold, wo Herr Dórries diese Art fand. Mir kam
dieser Spanner niemals vor.
98. Boarmia Hedemanni.
Antennis df-is longissime, Ф-ае breviter bipectinatis.
Alis albidis, viride-mixtis, fusco-conspersis, maculis cen-
tralibus albidis, nigro-circumscriptis; anticis fasciis tribus
denticulatis punctisque limbalibus nigris, linea submargi-
nali albida, utrinque ex parte nigro; posticis, ut in an-
licis, in medio infuscatis, ciliis omnium albidis, fusco
alternatis.
Wohl eine der schönsten Arten dieser Gattung, die
nach Färbung und Zeichnung neben der viel kleineren
B. lichenaria Hafn. ihren Platz finden muss. Am meisten
kommt sie einer Art von Indien (Darjeeling) nahe, die
in der ehemals Atkinsenschen Sammlung unter dem
Namen Ophthalmodes herbidaria steckt. Diese ist aber
bedeutend grösser, hat mehr, einer Amphidasys ähnlich,
zugespitzte Vorderflügel und keine zusammenhängende
Bindenzeichnurg.
Die männlichen Fühler sind stark gekämmt, bei denen
des 2 sind die Kammzähne nur halb so lang und hören
bei dem Enddrittel auf. Taster kurz, schwarzbraun, dicht
beschuppt. Beine röthlich-grau. Hinterschienen mit zwei
Spornenpaaren. Stirn gelblich, mit dunkelbraunen Schup-
e ds
pen gemischt. Oberkopf und Rücken hellgrün. Halskra-
gen schwarz gesäumt. Schulterdecken in der Mitte mit
einer schwarzen, gebogenen Linie. Hinterleib gelblich-
weiss, am Ende jedes Ringes oben schwarz.
Flügelgrund weiss, aber mehr oder weniger mit einem
angenehmen Grün überlagert und ausserdem sind in den
Flügelgrund bald mehr bald weniger. schwarzbraune
Schuppen eingestreut. In der Mitte beider Flügel steht
ein weisslicher, schwarzbraun umschriebener Mondfleck.
Vorderflügel 13—15 mm. Ihr Saum ist leicht gewellt
mit 2 schwarzen zackigen Querlinien und einer, nur.
am Vorderrande deutlichen, bisweilen auch fast ganz
fehlenden, Schattenlinie in der Mitte. Sie zieht sich hin-
ter dem Mittelmonde hin und bildet vor dem Innenrande
einen der hinteren Querlinie entsprechenden Zahn. Vor
dem Saume ist eine weisse Wellenlinie, bei welcher die
Ausfülung der Vertiefungen am Vorderrande, in der
Mitte und vor dem Innenwinkel schwarzbraun ist. Auf
der Aussenseite wird sie, nur leicht zwischen den Rip-
pen 6 und 7 und am Innenwinkel ausgedrückt, schwarz-
braun eingefasst.
Die Hinterflügel mit tiefer welligem summ als auf
den vordern; die Zeichnung wie auf den Vorderflügeln,
nur fehlt die Basalbinde, und ist die Basalhälfte, beson-
ders von der Mittelmakel an bis zum Innenrande, durch
Schwarzbraun verdunkelt und die Vertiefungen der Saum-
linie sind durchweg auf der Innenseite schwarz ausge-
füllt. Von da an, wo zwischen den Rippen aller Flügel
die schwarzen Saumpunkte stehen, sind die, ausserdem
weissen, Franzen graubraun.
Unterseite gelblich, im Diskus und in grosser Breite
am Saume dunkel braungrau, mit deutlicher, hinterer
Querlinie und Mittelmonden.
A Ian
Ich fing nur 1 Z im Juli im Chingan, während Dör-
ries diese Art in mehreren Stücken in beiden Geschlech-
tern auf Askold erbeutete.
99. Eremia maturaria.
Antennis d-is plumosis, palpis pedibusque pilosis.
Alis anticis lutescentibus, striga media obliqua, externe
acute: dentata, area limbali, costa, punetoque medio om-
nium fuscis; posticis lulescente-albidis, fascia media,
limbo nervisque fuscis; subtus dilute ochraceis. d.
Für diese sehr eigenthümliche Art müsste wohl ein
besonderes Genus aufgestellt werden, da sie weder zu
Eremia noch Egea, denen sie noch am nächsten kommt,
genügend passt. Das kann aber erst nach Entdeckung
des 9 geschehen.
Fühler mit fadenartigen, langen, zweizeiligen Kainm-
zähnen. Taster mässig lang, aber wegen der langen
Behaarung des Kopfes ebenso wenig sichtbar wie die
Rollzunge. Brust, Bauch und Beine lang behaart. Die
Schienen der hinteren Beine mit nur einem Spornenpaa-
re. Oberrücken und Hinterleib schwarzbraun, mil unter-
gemischter grauweisser Behaarung.
Vorderflügel 16 mm. lang, im Diskus rothgrau mit
gelblicher Beimischung. Vorderrand hell ochergelb, dann
von der Wurzel aus eine breite, vor der Spitze breiter
werdende dunkelbraune Costalstrieme. Eine ebenfalls
schwarzbraune leicht gebogene, schrägliegende Quer-
binde in ähnlicher Richtung wie bei Egea pravata, schnei-
det scharf gegen den innern Raum ab. Nach aussen
tritt sie auf den Rippen zackig vor und ist durch die-
selben und am Innenrande mit dem breiten dunkelbrau-
nen Saumtheile verbunden, zwischen dem und ihr nur
№ 3. 1880. | 6
— 89 —
еше Reihe gelber Fleckchen, deren unterstes strichartig
vorlängert ist, stehen. Von der Wurzel an bis ein Drit-
tel der Flügellänge ist die Mediane schwarzbraun. In der
Mitte ist ein dicker schwarzer Punkt.
Hinterflügel licht weissgrau, Mittelpunkt, die Rippen,
eine hintere, dem Saume parallel verlaufende Linie und
in ziemlicher Breite der Hinter- und Innenrand sind
schwärzlich-braun. .
Franzen rolhgrau, am Innenrande beider Flügel weiss-
lich. :
Unten sind alle Flügel unrein ochergelb, die dunklen
Zeichnungen von oben nur matt angedeutet.
Er fliegt in der zweiten Halfte des April auf Gras-
steppen bei Tage sehr lebhaft und schnell umher. Ich
fing ihn bei Nikolsk, Herr Dôrries hat ihn von Askold
eingeschickt.
30. Aspilates violentaria.
Antennis bipectinatis rufescente-brunneis. Capite colla-
rique ochraceis. Alis anticis acutis, pallide-flavescentibus, .
fascia obliqua ex apice; posticis albicantibus. 1 qf.
Unterscheidet sich von der kleineren A. rectaria Frr.
durch robustere Gestalt, die in eine Spitze auslaufenden
Vorderflügel, dickere Querstrieme und die weissen vóllig
zeichnungslosen Hinterflügel.
Fühler kammzähnig, licht róthlich-braun. Taster sehr
kurz, dick mit Schuppen bedeckt. Hinterschienen mit
zwei Paar Dornen. Kopf, Brust und Oberrücken lebhaft
ochergelb und lang behaart. Hinterleib bleichgelb.
Vorderflügel 22 mm. lang mit einer ziemlich scharfen
Spitze, hell ochergelb mit wenigen rothbraunen auf der
= 09 >
Flügelfläche eingestreuten Schuppen. In-der Flügelspitze
entspringt ein in fast gerader Richtung schräg nach der
Mitte des Innenrandes gerichtete nicht scharf ausgedrückte
Querstrieme. Ein bräunlicher Mittelpunkt ist nur wenig
bemerkbar.
Die Hinterflügel sind gelblich-weiss mit seidenartigem
Glanze. Franzen aller Flügel hell ochergelb.
Unten ist die Färbung gelblich-weiss; der Vorderrand
braungelb, die Querbinde der Oberseite matt angegeben.
Bei Wladiwostok auf einem gras- und kräuterreichen
Bergabhange am 29. Juni gefangen.
Ptychoptera n. с.
RTU/OS — ruga.
Antennae J-is setaceae, vix ciliatae, Ф-ае filiformes.
Palpi brevissimi. Tibiae posticae bicalcaratae. Alae an-
licae Z-is latissimae; posticae angustissimae, elongatae,
retinaculo nullo, margine inferiore late resime converso.
Der Kopf ist bedeutend schmäler als der Oberrücken.
Stirn mit glatt anliegenden Schuppen. Taster nur wenig
vor der Stirn vorragend, mit borstig abstehender Be-
haarung, aus welcher kaum die Spitze hervorragt. Saug-
rüssel kräftig. Beine dicht mit Schuppen bekleidet, ohne
Auszeichnung. Die mittleren Schienen mit einem, die
hinteren mit zwei Spornenpaaren.
Die Vorderflügel, besonders die männlichen, sind sehr
breit, doch nicht in dem Maasse, wie bei Sparta. Die
Hinterflügel des < sind schlank und lang, bei dem 9
breiter. Auf den Vorderflügeln ragt die Anhangszelle nur
wenig über die Mittelzelle hinaus und ist in beiden Ge-
6"
er cs
schlechtern getheilt. Rippe 2 entspringt ziemlich in der
Mitte des Innenrandes der Mittelzelle, Rippe 3 nichl weit
vor der unteren Ecke, Rippe 4 aus dieser selbst. Rippe
6 und 8 aus der oberen Ecke der Mittelzelle, 5 ziemlich
genau in der Mitte zwischen 4 und 6. Rippe 7 entspringt
aus 8 ап der Spitze der Anhangszelle. 8 endet in der
Flügelspitze. 9 und 10 haben ihren Ursprung aus Rippe
8 hinter deren Mitte. 11 kommt aus dem Vorderrande
des hinteren Theils der Anhangszelle. 12 geht frei in den
Vorderrand.
Die Hinterflügel des 9 haben keine Innenrandsrippe.
Rippe-2 entspringt hinter der Milte des Innenrandes, 3
und 4 auf gemeinschaftlichem Stamme aus der unteren
Ecke der Mittelzelle. 6 und 7 aus der oberen derselben.
8 aus dem Vorderrande der Mittelzelle, zeht in den Vor-
derrand des Flügels aus. Beim 4 ist die Mittelzelle,
nebst kürzerer Anhangszelle der Hinterflügel, kurz, nach
aussen mit einem kürzeren unteren und breiteren oberen
Theile. Aus dem unteren Lappen entspringt Rippe 2 etwas
vor der Spilze und verliert sich in der Falte; 3, 4 und
9 kommen aus der Spitze und verlaufen, sehr einander
genähert, in den Hinterrand. Rippe 6 und 7 treten aus
einem gemeinschaftlichen Stamme aus der oberen Ecke
der Mittelzelle hervor und verlaufen, slark divergirend,
in den Hinterrand. Rippe 8 tritt aus der Spilze der An-
hangszelle der Mittelzelle und geht in weitem Abstande
von 7 in den Hinterrand aus.
Ausser diesem eigenthümlichen Rippenbaue haben die
Hinterflügel des Z noch folgende charakteristische Aus-
zeichnung: -Das Innenrandsdrittel ist nämlich aufwärts
umgeklappt, so dass der Innenrand bis zu dem Einschnitt
der Mittelzelle, wo sich hier von der Basis bis zum Hin-
terrande eine erhabene Falte befindet, fest aufliegt. Die
= A. nee
dadurch nach oben gekehrte Unterseite des Innenrand-
drittels hat die vollständige Fárbung und den Zusammen-
hang der Zeichnung der Oberseite, während die einge-
schlagene Flüche der Oberseite von beiden Seiten sehr
lang behaart und enifárbt erscheint.
31. Ptychoptera Staudingeri.
Alis aurantiacis, anticis strigis duabus crassis dentatis,
macula media magna, serie macularum post strigam posti-
cam limbalibus que nigris; posticis striga undulata macu-
lisque duabus nigris; ciliis externe flavis, atro-alternatis;
subtus ut in superiore parte.
Fühler fadenförmig, beim cf kaum sichtbar bewimpert;
die des 9 sind fadenfórmig schwarzbraun und gelb ge-
ringelt. Taster kurz, mit abstehender goldgelber Behaa-
rung. (Gesicht und Beine hellgelb, schwarz gesprenkelt.
Oberrücken schwarz; Halskragen und Schulterblätter gold-
gelb gerandet. Hinterleib schwarz, die Leibringe nach
aussen gelb. '
Vorderflügel 18 mm. lang. Alle Flügel haben einen
goldgelben Grund. Die Zeichnung der vorderen besteht
aus zwei ziemlich dicken Querlinien, von denen die vor-
dere, sanft gehogene, wellenfürmig ist; dann folgt ein sehr
dicker Mitteifleck und die hintere, dicke stumpfzackige,
wie gewöhnlich nach aussen geschwungene, dann nach
innen sich ziehende Binde, hinter welcher im Saumfelde
eine Reihe dicker Flecke auf den Rippen stehen. Ausser-
dem befinden sich im Basaltheile und am Vorderrande
mehr oder weniger kleinere Flecke und Punkte, wie die
vorerwähnten Binden und Flecke, von schwarzer Farbe.
Die Hinterflügel des ( haben eine in der Mitte ein-
E. ve
wärts gebogene Mittelbinde (Foriseizung der hinteren
Binde der Vorderflügel) und 2—3 Flecken hinter dersel-
ben und an dem, durch das umgeschlagene Innenrands-
Шей entstandenen, ebenfalls gelb befranzten falschen
Innenrand, 3 unbestimmt abgegrenzte, schwarze Flecke.
Das verdeckte Innenrandsdrittel ist braungrau, am In-
nenrande und an der Falte mit langer Behaarung. Bei
den Q ist die Mittelbinde verschieden breit gewellt; in-
nerhalb derselben ein dicker schwarzer Fleck und viele
kleine Flecke und Punkte, besonders am Innenrande.
Franzen auf der untern Hälfte schwärzlich, auf der äus-
seren schwarzbraun und hellgelb gescheckt.
Die Unterseite gleicht ganz der Oberseite.
Der Schmetterling flog in der ersten Halfte des Au-
gust bei Tage und war ausschliesslich in den Gärten, in
Raddefka, auf blühendem Наше anzutreffen.
Leptostegna n. g.
-
kerros — tenuis oteyves — tectus.
Antennae --is incrassatae, breviter bipectinatae, 9 -ае
filiformes. Palpi labiales brevissimi. Tibiae posticae bical-
caratae. Alae anticae latae, subtriangulares; posticae re-
tinaculo nullo.
Kopf und Beine dicht und anliegend beschuppt. Stirn
breit, hochgewölbt. Augen gross. Zunge mässig stark. Pal-
pen sehr kurz, mit dicht beschupptem, knopfartig verdick-
tem Endgliede. Fühler nicht bis zum halben Vorderrande
reichend, mit dickem, kurz kammzähnig bis zur Spitze
bewimpertem Schafte des (7. und fadenfórmigen Fühlern
des 9. Die Schenkel sind, besonders auf der oberen und
äusseren Seite, dicht mit Schuppen bedeckt, ohne beson-
zT ds
dere Merkmale. Die Mittelschienen mit einem, die hinte-
ren mit 2 Paar Spornen. |
Flügel glattrandig. Die Vorderflügel an der Spitze we-
nig abgerundet. Vorderrand ziemlich stark geschwungen,
von mässiger Breite.
Hinterflügel des 4 ohne jeglichen Anhang, oder eine
andere Auszeichnung, und in beiden Geschlechtern ohne
Haftborste.
Vorderflügel mit ziemlich breiter Mittelzelle und einer,
wenig über dieselbe hinausragenden ungetheilten Anhangs-
zelle, aus deren Innenrand Rippe 5 und aus der Spitze
№ 6 und 7 entspringen. Ne 8 kommt aus dem letzten
Vorderrandsdrittel der Anhangszelle. Aus dieser (8) zwei-
gen 9, 10 und 11 nach dem Vorderrande ab. Rippe 12
ist frei.
. Hinterflügel! in beiden Geschlechtern ohne eine Innen-
randsrippe. Rippe № 2 entspringt bei ?/, N° 3 kurz
vor dem Ende des Innenrandes der Mittelzelle, N° 4 aus
der stumpfen Spitze derselben. N° 5 etwas weiter von
der Spitze als 3. 6 und 7 entspringen aus der oberen
Ecke der Mittelzelle, aus einem gemeinsamen Stamm. 8
kommt aus der Flügelwurzel und nähert sich bei ?/, des
Vorderrandes der Mittelzelle demselben bedeutend und
verläuft ziemlich gerade, in den Aussenrand eine kleine
Nebenrippe entsendend, die etwas über der Hälfte des
Vorderrandes des Flügels in diesen ausläuft.
Von den Gattungen Lobophora und Sparta ist diese
durch den Mangel der Hinterflügel-Anhängsel gut unter-
schieden. Mit Sparta hat sie das Fehlen der: Haftborste
gemein, mit Siona das Fehlen der lnnenrandsrippe der
Hinterflügel.
2 iig ee.
32. Leptostegna tenerata.
Alis anticis coeruleo-viridibus, strigis duabus obsoletis
albidis subdentatis; posticis albis; ciliis omnium viridibus.
Stirn, Oberrücken und Vorderflügel sind angenehm
blaugrün. Erstere ist sehr dicht glatt anliegend beschuppt.
Die sehr kurzen Taster sind ebenfalls bis ans Ende dicht
mil grünen Schuppen bekleidet, die hier eine fast knopf-
artige Verdickung verursachen. Zange nicht stark, ge-
rollt. Fühler des Z gelblich. Beine mit Einschluss der
Fussglieder oberhalb grün, unterhalb weisslich. Die Mit-
telschienen haben ein, die Hinterschienen zwei Spornen-
+ paare. Hinterleib grün, mit.Weiss gemischt.
Vorderflügel 13 — 15 mm. lang. Auf denselben sind
nach dem Hinterrand zu zwei verloschene weissliche,
schwach gewellte Querlinien.
Die Hinterflügel sind am Innenwinkel grün angelaufen.
Die Franzen aller Flügel sind grün.
Die Unterseite ist matter grün als oben und —
mit durchscheinenden Querbinden. 4 und 9 zeigen in
Färbung und Zeichnung keinen Unterschied.
Der ziemlich seltene Schmetterling flog im Chingan uud
auch in der Umgebung von Wladiwostok, im Juni und
Juli in feuchtem Gebüsch.
33. Lobophora expressata.
Antennis setaceis. Alis anticis albide-griseis, lineis
multis transversalibus undulatis fusco-cinereis, obscuratis,
fascia media lata, externe subangulata dentala fusco-ci-
nerea, in denliculis olivaceo-expleta, nervis ad limbum
nigris in maculis olivaceis, ciliis cinereis obscurius-alter-
natis; posticis albidis, lineis 4 obsoletis fuscescentibus.
——— ONE
Bei Sertata Hb., hat aber gestrecktere und darum
schmálere Vorderflügel. Die breite dunkel ausgefüllte
Mittelbinde ist auf der Aussenseite stärker gezackt. Auch
sind bei Sertata die Rippen nicht schwarz, Statt dessen
aber drei im Dreieck gestellte schwarze Punkte, die bei
Expressata nie zu sehen. .
Fühler borstenfórmig, grau und braun geringelt. Taster
ziemlich weit vor der Stirn vorstehend. Endglied etwas
abhängend, dicht behaart, schwarzbraun, unten grau.
Vordertarsen schwarzbraun, am Grunde der Glieder weiss.
Die Mittel- und hinteren Beine sind róthlich-grau, schwach
beschuppt, letztere mit einem kurzenSpornenpaare. Thorax
schwarzbraun mit weissgrauer Beimischung. Hinterleib
grau, mil schwarzbraun gerandeten Leibesringen.
Vorderflügel 15 mm. lang, weissgrau. An der Basis
ist ein schwärzlicher in den Flügelgrund vertriebener
Fleck, dann folgt, auch nahe an der Wurzel, eine schwarz-
braune gebogene Querlinie, die beim @ nach aussen
grüngelb angelegt ist. Der Raum von hier an bis zur
inneren Begrenzung der breiten Mittelbinde ist in der
Mitte dunkelgrau ausgefüllt, dunkler begrenzt und hier
ist vor der Mittelbinde eine dunkle Querlinie. Die innere
schwarzbraune Begrenzung der Mitelbinde ist auswarts
gebogen und verläuft dann nach demInnenrand, diesen fast
senkrecht und genau in der Mitte treffend, hat aber vor-
her einen nach innen gerichteten Zahn. Auf der Aussen-
seite wird diese Binde von einer, in einer Ecke nach
hinten vortretenden, Zackenlinie gebildet. Diese breite
Mittelbinde ist dunkelgrau ausgefüllt und die Rippen zum
Theil, sowie ein Mittelstrich, schwarz. Auch lassen sich
darin, mehr oder minder deutlich, längs der äusseren
Begrenzungslinie, zwei schwarzgewellte derselben parallel
veMaufende Querlinien erkennen. Bei dem Z ist in die-
gen
ser Binde der Vorderrand und der Raum zwischen einer
der vorerwähnten Querlinien und der äusseren Abgren-
zung gelb oder olivengrün ausgefüllt. Auch auf der Innen-
seite ist auf der oberen Hälfte Gelbgrün zu sehen. Hinter
dieser Binde ist der Flügel am Vorderrande bis zu der
Ecke der Binde weiss, und in dem Weiss eine feine
dunkle Theilungslinie. Von der Ecke an ist der Flügel
dunkelgrau mit zwei schwarzbraunen Querlinien, welche
aber vor der Mitte in einem grossen unbestimmt abge-
erenzten Flecken ihr Ende haben. Der hintere Raum ist
mit welligen Querlinien fast ausgefüllt; doch bleibt vor
dem Saume eine Reihe weisser Flecken stehen, die oft
zu einer Binde vereinigt sind, mitunter aber beinah ganz
fehlen. Vor dem Saume befinden sich ausserdem beim 3
gelbgrüne Flecken, in denen die in den Saum schwarz
ausgehenden Rippen liegen. Die Saumlinie ist schwarz,
zwischen den Rippen durch Grau unterbrochen. Die
Wurzelhälfte der Franzen ist grau und dunkelbraun ge-
mischt; die äussere Hälfte heller und auf den Rippen-
ausgängen schwärzlich gescheckt.
Hinterflügel weisslich, seidenglänzend, mit 4 verlosche-
nen, oft kaum erkennbaren, dem Aussenrande parallelen
Linien. Der Hautlappen beim d ist wie bei Sertata.
Unterseite gelblich-grau mit unvollkommen durchschei-
nenden Binden der. Oberseite.
Der Schmetterling fliegt in der ersten Hälfte des April
in Eichenwäldern und setzt sich, wie die meisten dieser
Gattung, an die Stämme in verschiedener Höhe.
Ich fand ihn bei Nikolsk, er wird aber wohl über das
ganze Gebiet verbreitet sein.
34. Lobophora carpinata var. insontata.
Albidior, c? appendice basali incrassato posticarum.
gm. s
Flügelgrund viel: weisser als bei der Stammart. Die
Querlinien am Vorder- und Innenrande besonders dunkel.
Auf den Hinterflügeln sehr verloschene Querbinden.
Der Anhang an der Basis der Hinterflüge! des < weni-
zer behaart, nicht lappenartig, sondern walzenfürmig,
nach beiden Enden verjüngt, also von der Gestalt eines
Haferkornes. Unten dunkler grau und fast ohne alle
Zeichnung.
Beide mir vorliegende Paare sind kleiner als die ech-
ten Carpinata.
Zu Anfang Mai bei Raddefka und auch bei Wladiwostok.
35. Lobophora ustata.
Alis anticis albidis, strigis duabus nigris, quarum an-
tica obliqua, curvata, postica angulata, inflexa, externe
infuscatis strigisque duabus dimidiatis in medio et api-
cemversus punctisque marginalibus binis; posticis albide-
griseis; ciliis albicantibus.
Sie weicht von allen übrigen Arten recht bedeutend
ab. Ich fing nur einige 9 9.
Fühler borstenfórmig. Die Taster ragen etwas über die
Stirn hervor. Hinterschienen mit einem Paare Endspornen.
Kopf, Oberrücken und Hinterleib weissgrau.
Vorderflügel 14 mm. lang, weissgrau. Nächst der
Wurzel zieht vom Vorderrande eine leicht geschwungene
Binde in schräger Richtung nach dem Innenrand. Die
hintere Querbinde beginnt hinter der Mitte des Vorder-
randes, geht, leicht geschwungen, bis zur unteren Ecke
der Mittelzelle und bildet hier einen rechten Winkel, in-
dem von hier aus der untere Schenkel sich stark ein-
warts krümmt, dann aber, nach aussen biegend, vor dem
ET S
Innenwinkel in den Innenrand geht.. Beide Querbinden
sind schwarz, nach hinten braun angelegt, welche Farbe
sanft in den Flügelgrund vertrieben ist. Zwischen beiden
Binden, ziemlich genau in der Mitte des Vorderrandes,
beginnt, sehr scharf ausgedrückt,: eine schwarze Linie.
Von dem Vorderrande der Mittelzelle an biegt sie als
eine feine dreimal gewellte Linie ab und trifft auf die
hintere Querbinde auf Rippe 2. Auf dem Saumtheile sind
die Rippen durch kleine schwarze Strichelchen angedeutet.
Auch sind drei bis vier bráunliche Wellenlinien auf der
oberen Flügelhälfte erkennbar. Am Saume stehen am
Austritt der Rippen in denselben beiderseits schwarze
Punkte. Die Franzen aller Flügel sind hellgrau.
Hinterflüge! hellgrau, mit einigem Glanze, ohne Zeich-
nung.
Unterseite rôthlich-grau mit schwach angedeuteter Bin-
denzeichnung von oben.
4 d d, die ich am 21. Mai bei Raddefka an Eichen-
stammen fand.
36. Eucosmia excultata.
Alis anticis roseo-griseis, lineis undulatis badiis; fascia
media postice acute-bidentata infuscata, in qua punctum
centrale, linea sublimbali undulata; posticis lutescente-
griseis, strigis nonnullis obsoletis undatis.
Bei Certata Hb., von ihr und der etwa noch in Betracht
zu ziehenden Montivagata v. Hyrcana Stgr. durch die
beiden spitz vorspringenden Zacken der Mittelbinde, durch
den grau rosenfarbenen Flügelgrund und die deutliche
braune stark wellige Querlinie verschieden, hat er in
seiner Totalität ein viel bunteres Aussehen als die übri-
gen Arten.
: 25 9 p o
Fühler borstenförmig, die des cd! kurz gewimpert.
Taster schwarzbraun. Endglied auf der Oberseite weiss-
lich. Augen grün mit schwarzen Flecken. Die Schienen
der verderen Beine sind weissgrau mit schwarzbraunen
Schuppen bestreut. Die Fussglieder der Vorder- und
Mittelbeine schwarzbraun, am Ende jedes Gliedes weiss-
lich. Hinterschienen unbewehrt. Kopf, Oberrücken und
Hinterleib hellbraun, mit weisslich gerandeten Segmenten,
bei dem 4 mit kurzem gelblichen Afterbusche und weiss-
liehen langhaarigen Seitenbüscheln.
Vorderflügel 21—22 mm. lang, graurosa (bei gefloge-
nen Stücken mehr gelblich) mit braunen, ziemlich dicken,
nicht scharf abgesetzten Wellenlinien, von denen vor der
Mittelbinde der rosenfarbene Raum fast ausgefüllt wird.
Auf dem Aussentheile bilden sie vor der Spitze, in der
Mitte, vor und am [nnenrande durch Zusammenfliessen
grüssere braune Fleckenparthieen, worin dann auch die
weisse Wellenlinie vor dem Saume zu sehen und am
Innenwinkel fleckartig verdickt ist. Die Mittelbinde be-.
ginnt in ihrer inneren Begrenzung weit vor der Mitte
des Vorderrandes, bildet, anfangs horizontal verlaufend,
fast einen rechten Winkel und verlàuft von nun an rein
wellig naeh dem Innenrand. Die hintere Begrenzungslinie
hat ihren Anfang bei */, des Vorderrandes, springt zwei-
mal nach hinten in scharfen Zacken vor, ist in ihrem
weiteren Verlauf entschieden wellenfórmig und vor dem
Innenrande nochmals nach hinten erweitert. Auf der
oberen Flügelhälfte ist sie nach innen, wie bei Certata,
schwarzbraun angelegt, die untere Hälfte aber mit mehr
Grau ausgefüllt und überhaupt weniger scharf nach bei-
den Seiten abgegrenzt, wie bei Certata. Am Vorderrande
ist sie viel breiter. Am Saume, welcher gerader verläuft
als bei Certata, und daher die Flügelspitze entschiedener
EET TER
hervortreten lässt, stehen zwischen den Rippen schwarze
dreieckige Fleckchen, wie bei Certata, aber nicht so
gleichmässig. Die weisslichen Franzen mit unterbrochener.
дип егег Theilungslinie sind da, wo die Rippen ausmün-
den, schwärzlich und braun gefleckt. In der Mittelbinde
steht ein deutlicher langgezogener schwarzer Punkt.
Hinterflügel rothgrau mit vielen bräunlichen Wellen-
linien und schwarzer stark welliger Saumlinie, fast ebenso
wie bei Certata gezeichnet und gefärbt.
Unterseite wie bei Certata und nur durch die anders
limitirte Mittelbinde verschieden. Der Haarbusch am
Innenrande der männlichen Hinterflügel ist schwärzlich.
Von Askold durch Herrn Dórries entdeckt.
37. Eucosmia veternata.
Alis anticis subacutis, dilute rufescente griseis, fascia -
media externe subfracta, intus curvata, bidentata, lineis
transversalibus undulatis fuscis, linea submarginali undu-
lata albida, intus et exteriore dimidio fasciae mediae
rufofuscis; posticis dilute cinereis, postice infuscatis, linea
submarginali undulata albida.
Eine der Tr. Dubitata L. und Certata Hb. áhnliche Art.
Von beiden unterscheidet sie sich durch geringere Grüsse,
den fast geraden Hinterrand der Vorderflügel, dieffin eine
stumpfe Spitze vorgezogenen Hinterflügel und die Mittel-
binde der vorderen, die aussen bis zu dem sehr stumpfen
Winkel keinen Zahn bildet, und die nicht wellenförmige
innere Begrenzung derselben.
Die Fühler sind borstenfórmig, die des 3 sehr kurz
bewimpert. Taster nur wenig über die Stirn vorragend,
dick beschuppt, dunkelbraun mit gelblich-grauer Spitze.
— 95 —
Beine róthlich-grau. Auf der Oberseite sind die vorderen
dunkelbraun. Die Fussglieder aller Beine am Anfang gelb-
lich. Hinterschienen mit zwei Paar Spornen.. Kopf, Ober-
rücken und: Hinterleib róthlich-grau.
Vorderflügel 20 mm. lang. Der Vorderrand ist vor der
Spitze, besonders bei dem «4, stark gebogen, der seicht
wellige Hinterrand fast gerade, der Innenwinkel wenig
abgerundet. Der Flügelgrund ist ein helles Rothgrau, bei
dem 9 fast weisslich. Die Binden- und Linienzeichnung
ist im Allgemeinen wie bei Certata, nur mit folgenden
Unterschieden: Die Mittelbinde hat auf der Innenseite
eine stärker gekrümmte Einfassung mit zwei stumpfen
und seichten nach hinten gerichteten Ecken und besteht
aus zwei schwarzbraunen einander parallelen Linien mit
dunkler Ausfüllung. Die hintere Begrenzung verläuft in
ühnlicher Richtung wie bei Certata, hat aber vor der
stumpfen Ecke keinen Zacken oder Zahn und. verlauft
auch von dem Vorsprunge an glatt. In dieser Binde er-
kennt man zwei dem äusseren Rande ziemlich parallel
verlaufende schwarzbraune Linien, bis zu deren innerer
der Raum vom äusseren Rande an dunkelbraun ausgefüllt
ist. Die innere Hälfte der Mittelbinde ist gewöhnlich heller
als der übrige Flügelgrund. Diese Mittelbinde ist auf bei-
den Seiten deutlich dunkel abgegrenzt. Zwischen ihr und
der Flügelwurzel sind noch zwei braune Querlinien, deren
innere, nahe der Wurzel, wenig gebogen, die äussere
zwei Ecken bildet. Zwischen beiden sind hellere Schat-
tenlinien. Die weissliche, mehrmals von der Flügelfarbe
unterbrochene Wellenlinie vor dem Saume ist unregel-
mässig gezackt und gewellt und von der Spitze an bis
zwischen Rippe 4 und 5 und wiederum vor dem Innen-
winkel inwendig schwarzbraun angelegt. Auf der Aussen-
seite derselben geht in schräger Richtung ein schwarz-
MM E
brauner Schattenstrich bis in die Flügelspitze. Saumlinie
schwarz. Franzen wie bei Certata.
Alle 6 mir vorliegenden Stücke zeigen in hellerer oder
dunklerer Färbusg und schwächerer oder stärkerer Zeich-
nung kleine Unterschiede.
Die Hinterflügel haben einen ziemlich geraden und vor-
gestreckten Vorderrand, der mit dem wenig gekrimmten
Hinterrand eine stumpfe vortretende Spitze bildet. Sie
sind lichtgrau, fast etwas durehscheinend, nach dem
Saume hin etwas verdunkelt und. haben hier eine ver-
loschene weissliche Wellenlinie. Der Innenrand ist dunkel-
breun und in denselben gehen mehrere kaum erkennbare
Querlinien aus.
Unterseite róthlich-grau, mit wenig deutlicher Binden-
zeichnung und Verdunkelung besonders der Mittelbinde.
Auch sind hier auf beiden Flügeln schwarze Mittelpunkte.
- Von Askold.
38. Lygris tigrinata.
Alis candidis, anticis strigis e lineis quatuor nigris, tri-
bus conjunctis inter se ante apicem analem luteum cum
macula coerulescente, nigrocircumscripta, in area basali
lineis tribus dimidiatis limboque nigris; posticis maculis
nigris in aurantiaco ad limbum, ciliis anticarum partim
albis, partim luteis, nigro-alternatis.
Dieser prächtige Spanner steht dem in Japan und
Nord-China vorkommenden Junctilineata Butl. sehr nahe.
Letztere Art führt Butler als Abraxas auf, in welche Gat-
tung dieser Spanner jedoch durchaus nicht gehórt. L. ti-
grinata unterscheidet sich von Junctilineata in Folgendem:
Sie hat nur drei aus vier feinen Linien combinirte
Schrägbinden, während Junctilineata deren vier hat, die
LE 907 =
aus nur drei dickeren Linien zusammengesetzt sind. Der
weisse Zwischenraum zwischen der ersten und zweiten
Binde erreicht den Innenrand nicht; bei Junctilineata ist
er dagegen mehr als doppelt so breil, geht durch bis an
den Innenrand und wird von einer, aus zwei dicken Li-
nien gebildeten Binde in der Mitte getheill. Auch das
von der zweiten und dritten Binde umschlossene weisse
Feld hórt weit vor dem, hier in grosser Breite gelben
Innenwinkel auf. Bei Junctilineata erreicht es kurz vor
demselben den Innenrand.
Auf den Hinterflügeln ist bei Tigrinata das Gelb ап
dem Aussentheile breiter und nur innerhalb desselben
sind schwarze Flecke. Junctilineata ist dagegen am Aus-
sentheile vom Vorderrande an grossentheils schwarz und
hat vor der Mitte einen runden schwarzen Fleck.
Die in beiden Geschlechtern borstenfürmigen, bei dem
Я mit eckig vortretenden Gliedern ausgezeichneten Füh-
ler sind dunkelbraun. Taster weiss, in den Seiten mit
schwarzer Längslinie und schwarzbraunem Endgliede.
Kopf und Beine weiss, die vorderen Schienen. auf der
Oberseite und die Gelenke der Schienen sämmtlicher Bei-
ne sind dunkelbraun, die hinteren mil zwei Spornenpaa-
ren. Fussglieder hellgelb. Bauch weiss mit zwei schwar-
zen Langslinien. Oberrücken weiss, mit schwarz gesäum-
tem Halskragen und Schulterdecken. Hinterleib weiss,
das zweile Segment gelb. Auf jedem Segmente sind zwei
schwarze Punkte. Afterbusch des 4 weiss mit zwei
schwarzen Flecken. Flügel rein weiss. Die Vorderflugel
23 mm. lang, haben drei, zu Binden vereinigte Linien-
отирреп, deren jede aus vier feinen scharf und rein aus-
gedrückten schwarzen Linien bestehen. Die Linien dieser
Binden verengen sich nach dem lnnenrand zu. Die erste
Binde beginnt am Vorderrande ohnweit der Basis, an
№ 3. 1880. 1
а
welcher ein schwarzer Punkt steht, und hat еше sehr
schräge Richtung. Die untere Linie derselben endet, et-
was verdickt, bei ?/, des Innenrandes. Aus ihr zweigt
vor deren Ende eine Linie ab, die ein Stück Flügelgrun-
des am Innenrande vor dem Innenwinkel abschliesst;
dieses umgiebt die zweite Linie, wahrend die dritte und
vierte sich mit eins und zwei der miitleren Binde ver-
einigen und dadurch ein keillórmiges Stück weissen
Flügelgrundes umschliessen. Die 3-te und 4-te Linie der
zweiten Binde biegen vor dem Innenwinkel wieder rück-
wärts und bilden mit den beiden anderen Linien die
dritte Binde. Zwischen hier und dem Saume liegen noch
drei halbe Querlinien. Der Innenwinkel ist saltgelb, fast
orangegelb, in welchem ein bläulicher, schwarz umzoge-
ner Fleck.
Hinterflügel in ansehnlicher Breite vom Innenwinkel
bis über die Hälfte des Hinterrandes rothgelb mit drei
Reihen. schwarzer Flecke zwischen den Rippen, von de-
nen der grósste blàulich gekernt ist. Die Saumlinie der
Vorderflügel ist schwarz, der Saum weiss und die Fran-
zen grau, die der Hinterfliigel auf der vordern Hälfte
weiss, auf der unteren hellgelb und hier auf den Rippen
schwarz.
Auf der Unterseite scheinen die beiden vorderen Bin-
denfascikel durch, die hintere Binde, und zum Theil auch
die Flügelspitze, sind schwärzlich ausgefüllt. In der Mitle
aller Flügel ist ein schwarzer Fleck. Auf den Hinterflü-
geln ist das Gelbe und die darin befindlichen schwarzen
Flecke wie oben, nur etwas abgeblasst.
Der recht seltene Spanner flog in der ersten August-
woche auf einem bewaldeten Bergabhange bei Wladi-
wostok und wurde auch in einigen Stücken auf Askold
gefangen. Aufgescheucht flog er stets eine weite Strecke
gg
und setzte bei dem geringsten Geräusch seine eilige
Flucht fort.
39. Cidaria semistrigata.
Antennis selaceis, S-is brevissime ciliatis. Palpis bre-
vissimis. Albida. Alis anlieis postice infuscatis, maculis
costalibus tribus fasciaque gemina dimidiata, fuscis,
puncto medio et punctis limbalibus nigris; posticis punc-
lo medio nigro.
Bei Cambrica Curt.
Fühler borstenfórmig, beim 4 sehr kurz und fein ge-
wimpert. Taster sehr kurz. Hinterschienen mit zwei
Paar langen Spornen.
Vorderflügel 12 mm. lang. Unrein weiss. Etwas hin-
ter der Mitte steht ein schwarzer Punkt, der bei Cam-
hrica fehlt. Am Vorderrande vor der Mitte sind drei
schwarzbraune Flecke. Anfänge zu Querbinden, die nur
als leicht gewässerte Linien erkennbar sind. Hinter dem
Mittelpunkte beginnt eine schwarzbraune doppellinige
Binde, die auf Rippe 3 plôtzlich endigt, um erst auf Rip-
pe 2 nur schwach angedeutet, in den Innenrand zu ver-
laufen. Das halbe Saumfeld grenzt eine leicht gewellte
Linie ab, von welcher an der Raum längs des Saumes
ein Wenig dunkler gelblich-grau ist. Am Saume aller
Flügel stehen dreieckige schwarze Punkte.
Hinterflügel weissgrau mit schwarzem Mittelpunkte und
drei kaum bemerkbaren dunkleren Linien.
Die Unterseite ist hellgrau mit durchscheinender Bin-
denzeichnung.
Nur 1 Pr. am 21. Mai in einem Bergwalde bei Rad-
defka von Eichen geklopft.
Fb
——
— 100 —
40. Cidaria lepidaria.
Anlennis Z-is pectinatis, Q-ae setaceis. Alis albidis;
anlicis puncto centrali, fascia media, albo-implela area-
que limbali cum linea undata alba, dilute ferrugineis; ci-
liis albidis, fuscescente-maculalis; posticis maculis sub-
marginalibus luteo-fuscescentibus; subtus infuscatis post
fasciam mediam albam.
Sie gehört in die Nähe von C..montanaria var. Lap-
ponaria Staudy. Sie unterscheidet sich von ihr leicht
durch die feineren, hellrostfarbenen Wellenlinien der
Querbinden, den schwarzen Mittelpunkt und die gefleck-
ten Franzen der Vorderflügel, durch die weissen, bis auf
eine unvollkommene Linienzeichnung am Saume und In-
nenrand, zeichnungslosen Hinterfligel und durch die
dunkle Unterseite mit scharfer weisser Linienzeichnung.
- Die männlichen Fühler sind gekämmt, die des 9 bor-
stenförmig, mit eckig vortretenden bewimperten Glie-
dern. Taster ziemlich vor die Stirn vortretend.
Hinterschienen mit zwei Spornenpaaren. Kopf, Ober-
rücken und Hinterleib gelblich-weiss und bräunlich ge-
mischt.
Flügel weisslich, mit, besonders auf den vorderen, deut-
lichem schwarzbraunem Mittelpunkte. Die Bindenzeichnung
der 14 mm. langen Vorderflügel besteht aus deutlichen,
wellenfórmigen, hell rostgelben Linien, von denen zwei
das Wurzelfeld einschliessen, zwei den innerü Rand,
drei die äussere Begrenzung der Mittelbinde bilden. Die
Zwischenräume der Linien bleiben weiss. Die grös-
sere hintere Hälfte des Saumfeldes ist rostgelb, mit ei-
ner weissen Wellenlinie vor dem Saume. Der Saum ist
dunkelbraun, die Franzen gelbbraun, mit unterbrochener
dunkler Theilungslinie und unregelmássig weiss gescheckt.
— 101 —
Hinterfligel am Hinlerrande bräunlich gefleckt, am In-
nenrande mit Andeutungen von 2 bis 3 Binden.
Unterseite des < graubraun und weiss mit scharf ge-
zeichneten Binden von oben. Bei dem 9 herrscht mehr
weiss vor.
Im mittleren Chingan auf einer sumpfigen Waldwiese
in der dritten Junihälfte einige Stücke gefangen.
41. Cidaria suavata.
Antennis °¥-is setaceis, brevissime ciliatis. Alis anti-
cis rufofuscis, postice cervinis, fascia lata poslice angu-
lata, punctoque medio, maculisque duabus aculis apica-
libus nigris; poslicis rufo-cinereis, fascia media angulata
fuscescente. |
Ihrer Zeichnung nach gehört diese Art in die Nähe
von C. quadrifaseiaria Cl., lässt sich aber weder mit die-
ser, noch den anderen verwandten Arten vergleichen.
Die Fühler sind borstenförmig, beim С kurz gewim-
pert. Taster auf der Oberseite schwarzbraun, an der
Spitze gelblich, mässig lang. Beine dunkelbraun, gelblich
sefleckt. Hinterschienen mit zwei Paar Spornen.
Von den Querbinden der 15 mm. langen Vorderflügel
ist die das Wurzelfeld einnehmende leicht gezackt.
schwarzbraun, nach aussen gelblich angelegt, jedoch nur
sehr schmal. Die innere Begrenzungslinie der breiten
Mittelbinde verläuft leicht gekrümmt und wellig, fast
parallel der vorderen Querbinde und ist nach innen gelb-
lich angelegt. Die äussere Begrenzung geht in eine scharfe
Ecke nach hinten aus, ist nach innen einwarts gebogen
und springt vor dem Innenrande nochmals in eine Spitze
aus. Sie ist tief schwarz und nach hinten scharf abge-
=, 499! —
grenzt, nach innen ist das Schwarz sanft in die schón
rothbraune Flügelfarbe vertrieben. Dieses angenehme
Rothbraun füllt die ganze Flügelfläche mit Ausnahme des
hinteren Saumfeldes aus. Letzteres ist licht graugelb. ‘In
der Mittelbinde steht ein schwarzer Mittelpunkt. In der
vorderen rothbraunen Saumhalfte sind zwei nur unvoll-
kommen angedeutete schwärzliche Querlinien, die jedoch
am Innenwinkel scharf ausgedrückt sind. An der Spitze
slehen zwei schwarze dreieckige Flecke und vor dieser
vom Vorderrande bis zum inneren Spitzfleckchen ein
hellzelber Strich. Am Saume befinden sich feine schwarze
Doppelpunkte.
Hinterflügel dunkel rothgrau, mit einer der hinteren
Linie der Mittelbinde der Vorderflügel entsprechenden,
in der Mitle in einen spitzen Winkel gebrochenen
schwarzgrauen Querlinie.. Hinter dieser sind am Innen-
rande die Ausgänge von zwei Querlinien. Innerhalb der
Mittellinie und vor dem Saume ist der Flügelgrund etwa:
verdunkelt.
Die gelblichen Franzen der Vorderflügel haben eine
graue Theilungslinie und sind auf den Rippenausgängen
am Aussentheil grau gescheckt.
Unten sind die Flügel grau, rothbraun nach aussen.
mit theilweise deutlicher Bindenzeichnung von oben.
Im Juli im Chingan und bei Wladiwostok im Hoch-
walde der Berge, doch selten.
42. Cidaria muscicapata.
Antennis .7-is pectinatis. Alis anticis sordide-albidis
usque ad lineam angulate-undatam strigae mediae, el
apice fuscis; posticis cinereis, ciliis ochraceis. 5 44.
— 103 —
Dieser kleine Spanner kommt der C. unidentaria Hw.
am nächsten.
Die Fühler sind kammzähnig; der Schaft ist schwarz-
braun. Taster, wenig vor der Stirn vortretend, ebenfalls
schwarzbraun. Beine mit zwei Spornenpaaren. |
Vorderflügel 5 mm. lang, gelblich-weiss, doch nimmt
diese Farbe den kleineren Theil der Flügelfläche ein. Bis
an die hintere Begrenzung der Mittelbinde ist der Raum
schwarzbraun und blaugrau ausgefülll, nur am Vorder-
rande, nicht weit von der Basis, ist ein bräunlich-gelber
Fleck als Anfang eines bräunlichen Zwischenraumes
zwischen Basalfeld und Mittelbinde, welche jedoch nur
bei einem besonders lebhaft gezeichneten Stücke zu er-
kennen ist. Die äussere Einfassung der Mittelbinde bildet
zwel wenig vortretende ziemlich stumpfe Ecken. Vor der-
selben und ihr parallel zieht sich eine schwarzliche etwas
wellige Linie hin. Von hier an ist die Flügelspitze dunkel-
braun und grau, mit schwarzen Flecken und durchzogen
von einer gezackten weissen Linie. Am Innenwinkel ist
ein bräunlicher Fleck. Franzen gelblich-weiss, grau ge-
scheckt.
Hinterflügel dunkelgrau mit Spuren von zwei dunkleren
Linien am Innenrande.
Unterseite rothgrau mit kaum bemerkbarer Andcutung
der Bindenzeichnung. Saumlinie schwarz, Franzen gelb-
lich, am Ausgang der Rippen schwarzlich gefleckt.
Raddefka in Waldschluchten vereinzelt im Juni anzu-
ireffen. Es wurden nur Mannchen gefunden.
43. Cidaria semiorbiculata.
Antennis setaceis. Alis limbo undulato, rufescente-gri-
seis; anticis slrigis duabus dislinctis obliquis, postica an-
— 104 —.
gulata maculaque costali nigrofuscis, lineolis duabus di-
midiatis antelimbalibus dentatis fuscis; posticis strigis
6 fuscis. 4 9.
Fühler borstenfórmig in beiden Geschlechtern. Taster
kaum vor die Stirn vortretend, dicht beschuppt. Stirn
schwarzbraun. Beine gelbgrau mit schwarzbrauner Bei-
mischung. Hinterschienen doppelt gespornt. Flügel, be-
sonders die hinteren, mit welligem Saume.
Vorderflügel 13 mm. lang, grau, mit etwas róthlicher
Beimischung. Die vordere schwarzbraune Querlinie be-
einnt hinter dem ersten Drittel des Vorderrandes, ist hier
dick und hinterwärts gerichtet, dann in scharfem Winkel
gebrochen und von hier an verdünnt, biegl sie sanft ein.
wärts, erreicht den Innenrand nicht weit vor der Basis,
setzt sich auf den Hinterflügeln als eine Binde dicht an
der Wurzel fort und bildet mit dem, an entsprechender
Stelle schwarzbraun gerandetem Hiaterleibsringe, über
dem vorderen Theil der Flügel einen Halbkreis. Ferner
steht am Vorderrande, genau in der Mitte zwischen die-
ser und der hinteren Querlinie, ein nach hinten gerich-
teler schwarzbrauner fast hakenfórmiger Strich. Die hin-
tere Querlinie beginnt gleichfalls am Vorderrande am
kräftigsten, bildet nicht weit von der Spitze einen Winkel
und ist von da an, seicht gewellt, schräg einwärls ge-
richtet. Der Raum zwischen beiden Querlinien bleibt hell.
nur gegen den Innenrand und an diesem selbst sind Reste
einer Querlinie. Im Saumfelde, das etwas rôthlich-braur
isl, beginnen unter der Spitze zwei schwarzbraune, mehr
nur als kleine Fleckchen vorhandene gezackte Querlinien,
die am Innenrande am deutlichsten sind.
Auf den Hinterflügeln befinden sich, ausser den schon
erwähnten vorderen, fünf etwas wellige, schräg gerichtete,
kaum etwas gekrümmle schwarzbraune Linien. Der Raum
— 105 —
zwischen der dritten, vierten, fünften und sechsten
ist bräunlich ausgefüllt. Saumlinie schwarz. Franzen licht-
srau mit einer dunkleren Theilungslinie.
Unterseite rothgrau, mit theilweiser Andeutung der
Querlinien durch Punkte.
Kopf und Oberrücken hellgrau mit schwarzbraunem
Querbande. Hinterleib grau mil schwarzbraun gerandeten
Ringen.
Bei Raddefka im Juni.
44. Cidaria pudicata.
Anlennis 9-5 bipectinalis, Ф-ае setaceis; corpore
pedibusque flavis, nigromaculatis. Alis albis; anticis
fasciis tribus fuscis, media angulata, maculam mediam
circumdante, postica dimidiata, linea undulata maculaque
albis; posticis fasciis duabus, punctoque medio fuscis, ut
in anticis, sed pallidius; ciliis-albis, fusco-alternatis.
In der Zeichnung kommt sie der Cid. rivata Hb. am
nächsten und ich stelle sie deshalb in die Nähe derselben,
wenngleich sie im Uebrigen von dieser und den ihr nachst-
stehenden Verwandten bedeutend abweicht. Sie hat elwa
die Grósse von C. hastata L.
Fühler des 4 zweizeilig gekämmt, graubraun, glänzend.
Taster ziemlich weit vorstehend, oberseilig schwärzlich
mit gelblichem Endgliede, unterseitig, sowie auch Brust,
Beine und zum Theil der Bauch, gelb. Die vorderen
Schienen und Fussglieder sind auf der Aussenseite dun-
kelbraun. Die Hinterschienen mit zwei Spornenpaaren.
Kopf, Halskragen, Oberrücken und Hinterleib sind röth-
lich-gelb, schwarz gefleckt.
Die Flügel sind weiss. Die Bindenzeichnung ist im All-
gemeinen wie bei Rivata.
— 106 —
Vorderflügel 16—18 mm. lang. Das Basaldrittel füllt
eine schwarzbraune durch eine weisse Längslinie getheilte
Binde aus. Die Mittelbinde tritt nach hinten in der ge-
wóhnlichen Weise in eine Ecke vor. Sie ist nach dem
Innenrand zu bedeutend verengt und bei manchen Stücken
sogar ganz unterbrochen. Sie ist dunkel ausgefüllt, ge-
wóhnlich aber in der Mitte weisslich, worin ein schwar-
zer Mittelpunkt steht. Die hintere Binde nimmt das ganze
Saumfeld ein, wird von einer weissen Wellenlinie durch-
zogen und in der Flügelhälfte durch dazwischentretendes
Weiss des Flügelgrundes halbirt. |
Auf den Hinterflügeln ist im Allgemeinen die Binden-
zeichnung dieselbe wie auf den vorderen, nur tritt sie
hier schwächer auf. Die Basalbinde fehlt hier; die Mittel-
binde ist unvollständig und nur am Innenrande durch
drei deutliche und dunkle Linien ausgedrückt. Der Mittel-
punkt tritt hier sehr deutlich hervor. Die Saumbinde ist
wie auf den Vorderflügeln. Saumlinie schwarz, auf den
Rippen unterbrochen. Saum dunkelgrau.
Unterseite wie die obere, nur ist das Schwarzbraune
der Zeichnungen mehr verbreitet, aber undeutlicher aus-
gedruckt.
Der Spanner flog im Chingan und bei Wladiwostok
und also wohl im ganzen Gebiete, nicht selten in feuch-
ten Laubwaldungen.
45. Cidaria inanata.
Alis anticis albide-griseis, striga basali fasciaque me-
dia undata, in costa oriente e duabus maculis, apice
punclis limbalibusque fuscis; posticis albidis; externe in-
fuscatis. J |
Von dieser schónen Art ist leider nur ein 9 vorhan-
den. Da aber dieselbe kaum mil einer schon bekannten
— 107 —
zusammengehóren wird, so beschreibe ich sie unbedenk-
lich als neu.
Sie hat noch die meiste Aehnlichkeit mit C. abdidaria.
Sie hat borstenfórmige, dunkelbraune Fühler. Die Ta-
ster sind ziemlich lang. Kopf, Thorax und die beiden
erslen Hinterleibsringe sind weissgrau, der Hinterleib vom
zweiten Segment an schwarzbraun.
Vorderflügel 18 mm. lang, gelblich weissgrau. Nächst
der Flügelwurzel ist eine aus zwei schwarzbraunen Li-
nien zusammengeselzte Querbinde, die aber nur am Vor-
derrande. deutlich als ein schwarzbrauner Fleck erscheint,
dann aber von dem hellen Grunde wie übertüncht er-
scheint. Ebenso ist es bei der breiten Mittelbinde, deren
innere lineare Begrenzung am Vorderrande mit einem
schwarzen Fleck beginnend, in schräger Richtung, fast
gerade, verlauft. Am Anfang der hinteren welligen, leicht
nach aussen gebogenen Linie ist ein fast viereckiger
schwarzer Fleck. Nicht weit von diesem Fleck, etwas
mehr nach der Mitte, ist ein schwarzer Punkt. Die Flü-
gelspitze ist in grosser Ausdehnung schwärzlich grau-
braun. Nicht weit von dem hinteren 4eckigen Costalfiec-
ken ist eine ziemlich dicke schwarzbraune Querlinie,
die am untern Ende dieses Fleckes aufhórt. Unterhalb
desselben ist das Saumfeld, ebenso wie die Ausfüllung
der Mittelbinde ganz leicht gebräunt und am Innenwinkel
grau nach innen begrenzt von der hier erkennbaren fei-
nen Wellenlinie. Auch sind am Innenrande die Ausgän-
ge der Linien der Mittelbinde wieder scharf aus-
gedruckt.
Hinterflügel gelblich weiss, am Aussenrande, beson-
ders auch am Innenwinkel in nicht grosser Ausdehnung
schwärzlich. Am Saume stehen schwarze Punkte. Franzen
der Vorderflügel grau mit dunklerer Theilungslinie, die
— 108 —
der Hinterflügel anfangs weisslich, allmälig ins Schwärz-
liche übergehend.
Unterseite ähnlich der oberen, nur verloschener gefleckt
und gezeichnet.
Das einzige © wurde am 9. Juli Nachts bei der Lam-
pe in der. Nähe von Pompejefka im mittleren Chingan
gefangen.
46. Cidaria defectata.
' Antennis setaceis, G'-is ciliatis. Alis dilute-luteis, punc-
to medio fusco; anticis strigis duabus dentalis ante medi-
um rufescenlibus, terlia striga postica biangulata, intus
partim infuscata, lineisque duabus imperfectis fuscis; po-
sticis strigis tribus rufescente-fuscis; ciliis concoloribus.
Passt am besten nach Färbung und Zeichnung in die
Nähe von C. bilineata L., ist aber von dieser so verschie-
den, dass eine Vergleichung beider überflüssig ist.
Die Fühler sind borstenfórmig, die des 4 deutlich ge-
wimpert, die des 9 gelb, oben schwarzbraun gefleckt.
Stirn hellgelb. Taster dünn beschuppt, schwarzbraun, we-
nig vor der Stirn vortretend. Die Rollzunge ist dünn,
gelblich. Beine hellgelb, am Ende der Vorderschienen
dunkelbraun. Schienen und Hinterbeine mit zwei Spor-
nenpaaren. Kopf und Leib oben hellgelb. Flügel hell
ochergelb mit unrein rothgelber Beimischung. In der Mit-
te aller Flügel ist ein schwarzbrauner Punkt.
Vorderflügel 14 mm. lang. Ohnweit der Basis isl eine
wellige Querlinie. Die zweite, sehr wenig deutliche Quer-
linie bildet eigentlich mit der schwarzbraunen, in zwei
Ecken nach hinten ausgehenden Querlinie, die breile
Mittelbinde. Als solche kommt sie aber kaum zur Geltung,
da diese innere Querlinie zu wenig vortritt und der
— 109 —
Raum zwischen beiden hell bleibt. Nur vor der hinte-
ren Querlinie stehen drei halbe, schwarzbraune Quer-
linien in der obern Flügelhälfte, zwischen denen der
Raum schwärzlich aus gefüllt ist. Bei scharf gezeichneten
Stücken verlaufen, der hinteren Querlinie fast parallel,
noch zwei bis drei leicht angedeutete Querlinien, die
bei der zweiten Ecke der hinteren Querlinie fleckartig
verdickt sind. Oft aber ist nur ein rothgelber Schatlen-
streif vorhanden.
Auf den Hinterflügeln sind drei etwas ausgezackte
Querlinien sichtbar, welche róthlich angelegt sind.
Die Franzen sind von gleicher Farbe wie die Flügel.
Unterseite weisslicher, mit schwärzlich-braunen, beson-
ders im Saumtheile verbreiterten Bindenzeichnungen.
Der, wie es scheint, seltene Spanner flog im Juni und
Juli auf einem bewaldeten Bergabhange bei Wladiwostok.
47. Cidaria chlorovenosata.
Antennis setaceis, palpis longis. Alis anticis olivaceo-
viridibus, fusco-irroratis et maculatis, area basali albide-
circumscripta, fascia media lata, in qua punctum centrale
nigrum, maculaque ad marginem posticum cinereis; po-
sticis cinereis, lineis duabus undulatis antelimbalibus.
Von der nahestehenden C. silaceata Hb. unterscheidet
sie sich durch ihre gelbgrüne Färbung und, in mancher
Hinsicht abweichende Zeichnung. Sämmtliche 3 vorhan-
dene ФФ zeigen unter sich keine erheblichen Unter-
schiede.
Fühler borstenfórmig. Taster ziemlich lang, grünlich-
gelb (—). Rollzunge dünn. Beine grau. Die Fussglieder
braun und gelblich. Die Hinterschienen mit 2 Spornen-
— ato —
paaren. Augen gross, kupferroth und glänzend. Vorder-
flügel 17 mm. lang. Sie sind ziemlich breit. *) Ihr Grund
ist gelbgrün, ziemlich reichlich mit schwarzbraunen Schup-
pen überlagert. Das schwärzliche Basalfeld mit einigen
schwarzen Flecken, ist weiss umrandet. Dann folgt eine
breite, ziemlich ebenso wie bei Silaceata gestaltete, weiss
umzogene Mittelbinde, ebenfalls schwarzgrau mit einem
tief schwarzen dicken Mittelpunkte und schwarzbrauner
Wellenlinienzeichnung. Diese beiden Wellenlinien bilden
mehrere Ringe. Die zweite und: dritte Rippe ist gelb-
grin. ^) Vor der Flügelspitze sind, wie bei Silaceata, zwei
schwarzbraune Spitzflecke, aber bei ihr fehlen die übri-
gen ähnlichen Flecken längs der Binde. Am Hinterrande
unter der Spitze befindet sich ein länger gezogener, fast
dreieckiger grauer gelb gesáumter Fleck, in welchem,
innen ansitzend drei schwarze Spitzflecken stehen. Am
Saume sind dicht stehende schwarze Punkte, die bei
Silaceata viel unvollständiger vorhanden sind.
Hinterflügel aschgrau, gegen den Saum etwas verdun-
kelt, mit einem schwärzlichen Punkte vor der Mitte und
zwei verloschenen, dunkleren Wellenlinien vor dem Hin-
terrande. Unterseite fast wie bei Silaceata, nur dunkler.
(Oberrücken und Hinterleib grau und gelb gemischt:
letzterer mit schwarzen Seitenflecken auf den Segmenten.)
Der seltene Schmetterling kam bei Wladiwostok in
feuchten Wäldern im Juni und August vor.
48. Cidaria pervagata.
Antennis setaceis, Z-is ciliatis. Alis anticis rufocine-
reis, fascia lata angulata extra medium infuscata, striga-
*) Breiter als bei Silaceata.
**) Bei Silaceata steht der schwarze Mittelpuukt genau in der
Mitte, bei Chlorovenosata fast am inneren Rande.
— 111 —
que ex apice nigris, linea submarginali lutescente; posti-
cis rufescente-cinereis, striga media obscuriore.
Nàchts der C. berberata S. V. von welcher er sich
durch Grósse, dunklere, weniger bunte Färbung und dar-
in verschiedene Zeichnung unterscheidet, dass die Ab-
srenzung der breiten Mittelbinde, welche bei Berberata
von der Mitte an nur als eine feine Linie sich nach
dem Innenrande zieht, bei Pervagata gleich stark und
deutlich schwarzbraun bis an den Innenrand bleibt. Auch
ist bei Berberata die Basalhälfte der Flügel dunkler und
schärfer gegen die helle Mitte abgegrenzt und die hin-
tere Querlinie der Binde hat zwei spitze Zähne, wo bei
Pervagata drei abgerundete Vorsprünge sich befinden.
Die Fühler sind in beiden Geschlechtern borstenför-
mig, beim # kurz bewimpert.*) Taster vor der Stirn
voriretend. Beine schwarzbraun mit gelblicher Beimi-
schung. Hinterschienen mit zwei Spornenpaaren. Kopf,
Oberrücken róthlich-graubraun.
Vorderflügel 14 — 16 mm. lang, rothgrau.
Die den Wurzelraum einnehmende vordere Binde be-
steht aus zwei parallelen schwarzbraunen Linien. Der
Raum von .hier an ist bis zur Mittelbinde durch drei
dunkle Querlinien vordunkelt. Die Mittelbinde besteht aus
zwei schräg verlaufenden inneren Linien, deren erstere
am Vorderrande rückwärts gebogen ist, mit brauner Aus-
fülung und der hinteren in eine stumpfe Ecke vorsprin-
senden, dunkel schwarzbraunen Querlinie. In dem hinte-
ren Theile dieser Binde befinden sich zwei ziemlich ge-
rade verlaufende Linien, bis zu welchen die Binde braun
*) Das 5 von C. berberata hat bedeutend längere Wimpern.
— 112 —
ausgefüllt ist, so dass in der Mitte der Binde ein ziem-
lich. breiter Streifen helleren Grundes bleibt. Das unrein
röthlich-graubraune Saumtheil durchziehen mehrere fei-
ne dunklere, wellige Linien und eine weissliche Strieme
in der Mitte. Von der Spitze zieht in schräger Richtung
und auf der Innenseite der weissen Strieme allmälig in
den Flügelgrund verlaufend, eine schwarzbraune Schat-
tenlinie. Die Saumlinie ist schwarzbraun. Franzen grau,
mit gelblicher Theilungslinie und etwas dunkler gefleckt.
Hinterflügel rothgrau mit dunklerem Mittelpunkte und
weil hinter diesem einer gebogenen und leicht welligen
Querlinie, vor und hinter welcher noch einige verschie-
den deutliche Wellenlinien erkennbar sind. |
Unterseite düsterer, mit unvollkommener Zeichnung der
Oberseite. Der Spanner variirt einigermassen durch hel-
lere, lebhaftere, oder mehr verdüsterte Färbung.
Im Juni und, wohl als zweite Generation, zu Ende Juli
und Anfang August fand ich den Schmetterling bei Rad-
defka und Wladiwostok nicht selten. Er kam oft des
Nachts zur Lampe geflogen.
49. Cidaria caespitaria.
Alis anticis dilute ochraceis, fascia media intus fulves-
cente-violaceo-fusca, puncto medio nigro in fascia, serie-
que punctorum nigrorum post fasciam, area limbali brun-
neo-fusco maculata cum linea undulata albida; posticis
albidis, lineis 6 undulatis fuscescentibus; ciliis griseis.
Mit C. polygrammata Bkh. hat dieser Spanner eine
oberflachliche Aehnlichkeit, steht aber jedenfalls der C.
ferrugata Cl. näher. Von dieser unterscheidet er sich
durch andere Färbung, Breite und Gestalt der Mittel-
— 113 —
* binde und besonders durch die ausserhalb der Binde ste-
henden Punkte. Mir liegen leider nur 3 9 9 vor, welche
ich Ende April ohnweit Nikolsk in einer Grassteppe fing.
Da ich sie damals für C. polygrammata ansah, versäum-
te ich leider, ihnen weitere Aufmerksamkeit zu schenken.
Taster braungelb, das Endglied ist nicht erkennbar we-
gen der bürstenarlig abwärts gerichteten Beschuppung
der Taster. Hinterbeine mit zwei Paar kräftigen Spornen.
Kopf und Thorax gelbbraun mit schwarzlicher Beimi-
schung. Hinterleib róthlich-gelbbraun, die Leibesringe
weisslich gesäumt.
Vorderflügel 11 mm. lang, hell ochergelb. Das Wur-
zelfeld ist róthlich-braun umzogen, an der Wurzel selbst
mit zwei schwarzlichen Flecken. Vorderrand bis zur Co-
stalrippe weisslich und sind hier die Linien der Mittel-
binde nur schwach angedeutet. Diese, einwärts von einer
gebogenen Linie begrenzt, hat hinten zwei seichte Ein-
buchtungen und ist nur wenig gewellt. Sie wird von
drei dunkleren Querlinien durchzogen. Die Ausfüllung
ist auf beiden Seiten gelbbraun, in der Mitte violettbraun
bei dem dunkelsten Stücke; bei den beiden andern Stü-
cken ist Weiss beigemischt. In dem dunkeln Theile
steht der schwarze Mittelpunkt. Die hintere Hälfte des
Saumfeldes ist braun und diese Fürbung tritt zwischen
Rippe 5 und 7 als ein Fleck weiter einwärts und ist
von einem Stück weisser Wellenlinie durchzogen. Vor
der Spitze befindet sich ein schwarzer Spitzfleck. In
dem gelblich-weissen, der Mittelbinde anliegenden Theile
des Saumfeldes stehen schwarzbraune Punkte auf den
Rippen.
Auf den etwas helleren, nur nach dem Innenrand hin
etwas bräunlichen Hinterflügeln, setzt sich in schwäche-
ren braunen und schwärzlichen Wellenlinien, wovon auf
№ 3. 1880. — 8
— 114 —
die Mittelbinde vier, auf das Saumfeld drei kommen, die
Zeichnung der vorderen fort. Wie meistens bei den Ci-
darien, ist die Zeichnung am Innenrande am deutlich-
sten.
Unten röthlich-gelbgrau, mit der Linienzeichnung von
oben, doch. wenig scharf.
Tyloptera n. 5. >
zuAos — Callus.
Antennae 9-15 et 9-ae bipectinatae, extra ultimam
partem tertiam. Haustellum. Palpi brevissimi. Tibiae an-
licae 9-18 munitae lamella acutae, 9-ae vix breviore,
posticae bicalcaratae. Alae anticae latae, subacutae, mar-
gine postico curvato. Alae posticae d-is angustae, elon-
galae, retinaculo nullo, margine inferiore sursum plicato.
Kopf fast so breit wie der Oberrücken mit ziemlich
hochgewölbter Stirn, mit glatt abwärls gestrichenen
Schuppen. Palpen wenig vor der Stirn -vortretend, mit
bürstenartig abstehender Behaarung nach unten. Das
Endglied ist abgestumpft. Saugrüssel gewöhnlich. Fühler
in beiden Geschlechtern kammzähnig, mit aufwärts ge-
richteten Zähnen, welche bei dem & etwas länger sind
und, allmälig_ kürzer. werdend, am Enddrittel ganz auf-
hören. Das (7 hat einen bis an's Ende der Vorderschie-
nen reichenden spitzen Hautanhang, beim Ф ist er sehr
kurz. Die mittleren Schienen haben 1, die hinteren 2
Spornenpaare. |
Die Gestalt der Flügel und ihr Längenverhältniss zu
einander, erinnert sehr an. das der Gattung Eupithecia.
Die Vorderflügel sind sehr breit und im Verhältniss zu
den hinteren lang. Die kleinen Hinterflügel, sind bei dem
— 115 —
d! schmäler als bei dem 9, was hauptsächlich daher
kommt, dass der Innenrand faltig auf- und etwas über-
gebogen ist.
Vorderflügel mit einer sehr kleinen ungetheilten An-
hangszelle, welche nicht weit vor der oberen Ecke der
Mittelzelle ihren Anfang nehmend, dieselbe nicht allzusehr
überragt. Bei dem 9 ist diese Anhangszelle bedeutend
kleiner. Rippe 2 beginnt etwas vor der Mitte des Innen-
randes der Mittelzelle, 3 kurz vor der unteren Ecke, 4
aus der unteren Ecke, 6 aus der oberen Ecke der nur
durch eine halbe Querrippe unterhalb geschlossenen brei-
ten Mittelzelle. 7, 8 und 10 kommen aus einem gemein-
schaftlichen aus der Spitze der Anhangszelle ausgehenden
Stamme. 7 geht in den Hinterrand, 8 in die Spitze, 9
und 10 kommen aus 8. 11 entspringt dem Stamme von
7 und 8, wenig über der Spitze der Anhangszelle. 12
verläuft recht nahe dem Vorderrande der Mittel- und
Anhangszelle frei in den Vorderrand.
Hinterflügel des 9 mit dicht am Innenrande verlau-
fender Rippe 1. Rippe 2 kommt aus ?/, der Innenrands-
länge der Mittelzelle. 3 tritt kurz vor deren unteren
Ecke aus derselben hervor. 4 entspringt der untern Ecke,
6 und 7 auf einem gemeinschaftlichen Stamme aus der
obern Ecke, 8 bei °/ des Vorderrandes der Mittelzelle
und geht in den Vorderrand aus. Bei dem © fehlt die
Innenrandsrippe sowie auch Rippe 2. 3 kommt aus der
unlern Ecke, 4 aus der oberen Ecke des unteren Theils
der sehr breiten, vorn weit ausgebuchteten Mittelzelle; 5
aus der unteren, 6 aus der oberen Ecke des oberen vor-
ragenden Theils der Mittelzelle. 7 entspringt bei ?/, des
Vorderrandes der Mittelzelle und geht in das Ende des
Flügelvorderrandes aus. Eine 8 Vorderrandsrippe ist nicht
vorhanden. Bei beiden Geschlechtern fehlt die Haftborste.
q*
— 146 —
50. Tyloptera eburneata.
Alis albidis, dilute-infuscatis, puncto medio nigro, an-
ticis macula costali fasciaque marginali in qua linea un-
dulata submarginali alba interrupta, olivaceis nigroque
mixtis; posticis fasciis tribus griseis, olivaceo-mixtis;
ciliis albis, olivaceo-maculatis.
Gesicht weiss. Taster mit bürstenfürmig aufgekammter
Beschuppung hellbbraun. Endglied weiss. Beine weisslich.
Die Flügel sind, sowie Oberrücken und Hinterleib,
weiss mit etwas bräunlich-gelber Beimischung.
Vorderflügel 14—18 mm. lang, sehr breit und im Ver-
hältniss zu den Hinterflügeln lang. Sie haben einen tief
schwarzen Mittelpunkt, der an einen fast halbkreisfórmi-
gen Costalfleck von olivenbrauner Farbe anliegt. Zwischen
ihm und der Wurzel sind noch drei kleinere ebenso ge-
färbte Flecke am Vorderrande und einer auf der andern
Seite desselben. Die lichtbräunliche Beimischung des Flü-
gels lässt bei scharf gezeichneten Stücken die Spuren der
gewöhnlichen Querbinden erkennen. An der hinteren Be-
grenzung derselben ist das Saumfeld olivenbraun, am
oberen Theil dunkelgrau, in der Mitte in ansehnlicher
Breite von der weissen Flügelfarbe unterbrochen und
längs des Saumes von einer weissen Wellenlinie durch-
Izogen.
Die Hinterflügel sind ziemlich schmal. Sie haben vier
eraue Binden, von denen die vorderste dicht an der
Wurzel, die zweite breitere nach aussen gezackte hinter
dem Mittelpunkte. Die dritte als Linie und endlich die
von einer weissen Wellenlinie durchzogene Saumbinde
— 117 —
mit grünlicher in's Braune gehenden Beimischung am
Saume. Die Franzen sind weissgrau und braun gemischt.
Unten ist auf gelblich-weissem Grunde die Bindenzeich-
nung, welche oben fehlt, in Schwarzbraun ausgedrückt.
Beim 9 ist der Innenrand der Hinterflügel nicht, wie bei
dem cd aufwärts gekrümmt.
Im Juli bei Wladiwostok in feuchten Wäldern.
51. Eupithecia zibellinata..
Alis viride-fuscis, ciliis cinereis, fusco-alternatis, anticis
puncto medio nigro in fascia media obscuriore, lineis et
macula ad angulum analem albidis.
Sie passt am besten zu E. alliaria Stgr., die aber nie
weisse oder hellgraue Querlinien hat; auch ist die Grund-
farbe bei Alliaria rôthlich-graubraun. Auch von dieser
Art fing ich nur 6 99 im Juni und Juli, theils im
mittlern Chingan bei Pompejefka, theils bei Wladiwostok
in Laubwäldern bei der Lampe.
Fühler fadenfórmig. Taster sehr kurz, abwärts gerichtet
und auf der Unterseite borstig beschuppt. Stirn schwarz-
braun mit weisslicher Beimischung. Beine lang, dicht mit
Schuppen bedeckt, weissgrau mit schwarzbraunen Schup-
pen gemischt. Hinterschienen mit 2 Paar Spornen. Kopf,
Oberrücken und Hinterleib, sowie die Flügel, schwarz-
braun mit grünlicher Beimischung.
Vorderflügel 8—10 mm. lang. Die wenig dunkler vor-
tretende Mittelbinde mit schwarzem Mittelpunkte in ihr,
ist auf beiden Seiten weisslich angelegt, so dass zwischen
ihr und dem Saumtheile eine besonders nach dem Vor-
derrande zu weissliche schmale, durch eine dunkle Linie
— 118 —
getheilte Binde entsteht. Ausserdem durchziehen, einiger-
massen deullich nur am Vorderrande, den Flügel mehrere
weissliche Querlinien und eine unvollstindige Wellenlinie
vor dem Saume, die am Innenwinkel in einem weissen
Fleckchen endet.
Auf den ebenso dunklen Hinterflügeln ist die Binden-
und Linienzeichnung nur nach dem Innenrand zu und
an diesem selbst deutlich. Der Saum aller Flügel ist
schwärzlich. Die grauen Franzen lassen eine Theilungs-
linie erkennen und sind auf der unteren Halfte schwarz-
grau gefleckt.
Unterseite dunkel braungrau mit lichter Zeichnungs-
anlage der Oberseite. Besonders deutlich zeigt sich die-
selbe auf den Hinterflügeln, wo sie bindenartig ist.
52. Eupithecia agilata.
Antennis '-is selaceis. Alis fusco-griseis, postice vix
obscurioribus, puncto medio omnium nigro, striolis macu-
lisque costalibus anticarum nigro fuscis, linea undulata
anle marginem anteriorem albida; posticis strigis duabus
undulatis fuscis, limbo fusco; ciliis cinereis.
Bei Debiliata Hb. Durch die róthlich-graue Fárbung,
die starken schwarzbraunen Costalstriche und Flecke, die
verloschenen Querlinien und die weisse wellige Saum-
linie von Debiliata unterschieden. Es sind nur drei wohl-
erhaltene Mánnchen gefunden worden. Da sich dieser
Spanner jedoch von allen àhnlichen Arten gut unterschei-
del, so trage ich kein Bedenken, ihn als eine neue Art
zu beschreiben.
Fühler borstenfórmig, ungewimpert, rothgrau mit leb-
haflem fast metallischem Schimmer. Kopf oben gelbgrau,
— 119 —
Stirn schwarzbraun, ebenso die wenig vor der Stirn vor-
ragenden Taster, aus deren borstenfórmigen, vorn fast
gerade abgestutzten Behaarung des Mittelgliedes das End-
slied nicht hervortritt. Vorderschienen unterwärts mit
langer etwas abstehender Behaarung. Hinterschienen mit
zwei Spornenpaaren. Oberrücken bräunlich-gelb. Hinter-
leib grau, in den Seiten braun mil buschig behaartem
gelbgrauem Afterbüschel. |
Beide Flügel sind gleichmässig rothgrau mit schwarzem
Mittelpunkte. Die Vorderflügel sind 8—10 mm. lang. Am
Vorderrande stehen dicke schräggerichlete Striche und
Fleckchen als Anfänge von (nicht fortgesetzten) Querlinien.
Von denselben sind die, welche den Beginn der Mittel-
binde andeuten, am dicksten und längsten. Die Mittel-
binde ist nur durch feine schwarze Punkte auf den Rip-
pen angedeutet. Vor dem Saume ist in dem etwas ver-
dunkelten Saumfelde eine wellige weissliche Linie.
Auf den Hinterflügeln sind eine innere und äussere
schwärzliche gebogene wellige Linie und die weissliche
Saumlinie erkennbar. Der Saum ist schwärzlich. Franzen
gleich der Flügelfärbung.
Die Unterseite hat fast dieselbe Farbe wie die obere
Seile. Die Zeichnung des Vorderrandes fehlt, dagegen isl
hier die hintere Querlinie auf beiden Flügeln deutlich
sichtbar.
Ich fing 1 & in Raddefka bei der Lampe im Zimmer;
die beiden andern wurden auf Askold gefangen.
`53. Eupithecia amplexata.
Alis cretaceis, anticis puncto medio nigro, lineis dua-
bus undulatis strigae mediae, striolisque costalibus el area
— 120 —
limbali cum linea undulata alba, luteofuscis; posticis ut
in anticis, puncto medio obsoletiore.
Am nachsten kommen ihr wohl E. scabiosata Bkh. und
E. denticulata Fr. Von ersterer unterscheidet sie die ganz
verschiedene rothbraune Farbe der Binden und deren
Stellung. Bei Scabiosata macht nämlich am Mittelpunkte
der Vorderflügel eine dunkle Mittelbinde einen Winkel.
Von dieser Binde ist bei sämmtlichen fünf 9 9 von
Amplexata keine Spur vorhanden; auch ist bei ihr der
Saum gefleckt, bei Scabiosata einfarbig rothgrau.
Denticulata hat breitere Flügel, graue und schwärzliche
Linienzeichnung und auch hier steht der Mittelpunkt am
Winkel einer Querbinde und zudem ist der Verlauf der
Querlinien ein anderer als bei Amplexata.
Fühler weisslich, bald méhr bald weniger braun gefleckt.
Taster hellbraun von gewöhnlicher Länge. Beine gelblich.
Kopf, Oberrücken und Hinterleib gelblich-weiss. Ebenso
ist auch der Flügelgrund.
Vorderflügel 11 mm. lang. Sie haben am Vorderrande
viele rostbraune Schrägstriche, die als beginnende Quer-
linien anzusehen sind. In der That sind auch gelbbraune
fleckartige Querstreifen vorhanden, die sich aber nie als
zusammenhängende Querlinien erkennen lassen. Von die-
ser sind zwei in der gewöhnlichen Richtung verlaufende
vorhanden. Zwischen beiden steht der schwarzbraune
Mittelpunkt. Die grössere äussere Hälfte des Saumfeldes
ist hellbraun, inmitten welcher eine gezackte weisse
Linie ist,
Auf den Hinterflügeln setzt sich die Zeichnung der
Vorderflügel fort.
Auf der Unterseite sind die Vorderflügel grau, nach
dem Saume zu verdunkelt; die Hinterflügel gelblich-weiss,
— 121 —
am Aussenrande ebenfalls in ansehnlicher Breite verdun-
kelt. Das eine Stück, ein 9, hat fast rein weisse Flügel
und nur wenig verdunkelte Saumbinde, besonders der
Hinterflügel.
Im Juni und Juli im Chingan und auch bei Wladiwostok
in sumpfigem Thalwalde ziemlich selten.
(Fortsetzung folgt.)
_ UEBER AROIDES CRASSISPATHA KUTORGA
von
HE Trautschold.
Auf meiner Reise nach dem Ural im Jahre 1875 be-
suchte ich auch die Kupfergruben von Kargalinsk und
auf der Halde einer derselben fiel mir ein hübsches
grosses Blatt in die Hände, das zwischen seinen zurück-
geschlagenen Rándern den permischen grünlichen Kupfer-
sandstein einschloss. Die radialen, dichotomen und wenig
gebogenen (nicht wie bei Neuropleris mil ausgeprägtem
Mitlelnerven) und stärker gebogenen Nerven bis zum
Rande verlaufenden Blatinerven liessen mich vermuthen,
dass das Blatt der Gattung Cyclopteris angehóre, und
stellle ich es auch mit dieser vorläufigen Bezeichnung
bei Seite. Bei Consultirung der einschlägigen Literatur
fand ich in Kutorga's «Beitráge zur Kenntniss des Kupfer-
sandsteines des Ural» 1838. p. 24. t. 6. f. 4. ein ahn-
liches Blatt beschrieben und abgebildet, das Kutorga für
eine Blüthenscheide einer Aroidee angesehen und Aroides
crassispalha genannt halte. Allerdings sind die Ränder
des von Kutorga abgebildeten Blattes noch stärker um-
geschlagen, als bei dem von mir gefundenen, aber die
länglich-ovale Form ist dieselbe, und im Verlaufe der
Nerven ist auch kein Unterschied zu bemerken. Den ge-
— 123 —
naueren Fundort hat Kutorga nicht angegeben. Anfang
dieses Jahres erhielt ich von Herrn Twelvetrees ein klei-
neres Blatt aus dem Sandstein von Kargalinsk, das mit
dem meinigen in allen Kennzeichen vollkommen überein-
stimmt. Ausserdem schickte mir aber derselbe eiírige
Forscher die Zeichnung einer Blattknospe derselben Pflan-
zenart, nach welcher ich schliessen musste, dass auch die
Gattung Cyclopteris nicht der rechte Platz sei, an wel-
chen diese Blatter zu stellen sind. Und in der That ist
es die verwandte Schimper'sche Gattung Cardiopteris,
deren Charakter am besten zu unseren Blüttern passt.
Es heisst p. 451 des Traité de Paléontologie végétale
in der Charakteristik der Gattung Cardiopteris: Pinnae
perpendiculariter insertae, oppositae, conferlae, imbrica-
tae — cordato-ovalae — coriaceae, margine reflexae.
Nervi primarii complures aequales e rachi egredientes,
repelito-dichotomae; nervuli radiatim divergentes. Das
dachziegelfórmig Uebereinanderliegen der Blatter zeigt die
Abbildung des Hrn. Twelvetrees, auf das Lederartige der
Blatter hat schon Kutorga hingewiesen, der Rand ist
zurückgeschlagen, die aus der Spindel aufsteigenden
Mitielnerven sind gleich, und die Nerven überhaupt sind
wie bei Cardiopteris wiederholt gegabelt und laufen radial
auseinander. Wenn daher aus der Charakteristik des Ge-
schlechts das Herzfórmige der Blätter (von dem freilich
der Geschlechtsname entlehnt ist) fortgenommen würde,.
so ware nichts dagegen einzuwenden, dass unsere Blatter
von Kargalinsk dem Genus Cardiopteris zugeordnet wer-
den. Dieser Modification des Geschlechtscharakters steht
in der That nichts entgegen, da eine solche ja doch immer
da eintreten muss, wo neue Formen zu den bekannten
kommen, die zu der allgemeinen Formel der Charakte-
ristik stimmen.
— 124 —
Ich erlaube mir, für die Blatter von Kargalinsk (Aroi-
des crassispatha Kutorga) den Namen Cardiopteris Kutor-
gae vorzuschlagen.
Die beigegebenen Figuren geben das grosse von mir
gefundene Blatt und die Knospe des Hrn. Twelvetrees in
natürlicher Grósse wieder, nebst dem Querschnitt der
Basis der letzteren. Das noch in meinem Besitze befind-
liche kleinere Blatt ist 35 Mm. breit und der umgeschla-
gene Rand hat eine Breite von 8—9 Millimeter. Die
Basis ist abgebrochen.
Die beiden von Schimper aufgeführten Species der
Gattung Cardiopteris stammen aus der Kohlenformation,
C. frondosa sogar aus dem tiefsten Gliede der pflanzen-
führenden Schichten, dem Kulm. Es kann nicht auffallend
erscheinen, dass Species derselben Gattung auch in hóhe-
ren Horizonten auftreten, wenn auch, wie es hier der
Fall ist, ein ziemlich bedeutender Raum die in Rede
stehenden Schichten trennt, denn der Kupfersandstein
von Kargalinsk wird als dem oberen Permischen zuge-
hórig betrachtet.
Das häufigste Fossil, welches neben vielen verschieden-
artigen Calamiten die Cardiopteris-Blatter begleitet, ist
Walchia foliosa Eichw., die ich lieber Lycopodites foliosus
nennen móchte, da der ganze Habitus der Pflanze mehr
für eine Lycopdiacee als für eine Conifere spricht. Der
Stengel sowohl wie die Blatter sind hin- und hergebogen,
was auf grössere Weichheit und auf saftiges parenchyma-
tôses Gewebe deutet. Walchia flaccida Goepp. (Weiss.
Jüngste Steinkohlenformation und Rothliegendes) steht der!
Walchia foliosa Eichw. am nächsten, doch sind dort die
Blatter spitzer ausgezogen und steifer, auch der Stengel
ist steifer, als bei der Pflanze von Kargalinsk. |
ERKLARUNG DER TAFEL I.
Fig. 1. Blatt von Cardiopteris Kutorgae Trd.
‚ 2. Dasselbe von der Seite.
„ 9. Dasselbe von unten, den umgeschlagenen Blattrand zeigend.
» ^ a. Blattknospe von Cardiopteris Kutorgae, b. Durchschnitt
der Basis ebenderselben. Alle Figuren in natürlicher Grösse.
ZWEI NEUE, DEM GETREIDE SCHÄDLICHE INSEKTEN
RUSSLANDS. :
Von ;
Prof. K. Lindeman.
Ende August 1880 erhielt ich durch Vermittelung der
Herren E. J. Baranovsky und P. Eichelmann aus dem
Gouvernement Mohilev die Anzeige, dass schon seit fünf
Jahren an verschiedenen Orlen des Gouvernements der
Roggen schlecht gedeiht und stark lagert. Ein grosser
Schaden wurde beobachtet namentlich im Jahre 1880,
wo Hr. Eichelmann den fünften Theil des ganzen Ertrages
am Roggen verlor, obwohl die Bearbeitung des Bodens,
die Samen (theilweise Probsteiner) tadellos, und die kli-
matischen Verhältnisse im Ganzen günstig waren. Eine
aufmerksame Untersuchung der am meisten gelittenen
Felder brachte Herrn Eichelmann zur Ueberzeugung, dass
er diesen Schaden Insekten zu verdanken habe. In
Folge dessen hatte er die Freundlichkeit, mir eine grosse
_ Anzahl der befallenen Roggen-Halme zukommen zu lassen.
Es erwies sich, dass hier zwei verschiedene Insekten den
Roggen beschädigten, und -zwar zwei Insekten, welche
bis dahin sowohl in Russland, als auch im Westen Eu-
ropa’s nicht bekannt waren, sondern nur als in Nord-
— 127 —
amerika. vorkommend betrachtet wurden. Es erwiesen
sich diese Insekten als: Æurytoma hordei W. (Knoten-
wurm) und Cecidomya cerealis A. Е. (Getreideschänder).
1. Der Knotenwurm (Eurytoma hordei W.). —
In den Vereinigten Staaten Nordamerikas ist schon
làngst ein Insekt bekannt, welches die Halme verschiede-
ner Getreide-Arten befällt, an denselben gallenartige Aus-
wüchse hervorruft und dadurch die Ausbildung der
Aehren beeinträchtigt, ja selbst die letzteren ganz zum
Absterben bringt. Es hat dieses Insekt den Namen «joint
worm», d. i. Knotenwurm erhalten, weil es immer in der
Nàhe der Knoten sich niederlässt. i
Dieses Insekt wird als schádlich besprochen im Jah-
resbericht des landwirthschaftlichen Ministeriums in
Washington für das Jahr 1864"). Im Jahresberichte für
1877 wird mitgetheilt, dass dieser joint worm grossen
Schaden im Staate Virginien verursacht habe **). Dieses
Insekt gehört zur Familie der Chalcididae und ist schon
dadurch bemerkenswerth, dass es durch seine Lebens-
weise sich sehr von den übrigen Mitgliedern dieser Fa-
milie unterscheidet. Während nämlich alle übrigen Chal-
eididen als Parasiten im Körper anderer Insekten schma-
roizen, lebt Eurytoma hordei (und einige andere Arten
derselben Gattung) am Halme von Pflanzen, an denselben
Ga!len erzeugend, ganz nach Art der Cynipiden.
Professor Townend Glovder theill mit **), dass der
Knotenwurm in Nordamerika sehr schädlich auftritt und
schon stellenweise zwei Drittel der Ernie zerstört hat.
_*) Report of the commissioner of agriculture for the year 1864.
Washington. 1865. р. 547. —
_ **) Report etc. 1877. fig. 47.
— 198 —
In Virginien habe er mehrere Jahre nach einander das
Getreide beschädigt. Diese Beschädigungen bestehen darin,
dass die Säfte der befallenen Pflanze der Aehre entzogen
und an der von der Larve bewohnten Stelle zur Bildung
von Gallen verbraucht werden, wodurch ein Absterben
der Aehre hervorgerufen wird. Die Larven leben im In-
neren dieser Gallen, welche ganz in der Nàhe der Kno-
ten gelegen, und das Aussehen kleiner unregelmässiger
Anschwellungen oder runder Knoten haben. Jede Larve
bewohnt ihre eigene Galle, oder wenigstens ihre eigene
Hóhlung in einer gemeinschaftlichen Galle. Die Ver-
puppung geschieht an demselben Ort und verlässt das
entwickelte Insekt seine Galle durch ein kleines rundes
Loch. Es geschieht dieses in Virginien im Februar, März,
bis zum Mai. ] |
Die Larven sind kleine gelblich-weisse Würmer mit
braunen Kauzangen. Das entwickelte Insekt ist schwarz,
mit schwarzen Beinen, deren Knie und übrigen Gelenke
hellgelb sind.
Die amerikanischen Entomologen unterscheiden zwei
Arten, Eurytoma hordei der Gerste und Eurytoma se-
calis des Roggens. Aber Prof. Glovder hält letztere bloss
für eine Varietät der ersten, von derselben bloss durch
gelbe Hinterschienen unterschieden ”).
*) Hr. Walsh war der Ansicht, dass die Gallen von einer Cecido-
mya hervorgebracht werden, welche aber unbekannt geblieben ist,
und dass die Larve der Eurytoma bloss an ersterer schmarotzt hat.
Prof. Glovder ist aber anderer Ansicht, und zwar gestützt darauf,
dass in Hunderten von ihm untersuchter Gallen niemals die ge-
ringsten Spuren einer Cecidomya zu finden waren. Immer sah er
harven und Puppen von Eurytoma, und zuweilen noch Larven
eines kleinen Schmarotzers, Semiotellus, welcher auf Kosten der
Eurytoma-Larve lebt. Auch ich habe eine grosse Anzahl von Gallen
untersucht und ebenfalls nie Spuren von einer Cecidomya darin ge-
funden.
— 129 —
Bis jetzt ist der Knotenwurm (Eury-
toma hordei und Е. secalis) noch ше-
mals in Europa beobachtet worden, und
ist es zum ersten Mal, dass ich sein
Erscheinen in Russland constatire. Durch
spáter eingelaufenes Material erfahre
ich, dass derselbe nicht bloss im Mohi-
levschen, sondern auch im Gouverne-
ment Orel und, vielleicht, Pensa vor-
kommt und somit schon eine sehr gros-
se Verbreitung bei uns hat.
Im Gouv. Mohilew lebt der Knoten-.
wurm an Roggen und Sommerroggen,
und bildet Gallen ganz ebenso wie an
der Gerste in Nordamerika. An allen
von mir untersuchten Halmen fand ich
die Gallen immer am zweiten oder drit-
ten Internodium, hart am Knoten.
(Fig. 1). Am Sommerroggen waren sie
gewöhnlich am zweiten Internodium.
Dieses erlaubt den Schluss zu ziehen,
dass bei uns die erwachsenen Insekten
spät im Frühlinge, und zwar nicht vor
Anfang Juni oder Ende Mai erscheinen.
Die Eier werden von ihnen zu mehre-
ren auf einen Halm abgelegt, in die Ge-
webe seiner Wand. Dort verursachen
die Larven eine gróssere Thätigkeit der
Zellen, wodurch eine hohle Galle ent-
steht, deren Hóhlung immer nur von
einer Larve bewohnt wird. Die Hóhlung
ist immer ganz geschlossen und öffnet
sich dieselbe nie in das Innere des Hal-
mes. Die Gallen haben die Gestalt run-
der oder eliptischer Erhöhungen, welche
Ne 3. 1880.
Preset:
Ein vom Knotenwurm
bewohnter Roggen-
halm; bei a—a—die
Gallen.Links ein
Querschnitt durch
die Galle; a — die
Hóhlung derselben;
b-die Hóhle des
Halmes.
9
=
schr bemerkbar sind, obwohl ihre Oberfläche ein ganz
normales Verhalten hat. Sie sitzen gewöhnlich zu mehre-
ren beisammen in der Nähe des zweiten oder dritten
Knotens. Ende August erhalten einige dieser Gallen eine
mehr dunkle Färbung, wodurch sie dann sehr leicht in
die Augen fallen. An der Stelle, wo die Gruppe dieser
Gallen sitzt, fällt der Halm nicht um, verdiekt sich so-
gar und wird also durch den Knotenwurm kein Lagern
des Getreides verursacht. Die Aehre bleibt in der Ent-
wickelung zurück und bleibt entweder ganz leer, oder
bildet nur wenige und leichte Körner. Die beschriebenen
Gallen sind höchst charakteristisch für Eurytoma hordei,
da, soviel bis jetzt bekannt ist, kein anderes Insekt solche
Auswüchse an Getreidehalmen hervorruft.
Die Larve, der Knotenwurm, wird 3, —
4 Millimeter lang; sie ist weiss oder sehr
schwach gelblich gefärbt. Die Oberfläche
ihres ovalen Körpers ist glalt, glänzend.
Füsse fehlen. (Fig. 2). Der Kopf ist gross,
mit dunkelbraunen, beinahe schwarzen
Mandibeln. Der Körper besteht aus 12 Seg-
menten. — Der Kopf und das letzte Seg-
ment iragen einige Haare. An der Seiten-
Fig. 2. flache trägt jedes Segment einen kleinen
Die Larve des rundlichen Eindruck. Die Bauchfläche ist
Knotenwurms, 5
starkvergrössert. ganz glatt und eben, ohne Fusswülste.
een 20 Stigmen sind neun Paare vorhanden; sie
angegeben. fehlen am ersten und an den zwei letzten
Segmenten. Die Mandibeln sind stark, vor der Spitze ge-
zähnt, (Fig. 3). Augen und Antennen fehlen, ebenso wie
die Maxillen und Unterlippe nebst Palpen. Diese Mund-
theile sind durch einen grossen abgerundeten Hautwulst
vertreten.
— 131 —
Es ist nicht gut möglich den Schädlichkeitsgrad dieses
Knotenwurmes festzustellen, weil er zu-
sammen mit einigen anderen Insekten az Ad
dem Getreide geschadet hat. Auch konnte
ich keine Daten sammeln in Betreff der
Frage, ob der Knotenwurm von jeher Rus-
sland bewohnt hat oder erst kürzlich aus |
Amerika eingeführt worden ist. Ich glaube E ae hs
dass die letzte Ansicht die richtigere ist, ve von Eurytoma.
und zwar darum, weil dieses Insekt im Westen Europas
nicht vorkommt. Die Importirung des Knotenwurms aus
Amerika ist sehr móglich, weil die Larven im Laufe ei-
ner sehr langen Zeit im Stroh leben, und vom Augen-
blicke der Ernte bis zum Mai des künftigen Jahres trans-
portfáhig sind. Er konnte also im Stroh irgend welcher
Emballage eingeschleppt worden sein.
Als Mittel gegen den Knotenwurm kann das Umpflügen
der Stoppels des Sommerroggens und das Stürzen der
Stoppeln des Winterroggens im Herbste oder im April
und Anfang Mai des folgenden Jahres rekomandirt wer-
den. Aber auch durch Ausbrennen der Stoppeln im Herb-
ste (bis in den Winter) kann die grösste Masse der
Knotenwürmer zerstört werden. Sowohl diese als jene
Massregel stützt sich darauf, dass die Gallen des Insek-
les, immer nur an den untersten Stengelgliedern sitzend,
bei der Ernte immer an den Stoppeln bleiben.
Bald nachdem mir die Eurytoma hordei im Mohilev-
schen bekannt wurde, erhielt ich durch Vermittelung des
Herrn A. Е. Satschinsky die Nachricht, dass im Gouver-
nement Pensa, im Kreise Mokschansk, die Ernte an Roggen
sehr gelitten hat. Schon im Sommer (1880) war zu be-
merken, dass der dritte Theil der Roggenhalme geknickt
war und, verschiedenartig verbogen, sich lagerte. Bei Un-
9*
— 132 —
tersuchen solcher Halme fand Herr Satschinsky, meistens
im zweiten Knoten, einen kleiuen Wurm. Er hatte die
Freundlichkeit mir mehrere solcher Halme zuzusenden,
und bei genauer Musterung derselben, im September,
fand ich auch richtig den Wurm, ebenfalls meistens im
zweiten Knoten. Die allgemeine Körpergestalt dieses
Wurmes, seine Grösse, die Oberkiefer, das Fehlen aller
anderen Mundtheile und die Luftlöcher— waren ganz wie
bei der Larve der Eurytoma hordei aus Mohilev. Un-
geachtet dieser vollkommenen Aehnlichkeit scheint die
Pensasche Larve doch einer anderen Eurytoma-Species
anzugehören, denn sie unterscheidet sich sehr von der
E. hordei durch ihre Lebensweise. Sie bringt nämlich
keine Gallen am Halme hervor, und offenbart ihr Vor-
handensein nicht anders, als nur durch knieeförmige Ein-
biegung des Halmes. Dabei lebt sie
selbst nicht in einer besonderen Höh-
le, sondern mitten im Knoten, den
sie ganz aushöhlt. Im September hat-
ten alle Larven die von ihnen aus-
gefressene Höhle von oben durch ei-
nen kleinen cylindrischen Propf ver-
schlossen (Fig. 4. a), und sich also
zur Verpuppung oder zur Winterruhe
vorbereitet. In jedem Halme fand ich
nur eine Larve. Zuweilen fand. ich
de Larve todt, ausgefressen, oder so-
Bid Rogepdhdlmo боб bloss ihre ausgelrocknete Haut,
sen Knoten von ei.er und in ihrem Neste eine kleine, kopf-
tome Larve be lose Ichneumoniden-Larve, welche
geöffnete Knoten beia— augenscheinlich an der Eurytoma
ein Propf aus Wurm- A
mehl. schmarotzt hatte. -
Fig. 4.
— 193 —
Herr Satschinsky beobachtete diesen Wurm auf seinen
besten Bodensorten, und verdarb ihm derselbe den drit-
ien Thei! seiner Roggen-Ernte.
Wahrscheinlich geschieht das Ausfliegen im Mai, wenn
der: Roggenhalm seinen zweiten Knoten schon vollständig
ausgebildet hat, also gleichzeitig mit der Eurytoma hor-
dei in Mohilev.
2. Der Getreideschänder (Cecidomya cerealis A. F.).
Schon im Jahre 1847 theilte Prof. Zellinskv mit, dass
Dr. Zekkert im Kreise Orscha des Gouvernements Mohi-
lev eine Fliegenlarve beobachtete, welche den früh ge-
‘säeten Roggen sehr stark beschädigte "). Diese Larve
wurde aber nicht bestimmt. Der von ihr verursachte
Schaden war aber so gross, dass Dr. Zekkert ganz von
der Frühsaat absehen musste. Doch im Laufe von 20
Jahren bestellte er immer ein kleines Stück Land sehr
früh mit Roggen, speciell um die Fliege zu beobachten,
und fand hier ihre Made ganz constant, bald mehr bald
weniger haufig.
Seit 1847 erwähnt nimand mehr diese Fliege, weder
in der Literatur, noch in meiner privaten Correspondenz,
und bloss im Herbst 1880 erhielt ich durch liebenswür-
dige Vermittelung des Herrn P. Eichelmann eine Flie-
genlarve aus verschiedenen Kreisen des Gouvernement
Mohilev, welche laut seiner Mittheilung schon seit meh-
reren Jahren grossen Schaden am früh gesáeten Roggen
verursacht, ein Viertel oder Drittel des Ertrages zerstó-
*) Целлинскай. Атрономическля путешествия по Poccin. Въ shyp-
налЪ Министерства Государственныхъ Имуществъ. *1847 г. Декабрь
и erp. 164
№
rend. Die Untersuchung der mir von Herrn Eichelmann
zugesandten Halme erwies, dass wir es hier mit der
Larve von Cecidomya cerealis zu thun haben, welche
schon ófters die Aufmerksamkeit der Landwirthe in Nord-
Amerika auf sich gelenkt hatte. Im Westen Euronas ist
diese Fliege bis jetzt noch nie beobachtet worden. Die
Lebensweise dieser Fliege war aber auch in Amerika
wenig studirt, so dass dadurch einige Verschiedenheiten
meiner und der amerikanischen Beobachtungen erklart
werden. darf.
Unter dem Namen Cecidomya cerealis sind zwei ganz
verschiedene Insekten beschrieben. Eins von ihnen lebt
in Amerika”); das andere wurde beobachtet in Deutsch-
land, wo es sehr schádlich aufgetreten war. Beide sind
einander ähnlich durch die rothe Farbe der Larven.
Cecidomya cerealis der deutschen Autoren "), der so-
genannte «Getreideschánder, oder rothe Kornmade», war
entdeckt und beobachtet worden von Sauter, in Baden
und Würtemberg, in den Jahren 1813—1816, auf Gerste
und Dinkel. Im Jahre 1869 fand sie Cohn am Weizen
in Schlesien *"”). Endlich wurde sie beobachtet von Loew
am Roggen und Hafer "^.
Als Fliege erscheint dieses Insekt im Mai und Juni;
legt seine Eier haufenweise auf die oberen Stengelglie-
der, wo später auch die Earven in grossen Gesellschaf-
ten, zu hundert Stück, unter dem Schutze der Blattschei-
de, leben. Den Stengel hier zernagend, verursachen sie
*) Asa Fitsch. Transactions New-Jork St. Agricultur. Society. 1846.
**) Sauter. Beschreibung des Getreideschànders. 1817.
***) Cohn. Abhandlungen der schlesischen Gesellschaft für vater-
làndische Cultur. 1869. p. 193.
*%) Schumachers Jatrbiicher der Landwirthschaft. IIT. 1870.
р. 533.
— 135 —
dadurch das Absterben desselben. Die Verpuppung ge-
schieht, nach Sauter, in der Erde; nach Cohn, am Halme.
Von dieser deutschen Cecidomya cerealis unterschei-
det sich die Fliege, die jetzt im Mohilevschen aufgetre-
ten ist, durch folgendes.
Sie lebt nie in grossen Gesellschaften, immer nur ein-
zeln, oder hóchstens zu zweien, am zweiten Stengelglie-
de, und nie an den obersten Gliedern.
Ihre Larve hat am hinteren Körperende keine zwei-
zahnige lappenfórmige Auswüchse.
Diese Larve lebt unter einer besonderen schwarzen
Haut, welche nie bei der deutschen Art
beobachtet worden ist.
Es unterliegt also keinem Zweifel, dass
die Mohilevsche Fliege nicht zu Cecidomya
(Epidosis) cerealis Saut. gehórt, und dass
sie dasselbe Insekt ist, welches Asa Fitsch
unter diesem Namen beschrieben hat.
Die mir von Hrn. Eichelmann zuge-
schickten, von den Maden bewohnten Hal-
me, trugen folgende Veränderungen an sich.
Gewühnlich am zweiten, selten am dritten
Stengelgiiede des Roggens (nie an ande- |
rem Getreide); bemerkt man, unter der Fig. 5.
Blatischeide, einen grossen, unregelmässi- Zwei Roggen-
gen, tief schwarz gefärbten Fleck. (Fig. 3). eee tetra
Eine genaue Untersuchung ergiebt, dass a yahnt
dieser Fleck eigentlich eine trockene, mit dem or
schwarze, dünne Membran ist, welche der Zn... ange
Oberfläche des Halmes fest anliegt. Hebt be entfernt, und
man diese Membran mit einer Nadel ab ur au
und entblósst so die Oberfliche des Halmes, so bemerkt
man sogleich eine tiefe, ausgefressene Längsfurche oder
— 136 —
Rinne, in welchep eine, oder selten zwei Maden sitzen.
(Fig. 5. а). Der Boden dieser Rinne ist ausgefüllt mit
derselben schwarzen Masse, welche auch die erwähnte
Membran bildet. Die microskopische Untersuchung dieser
schwarzen Masse ergab, dass sie aus einem strukturlosen,
schleimartigen, vertrockneten Stoffe besteht, welcher
durchwachsen ist von zahllosen feinen Fäden, ähnlich den
Pilzfáden. Es scheint die schleimige Masse eine Ausschei-
dung der Larve oder des bewohnten Halmes zu sein;
hóchst wahrscheinlich ist diese Masse anfänglich farblos
und schwarzt sich bloss später, durch Entwickelung eines
Pilzes, wie das sehr oft beobachtet wird in den Gängen
vieler Borkenkäfer, z. B. Xyleborus dispar oder Xyloteres
lineatus.
Diese ausgeschiedene Masse flacht sich, zwischen
Halm und Blattscheide, zu einer Membran ab, welche
dann zum Schutze der karve dient. Dieselbe Masse füllt
auch das Innere des Halmes, in der nächsten Umgebung
der Larvenrinne. Laut der Beobachtung des Herrn Eichel-
mann haben die früh, nämlich bis Mitte August bestell-
ten Felder allein von der Made gelitten. Daraus kónn-
te man schliessen, dass die Fliege bis Mitte August aus-
fliegt. In der Gefangenschaft scheint das aber anders zu
sein, denn mehr als fünfzig Maden waren bei mir noch
Anfang November unverpuppt. Nur eine Made verpuppte
sich Ende September, am bewohnten Halme.
Die, von ihrem schwarzen Vorhange beschützte Larve,
nährt sich vom Gewebe des Halmes, indem sie die oben-
erwühnte tiefe Furche ausfrisst. Diese Furche wird so
lang und tief, dass der Halm, durch Wind oder starken
Regen, an der leidenden Stelle umgeknickt werden kann,
und der Roggen im Juni sich ebenso lagert, wie der von
der Hessenfliege befallene. Viele bewohnten Halme er-
halten sich aber ganz gerade. -
— 137 —
Auf Sommergetreide ist diese Fliege noch nicht beo-
bachtet worden.
Die Made erreicht die Länge von 5 Millimeter. Sie ist
ziegelroth, mit matter Oberfläche. Sie hat weder Kopf noch
Füsse, noch Mundhaaken. (Fig. 6). Ihr Kórper besteht aus
12 Segmenten, die sehr deutlich getrennt sind. Das hin-
tere Körperende ist abgestutzt, ohne jegliche Zähne oder
lappenfórmige Anhängsel. Das vordere Ende ist zugespitzt
Eig. 7.
À Das stark vergrösserte Kopf-
Die Larve der ende der iLarve von Ceci-
Cecidomya cere- dem li die Fuh
alis, stark ver- omya cerealis. a—die Füh-
grössert. ler. b—Stigmen.
und in einen kleinen Rüssel vorgezogen, an dessen Spit-
ze der Mund steht. Über dem Munde sitzen zwei kleine,
eingliederige Palpen. (Fig. 7. a). Das letzte Segment trägt
einige kurze Haare. Die Seitenfläche jedes Segmentes
tragt je ein kurzes Häärchen; sonst ist der Körper haar-
los. Die ganze Haut ist aber dicht :besetzt mit kleinen,
‚ Tundlichen, flachen Warzen, welche sie ganz matt und
glanzlos aussehen lassen.
Stigmen sind neun Paare vorhanden; nur das 2, 3 und
12 Segment haben keine Luftlöcher. Die Stigmen sitzen
Fig. 6.
уе des
in der vorderen Ecke des Segmentes, und nur im 11
sind sie in die hintere Ecke zurückgeschoben. Alle ha-
ben die Gestalt kleiner Róhren, die besonders am ersten
und letzten Segmente vorstehen. (Fig. 7. b).
Im Munde sind keine Haaken vorhanden; es fehlt auch
ein Bohrer, wie solcher bei Cecidomya destructor zu
sehen ist.
Die Puppe ist derjenigen der Hessenfliege sehr ähn-
lich, länglich-eliptisch, mit stark zugespitzlem Vorder-
ende und glatter, glänzender, brauner Oberfläche.
Die Schädlichkeit dieses Getreideschänders scheint eine
sehr grosse zu sein, denn im Laufe mehrerer Jahre hat
derseibe den vierten und selbst den dritten Theil der
Ernte zerstört. Die gegen ihn zu unternehmenden Maass-
regeln sind noch nicht klar. Das zeitige Stürzen der
Stoppeln könnte wohl auch dieses Insekt sehr decimiren.
Ich glaube, dass auch diese C. cerealis aus Nordame-
rika bei uns eingeschleppt ist, ganz auf dieselbe Art und
vielleicht auch zusammen mit dem Knotenwurm. Da-
für spricht ebenfalls das Fehlen dieser Fliege in West-
Europa. Jetzt ist diese schon beinahe im ganzen Mohi-
levschen Gouvernement verbreitet, und habe ich diesel-
be kürzlich auch aus dem Kreise Karatschev des Gouv.
Orel erhalten. Eine weitere Untersuchung der Getreide-
felder wird wohl auch fiir dieses Insekt eine weite Ver-
breitung in Russland feststellen.
UEBER TOMODUS AGASSIZ
von
H. Trautschold.
In meiner Schrift «Die Kalkbrüche von Mjatschkowa»
hatte ich p. 153 eine neue Zahnform des Kohlenkalks als
Tomodus in die Wissenschaft eingeführt, ohne zu wissen,
dass dieser Name bereits von Agassiz in Anspruch ge-
nommen war. Ich machte diese Entdeckung zuerst in
dem. grossen Werke De Koninck's «Faune du Calcaire
carbonifére de la Belgique», wo p. 61 zwei Arten dieser
Gattung beschrieben sind. Da De Koninck an der citir-
ten Stelle keinen näheren Nachweis über die Herkunft
des Namens Tomodus giebt, so wandte ich mich an mei-
nen verehrten Freund, Professor F. Roemer, von dem ich
denn auch belehrt wurde, dass Tomodus convexus ein
von Agassiz für Cochliodus magnus 1859 gebrauchter
Manuscript-Name sei. Gedruckt wurde der Name zuerst
im Alphabetical catalogue of the type specimens of fossil
fishes in the collection of the Earl of Enniskillen at Flo-
rence court (extracted from the geological magazine vol.
VI. 1869).
Die Tomodus-Zähne sind nach De Koninck’s Geschlechts-
charakter (I. e. p. 60) ähnlich den Cochliodus-Zahnen,
doch: grösser, weniger gewunden und weniger gewólbt;
— 110 —
die Ränder sind gezähnelt und an der Stelle der nicht
vorhandenen Querfalten ist eine wenig bemerkbare, dem
Hinterrande parallel laufende Erhóhung.
Dass Agassiz einen so geformten Zahn hat Tomodus
(Schneidezahn) nennen kónnen, ist ziemlich räthselhaft,
denn zum Sehneiden haben solche Zähne jedenfalls nicht
dienen kónnen. Vielleicht liegt eine Verwechselung vor.
Die Zähne, welche ich unter dem Namen Tomodus be-
schrieben habe, sind sehr verschieden von dem Tomodus
Agassizs. Sie gehören der Gruppe der Psammodonten
an, und habe ich sie mit Helodus-Zähnen verglichen, bei
denen durch Druck von vorn und hinten eine Zuschär-
fung des Kiels bewirkt worden ist. Die Wurzel ist eben-
falls zusammengedrückt und grossmaschig porós. Da ein
neuer Name für diese Záhne nothwendig wird, so schlage
ich dafür den noch stárker den Charakter des Geschlechts
hervorhebenden Namen Oxytomodus vor (von 0572.55
scharf schneidend).
Es ist hier der Ort, auf einen Fehler aufmerksam zu
machen, der bei der Correctur meiner Schrift «Fischreste
aus dem Devonischen» übersehen worden ist. Es ist nam-
lich in der Erklärung der Tafel I Helodus angustus statt
H. contractus gedruckt, wie es im Text p. 10 heisst.
NOTE SUR LA COMPOSITION CHIMIQUE DU LAIT
par
Léon Chichkoff.
Dans le but de définir la véritable nature du lait, j'ai
entrepris une série de recherches, ayant un caractère
synthétique et pouvant, par là, servir de contróle aux
resultats de l'analyse immédiate du lait.
Loin d'avoir résolu cette question dans toute sa géné-
ralité, je me suis décidé néanmoins à faire connaitre
quelques uns des résultats, que j'ai obtenu dans cette
direetion.
L'état, dans lequel entre la graisse dans la composi-
tion du lait, peut être reproduit par un traitement d'une
graisse quelconque avec une dissolution de potasse cau-
stique, d'une concentration moyenne, en proportion de
50 part. de potasse pour 100 part. de graisse.
Aprés un certain temps d'action, à la température
d'ébullition, on voit la graisse se dissoudre compléte-
tement dans la liqueur alcaline, sans qu'il se soit formé
trace de glycerine à l'état libre. En décomposant cette
liqueur par un excès d'acide, l’on obtient de nouveau
la graisse employée, mais elle présente alors des nou-
velles propriétés. Or, cette graisse est devenu soluble
sewer em
dans l'aleool, elle se combine avec les alcalis intégrale-
ment, et si on l'ajoute à une graisse ordinaire, méme en
très petite quantité, cette dernière obtient la propriété
de donner une émulsion parfaite, avec des dissolutions
exirémement diluées de carbonates alcalins. C’est là le
moment essentiel, pour connaitre la composition du lait.
Sans entrer dans tous les détails sur ce sujet, voici
en quelques mots la marche à suivre, pour préparer une
liqueur, représentant beaucoup d'analogie avec le lait
ordinaire par son aspect extérieur et ses principales
propriétés chimiques. On ajoute une certaine quantité
de graisse modifiée à de la graisse ordinaire, puis on
l'émulsionne avec une dissolution étendue de carbonate
de potasse et de soude; on ajoute à cette émulsion du
phosphate de chaux, et du phosphate de magnésie en
poudre, et une certaine quantité de caséine, qu’on a
triturée préalablement avec trés peu d'ammoniaque. D'autre
part on combine du sucre de lait ou de raisin, avec de
l'acide chlorhydrique dilué, et on y ajoute une dissolu-
tion d'albumine. Ces deux liquides, ainsi preparés, doi-
vent être mélangés, mais avec la précaution de verser
la liqueur acide par petites portions dans la liqueur
alcaline, et de remuer soigneusement le tout, après cha-
que addition. Les proportions des corps à employer doi-
vent être reglées d’après la composition comme du lait.
Pour que le liquide ainsi préparé subisse les métamor-
phoses du lait, il doit contenir un ferment d'une nature
spéciale, sans quoi il n'y a ni formation de créme, ni
solidification de lait aigri. Au lieu du véritable ferment,
contenu dans le lait, que je ne suis pas encore parvenu
à éliminer à l'état libre, je me suis servi, provisoirement,
d'une petite quantité de la partie solide du lait aigri. А
la suite de cette addition, il se forme bientöl une couche
— 143 —
épaisse de créme, ayant toutes les propriétés de la créme
ordinaire et donnant un bon beurre, par le procès du
battage. Quand au lait, il se prend avec le temps en
masse, —toul-à-fait comme le lait normal, et donne plus
tard naissance au petit-lait.
Le goüt de ce lait artificiel laisse encore bien à dé-
sirer à cause de la rancissure, que subitla graisse dans
ces sortes de traitement. .
Le véritable lait, outre l'ammoniaque, contient encore
un alcali organique, la neurine, servant de base à la
lécithine, qui, comme on le sait, est une des parties
constituantes du lait.
Sans laddition d'ammoniaque, on ne réussit pas à
obtenir un liquide ressemblant au lait. La couleur bleu-
âtre du lait tient à une oxidation de l'oléine ‘modifiée
ei la formation d'une composition de ce corps avec
lammoniaque et le phospate de chaux. Cette méme cou-
leur dans le lait artificiel est loin d'étre aussi stable, ce
qui tient probablement à l'absence de la neurine.
D’après ce qui a été dit, on voit, que le lait se forme
par une division de la graisse en une multitade de trés
petites gouttelettes, enveloppées de la liqueur alcaline du
lait. Cette enveloppe liquide adhére fortement à la sur-
face des gouttes à cause de l'atiraction qu’exerce sur
elle la graisse modifiée.
La liqueur acide, mentionnée plus haut, neutralise, en
partie, la liqueur alcaline, outre cela, l'acide chlorhydri-
que joue le rôle d'intermédiaire, à l'aide duquel le sucre
et l'albumine forment une combinaison avec les corps
contenus dans le liquide alealin. П se forme donc une
série d'enchainement de corps l'un avec l'autre.
La graisse modifiée, traitée par l'ammoniaque, forme
une combinaison, qui par l'action d'un acide faible donne
HN ee
naissance à un corps blanc caillebotté et ayant tout-à-fait
l'apparence du beurre au moment, où il se forme par
l'action du battage. Dans cet état la graisse retient еп
combinaison une grande quantité d'eau, qui peut en
être séparée par fusion où par l'action d'un acide con-
centré. Quand on soumet le lait ou la crème à l'action
du battage, il arrive un moment, où il y a formation de
deux parties distinctes,—le beurre et le babeurre. La
différence de ces produits est due à une nouvelle dis-
tribution des corps, entrant dans la composition du lait.
La plus grande partie des alcalis et de la graisse modi-
fiée passe dans le liquide, tandis que la graisse, ayant
perdu en partie sa force attractive, retient comparative-
ment moins d'eau, de caséine et d'autres corps. En
soumettant le beurre à la fusion, on sépare une nou-
velle quantité de ces produits, mais il en reste toujours
plus ou moins dans le beurre. La crème doit être envi-
sagée comme un état transitoire entre le beurre et le
lait écrémé. Sa formation depend de l'action du ferment.
La coagulation du lait consiste aussi en une véritable
fermentation du lait, à la suite de laquelle il y a dis-
sociation de la combinaison, que forme le sucre avec
l'acide chlorhydrique. Cet acide, une fois mis en liberté,
décompose la combinaison, que forme la graisse modi-
fiée avec l'ammoniaque et là neurine, aprés quoi l'acide
s'empare de la glycérine amidée et met à l'état de li-
berté les acides gras, qu'on retrouve facilement dans Те
caillot du lait; melés de graisse ordinaire.
Peu à peu, le sucre devenu libre, se transforme sous
l'action du ferment en acide lactique, qui dissout les
alcalis, les sels et forme ee qu'on nomme le petit-lait.
HOBbIA ДОПОЛНЕНЯ Kb НОВЫМЪ ИЗСЛЬДОВАНЯМЪ NO
КИНЕТИКЬ КАПЕЛЬНОЙ ЖИДКОСТИ.
Статья первая.
0. A. CaydcKaro.
Въ своей crarbb Нюкоторыя dononnenia Ks новым
изслюдованзям5 NO кинетикъ капельной жидкости,
представленной С.-Петербургской Академш Наукъ п по-
‚м5щенной въ 36 tomb Записокъ Академш, я указалъ
на нфкоторые, довольно важные, по моему мнЪню, про-
бЪлы въ трудахъ современныхъ ученыхъ по гидрокине-
тикЪ и обратилъ внимане Ha кое кая вкравиияся въ
эти труды и не лишенныя значеня неточности и погрфш-
ности. Bake видно изъ cawaro заглав!я моей статьи и
изъ многихъ MBCTB текста, я не брался за р5шеше за-
дачи, превышающей мои силы, — задачи все пополнить,
все исправить, все разъяснить. Я далъ, что имфлъ и
находилъ нужнымъ дать тогда. Я намфревался дать со
временемъ кое-что еще.
Н$которыя новыя пополнен!я и разъяснен!я предлагаю
я въ настоящей статьф. — Статью эту называю я пер-
BON, такъ какъ къ той же задач$ надфюсь вернуться
еще не разъ.
220507560. 10
— 146 —
1) При чрезвычайной сложности и трудности вопро-
совъ гидрокинетики, нельзя, конечно, требовать OTD из-
слфдованй по этому OTA‘AY науки очень большой общ-
ности. Но можно и должно требовать отъ нихъ извЪет-
ной законченности и строгой опредЪленности. Можно и
должно требовать, чтобъ было обращаемо въ нихъ
надлежащее внимане на BCS rb ограничения, какя до-
пущены. Можно и должно требовать, чтобъ изслЪдова-
Hid эти He освфщались ложнымъ CBbTOWb и не вводили
Bb заблуждеше читателя.
Bcb эти законныя требованя игнорируются, къ со-
Malibu, физиками, посвящающими свои досуги разра-
`боткЪ вопросовъ кинетики жидкости.
2) Говоря въ Hnromopuxs 0onoaueniaxs o Гельмголь-
цевомъ Memyaph Ueber Integrale etc., я счелъ не лишнимъ
обратить внимаше на HeBbpHOCTb второй половины
третьей теоремы страницы 26. Я счелъ не лишнимъ
указать, что заключене Гельмгольца относительно сом-
кнутости вихревыхъ нитей не uwberb той общности,
какую ему обыкновенно приписываютъ. Для доказатель-
ства справедливости своего суждешя MHS было доста-
точно сослаться на извфетный всфмъ npuwbps. Примфръ
этотъ, съ He допускающею никакого COMHSHIA ACHOCTII,
показываетъ, что нити вихря (понимаемыя, какъ и сл$-
дуетъ, согласно опредфленю, данному Гельмгольцемъ
предъ самымъ доказательствомъ теоремы, на стр. 35),
могутъ оканчиваться и внутри жидкости.
Въ интересахъ общей критической ombuku мемуара
Гельмгольца не безполезно указать на источникъ упомя-
нутой ошибки.
3) Формулируя (стр. 26) и доказывая свои относя-
пяся къ вихревымъ движен!ямъ теоремы, Гельмгольцъ
обращаетъ внимане лишь на одно услов1е, ограничи-
ein
вающее ихъ общность: на необходимость существованя
потенщала cur». И camp ont, и MHorie друге, считаютъ
это yCJOBle единственнымъ.
Студируя внимательно мемуаръ Гельмгольца, не трудно
усмотр$ть, что Функшямь и, о и € — проложенямъ
скорости на оси координатъ — приписаны тамъ свойства
далеко не общия. Кром orpammueniii, налагаемыхъ са-
мою сущностью задачи, Функции эти подчинены еще
ограниченямъ дополнительнымъ.
Этими посл$дними, само собой pasywbercs, значи-
тельно умаляется степень общности Гельмгольцевыхъ
теоремъ.
He перечисляя scbx» допущенныхъ и не зам$ченныхъ
Гельмгольцемъ дополнительныхъ ограничен, остано-
BUMCA лишь на одномъ изъ нихъ, им$ющемъ ближайшее
отношене къ теорем$ о сомкнутости вихревыхъ нитей.
Сомкнутость вихревыхъ нитей, pwbcrb съ постоян-
ствомъ по всей нити произведешя площади поперечнаго
c5yeHid на скорость вращения, выведены Гельмгольцемъ
(стр. 36 и 37) изъ уравнения:
ff qcostdw = 0; (1)
а это уравнен!е получено имъ, посредствомъ самой без-
хитростной интеграци по частямъ, изъ уравнения:
TES ies ds 1s еда = о (2)
Тройной интеграль въ yp. (2) распространяется на
произвольную часть жидкости; двойной интегралъ въ
(1) распространяется на поверхность, эту часть
жидкости ограничивающую.
10°
— 148 -
Уравнеше (2), при помощи интеграцш по частямъ,
дъйствительно переходитъ въ ур. (1), но не всегда:
переходить только’ тогда, когда € съ z, 7 CR Y UC
съ 2, между предЪлами интеграцш, мЪняются непрерывно.
Эта непрерывность есть одно изъ ограничен, до-
пущенныхъ Гельмгольцемъ и имъ He замфченныхъ.
4) Установивъ въ двухъ первыхъ параграхахъ ме-
муара понят!я о вихревыхъ лишяхъ и вихревыхъ HUTAXS,
и доказавъ своп три теоремы, Гельмгольцъ начинаетъ
слфдующ — трет параграхъ (стр. 37) словами:
«Wenn man die Bewegung der in der Flüssigkeit vor-
handenen Wirbelfäden bestimmen kann, so werden durch
die hingestellten Sätze auch die Grössen &, v, und © voll-
ständig zu bestimmen sein. Wir wollen jetzt an die Auf-
gabe gehen, aus den Grössen &, у und € die Geschwin-
digkeiten uw, v und zu finden.»
Онъ беретъ 3aTbMb uaBbcTHbIS выраженя
аР _ dN AM
та: wm de’
dP dl dN
= ==
= —_ + —— — — 3
dy de da’ (2)
_dP ам dL
Tone ur 20% dy
rab
= —5— = | | [5 — dadbdc; .M — —==| | [= — dadbdc;
1 C К.
N oh — dadbdc; P = rh ie dadbdc;
IT Y Y
— 149 —
и доказываетъ, что они удовлетворяютъ дифференшаль-
нымъ уравнешямъ задачи.
Читатель полагаетъ конечно, что pbup идетъ лишь
объ интегрирован гидродинамическихъ ypasHeHiii и что
ур. (3) суть простыя аналитичесюя выражения интегра-
ловъ и ничего болЪе. Гельмгольцъь видитъ въ выраже-
HIAXB и, v m н$что гораздо большее.
5) Betpbrach при интегрированш гидродинамическихъ
ypasueniii съ знакомымъ и близкимъ сердцу образомъ
потенщала, Физикъ Гельмгольцъ увлекается и подвер-
таетъ ур. (3) двумъ весьма любопытнымъ операщямъ.
Уравнен!я эти, во первыхъ, онъ интерпретируетъ. Онъ
видитъ въ нихъ указая на н$фкоторыя дЪИствя вих-
ревыхъ частицъ, и находитъ, что законы этихъ дЪй-
CTBili совершенно одинаковы съ законами дЪйств!Й эле-
ментовъ гальваническаго тока.
. Уравнен!я (3), во вторыхъ, онъ обобщаетъ: OH до-
пускаетъ, что подъ L, M и N можно разум$ть потен-
щалы He только объемные, HO и поверхностные, и да-
же линейные.
Хотя вторая операщшя есть послфдующая, HO такъ
какъ она проще первой и не зависитъ отъ первой, то
ею мы займемся сначала.
6) Обобщая ур. (3), Гельмгольцъ различаетъ три po-
да вихревыхъ тфлъ: вихревые объемы, вихревыя поверх-
ности и вихревыя лин (особаго рода вихревыя нити,
которыя, въ отличе отъ обыкновенныхъ — объемныхъ,
могутъ быть названы линейными).
Вихревые объемы суть части жидкости, обладающ!я
обыкновеннымъ вихревымъ движеншемъ.
Чтобъ составить поняте о вихревой поверхности,
Гельмгольцъ обращается къ обобщеннымъ ур. (3). Om»
— 150 —
находитъ (стр. 44), что вихревая поверхность есть без-
конечно тоны слой, на предфльныхъ (геометрическихъ)
поверхностяхъ котораго тангенщальныя скорости разнят-
ся другъ отъ друга на величины конечныя. Онъ на-
ходитъ, что внутри слоя скорости эти м5няются не-
прерывно и равномЪрно, хотя m безконечно быетро. Вы-
воды свои заключаетъ онъ Takt:
«Eine solche Wirbelfläche würde 7. B. entstehen, wenn
zwei vorher getrennte und bewegte Flüssigkeitsmassen
in Berührung mit einander kommen. An der Berührungs-
flàche würden sich die gegen diese senkrechten Geschwin-
digkeiten nothwendig ausgleichen müssen. Die sie tan-
- girenden Geschwindigkeiten werden aber im Allgemeinen
in den beiden Flüssigkeitsmassen verschieden sein. Die
Berührungsfläche würde also die Eigenschaften einer Wir-
belfläche haben.»
На составленш понят!я 0 линейныхъ вихревыхъ ни-
тяхъ Гельмгольцъ, къ сожалтьншю, не останавливается.
Относительно этихъ нитей онъ дФлаетъ (стр. 45) лишь
слЪдующее aawbuaHie:
«Dagegen darf man sich im Allgemeinen vereinzelte
Wirbelfáden nicht als unendlich dünn denken, weil sonst
die Geschwindigkeiten an entgegengesetzten Seiten des Fa-
dens unendlich grosse und entgegengesetzte Werthe er-
halten, und die eigene Geschwindigkeit des Fadens des-
halb unbestimmt wird.»
1) Руководимый аналогями хизикъ Гельмгольцъ пред-
лагаетъ ввести въ гидромеханику вихревыя поверхности.
Механика жидкости, само собой разумФется, имфетъ
полное право посудить объ этомъ предложени съ сво-
ей точки 3pbHig, —принимая въ соображене свои COÖ-
ственные интересы и потребности.
— 151 —
Какя же блага могутъ дать ей поверхности вихревыя?
При помощи вихревыхъ поверхностей устраняется
прерывность въ изм$ненш тангенщальныхъь слагающихъ
скорости на всякой геометрической поверхности внутри
жидкой массы. Когда есть поверхность съ такого рода
прерывностью, TO прерывность будетъ устранена, если
мы выдфлимъ безконечно тонюй слой, охватывающий
поверхность съ обфихъ сторонъ, и придадимъ ему та-
кое движеше, чтобъ тангенщальныя скорости м$нялись
непрерывно внутри его и имфли данныя величины на
KOHTYp 5.
Такъ какъ нормальныя слагающия скорости прерыв-
ными быть He могутъ (иначе пропзойдетъ разрывъ), TO
введеше вихревыхъ поверхностей устранитъ 670485 пре-
рывность Bb измфненш скорости на поверхности.
Bor» какое благо сулитъ гидромеханик$ предложение
Гельмгольца.
Чтобъ оцфнить это благо, прибфгнемъ къ сравненю.
Геометрическя линш искривляются вообще непре-
рывно. Но н$фкоторыя кривыя, въ н$фкоторыхъ своихъ
точкахъ (угловыхъ), имфютъ искривлене прерывное.
Всякая ломаная лин!я обладаетъ точками съ искривле-
немъ прерывнымъ.
Прерывность искривленя линш можно устранить: каж-
дый уголъ можно закруглить, т.-е. замфнить дугою ок-
ружности безконечно малаго радлуса, касающеюся ero
сторонъ.
Такого рода закругленя, какъ извЪстно, необходимы-
MH п обязательными въ геометрш не считаются. Гео-
метры признаютъ, конечно, великое значен!е непрерыв-
ности; HO они цфнятъ лашь непрерывность дЪйствитель-
ную. Предложене физика, хотя бы и знаменитаго, счи-
— 152 —
тать квадраты закругленными, HTS никакого COMHBHIA,
они отвергнутъ.
Есть однако геометрическе вопросы, въ которыхъ
устранеше прерывности искривленя, при помощи за-
кругленй, можеть имфть н$фкоторыя выгоды: можетъ
повести къ весьма выгодному формальному обобщеню
геометрическихъ теоремъ. Въ такихъ вопросахъ закруг-
леня, надлежащимъ образомъ понимаемыя, могутъ имфть
право гражданства.
Роль вихревыхъ поверхностей въ MexaHHkKb жидко-
сти—та же самая, что роль закругленй въ reowerpiu
линш. Вводить эти поверхности BS гидромеханику не-
обходимости нфтъ ни marbümei. ИзвЪстнаго рода пре-
рывность, при помощи Xb, He устраняется, а только
маскируется. Онф могутъ быть допущены въ механику
жидкости на одномъ и единственномъ основанш: для
формальнало обобщешя гидромеханическихъ теоремъ.
8) Вопросомъ объ услугахъ, оказываемыхъ гидроди-
намикф вихревыми поверхностями, Camb Гельмгольцъ не
занимается.
Первое (п единственное, если не ошибаюсь) указание
на эти услуги было дано изв$стнымъ AHTIÄCKUMB Фи-
зикомъ Сэромъ В. Томсономъ. Томсонъ полагаетъ, что
при помощи вихревыхъ поверхностей можно спасти
общность Гельмгольцевыхъ теоремъ. Въ своемъ Memyapt
On vortex motion, въ примфчанш къ стр. 251, om» ro-
воритъ, что въ извфетныхъ случаяхъ видимаго оконча-
Hid вихревыхъ нитей внутри жидкости каждая нить
дополняется (is completed) полоскою вихреваго листа и
концовъ стало-быть He имфетъ.
Это замфчане не лишено извЪстной важности. Оно
заслуживало подробнаго и обстоятельнаго развития
— 153 —
въ текстЪ. Ho надлежащихъ разъясненй англйскИ on-
зикъ дать He пожелалъ.
Попробуемъ подвергнуть Томсоново sawbuanie HERO-
торому разсмотрфню.
9) Вихревые листы Томсона суть вихревыя поверх-
ности Гельмгольца. Полосками вихревыхъ листовъ, нуж-
HO думать, называетъь Томсонъ иоверхностныя вихре-
BbIA НИТИ.
Въ своемъ мемуарЪ Гельмгольцъ говоритъ He разъ о
вихревыхъ нитяхъ на поверхности. Не трудно усмо-
TpbTb, что эти нити есть нЪчто отличное отъ вихре-
BbIX'b нитей обыкновенныхъ —0объемныхъ. Ихъ естествен-
но назвать поверхностными.
Было бы чрезвычайно важно имЪть точное опредЗле-
gie поверхностной вихревой нити и указанйя на es свой-
ства; но такого опредфлешя и такихъ указан Гельм-
тольцъ He даетъ, BPPOATHO, потому, что разницу между
поверхностными и объемными вихревыми нитями счи-
таетъ He существенною. Онъ полагаетъ, какъ кажется,
что поверхностная нить есть та же объемная съ безко-
нечно большою скоростью вращения.
Удовольствовавшись, за неимфшемъ точнаго опредф-
aeHia, болфе или менфе гадательнымъ представленемъ
о поверхностныхъ вихревыхъ нитяхъ, и допустивъ тож-
дество ихъ съ полосками вихревыхъ листовъ, обратим-
ся къ замфчаню Томсона.
Для большей ясности примфнимъ сказанное auriiü-
CKUMb ®N3UKOMB Kb npuwbpy однороднаго жидкаго элли-
псоида вращеня, вращающагося paBHOMbpHO около CBO-
ей оси въ покоящейся жидкости.
' Вихревой листъ въ этомъ примфрЪ будетъ состоять
изъ безконечно тонкаго поверхностнаго слоя эллипсои-
— 154 —
да и изъ прилегающаго къ нему безконечно тонкаго же
слоя покоящейся жидкости. Такъ какъ на поверхности
эллипсоида вихревыми ливями будутъ мерид1анныя
Cbwenis, то за полоски вихреваго листа слфдуетъ при-
нимать, полагаемъ, части листа, заключающяся между
безконечно близкими ‘`мерид1анами. Полоски вихреваго
листа направляются, слЪдовательно, по меридтанамъ эл-
липсоида отъ одного его полюса къ другому. Объем-
ныя вихревыя нити наполняютъ собою весь эллипсоидъ
и идутъ параллельно его оси вращения. |
Каково же въ нашемъ mnpuwbpb5 orHomenie объем-
HbIXb вихревыхъ нитей къ вихревымъ полоскамъ?
Каждая полоска соединяетъ BC нити, лежанйя въ
плоскости ея Mepugiaua. Bob нити, лежапия Bb одномъ
и TOMB же мерид1анЪ, втекаютъ, TAKE сказать, въ одну
H ту же полоску въ одномъ полушари и вытекаютъ
изъ нея въ другомъ.
Такое отношене нельзя, полагаемъ, характеризо-
вать словами: полоска дополняетъ нити. При такомъ
отношенш нитей къ полоскамъ говорить о безконечно-
сти первыхъ, думаемъ, нельзя. Ручей впадаетъ въ pbky,
pbka—sb океанъ и T. д.; HO не смотря на все это, Cy-
ществованя концовъ у ручья никто не отрицаетъ.
10) Пополняя недостатокъ общности въ одной части
третьей Гельмгольцевой теоремы, вихревыя полоски, са-
MO собой разумЪется, должны сдфлать TO же самое и
для другой ея части,—именно для той, которая гла-
ситъ о постоянствЪ по всей нити произведеншя площади
поперечнаго сЪчешя на скорость вращеня. Какъ же
выполняютъ OHS это новое назначен!е? У Томсона ника-
KOXb указан, сюда относящихся, не имфется. За от-
сутстиемъ точнаго опредЪленя вихревой полоски разо-
брать дЪл0 обстоятельно нельзя. Можно лишь дфлать
— 155 —
догадки, и, на основанш догадокъ, предложить такую
теорему: ©) произведеше площади поперечнаго chuenia
вихревой полоски на скорость вращения BO всякомъ Mb-
CT равняется суммЪ подобныхъ произведенй для BCSXD
нитей, до этого MbCTA влившихся въ полоску и изъ Hes
неуспвшихъ еще вылиться.
11) Изъ вышесказаннаго можно заключить, что Том-
COHOBO обобщене третьей теоремы Гельмгольца BO BCPX'b
OTHOMEHIAXB He удовлетворительно.
Ho не слЗдуетъ ли, для полученя mbkoTOparo удовле-
творительнаго результата, пойти нЪеколько далфе Tow-
сона? He слфдуетъ ли разсматривать вихревую полоску
какъ пучекъ безконечнаго множества безконечно сжа-
THIXB объемныхъ вихревыхъ нитей? He сл$дуетъ ли по-
лагать, что, при вступлени каждой нити въ ея полос-
ку п сл$дующемъ затфмъ выступленш, сама нить Öe3-
конечно сжимается и затфмъ опять безконечно рас-
ширяется, а скорость вращеня ея безконечно увеличи-
вается и затфмъ опять безконечно уменьшается, произ-
ведене же площади поперечнаго сфчешя на скорость
вращения остается HeHnaMbHHbIM b?
Вопросы эти, не особенно важные, оставимъ пока
безъ обсуждешя.
12) Обратимся къ важнЪИшей изъ тфхъ двухъ опе-
pani, которымъ подвергаетъь Гельмгольцъь ур. (3),—
къ интерпретаци этихъ уравнений.
Изъ yp. (3) Гельмгольцъь вывелъ заключене (стр. 41),
что вихревыя частицы обладаютъ способностью Abi-
ствовать извфстнымъ образомъ другъ на друга и на
*) При обетоятельномъ изслфдовани вопроса теорему эту, по-
лагаемъ, придется н$феколько обобщить.
— 156 —
частицы жидкости, вихреваго движеня He имфюция. У
послфднихъ подобной способности знаменитый Физикъ
не замЪтилъ.
Это открыт!е не могло не привести въ изумлене мръ
ученый. Признававшимъ дъйствея вещества пришлось,
по видимому, убЪфдиться, что A510 He въ веществ п
силЪ, a въ движенш вещества. Пришлось, по видимому,
заключить, что одна и та же масса будетъ или не бу-
детъ дЪйствовать на разстоянш на другую массу, смотря
потому, какимъ движенемъ будетъ она обладать.
За перодомъ изумлен!я послФдовалъ, естественно, пе-
р1одъ критической провфрки выводовъ Гельмгольца.
Н$мецкй ученый Рохъ, распространивш!й Формулы
Гельмгольца на случай жидкости сжимаемой, первый,
если He опибаюсь, заявилъ печатно, что взаимодЪйств!я
между вихревыми частицами и дЪЙйств!я nx суть дЪИ-
ств!я кажущияся “). Свое заявлене Рохъ Формулиро-
*) На страницахъ 298 и 294 своего мемуара Anwendung der Ро-
tentialausdrücke auf mathematische Physik, помфщеннато въ 61
TOM журнала Rpeuags, Рохъ говоритъ:
„Es wäre unrichtig, wenn man diesen Zusammenhang, der zwi-
schen den и, v, w verschiedener Punkte stattfindet, auf Rechnung
von Kräften schieben wollte, welche direct zwischen diesen Punk-
ten wirken. Die Formeln (1) und (2) dieses 8 drücken keine ausser
den gegebenen Kräften bestehende Kraftwirkungen aus; sondern
sagen nur, dass diese Kräfte, wenn sie die Stetigkeit nicht aufhe-
ben sollen, so beschaffene и, 9, w veranlassen müssen, dass diesel-
ben den Gleichungen (1) und (2) genügen. Wenn sonach eine àus-
sere Kraft die u, v, w eines Punktes veründert, so wird sie in der-
selben Zeit, unter Mitwirkung molekularphysikalischer Kráfte, die
der übrigen Punkte so verändert haben, dass wieder die Gleichun-
gen (1) und (2) erfüllt sind. Die Beobachtung solchen Zusammenhan-
ges wird dann, wenn sie auf diese Kräfte keine Rücksicht zu neh-
men vermag, zur Annahme von Fernewirkungen führen müssen.
Es ist hiernach im Folgenden der Ausdruck, Einwirkung von
Bewegungszuständen entfernter Punkte auf einander, nur als abge-
kürzte Bezeichnung dieses angegebenen Vorhanges anzusehen.^
P |
— 157 —
Balb, къ сожалфню, слишкомъ политично: онъ He упо-
мянулъ здфсь даже имени Гельмгольца. Заявлене оста-
10Cb ПО этому не замфченнымъ.
Въ 1868 году академпкъ Бертранъ представилъ Па-
рижской Академш Наукъ свое разложене движешя Ma-
лаго объема жидкости, въ общемъ случаЪ, на прост5й-
mis (Comptes-Rendus, T. 66, р. 1227). Oum» замфтилъ
при этомъ, что его выводы противор$чатъ результатамъ
изсл$дованш Гельмгольца, заключающимся въ Memyaps
Ueber Integrale etc.,—n призналъь nocrbqnie ошибоч-
HbIMH.
Jambuanie Бертрана повело къ m3BbCTHOÏ полемикЪ
между нимъ и Гельмгольцемъ.
Въ nozewukb Французск! академикъ коснулся Abü-
ств вихревыхъ частицъ и высказалея противъ HIIX'b
весьма рЪшительно *). Свое mubuie подкрфпилъ om» до-
вольно вЪскими аргументами.
Академикъ Бертранъ—ученый славной школы Ла-
гранжа, не достаточно знакомый, съ CO;RaJbHilo, съ пр!е-
MAMI современной теоретической Физики, —и блестящий
представитель Физики Гельмгольцъ въ CHOPS своемъ плохо
другъ друга понимали. По этому споръ, вращавиийся
*) Я позволю себ привести здфсь двф слфдующихъ выдержки
изъ отв$товъ Бертрана Гельмгольцу:
„Il s'agit d'un Mémoire dont les résultats aussi brillants que har-
dis ont excité l'admiration de tous ceux qui les ont adoptés sans
contrôle. Un des penseurs les plus autorisés à remuer ces mysté-
rieuses questions y à puisé avec confiance les principes d'une nou-
velle théorie des atomes.* (C. R. T. 67, p. p. 268—269).
.Cet énoncé, dans lequel s’introduit précisément la loi d'action
d'un élément de courant sur le póle d'un aimant, a dü faire réver
plus d'un physicien.“ (C. R. T. 67, p. 470).
— 158 —
почти исключительно на почв общихъ соображений, ни
Kb какому соглашеню не привелъ. Онъ выяснилъь кое
что; но это кое что мало KEMB понято.
13) Любопытный вопросъ о чудныхъ свойствахъ вих-
ревыхъ частичекъ можетъ быть разрфёшенъ лишь при
помощи обстоятельнаго изслЪдован!я частныхъ случаевъ
вихреваго движеня.
Вотъ ночему, затронувъ этотъ вопросъ въ Нкото-
pues дополненлять, я обратился прямо къ примЪрамъ.
Я pascmoTp$ib тамъ нЪсколько простыхъ случаевъ, легко
изслфдуемыхъ безъ помощи ‹Формулъ Гельмгольца, и
сравнилъ свои результаты съ выводами Гельмгольца.
Я разсмотр$лъ случай одного вихреваго круглаго ци-
линдра и показалъ, что если осью цилиндра будетъ ось
2, TO окружающая жидкость можетъ имЪть движен!е съ
C i 1
потенщаломъ скоростей karc.tg e TAB Ё.— произволь-
Ly ?
ное постоянное.
Уменьшивъ pailycb цилиндра до величины произвольно
малой, 3 подошель *) къ прямолинейной вихревой нити
Гельмгольца съ поперечнымъ с$чешемъ — кругомъ. Срав-
HHBB свой результатъ Cb соотвфтствующимь выводомъ
знаменитаго HbMeHkaro Физика, я нашелъ, что они HÍ-
сколько различаются другъ OTB друга: y Гельмгольца %
имфетъ величину опредЪфленную. Я заключилъ отсюда,
что Гельмгольцевъ выводъ заключается въ моемъ, какъ
частный случай.
Ho не погр5шиль ли я въ этомъ заключенш? He
упустилъ ли я чего нибудь изъ виду?
=) Точнаго опред$лен1я линейной вихревой нити, EAEP я уже
замфтилъ, Гельмгольцемъ не дано.
— 159 —
Въ общихъ Формулахъ Гельмгольца содержится Функ-
nia P, опредфляемая предфльными условями. Функшя
эта, какъ замфчено нфмецкимъ Физикомъ, можетъ быть
принята равною нулю. На стр. 43-Й мемуара говорится:
«Statt also in den Werthen für «s, v und w noch die
Potentialfunction 7 einer ausserhalb liegenden Masse x
hinzufügen, erhält man eine ebenso allgemeine Lösung,
wenn man den Grössen 2, 4 und С ausserhalb oder selbst
nur an der Oberfläche der Flüssigkeit beliebige Werthe
ertheilt, aber so, dass nur geschlossene Stromfäden ent-
stehen, und dann die Integration in den Gleichungen
(5 a.) über den ganzen Raum ausdehnt, in weichem &,
7 und С von 0 verschieden sind».
Какимъ образомъ опредфлялъ Гельмгольць, въ случа$
одной вихревой нити, хункцю P, или замфняюция. эту
OyHKHilo вихревыя HHTH,—3T0 осталось тайной. Пре-
дъльныя условя были у него, нужно думать, таковы:
на безконечномъ разстоянш отъ нити жидкость нахо-
дится въ nokob. Условшю этому, какъ не трудно уб$-
диться, удовлетворяетъь и мое рфшене при всякомъ ко-
нечномъ À.
Особенность Гельмгольцева рЪшен!я COCTONTE въ томъ,
что оно даетъ скорости движеня, мЪняющ!яся непре-
рывно при переход$ черезъ поверхность раздФфла *).
Гельмгольцъ, можно думать, допустиль эту непрерыв-
ность, какъ услов!е дополнительное.
14) Прерывность въ изм5ненш скорости на поверх-
*) Читатель, быть можеть, найдетъ, что я слишкомъ матерали-
зирую вихревую нить. Ho я лишь слфдую примфру Гельмгольца.
„который излишекъ въ матер1ализащи нити дфлу, цо этому, не
вредитъ.
— 160 —
ности устраняется, какъ мы знаемъ, введешемъ вихре-
ваго листа.
Можно полагать, что устранеше такого рода прерыв-
ности считаетъ Гельмгольцъ обязательнымъ и что, CIb-
довательно, вихревыя нити нужно облекать вихревыми
листами, когда скорость на поверхностяхъ раздфла мф-
няется прерывно.
Допустимъ это. Облечемъ нашу прямолинейную вих-
ревую нить листомъ. Согласимъ такимъ образомъ Hants
результатъь съ выводомъ Гельмгольца.... Но что же мы
выпграемъ?
Введя вихревой листъ, мы введемъ BIiAHIe Ha движе-
Hie окружающей нить жидкости TOTO ея слоя, который
прилегаетъ къ поверхности раздЪла. Вшяше это, какъ
не трудно убЪфдиться, есть вмяве преобладающее,—
исключающее scb друг!я. Выходить такимъ образомъ,
что не вихревая нить, а скорость при поверхности раз-
дЪла окружающей нить жидкости опредфляетъ собою
движене жидкости. Вихревая нить можетъ быть 3aMb-
нена покоящеюся жидкостью, твердымъ т$ломъ, иною
механическою системою, NYCMOMON наконеив,—движе-
uie окружающей ея жидкости не изм$нится, если не из-
мфнится скорость жидкости при поверхности раздЪла.
Мы подошли къ tain’ дЪИствИ вихревыхъ TEIL.
Лвижеше невихревой части жидкости опредЪляется
уравненемъ Лапласа и предфльными услов1ями ") Haxo-
* B» выраженяхъ u, v и w для не находящейся въ вихревомъ
движени части жидкости можно приравнять нулю, съ одинаковымъ
авомъ, и функшю P и разности: ам dM dL dN dM dL
пр , yHKII разности: dj Vir IPIS m dy
Разности эти суть частныя производныя по <, y H z н$которой
функщи Q, удовлетворяющей уравнен1ю Лапласа. Настаивать на
— 161 —
gamisca въ ней вихревыя тфла вмяютъ Ha движен!е
лишь постольку, поскольку опредфляются ими ско-
рости Ha поверхностяхъ раздЪла. Ни 0 какихъ иныхъ
BIIAHIAXB на pascmoaniu рЪчи быть не можетъ. Гельм-
гольцева интерпретащя (C. R., T. 67, р. 756) механи-
ческаго смысла вторыхъ и третьихъ членовъ въ выра-
женяхъ и, v M W никакого механическаго значеня не
numbers. Она лишь затемнила дЪло.
15) Предлагая, въ Нюкоторыхё дополненляжз, свое
обобщен!е Формулъ Гельмгольца, я обратилъ вниман!е
Hà то обстоятельство, что коеффищентъ А можетъ быть
не только величиною постоянною, HO, и хункщею коор-
динатъ. На этомъ послЪднемъ случаЪ, весьма интерес-
HOM, я позволю CCOB н$сколько остановиться.
Чтобъ выполнялось yCIOBie несжимаемости, Функшя 4
должна удовлетворять уравненю
lU + бы 0
d; y a F3 dA hin
Принявъ это въ расчетъ, не трудно убЪдиться, что
мои Формулы даютъ и для остальной части жидкости
движен!е вихревое.
ИмЪлъ ли же я право назвать эти Формулы обобщен-
ными формулами Гельмгольца? Въ задач Гельмгольца
вЪдь полагается, что всюду внутри жидкости 6, у и С
даны, и по этимъ даннымъ опредфляется движен1е жид-
кости.
раздфленш функшй P и Q u придавать этому pasj/baenim MEROTO-
poe особое значеше, какъ TO дфлаетъ Гельмтольць (С. В. T. 67 р.
756) и противъ чего совершенно справедливо возражаетъь Бер-
‘транъ,—н$тъ никакихъ основан!й.
№ 3. 1880. 11
— 162 —
Формулы Гельмгольца были обобщаемы до меня. Съ
обобщешемъ Формулъ обобщалась и самая задача. Рохъ,
напримфръ, обобщиль эти Формулы, откинувъ условие
несжимаемости. Я сдЪфлалъ нфчто въ TOMB же pos.
Гельмгольцъ ограничилъ свою задачу предположенемъ,
что вся жидкость, за исключешемъ данныхъ вихревыхъ
нитей, имфеть движене невихревое. Это ограничене я
отбросилъ..
Усвоивъ себЪ поэтическй языкъ знаменитаго HbMell-
каго Физика, можно сказать, что всякая данная вихре-
вая нить способна вызвать въ окружающей жидкости
движеше вихревое-—вилрь производный. Пропзводный
вихрь можетъ разыграть роль первоначальнаго и BbI3-
вать яроизводный вихрь вторало порядка и т. д. Можно
развить такимъ образомъ учеше о вихряхъ различныхъ
порядковъ.
Mn%, вфроятно, возразятъ, что такое pasButie Гельм-
гольцевыхъ идей не законно, такъ какъ при немъ ни-
какихъ аналоги уже me получается..... Могу пожалфть
лишь о послфднемъ обстоятельств$ и замфтить, что уче-
ный Bb развити идей долженъ быть послЪдователенъ.
16) Moe обобщене Фхормулъ Гельмгольца привело меня,
естественно, къ соотвЪтствующему обобщен!ю въ теорш
движешя твердыхъ тфлъ въ капельной жидкости. Это
послфднее было мною сообщено 21 декабря 1879 года
въ засфданш секцш астрономш и математики VI съЪзда
русскихъ естествоиспытателей въ Петербург$. Я при-
веду его здЪеь.
ПримЪняя извЪстное выражене потенщала скоростей
для случая нЪсколькихъ движущихся въ жидкости твер-
AbIX'b тЪлъ къ частному случаю одного тфла, и означая
чрезъ U, V, W, P, Qu В проложеншя на оси коорди-
— 163 —
натъ скоростей поступательнаго и вращательнаго дви-
жешй этого тфла, получаемъ:
ф= Ug, + Гф,-+ Wo, +Po,-- Qo; + Ач.
Функцш p,, Ф.,... q, СУТЬ потеншалы же скоростей,
опредфляемые такъ, чтобъ на поверхности тфла въ каж.
= d
goi TOURS E равнялась слагающей по нормали CKO-
рости точки.
' Скорости движеня жидкости опредфляются уравне-
HiffMI:
d, do, do,
UEM RU: nm
do do
т (Фи 6
v= U dy оо 99» 9090 dy”
do, dp;
— U de осо 9 ° Be
Не трудно убфдиться, что мы получимъ новое, кине-
матически возможное движене жидкости, соотвЪтствую-
щее данному движеншю въ ней твердаго тфла, если по-
I0K UMP:
do d:
u=UY, ai wee +R E
do do
v—=UL, ait S RAS v Tes А! ay
do, dp
w= UT ee ee +R:
и выберемъ Функцш d,, L,…. V, такъ, чтобъ на по-
верхности т$ла онф равнялись единиц, а во всемъ про-
11°
— 164 —
странств%, занимаемомъ жидкостью, удовлетворяли усло-
ВЯМЪ:
do, d), | de; A, do, du,
dr dr dy dy de de ‘`
Это новое движене есть движеше вихревое.
Приведу простеньюй примЪръ.
Положимъ, что данное твердое ThIO есть шаръ, и
что онъ движется въ жидкости прямолинейно п равно- .
мфрно—по оси X co скоростю а.
Такому движеню шара соотв$тетвуетъ, между про-
чимъ, движен!е жидкости съ потенщаломъ скоростей az.
Въ этомъ случа: 9, =; ф.—=Ф. ==... —9 0.
Примфняя наше обобщене, найдемъ, что Функщя wv,
не должна содержать 2, — ITO BO BCEMB цилиндрЪ, обле-
кающемъ шаръ и направленномъ параллельно оси х,
она должна равняться единицф, а BAS этого цилиндра
можетъ быть произвольною Функщею отъ у и 2.
17) Нельзя не признать капитальнымъ недостаткомъ
изслфдован! Физиковъ по гидрокинетик$ почти полное
игнорироване ими предфльныхъ кинетическихъ условий.
Разсматривая жидкость простирающуюся BB безко-
нечность и покоящуюся въ безконечности, Физики счи-
таютъ какъ бы излишнимъ разбирать, удовлетворяются
ли Bb безконечности установленныя въ гидрокинетикЪ
для предЪловъ жидкости требованя. Одни изъ нихъ по-
лагаютъ, какъ кажется, что если жидкость движется по
инерци m при этомъ покоится въ безконечности, то
она можетъ быть свободною. Но они забываютъ, что
и при движенш по инерщи можетъ развиться давлен!е.
Apyrie Физики, болфе осмотрительные, ограничиваютъ
жидкость въ безконечности абсолютно твердыми непо-
— 165 —
движными стфнками, способными уничтожить всякое
давлене. Но, оставляя abso безъ дальнЪИшихъ разъ-
ясненй, они забываютъ или TO, что абсолютно твер-
‘дыя crbHkH вводятъ съ собою извфстное дополнительное
услов!е (прилегающия къ стфнкамъ частицы жидкости
могутъ UMBTb лишь тангенщальныя скорости), или же
то, что разсматриваемый ими покой жидкости въ 6e3-
конечности не есть покой абсолютный (скорости жид-
кости въ безконечности-—не нули, а величины безко-
нечно малыя).
Есть наконець и таке Физики, которые BCHKiii раз-
говоръ о предфльныхъ условяхъ для безпредЪльной
жидкости считаютъ нелфпостью. Но это уже He on-
3HKH, а весьма не высокаго сорта Философы....
18) Что безконечно малыми скоростями въ безконеч-
ности пренебрегать нельзя, —поясню примфромъ.
Вообразимъ движене жидкости съ потенщаломъ ско-
р
pocreii——, Tab v есть PasCTOAHIE жидкой частицы отъ
нфкоторой данной точки О, а А—постоянный коеффи-
щентъ. Положимъ, что при началЪ движеншя жидкость
ограничивалась изнутри сферой pajiyca В съ центромъ
въ O п простиралась or» этой поверхности во BHbui-
нее пространство до безконечности. Этими данными
движен!е жидкости вполнЪ опредфлено.
Не трудно убфдиться, что скорости жидкости въ без-
конечности суть безконечно малыя величины втораго
порядка.
Не трудно усмотрфть, что чрезъ сферу S' безконечно
большаго pagiyca В’, съ центромъ въ O, въ каждый
конечный промежутокъ времени протекаетъ конечная
масса жидкости.
— 166 —
Если бы въ настоящемъ CAyyab допустили мы BO2-
можность ограничен!я жидкости сферою 5’, какъ абсо-
лютно твердою CTEHKOW, то получилось бы HKOTOPOE
чудо: въ пространств, совершенно замкнутомъ абсо-
лютно твердою CTSHKOW, происходило бы постепенное
m замфтное исчезновеше жидкости.
19) Въ Нъкоторыхь дополненлять я высказался про-
тивъ возможности ограничения жидкости безконечно
удаленными неподвижными твердыми стфнками въ извЪст-
ной задач$ о шарЪ, движущемся въ жидкости прямо-
линейно m pasHowbpHo. Я руководствовался при этомъ
слфдующими соображенями: а) на поверхности безко-
do
нечно удаленныхъ неподвижныхъ твердыхъ CTÉHOKR 77
должна равняться нулю абсолютно; b) въ задач$ o шарЪ
ubrb такой безконечно удаленной неподвижной сомкну-
" do
той поверхности, BO всЪхъ точкахъ которой Gn Равня-
лась бы нулю абсолютно (на всякой поверхности этого
de
poaa 7m будетъ безконечно малою величиною третьяго
порядка).
Лопустивъ возможность ошибки въ первомъ изъ CBO-
ихъ положенй, я прибавилъ:
«Иначе пришлось бы отринуть *) общность прекрас-
ной теоремы, изложенной Гельмгольцемъ въ S 1 ero
мемуара и состоящей въ TOMB, что въ односвязномъ
пространств, вполн$ ограниченномъ твердыми CTEH-
ками и наполненномъ совершенно жидкостью, не мо-
*) Я выразилея здЪфсь не довольно осторожно: вмЪфето глагола
отринуть сл$довало употребить глатолъ усумниться.
— 167 —
жетъ существовать JBIGKeHiii съ однозначнымъ потен-
цаломъ скоростей.»
Разовью высказанную здЪфсь мысль HbCKOJDKO подроб-
ue.
Теорема Гельмгольца есть выводъ изъ находящагося
на 32-й страницф мемуара уравнения:
, do? do? dp\ * do
THER) - (8) (e) | eeaydes 9, Чо.
Положивъ, что жидкость наполняетъ собою все огра-
ниченное твердыми неподвижными стфнками простран-
n d
ство S и замфтивъ, что при crbu&kaxb = 0, Гельм-
TOJbIIb заключаетъ: p—const.
Допустимъ, что неподвижныя CTbHkU безконечно уда-
do
лены и что при такихъ CTbHKaXb du можетъ быть ве-
личиною безконечно малою. Въ такомъ случаф равен-
do = =
ства нулю интеграла Фр вообще имфть уже не бу-
демъ; не будемъ имфть n слфдетвя: p==const. Резуль-
TaTb будетъ зависфть отъ порядка малости произведе-
. do
ШЯ Dens
Что порядокъ этотъ выше втораго вообще, пли, по
крайней wbpb, въ тЪхъ случаяхъ, когда orpannyenie
жидкости безконечно удаленными неподвижными твер-
дыми стфнками можеть UMbTb MECTO,—3T0 никЪмъ,
сколько MHS ua3BbCTHO, еще не доказано.
20) Еще на школьной скамьф научаются математики
осторожному обращеню Cb безконечностью m твердо
— 168 —
помнятъ эти уроки юности. Уроки эти должны знать m
помнить и Физики-теоретики.
Къ случаямъ безконечной движущейся жидкой массы,
какъ предфламъ, слфдуетъь переходить отъ случаевъ
движен!я массы конечной. Лишь только такимъ путемъ
полученные результаты будутъ результатами несомнЪнно
вфрными.
H$r» необходимости переходъ этотъ въ каждомъ
частномъ случа практиковать особо. Достаточно имфть
обстоятельное общее изсл$доване тЪхъ измфнен, Ka-
KUMb подвергаются при такомъ переход кинетическ!я
требования.
UEBER BOTHRIOLEPIS PANDERI LAHUSEN
von
H. Trauischold.
(Mit. 1 Tafel.)
Eine zweite Excursion nach den Ufern des Ssjass,
welche ich in diesem Jahre unternahm, brachte nichts
Neues, doch wurde das vorhandene Material durch einige
neue Stücke ergänzt. Eins der besten von den erbeute-
ten Sachen ist ein grosser Bothriolepis-Kopf. Die Zahl
der in meiner Sammlung befindlichen, freilich meist nur
bruchstückartig erhaltenen, Bothriolepis-Köpfe ist durch
diesen Fund auf sieben gestiegen, und bin ich dadurch in
den Stand gesetzt, zu den die Abhandlung des Herrn
Lahusen «Zur Kenntniss der Gattung Bothriolepis» beglei-
tenden Zeichnungen einige ergänzende Berichtigungen zu
bringen. Eine derselben bezieht sich auf die die Orbita
einschliessende Winkelfurche. Auf Taf. I f. 1 der Lahu-
sen'schen Arbeit nàmlich kreuzen sich die beiden seit-
lichen Linien dieser Furche und ziehen sich bis an den
Rand des Hinterhauptstücks. Dieses Bild ist auf die sche-
matische Darstellung des Kopfes l.c. t.11 f.1 übertragen, und
diese ist deshalb nicht richtig, weil auf dem Original die
vordere Rückenplatte den hintersten Theil des es occipi-
tale verdeckt und so weder der Hinterrand der Schup-
u
penfläche noch das Ende der Winkelfurche vor die Au-
gen tritt. Auf der anderen Seite ist auch die Zeichnung
meines Bothriolepis-Kopfes (1. c. t. II f. 2) nicht richtig, da
hier die Kreuzung der Winkelfurche gar nicht angegeben
ist, während sie doch in der That existirt. Bei ihrer Klein-
heit hatte der Zeichner die beiden Enden mil den zwi-
schen den Hóckern des Panzers hinlaufenden Vertiefungen
verwechselt, und auch ich hatte dieselben übersehen, da sie
in der That wenig in's Auge fallen und nur einen Millimeter
Länge haben. Bei dem gróssten meiner Exemplare sind
diese Hinterenden der Winkelfurche nur vier Millimeter
lang, während die ganze Länge der Linien der Winkel-
furche & Centimeter beträgt. Sie stehen hier noch sechs
Millimeter von dem Hinterrande des os occipitale ab, an
welchem dieSchuppenflache abgebrochen ist. Entsprechende
Dimensionen zeigen diese Enden an den übrigen Exempla-
ren, und obgleich sie manchmal nahe an den Hinterrand
herantreten, so erreichen sie denselben doch niemals. Was
die Schuppenfläche des Hinterhaupts anbelangt, so ist die-
selbe viel breiter, als sie der Zeichner 1. c. t. II f. 2 angege-
ben hat. An diesem Exemplar ist nur die vordere Slufe
derselben erhalten, die hintere ist abgebrochen. Ich gebe
hierbei den Holzschnitt der mittleren Hinterhauptplatte
eines kleineren Individuums, an welchem die vordere
Stufe */,, die hintere Stufe der Schuppenfläche 2 Mm.
breit ist.
Eine andere Berichtigung betrifft das mittlere vordere
Kopfschild, das sowohl in dem schematischen Bilde ka-
— 171 —
husens als in der Abbildung meines Bothriolepiskopfes I. c.
4. IE f. 2 unrichtig dargestellt ist. Es ist nämlich in der
Wirklichkeit viel breiter. Bei dem gróssten meiner Exem-
plare ist es an der Stelle der Einbuchtung nach hinten
anderthalb Centimeter -breit, während der ganze Kopf eine
Länge von neun Centimeter hat. Bei einem anderen
Exemplare, das eine Länge von fünf Centimeter hat, be-
trägt die Breite jenes Schildes über einen Centimeter.
An einem dritten Kopfe, dessen mittleres vorderes Kopf-
schild namentlich eine vorzügliche Erhaltung zeigt, beträgt
die Breite an derselben Stelle 6 Mm. (das Stück ist um
ein Drittel kleiner als t. II f. 2 bei Lahusen). An diesem
Stück ist übrigens auch erkennbar, dass das os terminale
Panders (s. Placodermen t. 6 f. l. 2) unserem Bothrio-
lepis fehlt, denn die Conservation des fraglichen Stückes
ist an dieser Stelle so gut, dass auch das os terminale
erhalten sein müssle, wenn es überhaupt vorhanden war.
Das os terminale von Asterolepis ist demnach bei Bothrio-
lepis mit dem trapezfürmigen Kopfstück verschmolzen und
die seitlichen Ecken desselben mit den vorderen seitlichen
Kopfschildern. Ob das, was Pander Operkel nennt und das
os angulare auch als besondere Platten bei Bothriolepis
vorhanden, oder ob sie mit den vorderen seitlichen Kopf-
schildern zu einem Ganzen verwachsen sind, konnte ich
nicht entscheiden, da diese Theile entweder zerbrochen
oder von Gestein verdeckt sind. Ich glaube jedoch an-
nehmen zu dürfen, dass der Kopf, wie er in dem bei-
stehenden Holzschnilt gezeichnet ist, vollständig ist, d. В.
dass weder am Vorderrande noch an den Seitenrändern
sich Anhänge befunden haben, da an allen meinen Exem-
plaren keine Spur davon nachzuweisen ist.
Die in dem Holzschnitte gegebenen Dimensionen sind
die meines grossen Bothriolepiskopfes, und da die Platten
— 172 —
desselben fast nicht verschoben sind, auch fast еше ge-
naue Kopie desselben. Restaurirt ist nur der hintere
Schuppenrand, die äusseren Seitenründer und sehr wenig
der Vorderrand, der, beiläufig bemerkt, sich mit einer
mässigen Wólbung nach unten neigt. Der Kopf ist über-
haupt etwas gewölbt, wie das auch schon bei Lahusen
t. If f. 2. а. vom Zeichner angegeben ist. In der sche-
matischen Zeichnung des Herrn Lahusen ist ein Zwischen-
raum zwischen den seitlichen Hinterrändern und den vor-
deren seitlichen Rückenschildern gelassen. Da aber, wie
auch auf seiner Abbildung t. II f. 2 angegeben, an den
hinteren seitlichen Theilen des Kopfes die Schuppenflächen
ausgebildet sind, so habe ich die Vermuthung, dass auch
hier sich gewisse Platten dicht an den Hinterkopf ange-
legt haben. Es wäre daher möglich, dass die bei Lahusen
— 173 —
|. с. mit n bezeichneten kleinen Platten die engere Ver-
bindung des Kopfes mit den Rückenschildern bewirkt
haben. Unter meinem Material befindet sich leider nichts,
was diese Frage zu lösen im Stande wäre, doch werden
weitere Nachforschungen vielleicht bald darüber Licht
geben.
Zur Organisation des Bothriolepis-Kopfes habe ich noch
die Bemerkung zu machen, dass sich unter meinen Vor-
räthen ein mittelgrosser Kopf befindet, dessen orbita mit
einer Bedeckung versehen ist. Diese Decke hat genau die
elliptische in der Mitte etwas zusammengezogene Form
der orbita und passt, wie es scheint, genau in die Oeff-
nung derselben. Dieses velum, wenn ich so sagen darf,
ist auf der Oberfläche glatt und matt und von gelblich-
weisser Farbe, während die umgebenden Kopfplatten
braun sind; an der rechten Seite ist es eingebrochen,
an der linken finden sich Eindrücke eines (remden Kór-
pers, die auf ursprünglich weiche Substanz deuten. Ich
will mich nicht in Speculationen über die Bestimmung
dieser Decke einlassen, aber es hat für mich nichts Un-
wahrscheinliches, dass Thiere, die in schlammigem Wasser
"lebten, sich mit einem Schleier versahen, um das mitten
auf dem Kopfe befindliche grosse Foramen gegen äussere
schädliche Einwirkungen zu schützen. Da nirgends bei
Pänder und sonst von einem ähnlichen Organ die Rede
ist, so war ich anfangs geneigt, die betreffende Platte
für eine zufällig auf die Orbita gefallene zu halten, doch
kam ich bald von dieser Ansicht zurück, da die deutlich
mit der Orbita übereinstimmende Form entschieden da-
gegen spricht.
Bei der Vergleichung des Kopfes von Bothriolepis mit
dem von Asterolepis Pander springen sonach folgende
Verschiedenheiten in die Augen: 1) es fehlt bei Astero-
— 174 —
lepis die Winkelfurche; 2) die kleine Platte unterhalb
der orbita (das os medium posticum) ist fünfeckig bei
Asterolepis, abgerundet dreieckig bei Bothriolepis; 3) ein
os terminale wie bei Asterolepis existirt bei Bothriolepis
nicht; 4) die parallel mit dem Aussenrande verlaufende
Furche ist an den Seiten bei Bothriolepis bogig ausge-
schweift, was bei Asterolepis nicht der Fall ist; ferner
hat dieselbe Furche an der oberen Ausbiegung bei Bo-
thriolepis je eine ohrenfürmige Vertiefung, welche bei
Asterolepis fehlt; 5) die erwähnte Furche zieht sich bei
Asterolepis quer über das os occipitale medium, während
sie bei Bothriolepis, wie es den Anschein hat, den Rand
des Hinterhaupts bildet. Wenigstens spricht die Form des
Vorderrandes der vorderen mittleren Rückenplatte dafür,
dass sich dieselbe unmittelbar auf den Schuppenfalz des
mittleren Hinterhauptknochens auflegt. Auch über das os
occipitale laterale zieht sich dieselbe Furche bei Astero-
lepis. Ware eine analoge Bildung bei Bothriolepis vor-
handen, so würden bei den vorliegenden Kópfen vom
Ssjass eine Reihe von Platten fehlen, welche dem Schup-
penfalz des Hinterhaupts meiner Zeichnung aufgelagert
wären. Vorläufig fehlt jedoch jeder Anhalt für diese An-
nahme. 6) Der sogenannte Operkel und das Eckstück bei
Asterolepis fehlen bei Bothriolepis. 7) Der ganze Schädel
ist bei Bothriolepis mehr in die Breite gezogen als bei
Aslerolepis.
In Betreff der vorderen mittleren Rückenplatte ist schon
bemerkt worden, dass die Ausbiegung des Vorderrandes
in die Einbiegung des Hinterrandes des mittleren Hinter-
hauptschildes passt. Die hinteren Seitenränder sind mit
einem schmalen Schuppenfalz, der Hinterrand mit einem
breilen versehen. Die Abbildung bei Lahusen t. II f. 3
lässt nichts zu wünschen übrig. Dagegen ist auf dersel-
— 175 —
ben Tafel f. 4 das hintere Rückenschild umgekehrt litho-
graphirt. Analog dem hinteren mittleren Rückenschilde
bei Asterolepis passt das schmalere Ende desselben in
das schmale Ende des vorderen Rückenschildes und legt
sich auf dessen Falz, das breitere etwas gewülbte hintere
Ende des hinteren mittleren Rückenschildes bildet den
Hinterrand des Panzers. Die Abbildung bei Lahusen T. И
f. 4 ist nach einem sehr vollstandig erhaltenen Exemplar
meiner Sammlung gezeichnet, der Zeichner hatte jedoch
den Umriss nicht ganz richtig wiedergegeben, und ich
sah mich daher genóthigt, die Contour am Vorderrande,
so wie die am Hinterrande durch punktirte Linien zu
berichtigen. Der Vorderrand, der wegen der punktirten
Linien in der citirten Figur fast wie ein Falzrand aus-
sieht, hat einen solchen nicht, sondern legt sich auf den
breiten Schuppenfalz des vorderen Rückenschildes auf.
Von den Rückenschildern des Asterolepis unterscheiden
sich die von Bothriolepis durch mehr abgerundete Ecken,
das hintere Rückenschild von Bothriolepis durch das vor-
springende gewölbte, im Winkel etwas nach unten ge-
neigte Ende. Diese Bildung findet sich an mehreren Schil-
dern ganz constant wieder.
Von den seitlichen Rückenschildern habe ich noch
nichts Vollstándiges erlangt, und die wenngleich zahl-
reichen Bruchstücke geben noch kein vollständiges Bild
derselben. Dagegen ist es mir gelungen, die linke vor-
dere seitliche Bauchplatte eines kleineren Individuums
vom Gestein frei zu machen. Die Abbildung T. И f. 1
giebt ein gutes Dild derselben und zeigt wiederum, dass
hier wie an den übrigen Schildern von Bothriolepis mehr
abgerundete Ecken und grazióser geschwungene Linien
ausgeprägt sind als bei Asterolepis. Das Schild, an dem
noch die Flosse eingelenkt sich befindet, ist auch etwas
— 176 —
mehr in die Länge gezogen, als das bei Asterolepis der
Fall ist. Auf dem hinteren Theile des Schildes ist die
Oberfläche von einer Anzahl paralleler Furchen durch-
zogen, eine Erscheinung, die ich auch an mehreren an-
deren Panzertheilen von Bothriolepis beobachtet habe, die
aber, nach den Zeichnungen von Pander zu urtheilen,
bei Asterolepis nicht vorzukommen scheint.
Aehnlich wie bei Asterolepis sind auch die Ruderorgane
oder Flossen bei Bothriolepis, d. h. sie sind im Allge-
meinen analog, aber in den Einzelheiten verschieden. Der
helmartige Fortsatz ist fast identisch bei den beiden Ge-
schlechtern (s. T. II f. 2). Nach oben hin hängt derselbe
durch eine schmale Platte mit dem Vordertheil der vor-
deren Bauchplatte zusammen und ist von einer conischen
Höhlung durchbohrt, die ihre runde weite Oeffnung nach
unten hat, die nadelfórmig enge nach oben und aussen,
wie das schon Pander beschrieben. Wenn der Helmvor-
salz abbricht, so bleibt zuweilen die Ausfüllung dieser
Hóhlung durch Gestein stehen und bildet dann einen
Zapfen, wie die Fig. 7 Taf. If darstellt. An dieser Zeich-
nung sieht man nämlich die obere Gelenkkopfplatte er-
halten, die untere aber weggebrochen, dazwischen den
Theil der erwähnten conischen Hóhlung des Helmfort-
satzes als Zapfen hervorstehend, welcher sich innerhalb
der Platte befindet, durch welche der Helmfortsatz mit
dem Vordertheil der vorderen Bauchplatte, oder wenn
man will, der Brustplalte in Verbindung steht. Die Flosse
selbst ist der obere Theil der linken Flosse des Thieres,
die mit der flachen, dem Körper anliegenden Innenseite
dem Beschauer zugewendet ist. Fig. 8 zeigt die Aussen-
seile dieser Flosse, an deren scharfem Kiel, der gewóhn-
lich mit mehr oder weniger zugespitzten Tuberkeln be-
selzt ist, die Kante weggebrochen ist. Fig. 6 giebt ein
— 177 —
anschauliches Bild der gegenseitigen Lage des zweitheili-
gen Muschelgelenkkopfes zu dem Helmfortsatz und dem
Bruststück des Panzers. Ich habe nämlich hier fast die
Hälfte des Gelenkkopfes weggeschliffen, und man sieht
deutlich, wie sich nur der obere (gestreifte) Theil der
Gelenkmuschel an die glatte Hóhlung des Brustknochens
anlegt und mit dem Helmfortsatz gar nicht in Berührung
kommt. Da der Schnitt etwas schief geführt ist, so er-
scheint die Form des Helmfortsaizes etwas verlängert,
denn die Innenränder desselben gehen nicht so tief herab,
wie es in Fig. 6 erscheint; der untere freie Spielraum
der Gelenkhóhle ist also noch grósser, als er sich hier
darstellt. Die Kanäle, welche auf der Oberfläche der Ge-
lenkmuschel die Streifung hervorbringen, sind durch den
Schliff gut klargelegt. Nach innen sind die Gelenkmuscheln
am unteren Ende durch eine Wulst mit einander verei-
nigt, in der sich die Platten der Innenseite der Flosse
zusammenschliessen. Nach aussen erscheinen sie in ihrer
natürlichen Lage wie durch eine elliptische Oeffnung ge-
irennt, ehe sie in einer in die Flosse überführenden Naht
zusammentreten.
Die Zahl der Platten, aus denen die Flosse des Bothrio-
lepis besteht, scheint viel geringer zu sein, als bei Aste-
rolepis, und auch ihre Form ist verschieden. Ich bin
nicht im Besitz einer ganzen unversehrten Flosse, aber
schon aus den vorhandenen Bruchstücken und namentlich
aus der oberen Hälfte einer kleineren Flosse, die gut er-
halten ist, lassen sich die Verschiedenheiten gut erkennen.
Die in Rede stehende Flosse, welche ich in dem bei-
stehenden Holzschnitte im Umrisse wiederzugeben versucht
habe, hat eine säbelförmige Form, ist schari gekielt nach
aussen, abgeflacht nach innen, und stellt im Durchschnitt
ein steiles gleichschenkliges Dreieck dar. Die Unterseite
№ 3. 1880. ; 12
iri mds MEI e rg ua e I ri "i m ait Do de RE
— 178 —
ist fast glatt, die Oberseite und Innenseite stärker, der
Kiel sehr stark gekórnelt. Auf der Kielseite geht .von
der Stelle, wo der Gelenkkopf in die zwei Muschelhälften
auseinandertritt, еше 4 Mm. lange Naht senkrecht nach
unten und theilt sich da, wo der eigentliche Kiel der
Flosse anfängt, in zwei Nähte, die sich an den flachen
Seiten nach der Innenseite hin 28 Mm. weit herunter-
ziehen. Auf der Innenseite der Flosse ziehen sich zwei
Nähte von dem Wulst der Gelenkmuscheln herab: die eine
links geht senkrecht längs der linken Kante bis an die
abgebrochene Stelle, die linke Naht zieht sich, 2'/, Mm.
von der rechten Kante der Innenseite entfernt, geht 18
Millimeter tief herab und theilt sich hier in zwei Nähte,
die rechts und links über die Kanten der Innenseite laufen —
und sich mit der von oben kommenden Naht der Flossen-
seiten verbinden. Von diesem Vereinigungspunkt zieht
sich jederseits wieder eine Naht nach unten, deren Ver-
lauf leider wegen des Bruches nicht weiter zu verfolgen
ist. Nichts destoweniger ist vollständig klar, dass die
grössere Hälfte der Flosse nur aus sechs Stücken besteht,
nämlich 1) aus den beiden grossen Seitenplatten, 2) die
schmale Platte der Innenseite, 3) das lange Kielstück,
dessen unteres Ende abgebrochen ist, 4) die innere Mittel-
— 179 —
platte, welche durch die Naht der linken Kante in zwei
ungleiche Theile getheilt wird. Vergleichen wir nun die
Asterolepis-Flosse Pander's mit der unsrigen, so füllt so-
gleich in's Auge, dass auf der Seitenfläche des Oberarms
von Asterolepis vier Platten symmetrisch geordnet sind,
wahrend bei Bothriolepis drei Platten sich ungleich über
die Fläche vertheilen. Ferner ГАШ es auf, dass die oberen
mit dem Gelenkkopf in Verbindung stehenden Seitenplatten
bei Asterolepis kurz, bei Bothriolepis lang sind. Des-
gleichen ist die obere Innenplatte (t. 6 f. 3 N° 2 bei
Pander) ausserordentlich kurz im Vergleich mit der
correspondirenden Innenplatte von Bothriolepis. Das Kiel-
stück bei Bothriolepis ist gleicherweise viel mehr in die
Länge gezogen, als bei Asterolepis. In Anbetracht dieser
Verhältnisse wird es zweifelhaft, ob bei Bothriolepis die
Flosse ebenso in Ober- und Unterarm gelheilt ist, wie
bei Asterolepis, und ob die Flosse von Bothriolepis auch
aus vierzehn Stücken besteht. Die von mir abgebildete
kleine Flosse ist am abgebrochenen Ende bereits so dünn,
dass es fast unmöglich ist, noch ein längeres aus acht
Sliicken bestehendes Fragment vorauszusetzen.
Es ist sehr wahrscheinlich, dass die innere Structur
der Panzerplatten von Bothriolepis ähnliche Verschieden-
heiten zeigen wird, wie sie die äussere Form schon auf-
weist; da diese Untersuchungen jedoch längere Zeit in
Anspruch nehmen, so behalte ich sie mir für eine spälere
Veröffentlichung vor.
Oktober 1880.
12°
ERKLARUNG DER TAFEL IL
Linke vordere Bauchplatte von Bothriolepis Panderi mit
der eingelenkten Flosse, deren Gelenkkopf beschädigt ist.
. Der Helmfortsatz der vorderen Bauchplatte von hinten.
Die rechte Flosse eingelenkt, untere Seite, 3,a dieselbe
Flosse vom Kiel gesehen.
. Ein Theil der rechten vorderen Bauchplatte mit dem Ge-
lenkfortsatz, von unten gesehen.
. Dieselbe von oben gesehen.
. Durchschnitt der vorderen Bauchplatte mit dem eingelenk-
ten Kopf der Flosse, a, die durch den Schnitt blossgelegten
Kanäle, welche auf der Oberfläche der Geleukmuscheln die
Streifung hervorbringen, b, die Wulst,durch welche die Ge-
lenkmuscheln auf der Innenseite vereinigt sind.
Vorderer Theil einer Flosse von der Innenseite (dem Kór-
per zugekehrten) Der Raum zwisehen den Gelenkmuscheln
ist mit Gestein ausgefüllt, der Vordertheil der Bauchplatte
ist weggebrochen, und die Ausfüllung des durch den Helm-
forthatz nach aussen führenden Kanals ist als Zapfen ste-
hen geblieben. Die eine Muschel des Gelenkkopfs ist erhal-
ten geblieben, die andere weggebrochen.
. Dieselbe Flosse von der Seite der erhaltenen Gelenkmu-
schel, der Kiel der Flosse (auf der linken Seite) ist wegge-
brochen. : :
ZUSATZ
zu den
SPERMATOPHYTEN BESSARABIENS.
ODA AAR PSP PP PS TS
Koniga maritima RBr. In der Steppe bei Bender an
einer Stelle zahlreich. Fehlt in der Flora rossica
Ledebour's. |
Thlaspi montanum L.
Lepidium campestre RBr.—Bei Komrat.
[satis littoralis DC.—Bei Bender.
Brassica campestris L.
Alcea pallida Kit. In der Umgegend von Bender. :
Poterium Sanguisorba L.—Am Pruth.
Lythrum Salicaria Г.
» X virgatum L.:
sium latifolium L.
» lancifolium MB.
Valerianella carinata Lois.
Centaurea provincialis Boiss. (diag. ll. 3. pag. 73): im
Herbarium De Candolle's, gesammelt von Tardent
in Bessarabien.
Jurinea Pollichii DC.
Podospermum molle Fisch. et Meyer.
Phelipaea ramosa C. A. M.
0488. zs
Origanum normale Don.
Glechoma hirsuta Kit.
Scutellaria galericulata L.
Teucrium montanum L.—Am Dnjestr.
Echinopsilon hyssopifolius Moq.— Tand.
Halimocnemum strobilaceum MB. ) am unteren
Suaeda maritima Dumort. Dnjestr.
Rumex ucranicus Fisch.
Salix purpurea L.
Potamogeton lucens L
» perfoliatus L.
Ruppia maritima L.— Bei Akkerman.
Triglochin maritimum L.
» palustre L.
Juncus bufonius L.
Cynosurus echinatus L.—Am Pruth bei Skuljani.
Bromus patulus Mert. et Koch.
Glyceria aquatica Эш. —
Ed. Lindemann.
I PISA
UEBER DEN JURA DES DONJETZTHALES
von
Н.. Trautschold.
e
' Ein zweiter Besuch, welchen ich in diesem Jahre dem
Jurakalk von Isjum abstattete, galt vorzugsweise den Ent-
blóssungen bei dem Dorfe Kamenka am Donjetz. Da ich
auf keiner Karte in der Gegend von Isjum den Namen
Kamenka fand, so begab ich mich auf's Gerathewohl von
Slawjansk nach Isjum, um dort nähere Erkundigungen
nach diesem Orte anzustellen; aber als ich sieben Werst
vor Isjum nach dem Namen eines grossen Dorfes, in das
wir hineinfuhren, fragte, antwortete mir der Kutscher:
«das ist Kamenka». Das Dorf findet sich nun allerdings
auf der Nossow'schen Karte des Donjetzkischen Bassins
angegeben, aber nicht unter dem erwähnten, sondern
unter dem Namen Stratilatowka, ein Name, der dem hei-
ligen Stratilat, dem die Kirche des Dorfes geweiht, ent-
nommen ist. Die Einwohner selbst kennen ihr Dorf nur
unter dem Namen Kamenka, und das Flüsschen, das sich
am unteren Ende des Dorfes in den Donjetz ergiesst, und
von dessen linkem Ufer sich die gesuchten mächtigen
Schichten des Jurakalks erheben, heisst auch Kamenka
und hat ohne allen Zweifel seinen Namen dem Orte mit-
— 184 —
getheilt. Schon von fern ist die Linie zu bemerken, die
den Jurakalk von dem eluvialen Lehm trennt, der den
ersteren bedeckt. Der ganze Abhang des über 100 Fuss
hohen linken Ufers der Kamenka ist, so weit der Jura
reicht und tiefer, mit Kalkbrocken bedeckt, und nur in
der Mitte desselben treten stellenweise terrassenartig Stu-
fen des dichten weissen Kalks hervor. Die Neigung der
Schichten ist gering, aber doch deullich genug, nach
Siidost; móglicher Weise ist sie hier durch Unterwaschung
hervorgebracht, denn schon unweit davon am rechten Ufer
des Donjetz den Fluss abwärts liegen die Schichten voll-
kommen horizontal. Wo die obere-dichte Kalkschicht ent-
blösst war, bestand sie fast ganz aus Kernen von Trigo-
nien; die unterhalb der untersten Kalkstufe folgenden
Schichten waren von Gerüll und Erdreich mit Vegetation
bedeckt. Die Fossilien, die ich auf diesem Abhange sam-
meln konnle, waren meist schlecht erhalten, zerbrochen
oder von den Atmosphärilien zerfressen. Was man unten
fand, war meist von oben herabgefallen, also nur was
noch oben lag, oder was sich in den dichten Kalkschich-
ten befand, konnte direct für die Lagerung nutzbar ge- :
macht werden. Jedenfalls lieferte die obere Schicht des
oolithischen Kalks die meiste Ausbeute; es war die Hei-
math der Exogyren, der Rhynchonellen, Terebrateln, der
Cidarisstacheln, der Panopäen u. s. w., vielleicht auch der
Korallen, doch lag die einzige Thamnastraea, die ich über-
haupt dort gefunden, unten am Abhange; auch diese
scheint, nach einigen anhängenden Oolithkórnern zu ur-
theilen, aus dem oolithischen Kalk zu stammen. Nach der
oberen Grenze zu musste auch gelblicher Mergel anstehen,
denn die dort gefundenen Brachiopoden und Echinobrissus
sculalus waren mit demselben ausgefüllt.
Wie schon oben bemerkt, ziehen sich dieselben Juraschich-
— 185 —
ten auch unterhalb der Mündung der Kamenka am rechten
Ufer des Donjetz hin, es treten aber dort mehrfach die
untersten Schichten, aus grauem und eisenschüssigem
Sandstein bestehend, hervor, bedeckt von denselben Kal-
ken, die am linken Ufer der Kamenka entblósst sind.
Die Fossilien, welche ich hier sammelte, sind folgende:
Thamnastraea concinna M. E. et H.
Stylina solida McCoy.
Isastraea sp.?
Cidaris florigemma Phill.
Echinobrissus scutatus Lmk.
Terbratula insignis Schübler.
» bucculenta Sow.
Rhynchonella concinna Sow.
pate lacunosa Schlth.
Ostrea expansa Sow.
» gregaria Sow.
» rastellaris Mu.
» Marshii Sow.?
Exogyra spiralis Gldf.
Pectea fibrosus Sow.
» subtextorius Mu.
» dimidiatus Trd.
Arca oblonga Mill.
Gervillia sp.
Trigoniae sp.
Lucina sp.
Isocardia sp.
Panopaea peregrina d’Orb.
Chemnitzia Fischeriana d'Orb. (Langtonensis
Blake et Huddleton).
Chemnitzia corallina d'Orb.
— 186 —
Ammonites triplicatus Sow.
Belemnites sp.
Serpula flaccida Gldf.
» spiralis Mu.
Die meisten der aufgezahlten Fossilien stammen, nach
dem anhängenden Gestein zu urtheilen, aus dem Oolith,
nur Ter. insignis, Rhyuch. lacunosa, Panopaea peregrina
und Echinobrissus scutatus sind mit gelbem Mergel aus-
gefüllt. Pecten subtextorius klebt auf mit groben, durch-
scheinenden Sandkörnern gemischtem Kalk und Stylina
solida hängt grobkörnigem Sandstein an, dessen Körner
ebenfalls grau und durchscheinend sind. Eintretendes Re-
genwetter verhinderte mich, meine Untersuchungen fort-
zusetzen und weiter auszudehnen, und ich kam nicht dazu,
die Pflanzen führende Schicht zu sehen, welche bei Ka-
menka entblösst ist und aus welcher schon Prof. Lewa_
kowsky mehrere Arten i. J. 1862 genannt und Eichwald
ebenfalls einige Species beschrieben hat. Um diese Lücke
in meinen Studien auszufüllen, blieb ich auf der Rückreise
einen Tag in Charkow, um die Sammlung des Prof. Le-
wakowsky in Augenschein zu nehmen, was mir auch mit
grosser Bereitwilligkeit gestattet wurde.
Ein weiteres sehr wesentliches Hülfsmittel zur Bereiche-
rung meiner Kenntnisse in Betreff des Jura vom Donjetz
lieferte mir eine vortreffliche Schrift, welche, obschon im
Jahre 1869 gedruckt, meiner Aufmerksamkeit entgangen
war. Es ist das eine Abhandlung des Hrn. Gurov, ent-
haltend geologische Untersuchungen im südlichen Theile
des Gouvernements Charkow ”). Da der Buchhandel in
*) Геологическая изслЪдованя въ южной части XapbKOBCKON гу-
бери и прилежащихь мфетностяхь Александра Гурова.
— 187 —
Russland nicht so geregelt ist, dass man durch periodisch
erscheinende Kataloge in Kenntniss von den neuen im
ganzen Reiche gedruckten Schriften gesetzt würde, so
werde ich Entschuldigung verdienen, wenn mir die Schrift
des Hrn. Gurov bis jetzt unbekannt geblieben ist. Ich
beeile mich aber jetzt, den Inhalt der Schrift im Auszuge
mitzulheilen, damit er in weiteren Kreisen den Fach-
genossen bekannt werde. NS
Hr. Gurov beschreibt ausser den Entblóssungen bei
Isjum und Kamenka noch sieben andere Orte am Donjetz, -
wo Jura zu Tage tritt, nämlich bei dem Dorfe Werow-
kina, 25 Werst hóher am Donjetz als Isjum, bei Proto-
popowka, 5—6 Werst hóher als Werowkina, bei Njelju-
bowa, Jeremowka, Goroschowka, im Thal Popjelnuschka
und bei den heiligen Bergen. Die oberste Schicht ist der
Mergel, der von Gurov indessen nur bei Isjum und Je-
remowka angeführt wird, während ich ihn auch bei Ka-
menka beobachtet habe. Die zweite Schicht, aus oolithi-
schem Kalk bestehend, ist an allen genannten Orten vor-
handen, mit Ausnahme von Jeremowka, dem Popjelt
nuschka-Thale und den heiligen Bergen. Die drilte
Schicht wird durch das Muschelconglomerat gebildet,
das nur bei den heiligen Bergen fehlt. Die vierte Schicht
ist wieder oolithischer Kalk, der nur im Popjelnuschka-
Thale nieht ansteht. Die fünfte Schicht ist dichter meis-
erauer Kalk, der an keinem der genannten Orte fehlt.
Die letzte und sechste Schicht endlich ist Sandstein, der
aber nur bei Kamenka, Isjum und Jeremowka mit Be-
stimmtheit nachgewiesen ist.
Aus der obersten Schicht, dem Mergel, werden von
Gurov Nerinea Visurgis Róm., Ceritella acuta M. et L.,
?Rhynchonella lacunosa und Gastrochaena oxfordiana ange-
führt.
— 188 —
Aus dem oberen oolithischen Kalk werden citirt:
Thamnastraea concinna Gldf., Nucleolites sculatus, Rhyn-
chonella lacunosa, Bh. concinna, Rh. inconstans, Litho-
domus Ermanianus d'Orb., Gastrochaena oxfordiana d'Orb.,
Panopaea pergrina, Pecten lens, Gervillia aviculoides,
Gryphaea dilatata, Nerinaea visurgis und N. Eichwaldiana,
Ammonitles cordatus und А. plicatilis.
In dem Muschelconglomerat kommen nach Gurov vor:
Pentacrinites scalaris, Cidaris Blumenbachi, Terebratulu
impressa, Rhynchonella lacunosa, Ostrea sandalina, O.
gregaria, Gryphaea dilatata, Pecten fibrosus, Lima Phil-
lipsii, L. pectiniformis, Gervillia: aviculoides, Trigonia
clavellata, Tr. monilifera, Astarte ovoides, Dentalium
Moreanum, Cerithium russiense, Chemnitzia Fischeriana,
Ch. Heddingtoneasis, Nerinaea Visurgis, Ammonites pli-
catilis, А. cordatus, Serpula socialis. Г
In dem unteren oolithischen Kalk sind von Gurov ge-
sammelt: Pentacrinus scalaris, Apiocrinus echinatus, Sty-
lina solida, Rhynchonella lacunosa, Ostrea gregaria, 0.
sandalina, Gervillia aviculoides, Pecten fibrosus, Lima
Phillipsii, Dentalium Moreanum, Trigonia costata, Tr. mo-
nilifera, Turbo Puschianus, Chemnitzia Heddingtoneasis,
Bulla elongata.
Aus dem dichten grauen Kalk werden aufgeführt: Ci-
daris Blumenbachi, Rhynchonella varians, Pecten fibrosus,
Placunopsis jurensis, Lima rudis, Modiola bipartita, Ger-
villia avieuloides, Perna mytiloides, Trigonia costata.
Aus dem Sandstein werden Abdrücke von Pflanzen er-
wähnt,
Man ersieht aus diesem Verzeichnisse, dass viele Fos-
silien verschiedenen Theilen dieses Schichtensystemes
gemeinsam sind, was auch nicht auffallend ist, da das
Medium, in welchem die Thiere lebten, während des
— 189 —
Absatzes simmtlicher Schichten ein kalkhaltiges Wasser
war, ein Umstand, welcher der Dauer der Fauna gün-
stig sein musste. Weiter stellt sich ganz klar heraus,
dass die Periode, während welcher die jurassischen Ab-
sütze im Thale des Donjetz sich bildeten, wesentlich mit
dem Zeitraum zusammenfällt, während dessen sich in
Mittel- und Nordrussland die Juraschichten absetzten;
dass also dieselben Ursachen, welche im Norden das
Vordringen des Jurameeres nach Westen und die Ent-
stehung seiner reichen Fauna bedingten, auch im Süden
thätig waren. Dass sich aber im Centrum und im Norden
von Russland eine in vieler Beziehung verschiedene
Fauna entwickelte, lag auch wieder nur an der Beschaf-
fenheit des Meeresbodens und an den Bestandtheilen,
welche dem Meerwassar hier zugeführt wurden. Während
im Süden sich fast ausschliesslich kalkige Niederschlüge
bildeten, setzte sich im Norden thoniger Schlamm ab,
später glaukonitischer Sand mit Thon gemengt, slellen- -
weise auch Sand, und eiu solches Meer musste sich na-
turgemäss mit einer verschiedenartigeren Fauna bevól-
kern. Trotz dieser Verschiedenheit liefern indessen beide
Faunen den Beweis, dass sie der oberen Hälfte der Jura-
Formation angehören, und es unterliegt keinem Zweifel,
dass der Absatz der Schichten des Donjetzgebiets wesent-
lich in die Zeit des Oxford, Kimmeridge und Portland
fallt, also in eine Zeit, während welcher sich die Koral-
lenbänke im Jurameer des westlichen Europa's bildeten.
Da indessen am Donjetz Kelloway fehlt, der in Mittel-
russland vollkommen bis zu einer Andeutung von Bath
entwickelt ist, so scheint es, dass die Einwanderung der
Meeresfauna des Jura früher im Centrum Russlands als
im Süden stattgefunden hat.
Hr. Gurov hat seiner Abhandlung auch einen von Ab-
— 190 —
bildungen begleiteten paläontologischen Theil einverleibt,
auf den ich etwas näher eingehen will, um Ueberein-
stimmung zwischen seiner und meiner Auffassung der
bis jetzt aufgefundenen Fossilien herbeizuführen.
Von Korallen führt Gurov auf: Stylina solida, Tham-
nastraea concinna, Th. gracilis und Isastraea Greenoughi.
Von diesen ist Th. gracilis die winzige Koralle, die ich
im Jahre 1878 (Bulletin de Moscou p. 9. t. 3. f. 6.) be-
schrieben und abgebildet habe und zwar unter dem Na-
men Th. concinna M. E. et H.; Th. gracilis Gldf. hat nach
der Abbildung vou Goldfuss zu urtheilen, regelmässiger ge-
stellte Radialsepten als die kleine in Rede stehende Ko-
ralle von Isjum. Die Identität von Isastraea Greenoughi
des Hrn. Gurov mit meinem Exemplar von Kamenka
habe ich nicht feststellen kónnen, da mein Fossil auf der
Kelchseite zu stark mit Kalksinter bedeckt ist. Stylina
solida von Kamenka hielt ich nach der Zahl der Septen
zuerst für identisch mit St. (Astraea) decemradiata Gust.,
doch überzeugte ich mich, dass die Zahl der Strah-
len mehr als zehn ist bei meinem Exemplar, und dass
jedenfalls überall zwólf vorhanden gewesen sind, und nur
dureh Verwitterung ein Theil der vorhanden gewesenen
Strahlen vernichtet worden ist.
Die Zahl der bis jetzt im Donjetz-Thale entdeckten
Korallen stellt sich demnach auf sieben, nämlich:
Stylina solida McCoy.
Thamnastraea concinna Gldf.
» gracilis Mü.
Isastraea Granoughi M. E. et H.
Comoseris irradians M. E. et H.
Thecosmilia trichotoma M. E. et H.
Montlivaultia sp.
— 191 —
Von Crinoiden führt Gurov zwei auf als bei Kamenka
gefunden: Pentacrinus scalaris Gldf. und Apiocrinus
echinatus Schlth.; die dritte Art von Isjum habe ich 1.
c. auf Pentacrinus cingulatus Gldf. bezogen. Von Echi-
niden sind in grösserer Zahl vorhanden: Cidaris Blumen-
bachi (florigemma Phill.) Mi. und Nucleolites (Echino-
brissus) seulatus Lam.
Von Brachiopoden sind Rhynchonellen und Terebra-
ieln im Jura von Donjetz nicht selten.
Die erste der Terebrateln, welche Gurov beschreibt,
ist T. ornithocephala. Es laufen sehr verschiedene Fos-
silien unter diesem. Namen, aber auch die, welche sich
äusserlich ähnlich sehen, dürften zum Theil sich durch
ihren Brachialapparat unterscheiden. Die ächte T. or-
nithocephala ist eine Waldheimia aus dem Kelloway und
Bath; was Rouillier und ich selbst unter diesem Namen
aus dem Portland von Charaschowo beschrieben haben,
ist nicht identisch mit jener; die Charaschower Waldhei-
mia, die ich in dem paläontologischen Theil meiner oc-
новы reoxoriu p. 70. abgebildet habe, hat eine Schleife, -
deren aufsteigender Theil sich verbreitert, und die am
unteren Theile gewimpert ist, was beides nicht der Fall
bei T. ornithocephala ist (s. Davidson Brit. ool. Brach.
1. 7. f. 23.). Da die Charaschower Waldheimia einen
anderen Namen erhalten muss, so will ich sie W. ciliata
nennen. Ob Gurov's T. ornithocephala von Isjum eine
andere Art ist, will ich unerórtert lassen, da seine Ab-
bildungen keinen Aufschluss über den Brachialapparat
geben.
Die zweite der von Gurov beschriebenen Terebrateln
ist T. crassirostris, eine neue Art. Der äusseren Form
nach steht dieses Fossil der T. bicuffarcinate aus dem
Scyphienkalk der Schwäbischen Alp sehr nahe, noch
— 192 —
näher einer T. Buckmanni Dav., die ich von E. Е. Des-
longchamps aus dem Grossoolith von Maresquet ег-
halten habe. Ich habe dieselbe Terebratel in dem obe-
ren Mergel von Kamenka gefunden, und habe sie als T.
insignis bestimmt. Die Abbildungen bei Davidson stim-
men sehr gut zu meinen Exemplaren und auch zu den
Abbildungen von Gurov. Die grossen Terebrateln mit
kurzer Schleife, welche in der Aurellenbank von Chara-
schowo vorkommen, habe ich zu T. intermedia Sow. ge-
zogen, sie sind sehr viel grósser und im Verhältniss nicht
so dick, da die grössere Schale nicht so gewölbt ist wie
bei T. insignis. T. insignis Schübl. kommt auch im We-
sten Europas im Kogallenkalk vor.
Gurov citirt sonst noch T. perovalis, T. biplicata, T.
impressa und T. subrhomboidalis n. sp. — Was ich bei
Isjum gefunden habe, ist eine kleine runde dicke Tere-
bratel, die ich zu T. bucculenta Sow. ziehe. Eine ande-
re mit flacher kleiner Schale ist identisch mit T. hume-
ralis Roem. aus dem Korallen-Oolith des Lindener Ber-
ges bei Hannover. Es sind somit acht Formen im Do-
njetzbecken unterschieden worden. Von Rhynchonellen
werden sechs Species aufgefübrt in den Abhandlung von
Gurov: Rh. lacunosa, inconstans, concinna, quadriplicata,
varians, tetraedra. Alle diese Arten kommen auch im
Moskauer Jura vor, und weisen somit auf die nahe Ver-
wandtschaft der nord- und südrussischen Jurasedimente.
Füge ich zu den aufgezählten Brachiopoden noch die
von mir mit einigem Zweifel aufgeführte Terebratula car-
dium *) hinzu, so stellt sich die folgende Brachiopoden-
fauna heraus: *)
*) Über den Korallenkalk des russischen Jura. Bull. dé Moscou
1862.
**) In seinen Bemerkungen zu seiner geognostischen Beschrei-
— 193 —
Terebratula ornithocephala Sow.?
» insignis Schüb.
» perovalis Sow.
» biplicata Sow.
» impressa Bronn,
» rhomboidalis Gurov.
» cardium Lmk.?
Rhynchonella lacunosa Schlth.
» inconstans Sow.
» concinna Sow.
» quadriplicata Ziet.
» letraedra Sow.
» varians Schl.
Zweischaler finden sich in grosser Zahl in dem Jura
des Donjetz, wenn auch oft unvollkommen erhalten, oder
bloss in Form von Steinkernen vorhanden. Austern sind
von mir selbst gesammelt bei Isjum und Kamenka: Os-
trea expansa, gregaria, rastellaris Ма. Da О. rastellata
identisch mit O. colubrina ist, und die von Gurov abge-
bildete und im Text mit einem Fragezeichen bezeichne-
ie О. colubrina (p. 60. t. 7. f. 4.) O. Marshii sein dürf-
te, so ist die Zahl der wirklichen, gefalteten und nicht
gefalteten Austern auf vier beschränkt. Was Gurov Os-
trea sandalina Gdf. nennt, ist nichts anderes, als die
auch im Moskauer unteren Jura so häufige Exogyra spi-
ralis, auf welche Species Gurov übrigens auch im Text
hinweist. Die auf der Aussenseite der Deckelschale be-
findliche spirale Windung lässt darüber keinen Zweifel.
. bung von Poltawa und Charkow citirt Blóde auch T erebratula tri-
gonella, die aber von keinem der übrigen Geologen, die- den Jura
von Donjetz besucht haben, erwähnt wird.
№ 3. 1860. 13
— 194 —
Ostrea expansa hält Gurov mit Unrecht für eine der 0.
deltoidea nahe stehende Form. |
Von Anomien beschreibt Gurov Anomia jurensis (Pla-
cunopsis), von Gryphaeen Gr. dilatata, Species, die auch
dem mittelrussischen Jura eigen sind.
Von Pecten-Arten citirt Gurov P. fibrosus Sow., P. in-
aequicostatus Phill., P. lens Sow. und P. subfibrosus var.
semicostatus. Letztere Art ist, nach der Abbildung Gu-
rov's und nach meinem eigenen Funde zu urtheilen nicht
als eine Varietät von P. subfibrosus zu erachten, sondern
muss zu dem Range einer guten Art erhoben wer-
den, denn P. subfibrosus hat nach d'Orbigny (Prodrome
d. Paléont. strat. p. 373.) zwölf Rippen, während der
Pecten von Kamenka nach der Zeichnung von Gurov
nur sieben, nach dem von mir gefundenen Exemplar nur
sechs breite Rippen hat. Ich schlage daher für diese
Kammmuschel den Namen P. dimidiatus vor.
Es folgt nun bei Gurov eine Reihe von Pelecypoden,
zu denen ich keinerlei Bemerkungen zu machen habe,
und sie also einfach registrire:
Es sind: Lima Phillipsii d'Orb.
» rudis Sow.
» pectiniformis Schlth.
» gibbosa Sow.
Perna mytiloides Lam.
Gervillia aviculoides Sow.
Avicula elegans Mi.
» semiradiata Fisch.
» laevis Gurov.
Modiola bipartita Lam.
Lithodomus Ermanianus d'Orb.
Cucullaea Goldfussi Roem. (Ara saratofensis
d'Orbigny.
— 195 —
Cucullaea longirostris Roem.
» reticulata Qust.
» oolitica Gurov.
Arca biloba Roem.
Nucula intermedia Mii. *)
Von Trigonien werden von Gurov Tr. costata, Tr.
clavellata und Tr. monilifera aufgeführt, indessen dürfte
das, was zu Tr. clavellata gestellt ist, wohl von der
ächten Tr. clavellata ziemlich verschiedenen Species an-
gehóren. Einer der Steinkerne, den ich bei Kamenka
aufgenommen habe, dürfte nicht verschieden sein von
Trigonia incurva Benett aus dem Kimmeridge von Dor-
setshire (Lycett British fossil Trigoniae t. 9. f. 3.); ein
anderer Steinkern steht der Tr. Joassi Lyc. (l. c. t. 20.
f. 2.) nahe. Der Abdruck einer kleineren clavellaten Tri-
gonia weist auf Tr. corallina d'Orb., die charakteristisch
für die Moskauer Virgatus-Schicht ist. Ein grosser Stein-
kern einer costaten Trigonia von Isjum könnte mögli-
cher Weise der Tr. Meriani Ag. angehóren, doch da die
Schalen überall fehlen, so lässt sich Positives über die
Species dieses Geschlechts nichts ausmachen.
Von Astarten cilirt Gurov Astarte laevis Gldf., A.
ovoides v. Buch, A. minima Phill., A. obtusa Keyserl.
Lucinen sind in Form von Steinkernen hàufig, sie sind
ähnlich den Steinkernen der Lucina lyrata Phill. der
Virgaius-Schicht des Moskauer Jura. Gurov führt auffal-
lender Weise keine Lucinen an, aber die Form der Lu-
cinen und selbst ihrer Steinkerne ist so charakteri-
stich, dass sie sehr leicht von allen anderen Bivalven
*) D'Orbigny führt von Kamenka auch noch Cardium concinnum
v. Buch an. Géol. d. 1. Russie p. 454.
13°
— 196 —
unterschieden werden kónnen, und ich sicher bin; mich
nicht über die Zugehörigkeit der erwähnten Steinkerne
zur Gattung Lucina zu täuschen.
Pholadomya Murchisoni Sow. von Popjelmuschka ist
neu für Russland, doch scheint es zweifelhaft, dass ein
Fossil des Unteroolith im oberen Jura wieder auftauchen
sollte. Bisher war Ph. Murchisoni im Bereich Russlands
nur aus dem braunen Jura Polens bekannt, wo das Fossil
in Begleitung von Ammonites Parkinsoni häufig ist. Von
dem Fundort Popjelmuschka stammt auch Ph. ambigua
Sow. Eine dritte Art vergleicht Gurov mit Ph. transversa
Seebach, ohne jedoch die Identität nachweisen zu können.
Von Panopaeen ist nur eine nachgewiesen, nämlich die
mit der Charaschower identische Panopaea peregrina
d’Orb., endlich schliesst den Reigen der Bivalven Gastro-
chaena oxfordiana d'Orb.
Die Gattung Dentalium ist durch zwei Species in dem
Jura des Donjetz vertreten, durch D. tenue Mü. und D.
Moreanum d'Orb.
Die Reihe der Gastropoden eróffnet Gurov mit Bulla
elongata Phill., von Cerithien führt er an C. carbonarium
Gldf. und C. russiense d'Orb. Seine Ceritella acuta
M. et L. habe ich als Phasianella Buvignieri d’Orb. auf-
gefasst und möchte ich’ auch an dieser Auffassung vor-
läufig festhalten, um so mehr, als ich den von Morris
und Lycett fur Ceritella bezeichnenden Gattungscharakter
«columella ad basim subreflexa» an meinen zahlreichen
Exemplaren von Isjum nicht habe wahrnehmen können.
Die einzige von Gurov aufgefundene Pleurotomaria ist
PI. Biödeana, also die Pleurotomaria der Moskauer Vir-
gatus-Schicht. Von Trochus-Arten sind Tr. discoideus
hó., Tr. minutus Rö. und Tr. obsoletus Rö. verzeichne:;
von Phasianellen Ph. Jason d’Orb., Ph. delia d’Orb. und
г
— 197 —
Ph. striata Sow., dann Turbo Puschianus d'Orb., welcher
der Saragulischen Species entspricht, während T. Meyen-
dorfi und Jasikofi d'Orb., die ich nur für Varietäten einer
und derselben Species halte, in der Moskauer Virgatus-
Schicht sich finden. Nächstdem wird beschrieben T. Me-
riani Gldf. und eine neue Art T. Ukrainicus Gurov,
welche dem T. granulatus Róm. nahe steht. Nerita mi-
nuta wird als bei Isjum gefunden aufgeführt. In Bezug
auf die grossen Nerinäen, welche im Korallenkalk des
Donjetz vorkommen, habe ich mich schon in meiner
kleinen Arbeit «Ueber den Jura von Isjum» dahin geaus-
sert, dass eine sichere Bestimmung derselben nicht móg-
lich ist, wenn die Schale nicht erhalten ist. Gurov ist
zwar auch zu dem Schlusse gekommen, dass meine Be-
stimmung als N. visurgis die richtige sei, aber nichts-
destoweniger halte ich meinen Zweifel aufrecht, so lange
nicht das vollständige Fossil zur Ansicht gelangt ist. Die
kleine Nerinaea, welche ich als N. quadrilobata l. c. be-
schrieben und abgebildet, führt Gurov als N. visurgis
Róm. var. minima auf. Die Schale dieser Nerinäe ist er-
halten und dieser Umstand, so wie der Langsschnitt des
Fossils, machten den Nachweis móglich, dass wir es mit
einer neuen Art zu thun haben. Gurov citirt auch N.
Eichwaldiana d'Orb., eine Art, die noch einer näheren
Begründung bedarf, da die Beschreibung und Zeichnung,
welche d'Orbigny von diesem Fossil gegeben, hóchst un-
zulänglich sind. Mit den Chemnitzien sieht es auch zwei-
felhaft aus, da ihnen ebenso wie den meisten Nerinäen
die Schale fehlt. D'Orbigny hat aus dem Jura vom Donjetz
eine Chemnitzia unter dem Namen Fischeriana beschrieben
und abgebildet (Géologie de la Russie II, t. 37 f. 6), und
dieser Name ist auch für die in der Aucellenschicht von
Charaschowo vorkommende schalenlose Chemnitzia ange-
— 198 —
nommen. Ich selbst habe bei Isjum Bruchstücke einer
grossen Chemnitzia, bei Kamenka Exemplare einer klei-
neren gesammelt; die letztere Art würde, nach der Form
des Steinkerns zu urtheilen, ganz gut zu Ch. corallina
d’Orb. passen, während die grössere Art der Ch. Fische-
riana entspricht. Was neuerdings von Blake und Huddles-
ton aus dem englischen Korallenkalk *) als Chemnitzia
Langtonensis beschrieben worden ist, unterscheidet sich
nicht wesentlich von Ch. Fischeriana d’Orb. Ausser den
genannten Formen führt Gurov noch Ch. Heddingtonensis
aus dem Jura des Donjetz an. =
Turritellen sind von Gurov auch gefunden worden,
doch hat der Erhaltungszustand eine nähere Bestimmung
nicht gestattet. |
Cephalopoden sind, wie das keinem der Geologen, die
den Jura vom Donjetz besucht haben, entgangen ist, sel-
ten, und auch Gurow führt von Ammoniten nur А. pli-
catilis Sow. und A. cordatus Sow. auf. Zwei Bruchstücke
eines grossen Ammoniten, die ich bei Kamenka gefunden
habe, entsprechen, wenn ich von der Lobenzeichnung ab-
sehe, die nicht erhalten ist, der Form des A. tripartitus,
welche Quenstedt in seinen Cephalopoden t. 13 f. 7 giebt.
Es ist aber auch nichts dagegen einzuwenden, wenn man
diesen Ammoniten, wie Gurov es thut, zu А. plicatilis
Sow. zieht, da grosse Individuen dieser Art ähnliche
Form und gleiche Rippentheilung zeigen.
Was von Gurov an Belemnitenfragmenten gefunden ist,
hat ihn nicht zu einer näheren Bestimmung ermuthigt;
nach seiner Beschreibung und Abbildung zu urtheilen ist
*) Geological magazine 1880. Septbr. Contributions to the Paleon-
tology of the Yorkshire Oolites by Wilfried H. Huddleston.
— 199 —
sein Belemnit ganz verschieden von den Bruchstücken
die ich 1878 mit Bel. nitidus Dollfus identificirt habe.
Aber er stimmt ziemlich gut zu B. ovatus Blainville
(Mémoire sur les bélemnites 1827, p. 88 t. 3 f. 4). Im
Text sagt Blainville: «Tét trés-comprimé, à coupe ovale,
à sommet obtus médian — aucune trace de sillon ni de
cannelure, cavité grande et assez courte — à axe sub-
central au sommet». Das passt vollkommen, wenn man
von der nicht centralen Spitze *) des Donjetzer Belemniten
absieht, zu der Beschreibung und Abbildung Gurov's,
und bin ich der Meinung, dass mar dem in Rede stehen-
den Belemniten in Anbetracht der charakteristischen ova-
len Alveole den Namen В. ovatus Blo. wohl zuertheilen
kónnte.
Von Serpula-Arten nennt Gurov S. quinquangularis
Gldf., S. deflexa Phill., S. gordialis Schlth., S. cingulata
Mü., S. socialis Gldf., S. tetragona Sow., denen noch meine
Funde S. flaccida und S. spiralis Mü. hinzuzufügen sind.
Zum Schluss erwähnt Gurov noch, dass auch ein Hai-
fischzahn von ihm entdeckt ist, den er mit einem Frage-
zeichen der Oxyrhina paradoxa Ag. zuordnet.
nn
Noch mehr Interesse, als die soeben besprochene Fauna
des Jurameeres, bietet eine Schicht mit Resten jurassischer
Pflanzen, welche ebenfalls unweit Kamenka ansteht und
welche ich leider wegen eintretenden Regenwetters, wie
oben bemerkt, aufzusuchen verhindert war. Prof. Lewa-
kowsky hat schon 1862 im Bull. de Moscou p.521 die Oertlich-
*) (Die zwar nicht im Text bei Gurov erwähnt, in der Zeichnung
aber angegeben ist.)
— 200 —
keit beschrieben und ein Profil der in einer Schlucht ent-
blóssten 15 Schichten gegeben, von denen eine, die zwülfte,
aus Brauneisenstein besteht und die bewussten Pflanzen-
reste enthält. Ausser dieser einen Schicht enthält keine
der übrigen vierzehn Reste von Organismen, und nach
Prof. Lewakowsky's mündlicher Mittheilung geben weder
die aufliezenden noch tiefer lagernden Schichten Aufschluss
über die bathrologische Stellung des pflanzenführenden
Brauneisensteins. Aber doch lässt die Lage der Oertlich-
keit vermuthen, dass die Pflanzen der in Rede stehenden
Schicht sich dort erst dann angesiedelt haben können,
als das Jurameer, sich zurückziehend, den ehemaligen
Meeresboden den Landpflanzen zugänglich gemacht hat.
Und in der That weisen die dort gefundenen Gewächse
auf die zweite Hälfte der Juraperiode, denn Prof. Lewa-
kowsky führt an: Pecopteris Williamsoni, P. insignis, —
Cyclopteris digitata, Taeniopteris vittata und Glossopteris
Phillipsii. Gurov nennt: Equisetum columnare Brgn.,
Cyclopteris digitata Brgn., Sphenopteris prisca Eichw.,
Alethopteris insignis Sternb., Taeniopteris vittata Brongn.,
Lycopodites tenellus Eichw., Zamites lanceolatus Lindl.
et Hutton.
Freilich gehóren nach Phillips (Geology of Yorksh.) alle
die genannten Pflanzen (die Eichwaldischen neuen Arten
natürlich ausgeschlossen) dem Bath an, aber ich habe
schon früher (s. der Klin'sche Sandstein) ‚darauf. hinge-
wiesen, dass man es mit dieser Altersbestimmung nicht
so streng nehmen darf, und in der That ist Cyclopteris
digitata (Baiera pluripartita Schimp. *) im Hannoverschen
*) Nach Schimper unterscheidet sieh Baiera pluripartita dadurch
von B. digitata, dass die Fiedern mehrfach bis zur Basis getheilt
— 201 —
Wealden nachgewiesen, also in einem höheren Horizont
als Scarborough. Taeniopteris (Oleandridium Sch.) vittata
und Zamites (Podozamites Sch.) lanceolatus stammen auch
von Scarborough (Gornbrash), wo sie zusammen mit Cy-
clopteris digitata vorkommen. Die Equiseten sind sehr
zahlreich vertreten und bilden den Hauptbestand der
Sammlung der Universität Charkow aus dem Eisenstein
von Kamenka. |
Obgleich das gesammelte Material gering ist, so führt
es doch nothgedrungen zu dem Schluss, dass die Ver-
wandtschaft der Flora von Kamenka mit der von Klin sehr
unbedeutend ist; indessen es würde das.selbst dann nicht
so wunderbar sein, wenn wir eine Gleichzeitigkeit der
Entstehung beider Floren annehmen, da Klin von Kamenka
noch wahrend der ganzen Kreideperiode durch ein brei-
tes Meer getrennt war. Es wird übrigens nicht weit ge-
fehlt sein, wenn wir die Flora von Kamenka dem oberen
Jura, die Flora von Klin der unteren Kreideformation
zuweisen.
So viel über die Schrift des Hrn. Gurov. Als ich in
meiner kleinen Arbeit über den Jura von Isjum aus dem
Jahre 1878 als Schlusswort den Wunsch aussprach, dass
sich jüngere russische Geologen finden móchten, welche
den Jura des Donjetzthales einer gründlicheren Unter-
suchung unterzögen, ahnte ich nicht, dass es schon längst
sind, während „la fronde de B. digitata est plutôt lacérée et cette
lacération ne s'étend jamais jusqu'à la base du limbe.* Danach
würde die Baiera von Kamenka zu В. pluripartita zu stellen sein.
202 —
geschehen war, und dass bereits eine Abhandlung über
diesen Gegenstand vorlag, welche ein recht gutes Bild
von der Lagerung jener Absätze, wie von der Fauna der-
selben giebt. Es ist die Schrift Gurov's, welche auch
noch die Sedimente der Steinkohlen- und Permischen
Formation des südlichen Theiles des Gouvernements
Charkow behandelt, eine wesentliche Bereicherung unserer
jurassischen Literatur, und bedauere ich, nicht schon
früher von diesem im Verborgenen blühenden Veilchen
Kenntniss gehabt zu haben.
31 Oktober 1880.
ГОДИЧНЫЙ ОТЧЕТЪ
ИмпеРАТОРСКАГО Mockogckaro ОвществА ИспытдтЕлхкй
ПРИРОДЫ
за 1879—80 rois.
Прохессора R. 9. Линдемана.
Читанный въ публичномъ засфдани Общества, 3-го Октября 1880 г.
1. Одну изъ главнфйшихъ задачъ Императорскаго
Московсекаго Общества Испытателей Природы состав-
ляетъ достижене возможно широкихъ сношенй съ
учреждениями, посвященными разработк$ естествознания,
и Cb отдфльными натуралистами, чтобы при помощи
этихъ сношенй создать въ МосквЪ возможно полное
coópanie книгъ п пер1одическихъ пизда по естествен-
HbIMb наукамъ, и TAKHMB образомъ дать возможность
русскимъ ученымъ имфть подъ руками полную литера-
туру, преимущественно журнальную, особенно трудно
доступную частнымъ лицамъ.
Постоянно имфя въ виду эту цфль, Общество nm въ
истекшемъ году употребляло вс$ усишя Ha поддержан!е
и дальнфйшее развите своихъ сношенй, какъ въ пре-
дЪлахъ Poccim, такъ и за границей, и постоянно слЪдя
— 204 —
за вновь возникавшими учрежденями, сифшило BCTY-
пать съ ними въ обмЪнъ изданями и въ переписку.
Такимъ образомъ, въ нынфшнемъ году Общество umt-
30 непосредственныя сношешя съ 600 учрежденями и
лицами; эти сношения, удовлетворяя главной цфли, слу-
жили въ то же время для разъясненя различныхъ спе-
цальныхъ научныхъ вопросовъ.
2. По случаю праздновашя двадцатипятилт!я царство-
ван!я Государя Императора, Общество имфло счастие,
черезъ министра народнаго просвфщеня, выразить BEPHO-
подданническ!я чувства и удостоплось Высочайшей Ero
Величества благодарности.
3. Посредетвомъ отправлен!я поздравительнаго адреса
Общество принимало участе въ празднованш 50-л$тня-
го юбилея Парижскаго геологическаго Общества, и 100-
лътняго юбилея Академш наукъ въ Бостон$.
4. Въ истекшемъ году Общество продолжало издавать
свои записки, выходивиия, какъ и въ предыдущ!е годы,
1035 редакщей Вице-Президента К. И. Ренара. Въ те-
ченш года выпущены три номера, именно №№ 3 m 4
за 1879, № 1 за 1380 годы. Въ этихъ номерахъ Ha-
печатаны статьи:
По Зоологии:
. B. И. Чернявский: M губки Чернаго m Кас-
шйскаго морей. |
Я. B. Bedpaa: О геограхическомъ распространении ев-
ропейскихъ амфибй.
» (писокъ amœn6iü m рептилй передней Азии.
Прох. Е. 9. Линдемань: Monorpaois корофдовъ Poccin.
Poas Dendroctonus. hu
— 205 —
М. А. MensGups: О головномъ ckezerb и органахъ рта
двукрылыхъ` HaCBKOMBIX b.
» (О Tetrastes griseiventris.
B. Е. Яковлев: Новыя полужесткокрылыя русской
Фауны.
» Матералы для Фауны полужесткокрылыхъ
Pocein.
По Botanuuk®:
A. dexs: О дикомъ xubrb Кроацш.
Баронъ Tiomens: О exopb грибовъ Сибири.
По FEozorrg и ПллЕОонНтТоОлоГгЕИи:
А. О. Милащевичь: Палеонтолог ичесвяе этюды.
В. Kunpianoss: Объ окаменфлыхъ рыбахъ Московской
губернии.
Прох. Г. A. Tpaymuonvos: О неизмЪфнности морскаге
уровня. м
» О геологическихъ работахъ въ Соединенныхъ
Штатахъ.
» Co6panie метеоритовъ Петровской Академш.
В. Г. Teeaeempiücs: О черепф лабпринтодонта.
» О плечевой кости терюдонта.
По Астрономти и МетЕОРОЛОГГИ: -
Прох. 0. А. Бредихинь: Наблюдеше надъ юпитеромъ.
Я. И. Beündeprs: Метеорологическя наблюден!я, произ-
веденныя въ МосквЪ въ Константиновскомъ Меже-
вомъ Институт5 въ 1879 г.
— an —
Письма ИЗЪ ПУТЕШЕСТВИЙ:
}
А. К. Беккера: ПоЪфздка на borgo.
А. 9. Pewaa: Письма изъ Кульджи.
К. А. Дорна: Путешестве съ энтомологическою цфлью
по Германи.
Некрологъ Германа, составленный прох. Граутиюол-
д0м5.
Какъ въ прошедше годы, такъ и въ нынфшнемъ,
иностранные ученые присылали въ редакцию Бюллетеня
рукописи для напечатаня. Изъ нихъ помфщены AB%,
именно: Дорна и бар. Тюмена.
5. Общество umbıo 8 очередныхъ засфданй и одно
годичное. Ha этихъ засфданяхъ, kpowb текущихъ Abk,
доложены были слфдующе 27 рехератовъ научнаго со-
держания.
По Философии ECTECTBO3HAHIA:
Президентьъ A. Гр. Фишерь фонз-Вальдейме: О Me-
таморФоз$ вообще.
По Зоологги:
A. И. Еронебер: О ‘частяхъ рта паукообразныхъ.
H. А. Опверцовь: О nposert nurum» въ Ферган$ и на |
Памирз.
Про. À. 9. Линдеманз: О гессенской myx.
М. А. Мензбирз: О новомъ видф рябчика изъ Чердын-
скаго ybaga.
B. А. Tuxomipoes: О трихинахъ.
По BoTAHHKS:
И. H. Toposwankuns: Объ исторш развития яйца голо-
сФмянныхъ pacreniii. -
— 207 —
Д. А. Еожевниковз: Объ изслфдованш Флоры губерний
Московскаго учебнаго округа.
Il. D. Маевский: О тычинкахъ въ семействахъ Pyrola-
ceae m Ericaceae.
Ilpoo. А. A. Twwupasees: О новомъ npmóopb для ми-
кроскопическихъ культуръ.
» О mmeoysim въ npuwbuenim къ растительной
KIBSTOUKS.
В. A. Тихомровз: О дЪйствш дифхенильамина и соля-
ной кислоты на сосудистые пучки древесныхъ
растений.
По Геологти и Минерллогтги:
Прох. М. A. Toacmonamoes: О турмалиновыхъ кристал-
лахъ въ топаз$.
» О включенш аугита въ TOna3b.
Прох. Г. A. Траутииольдь: О мячковскомъ известняк$.
» Объ ископаемемъ папоротник$ пермекаго пес-
чаника.
» О девонскихъь ископаемыхъ съ береговъ Ше-
JOHN. |
C. Н. Huxumuns: О результатахъ экскурсш Ha Унжу.
По Химги:
A. II. Сабантевь: О галоидныхъ производныхъ этана.
Л. H. Шииковь: Объ искусственномъ приготовлен мо-
лока. |
ll. A. I'puropvess: О химическомъ cocrapb метеорита,
упавшаго въ Тульской губернии.
— 208 —
По AcrPoHOMIIN:
Про. 0. A. Ppeduxuns: О комет$ 1680 года.
Про. 0. A. Bpeducuns: (06% отталкивательной curb
солнца.
» О дфятельности солнечной поверхности.
» О напряженш тяжести въ Москв$.
По Физикз и МаАтТЕМАТИКЪ:
Я. И. Beündeprs: О новфЙйшихъ открыт!яхъ въ области
Физики.
H. Е. Kyxoecxit: О правил$ ложныхъ положений.
Peoepats г. Вейнберга сопровождался демонстращей
OHBITOBb съ помощью снарядовъ, предоставленныхь Bb
распоряжене Общества членомъ его A. И. Tanöypıe-
poms, завздывающимъ магазиномъ Швабе.
6. Общество потеряло въ истекшемъ году 10 ywep-
шихъ членовъ, именно:
Про. В. А. Bacoes, въ Москв®.
Jl. М. Перевошуиковъ, въ Петербург$.
М. Я. Kummapu, въ Петербург$.
Генералъ A. A. Зеленый, въ Петербурт$.
Прох. Киршбаумь, въ Висбаден$.
Прох. Томазини, въ Tpiecr$.
Проф. Престель, въ Эмден$.
Проф. Cueaaeus фанз-Фолленофень, въ Лейденф.
Прох. Ф. Фебусз, въ ГиссенЪ.
Прох. П. Брока, въ Парижф.
7. Избраны вновь въ число членовъ Общества 14
JUNE. :
==) 209) —
Bd ПОЧЕТНЫЕ ЧЛЕНЫ:
Г. Генералъ-Адъютантъ C. A. Грей.
Прох. Jannapans, въ Парижб.
Въ ДЪЙСТВИТЕЛЬНЫЕ ЧЛЕНЫ:
А. И. Голденбер, въ Mocket.
М. A. Mens6upe, въ Москв$.
Jl. exc, въ Петербург$.
Прох. Мортилье, въ Парижф.
A-pp Шомбурж, въ Аделапде, въ Австралии.
B. Г. Teessempiüce, на Воскресенскомъ заводЪ.
Прох. Cuums, въ Стокгольм$.
Прох. Apouccone, въ Милан%.
Въ ЧЛЕНЫ-КОРРЕСПОНДЕНТЫ:
А. И. Damus-Deüns, въ Mock8b.
B. Е. Бахманз, въ МосквЪ.
H. М. Сарандинаки, въ РостовЪ-на-Дону.
Е. Л. Брамсонь, въ ЕкатеринославЪ.
8. Въ состав$ дирекции Общества произошла слЪдую-
mas перемЪна. Для усилевя состава совфта, Общество
единогласно постановило просить upoo. Я. A. Bopsen-
кова и Н. A: Cmeepwoea принять 3BAHIC членовъ COBÉTA.
9. Денежныя средства Общества въ истекшемъ году
были необыкновенно усилены, благодаря пожертвова-
HIAMb частныхъ umb. Членъ-корреспонденть A. UH.
Danvus-Deüns пожертвовалъ 2000 рублей; членъ-коррес-
понденть ВБ. À. Батманъ пожертвовалъ 454 руб. 90 коп.
J 3. 1880. 14
- 0 Es
Благодаря этимъ пожертвовашямъ Общество mwbuo воз-
MOSKHOCTB расплатиться Cb долгами, накопившимися у
него по издано записокъ. Обыквовенный доходъ O6-
щества составляли 2857 руб. 41 коп., ежегодно отпу-
скаемые правительствомъ, и 297 руб. членскахъ взно-
совъ, всего 3157 руб. 41 коп.
Эти средства были расходовапы такимъ образомъ:
a. Печаташе четырехъ книгъ Бюллетеня обходится
около 2600 руб., по 650 приблизительно за книгу.
6. Содержане канцелярш, мелочные расходы, отправ-
ка книгЪ за границу H получене книгъ оттуда, все BMb-
crb обходится orb 500 до 600 руб.
10. Записки, издаваемыя Обществомъ хотя и погло-
щаютъ весь доходъ его, HO представляютъ собою ору-
gie MbHbI, Cb помощью котораго Общество ежегодко
upioópbraerb весьма значительное число книгъ и жур-
наловъ. Въ нынфшнемъ году такимъ образомъ пр1обр$-
TeHO въ обмфнъ на Бюллетень всего 1192 тома, между
которыми находится множество драгоцфнвыхъ издан
изъ вефхъ странъ свЪта, и преимущественно западно-
европейскихъ и амерпиканскихъ обществъ и государ-
ственныхъ учреждений.
11. Ho сверхъ этихъ книгь Общество въ нынфинемъ
году получило въ даръ еще друге предметы, именно:
1. Д-ръ Россь, въ МонтреалЪ, въ КанадЪ, прислалъ
Обществу co6panie сЪмянъ канадскихъ деревьевъ.
2. H. M. Capandunaxu, въ РостовЪ-на-Дону, прислалъ
кости Cervus megaceros съ береговъ Азовскаго моря.
3. В. Г. Твелветрйсь —пожертвовалъ плечевую кость
TepiojoHTa изъ пермскаго м$фдистаго песчаника.
4. I. Гонралть, въ Берлинф— коллекцию бабочекъ, co-
стоящую изъ 80 видовъ Microlepidoptera.
5. А. Cenoneps въ Bub, экземпляры плодовъ Trapa
natans и Тгара verbanensis.
6. D. D. Еристофь, въ Gapentb, —типы описанныхъ
имъ новыхъ видовъ бабочекъ Кавказа.
7. Н. А. Иваниики— гербарий Вологодской Флоры,
состоящ изъ 480 видовъ.
8. Г. A. Петлинз-—кости мамонта изъ окрестностей
Скопина.
9. Про. Ардиссоне, въ МиланЪ, — repoapiii тайно-
брачныхъ pacreniii Италш, состояний изъ 300 видовъ.
Эти драгоцфнныя коллекщи переданы Bb COOTBET-
ствующе кабинеты Университета. Кром того Общество
принесло въ даръ кабинету сравнительной AHATOMIN
Университета коллекцию раковинъ г. Ильина.
Нын$ истекаетъ 75-й годъ co дня учрежденя Им-
ператорскаго Московскаго Общества Испытателей При-
роды. He мнф оцфнивать здфсь насколько плодотвор-
HOW была дЪятельность его въ течеше трехъ четвертей
вЪка. Ho мнЪ кажется, что простыя цихры нашего ro-
дичнаго отчета указываютъ на общирныя связи Обще-
ства, на то AOBbpie, уважене и значене, которыя оно
upioópbuo какъ въ Poccin, такъ и въ ученомь Mipb
вообще.
SÉANCES
DE LA
SOCIÉTÉ IMPÉRIALE DES NATURALISTES
DE MOSCOU.
SÉANCE DU 10 AVRIL 1880.
Мг. M. A. Menzbier présente un travail sur le Tetrastes grisei-
ventris n. sp. avec une planche.
Мг. Е. de Herder de St.-Pétersbourg envoie ses Addenda et
Emendata ad plantas Raddeanas Monopetalas. II.
Mr. F. F. Christoph fait parvenir à la Société la fin de son Mé-
moire sur les nouvelles espéces de Lépidoptéres de la contrée de
l'Amour.
L'Office Indien à Londres s’informe si notre Société a reçu la
premiére partie de l'ouvrage: , Scientific Results of the second Yar-
kand Mission“ et annonce qu'il veut en envoyer la seconde partie
en demandant par quelle voie il doit nous la faire parvenir. — Le
Vice-Président de la Société а repondu que la Société Impériale n'a
pas reçu la première partie et prie de remettre la seconde partie à
Mr. le libraire Trübner pour l'expédier à notre Société à Moscou.
La Commission de la Carte géologique de la Belgique à Bruxelles
a fait parvenir à la Société un exemplaire de la description de gi-
tes fossiliféres dévoniens et d'affleuremens du terrain crétacé, par
le Prof. C. Malaise. C'est le premier travail publié par cette Com-
mission.
Л 3. 1880. 1
LS | pts
Mr. J. E. Faust actuellement à Helsigfors, de retour d'un long
séjour à Bakou, ayant repris ses travaux entomologiques, exprime
le désir de recevoir pour quelque temps plusieurs Coléoptéres de
la collection de feu Motschoulsky, afin de mettre la derniére main
sur le genre Erirrhinus, Donytomus et sur les Curculionides euro-
péens et asiatiques. (Vu la fragilité de ses insectes la Société a
refusé cette demande).
‚ Mr. le Vice-Président Dr. Renard, presénte le Bulletin 4 de
1879 qui a paru sous sa redaction aux frais de Mr. Alexandre
Ivanovitsch Falz Fein.
Mr. A. Lapparent, Président de la Société géologique de France
à Paris remercie de toute la part que notre Société a bien voulu
prendre au jubilé de 50 ans de la Société géologique de France
et remercie en même temps de sa nomination comme membre ho-
noraire de notre Société.
Mr. Adolphe Senoner de Vienne annonce que Mr. le Professeur
Ardissone de Milan a préparé pour nous une collection de Crypto-
games et demande par quelle voie il doit nous la faire parvenir.
Le méme, dans une autre lettre adressée au Vice-Président, don-
ne des details fort intéressans sur l’Assemblée générale des Crypto-
gamistes qui a eu lieu le ds mars à Rome et dirige l'attention de
la Société sur la publication commencée par les MM. Giglioli de
Florence et Mazella de Prato c. a. d. d'une iconographie de la fau-
ne des oiseaux d'Italie en 80 eahiers (3 ont parus) avec des plan-
ches coloriées gr. in folio (environ 400 espèces réprésentécs, le
cahier à 10 fcs.— Les planches sont parfaitement executées d'a-
prés les orinigaux prés du Musée de Florence.
Le Musée national de Rio de Jameiro, destiné à devenir le centre
des recherches ayant pour but les trois régnes de la nature si ri-
chement représentés dans l'Empire du Brésil envoie les premiers
fascicules de ses Archives en proposant l'échange des publications.
Mr. S. N. Nikitine se propose de publier dans le courant des 3
années consecutives une monographie paléontologique sur le Jura
des environs de Jelatma qu'il voudrait insérer dans nos publica-
tions accompagnée de 10 planches in 4°. Mr. le Vice-Président pense
qu'on pourra les publier comme des livraisons de nos Mémoires.
Mr. le Professeur Frederic Adam Smitt de Stockholm remercie
de sa nomination de membre actif de notre Société.
REN era
L’Académie Impériale Léopoldino Caroline des sciences naturelles
actuellement établie à Halle en Prusse envoie les 3 derniers volu-
mes de ses Nova Acta et prie de lui compléter, s’il se peut, son
exemplaire de notre Bulletin en indiquant les numéros qui y man-
quent et qui avaient été dans le temps régulièrement envoyés à
l'Académie.—Le Vice-Président a fait expédier à l'Académie autant
que possible les numéros précédemment envoyés et égarés par le
changement de domicile de l'Académie, du Bulletin les numéros
et Mémoires indiqués à Halle.
La veuve J. E. Snellen von Vollenhoven de Leyde annonce la
mort de son mari Mr. Samuel Constant Snelen von Vollenhoven feu
1
notre membre à l’âge de 63 ans le = mars.
Mr. le Vice-Président annonce la mort de MM. nos feu membres
Modeste Jakovlevitsch Kittary à St-Pétersbourg et C. L. Kirschbaum
de Visbade.
Le Jardin botanique de Varsovie envoie la liste des graines qu'il
offre en échange en 1879.
Mr. le Dr. Kraatz de Berlin propose l'échange de quelques nu-
méros des anciens Bulletins contre ses entomologische Monatsblät-
ter 1879 et 1880.
Mr. Gustave Iv. Radde écrit de Lenkoran qu'il a rassemblé des
riches matériaux pour sa faune ornithologique du Caucase et de
même des notices fort importantes sur Talisch et ses habitans.
Le prix du diplome avec la cotisation à vie ont été payées par
Mr. В. К. Twelvetrees, la cotisation pour 3 ans par Мг. В. Iv.
Schroeder et celle de 1880 de Mr. Zickendrath.
Mr. Joseph Arnim Knapp, Conservateurs Vherbiers de la So-
ciété générale autrichienne des pharmaciens étant en possession d'un
manuscrit de feu notre membre Andrzejowsky: ,, Enumeratio plantarum
in Ucrania et sponte crescentium“ et désirant le publier demande in-
stamment de lui préter pour quelque temps plusieurs ouvrages (au
nombre de 10) qu'il n'a pu se procurer jusqu'à ce moment et dont
il a bescin pour cette publication. Le Vice-Président a engagé Mr.
Knapp de s'adresser aux Sociétés d'histoire naturelle de Клей et
de Kharkoff, par lesquelles ces ouvrages ont été publiés.
La Société d'Etude des sciences naturelles de Béziers (Départem.
de l'Hérault en France) fondée en 1875 désire entrer en relations
d'échange des publications et d'objets d'histoire naturelle et se pro-
e Tu
pose de nous envoyer tous les Bulletins qu'elle а publiés jusqu'à
ce jour espérant récevoir en échange les nôtres.
Mr. le Marquis de Folin annonce que par suite de limportance
des dragages executés par lui sur les côtes des Basses-Pyrenées
quelques explorateurs anglais ont exprimé le désir d'y assister
dans les derniéres 9 semaines du mois de juillet.—Mr. le Marquis
engage à y prendre part ceux de nos membres qui voudront y as-
sister.
Lettres de remercimens pour l'envoi du Bulletin de la Société de la
part de la Chancellerie de Sa Majesté l'Impératrice, de l'Université
de Varsovie, des Sociétés géographiques russe du Caucase à Tiflis
et de la Sibérie à Irkoutsk, de l'Académie des scieuces naturelles
à Davenport, du Musée zoologique]comparatif à Cambridge, de la fon-
dation Teyler à Harlem, de l’Académie Royale dei Lincei à Rome, de
l'Institut Smithson de Washington, de Ia bibliothéque de l’Univer-
sité de Breslau, de la Société de Senckenberg des sciences naturel-
les de Francfort s. M., de la Société de Physique et d'Histoire na-
turelle de Genève, de la Société des Naturalistes de Marbourg, et
de la Société Royale de la Nouv. Galles du Sud à Sydney (Australie).
Mr. le Secrétaire H. Trautschold annonce que l'Université de Ber-
lin vient d'acheter le squelete fossile de l'oiseau Arhkcopteryx trouvé
par Haberlein dans le calcaire de Sollenhofen.
Mr. F. W. Veschniakoff dirige l'attention de la Société sur l'ou-
vrage du Mr. Chatain dans laquelle il est question des recherches
de Mr. Korotneff concernant les organes du toucher dans les Actinies.
Mr. F. Alex. Bredichine a fait une communication sur la comète
de 1744. Les 2 queues de cette cométe présentent 2 types différens
de la force repulsive du soleil. L'une longue, droite appartient au
premier type (avec l’exponant 12); l’autre courte, courbée au se-
cond type (à exponant 1) En suite de cela il a fait lecture du re-
cent ouvrage de Mr. Zölner. (Das Skalenphotometer, p 70) qui par-
tage l'opinion de Mr. Bredichine sur l'existence de la force répul-
sive du soleil et de la distinction de ses 3 types. Finalement le
méme а parlé sur la comète observée à Moscou le 6 avril de cet-
te année dans la constellation de la Giraffe. Elle a été découverte
à Washington.
Mr. le Professeur K. A. T?miriazeff expose ses idées sur la diffu-
sion et l'osmose en rapport des cellules végétales. Aprés avoir rap-
pelé la différence de ces phénoménes dépendans de la qualité des
membranes et que jusqu’à présent on a réussi à préparer des
PE," etm
membranes artificielles seulement en cellulose (Collodium), Mr. Ti-
miriazeff est parvenu d'en préparer en substance albumineuse. Fi-
nalement il s'est arrété sur la substance glutineuse dont il a réus-
si à préparer de fort belles membranes qui lui paraissent très-pro-
pres à des pareilles expériences. Cet exposé fut accompagné de la
demonstration de ces membranes ainsi que de plusieurs appareils
inventés par l'auteur pour les recherches des phénoménes osmoti-
ques.
Mr. le Colonel L. H. Chichkoff a parlé sur les résultats satisfai-
sans qu'il vient d'obtenir dans la synthése artificielle du lait en le
reconstituant de matiéres analogues à ses substances constitutives
(Voy. Bulletin 3 pag.)
DONS.
Livres offerts.
1. Annales dc la Société entomologique de Belgique. Tome 21.
Bruxelles 1878. De.la part de la Société entomologique de Bel-
gique à Bruxelles.
2. Nagtglas, Е. Verzameling van Kaarten, Portretten, Platen.
Deel tweede. Aflev. eerste. Middelburg 1878 in 8°. De la part
de la Société des sciences à Middelbourg.
3. Verhandelingen rakende den Natuurlijken en Geopenbaarden
Godsdienst. Nieuve Serie. Zevende Deel. Haarlem 1879 in 8’.
De la part du Musée Teyler à. Harlem.
4. Atti della В. Accademia dei Lincei anno 277. Serie terza. Tran-
sunti. Fasc. 2, 3. Vol. 4. Roma 1880 in 4°. De la part de l'Aca-
démie R. dei Lincei à Rome.
5. Bullettino meteorologico dell' Osservatorio del Collegio R. Carlo
Alberto in Moncalieri. 1879. Vol. 14, № 11. Torino 1879 in 4°.
De la part de l'Observatoire R. météorologique de Turin.
6. Catalog der Bibliothek des Franzens-Museums. № 5—8, Brünn
1866—79 in 8°. De la part de la Société I. В. pour le dévelop-
pement d'agriculture, de la connaissance de la nature etc. a
Brunn.
7. Proceedings of the asiatic Society of Bengal. 1879. № 1, 3, 4, 7.
Calcutta 1879 in 8°. De la part de la Société asiatique du Ben-
gal à Calcutta.
om B an DEN
—————
10.
1T,
18.
14.
15.
16.
18.
19:
en
. Records of the geological survey of India. Vol. 12, part 1. Cal-
cutta 1879 in 8°. De la part de la Societe géologique des Indes
a Calcoutte.
. Rapport des opérations de la Commission géologique du Canada
de 1877—78. Traduction. Montréal 1879 in 8°. De la part de la
Commission géologique du Canada à Montreal.
Verhandlungen der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin. Band
6, № 7—10. Berlin 1879 in 8°.
Zeitschrift der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin. Band 14,
Heft 14—16. Berlin 1879 in 8°. Les № 10, 11 de la part de la
Société géographique de Berlin.
2. Протоколь засфдан. Ими. Виленскаго Медицинскаго Общества.
1880. № 1. Вильно 1880 in 8°. De la part de la Scciété I. de
médecine de Vilna. i
Nature. 1880. № 542. 544. 545. London 1880 in 4°. De la part
de Mr. le Rédacteur.
aber, H. E. Декоративные деревья и кустарники Имн. Hu-
китскаго Саду. Симферополь 1879 in 8°. De la part de Mr.
N. E. Zabel.
Anales de la Sociedad seientitica argentina. Entrega 2. Tom. 9.
Buenos-Aires 1880 in 8°. De [а part de la Societé argentine des
sciences de Buenos-Aires.
Wailly, Alfred. On silk-producing Bombyces and other Lepi-
doptera. London 1880 in 8°. De la part de l'Auteur.
. Записки Ими. Общества Сельскаго Хозяйства Южной Pocciu.
1880. Январь. Одесса 1880 in 8°. De la part de la Societé I.
d'agriculture du Midi de la Russie d'Odessa.
Revue internationale des sciences biologiques. 1880. № 3. Paris
1880 in 8°. De l« part de Mr. de Lanessan à Paris.
Magazin herausgegeben von der Lettisch-Literarischen Gesell-
schaft. Band 16. Mitau 1879 in 8°. De la part de la Societe
littéraire lettique a Mitau
. Bullettino della Societa malacologica italiana. Vol.6. fogli 1— 4.
Pisa 1880 in 8°. De la part de la Société malacologique | itali-
enne à Pise.
21. Monatsbericht der Königl.-Preuss. Akademie der Wissenschaf-
ten zu Berlin. 1879. December. Berlin 1880 in 8°. De la part
de l’Académie R. des sciences a Berlin.
22.
23.
24.
25.
31.
35.
36.
d ND ces
Въстникь Европы. 1880. Мартъ. С.-Петерб. 1880 in 8°. De la
part de la Rédaction.
Bulletin de l'Académie de médecine. 44-е année. 1880. № 10,
11, 12, 13, 14. Paris 1880 in 8°. De la part de l’Académie de
médecine de Paris.
Journal de Conchyologie. 3 Série. Tome 16, N° 1 — 4. Paris
1876 in 8. De la part de MM. Crosse et Fischer à Paris.
Actes de la Société Linnéenne de Bordeaux. Vol. 33, Пуг. 3—5.
Bordeaux 1879 in 8°. De la part de la Société Linneenme de
Bordeaux.
. Кузьминъ, В. И. Огнестр$льныя раны колфннаго состава. C.-
Петерб. 1879 in 8°.
. Климонтовичь, Л. Опытъь p'hmenia вопроса объ источникахъ
почвенной воды въ Петербург. С.-Петерб. 1879 in 8°.
. Ky6acoes, Пл. Въ вопросу о вмян!и лЪкарствъ черезъ матьиа
плодъ. С.-Петерб. 1879 in 8*.
. Руссовъ, А. Сравнительныя наблюден1я надъ вллянемъ корм-
лен1я грудью и искуственнатго кормлен!я Ha BCP и ростъ д$-
тей. С.-Петерб. 1879 in &.
. Потьхинъ, Anat. О клфткахъ стекловиднаго тфла. C.-llerep6.
1879 in 8°.
Силичь, Л. Матералы для вопроса объ изслЗдованйи почвы го-
рода С.-Петербурга. С.-Петерб. 1879 in 8°.
. Бремъ, Sarp. Сравнительныя изсл$дован1я мужекихъ половыхъ
органовъ Blattae germanicae и Periplanatae orientalis. С.-Птб.
1879 in 8°.
. Никитинъ, Ал. Въ вопросу о количественномъ opel bieniu
usbroomymenin. С.-Петерб. 1879 in 8°.
. Алянски, В. H. Въ вопросу объ услов1яхъ правильнаго течен1я
ампутац1онныхЪ ранъ. С.-Петерб. 1879 in 8°.
Протоколы засЪдавй конференщи Имп. медико-хирургической
Авадемш 3a 1877 г. С.-Петерб. 1878 in 8°.
Зубковскй, И. II. Отвфтъ изсл$дован1и по вопросамъ санитар-
Haro COCTOAHIA п гименической обстановки военно-учебныхъ
‘заведений. С.-Петерб. 1879 in 8°.
. Coxoaoss, Ворн. Изъ хирургическихъ военно-полевыхъ наблю-
денй и пр. С.-Цетерб. 1879 in 8°.
42.
43.
47.
48.
49.
. Er ves
. Huxumuus, B. H. О физ1ологическомъ дЪйстви и тер. sHauenim
склеротиновой кислоты. С.-Петерб. 1879 in 8°.
. ITepauc», Bac. Ha63io1eBis надъ конфигуращею дЪтской головки
во время родовъ. С.-Петерб. 1879 in 8°.
. Дуброво, Ил. Гистологическля измфнен1я сЪменной желЪзы.
С.-Петерб. 1879 ш 8°.
. Лебединский, Иль. Ke Палологш Граафова пузырька челов%ка.
С.-Петерб. 1879 in 8°. Les № 26—41 de la part de l’ Académie
I. medico-chirurgicale de St. Pétersbourg.
Jahresbericht (34 u. 35) der Pollichia. Dürkheim 1877 in 8*. De
la part de la Société d'histoire naturelle „Роста“ à Durkheim.
Petermann’s Mittheilungen aus Justus Perthes geographischer
Anstalt. Band 25 X 7, Band 26 № 2, 3. Ergänzungsheft № 59.
Gotha 1879—80 in 4°. De la part de Mr. Justus Perthes.
. Noll, Е. C. Der zoologische Garten. Jahrgang XX. № 1—6—12.
Frankfurt a. M. 1879 in 8°. De la part de la Société zoologique
à Francfort s. M.
. Mainwaring, G. B. A Grammar of the Róng (Lepcha) language.
Calcutta 1876 in 4*. De la part du Gouvernement des Indes à
Calcutta.
. Abhandlungen herausgegeben von der Senckenbergischen natur-
forschenden Gesellschaft. Band 11, Heft 4. Frankfurt a. M. 1879
in 4°,
Bericht über die Senckenb. Naturforschende Gesellschaft. 1878
bis 1879. Frankfurt a. M. 1879 in 8°. Les № 46, 47 de la part
de la Société des Naturalistes de Senckenberg à Francfort s. M.
Carus, Victor. Zoologischer Anzeiger. Jahrgang Ш. № 51, 52.
Leipzig in 8°. De la part de Mr. le Rédacteur, Carus.
Bulletin de la Société Khédiviale de Géographie du Caire. X 4,
5. Le Caire 1877—78 in 8°. De la part de la Societé Khediviale
de Géographie au Caire.
. Kongliga Svenska vetenskaps-Akademiens Handlingar. Ny Fóljd
Elfte Bandet. 1872. Stockholm 1873—75 in 4°.
. Lovén, S. Etudes sur les Echinoidées. Atlas de 53 planches.
Stockholm 1875 in 4*.
. Ofversigt af Kongl. Vetenskaps-Akademiens Fórhandlingar. 32
Argangen 1875—76 in 8°.
58.
54.
56.
58.
59.
60.
61.
62.
63.
64.
65.
66.
67.
Bihang till Kongl. Svenska vetenskaps-Akademiens Handlingar.
3 Bandet, Häfte 1. Stockholm 1875 in 8°. Les № 50—53 de la
part de l'Académie R. des sciences de Stockholm.
Berg, Carol. Hemiptera argentina. Bonasiae 1879 in 8*. De la
part de l Auteur.
. Archivos do Museu "snl do Rio de Janeiro. Vol. II, trim.
1—4. Vol. III, trim. 1 e 2. Rio de Janeiro 1877—78 in 4°. De la
part du Musée national de Rio Janeiro.
Russische Revue. Jahrgang IX, Heft 2. St. Petersburg 1880 in 8.
De la part de Mr. le Rédacteur Charles Róttger.
. Nyt Magazin for Naturvidenskaberne. Binds 23, Hefte 5, 4.
Binds 24, Hefte 1, 2, 3. Christiania 1877—78 in 8°. De la part
de la Rédaction.
Forhandlinger i Videnskabs-Selskabet in Christiania. Aar 1877.
Christiania 1878 in 8*.
Schneider, J. Enumeratio insectorum norvegicorum. Fasc. 4.
Christianiae 1877 in 8°. Les „№ 58, 59 de la part de l'Université
de Christiana.
Hunfalvy, Paul. Literarische Berichte aus Ungarn. Band II,
Heft 1—4. Band III, Heft 1—4. Budapest 1878—1879 in 8°. De
la part de Mr. Hunfalvy.
Gasser, Dr. Der Primitivstreifen bei Vogelembryonen. Cassel
1879 in 4*.
Beneke, F. W. Ueber das Volumen des Herzens. Cassel 1879
in 4°.
» » Ueber die Weite der Iliacae communes, Subclaviae etc.
Cassel 1879 in 4°.
» » Ueber die Weite der Aorta thoracica u. Aorta abdominalis.
Cassel 1879 in 4*.
» » Zur Ernährungslehre des gesunden Menschen. Cassel 1878
in 8°.
Hess, Edm. Ueber vier Archimedeische Polyeder hóherer Art.
Cassel 1878 in 8°.
Sitzungsberichte der Gesellschaft zur Beförderung der gesamm-
ten Naturwissenschaften zu Marburg. Jahrgang 1878, 1879. Mar-
burg 1878—79 in 8°. Les № 61—67 de la Uae de la Société des
Naturalistes de Marbourg.
NB Bo 7950. 2
68.
69.
— 10 —
Mémoires de la Société de physique et d'histoire naturelle de
Genève. Tome 26, partie 2. Genève 1879 in 4°. De la part de
la Société de physique et d'histoire naturelle de Genève.
Въстникъь Poccilickaro Общества покровительства животвымъ.
1880. № 3. С.-Петерб. 1880 in 8°. De la part de la Société pro-
lectrice des animaux à St-Pétersbourg...
. Mittheilungen der K. K. Geographischen Gesellschaft in Wien.
Band 23. № 1. 2. Wien 1880 in 8°. De la part de la Société I.
R. géographique de Vienne.
. Журналь Министерства Народнато [poczsbnçenia. 1880. Мартъ.
С.-Петерб. 1880 in 8°. De la part de la Rédaction.
. Ardissone, Franc. Prospetto delle Ceramice italiche. Pesaro
1867 in 4.
— — _ ka vie des cellules et l'indi vidualité dans le ré-
gne végétal. Milano 1874 in 8*.
— — [Funghi Milano 1875 in 8°.
— — Le Alghe. Miluno 1875 in 8°.
— — [Le Floridee italiche. Fasc. I, fasc. V et ult. del
Vol. I. Vol. 2, fasc. 1. Milano 1874—75 in 8°. Les № 72—76 de
la part de Mr. le Professeur Ardissone à Milan.
. Westwood, J. O. Observations on the Uraniidae. London 1879
in 4°, 5
— — Descriptions of some minute Hymenopterous In-
sects. London 1879 in 4*.
— — А Decade of new Cetoniidae 1879 in 8%. Les №
77—79 de la part de Mr. J. O. Westwood à Oxford.
. Nova Acta Academiae Caesareae Leopoldino-Carolinae Germa-
nicae naturae curiosorum. Vol. 38, 39 et 40. Dresdae et Haliis
1876—78 in 4°. De la part de l'Académie I. Leopoldine-Caroline
des sciences maturelles à Halle.
. Memoirs of the Geological Survey of India. (Palaeontologica
Indica). Series 13, part I, et II. 4. Calcutta 1879 in 4°.
Vol. XVI, part 1. Calcutta 1879 in 8°.
. Records of the geological Survey of India. Vol. XII, part 2. 3.
Calcutta 1879 in 8°. Les JV 81—83 de la part du Musée géolo-
gique de Calcutta.
=
85.
86.
87.
88.
89.
90.
91.
92.
93.
94.
96.
E OM Mes
Neues Jahrbuch für Mineralogie, Geologie u. Palaeontologie.
Jahrgang 1880. Band 1. Heft 2. Stuttgart 1880 in 8". De /a part
de la Redaction.
Журналь Русскаго Физико Химическаго Общества. Tow» 12,
вый. 3. С.-Петерб. 1880 in 8. De la part de la Société physico-
chimique de St-Pétersbourg.
Bulletin de la Société de Borda à Dax. 5-ème année. Premier
trimestre. Dax 1880 in 8. De la part de la Société de Borda
a Dax.
Das Ausland. 1880. № 11, 12, 13. Stuttgart 1880 in 4°. De la
part de Mr. de Hellwald.
Der Naturforscher. 1879. № 39 — 54. 1880. № 12, 13. Berlin.
1879—1880 in 4°. De la part de Mr. le Dr. Sklarek.
Philosophical transactions of the Royal Society of London.
Vol. 169. Part 1 and 2. London 1878—79 in 4°.
Proceedings of the Royal Society. Vol. 28, № 192, 193, 194, 195.
Vol. 29, № 196. London 1879 in 8°. Les Л 89, 90 de la part de
la Societe Royale de Londres.
Journal of the asiatic Society of Bengal. Vol. 47, part 2, X 4.
Vol. 48, part 1. X 1, 2. Vol. 48, part 2. Ne 1, 2. Calcutta 1879
in 8%. De la part de la Société asiatique du Bengal à Calcutta.
Bulletin de l'Académie Imp. des sciences de St.-Pétersbourg.
Tome 26, feuilles 1—8. St.-Pétersbonrg 1880 in 4*. De la part
de l’Académie I. des sciences de St.-Petersbourg.
Observations made at the magnetical and meteorological Ob-
servatory at Batavia. Vol. 3. Batavia 1878 in 4". De la part de
Mr. Bergsma, Directeur de l'Observatoire de Batavia.
Monatsschrift des Vereines zur Befórderung des Gartenbaues.
Jahrgang 23. März. Berlin 1880 in 8°. Dela part de la Societe
d'hovticulture de Berlin.
. Comptes rendus des séances de l'Académie des sciences. Tome
89. № 4-26. Tome 90. № 1, 9. Paris 1879 et 1880 in 4° avec
les tables des comptes-rendus des séances de l'Académie des
sciences. 1879. Semestre 1. De la part de l’ Academic des scien-
ces de Paris. |
Revue politique et littéraire. 9-ème année 2-de série. № 5—30.
Paris 1879 et 1880 in 4°.
9T.
98.
99.
100.
108.
104.
105.
107.
108.
109.
110.
111.
Revue scientifique. 9-ème année, 2-de série. № 5—30. Paris 1879
et 1850 in 4°. Les № 96 et 97 de la part de la Rédaction.
Memorie della Società degli spettroscopisti italiani. 1879. Disp.
10. Palermo 1879 in 4°. De la part de Mr. P. Tacchini.
Bollettino della Società geografica italiana. 1880, fasc. 2, 3.
Roma 1880 in 8*.
Memorie della Società geografica italiana. Vol. 2. Parte prima.
Roma 1880 in 8°. Les № 99 et 100 de la part de la Société géo-
graphique italienne à Rome.
. Льсной Журналъ. 1880. Kunze. 3. С.-Петерб. 1880 in 8°. De la
part de la Société forestiére de St.-Pétersbourg.
. Отчеть Кавказскато Общества Сельскаго Хозайства. 1879 г.
№ 11-12. 1880 г. № 1. Тифлиеъ 1880 in 8°. De la part de la
Société d'agriculture du Caucase a Tiflis.
IIpomoxoas ЗасЪдан. Имп. Raskasckaro Медицинскаго Общества.
Годъ 16, № 10, 11—15. Тифлиеъ 1879 in 8°.
Горалевичь, I. А. Городская Больница въ ТифлисЪ, вписан. съ
13 плапами и чертежами. Тифлисъ 1879 in 8*. Les Л 103 et 104
de la part de la Société I. de médecine à Tiflis.
Anzeiger der Sitzungen der mathem. naturw. Classe der К. Aka-
demie der Wissenschaften in Wien. Jahrgang 1880. X 5, 6, 7,
8. Wien 1880 in 8°. De la part de l’Académie I. des sciences de
Vienne.
. André, Ed. Species des Hyménoptères. Tome 1, fasc. 5. Beaune
1880 in 8°. De la part de Mr. Е. André.
Протоколы 3acbaaniii Общества Русскихъ Врачей въ Mocksb |
за 1879. Вып. 1. Москва 1879 in 8°. De la part de la Société
des médecins russes de Moscou.
Труды Имп. вольнаго Экономическаго Общества. 1880. Томъ I,
вый. 3. С.-Петерб. 1880 in 8°. De la part de la Société I. libre
économique de St.- Pétersbourg.
Приложемя къ Протоколамь Заефдан:й Общества Kiesciuxr
врачей за 1876/7 rox» и за 1878/9 г. Buu. 1. Riess 1870—80
in 8°. De la part de la Société des médecins de Kieff.
Abhandlungen der Кбп. Gesellschaft der Wissenschaften zu
Göttingen. Band 25. Göttingen 1879 in 4°.
Nachrichten von der K. Gesellschaft der Wissenschaften aus
116.
117.
125.
dem Jahre 1879. Göttingen 1879 in 8°. Les J& 110, 111 de la par
de la Societé R. des sciences de Göttingue.
. Sitzungsberichte der mathematisch-physikalischen Classe der K.
b. Akademie der Wissenschaften zu München. 1879. Heft 4.
Münehen 1879 in 8°. De la part de l'Académze ЕВ. des sciences
de Munic. :
. Acta Universitatis Lundensis. Tom. XII, XIII, XIV. Lund
1875—78 in 4°.
. Commentationes quas in memoriam solennium secularium edid.
Societas physiographorum. Lund 1878 in 4*.
. Lunds Universitáts-Biblioteks Accessions-Katalog. 1876, 1877,
.1878. Lund 1877—79 in 8". Les № 113, 114 et 115 de la part de
VUniversite В. de Lund.
Archiv des Vereins der Freunde der Naturgeschichte in Mecklen-
burg. Jahr 33. Neu-Brandenburg 1880 in 8°.
Madauss, F. L. Systematisches Inhaltsverzeichniss zu den Jahr-
gàngen XXI—XXX des Archivs des Vereins der Freunde der
Naturgeschichte in Mecklenburg. Neubrandenburg 1879 in 8’.
Les № 116, 117 de la part de la Société des amis d'histoire na-
turelle à Neubrandenbourg.
. Akademia umiejetnosci w Krakowie. Sprawozdanie Komisyi fi-
zyjografioznej. Tom trzynasty. W Krakowie 1879 in 8°.
. Rozprawy i Sprawozdania 2 posiedzen. Tom 6. W Krakowie
1880 in 8*.
. Pamietnik Akademici Umiejetnosci w Ksakowie. Tom 4. W Kra-
kowie 1878 in 45.
. Ossowski, Godefroy. Monumens préhistoriques de l’ancienne Po-
logne. 1-ère série. Cracovie 1879 in 4°. Les № 118—121 de la
part de l'Académie des sciences de Cracovie.
. Verhandelingen der Kon. Akademie van Wetenschappen. Afdee-
ling Natwurkunde. Decl XIX. Amsterdam 1879 in 4°.
Afdeeling Letterkunde. Deel XII. Amsterdam 1879 in 4°.
. Verslagen en Mededeelingen der K. Akademie van Wetenschap-
pen. Afdeeling Letterkunde. Reeks 2, Deel 8. Amsterdam 1879
in 8°.
— 0 GI II d M SO ee Afdeeling
Natuurkunde. Reeks 2, Deel 14. Amsterdam 1879 in 8°.
151.
132.
155.
134.
135.
136.
137.
138.
139.
:
. Jaarbock van de K. Akademie van Wetenschappen te Amster-
dam voor 1878. Amsterdam 1879 in 8°.
. Processen-Verbaal van de gewone Vergaderingen der K. Aka-
demie van Wetenschappen. Afd. Natuurk. von 1878 met 1879.
Amsterdam 1878—79 in 8°.
. Leeuwen, Van Joann. Elegiae dual. Amstolodami 1879 in 8".
Les № 122—128 de la part de F Académie R. des sciences d' Am-
sterdam.
9. Bnemuuxs Ими. Русскаго Общества Садоводства. 1880 № 2.
С.-Петерб. 1880 in 8°. De la part de la Société I. d’horticulture
de St-Pétersbourg.
. Malaire, C. Description de gîtes fossilifères devoniens et d’af-
fleurements du terrain crétacé. Bruxelles 1879 in 4. De la
part de la Commission de la Carte géologique de la Belgique à
Bruxelles.
Procés-verbal de la Séance de la Société belge de Microscopic.
X V. Bruxelles 1850 in 8. De la part de la Société belge de
Microscopie à Bruxelles.
Е. Comitato geologico d'Italia. 1880. Bollettino № 1 e 2. Roma
1880 in 8*. De la part du Comité R. géologique d'Italie à Rome.
Bulletin of the Museum of comparative Zoology. Vol. VI. X 3.
Cambridge 1880 in 8°. De la part de Mv. Alex. Agassiz.
Jolicoeur, H. Chronique entomologique pour 1879. Reims 1880
in 8°. De la part de V Auteur.
Крымский ВЪстникъ Садоводства и gumojbaia. 1879. № 11, 12.
Симферополь 1879 in 8°. De la part de Mr. Zabel.
Университетская Mapberis. 1880. № 2. Riess 1880 in 8°. De la
part de l'Université de Kieff.
Haencmia m Ученыя Записки Импи. Вазанскаго Университета.
1880. Январь-Февраль. Казанъ 1879 in 8°. De la part de РОт-
versité de Kazan.
Медицинский Сборникъ издав. И. Кавказскимъ Медицинскимъ
Обществомъ. № 30. Тифлисъ 1879 in 8°. De la part de la So-
ciete I. de médecine du Caucase a Tiflis.
The medical and surgical history of the war of the rebellion.
Part 2. Vol. 1. Washington 1879 in 4°. De la part du service du
140.
141.
142.
143.
144.
145.
146.
147.
148.
149.
150.
151.
152.
Mey
Chirurgien general des armées des Etats-Unis du Nord de l’Ame-
rique à. Washington.
Mittheilungen der anthropologischen Gesellschaft in Wien. Band
9. № 9—10. Wien 1879 in 8°. De la part de la Société anthropo-
logique de Vienne.
Verhandlungen der К. К. geologischen Reichsanstalt. 1879.
№ 15—17. Wien 1879 in 8°.
Jahrbuch der К. К. veologischen Reichsanstalt. Jahrgang 1879.
X 4. Wien 1879 in 8°. Les № 141, 142 de la part de l’Institut
géologique de Vienne.
Descriptions of new Indien Lepidopterous insects from the col-
lection M. W. S. Atkinson. Part 1. Calcutta 1879 in 4°. De la
part de la Société Asiatique du Bengal à Calcutta.
Bulletin de la Société Botanique de France. Tome 26. Revue
bibliographique C. D. et Comptes rendus des séances 1. Paris
1879 in 8°. De la part de la Societé Botanique de France à Paris.
Annales des sciences naturelles. 6-ème série. Botanique. Tome
УП, № 5, 6. Tome VIII, № 1—6. Paris 1879 in 8°.
Zoologie. Tome 8, № 4, 5 et 6. Paris 1879 in 8°. Les 145, 146
de la part de la Rédaction.
Jahres-Bericht des Naturhistorischen Vereins von Wisconsin für
das Jahr 1879—80. Milwaukee 1880 in &.
Ulrici, Emil. Die Ansiedlungen der Normannen in Island, Grón-
land und Nord-Amerika im 9, 10 u. 11 Jahrhundert in 8°. Les
Je 147, 148 de la part de là Société d'histoire naturelle de Wis-
consin.
Józseff, Szin. Bibliotheca hungarica historiae naturalis et ma-
theseos. Budapest 1878 in 8".
Heller, Agost. A Kir. Magyar természettudományi Társulat K.
Czimjezegyzéke. Budapest 1877 in 8°.
Herman, Otto, Ungarns Spinnen-Fauna. Band 3. Budapest 1879
in 4°.
Hidegh, Kolom. Chemische Analyse Ungarischer Fahlerze. Buda-
pest 1879 in 4°. Les Л 149—152 de la part de la Société Royale
hongroise d'histoire naturelle de Boudapest.
161.
162.
163.
164.
165.
166.
167.
168.
169.
— 16 —
. The transactions of the Linnean Society of London. Second зе-
ries. Zoology. Vol. 1. Part 5—8. London 1877—79 in 4°.
Botany. Vol. 1. Part 5, 6. London 1878—79 in 4*.
- The Journal of the Linnean Society. Botany. Vol 16, № 93—97.
Vol. 17, € 98—102. London 1877—79 in 8*.
— — — — — —.— — — — — — Zoology.
Vol. XIII. № 72. Vol. XIV. № 73—79. London 1878—79 in 8*.
. List of the Linnean Society of London. 1877. 1878. London
1877—78 in 8°. Les M 153—157 de la part de la Société Lin-
néenne de Londres.
- The transactions of the Royal irish Academy. Vol. 26. Science
XVIII—XX. Dublin 1879 in 4*.
. The transactions of the Royal irish Academy. Vol. 27. Polite
literature and antiquities IT, IIT. Dublin 1879 in 4".
. Proceedings of the Royal irish Academy. Vol. 1. Ser. 2. № 18.
Vol. 3. Ser. 2. 3. Dublin 1879 in 8°. Les № 158—160 de la
part de la Société Royale d'Irlande à Dublin.
Sitzungsberichte der Naturforscher-Gesellschaft in Dorpat. Band
5, Heft 2. Dorpat 1880 in 8°.
Archiv für die Naturkunde Liv-, Est- u. Kurlands. Band 8.
Lfrg. 4. Dorpat 1879 in 8. Les Л 161, 162 de la part de la
Société des Naturalistes de Dorpat.
Knapp, Jos. Arm. Der Afrikareisende Dr. G. A. Schweinfurth.
Wien 1873 in 8°. !
— — Baron Ferdinand von Mueller. Wien 1877 in 8°.
— — Ludwig von Vukotinovic. Wien 1879 in 8°.
— — Friedrich August Flückiger. Wien 1879 in 8°. Les
Л 163—166 de la part de l’ Auteur.
Зерновъ, Д. Роль упругихъ силъ грудной клЪтки въ AETB дыха-
nis. Москва 1880 in 8°. De la part de l'Auteur.
Preudhomme de Borre, А. Description d’une espèce nouvelle
du genre Trichillum Harold. 1880 in 8°.
Preudhomme de Borre, А. Note sur le genre Macroderes West-
wood. Bruxelles 1880 in 8°. Les № 168 et 169 de la part de
l’Auteur.
BR =
170. Journal of the Royal Microsccpical Society. Vol. 3. № 2. Lon-
don 1880 in 8'. De la part de la Société Royale de Microscopie
a Londres.
171. Русски ВЪетникъ. 1880. Maprr. Москва 1880 in 8°. De la part
de la Rédaction.
172. The transactions of the Entomological Society of London. 1879.
London 1879 in 8°. De la part de la Société entomologique de
Londres.
173. Joly, Charles. Etude sur le matérial horticole de l'Expos. uni-
verselle de 1878 à Paris. Paris 1880 in 8°. De (и part de РАи-
teur.
174, Tijdschrift der nederlandsche Dierkundige Vereeniging. Virfde
Deel. 1 en 2 Aflevejing. Leiden 1880 in 8°. De la part de la
Société néerlandaise de Zoologie a Leide.
175. Варшавеня Университетская Извъст!я. 1879. № 5. Варшава
1879 in 8°. De la part de l'Université de Varsovie.
146. Mittheilungen des Vereins für Erdkunde zu Leipzig. 1878. Leipzig
1879 in 8°. De la part de la Société géographique de Leipzig.
Membres élus.
Acti f:
Mr. François Ardissone Professeur à Milan, sur la proposition de
MM, Senoner et Renard.
Correspondant:
Mr. Nicolas Margaritovitsch Sarandinaki à Rostov (sur le Don.).
Proposé par MM. Lindeman et Renard.
SÉANCE DU 18 SEPTEMBRE 1880.
Mr. Alexandre Becker a envoyé des supplémens à son Catalogue
des plantes et des insectes des environs du Bogdo.
Mr. le Professeur B. Zinger a présenté une notice sur l'Andro-
sace filiformis Retz, avec une planche.
Mr. le Professeur Sloudsky a présenté un supplément à ses nou-
velles recherches de la Kinétique des fluides liquides.
№ 3. 1880. 3
= № =
Mr. le Dr. Knoch а fait parvenir à la Société une notice sur
l'élève artificiel du Nelma et sur son acclimatation. Avec une
planche.
Mr. le Secrétaire, Professeur H. Trautschold, a présenté une note
sur l’abaissement du niveau de la mer et une autre sur les dents
fossiles dans les couches jurassiques de Moscou.
Mr. le Baron Thüämen de Vienne a envoyé la 4-&me suite à sa
flore des champignons de la Sibérie.
Mr. Nikolas Sévertzoff a présenté ses études du passage des oi-
seaux dans l’Asie centrale, particulièrement par le Ferganah et le
Tamir. Avec 1 carte.
Mr. le Baron de Chaudoir a envoyé son essai monographique sur
les Morionides. .
Mr. le Professeur Th. A. Bredichin a fait une exposition détaillée
des expériences faites avec le pendule à réversion par lui et par
MM. Troïtzky et Socoloff. Il ne suit pas l'attraction locale de
Moscou et n'influe pas sur la longuéur du pendule. On а proposé de
faire durant l'été prochain une expédition au midi de la Russie. Le
Prof. à parlé aussi sur un du soleil pendant l’aurore boréale.
du 31 juillet 1880.
Mr. W. A. Tikhomiroff а parlé sur l'action du diphénilamine et
de l'acide muriatique sur les faisceaux vasculaires des plantes
ligneuses qui, en colorant différemment leurs divers élémens, faci-
lite la connaissance de leur structure.
Mr. S. N. Nikitine a exposé les recherches géologiques qu'il a
faites sur les bords de la rivière Ounja où il a constaté la présence
des couches jurassiques s'étendant presque à 200 verstes, qui jusqu'à
présent étaient restées inconnues, ainsi que de l'existence d'une riche
faune de tous les niveaux du Jura de la Russie centrale. Mr. Nikitine а
trouvé que là les couches jurassiques supérieures sont immédiate-
ment recouvertes de néocomiennes et il s'est en méme temps finale-
ment convaincu de la réalité de l'étage volgien formant une couche
supérieure du Jura.
Mr. le Secrétaire Lindeman а annoncé que Mr. В. Ch. Bachmann
vient de faire à la Société, dans le but de subvenir aux frais de ses
publieations, une donation de 454 roubles 90 cop. — Des remerci-
ments ont été votés au donateur et Па été proposé pour l'élection au
nombre des membres correspondants de la Société.
L’ Administration géologique de la Finlande, en faisant hommage de
=
. ]a seconde livraison de la carte géologique de ce pays, exprime le
désir d'obtenir nos publications.
Mr. le Gouverneur de Mohilev demande l'envoi des numéros de
notre Bulletin contenant la flore de cette contrée par Mr. E. B.
Lindemann.
Mr. le Docteur Knoch, de St. Pétersbourg, promet le prochain
envoi de ses recherches sur les maladies des vers à soie ainsi que
des remarques helminthologiques.
Mr. J. J. Leder, de Lencoran, communique que le printems y а été
fort tardif, que même à la mi-avril il а neigé, et que la neige est restée
pendant cinq à six jours, les oiseaux mouraient de froid et d'ina-
nition; beaucoup d'hirondelles surtout ont péri, elles avaient été
tellement affaiblies qu'on pouvait les saisir avec les mains.
Mr. E. B. Lindemann, de son cóté annonce, du 16 avril, qu'à
Elisabethgrad le primtems aussi a été si tardif, que les Crocus,
les Adonis, les Ficaria et les Scilla n'ont fleuri que deux semaines
plus tard qu'à l'ordinaire.
Le méme communique, qu'en creusant l'aquéduc projeté on a dé-
couvert une couche de lignite s'étendant à une verste en longueur
sur trois sajénes de largeur et large de trois sajènes et de trois à
neuf pieds d'épaisseur. Ce lignite brûle facilement, mais avec un
résidu abondant de cendres; il donne à l'eau une teinte brune.
Mr. A. Ch. Becker, de Sarepta, expose le plan de sa prochaine
excursion au Caucase.
Mr. le Docteur Cech, de St. Pétersbourg, annonce qu'au 4 mai de
cette année s'ouvrira le premier congrés des naturalistes hongrois
à Prague et engage la Société à y prendre part.
Mr. J. B. Bédriaga, de retour de son voyage aux Cyclades, mande
de Heidelberg qu'il vient d'y trouver plusieurs espéces de reptiles
nouveaux pour la faune de la Grèce, tels que les: Vipera euphratica,
Lacerta oxycephala, Triton helveticus. Mr. Bédriaga travaille pré-
sentement à la rédaction d'une faune des reptiles de la Gréce, qu'il .
destine à étre publiée dans notre Bulletin.
Mr. le Professeur Ch. Е. Kessler de Simphéropol annonce que
ses recherches sur la faune du Salgir ont été satisfaisantes, que
dans les arrondissements dé Pérécop et de Mélitopol il y a eu
apparition abondante d'insectes nuisibles à la végétation et que l'état
climatique en Crimée a été tout-à-fait anormal dans cette’ année;
que les froids et les gelées prolongés de ce primtems ont non seule-
— Up =
ment fortement retardé la végétation, mais aussi l’arrivée des oiseaux,
de sorte qu'aux environs de Symphéropol au mois de juin on a
trouvé dans les nids des oeufs non encore éclos.
Mr. P. Tschihatscheff, de Florence, promet l'envoi prochain de
son ouvrage sur Alger, Tunis et l'Espagne qui est déjà sous
presse.
Mr. N. M. Sarandinaky, de Rostov-sur-le-Don, en remerciant de
sa nomination comme membre de la Société, envoie sa carte photo-
graphique.
Mr. le Baron de Chaudoir annonce qu'il a vendu sa collection de
Coléoptéres à Mr. Oberthür à Rennes, se reservant seulement la
description des groupes auxquels il s'intéresse principalement.
Mr. À. J. Wilkins, de Marghelan, communique, pour être inséré
dans le Bulletin, un travail intitulé: Die theoretischen Ursachen der
Fortpflanzung der Organismen.
L'Académie des sciences de New-York, ayant demandé, sous pro-
messe de réciprocité, le complétement de son exemplaire de nos
Bulletins, Mr. le Viceprésident Renard a annoncé qu'il vient de
satisfaire à ce désir.
La Société Géographique italienne de Rome invite la nôtre prendre
part au troisième congrès géographique international, qui pour l’an-
née 1881 aura lieu à Venise entre le 15 et le 22 septembre.
La Société néerlandaise des sciences а envoyé son programme de
concours pour l’année 1881.
La Société pour l'avancement des sciences de Paris avait engagé
la nôtre à prendre part à sa réunion qui pour cette année a eu
lieu à Reims entre le 12 et le 20 août 1880.
La Société ornithologique de Vienne, faisant hommage de ses publi-
cations de l’année courante, exprime le désir de l'échange mutuel.
L’ Académie des sciences de Bologne envoie le programme de con-
cours pour le prix Aldini sur le galvanisme, auquel les envois peu-
vent étre recus du 1 juillet 1880 jusqu'au juin 1882.
La Commission géographique Centrale de Lisbonne, fondée en 18:6
auprès du Ministère de la Marine, et transformée présentement en
Société géographique, désire entrer en communication mutuelle de
publications.
Mr. Je Viceprésident Ch. Renard, annonce la fondation à Stock-
holm d’une Societé Entomologique qui vient de faire hommage à la
Société de son Journal publié sous la rédaction de Mr. Spengberg.
A =
Mr. le Prof. Willkomm a envoyé le programme de son ouvrage:
Illustrationes florae Hispaniae insularumqae Balearium.
Mr. le Docteur Oscar Uhlworm, de Leipsic, en envoyant les pre-
miéres livraisons de son ,,Botanisches Centralblatt“ prie de vouloir
bien lui communiquer les publications botaniques de notre Société,
et principalement celles qui, paraissant isolées, ne se trouveraient
point insérées dans notre Bulletin (ou nos Mémoires).
Envoi de cartes photographiques de MM. Mulsant, de Lyon,
Ardissone, de Milan et Mortillet, de Paris, dont les deux derniers
remercient en méme tems de leur élection au nombre de nos membres.
Mr. Zeuthen en annoncant qu'en qualité de Secrétaire de la So-
ciété danoise des sciences de Copenhague il vient de remplacer
Mr. le Prof. Steenstrup, s'offre à compléter tousles volumes des
publications de cette Société qui manqueraient dans la bibliothèque
de la nótre.
Mr. Gondoger d'Arnas par Villefranche offre plusieurs observa-
tions botaniques pour être insérées dans le Bulletin.
Mr. A. Senoner de Vienne annonce quil vient d'expédier à la
Société plusieurs livres et paquets de plantes pour nos herbiers.
Mr. le Baron de Thmen se propose d'envoyer pour le Bulletin la
continuation de son manuscrit des matériaux pour la flore micolo-
gique de la Sibérie.
Mr. le Docteur Knoblauch, Président actuel de l'Académie Léo-
poldino-Caroline à Halle, fait hommage de la collection complète
(à l'exception du № 1) du Journal „Leopoldina“.
Mr. Broghi de Siennes a envoyé un catalogue de préparations
zoologiques et zootomiques qu'il offre en vente.
Mr. Edouard Taton-Baulmont de Portrier (Bretagne) désire recevoir
des renseignements sur les collections de reptiles et d'amphibies à
Moscou, et sur les personnes qui s’y intéressent.
Mr. Guido Schenzl envoie les observations météorologiques qu'il a
faites à Pesth, pour les mois d'avril à août 1880.
Па été fait annonce du décès de nos membres: I. St. Behr, a
Kachira, Dm. M. Pérévostschikov, à St.-Pétersbourg, F. Phoebus,
à Giessen, Broca à Paris, Е. Rizzoli à Bologne, et Powrtalés à Cam-
bridge.
Mr. le Vice-Président Ch. Renard, présente le №1 du Bulletin
pour 1880 qui, vient de paraitre sous sa rédaction au frais de Mr.
A. I. Falz-Fein,
eub. —
La cotisation annuelle a été remise par ММ. Th. A. Sloudzky,
I. N. Leder, F. А. Buhse, А. Е. Regel, G. Merklin et A. I. Golden-
berg; par ce dernier de plus les frais du diplome et de méme 4 rbs
pour un exemplaire du Bulletin 1880 par Mr. Niederhofer.
Remercimens pour l'envoi du Bulletin de la part de Son Altesse
Impériale le Prince Pierre d’Oldenbourg, de leurs Excellences MM.
le Prince A. P. Schirinsky-Schikmatov, le Comte F. P. Lutke, N.
B. Issakov et de 71 institutions et personnes savantes.
DON S.
a. Objels offerts.
Mr. Senoner a fait hommage de fruits des Trapa natans et ver-
banensis du lae de Mantova.
Mr. F. F. Christoph, de Sarepta a envoyé des échantilons typi-
ques de nouvelles espèces de Lépidoptéres du Caucase qu'il a dé-
erites.
Mr. J. A. Ivanitzky a fait don d'une collection de plantes dessé-
chées de la flore du Gouvernement de Vologda de 480 espéces en
promettant de la compléter par des envois prochains et d'offrir
aussi des champignons en nature et en dessins.
Mr. le Professeur Ardissone de Milan a fait don d'un riche et
remarquable herbier de cryptogames de l'Italie, de 300 espéces.
b. Livres offerts.
1. Mueller, Ferdinand (Baron). Eucalyptographia. Fifth Decade.
" Melbourne 1880 in 4°. De la part de l Auteur.
t2
. Atti della R. Accademia dei Lincei. Serie terza. Memorie della
classe di scienze fisiche etc. Volume III, IV. Roma 1879—1880
in 4. De la part de l’Académie В. de Lincei à Rome.
3. Nature. Vol. 21. № 546, 548, 550, 551, 552, 553, 554, 556, 557,
558, 559. London 1880 in 4°. De la part de la Rédaction.
4. Das Ausland. 1880. № 14, 15, 16, 17, 18—21, 22, 23—26, 27, 28,
29, 30,,31, 32, 33. Stuttgart 1880 in 4°. De la part de Mr. Fre-
déric de Hellwald de Stuttgart.
SEN Вы
5. Bulletin mensuel de la Société d’acclimatation. 3-éme série.
Tome 7. № 1, 2, 3, 4. Paris 1880 in 8°. De la part de la Société ^
d’acclimatation à Paris.
6. Carus, Victor. Zoologischer Anzeiger. 1880. X 53, 54, 55, 56,
57, 58, 59, 60, 61. Leipzig 1880 in 8°. De la part de Mr. le
Rédacteur.
7. Bulletin de l'Académie de médecine. 44 année. 1880. № 15, 16,
17,,18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28. Paris 1880 in 8°.
De la part de l’Académie de médecine а Paris.
8. Entomologische Monatsblätter. 1880. № 11, 13, 14, 15, 16—19.
Berlin 1880 in 8°. De la part de Mr. le Dr. Kraatz de Berlin.
9. Mittheilungen der deutschen Gesellschaft für Natur- u. Völker-
kunde Ostasiens. 1880. Februar. Yokohama 1880 in 4°. De la
part de la Société allemande pour la connaissance de U Est d' Asie
à Yokohama.
10. Записки Имп. Общ. Сельскаго Хозяйства Южной Pocciu. 1880.
Февраль, Мартъ, Апрфль, Май. Одесса 1880 in 8°. De la part
de la Société I. d'agriculture d'Odessa.
11. Bulletin of the Museum of Comparative Zoology. Vol. 6, № 4,
5—7. Cambridge 1880 in 8°. De la part de Mr. A. Agassiz a
Cambridge.
12. Atti della R. Accademia dei Lincei. Ser. 3. Transunti. Vol. 4.
Fasc. 4, 5, 6. Roma 1880 in 4°. De la part de l’Académie R. de
Lincer à Rome.
13. Извьспия Кавказск. Общества Любителей Естествознаня и
Альшйскато Клуба. Книжка 1. Тифлисъ 1879 in 8°.
14. Уставь Кавказск. Общ. Любителей Естествознаня и Алыий-
скаго Клуба. Тифлиеъ 1879 in 8°. Les № 13 её 14 de la part de
la Societe des amis d'histoire naturelle à Tiflis.
15. Mémoires de la Société des sciences physiques et naturelles de
Bordeaux. 2-е série. Tome 3. Cahier 3. Bordeaux 1880 in 8°.
De la part de la Société des sciences physiques et naturelles de
Bordeaux.
16. Russische Revue. Jahrgang 9. Heft 3, 4, 5, 6, 7. St. Petersburg
1880 in 8°. De la part de Mr. C. Róttger.
17. Entomologische Nachrichten. Jahrgang 1880. Heft 7, 8, 9, 10—12,
13 п. 14. Putbus 1880 in 8°. De la part de Mr. le Dr. Katter.
18.
19.
20.
atc RTE
Revue internationale des sciences biologiques. 1880. X 4, 5, 6,
7. Paris 1880 in 8. De la part de Mr. de Lanessan de Paris.
Anales de la Sociedad cientifica argentina. 1880. Marzo, Abril,
Mayo. Buenos-Aires 1880 in 8°. De la part de la Société scien-
tifique argentine de Buenos-Aires.
Ошанинъ, В. Матер1алы для фауны полижесткокрылыхъ Typ-
кестана. Талакентъ 1880 in 8°. De la part de РАщеиг.
. Журналь Министерства Народнаго Ipocrbmenis. 1880. Апр$ль,
Май, Ins, Тюль. С.-Петерб. 1880 in 8°. De la part de la Ré-
daction.
. Журналъ Русскаго Физико-Химическато Общества. Toms 12,
вып. 4, 5, 6. С.-Петерб. 1880 in 8°. De la part de la Société phy-
sico-chimique russe à St-Pétersbourg. ;
23. Bulletins de la Société d'Anthropologie de Paris. 3-ёте série.
Tome 2, fasc. 4. Tome 3, fasc. 1. Paris 1879—80 in 8°. De la
part de la Société d’Anthropologie de Paris.
24, Ath della Società Toscana di Scienze Naturali- Processi verbali.
30.
of.
Adunanza del di 14 Marzo, i di 9 Maggio 1880. Pisa 1880 in 8’.
De la part de la Société toscane d'histoire naturelle de Pise.
25. Mittheilungen des naturwissenschaftlichen Vereines für Steier-
mark. Jahrgang 1879. Graz 1880 in 8°.
26. Pebal, Leop. v. Das chemische Institut der K. K. Universitat
Graz. Wien 1880 in 4°. Les № 25, 26 de la part de la Sociéte
d'histoire naturelle de Graz.
. Annales de l'Observatoire de Moscou. Vol. 6, Пут. 2. Moscou 1880 |
in 4°. De la part de l'Observatoire de Mb3ooi!
. Bncinuuxs Европы. 1880. № 4, 5, 6, 7, 8. Моеква 1880 in 8°. De
la part de la Rédaction.
. Труды Имп. вольнаго Экономическато Общества. 1880 г. Aupfa,
Май, Тюнь. С.-Петерб. 1880 in 8°. De la part de la Société I.
libre économique de St-Pétersbourg.
Monatsschrift des Vereines zur Befórderung des Gartenbaues.
1880. April, Mai, Juni. Berlin 1880 in 8°. De la part de la So-
ciété d'horticulture de Berlin.
Zeitschrift der Deutschen geologischen Gesellschaft. Band 51,
Heft 4. Berlin 1879 in 8. De la part de la Société allemande
géologique de Berlin. я
32.
33.
94.
35.
96.
91.
38.
39.
40.
41.
45,
44.
The native tribes of South Australia. Adelaide 1879 in 8°.
Taplin, G. The folklore, manners, customs and languages of the
South Australian Aborigines. Adelaide 1879 in 8°. Les 32,
33 de la part de Mr. В. Schomburgk d'Adelaide en Australe.
Протоколы sachzar. Имп. Виленскаго Медицинскаго Общества.
1880. № 2, 3, 4. Вильно 1880 in 8°. De la part de la Société I.
des medecins de Vilna.
Протоколы 3acbran. С.-Петерб. Медицинекаго Общ. Стр. 455
до 538. С.-Петерб. 1880 in 8. De la part de la Société des mé-
decins de St-Pétersbourg. €
Sitzungsberichte der mathem. naturwissenschaftlichen Classe der
Akademie der Wissenschaften in Wien. 1880, № 9, 10. Wien
1880 in 8°. De la part de l'Académie I. des sciences de Vienne.
Memorie della Società degli Spettroscopisti italiani. Index pour
1879 in 4°. Palermo 1879 in 4°. De la, part de Mr. le Professeur
Tacchini.
Bullettino della Società entomologica italiana. Anno dodicesimo.
Trim. 1. Firenze 1880 in 8°. De la part de la Société entomolo- —
gique italienne de Palerme.
Bapuascxia Университетекля ИзвЪст1я. 1879. № 6. Варшава
1379 in 8°. De la part de l'Université de Varsovie.
Van Ertborn, О. (le Baron). Texte explicatif du levé géologique
des Planchettes d'Hoboken et de Contich. Avec 3 planchettes
gr. in fol. Bruxelles 1880 in 8°. De la part de la Commission
de la Carte géologique de la Belgique à Bruxelles.
Mittheelungen der Schweizerischen entomologischen Gesellschaft.
Vol. 5, № 10. Schaffhausen 1880 in 8°. De la part de la Societé
entomologique suisse de Schaffhouse.
. Bouvier, А. Guide du Naturaliste. Année 2. № 4, 5 —7, 9 et 10,
11, 12. Paris 1880 in 8°. De la part de Mr. Bouvier.
Протоколы 3acbxas. Имп. Вавказекаго Медипинекаго Общества.
Годъ 16. № 16, 17, 18, 19, 20, 21. To% 17. № 1, 2, 3. Тифлисъ
1880 in 8°. De la part de la Société I. des médecins du Caucase
a Tiflis.
Bulleitino meteorologico dell’ Osservatorio dei Collegio Reale
Carlo Alberto in Moncaliere. Vol. 14, № 12. Vol. 15, №2. Torino
1879—80 in 4. De la part de Mr. Franc. Denza.
№ 3. 1880. k
45.
46.
50.
51.
58.
54.
58.
D Lat
Notizblatt des Vereines für Erdkunde. Ш Folge. Heft 18. Darm-
stadt 1879 in 8°. De la part de la Société géographique de Darm-
stadt. |
Протоколь 9-годичнато Coópasis Уральскаго Общества Люби-
телей Естествознан1я въ Екатеринбург» 16 Ноября 1879 т.
Екатерипбургь 1880 in 8°. De la part de la Société des amis
de la nature d? Ekaterinbourg. ;
. Goss, Herbert. The geological antiquity of insects. London 1880
in 8°. De la part de P Auteur.
. Joly, Oh. Note sur les serres du jardin botanique de Copen-
hague. Paris 1880 in 8°. De la part de,? Auteur.
‚ Haencmia Имп. Общества Любителей Естествознаня, Антропо-
zorin и Этнография. Tomb 25, emm. 3. Tow» 38, вып. 2. Москва
1879 in 4. De la part de la Société I. des amis de la nature,
d'anthropologie et d’ethnographie de Moscou.
Beiträge zur Anthropologie u. Urgeschichte Bayerns. Band 3,
Ней 2. München 1880 in 8°. De la part de la Societé d'anthro-
pologie de Muni.
Transactions of the Connecticuf Academy of arts and sciences.
Vol. 8, part 1. New-Haven- 1880 in 8°. De la part de l'Académie
des arts et des sciences de Connecticut a New-Haven.
2. Bollettino della Societa geografica italiana. Anno 14, fase. 1, 4,
5. № 6. Roma 1880 in 8°. De la part de la Société géographique
italienne de Rome. :
Der Naturforscher. Jahrgang 13. № 14—19—25, 24—26—28—34.
Berlin 1880 in 4. De la part de Mw. le Dr. W. Sklarek de.
Berlin.
Gartenflora. 1880. Marz, April, Mai, Juni. Stuttgart 1880 in 8°.
De la part de Mr. le Dr. Е. Regel.
. Въстникъ Имп. Pocciickaro Общества Садоводства. 1880. № 3,
4. С.-Петерб. 1880 in 8°. De la part de la Société I. d’horticulture
de St-Pétersbourg.
. Delesse, M. Carte agronomique du Département de Seinc-et-
Marne. Paris 1880 in 8°. De la part de l'Auteur.
. Vuucepcumemceria Useberia. 1880. № 3, 4, 5, 6. Клевъ 1880 in 8°.
De la part de l'Université de Kieff. .
Hsewemia Петровской Bemaexbapueckoi и JPbemoii Академи.
60.
61.
68.
ONE
Yous 3, вып. 1. Москва 1880 in 8°. De la part de l’Academie
d'agriculture de Petrovsky-Razoumovsky.
. Льсной Журналь. X годъ, книжк. 4, 5, 6—7. С.-Петерб. 1880
in 8. De la part de la Société forestière de St-Pétersbourg.
Mittheilungen aus dem Jahrbuch der Kón. ungarisch-geologischen
Anstalt. Band 3, Heft 4. Budapest 1879 in 8°. De la part de
l’Institut Royal géologigne de Hongrie à Boudapest.
Verhandlungen des naturforschenden Vereins in Brünn. Band 17.
(in 2 Ex. Brünn 1879 in 8°. De la part de la Société d'histoire
naturelle de Brünn.
. Schenzel, G. Jahrbücher der K. Ung. Central-Anstalt für Meteo-
rologie u. Erdmagnetismus. Jahrgang 1877. Budapest 1879 in 4°.
De la part de l'Observatoire météorologique central à Budapest.
. Annals of the astronomical observatory of Harvard College.
Vol. XI, part 1. Cambridge 1879 in 4. De la part de l'Obser-
vatoire astronomique du Collège Harvard à Cambridge.
. Neues Jahrbuch für Mineralogie, Geologie п. Palaeontologie.
Jahrgang 1880. Band 1. Heft 3. Band 2. Heft 1. Stuttgart 1880
in 8°. De la part de la Rédaction.
. Behm, E. Petermanns Mittheilungen aus J. Perthes Geographi-
scher Anstalt. Ergänzungsheft № 60, 61. Band 26. X 4, 5, 6.
Gotha 1880 in 4". De ia part de Mr. Justus Perthes.
. Протоколы Sachıanli Вонференци Имп. медико-хирургической
Академи 3a 1878 г. С.-Петерб. 1879 in 8°.
. Jesawess, Oepr. О вшян1и N. cruralis на проевфть кожныхъ о
сосудовъ нижней конечности. С.-Петерб. 1879 in 8°.
Варфоломтъевъ, Вл. О количественномъ опред$лени сурьмяни-
стой кислоты въ трупахъ животныхе. 1879 in 8°.
69 —84. Диссертаий разгов. С.-Петерб. 1879—80 in 8°. Les №66 —
84 de la part del Academie I. médico-chirurgicale de St.-Pe-
tersbourg.
. Deutsche Entomologische Zeitschrift. Jahrgang 94. Heft 1. Ber-
lin 1880 in 8°. De la part de la Société entomologique de Berlin.
. Sitzungsberichte der mathematiseh-physikalischen Classe-der К.
b. Akademie der Wissenschaften zu München. 1880. Heft 1.
München 1880 in 8°. De la part de l’Académie В. des sciences
de Munic.
87.
1:
£2
94.
96.
— ans
Giebel, C. G. Zeitschrift für die gesammten Naturwissenschaf-
ten. 3-te Folge. 1879. Band 4. Berlin 1879 in 8°. De la part de
Mr. le Prof. Giebel de Berlin.
. Troschel, F. H. Archiv für Naturgeschichte. Jahrgang 45, Hef
5. Berlin 1879 in 8°. De la part de Mr. Troschel.
. Proceedings of the Royal Society of Edinburgh. Session 1878—
79. Edinbourgh. 1879 in 8°.
. Transactions of the Royal Society of Edinburgh. Vol. 28, part
1, 2, 3. Edinburgh. 1878—79 in 4°. Les J 89, 90 de la part de
la Société Royale d' Edimbourg.
La Philosophie positive. Année 12-&me. № 6. Paris 1880 in 8°.
De la part de Mr. G. Wyroubof.
Monatsbericht der К. Preussischen Akademie der Wissenschaf-
ten zu Berlin. 1880. Januar, Februar, März. Berlin 1880 in 8°,
De la part de l Académie В. des sciences de Berlin.
3. Вильдь, Г. Лтопиви Главной Физической Oócepsaropin за 1878
годъ. Часть 1 и 2. С.-Петерб. 1879 in 4°. De la part des Ob-
servatotres centraux de physique de St.-Pétersbourg et de Pav-
lovsk.
Hornstein, Carl. Astronomische, magnetische u. meteorologi-
sche Beobachtungen an der K. K. Sternwarte zu Prag im
Jahre 1879. Prag 1880 in 4°. De (а part de P Auteur.
. Berichte des Naturwissenschaftlichen Vereines an der K. K.
technischen Hochschule in Wien. ГУ. Wien 1879 in 8. De la
part de de la Société d'histoire naturelle de VEcole technique à
Vienne.
Bnemuuxs Pocciiiczaro Общества покровительства животнымъ.
1880. № 4 С.-Петерб. 1880 in 8°. De la part de la Société
protectrice russe des animaux à St.-Petersbourg.
. Sitzungsberichte der gelehrten estnischen Gesellschaft zu Dor-
pat. 1879. Dorpat 1880 in 8°.
. Verhandlungen = —
— — — Band 10, Ней 2. Dorpat 1880 in 8°. Les %'97, 98
de la part de la Societe estonnienne savante de Dorpat.
. Записки Имп. С.-Петерб. Минералогическаго Общества. Drop.
Cepia. Часть 15. С.-Петерб. 1880 in 8°.
. Mamepiaaw для Геологии Poccin. Toms 9 съ Атласомъ. С.-Птрб.
101.
102.
103.
>
106.
107.
108.
109.
110.
111.
112.
115.
— 99
a
1880 in 8° m in 4°. Les № 99, 100 de la part de la Société I.
mineralogique de St.-Pétersbourg.
Omboni, Giov. П Gabinetto di Mineralogia е Geologia della В.
Universita di Padova. Padova 1880 in 8°. De la part de РАи-
leur. :
Bulletin de la Société géologique de France. 3-ème série. To-
me 8, feuilles 1—5. Paris 1880 in 8°. De la part de la Société
géologique de France à Paris.
Труды С.-Петербургскаго Общества, Естествоиспытателей. Tom
6. С.-Петерб. 1879 in 8°. De la part de la Société des Nutura-
listes de St.- Pétersbourg.
. Zeitschrift der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin. Band 15,
Ней 1, 2. Berlin 1880 in 8°.
. Mattheilungen der Afrikanischen Gesellschaft in Deutschland.
Band 1, Heft 1—5. Band 2, Ней 1. Berlin 1878—80 in 8°. Les
.& 104, 105 de la part de la Société géographique de Berlin.
Abhandlungen herausgegeben vom naturwissenschaftlichen Ver-
eine zu Bremen. Band 6, Heft 2 u. 3. Bremen 1879-80 in 8°.
Beilage №1 zu den Abhandlungen des Naturwissenschaftlichen
Vereines zu Bremen. Bremen 1879 in 8°. De la part de la Societé
d'histoire naturelle de Breme.
Folin, Marquis de. The Caccidae. London 1879 in 8°. De la
part de l’ Auteur.
Sitzungsberichte der Kais. Akademie der Wissenschaften. Mathe-
matisch-naturwiss. Classe. Band 78, Heft 3, 4 u. 5. Erste Ab-
therlung. Wien 1879 in 8°.
Band 78, Heft 3, 4 u. 5. Band 79, Heft 1—8. Zweite Abtheawung.
Wien 1879 in 8*.
Band 79, Heft 1—5. Dritte Abtheilung. Wien 1879 in 8°. Les
Л 109—111 de la part de l’Académie I. des sciences de Vienne.
Jahrbuch des naturhistorischen Landes-Museums von Kärnten.
Heft 13. Klagenfurt 1878 in 8°. De la part du Musée d'histoire
naturelle de Klagenfourt.
Zbiór Wiadomosci do Antropologii Krajowéj. Tom 3. Krakow
1879 in 8°. (Ex. 2).
114.
115.
119.
120:
128.
124.
125.
126.
—— -A- —
Rozprawy i Sprawozdania z posiedzén wydzialu matematye zno-
przyrodniczego. Tom.5. W Krakowie 1879 in 8°.
Sprawozdanie Komisyi Fizyjografieznej. Tom dbunasty. W Era-
kowie 1878 in 8°. Les № 113—115 de la part de l'Académie des
sciences de Cracovie.
. Marignac, M. C. Sur les terres de la Samarskite. Genève 1880
in 8°. De la part de lAuteur.
. Videnskabelige Meddelelser fra Noturhistorik Forening i Kjoben-
havn for Aarene 1879—80. 2-det Hefte. Kjobenhavn 1880 in 8".
De la part de la Société d'histoire naturelle de Copenhague.
8. Scheffler, Herm. Die Naturgesetze und ihr Zusammenhang mit
den Principien der abstrakten Wissenschaften. Theil 3, Lfg.
6—8. Leipzig 1880 in 8*. De la part de l'Auteur.
De Candolle, Alph. La phytographie ou l'art de décrire les vé-
getaux. Paris 1880 in 8". De la part de l'Auteur.
Wsencmia Имп. Русск. Географическаго Общества. 1880. Bu-
пускъ 1. С.-Петерб. 1880 in 8°. De la part de la Société I. géo-
graphique russe de St. Petersbourg.
. Lanzi, Matt. I Funghi della provincia di Roma. Fasc. 2. Roma
1879 in 4°. De la part de РАщеиг.
. Hildebrand Hildebrandsson, H. Bulletin mensuel de l'Observa-
toire météorologique de l'Université d'Upsal. Vol. XI, année
1879. Upsal 1879—80 in 4*. De la part de l'Université d'Upsal.
Verhandlungen der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin. Band
7, № 1, 2, 3. Berlin 1880 in 8°. De la part de la Société géogra-
phique de Berlin.
Oinuems o дЪйств!яхъ Ими. вольнаго Экономическаго Общества
за 1879 г. С.-Петерб. 1880 in 8°. De la part de la Société I.
libre économique de St. Pétersbourg.
Mittheilungen der К. К. Geographischen Gesellschaft in Wien.
Band 23. № 4, 5. Wien 1880 in 8°. De la part de la Societe I.
Е. géographique de Vienne.
Schwalbe, В. u. Neesen, Dr. Die Fortschritte der Physik im
Jahre 1874. Jahrgang 30. Abtheilung 1 u. 2. Berlin 1878—79
in 8°. De la part de la Société de physique de Berlin.
. Landwirlhschaftliche Jahrbücher. Band 8, Supp'ement 2. Band
9, Heft 2, 3. Berlin 1880 in 8°. De la part du Ministère prussien
d'agriculture de Berlin.
129.
130.
131.
132.
139.
136.
137.
141.
LUNO.
. Thirty-first annual report of the Trustees of the Astor. Library.
Albany 1880 in 8°. De la part de Mr. Alexandre Hamilton d’Al.
bany.
Entomologisk Tidskrift. 1880. Band 1, Haft 1. Stockholm 1880
in 8. Де la part de la Société entomologique de Stockholm.
Ormerod Eleanor, A. The Cobham Journals. In the years 1825
to 1850. London 1880 in 8". De la part de Mr. E. A. Ormerod
& Londres.
Bolleitino del В. Comitato geologico d'Italia. 1880. № 3 e 4.
Roma 1880 in 8°. De la part du Comité В. géologique d'Italie a
Rome.
Протоколы п Отчеты Poceiückaro Общества Любителей Садо-
водства за 1879 годъ. Москва 1880 in 8°. De la part de la So-
cieté russe des amis .d’horticulture à Moscow.
Sitzungsberichte der naturwissenschaftlichen Gesellschaft Isis
in Dresden. Jahrgang 1879. Juli bis December. Dresden 1880
in 8. De la part de la Societé d'histoire naturelle Isis a
Dresde. ;
. Goss, Herbert. The insect fauna of the primary or palaeozoic.
period. № 3. in 8*. De la part de l’Auteur.
. Anales de la Sociedad espanola de historia natural. Tomo 9.
Cuaderno 1. Madrid 1880 in 8°. De la part de la Société espa-
gnole d'histoire naturelle de Madrid.
Bericht (26 и. 27) des Vereines für Naturkunde zu Cassel. Cas-
sel 1880 in 8°. De la part de la Societé d'histoire naturelle de
Cassel.
Verhandlungen der Schweizerischen Naturforschenden Gesell-
schaft in Bern. 61 u. 62 Jahresversammlung. Bern 1879, in 8°.
. Mitiheilungen der Naturforschenden Gesellschaft in Bern 1878 —
79, N° 937—978. Bern 1878—79 in 8°. Les A 137, 138 de la part
de la Société suisse d'histoire naturelle de Berne.
. Matyasovszky, Jacob v. Geologische Skizze des Hohen Tatra.
1879 in 8°. De la part de l'Auteur.
. Omuems Имп. Вазанскаго Экономическато. Общества на 1879
row. Казань 1880 in 8°. De la part de la Société I. économique
de Kasan.
Bollettino della Società Adriatica di Seienze naturali in Trieste
142.
143.
144.
154
а
Vol. 5. Trieste 1880 in 8°. De la part dela Société adriatique
des sciences naturelles de Trieste.
Русски ВъЪстникъ. 1880. Auphar, Май, Шюнь, Гюль, Августъ.
Москва 1880 in 8°. De la part de la Rédaction.
Omuemz Кавказскато Общества Сельскато Хозайства. 1880. № 2,
3. Тифлисъ 1880 in 8°. De la part de la Société caucasienne
d'agriculture à Tiflis.
Записки Кавказекато Отдфла Имп. Pyeckaro Географическато
Общества. Книжка XI. Вып. 1-ый. Тифлисъ 1880 in 8°. De la
part de la Section caucasienne de la Société géographique à
Tiflis.
. Entomologische Zeitung. Jahrgang 40. Stettin 1879 in 8°. De la
part de la Societé entomologique de Stettin.
. Schomburgk, В. Report on the progress and condition of the
botanic garden during the year 1879. Adelaide 1880 in 4°. De
la part de РАщеиг.
. Neues Lausitzisches Magazin. Band 56, Ней 1. Gürlitz 1880 in
8°. De la part de la Société des sciences de Görlitz.
. Hayden, F. V. The Great West. Philadelphia 1880 in 8°.
— — Eleventh annual report of the United states Geo-
logical and Geographical Survey of the territories embracing
Idaho and Wyoming. 1877. Washington 1879 in 8°. Les Л 148,
149 de la part de Mr. Hayden.
. Ярошевский, В.А. О HBEOTOPHXE вредныхъ насЪкомыхЪ встрЪ-
чавшихся ВЪ Харьковской Губернш лЪтомъ въ 1879 году.
Харьковъ 1880 in 8°.
— — _ Матерлалы для Энтомологш Харьковской T'y6epuiu.
№ 1. Харьковъ 1880 in 8°. Les X 150, 151 de la part de VAu-
teur.
. Marchesetti, Carlo de. Commemorazione di Muzio de Tomma-
sini. Trieste 1830 in 8°. De la part de Auteur.
. Velge, G. Carte géologique des environs de Lennick -St. Quen.
tin avec notice explieative pour cette carte. Bruxelles 1880 in
8°. De la part de la Commission de la carte géologique de la
Belgique à Bruxelles.
Journal of the Royal Microscopical Society. Vol. 3. X 3. Lon-
don 1880 in 8°. De la part de la Société В. de microscopie à
Londres.
155.
156.
157
158.
159.
160.
161.
162.
163.
164
165.
166.
167.
ny 2
Annuario della Società dei Naturalisti in Modena. Anno 14.
Dispensa 1 e 2. Modena 1880 in 8°. De la part de la Société
des Naturalistes de Modene.
Bulletin de la Société vaudoise des sciences naturelles. 2 В.
Vol. 16, № 83. Lausanne 1880 in 8°. De la part de la Société
vaudoise des sciences naturelles de Lausanne:
Atti della Società crittogamilogica italiana. Serie seconda. Vol.
2, disp. 2. Milano 1880 in 8°. De la part de la Société crypto-
gamologique italienne de Milan.
Денлинкъ, А. Отрывки изъ руководства къ разведентю и содер-
жаню плодовыхъ деревьевъь и кустарняковъ въ Hopopoccili-
скомъ кра и Бессарабш. № 4. Вишиневъь 1880 in 8° De la
part de РАщеиг.
Записки Имп. Харьковскато Университета. 1879. г. Томъ 3, 4.
Харьковъ 1879 in 8°. De la part de l'Université de Kharkof.
Schriften des Vereines zur Verbreitung naturwissenschaftlicher
Kenntnisse in Wien. Band 20. Wien 1880 in 8°. De la part de
la Societé pour la propagation des connaissances d’histoire natu-
relle à Vienne.
Annales de la Société entomologique de Belgique. Tome 22.
Trimestre 4. Signat. 12 à 15 et h à m. Bruxelles 1880 in 8°.
De la part de lu Société entomologique de Belgique à Bruxelles.
Thuemen, F. de. Contributiones ad floram mycologicam Lusita-
nicam. Series 2. Conimbricae 1880 in 8°. De la part de l’Auteur.
Verhandlungen der physikal.-medizin. Gesellschaft in Würz-
burg. Neue Folge. Band 14, Heft 3 u. 4. Würzburg 1880 in 8°.
De la part de la Société physico-medicale de Würzbourg.
Oversigt over det K. Danske Videnskabernes Selskabs For-
handlinger i Aaret 1879 № 3, 1880 X 1. Kjobenhavn 1879—80
in 8°.
Hannover, Adolf. Primordialbrusken og dens Forbening i det
menneskelige Kranium for Fodselen. Kjobenhavn 1880 in 4°.
Thiele, T. М. ‘Om Anvendelse mindste Methode i nogle Tilfaelde.
Kjobenhavn 1880 in 4°. Les Л 164—166 de la part de l’Académie
Roy. de Copenhague.
Журналь Экстреннато ЗасЪдан1я Полтавскаго Сельско-Х.озяйст-
BeHHaro Общества 27 Апрфля 1880 in 4°.
№ 3. 1880. 5
168.
169.
172.
173.
175.
176.
177.
—
178.
179.
180.
— Bu
— Sacbazanis Ilpaszenia Полтавскаго Сельско-Хозяйственнаго
Общества 5 Апр$ля 1880. Les J 167, 168 de la part de la So-
ciété d'agriculture de Poltava.
Tijdschrift voor Entomologie. Jaargang 1879—80. Aflevering 1,
2. 'S Gravenhage 1880 in 8°. De lu part de la Société entomo-
logique de Leide.
. Joly, Ch. Note sur l’horticulture en Angleterre. Paris 1880 in 8°.
De la part de lV Auteur.
. Uhiworm, Oscar. Botanisches Centralblatt. 1880. Ne 1—18, 19,
20, 21 (22). Leipzig 1880 in 8°. De la part de Mr. le Dr. Oscar
Uhlworm de Leipzig.
The Eighih annual Report of the Board of Directors of thé
Zoological Society of Philadelphia. Philadelphia 1880 in 8°. De
la part de la Société Zoologique de Philadelphie.
Proceedings of the Natural history Society of Glasgow. Vol. 4,
part 1. Glasgow 1880 in 8. De la part de la Société d'histoire
naturelle de Glasgow.
. Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe
der K. Akademie der Wissenschaften in Wien. Jahrgang 1880.
№ XI—XVI. Wien 1880 in 8% De la part de l'Académie I. des
sciences de Vienne.
Schriften der Naturforschenden Gesellschaft in Danzig. Neue
Folge. Band 4, Ней 4. Danzig 1880 in 8°. De la part de la So-
ciété des Naturalisies de Danzig:
The Quaterley Journal of the Geological Society. Vol. 36, part.
2. № 142. London 1880 in 8*. De la part de la Société géologique
de Londres.
Mittheilungen aus der Zoologischen Station zu Neapel. Band 2,
Heft 1. Leipzig 1880 in 8°. De la part de Mr. le Dr. Antoine
Dohrn à Naples.
Revue des sciences naturelles. 2-e série. Tome 2. X 1. Mont-
pellier 1880 in 8*. De la part de M. E. Dubrueil à Montpellier.
Journal and Proceedings of the Royal Society of New South
Wales. Vol. 12. Sydney 1879 in 8*.
Report of the Council of Education upon the condition of the
publie schools for the year 1878. Sydney 1879 in 8. Les
№ 179, 180 de la part de la Société Royale de la Nouvelle Galles
du Sud à Sydney en Australie,
181.
182.
183.
184.
185.
186.
187.
188.
189.
190.
191.
192.
195.
194.
zt MODs
Journal of the asiatic Society of Bengal. Vol. 48, part 1. № 8.
Vol. 48, part 2. № 8. Calcutta 1879 in 8°.
Proceedings of the asiatic Society of Bengal. 1879. № 5, 6, 8,
9, 10. Calcutta 1879 in 8°. De la part de la Société asiatique
dw Bengale à Calcutta.
Памятная книжка Имп. Александровскаго Лицея на, 1880 годъ.
С.-Петерб. 1880 in 8°. Де la part du Lycée Alexandre à St. Pe-
tersbourg.
André, Ed. Species des Hyménoptéres d'Europe et d'Algérie
Tome 1, fasc. 6-ème. Beaune (Côte d'Or) 1880 in 8°. De la part
de l Auteur.
Jahresbericht (5-ter) des Annaberg-Bugholzer Vereins für Natur-
kunde. Annaberg in Sachsen 1880 in 8*. De /a part de la So-
cieté d'histoire naturelle d' Annaberg.
Verhandlungen der gelehrten Estnischen Gesellschaft zu Dorpat.
Band 10, Heft 1. Dorpat 1880 in 8. De la part de la Societé
savante estonienne de Dorpat.
Kanitz, К. Die Ethnographie auf der Pariser Exposition des
sciences anthropologiques. Wien 1880 in 8°.
Mittheilungen der anthropologischen Gesellschaft in Wien. Dan.
9. № 11—12. Wien 1880 in 8. Les № 187 et 188 de la part de
la Société anthropologique de Vienne.
Verhandlungen der К. К. zoologisch-botanischen Gesellschaft
in Wien. Jahrgang 1879. Band 29. Wien 1880 in 8°. De la part
de la Société I. В. zoologico-botanique de Vienne.
Verhandlungen der К. К. geologischen Reichsanstalt. 1880.
№ 1—5. Wien 1880 in 8°.
Jahrbuch der K. K. geologischen Reichsanstalt. Jahrgang 1880.
X 1. Wien 1880 in 8°. Les Л 190, 191 de la part de l’Institut
J. В. géologique de Vienne.
Bignone, Fel. I Funghi considerati sotto il rapporto dell’ eco-
nomia domestica. Genova 1880 in 8°. De la part de l’Auteur.
Moberg, K. Ad. Beskrifning till Kartbladet X 2. (Finlands geo-
logiska Undersókning.) Helsingfors 1889 in 8*. De la part de
l'Administration des mines en Finlande à Helsingfors.
Bullettino della Società malacologica italiana. Vol. V, fogli
16—18. Pisa 1880 in 8*. De 14 part de la Société malacologique
italienne de Pisa.
195.
196.
197.
198.
199.
200.
201.
202.
203.
204.
205.
206.
207.
208.
209.
Lc EL.
The Journal of the Anthropological Institute of Great Britain
and Ireland. 1880. May. London 1880 in 8°. De la part de l’In-
stitut anthropologique de Londres.
Famintzin, А. Embryologische Studien. St. Petersburg 1879
in 4*.
Owsjannikow, Ph. Ueber die Rinde des Grosshirns beim Del-
phin. St. Petersburg 1879 in 4°.
Klinge, J. Vergleichende histiologische Untersuchung der Gra-
mineen- und Cyperaceen-Wurzeln. St. Petersburg 1879 in 4°.
Setschenow, J. Die Koblensáure des Blutes. St. Petersburg 1879
in 4°.
Chwalson, О. Ueber die Dämpfung von Schwingungen bei grósse-
ren Amplitüden. St. Petersburg 1879 in 4°.
Hasselberg, В. Ueber das durch electrische Erregung erzeugte
Leuchten der Gase. St. Petersburg 1879 in 4*.
Baranetzky, J. Die tägliche Periodicität im Längenwachsthum
der Stengel. St. Petersburg 1879 in 4°.
Bavtlerow, M. A. Sur l'isotributyléne. St. Petersb. 1879 in 4°.
Schmalhausen, Joh. Beiträge zur Jura-Flora Russlands. St. Pe-
tersburg 1879 in 4°.
Möller, Val. v. Die Foraminiferen des russischen Kohlenkalkes.
St. Petersb. 1879 in 4°.
Dybowski, W. Studien über die Spongien des russischen Reiches.
St. Petersb. 1830 in 4°.
Helmersen, С. v. и Schrenk, L. у. Beiträge zur Kenntniss des
Russischen Reiches. Zweite Folge. Band 1 u. 2. St. Petersburg
1879 in 8. Les Л 196—207 de la part de l'Académie I. des
sciences de St. Pétersbourg.
Bulletin de la Société de Borda à Dax. 5-ème année. Trim. 2,
Dax 1880 in 8°. De la part de la Société de Borda à Dax.
Transactions of the geological Society of Glasgow. Vol. 6,
part 1. Glasgow 1879 in 8'. De la part de la Société géologique
de Glasgow.
. Ashhurst, John. Transactions of the international medical Con-
gress of Philadelphia. 1876. Philadelphia 1877 in 8°. De la part
du Congrès international de médecine à Philadelphie.
224.
226.
221,
=
..Woolls, W. Plants indigenous in the neighbourhood of Sydney.
Sydney 1880 in 8°. De la part de Auteur.
, Протоколы 3acbxan. Общества Русск. Врачей въ C.-Ilerep6ypré.
1880. № 14, 15, 16. С.-Петерб. 1880 in 8°. Dela part de la Société
des médecins russes.à St. Petersbourg.
. Zorn, W. Ueber die untersalpetrige Säure und deren organische
Derivate. Zürich 1879 in 8°.
. Koch, Richard. Ueber Einwirkung von Nitroäthannatrium au
die salzsauren Diazophenole. Heidelberg 1879 in 8°.
. Kuhnt, Herm. Zur Kenntniss der Sehnerven und der Netzhaut.
Berlin 1879 in 8*.
. Koehler, Carl. Ueber die Integration vermittelst expliciter
Functionen derjenigen linearen Differentialgleichung M-ter
Ordnung. Leipzig 1879 in 8".
. Auerbach, Leop. Ueber den Einfluss erhóhter Temperatur auf
die nervosen Centralorgane. Heidelberg 1880 in 8°.
» Goeler von Ravensburg, Friedr. Die Venus von Milo. Heidelberg
1879 in 8°.
. Marcus, Laur. Ueber acute spontane Osteomyelitis. Amsterdam
1879 in 8°.
. Elster, Jul. Ueber die in freien Wasserstrahlen auftretenden
electromotorischen Kráfte. Leipzig 1879 in 8°.
. Neumayer, G. Ueber den äusseren Harnróhrenschnitt. Heidel-
berg 1879 in 8°.
. Daub, Adam. De Suidae biographicorum origine et fide. Lipsiae
1880 in 8*.
. Anzeige der Vorlesungen für Winter 1879—80 u. Sommer 1880
auf der Universität Heidelberg. 1879—80 in 8°.
Stark, K. B. Zwei Alexander-Kópfe. Festschrift. Leipzig 1879
in 4".
. Dusch, Theod. v. Ueber Kinderheilkunde und deren Unterricht
auf Universitäten. Festrede. Heidelberg 1879 in 4*. Les M 213
à 225 de la part de l’Université de Heidelberg.
Archives néerlandaises des sciences exactes et naturelles. Tome
15, livr. 1, 2. Harlem 1880 in 8°.
Hoffmann, С. К. Untersuchungen über den Bau und, die Ent-
n2
so
dar
az: о
wickelungsgeschichte der Hirundineen (Natuurk. Verhandel.
Deel 4, Stuk 1). Harlem 1880 in 4°.
. Programma van de hollandsche Maatschappig der Wetenschap-
pen te Harlem voor het Jaar 1880 in 4°. Les № 226—228 de
la part de la Société Hollandaïse des sciences à Harlem.
. Nederlandsch meteorologisch Jaarbock voor 1879. Eerste Deel.
Utrecht 1880 in 4°. De la part de l’Institut В. hollandais de
metéorologie.
. Archives du Musée Teyler. Vol. 5, part 2. Haarlem 1880 in 8°.
De la part du Musée Teyler à Harlem.
. Sitzungsberichte der mathematisch-physikalischen Classe der K.
b. Akademie der Wissenschaften zu München. 1880. Heft 2.
München 1880 in 8. De la part de l'Académie В. des sciences
a Munic.
. Gondoger, Michel. Flore Lyonnaise et des Départements du
Sud-Est. Lyon 1875 in 8*.
— — Essai sur une nouvelle classification des Roses de l'Eu-
rope, de l'Orient et du bassin méditerranéen. Paris 1876 in 8°.
234. — — Decades plantarum novarum. Fasc. 1—8. Parisiis 1875—
1880 in 8°.
235. — — Rosae novae Galliam austro-orientalem colentes. Fasc.
238.
1, 2. Parisiis 1877—78 in 8°.
.— — Notice biographique sur Jean-M. Michel Bernardin.
Paris 1877 in 8°. Les Jé 232—236 de la part de РАщеиг.
. Leopoldina. Jahrgang 1875, 1876, 1877. Dresden 1875—77 in 4°.
De la part de l’Académie I. Leopoldino-Caroline des Naturalistes
a Dresde.
Berichte über die Verhandlungen der Naturforschenden Gesell-
schaft zu Freiburg i. B. Band 7, Ней 4 Freiburg i. В. 1880
in 8. De la part de la Societé des Naturalistes à Fribourg en
Bade.
. Кожевников», |. и llusjeps, B. Очеркъ Флоры Тульской Губер-
nim. С.-Петерб. 1880 in 8°. De la part de MM. les Auteurs.
. Bericht (6-ter) des Vereins für Naturkunde in Fulda. Fulda
1880 in 8°. De la part de la Société d'histoire naturelle de Foulde.
. Séance générale annuelle et célébration du cinquantenaire de
la Société géologique de France, pag. I-LXXXII. Paris 1880
in 8*. De la part de la Société géologique de France à Paris.
242,
243.
244,
245.
246.
247.
248.
249.
250.
251.
252.
253.
254.
ARSTER.
Eriborn, О. van (le Baron). Texte explicatif du levé géologique
de la Planchette de Boom. Avec la carte. Bruxelles 1880 in 8°
et in gr. fol. De la part de la. Commission de la Carte geolo-
gique de la Belgique à Bruxelles.
Труды Имп. Московскаго Общества Сельскато Хозайства. Вы-
пуевъ 3. Москва 1880 in 8°.
Докладь въ Коммиссю Имп. Моск. Общ. Сельек. Хозяйства, uo
вопросу о хуторахъ. Москва 1880 in 8°. Les № 243, 244 de la
part de la Societé I. d'agriculture de Moscou.
Bulletin de la Société Khédiviale de Géographie. 1879. № 6. Au
Caire 1879 in 8. De la part de la Société Khédiviale de Géo-
graphie au Caire.
Thümen, К. de. Fungorum Americanorum triginta species no-
vae. 1878 in 8°. De la part de l Auteur.
Congrès international d'Anthropologie et d'Archéologie pré-
historiques. Compte rendu de la 8-e session. Premier volume.
Budapest 1877 in 8*. De la part du Congrés anthropologique de
Budapest. i
Scheffler, Herm. Die polydimensionalen Gróssen und die voll-
kommenen Primzahlen. Braunschweig 1880 in 8°. De la part de
P,Auteur.
Report on the progress and condition of the botanic Garden
and Governement plantations during the year 1879. Adelaide
1880 in fol. De la part de Mr. В. Schomburgk d'Adelaide en
Australie.
La Naturaleza. Tomo 4. Entrega nüm. 16, 17. Mexico 1879 in 4°.
De la part de la Société mexicaine d'histoire naturelle de Mexico.
Bockenheimer, K. G. Der Eichelstein bei Mainz. Mainz 1880
in 8°. De la part de l'Auteur.
Jahresbericht des Vereins für Naturwissenschaft zu Braun-
schweig für 1879—80. Braunschweig 1880 in 8°. De la part de
la Société d'histoire naturelle de Brunswic.
Bulletin de la Société d'étude des sciences naturelles de Bé-
ziers. Compte-rendu des séances. Année 1876, 1877. Béziers
1877—18 in 8. De (a pari de la Societé d'étude des sciences na-
turelles de Béziers.
Leidy, Joseph. Fresh-Water Rhizopods of North America. Was-
>. 40 —
hington 1879 in 4°. De la part de Mr. Е. V. Hayden à Was-
hingtor.
255. Benzengr. Sur les sourds-muets de l’école de Moscou. 1880 in 8°.
256. — — Памати К. 9. Бэра какъ Антропологф. Москва
1880 in 4°. /
257. — — O Rants «ar Антрополог$. Москва 1880 in 4°.
Les № 255—257 de la part de l'Auteur.
Membre élu.
Correspondant:
Basil. Karl. Bachmann, à Moscou; proposé par le Conseil de la
Société.
ulletin 1800.PII.
Па
тат B. Бахманъ.
BULLETIN
SOCIÉTÉ IMPÉRIALE
DES NATURALISTES
Tome LV.
| ANNÉE 1880.
№ 4.
MOSCOU.
Imprimerie de l'Université Impériale. (M. Кафкой.)
| 1881.
ie - VE xA 4 a )
>
| CATZIARRUTAR ZA
| AS «o t» em © M Шо A
У. имо
ОГ AAMMA
k d
N
D Hood | |
(dein a) rei a gm
re Es pi^
BULLETIN
de la
SOCIÉTÉ IMPERIALE
DES NATURALISTES
DE MOSCOU.
Publié
sous la Rédaction du Docteur Renard.
ANNÉE 1880.
Tome LV.
Seconde Partie.
(Avec 6 planches.)
MOSCOU.
Imprimerie de l’Université Impériale.
1880.
n DEEP PRICE
me ? I
и} :
:
'
«
4
B ^
В
CETIE im я 4 a
= , .
,
+
a re E к
> 1-9 M "X
Vv
x
MATERIALIA AD ZOOGRAPHIAM PONTICAM COMPARATAM,
auctore
Voldemaro Czerniavsky.
Fasc. Ш. Vermes, *) \
МАТЕРИАЛЫ ДЛЯ СРАВНИТЕЛЬНОЙ ЗООГРАФИИ ПОНТА
Baadumipa Чернявскало.
Вып. Ш. ЧЕРВИ.
Черноморскими турбелляр1ями я занимался въ Ялт$ л$-
томъ 1867 u 1869 u въ waprb 1880 годовъ, а въ Сухум$
въ сентябрЪ 1867 и л5томъ 1874 и 1876 годовъ. Хотя оты-
скиван!е и изученше турбелляр!й стояло у меня всегда.
на второмъ планф, но тфмъ не MeHbe MHS пришлось на-
*) Fasc. I. Crustacea sinum Jaltensem incolentia (in „Trudy“ 1ni.
Congres. Natural. Rossic., Petropol, 1868, 120 pg. in—4, 8 tabb.).—
Fasc. IT. Crustacea Decapoda pontica et caspia (,Trudy* Soc. Nat.
Charcow., 1830, 8° cum 7 tabb.).
№ 4. 1880. 15
— 214 —
блюдать въ одной ялтинской бухтЪ, безъ особаго труда,
около 40 различныхъ Формъ, изъ которыхъ по меньшей
м$рЪ около половины я не замфчаю въ числ 47 Bu-
довъ PFCHHYHBIXB червей, описанныхъ изъ Севастополь-
ской бухты въ прекрасной работЪ B. Н. Ульянина. Ho
такъ какъ въ моей библ!ютекЪ до 1870 г. недоставало
большинства статей самыхъ существенно-важныхъ дяя
изученя черноморскихъ турбеллярй, то большинство
наблюденш по этой части ıbromp 1867 un 69 годовъ ne
было закончено на wbcrb. Эти наблюдешя для меня по-
теряны, такъ я считалъ только Tb опредфленя турбел-
ляр годными, которыя заканчивались на мфетЪ. По-
этому-то я привожу описан1я только TbXb Формъ изъ
Ялтинской и Сухумской бухты, которыя изелФдовалъ въ
1870, 74 и 76 годахъ. Сюда присоединены 4 прЪ$ено-
водныхъ вида и одна озерная немертина изъ озера Па-
леостома въ Мингрели.
Хотя я привожу теперь всего 29 видовъ, но боле
половины изъ нихъ новы для Понт ской фауны (3 cew.,
$ родовъ и 15 видовъ и 3 разновидности); а изъ 19-ти
родовъ и 11 семействъ моихъ турбеллярй 7 род. и 2 сем.
также не наблюдались В. Н. Улянинымь въ Севасто-
польской бухтф.
Такимъ образомъ мое дополнене поднимаетъ списокъ
только Черноморскихъ турбелляр съ 47 видовъ (onu-
савныхъ B. H. Vavanunvims) до 59. Ma» 27 новыхъ
видовъ, заявленныхъ C. М. Переяславцевою (изъ Сева-
‘стопольской бухты) только одлнъ совпадаетъ съ вновь
найденнымъ мною и слФд. списокъ Черноморскихъ тур-
беллярш, не считая разновидностей, сразу поднимается
до 85 видовъ! А если прибавить сюда еще 2 вида N e-
mertes u 1 видъ Leptoplana недоопредзленныхъ
В. Н. Улянинымь, но встрЪчавшихся ему въ Севасто-
— 215 — 1
польской OYXTÉ, то получается итогъ весьма почтенный
88 видовъ! Сюда еще слфдуетъ прибавить 89-Й видъ опи-
санный В. И. Шманкевичемь ua» Березанскаго лимана
близь Одессы, содержащаго морскую oayHy,—HMeHHO
его Endocoelis ovata п. g. n. sp. (cw. Шманке-
ewus, O безпозв. живот. лимановъ, находящихся близь
Одессы, въ Зап. Новор. Общ. Ест. Tow» 2, вып. 2,
1873, стр. 275 u 278—290).
Богатство турбеллярй въ Черномъ mop’ несомнЪнно,
и даже послЪднее число добытыхъ прибрежныхъ 89 ви-
довъ, очевидно, далеко неполное для одной прибрежной
Фауны, когда большинство бухтъ совершенно неизсл$-
довано.
Въ особенности мало изслФдованы Черноморскя не-
мертины, едва затронутыя В. Н. Ульянинымь обратив-
шимъ какъ видно особенное вниман!е Ha другя группы.
Вотъ почему число немертинъ мною удвоено, хотя и я
еще опустилъ HECKOIBKO Формъ, своевременно недоопре-
дЪленныхъ.
Группою Oligochaeta я занимался начиная съ
1865 года, въ разное время, но только урывками. На-
блюдения сдфланныя въ Харьков$ погибли, BMBCTÉ съ
библотекою, при разорент CyxyMa; только сохранилось
у меня HBCKOIPKO изъ собранныхъ тамъ прЪсноводныхъ
eopws. Въ Ялтф кое что собрано въ 1867 и 1870; въ
СухумЪ въ 1867 и 1874— 76; въ osepb Палеостом$ (въ
Mnurpeuin), имфющемъ сообщене съ моремъ и полу-
морскую фауну, я собиралъ въ август 1868 года.
Ma» понт@скаго бассейна имЪлись пока указан!я на
существоване 2 Nais sp. въ Одесскомъ залив (про.
Mapxyseua) 2 Lumbricus sp. въ Ялтинскомъ за-
mush (проФ. Валмиера). ОпредЪлены Шманкевичемь изъ
Березанскаго и Сухаго лимановъ близь Одессы 2 Nais,
15°
— 216 —
1 Enchytraeus, 2 Saenuris, и еще 2 Saenu-
ris mw» подробно описаны. Затфмъ eme Гребниикй
нашелъ 11 видовъ въ ДиЪстровскомъ и Днфпровскомъ
лиманахъ и Bb Турлацкомъ osepb. Всего указано на 19
видовъ, но опредфлено только 14 (изъ нихъ описано
только 3) вида.
Я могу поднять списокъ понт@екихъ водныхъ 011-
gochaeta до 17 родовъ m 37 видовъ, т, e. прибли-
зительно до '/, BCbX'b извЪстныхъ пока Hà земномъ Map.
Изъ нихъ чисто морекихъ почти половина, такъ какъ
bepeaanckiii лиманъ, rab работалъ покойный Шманке-
вичь, есть настояпий заливъ Чернаго моря и содержитъ
морскую Фауну.
Аннелидами группы Polychaeta я занимался 6o-
abe ubw» другими группами черноморскихъ червей. По-
этому и число изслфдованныхъ мною представителей
этой группы и число новыхъ для черноморской хауны
ФОрмъ здфсь самое значительное.
H. B. Бобреикй u B. H. Ульянинь могли привести
Bb своихъ итогахъ только 44 вида; тогда какъ въ этой
работ я уже поднимаю это число до 116 видовъ изъ
57 родовъ. Я не занимался спешально аннелидами, a
Mor» устроить предыдущий итогъ и доказать по край-
нЪй wbpb, что въ Черномъ морф существуетъ болфе po-
006%, чЪмъ сколько видовъ ихъ принималось В. Н.
Ульянинымь за одну изъ точекъ опоры при сравненш
черноморской хауны съ средиземноморской. He прежде-
временны-ли здЪсь еще пока BCAKIA цифровыя сравнения?
Но если yb сравнивать, то мой итогъ черномор-
скихъ Chaetopoda—133 вида—немного уступатъ среди-
земноморскому, на пользу котораго легло гораздо боле
усилий.
Коловратками я занимался только въ Харьков$
— 217 —
(но эти наблюден!я погибли), да въ Сухум$ въ конц\
1867 г. Морскую Форму я наблюдалъ пока только одну
(Golurus ponticus n. sp.); она часто попадалась
MHS въ Ялтинскомъ залив m Сухумской бухтф$.
Другими отдфлами червей я занимался еще phxe, и
потому списки по нимъ еще короче. Ho тфмъ не mente
изсл$дованные мною представители свободноживущихъ
Nematoda и Gregarinidae (я отношу эту груп-
Hy къ червямъ, какъ дфлаютъ это Schmarda и др.)
будутъ первыми, занесенными въ каталогъ черномор-
ской фауны. Никто другой пока ими не занимался.
Этой моей paGoTb, далеко не составлявшей одинъ изъ
главныхъ результатовъ MOHXB поисковъ, удастся все-
таки значительно повернуть господствующй M до сихъ
поръ взглядъ на Фауну Чернаго моря въ боле благо-
приятную для него сторону. А подняте списка черно-
морской фауны по червямъ втрое, когда это не было
еще постоянною цфлью, а дЪлалось урывками—доказы-
ваетъ, какъ богатъ этотъ отдфлъ въ Черномъ Mops, какъ
несправедливъ господствующй приговоръ зоологовъ,
основанный болЪе на пренебреженш къ своему родному,
ybMb Hà Фактахъ.
Выводы будуть помфщены въ концф всей работы, a
общее разсуждене о Фаун$ nonriiickaro бассейна и paa-
боръ высказанныхъ по ней мнфнШ и дфланныхъ выво-
A0Bb отнесенъ мною въ особую общую работу.
— 218 —
Classis I. Turbellaria Ehrbg.
Ordo 1. B'endrocoela Ehrbg.
“ I-pa которою я пользовался на wbcrb oKcKypcill:
Quatrefages, Mém. s. quelques Planariés marines, 1. c. 1845,
pp. 129—184, pls. 3—8.
Diesing, Syst. helm. Vol. I, 1856, pp. 180—181, 189—217, 280—
283 et 648—649.
Schmarda, Neue Turbell, 1858, рр. 13—37, fig. 30 — 83 (Taf.
II— VIII).
Van Beneden, Turbell. de Belg., 1861; p. 42, pl. VII. fig. 10—13.
Schmidt, Üb. Turbell. von Corfu u. Cephalonia, 1862, pp. 5 —
20 п. 28—30. Taf. I—II, Ш. fig. 1—7, IV. fig. 10—12.
Diesing, Revision d. Turbell Dendrocoelen, 1. с. 1862, pp.
485—518.
Claparéde, Rech. anat. s. les...... Turbell. des Hebrides, 1861,
pp. 69—80, pl. УП. fig. 5—12 (2 gen.—2 sp. Beob. üb. Anat. u.
Entw., 1863, pp. 18—22, Taf. Ш. fig. 7—13, IV. fig. 5—7, V. fig. 5.
Grube, Ausflug n. Triest etc., 1861, p. 130 et cet.; Meeresfauna
y. Lussin, 1864, pp. 97—98 et cet.
Jonston, Catal. of Brit non-paras. Worms, 1865, pp. 3, 5—13
et 337, pl. I. fig. 8.
Ульянинъ, Pécs. черви Cesaer. 6. 1871, pp. 29—41 (5 gen. —
5 sp.).
Гриммъ, Каеп. море и его фауна, II, 1, 1876, p. 87, tab. Ш. fig.
2 (Polycelis Schulmani Grimm.).—llocıbiunnu двумя я могъ пользо-
ваться только въ СухумЪ, по выходЪ ихъ въ свЪтъ.
Fam. 1. Leptoplanidae (Stimps.) 0. Sdt.
Gen. 1. LEPTOPLANA Ehrbg.
1. Leptoplana laevigata (Quatr.) Dies.
Syn. Polycelis laevigata (us). Quatrefages, Mém. s. Plan.
mar. 1845, pp. 134—135, pl. 4. fig. П., a—b, pl. 6. fig. 11, pl. 8. fig.
— 219 —
6, 9—10.—V. Beneden, Turb. de Belg. 1861, p. 42. pl. VII. fig.
10;—G r u b e, Ausflug n. Triest, 1861, p. 1305—L éon Vaillant,
Rémarque s. le développement d'une Planarie dendrocoel, le Poly-
celis laevigatus Quatr. (Mém. Ac. Montp. УП, 1868, pp. 998—108,
pl. 4.
Leptoplana laevigata. О. Schmidt, Turb. v. Corfu u. Cephalo-
nia, 1862, pp. 10—11. Taf. I. fig. 3—5; — Diesing, Revision d.
Dendrocolen, 1862, pp. 532—533.
Syn: Planaria tremellaris. O. К. Müll. Grube, Act. Ech.. und
Würmer. des Adriat. u. Mittelmeer., 1840, pp. 52—53.
Syn: Leptoplana tremellaris (0. К. Müll) Keferstein, Beitr.
2. Anat. u. Entw. einig. See—Planarien v. St. Malo, 1. с. 1868, p. 6,
Taf. L fig. 1—7, Taf. IL fig. 6—7 u. Taf. II5—Y 15agmuns», Р%ен.
черви Севаст. 6., 1871 (Uljanin, Turb. sinus Sevastopol.), pp. 33—
35, tab. УП. fig. 4.
5 exempl 4 — 8 mm. longa et 2,3 — 3,5 mm. lata.
(Jalta, sat communis); exemp. numerosa 5—9 mm. longa
(Suchum).
Hab. 1) Sinus Jaltensis, prof. 0,5—1 metr. sub lapi-
dibus, 1869 31/vrr. За слободкой, найдены ползающими
по нижней поверхности камней дна.
‚ 2) Sinus Suchum., zona littor. profund. 1 metr.
fundo lapidoso et inter Cystoziras. Noctu pelagice natans?
1866 30/ут — 6/упт. Въ Сухум$ впервые я поймалъ
вечеромъ 30 юля нЪфсколько экземпляровъ (дл. 5—6 мм.)
кисейнымъ сачкомъ, у казенной пристани на глубин$
около 1 метра, Bwberb съ различными свфтящими DOP-
мами червей и ракообразныхъ. 4 экз. хорошо жили у
меня въ тарелк$ съ морскою водою еще 1-го августа,
когда отъ умершихьъ Мизидъ вода была уже ub-
сколько испорчена. Потомъ 6 августа я нашелъ 2 экз.
длиною 9 мм. между Cystozira MU ростущими на кам-
няхъ дна противъ устья турецкой канавы (Ha глуб.
1 метра).
Прим. ЦвЪтъ трехъ изъ Ялтинскихъ экземпляровъ
прекрасно подходилъ къ рисунку Quatrefages'a;
— 220 —
у 4-го экз. (Camaro меньшаго изъ 5-ти) развфтвлен!я
пищеварительнаго канала просвЪчивали темнозеленымъ
зернистымъ содержимымъ.
Gen. 2. CENTROSTOMUM Dies.
Diesing, Syst. helm. I, 1850, pp. 199—200;—-S сп ma r d a, Neue
Turbell. 1859, pp. 13 п. 24—95, Taf. У. fig. 54—57, (4 зр.); — Cla-
paréde, Rech. anat. sur les... Turbell des Hebrides, 1861, pp.
79—80, pl. 7. fig. 11—12. (C. Mertensii Clap.);—Diesing, Revis. d.
Dendroc. 1862, pp. 492 et 543—545 (7 sp.);—Nachtrag, 1. c. 1863,
pp. 2—3. (C. Mertensii Clap.).—C arus,Hand. d. Zool. II, p. 475.
Syn: Leptoplana, pr. p. Schmarda,' Neue Turb. 1859, p. 17;
Taf. III. fig. 36.
2. Centrostomum jaltense nov. sp.
Tab. III (1). fig. 7—8.
Corpus planum oblongo-ovale, antice latius, retro-
rsum angustatum, margine tenuiter undulato, griseum vel
sordide flavescens. O celli 12—14 nigri in acervos 4
dispositi, quorum duo anteriores lineares longitudinales
4-ocellati, antrorsum convergentes, duo posteriores bi-
ocellati et oblique-transversales vel triocellati et trigo-
nales. Aperturae genitales... Long. corp. 0,9
mm., lat. 0,4—0,418 mm.
Hab. Sinus Jaltensis, àd litt. ipsa sub lapidibus et
inter Cystoziras profund. 1,5 metr. 1867 4/vr—13/vru.
Впервые найденъ мною 4 юля возлЪ пристани y Camaro
берега подъ камнями и противъ слободки между выбро-
шенными моремъ кучами Cystozira; въ началЪ августа
я находилъ его, BMbcrb съ Prostomum, между Cysto-
zira MH одфвающими скалы, лежашия въ BOXE у рыбо-
ловнаго завода, на глуб. 1,5 метра.
— 221 —
Fam. 2. Stylochidae Stimps.
Gen. 3. STYLOCHUS (Hempr. et Ehbg.) Dies.
Ehrenberg, Phytozoa Turbellaria in: Symbolae physicae, De-
cas 1ma, 1828, tab. V. fig. 5 a—c. (St. suesensis Ehr.).
Grube, Act. Echin. п. Würmer des Adriat. и. Mittelmeers, 1840.
pp. 51—52, fig. 12. (St. folium Gr.). |
Quatrefages, Mém. s. les Planariés marines, 1845, pp. 143—
144, pl. IV. fig. 1 et 3, pl. V. fig. 2, pl. VI. fig. 2 et pl. VIII. fig. 5.
Schmarda, Neue Turbell. 1859, pp. 14 u. 33—35, Taf. УП. fig.
75—80 (6 sp.).
Diesing, Revision d. Dendrocoelen, 1862, pp. 494 et 564 — 571
(22 sp.).
Moseley, On Stylochus pelagicus a new species of Pelagic Pla-
narian, etc. (©. J. Micr. Sc. XVII, 1877, рр. 28—34, pl. Ш).
Divisio d, vid. Diesing, l. c. (1 sp. cogn.).
Признаки: Глаза на темянныхъь щупальцахъ и
глаза на всемъ kpab тфла вокругъ.
3. Stylochus Argus п. sp.
Formasuchumica. 3 exempl. in contract. 4—
8 mm. longa et 3,5—4 mm. lata, (sub microscopo) de-
pressa 5,5—14 mm. longa et 4,5—8 mm. lata, colore
supra griseo-brunnescente marmorata et punctulis fuscis
sparsis ornata, subtus albescentia.
Tentacula parum elongata subcylindracea, apice
rotundata. Ocelli tentaculorum duo nigri irre-
gulariter rotundati, simplices vel (apud exempl. minorem)
distincte aggregati e minoribus coalitis formati, in ae
tentaculorum positi.
Ocelli marginales antice maxime numerosi ir-
regulariter dispositi, in dimidio anteriore multiseriales sat
— 222 —
P4
magni forma irregulari angulata, postice minores et spar-
sim occurrentes, ita ut in medio partis cephalicae.
Intestinum cum ramis principalibus in medio cor-
poris e latere inferiore visum bene translucens, etiam
oculo inermi bene distinctum, in verme depresso omne
etiam oculo inermi bene visum.
Hab. Sinus Suchum. 1) profund. circ. 6 metr. sub
superf. maris circ. 1 metr. inter Cystoziras densas,
1876 29/v; 2) in superficie immersa navium minorum
inter algas virides et Mytilos minutos.
Я нашелъ первые 2 экз. этого интереснаго вида на
вершинф подводной древней стфны, около 30 сажень
OTb берега противъ пров!антскаго магазина, гдф она
поднимается съ глубины 6 метровъ, — на поверхности
густыхъ Cystozira, ростущихъ около 1 метра ниже по-
верхности моря.—Потомъ я нашелъ 3-Ш экз. на под-
водной части казеняаго угольнаго баркаса, межъ зеле-
ными нитевидными водорослями на групи$ мелкихъ
Mytilus.
Турбеллярш эти плавали у меня въ TaPeIKb и BB
akBapiyw$, изгибая волнообразно края Thaa. Жили Bes 3
экз. отлично въ аквар!умахъ BCbx' b величинъ, даже KO-
гда вода уже портилась, что случагось Hepbako при
необыкновенно жаркомъ лЪтЪ Сухума.
Fam. 3. Planariadae Stimps.
Gen. 4. SYNHAGA nov. gen.
Proximum generi Нади О. Schmidt (Turbell. у. Corfu
и. Cephalonia, |. с. 1862: H. plebeja О. Sdt. e sinu Ar-
gostoli Corcyrae). i
vas O88)
Gorpus depressum elongatum. C a put corpore con-
tinuum, antice recte-truncatum, biauriculatum. T enta-
cula nulla. Ocelli duo. Os ventrale retrorsum si-
tum, oesophago cylindrico. Apertura genitalis unica
retro ipsum 08. TUNER —Oesophagus (ut in ge-
nere Нада O. Sdt.) in cavo proprio parietibus distinc-
tis. Tractus cibarius dendritice ramosus saepe
distinctus, ramis simplicibus cum parietibus crassis, am-
bobus posticis anastomozantibus.
4. Synhaga auriculata nov. sp.
Tab. Ш (1). fig. 9.
Maxime variabilis.
Corpus retrorsum dilatatum, postice rotundatum,
antrorsum angustatum, antice recte truncatum (et in pro-
tractione simplicissimum), auriculis duobus obtuse-
rotundatis in angulis antero-lateralibus ornatum. Oc elli
parvi rotundati vel reniformes, nigri, vel lateritie-rubres-
centes vel cyanei, vel viridescentes, procul a margine
anteriore sili. /
Corpus lacteum, tracto cibario flavescente vel
cinereo.
Long. corp. 3 mm. et pl., latit. ad ?/, mm. Frequens.
Ha b. Sinus Jaltensis, ad littora sub lapidibus, 1867/vrr—
15/vux et 1870 19—17/m, (противъ бульвара).
Sinus Suchum., ad litt. sub lapid., 1867 29/vrr—20/1x.
Прим. У одного экземпляра глаза были весьма не-
равной величины, именно: TERBIH — нормальный, а пра-
вый — крошечный.
Gen. 5. CERCYRA O. Schmidt. .
0. Schmidt, Turbell. у. Corfu u. Cephalonia, 1. c. 1861, pp. 15—
— 224 —
17, Taf. Ш. fig. 1—5 (C. hastata Sdt.);—Diesing, Revision d. Den-
drococlen, 1862, p. 501 (C. hastata).
5. Cercyra papillosa Uljanin.
(?An Cercyra hastata O. Schmidt).
YaitanHuut, Р%$сничные черви Севастопольской бухты, 1871,
(Uljanin, Turbell. sinus Sevastopol), рр. 21—31, tab. IV. fig.
16—18. |
Tab. Ш (1). fig. 10.
Frequens.
Hab. Sinus Suchum. profund. 0,3 — 1,2 metr. fundo
lapidoso et in limo brunneo (subterraneo) 1874 —
76/у—уш.
Прим. Живетъ въ болыномъ изобили y Camaro бе-
pera (противъ Сухумской кр$пости) между щебнемъ и
подъ слоемъ этого щебня. въ буромъ Hab, BMbCTÉ съ
другими подземными формами. Ловится въ кисейный
сачекъ, если проводить uw» у дна на глубинЪ 0,9—1,2
метра; особенно изобильно ловится во время прибоя.—
Кромф показаннаго мфста я нашелъ ее еще противъ
монастырскаго подворья у берега подъ щебнемъ (1876
70/v; въ изобил).
На Фигур 10-й изображенъ спосомъ прикрфпленя
къ поверхности стекла.
Gen. 6. РЕАМАВТА Mill.
6. Planaria ulvae Oerst.
(an generis Planaria?)
Vid. Ульянинъ, Pen. черви Севаст. бухты (Uljanin, Tur-
bell. sinus Sevastopol.), 1871, рр. 31—33, tab. III. fig. 12—18.
Syn: Procerodes ulvae (Stimps). Diesing, Revision d. Dendro-
coelen, 1862, p. 521.
— 225 —
Long. corp. сте. 2 mm.; depressa circ. 2 mm. lata.
Hab. Sinus Suchum. 1) ad littora ipsa sub lapidibus;
maxime frequens, 1874—76; 2) profund. 1—6 metr.,
sub superfic. maris 0,5 metr., rara, 1874—76, aestate.
Berpbuaerca въ Cyxywb so wHoxecrBb подъ камнями
y самаго берега, между торговою пристанью и Kpb-
постью. Kpowb того я находилъ ee изрфдка (1874—76
тг. ISTOMb) на поверхности подводныхъ развалинъ древ-
HUXB стфнъ, поднимающихь съ глубины 1—6 метровъ
противъ провантскаго магазина, именно тамъ, LAB верх-
HAA поверхность ихъ (0обросшая альгами и покрытая
mudiamu) лежитъ на 0,5 метра ниже поверхности моря.
1. Planaria gonocephala Duges.
Vid. Diesing, Revision d. Dendrocoelen, 1862, р. 498.
Syn. Planaria torva var. gonocephala. Diesing, Syst. helmin-
thum, I, 1850, p. 206.
Hab. In aquis rapidis et in fontibus littoris meridio-
nalis Tauriae (1867 S/vrr determ.); maxime frequens,
sub lapidibus.
Прим. Я scrpbuars эту Форму въ PYYPAXB и o0H-
талахь Южнаго берега oT» Алушты до Алупки во вре-
мя всфхъ моихъ экскурей (1866 — 1878) и всегда въ
большомъ изобилш. Стоило поднять почти что первый
встрЪчный камень въ ручь$ или родник$, чтобы TOT-
часъ замфтить одну или нфеколько N24Hapiù Ha ниж-
ней поверхности камня. Опред$леше впрочемъ сдфлано
было только одинъ pas» 8 августа 1867 г. въ Hart, по
экземплярамъ изъ горной pbuku Бала-узень въ
Дереко$.
— 226 —
8. Planaria torva O. Е. Müll.
| Vid. Diesin g, Systema helm. I, 1850, pp. 205—206 (exclus. var.)
3 , Revis. d. Dendrocoelen, 1862, pp. 496—497.
a) Forma cinerea, m.
Supra cinerea, subtus albida. Long. corp. ad 13 mm.
latit. 2,7 mm.
b) Forma insignis, m.
Tractu cibario nigro. Long. corp. ad 7,5 mm.
Hab. Prope Suchum, in aquis montanis, 1867 27/vrur.
ОпредЪлене этихъ eopw» сдфлано было только одинъ
разъ надъ экземплярами, собранвыми 27 августа 1867
въ BEPCTÉ or» Сухума въ источникахъ, струящихся на
лЪвомъ склонф долины p. Баслы (Беслетки).
Fam. 4. Proteolidae nova fam.
Simplicissima omnium Dendrocoelorum.
Diagn.: Corpus depressiusculum. Caput corpore
continuum, nec auriculatum, nec tentaculatum. O celli
nuli. Otolithi 2. Os ventrale, antrorsum situm, o e-
sophago inflato. Aquarum dulcium incolae.
Gen. 7. PROTEOLA nov. gen.
Corpus depressiusculum, elongatum proteum. Са-
put corpore continuum. Otolithi duo pellucidi an-
trorsum siti paralleli, prominentibus duabus lenticuliformi-
bus praediti. O s ventrale subterminale post otolithos po-
situm, quadratum, oesophago musculoso magno, elon-
gato-pyriformi, sed vix distinguendo, diaphano. Syste-
ma dendritica intestinalis diaphana, vix distincta.
— 221 —
.9. Proteola hyalina nov. sp.
Tab. Ш (1). fig. 11.
Forma abchasica. Corpus gracile hyalinum,
antrorsum angustatum, retrorsum rotundatum. Aspectu
primo structura destitutum.
Long. corp. circ. 0,45 mm.
Hab. Suchum (in Abchasia), in rivo Suchümka
(«Chakepstà» Abchasorum), 1867/vrrr 1x.
Я нашелъ эту интересную Форму близъ квартиры въ
которой жилъ въ концф лфта 1867 rs въ ручьБ «Cy-
хумка» (по абхазски Хакепста, тамъ rab om» пере-
сЪкалъ Екатерининскую улицу (теперь онъ отведенъ
канавами прямо въ море). Въ пилу каменистаго дна.
Ordo 2. Bhabdocoela Ehbg.
(Dalyellidae FJonst.).
| Л-ра которою я пользовался на wberb экекурейй:
0. Schmidt, 7. Naturg. d. Würmer, 1848, рр. 8 — 10, Taf. I,
fig. 2—8 (Pseudostomum et Proporus); Rhabdoc. Strudelw. d. süss.
Wass., 1848.
Frey u.Leuckart, Z. Kenntn, Wirbellos. Thiere, 1847, pp.
146 u. 149—150.
Diesing, Syst. helm. I, 1850, pp. 181—182, 218—233, 236—238
et 283—284 (excl. gen. Microstomum et Dinophilus).
M. Schultze, Beitr. 2. Naturg. d. Turb. 1851, рр. 5 — 59, Taf.
I-V.
O. Schmidt, Z. Kenntn. d. Turb. Rhabdocoela etc. 1857.
Schmarda, Neue Turbell. 1859, pp. 1—12, fig. 1 — 29 (Та.
1—1).
Van Beneden, Turbell. de Belg. 1861, рр. 30—42, pl. V. fig.
1—12, VI et VII. fig. 1—9.
— 228 —
0. Schmidt, Turbell. у. Corfu u. Cephalonia, 1862, рр. 20—28,
Taf. Ш. fig. 8—12, IV. fig. 1—9.
Claparéde, Rech. anat. s. les.... Turbell. des Hebrides, 1861,
pp. 57—69, pl. V—VI, VII fig. 1—2;—Beob. über Anat. п. Entw. etc.,
1863, pp. 14—18, Taf. III. fig. 1—6, IV. fig. 1—4, V. fig. 8.
Jonston, Catalog of Brit. non paras. Worms, 1865, pp. 3 — 4,
13—18 et 283, pl. L fig. 2.
Ульянин ъ, Phew. черви Севастопольской бухты, (Uljanin,
Turbell. sinus Sevastopol.), 1871, pp. 5—29 (Acoela Ulj. Apharyngea
Ulj. et Rhabdocoela U]j.).
Гриммъ, Racniäckoe море и ero фауна. II, 1, 1876 (Grimm,
Fauna maris Caspii, II, pars 1), pp. 84—86 (2 sp.).
Dendrocoela pr. p. Diesing, Syst. helm. I, 1850, pp. 185 — 188
et 648 (Monecelis et Distigma).
Fam. 5. Sehizostomea (0. Sdt.) M. Sch.
Gen. 8. CON VOLUTA Oersted.
Frey п. Leuckart, Z. Kenntn. wirbellos. Thiere., 1847, pp.
82—83 и. 146, Taf. I. fig. 17 (C. paradoxa).
O. Schmidt, Z. Naturg. d. Würmer, 1848, p. 12.
Id. Neue Rhabdocoelen aus d. Nordischen u. d. Adriat. Meere,
1857, pp. 5—6, Taf. I. fig. 1—3 (C. paradoxa, Diesingii et Schultziz).
Schmarda Neue Turbellarien etc. 1859, рр. 2 п. 8, Taf. L
fig. 18 (C. anotica Schm.).
0. Schmidt, Turbell. v. Corfu u. Cephalonia, 1862, pp. 20—23,
Taf. Ш. fig. 8—10 (C. infundibulum Sdt.).
Claparéde, Annel, Turbell. etc. des Hebrides, 1861, pp. 57—
62, pl. VI. fig. 1—10 (C. paradoxa — Diesingi? Sdt.).
Id., Beob. über Anat. п. Entwickl. etc., 1863, р. 18, Taf. V. fig. 8.
Jonston, Catalog of Brit. non-paras. Worms, 1865, pp. 3, 16—
17, 289—284 et 337, pl. I. fig. 2 a—b (C. paradoxa).
Ульянинъ, Phew. черви Севастопольской бухты (Uljanin,
Turbell. ‘sin. Sevastopol.), 1871, рр. 6—8, tab. I. fig. 11—16 et tab.
IV. fig. 1 (C. paradona, Schultzei Sdt. et festiva U]j.).
Graff, Z. Kennt. d. Turbellarien, 1. c. 1874, рр. 149—151, Taf.
XVII. fig. 1—7 (C. armata et cinerea Graff, e M essina).
Мас Intosh, Turbell. etc. of St. Andrews (Ann. of Nat. Hist,
4 ser. vol. 14, 1874, p. 151 (C. paradoxa et Diesingü).
— 229 -
10. Convoluta paradoxa Oerst.
Frey u. Leuckart, 1. c5—O. Schmidt, z. Naturg. d. Wür-
mer, 1848, р. 12;—Claparéde, Annél, Turbell. etc. des Hebr.,
1861, l. e;—J onston, 1865, l. c; Ульянинъ, PhcH. черви Ce-
вастопольской бухты (Uljanin, Turbell. sin. Sevastopol.), 1870,
p. 7, tab. I. fig. 11—14;—M ac In tosh, 1. c. 1874, p. 151.
Var: Convoluta Diesing. O. Schmidt, Neue Rhabdocoelen,
1852, pp. 5—6, fig. 22—M ac Intosh, 1. c. 1874, p. 151.
Long. usque 2 mm.
Sat. frequens.
Hab. Sinus Jaltensis, profund. 0—1,5 metr., 1869/vr—
vis profund, 1,5 — 2 metr. inter algas rubras, 1870
10/m (2 exempl.)- 10 марта 1870 г. я нашель 2 экз.
между мелкими красными водорослями, захваченными
посредствомъ рыболовной наметки, заброшенной съ
пристани на глубину около 1,5—2 метровъ.
Прим. В. H. Ульянинъ показываетъ длину это-
го вида въ СевастополЪ только въ 0,7—1,3 мм.
Hag» замфтиль Claparède, Convoluta Diesingii
Oscara Schmidta совпадаетъ c» видомъ Oer-
steda даже величиной.
11. Convoluta Schmidti nov. sp.
Syn. C. paradoxa Sdt. (nec Oerst.). Oscar Schmidt, Neue
- Rhabdocoelen, 1852, p. 5. fig. 1.
1 exempl. 5 mm. (2 lin.) longum.
Hab. Sinus Suchum. profund. 0,7 metr. inter Cysto-
ziras, 1867 17/х.—Противъ Сухумской кр$пости, ме-
жду Cystozira Mu, ростущими на камняхъ дна. Черно-
морская Форма этого крупнаго вида, въ пять разъ пре-
восходящая величиною типическую Форму предъидущаго,
Je 4. 1880. : 16
— 230 —
описанную О егз{е Фомъ, заслуживаетъ ближайшаго
изслъдования.
12. Convoluta festiva Uljanin.
Ульянинъ, Р%ен. черви Севастопольской бухты (Uljanin,
Turbell. sinus Sevastopol.), 1870, p. 8, tab. IV. fig. 5.
1 exempl.?
Hab. Sinus Novorossijsk. (litt. caucas.), ad littora sub
lepidibus, 1870 13/rv.
В. H. Ульянинъ, описавпий этотъ видъ, UMbID
всего одинъ экземпляръ, добытый между водорослями.
Въ 1870 г. 13 aupbıa во время экскурсш mo берету
Новороссйской бухты къ 3. or» города къ станиц
(бывшей НовороссШекой), я нашелъ эту красивую oop-
му подъ камнями у берега, вм$ст$ съ Syngaga, Mono-
coelis agilis, ракообразными Sphaeroma serratum m др.
Rb сожалЪню въ моей записной книжкЪ не сказано,
р%$дка-ли и тамъ эта Форма. Записано только: «Convo-
luta голубоватая, съ пятномъ на голов$ и б5лымъ
ошейвикомъ».
Fam. 6. Derostomea (Oerst.) M. Sch.
Gen. 9. VOR TEX Ehrbg.
Ульаянинъ, Pben. черви Севастопольской бухты, 1871, pp. 16—
18, tab. II. fig. 2, tab. V. fig. 10 et 11 (4 sp.: V. Benedenz О. Sdt.,
sagitta, funebris et ornatus Uljanin).
13. Vortex truncatus Ehrbg.
0. Schmidt, Die Rhabdocoel. Strudelwürmer d. siiss. Wassers,
1848, pp. 28—29, tab. I. fig. 2;—Diesing, Syst. helm. I, 1850, pp.
229—230;—Schmarda, Zur Naturgeschichte Aegiptens, 1. c. 1854,
p. 26 et cet.;—O. Schmidt, Rhabd. Strudelw. aus d. Krakau, 1. c.
— 931 —
1858, p. 87; Denkschr. Wien. Akad. Bd. XV, p.22;—Diesing, Re-
vis. d. Rhabdocoelen, 1863, p. 226.
V. truncatus? Leuckart, Arch. f. Naturg. 1859, Bd. II, p. 183.
Syn. Planaria cuneus. Dalyell, The Powers of the Creator
ete. (Crust., Moll. et Vermes Scotiae, Vol.$II, 1855, p. 121, tab. XV.
fig. 15—16).
Long. corp. circ. 1,45 mm.
Hab. Suchum (in Abchasia), in rivo Suchümka
(Chakepstà Abchasorum), inter algas, 1867, 22—
24/vrrr.
Найденъ довольно обыкновеннымъ въ pyupb Су-
XyYMK (по абхазски Хакепста), тамъ rab OH пе-
ресЪкалъ Ольгинскую улицу; вмфст$ съ Philodina citrina
Евг. и Cypris puber Müll, между водорослями.
Прим. Между морскими Формами Vortex, кото-
рыхъ я’ наблюдалъ мелькомъ въ Harb zbrow» 1867 n
1869 г., особенно замфчательна одна новая (?) зеле-
Haro цвфта, Ouncania ue было сдЪфлано.
Fam. 7. Prostomea (0. Schdi.) M. Sch.
(Proboscidea, V. Carus, Handb. d. Zool.).
Gen. 10. PROSTOMUM Oerst.
Prostoma. Dugés, l. c.
O. Schmidt, Rhabdocoel. Strudelwürm. des süss. Wass. 1848,
pp. 23—27, Taf. I. fig. 1, a—b (P. lineare).
Leydig. Prostoma marginatum n. sp., 1. c. 1847, pp. 251—252.
Prostomum. O ersted, 1. c.
О. Schmidt, Z. Naturg. d. Würmer, 1848, pp. 14, 15 et 16, Taf.
I. fig. 4—5 (PP. croceum Oerst?).
5 ‚Neue Rhabd. aus d. Nordischen u. d. Adriat. Mee-
re, 1852, pp. 6—8, fig. 4, a u, 5, a (P. Botteri et Steenstruppai Sdt.).
р ‚ Z. Kenntn. d. Turb. Rhabdocoela etc. 1857, pp.
16°
— 232 —
11—12, fig. 7, a (P. immundum Sdt.).
, Rhabdocoelen aus d. Krakau, 1858, pp. 87—88 (P.
furiosum Sdt.).
P ‚ Denkschr. Wien. Akad. Bd. XV, pp. 38 u. 46, Taf.
Ш. fig. 12—13 (i d.).
Schultze, Beitr. 2. Nat. der Turb. 1851, рр. 73 — 74, tab. I.
fig. 9, 27 u. 40 (P. lineare Oerst.), p. 61 (P.. clepsinoideum Dugés).
L ,in: V. Carus Icones Zootom., tab. VIII. fig. 16
(P. lineare Oerst.).
Schmarda, Neue Tnrbellarien, 1859, p. 2 (diagn. gen.).
Claparède, Rech. anat. s. les Ann., Turbell. etc: des Hébri-
des, 1861, pp. 64—66, pl. V. fig. 5 (P. caledonicum Clap.).
> ‚ Beob. über Anat. и. Entw. etc. 1863, pp. 16—18,
Taf. Ш. fig. 1—6 (P. Kefersteiniz Clap.).
Diesing, Revis. d. Rhabdoc., 1862; p. 947 (P. clepsinoideum
Dugés).
Mecznikow, Z. Naturg. d. Rhabdoc., 1865, pp. 176—177, Taf.
ГУ. fig. 3 (P. helholandicum M.).
> ‚ On the Rhabdocoela, 1866, 1. c., pp. 59—60, pl. УШ.
fig. 3 (id.).
Halle z, Observ. S. le Prostomum lineare Oerst. (Gyrator her-
maphroditus Ehrbg, Derostomum notops Dugès) (Arch. Z. Espér. IL
873, pp. 558—585, pls. XX—XXII).
Mac Intosh, Turbell. etc. of St. Andrews (Ann. of Nat. EE
1874, vol. 14, pp. 150—151 (Р. lineare).
Graff, Z. Kenntn. d. Turbell., 1874, pp. 153—154, Taf. XIX (P.
mamertinum Graff, e Messina). |
Мережковский, O6» нов. Турбеллярляхъ БЪлато моря (M e-
reshkovsky, De Turbell. nov. maris Albi), 1878, рр. 12—15, fig.
3 et 4 (P. boreale et papillatum Meresh.).
Syn. Gyrator Ehrenberg.
Diesing, Syst. helm. I, 1850, pp. 227—228 (G. hermaphroditus
Ebrbg. et cet.).
» , Revis. d. Rhabdoc., 1862, pp. 245 — 247 (6 sp. et 4
sp. dub.).
Ульянинъ, Phew. черви Севастоп. бухты (Uljanin, Turbell.
sinus Sevastopol.), 1871, рр. 21—22, tab. II. fig. 4 (G. bivittatus Ulj.)-
De qe
14. Prostomum Botterii O. Sdt.
O. Schmidt, Neue Rhabdoc. etc. 1852, pp. (494 — 495, tab.
XLIV. fig. 4, a), Separ. IL 6—7 u. 16—17, Taf. I. fig. 4, а (Lessina
in mare Adriatico).
Diesing, Revis. d. Rhabdoc. 1862, p. 246.
Forma pontica.
Formae adriaticae simillima, ne duplo minor.
Exemplaria 0,—1,6 mm. longa.
Hab. Sinus Jaltensis, profund. 1,5 metr. inter Cysto-
siras, 1867 12—13/viu (y рыболовнаго завода), exempl.
0,7 mm. longa. `
Ibid., profund. 1,5—2 metr. inter Ulvas et algas
rubras minutas, 1870 .10/ırı 3 exempl. usque 1,6 mm.
longa. Между Ulva u мелкими красными водорослями,
захваченными кисейнымъ сачкомъ съ глубины 1,5—2
метровъ у пристани.
Exempl. 0,5—1,6 mm. longa inter Cystosiras semper
occurunt (1867—76/v_ıx).
Hab. Sin. Suchum.: 1) profund. 0,7—1,5 metr.—2)
profund. 1,5—2 metr., sub superfic. maris 1—1,5 metr,
inter Cystosiras densas.—3) profund. 3 metr., sub su-
perfic. maris 1 metr. inter Mytilos minimos 1876 1/уп
4 exempl.).
Въ Сухумской бухтЪ эта TYPOELIAPIA весьма обыкно-
венна. ВстрЪчается постоянно на: Cystosira'x», расту-
щихъ на камняхъ дна въ береговой полос$ (глуб. 0,7—
1,5 метра. ЗдЪсь еще въ 1867 году or» 8—16 сентября
я встрфчалъ (экземпляры длиною 1,2—1,9 mm.) близь
торговой пристани. Въ 1874 — 76 я находилъ ее по-
CTOAHHO при ловлЪ противъ таможни и пров!антскаго
магазина. Jarbw» нашелъ ее изобилующей Ha обросшихъ
— 234 —
Cystosira’ Mn подводныхъ глыбахъ древнихъ стфнъ, под-
нимающихся противъ кр$фпости и провантскаго мага-
зина съ глубины 1,5—2 метровъ, именно на верхней
поверхности ихъ, лежащей подъ поверхностью моря на
1—1,5 метра.
Потомъ я нашелъь ee и на вершинахъ. подводныхъ
стфнъ, поднимающихся съ глубины около 3 метровъ,
на 1 метръ ниже поверхн. моря, между мелкеми мид1ями:
Mytilus minimus? (4 exempl, 1876 уп).
Fam. 8. Opistomea (0. 544.) M. Sch.
Gen. 11. MONOCOELIS Oerst.
O. F. Müller, Zool. Danica, fasc. 3, p. 49, tab. 109. fig. 10—11
(Monocoelis rutilans O. Е. Müll.).
Diesing (pars, Syst. helminthum, I, 1850, pp. 185—186.
Frey u. Leuckart, Zur Kenntn. wirbellos. Th. 1849, pp. 88—
85 u, 146, Taf. I. fig. 18 (M. lineata).
M. Schultze, Beitr. 2. Naturg. d. Turbellarien, 1851, pp. 34—40,
tab. II, (3 sp.).
Leydig, Über neue od. wenig gek. Strudelwürmer, l. c. 2854, p.
284, Taf. XI. (M. bipunctata n. sp. e sinu Genuesico).
О. Schmidt, Z. Kenntn. d. Turbell. Rhabdoc. 1857, pp. 358—
359, Taf. IV. fig. 9. (M. anguilla Sdt.).
Schmarda, Neue wirbell. Th. I. Turbellarien ete., 1859. p. 2.
Van Beneden, Turbellariés de Belg. 1861, pp. 39—41, pl. VII.
fig. 1—9 (M. agilis M. Sch. et hyalina V. Ren.).
O. Schmidt, Turbell v. Corfu u. Cephalonia, 1861, p. 26, Taf.
IV. fig. 3—5 (M. ophiocephala Sdt.).
Schultze, Zoolog. Skizzen, 1852, p. 184 (M. fusca Oerst, НЪм.
море).
Ciaparéde, Annél., Turbell. etc. des Hébrides, 1861, p. 69,
pl. УП. fig. 4 (M. lineata, agilis et unipunctata?).
Ульянинъ, Phcandame черви Севастопольской бухты (Ulja-
nin, Turbellaria sinus Sevastopol., 1. с.), 1871, pp. 27—28, tab. Ш.
— 235 —
fig. 4—7 (4 sp.: M. caudatus et truncatus Ulj. e sinu Sevastopol.; М.
agilis Sch. e sin. Odessano et Novorossijsk.; M. unipunctatus Oerst.
e sinu Odessano).
Graff, Z. Kenntn. d. Turbellarien, 1. c., 1874, pp. 145—146, Taf.
XIV. fig. 5—9 (M. protractilis Graff, e Messina).
MacIntosh, Turbell. etc. of St. Andrews, l. c. 1874, pp. 151—
152 (М. unipunctata (Fabr.) Oerst. et rutzlans O. Е. Müll.).
Въ Черномъ mops теперь уже найдено 5 видовъ этого
рода.
15. Monocelis anguilla 0. 544.
0. Schmidt, Z. Kenntn. der Turbell. Rhabdocoela etc. 2-ter.
Beitr. 1857, pp. 14—15, Taf. IV. fig. 9.
Syn. Celidotis anguilla. Diesing, Revis. d. Rhabdocoelen, l. c.
1862, p. 233.
Var. suchumica m.
1 exempl. 1,5 mm. longum.
Oculi rubro-brunnei. Otolithum duobus corpu-
sculis secundariis antero-lateralibus praeditum. Cauda
(ut in M. agili et unipunctata) papillis supramargina-
libus instructa, ad prehensionem dilatabilis.
Hab. Sinus Suchum., profund. 1,5—2 metr., sub su-
perfic. maris cire. 0,6 metr. inter Cystosiras densas. .
Изслдованный экземпляръ найденъ Ha большомъ под-
водномъ обломк$ древней CTEHBI, выдающемся съ глу-
бины 1,5—2-xb метровъ противъ средины фасада Cy-
XYMCKOÏ кр$фпости и густо обросшемъ Cyuystosira' wu.
Здесь я добылъ ero WOCHE ловли кисейнымъ сачкомъ и
поисковъ между водорослями на верхней поверхности
обломка, лежащей ниже поверхности моря около 0,6
метра.
16. Monocoelis unipunctata (Fabr.) Oersted.
Oersted, Entw. Plattw. 1844, p. 56.—M. Schultze, Beitr. z.
Naturg. d. Turb., 1851, рр. 38—39, Taf. IL fig. 8—10; — Улья-
— 236 —
нинъ, РЪеничные черви Севастопольской ‘бухты, 1871, (Ullja-
nin, Turb. sin. Sevastopol.), р. 28;—Ma c Intosh, Turbell. etc.
of St. Andrews, L. c. 1814, p. 151.
Syn. Monotus unipunctatus Diesing, Revis. d. Rhabdocoelen, 1.
c. 1862, p. 215.
Long. corp. adult. 2—2,5 mm.
Наблюдавицеся экземпляры были съ зрфлыми поло-
выми продуктами.
Hab. Sinus Suchum. profund. 0,3 metr.; subterranea
(in luto brunneo), 1874 27/vrr.
Berpbuaeres эта Форма противъ Cyxyuckoii KPÉIIOCTH,
въ буромъ пилу, лежащемъ подъ толстымъ слоемъ щебня,
устилающаго прибрежное дно. Немного этого MIA въ
crakaHb Cb небольшимъ количествомъ морской воды
дало возможность наблюдать этотъ видъ въ течеше 7-ми
дней, px ber съ слфдующими Monocoelis agilis u caudata.
17. Monocoelis agilis M. Sch.
M. Schultze, Beitr. z. Kenntn. d. Turbell., 1851, p. 37, Taf. II.
fig. 1—7;—Van Beneden, Turbellariés de Belg., 1861, pp. 39 —
40, pl. УП. fig. 1—4;—Claparéde, Annelides, Turbell. etc. des
Hébrides, 1861, p. 69; — Ульянинъ, Р$еничные черви Севасто-
польской бухты. (Ulljanin, Turbell. sinus Sevast.), 1871, p. 28.
Syn. Monops agilis. Diesing, Revis. d. Rhabdocoelen, l. c.,
1862, pp. 280—981.
a) Long. corp. circ. 1—1,5 mm.
Hab. Sinus Suchum, una cum praecedente; frequens
b) Long. corp. 1,72—3 mm.
Hab. Sinus Jaltensis, zona supralittoralis, sub lapi-
dibus humidis; 1867/vrr—vrrr (противъ бульвара), 1869
5/ути (противъ таможни) et 1870 17/1 (противъ кор-
дона).
c) Sinus Novorossijsk. (litt. caucas.), ad littora, sub
zo ee
lapidibus, 1870 13/rv. Въ 3. or» города Hosopocciiicka
‚Kb станиц$; BMBCTS съ Sphaeroma, Actinia equa u
различными турбелляр!ями.
Прим. Фиг. 1-я y Van Benede n’a вполн$ нату-
рально изображаетъ этого червя при движенш. На ри-
сунк$ y M. Schultze хорошо представлены борода-
вочки покрываюпия заднюю часть, расширяющуюся на
подобе пластинчатаго присоска и которою червь поль-
зуется для прикр$иленя, на mogoóie п1явокъ.
Достаточно взять любой экземпляръ этого вида, чтобы
наблюдать тотчасъ аномальный для турбеллярти способъ
передвижен!я, напоминающий пьявку, какъ замЪчается
еще только у JM. caudata.
Изъ многихъ наблюдавшихся мною въ AIT экземп-
ляровъ M. agilis два (1870 17 u 20/ т) не пред-
ставляли никакого сл$да пигмента Ble-
peau слуховаго органа. Одинъ изъ нахъ (17/1) былъ
толубоватаго цвЪта; у Hero ясно были видны парные
сосуды по бокамъ задней расширенной части т$ла, u30-
браженные ga рисунк$ M. Schultze.
Олдинъ экземпляръ дл. 2,8 mm., заключеннный въ
тлицериновый препаратъ въ 1867 r., хорошо сохранился.
18. Monocoelis caudata Uljanin.
Monocoelis caudatus. Ульянинъ, Pbcuuumue черви Севасто-
польской бухты. (Ulljanin, Turbell. sin. Sevastopol.), 1871, pp.
27—98, tab. Ш. fig. 3, 5—7.
Proxima М. agili M. Sch., transitionem ad M. linea-
tam Verst. repraesentat.
Nota. Otolithum duobus corpusculis lenticulifor-
mibus anterioribus (ut in 2M. agili), a cl. Uljanin non
observatis, praeditum. O culus rubro-brunneus.
— 238 —
Long. сотр. 1,5 — 2,5 mm. (extensa vel (depressa et)
contracta). |
Frequens.
Ha отолитЪ спереди легко можно замфтить 2 прида-
точныя чечевички между двойнымъ контуромъ, какъ и
y М. agilis. В. H. Ульянинъ не замфтиль nx» y
севастопольскихъ экземпляровъ.
Цв$тъ Thia этого червя зависитъ отъ пищи: въ сред-
ней и задней частяхъ оно окрашено просвЪфчивающими
крупинками краснобураго цв$та; впереди глазного пятна
оно вполнЪ безцвЪтно. |
Яивучь: пойманные экземпляры отлично жили даже
въ портящейся водЪ akBapiyMa, TAB погибло большинство
рачковъ Amphipoda Domicola и веЪ крабы.
Hab. Sinus Suchum., prof. 1,5—6 metr., sub super-
Все maris 0,3—1 metr., inter algas musciformes den-
sissimas, 1876rv. v.
Встр$чается въ большомъ изобили между моховидными
водорослями, одфвающими Ha подоб1е щетки нфкоторыя
MBCTa верхней поверхности подводныхъ древнихъ CTbHb
(xexamia подъ ватерлишей до глубины 0,3—1 метра),
поднимающихся съ глубины 1,5—6 метровъ противъ
западнаго угла Сухумской кр$пости.
Fam.? Gen. ?
1 exempl. circ. 0,8 mm. longum; lat. maj. circ. 0,3
mm. Caput discretum. Ocelli duo. Cesophagus
exserlilis maximus. Corpus dilatatum, breve, retrorsum
angustatum. Animal (in praeparato glycerin. conserv.)
cinereo flavescens.
Ovum unicum maximum, omnem latitudinem animalis
— 239 —
occupans, diam. 0,28 mm., flavo-brunneum, parietibus
crassis solidisque insigne.
Hab. Sinus Suchum. prodund. 1 metr. fundo lapidoso,
inter Cystoziras, 1876 16/y, — Противъ устья турецкой
канавы, Hà каменистомъ Jub между густыми Cystozira.
Прим. Kb coxarbnio описашя этой интересной
Формы Rhabdocoela на mbctb не было сдфлано. Запи-
саны только Takid pbako бросаюцияся особенности,
какъ огромный хоботъ (т. е. собственно глотка) и два
глаза на отдфленной голов?.
Ordo 3. Nemertinea (Dies).
(Ordo Nemertinea, Keferstein).
Teretularia Blainv., Rhynchocoela M. Sch., Clap.
Ha wb$erb skckypcili я пользовался слЪд. л—рою:
Frey п. Leuckart, 7. Kenntn. wirbellos. Th. 1847, pp. 146 u.
150.
0. Schmidt, Z. Naturg. d. Würmer, 1848, рр. 3—8, Taf. I.
fig. 1.
Diesing, Syst. helm., vol. I, 1850, pp. 182—188 et 238—279.
M. Schultze, Z. Naturg. d. Turbell. 1851, p. 59—66, tab. VI.
Grube, Bemerk. üb. einige Helminthen u. Meereswürmer, 1855,
Live
Schmarda, Neue Turbell. 1859, pp. 38—46, fig. 84-100 (Taf.
IX—XI).
Van Beneden, Turbellariés de Belg. 1861, pp. 6—29, pl. I—IV
et pl. V. fig. 13—18.
Grube, Ausfl. n. Triest, 1861, pp. 35, 80—81 u. 129—130.
_» › Meeresf. v. Lussin, 1864, pp. 94—97.
Claparéde, Rech. anat. s. 1. Ann, Turbellariés etc. des
Hébrides, 1861, pp. 81—82, pl. V. fig. 6. (2 gen. c. 2-sp.)
2 , Beob. üb. Anat. u. Ent. 1863, pp. 22—24, Taf. V.
fig. 9—14.
— 240 —
Keferstein, Unters. üb. Nemertinea, 1862, pp. 51—93. Taf.
V—VII.
; Ueber e. Zwitternemertine (Borlasia hermaphro-
dita Ke. ) у. St. Malo, 1. c. 1868, pp. 102—105, Taf. Ш. fig. 1—2.
Jonston, Catalog of Brit. non-paras. Worms, 1865, pp. 4,
18—29, 284—298 et 337—338; pl. П a— b.
Ульянинъ, Pben. черви Севаст. 6. (Uljanin, Turbell. sinus
Sevastopol, 1871, pp. 43—53) 9 sp. e 7 gen. (2 indeterm).
Tribus I. Enopla M. Sch.
(Sub ordo Keferst.)
Fam. 9. Tremacephalidae Kírst.
Gen. 12. POLIA Delle Cziaje, Keferst.
Ульянинъ, Pc. черви Севаст. бухты, 1871, pp. 47—48 (1 sp.:
P. aurita Ulj.).
19. Polia aurita Ulj.
Ульянинъ, P%ca. черви Севаст. 6. (Uljanin, Turbell. sin.
Sevastopol.), 1871 pp. 47—48, tab. VI. fig. 11—12.
Corpus paulo depressum, breviter ciliatum, antice
et postice angustatum, sat pellucidum (intestino modo
fusco), in partibus posteriore et media leviter flavescens
et (animal. ovifera) rosaceum, in parte anteriore pelluci-
dum albescens. Apertura proboscidis ciliis
nonnulis longioribus immobilibus circumdata. Ar m a-
tura proboscidis e styleto uno mediano compo-
sito et 2—4 supplementariis simplicibus in saeculis duo-
bus uno cujusque lateris posticis constat. O celli nulli.
O s ventrale longitudinale-rimaeforme, paulo post margi-
nem anteriorem situm. Ganglia incolorata, sed bene
distincta, postice in utraque parte unam vesiculam audi-
toriam (2—4 otolithos continentem) gerentia Nervi
— 241 —
laterales marginales Rimae capitales laterales
oblongi ante ganglios proxime sitae. Intestinum
saccis lateralibus parum evolutis insigne. Vasa san-
guinifera pellucida, sed maxime distincta, san-
guine incolorato.
Forma suchumica m.
Tab. III (1). fig. 4 A—E; fig. 5 F—G.
Sat variabilis.
Diagn.: Vesiculaeauditoriae oblonge ova-
les, vel ovales, vel rotundae, otolithis modo 2 magnis
instructi. Partes ar maturae proboscidalis mi-
nimae illis Prosorochmi Claparedi Kef. usque ad ultimam
partem simillimae. Intestinum fuscum. Ova plus
minusve triangularia, brunnescentia.
Corpus sat mutabile, contractionibus per totam
longitudinem fortiter cireulantibus. Long. corp. 6—14.
mm., latit. 0,2 — 0,5 mm.; in corpore depresso lati
usque 0,7 mm.
Animal maxime numerosum, sub lapidibus littoralibus
magnis et parvis occurrens. Ova 1876 30/y — 6/y1
observavi.
Hab. Sinus Suchum.: a) sub lapidibus minutis et mi-
nimis, ad littora ipsa et supralittoralis; maxime frequens,
1876v_vı; b) profund. 0,7 metr. inter bases Cystozirae,
1867 17/1X (1 exempl. circ. 12,5 mm. longum).
Эта интересная Форма одна изъ самыхъ многочислен-
ныхъ у берега Сухумской бухты. Встр$чается во MHO-
eCTBB подъ щебнемъ у берега и даже въ супра -
литторальной 30H подъ щебнемъ самаго берега
у границы воды. Май и irons 1876 г.
— 242 —
Rpowb того еще въ 1867 г. 17 сентября я нашелъ
одинъ экземпл. въ 12,5 mm. длиною между основан1ями
стеблей Cystozira, Ba глубинЪ 0,7 metr.
Прим. Повидимому Kb этой-же oopwb принадлежитъ
экземпляръ длиною около 6 mm. найденный въ ЯлтЪ y
берега противъ бульвара подъ камнями (187011). На
глицериновомъ препарат его сохранились только BCS
части вооруженя хобота и BHOIHB сходныя съ сухум-
скими отолиты, лежащие по 2 на каждомъ изъ голов-
ныхъ гангевъ. Эти гангли и начало боковыхъ нервовъ
также еще слегка замфтны теперь, послЪ 10 лБтъ.
Gen. 13. BORLASIA (Oken) Kfrin.
Ульянинъ, Р$сничные черви Севаст. 6. 1871 (Uljanin,
Turbell. sinus Sevastopol) рр. 48—51, tab. УП. fig. 6—8 (B. vivi-
para Uljanin et В. vermiculus? Qfg.)
20. Borlasia melanocephala (Jonst.) m.
Syn.: Omatoplea melanocephala. Jonston, Catalog of British
non-parasitical Worms, 1865, pp. 23—24 et 292, pl. IL. fig. 5,5 *.
Syn.: Tetrastemma melanocephalum. Diesing, Revision der
Rhabdocoelen, 1. с. 1862, p. 291; — Langerhans, Die Wurm-
fauna v. Madeira. ПТ. (Zeitschr. f. wiss. Zool. Bd. 34. H. 1, 1880,
p. 139.
Syn.: Tetrastemma melanocephala. Mac Intosh, Turbell. etc. of
St. Andrews, l. c. 1874, p. 152; Brit. Nemerteans, p. 165, pl. II.
fig. 1 (vid. Z. R.).
a) Forma suchumica m.
Diagn.: Corpus contractionibus et dilatationibus pa-
rum mutabilis, postice parum angustatum et rotundate-
truncatum.
1 exempl. 5,5—9 mm. longum, cinereo-olivaceum,
— 243 —
oculis fusco rubrescente-brunneis (? corpusculo ro-
tundo parvo parum distincto in medio praeditis), macula
cephalica quadrangulari transverse-elongata fusco rubres-
cente-brunnea. Oculi anteriores in angulis latero-
anterioribus maculae cephalicae siti, modo in verme for-
titer depresso distincti.
Hab. Sinus Suchum., profund. 0,5 metr. 1874 1/ıx.
Единственный изслЪдованный экземпляръ найденъ въ
издыравленномъ валунЪ, взятомъ Cb дна близь устья ту-
рецкой канавы; изъ отверстия валуна OH выползъ только
6-го сентября, т. е. чрезъ 6 дней, когда вода сосуда на-
чала портиться. Движен!я этого червя довольно MeJIeH-
НЫЯ.
b) Forma similis.
Еоттае britanicae aspectu primo simillima.
Diagn.: Corpus antrorsum leviter angustatum, ге-
irorsum magis angustatum, postice fere acutatum, ne
apice obtuse-rotundato. Caput antrorsum multo an-
gustius, antice rotundatum. Colore formae suchumi-
cae simillima. Organa interna ut in forma suchu-
mica et britannica (vid. Jonston, fig. cit.) formata.
Corpus contractionibus et dilatationibus valde muta-
bilis.
Color e flavo viridescente-albescens; caput in medio
macula fusca ornatum.
1 exempl. in praeparat. depressum 8 mm. longum et
usque 0,7 mm. latum.
Hab. Sinus Suchum., profund. 1 metr., 1876 14/vrr.
Этотъ червь найденъ въ известняковомъ валунЪ, B34-
TOMB съ дна близь устья турецкой канавы. Онъ выползъ
Ha слЪдующШ день на поверхность камня, Tb и OTBIC-
— 244 —
канъ въ одномъ изъ углублений, представляющихъ оста-
токъ размытаго моремъ хода камнеточцевъ.
Выросты кишечнаго канала больше и y3kie, какъ и у
англ ской Формы; mnBbra TeMHO-Chparo. Вооружеше xo-
бота состоитъ изъ средняго сложнаго стилета
съ закругленой ручкой m съ каждой стороны по 3—4
простыхъ CTHLETA (въ боковыхъ капсуляхъ), Ch
большими головками; какъ сложный, такъ и простые
стилеты сходны съ изображенными М. Schultze для
его молодой Tetrastemma obscurum jun. °). Не указы-
ваетъ-ли этотъ Фактъ сходства вооружевшя взрослой
Borlasia melanocephala съ очень молодой Tetrustemma—
на генетическое отношеше этихъ двухъ видовъ? Но для
этого необходимо еще ближайшее знаше TpiecTckoü oop-
мы Tetrastemma. КромЪ того касательно британской
Borlasia melanocephala я имфлъ возможность пользо-
ваться только работою Jonston'a. Momnorpaein
M'Intosh, Brit. Nemerteans я не Mor» добыть.
Только въ Zool. Вес. за 1874 г. нашелъ ссылку на это
сочинене (1. c. p. 165, pl. II. f. 1.) тд она названа
Tetrastemma melanocephala Jonst.
21. Borlasia splendida? Keferstein.
Untersuchungen über niedere Seethiere, 1862, pp. 59—60, Taf. V.
fig. 10—18. |
S y n.: Ptychodes (п. g.) splendida. Diesing, Nachtr. 2. Rev. d.
Turb., 1. c. 1863, pp. 12—13.
Forma suchumica.
Tab. III (1). fig. 3. А-В.
Ocelli nigri, sat magni, forma elongata variabili. |
*) Ox. M. Schultze, Z. Naturg. d. Turbell, Tab. VI. fig. 3.
ses
Proboscis papillis conicis densissimis, corpusculis
pedunculatis ovalibus (стрекат. opr.?) nullis (?) insignibus.
Os margine integro (?).
1 exempl. 6 mm. long.
Ilo sopmb и расположеню глазъ очень сходна Ch
Borlasia splendida Ла-Манша. Ha сосочкахъ хобота я
He могъ замфтить стрекательныхъ (?) овальныхъ тфлецъ,
существующихъ у типической Формы.
Hab. Sinus Suchum., prof. circ. 0,5 metr. inter
Cystoziras, 1874 24/ути. Единственный изслЪдованный
экземпляръ былъ пойманъ близь устья турецкой канавы,
при вечерней ловлф кисейнымъ сачкомъ между густыми
Cystozira, одфвающими камни дна.
23. Borlasia Maslovskyi nov. sp. °)
a) Forma typica.
Tab. Ш (1). fig. 2.
1 exempl. (extensum) cire. 30 mm. longum et 1—1,5
mm. (compressum usque 2 mm.) latum, parte cephalica
in lateribus leviter a corp. divisa, antice rotundata, parte
postica angustata. :
Corpus subpellucidum, leviter cinereo-viridescens,
intestino maxime distincto per totam longitudinem
saccis lateralibus simplicibus, in medio corporis maxime
elongatis, antrorsum sensim decrescentibus instructo,
fusco cinereo viridescente.
Os post ganglios proxime situm, papillis destitutum.
*) Посвящается имени моего уважаемато учителя проф. A. 4.
Масловскаго.
Ne 4. 1880. : ТИ
— 246 —
Apertura proboscidem emittens frontalis, submargina-
lis. Proboscis styleto uno composito mediano magno,
in margine posteriore fere laevi et 2 secundariis (supple-
mentariis) simplicibus in sacculis duobus uno cu-
jusque lateris positis armata. O celli numerosi utrim-
que biseriati, serie externa marginali retrorsum maxime
prolongatà, partem glandulosam intestini attingente.
Ganglia leviter flavescentia, retrorsum nervos margi-
nales leviter flavescentes emittenta. Rimae capitales
laterales ante ganglios sitae ").
Corpus sat mutabile, contractionibus per totam cor-
poris longitudinem retrorsum (?) sequentibus.
Fecit tu bu m sat solidum e particulis arenae `(песчи-
HORB) minutis compositum, aspectu simplici, subovatum
depressum, in superficie lapidis affixum, canali irre-
gulariter contorto. |
Inter saccos coecos intestini em bryones elongatos
sat magnos (longitudine °/, latitudinis vermis aequante)
observavi.
Hab. Sinus Suchum., profund.1—1,5 mm. 1874 28/vm.
Единственный изслфдованный экземпляръ пойманъ KH-
сейнымъ сачкомъ близь устья турецкой канавы, у каме-
нистаго дна поросшаго густыми Cystozira, утромъ 28
августа.
b) Varietas aberrans.
Tab. III (1). fig. 1, А-В.
1 exempl. extensum usque 13 mm. longum, contractum
circ. 9 mm. longum et 0,3—0,6 mm. latum.
*) Ha половин$ разстоян1я къ перёдному концу.
— 947 —
Corpus flavescens, intestino cum saccis coecis c o-
lore fusco brunneo distincto translucente.
Corpus breve, teres, paulo proteiforme, latitudine ae-
quali, partibus frontal et anali elongate - rotundatis.
Ocelli numerosi, utrimque biseriati, serie externa
marginali retrorsum maxime prolongata, partem glandu-
losam intestini attingente. Os post ganglios proxime
situm, papillis destitutum. Apertura proboscidem
emittens frontalis submarginaliss Proboscis styleto
uno composito mediano magno et 2—3 simplicibus in
sacculis duobus uno cujusque lateris positis armata.
Intestinum fusco-cinereum in lateribus dextro et
sinistro per totam longitudinem saccis simplicibus fusco-
cinereis, in parte media corporis maxime elongatis,
antrorsum sensim descrescentibus, praeditum. 1
H a b. Sinus Suchum., profund. 1—1,5 metr., 1874: 5/vrr.
Gen. 14. TETRASTEMM A Ehrba.
Syn: Prostoma pr. p. Dugés, 1. c. (Ann. des sc. nat. t. XXI,
1830, p. 73, pl. II. fig. 1—2: P. clepsinoidewm et lumbricoideum).
Tetrastemma Ehrenberg:
Ehrenberg, Phytozoa Turbellaria in: Symbolae physicae, De-
eas 1-ma, 1828, 2 pg. tab. V. fig. 3 a—d (T. flavidum Ehr., fig. color).
Max Schulze, Beitr. 2. Naturg. der Turbell. 1851, np. 62—66
u. 72, tab. VI. fig. 2—10 (T. obscurum M. Sch., ju n.).
V. Carus, Icones Zootomicae, 1857, Taf. VIII. fig. 10—13 (T.
obscurum M. Sch. e mare baltico, ju n.) et fig. 15 (T. sp. Triest =
T. Schultzei m.); in: Handbuch d. Zoologie v. V. Carus u. Gerstaecker,
Bd. II. p. 471.
Graeffe, E., Beob. üb. Radiaten u. Würmer in Nizza, 1858,
pp. 58—54 (T. sp. = T. Graeffei m.).
Diesing, Rev. d. Rhabdoc. 1. с. 1862, pp. 288- 294 (27 sp.)
Nachträge, 1. с. 1863, pp. 10—11 (+ 4 sp.).
Keferstein, Unters. üb. Nemertinen, 1. с. 1862, р. 55 (de
chart. generis).
И
— 248 —
Claparède, Rech. anat. s. les..... Turbell. des Hebrides, 1861,
pp. 81—82, pl. V. f. 6 (T. varicolor Oerst.); — Beob. üb. Anat. u.
Entw., 1863, p. 24, Taf. У. fig. 14 (T. marmoratum Clap.).
Jonston, Catalog of Brit. non-paras. Worms, 1865, pp. 4, 20,
289 et 337, pl. IL fig. 4 (T. varicolor Oerst.).
Федченко, Пр$сноводныя немертины изъ окрестн. Ташкента
(Fedchenko, Nemertinea fluviatilia e Taschkend), 1. с. 1872,
pp. 101—105 et 110, tab. XIV. fig. 1—4 (T. turanicum Fed.).
Verrill, Amer. Journ. Sc. 3 ser. vol. VII, 1874, p. 45, pl. VII.
fig. 5; Pr. Am. Ass. 1873, p. 389, pl. II. figs. 1—8 (T. vittata n. sp.); —
Am. Journ. Sc. 3 ser. vol. X, p. 40 (T. elegans Gir.).
Willemoes-Suhm, On a land Nemertean found in the Ber-
mudas, l. c. 1874, pl. XVII. fig. 1—3 (T, agricola W. S.) et Young
parasitical Tetrastemma from Nautilograpsus minutus (|. c.
p. 411, pl. XVII. fig. 4).
MacIntosh, Turbell etc. of St. Andrews, 1. c. 1874, p. 153
(4 sp. enumer. T. candida O. Е. Müll, vermicula Quatr., flavida Ehr.
et dorsalis Abildgaard).
M'Intosh, Brit. Nemerteans, 1. c. 1874, pp. 165—172, pl. 1.
fig. 4, pl. II. fig. 1—8, pl. III. fig. 1 et 3—4 (6 sp.)
Hoffman, Om de entw. van Tetrastemma varicolor Oerst., l. c.
1876, pp. 392—404 c. 1 tab.; Beiträge z. Kenntn. Nemertinen. I.
Z. Entw. von Tetrastemma varicolor, |. c. 1876, pp. 205—215, Taf. III.
Гриммъ, Въ позн. фауны Балтскаго м., |. с. 1878, p. 8 (T.
obscurum M. Sch., е Libava et Revel).
Langerhans, Die Wurmfauna v. Madeira, III (Zeitschr. f.
wiss. Zool. Bd. 34. H. 1, 1880, pp. 139 п. 143, Taf. VI. fig. 63 u. 67): .
T. vermiculatum Quatr. et quadristiatum n. sp. Polia pr. p.
Quatrefages, Mém. sur la fam. des Nemertiens, l. c. 1846;
Voyage en Sicile, |. c. 1849.
Van Beneden, Turbellariés de Belgique, 1. c. 1861, pp. 28—28,
pl. УП. fig. 1—11 (P. obscura V. Ben. = Tetrastemma Benedeni n.
sp. sed non Т. obscura. M. Sch.? *)
S y n.: Otoloxorrhochma. Diesing, Nachtrage 2. Rev. d. Turb.,
l. c. 1863, рр. 13—14 (0. Graeffei D. = Tetrastemma sp. Graeffe 1. с.).
*) Уже A. Il. Федченко указалъ (1. с. p. 102—104) на неудоб-
ство идевфицировав1я этой формы съ_живородящей T. obscurum М
Sch.; тотда какъ первую Van Beneden считаеть (хотя прямыхъ
наблюдевй н$тъ) яйцеродящей.
— 249 —
Прим. Крайне желательно описан!е mpiecmcxoù
формы (T. Schultzei m.), извЪстной пока только по
рисунку средней части Thia, сходному съ строешемъ
той-же части черноморской Формы.
Желательно также изслфдоване HUuWwwKOù формы от-
носительно строен!я яичниковъ, не описанныхъ въ сочи-
ненш Graeffe. Закругленное впереди, но заостренное
сзади тЪло этой Формы отличаетъ ee отъ черноморской,
описываемой ниже.
Ницикая форма отличается особенно малымъ числомъ
стилетовъ въ боковыхъ сумочкахъ, именно въ правой 2,
а въ лфвой только 1 (Graeffe говоритъ о большомъ
числЪ видфнныхъ имъ экземпляровъ этой Формы, но He
одинъ-ли только изслЪдованъ имъ?). На рисункЪ mpiecm-
ской формы М. Schultze изобразилъ mx» по 2, a y
черноморской формы я нашелъ по 4 стилета.
Mu$uie Claparéde’a, что его Tetr. marmoratum
отличается pbako цилиндрическимъ тЪломъ отъ плоской
будто-бы Oeubriiickoii Формы, не оправдывается сравне-
шемъ его рисунка съ рисункомъ у V. Beneden’a u
словами послфдняго: «légèrement aplati» (vid. p. 23).
29. Tetrastemma Schultzei n. sp.
An syn. Tetrastemma sp. e Triest. Max Schultze in: Icones
zoot. v. V. Carus, Taf. VIII. fig. 15 (pars med. corp. > oviferae); —
Diesing, Rev. d. Turb. Rhabdocoelen, 1. с. 1862, p. 293.
a) Forma typica m.
Corpus parum compressum, antrorsum parum an-
gusiatum, antice vix rotundatum, retrorsum leviter an-
gustatum, postice rotundatum; pars anterior extrema
— 250 —
sulco horizontali in duos labros (superiorem et inferio-
rem) divisa. Proboscis papillis magnis latis obsita,
armaturae styleto composito unico mediano
et utrimque # simplicibus (supplementariis) minutis (in
2 saeculis lateralibus, utrimque una positis) constat.
Apertura proboscidem emittens terminalis, inter
labros anteriores in sulco posita. A nus terminalis pos-
tice situs, in verme compresso bene distinctus. O varia
pyriformia in lateralibus corporis utrimque ‘uniseriatim
disposita, canalibus efferentibus brevibus
distinctissimis extrorsum aperta, ova 5—6 continentia.
Corpus (ovis plenum) non translucidum, e rubro brun-
neum.
Sat frequens.
10 exempl. corp. 2,25—8,5 mm. longo et 0,25— 0,7
mm. lato.
QQ 3—8,5 mm. longae ovis magnis impietae.
llepezuiii конецъ тфла дфлится поперечною горизон-
тальною бороздкою на дв$ губы, верхнюю и нижнюю,
между которыми находится oTBepcrie хобота.
ТЪло этого червя мало сплюснутое, спереди мало съу-
жено и едва закруглено на концЪ, сзади слегка съужи-
вается и на заднемъ концЪ закруглено. Хоботъ уса-
‚ женъ большими широкими сосочками; его вооруже-
Hie, сходное съ рисунками М. Schultze, состоитъ
изъ сложнаго средняго стилета и по A простыхъ (до-
полнительныхъ) малыхъ въ 2-Xb (съ каждой стороны
по одной) боковыхъ капсуляхъ. Вооружеше сдЪд. боле
сложное, чЪфмъ у обоихъ Формъ изображенныхъ M.
Schultze, а также y нимиской Формы (Graeffe)
и y бельийкой (У. Beneden) M. Schultze ma-
блюдалъ и изобразилъ по два боковыхъ стилета (съ каж-
— 251 —
дой стороны) какъ у балтШской T. obscurum M. Sch.,
такъ n y rpiecrckoli 7. Schulizei n. sp. Очень крупная
бельгйская Tetr. Benedeni n. зр., подробно изученная
V. Вепедеп’омъ, содержитъ въ боковыхъ канпсуляхъ
также только по 2 стилетика. Ниццекая-же T. Graeffer
M., какъ сказано выше, въ одной Kancyrb несетъ два,
а въ другой даже только одинъ стилетикъ. ANUS, ле-
жапий на заднемъ конц Thia, при давленш обнаружи-
вается выходомъ экскрементовъ.
Но самое замфчательное—это яичники грушевидной
Формы, расположенные съ боковъ т$ла, съ каждой CTO-
роны въ одинъ рядъ: они открываются каждый отд$ль-
но короткимъ выводящимъ каналомъ наружу и содер-
жатъ по 4—5 sum» каждый. Каналы эти легко видимы.
Hab. Sinus Suchum. profund. 3 metr., sub superfic.
maris circ. 1 metr. (a litto. circ. 40 org.) inter Муй-
los minimos, 1876 1/vır.
Червя этаго я нашелъ весьма обыкновеннымъ на Bep-
шинахъ подводныхъ стфнъ, именно поднимающихся съ
глубины 3 метровъ противъ провантскаго магазина,
саженяхъ въ сорока отъ берега. ЗдЪсь я ero собиралъ
между мелкими мидями, покрывающими поверхность
стфнъ (сложенныхъ изъ известняковыхъ гольшшей и 00-
XOMKOBP древнихъ греческихъ черепицъ. Описанные вы-
ше половозр$лые экземпляры, переполненные яицами
собраны были 1-го irs.
b) Varietas truncata m.
Corpus fuscum, omnino non translucens, aspectu
plus minusve filiformi, antice et postice quasi truncatum,
colore fusco rubro-brunneo et striis transversis minus
PE. Nr s ae
Oe a cow at ——
——
Y |
= [999 —
fuscis plus minusve leviter vittatum. Oculi nigro-
brunnei.
-
1 exempl. observata. Frequens.
Изслфдованные 7 экземиляровъ добыты BO время од-
ной экскурсш. Они отличались на suy» болфе mum ме-
ube нитевиднымъ TEIOMB, какъ-бы обрубленнымъ на KOH-
цахъ. БолЪе или mente легый оттЪнокъ поперечной 60-
abe свЪфтлой полосатости одинъ только бросался въ гла-
за на темномъ, совершенно непрозрачномъ т$лЪ темно-
коричневаго цвЪта. Даже при сжатш червя покровнымъ
стеклышкомъ, онъ остается мало ‘прозрачнымъ, и тогда
можно замфтить только чернобурые глаза и внутри Tb-
ла массу большихъ Ab, съ рфзко очерченными конту-
рами оболочки и ядра, совершенно такъ, какъ это изо-
бражено на Фиг. 15 въ атлас Каруса по рисунку М.
Schultze, сдЪланному съ трестской Формы. Яйца у этой
разновидноети, также какъ у типичной Формы, mnowb-
щаются по 4—5 въ каждомъ яичникЪ. Orb темной wac-
сы этихъ AWS и зависитъ непрозрачность тФла. Когда
они выдавлены, то т$л0 у малыхъ и средней величины
экземпляровъ имфетъ желтобурый mnpbrb, если разсмат-
ривать ero при отраженномъ солнечномъ CBbTb, и cbpo-
бурый при проходящемъ свфт$; у большихъ-же экзем-
пляровъ ThIO покрыто узкими поперечными полосками
краснобураго mbbra.
H ab. Cum praecedente.
c) Forma jaltensis in slatu tranquili circ. 7 mm. longa.
Hab. Sinus Jaltensis, zona supralittoralis, sub lapi-
dibus humidis, 1869 4/упт (2 exempl.); profund. circ.
1,5—2 metr. inter algas rubras, 1870 10/xx (1 exempl.).
Въ até я впервые узналъ этотъ видъ 4 августа 1869
года, когда нашелъ его подъ мокрыми камнями на са-
— 253 —
момъ берегу, противъ бульвара. Въ 1870 г. 10 марта
изслфдуя добытые тамже у пристани съ глубины 1,5—
2 метра (посредствомъ рыболовной наметки) красныя
мелк!я водоросли, я между прочимъ нашелъ 1 экзем-
пляръ Tetrastemma.
Прим. къвиду. Tetrastemma Schultzei crouts
пока особнякомъ среди другихъ изслфдованныхъ видовъ,
по сложности своей половой системы. Y другихъ не
найдено было особой ясно видимой оболочки яичниковъ
и каналовъ выводящихъ продукты этихъ яичниковъ, а
указывалось на выхождеше этихъ продуктовъ чрезъ
простой разрывъ cTbnku Tbza. Caba. T. Schultzei есть
высшая Форма рода, отличающаяся уже обособленнымъ
строешемъ яичниковъ, снабженныхъь каждый отдЪль-
HbIMb выводящимъ каналомъ.
Gen. 15. PROSOROCHMUS Kirst.
Keferstein, Untersuch. über Nemertinen, 1. с., 1862, р. 55
(diagn. gen.).
Diesing, Nachtrage z. Revision der Turbellarien, 1. c. 1863, pp.
9—10.
Sp. unica cognita:
91. Prosorochmus Claparedii.? Kfrst.
Keferstein, Unter. über Nemert., 1862, pp. 61—63, 70—74, 79,
84 et 89—90. Taf. VI. fig. 1—5; — Diesing, Nachtr. z. Rev. der
Turbell., 1868, p. 10; —-Claparède, Beob. über Anat. u. Entw,
1863, pp. 23—24, Taf. V. fig. 10—12;—M’In to sh, Brit. Nemerteans,
1874, p. 174, pl. II. fig. 4.
Syn. Prosorochmus sp.? Y 35 3 Hu H &, Phcauuntre черви Сева-
стопольской бухты (Uljanin, Turbell. sinus Sevastopol.), 1871,
pp. 52—58.
1 exempl.
254 —
Hab. Sinus Suchum. profund. 0,3—1 metr. in limo
hrunneo sub fundo lapidoso (forma subterranea), 1874
2/vni .
Изслфдованный экземпляръ найденъ Bb буромъ илу,
добытомъ противъ Сухумской kpbuocrH изъ подъ щебня,
покрывающаго прибрежное дно, на незначительной глу-
бин, вмъстф eb Cercyra и различными Monocelis. Kb
сожальн!ю, заваленный тогда матер!аломъ ловли, крайне
обильнымъ и разнообразнымъ, я не успфлъ ближе из-
учить эту интересную Форму.
Gen. 16. OERSTEDIA Quatref,
Vid. Quatrefages, Diesing, Keferstein, Claparéde
et Hubrecht—Langerbans, Die Wurmfauna v. Madeira, Ш,
1. e. 1880, p. 140 (О. unicolor Hubrecht).
95. Qerstedia pallida Kirst.
Keferstein, Untersuch. über Nemertinen, 1. c. 1862, pp. 60—
61, Taf. V. fig. 8—9;—Claparéde, Beob. über Anat. u. Entw.
1863, p. 22. я
Syn: Ototyphlonemertes (n. 9.) Kefersteini. Diesing, Nachtr. 2
Rev. d. Turbell., 1. c. 1863, pp. 8—9.
Forma suchumica?
Diagn.: Vesiculae auditoriae in utraque
parte ganglii cephalici otolithis maxime approxima-
tis 2 majoribus et 2 minimis praeditae. j
1 exempl. 9 mm. longum et circ. 0,4 mm. latum.
H ab. Sinus Suchum. ad littora ipsa in profund. circ.
0,25 metr., 1875 5/x.
Прим. Kp этому-же виду BÉPOATHO IHpHHaJIemaTb
экземпляръ наблюдавиийся 17 сентября 1867 г.; взятъ
— 255 —
въ береговой полос$ между торговой пристанью и kpb-
постью, на глуб. 0,7 метра между OCHOBAHIAMH густыхъ
Cystozira. Въ ЙЯлтинскомъ заливз подобный-же я наб-
людалъ въ imub 1867, (въ береговой полос).
Tribus IL Anopla М. Sch.
(Subordo Kefrst.).
Fam. 10. Rhochmocephalidae Kefrst.
Gen. 17. NEMERTES Cuv.
Grube, Bemerk. über ein Helm. u. Meereswürmer, 1855, pp.
150—152, Taf. VII. fig. 3--4 (№. purpurea et lactea Gr.).
5 , Ausflug nach Triest, 1861, p. 130 (№. antonina Ofg.).
Sehmarda, Neue Turbell. 1859, pp. 39, 44 — 45, fig. 97 — 100
(? 4 sp.),
Van Beneden, Turbell. de Belg. 1861, pp. 7—16, pl. I, pl. II.
fig. 5—9 (N. communis Ben., flacida О. Е. Müll, Quatrefagesi Ben.).
Keferstein, Unters. über Nemertinen, 1862, pp. 57 u. 63, Taf.
УП. fig. 1—2 (N. octoculata Kef.).
Diesing, Revis. der Rhabdocoelen, 1862, pp. 297 — 305 (pr. p.
35 sp.) Nachträge 2. Revis. der Turbell. 1863, pp. 14—16 (3 sp.).
Ульянинъ, Р$еничные черви Севастопольской бухты (Ulja-
nin, Turbell. sin. Sevastopol.), 1871, рр. 43—46 (N. lactea Gr., ge-
niculata Qfg. et 2 sp. indeterm.).
Langerhans, Die Wurmfauna v. Madeira. Ш (Zeitschr.) f. wiss.
Zool. Bd. 34, H. 1, 1880, pp. 140 u. 143 (expl. tab.) Taf. VI. fig.
61) (N. gracilis Jonst. et echinoderma (fig. cit.) Marion).
26. Nemertes lactea Gr. char. emend.
Grube, Bemerk. über einige Helm. u. Meereswürmer, 1855, pp.
151—152, Taf. УП. fig. 3—4;—Diesing, Revis. der Rhabdoc. 1862,
р. 303;—Ульянинъ, Р$сничные черви Севастопольской бухты
(Uljanin, Turbell. sin. Sevastopol.), 1871, рр. 48—44 (+var. pur-
purea).
— 256 —
Corpus filiforme, lacteum, parte antica extrema со-
lore sanguineo imbuta, rarissime part. media et postica
brunneis, postice angustatum, teretiusculum, margine
frontali leviter rotundato, parte anteriore sulco annulari
leviter divisa. Rimae laterales (foveae Gr.) con-
spicuae circ. trientem vel usque ad dimidium anteriorem
partis anteoralis occupantes. Oculi utrimque 8—12 sub-
marginales serie simplici dispositi, antrorsum convergen-
tes, inaequales, nigri. Proboscis filiformis, longissi-
ma, ad basin tenuissima, finem versus sensim incrassata,
inermis. Os in 27/,—3 diam. corporis a margine ante-
riore remotum, longitudinaliter oblongum vel rotunda-
tum (vid. Grube).
Long. corp. 4—12 mm. et pl., crassit. usque ad 0,7—
1,5 mm.—Maxime frequens.
Exemplaria Jaltensia et Suchumica corpore maxime
protractili et contractili insignia; sed dilatationes et con-
tractiones locales parum ostend.
In spiritu vini et in glycerino bene conservatur.
Hab. Sinus Jaltensis, ad littora ipsa sub lapidibus hu-
midis (zona supralittoralis). 1867/v1.-vru, 1869/vi—vur,
1810 17 —23/ım et 1873/vi_vu.
Sinus Süchum., ad litt. ipsa sub lapid. humidis et in
arena humida (zona supralittoralis). 1867/vmr-1x et
1870—706/v 1x.
Прим. Ялтинскюе и сухумсве экземпляры, наблю-
давшшеся мною много разъ въ живомъ COCTOAHIN въ
различной величины akBapiyMax' b, даже просто въ ста-
канахъ съ морскою водою,— показывали чрезвычайную
способность вытягиваться и сокращаться. Происхожде-
uie-ike MBCTHBIXS расширешй m съуженЙ замфчается
только въ слабой степени, какъ это замфтилъ уже
Grube.
— 257 —
Въ спирту и въ глицерин$ эта немертина всегда пре-
красно сохраняется.
27. Nemertes geniculata (Delle Chiaje) Oerst.
Syn. Polia geniculata. Delle Cziaje, Descr. e notomia deg-
li anim. invertebr. tom. III, 1800, p. 110, tab. 39. fig. 4, tab. 105. fig.
10 (fide Quatref.); Mem. sulla storia e notom. tom. Ш, pp. 173—177
et 181, tab. LXIII et tab. LXXVIII fig. 4; —O erst ed, in: Kröyer’s
Naturh. Tidskr. Bd. IV, p. 579, in nota.
Nemertes geniculata. Oersted, Entw. ein. Einth. u. Beschr. der
Plattwürm., 1844, p. 91;—Diesing, Revis. der Rhabdoc., 1862, p.
301;—Ульянинъ. Р$сничные черви Севастопольской бухты (Ulja-
nin, Turbell. sinus Sevastopol.), 1871, рр. 44 — 46, tab. I. fig. 21
(color.).
Syn: Cerebratulus geniculatus. Quatrefages, Mém. s. la fam.
des Némertiens, 1846, p. 221; Rech. anat. et physiol. 1849, p. 133,
pl. 17. fig. 11;5—G ru be, Ausflug n. Triest u. dem Quarnero, 1861,
рр. 80—81 п. 130; Meeresf. v. Lussin, 1864, p. 5.
Syn. Meckelia annulata (nec Grube) Diesing. Syst. helm. I,
1850, p. 264 (partim.).
Nec sy n.:: Notospermus drepanensis. Huschke, 1830, pl. 7. fig.
1—3.
P » : Notogymnus > . Ehrenberg. Symb. phys.
" » : Meckelia annulata. Grube, Act. Ech. u. Würmer der
Adr. и. Mittelm. 1840, p. 58, tab. (un.), fig. 7, a (col.); Bemerk. üb.
Helm. u. Meereswürm., 1855, p. 146; Meeresf. v. Lussin, 1864, p. 97.
1 exempl. circ. 25—30 mm. longum et circ. 1—1,5
mm. latum.
Forma pontica.
Vermiformis, paulo depressa, retrorsum sensim angu-
stata, siricturis et dilatationious mutabilis, supra ex oli-
vaceo grisea, annulis linearibus satis et varie inter se
distantibus ornata, parte capitali haud discreta,
antrorsum paulo angustata et truncata. Rimae late-
rales maximae et longae, sed annulum album 17%”
— 258 —
non attingentes. Ocelli utrimque 4—6 inaequales,
longitudinaliter dispositi, submarginales. Annuli albi 1°
et 245 in dorso macula magna alba conjuncti. Aper-
tura proboscidalis frontalis marginalis; pro b o-
scis longissima, per majorem partem corporis transi-
ians, retrorsum sensim angustata, ut solet omnino iner-
mis. Pars postica corporis processu locomotorio
peculiari, tenui, elongato, subannulato munita.
Hab. Sinus Jaltensis, profund. 10—12 metr., 1879
29/ım.—Haügena при ocworpb трухи и грязи, набрав-
шейся подъ поломъ баркасва, въ который опоражнивали
сфти нри ловл$ камбалы на глубин$ 10—12 метр.
Примф$ чан!е къ роду №675. Grube въ
1855 г. въ вышеприведенной crarbb, описывая N. lactea,
gare слЪдующую характеристику рода: «Corpus ver-
miforme, depressum vel teretiusculum. Caput corpori
continuum, fo vea longitudinali in utroque margine.
Aperturaproboscidis in margine frontali sita.
Ocelli 4—12 vel plurimi, antici. O s inferum.» (G r u-
be, Bemerk. über ein. Helm. u. Meereswürmer in: Arch.
f. Naturg. 1855, Bd. D).
Между rbw» въ 1864 г., Grube также характери-
зовалъ родъ Cerebratulus Ren., Qfg.: «Согриз brevius
minusve elongatum, depressum, minus proteiforme, aper-
iura proboscidem emettente frontali marginali» (G r u b e,
Lussin u. seine Meeresfauna, 1864, p. 94). Очевидно при
такой неправильной характеристик$ рода Cerebratulus,
въ Hero попадутъ легко всЪ HacToamie № тете. M
дъйствителько Grube относитъ въ него вооруженные
глазами виды Cer. spectabilis Qfg., crassus Qfg., genicu-
latus Qfg. — sch nacroamie Nemertes, отнесенные къ
этому послфднему роду Diesingoms въ ero Re vi-
sion der Rhabdocoeten, 1862 (см. стр. 299-
— 259 —
301 m 604).Что-же касается Cerebratulus geniculatus
Qfg., то еще Oersted (loc. s. cit.) отнесъ ero къ po-
ду Nemertes.
Fam. 11. Rhynchoscolecidea Diesing.
Diesing, Revis. der Rhabdocoelen, 1862, pp. 198 et 244.
Gen. 18. PARARHYNCHOSCOLEX nov. gen.
Generi Rhynchoscolex Leidy (vid. Diesing, |. c.
1862, pp. 198 et 244—246) proximus.
Corpus teretiusculum exappendiculatum. Caput
corpore continuum. Apertura proboscidem emitens in
parte posteriore capitis lateris ventralis posita. Pro bos-
cis inermis, longissima, capitellata. Оз ventrale.........
Ocelli nulli. Aquarum dulcium et paululo subsalina-
rum incolae.
27. Pararhynchoscolex lacustris nov. sp.
1 exempl. in contractione circ. 3 mm. longa; latit.
maj. 0,6 mm.
Gorpus crassum, maxime opacum, fusco rubrescen-
te-brunneum, aeque latum, postice simpliciter rotunda-
ium, parte cephalica dilatata, antrorsum angusti-
ore, antice rotundata, sanguine rubro. Ocelli nul-
li. Apertura proboscidem emittens ventralis, in parte
posteriore capitis (an sub gangliis) posita. Proboscis
inermis, longissima, longitudinem corporis aequans, ma-
xime opaca, fusco rubrescente-brunnea, basin versus
sensim angustata, parte apicali capitellata.
Hab. Lacus Palaeostom prope Poti, in Mingrelia
(Transcaucasia), ad littora, 1868, 13 — 16/уш .—Haii-
2n. e ES
дены къ D. or» истока рЪки Капарчи: 6 экземпляровъ
Hà погруженной въ водЪ вЪточкЪ дерева, обросшей вод-
ными порослями, а одинъ слободно плавающимъ у берега.
Прим $ чанте. Ks comarbuito крайняя пепрозрач-
ность тфла, даже погруженнаго въ глицеринъ, He по-
зволила ближе изучить эту Форму, не прибЪгая къ раз-
pbaaws. Теперь же y меня сохранился только препаратъ
въ глицерин$ съ 2-мя заключенными въ немъ экземпля-
рами, изъ которыхъ на одномъ видно сбоку положене
хобота на 2'/, ziamerpa тфла (приблизительно) OT пе-
редняго его конца. |
Index Bibliographicus.
Turbellaria.
Beneden, Ph. van, Recherches sur la faune littorale de Bel-
gique. Turbellariés (Mem. Acad. Bruxelles, Tom. 32, 1860), sepa
rat: 1861, in 4-to pp. 1—56, av.,7 plches color. et n.
Blanchard, Em. Sur l'organisation des Vers. 1. Turbellariés
(Soc. Philom. Extr. Proc. verb. 1846, рр. 62—65).
Carus, J. Victor, Icones Zootomicae. Leipzig. 1857, fol. max.
Id. Handbuch der Zoologie, Bd. II, 1863, pp. 470—476.
Claparède, E. Beobachtungen über Anatomie und Entwicke-
lungsgeschichte wirbelloser Thiere, an der Küste der Normandie an-
gestellt, Leipzig, 1863, fol, рр. 14—24, Taf. Ш, IV. fig. 1-7 u. V.
fig. 5, 8—14.
Id. Recherches anatomiques sur les Annélides, Turbéllariés etc.
obsérvés dans les Hébrides (Genève, 1861, 96 pg. in—4-to av. 7,
planches), pp. 56—82, pl. V—VII.
Dalyell, J. P. The Powers of the Creator etc. or observat. on
life among the humbler tribes of animated nature (Crust., Moll. and
Vermes of Scotland). Lond. 1851—58 (3 vol. in 4, w. 142 coloured
plches), vol. II, 1854.
Delle Chiaje, Memorie sulla Storia e Notomia degli Animali
senza Vertebre del Regno di Napoli, 1823— 99.
Desor, (Boston Journ. for Nat. Hist. 1850, vol. VI).
— 261 —
Diesing, Systema helminthium, Wien, 8-vo, vol. I. 1850, pp:
179—284 et 648—649.
Id. Revision der Turbellarien (Sitzungsb. math. naturw. Cl. Wien.
"Akad. der Wissensch. 1861 — 1862), 8-vo: Abtheil. Dendrocoelen
(ibid. Bd. XLIV, 1861, pp. 485—578). Abth. Rhabdocoelen (ibid. Bd.
XLV, 1862, pp. 191—318).—Nachtrage (Bd. XLVI, 1863, pp. 1—16).
Du Plessis, @., Sur l’origine et la répartition des Turbella-
riés de la faune profonde du Léman (Actes Soc. Helv. 60 sess.
Bex, pp. 233—239.
Ehlers, E, Uber die auf der von Heuglin-Waldburg’schen Ex-
pedition nach Spitzbergen gesamm. Wiirmer (SB. Soc. Erlang. 1871),.
рр. 77—86; translat. in: Ann. Nat. Hist. 4 sér. vol. УШ, pp. 58—61
(Nemertinea 3 sp.).
Ehrenberg, С. G., Turbellaria (aus der Symbolae phys., in:
Isis, 1831, pp. 1285—1288).
Frey u. Leuckart, Beitr. zur Kenntn. wirbellos. Thiere, 1847;
1) Zur Kenntn. vom Bau der Nemertinen, pp. 71—81, Taf. I. fig.
14—18; 2) Verzeichniss der zur Fauna Helgoland’s gehórenden wir-
bellosen Thiere, pp. 146 u. 149—151 (10 sp. Turbellarior.).
Forel, Е. A., Matériaux pour servir à l'étude de la faune pro-
fonde du lae Léman, Lausanne, in-8, 1-re sér. (extr. du Bull. Soc.
Vaud. des sc. nat. tom. XIII, № 72), 1874, pp. 48—50, 151 et 164, pl.
3. fig. 1—9): Planaria lacustris du Plessis n. sp., Mesostomum audi-
tivum du Pl. n. sp., Vortex Lemani du Pl. n. sp. Microstomum li-
near e?
Id., 2-de et 3-me sér. 1876 (extr. du Bull. Soc. Vaud. des sc. nat.
vol. XIV, N° 75 et 76): 1) Louis Graff, Note sur la position syste-
matique du Vortex Lemani, du Plessis, pp. 249—253, pl. IV; —2) Du
Plessis, G., Seconde note sur le Vortex Leman, рр. 254—259;—
3) Id. Notice sur un nouveau Mésostome, Mesostomum M orgien-
se, pp. 259—278, pl. V. (fig. color). |
I d., 4-е et 5-е ser. (ibid. vol. XV, № 80, et vol XVI, № 81),
1879: Du Plessis, G., Sur quelques nouveaux Twrbellariés de la
faune profonde. 3-&me notice, pp. 157—160 (Macrostomum hystrix,
Mesostomum montanum Grafi, M. banaticum Graff et Vortex interme-
dius nov. Sp.).
Graff Ludwig, Zur Kenntniss der Turbellarien (Zeitschr. wiss.
Zool. Bd. 24, 1874, Heft 2, pp. 123—160, Taf. XIV—XIX).
Id., Kurze Berichte über fortgesetzte Turbellarienstudien (Zeit-
schrift f. wiss. Zool. Bd. 30. Suppl. pp. 457—466.
№ 4. 1880. 18
— 262 —
Id. Neue Mittheilungen über Turbellarien (ibid., Bd. XXV, 1875,
pp. 407—425, Taf. XXVII—XXVIII).
Gràffe, E. Beobachtungen über Radiaten und Würmer in Nizza
(Denkschriften d. Schweizer. naturf. Gesellsch. Zürich, 1858) Se-
parat 59 pg. in-4 m. 10 Taf.
Гриммъ, Ock. А., Kacniiiekoe море и ero фауна. Вып. Il, rerp.
1. (Grimm, Ose. A., Fauna maris Caspii, Fasc. II, pars 1), 1876
11-8, рр. 84—87, tab. Ш. fig. 2—3 (3 sp. nov.; pars 2, 1877, р. 38
(Polycelis Schulmani).
Его-же, Ks познаню фауны БалтШскаго моря и истори ея
возникновен1я: въ Труд. С.-Петерб. Общ. Естествоисп. 1878 Id.
Ad cogn. faunae maris baltici etc., in: „Labor. Soc. Nat. Petropol.),
Separat, p. 8 (9 sp. determ.).
Grube, E. Actinien, Echinoderm. ‘u. Würmer des Adriatischen
u. Mittelmeers, 1840, 92 pg. in-4, m. col. Kpfrt., рр. 51—60 u. 90,
fig. 7—9 u. 12 (11 sp.).
Id. Ausflug nach Triest u. dem Quarnero, Berlin, 1860, 8-vo, pp.
129—130 et cet.
Id. Die Insel Lussin u. ihre Meeresfauna, Breslau, 1864, in-8,
pp. 94—98 et cet.
Id. Mittheilungen über St. Vaast-la-Hougue und seine Meeres-
besonders Annelidenfauna (Abhandl. schles. Gesel. 1868 — 69, pp.
91—128, Taf. 2), p. 128.
Id. Mittheilungen über St. Malo und Roscoff, und die dortige
Meeres-besonders die Annelidenfauna (ibid., 1869—72, pp. 75—146,
Taf. 1—2) p. 143.
Hallez, P., Sur les glandes accessoires mâles de quelques ani-
maux et sur le rôle physiologique de leurs produits (C. В. м à
LXXIX, 1874, pp. 47—48).
Id. Contributions à l’histoire naturelle des Turbellariés. Lille,
1879, 4-to, VIII et 215 pg., av. 11 plches (in: Travaux de l'Institut
zoologique de Lille et de la station maritime à Wimereux, Fasc. II.).
Hemprich et Ehrenberg, Symbolae physicae. Animalia
evertebrata exclusis insectis recensuit C. G. Ehrenberg. Series
1-ma cum tabularum decade 1-ma. Berolini 1831, fol. Phytozoa tur-
bellarza africana et asiatica, folia a-d; tab. IX et V (partim), fig.
coloratae.
Jensen, Olaf. S., Turbellaria ad litora Norvegiae occidentalia.
Turbelarier ved Norges Vestkyst. Bergen, 1878, Tilkjendt Bergens
Museum Prisbelning, 3 Bl. et 91 pg. in-4, med 8 Tavl.
— 263 —
(Anatomia; Systemat.: 13 nov. зр., п. g. Byrsophlebs, Proxenetes et
Kylosphaera).
Jonston, G., Miscellanea zoologica (Magaz. of Zool. and Bo-
tany, vol. I, London 1837, p. 529 et cet.
Jonston, G., Catalog of the British non-parasitical Worms in
the British museum collect., with supplem. by W. Baird. London,
1865, roy-8 (370 pg. with woodcuts and 24 plates), pp. 2—29, 283—
298 et 337—338, pl. I, II a et II b.
Kroyer, H. Zoologie du „Voyage scientif. de commission du Nord
en Scandinavie, en Laponie etc., sous la direct. de P. Gaimard.*
Atlas (sans texte), Paris, 1840 — 55, Turbellar. par G Boeck
(Aporocephala Blainv.): pls. C. —.G. (pulcher. color.). — Indetermi-
nata.
Lankester, E. В., List of the Turbellaria and Annel. (of
dredging expedition) of Guernsey and the neighbouring islands
(Ann. of Nat. Hist. 1866, vol. 17), pp. 388—389 (21 sp. Turbellar.).
Leuckart, R., Berichte über d. Leistungen in der Naturg. d.
niederen Thiere (Arch. f. Naturg.).
Ludwig, H. Uber die Eibildung im Thierreich (Arbeit. Instit.
Würzburg, Bd. Г, 1874), Turbellaria: pp. 310—320.
Mae Intosh, W. C. Turbellaria, Chaetognata, Discophora,
Oligoch. et Polychaeta of St. Andrews (Ann. of Nat. Hist. 4 ser.
vol. 14, 1874), Turbellaria: pp. 148—154 (30 sp.): Nemertinea, Rhab-
doc. et Dendroc.).
Маш, J. G. de, Oversicht der tot dusverre in der zoete wateren
van Europa waargenommen Turbellaria (Tijdsch. Nederl. diersk.
Ver. I, 1876), 23 pg. in-8.
Id., Eeerste biidrage tot de kennis zootwater Turbellarien (ibid.,
1876), 18 pg. c. 9 tabb.
Мережковский, К. C. O6» новыхъ турбелляряхъ Bbzaro
моря (Труды С.-Петерб. Общ. Естествоиспытат., 1878), 20 стр. съ
1 раскр. табл. рис.
Mereschkowsky, C., Über einige Turbellarien des Weissen
Meeres (Archiv f. Naturg. 45 Jahrg. Bd. I, Heft I, 1879, pp. 35 —
55, mit 1 Taf).
(4 n. зр., Alauretta n. g.).
Mewunmkoss», IL, О пищеварительныхь органахъ прЪеновод-
HHXS турбеллярай (Зап. Новоросе. Общ. Естествоиспытат. Tow» V.
вып. 1, 1877, 12 pg.)
18*
— 264 -
Metschnikof, E. Verdaungsorgane einiger Süsswassertur-
bellarien (Zoolog. Anzeiger, 1878, N 17, pp. 387—390).
Minot, Ch. Sedgwick, Studien an Turbellarien. Beiträge zur
Kenntniss d. Plathelminthen (Arb. zool.-zoot. Instit. Würzburg,
Bd. Ш, Heft 4, 1877, pp. 405—471, Taf. 16—20).
Moebius, K., Vermes in: Jahresbericht der Kommission zur
wissenschafftlichen Untersuchung der deutschen Meere in Kiel, f.
d. Jahre 1872—73, Paus 1875, pp. 189—170, Taf. Ш; (Abstr: Z.
ges. Naturwiss. XII, 1875, pp. 173—181. Между проч. 14 Turbellaria.
Moseley, H. N., On the Colouring Matter of various Animals,
and especially of Deep Sea Forms dredged by Н. M. S. ,Challen-
ger“ (Q. J. Microsc. Sc. XVII, 1877, pp. 1—23).
Müller, J. Über eine eigenthümliche Wurmlarve aus der Clas-
se der Turbellarien und aus der Familie der Planarien (Müll. Arch.
Anat. 1850, pp. 485—500).
Oersted, A. 5., Entwurf einer systematischen Eintheilung und
speciellen Beschreibung der Plattwürmer. Copenhagen, 1844, 8-vo,
mit 3 Kpirt.
Id. Forsóg til en ny Klassification af Planarierne (Planariea
Dugès), grundet paa mikroskopisk-anatomiske Undersögelser (Króy-
er’s Naturh. Tidskr. Bd. 4, 1843, pp. 519—581.
Panceri, P., Catalogo degli Annelidi, Gefyrei e Turbellarie
d'Italia (Atti Soc. Ital. XVIII, 1875, 2 et 3, pp. 1—53), pr. р: Tur-
bellaria.
Quatrefages, A. de, Recherches sur la structure des né-
mertes, les planaires etc. (in: Н. М. Edwards, Quatrefages
et Blanchard, Recherches anatomiques et physiologiques faites
pendant un voyage sur les cétes de la Sicile et sur divers points
du littoral de la France. Paris, V. Masson, 4-to, Vol. ID, avec 50
plches, dont une double. .
Шманкевичь, В., О безпозвоночныхь животныхъь .uwaHoBT,
находящихся вблизи Одессы въ Запис. Новорос. Общ. Естеств.
T. II. Вып. 2, 1873 —(Schmankewicz, Vold., De evertebrat. in
Limanis prope Odessa, in: ,Zapiski^ Soc. Nat. Odessa, Tom. Il.
Fasc. 2, 1873), pp. 275, 276, 278—280 et 294 (Endocoelis ovata n. g.
et n. sp. Dendrocoel. e Liman Berezan; Monocoelis sp. e liman
Suchoi).
Sehmarda, I., Beitrage zur Naturgeschichte Aegiptens (Akad.
4: Wissensch. zu Wien, 1854, 4-to m. 7 color. Kpfrt.); pr. p.
Id. Neue wirbellose Thiere, beobacht. auf e. Reise um die Erde.
— 265 —
Abth. I. Turbellarien а. Rotatorien, Leipzig, 1859, fol. (m. 15 color.
Kpfrt.), pp. 1—46, Taf. I—XI.
Schmidt, Oscar, Neue Beiträge zur Naturgeschichte der Wür-
mer, gesammelt auf ein. Reise nach d. Färoern. Jena, 1848, 8-vo
(m. 2 eolor. Kpfrt.), I. Beschreib. einiger im Meere lebenden Rhabd.:
pp. 5—20, Taf. I. (Dinophilus vorticoides, Pseudostomum Faeroense et
Proporus Cyclops О. Sdt.); 2. Vergleich. etc. Systematisches.
Id. Untersuchungen über Turbellarien von Corfu und Cephalonia
(Zeitschr. wiss. Zool. Bd. XI, 1862, Heft 1, pp. 1--32, Taf. I — IV),
Separat: Leipzig, 1861, 8-vo 32 pg. mit 4 Kpfrt..
Id. Vorläufige Mittheilung über die bei Gratz vorkommenden
Turbellarien (Sitzungs. Akad. Wien. Math.-naturw. Cl. Bd. 32, 1858,
pp. 267—269). -
Schneider, A. Untersuchungen über Plathelminthen (SB.
oberh. Ges. XIV, 1873, 77 pg. mit Taf. II—VI); Abstract in: Arch.
Se. Nat. XVIII, 1873, pp. 93—96; Z. gesammt. Naturw. (2 R.) VIII,
1873, рр. 91—98.
Schultze, Max, Beiträge zur Naturgeschichte der Turbella-
rien. Abth. 1 (einz.) Greifsw. 1851, in—4, m. 7 z. Theil color. Kpfrt.
Id., Stäbchenförmige Körper in der Haut der Turbellarien (Fror.
Tagsber. № 371, Zool. Bd. 2), 1851, pp. 137—141.
Id, Zoologische Skizzen (Zeitschr. f. wiss. Zool. Bd. IV, H. 2»
1852, pp. 178—187); Nemertinea: pp. 178—187; Rhabdocoela: p. 184
(Monocoelis fusca Oerst.); Dendrocoela: pp. 184—187.
Smith, S. S., Sketsch of the invertebrate fauna of Lake Supe-
rior (in: Baird's Report U. S. Comm. Fisheries for 1872—73,
Washingt. 1875, p. 700: 1 sp.).
Stimpson, W., Prodromus descriptionis animalium evertebra-
torum etc. Pt. I et II (Proceed. acad. nat. sc. Philadelphia, 1857), 8-vo.
Ульянинъ, В. Н., Р%еничные черви Севастопольской бухты,
BB: Трудахъ П-го Съ$зда Руескихъ Ест. въ МосквЪ (Uljanin,
B., Turbellaria sinus Sevastopol. in: Labor. 2-41 congress. Naturalist.
Rossic. in Mosqua), 1870—71, Pars II, Zoolog., 1—95 pg. in—4, cum
7. tabb. pr. p. color. — Предв. сообщ.: О kzaccupukanim рфеничныхъ
червей Чернаго моря (Изв. M. O. Л. E. Toms VIII. Часть 1 (rors
7-й), 1871, рр. 85—97: — (47 sp. descr. et 4 non determ.).
Его-же, Marepiaısı для фауны Чернаго моря. Пофздки и Спи-
сокъ черноморскихъ животныхъ: Изв. Имп. Моск. Общ. Любит. Ест.,
Toms IX (тодь 8-й). Вып. 1-й, 1872 (1d., Materialia ad faunam
maris Nigri. Itineres et Catalogus animalium ponticorum, in:
— 266 —
„Izviestia“ Soc. Imp. Amic. Scienc. Nat. in Mosqua, tom. IX, Fasc.
1. 1872 in—4), pp. 106—107 (47 sp. епашет.).
Vejdovsky, Frz, Vorlàufiger Bericht über die Turbellarien
der Brunnen von Prag, nebst Bemerkungen über einige einheimi-
sche Arten (Sitzungsb. bóhm. Ges. d. Wiss. Prag, 1879, pp. 501—507):
3 n. sp.
Dendrocoela,
Audouin, Victor, Explication sommaire des planches d'Anne-
lides de l'Egypte et de la Syrie, publiées par Jul. Ces. Savigny.
(Description de l'Egypte ou Recueil des observations et des Re-
cherches, qui ont été faites en Egypte pendant l'expédition de l'ar-
mée francaise, 2-de édit. Tom. 22: Hist. nat., Zoologie, Animaux in-
vertebrés: suite, Paris, 1827, in—8): Plamaria, pp. 247—248, Nota,
pl. 5. fig. 6 et 7 de l'Atlas (Planaria Mülleri et Pl. Pallasii Aud.).
Baer, К. Ern. von, Observations sur les Planaires (Ann. des sc.
nat. sér. 1, Tom. 15, 1828, pp. 183—187).
Collingwood, On 31 species of marine Planarians, collected
partly by the late Dr. Keelart, at Trincomalee, and partly by
Collingwood, in the Eastern Seas (Trans. Linn. Soc. 2 ser. vol. I,
1876, рр. 83—98, pls. 17—19).
Darwin, Charles, Brief description of several terrestrial Pla-
nariae and of some remarkable marine species, with an acount of
their habits (Ann. of Nat. Hist. vol. 14, 1844, pp. 241—251).
Diesing, C. M., Revision d. Turbellarien. Dendrocoelen
(Sitzungsber. Wien. Akad. Bd. XLIV, Ней 4 АБ. 1, 1861, pp.
485—578), Separat in—8, 1862.
e , Nachträge z. Revision d. Turbellarien (ibid. 1863),
рр. 2—5.
Des Moulins, Charl., Note sur la ponte de la Planaire lactée
Müll. (Actes Soc. Linn. Bordeaux, Tom. 4, 1830, pp. 109—137; Extr.
Férrus. Bull. sc. nat. Tom. 23, 1830, pp. 156—157), Separat, Bor-
deaux, 1830, 29 pg. in—8.
Diquemare, La pellicule animée (Planaria) (Journ. de Phys.
XVII, 1781, pp. 141—142, avec figures).
, Das lebende Häutchen (Lichtenberg’s Magaz. Bd. I.
St. 2, 1781, E 25—29, mit Abbildgn.).
Dugés, Ant, Recherches sur l’organisation et les moeurs des
Planariées (Ann. des sc. nat. Tom. 15, 1828, pp. 139—182, avec 2
— 267 —
plches). — Transl. in: Fror. Not. Bd. 23, № 501, 1829, pp. 257—266.
— Isis, 1830, pp. 169—184.
> ‚ Aperçu de quelques observations nouvelles sur les
Planaires et sur plusieurs genres voisins (Ann. des scienc. natur.
Tom. 21, 1830, рр. 72—90, av. 1 plche. — Lettre de M. Dugés, re-
lative au Mémoire précédent, ibid. pp. 91—92). — Extr. in: Férruss.
Bull. sc. nat. Tom. 23, 1830, pp. 154—156. — Transl. in: Isis, 1588,
рр. 619—625, mit Abbildgn.).
Eiehwald, E. Beitrag zur Infusorienkunde Russlands (Bull.
de Moscou, Tom. XVII, 1844, № 4, pp. 700—701): Planaria lingua
et viridata Müll. in aquis stagnant. Petropol.
Id. Erster Nachtrag zur Infusorienkunde Russlands (ibid. Tom.
XX, 1847, 2-de part. № 4), Zusatz: pp. 360—862, tab. IX, fig. 16 u.
17 (Planaria mutabilis et Pl. pusio n. sp., in aquis stagnantib. littor.
sinus Rigaensis; fig. color.).
Elliot, W., Description of a new species of Terrestrial Plana-
ria (Pl. lunata) (Madras Journ. of Lit. and Бе. vol. 15, 1848—49,
Pt. I, pp. 162—167, w. 1 plate).
Fabricius, O. Beskrivelse over 4 lidet bekiende Fladorme
(Planaria) (Skrift. naturh. Selsk. Kjóbenh. Dd. 4, Heft 2, 1796, pp.
52—66, cum 1 tab.).
Faraday, Mich, On the Planariae (Edinb. new Philos. Journ.
Vol. 14, 1833, pp. 183—189; — Isis 1834, p. 994).
Férussac, d'Audebard de, Sur une nouvelle espéce de ver ter-
restre du Brésil (Planaria sp.) (Ann. génér. Sc. phys. Tom. 8, 1820,
pp. 90—92).
Focke, Wold., Planaria Ehrenbergii Focke (Ann. Wien. Mus. I,
2, 1836, pp. 196—206).
Gerstfeldt, G., Ueber einige neue P/atoden, Annel. etc. Sibi-
riens (Mém. de l'Acad. Pétersb.), Separat, 1858 in—4.
Girard, Charles, New species of Marine Planariae from Massa-
chusetts (Proc. Bost. Soc. Nat. Hist. Vol. 3, 1850, pp. 251—252 et
264).
Id. Description of North American fresh-water Planariae (ibid.
Vol. 3, 1850, pp. 264—265).
1d., On the development of Planocera elliptica (ibid. Vol. 3, 1850,
p. 348).
Id. On Planariae (ibid. Vol. 3, 1851, pp. 368—364).
Id. On the embryology of Planariae (Proc. Amer. Assoc. Adv.
Sc. 2 Meet. 1849, pp. 398—402).
— 268 —
I d., (Recherches upon Nemerteans and Planarians, I). Embryonic
development of Planocera elliptica. Philadelphia, 1854, 28 pg. in—4,
with 1 plate.
Goette, A. Zur Entwickelungsgeschichte der Seeplanarien
(Zool. Anzeiger, 1878, pp. 76—78).
Grube, Ed. Novara-Reise, Zool. Bd. II, Annelid. 1866, Turbel-
laria: p. 45, Taf. IV. fig. 9 (1 sp: Bipalium univittatum Gr.).
Id. Beschreibungen von Planarien des Baikalgebiets (Arch. f.
Naturg. Jahrg. 38, 1872, Bd. I, pp. 273—312, Taf. 11—12).
Hougthon, Rev. W., On two species of Land Planariae from
Borneo (Ann.'of Nat. Hist. 4 ser. Vol. VI, 1870, p. 255).
Humbert, A. Description de quelques espéces nouvelles de
Planaires terrestres (Mém. Soc. Phys. et d'hist. nat. de Genève,
Tom. XVI, part 2-de, 1862); Separat, 18 pg. av. 1 plche: Bipalium
Stimps. 9 nov. sp., Rhynchodemus (an Geoplana?) 1 sp.; кромЪ того
собраны BC существующая свфдЪн1я o наземныхъ mnyaHapisx'?.
Johnson, J. R, On the genus Planaria (Philos. Trans. 1822,
pp. 487—447). Further observations (ibid. 1825, pp. 247—256, with
1 plate). — Abstract in: Abstracts of the Papers etc. Vol. 2, 1832,
pp. 177—178 et 238. ij
Id. Nouvelles observations sur les Planaires (Férruss. Bull. sc.
nat. Tom. 10, 1827, pp. 424—425).
Jonston, Geo. On Planaria cornuta (London Mag. of Nat.
Hist. Vol. 5, 1832, pp. 344—346). .
Id. Planaria subauriculata (ibid., Vol. 9, 1886, pp. 16—17, with
figs.).
Keferstein, W., Beiträge zur Anatomie und Entwicklung ei-
niger Seeplanarien von St. Malo (Abhandl. d. K. Gesellsch. d. Wiss.
zu Goettingen, Bd. XIV, 1868), Separat in—4, 1868,. pp. 1—38, Taf.
1—5. — (3 sp.)
Kennel, J. у., Bemerkungen über einheimische Landplanarien
(Zool. Anzeiger, 1878, pp. 26—29).
Kennel, J. v., Die in Deutschland gefundenen Landplanarien
Ehynchodemus terrestris О. Е. Müller und Geodesmus bilineatus Meczni-
Кой (Arb. zool.-zoot. Institut. Würzburg, Bd. V, 1879, Heft 2, pp.
120—160, Taf. VID.
Knappert, B. Bijdragen tot de ontwickkeling-geschiedenis der
Zoetwater-Planarien (De evolutione- Planariarum aquae dulcis).
Utrecht, 1865, 4-to maj. pp. 1—39, cum 2 tabb.
— 269 —
Kölliker, Alb. Ueber die cotractilen Zellen der Planarien-
embryonen (Arch. f. Naturg. Jahrg. 1846, Bd. I, pp. 291—295).
Rosazesckiii, A., Crpoenie пищеварительнато канала y пла-
xapiñ Dendrocoela (Зап.` Влевек. Общ. Ест. Томъ 1. вып. 2, 1870,
рр. 109—110, tab. VI, 1).
Leidy, Jos, Planaria maculata п. sp. (Proc. Acad. Nat. Sc.
Philad. Vol. 3, 1847, p. 251).
Lubbock, Sir J., Note on the Discovery of Planaria terrestris
in England (Journ. Linn. Soc. Vol. X, 1868, pp. 195—195).
Man, J. С. de, De gevone europeesche Land-planarie Geodesmus
terrestris О. Е. Müll. (Tijdschr. Nederl. diersk. Ver. II, 1876, pp.
238—242, pl. XIV); abstract in: Nederl. Archiv Zool. III, 1876, pp.
218—280.
Mertens, Untersuchung über den Bau verschiedener in der
See lebender Planarien (Isis, 1836, pp. 307—308, mit Abbildgn.).
Мечниковъ, H. HMserbzosanig о развити планарй (Зап.
Hosopoce. Общ. Ест. Tow» V. вып. 1, 1877, pg. 16).
Moseley, H.N., On the anatomy and histology of the Land-
‚ Planarians of Ceylon, with some account of their habits, and a
description of 2 new species, and with notes on the anatomy of some
European aquatic (Proceed. Roy. Soc. London, vol. XXI, 1873, pp.
169—173; Ann. Nat. Hist. 4 ser. vol. XI, 1873, pp. 810—814; Nature,
VIL 1873, p. 353).
Id. On the anatomy and RR of the Land-Planarians of
Ceylon, with some account of their habits, and a descriptions of
two new species, and with notes on the anatomy of some European
aquatic species (Philos. Trans. 1874, pp. 105—171, pls X—XV).
Id. On Stylochus pelagicus a new species of Pelagic Planarian,
etc. (Quart. Journ. Microscop. Sc. XVII, 1877, pp. 23—34, pl. TIT).
Id. Notes of the Structure of several forms of Land Planarians,
with a descriptions of two new genera, and several new species, and
a list of all species at present known (Quart. Journ. Micr. Sc. Tom.
XVIL 1877, pp. 274—292, pl. XX).
Id. Urticatory Organs of Planarians Worms (Nature, XVI, denos
p. 475).
Müller, O.F., Abhandlung vom Bandwurme des Stichlings und
vom milchigten Plattwurm (Taenia solida u. Planaria lactea) (Der
Naturforscher, St. 18, 1782, рр. 21—37, mit Abbildgn.).
Noll, Mittheilung üb. d. bei St. Goar unter einem Steine aufge-
fundene Planaria terrestris O. F. Müll. (Zoolog. Garten von Wein-
land, 1862, p. 254).
— 270 —
Quatrefages, A. de, Etudes sur les types inférieur. de l’em-
branchement des Annelés. Mémoire sur quelques Planariées marines,
appartenant aux genres Tricelis Ehr., Polycelis Ehr., Prosthiostomum
Q., Proceros Q., Holidiceros Q. et Stylochus Ehr. (Ann. des sc. nat.
9 sér. Zool. Tom. 4, 1845, pp. 129—184, pls 3—8 (color.).
Schmidt, Oscar, Die dendrocoelen Strudelwürmer aus den
Umgebungen von Gratz (Zeitschr. f. wiss. Zool. Bd. X, Heft 1,
1859, pp. 24—33, Taf. III—IV).
Id. Ueb. Planaria torva Aut. (Zeitschr. f. wiss. Zool, Bd. XI,
1861, Heft 1, pp. 89—94, Taf. X): Planaria lugubris n. sp., torva
M. Sch. (vid. in: Carus Icon. Zoot.) et polychroa n. sp.
Sehultze, Max, Beiträge zur Kenntniss d. Landplanarien nach
Mittheilungen des Dr. Fritz Müller in Brasilien und nach eig-
nen Untersuchungen (Abhandl. d. naturf. Gesellsch. zu Halle, Bd. 4,
Heft 1, 1856, pp. 19—38), Separat, Halle, 1857, 20 pg. in—4. — Transl.
in: Ann. of Nat. Hist. 2 ser. Vol. 20, 1857, pp. 1—12.
Semper, C, Ueb. das Vorkommen von Landplanarien auf den
Philippinen u. Pelew-Inseln (Zeitschr. f. wiss. Zool. Bd. 13, 1863,
p. 558): 7 sp. Dendrocoelorum.
Siebold, С. Th. E. von, Ueber die Dotternkugeln der Plana-
rien (Berl. Monatsber. 1841, рр. 83—86. Егог. Neue Notiz. Bd. 18,
X 380, 1841, pp. 86—87. — l'Institut, IX, 1841, M 391, pp. 213—214).
Steenstrup, Jap. Om Jord-Fladormens (Planaria terrestris О.
F. Müll) Forekomst i Danemark (Vidensk. Meddel. fra den Naturhist.
Foren. Kjóbenhavn, 1869, pp. 189—194).
Vaillant, Leon, Remarques sur le développement d'une Pla-
narie dendrocoele, le Polycelis laevigata Quatr. (Mém. Acad. Montpel.
VII, 1868, pp. 93—108., pl. 4).
Rhabdocoela.
Beneden, Edouard van, Etude zoologique et anatomique du
genre Macrostomum, comprenant la description de deux espèces
nouvelles (Bull. Acad. Belg. 2 ser. tom. XXX, 1870).
Corda, A. J. C., Stylactum, ein neues Geschlecht der Schlauch-
dàrmer (Rhabdocoela Ehrbg.) (Weitenweber’s Beitr. Bd. 4, 1839,
pp. 71—78).
Diesing, К. M. Revis. d. Turbell. Abth. Rhabdocoelen (Sit-
zungsb. Wien. Ak. Bd. XLIV, 1862), pr. p. Vid. supra. — Nachräge
zur Rev. der Turbell. (1. c. 1863), pp. 3—5.
SONT ee
Du Plessis, G., Notice sur un nouveau Mesostome (Bull. Soc.
Vaud. XIV, 1877, pp. 259—978, pl. V).
Graff, L., Zur Anatomie der Rhabdocoelen. Inaugural - Dissert. .
19 pg. in-8, Strasburg, 1873; Abstract in: Zeitschr. ges. Naturw. 2
R. VII, 1873, pp. 423—494.
1d. Über die systematische Stellung des Vortex Lemani, du
Plessis (Zeitschr. wiss. Zool. Bd. XXV Suppl. 1876, pp. 385—842,
Taf. XXIII).
Hallez, Paul, Observations sur le Prostomum lineare, Oerst. (Syn.
Gyrator hermaphroditus Ehrbg., Derostomum notops Dugés), in: Arch.
Zoolog. Experiment. II, 1873, pp. 558—585, pls. XX—XXI).
Id. Sur les espèces du genre Vorticeros de Wimereux (Bull.
scientific. dépt. du Nord, № 6, Juin 1879, pp. 187—189): 2 sp., 1
nov. sp.
Ihering, H. v., Grafilla muricicola, eine neue parasitische Rhab-
docoele (Zeitschr. wiss. Zool. Bd. 34, Heft 1, 1880, pp. 147 — 175,
Taf. VII (color.. Паразитъ въ почкЪ Murex: Tpiecrb и Неаполь.
Lang, Arnold, Notiz über einen neuen Parasiten der Tethys
aus der Abtheilung der rhabdocoelen Turbellarien (Mitth. zool. Stat.
zu Neapel, Bd. II, Heft 1, 1880, pp. 107—112, Taf. VII (color.): gen.
nov. sine nom. = Langia parasitica п. ©. n. sp. m.
Leidy, Jos. Prostoma marginatum n. sp. (Proc. Nat. Sc. Phi-
lad. Vol. 3, 1847, pp. 251—232). : :
Leydig, Über neue oder wenig gekannte Strudelwürmer (Müll.
Archiv, 1854, p. 284, Taf. XI).
Leuckart, Rud. Mesostomum Ehrenbergü, anatomisch darge-
stellt (Arch. f. Naturg. 1852, pp. 234—250, Taf. IX).
Man, J. G., de, Geocentrophora sphyrocephala п. с. et sp., eene
landbewohnende rhabdocoele (Tijdschr. Nederl. diersk. Ver. II, 1876,
pp. 62—67, tab. II).
Mecznikow, EL, Zur Naturg. der Rhabdocoelen (Arch. f. Na-
turg. Jahrg. 31, 1865, Bd. I, pp. 174—181, Taf. IV).
Id., On the Rhabdocoela (Ann. Nat. Hist. 3 sér. vol. XVII, 1866,
N° 108 (July), pp. 57—62, pl. 8).
Perejaslawzew, Sofia, Über die Rhabdocoelen Strudelwür-
mer des Schwarzen Meeres. Vorlàuf. Mitth. in 6 Versammlung rus-
sischer Naturforscher u. Aerzte (Zoolog. Anzeiger, 1880, №№ 51—
55), Separat Abdr. p. 11 (25 nov. sp. +2 sp.—27 sp. in mare
nigro non observ.).
Заленский, В., О развити Enterostomum Севастопольской 6yx-
а
ты и о Buxb рода Nadina' Ulij. (Протоколы Казанск. Общ. Есте-
ствоиспытател. 1872—73).
Schmarda, EL, Zur Naturgeschichte Aegyptens (Denkschr.
Wien. Akad. Wiss. math.-naturw. Clas. Bd. 7, Abth. ID, Turbell.
Rhabdoe.: pp. 16—17, 26 et cet., Taf. V. fig. 2 (Orthostomum pellu-
cidum Hhrbg.; Vertex truncatus Ehrbg. et ferrugineas (n. sp.).
Schmarda).
Schmidt, Osc., Die Organisation der Turbellaria rhabdocoela
(Fror. Not. 3 Reihe, Bd. 3, № 60, 1847, pp. 245—248).
Schmidt, Oscar, Die Rhabdocoelen Strudelwürmer d. süssen
Wassers. Beschrieben und abgebildet. Jena, 1848, 15 pg. in-8-vo
mit 6 color. Kpfrt.
Id. Die Rhabdocoelen aus dem nordischen und dem adriatischen
Meere (Sitzungsber. Wien. Akad. d. Wiss. Bd. 9, 1852, pp. 490 —
505); Separat 1852, 18 pg. in-8, mit 4 Taf.
1d. Die Rhabdocoelen Strudelwürmer aus den Umgebungen von
Krakau (Sitzungsber. Wien Akad. d. Wiss. Bd. 25, 1858); Separat,
Wien 1858, 4-to, mit 3 color. Kupfrt.
Id. Zur Kenntniss der Turbellaria rhabdocoela und einiger an-
derer Würmer des Mittelmeeres. 2-ter Beitrag (Sitzungsb. . Wien.
Akad. d. Wiss. math. naturw. Classe, Bd. 23, 1857, pp. 34 7— 366),
Separat 1857, 22 pg. in-8, m. 5 lith. u. lithochr. Tafeln.
Schneider, A., Über einige Parasiten d. Holothuria tubulosa
(Müll. Arch. 1858), pp. 324—325, (fig. 1—4); Anoplodium parasita
Schn. à
Schultze, Max, Über die Microstomeen, eine Familie der Tur-
bellarien (Arch. f. Naturg. Jahrg. XV, Bd. I, 1849, pp. 280 — 292,
Taf. V).
Id. Bericht über einige im Herbst 1853 an der Küste des Mit-
telmeeres angestellte zootomische Untersuchungen (Verh. d. Würz-
burger med.-phys. Ges. IV, 1853).
Nemertinea,
Barrois, J., Des phénomènes généraux de l'embryologenie des
Nemertiens (C. R. LXXX, 1875, pp. 270—273; Ann. of Nat. Hist. 4
ser. vol. XV, 1875, pp. 301—304; abstr. В, Z. 3 ser. vol. Ш, p. V).
Id. De l’embryologie des Nemertiens-(C. R. LXXXII, 1876, pp.
73-75).
— 273 —
Barrois, J. Mémoire sur l'embryologie des Nemertes (Ann. des
sc. nat. 6 ser. vol. VI, 1877, pp. 1—232, pls. I--XII).
Beatie, Will, On the reproduction of Lineus longissimus (Ne-
mertes Boriasw) (Proc. Zool. Soc. of Lond. vol. 26, 1858, р. 307;
Ann. of Nat. Hist. 9 ser. vol. 3, 1859, p. 160).
Beneden, van, Notice sur un nouveau Nemertien de la côte
d'Ostende (Bull. de Acad. belg. tom. XVIII, 1851 „№ 1), Separat 10
pg. in-8-vo, av. 1 plche color. (Dinophilus vorticoides O. Sdt.).
Bütschli, O., Einige Bemerkungen zur Memamorphose des
Pilidium (Arch..f. Naturg. Jahrg. 39, 1873, pp. 276—283, Taf. XII.
fig. 1—9).
Claparéde, Beobachtungen über Anat. u. Entw. etc. 1863: Mit-
theilungen über Nemertinen, pp. 22—24. Taf. 5. (Oerstedia pallida
Kef, Prosorochmus Claparedi Kef. et Tetrastemma marmoratum
n. Sp.).
Dalyell, The powers of the Creator etc. vol. IL, 1854 (Nemer-
tinea): pp. 51—95, tab. 6—17.—Cf Leuckart, Bericht über 1858
(Arch. f. Nat, 1859, pp. 185—188).—Важныя наблюден!я. Macca ви-
довъ опис. (безъ справокъ съ новою литературою) почти Bch какъ
новые виды.
Davies, Hugh., Some observations of the Sea Long-Worm of
Borlase = Gordius marinus of Montagu = Lineus longissimus Sower-
by (Trans. Linn. Soc. Eond. vol. XI, 1815, pp. 292— 295; переводъ:
Isis, 1817, рр. 1054—1056).
Desor, E. On the embryology of Nemertes, etc; and remarks
upon the embryology of marine worms in general (Boston Journ.
Nat. Hist. Vol. 6, Part. 1. 1848, pp. 1—18, with 2 plates); переводъ:
Embryologie von Nemertes (Müller's Arch. 1848, pp. 511—526, mit
2 Taf.)
Dieck, G., Beiträge zur Entwickelungsgeschichte der Nemer-
tinen (Jen. Zeitschr. f. Nat., VIII, 1874, pp. 500—521, pls. XVIII —
XIX).
Diesing, Revision d. Rhabdocoelen (l. c. 1862) pr. p. — Nach-
trâge z. Revis. d. Turbell. (1. c. 1863), pp. 5—15.
Ehlers, E, Über die auf der von Heuglin-Wäldburg’schen
Exped. nach Spitzbergen gesammelten Würmer (Sitzungsb. Soc.
Erlangen, 1871, pp. 77—86; Transl: Ann. of Nat. Hist. 4 ser. vol.
8, pp. 58—61): Nemertina 9 sp.
Id. Beitrage zur Kenntn. der Verticalverbreitung der Borsten-
würmer in Meere (Zeitschr. f. wiss. Zool. Bd. 25, 1874, H. 1), Be-
— 214 —
richt über die auf der „Рогсирше“ gesammelten Würmer, p. 77.
(Nemertinea e profund 1380 orgyar).
Федченко, А. IL, Зоологичесвя замфтки: 1. Прфеноводныя
немертины, въ: Изв. Имп. Общ. Люб. Ест. (Fedchenko, A. Р.,
Nemertinea fluviatilia (e Taschkend) in: „Izviestia“ Soc. Imp. Amic.
Scienc. Nat., Mosqua, Tom. X (ann. 9), Fasc. 1, 1872, pp. 100—106
et 110—111, tab. XIV:—Consp. histor. (pp. 100—101); Tetrastemma
turanicum n. sp. (pp. 101 —105 et 110, tab. XIV. fig. 1—4; Prorhyn-
chus rivularis n. sp. (pp. 105—106 et 110—111, tab. XIV. fig. 5—10).
Girard, Ch., Meckclia atra n. sp. (Proc. Bost. Soc. Nat. Hist.
Vol. 4, 1852, p. 137).
Id., Essay on the classification of Nemertes and Planariae, prece-
ded by some general considerations on the primary divisions of
the animal kingdom (Proc. Amer. Assoc. Adv. Sc. 4 Meet. 1851, pp.
258—219; Sillim. Amer. Journ. 2 ser. Vol. 11, 1851, pp. 41—53).
Graff, Ludw., Geonemertes chalicophora, eine neue Landnemer-
tine (Morpholog. Jahrb. Bd. 5, Heft 3, pp. 430—449, mit 3. Taf. u.
1 Holzschn., 1879): изъ Франкфуртскаго пальмоваго сада и ботани-
ческаго сада въ ГёттингенЪ.
Grube, Ed. Bemerkungen über einige Helminthen u. Meeres-
würmer (Octobothrium Scombri Nordm?, Amphiphyches urna Gr.
Wagn., Thyranozoon Brocchü? Quatr., Meckelia aurantiaca Gr.,
Ophiocephalus auripunctatus Gr., Nemertes purpurea Jonst., Nemer-
tes lactea Gr., Hemipsilus amphacanthus Gr., Lithocryptus prasinus
Gr.,), in: Archiv f. Naturg. Jahrg. 21, Bd. I, 1855, pp. 137—158, Taf.
VI— VII. |
Hoffman, C. K., Om de entwickelingsgeschiedenis von Tetras-
stemma, varicolor Oerst. Eene biidrage tot de kennis der Nemertinea
(Verhandl. Akad. Amsterd. X, 1876, pp. 392—404, c. 1 tab.).
Id. Beitrage zur Kenntniss der Nemertinen. I. Zur Entwicke-
lungsgeschichte von Tefrastemma. varicolor Oersted (Niederl. Arch.
Zool. Bd. III, Heft 3, 1877, pp. 205—215, Taf. 13).
Hubrecht, A. A. W., Aanteekeningen over de Anatomie, his-
tologie en ontwikkelingsgeschiedenis van einige Nemertinen. Ut-
recht, 1874 (Dissert. inaug.), 58 pg. 8-vo, c. 9 tabb.
Id., Untersuchungen über Nemertinen aus dem Golfe von Neapel
(Niederl. Arch. Zool. Bd. II, 1875, pp. 98—135, Taf. IX—XI).
Id., Some remarks about the minute anatomy of Mediteranean
Nemerteans (Quart. Journ. Microscop. Sc. XV, 1875, pp. 249 — 256,
pl. ХШ. figs. 6—8). à
— 275 —
Id., The Genera of European Nemerteans critically revised, with
descriptions of several new species (Notes from the Leyden Muse-
um, edited by prof. Schlegel, vol. I, 1879, Note 44, pp. 198—232): 50
spec. p. 205: tab. dichot. 14 gen.; 3 subord: Palaeonemerti-
ni Schizonemertini et Hoplonemertini Hubr.; nov.
fam. Полная перетасовка видовъ однихъ родовъ въ Apyrie.
Id. New species of European Nemertians. First Appendix to
Note XLIV, vol. I (Notes from the Leyden Zool. Mus. vol. II,
№ 2, April 1880, pp. 98—98): Carinella 1 nov. sp., Cerebratulus 1
nov. sp., e sinu Neapol.
Huschke, Beschreibung und Anatomie eines neuen in Sicilien
gefundenen Meerwurmes Notospermus drepanensis, H. (Isis, 1830,
Tat. 7. fig. 1—3).
Keferstein, W., Untersuchungen über niedere Seethiere
(Zeitschr. f. wiss. Zool. Bd. XII, 1862, H. 1), Über Nemertinen:
(рр. 51—93, Taf. У—УП).
Id., Über eine Zwitternemertine (Borlasia hermaphroditica) von
St. Malo (Arch. f. Naturg. Jahrg. 94, 1868, Heft 1, pp. 102 — 105,
Taf. 3 (welche dem 2-ten Hefte beigegeben ist, fig. 1—2).
. Kennel, J. у., Beiträge zur Kenntniss der Nemertinen (Arb.
zool.—zool. Instit. Würzburg, Bd. IV. Heft 4, 1878, pp. 305 —.381,
Taf. 17—19). I. Malacobdella; II. Geonemertes palaensis Semper.
Kólliker, Alb., Lineola, Chloraima, Polycystis neue Wurgat-
tungen, und neue Arten von Nemertes (Verhandl. d. schweizer. na-
turforsch. Gesellsch. Chur, 1844, pp. 86—98).
Krohn, A., Über Pilidium und Actinotrocha (Müll. Arch. 1858,
pp. 289—298 u. 298—301).
Langerhans, Р., Die Wurmfauna von Madeira. Ш (Zeitschr.
f. wiss. Zool. Bd. 34, Heft 1, 1880), Nemertini: pp. 137 — 140, Taf.
VI. fig. 55—56, 58—59 et 61—67 (18 sp.).
Leuckart, Rud., Zur Kenntn. der Fauna von Island. 1 Beitr.
Würmer (Arch. f. Naturg. Jahrg. 15. 1849, Bd. D, Nemertini: pp.
149—155 (1 Amphiporus, 2 Nemertes, 1 Polia, Scotia n. g.).
Id. und Pagenstecher, А., Untersuchungen über niedere
Seethiere (Müller's Arch. 1858): 2) Pildium. Die Larve einer Ne-
mertine (l. c. рр. 569—588, Taf. 19).
Mac Intosh, W. C., On the structure of the British Nemer-
teans, and on some New British Annelids (short abstract, no list
of species quoted) in: Proceed. Roy. Soc. Edinb. vol. VI, 1867—68,
p. 979.
`
LJ
— 276 —
Id., On the structure of British Nemerteans and Anm. (Trans.
Roy. Soc. Edinb. vol. 25, 1869, pp. 305—433, pls. 4—16).
ld. Note on the development of lost parts in the Nemerteans
(Journ. Linn. Soc. vol. X, № 44, pp. 251—254, pl. 7).
Id., A monograph of the British Annelids. Pt. I. The Nemer-
teans. 2 parts. Lond. (Roy. Society) 1873—74. fol. with 23 coloured
plates: (1873) pp. 1—96, pls. I—X; (1874) pp. 97—213 d., pls. XI —
DUXI d
Id. On Amphiporus spectabilis Qu., and other Nemerteans (Quart.
Journ. Micr. Sc. XV, 1875, pp. 277—298, pls. XIV— XV).
Id., On Valencinia Armandi, a new Nemertean (Trans. Linn. Soc.
Ser. 2, I, 1875, pp. 73—81, pl. XVI).
Id., On the central nervous system, the cephalic and other points
in the anatomy of the Linaerdae (Journ. Anat. phys. X, 1876, pp.
231—253, pls. X—XIIT).
Marion, A. F., Recherches sur les animaux inférieurs du Gol-
fe de Marseille. 1-ère Art. Observations sur un nouveau Nemertien
hermaphrodite (Borlasia Kefersteinii) (Ann. des sc. nat. 5 sér. vol.
ХУП, Art. VI, pl. XVII). 3-ème Art. Remarques complémentaires
sur le Borlasia Kefersteinü (Ann. sc. nat. 6 ser. vol. I, рр. 19 — 30,
pl. IL fig. 3).
Id, Anatomie d'un type remarquable du groupe de Némertiens
(Drepanophorus spectabilis) (C. В. LXXX, 1875, pp. 893—895; Ann.
of Nat. Hist. 4 ser. vol. XV, 1875, pp. 371—372; abstr. R. Z. 3 ser.
III, pp. XVI).
Metschnikoff, EL, Studien über die Entwickelung der Echi-
nodermen und Nemertinen (Mém. de l'Acad. Im. d. Se. Pétrsb., 7
sér. tom. XIV, № 8, 1869, pp. 49—65, tab. 9).
Moseley, N. H., On Pelagonemertes Rollestoni (Ann. of Nat.
Hist. 4 sér. vol. XV, 1875, pp. 165—168, pl. XV).
Id., On а young specimen of Pelagonemertes Rollestoni (ibid. vol.
XVI, 1875, pp. 377—388, pl. XI).
| Quatrefages, Arm. de, Etudes sur les types inférieurs de
lembranchement des Annelés. Mém. sur la famille des Nemertiens
(Nemertea) (Ann. des sc. nat. 9 sér. Zool. tom. 6, 1846, pp. 173 —
303, pls. 8—14 (7 plches): 32 spec. e 6 gen.: Valencinia Quatr. 4 n.
sp., Borlasia 3 sp., 2 nov., Nemertes 3 n. sp., Pola 18 sp., Cerebra-
tulus 4 Sp. Oerstedia 2 sp. nov.
Id., Planehes des Nemertiens dans le ,Régne animal de G. Cu-
vier, 9-eme édit. illustrée.“
— 277 —
Rathke, H., Beitr. zz Fauna Norwegens (Nova Acta Acad. C.
L. C. №. C. vol. 20, pars 1, 1843). Turbell.: pp. 231—237 (2 Borlasia,
1 Meckelia).
Semper, C., Geonemertes pelaensis n. g. n. sp., eine aandnemer-
tine von Pelew-Inseln (Zeitschr. f. wiss. Zool. Bd. 18, 1863, p. 559).
Verill, (Amer. Journ. of Sc. 3 ser. vol. VII, 1874, p. 45, pl.
УП. fig. 3; Proc. Amer. Assoc. 1873, p. 389, pl. II. fig. 7—8) (Tetra-
stemma, viltata n. Sp.)
Id., (ibid, 3 ser. vol. X, p. 40 (Tetrastemma elegans Gir.).
Willemoes-Suhm, В. von, Naturalist to the „Challenger“
Expedition, On a land Nemertean found in the Bermudas (Ann. of
Nat. Hist. 4 ser. vol. XIIL 1874, June, pp. 409—411, pl. XVII. figs.
1—3 (Tetrastemma agricola У. S., and Young parasitical Tetra-
stemma from Nautilograpsus minutus (1. c. p. 411, pl. XVII. fig. 4).
Zeller, Observations sur la structure de la trompe d'un Nemer-
tien hermaphrodite, provénant des cótes de Marseille (Compt. Rend.
tom. 76, Paris 1873, pp. 366—369; Ann. of Nat. Hist. 4 ser. vol. XI,
1873, pp. 398— 400). :
IIO GAYHB ПОНТИЙСКАГО БАССЕЙНА:
Rathke, H., Beitr. 2. Fauna d. Krym (Mém. prés. a l'Acad. Sc.
de St.-Pétersb. 1837), p.429: Planaria: sp. ,variae* in aquis dulc.
Tauriae.
Boweps, H., Отчетъ о зоолог. uacua baobanisx произв. въ 1868 г.
на „Южномъ берету“ Крыма (Зап. Казан. Унив.) 1864, р. 3 Den-
drocoela 2 sp. indet.: Sin. Hursuf.).
Marcusen, J., Zur Fauna des Schwarzen Meeres (Arch. f. Nat.
1867, p. 358): Borlasia sp., mehrere Planaria-Arten, Mecke-
11а sp, Dendrocoelum lacteum, e sin. Odessano. — Tome
см. перев. въ Труд. Г-го Crbsra P. E. 1868.
Ozerniavsky, W., Materialia ad Zoogr. ponticam, 1868, introduct.;
тоже предварит. сообщ. въ Протокол. I-ro Съ$зда P. E. 1867 (sa-
явлено 12 видовъ Turbellaria: Rhabdocoela, Dendr. и Nemertina,
изъ Чернаго моря).
Ульянинъ, B., Предв. сообщ. о р$еничныхъ червяхъ Севастополь-
№4. 1880. 19
— 218 —
ской бухты. (Протоколы 2-го СъЪзда P. E. въ МосквЪ, 1869/уиг ):
Заявлено 47 видовъ Turbellaria.
s; ‚ Pb5cnuunue черви (Turbellaria) Севастопольской бухты
(Труды П-го Съ$зда P. E., 1870—71, часть Il, 30oxoria, pp. 1 — 95
in-4, съ 7 табл. рис. част!ю раскраш.: 47 видовъ описано и 4 He-
опред. вида (2 Nemertes, 1 Prosorochmus и 1 Lepto-
plana) а всего 51 видъ.
- -, Marepiaısı для фауны Uepsaro моря. Ilob3xxa и Спи-
COEB черноморскихъ животныхъ (Изв. Имп. Общ. Люб. Ест. Toms
IX. Вып. 1, 1872, рр. 106—107): перечислено только 47 видовъ.
Шамнкевичь, В. И. О безпозвоночныхь животныхъ лимановъ, на-
ходящихся вблизи Одессы (San. Новоросс. Общ. Ест. Toms II. Вып.
2, 1873, рр. 275, 276, 278—280 et 294): Endocoelis ovata n.
g. n. Sp. изъ Dendrocoela (Березансый лиманъ или заливъ Чернаго
моря); Monocoelis sp. (Сухой лиман?Ъ).
Perejaslawzew, Sofia, Über 4. Rhabdocoelen Strudelwürmer des
Schwarzen Meeres. Vorläuf. Mitth. in: 6 Versamml. russ. Naturf. u.
Aerzte Zool. Anzeiger, 1880, №№ 51—55), Separat-Adr., pp. 11 (25
n. sp. + 2 sp. — 27 видовъ новыхъ для фауны Чернаго моря).
Classis I. ANNELIDA. Кольчатые черви.
Признаки: Черви цилиндрическе или приплющен-
ные; Tbi0 mx» вообще раздфленное на сегменты.
Мозгъ, глоточное кольцо, цфнь брюшныхъ гангмевъ
или брюшной стволъ и кровеносные сосуды.
Верхн!й слой кожи хитинизированный, но мяг-
kii; мерцан!е части поверхности тфла Bcrpbuaerca
лишь Bb BAIS исключения.
Ordo 1. Achaeta, m.
Diagn.: Corpus saepissime annulatum, chaetis et
appendicibus lateralibus destitutum. Caput vel exap-
— 219 —
pendiculatum, vel antennis 2-bus vel branchiis instruc-
tum. Disci suctorii nulli.
Maricolae littorales; libere viventes.
Pr. p. transitionem ad Nemertinea et pr. p. ad Ne-
matodes repraesentant.
Въ порядокъ этотъ должны войти BCS Tb npocrhbiturie
кольчатые черви, которые принадлежать къ группЪ
ŒOPMB родоначальныхъ для другихъ группъ кольчатыхъ
червей (Polychaeta, Oligochaeta, Hirudinea п можетъ
быть для Gephyrea) а также Tb которые образуютъ
отчасти промежуточныя звенья, связывающ!ия первыхъ
или съ Немертинами или съ свободноживущими круглыми
червями.
Литература: `
Rathke, H., Beitr. zur Fauna Norwegens (Nova Acta Ac. C. L.
C. NC. vol. XX, Pars 1, 1845) pp. 237—298, tab. XII. fig. 16
(Rhamphogordius |n. g.] lacteus Ratke).
Diesing, К. M, Systema Helminth. vol. I, 1850, р. 256 (Ram-
phogordius lacteus Ratke).
, Revision der Turbellarien, Abth. 2: Rhabdocoelen
(Sitzungsber. Wien. Akad. math.-naturw. Cl. Bd. 45, 1862, p. 268),
Ramph. lacteus В.
Schneider, A, Ueber Bau und Entwicklung von Polygordius
(Müller’s Archiv, 1868, Heft 1, pp. 51—60, Taf. II и. Ша [14 figg.)).
Описанъ: Polygordius n. g., какъ родъ сродный съ Ramphogordius
Rathke и какъ членистый Gordius; отнесенъ имъ къ Nematoda.
2 вида: P. lacteus и purpureus Schn., съ беретовъ Гельголанда.
Metschnikoff, El, Studien üb. d. Entw. d. Echinod. u. Ne-
mertinen (Mém. Acad. Pétersb. VII ser. Tom. XIV, № 8, 1869; —
Mélanges biologiques Acad. St. Pétersb. Tom. VII, 1871, pp. 669—671):
Polygordius sp. (— flavocapitatus Ulj. 1877) e sinu Jaltens. 1867 observ.
4 ‚ Ueber eine neue sp. von Polygordius aus d. Krimm
und über 2 Larven von Villafranca (Bull. Aead. Pétersb. T. XV,
1871, pp. 508 —505).
Schmarda, L. Zoologie, Bd. I, Wien 1871, pp. 311—372, An-
hang zu Borstenwürmer: Polygordzus Schneider.
19*
— 280 —
Bo6peukiü, H. (Зап. Клевск. Общ. Ест. Tow» IL p. 211), въ
стать$ o Saccocirrus сравниваетъ организац1ю этого рода съ Poly-
gordius’oMb и говоритъ о близкомъ ихъ родств$.
Paesckiü, H. dambren o Polygordius"& и Ловеновской личинк$
(Изв. И. 0. Л. Ест. Томъ X, вып. 1, 1872 (тодъ 9-й), рр. 88—98,
tab. XIII: Polygordius береговъ Гельголанда.
Gegenbaur, Grundriss der vergleichenden Anatomie, 2 Aufl.
1874, p. 124. Polygordius отнесенъ, COTIACHO взгляду Schneider,
къ Nematoda.
Perrier, E, Sur un nouveau type intermédiaire du sousrègne
des vers (Polygordius?, Schneider) (Compt. Rend. Acad. Paris, T.
80, 1875, Apr. 26, pp. 1101—1105; Ann. of Nat. Hist. 4 ser. vol.
XVI, 1876, рр. 295—298): Polygordius Villoti n. sp. = nov. gen.
Pseudogordius mihi. Perrier самъ отчасти замфтилъ необходи-
мость устаневлен1я новаго рода для своего червя.
Ehlers, E. Beiträge zur Kenntniss d. Verticalverbreitung der
Borstenwürmer im Meere (Zeitschr. f. wiss. Zool. Bd. 25, 1875,
H. 1), p. 13: Urolabidae (!) переходныя къ Oligochaeta, снабженныя
щетинками на особыхъ Óyropkax съ каждой стороны т$ла.
Semper, C, Die Verwandtschaftsbeziehungen der gegliederten
Thiere (Würzburg, 1875), p. 32.
: Claus, C. Grundzüge der Zoologie, 3 Aufl. 1876, p. 423, —
9X5eb Polygordius по прежнему отнесенъ въ Nematoda.
Ульянинъ, В. Н., Предварительное сообщен1е о наблюден!яхъ
надъ Polygordius’amn живущими въ Севастопольской бухтЪ (Прото-
колы 1-го засЪд. зоолог. ceria V-ro Съфзда Русск. Ест. въ Bap-
mat, 1876); Zeitschr. f. wiss. Zool. Bd. 28, p. 389.
4 , Наблюденя надъ Polygordius’aun живущими въ Ce-
вастопольской 6yxrB (Bull. Soc. Imp. Nat. Moscou, Tom. 52, 1877,
№ 1, pp. 58—98, pls. 1—2 in—4 et pr. р. color): Группа Polygordia-
ceae Ulj. (1. с. p. 93); 2 sp: P. flavocapitatus Ulj. et purpureus
Schneider.
Hatschek, Berth, Studien üb. Entwickelungsg. d. Anneliden
(Arbeit. zool. Institut, Wien, Tom. I, 3 Heft, 1878, 128 pg. mit 10
Holzschn. u. 8 Taf); Apart, Wien, 1878:
Th. I. Beobachtungen: В. Ueb. Entwickelungsgeschichte von Po-
lygordius, pp. 22—57 u. 124—128, Taf. IV—VIII; Th. II. Theoretische
Erörterungen, pr. p. (mit phylogenetisehen Ableitungen, besonders
von Polygordius ausgehend; mit Holzschnitten); pp. 58—60 (Polygor-
— 981 —
dius: s. Stelle im Systemm.); рр. 65—66 (Ordo 1. Polygordiidae s.
Archiannelides Hatschek).
Langerhans, Paul, Die Wurmfauna von Madeira (Zeitschr. f.
wiss. Zool. Bd. 34, 1880, Heft 1, pp. 125—127, Taf. VI. fig. 46—49
(Polygordius Schneideri Lang.).
Fam. Ramphogordidae, nov. fam.
Corpus filiforme, brevissime annulatum. Caput
ientaculis duobus brevibus antice sitis instructum. Os
terminale. Ocelli nulli. Anus terminalis. Canalis
intestinalis simplex, rectus. Systema nervea
ut in Nemertinis duobus truncis longitudinalibus magis
inter se remotis insignis. Systema sanguinifera
non observata. Cuticula chitinosa mollis ut in ceteris
Achaetis. —
Pr. p. transitionem ad Nemertinea repraesentant.
LJ
Gen. unicum: RHAMPHOGORDIUS, Rathke.
Rathke, I. с. 1843; — Diesing, 1. с. 1850 et 1862; — Carus,
l. c. 1863. |
Char. fam.
Maricolae.
Sp. unica: В. laeteus, Rathke.
Rathke, l.c. pp. 237—238, Taf. XII. fig. 16 (corp. pars anter.); —
Diesing, l. c. 1850 et 1862 (diagn. non exact.).
Corpus longum, filiforme, cylindratum, brevissime
annulatum, rectrorsum sensim paulisperque attenuatum,
postice obtuse terminatum, antrorsum vero parum atte-
nuatum. Caput breve-subtriangulatum, labiis (?) duo-
bus: superiore et inferiore fortiter angusteque productis
superpositis (?), supero paulo longiore latiore crassiore,
— 282 —
rostrum simulantibus, deorsum fortiter curvatis, inter se
approximatis, glabris, structura coriacea, in apice obtusis,
in lateribus internis depressis. O s' inter bases laborum
positum. Anus terminaliss Cutis epidermide molli
adhaerente tecta. Superficies corporis magis mu-
cum secernens. Apertura proboscidem emittens
nula. Intestinum per totam longitudinem corporis
recte transitans, dilatationibus nullis, parietibus crassis,
superfice interna anlice glabra et supra infraque canali-
culata, retrorsum multisinuosa. Systema nervea
(sicut in Borlasia et Meckelia) duobus truncis nerveis
longitudinalibus magis inter se remotis insignis. Ani-
mal omne colore puro lacteo insigne. Long. corp.
221 mm. (8,5 Zoll), latit. maj. 1,95 mm. (7/, lin.). Hab.
Litt. Norvegiae, prope Molde, 2 exempl. (fide Rath k e).
Fam. 1. Protodrilidae, nov. fam. "
Diagn: Corpus exappendiculatum. Os terminale.
Anus terminalis. Canalis intestinalis simpli-
cissimus. Systema sanguinifera magis simplex:
vasa duo longitudinalia sublateralia. Sanguis ruber.
(Cutis extus cuticula chitinosa molli tecta).
Aspectu primo transitionem ad Nematodes libere vi-
ventes inferiores repraesentat.
Gen. 1. PROTODRILUS, nov. gen.
Diagn: Corpus filiforme, longissimum et breviter
annulatum, exappendiculatum. Os terminale. Ocelli
nuli. Anus terminalis: Canalis intestinalis
simplicissimus, rectus, dilatationibus nullis. Vasa san-
guinifera duo longitudinalia sublateralia simplicia,
— 283 —
sanguine rubro. Partes solidae (setae, pili, armatura
pharyngis) nullae. Ciliae nullae.
Limicolae marinae littorales.
Прим. Этотъ родъ можно разематривать какъ одинъ
изъ представителей группы, родоначальной для BCbX
Annelida. Отличаясь pbako, съ перваго взгляда, отъ
Turbellaria — сильно развитыми покровами, одфтыми
снаружи тонкою, р$зко обособленною хитинизирован-
Hor culicula, родъ этотъ съ другой стороны столько-
же рЪзко отличается or» Nematoda — присутстиемъ
продольной пары кровесныхъ сосудовъ, красной кровью
и явственно (въ живомъ состоянш) кольчатымъ TbJIOMP.
Сходство слишкомъ поверхностное передней части съ
нфкоторыми свободноживущими Nematoda pbaue вы-
ступаеть и бросается въ глаза только на мертвомъ
животномъ, сохраняемомъ у меня въ глицериновомъ
npenaparb. Это сходство все прекрасно передается
приложенными рисунками моего червя, сдфланными Cb
него именно съ этой цфлью почти черезъ 3 года nocub
заключен!я ero въ препаратъ, Bb которомъ этотъ чрез-
вычайно ToHklii червь прекрасно сохраняется и даже
совершенно He измфнилъ своей Формы. Kb сожалфню,
я не воспользовался единственнымъ попавшимся MES въ
Cyxywb экземпляромъ для болфе полнаго описаня и
рисунковъ, сдЪланныхъ съ живаго червя, понадЪявшись
получить BIOCIbACTBIO еще новые экземпляры, и поторо-
пилея nockopbe заключить этотъ unicum въ препаратъ,
какъ только было сдлано краткое ero omucanie. Не-
сбывшаяся-же на этотъ разъ надежда моя, что червь
этотъ попадается не въ посади разъ, объясняется
тЪмъ, что вообще MHS всегда удавалось находить укром-
ныя убфжища казавшихся очень рЪдкими ракообразныхъ
— 284 —
и червей, если только при поискахъ постоянно обраща-
лось внимане Ha открыт!е желаемыхъ Фформъ. Но BB
послфднее время работъ моихъ въ Сухум$ я совершенно
упустиль изъ виду добываше морскихъ Oligochaeta m
подобныхъ имъ Формъ.
1. Protodrilus mirabilis, nov. sp.
Tab. III (1). fig. 14 A—E.
Corpus teretiusculum, in vivente sat opacum, co -
lore flavescente, brevissime et numerosissime annula-
tum, antrorsum sensim attenuatum, retrorsum non an-
gustatum, postice recte truncatum. Caput minutum,
rotundate-triangulare, ocellis nullis. Cutis crassa,
extus cuticula chitinosa distinetissima tecla. Canalis
intestinalis antrorsum sensim angustatum. Vasa
2 sublateralia per totam longitudinem corporis bene dis-
tincta, sanguine pulchro rubro.
1 exempl. 7 mm. longum, lat. maj. vix '/, mm.
Hab. Sinus Suchum, zona littoral. profund. 3 metr.,
sub superf. maris 1—1,5 meir. fundo lapidoso, 1874
24/vırı noct. — Единственный экземпляръ добытъ въ
прибрежной полос между бывшей таможней и про-
вантскимъ магазиномъ, при вечерней 1oBJb на глубинЪ
3 метровъ на вершинЪ подводныхъ развалинъ, лежащей
ниже поверхности моря на 1—1,5 метр. Замфченъ былъ
этотъ TOHKÏ и мало бросающйся въ глаза червякъ
только чрезъ сутки послЪ лова, на JH тарелки съ OC-
татками отъ этого лова. между иломъ и пескомъ.
Прим. Въ глицериновомъ препарат$ червякъ этотъ
сдЪлался довольно прозрачнымъ, членистость (какъ видно
на рисункахъ) сдФлалась, 3a исключешемъ краевъ, He-
— 289 => *
замфтной, HO контуры толстой кожи и одфвающей ee
кутикулярной оболочки остались по прежнему рЪ$зкими.
Fam. 2. Polygordidae, nov. fam.
Diagn: Caput duobus antennis longis instructum.
Os inferum. Anus terminalis. Canalis intesti-
nalis satsimplex. Systema sanguinifera: vas
dorsale antice dilatatione pulsante praeditum et cum
ventrale ramis lateralibus junctum (?).
Formae prototypae Saccocirridarum et Spionidarum.
Gen. 9. POLYGORDIUS, Schneider.
Schneider, l с.; Mecznikoff, 1. c; Uljanin, l o;
Hatschek,l. c; Langerhans 1. c.
Diagn: Caput minimum, a segmento 2-40 non divi-
sum, ocellis 2 vel nullis, otolithis 2 vel nullis,
postice 2 rimis ciliatis instructum. Segmentum
orale (2-dum) magnum, ceteris multo longius et latius;
s. anale appendicibus 2 vel 3 foliiformibus adhaeres-
centibus instructum.
Maricolae littorales (& spec. cogn.).
Прим. Представителей этого рода и вообще этого
семейства HECOMHBHHO сл$дуетъ считать остатками Формъ
глубокой древности, давшихъ въ прошяомъ начало Фор-
мамъ семействъ Saccocirridae и Spionidae изъ Poly-
chaeta. Ho мнЪ не кажется возможнымъ видЪть въ HHX'b
живые остатки предковъ всфхъ Polychaeta, какъ это
думаетъ В. H. Ульянинъ, или даже всфхъ А пое-
lida, какъ это полагаеть Hatschek (I. с. 1878).
Позволительно видЪть здЪсь Формы, близко родственныя
этимъ предкамъ, CTOAMIA у OCHOBAHIA двухъ изъ BbTBel
— 286 —
родословнаго дерева кольчатыхъ червей, но He далЪе.
Предокъ scbx» Polychaeta, Oligochaeta u др. группъ
кольчатыхъ червей долженъ былъ имфть нЪфсколько иное
CTpoeHie и ужь во всякомъ случаф напр. не такую
почти вполнЪ зачаточную голову, какъ у Polygordius.
2. Polygordius flavicaudatus, Uljanin.
Ульаянинъ Habamwıenia надъ Polygordius’amu, живущ. въ Ce-
вастонольской бухт (Uljanin, Observationes de Polygordiis in
sinu Sevastopol. vivent. in: Bull. Soc. Imp. Nat. Mosc. 1877, X 1,
pp. 56—98, tab. I. fig. 1—2 (color.) et 5-13, tab. II. fig. 15—24).—
Praemiss.: in Protocol. Congr. V. Natur. Rossic. 1876.
Syn. Polygordius sp. Mecznikoff, Stud. über Entw. d. Echi-
nod. u. Nemertinen, l. c. 1869; Mélanges biol. Acad. St.-Pétersb. T.
VII, 1871, pp. 669 —671; Über e. neue sp. von Polygordius aus d.
Krimm u. 2 Larven von Villafranca (Bull. Acad. Pétersb. T. XV,
1871, pp. 503—505). |
Corpus parum contractile, semipellucidum, incolo-
ralum, segmentis in adult. 19 — 35, infra (segm.
orale et capite exc.) sulco longitudinali ciliato ornatum.
Caput minimum, subrudimentare, breve-rotundatum,
antice ocellis 2 minimis nigro-brunneis et 2 otolithis ro-
tundis multo majoribus, postice 2 rimis ciliatis longe-
pyriformibus instructum; antennae 2 laterales magis
longae et tenues (*/, fere longitudinis corporis aequant.),
permobiles, cavitate interna insignes. Segmentum
orale a capite vix divisum, ceteris duplo fere longius
et ovate-inflatum, ore infero rimaeformi. Segmenta
cetera longitudine aequalia, anteriora circ. aeque longa
ac lata, sequentia retrorsum sensim angustata. Seg-
mentum anale 2 appendicibus foliiformibus adhae-
rescentibus instructum. Oesophagus segmentum 3-ium
attingens, antice organo inferiore masticatorio flavescen-
te (pharynx appendicularis) praeditus. Inte-
— 887 =
stinum submoniliforme, dilatationibus majoribus nullis.
Antennae et appendices caudales setulis immobilibus or-
natae; caput antice setulis 2 circ. ornatum.
Long. corp. ad 15—20 mm., lat. circ. 0,5 mm.
H ab. Sinus Jaltensis; ad litt. sub lapidibus, una cum
Saccocirro papillocerco 1867, 1869 et 1870 13/1 (Czer-
niavsky), 1869 (Mecznikoff).
Sinus Sevastopol, ad litt. sub lapid.: 1869—76 (Ulja-
ninzl.« e.)
» Buchum.? 1869/:x ad litt. sub lapid. una cum
Saccocirro papillocerco et Turbellariis variis (Czerniavsky).
Прим. Hu въ ЯлтЪ, ни въ Cyxymb MH He npuxo-
дилось встрЪчать другаго вида, найденнаго В. H. Улья-
нинымъ Bb Севастопольской бухтЪ, именно P. purpu-
reus Schn., отличающагося OTCyTCTBieWb глазковъ и
отолитовъ, пурпуровой окраской Tbua, удлиненно-четы-
реугольной Формой ротоваго сегмента, 3-мя листовид-
ными XBOCTOBBIMH придатками и гораздо большей вели-
Чиной. |
Въ Ялт$ я находилъ этотъ видъ особенно изобилую-
щимъ противъ городскаго бульвара, подъ камнями, ле-
жащими у самой линш воды. Тамъ легко было собрать
въ короткое время цфлые десятки этого интереснаго
червя. У меня хранятся два препарата, съ заключен-
ными въ нихъ десятью экземплярами изъ числа взятыхъ
на указанномъ Mbcrb 13 марта 1870 года. Въ Ялт$
они достигаютъ гораздо большей длины (Jo 20 MM.)
чЪмъ показанныя B. Н. Ульянинымъ для Севасто-
польской бухты (до 15 мм.).
Fam. Phoronidae, nov. fam.
Ad familiam Serpullae Quatref. transitans.
— 288 —
Diagn: Corpus non annulatum, antice cirris
branchialibus numerosis in soleam dispositis insig-
ne. Canalis intestinalis rectus, simplicissimus, di-
latationibus nullis.
Gen. PHORONTS, Wright.
Phoronis. Wright, Physical Soc. of Edinburg, 1856; Notice on
the Crepina of Van Beneden (Edinb. New Philosophical Journal
new ser. tom. IV); trad: Note sur le Crepina de M. Van Bene-
den (Ann. des sc. nat. 4-е ser. tom. XI, p. 150); — D yster, Е. D.
Notes on Phoronis hippocrepia (Transact. of the Linn. Soc. tom. 22,
1858, pp. 251 et seq. pl. 44); — Quatrefages, Hist. nat. des
Annelés, tom. II, 1865, pp. 420 et 483—484.
Syn: Crepina. V an Beneden Ph. J., Notice sur une Annélide
Cephalobranche sans soies (Bull. de l’Acad. Belg. 2 sér. tom. V,
1859, tir. à p., p. 14).
Diagn.: Char. familiae. Systema sanguinifera
simplex: vas dorsale et vas ventrale ramis lateralibus
juncta. Sanguis ruber, globulis rubris ovalibus colo-
ratu. Branchiae cephalicae caducae. Inte-
stinum pr. p. cellulis hepaticis tectum.
Maricolae. |
2 spec. cognitae: Phoronis hippocrepia Wright = Cre-
pina gracilis Van Ben. (corpore cylindrico, cirris bran-
chialibus cephalicis 24— 40) et Phoronis ovalis.
Прим. Quatrefages (какъ и Van Beneden)
mowbcrurb Phoronis въ число головожаберныхъ анне-
лидъ, именно въ KOH сем. Serpulea.
Fam. Gymnosomidae, nov. fam.
Intermedia inter familias Phoronidae m. et Serpulea
Quatrefages.
-Diagn.: Corpus annulatum. Ca put haud distinc-
— 289 —
tum, antennis 2-bus etcirris branchialibus
numerosis instructum.
Gen. GYMNOSOM A, Quatr.
Quatrefages, Hist. nat. des Annelés, tom. II, 1865, pp. 420
et 482—483.
Diagn.: Corpus leviter conicum. Cirri branchia-
les liberi, sed in basi membrana conjuncti, cirrulis in-
structi. |
Maricolae?
1 sp. cognita: G. inermis, Quatrefages, l. c. pp.
182—483.
Diagn: Caput omnino indistinctum. Branchiae
sublongae, in basi -semicirculari insidentes, cirris
branchialibus 34 eirc.,in triente basali membrana
conjuctis, crassis, margine exteriore indistincte sulcato,
cirrulis (plumulis) densissimis et sat longis; sed pars
apicalis cirrorum sat magna nuda. Antennae ma-
gis breves, depressae, ad apicem attenuatae. Corpus
in extermitate anteriore ad marginem inferiorem dupli-
caturis duobus minimis triangularibus instructum. Seg-
menta 80—90 magis similia. Corpus 190 mm. longum,
latit. maj. circ. 9 mm. H ab.? (Mus. Zool. Paris, Q u a-
trefage s).
Прим. Оба вышеприведенные рода Quatrefages
разсматривалъ какъ деградированныя Формы семейства
Serpulea, лишенныя вполнф ногъ и щетинокъ. Родъ
Chone Кгбуег’а ome принималъ за первую ступень де-
градащи oT» типическихъ Serpulea, y которой щетин-
ки уже становятся бол5е рЪдкими, но еще имфющую
ясный collium. МнЪ кажется боле естественнымъ раз-
сматривать оба рода, въ особенности-же Phoronis какъ
— 290 —
древн$йш!я Формы, живые остатки группы, давшей Ha-
чало семейству Serpulea. [sb треугольныя складки BHH-
зу передняго конца Tbua у Gymnosoma, принимаемыя
Quatrefages'ow» за рудименты collium, можно также
разсматривать какъ зачатки.
Ordo II. Chaetopoda, Aut.
Diagn: Corpus saepissime distincte annulatum, s e-
tis fasciculalis vel singulis in seriebus longitudina-
libus 2—4, rariter 6—9 vel plus.numerosis dispositis.
Прим. Общепринятыя д1агнозы этого порядка не-
р$фдко изрядно грфшатъ относительно т$хъ или другихъ
разнообразныхъ групиъ; входянихъ въ его составъ.
Такъ напр. mbkoTopbie авторы, характеризуя эту груп-
пу, употребляютъ Takia выражения: 1) «свободноживуше
кольчатые черви»; 2) «снабженные боковыми пучками
или гребнями щетинокъ»; 3) «обыкновенно снабженные
листовидными придатками, щупальцами» и т. п. Тогда
какъ: 1) почти Bch Oligochaeta лишены BHbUIHHX
придатковъ; 2) цфлое семейство Phreoryctidae и muorie
троническе роды изъ сем. Lumbricina характеризуются
одиночно-сидящими щетинками; 3) 3 рода изъ сем. Na-
idea имфютъ только 2 брюшныхъ ряда щетинокъ; 4) Hb-
которые роды сем. Lumbricina отличаются боле или
Meute многочисленными продольными рядами щетинокъ,
равномфрно распредЪленными вокругъ всего Thala, и да-
же одинъ родъ изъ сем. Tubificidae (представитель ко-
тораго былъ извЪстенъ болфе стол5т!я назадъ) имфетъ
6 рядовъ щетинокъ изъ которыхъ 2 брюшныхъ и 2
спинныхъ; 5) наконецъ цфлая масса Фхормъ живетъ CO-
BCEMb не свободно, а нфкоторые даже паразитически.
Очевидно, если raris опредфлешя порядка внесены
— 291 —
были даже въ лучше учебники (напр. Claus'a), To му-
дрено было начинающему зоологу опредфлить иную да-
же весьма обыкновенную Форму.
Subordo I. Oligochaeta, Gr.
Diagn.: Annulata (1 gen. exc.) hermaphrodita, capi-
te exappendiculato, armatura pharyngea destituta. T u-
bercula pediformia nulla. Setae plerumque sat sim-
plices et nunquam compositae. Fasciculi setarum
plerumque paucisetosi, saepissime e superficie plana vel
leviter elevata prostantes. Branchiae rarissimae (in
4 gener.) et nunquam cephalicae. Appendices ten-
taculiformes saepissime nullae, rarissime (2 gen.)
caudales. Maricolae (multa gen. et sp.), aquarum dulci-
um incolae vel terricolae.
Прим. Различные авторы, даже спещально занимав-
Miecd аннелидами, имфли нерфдко вполнф превратныя
свфдешя о групп$ Oligochaeta. Поэтому не удивительно,
что въ лучшихъ учебникахъ (напр. Claus’a) мы
scrpbruwb въ числ признаковъ этой группы такой:
«Ebenso fehlen Cirren, Kiemen.» Между thumb какъ лЬтъ
25 тому назадъ Grube описалъ подробно въ Archiv f.
Naturg. Alma nilotica, открытую eme R üp pe Гемъ
и им$ющую мпогочисленныя жабры. О другой подоб- |
ной же Форм$ Филиппинскихъ острововъ, близкой къ
Naidea, упоминаетъ вкратцЪ Semper. Наконецъ уже
болЪе cToıbria назадъ извЪстенъ теперешнй родъ Dero
изъ Naidea, имфющШ на заднемъ концф Tbza хо-
рошо развитыя жабры и иногда особые щупальцевид-
ные придатки. Кром$ того существуетъ, по видимому,
точное указаше на одинъ родъ раздЪльнополый.
Взгляды лучшихъ спещалистовъ цо аннелидамъ на
— 292 —
pacupeybzenie SOpMb этого подпорядка въ больщинствЪ
случаевъ также BOING превратные.
Tak» знаменитый авторъ «Histoire natur. des Anne-
le», Qatrefages, въ глав$ о геограх. распредфле-
Hin аннелидъ (Tome I, 1865, рр. 144 — 145) рЪшается
поддерживать свой ложный взглядъ 1850-го года (М6.
5. [а fam. des Polyophthalmiens, in: Ann. des sc. nat. 3
sér. tom. 13) «que les Annélides étaient dans les eaux
salées les représentants géographiques des Naidiens et
des Lombriciens, ceux-ci appartenant essentiellement
aux eaux doucse (!).
Ho такъ какъ ему HeCOMHSHHO извЪстно было, что
мног!е виды Oligochaeta описывались изъ Mops Lin-
neus'ow», О. Е. Müller'ows, 0. Fabricius, Ho ff-
meisterows, Leuckart'ows, о чемъ oH» зналъ и
изъ известной работы Grube, Die Fam. der Ann.
(1850 и 1851 года), TO онъ ссылается на PART, что
мног!е виды №5 и Lumbricus авторовъ прошлаго CTO-
1Ът!я, описанные изъ моря, перешли въ число Polychae-
ta, какъ напр. Lumbricus marinus Linn., который сталь
типомъ сем. Arenicolidea. M sors Quatrefages
ожидаетъ, что: «En sera-t-il toujours ainsi, et tous les
Lombrics, toutes les Nais décrites par des auteurs plus
récents, comme espèces marines, devront-ils de même
aller prendre place dans quelques familles d’un tout aut-
re groupe? Je ne sais trop qu'en dire (!).
Такое заключене oH дфлаетъ просто потому, что:
«Pour mon compte, je n’ai jamais rencontré un seul Lom-
bricien, un seul Naïdien dans mes recherches de zoolo-
gie marine, et j'ai cependant examiné à ce point de vue
bien de petites espèces.» Правда, далфе онъ говоритъ,
что He хочетъ игнорировать открыт! въ этомъ направ-
ленш, сдфланныхъ его собратами (имена умалчиваются)
— 293 —
и BB особенности uscabsopania Claparède’a «sur ses
Pachydrilus et sur les Clitellio arenarius (l. c. 1861),
me paraissent présenter tous les caractères de la certi-
tude.» Однако Quatrefages забываетъ прибавить
сюда открыт!я по MOPCKHMB Olizochaeta D'Udekem'a
(виды его родовъ Tubifex п Enchytraeus), Oscar’a
Schmidta (нов. роды Parthenope u Thysanoplea u
Schmarda (Pontoscolex n. g., Oncoscolex п. g.). A
также открыт!я на берегу Нормандш того-же Clap a-
réde'a (Tubifex papillosus Clap., Heterochaeta u Cte-
nodrilus нов. роды), описанныя въ извЪстной работЪ
1863 года, которою Quatrefages пользовался и ци-
тируетъ для тфхъ или другихъ аннелидъ. Не слфдовало.
бы также забывать старыхъ открытй Oersteda въ
Орезундской бухт (1. с. 1844: Mesopachys п. g., Lum-
bricillus n. g., elc.); а также того, что Hoffmeister
наблюдалъ въ БалтЙекомъ mopb Saenuris lineata, a
Frey n Leuckart на Гельголанд Enchytraeus spi-
culus. СлЪдов. напрасно Quatrefages полагаетъ,
что только нфкоторые Nats m Lumbricus, описанные
изъ моря, противор$чатъ ero теорш. Ei противор$чи-
ли давно и постепенно совершенно ее уничтожили Hb-
лые ряды родовъ и видовъ изъ различныхъ семействъ
Oligochaeta, открывавиихся постеценно въ мор$ 15.10
Фалангою ученыхъ самыхъ солидныхъ, а не немногими
только. Напрасно Quatrefages въ вышеприведен-
HbIXb словахъ такъ категорически отрицаетъ существо-
ван!е показанй Ha открыт!е [Ab либо въ прфеныхъ во-
дахъ настоящихъ Polychaeta, опровергаетъ даже самую
возможность такого факта. Онъ конечно зналъ про OT-
крытя Lo vén'a и другихъ шведскихъ и норвежекихъ
ученыхъ въ скандинавскихъ и Финляндскихъ озерахъ,
прямо опровергавшия его Bosspbuie. Ho это Фактъ не
Jé 4. 1880. 20
— 294 —
единичный и чтобы не ограничиваться одной Европой,
я укажу на Leid y, американскаго ученаго, который
описалъ Manayunkia speciosa Leidy, близкую къ мор-
скому роду Fabricia, изъ сЗверо-американскихъ рЪкъ
(Proceed. Acad. Nat. Sc. of Philadelphia, 1859, р. 1).
He wenbe неудачно Quatrefages предполагалъ,
что возможно наконецъ Mbmasmis ему открытя (Gla-
paréde’a и др.) въ Mops представителей Oligochaeta—
просто объяснить существоватемъ на дн морскихъ
прибрежй прфеныхъ ‘источниковъ. Странность такого
взгляда объясняется господствомъ колоссальнаго преду-
бЪжденя, лежащаго BO всемъ этомъ BOnpocb Ha BCEXD
суждешяхъ автора; напр. (1. c. р. 145): «peut-ètre re-
ste-t-il à s'assurer de l'état des rivages où l’on trouve
ces représentants d'un type, appartenant essentiellement
aux eaux douces. Une source venant sourdre sur un
point de la côte, une nappe d'eau douce s’écoulant en-
tre deux couches de rochers, pourraient fort bien expli-
quer la présence de certains Scoliciens sur les bords de
la mer, sans que ces espéces fussent pour cela des ani-
maux marins.» Очевидно надо было постараться преж-
де доказать, что группа Oligochaeta есть чисто прЪсно-
водная группа, чЪмъ основываясь Ha предположени об-
ращенномъ въ незыблемое якобы положене, громить
Sable арсеналы существующих Фактовъ.
Лучше всего опровергли взглядъ Quatrefagesa
глубинныя открыт!я экспедицш Lightning'a, къ сожал$-
ню только вкратцЪ$ описанныя въ посмертномъ письм$
Claparédea къ W. Thomson'y. ).
=) Cu. Claparéde’s Bericht über die auf Lightning- Expedition
gesammelten Würmer (Beiträge z. Kenntn. d. Verticalverbreitung
d. Borstenwürmer in Meere, in: Zeitschr. f. wiss. Zool. Bd. 25,
= 85 —
Эти приведенныя дословно возраженя Claparéde'a
(другаго солиднаго авторитета) не менфе взглядовъ
Quatrefagesa доказываютъ шаткость господствую-
mx 033pbuiii на вопросъ о морскихъ Oligochaeta:
Claparède противуполагаетъ своему сопернику толь-
ко одни лишь своп изслФдован!я (десятокъ видовъ), а
изъ всей богатой литературы могъ указать только на
извЪстное сочинене Schmarda, гдЪ описанъ новый
родъ Pontoscolex, вполнЪ морской. Онъ wor» бы въ
томъ-же сочинени указать на родъ напр. Oncoscolex,
Cb сомнфыемъ здЪсь отнесенный къ сем. Opheliaceae и
не принятый въ число Polychaeta и Quatrefage-
sem» (въ ero Hist. nat. des Annelés). Очевидно мало
1875, H. 1), p. 2: „Оп autre résultat intéressant rélatif aux Oligo-
chétes. M. de Quatrefages a émis autrefois l'opinion que les
Polychétes sont exclusivement des habitants de la mer et les Oli-
gochétes des habitants de la terre ferme et des eaux douces. J'ai
contredit ce dernier point de la maniére la plus formelle, parce
que j'avais été dans le cas d'observer des Oligochétes marines sur
les côtes de Norvège, d'Ecosse et de Normandie. M. Schmarda
avait aussi fait connaitre son genre Pontoscolex entièrement mari-
ne. Cela n’a pas empêché M. de Quatrefages de maintenir son
ancienne thèse dans l’histoire des Annelés (Tome I, p.
145). Il explique les faits observés par moi par la présence pro-
bable des sources d'eau douce sous-marines. On ne peut nier que
cette explication puisse étre exacte, quoique fondé sur une pure
hypothése. J'ai donc dirigé mon attention sur ce point depuis quel-
ques années. J'ai trouvé en particulier en assez grande abondance
dans le port de Nàples un Oligochéte voisin de Clitellio, dont je
n'ai pu faire une étude complète parce qu’il n'arrive pas à matu-
rité dans la saison de mon sejour en Italie.“ — Jlarbe на стр. 13
описаны вкратц$ результаты предварительнаго H3yuenia препара-
товъ н5еколькихъ новыхъ формъ Oligochaeta, добытыхъ экспедишей
Lightning’a на глуб. 650 брассъ, которые, какъ справедливо
замфчаеть Claparéde, совершенно идутъ въ разр$зъ съ Teopiew
вмян1я прЪеноводныхъ ключей на HS моря, высказанна® Qua-
trefages’ewz.
20*
— 296 —
можно опираться на одни свои наблюден!я, подвергаю-
müscsz притомъ всякой случайности, когда Claparéde
могъ въ Средиземномъ Mops замфтить только одинъ ка-
кой-то видъ Clitellio когда навфрное подъ первымъ
камнемъ прибрежья можно было найти кучу Pachydri-
lus. Ho Claparéde вообще не имфлъ привычки справ-
ляться объ открыт!яхъ сдЪланныхъ цфлымъ рядомъ из-
въетныхъ зоологовъ, каковы 0. Е. Müller, 0. Fabri-
cius, Oersted, Hoffmeister, Frey m Leu-
ckart, D'Udekem, О. Schmidt, Dalyell, Jon-
ston, Sehmarda, Leon Vaillant, Verrill n
друге.
А между Tbwb въ одной только 2-Й монограхш
D’Udekem a (Nouv. classif. des Annél. sétig. abran-
ches: Mem. Acad. Belg. 1859) приведено значительное
число морскихъ видовъ Oeubriückaro прибрежья, тогда
какъ около десятка видовъ изъ 5 родовъ описано въ 3-хъ
изъ монографй Claparéde’a (1861, 1862 и 1863 r.,
Enc»)
Н$которые роды весьма обыкновенные въ прфеныхъ
водахъ, какъ оказывается, болфе принадлежать морю,
представляя даже по теперешнимъ свфдЪв!ямъ болЪе
морскихъ видовъ, "bw исключительно прЪеноводныхъ.
До eux» поръ не было сочинешя обнимающаго BCS
извЪстныя по данный моментъ Формы Oligochaeta.
Grube въ своемъ: Die Familien der Anneliden 1850
и 1851 годовъ — пропустилъ много интересныхъ Формъ
этой группы (родъ Naidium, О. Schmidt, 1847 m др.).
D'Udekem въ 1859 пропустилъ около десятка изъ
лучшихъ изсл5дованй по этой rpymub, даже воспользо-
вался очень слабо прекрасной монографей Leidy
(1850) Впрочемъ om» даль первую хорошую систему
Oligochaeta.
— 9g. =
Claparède въ 1861 и 62-w» годахъ не пользо-
вался 2-мя монограхями D’Udekem’a (1855 и 1859),
mouorpaæieñ Le id y (1850), работами O. Зев штата
(1847 » 1856), Schmarda (1859) и др. Увлекаясь
чрезм$рно приложенемъ къ систематикЪ Oligochaeta
мельчайшихъ данныхъ изъ анатомш, преимущественно
половыхъ органовъ, тая особенности отъ одного UMD
изслЪдованнаго вида онъ возводилъ въ признакъ цфлаго
многовидоваго рода, игнорируя при этомъ BCb работы
предшественниковъ. Если онъ и пользовался работами
предшественниковъ, то часто весьма легко. Hanp.:
Tubifec Bonneti Clap. описанъ uw» (Claparéde,
Rech. anat. $. les Oligochètes, 1862, р. 230) съ анато-
мической стороны по обыкновеню превосходно IH по-
дробно, Ha цфлыхъ страницахъ, а между тЪмъ этого
описашя въ несколько страницъ совершенно недоста-
точно для сравнен1я съ другими видами. Внфшн!е npu-
знаки почти упущены; щетинки описаны вскользь, IIO-
верхностно, изображены тоже не очень тщательно.
Cpasnenie c» предшественниками поразительно поверх-
ностное. Начиная съ того, что C1 a p a r è d e посвящаетъ
этотъ видъ Bonnet’ y въ память TOTO, что будто-бы
Bonnet былъ первымъ, описавшимъ этотъ видъ, что
крайне сомнительно, такъ какъ авторы боле аккуратные
относили ero въ другой родъ. Но лучше всего «Diagnose.
Tubifex présentant un coeur transverse au VIlI-me seg-
ment (!) et muni d’un pénis exsertile, à surface granulée;
80 à 100 segments. Longueur 3—3'/, centim. Hab. le
Seime prés de Genève.» (|. с. p. 230). И далфе тамже:
Le Tubifex Bonnett se distingue donc du Tubifex rivu-
lorum par existence constante d'un coeur transverse au
УШ segment, tandis que chez le Tubifex róvulorum cet
organe ce trouve placé au VII-me, d'aprés les dessins et
298 —
la description de M. D'Udekem.»!! — T. e. Claparède
установилъ свой видъ ровно на TOMB признак$, который
по D’Udekem’y оказался присущимъ цфлому его
роду, т. e. 2-w» родамъ Claparéde'a: Tubifex n
Limnodrilus Clap.
А между ThMB D’Udekem въ д1агнозЪ своего mu-
рокаго рода Tubifex (Nouv. Classif. des Annél. sétig.
abranches, 1 édit. in—8: Bull. Acad. Belg. 1855, р. 543;
id. 2-de éd. in—4; Mém. Acad. Belg. 1859, р. 10) въ
обфихъ своихъ монограмяхъ Oligochaeta говоритъ оди-
наково: «Branches laterales du syst. circulatoire simples,
non ramifiées. Dans le 8-те segment du corps elles sont
transformées en coeurs.»
Ошибка Claparéde’a повлекла за собою промахъ
въ статьф$ Vejdovsky, Beitr. 2. Oligochaetenfauna
Böhmens (SB. bóhm. Ges. 1875, р. 193), гдЪ въ длагноз$
сем. Tubificidae авторъ отчасти опирается на D’ Ude-
Кеш a: «Limicolen mit 4 Reihen von gegabelten Haken-
borsten, selten auch kammfürmigen Borsten in Gruppen
zu je 6—10 (!), zu denen manchmal (!) auch die Haar-
borsten kommen» .... «und ein contractiles Herz im 8
Segmente.» — А ниже касательно вида Tubifex rivulo-
rum сказано уже: «Der Beschreibung D’Udekem
nach das «coeur transversale» findet sich 2m 7 Segmente (!)
etc.» Поэтому подобно Claparéde’y и очевидно подъ
втявемъ его работы, Vejkovsky ниже устанавли-
ваетъ свой новый видъ Г. coccineus и на такомъ при-
знакЪ: «contractiles Herz im 8 Segm.»!!
Что обширныя onmcania Claparéde’a оставляютъ
многаго желать при опред$лен!и видовъ, это доказываютъ
напр. слова Вейдовскаго o poab Stylodrilus Clap.
въ которомъ Vejdovsky предполагаетъ просто ста-
рый Ewazes obtusirostris Menge (1844): «Nach meiner
— 299 —
Ansicht ist dieser Wurm (wazes obtusirostris Menge)
von Claparède als Stylodrilus (n. g.) bezeichnet.»
Оставляя указаня на промахи Claparéde'a въ
другихъ родахъ для соотвфтствующихъ мфстъ этой моей
работы и оконченнаго мною одновременно Cb этимъ:
«Revisio Oligochaetarum cogn.» (около 227 видовъ,
исключая живущихъ въ 3eM1b Формъ Lumbricina), я He
буду касаться недостатковъ самой системы Clapa-
réde'a вообще, такъ какъ это совершенно. удовлетвори-
тельно и очень полно разобрано Leonoms Vaillant
(Essai classif. des Annèlides Lumbricines: Ann. des sc.
nat. 1868).
Выводы мои будутъ помфщены въ kounb этой работы,
COBMBCTHO съ результатами по группамъ Turbellaria,
Annelida и ap. Тамъ BMÉCTÉ я приведу и главные pe-
зультаты, полученные мною изъ пересмотра всего напи-
саннаго по Oligochaeta 3a 100 слишкомъ i575,
такъ какъ полный литературный перечень прилагается
мною также при этой padoTh и выводы MOM могутъ
опираться на этотъ Index, снабженный примфчанями о
содержани отдфльныхъ сочиненй и статей.
Многе авторы, писавиие по Oligochaeta, слишкомъ
легко принимали найденные ими виды за описанные
прежными изслФдователями, несмотря ни как!я препят-
CTBiA представляемыя описашями первыхъ. Только
Grube въ 1844 г. написалъ цЪлое разсуждене въ Hb-
сколько страницъ для доказательства TOTO, что Lumbri-
cus variegatus 0. Е. Müller'a долженъ считаться
синонимомъ найденнаго имъ Lumbriculus variegatus,
имфющаго только 4 ряда KPIOYKOBHAHBIXb щетинокъ
(uncini), тогда kaks Müller, наблюдатель очень точ-
ный, опредфленно говоритъ про свой видъ: «sexfariam
aculeatus. Grube предлагалъ не довфрять этому опре-
— 300 —
дЪленю 0. Е. Müller'a, такъ какъ находилъ почему-
TO, что не можетъ-же червь имфть 6 рядовъ щетинокъ.
Однако совершенно напрасно, такъ какъ старыя наблю-
дешя 0. Е. Müller'a и Bonnet'a относительно
UXb Формы Cb 6 продольными рядами щетинокъ —
нашли себЪ блистательное подтвержден!е недавно, чрезъ
croabTie почти, въ подобной-же Форм, открытой
Smith’omp въ Верхнемъ osepb C. Америки и описан-
ной Verrill'ews. |
D’Udekem въ прекрасной монографш своего Tu-
bifex rivulorum (Mém. cour. Acad. Belg. 1855) доказы-
валъ, что ero видъ есть Tubifex rivulorum Lamar c k'a,
T. e. Lumbricus Tubifex 0. Е. Müller'a. Ho pac-
крашенные рисунки O. Е. Ма Гег’а (Zoologia Danica)
и ero onucauis совершенно противор$чатъ описанямъ и
рисункамъ camaro D’Udekem’a. Видъ 0. Е. Mül-
ler'a по его словамъ «Tubulum perpendiculariter erec-
tum e molleculis terrae format, quem inhabitat». Это и
есть Tubifex rivulorum Lamarck. Тогда какъ одно-
пменный видъ D'Udekem'a, послуживиий matepia-
ломъ для особой прекрасной монограхш, какъ изобра-
жено между прочимъ на его рисункахъ, вовсе He
строить наружной трубочки, а слфдовательно и He мо-
жетъ называться Гиб{ел’омъ. Это есть Saenuris varie-
gata Hoffm., а настоящий Tubifex O. Е. Ма ег’аи
Jonston a отличается кром$ того m совсфмъ иными
щетинками. Настоящихъ Гибеховъ описали еще только
Bonnet въ прошломъ crorbrim и недавно Verrill,
установивпий 2-й видъ изъ глубинъ Верхняго озера
(Tub. profundicola).
He менфе легко дфлалъ сравнеше низшихъ родовъ
Naidea L ankester въ своей прекрасной работЪ
1869 года, rab также на ряду съ тщательнымъ анато-
— 301 —
мическимъ изслфдовашемъ видовъ Acolosoma и Chaeto-
gaster, BCTPETUMB довольно легкое опредфлене ихъ, à Bb
послфдней raagb еще болфе рискованное сравнене po-
довъ Pdrthenope О. Schmidt (1856) и Ctenodrilus Cla-
parède (1863), которые uo wmbuio Lankester'a
будто-бы совпадаютъ, хотя и основаны на 2-хъ различ-
ныхъ видахъ. Очевидно онъ не досмотрфлъ, что
0. Schmidt изсл$довалъь Форму съ 9-мя рядами rpe-
бенчатыхъ щетинокъ съ каждой стороны Thià, а
Claparède описалъ совершенно иную и имфющую
только по одному продольному ряду гребенчатыхъ ще-
THHORB Cb каждой стороны. Takia различя въ группЪ
Oligochaeta приняты 3a родовыя. Въ числЪ другихъ
различ обфихъ особенно важна еще выдвижная 0о-
ченковидная мускулиетая глотка у Parthenope serrata
Sdt. (совершенно какъ у многихъ Turbellaria) и Mep-
цательныя щели Ha TOJIOBb у Ctenodrilus pardalis Clap.
Совершенно подобныя легмя опредЪленя и CM BAIA
соединения совершенно различныхъ Формъ изъ родовъ
часто даже He смежныхъ, къ несчастю до крайности
изобилуютъ въ большинствЪ работъ по Oligochaeta.
Явлен!е это тфмъ боле странно, что мало группъ жи-
BOTHBIXb настолько ‘удобныхъ для всесторонняго изел$-
довашя, какъ именно водныя Oligochaeta, въ большин-’
ствф случаевъ достаточно прозрачныя и вездЪ легко
находимыя. А между тфмъ Oligochaeta до крайности
отрывочно изслФдованы даже въ большинствЪ странъ
Западной Европы. Что касается Poccim, то Онежская
Фауна К. 9. Кесслера только одна внесла въ сокро-
вищницу науки познане HbCKOJbKO значительнаго числа
ŒOPMB. Затфмъ kpowb того: 1) 5 видовъ опредфлено
В. И. Шианкевичемъ изъ bepesauckaro лимана
близь Очакова, но описано изъ нихъ только 2; 2) 11
— $02 —
видовъ по 1873 г. найдено H. Гребницкимъ въ
открытыхъ лиманахъ и рфкахъ близь Одессы, но опре-
дЪлено только 9 видовъ, а описанъ вкратцф только
одинъ какъ новый: Dero palpigera Grebn., вполнЪ co-
впадаюний съ D. Rodriguezi Semper, описаннымъ
въ 1877 г. съ Балеарскихъ острововъ. 3) 0. A.
Гриммъ собралъ въ Касшйскомъ wopb A вида, но
описалъ также только 2; À) O. A. Гриммъ пере-
числилъ еще 7 видовъ (1 видъ неопред.) изъ Финскаго
залива, водящихся и въ прЪсныхъ водахъ окрестностей
Нетербурга. Затфмъ еще только покойный Эйх-
вальдъ описалъ еще въ 1844 №15 aurigena Eichw.,
которая есть несомнфнно новый и характерный видъ,
HO только не изъ рода Mais, а изъ рода Aeolosoma;
это по времени первая Форма изъ Oligochaeta, описан-
ная изъ Pocciiückoii IIwnepiu.
Между nimm Oligochaeta ипзобилуютъ несомнфино во
всфхъ водахъ Poccin, во всфхъ моряхъ, озерахъ, pbkaxs,
болотахъ, въ ручьяхъ, источникахъ и колодезяхъ. Въ
окрестностяхъ Харькова m Мирополья (Курской губ.) я
собралъ въ 1864—66 годахъ значительное число Формъ
изъ различныхъ родовъ. Въ Ялт$ и Сухум$ я только
два раза очень короткое время собиралъ между прочимъ
- прфсноводныхъ Oligochaeta; гораздо-же боле внимая
уд$лено было мною морскимъ Формамъ этой группы, въ
особенности Ялтинскаго залива. Еще по одной ФормЪ
собрано въ Керченской и Таганрогской бухтахъ и 3
вида въ озерф Палеостом$.
Къ comarbuito большая часть прфеноводной коллекции
погибла отъ недосмотра во время моего пребываня въ
СухумЪ. Дневникъ экскурс веденный мною въ ХарьковЪ
болфе 2-хъ лЬтъ тоже гдЪ-то затерялся, и поэтому я
могъ описать здЪсь только половину видовъ наблюдав-
— 303 —
шихся мною въ водахъ Понтскаго бассейна. Въ счас-
Tito MOPCKIA Формы сохранились BCP, кром$ одной только
Mesopachys, утерянной въ самый день находки этой
pbakoii Формы.
Iloxmbe всего изсл$дованъ мною морской родъ Pachy-
drilus Claparéde, нЪсколько видовъ котораго найдено
Bb одной только Ялтинской бухт$; два изъ нихъ H3CIb-
дованы подробно въ живомъ состоянш, такъ что можно
было воспользоваться вполнЪ анатомическими данными
и наблюдать водящихся въ немъ грегаринъ и Opalina,
оказавшихся также новыми; кромф того изелЪдованы
были опалинообразные Spermatophora, т. e. Tb зачаточ-
ные органы — организмы, которые Clapa-
rède сначала въ 1861 и 62 годахъ описывалъ какъ
паразитные роды изъ Opalinidae, живуще въ recepta-
culum seminis водныхъ Oligochaeta.
Fam. 3. Naididae, D'Ud., Vejd., char. reform.
Vejdovsky, Beitr. z. Oligochaetenfauna Bóhmens (SB. bóhm.
Ges. 1875, p. 192 (diagn. non exact.).
Syn: Naicidées. D'Udekem, Nouv. class. 2-de éd. l. c. 1859,
p. 17.
Diagn. Caput saepissime bene evolutum et sat
magnum, ocellis 2 vel nullis: Ova magna. Animalia
minima. Multiplicati o saepissime gemmipara. Vasa
sanguinifera plerumque parum evoluta.
Characteres: Fasciculi setarum utrimque uni-
seriati vel biseriati, setis vel piliformibus, vel simplicibus
subspiniformibus, vel pr. p. piliformibus et pr. p. unci-
nalis furcatis, vel uncinatis furcatis modo formati.
Caput saepissime (2 gen. exc.) bene evolutum, sat
magnum et nunquam rudimentare. O celli 2 vel nulli.
— 304 —
Branchiae plerumque nullae, rariter anales (2
gen. et 6 sp.) vel dorsales (1 gen. et 1 sp.) Ар-
pendices tentaculiformes plerumque nullae,
rariter duo caudales (2 gen. et 3 sp.) vel unica
frontalis (2 gen. 3 subg. et 9 sp.) Sanguis vel
pellucidus, vel flavescens, vel rubrescens, vel laete ruber.
Mulliplicatio saepissime scissipara (gemmipara);
saepe ova et gemmae unitemporale. Capsula
ovifera unicum ovum magnum circumdans. Inte-
gumenta lenuia, maxime pellucida.
Aquarum dulcium, subsalinarum, salinarum et: maris
(multae) incolae.
ДТагнозъ этого семейства данный Vejdovsky’ ms
(1. с.) cabg.: «Limicolen mit 2 oder 4 Reihen Haken-
borsten, zu denen #anchmal (!) noch Haarborsten kom-
men (!) Das Blut ist hell und farblos (!) nur das
Rückengefäss contractil. Fortpflanzung bei uns nur gem-
mipar beobachtet.»
Aiaruoss этотъ pbumre1bHo невЪренъ, такъ какъ при-
знакъ: «Blut ist hell und farblos» хотя оправдывается
большинствомъ Формъ этого семейства, но все-же для
многихЪ давно извфстныхъ Формъ, имфющихъ желтова-
тую, красноватую или свЪтло-красную кровь — совер-
шенно негодится; другой признакъ, что будто-бы кромЪ
крючковидныхъ щетинокъ «zu denen manchmal noch
Haarborsten kommen», совершенно неправильно поста-
новленъ и положительно вводить въ заблуждене. На
самомъ дЪлЪ: 1) волосовидныя щетинки встрЪчаются
исключительно однЪ y нфсколькихъ родовъ. Даже въ
учебник Carus'a m Gerstaecker'a (1863 т.)
приведенъ морской родъ Mesopachys, y котораго: «Alle
Borsten haarfórmig». Но каждому 30030ry, занимающе-
муся червями, извфстны пр$феноводныя Формы рода
— 305 —
Aelosoma Ehrbg., отличаюцияся также нерфдко очень
нфжными волосовидными щетинками, но никогда не
имъющ!я крючковидныхъ. Bo 2) нельзя сказать m про
Tb роды этого семейства, которые кромЪ крючковидныхъ
имфютъ и волосовидныя щетинки, чтобы послфдыя y
Eux unorda (manchmal?) встрфчались. Напротивъ, обра-
щаясь къ такимъ родамъ (напр. № $ и мн. др.) мы
найдемъ, что ихъ волосовидныя щетинки почти всегда
(исключене 1 родъ) встр$чаются постоянно и правильно.
Такъ у camaro обыкновеннаго рода Nats нижн!е ряды
пучковъ состоятъ только изъ вильчатыхъ uncini, а верхн!е
только изъ волосовидныхъ щетинокъ. То же замфчается
y родовъ Pristina Ehrbg., Stylavia Ehr., Serpentina
Oerst. n y мн. др. Только y одного лишь рода Naidium
0. Schmidt замЪчается то явлене, которое почтенный
чешскй изслЪфдователь принисалъ цфлому семейству.
Характеристика этого семейства, данная еще D ' U d e-
Кеш ’омъ — до сихъ поръ единственная самая лучшая
и пока самая основательная, хотя Cb TSXB поръ про-
текло около четверти CTOABTIA и появилось большинство
существующихъ работъ по rpymmb Oligochaeta.
Gen. 1. MESOPACHYS, Oerst.
A. Oersted, De regionibus marinis etc. freti Oeresund, 1844,
p. 79. — Vid. Carus п. Gerstaeker's Handb. d. Zool. Bd. II,
1863, p. 448.
«Corpus fusiforme ex segmentis 24—25 indistinctis
brevissimis constans, caput nullum distinctum, os in-
ferum, setarum fasciculi 4 in omnibus segmentis,
setis capillaribus. Tubo cibario torto libero, omni
constructione destituto, ab omnibus aliis generibus hujus
familiae ") distinguitur.» Oersted, l. c.
*) Fam. Lumbricillae Oerst.
— 306 —
Leon Vaillant въ tadangs родовъ Oligochaela
принялъ для OTAbIEHIA этого рода отъ смежнаго Aeolo-
soma Ehr. такой признакъ, который несходенъ съ выше-
приведеннымъ о характер$ кишечнаго канала. Tak»
какъ Oersted пока одинъ только и наблюдалъ един-
ственнаго извЪстнаго представителя этого рода, TO оче-
видно что 345Ch вышло маленькое недоразум$ не.
Быть можетъ къ этому роду придется присоединить
CO временемъ часть видовъ, входящихъ Bb составъ слиш-
комъ широкаго рода Aelosoma Ehrenberg, въ который
постепенно занесены напр. какъ Формы съ двумя рядами
щетинковыхъ пучковъ къ каждой стороны, такъ и Фор-
мы съ однимъ только рядомъ ихъ съ каждой стороны.
А это дало даже нЪкоторымъ авторамъ поводъ препираться
0 TOMB: одинъ или два ряда пучковъ щетинокъ у BCbX'b
видовъ Aeolosomu (!). Хотя цфлый paye изслфдованй
показывалъ постоянно, что и одинъ и два, т. €. что Bb
род$ Aeolosoma смфшаны два совершенно различные.
Д1агнозъ рода Mesopachys, предложенный O erste d’-
OMb, очевидно включаеть и чисто видовые признаки;
именно: «corpus fusiforme», «ex segmentis 24—95 con-
stans». Но новый дать я теперь затрудняюсь, такъ какъ
не сохранилъ ни рисунковъ, HH ONHCAHIA ялтинской
Формы. |
1. Mesopachys marina?, Oersted.
Oersted, loc. cit.
Oersted нашелъ этотъ видъ Bb довольно глубокомъ
apycb (Regio Buccinoideorum) Орезундской бухты, на
глубин$; описан!я своего вида онъ He далъ, такъ что
только нфсколько видовыхъ чертъ, внесенныхъ имъ Bb
AiarHo3b рода, могутъ служить для опредЪленя его вида.
— 307 —
Къ сожал5ню, и я ограничился при изслфдованш
Ялтинской Формы только опредфлешемъ ея по имфвшимся
поверхностнымъ даннымъ объ ‘орезундекой Форм$. Ни
рисунка, ни описаня мною тогда сдфлано не было, а
самый экземпляръ этого крошечнаго червя при перене-
ceHiu въ баночку былъ оброненъ на полъ и потерянъ.
Ялтинская Форма прибрежная, живущая между Cysto-
2ira Mu; найдена на глубин не болфе 3 хутъ.
1 exempl. minutum observ.
Hab. Sinus Jallensis, zona littor. in profund. vix 1
metr., inter Cystozeras.
Gen. 2. CHAETODEMUS, Leidy, amplif. m.
Leidy, Corrections and Additions to former Papers of Helmin-
thology etc. (Proceed. Acad. Nat. Sc. of Philadelphia, vol. V, Octo-
ber 1851 (Philad. 1852), p. 286: 1 sp. Ch. panduratus Leidy.
Syn.: Aeolosoma pr. р. Ehrenberg, Grube, Leydig, Mag-
gi, Vejdovsky, ND Lankester.
Diagn: Fasciculi setarum utrimque bi-seriali.
Cetera sicut in gen. Aeolosoma s. str. Aquarum dulcium
et subsalinarum(?) incolae.
4 sp. cognitae: Ch. panduratus heat quaternarius
(Ehr.), Balsamoi (Maggi), et multisetosus n. sp. m. (A.
quaternarium Lankester 1869).
Tabula comparata 4 sp. cogn.:
( 1) capillares, tenuissimae. Fasciculi setar. se-
tis 4-nis (pr. p. 2 et 3-nis) formati.
| Ch. quaternarius (Ehr.) m.
2) tenues, ventrales (an solum) in medio sat
S | inflati. Fasciculi set. setis 7 —9 formati.
elae 1
Ch. multisetosus n. sp. (Aeolosoma qua-
| ternarium Lankester).
|? 3) spiniformes. . . Ch. Balsamo: (Maggi) m.
|
sigmoidei, latitudine corporis breviores.
Ch. panduratus Leidy.
d
= 8
2. Chaetodemus quaternarius (Ehrbg.) m.
Syn.: Aeolosoma quaternarium. Ehrenberg, l. с. 1831;—G r u-
be, l с. 1850 et 1851;—L ey dig, Müller’s Archiv 1865, pp. 361—
365, Taf. 8, B. fig. 1—2;—Maggi, l. c. 1866;—Vejdovsky, 1. c.
1875; — Гриммъ, Въ позн. d. БалтИскато моря l. c. 1878, p. 10;—
Гребницк!й, Въ фаун$ открытыхъ лимановъ, 1. c. 1873, p. 268.
Syn.: Aeolonais quaternarium. G er vais, 1. с. 1838.
Charact.: Vid. Czerniavsk y, Revisio Oligochaeta-
rum (in litt.). -
Hab.: in liman. fl. Dniestr (bSzseska), in lacu Tur-
latzkoje (Турлацкое озеро) et. in fl. Dniepr: Cherson
(Grebnitzk y).
*
Gen. 3. NA IS (0. Е. Müll.), restr. m.
Syn. Opsonais. Gervais, 1. в. 1838 et 1844.
Diagn.: Setarum fasciculi utrimque bi-seriati, s u-
periores setis capillaribus, inferiores uncinatis
formati. Corpus lineare teres, postice subtruncatum.
Caput antice attenuatum. Ocelli duo vel nulli.— -
Aquarum dulcium (6 sp.) et maris (1 sp.) incolae.
1 sp. cognitae (vid. Czerniavsky, Revisio Oli-
goch.: in litt.).
3. Nais elinguis, Müll.
Müller, Dugés, Oersted, D'Udekem et Vejdovsky,
] e;—Grebnitzky „1. c. 1873, p. 268.
Syn.: Opsonais elinguis. Gervais, 1. c. 1838 et 1844.
Charact.: vid. Czerniavsky, Revisio Oligoch.
Hab. in liman. fl. Dniestr (bbaseska) et Dniepr:
Cherson (Grebnitzk y).
— 309 —
Nota. 2 sp. indeterminatae generis Nais in sinu
Odessano maris Nigri clar. prof. Marcusen observa-
vit (Arch. f. Nat. 1867, |. с.).
Gen. 4 STYLARIA, Lamarck.
Lamarck, Anim. s. vertebr. tom. 3, 1816, p. 223; — Ehren-
berg in Lamarck, Anim. s. vertebr. 2-de édit. tom. 3, p. 612; —
Oersted, Consp. Naid. Danic. 1842, |. c. p. 133.
Syn: Stylinais. Gervais, 1. с. (Bull. Ac. Belg. tom. 5, 1838, р.
14 [tab. dichot. 8 gen.] et pp. 17—18 (diagn. exact.).
Diagn: vid. GCzerniavsky, Revisio Oligoch. (in
litt.).
& sp. cogn.: St. paludosa Lamk.; St. phyladelphiana
m. = St. paludosa Leidy 1852; St. fossularis Leidy
1852; St. scotica m.—.Nais proboscidea Dalyell 1853:—
Vid. Gzerniavsky, l. c.
4. Stylaria paludosa, Lamarck.
Syn.: Nais proboscidea L. Гребницк1й, Въ фаун$ открытыхъ
IHMaHOBS?, 1. c. 1873, p. 268.
Syn.: Stylaria lacustris (L.. Templeton, Jonston 1865, 1. c.
Syn. Stylonais proboscidia. Gervais, |. c. 1838 et 1844.
Diagn. et syn. plena: vid. Czerniavsky, Revisio
Oligoch. (in litt.).
Hab. in lacu Turlatzkoje (Турлацкое озеро; G reb -
nitzk y).
Gen. 5. PTEROSTYLARIDES, nov. gen.
An? subgen. generis Stylaria Lamk.
Gzerniavsk y, Revisio Oligoch. (in litt.) 1 sp. cogn.
Diagn: Fascicuii setarum superiores
№ 4. 1880. 21
— A —
utrimque 3 anteriores longissimi, celeris 5-ies vel 6-ies
longiores; par 3-ium: apicem proboscidis attingens. Cete-
ra sicut in gen. Sfylaria.
Aquarum dulcium et subsalinarum incolae.
9. Pterostylarides parasita (Schmidt) m.
Syn.: Stylaria parasita O. Schmidt; Drei,neue Naiden . (Fror
Notiz. 1847, № 65, p. 321).
Syn: Nais parasitica, Grebnitzky, l'pe6nunkiii, Ks фаунЪ откры-
THXb димановт, |. c. 1873, p. 268.
Diagn: Fasc. set. superiores utrimque 5 an-
teriores longissimi, celeris 5-ies ad 6-ies longiores, setis
cire. 7-nis formali, paris. 3-ii apicem, proboscidis attin-
genles; celeri selis minus numerosis formati (teste. O.
Schmidt).
H a b.: Liman (estuarium) fl. Dniestr: Bieljaewka (b$-
ляевка) et fl. Dniepr: Cherson (Grebnitz k y).
Прим. О. Schmidt нашелъ этотъ видъ близь le-
ны паразитически живущимъ на стебляхъ мшанки Al-
cyonellae stagnorum, въ стоячей BONS.
Gen. 6. PARANAIS, nov. gen.
Syn.: Nais pr. р. Oersted, Consp. Naidum Danicorum, |. c.
1842, p. 136—137, tab. Ш. fig. 14 — 13 in explic.;; — Grube, Fam.
d. Annel. 1. с. 1850, p. 352 (synon.); 2-te Ausg. 1851, pp. 147 (N. un-
cinata et littoralis Oerst.).
Diagn.: Setarum fasciculi utrimque bi-se-
пай, omnes et superiores et inferiores selis uncinatis
formali. Corpus lineare teres, postice subtruncatum.
Ocelli duo vel nulli.
Maricolae vel aquarum dulcium incolae.
— 311 —
6. Paranais littoralis. (Oersted)?
Syn. Nais littoralis. Oersted, Conspectus Naid. Danic. 1. c.
1842, pp. 136—137, tab. Ш. fig. 14 — 13 in explicat. (seta uncin.); —
Lamarck, Hist. nat. des Anim. sans vert. 1 éd. tom. III, 1816,
p. 223; 2-de éd. tom. III, 1840, p. 674; — Grube, Fam. der Annel.
1. c. 1850, p. 352; 1851, pp. 104 u. 147.
1 exempl. minutum.
Hab. Suchum (in Abchasia), in rivulo sub lapidibus,
una cum Alcyonella sp. 1867 5/1x. — Единственный
экземпляръ, который я тогда наблюдалъ, былъ незначи-
тельной величины; найденъ при OCMOTPÉ нижней поверх-
ности камней, покрывающихъ дно мелкаго ручья Cy-
хумки, въ томъ именно wbcrb, rab on» прежде nepecb-
калъ Екатерининскую улицу. Живеть между массами
какой-то мшанки Alcyonella, BMbCTÉ съ коловратками,
инФузор!ями и T. п.
а) Var. intermedia.
Ad Р. uncinatam transitans.
Schmankewicz, 1. e. 1873, pp. 276 et: 204 (non descr.).
Hab. in liman. salin. Suchoi prope, Odessam
(Schmankewic 2). |
7. Paranais uncinata (Oersled) m.
Syn: Nais uncinata. Oersted, Consp. Naid. Danic. 1. c. 1842,
р. 136;—G ru b e, Fam. d. Annel. 1. с. 1850, p. 352; 2-te Ausg. 1851,
pp. 104. et. 147.
Diagn.: vid: Gzerniavsky, Revis Oligoch. (in
litt.). |
b) Var. subsalina.
Schmankewicz, l. c. 1873. pp. 275 et 278 (non descr.).
247
— 312 —
Hab. in liman. subsalin. (sinus maris) Berezan prope
Odessam (Schmankewic z).
%
Gen. 7. CHAETOGASTER, Baer.
8. Chaetogaster sp.?
Grebnitzky, 1. с. 1873, p. 268.
Hab.: in liman. fl. Dniestr (БЪляевка) et Dniepr:
Cherson (Grebnitzk y).
Fam. 4. Branchinaididae, nov. fam.
Diagn.: Segmentum ultimum postice branchiis cir-
cumdatum et saepe tentaculis retractilibus instruc-
‚tum. Cetera sicut in fam. Naididae.
Gen. 8. DER O (Oken), restr. m.
9. D. Rodriguezi, Semper.
Semper, Beitr. z. Biologie d. Oligochaeten, l.c. 1877, pp. 106—
107, Taf. IV. fig. 15—16 (fig. schemat.); — Czerniavsky, Revis.
Oligoch. (im litt.). |
Syn: Dero palpigera. Grebnitzky. l'pe6nuunukxkii, Ks фау-
Hb открытыхъ AUMAHOBB, l. c. 1873, p. 268 (perbrev. descr.).
Onscanie данное Semper wr : удовлетворительно
вполн$. Описане-же набросанное Гребницкимъ слиш-
KOMb лаконично, хотя ‘и даетъ возможность признать
его видъ за новый въ то время, а теперь совпадающий
съ видомъ Балеарскихъ острововъ; назване-же «palpi-
gera» неудачно потому, что уже давно извЪстенъ былъ
другой видъ, снабженный парою щупалецъ u aba. им$ю-
щ даже первое право не такое видовое имя. Bors
почему болфе позднее видовое назване S em p e r'a npn-
HATO и мною.
— 313 —
Hab. in fl. Dniepr inter Ceratophyllum (1 exempl.:
Grebnitzk y).
Fam. 5. Enchytraeidae, D’Ud., Vejd.
D'Udekem, Nouv. class. 1. c. 1855; 2-de éd. in—4, |. с. 1859.
Vejdovsky, Beitr. 2. Oligochaetenf. Bóhmens (SB. bóhm. Ges.
1875 p. 294—304 (hist., observ. anat., 3 gen. et 12 sp. descr); Monogr.
l. c. 1879.
Diagn.: Caput plerumque minutum et saepe subrudi-
mentare vel omnino rudimentare, ocellis nullis. Ova
magna. Capsula ovifera unicum ovum continens
(sicut in fam. praecedente). Segmenta plus minusve
brevia. Setarum fasciculi utrimque biseriati;
setae breves, simplices, spiniformes, rectae vel curva-
tae. Systema sanguinifera magis simplex.
Multiplicatio sexualis.
Limicolae marinae et aquarum dulcium; terricolae et
ligni putridi incolae.
Gen. 9. PACHYDRILUS, Clap.
Claparéde, Rech. anat. s. les Annélides etc. des Hébrides,
1861, pp. 6 et 7—18, pl. I. fig. 1—8, pl. II. fig. 1—10 (5 sp. nov: Р.
semifuscus, crassus, verrucosus, lacteus et ebudensis Clap.); nota in:
Zeitschr. f. wiss. Zool. Bd. 19, 1869, pp. 570—871 (P. Krohniz Clap.
e salinis: Kreuznach); — Leon Vaillant, Tabl. des genres des
Oligoch. in: (Ann. des sc. nat. 1868, Tom. 10, pp. 255 et 250—251
(observ.); — Vejdovsky, Zur Anat. u. Syst. d. Enchytraeiden
(SB. bóhm. Ges. 1877, pp. 296 (not. hist.) et 308—304 (diagn. gen.
non exact; 2 sp. nov.: Р. fossor et sphagnetorum, aquar. dulc.);
Monogr. d. Enchytraeiden, 1879 (61 pg. in—4, m. 14 Taf.).
Syn: Enchytraeus pr. p. Leid y, Descript. of some American
Annel. abranchia, l. c. 1850, pp. 48—49, fig. 13—15 (Е. socialis L); —
D'Udekem, Nouv. classif. des Annél. sétig. abr. (2-de éd. in—4),
l. c. 1859, p. 15 (tab. spec.) et 17 (E. socialis LJ; — Ratzel,
Beitr. z. Anat. u. Syst. d. Oligoch. (Zeitschr. f. wiss. Zool. Bd. 18,
1868, pp. 587—588 и. 589, Taf. 42. fig. 13, 20 b, 21 u. 23 (Е. albidus
— 314 —
Кафе] (nec Henle) et E. Pagenstecheri R.); — Eisen, Om nagra
arktiska Oligoch. (Oefv. Vet. Akad. Fórh. 1872, X 1, pp. 122—123,
Tafi. I. fig. 1—7 (Е. Pagenstecheri Eisen (nec Ratzel, diagn. non
exact.? vid. fig).
Syn: Saenuris pr. p. Jonston, Catal. of Brit. non-parasit.
Worms, 1865, p. 66 (S. lineata Jonst., nec Нойт.).
Diagn. gen: Fasciculi setarum utrimque bi-
seriali, selis vel plus minusve sigmoideis vel plus minusve
hamatis formati. Sanguis ruber, vel ochraceo-flavus
vel (in P. lacteo Clap. et prozimo m.) incoloratus. Os
in latere inferiore capitis situm. '
Corpus cylindratum, incrassatum vel attenuatum.
Segmenta sat numerosa (38—67). Clitellum bene
distinctum, circ. 3 segm. (10—12) occupans. Sper-
matophora Opalinis similia.
Species plerumque marinae littorales (11 sp.), vel la-
custres (2 sp.), vel paludosae et fluviatiles (4 sp.); 1 sp.
in salinis «Kreuznach» viv.; 1 sp. sub cortice arborum
(in America septentr.: E. socialis L.) vivens.
Прим. къ роду. Д1агнозъ этого рода, данный въ
1877 г. (1. с.) Уе] ЧоузКу’мъ во всякомъ cayuab co-
вершенно ошибоченъ, такъ какъ оба признака его CO-
ставляюще, именно сильно крючковатыя щетинки и
охристо-желтая кровь — характерны только для обоихъ
его новыхъ видовъ, живущихъ въ borewim; HO совер-
шенно идутъ въ разрфзъ вопервыхъ съ 5-ю морскими
видами описанными C | арагё 4 е’омъ, Ha KOTOPHIXE онъ
OCHOBaIb этотъ родъ: у 4-хъ ‘изъ ‘BUX ‘кровь ‘красная
и щетинки слабо изотнуты въ видЪ буквы 5, ау 5-го
кровь безцвФтная. To же я могу сказать и про изса$до-.
ванные мною черноморске виды этого ‘рода.
Leon Vaillant вфрно обозначилъ родъ Pachydri-
lus въ своей таблицф родовъ Oligochaeta (Ann. des sc.
— 315 —
nat. 1868, T. 10, p. 255) словами: „Sang generalement
rouge“, HO совершенно опустилъ Форму щетинокъ. Онъ
прибавилъ 2-й признакъ: «pas de pores à la ligne dor-
sale», въ OTINdIe отъ рода Enchytraeus, которому при-
писываетъ на основанш Claparède’a: «un pore sur
chaque segment à la ligne dorsale.» Ho Claparède
ввелъ въ д!агнозъ рода этотъ признакъ на основанш
единственнаго изслздованнаго имъ вида (игнорируя BC
прежде изв$стные), T. e. крайне рискованно. Vejdo v-
sky опустилъ этотъ ложный и неудобный признакъ
совершенно основательно.
Распространене Формъ этого рода должно быть чрез-
вычайно обтирнымъ, ‚потому что они какъ видно даже
изъ вышеприведенныхъ ссылокъ п очевидно крайне отры-
BOYHBIXb данныхъ, живутъ въ условяхъ весьма раз-
ЛИЧНЫХЪ.
10. Pachydrilus gracilis, п. sp.
Tab. Ш (1). fig. 15 A —H; tab. 5. fig.
P. semifusco Clap. similis.
Animal 8—14 mm. longum, gracile, segmentis
38—42 brevibus, sanguine rubro, dimidio anteriore
corporis incolorato (nisi arteria dorsali rubrescente), dimi-
dio posteriore corp. cellulis hepaticis intestini in rubro-fla-
vum colorato. Setarum fasciculi 4 in omnibus
segmentis setigeris, setis 2 — 9 simplicibus fortibus plus
minusve leviter S—formibus (in segm. 1-mo setigero —
4, secundo—5, tertio—5, 4-10 et 5-to—6........ ultimo—2,
penultimo—3, antepenultimo—4........ ). Organa gene-
rationis enorma. Corpuscula cavitatis peri-
visceralis difformia, praevalentia disciforma 0,0074
—0,018 mm. diam. lata, flavescente-viridia (nucleo maj.
— 316 —
usque 0,0018 mm. lato). Corpuscula 2-91 generis
plus minusve elongata, forma variabili 0,025—0,055 mm.
longa et 0,011—0,018 mm. lata, diam. nuclei usque
circ. 0,0018 mm. lato. Segmenta multo breviora quam
lata, anale semiquadratum, inerme. Caput obtuse coni-
cum, aeque longum ас latum, labio distincte bi-arti
culato.
Os in medio capilis situm, minutum, rotundum; pha-
rynx latissime pyriformis; ventriculum nullum; intesti-
num dilatationibus mediocribus multis pr. p. irregulari-
bus insignis.
2 animal. parasyt. continens:
A) Opalina barbata n. sp. Tab. 5. fig. Long. corp.
0,12—0,17 mm., lat. circ. 0,022 mm. Ciliae longiores
usque 0,011 mm. longae. Frequens.
B) Грегарина Monocystis Pachydrili gracilis n.
sp. Tab. 5. fig. Long. corp. 0,07 — 0,09 mm., lat
0,039—0,044 mm., diam. nuclei cire. 0,018 mm.
Прим. Спинной кровеносный сосудъ у этого червя
входитъ Bb головной сегментъ, загибается дугою внизъ
m раздФляется на два сосуда, идупе назадъ по бокамъ
тфла и въ передней части 4-го сегмента снова дЗля-
mieca каждый на два расходящиеся сосуда. СЪмянныя
Thia встрФчались отъ 13 по 29 марта на различныхъ
ступеняхъ развития.
Черви взятые 13-го марта и посаженные въ солонку
съ MOPCKON водою— прожили у меня до 22-го марта
превосходно.
Hab. Sinus Jaltensis; zona supralittoralis, ad littora ip-
sa sub lapidibus humidis (1870 13—29/rrr).—Sinus Ker-
czensis ad litt. sub lapid. (У таможни) 1868 4/vin,
1 exempl.
Mus. Zool. Acad. Petropol.
— 317 —
11. Pachydrilus proximus, n. sp.
Tab. III (1). fig. 16 a—c.
P. lacteo Claparéde (Réch. anat. sur les Annel. etc.
des Hébrides, 1861, p. 17) similis, sed multo simplicior.
Corpus lacteum, pellucidum, (6,6 jun.) 15—30 mm.
longum et (0,25 mm. jun.) 0,5—1 mm. crassum, seg-
mentis setigeris circ. 61. Gutis papillis desti-
tuta. Sanguis incoloratus. Cellulae hepaticae
leviter cinereae. Setarum fasciculi 4 in omnibus
segmentis setigeris, setis 4 in segm. 10 anticis, setis 3
in segm. omnibus ceteris. Setae breves, crassae, omni-
no rectae, solum in basi fortiter hamatae, apice obtuso.
Corpuscula cavitatis perivisceralis discifor-
mia, illis gen. 1-mi Pachidr. gracilis simillima.
Hab. Sinus Jaltensis, zona supralittoralis, ad litt. ipsa
sub lapidibus humidis (противъ бульвара), una cum P.
gracili, frequens. 1870 13—29/rrr.
Прим. Zoosperma этого вида совершенно сходны
съ изображенными мною у P. gracilis. Этотъ чер-
вякъ, подобно предъидущему, обладаетъ необыкновен-
HOW CHOCOOHOCTIIO вытягиваться, а упругостью далеко
превосходить 1-го: подъ покровнымъ стекломъ его He-
возможно удержать не раздавивши предварительно или
He умертвивъ, такъ OH упругъ и скользокъ. Да и убить
взрослаго червя трудно: онъ долго барахтается даже
Bb COCTaBb изъ 2-хъ капель воды и одной капли гли-
церина. Единственное средство удерживать его — ухи-
триться сдавить его постепенно между двумя пластин-
ками и время OTS времени повторять эту операщю, что-
бы не дать ему отдохнуть и выскользнуть изъ подъ
стеклышка. Въ неволф онъ однакоже несравненно ме-
— 318 —
нфе живучь ubw» P. gracilis; въ солонкЪ съ морскою
водою и съ пескомъ Ha Jub, TAB жизни вида P. graci-
lis по видимому He было предфла (OB'b жилъ у меня OT-
лично около недфли, нока A He бросилъ въ спиртъ BCS
экземпляры), Р. prowimus умерли всЪ чрезъ 3 дня.
Оба вида имфютъ наклонность сплетаться BMbcTb no
много экземпляровъ въ плотный клубокъ, выставляя на-
ружу одни головки, которыя находятся въ безпрестан-
How» движенш. На свободф-же подъ мокрыми камнями,
на самомъ берегу выше лини воды, противъ городскаго
бульвара, я видфлъ ихъ кучками и не находилъ сплет-
шимися въ клубокъ.
12. Pachydrilus affinis, n. sp.
P. proximo m. similis.
Animal parum pellucidum, sanguine rubro. S e-
tarum fasciculi ut in P. proximo formati; sed
setae in basi minus curvatae.
6 exempl. 15 —20 mm. longa, in praepar. glycerin.
bene conserv. colore rubrescente brunneo, parte anterio-
re fusca. |
Hab. Una cum praecedente, 1870 13/nt.
13. Pachydrilus similis, n. sp.
P. gracili proximus.
Animal 13—16,5 mm. longum, segmentis setigeris
circ. 38. Fasciculi setarum in segmento 1-mo seti-
gero—6-setosi, 2-do et sequentibus (numerosis)—7-setosi
(rariter occurrunt 8-setosi), in segm. circ. 7-penultimis
5-setosi, in segm. 4-ultimis — A-setosi. Setae leviter
— 319 —
sigmoideae, apice leviter curvato acutato, basi sensim
altenuata et rotundata vel subacutata.
6 exempl. in 2 praepar. glycerin. bene conserv., co-
lore rubrescente-brunneo, antice sat fusco.
Hab. Sinus Jaltensis, zona supralitt., sub lapidibus
humidis, 1870 13/11. —Ilporus» Ялтинскаго городскаго
бульвара, на берегу возлЪ$ моря, подъ морекими (KaM-
НЯМИ. |
14. Pachydrilus lacustris, n. sp.
Tab. Ш (1). fig. 17 a—b.
Segmenta circ. 41, setigera 40, anteriora et po-
teriora abbreviata. Fasciculi setarum antice
selis 4-nis magis inaequalibus, medianis minutis, in me-
dio setis 3-nis plus minusve inaequalibus, postice selis
2-nis aequalibus formati. Setae rectae, crassae, ple-
rumque validae (inprimis posticae), sed in basi fortiter
curvatae, in apice obtusae. Corpus elongatum, semi-
pellucidum, retrorsum sensim angustatum. Sanguis
rubrescente-flavus (?).
1 exempl. 12,5 mm. long., latit. maj. 2,5 mm.
Hab. Prope Charkow, in lacu paludoso, 1869 24/,,.—
Въ небольшомъ oaepb, лежащемъ между деревней Фи-
липповкой и сосновымъ боромъ, версты A orb» Харь-
кова.
15. Paehydrilus charkowiensis, n. sp.
Tab. III (1). fig. 18.
'Stegm enta brevia circ. 40, setigera 39. Fascıi-
culi setarum in segmentis 2-do — 15-mo 6-sétosi
(setis 2 medianis minimis), t segm. circ. 7 sequentibus
— 320 —
5-setosi (setis 2 medianis minimis) in segmenlis circ.
14 sequentibus &-setosi (setis 2 medianis antrorsum le-
viter decrescentibus), in segm. 4 posticis modo bi-seto-
si, setis fere aequalibus. Setae maxime inaequales,
crassae, rectae, sed in basi fortiter curvatae, in apice
magis obtusae. C o r p u s incrassatum, solidum, s a n g u i-
ne rubro(?). Integumenta semipellucida, "ngu di-
naliter densissime tenuissimeque striata.
1 exemplar 11 mm. longum et 0,5 mm. lat.
Hab. Charkov (loc?), in limo aquarum dulc. una cum
Cypride, 1864—66.
Прим. По строен пучковъ щетинокъ близокъ къ
Enchytraeus даа Нойт. (тупо-закругл. setae) m Е.
Perrieri Vejdovsky.
16. Pachydrilus opacus, n. sp.
Corpus breve et crassum, maxime opácum, segmen-
tis fere 40 magis brevibus. Fasciculi setarum
(in seriebus A disp.) setis 4—5 spiniformibus, obtusis
formati. Caput (lobus cephalicus) rotundatum. Оз in-
ferum. Ocelli nulli Segmentum caudale fere
aeque longum ac latum, truncate-conicum, apice rotun-
dato in medio leviter sinuato insigne. Animal rubres-
cente-brunneum, sanguine rubro (?).
1 exempl. fere 7 mm. longum et 0,5 mm. crassum.
Hab. Lacus Palàeostom, prope Poti in Mingrelia
Transcaucasia), ad litt. profund. circ. 0,5 metr. 1868-
16/vıı.—Haüyen® въ трухЪ, покрывающей дно бухточ-
ки Kb 3. OTb истока изъ озера Палеостома p. Капарчи;
найденъ BMbCTÉ съ Cypris. ^
’Прим. Thao этого’ червя въ живомъ состоянш было
— 321 —
совершенно неудобно ‘для изслфдованшя по npuuuHb He-
обыкновенной непрозрачности. Даже въ глицериновомъ
upemaparb и при пропускф сквозь микроскопъ яркаго
CBÉTA лампы, оно настолько непрозрачно. что Ch тру-
домъ можно опредфлить даже число щетинокъ въ пуч-
кахъ. Но и это удается только м$стами. Еще eee
было распознать Форму самыхъ щетинок.
Gen. 10. ENCHYTRAEUS Henle.
Henle, Über Enchytraeus, e. neue Anneliden-Gatt. (Müll. Arch.
1837, pp. 74—90, Taf. VI (Е. albidus Н.).
Hoffmeister, Beitr. 2. Kenntn. deutscher Landanneliden mae
f. Naturg. 1843) pp. 186 (diagn. gen.) u. 198—194 (E. vermicularis
et galba Hoftm.).
Grube, Fam. d. аа (Arch. f. Nat. 1850), р. 351 (Е. ver-
micularis et galba), pr. p; 2-te Ausg. 1851 (2 sp. cit.).
Leidy, Descript. of some American Annel. abranchia, Philad.
1850, pp. 47—48 (Е. vermicularis Leidy, nec Hoffm.), pr. p.
D'Udekem, Nouvelle classific. des Annél. sétig. abranch. (Bull.
Acad. Belg. 1855, in-8), pp. 547—548; id. (2-de édit, in-4; in: Mém.
Acad. Belg. 1859), pp. 14—16 (tab. dichot. 6 sp. et descr. brev.), pr. p.
Buchholz, Beitr. 2. Anat. d. Gatt. Enchytraeus, nebst Angabe
der um Königsberg vorkomm. Arten, 1862, pp. 1 — 38 in-4, m. 3
Kpfrt. (4 sp.: E. appendiculatus B., vermicularis (Müll.), ventriculo-
sus D'Ud. et galba Hoffm.).
Claparède, Réch. anatom. s. les Oligochétes, 1862, pp. 270 —
275 (diagn. gen. non exact. (!); Е. vermicularis, anat.).
Leydig, Über das Nervensyst. d. Anneliden (Müll. Arch. 1862,
рр. 93—94, nota: E. даа Hoftm. et ventriculosus Leyd. = latus Leyd.
1864).
Ratzel, Beitr. z. Anat. von Enchytraeus vermicularis (Z. wiss.
Zool. Bd. 18, 1868, pp. 99—108, Taf. 6—7.
> ‚ Beitr. z. anat. u. syst. Kenntn. d. Oligochaeten (ibid.
pp. 586—589, Taf. 42. fig. 1 (ex p.: E. latus Leydig, даа Hoffm. et
albidus Henle).
Reccaeps, Mar. для позн. Онежек. 03. (Kessler, Mater. ad
— 322 —
cogn. lacus Onegae, |. c.), 1868, pp. 105 et 142, tab. УГ fig. 3—
4. (E. annelatus. et juliformis K.).'
Eisen, Ош nagra arktiska Oligochaeter (Oefv. Vet. Akad. Förh.
1872, № 1, pp. 123—124, Тай. II. fig. 8—15 (pr. р. E. Ratzeli E.).
Vejdovsky, Vorlàuf. Übers. bóhm. Annelid. (SB. bóhm. Ges.
1874), p. 228 (4 sp. enumer.); Zur Anat. u. Syst. d. Enchytraeiden.
Vorlaüf, Mitth. (ibid. 1877, pp. 294—300. (hist. et observ. anat.) et
pp. 301—308 (9 sp. brev. descr: 7 nov. sp.); Monogr. d. Enchytrae-
iden, 1879 (RE comaıbHim, этою важной работой A He пользовался).
Diagn. gen.: Fasciculi setarum setis 2—9 rec-
tis, rariter in una extremitate curvatis, formati. Cor-
pus abbreviatum, incrassatum, $anguine incolorato
vel vix colorato. Linea dorsalis interdum (an
saepe!) orificiis, cum cavitate interna communicatis, per-
forata.
Maris vel aquarum dulcium incolae, vel terricolae, etc.
17. Enchytraeus adriatieus, Vejd.
Vejdovsky, Z. Anat. u. Syst. d. Enchytraeiden, l. c. 1877, p.
302. Monographie, 1877 (non vidi).
(Forma jaliensis).
Tab. Ш (1). fig. 19—20.
Corpus cylindricum, aeque latum, sat pellucidum.
Segmenta 25, brevia. Fasciculi setarum fere
omnes 3-setosi ‘), setis rectis, aequalibus, brevibus, ob-
tusis, spiniformibus, leviter incrassatis, rarissime in apice
vix curvatis, formati.
3 exempl. 1,41 mm. longum; setae 0,45 mm. longae.
*) Rarissime occurrunt 2 vel 4-setosi singuli; in segm. 2 posticis
modo 2-setosi.
— 323 —
Hab. Sinus Jaltensis, zona littoral. inter Cyslozinas,
profund. 1—1,5 metr. 1866 12/rx.
18. Enchytraeus vermicalaris, Gr.
Шианкевичь, О безпозв. жив. лимановъ близь Одессы, 1. с.
1873, pp. 276 et 294; — Гребницк!1й, Въ daymb открытыхъ ли-
мановъ, |. с. 1873, p. 268.
Hab. Liman Suchoi (salin.: „Сухой лиманъ“) prope
Odessam ad ПИ. sub lapid. humidis; haud frequens
(Schmankewicz);—,moBcmay Gauss Одессы въ из-
обилш“ (Grebnitzk y). |
19. Enchytraeus albidus, Henle.
Гребницк1й, Въ фаун% открытыхъ лимановъ, |. c. 1873, p. 268.
Hab. Prope. Odessam una cum praecedente, frequens
(‚повсюду въ большомъ колич.“ Grebnitzky).
Прим $ чанте къ роду Enchytraeus. Clapa-
rede, увлекаясь примфнен!емъ къ систематик$ группы
Oligochaela. главнымъ. образомъ. половыхъ органовъ, въ
своей извфстной монограхш (Recherches anat. s. les
Oligochétes, 1862, p. 270) далъ самый нев5рный изъ
BCbX' 5 предложенныхъ д!агнозовъ этого рода, основываясь
на единственномъ изученномъ имъ Buys, именно Е. ver-
micularis Hoffm. О прекрасныхъ трудахъ D'Ude-
kem’a и другихъ своихъ предшественниковъ онъ. мало
заботился и потому включилъь въ д!агнозъ рода таке
признаки: «Pas d'estomac musculeux (!!). Sang incolore.
Soies . .... distribuées en groupes nombreux (!).....
Ligne dorsale communiquant avec l'exterieur par des
ouvertures.»
ЗамЪчательно, что обфихъ монограх D’Udeke m'a
по Oligochaeta (1855 и 1859 rogos») Claparéde
— 324 —
вовсе He зналъ во все время своихъ изслФдовавй и даже
на посл$дней страницЪ (р. 287) своей монографи онъ
говоритъ только npo послфднюю монограхю D'Ude-
kem'a: «Le mémoire de M. D'Üdekem m'étant resté
inconnu lors le l'impression de la premiére partie de ce
travail, . . . . .» Пройсходило это отъ полнаго невнимав1я
и къ прекраснымъ отчетамъ Leuckart’a no низш.
KHBOTHBIMB.
Если большинство зоологовъ, писавшихъ по Ol2gochaeta,
считали родъ Enchytraeus до настоящаго времени за родъ
исключительно сухопутный, то это происходило: 1) отъ
еще малого знашя водныхъ Oligochaeta, 2) oT крайней
разбросанности литературы по этой групп$, 3) отъ Ma-
1arO вниманя даже къ такимъ работамъ, какъ моногра-
eim D’Udekem’a, долженствуюцщия быть даже и те-
перь настольною книгою при изучени водныхъ Oligo-
chaeta.
Fam. 6. Tubificidae, (D’Udekem) Vejd.
|| Vejdovsky, Beitr. 2. Oligochaetenfauna Bóhmens ig bóhm.
Ges. 1875, p. 193).
Gen. 11. CLITELLIO, Sav.
Savigny, Système des Annelides etc, 1820; 2-de édit: 1826,
р. 443, observation: Сео (Lumbricus) arenarius et minutus (0.
Fabr; chart. gen. falsae *).
Grube, Die Fam. der Anneliden (Arch, f. Nat. 1850, pp. 351—352
(synon.: Cl. arenarius et minutus Say.); separ. 1851, pp.
*) ,Le Lumbricus arenarius d'Othon Fabricius, Fauna groenl.
№ 264, et son L. minutus, № 265. fig. 4, n’ont que deux rangs des
soies. Ce caractére me parait suffire pour les faire distinguer gé-
nériquement sous le nom de Clitellio“ etc.
— 325 —
Claparéde, Rech. anat. s. les Annélides etc. des. Hebrides,
1861, рр. 33—42 (observ. gen.; Cl. arenarius Sav. = Peloryctes are-
narius Leuck.!).
, Rech. anat. s. les Oligochétes, 1862, pp. 258—254 ét
290—291, pl. IV. fig. 7—11 (observ. gen.; Cl. ater Clap...
Jonston, Catal. of British non-parasit. Worms, 1865, pp. 66—67
(fig. 24 a—e) et 334—335, p. 58. fig. 3 (diagn. gen: Clitellio arena-
rius Sav.).
Vaillant, Note s. l'anat.....et essai de classif. des Annél.
Lombriciens (Ann. sc. nat. 1868, pp. 251—252 (CI. arenarius [O. Е.
Müll.] et Benedii [D'Ud.] *), p. 255 (tab. dichotom. generum).
Verrill, Catalog of the marine invertebr. animals of the south
coast of New England etc. (Baird's Report on Fisher. 1873, pp. 324
et 622).
Syn.: Lwmbricus pr. p.:
O.F.Müller, Zool. Dan. Prodr. n. 2614 (Г. arenarius O. Е.
Müll. = С. aren. Sav.). |
0. Fabricius, Fauna Groenl. pp. 280 et 281, п. 264 et 265
(L. arenarius О. Е. M. et minutus Fabr.).
Jonston, in: (Loudon's Magaz. Nat. Hist. vol. 8, p. 259. fig. 24
(Г. lineatus Jonst. = Cl. arenarius Jonst. 1865). 4
Dalyell, Pow. of Creat. vol. IL, 1853, p. 139, pl. 17. fig. 17—18
(Г. littoralis Dal. = Cl. aren. Jonst.).
Syn.: Peloryctes, Leuck.:
Leuckart, Zur Kenntn. d. Fauna von Island, Würmer (Arch.
f. Nat. 1849, I, pp. 161—163): P. arenarius Leuck.
Зенгеръ, Peloryctes inquilina n. sp. (Senger,....in Bull. de
Moscou, 1870, №2, pp. 221—236), separ., 16 pg. in—8; — rossice.
descript.
Syn. Limnodrilus, Clap.:
Claparéde, Rech. anat. s. les Oligochétes, 1862, pp. 248—252,
288 et 290, pl. I. fig. 1—7, pl. 3. fig. 12—13, pl. 4. fig. 1, 6 et 18 (L.
Udekemianus et Hoffmeisteri Clap.).
Ratzel, Beitr. z. anat. u. syst. Kenntn. d. Oligoch. (Zeitschr. f.
wiss. Zool. Bd. XVIII, 1868, Heft 4, pp. 590, Taf. 42. fig. 24 (LL. Cla-
paredianus R.).
*) ,sont trés communes sur les côtes de Bretagne et dans la
Méditerranée au voisinage de Cette*.
Je 4. 1886. 22
— ad —
Vejdovsky, Beitr. z. Oligochaetenfauna Bóhmens (SB. bohm.
Ges. 1875, pp. 195—196 (L..Hoffm. et Udekem. Clap.).
Syn. Tubifex p. p.:
D’Udekem, Nouvelle classif. des Annél. sétig. abranches (in—8,
1855), p. 544 (T. Benedü, hyalinus et elongatus D’Ud.); id. in—4 (2-de
édit.) 1859, p. 10 (tab. dichot. 5 spec.) et p. 11 (T. Benedu, hyalinus
et elongatus D'Ud.).
Syn.: Acestus *), Leidy:
Leidy, Helminthological Contributions. № 2 (Proc. Acad. Nat.
Sc. Philad. vol. V, 1850—51, June 1851, pp. 226); A. spiralis et hya-
linus L. |
Syn. Lumbriculus **) pr. p.:
Leidy, Correct. and Addit. to former Papers on Helminthology
(ibid. Oct. 1851, pp. 285—286): L. spiralis et hyalinus L.
Syn.: Nas pr. p.:
Кесслеръ, Mar. для позн. Onexck. оз. (Kessler, Mat. ad
cogn. lacus Onegae), 1870, pp. 106—107 (№. gigantea K.).
Diagn. gen: Setarum fasciculi superiores et
inferiores omnes setis modo furcatis formati. Penis
retractilis, chitinosus vel vix chitinosus et brevis vel
longus. Spermatophora "*) ciliata, proboscide ha-
*) Gen. Acestus, Leidy: „Воду vermiforme. Podal spines in 4 rows;
anteriorly 3 to 8 in each fasciculus, posteriorly in pairs; long sig-
moid, bifurcated ad extremity. Upper lip conoidal, inarticulate.
Annuli under 100. Blood red. Eyes, girdle and muscular stomach
none.* ]. c.
**) Gen. Lumbriculus (nec Grube), Leidy, 1. c. p. 285: Charact.
reform. Body filiform, cylindroid, hyaline. Podal spines in 4 rows,
in fasciculi of 2 to. 5, furcate. Upper lip simple, conoidal. Girdle
none. Blood bright red.“
***) Gen. Pachydermon, Claparéde (Rech. anat. s. les Ann. etc. des
Hébrides, 1861), p. 156: „Opalinides à substance corticale trés-réfrin-
gente et bien distincte de la substance centrale“..... animaux trés-
differents pour leur aspect des Opalines, mais qu'on ne peut cepen-
dent placer dans le système qu’auprés du genre Opaline ou du genre
Dicyema.*
— 327 —
malo nullo. Systema sanguinifera saepe plus
complicata quam in genere Tubifex. Clitellum vel
distinetum, vel vix distinctum, vei nullum.
Limicolae marinae (12 sp.) et aquarum dulcium (6 sp.).
20. Ciitellio (?) dubius, nov. sp.
Tab. III (1). fig. 19 a—c.
Unum fragmentum corporis eirc. 1 mm. longam viven-
lem observavi.
Pars postica (sola observata) teretiuscula, semi-
pellucida, postice simpliciter rotundata, segmentis 4 aeque
latis, latioribus quam longis; intestino lato, monili-
formi, fusco. Setarum fasciculi 4, uncinis modo
2 gracilibus, sat sigmoideis, in basi leviter inflatis, in-
crassatione mediana supra medium sita, subrhomboidea,
angulis sat. prominentibus, dentibus furcae tenuibus, cur-
valis, aequalibus, sat hiantibus. Corpuscula cavi-
tatis perivisceralis (perigastrii) sicut in Cl. are-
nario Claparéde (littorum Hebrid.) sat sigmoidea, in
medio lata, utrimque sensim acuminata, tenuissime-de-
pressa, numerosa. Vasa sanguinifera in segm. 4
posticis teretiuscula, parum distincta. Cutis transverse
siriata.
Hab. Sinus Suchum, zona littoral. profund 0—0,2
metr. in limo argillaceo nigro-brunneo ei inagis com-
pacto, 1876 19/vrrr. Единственный обрывокъ (сост. изъ
4-хъ заднихъ сегментовъ) этого интереснаго червя взять
живымъ и бодрымъ противъ устья турецкой канавы y
самаго почти берега, въ плотномъ чернобуромъ илу,
тамъ IAB онъ былъ обнаженъ отъ налегавшаго щебня
предъидущимь волненемъ моря.
22*
— 328 — `
21. Clitellio suehumieus, nov. sp.
(Limnodrilus Clap.).
Tab. Ш (1). fig. 20 a—b.
Fasciculi setarum uncinis plerumque 3, rariter
(plerumque in parte posteriore et pr. p. antice) 2-nis,
rarissime (postice) singulis formati. Uncini 0,1—0,12
mm. longi, fortiter sigmoidei, magis fortes, basin versus
sensim angustati et apicem versus sensim dilatati, in basi
obtusi, incrassatione mediana sat prominente sed assy-
metrica et saepe modo unilaterali, furca apicali circ.
0,007 mm. longa, maxime curvata et magis hiante, den-
tibus sat obtusis. et maxime inaequalibus, superiore magis
angusto, inferiore multo longiore et basin versus maxime
dilatato. Corpus pellucidum, sanguine rubro.
Long. corp. ad 17 mm. (2 exempl. descript.).
Hab. Suchum (in Abchasia), in rivulo sub lapidibus;
frequens 1867 5—6/rx. Betpbyaica въ большомъ uncib
въ мелкомъ pysbb СухумкЪ, подъ камнями, именно тамъ,
гдЪ онъ пересЪкалъ тогда Екатерининскую улицу.
22. Clitellio heterosetosus, nov. sp.
Tab. III (1). fig. 21—22.
Fasciculi setarum setis retrorsum numero magis
decrescentibus, antice 7, postice tantum singulis formati.
Uncini fortiter sigmoidei, basin et apicem versus levi-
ler angustati, in basi rotundati vel obtusi, anteriores et
posteriores maxime dissimiles, sed transitione gradata
juncti: 1) in segmentis 4—7 anticis majores 0,07—0,1 mm.
— 329 —
longi, magis fortes, incrassatione mediana magna ovata ma-
gisque prominenle, furca permagna ad 0,01 mm. longa,
maxime valida et magis hiante, dentibus acutissimis, un-
euiformibus et maxime inaequalibus, superiore longissimo
et fortissimo, inferiore fere duplo breviore, sed longo et
magis tenui; 2) segmenta sequentia in triente anteriore
corporis uncinis sensim transitantibus instructa; 3) in
segm. ceteris (7/, posterior. corporis) uncini sat minuti
(vix ad 0,066 mm. longi), fortes, incrassatione mediana me-
diocri et ovata; furca apicali valida, sed parum elon-
gata, maxime hiante, dentibus maxime inaequalibus, ob-
iusis, dente superiore multo longiore, angustato et leviter
curvato, dente inferiore maxime curvato et maxime di-
latato. Segmenta numerosa (93) brevia. Caput ma-
gis breve, rotundate-triangulare. Corpus parum pellu-
cidum, gracile, antice parum angustatum, postice fortiter
sensimque angustatum, in dimidio anteriore fortiter rub-
rescens, in dimidio posteriore sat pallide-rubrescens.
Sanguis ruber.
Uncini in segmentis 1-mo— 4-to......... 7 (pr. p. 6)
T ^ 2 В. 6 её 5
= » 6-to — 7-mo........ 5.
à B x 8-vo —10-mo........ 4.
= x x 11-mo—13-mo. ...... 3 (pr. p. 4, rar.).
Cas : 14-mo—54-to. ....... 2 (pr. p. 9, rar.).
EDUC s i hio: tok TE-uo dicatus 1 et 2.
MANUS 5 79-n0— 93-10. ....... 1.
1 exempl. (descript.) cire. 28 mm. longum, lat. maj.
vix 0,5 mm.
Hab. Charcov, in aquis dulcis, 1864—66.
Gen. 11. SAENURIS, Hoffm.
Syn: Lumbricus pr. p: O. F. Müller, Zool Danic. Prodr. n.
2606; Von Würmern 1771, p. 110 u. 118, tab. 3. fig. 4—5; Vermium
— 390 —
hist. vol. I. pars 2, 1774, pp. 29—80 (L. lineatus M.);-Fabricius,
Fauna Groenlandica, 1780, р. 278 (1 d.).
Saenuris: Hoffmeister, De Vermibus, 1842, рр. 9 — 17, tab. I.
fig. 29, tab. IL fig. 19—23 (S. variegata Hoffm.);—Beitr. z. Kenntn.
deutscher Landanneliden (Archiv f. Nat. 1843, pp. 195—196 (S. va-
riegata et lineata H.);—Grube, in: (Archiv. f. Naturg. 1844, Bd. I,
p. 211 (5. variegata),—R ecc 1ep s, Mar. для mosuagia Онежек.
osepa (Kessler, Mat. ad cogn. lacus Onegae) 1868, pp. 107 et
142, tab. VI. fig. 5 (S. longicauda Kessler).
Syn. Saenuris pr. p: Grube, Die Fam. d. Annelid. (Archiv f.
Nat. 1850, Bd. I, р. 351); id. 2-te Ausg., Separat 1851, pp. 146 et...
(S. variegata et lineata Hoftm.).
Syn: Tubifex pr. p: DUdekem, Hist. nat. du Tubifex des ruis-
seaux (Mém. cour. de l'Acad. Belg. 1855, 38 pg. av. 4 plches color.)
(T. rivulorum D'Ud., nec Lamarck); Nouv. classif. des Annélid.
sétig. abranches (Bull. Acad. Belg., in-8, 1855, pp. 543—544 (T. ri-
vul); id. 2-de édit. in-4 (Mém. de l'Aead. Belg. 1859), pp. 10 (tab.
dichot. 5 spec.) et 11 (T. rivulorum D’Ud. et meatus Нойт.); —
Budge, Über d. Geschlechtsorgane v. Tubifex rivulorum (Arch. f.
Мате. 1850, Bd. I, pp. 1—8, Taf. ...; Über d. Respirationsorg. v.
Tubifex rivulorum (ibid. pp. 258—259, mit Abbild.).
Syn: Tubifex: Claparède, Rech. anat. s. les Olig. 1862, pp.
229 et 230—243, pl. II. fig. 1—6 (T. Bonneti Clap.); Beob. über Anat.
u. Entw. wirbellos. Th. 1863, p. 25, Taf. XIII. fig. 14—15 (T. papü-
losus Clap. e mari Normandiae; — Vejdovs ky, Beitr. z. Oligo-
chaetenf. Bóhmens (SB. bóhm. Gesel. 1875, pp. 198—194 (T. cocci-
neus Vejd.); — Гриммъ, Касшйское море и ero фауна, тетр. 1-я
(Grimm, Fauna maris Сазри, Fasc. 1), 1876, рр. 108—110, tab. У.
fig. 8—12; тетр. 2 (Fasc. 2), 1877, р. 39 (T. deserticola Grimm, е
profund. maris Caspii).
По понт1Йской фаун$ единственное указанйе:
Шманкевичь, О безпозвон. животн. лимановъ близъ Одессы
(Schmankewicz, De animal. evertebr. in limanis ргоре Odes-
sam occurr.), 1873, pp. 275 et 278 (Saenuris variegata: in liman.
subsalino Berezan).
Diagn. gen: Fasciculi setarum in seriebus
superioribus antice pr. p. setis piliformibus et pr. p.
uncinis furcatis, postice et in seriebus inferio-
ribus modo uncinis furcalis formati. Sanguis ruber
r
vel aurantiacus. Spermatophora’) non ciliata et
sine proboscide hamato.
Limicolae marinae (3 sp.) aquarum subsalinarum (3
sp.) et dulcium (5 sp. cogn.).
— 331 —
Map 8 извЪетныхъ до сихъ поръ видовъ этого рода,
къ которымъ прибавляется еще 3 ниже описанныхъ,
OPbCHOBOAHBIXB, 5 (T. e. почти половина всфхъ и болфе
половины бывшихъ изв$стными) живутъ исключитель-
HO или отчасти въ мор$ и солоноводныхъ заливахъ
морскихъ, а именно: 1 видъ исключительно въ Ламан-
mb на берегу Нормандш (T. papillosa Clap.), 1 видъ
въ Балтик$ u y Гренландии (5. lineata Hoffm.) 1 видъ
исключительно въ haeuib (T. deserticola Grimm); 1
пр$феноводный видъ -найденъ и Bb полусоленомъ Бере-
занскомъ лиманЪ, представляющемъ заливъ CB. части
Чернаго моря (S. variegata Нойт.), a 2 вида въ Фин-
скомъ заливЪ (5. variegata Hoffm. m longicaudata
Kessl.).
Ipstcubımp водамъ принадлежать исключительно изъ
описанныхъ видовъ только 2 (5. Bonnet? Clap. и cocci-
nea Vejd.) т. e. Menbe числа (3) исключительно живу-
щихъ въ Mops. Но съ описываемыми ниже число upb-
сноводныхъ поднимается до 6-ти.
Собственно 2 вида общихъ морю и прфенымъ видамъ
правильнфе считать за MOpCKie, сохранивниеся и въ
upbcHoBogHbIXP Фаунахъ Бельги (5. variegata Hoffm.),
Петербурга (S. variegata u longicauda Кез.) u Онеж-
скаго края’ (5. longicauda Kessler). Впрочемъ объ этомъ
я буду говорить подробнфе въ особой работЪ, TA бу-
*) Pachydermoni acuminate Claparéde (Rech. s. 1. Annél. etc. des
Hébrides, 1861, p. 157) similia, ne ciliis destituta.
— 332 —
детъ подробно разобранъ вопросъ о CAbAAXb морской
Фауны, сохранившихся въ HpbCHBIXb водахъ различ-
ныхъ странъ. Такихъ Фактовъ множество.‘
23. Saenuris tauriea, nov. sp.
Tab. III (1). fig. 28 a — c.
Diagn. Setarum 2 genera: 1-mu m uncinatum fur-
catum et 2-du m piliforme, gracile. Setae uncinatae (и n-
cini) fortiter sigmoidei, incrassatione mediana parum
prominente et rotundata, dentibus furcae magis obtusis,
inferiore basin versus dilatato, superiore angusto, basin
versus non dilatato.
Characteres: Uncini superiores et inferiores
uniformes et aequales, sat (plus minusve) validi, elonga-
ti, furca valida, dentibus maxime inaequalibus, fortiter
curvatis et divergentibus, superiore (exteriore D'Ud.) lon-
20, angustoque, inferiore dilatato. Setae piliformes
longae, reirorsum-numero et magnitudine decrescentes
0,18—0,4. mm. longae, anteriores longissimae; incrassa-
tionibus nullis. Setarum fasciculi retrorsum nu-
mero set. decrescentes, inferiores uncinis 5—2,
superiores antice setis piliformibus 3—1 et unci-
nis 4—2, postice uncinis 2 modo formati. Cutis sat
pellucida, flavescens, glabra.
Uncini 0,087—0,129 mm. longi, furca apicali 0,0036—
0,0054 mm. longa.
Corpus antice parum et retrorsum magis angu-
siatum.
1 exempl. (conserv. et descr.) circ. 21 mm. long.
Hab. Littus meridionalis Tauriae: in fonte prope Jal-
tam, in limo; 1867 15/vrır. — Найденъ въ илу Ha 18%
— 333 —
источника, сочащагося на крутомъ склонф между при-
брежной дорогой ведущей изъ Ялты въ Macanmiponckiii
паркъ и моремъ, не доходя до этого парка. Живетъ онъ
тамъ BMbcrb съ видама Cypris и различными личинка-
ми насфкомыхъ.
Tabula comparata 2 specierum:
Saenuris variegata forma
belgica (fide D'Udekem):
1) Uncini leviter sig-
moidei;'
2) incrassatione mediana
magis et angulate promis
nente;
3) dentibus furcae basin
Saenuris taurica:
1) Uncini fortiter sig-
moidei;
2) incrassatione mediana
parum prominente et rotun-
data;
3) dentibus furcae magis
obtusis, inferiore basin ver-
sus dilatato, superiore an-
gusto, basin versus non di-
lato.
versus fortiter sensimque
dilatatis, superiore acuto.
24. Saenuris peculiaris, nov. sp.
Tab. Ш (1). fig. 24 a—d.
Setarum 3 genera: unum piliforme et 2 furcata, ma-
gis diversa. Fasciculi setarum modo 2—3-seto-
si, inferiores uncinis furcatis hamatis fortibus ma-
gisque sigmoideis, fasc. superiores una seta pili-
formi brevi tenuissimaque et 1— 2 uncinis furcatis gra-
cillimis longis tenuibus et vix sigmoideis formati. U n-
cini superiores leviter curvati, inerassationibus 2
vel 3-bus infra medium remotis, dentibus furcae lenuis-
simis acutissimisque, superiore. multo longiore et n
curvato.
— 334 —
2 exempl. 5—8 mm. longa.
Uncini furcati inferiores 0,076 mm. longi;
бе. » superiores 0,0945 » » , furca fere
0,0072 mm. longa.—Setae subulatae (piliformes) 0,1 mm.
longae.
Hab. Suchum (in Abchasia) in rivule sub lapidibus,
una cum 5. diversisetosa; 1867 22/vrrr. — Найденъ въ
pyasb СухумкЪ, среди города Сухума, тамъ TAB oHm
прежде перес$калъ Екатерининскую улицу; живетъ подъ
камнями BMBCTS съ другимъ видомъ того-же рода и ко-
ловраткою Philodina citrina Ehr.
Прим. Н5жные BepxHie uncini c» трудомъ 3amb-
чаются; ихъ легко принять даже при увеличенти въ 600
разъ за простыя щетинки.
25. Saenuris diversisetosa, nov. sp.
Setarum 3 genera: unum piliforme et duo furcata,
maxime diversa.
Fasciculi setarum: inferiores uncinis 2—
5 furcatis hamatis fortibus magisque sigmoideis, f a sc i-
culi inferiores 1—2 setis piliformibus et 1—3
furcatis tenuibus vixque sigmoideis formati. Fasciculi se-
tarum retrorsum numero setarum sensim decrescenies,
in segmentis: 1-mo setigero (2-do)—5-setosi, in segmen-
to postico modo 2-setosi. Uncini inferiores den-
tibus furcae terminalis magis inaequalibus, fortiter cur-
valis aculisque, superiore (exteriore D'Ud.) longiore te-
nuissimoque, inferiore basin versus dilatato.
Прим. НЪжныя вилочки тонкихъ верхнихъ uncini
съ трудомъ замфчаются и дажб легко могутъ быть упу-
щены при увеличени въ 600 pass, также какъ H y
предъидущаго вида.
— 395 —
a) Forma Charcoviensis m.
Tab. IV (2). fig. 1—2.
Diagn: Uncinorum superiorum dentes fur-
cae longae.
Uncini superiores 0,073 mm. longi;
» inferiores 0,069 » » 3
Setae piliformes 0,18 » »
1 exempl. juvenilis 5 mm. longum descr.
Hab. Charcow, in aquis dulce. una cum Clitellione
heterosetoso m; 1864—66.
b) Forma Suchwmica m.
Tab. IV (2). fig. 3.
Diagn: Uncinorum superiorum dentes fur-
cae breves. |
Uncini superiores 0,073—0,08 mm. longi, furca 0,0024
mm. longa;
» inferiores 0,069 mm. longi.
Setae piliformes (subulatae) 0,17 mm. longae.
1 exempl. juvenilis circ. 5 mm. longum.
Hab. Suchum, in rivulo sub lapidibus, una cum Phi-
lodina citrina, Saenuride peculiaride etc. 1867 22/vrrr.—
Найденъ въ pyubb Cyxywkb, raw» rab om» прежде пе-
pecbkarp Екатерининскую улицу, подъ камнями.
Прим. 3 описанныя Формы двухъ видовъ весьма
близко родственны и несомнфнно смежны другъ съ дру-
rows. Они замфчательны по своимъ нфжнымъ верхнимъ
вильчатымъ щетинкамъ, образующимъ несомнфнно одну
— 336 —
изъ ступеней, связывающихъ волосовидныя Формы ще-
тинокъ (setae subulatae vel piliformes) съ вильчатыми
крючками (uncini furcati).
26. Saenuris variegata, Hoffm., Gr.
Шмыанкевичь O безиозв. жив. лимановъ близь Одессы
(Schmankewicz, De anim. invertebr. in liman. prope Odessam
occur.), 1. c. 1873, pp. 275 et 278.
Syn: Tubifex rivulorum P'Udek. Гребницкий, Въ payab or-
крытыхъ лимановт, |. с. 1873, p. 268.
Hab. in sinu Berezan. maris Nigri (bepesanckiii ли-
«agb; Schmankewicz);—in sinubus estuarii fl. Dni-
estr, frequens (въ ерикахъ Днфстровскаго лимана; Gr e b-
nitzk y).
: 271. Saenuris Bonetti, Clap.
Гребницк!й, Ke фаун$ открытыхъ лимановъ, 1. с. 1878,
р. 268.
Hab. in sinubus estuarii fl. Dniestr, frequens, una
cum praecedente (въ ерикахъ Днфстровскаго лимана;
Grebnitzky).
Gen. 12. PODODRILU S, nov. gen.
Syn. Lumbricus pr. p. Rathke, Beitr. z. Fauna Norwegens,
1840, p. 230, tab. 12. fig. 8 (uncin.): Г. lineatus О. Е. Müll? Rath-
ke— P. Rathkei m.
Syn.: Saenuris pr. p. Frey u. Leuckart, Beitr. z. nàh. Kenntn.
wirbellos. Th. 1847, pp. 146 et 150 —151 (5. neurosoma Fr. et L.);—
Grube, Fam. d. Ann. |. c. 1850; id. 2. Ausg. 1851;—lIII wan & e-
BHUb, O безпозв. жив. лимановъ близь Одессы (Schmanke-
wicz, De anim. invertebr. in liman. prope Odessam occur), 1. c.
1873, pp. 275, 278 et 285.
Pododrilus: Czerniavsky, Revisio Oligochaetarum (in litt.):
2 sp. cogn.: P. neurosoma (Fr. et Leuck.) et P. Rathkei:m.
di
— 337 —
Diagn: Fasciculi setarum omnes uncinis furcatis
(&—2 vel 5—1) formati, anteriores in duplicaturis
prominentibus (,von'einer kleinen Hautfalte getragen“)
positi.
Limicolae marinae.
28. Pododrilus neurosoma, (Fr. et Leuck.) m.
Czerniavsky, Revisio Oligoch. (in litt.).
Hab. in sinu Berezan. maris Nigri prope Odessam
(subsalin.; bepesanckiä лиманъ, Schmankewicz).
Gen. 13. ARCHAEORYCTES, nov. gen.
Medium inter generes Clitellio et Psammoryctes.
Syn: Saenuris pr. p. Schmankewicz, 1873, l. c.
Diagn.: Fasciculi set. inferiores uncinis fur-
calis, superiores antice selis batilliferis et pr. p.
tridentibus, postice uncinis furcatis formati.
Limicolae aquarum submarinarum.
29. Archaeoryctes batillifer, (Schmankewicz) m.
'* Syn: Saenuris batillifera. Ш M анкевичь, О безпозв. жив. IH-
мановъ вблизи Одессы (Schmankewicz, De anim. invertebr.
in liman. prope Odessam occur.) 1. c. 1873, рр. 275, 278, 280—282,
285 et 342, tab. 4. divis. D. fig. 1 a—c et fig. 2 d.
Faseiculi setarum superiores: in segm. 2-do
tridentes 2 et 1 seta subuncinata; in. segm. 11—12 se-
quentibus—b atilli 4—14—4; in segm. 13 —18-то se-
tae transitantes (subbatilli et subuncini) 4—3; in segm.
ceteris uncini furcati 2-ni. Fasc. inferiores unci-
fis furcatis paucis formati. Uncini omnes subsimiles,
furca apicali cheliformi in segm. anterioribus (infer.)
— 338 —
parum aperla, in segm. posterioribus late aperta (denti-
bus magis divergentibus). Uncini posteriores supra et
infra uniformes. Clitellum nullum. Orificia gener.
masculina in segm. 11-mo aperta. Labium su-
perius capitis conicum, sat productum. Os inferum.
Segmentum orale setis instructum. Segmenta
ad 53, mediana ceteris paulule longiora. Sanguis
ruber. Animal rubrescens, fere rosaceum.
Long. corp. ad 52 mm. (2 poll.)
Hab. in sinu subsalino Berezan. maris Nigri (prope
Odessam), profund. circ. 4 metr., inter substantias putri-
das (въ гнющей tpyxb; Schmankewicz),
Gen. 14. PSAMMORYCTES, Vejd., amplif.
Syn: Saenuris pr. p. Keccıep», Mar. для позн. Онежск. 03.
(Kessler, Mater. ad cogn. faunae Lacus Onegae), l. c. 1868, pp.
107—108, tab. VI. fig. 1a—f (S. wmbellifera Кезз1.); — Шманке-
BH" b, О безпозв. жив. лимановъ близь Одессы (Schmankewicz,
De anim. invertebr. in liman. prope Odessam occurr.) 1. c. 1873: 5.
remifera Schm. (vid. infr.).
Syn: Naidina. Kessler, 1. sup. cit, 1868, p. 142 (in explic. ta-
bularum: N. umbellifera Kessl.).
Syn. Tubifex pr. p. Ray Lankester, Ouitline of some observ.
on the Org. of Oligoch. Annelids (Ann. of Nat. Hist. 1871, vol. 7,
рр. 92—93, fig. 1—2): T. umbellifer (Kessl. В. Lank.; — Perrier,
Sur le Tubifex umbellifer В. Lank. (Arch. zool. expér. vol. 4, 1875,
pp. У1—УШ); — Гриммъ, Ks позн. d. Балт. м. |. с. 1878, p. 10.
Psammoryctes: Vejdovsky, Beitr. z. Oligochaetenf. Bóhmens,
l. c. 1875, pp. 194—195; Ueb. Psammor. umbellifer und ihm verw.
Gatt. (Zeitschr. f. wiss. Zool. Bd. 27, 1876, pp. 137—152, Taf. 8); Zool.
Rec. for 1876, Vermes, p. 6.
Diagn.: Fasciculi setarum inferiores uncinis
fureatis, superiores antice setis pectinalis el pilifor-
mibus, postice uncinis furcatis formati. Penis brevis,
ehitinosus. Spermatophora ciliata, proboscide
multihamato, Echinorhyncho-formi.
— 339 —
Tabula comparata 2 spec. cogn.:
10 anticis batillis pectinatis in-
signes. Uncini furcati superiores et
inferiores dissimiles (inferiores omnes uni-
formes) . . . .. Ps. umbellifer (Kessl.) Vejd.
dM 2-do (orali) tridentibus, in segm.
d 3-10—13-шо remis (apice obliquo), insig-
in segm.:
nes. Uncini furcati posteriores supra
el infra uniformes, sed inferiores antice et
|postice magis dissimiles... . . . Ps. remifer
| (Schmank.) m. |
30. Psammoryctes remifer, (Schmank.) m.
Syn.: Saenuris remifera. Schmankewicz, l. с. 1873, pp. 275,
278, 282—285 et 342, tab. IV. divis. D. fig. 2 a—d (uncini et remus).
Ps. remifer. Czerniavsky, Revisio Oligochaet. (in litt.).
Fasciculi setar. superiores: in segm. 17 vel
pl. anticis setae piliformes (antice 2, postice 1);
in segm. 2-do uncini tridentes 2—3; in segm.
3-10—13-mo setae remiferae 3—7—2 (apice obli-
quo insignes); in segm. 14-mo et ceteris uncini fur-
cati hamali 2-ni. Fasciculi inferiores uncinis
furcatis, in segm. 12—13 anticis 3-nis furca cheliformi,
in segm. ceteris 2-nis hamatis (sicut superiores) formati.
Clitellum nulum. Orificia generat. mascul. in
segmento 11-mo aperta. Labium superius capitis
conicum, sat productum. Os inferum. Segmentum
orale setis instructum. Segmenta ad 50, mediana
ceteris paululo longiora. Sanguis ruber. Animal
rubrescens, fere rosaceum.
Long. corp. ad 52 mm. (2 poll.).
— 940 —
Hab. in sinu Berezanico, una cum praecedente
(Schmankewicz). mia
Fam. 7. Lumbriculidae, Vejdovsky.
Beitr. z. Olig. Böhm. 1. с. 1875, p. 197.
Gen. 15. LUMBRICULUS, Grube.
Nec syn: Lumbricus jr. р. О. Е. Müller, Hist. Verm., 1874.
Syn: Lumbricus pr. p. Jonston in: Zool. Journ. vol. III, p.
326 (L. variegatus, nec Müll); — Daly-ell, Pow. of Creator, vol.
II, 1853, p. 140, pl. 17. fig. 10—12 (Г. teres D., fig. color.).
Syn. Lumbriculus. Grube, Über Lumbricus variegatus Müll.
und ihm verwandte Gattungen (Arch. f. Natur. 1844, I, pp. 203,
207—211 u. 217, tab. VII. fig. 2, a—d (L. variegatus Gr., 2 figg. co-
lor.); Die Fam. der Annelid. (ibid. 1850, I, p. 349; id. 2-te Ausg.
1851, p. 101 u. ...;— Lei dy, Descr. of some American Annel. ab-
ranchia, 1850, pp. 49—50, pl. (un.) fig. 16 (Z. limosus L.;. setae); —
D'Udekem, Nouv. classif. des Ann. sétig. abr. (2-de edit. in-4, in:
Mém. Acad. Belg. 1859), р. 12 (Г. variegatus);—Claparède, Rech.
anat. s. les Olig. 1862, pp. 254—255 (L. variegatus Clap. = integri-
setosus m.);—Ratzel, Beitr. 2. Anat. u. Entw. d. Olig. (Zeitschr.
f. wiss. Zool. 1868, pp. 585—586 u. 591; Taf. 42. fig. 6, 10 u. 19 (Г.
variegatus Ratzel = intermedius m.;—V ejdovsky, Beitr. z. Oh-
gochaetenf. Bóhmens (SB. bóhm. Ges. 1875, p. 197 (Lumbricus varie-
gatus: 9 variat? color. local); Über Psammor. u. ihm verwandte
Gatt. (Zeitschrift f. wiss. Zool. Bd. 27, 1876, p. 153 (expl. tab.),
Taf. 8. fig. 6 (L. variegatus: uncinus).
Syn: Saenuris pr. p. Jonston, Catalog of Brit. non-parasit.
Worms, 1865, pp. 65 et 338—334 (5. variegata Jonst. = Lumbricus
teres Dal. — Lumbriculus Dalyelli m.).
Charact. gen: Fasciculi setarum uncinis bi-
nis (rariter in segmentis anterior. 4-nis) simplicibus vel
indistincte furcatis formati. Vas dorsale uno ramo
circulare ramoso contractilique (cum v. ventrale com-
municato) et uno pare ramorum coecorum contractilium
ramosorumque praedito. Nullum cor; nulla systema va-
sculare culanea. (Receptacula seminis: unum
M lh
par in segmento 9-no apertum; vasa deferentia:
unum par bifurcatum in segm. 10-mo apertum; ovi- ^
ducta: unum par in segmento 12-mo apertum. Nulla i
vesicula seminalis ad vas defer. assidens).
Limicolae aquar. dulcium.
31. Lumbriculus lacustris, nov. sp.
Tab. IV (2. fig. 4 a—b.
Fasciculi setarum omnes uncinis binis magis |
validis, fortiter sigmoideis, in basi rotundatis vel subacu- |
talis, in triente apicali S—forma fortiter curvatis et ma-
gis dilatatis, incrassatione mediana magis prominente et |
oblonga, furca valida et maxime aperta, dentibus maxime |
inaequalibus fere perpendiculariter positis crassisque, aU
superiore brevi vix curvato magis obtusoque, inferiore
duplo longiore, maxime curvato acutato basin versus ma- |
gisque dilatato. Segmenta breviora quam lata. C o r- |
pus teres. Integumenta pellucida. Sanguis ru-
~berrimum.
1 exempl. 16 mm. longum et vix 0,25 mm. latum.
Hab. Lacus Palaeostom (prope Poti in Mingrelia),
una cum sello aquatico elc. 1868 13/упт lectum. —
Единственный экземпляръ взятъ мною BB Osepb Цалео-
cromt, къ В. or» истока p. Капарчи, на затонувшемъ
и обросшемъ порослями древесномъ стволЪ, вмфстЪ съ
Saenuris sp. (близкой къ S. variegata), немертиной и пр.
Mus. Zool. Acad. Petropol. (semiexsic.)
Fam. 8. Lumbricidae, D'Ud.
D'Udekem, Nouv. class. des Ann. sétig. Abr. (2-64. 1859, 1, с.).
Vejdovsky, Beitr. z. Kenntn. d. Oligochaetenf. Bóhmens (SB.
bóhm. Ges. 1875, p. 199).
№ 4. 1880. 23
u,
Gen. 16. ARCHAEODRILUS, nov. gen.
Medium inter generos Euaxus Gr. et Helodrilus
Hoffm.
Diagn.: Corpus sat longum et sat angustum. Ga-
put processu posleriore non instructum. Glitellum
nullum. Segmenta sat profunde divisa, magis brevia.
Setarum fasciculi utrimque biseriati, uncinis
binis fortiter sigmoideis el incrassatione mediana insig-
nibus formati. Ventriculum' distinctum. Anus ter-
minalis.
Limicolae marinae et cavaticae.
32. Archaeodrilus cavatieus, nov. sp.
Tab. IV (2). fig. 5 a—c.
Umeini fortes, circ. 0,14 mm. longi, pellucidi, in
basi magis curvati et simpliciter rotundati vel subtrun-
cali (interdum leviter inflati), incrassatione mediana di-
stincla, apice sensim attenuala et curvata, sed obtusa.
Praeterea irregulariter: occurrunt uncini suplementares,
singuli, minimi et rariores. Corpus molle, ellasticum,
magis retractile, non fragile, (vivens) translucidum, e
flavo albescens, intestino rubrescente-brunneo. Se g-
menta 112, omnia magis brevia; segmentum
anale postice subtruncatum. Caput brevius quam la-
tum, sed sezmento 2-do multo longius, antice latissime-
rotundatam. Gutis marmorala, spiculis tenuibus inter-
nis pellucidis instructa. Cuticula pellueida, iridescens.
Os inferum, latum, in parte poslica capitis apertum.
Ventriculum elongatum segmenta 14-um — 21-um
occupans. Intestinum quasi annulatum.
e ?
" à ^, É
Eu 4 rA ED
E fer
4 Q n ee ^
[s e
Y x] $ AR »
— à и
PS
"Une. Y
1 exempl. 35 — 55 (extens.) mm. longum et 1 — 1,5
mm. latum.
Hab. Prope Suchum (in Abchasia), in cavo stalacti-
Нео Prozenko, in limo humido; 1878/vrr .—Найденъ
въ сталактитовой nemeph Проценки (7 верстъ or» Cy-
xyma, въ Гумскомъ ymneubb, около 1500 фут. m. m. м.),
въ илу между сталагмитами, по которымъ медленно со-
чится вода.
Mus. Zool. Acad. Petropol.
33. Archaeodrilus maeoticus, nov. sp.
Tab. IH (1. fig. 26; tab. IV (2). fig. 6a — b.
1 fragm. corporis (segm. 45 mediana) 13 mm. lon-
gum tantum conserv.
Diagn: Segmenta medii corporis brevissima. U n-
cini validi, fortiter sigmoidei (plus minusve), in basi
fortiter curvali, incrassalione mediana in triente apicali
sita, ovali, apice leviter acutata ét leviter curvata.
Cutis semipellucida, cinerea. Uncini 0,2 mm. longi.
Hab. Sinus Tahanroh. ad lilt. ipsa sub lapidibus,
1867/vi.— Единственный экземпляръ былъ взятъ къ D.
or» двора агенства P. Общ. Пар. u Торг. въ Таганро-
rb; къ сожалЪн во время моихъ перефздовъ OT Hero
остался лишь ничтожный кусокъ.
Mus. Zool. Acad. Petropol.
Gen 17. LUM BRIGUS (L.).
34. Lumbricus sp.?
Вагнеръ, Отчетъ, 1. с. 1864, pp. 3—4.
«Segmenta in dorso annulis transversis fuscis ornata.»
93*
— 344 —
Hab. Sinus Ursuficus (УрзуфекШ заливъ), in limo,
una cum Planariis, 1863/уп — упг. (Prof. N. Wagner).
30. Lumbricus sp.?
Вагнеръ, Отчотъ, 1. с. 1864, pp. 3—4.
«Corpus omnino album.»
Hab. Sinus Ursuficus, ad lilt. in arena, frequens,
1863/y1;— уш (Prof. №. Wagner).
Index Bibliographicus.
Oligochaeta (exclus. Lumbricineis terrestribus).
A) ГлаАВНЫЕ ИСТОЧНИКИ ДЛЯ ПЕРВОЙ ОРТЕНТИРОВКИ.
Czerniavsky, У. J. Revisio Oligochaetorum cogn. (excl.
Lumbricineis terricolis): in litt. (circ. 227 brev. descr. 191 sp. ma-
rinae, lacustres, fluviatiles et paludosae; 27 sp. terricolae; — tab.
dichot. fam., gen. et specierum; tab. distrib. geogr.; etc.
Claparède, E, Recherches anatomiques sur les Oligochétes
(Mém. de la Soc. Phys. et d'hist. nat. de Genéve, Tom. XVI, 2-de
part, 1862 pp. 217—291, pl. I—IV); separat, in-4, av. 4 plches. en
part. color.
9 sp. descr., 8 nov. sp.: Tubifex Bonneti, Limnodrilus Udekemianus
et Hoffmeisteri, Clitellio ater, Lumbriculus variegatus Gr.(?) Stylo-
drilus Heringianus, Trichodrilus Allobrogum, Enchytraeus vermicula-
ris, Nemodrilus filiformis; — Clitellio ater съ 6epera Hopuagxix, a
остальные 8 изъ окрестностей Женевы; — p. 70: tab. dichotom. 11
— 345 —
generum: Tubifex Lam., Limnodrilus п. g., Clitellio „Зах. Lum-bri-
culus Gr., Stylodrilus n. g.. Trichodrilus п. g., Stylaria Lam., Na-
is Müll, Pachydrilus Clap., Enchytraeus Henle et Chaetogaster Baer
(vid. Leuckart, Bericht über 1861 — 62 in: Arch. f. Nat. 1863,
Bulb n. as. ).
D'Udekem, Jul., Nouvelle classification des Annélides sétigères
abranches (Bull. Acad. Belg. in-8, Tom. 22, 2-de partie, 1855, pp.
533—555, av. 1 plche color.).—Extr.: l'Institut, Tom. 24, N 1156,
1856, pp. 82—88.—Rapport par P. J. Van Beneden (Bull. Acad.
Belg. Tom. 22, 1, 1855, pp. 477—479.
; , Nouvelle classification des Annélides sétigères ab-
ranches (Mém. Acad. Belg. Tom. 31, 1858, Bruxelles 1859, 28 pg.
in 4).—l'Institut, Tom. 26, 1858, № 1281, pp. 239—240:—3 tab. dichot.
8 generum et 8 tab. dichot. 28 specierum; pp. 1—24 (excel. gen. Ca-
pitella): 4 fam. Tubifécidées (5 Tubifex, 2 Lumbriculus, 2 Euaxes =
Rhynchelmis), Enchytricidées (6 Enchytreus: 4 fluviat. et 2 marin:
Е. moniliformus D’Ud. et spiculus Fr. u. Leuck.), Naicidées (2 De-
ro, 1 Nais, 1 Aeolosoma, 3 Chaetogaster).
Gervais, Paul, Note sur la disposition systematique des Anné-
lides chétopodes de la famille de Nais (Bull. de l’Acad. Belg.
(Brux.) Tom. V, 1838, pp. 13—20).—Extr. in: Isis. 1844, рр. 359 —
360: Bemerkungen über d. syst. Anordnung der Annelides chaetopo-
des aus der Fam. d. Naiden.
8 gen.; 7 nov. gen.: Aeolonais 3 sp., Chaetogastor 3 sp. Blano-
nais à spa Opsonais 3 sp., Pristinais 2 sp., Stylinais 1 sp., Uronais
(= Dero) 4 sp., Ophidonais 2 sp.=21 sp. cogn. pr. p. breviter
descr.
Grube, A. E., Die Familien der Anneliden (Archiv f. Naturg.
Jahrg. 16, 1850, Bd. I), pp. 345 — 354. — Полная синоним1я извфет-
ныхь тотда видовъ. Безъ таблицъ для опрех$лен1я родовъ и видовъ.
2 , Die Familien der Anneliden, mit Angabe ihrer Gattun-
gen und Arten. Ein systematischer Versuch. (Die 1-ste Abth. ist
im Arch. f. Nat. 1850 abgedr.), Berlin, 1851, in-8, mit 1 lith. Taf.
u. 1 Tab. — Bo 2-w» отдфленш: таблицы для onupexbrenia извЪст-
ныхъ тогда родовъ и видов. :
Кесслеръ, К. O., Marepiass для mosuagia Онежекато озера и
Обонежскаго края. Приложевне къ Трудамъ 1-го СъЪфзда Русск.
Ест. С.-Петерб. 1868. (Kessler, К. Th., Materialia ad cognosc.
faun. Lacus Onegae, etc. Supplem. ad „Labor.“ Congress. 1-mi Na-
tur. Rossic. Petropoli, 1868, in-4, 143 pg. с. 8 tab.); Oligochaeta: рр.
— 346 —
102—109, tab. УТ. fig. 1—5 (2 Lumbricus, Enchytraeus juliformis et
annelatus Kessl. Nais papillosa et gigantea Kessl., Saenwris longi-
cauda et (Naidina) wmbellifera Kessl.).
Lankester, Е. Ray, Ouitlines of some Observations on the
organisation of Oligochetous Annelids (Ann. of Nat. Hist. 4 ser. vol.
УП, 1871, pp. 90—101 et 173—174).
Дълить Oligochaeta ma: Lumbricidae (= Terricolae) m Limicolae,
a послфлнихъ на: Saenuridae (съ noarpyuuom Znchytraeidae) и Nai-
didae (разд. на Naidinae и Chaetogastrinae). — Tubifex rivulorum
d’Udek., T. umbellifer Kessler и Limnodrilus Udekemiamus Clap.
o6mkH. въ p. ТемзЪ.
Leidy, Joseph, Description of some American Annelida ab-
ranchia (Journ. Acad. Nat. Sc. of Philadelphia (in-4), New Series,
vol. II, Part 1, November 1850, рр. 43—50, pl. П: 19 fgs.); Separat.
рр. 43—50, pl. IL.—Bazigaa работа:— №1; rivulosa et gracilis n. Sp..
Pristina longiseta (non Ehr.), Strephuris agilis n. g. n. sp., Aeoloso-
ma venustum n. sp., Enchythraeus vermicularis (non Henle) et so-
cialis n. sp., Lumbriculus limosus n. sp.
Lei d y, Joseph, Description of new genera of Vermes (Proceed.
Acad. Nat. Sc. of Philadelphia, in-8, vol. V (1850 — 1851, Philadel.
1852), Dec. 1850), pp. 124—125: Peloscolex variegatus n. g. n. sp. et
Chaetogaster gulosus п. sp.
5 ‚ Helminthological Contributions № 2 (ibid. June 1851),
pp. 226—227: me (п. g.) spiralis et hyalinus n. sp. Dero limosa
n. sp.
Е ‚ Corrections and Additions to former Papers on Не]-
minthology publ. etc, (ibid. Octob. 1851), pp. 285—287: Lumbriculus
spiralis et hyalinus Leidy, Chaetodemus (п. g.) panduratus п. Sp.
Stylaria paludosa (nec Lam.) et fossularis n. sp.
Длатнозы 3-хь HOBHXE родовъ привелены y Leuckart'a: Bericht
über 1848—54 (Arch. f. Naturg. 1854, Bd. II, p. 330).
Oersted, A., Conspectus generum specierumque Naidum, ad
faunam Danicam pertinentium (Naturh. Tidskr. af H. Kröyer, 4-de
Binds 2-det Haefte, 1842, pp. 128—140, Taf. III (16 figs.).
(excl. 1 sp. Lumbriconais Oerst. = Capitella) 6 gen. et 9 sp: Pro-
fo digitata Oken, Stylaria paludosa Lam., Serpentina (п. g.) quad-
ristriata Oerst. = Nais serpentina O. Е. Müll., Nais elinguis O. Е.
MülL, barbata О. Е. Müll, wncinata et littoralis Oerst., Aeolosoma
Ehrenbergii Ocrst. = decorum Ehbg., Chaetogaster diaphanus Oerst.
‚ Übersetzt in: Isis, 1845, pp. 511—511, mit 1 Taf.
я
— 347 —
Ratzel, EF. Beitrage zur anatomischen und systematischen
Kenntn. der Oligochaeta (Zeitschr. f. wiss. Zool. Bd. XVIII, 1868,
pp. 563 591, Taf. 42):—Anat.; Lumbriculus varieg. Ваше], Enchy-
traeus. Pagenstecheri n. sp, Е. (atus Leydig, Е. galba Hoffm., E.
albidus Henle, Limnodrilus Claparedianus n. sp.
Schmarda, L., Neue wirbellose Thiere. Theil I, Heft 1. 1861,
fol; Oligochaeta: pp. 1, 7 —14 et 54—56, tab. II, Ш et XXVII fig.
211—212. :
Tabula dichot. gener. cognit.--7 gen. et 15 sp. descr: 4 Perichae-
ta n. g., 2 Hypogaron, 1 Pontoscolex m. g.; Chaetogaster filiformis
n. sp. (Cordilleren v. Südamerika); 3 4eolosoma: ternarium (Ceylon),
macrogaster (Centralamerika) et pectum (Ceylon) n. sp; 2 Aulopo--
rus (n. g.): discocephalus (Jamaica) et oxycephalus (Ceylon) n. sp:
2 Nais: ternaria (Centralamerika, Cuba etc.) et caudata (Ceylon)
n. sp.
Semper, С., Beiträge zur Biologie der Oligochaeten (Arbeiten
aus d. zool.-zootom. Institut in Würzburg, Bd. IV, Heft 1, 1877, pp.
65 — 112, Taf. Ш u. IV): I. Die Generationsfolge bei der unge-
schlechtlichen Vermehrung der Naiden: A) Nas barbata Müll. B)
N. proboscidea Müll. et N. longiseta Ehr. С) Chaetogaster diaphanus
D'Ud. II. Knospung und Geschlechtsthätigkeit. Ш. Die Lanke-
ster’sche neue Genitalsegment der Naiden u. von Chaetogaster. IV,
Die Variationen in den systematischen Characteren und ihre muth-
maasliche Abhängigkeit von äusseren Lebensbedingungen. V. Syste-
matisches: Dero Rodriguez u. D. philippinensis n. sp.; gen? nov.
Vaillant, Léon, Note sur l'anatomie de deux espéces du genre
Perichaeta et essai de classification des Annélides lombricines (Ann.
des sc. nat. 5-е sér. Zool. Tom. X, 1868, № 4, pp. 225—256, pl. X),
classification, pp. 289—255.
Историческли обзоръ xbienia Oligochaeta на сем., важныя 3aM'h-
vadis o6» родахъ Limnodrilns Clap. = Clitellio Sav., Pachydrilus
Clap., Stylaria Lam. == Nais, Chaetogaster, Aeolosoma и др. — Echi-
nodrilus n. g. (p. 249) multispinus (Lumbricus multisp. Gr.). — t-
лить (pp. 254) Ordo Annelida Lumbrieina ua 2 cem.: Lumbricina (2
триба L. propria et Г. Enchytraeina) и Naidea (2 триба: N. propria
et N. Chaetogastrina). — pp. 254—255: tab. dichot. 25 gener.
Vejdovsky, Franz, Beiträge zur Oligochaetenfauna Bóhmens
(Sitzungsber. d. böhmischen Gesellsch. d. Wissensch. in Prag, in-8,
Jahrg. 1875, pp. 191 — 201).
Subordo О. Zimicola Clap. дЪлить на 4 cem.: Fam. Naididae (1
— 348 —
Chaetogaster, 2 Nais, 1 Aeolosoma), Tubificidae (Tubifex coccineus n.
sp. Psammoryctes (n. 5.) umbellifer (Kessl.), 2 Limnodrilus), Lum-
briculidae (Trichodrilus pragensis n. sp., 1 Lumbriculus, 1 Rhynchel-
mis), Phreoryctidae (Phreoryctes filiformis Vejd.=Nemodrilus filifor-
mis Clap. = Phreoryctes Heydeni Noll). Subordo Terricolae (2 Lum-
bricus: submontanus et aguatilis n. sp.).
Vejdovsky, Franz Zur Anatomie und Systematik der Enchy-
traeiden (Sitzungsber. d. böhmischen Gesellsch. d. Wissensch. in
Prag, in-8, Jahrg. 1877, pp. 294—304).
Полный meropmuueckii обзоръ; анат. наблюд.; Familia ÆEnchytraæ-
dae: 3 gen. cogn. et 12 sp. bohemicae; descr.: Achaeta (n. g. Eise-
пи n. sp. 9 Enchytraeus et 2 Pachydrilus.
, Beitrage zur vergleichenden Morphologie der Anne-
liden. т Monographie der Enchytraeiden. Prag, 1879. Tempsky, 61
pag. in-4, mit 14 Taf.
" . Vorläufige Mittheilungen über die fortgesetzte Oli-
gochaetenstudien (Zoolog. Anzeiger, 1879, № 25 (7 Арг.), pp. 188 —
185): Anachaeta bohemica п. sp.—Mexiy прочимъ относитъ Brancht-
obdellea къ Olig. какъ особое семейство Discodrilida, смежное съ
Chaetogastridae.
В) Флуны.
Dalyell. J. P. The powers of the Creator etc. (Crust. Moll.
and Vermes of Scotland). vol. IL, 1854 (roy—4, with many coloured
plates); Lumbricini: Nazs lacustris Dal. = Chaetogaster diaphanus (p.
130, pl. 17. fig. 1—5). Nais proboscidea (p. 131. pl. 17. fig. 6—7).
Lumbricus littoralis D. — Saenuris lineata? (p. 139, fig. 17—18), Lum-
bricus teres D. = Lumbriculus variegatus (р. 140. pl. 17. fig. 10—12).
Lumbricus hirsutus mar. Dal. — an Nais? (p. 140. fig. 13—16). — Vid.
Leuckart, Bericht üb. 1858 (Arch. f. Nat. 1859, pp. 127—128).
Ehlers. E. Beitráge zur Kenntniss d. Mir cipes s der
LC Wlan im Meere (Zeitschr. f. wiss. Zool. Bd. 25, 1875, Heft
1), pp. 2, 13, 79 u. 100, Taf. I. fig. 15—16: — 3 sp. e profund. mar.
Eisen, Gust. Om skandinav. og arktisca Oligochaeter (Oefvers-
Vetensk. Akad. Fórhandl. [8-vo] Stockholm. 1872 [Aerg. 29], X 1, pp.
119—124, Tafy. IE 15 figs).
Terricclae: Lumbricus 3 sp.; Limicolae (3 gen. et 4 sp.): Rhynchel-
mis (Euaxes) obtusirostris (Menge) e New Foundlend, Lumbriculus
rariegatus (Müll) e Groenlandia, Enchytraeus Pagenstecheri Ratzel
= E. spiculus Leuck. (Groenlandia) et Е. Raizeli n. sp. (e Norvegia).
— 349 —
i , Om skandinaviska og arktiska Oligochaeter. 2 Afh.
Stockholm, 1871—72, in—8, cum 8 tabb. ex p. color. (teste Fried-
lander, 246 Bücher-Verzeichniss, Zoologie, Evertebrata, 1876
р. 9). :
, Redogórelse fór Oligochaeter, samlade under de
Svenska expeditionerna till Arktiska trakter (Oefvers. af K. Vetensk.
Akad. Förhandling. Stockholm, 1878, № 3, рр. 63—79). — 28 sp.
20 n. sp., n. g. Mesenchytraeus, Archienchytraeus et Neoenchytraeus;
—Mesenchytraeus 3 n. sp: M. primaevus, mirabilis et falciformis,
Archienchytraeus 10 n. sp.: A. Levensent, tenellus, lampas, Dixsoni,
gemmatus, ochraceus, nasutus, affinis, nervosus et profusus; Neoen-
chytraeus 6 n. sp.: N. fenestratus, Vejdovskit, Stuxbergü, hyalinus,
callosus et durus.
Fabricius, O. Fauna Groenlandica, 1880 (in—8), pp. 276—279
et 280—281 (6 Lumbricus), p. 315 (№ из marina Е.). — Cw. ниже.
Forel,F. A. Matériaux pour servir à l'étude de la faune pro-
fonde du Lac Léman (Bull. Soc. Vaud. vol. XIII, 1874, p. 51). —
Перечисл. 3 Oligochaeta: 1 Tubifex, 1 Clitellio, 1 Lumbriculus, nov. sp.
5 , Mat. etc. (ibid. vol. XIV, 1876, p. 204): Tubifex rivu-
lorum, T. Bonetti.
Гриммъ, 0. A., Ke mosmanim фауны Балт!Йскаго моря и исто-
pin ea возникновен!я, въ: Труд. СПБ. Общ. Ест. 1878 (Grimm,
0. A. Ad faunam balticam, in: Labor. Soc. Nat. Petropol. 1878,
p. 116), separat, p. 10: — Nuis proboscidea, Aelosoma quaternarium
et decorum Ehbg., Saenuris longicauda Kessl, Tubifex rivulorum
Lamk., Tub. umbelliferum Kessl., Enchytraeus sp.
Kessler, vid. sup.
Leidy, J. Description of some american Annelida abranchia
(Journ. Acad. Nat. sc. of Philadelphia, vol. II, Nov. 1850). Vid. sup.:
6 gen. et 8 sp.
4 , (Proceed. Acad. Philad. vol. V, 1852). Vid. sup.: 6 gen.
et 8 sp. nov.
MacIntosh, W. C, On the invertebrate Marine Fauna and
Fisches of St. Andrews (Ann. of Nat. Hist. 4 ser. vol. 14, 1874,
р. 192): Oligochaeta: Clitellio arenarius O. Е. Müll.
Malm, А. W., Zoologiska observationer. VII. Annulater i hafvet
utmed Sverges vestkust och omkring Góteborg (Góteborg. Handl.
in— 8 [2] 14 Haeft. 1874, pp. 67—105, tab. D; pp. 104—105: — 10
Oligochaeta |fam. Lumbricin.| изъ окрестностей Gótteborg'a: 3 Lum-
bricus, 5 Allolobophora, 1 Dendrobaena, 1 Allurus.
— 350 —
Oersted, A. De regionibus marinis. Elementa topographiae
historico-naturalis freti Oeresund (Dissert. inaug. Havniae, 1844,
90 pg. in—8, c. 2 tabb. pictis), р. 68 (Tubifex serpentinus, Lumbri-
cillus verrucosus et lineatus Oerst.) et p. 79 (Lumbricus marinus et
Mesopachys marina Oerst.).
Perrier, Е., Sur les vers de terre des iles Philippines et de
la Cochinchine (Comp. Rend. T. 81, 1875, pp. 1043—1046): 5 Peri-
chaeta n. sp.
Schmidt, Oscar, Zur Kenntniss d. Turb. rhabdoc. und anderer
Würmer des Mittelmeeres (Sitzungsber. Wien. Akad. 1857, vid.
infra): — 2 gen. et 2 sp. nov. |
Smith, S. J., Sketsch of the invertebrate fauna of Lake Supe-
rior (in: Baird's Report U. S. Commis. Fischeries, 1872—73. Wa-
shington 1874, pp. 697—699): — Oligochaeta 6 sp.; батиметрич. табл.
Vejdovsky, Franz, Vorlàufige Uebersicht der bóhmischen
Anneliden (Sitzungsb. bohm. Ges. d. Wiss. in Prag. Jahrg. 1874,
рр. 220—224: Discophora et Oligochaeta Bohemiae) Olig. рр.
223—224- 6 gen. et 22 sp. enumerat. (4 Enchytraeus, 2 Nais, 2 Tu-
bifex, 2 Euaxes, 9 Lumbriculus [2 sp.? nov.], 9 Lumbricus + 4 var.).
, Beiträge 2. Oligochaetenfauna Bohmens, |. sup. cit.
1875. — 17 Olig. limicola и 10 Olig. terricola Ботемн.
С) Источники по ОТДЪЛЬНЫМЪ РОДАМЪ M ВИДАМЪ.
Baer, К. E. v, Beiträge 2. Kenntn. d. niedern Thiere (Nova Acta
nat. cur. Acad. Leop. Carol. Tom. XIII. P. 2. — Separat, 1827, 24)
pg. in—4), pp. 611, tab. 29. fig. 23—24. — Chaetogaster Limnaei
Baer.
Balsamo-Crivelli, G. profess., Sopra una nuova specie di
Nais (Giornale dell Istituto Lombardo, Tom. 2, 1842, pp. 11—12)
Nais sp. B. Cr.
Blainville, H. de, Mémoire sur la classe des Sétipodes, partie
des vers à sang rouge de M. Cuvier, et des Annélides de M. de
Lamarck (Bull. Science. Soc. Philomat. 1818, pp. 18—85). 3ybep?: Nais
filiformis Blainv. :
Buchholz, R., Beiträge zur Anatomie der Gattung Enehytraeus,
nebst Angaben der um Königsberg vorkommenden Formen dersel-
ben (Königsberger Physikal.-oekonom. Gesellsch. Schriften, in—4,
T
— 351 —
3-ter Jahrg. 1862, Kónigsb. 1863, pp. 93—132, Taf. IV—VI, z. Th.
color.) Separat: 38 pg. in—4, mit 3 Kpfrtfln.
4 sp: E. appendiculatus n. sp., vermicularis (nec Müll), ventricu-
losus D’Ud. et даа (nec Hoffm); паразитъ: Opalina Lumbriculi n.
sp. e Lumbriculo variegato Gr.
Claparéde, E. Recherches anatomiques sur les Annélides,
Turb. etc. observés dans les Hébrides (Mém. de Soc. Phys. et
d'Hist. Nat. de Genève, Tom. 16, 1-ère part. 1861, pp. 71—164, pls
1—7); Separat, 1861, in—4; Oligochaeta (excl. Capitella) pp. (73—110)
5— 42, pl. I. fig. 1—6, pl. П— Ш: — Pachydrilus п. g. 5 nov. sp.
Clitellio 1 sp.
, Beobachtungen über Anatomie u. Entwickelungsge-
schichte wirbelloser Thiere, an der Küste der Normandie angestellt,
Leipz. 1863 (fol. m. 18 z. Th. color. Kpfrt.), pp. 24—28, Taf. XIII.
fig. 14—19, Taf. XV. fig. 28—29: — Tubifex papillosus Clap Hete-
rochaeta (п. g.) costata Clap. et Ctenodrilus (n. g.) pardalis Clap. |.
Delle Cziaje, Memorie sulla storia e notomia degli animali
senza vertebre de Regno di Napoli, vol. IL pp. 405 et 438, tab.
XXVIII. fig. 19 (Nats bipunctata Delle Cz.).
Doyére, M. P. L. N., Essais sur l'anatomie de la Nais sangui-
nea, (Mém. de la Soc. Linn. de Normandie, vol. X), Caen, 1857, 19
pg. in—4, avec 1 plche lith.
D'Udekem, Jul, Description d'une nouvelle espèce d’Enchy-
treus (Bull. Acad. Belg. t. XXI, 1854, № 11 et 12): E. ventriculosus
n. sp. vermicularis et galba Hoffm.
à ‚ Histoire naturelle du Tubifex rivulorum (Mém. cour
et Mém. des sav. étrang. de l’Acad. Belg. Tom. 26, 1855), 38 pg.
in—4, av. 4 plches color. — Extr. (l’Institut, XXI, . 1028, 1853,
pp. 311—912).
Rapport par P. J. Van Beneden (Bull. Acad. Belg. Tom. 20,
2, 1853, pp. 6—10).
Dugés, Nouvelles observations sur la zoologie et l'anatomie
des Annélides sétigéres abranches (Ann. des sc. nat. 2 sér. Zool.
Tom. VII, 1837, pp. 15—35, pl. I\[30 figs. — Различныя водныя
формы 34 5cb описаны и изобр. въ: Art. III. De quelques autres An-
nélides abranches sétigéres (pp. 30—84 et 35, fig. 21—80): Nais?
laticeps Dug., Nats vermicularıs?, N? equisetina, Nais filiformis
Blainv., Tubifex? gentilianus pallidus et T. uncinarius Dugès; — p.
34: tab. diagn. spec. cognit.
Dujardin, F. (l'Institut [in—4], 1-ére sect. Tom. X, 1842,
р. 316): Ripistes n. в. e fam. Naidin.
— 352 —
Dutrochet, H. Sur un nouveau genre d'Annélides: Xantho
Bull. de la Soc. Philomatique, 1819, p. 155): Xantho hexapoda et
decapoda Dutr. — Dero digitata Oken.
Ehrenberg, C. G., Animalia evertebrata exclus. insectis (in:
Hemprich et Ehrenberg, Symbolae physicae). Series 1-ma
eum tabularum decade 1-ma. Berolini 1831, fol. Phytozoa turbellaria
africana et asiatica (ex parte); 2 pg., tab. V. fig. 2 a—c (Aeolosoma
[n. g.] Hemprichii Ehr., fig. color; Chaetogaster et Nais elinguis Müll.,
Pristina longiseta et inaequalis n. sp.).
Eichwald, E, Erster Nachtrag zur Infusorienkunde Russlands
(Bull. Soc. Imp. Nat. de Moscou, T. XX, 1847, 2-de part. X 4),
Zusatz, pp. 359—360, tab. IX. fig. 15 a—b (Nais aurigena n. sp. =
Aeolosoma aurigena m., aq. stagnant. litt. sinus Rigaensis, fig. color.),
Eisen, G., Om nägra Arktiska Oligochaeter (Oefv. Vetensk.
Akad. Fórhandl. Stockholm, 1872, № 1, pp. 119—124, tab. 2): — Enchy-
traeus Pagenstecheri Ratz. (Groenlandia) et E. Ratzeli ((Tromsó) n. sp.
Emerton, J. Н., Observations on the worms of the genus Nais
(Bull. of the Essex Institute, 1873, pp. 12—13):—Multiplic. scissipara:
Nais sp., Chaetogaster sp.
Fabricius, O., Fauna Groenlandica (in—8), 1880, pp. 276—279
(Lumbricus terrestris, vermicularis Müll, rivals Fabr. et lineatus
Müll), 280—281 (L. arenarius et minutus Müll., p. 315 (Nais marina
Fabr.).
Frey u. Leuckart, Beitr. z. Kenntn. wirbellos. Thiere, 1847,
in—4; Lumbricoides: pp. 146 u. 150—151 (Enchytraeus spiculus et
Saenuris neurosoma Fr. u. Leuck., Helgoland).
Гриммъ, O. А., Касшйское море и ero фауна. Вып. II, тетр. 1
(Grimm, 0. A., Fauna maris Caspii, Fasc. II, pars 1), 1876, pp.
108—112, tab. У. fig. 8—13 (Nas sp. Tubifex deserticola п. sp,
Limnodrilus Bogdanovii n. sp., Limn? sp., Enchytraeus sp.).
5 , Toxe cou., rerp. 2 (Op. cit., pars 2), 1877, p. 39 (Tu-
bifex deserticola et Limnodrilus Bogdanovü).
Grube, A. Ed, Über Lumbricus variegatus Müller's und ihm
verwandte Anneliden (Arch. f. Naturg. Jahrg. X, 1844, Bd. 1, pp.
198—216, Taf. VII (fig. color.):—Lumbricus variegatus Müll, Euaxes
flirostris Gr., Lumbriculus variegatus Gr., Saenuris variegata Hoffm.
5 , Beschreibungen nener oder wenig bekannter Anneli-
den (Archiv f. Naturg. Jahrg. XXI, 1855» Bd. 1, рр. 127—131, Taf.
V. fig. 5—15):—Lumbricus littoralis Gr. et Alma nilotica Rüpp.
4 „ Beschreibungen neuer oder wenig bekannter Anne-
— 353 —
liden (Archiv f. Naturg. Jahrg. XXVI, 1860, Bd. 1, р. 114, Taf. IV
fig. 10):—Saenuris barbata Gr. (Vrana-See, e prof. 186 ped.!).
i ‚ Ausflug nach Triest und dem Quarnero, 1861, 8-vo,
рр. 75, 129 et 152, Taf. IV. fig. 10, a:—Saenuris barbata Gr. e loc.
cit.
‚ Über einige bisher noch unbekannte Bewohner des
Bal es ahreshiet. Schles. Ges. ftir vaterl. Cultur, fiir 1872,
Breslau 1873, рр. 66—68), рр. 66—68: Æuaxes biacalensis п. sp. et
Lycodrilus best n. g. n. Sp.
Gruithuisen, Frz. von Paula, Anatomie der gezüngelten Nai-
de (Nais proboscidea) und über Entstehung ihrer Fortpflanzungs-
organe (Nova Acta Acad. Leop. Carol. Tom. XI, P. 1, 1823, pp.
234—348).
, Anatomie du Nais elinguis (Ferruss. Bull. sc. nat.
Tom, 2. 1824, pp. 106—107).
5 , Über die Nais diaphana und Nais diastropha mit
dem Nerven-und Blutsystem derselben (Nova Acta Acad. Leop.
Carol. Tom. XIV, P. 1, 1828, pp. 407—420, mit 1 Taf.).
Henle, Über Enchytraeus, eine neue Anneliden-Gattung (Mull.
Archiv, 1837, p. 74, tab. VI): Е. albidus H.
Hoffmeister, W. De Vermibus quibusd. gen. Lumbrici. Berol.
1842, in-4, c. 2 tabb. aen.;—p. 9, tab. I. fig. 29, tab. II. fig. 19 — 21
(Saenuris variegata et Enchytraeus vermicularis Hoffm. n. sp.).
я ; Beiträge zur Kenntniss d. deutschen Landanneliden
(Archiv f. Nat. Jahrg. IX, 1843, Bd. 1, рр. 188 — 198, Taf. IX. fig.
I VIII): 4 Lumbricus, Rhynchelmis Limosella n. с. n. sp., Haplo-
taxis Menkeana п. g. sp. , Enchytraeus vermicularis et galba n. Sp,
Saenuris variegata et lineata Нойт.
‚ Die Arten d. Familie 4. Regenwürmer. Braun-
uer 1845, in-4, m. col. Kpfrt. (8 Lwmbricus, Helodrilus oculatus
n. 5. n. sp., Phreoryctes Menkeanus n. g., Criodrilus lacuum п. 5. п. Sp.;
cum fig. color. sine explicat.).
Horst, R. Über eine Perichaeta von Java (Niederlànd. Archiv
f. Zool. 4 Bd. Heft 2- 3, pp. 103—111, mit 1 Taf.). (descript., ana-
tomia).
Houghton, W., On the occurence of the Fingered Nais (Prvto
digitata) in the England (Ann. of Nat. Hist. 3 ser. vol. 6, 1860, pp.
398—396, w. 2 figs.).
Jonston, G. Catalog of the British non-parasitical Worms in
the collection of the British Museum (Lond. 365 pg. in-8, w. 20
— 354 —
plates), рр. 55—72 et 318—336: —Formae marinae: Saenuris lineata
(Müll) Gr., Clitellio arenarius (Müll) Sav. et Valla ciliata Jonst.—
25 sp. deser: 11 Lumbricus, 1 Enchytraeus, 4 Saenuris, 1 Clitellio,
1 Valla, 1 Proto, 1 Stylaria, 1 Serpentina, 2 Nais, 1 Chaetogaster.
Lamarck, J. B. Hist. nat. des animaux sans vertèbres, 1 édit.,
t. Ш, 1816, pp. 222—225: (3 Nais, Stylaria paludosa Lam., Tubifex
rivulorum et marinus (p. 225) Lam.).
Lankester, E. Ray. А contribution to the knowledge of the
lower Annelids (Trans. Linn. Soc. vol. XXVI, part 3, 1869, pp.
631—646, tab. 48-49): I. On the anatomy and fissiparous repro-
duction of the asexual Chaetogaster limnaei, Baer; Il. Remarks on
Chaetogaster niveus, Ehr.; Ш. On Aeolosoma quanternarium, (nec
Ehr. — multisetosa m., and its young form; IV. Relations of Chaeto-
gaster and Aeolosoma to other low Annelida).
ER , The sexual form of Chaetogaster limnaei (Quart. Jo-
urnal Microsc. Sc. 1869, pp. 272—285, plates 14—15).
, On the existence of distinct larval and sexual forms
in gemmiparons Oligochaetous Worms (Ann. of por Hist. 4 ser. vol.
IV, Aug. 1869, рр. 102—104).
Leuckart, Rud., Zur Kenntniss der Fauna von Island. 1 Beitr:
Würmer (Arhiv f. Naturg. Jahrg. 15, 1849, Bd. 1; Oligochaeta: pp.
159—168 (Lumbricus flaviventris n. sp. et Peloryctes arenarius (Mül-
ler) n. g.).
Leydig, Frz, Über die Annelidengattung Aeolosoma (Müller's
Arch. 1865, pp. 360—366, Taf. VIII. B. fig. 1—3). — Deser. et fig.
Ae. quaternarium Ehrbg.; Ae. niveum n. sp.
Maggi L. Intorno al genere Aeolosoma (Mem. Soc. Ital. Sci.
Nat. Tom. I, № 9, Milano 1865, pp. 1—16, tav. 1—2; 1 color):—ana-
tomia; 2 sp. nov: Ae. ztalicum et Ae. Balsamo n. sp.; tab. dichotom.
5 sp. 4 sp. deser. (+A. Hemprichii et Decorum Ehr.).
Menge, A., Zur Rothwürmer-Gattung Æuaxes (Arch. f. Naturg.
Jahrg. XI, 1845, Bd. I, pp. 24—83).
Milne-Edwards, H., Les Annelides du ,Régne Anim. de G.
Cuvier, 3-е grande édit.“ avee les plehes color, 3-&me ordre: Les :
Abranches (pars), pp. 43—47, pl. 2. fig. 8 (anat.: Маз filiformis), pl.
21. fig. 1—2 (Lumbricus et Nais proboscidea Miill., fig. pullcherr.
color.).
Modeer, Ad. Beskrifning af et slägte bland maskkraken, kal-
ladt Slinga, Nais (Vetensk. Acad. Handling. Stockholm, Bd. 19,
1787, pp. 107—143).
— 355 —
“Müller, ©. Fr., Von Würmern d. süssen и. salzigen Wassers.
Kopenhagen, 1771, in-4 (m. 16 Kpfrt.), pp. 14, 74, 80, 84 et 90, tab.
I—V (5 sp: Nais proboscidea, elinguis, barbata et serpentina M; N.
digitale М, = Dero digitata Oken).
Е ‚ Vermium terrestrium et fluviatilium, s. Infusor.,
Helminth. et sad non marin. historia. Havniae, 1773 — 74, in-4,
vol. I, pp. 20—27 (6 Nais: vermicularis M. (= Chaetogaster Mülleri
D’Udek.), serpentina, proboscidea, elinguis, digitata et barbata Müll.
et 6 Lumbricus: terrestr., vermicularis, variegatus, tnbifex et var,
lineatus et ciliatus Müll.).
y , Zoologia Danica etc. Havn. 1788—1806, fol. vol. III,
р. 4, tab. 94 (Lumbricus tubifex М. et var. Müller).
Nicholson, Hf. A., Preliminary Report on Dredgings in Lake
Ontario (Ann. Nat. Hist. 4 ser. vol. X, 1872, pp. 276 — 285): Oligo-
cheta 1 sp. (e prof. Lacus Ontario): pp. 277, 278 et 280 (Saenuris
sp. et Saenuris vel Chirodilus, sp.).
3 $ а to a Fauna Canadensis, being an 'ac-
count of the animals dredged in Lake Ontario in 1872 (From the
Canadian Journal, fide Verrill: Am. Journal 1873, p. 388.
Noll, Е. C., Über einen neuen Ringelwurm des Rheins (Arch. f.
Naturg. Jahrg. 40, 1874, pp. 260—270, Taf. VII): UTE e Hey-
deni n. sp.; fig. 6: uncinus Phr. Menkeani Hoftm.).
Oken, Lehrb. d. Naturg. tom. Ш, 1, p. 313 (М№ из tubifex = Tu-
bifex rivulorum Lamk.), p. 363 (Dero digitata Oken).
Perrier, M., Histoire naturelle du Dero obtusa (Arch. Zool.
expérim. (8-vo), Tom. I, 1872, pp. 65—96, plche 1).
Perrier, E, Sur un nouveau genre indigène des Lombriciens
terrestres (Pontodrilus Marionis, Е. P.) (Compt. Rendu, T. 78, Pa-
ris 1874, рр. 1582—1586.—Abstract (В. Z. 3 ser. vol. П, pp. VIII—IX).
5 , Études sur les Lombriciens terrestres (Archiv Zool.
expérim. vol. Ш, 1874, pp. 331—850, pls. XII—XVII).
ig ‚ Sur le Tubifex wmbellifer В. Lank. (Archiv Zool.
expér. vol. IV, 1875, pp. VI— VIII).
Pritchard, Microscop. Cabinet (Nais Lurco n. sp.).
Rathke, H., Beitrage zur Fauna Norwegens, 4-to, 1845, p. 230,
tab. XII, fig. 8:(Lumbricus lineatus Müll?).
Ratzel, Fritz, Beiträge zur Anatomie von Ænchytraeus vermi-
cularis Henle (!) (Zeitschr. f. wiss. Zool. Bd. XVIII, 1868, pp. 99 —
108, Taf. 6—7).
— 356 —
Roesel, Insectenbelustigungen, tom. Ш, р. 578, tab. 93 (—Chae
togaster, Baer 1827). |
Savigny, J. C., Système des Annélides, principalement de celles
des côtes de l'Egypte et de la Syrie (in: Description de l'Egypte,
2-de édit. Tom. 21, 1826, av. plches) Lumbrici: pp. 438 et 445 (3
gen.; Clitellio n. g. cum 2 sp.).
Schlotthauber, Beiträge zur Helminthologie (Amtlicher Be-
richt über 31 Versammlung deutscher Naturforscher und Aerzte zu
Góttingen im September 1854, Gottingen 1860 [in—4]), pp. 122—124:
Georyctes n. g. Menkei (= Phreoryctes Menkeanus Hoffm.) et Lich-
tensteinü n. sp.
Шуианкевичь, Влад. И., О безпозвоночныхь животныхъ лима-
HOBS, находящихся вблизи Одессы, въ: Труд. Новоросс. Общ. Естеств.
Toms Il, вып. 2, 1873 (Schmankewicz, V. J., De animal. inver-
tebr. in limanis (estuariis) ргоре Odessa, in: Labor. Soc. Natur.
Novorossic., Tom. II. fasc. 2, Odessa 1873) pp. 275, 276, 278, 280—285
et 204, tab. IV. fig. 1 a—c et 2 а—4.
Saenuris variegata Gr., neurosoma Gr., batillifera et remifera n. sp.
et Nais uncinata Gr. var. e Liman Berezan; — Nais littoralis Gr.
var. (transit. ad N. uncinatam Gr.) et Enchytraeus vermicularis Gr.
e Liman Suchoi.
Schmarda, L. K. Zoologie, I, 1871 (8-vo), p. 361, fig. 258
(Aeolosoma ternarium Schm., Ceylon).
Schmidt, Oscar, Drei neue Naiden (Fror. Not. 3 Reihe, Bd. 5,
№ 65, 1847, pp. 321—828): Stylaria parasita n. sp; Naidium (n. 8.)
luteum et breviceps n. sp. — Diagn. gen. Naidium vid. in: Sie-
bold, Bericht üb. nied. Th. üb. 1845—47 (Arch. f. Naturg. 1850,
Bd. Il, p. 372). Послфдейе двф пропущены y Grube.
A ‚ Zur Kenntniss der Turbellaria rhabdocoela u. einiger
anderer Würmer des Mittelmeeres (Sitzungsber. Wien. Akad. d.
Wiss. math.-naturw. Cl. Bd. 23, 1857, Heft II (Februar), pp. 347—366,
mit 5 color. Taf. — Separat, 1857, 22 pg. in—8, mit 5 lithogr. u.
lithochrom. Taf.), pp. 961—964, Taf. V:—Thysanoplea luctuosa et Par-
thenope serrata n. g. et n. sp.
Semper, C, Beiträge zur Biologie der Oligochaeten (Arb.
Instit. Würzburg, Bd. IV, 1877, pp. 65—112, Taf. III—IV).
Почкован1е y Naidea; 2 nov. sp: Dero Rodriguezi (pp. 106—107,
Taf. IV. fig. 15—16) et D. philippinensis (p. 107).
Senger, N. Peloryctes inquilina n. sp. (rossice deser.) (Bull.
Soc. Imp. Nat. de Moscou, 1870, № 2, рр. 221—236), Separat, 16 pg.
in—8. — Hs» Вильской бухты (—Chlitellio inquilinus m.).
— 351 —
Smith, S. J., Dredging in Lake Superior under the direction
of the U. S. Lake Survey (Americ. Journ. of Sc. and Arts, edit. by
J. Dana and Silliman, New Haven, 3 ser. vol. II, 1871, pp. 375—376),
р. 375: Tubifex, Saenuris et gen.?
Smith, S. J. and A. E. Verrill, Notice of the Invertebrata
(Lumbricidae, Hydroida etc) dredged in Lake Superior in 1871, by
the U. S. Lake Survey, under the direction of Gen. C. B. Comstock,
S. J. Smith, naturalist (Americ. Journ. Sc. 3 ser. vol. II, 1871, pp.
449 —451):
Lumbricus lacustris Verrill, Saenuris abyssicola et limicola Verrill,
Chirodrilus n. с. larviformis et abyssorum Verrill, Tubifex profundi-
cola Verrill, n. sp.
Smith, S. J., Sketch of the invertebrate fauna of Lake Supe-
rior, in: Extract from the Report of Prof. Baird, commissioner of
Fish and Fischeries, part II, Report for 1872—73, Washington, 1874,
in—8), Oligochaeta: pp. 697—699; 6 sp. et 1 gen. descr.
Lumbrieus lacustris Verrill, Saenwris cóyssicola et lémicola Verr.,
Chirodrilus larviformis et abyssorum V., Tubifex profundicola V.
Vejdovsky, Franz, Ueber Psammoryctes umbellifer (Tubifex
umbellifer R. Lankester) und ihm verwandte Gattungen (Zeitschr.
wiss. Zool. Bd. 27, 1876, Heft 1, pp. 137—152, Taf. VIID. — Lumbri-
culus variegatus Gr. (fig. 6: seta).
3 , Anatomische Studien an Rhynchelmis Limosella Hotfm.
(Euaxes filirostris Grube) (ibid. Heft 2, pp. 532—861, Taf. 21—24).
5 ‚ Ueber Phreatothrix, eine neue Gattung 4. Limicolen.
Ein Beitrag zur Brunnenfauna von Prag (ibid. pp. 541 — 554,
Taf. 39).
Verrill, A. E., Catalog of the marine invertebr. animals of the
south coast of New England etc. (in Baird’s ,Report on the
condition of the sea fisheries of the south-coast of New England in
1871 et 1872*, part I. Washington, 1873; Annulata pp. 580—624), OU-
gochaeta: pp. 326 et 623 (Halodrilus littoralis n. с. n. sp., sanguin.
incolor. = Enchytraeus litt. m.), pp. 324 et 622 (Clitellio irrorata
n. Sp.).
2 , Nota (Amer. Journ. Sc. 3 ser. vol. V, 1873, p. 388):
Saenuris canadensis Nicholson (e Lacu Ontario) non est Saenuris.
Vost, C., (Müll. Archiv, 1841, р. 36, tab. II. fig. 13—15): Mutzia
heterodactyla Vogt = Chaetogaster Limnaei Baer).
№ 4. 1880. 24
— 358 —
D). По АнНАТОМШ, CTHCTOJOTIH, ИСТОР PA3BNTIA M H3I0-
ЛОГИ ВООБЩЕ.
Budge, Jul, Ueber die Respirationsorgane von Tubifex rivulo.
rum (Verhandl. d. naturhist. Ver. d. preuss. Rheinl. 7 Jahrg. 1850,
pp. 258—259, mit Abbilden.).
> ‚ Ueber die Geschlechtsorgane von Tubifex rivulorum
(Arch. f. Naturg. Jahrg. 16, 1850, Bd. I, pp. 1—8, mit 1 Taf.).
Carter, H. J., On the spermatology of a new species of Nais
(Ann. of Nat. Hist. 3 ser. vol. 2, 1858, pp. 20—38 et 90—104, with
8 plates: pls II—IV): — Nais (!) fusca et albida n. sp., aq. аще. ins
Bombay.
Carus, J. Victor, Icones zootomicae d. wirbellosen Thiere, mit
Beitr. v. Allman, Huxley, Siebold u. A., Leipz. 1857, fol, Taf. IX
(Vermes, 3), fig. 5, 15 u. 24.
Claus, C. Ueber die ungeschlechtliche Fortpflanzung von Chae-
togaster (Würzburg. naturwiss. Zeitschr. Bd. I, 1860, pp. 37—40).
D'Udekem, J., Notice sur les org. gén. des Aeolosomes et des
Chaetogaster (Bull. Acad. Belg. 2-de sér. Tom. XII, 1862, № 11, 8 ро.
av. 1 plche. — l’Institut, 1862, p. 79): — Aeolos. Ehrenbergi (Oerst.)
D'Udek.; organa generat.
Dugés, Ant, Rech. sur la circulation, la respiration et la re-
production des Annelides abranches (Hirudin. inclus. (Ann. des sc.
nat. Tom. ХУ, 1828, рр. 284—337, av. 3 planches. — Uebers. in:
Fror. Notiz. Bd. 22, № 470, 1828, pp. 119—120; ibid. Bd. 24, № 511,
1829, pp. 65—72, № 512, pp. 81—89, mit 1 Taf; — Isis, 1830, pp.
234—252, Taf. 3).
, Ueber die Reproduction der Anneliden ohne äussere
Kiemen (Fror. Notiz. Bd. 24, № 518, 1829, pp. 917—108, № 514, pp.
115—119, mit 1 Taf).
Hatschek, Berth. Studien über Entwicklungsgeschichte der
Anneliden (Arbeit. zoolog. Institut. Wien, Tom. I, Heft 3, 1878),
Th. I. Beobachtungen. А: Ueber Entwicklungsgeschichte von Crio-
drilus, pp. 2—22 u. 123—124, Taf. I—III; Th. II. Theoretische Erór-
terungen, pr. р. (Ueb. d. Syst. etc.).
Kowalevsky, A. O. Embryologische Studien an Würmern u.
Arthropoden (Mém. Acad. Pétersb. XVI, X 12, 1871, 70 pg. c. 12
tab.): Entwicklungsgeschichte der Ечахез, рр. 12-—21, Taf. III—V;
Entwickl. der Lwmbricus, pp. 21—27, Taf. VI—VII.
— 359 —
Lankester, E. Ray, Remarks on Opalina and its contractile
vesieles, on Pachydermon and Annelidan Spermatophors (Quart.
Journ. Microscop. Sc, New Ser. vol. X, 1870, p. 143, pl. IX):—Sper-
matophora gen. Limnodrilus et Nais. À
: , On some migrations of cells (ibid., p. 265).— Pascuarp.
особыя тфльца, въ полости тфла какъ мигрируюния мускульныя KIBTEH
(pp. Tubifex, Lumbriculus).
Leuckart, R. Ueber die ungeschlechtliche Vermehrung bei
Nais proboscidalis (Arch. f. Naturg. Jahrg. 17, 1851, Bd. I, pp. 194
—138, Taf. II, fig. 1—3).
Leydig, Fr, Ueber Phreoryctes Menkeanns nebst Bemerkungen
über den Bau anderer Anneliden (Archiv f. microscop. Anat. Bd. I.
1865, pp. 249—294, tab. 16—18); Separat, Bonn. 1865, in—5 mit 3
Kpfrt.
2 , Ueber das Nervensystem d. Anneliden (Müll. Arch.
1862, pp. 90—125), p. 94, Anm.: Unterschiede d. Enchytraeus galba
et ventriculosus.
er ‚ Ueber den Bau des thier. Körpers, Bd. L 1864, 8-vo,
pp. 168 et seq.
à , Tafeln zur Vergleichend. Anatomie, fol. 1864.
MacIntosh, У. C., On the structure of Tubifex (Proceed. В.
Soc. Edinburg, 1869—70, p. 166).
Mayer, С., Reproductions-Vermögen u. Anatomie der Naiden
(Verhandl. d. naturhist. Vereins d. preuss. Rheinl. [in—8], 16 Jahre.,
1859, Sitzungsber. pp. 48—51); —Na«is coecilia n. sp. (= Saenuris? Vid.
Leuckart, Bericht üb. 1859). — Vorlàufige Mitth.
, Ueber das Reproductionsvermógen der Naiden (Cól-
nische rune 1859, № 112, Beil. — Froriep's Notizen, 1859, IL p.
216).
Minor, W. С., On Natural and Artificiel Section in some Chae-
topod Annelids (American Journ. Science and Arts, vol. 85, 1865,
Jan. рр. 35—43. — Ann. of Nat. Hist. 3 ser. vol. XI, 1863, pp.
323 — 333).
Безполое размножене y Naidea: Stylaria longiseta (Leidy), Nais
rivulosa Leidy, Dero limosa Leidy et Enchytraeus triventralopecti-
"atus (n. sp.). Hocıbaaii кратко описанъ.
Perrier, M. Sur la reproduction scissipare E Naidines
(Compt. Rendu. Juin 1870, p. 1304).
Ratzel, F. Histologische Untersuchungen an niederen Thieren.
24”
— 360 —
1-ter Artikel (Zeitschr. f. wiss. Zool. Bd. 19, 1869, pp. 257—280,
Taf. 22— 23).
О мускульной систем$ Oligochaeta.
Peuaxost, Вас. Мих., ЗамЪтка о развити TOXOBHATO raHrJis
при безполовомъ размножен oawoxems (Труды Новоросс. Общ.
Естеств. Томъ IV, gum. 2, 1877, рр. 17—20): — Chaetogaster и Nais
proboscidea, въ Oxeccf.
Schmidt, Osc, Beiträge zur Anatomie u. Physiologie der
Naiden (Müll. Arch. 1846, pp. 405—420, Taf. ХУ. fig. 1—6), Separat
1846, 15 pg. in—8, mit 1 color. Taf. — Trad. (Ann. des sc. nat. 3
sér. Zool. Tom. 7, 1847, pp. 183—191, av. 6 figures).
Stylaria, Nais an Müll. Chaetogaster; fig. 6: Орайта Nazdos
Sdt.
Schnetzler, J. B., Anatomische u. physiologische Beobachtun-
gen über die Familie der Naiden (Fror. Notiz. 3 Reihe, Bd. 5, X 91,
1848, pp. 33—37).
Schultze, Max S., Ueber die Fortpflanzung durch Theilung bei
Nais p (Arch. f. Naturg. Jahrg. 15, 1849, Bd. L pp. 293
—304).
z , Noch ein Wort über die ungeschlechtliche Vermeh-
rung bei Nais proboscidea (ibid., 18 Jahrg. 1852, Bd. I, рр. 3—7,
Tails tie):
Tauber, P., Om Naidernes Bygning og Kjónsforhold, Jagttagel-
ser og Bemaerkninger (Naturh. Tidskrift, 3 Raekke, Bd. VIII, 1873,
pp. 376—422, tab. 13—14).
Спец. изсл$д. OPTAHOBB разинож. Naidea.
‚ Undersögelser over Naidernes kjönlöse Formering
(Naturh. Tidskrift, 3 Raekke, Bind IX, 1874, pp. 1—100, tab. I—III).
Анатом1я, гистолот1я и безполое размножен1е, преимущ. Stylaria
proboscidea, Nais elinguis, Chaetogaster limnaei и Ch. diaphana.
Е) О яйцАХЪ.
Ludwig, H., Ueber die Eibildung im Thierreich (Verh. Ges.
Würzb. Neue Folge, Bd. VII, 1874, рр. 33—256, Taf. I—IIE; — Arb.
Instit. Würzburg, Bd. I, 1874, pp. 287—510, Taf. XIII—XV), Oligo-
chaeta: pp. 344—357 u. 362—365.
Е) По ископлемымъ.
Geinitz, Die Organischen Ueberreste im Dachschiefer von
— 361 —
Wurzbach bei Lobenstein (Verhandlgn. Leop. Carol. deutschen
Acad. d. Wissensch. Bd. 33, 1867), p. 8, Taf. IL fig. 2 (:Naites n. g.
= corp. dub. Ehlers, l. c. 1868, p. 439).
Menge, Ueber einen Rhipidopteron und einige andere im Bern-
stein eingeschlossene Thiere (Schriften der Naturforsch. Gesellsch.
in Danzig, neue Folge, Bd. I, 1866, p. 8, cum figg.): Hnchytraeus
sepultus n. sp.
Plieninger, Ueber die Röhren von Tubifex antiquus (Würtem-
bergische Jahreshefte, Bd. I, 1845, p. 159, Taf. II. fig. 5): = „Corpus
omnino dubiosum*^, Bronn.
Wetherell, J. W., Notice on the occureuce of recent worm
tracus in the upper part of the London clay formation near High-
gate (Journ. of the Proceed. of the Linn. Soc. of Lond. vol. 3, 1858,
Zool. pp. 31—32). — Crban ходовъ Lumbricina въ Лондонской глинф.`
Cf: Ehlers, E., Ueber eine fossile Eunicee..... , nebst Bemer-
kungen über fossile Würmer überhaupt (Zeitschr. f. wiss. Zool. Bd.
18, 1868, Heft 3, pp. 421—-435).
G) CHPABOUBHIA КНИГИ И ГОДОВЫЕ ОТЧЕТЫ.
Carus п. Engelmann, Bibliotheca zoologica. Literatur der
Zoologie bis 1860. Leipz. 3 Bande in—8, 1846 u. 1861.
Leuckart, Rud. Berichte über die Leistungen in dcr Naturg.
d. niederen Thiere wáhrend der Jahre 1848—1875 (Arch. f. Naturg.
1853—1576); Separat, Leipz. in—8.
Siebold, C. Th. von, Berichte über die Leistungen in der Natur-
geschichte der Annulaten wahrend der Jahre 1840—1847 (ibid. 1841
bis 1848).
Zoological Record for 1864—1877, Lond. 14 vols. in— 8.
H) По ФАУНЪ ЕВРОПЕЙСКОЙ POCCIN И КАВКАЗА.
(Bb хронолотическомъ порядкф):
Eichwald, E., Erster Nachtrag zur Infusorienkunde Russlands
(Bull. Soc. Imp. Nat. de Moscou, T. XX, 1847, 2-de part. N 4), Zu-
satz, pp. 359—360, tab. IX. fig. 15 a—b (Nais aurigena Eichw. —
Aeolosoma aurigena m., изъ стоячихъ водь прибрежья Рижекаго за-
лива; fig. раскраш.).
— 362 —
Вагнеръ, H. Отчеть o зоол. uscabr. 1863 на Южномъ берегу
Крыма, Казань 1864, р. 3—4 (Lumbricus 2 sp., Ялтин. зал.).
Marcusen, J., Zur Fauna d. Schwarzen Meeres (Arch. f. Nat.
1867, p. 358; — перев. въ Тр. I-ro C»5s. P. E.): Nais 2 sp., Одесс. зал.
Чернявск1й, Marepiaum для сравн. зоографи Понта, вып. 1
(Труды I. Създа P. E. 1868, введ. p. 28): Enchytraeus jaltensis п.
Sp., Ялт. зал. между водорослями.
5 , Сообщене o haynb озера Палеосгома въ Мингреми
(Протоколъ 8-го заеЪд. зоолог. cekuin Il-ro СъФзда P. E. въ МосквЪ,
въ 1869, p. 4): Enchytraeus изъ озера.
Кесслеръ, К. O. Матерлалы для познаня Онежскаго озера и
Обонежскаго края. Приложеше къ Труд. 1-го C. P. Е. C. Петерб.
1868, in—4, рр. 102—109, tab. УГ. fig. 1—5 (2 Lumbricus, Enchy-
traeus juliformis u annelatus Kessl., Nais papillosa u gigantea Kessl.,
Saenuris longicauda и (Nadina) umbellifera Kessl.).
Гребницкий, H., Marepiaus для фауны Новороселйскаго края
(Зап. Hosopoce. Общ. Ест. row» 2-й, вып. 2-й, Одесса, 1873), Ш. Въ
фаунЪ открытыхъ лимановъ, рр. 267—268: — 11 вид., 136 нихъ 1
нов. и 2 неопред.: T'ubifex rivulorum et Bonnet; (= Saenuris varie-
gata (!), teste Grebn.), ерики Днфетровскаго лим.: Сео sp. (Xep-
cont, BB ДнЪфпр. gum. между водоросл. Срединский); Chaeto-
gaster sp. (Kuberp. лим. и Херсонъ); Nais elingwis Gr. (тамже); N.
parasitica (тамже); N. proboscidea (Турлацкое озеро); Enchytraeus
vermicularis et albidus (повсюду, въ больш. колич.); Aeolosoma qua-
ternarium (Турлацкое 03. ДнЪетр. лим, и Xepcour, чрезв. изоб.);
Dero palpigera Grebn. n. sp. (Херсонъ, между Ceratophyllum, Сре-
динск1 И) = Dero Rodriguezi Semper.
Шманкевичь, В. И., О безпозвоночныхь ;KHBOTHHX b лима-
новъ, находящихся вблизи Одессы (Труды Новоросе. Общ. Ест.
Томь IL, вып. 2, 1873, pp. 275, 276, 278, 280—285 et 294, tab. IV.
fig. 1 a—c et 2 a—d): Saenuris variegata, Gr., neurosoma Gr., batilli-
fera et remifera n. sp. и Nais uncinata Gr. var. изъ Березанскато
лимана; — Nais littoralis Gr. var, (transit. ad N. uncinatam Gr.) и
Enchytraeus vermicularis Gr. изъ Cyxaro лимана.
Гриммъ, О. А., Racniickoe море и его фауна, Вып. IL, rerp. 1,
1876, pp. 108—112, tab. V. fig. 8—13 (№ 8 sp., Tubifex deserticola
Grimm, Limnodrilus Bogdanovii Grimm, Limnodrilus sp. Enchy-
traeus Sp.
4 ‚ Тетраль 2, 1877, p. 99 (Lubifex deserticola et Limno-
drilus Bogdanovü).
> , Kb нозпаню фауны Балтйекато моря и neropim ея
— 363 —
возникновен!я (Труд. СПБ. Общ. Ест. 1878, р. 116), Separat p. 10
(Nais proboscidea, Aeolosoma quaternarium et decorum Ehr., Saenuris
longicauda Kessl., Tubifex rivulorum Lamk., Tub. umbelliferum Kessl.,
Enchy'raeus spa Финсю. зал. у берега въ Hit, въ водоросляхъ и
T. д., какъ и въ пр$феныхь бассейнахъь Петербурга).
Прим. Изъ этого чиела 25 вид. опредфлены, а остальные 4 вида
въ двухъ изъ работъ 0. А. Гримма и 2 p» пут. Н. Il. Вагнера
неопредЪлены. Изъ вышеупомянутыхъ 25 вида — только 14 видовъ
описаны болфе или mente, a 11 только названы.
(Продолженте будетъ).
ÜBER DIE TEREBRATELN DES MOSKAUER JURA
von
H. Trautschold.
Schon im Jahre 1847 (Bulletin d. |. soc. nat. d. Mos-
cou) hatte Rouillier die Brachiopoden des Moskauer Ju-
ra einer sehr eingehenden Untersuchung unterzogen, nnd
namentlich hatte er die Schlósser und Schlosszáhne der-
selben und die verschiedenen Hervorragungen der In-
nenseite der Valven der Terebrateln genau beschrieben
und abgebildet. Auf das Verdienstliche dieser Arbeit hat
auch Davidson wiederholt aufmerksam gemachl. Indessen
ist damals der Schleifenapparat der Moskauer Terebra-
teln ganz unberücksichtigt geblieben. Es ist das nicht
auffallend, da im Ganzen die Verhältnisse zur Erhaltung
des Stülzapparats dieser Thiere in dem Gestein von
Charaschowo und Mniowniki nicht günstige sind. Das
die Gehäuse der Terebrateln ausfüllende Gestein ist ent-
weder erharteter Thon oder thoniger Sand und sandi-
ger Mergel. Die mit Thon gefüllten Gehäuse lassen sich
anschleifen, und dadurch tritt die Schleife wenigstens so
weil hervor, dass Lage und Länge derselben deutlich er-
kennbar werden. Bei den mit sandigem Gestein gefüllten
Geháusen wirkt das Schleifen zerstörend, dagegen legl cin
— 365 —
glücklicher Schlag des Hammers eher die Schleife frei,
und ist mir das auch in einigen, wenn auch sehr selte-
nen Fällen gelungen, nachdem ich Hunderte von Indi-
viduen geopfert hatte. Oft auch ist die Schleife von
Kalkspath- oder Quarzkrystallen incrustirt, aber meist so
dick, dass man selbst über die Längenverhältnisse des in
Rede stehenden Apparals nicht immer klar wird.
Abgesehen von der Gattung Terebratulina mit ring-
förmigem Stützapparat zerfallen die Terebrateln in solche
mit langem und in solche mit kurzer Schleife. Die mit
einer langen Schleife versehenen Gattung ist zu Ehren
des Gründers der Moskauer Naturforschergesellschaft Wald-
heimia genannt worden, für die mit kurzer Schleife aus-
gestattete Gattung ist der Name Terebratula beibehalten
worden. Beide Gattungen zerfallen wieder in subgenera,
die namentlich bei Waldheimia ziemlich zahlreich sind.
Die Gattung Waldheimia ist im Moskauer Jura am
stárksten vertreten, und namentlich ist es das subgenus
Zeilleria Bayle (Macandrewia Schloenb., Orthotoma Qust.,
Terebratulae cinctae v. Buch, Epithyridae cinctae Qust.),
welches stellenweise in Tausenden von Individuen auf-
tritt. Diese Untergattung unterscheidet sich vorzüglich
durch die gerade Stirnlinie von den übrigen; das Schloss
ist stark entwickelt und wenn Fallen vorhanden sind,
vereinigen sie sich über die Stirn miteinander.
Waldheimia (Zeilleria) vicinalis Schlth.
Die Waldheimia der Aucellenschicht von Charaschowo,
welche ich in meinen früheren Schriften über den Mos-
kauer Jura unter dem Namen Terebratula vicinalis auf-
geführt habe, ist von Fischer von Waldheim als T. di-
gona, indentata, nucleata, sacculus, vielleicht auch luna
und von Rouillier als subobesa besprochen worden. Der
— 366 —
Lagerung nach würde sie zu T. indentata (von Nattheim)
und T. pentagonalis der deutschen Geologen zu stellen
sein, aber der äusseren Form der Schalen, so wie dem
Schleifenapparat nach ist sie identisch mit der T. vicina-
lis des Schwäbischen Lias. Darin haben mich nicht nur
die Vergleichung mit dem Schwäbischen Material selbst,
sondern auch die Abbildungen und Beschreibungen in
Quenstedt’s Brachiopoden (t. 46.) und in desselben Ver-
fassers «Jura» bestärkt. Keine der Abbildungen stimmt
besseN zu unserer Form als T. vicinalis des Маз, und da
vollkommene Uebereinstimmung gleiche Benennung be-
dingt, so bleibt nichts übrig, als diesem Namen für die
in Rede stehende Waldheimia vielleicht unter dem Bei-
satz des Moskauer Portland oder der Moskauer Aucellen-
bank festzuhalten.
Davidson erwähnt T. vicinalis nicht aus dem engli-
schen Jura, doch sieht das, was er als T. indentata Sow.
aus dem Lias abbildet, der T. vicinalis des deutschen Lias
ähnlich wie ein Ei dem anderen. Freilich sagt Davidson
im Text (p. 47), dass die Schleife noch nicht die halbe
Länge der Schale erreicht, was nicht zu T. vicinalis
Quenstedt’s stimmt, die eine längere Schleife hat. Die
Schleife bei unserer T. vicinalis erreicht ‘/, der Lange
der kleinen Schale, und nähert sich sogar manchmal
bis auf einen Millimeter der Schaleneinsenkung der Stirn.
Wie beistehender Holzschnitt zeigt, tritt die Schleife im
Längsschnitt nur in Form von feinen Linien hervor, legt
man diese aber miltelst einer Nadel weiter bloss, so er-
scheinen sie als schmale Bänder.
— 367 —
Die Charaschower T. vicinalis variirt wie alle ähnli-
chen Formen, vielfach; bald ist sie dicker, bald dünner,
bald breiter, bald schnialer, immer aber ist die Schna-
belschale die gewólbtere, so dass im Querschnitt auf die
kleine Schale ?/, auf die grosse mindestens */, des Kór-
pers fallen. Wie die Stirnlinie immer gerade verläuft, so
ziehen sich auch die Seitencommissuren in gerader Linie
senkrecht vom Schnabel zur Stirn herunter. Manche For-
men nähern sich der T. pentagonalis, doch ist nach
Quenstedt (Brachiop. t. 46.) der Schleifenapparat dieser
Terebratel verschieden von dem der T. vicinalis. Auf
der Innenseite der Schalen ziehen sich leistenartige Er-
hóhungen senkrecht vom Schlossrande bis zur Mitte her-
ab. Sie hinterlassen entsprechende Eindrücke auf den
Steinkernen. Auf diesen ist ersichtlich, dass die Leiste
(septum) der kleinen Schale viel hóher ist als die der
grossen Schale, und dass sich von ihrem oberen Theile
noch jederseits bogenförmige Erhöhungen herabziehen.
Jederseits neben dem Schnabel der grossen Schale befin-
den sich zwei zahnartige Vorsprünge, die in die entspre-
chenden Vertiefungen der Schlosswulst der kleinen Scha-
le eingreifen. Die Zähne selzen sich nach unten in kur-
ze niedrige Leisten fort, zwischen diesen und der niedri-
sen Medianleiste der grossen Schale befinden sich auch
noch jederseits kurze niedrige Anschwellungen.
Waldheimia (Zeilleria) Fiseheriana d’Orb.
Eine zweite Art des subgenus Zeilleria, welche in dem
schwarzen glaukonitischen Sande von Charaschowo vor-
kommt, vielfach variirt, und desshalb auch häufig mit der
vorhergehenden Art zusammengeworfen wurde, ist T.
Fischeriana d’Orb. Die angeschliffenen Exemplare zeigen
— 368 —
eine lange Schleife, uad ein durch einen gelungenen
Hammerschiag quer durchbrochenes Individuum lässt die-
se, wenn auch etwas verschobene bandartige Schleife
fast in ihrer ganzen Ausdehnung ziemlich gut wahr-
nehmen.
Quenstedt vergleicht T. Fischeriana mit T. cornuta
und T. dizona, und T. Royeriana d'Orb. (von Chara-
schowo) stellt er zu T. lagenalis. Auf die Verwandt-
schaft mit T. lagenalis habe ich schon früher hingewie-
sen, und eine flachere Form der T. Fischeriana unter
dem Namen T. lagenalis var. complanata beschrieben
und abgebildet (Bull. de Moscou 1861. p. 70. t. 5. f. 6.).
Aber diese Varietal, so wie T. Roveriana, T. scabra -
Fisch. und auch zum Theil das, was Rouillier als T. lu-
na beschrieben und abgebildet hat, gebôren alle zu T.
Fischeriana. Diese Terebratel kommt oft in zusammen-
geballlen Klumpen vor, und innerhalb dieser Zusammen-
häufungen kann man alle móglichen Uebergange zwischen
der rundstirnigen T. Royeriana und der typischen lan-
gen, eckigen T. Fischeriana beobachten, ja es giebt darin
Formen, die nicht von T. umbonella zu unterscheiden
sind. D'Orbigny nimmt an, dass Fischer die in Rede
stehende Species als T. digona, T. nucleata und inden-
tala, seine T. Royeriana aber als T. vulgaris und T
ornithocephala beschrieben habe. Das ist möglich, aber
E
— 369 —
es beweist nur, dass die äussere Form täuscht, und
dass man zur Unterscheidung der Arten noch andere
Merkmale zu Hülfe nehmen muss.
Trotz aller Veränderlichkeit der äusseren Form ist T.
Fischeriana eine gute Species, und sie ist es wegen des
Baues des massigen Schlosses. Rouillier hat dieses Schloss
im Bull. de Moscou 1847 t. F. f. 19. A. B. unter dem
Namen T. luna Fisch. abgebildet und im Text genau
beschrieben. In dem oben gegebenen Holzschnitt (Seiten-
ansicht des Querbruchs) tritt die ansehnliche und bei
den Terebrateln ungewöhnliche Dicke der Schlosstheile
beider Schalen deutlich hervor. Das Schnabelloch ist nicht
gross, die Deltidiumplättchen sehr schmal, zwischen den
seitlichen Wülsten zieht sich vom Schnabel eine tiefe
Furche, in welcher sich von oben nach unten ein Kiel
zieht, der am unteren Ende der Wülste obliterirt, um-
nach unten wieder von neuem als eine Art von Me-
dianseptum aufzutreten. Auf der Mitte der Wülste ziehen
sich beiderseits vom Schlossrande quer zur Mittelfurche
nach unten geneigte Leistchen, unter welche die seit-
lichen Schlosszähne der kleinen Schale eingreifen. Zwi-
schen diesen Seitenzähnen der kleinen Schale erhebt sich
ein viereckiger solider Fortsatz, in der Mitte. vom Scha-
lenende nach unten durch eine seichte Vertiefung in zwei
gleiche Theile getheilt. Zwischen jener mittleren Vertie-
fung und den Seitenrändern befinden sich noch zwei
schlitzähnliche Vertiefungen, die zur Aufnahme kleiner
Muskeln bestimmt scheinen. Auch die Schlosswülste der
grossen Schale sind von Vertiefungen durchzogen, von
denen die den Innenrándern der Wülste parallel laufenden
am meisten hervortreten.
Abgesehen davon, dass sich bei T. lagenalis das Ge-
hàuse nach dem Slirnende hin verschmälert, unterschei-
= ED —
det sich das Schloss so bedeutend von dem der T.
Fischeriana (vgl. Davidson Ool. Brach. t. 7. u. Quens.
Brach. t. 46), dass an eine Vereinigung dieser beiden
Species gar nicht zu denken ist. Nach der Zeichnung von
Quenstedt (l. e. f. 95) treten an die Stelle der massigen
nach unten ziehenden und bis zum tiefen Mittelspalt zu-
sammentretenden Verdickungen der Schale zwei kurze
halbrunde Wiilste, die ziemlich scharf umgränzt sind,
und keinerlei Aehnlichkeit mit den analogen Theilen der
T. Fischeriana haben. Da die Schlösser dieser Waldhei-
mia der widerstandsfähigste Theil der Schalen sind, so
finden sie sich nicht ganz selten abgebrochen in dem
schwarzen glaukonitischen Sande, und sind unschwer
von den Schlössern der übrigen Terebrateln zu unter-
scheiden. Einzelne Individuen dieser Art erreichen eine
bedeutende Grösse, so das oben im Holzschnitt wieder-
gegebene, das eine Länge von 35 mm. und eine Breite
von 20 mm. hat. *)
Waldheimia (Zeilleria) eiliata Trd.
Eine dritte Terebratel, welche nicht selten in der Au-
cellenschicht von Charaschowo vorkommt, ist Waldhei-
mia (Zeilleria) ornithocephala. Sie ist von allen Autoren
(von Fischer, Rouillier und mir), die sich mit dieser
Form beschäftigt haben, als identisch mit der T. ornitho-
cephala Sow. aufgefasst worden, und ist in der That
äusserlich nicht zu unterscheiden von der T. ornithoce-
phala von Vögisheim. Indessen scheint Quenstedt die
Vögisheimer T. ornithocephala nur als eine Art von
*) Sehr ähnlich ist die Form, welche Deslongchamps T. jurass.
Brachiop. t. 32, f. 8 a abbildet, nämlich T. indentata aus dem Lias.
— 371 —
Zwischenform von T. obovata und bucculenta zu halten
(Flózgebirge p. 352 und Brachiopoden p. 332). Mit der
T. ornithocephala Davidsons (Oolit. Brach. t. 7. fig. 23)
stimmt unser Fossil von Charaschowo nicht, denn die
englische Kelloway-Species verschmälert sich stark nach
der Stirn zu, was bei unserer niemals der Fall ist. Die
Moskauer T. ornithocephala ist ziemlich regelmässig oval
und hat immer eine abgerundete Stirn mit gerader Stirn-
linie; es kommen kürzere dickere, aber auch kürzere dün-
nere (d. h. mit flacherer kleiner Schale) vor, Formen,
die als T. bucculenta und T. umbonella gedeutet wer-
den können. Also auch hier viel Veränderlichkeit. Aber
auch hier giebt wieder eine genauere Untersuchung der
Innentheile des Thieres.festeren Anhalt zur nàheren Be-
stimmung. Freilich ist dieser Anhalt nicht leicht zu er-
langen, da das Fossil beim Anschleifen nicht die entschei-
dende charakteristische Form der Schleife darlegt, an-
dererseits nur im ausnahmsweise glücklichen Zufall der
Schlag des Hammers die gewünschte Freilegung herbei-
führt. Nur ein einziges solches Exemplar liegt mir vor,
und bei diesem lässt der gut erhaltene Schleifenapparat
folgende unterscheidende Merkmale erkennen. Wie der
beigegebene Holzschnitt zeigt, ist die Schleife an dem
unteren der Stirn zugewendeten Theile mit langen
Wimpern bestetzt, die bis an die Schale reiehen, der
aufsteigende Theil der Schleife aber ist blattartig ausge-
breitet, so breit, wie ich es noch an keiner anderen Te-
rebratel wahrgenommen habe. Auf diesem Theile, der
wie die übrige Schleife seidenartigen Glanz hat, sind
auch Längslinien bemerkbar, die unter der Lupe wie
kleine Fältchen aussehen. Der obere brückenartige Theil
der Schleife, den frei zu. legen mir an einem anderen
Exemplar gelungen ist, zeigt scharfe Ecken am oberen
und unteren Rande des Schleifenbandes.
— 312 —
Ich habe oben bemerkt, dass nur ein einziges Exem-
plar die vollstándige Schleife (in der Profilansicht) zeigt,
aber das blattartige aufsteigende Band, wie auch Spuren
der Wimperung der Schleife, zeigen sich, wenn auch nur
bruchstückarlig, an einigen anderen Stücken, so: dass
eine Bestätigung der beobachteten Thatsache vorliegt.
Hierauf gestützt, erlaube ich mir, für die beschriebene
Form den Namen Waldheimia ciliata vorzuschlagen.
_ Waldheimia (Zeilleria) umbonella Lmk.
Wie in der Aucellenschicht, dem Portland des Mos-
kauer Jura, kommen auch in der Virgatusschicht, Чета
Kimmeridge, Vertreter des subgenus Zeilleria vor. Sie
sind ebensowenig charakteristisch in der äusseren Form,
wie Waldheimia ciliata, gewöhnlich sind sie kürzer,
manchmal vollkommen oval, so dass man versucht ist,
sie zu T. perovalis zu ziehen, doch variiren sie auch
verschiedentlich. Obgleich die Stirnlinie immer gerade
bleibt, so wird der Stirnrand oft eckig, und wenn die
Stirn auch meist abgerundet ist, so wird sie durch vie-
le Anwachsstreifen zuweilen ausserordentlich lief, so dass
ich eine solche Form zu T. Edwardsii Davids. gezogen
habe (Moskauer Jura p. 384), aber die gewóhnliche Form
ist die abgerundete mit elwas flacherer kleiner Schale,
für die ich den Namen T. umbonella Lamarck festhalte
(Bull. d. Moscou 1861, t. 5. f. £, 5). Die Anwachsstrei-
fen sind meist schärfer ausgeprägt, als bei W. ciliata
— 313 —
und der Schleifenap parat ist kürzer; er reicht, wie aus
dem beistehenden Holzschnilt ersichtlich, nur wenig über
die Hälfte der kleinen Schale hinaus. Die T. punctata,
welche ich in einer früheren Arbeit (Couche jurassique
de Mniowniki Bull. d. Moscou 1861) beschrieben und
abgebildet habe, dürfte nicht von T. umbonella zu tren-
nen sein, die stärkere Punktirung der Schale ist nicht
entscheidend für die Identificirung, überdiess ist aber
die Stirnlinie bei T. punctata Sow. (Davids. Brach. t.
6) nicht gerade, sondern ein wenig gefältelt. Ausserdem
ist die Schleife von T. punctata Sow. sehr kurz, wäh-
rend, wie erwähnt, die Schleife unserer T. umbonella
lang ist. Indessen giebt es jedenfalls sehr ühnliche For-
men mit kurzer Schleife, da das, was wir bis jetzt T.
perovalis genannt haben, in der Jugend kaum von Wald-
heimia umbonella nach den äusseren Kennzeichen zu un-
terscheiden ist.
Terebratula eoncreta Trd.
Zu den Terebrateln mit kurzer Schleife, also zu der
eigentlichen Gattung Terebratula gehóren mehrere grosse
Vertreter dieser Familie, welche sich in der Virgatus-
und Aucellen-Schicht der Umgegend von Moskau finden.
Die grosse Terebralel aus der Virgatus-Schicht ist von
Rouillier unter dem Namen T. perovalis (Bull. d. Mos-
cou 1847, 1846), die kleinere Form derselben Species
yon mir unter dem Namen T. punctata (Bull. d. Moscou
№ 4. 1880. 25
— 374 —
1861), beschrieben und abgebildet worden. In der That
kommt auch die in Rede stehende Form äusserlich fast
vollkommen mit den genannten Arten überein, nur ha-
ben die englischen und franzüsischen Arien dieses: Na-
mens meist eine gebogene Stirnlinie (Deslongchamps: ter-
rain jurass. Brachiopodes pl. 40. Davidson Ool. Bra-
chiop. t. 6 und 10), während unsere Terebratel eine
zerade Stirnlinie zeigt.
Andererseits zeigt auch der Schleifenapparat so we-
sentliche Verschiedenheiten, dass eine [dentificirung mit
T. perovalis oder T. punctata fernerhin unméglich ist.
Die Abweichung von der gewöhnlichen Form der Schlei-
fe besteht nämlich darin, dass der Raum zwischen dem
absteigenden und aufsteigenden Theile der Schleife mit
Kalkfolie ausgefüllt ist, wie der beistehende Holzschnitt
deutlich zeigt. Bei T. punctata (l. c. bei Deslongchamps
und Davidson) ist das Schleifenband schmal, und der
Schleifendorn ist nach unten gerichtet, während bei un-
serer Form die Spitzen desselben sich horizontal zusam-
menneigen. Bei T. perovalis sind die Spitzen ähnlicher,
aber das Brückenband ist breiter und die Schleife im
Ganzen kürzer. Das Eigenthümliche bei der Schleife liegt
aber nicht allein in der Ausfüllung zwischen den auf-
und absteigenden Bändern, sondern auch in der ganzen
Form, die blattartig wird, und sich nach unten hin ver-
schmalert. Im Inneren der kleinen Schale sind die ovalen
Eindrücke der Schliessmuskeln gut umschrieben (s. den
Holzschnitt mit der abgebrochenen Schleife und dem
scharf ausgeprägten Anwachsstreifen), aber auch in der
grossen Schale haben sich Spuren derselben Muskeln er-
halten, die, wie in dem beistehenden Holzschnitt ge-
zeichnet, in der Frontansicht unter den Schlosszähnen
hervortreten. Die Medianleiste ist in der kleinen Schale
— 375 —
zwar sehr schmal und niedrig, tritt aber doch deutlich
hervor. In der grossen Schale zieht sich vom Schnabel
eine seichte dunkle Medianfurche herab, neben welcher
zu beiden Seiten schwache Eindrücke sichtbar sind, die
sich tief gegen die Stirn herunterziehen. Ohne Zweifel
rühren diese Eindrücke, deren Umrisse stellenweise ziem-
lich versehwommen sind, auch von Muskeln her, die
sich hier mehr als an den anderen Stellen angesogen
hatten. Ich erlaube mir für die so eben beschriebene
Form den Namen T. concreta vorzuschlagen. Davidson
(supplement of the bitish cretaceous Brachiopoda t. 6.
f. 19.) bildet ähnliche Muskeleindrücke ab, die sich auf
Sleinkernen von Terebratula tamarindus befinden.
Terebratula Alfonskii Fahrenk. (?)
Die grüsste der im Moskauer Jura vorkommenden Tere-
brateln ist die obengenannte der Aucellenschicht von Chara-
schowo. Sie wurde zuerst von Fahrenkohl beschrieben und
abgebildet (Verh. der Petersb. Miner. Gesellsch. 1846, t. 3.
f. 2). Wie ich schon früher angedeutet habe (Moskauer
Jura p. 388) sind die Merkmale, auf welche Fahrenkohl
die neue Art gegründet hat, nicht stichhaltig, da die feine
25*
— 376 —
und wellenfürmige Streifung der Schale sich auch auf den
gut erhaltenen Schalen anderer Terebrateln findet, wie
z. B. auf T. vicinalis von Charaschowo. Nichtsdestoweniger
kann man vorläufig den Namen Fahrenkohl’s beibehal-
len, da es schwer ist, diese Form einer der vielen gros-
sen Terebrateln, die im Laufe der Zeit unter verschie-
denen Namen beschrieben worden sind, zuzugesellen. Als
ich meine kleine Abhandlung «der Moskauer Jura» schrieb,
entschied ich mich für die Identificirung der in Rede
stehenden Terebratel mit T. intermedia Sow., heut, nach- -
dem von E. Deslongchamps Sohn die franzósischen Te-
rebrateln beschrieben: worden sind, muss ich einräumen,
dass T. Alfonskii der T. ventricosa Ziet. aus dem Un-
teroolith (Desl. T. jurass. Brachiop. t. 73—75) аш näch-
sten steht. T. immanis Zeuschn. hat einen spitzen aus-
gezogenen Schnabel, T. Tichaviensis Glocker ist schma-
ler, T. perovalis ist dicker und hat eine stärker gefal-
lete Stirnlinie, T. simplex Buchman hat eine flachere
kleine Schale, und es ist nur T. punctata, die ausser
der T. ventricosa in der allgemeinen Form unserer Cha-
raschower Terebratel am meisten ähnlich sieht. Auch T. -
insignis Schübl, wie sie Davidson abbildet (001. Brach.
t. 13. f. 1), würde in Frage kommen. Den allgemeinen
Habitus hat sie ja auch mit der grossen T. obesa der
Kreideformation und der T. grandis des Terliär gemein.
Es ist mir leider nicht gelungen, durch Freilegung des
Schleifenapparates die Frage nach der Selbstständigkeit
der Species zu entscheiden; es war nur der Nachweis
móglich, dass das Gehäuse des Fossils mit einer kurzen
Schleife versehen ist.
Die Terebratula Alfonskii ist nicht ganz beständig in
der Form. Bei der typischen Form ist die Stirnlinie we-
nig geschweilt, und manchmal wird sie fast gerade, die
— 377 —
kleinere Schale ist schwach gewólbt, das Deltidium ist
schmal, die Seitencommissuren nach hinten ausgebogen,
die allgemeine Form oval, doch giebt es auch fast kreis-
runde Individuen, und in der Jugend sind sie alle kreis-
rund und flach und nähern sich nur manchmal der Form
der T. Lycetti. Eius meiner Exemplare hat eine Länge
von sieben und eine Breite von fünf Centim., ein anderes
ist 5'/, Cent. lang und 5 Cent. breit.
Zu den eigentlichen Terebrateln gehört noch T. lati-
frons Trd., die ich im Bull. de Moscou 1866 p. 4. t. 1.
f. 4 beschrieben und abgebildet habe. Auch hier gelang
die vollständige Freilegung der Schleife nicht, doch war
es möglich zu zeigen, dass sie nicht bis zur Hälfte der
Schale reicht. Dasselbe war der Fall mit der T. insignis
Schübl. aus dem Korallenkalk von Isjum, wie ich hier
beiläufig erwähne.
Die kleine Terebratel aus der Virgatus-Schicht, welche
ich als T. maxillata, var. alata beschrieben (Bull. de Mos-
cou 1861 I p. 71 t. 4. f. 7) gehórt ihrer Form nach
unzweifelhaft zu den ächten Terebrateln. Das eine Exem-
plar, welches ich besitze, wollte ich nicht einem in sei-
nem Erfolge zweifelhaften Schleifversuch unterwerfen.
Zum Schluss will ich noch der Terebrateln aus den
tiefsten Schichten des Moskauer Jura erwähnen, die zu
den Waldheimien gehóren, aber von denen ebenfalls die
Schleifen noch nicht näher bekannt sind; theils fehlen :
sie, wie bei Terebratella pseudotrigonella Trd. von Met-
komelina, theils ist das Material unzureichend, wie bei
T. (Eudesia) cardium Lmk. von Gshel.
31 December 1880.
UEBER EURYTOMA (ISOSOMA) НОВОЕ, EURYTOMA ALBI-
NERVIS, LASIOPTERA (CECIDOMYA) CEREALIS UND
IHRE FEINDE.
Von K. Lindeman.
Professor an der landwirthschaftlichen Akademie in Moskau.
In N°3 des Bulletin de la Société Imp. d. Nat. d.
Moscou, 1880, habe ich die Veränderungen beschrieben,
welche an Getreidehalmen durch den Frass von zwe
lusektenlarven hervorgebracht werden, nämlich von der
Larve der Cecidomya cerealis und vom Knotenwurm ").
Nachdem ich im verflossenen Herbste eine grosse Anzahl
so verdorbener Getreidehalme eingezwingert und im Zim-
mer aufbewahrt hatte, glückte es mir die Schädiger im
vollkommen entwickelten Zustande, und zwar in grosser
Anzahl, zu ziehen, sowie auch mehrere ihrer Feinde zu
erhalten. [n Folgendem gebe ich hier die Beschreibung
. von all' diesen Insekten.
I. Eurytoma hordei.
Aus den vom Knotenwurme hervorgebrachten Gallen
der Roggenhalme erschienen die vollkommen entwickel-
*) Zwei neue dem Getreide schádliche Insekten Russlands.
— 919 —
ten Insekten erst vom 10 December an, obwohl die Halme
den ganzen Herbst über im warmen Zimmer aufbewahrt
und durch Begiessen vor dem Eintrocknen geschützt
wurden. Das kann wohl als Beweis betrachtet werden,
dass diese Insekten. im Freien nicht mit den ersten Früh-
lingstag®n, sondern etwas später erscheinen, womit denn
auch stimmt, dass die Gallen des Knotenwurmes sogar
am zweiten Internodium des Sommerroggenhalmes vor-
kommen können. Dabei erschienen die Insekten nicht alle
auf einmal, sondern dauerte ihr Ausschlüpfen sehr lange,
mehr als zwei Monate, bis in die zweite Hälfte des Februar.
Im Laufe dieses Zeitraumes erschienen die Eurytomen
beinahe täglich, die grösste Masse aber in der ersten
Hälfte des Januar. Das beweist, dass die Schwärmzeit
der Eurytoma hordei sehr lange dauert. Dabei lebt jedes
einzelne Exemplar nur einige Tage, bis eine Woche lang.
In der Gefangenschaft sind die Eurytomen wenig be-
wegliche, fast träge Thiere; erschrocken ziehen sie Fühler
und Beine an sich und lassen sich niederfallen.
Dank der grossen Anzahl der eingezwingerten, von
Gallen des Knotenwurmes besetzten Getreidehalme,
konnte ich mich vollkommen davon überzeugen, dass
nicht daran zu denken ist, eine Cecidomyen-Larve sei
bei der Bildung dieser Gallen im Spiele. Ich habe im
Ganzen 90 Eurytomen und 16 Stück parasitischer Ptero-
malinen aus diesen Gallen gezogen, und dabei keine ein-
zige Cecidomya. Zieht man noch in Betracht, dass ich
circa 50 Gallen im Herbste geóffnet habe, um die darin
wohnenden Larven zu untersuchen, und ebenfalls nie
Cecidomyen-Larven vorfand, — so wird man die Ueber-
zeugung gewinnen, dass Glover vollkommen Recht hatte,
als er die Eurytoma-Larve als wahre Urheberin der be-
schriebenen Gallen anzeigte. |
— 380 —
Die von mir gezogenen Exemplare von Eurytoma hor-
dei haben die generischen Merkmale der Gattung Eury-
toma. Die ungesägten Fühler des Männchen nahern zwar
diese Art den Isosomen, aber der überall gleichmässig
punktirte Rücken unterscheidet sie von letzteren und
zwingt sie wieder zu der Gattung Eurytoma zu stellen,
50 dass ich nicht anstehe, sie bei der Gattung Eurytoma zu
lassen, obwohl die phytophagen Larven in ihrer Lebens-
weise so sehr verschieden sind von der Lebensweise aller
anderen Eurytoma-Arten.
Eurytoma hordei misst 9—3'/, Mm. Der Körper ist
schwarz ohne metallischen Glanz oder Schimmer; der
Thorax ist matt; das Abdomen schwarz glänzend. Die
Augen sind stark vorspringend, roth gefärbt. Alle Knie,
alle Füsse und die Schienen an den Vorderbeinen sind
gelb. Bei den Weibchen sind gewöhnlich auch die Vor-
derschienen in der unteren Hälfte schwärzlich. Das Ge-
sicht ist mit kurzen und dichten Haaren bedeckt, welche
bei gewisser Beleuchtung silberglänzend sind.
Der Kopf ist gross, tief und dicht punktirt. Die Fühler
sind mitten auf der Stirne, weit vom Mundrande, nahe
an einander eingelenkt. Bei dem Männchen sind die
Fühler lang, beinahe so lang als Kopf und Thorax zu-
sammen; ihre Geisselglieder sind lang gestielt und scharf
von einander getrennt; allseitig mit langen abstehenden
Haaren besetzt. Die Geissel ist achtgliederig; mit kleinem
ersten Gliede. Bei dem Weibchen sind die Fühler viel
kürzer, ungefähr halb so lang wie der Thorax; ihre
Geisselglieder sind inniger verbunden, nicht gestielt, und
sehr kurz behaart; die ganze Geissel ist gegen die Spitze
hin verdickt, das siebente und achte Glied zusammen
eine Keule bildend.
Der Thorax ist lang und schmal, mehr denn zweima
— 381 —
so lang als breit. Das Pronotum ist stark entwickelt,
beinahe ein Drittel -der Thoraxlänge ausmachend; seine
Vorderecken sind rechtwinkelig, beinahe spitz vorstehend;
sein Hinterrand scharf als gerade Querfurche vom
Seutum abgesetzt. Die ganze Rückenseite des Thorax,
incl. Scutellum und Postscutellum, ist mit grossen, run-
den, sehr dicht stehenden Punkten grubig punktirt. Die
Parapsiden sind klein, nicht vorstehend; das Scutellum ge-
wólbt, ohne alle besonderen Auszeichnungen.
Beim Mànnchen ist der Bauch kürzer als der Thorax,
langgestielt, seitlich zusammengedrückt. Beim Weibchen
ist er länger als der Thorax, kürzer gestielt, seitlich
ebenfalls comprimirt und mit einer sehr kurz vorstehen-
den Legeróhre versehen. Das zweite und dritte Segment
sind gleich gross. Die ganze Oberfläche des Bauches ist
glatt und stark glänzend. Die Flügel haben dicke schwarze
Nerven. Ein Stigma fehlt, die Junktur ist vorhanden; der
Randast (Doppelnerv) kurz; der Zweig (Radialnerv) ist dem
Randaste (Doppelnerve) an Länge gleich oder etwas kür-
zer; seine Spitze ist schwach knopfförmig verdickt. Der
Schulterast (N. subcostalis) trägt eine Reihe langer Borsten.
Die Beine sind einfach; die Schienen tragen bloss eine
Spore an ihrer Spitze. Die Füsse sind fünfgliederig.
- Von den 90 Exemplaren, die ich gezogen habe, waren
38 Männchen und 52 Weibchen.
Aus den Gallen des Knotenwurmes habe ich noch vier
verschiedene Parasiten gezogen, welche ebenfalls zu den
Pteromalinen gehóren und deren Beschreib ung hier folgt.
Euryscapus sp.
Körperlänge = 2—2*/, Mm. Flügellos; der allgemeinen
Kórpergestalt nach sehr einem Pezomachus ähnlich.
— 382 —
Schwarz, mit grünlichem Schimmer, welcher besonders
an Kopf und Thorax deutlich ist, Gelb sind: das Schafl-
glied der Fühler, die Hüften aller Beine, die Schenkel-
wurzeln, die Knie, der grösste Theil der Schienen, die
Füsse mit Ausnahme ihrer schwarzen Spitze und die
Mitte der Legeróhre.
Der Kopf ist gross, halbkugelig, breiter als der Thorax,
fein und dicht punktirt und sehr fein grau behaart. Die
Fühler sind nahe dem Mundrande, etwas von einander
abstehend eingelenkt. Ihre Geissel ist kürzer als der
Thorax, zur Spitze allmälig aber sehr deutlich keulen-
fórmig verdickt, neungliederig. Die Glieder sind dicht
aneinander schliessend, kurz und sehr fein behaart.
Der Thorax ist sehr fein und nicht dicht punktirt,
dünn gelblich-grau behaart. Pronotum stark entwickelt,
nach vorne zum Kopfe stielfórmig verengt, hinten durch
eine tiefe Querfurche vom Scutum getrennt und in der
Mitte mit einer starken grubenfórmigen Vertiefung. Ра-
rapsiden klein. Scutellum und Scutum ohne Auszeich-
nungen oder Nàthe. Das Abdomen ist beinahe ungestielt,
fein punktirt und behaart. Das zweite und dritte Segment
sind gleich gross. Die Legeróhre ziemlich lang vorstehend,
gelb, mit schwarzer Wurzel und Spitze.
Von Flügeln sind bloss zwei sehr kleine lappenfórmige
Stummeln vorhanden.
Die Beine sind einfach; Füsse fünfgliederig; an den
Mittelfüssen ist das erste Glied eigenthümlich an der
Sohle verdickt. Die Schienen sind mit einer Spore be-
waffnet, welche an den Mittelfüssen viel stürker ist als
an den anderen.
Von dieser Art habe ich bloss drei Weibchen erhalten.
Alle drei erschienen eine Woche früher als die ersten
Exemplare von Eurytoma hordei. Sie schnellen sich mit
— 383 —
grossen Sprüngen fort, wozu wohl die Mittelbeine mit
ihren grossen Sporen und verdicktem Fussgliede dienen
mógen. :
Entedon sp.
Lange = 2'/, Mm. Der Kórper ist schwarz mit blau-
lich-grünlichem Schimmer. Gelb sind: alle Knie, die
ganzen Schienen und die Füsse mit Ausnahme ihrer
schwarzen Spitze.
Der Kopf ist gross, halbrund, sehr fein punktirt, mit
grossen aufgequollenen Ocellen am Scheitel. Die Fühler
sind in der Stirnmitte, dicht nebeneinander eingelenkt,
mit kurzem und dickem Schafte. Die Geissel ist neun-
gliederig, lose gegliedert, nach der Spilze hin nicht ver-
dickt; die Glieder fein aber dicht und ziemlich lang grau
behaart.
Thorax am Scutum fein, aber sehr dicht punktirt.
Pronotum wenig entwickelt, ringfórmig. Parapsiden klein.
Scutellum glatt, nicht punktirt, ohne weitere Auszeich-
nungen. Abdomen nicht gestielt, fein und selten punktirt
und ebenso behaart.
Flügel ohne Stigma; Junktur vorhanden; der Zweig
(Radialnerv) dem Randaste (Doppelnerv) an Länge gleich,
an der Spitze kaum merklich erweitert. Die Hinterflügel
tragen am Rande feine Haare. Beine einfach. Schienen
mit einer Spore, welche an den Vorderbeinen am längsten
und hakenfórmig gebogen ist. Füsse viergliederig.
Von dieser Art habe ich nur ein Exemplar, und zwar
ein Mánnchen, gezogen, welches zwei Wochen früher er-
schien als die ersten Exemplare der Eurytoma hordei.
Entedon sp.
Kórperlinge — 3 Mm. Schwarz; Kopf und Thorax mit
— 384 —
hellem blauem Schimmer, Abdomen erzfarbig glänzend.
Gelb sind: der Fühlerschaft und die ganzen Beine, mit
Ausnahme der schwarzen Fusspitze und zuweilen auch
der Schenkelwurzeln.
Kopf fein und dicht punktirt, mit grossen Ocellen am
Scheitel. Fühler in der Stirnmitte nahe aneinander ein-
gelenkt. Die Fühlergeissel sehr. unmerklich gegen die
Spitze verdickt, neungliederig; die Glieder fest aneinan-
der schliessend, dünn und kurz grau behaart.
Thorax fein und sehr dicht punktirt, sowohl am Scu-
tum als auch am Scutellum. Pronotum klein, ringfórmig.
Abdomen anhangend, glatt, glänzend, fein und selten
behaart. Schienensporen und Füsse, auch die Flügel ganz
so wie bei der vorhergehenden Art.
Pteromalus sp.
Körperlänge = 2'/, Mm. Schwarz, matt; nur die Schie-
nenspitzen und die Tarsen gelb.
Kopf fein und dicht punktirt, fein grau behaart. Fühler
in der Stirnmitte, etwas von einander abstehend, einge- —
lenkt. Die Geissel ist dick, aber nicht verdickt gegen die
Spitze hin, neungliederig, mit fest aneinanderschliessenden
und fein behaarten Gliedern.
Der Thorax ist grob und sehr dicht punktirt; Pronotum
ringfórmig, Parapsiden klein.
Abdomen kürzer als der Thorax, glatt, glänzend, an-
hangend. Die Beine sind einfach; die Schienen mit einer
Spore. Die Füsse fünfgliederig.
Flügel ohne Stigma; mit Junctur, dickem aber kurzem
Randaste (Doppelnerve); der Zweig (Radialnerv) dem
Randaste an Linge gleich und an der Spitze knopfartig
verdickt.
— 385 —
Von dieser Art erhielt ich mehrere Exemplare, die alle
sehr spät, nämlich Ende Januar, erschienen.
IL. Eurytoma albinervis, nov. Spec.
In meinem oben citirten Artikel (Bulletin d. Moscou
1880. N° 3) habe ich noch eine andere Eurytoma-Larve
beschrieben, welche derjenigen von Eurytoma hordei ganz
ähnlich, aber in ihrer Lebensweise so verschieden ist,
dass ich schon damals auf ihre specifische Verschiedenheit
hinwies. Es ist dies die Larve, welche im zweiten Kno-
ten des Roggenhalmes lebt, keine äusserlich sichtbaren
Veränderungen, wie etwa Gallen, hervorrufend. Es ist
mir nun geglückt auch aus dieser Larve das vollkommene
Insekt zu ziehen und mich auf diese Weise von der
hichtigkeit der aufgestellten Vermuthung zu überzeugen.
Es erwies sich dieses Insekt ebenfalls als Eurytoma, die
aber von E. hordei sehr verschieden ist, namentlich durch
die gelb-weisse Fárbung der Flügeladern, durch längeren
Kórper und andere Skulptur des Thorax. Diese Verschie-
denheiten sind derartig, dass ich mich berechtigt glaube
eine besondere Art Eurytoma aufzustellen, welche ich
E. albinervis nennen will, wegen der so auffallenden
Färbung der Flügeladern.
Eurytoma albinervis ist 3'/, Mm. lang. Schwarz, glanz-
los; Knie und Füsse braungelb; Flügeladern gelbweiss.
Thorax schmäler und länger als bei E. hordei, nicht
so grob, aber dicht und stellenweise runzelig punktirt.
Parapsiden stark entwickelt, so dass sie als zwei länglich
runde Polster über der Flügelwurzel hervortretend das
Sculum beengen und nach hinten keilfórmig zuspitzen.
Alles andere ganz wie bei E.. hordei.
Diese Eurytoma entwickelt sich etwas später, nämlich
in der zweiten Hälfte des Januar.
Uu
— 386 —
Ш. Lasioptera (Cecidomya) cerealis.
In meinem oben citirten Artikel (Bull. d. Moscou. 1880.
Ne 3) habe ich unter dem Namen Cecidomya cerealis
eine interessante rothe Cecidomyen-Larve und ihre Lebens-
weise an Getreidehalmen beschrieben. Es ist mir geglückt
aus eingezwingerten Roggenhalmen die Fliege zu ziehen
und so mit dem vollkommenen Insekte bekannt zu wer-
den. Aber aus der grossen Anzahl eingezwingerter Lar-
ven hat sich, zu meinem Bedauern, bloss eine einzige
entwickelt, alle anderen sind durch Parasiten getödtet
worden. Dem Landwirthe ist dieses Resultat sehr ange-
nehm, denn es verspricht wenigstens der einen Gegend
ein Niederhalten der Lasioptera cerealis für die nächsten
Jahre; dem Entomologen aber ist es unangenehm, bloss
mit einem einzigen Exemplare dieser seltenen Art vor-
laufig sich zu begnügen.
Die Fliege gehórt zur Gattung Lasioptera Meig. Ihre
Grüsse ist = 2'/, Mm. Der Körper ist schwarz. Die
Seiten des Thorax, die Unterseite des Bauches und des
Kopfes und die Legeróhre sind blutroth (nach dem Tode
weniger deutlich). Dicht stehende silberweisse Schuppen
bilden regelmássige und sehr charakteristische Flecken
und Binden an verschiedenen Stellen und zwar an folgen-
den: Ein grosser weisser Fleck am Schildchen, ein anderer
an den Seiten des Thorax über der Vorderhüfte, sieben
schmale Querbinden auf dem Abdomen am Hinterrande
der Segmente. Diese Binden sind oben schmäler als auf
der Unterseite, und in der Mitte entweder verschmälert
oder ganz unterbrochen. Die Schenkelringe (trochanteres),
die Knie und die unteren Schienenenden sind ebenfalls
rein weiss beschuppt. Die Schwinger (halteres) sind weiss.
F
Der Vorderrand der Flügel, ihre Spitze und die äussere
Hälfte des Hinterrandes sind breit schwarz gesäumt. An
der Basis des Vorderrandes befindet sich ein weisser
Fleck; ein anderer, ebenfalls weisser Fleck, sitzt wie ein
Stigma am vorderen Rande des Flügels. Die Flügel sind
durchsichtig, irisirend, ungefleckt, am Hinterrande be-
wimpert, mit gegabelter Hinterrandsader. Die Fühler sind
kurz und dick, mit runden behaarten Gliedern. Rüssel
kurz, nicht vorstehend. Lippentaster lang, nach hinten
hakenförmig umgebogen. Metatarsus viel kürzer als das
folgende Glied.
Diese Fliege erschien am 6/18 Januar.
" Die 50 Parasiten, welche ich aus den Larven dieser
Lasioptera cerealis gezogen habe, gehóren zu drei ver-
schiedenen Gattungen, nämlich zu Geniocerus (38 2 und
1 3), zu Platygaster (4) und zu Pteromalus (1 Stück).
Ich gebe in Folgendem die Beschreibung dieser In-
sekten.
— 387 —
Geniocerus Lasiopterae, n. Sp.
Männchen und Weibchen sind hier so verschieden, dass
ich dieselben besonders beschreiben werde.
Die Männchen sind sehr klein, 1 bis 1'/, Mm. lang,
schwarz, die Beine gelb, ausgenommen die innere Schen-
kelhälfte und die Fussspitzen.
Die Fühler sind in einer tiefen Stirngrube eingelenkt;
ihre Geissel ist von Thoraxlänge, dünn, siebengliederig;
die Glieder tragen sehr lange und dicke borstenförmige
Haare, welche viel länger sind als die Geisselglieder selbst.
Thorax glatt, glänzend; Parapsiden klein. Bauch kürzer
als der Thorax, feinpunktirt.
Die Flügel sind gross, am Hinterrande bewimpert;
— 388 —
Schulterast sehr kurz; Junktur nicht weit vom Flügel-
grunde. Randast (Doppelnerv) sehr lang, der Zweig (Ra-
dialnerv) klein, viel kürzer als der Randast, an der Spitze
nicht verdickt.
Schienen mit einem Enddorn; Tarsen viergliederig.
Das Weibchen ist viel grösser, 2 bis 2‘/, Mm. lang,
schwarz, die Unterseite des Bauches in der Mitte braun-
roth. Beine ganz gelb.
Die Fühler kurz, ihre Geissel dick, gegen die Spitze
etwas verdickt; die Glieder fest aneinanderschliessend,
sehr kurz und fein behaart. |
Der Bauch ist länger als der Thorax, nach hinten eigen-
thümlich zugespitzt, mit wenig vorstehender Legeróhre.
Alles andere, und namentlich das Flügelgeäder, der
kurze Schulterast, der äusserst verlängerte Randast und
der wieder sehr kurze Zweig, ganz wie beim Mannchen.
Die beschriebenen Z und 9 habe ich mehrere Male
in copula beobachtet.
Dieser Geniocerus Lasiopterae ist ein gewaltiger Feind
der Lasioptera cerealis, und dank seiner Vermehrung
scheint er im Stande zu sein die Larven der letzteren
massenhaft zu zerstóren.
Platygaster sp.
Grösse = 2'/, Mm. Schwarz; die Schenkel und Schie-
nen der Vorderbeine bräunlich.
Kopf gross, beinahe viereckig, fein und dicht punktirt.
Ocellen sehr deutlich. Stirn querrunzelig. Fühler nahe
am Mundrande, von einander abstehend eingelenkt. Der
Schaft ist lang, keulenfórmig verdickt. Die Geissel acht-
gliederig, lose gegliedert; die Glieder fein behaart.
Der Thorax ist länglich eliptisch, beinahe gar nicht
punklirt, mattglänzend. Pronotum klein, ringlörmig. Scu-
tellum gewólbt, vom Scutum durch eine tiefe Querfurche
gelrennt. Auf dem Scutum ziehen zwei deutliche Längs-
furchen, welche hinten sich einander nähern.
Der Bauch ist kurz gestielt, sein zweites Segment sehr
gross, beinahe die Hälfte des Abdomens ausmachend, aber
ohne alle Auszeichnungen. Legeróhre beim Ф versteckt.
Die Flügel sind gewimpert, mit kurzem Schulterast,
welcher nicht in den Vorderrand einmündet (ohne Junk-
tur); Randast und Zweig fehlen ganz.
Die Schenkel sind aussen stark keulenförmig verdickt;
die Schienen am unteren Ende etwas erweitert. Füsse
fünfgliederig. _
_ Pteromalus sp.
Lànge — 2 Mm. Schwarz, mit erzfarbigem Schimmer.
Gelb sind: die Schenkelringe, die Schienen mit Ausnahme
der Spitze an Mittel- und Hinterschienen und die Füsse.
Fühler in der Mitte der Stirne eingelenkt. Die Geissel
dick, neungliederig, mit eng aneinanderschliessenden Glie-
dern. Thorax fein punktirt.
Flügel mit kurzem Randast und noch kürzerem Zweig,
dessen Spitze etwas verdickt ist.
Schienen mit einem langen Enddorne; Füsse fünfglie-
derig.
№ 4. 1880. 26
ÜBER SYNYPHOCRINUS
von
H. Trautschold.
Vor Kurzem wurde mir von meinem Freunde, dem
Dr. Ziekendraht eine Crinoidee zugestellt, die ihm von
einem Arbeiter aus den Steinbrüchen von Mjatschkowa
überbracht war. Das Fossil ist nicht vollständig erhalten,
nämlich Kelch und Armkrone der Länge nach durchge-
brochen und die Aussenseite von Gestein bedeckt. Da
die Gefahr des weiteren Zerbrechens bei der Unter-
suchung des Baues sehr nahe lag, so übergab ich die
Crinoidee sogleich dem Zeichner, um das Innere, das
vollkommen frei von Gestein und gut erhalten war, in
dem Zustande wiedergeben zu lassen, wie es in meine
Hände gelangt war, und wie es auf Tafel VI getreu dar-
gestellt ist. Schon die vorläufige Besichtigung des Fos-
sils überzeugte mich, dass ich es mit einem bisher un-
bekannten Organismus zu thun hatte, und da die Innen-
seite der dicht aneinandergereihten Arme einem Gewebe
sehr ähnlich sieht, so wahlte ich für das neue Geschlecht
den Namen Synyphocrinus (von 4 cvvo9*, das Gewebe).
Nachdem ich die Crinoidee vom Zeichner zurücker-
halten hatte, suchte ich sie so weit vom anhängenden
Gestein zu befreien, dass ich mir ein Bild machen kónn-
te von der Anordnung der Kelch- und Armplatten. Frei-
— 391 —
lich zerbrach, wie ich vorausgesehen, bei diesem Reini-
gungsprocesse das Fossil, aber doch so glücklich, dass
einige Theile desselben sichtbar wurden, die mir verbor-
gen geblieben wären, wenn der Kelch im Zusammenhan-
ge mit dem Oberkörper gelassen worden ware. Doch
gehen wir an die Beschreibung.
Der Stiel ist rund, die Glieder sind einen bis andert-
halb Millimeter dick mit 32 bis 33 randständigen Fur-
chen auf der Gliedfläche; der Kanal sternfórmig, fünf-
strahlig mit kurzen Strahlen.
Der Kelch hat in seinen drei ersten Plattenkreisen
ganz den Bau des Poteriocrinus. Auf die 5 fünfeckigen
Basalplatten setzen 5 sechseckige Parabasalplatten auf,
die mit ihrem stumpfsten Winkel zwischen die Basal-
platten eingreifen; auf diese folgt der erste Kreis der
fünfeckigen Radialplatten, zwischen denen an einer Stel-
le eine sechseckige Analplatte eingeschaltet ist. Alle Plat-
ten legen sich mit glatten Flächen aneinander, auch ihre
Aussen- und Innenflächen sind glatt. Die Innenflächen
der Parabasalplatten sind etwas convex, die der primä-
ren Radialplatien etwas concav.
Die obere Fläche der primären Radialplatten breitet
sich nach innen in zwei lappenartige etwas zugespitzie
Vorsprünge aus; der dadurch in der Mitte der Platte ge-
bildete Winkel, von dem nach den Seiten kleine Furchen
ausgehen, stellt das unterste Ende der Tentakelrinne dar.
Der zweite Kreis der Radialplatten unterscheidet sich
schon wesentlich von den secundären Radialplatten der Gat-
tung Poteriocrinus. Diese Platten nämlich sind fünfeckig
auf der Aussenfläche, dick, massig, und auf der Innen-
seite mit vier lappenartigen Vorsprüngen versehen, von
denen das untere Paar kürzer ist (von der Länge der
Lappen der primären Radialplatten), das obere Paar aber
26*
— 392 —
weit nach innen vorspringt. Zwischen diesen Lappen be-
lindet sich die etwas verbreiterte Tentakelrinne und dar-
üher erhebt sich ein keilfórmiger Auswuchs, der in eine
Vertiefung der tertiären Radialplatten eingreift, und wahr-
scheinlich die Bestimmung hat, den Eintritt gröberer
Theile der Nahrung in die Kelchhóhle zu verhindern.
Vielleicht aber dient auch diese Einrichtung dazu, die
Gelenkigkeit der betreffenden Platten zu erhóhen. — Der
dritte Kreis der Radialplatten ist auf das Dach der fünf-
eckigen sekundären Platten aufgesetzt, und zeigen die-
se Platten daher auf der Unterseite einen einspringen-
den Winkel, während sie auf der Oberseite von einer
ebenen Fläche begränzt sind; die Aussenseite ist gewülbt,
auf der Unterfläche ziehen sich parallel dem Aussenran-
de winzige Leistchen (durch eine tiefe quere Mittel-
furche von einander getrennt), denen seichte Vertiefun-
gen auf der Gelenkfläche der sekundàren Radialplatten
entsprechen. Die Querfurche der dritten Radialplatte en-
digt nach innen zu in einer tiefen Einsenkung, welche
das Horn der sekundären Radialplatten in sich aufnimmt.
Auch diese tertiären Radialplatten haben, wie die se-
kundären doppelte Lappenpaare, in welche ihre Seiten
nach innen vorspringend auslaufen und auch hier sind
die unteren Lappen kürzer als die oberen.
Auf diesen oberen vorspringenden Lappen ruht die
Kelchdecke, welche die Kelchhóhle von dem Brachial-
raume trennt. Diese Kelchdecke besteht, soviel sich aus
dem Vorhandenen schliessen lässt, aus zehn dicken ecki-
gen Kalkstücken, die am Aussenrande mit einem Kerb
versehen sind, und je zwei dieser Stücke legen sich so
aneinander, dass ihre beiden Kerbe vier Tentakelfurchen
der Arme gegenüberliegen. Diese vier Tentakelfurchen
mit der zwei Kerben der beiden Kelchdeckenstücke
treten demnach zu einem Kanal zusammen, durch wel-
— 393 —
chen die Verbindung zwischen Kelchhóhle und Brachial-
raum vermiltelt wird.
Was die Analplatten betrifft, so habe ich oben schon
erwahnt, dass еше gróssere im Horizont des ersten Radi-
alplattenkreises eingeschaltet ist, eine kleinere liegt im
Horizonte des zweiten Kreises, eine Anzahl scheint
auch noch zwischen den unteren Armplatten zu liegen,
wie viel aber, konnte nicht ermittelt werden.
Den Uebergang von den Kelchplatten zu den Armen
bilden zwei fünfeckige Platten, die nebeneinander auf
die beiden Seiten der convexen dritten Radialplatte auf-
geselzt sind. Auf diese zehn Platten folgen dann die
eigentlichen Armplatten, die paarweise auf dem Dach
der fünfeckigen Uebergangsplatten aufsitzen und nach
innen zu stark verdickt sind. Da sie auf den schrägen
Flachen der Fünfecke des letzten Kreises aufliegen, so
zeigen sie von aussen eine trapezoidale Form. Die
darauffolgenden Armglieder haben eine rechteckige Form
und haben nach unten zu eine Dicke von 1 bis 1'/, Mm.,
nach oben zu sind sie kaum 1 Mm. dick, bleiben sich
aber in der Breite bis zum abgebrochenen Ende ziemlich
gleich. Diese Armglieder (bezugsweise Arme) sind es nun,
die unsere Form vorzugsweise von allen verwandten Po-
leriocriniden unterscheiden. Während nämlich Poterio-
erinus, Scaphiocrinus, Cromyocrinus mit langen pinnulae
versehen sind, die mittelst kräftiger Gelenkstücke an die
Armglieder festgeheftet sind, fehlt es unserer Crinoidee
sänzlich an Fiedern, und die Beförderung der Nahrung
innerhalb der Tentakelrinne scheint nur durch fleischige
Papillen bewerkstelligt zu sein.
Nach der vorhandenen Hälfte des Fossils zu urtheilen
müssen zwanzig im Kreise dicht aneinandergereihle Arme
da sein; sie steigen in einem schwachen Bogen auf und
schliessen sich (die in der Zeichnung wiedergegebene
— 394 —
Stellung vorausgesetzt) mit ihren oberen Enden zusammen.
Die Armglieder haben eine rechteckige Form und sind
aussen glatt. Auf der Innenseite ziehen sich der ganzen
Länge des Arms nach zwei alternirende Hóckerreihen hin,
zwischen denen die Tentakelfurche herabläuft. Auf jedem
dieser Höcker befindet sich ein horizontaler Schlitz. Die
Armglieder haben nämlich die auch bei anderen Ge-
schlechtern existirende Beschaffenheit, dass die Lappen,
in welche sie auf der Innenseite getheilt sind, in ver-
schiedenen Horizonten liegen. Auf der Gliedfläche der
Armglieder ist das deutlich wahrnehmbar. Die Höcker
aber entstehen dadurch, dass die Vorsprünge zweier über-
einanderliegender Armglieder zusammenstossen. Betrachtet
man ein Armglied im Profil, so gewahrt man, dass das
untere Ende des Gliedes in zwei Läppchen vorstösst, das
obere in einem (vergl. t: VI f. 5). Unmittelbar unter
dem oberen Làppchen des Armgliedes ist eine Vertiefung,
die sich nach der Tentakelfurche herabzieht, und in die-
ser Goncavität befindet sich ebenfalls noch eine etwas
nach oben gerichtete Erhóhung. An diesen Läppchen und
Erhóhungen sind jedenfalls die Papillen befestigt gewesen,
durch welche die Nahrung in die gehórigen Wege geleitet
wurde. Wenigstens ist nirgend eineSpurdavon zu entdecken,
dass etwas vorher dort Befindliches (wie etwa pinnulae)
an der Innenseite der Armglieder abgebrochen wäre. Die
benachbarten Arme liegen so aneinander, dass der niedrige
Lappen des einen Arms mit dem niedrigen Lappen des
anstossenden in einem Horizonte liegt, andererseits der
hóhere neben dem hóheren. Da nach dem Kelch zu die
Innenseite der Armglieder sich verschmälert, so wird es
móglich, dass vier Tentakelfurchen in der Tiefe des
Brachialraumes zusammentreten, um hier ihren Eingang
durch die enge Oeffnung der Kelchdecke zu bewirken.
— 395 —
Was die Analplatten betrifft, so muss durch ihre Еш-
schaltung eine Formveränderung der benachbarten Radial-
platten veranlasst worden sein. Ich bin leider nur im
Stande, dieselbe annähernd in der beigegebenen schema-
tischen Darstellung anzugeben, da die rechts von den
Analplallen befindlichen Radialplatten fehlen, und sich
sonch anur nach der Form der Kanten der Analplatten
beurtheilen làsst, welche Formveränderung durch sie in
den anstossenden Platten verursacht worden ist.
— 396 —
Ich habe schon oben darauf aufmerksam gemacht, dass
der eigentliche Kelch unserer Crinoidee sich nicht von
dem der Gattung Poteriocrinus unterscheidet, alles Uebrige.
aber abweichende Formen zeigt. Es fragt sich nun, auf
welche Verwandtschaft der Bau der übrigen Theile weist.
Die Poteriocriniden Scaphiocrinus, Phialocrinus, Cromyo-
crinus haben wie Poteriocrinus getrennte und verzweigte
Arme mit langen Fiedern, aber bei den Heterocriniden
finden sich ähnliche Arme wie bei unserer neuen Form
(z. B. bei Erisocrinus), doch der Kelch ist ganz verschie-
den, denn es ist in demselben in dieser Familie nur ein
Kreis von fünf Radialia vorhanden. Stemmatocrinus, der
von Zittel (Paläontologie p. 359) auch zu den Hetero-
criniden gezählt wird, hat noch mehr Aehnlichkeit mit
Synyphocrinus als Erisocrinus. |n der That, wenn bei
Stemmatocrinus die Basalplatte nicht aus einem, sondern
aus fünf Stücken bestände und ein Kreis Radialplatten
mehr vorhanden wäre, so kónnte unser Fossil mit der
Gattung Stemmatocrinus vereinigt werden. Allerdings
blieben noch die verschiedenen Armplatten übrig, die
bei Stemmatocrinus. paarweise im Zickzack ineinander-
greifen, während sie bei unserer Crinoidee geradlinig
nebeneinander herlaufen. Demnach haben wir Synypho-
crinus als eine Zwischenform der Poteriocriniden und
Heterocriniden zu betrachten, die vielleicht die Grund-
lage zur Aufstellung einer besonderen Familie von Cri-
noideen liefern kónnte.
Nach dem charakteristischen Hornfortsatz der secun-
dàren Radialplatten nenne ich das Fossil Synyphocrinus
cornutus.
Januar 1881.
Fig. 1.
Fig. 2.
Fig. 8.
Fig. 4.
Fig. 5.
Fig. 6.
Fig. 7.
Fig. 8.
ERKLARUNG DER TAFEL VI.
Synyphocrinus cornutus Arme und Kelch von innen, rechts
eine Schale von Spirifer mosquensis aufsitzend.
Der Kelch, an welchem eine Analplatte und die Profilan.
sicht einer secundären Radialplatte mit dem hornartigen
Fortsatz zur Darstellung gebracht ist.
Dasselbe Stück von oben gezeichnet, in der Mitte unten
die Gelenkfläche der mit dem Hornfortsatz versehenen se-
cundáren Radialplatte, rechts davon die Gelenkfläche einer
primáren Radialplatte.
Ansicht einer tertiären Radialplatte von unten mit der
Hóhlung, in welche der Hornfortsatz der sekundären Platte
eingreift.
Innenseite eines Arms mit drei Armgliedern, vergrössert.
Gliedfläche eines Armgliedes vergrössert.
Die Gliedfláchen zweier nebeneinanderstehender Armglieder.
Zwei Platten der Kelchdecke von oben gesehen mit der
Oeffnung, in welehe vier Tentakelrinnen münden.
CORRESPONDANGE.
Lettre adressée à Mr. le Vice-Président de la Société.
27. Octbr.
8. Nov. Im.
Sarepta, den
— — — — Der heute eingetroffene 2-te Theil des Bulle-
tins erinnert mich an meinen Vorsatz, Ihnen einige Zeilen
zu schreiben und den Jahresbeitrag für 1880 beizufügen. —
Seit etwa 3 Wochen bin ich von meiner Sommerreise nach
Transkaukasien zurück. Wie ich Ihnen wohl schon früher
schrieb, war der Zweck dieser Reise, ausschliesslich für
S. К. H. den Grossfürsten Nicolai Michailowitsch zu sam-
meln. Das ist.nun geschehen. Die Ausbeute hätte ich grósser
gewünscht, da aber S. Kaiserl. Hoheit damit zufrieden ist,
so habe ich kein Recht mehr darüber zu klagen. Künftigen
Sommer werde ich jedenfalls wieder nach dem Kaukasus-
Gebiel reisen und für S. Kaiserl. Hoheit sammeln. Dann
werde ich aber wohl bald Sarepta verlassen und entweder
nach Tiflis oder St. Petersburg gehen.
Von meinem Aufenthalte in Tiflis und meinen entomologi-
schen Resultaten kann ich natürlich nur sehr oberflächliche
Mittheilung machen, einmal, weil die Ergebnisse eines so
langen Zeitraumes eingehend zu besprechen, für einen Brief
zu viel sein würde, und dann muss das gesammelte Material
grósstentheils noch gespannt und zum Theil näher bestimmt
werden. — Ich reiste über Rostow, Wladikawkas nach Tiflis.
— 399 —
Der Uebergang über's Gebirge war des frischgefallenen tiefen
Schnees wegen etwas beschwerlich. Bis zum 10. Mai n. St.
hielt ich mich in Tiflis auf, da Se. Kaiserl. Hoheit noch
nieht von Petersburg zurückgekehrt war. Ich benutzte diese
Zeit bestmóglichst zn Excursionen in der näheren Umgebung
der Stadt. Die Ausbeute war sehr gering, was in der an
sich sehr óden Umgebung der Stadt und besonders dem
überall Hintreiben von Vieh, namentlich dem aller Cultur
und Natur nachtheiligen Schaf- und Ziegentriebe zuzuschrei-
ben isl. Ausser manchen weitverbreiteten Lepidopteren kamen
doch einige interessante Arten hier vor, z. B. Lithostege
Bosporaria L. duplicasia, Myrmecozela Danubiella. Verhält-
nissmássig interessanter war die Ausbeute an Käfern. 3 Ar-
ten Dorcadion waren an grasigen Abhängen in grosser
Menge, ferner kamen 3 Meloi sp. nicht selten vor. Fraa
Amphicoma war massenhaft, oft in 3—6 Stücken an einer
Blüthe zu sehen. — Meist machte ich diese Excursionen in
Gesellschaft meines lieben Freundes Dr. G. Siewers, der sich
mit Sammeln von Coleopteren und Conehylien beschäftigte.
‘Auch Herr Smirnoff, ein ausgezeichneter Botaniker, nahm
ôfters an diesen Excursionen Theil. So angenehm in so
werther Gesellschaft auch diese Excursionen waren, so war
doch das Sammelresultat nicht besonders befriedigend und
daher war mir das Anerbieten des Generals Kamaroff, ihn
auf einer Reise nach Abchasien und Batum zu begleiten,
ganz erwünscht. Meine Erwarlungen, auf dieser Reise eine
gute Insektenausbeute zu machen, erfüllten sich nicht. Wir
reisten nebst noch einigen Offizieren am 10. Mai von Tiflis
ab und kamen noch am selben Abend in Poti an und am
andern Morgen fuhren wir pr. Dampfboot nach Suchum Kale.
Hier und der Umgegend verweilten wir 12 Tage. In diesem
herrlichen Wald- und Bergland hatte ich erwartet, einen
reichen Insektensegen zu finden, aber ich fand das Gegen-
Фей. - Wohl flogen mancherlei gewöhnliche Schmetterlinge,
aber von interessanten Arten war nur wenig vorhanden.
Thais Cerisyi v. Caucasica flog einzeln an Plätzen, wo eine
— 400 —
ansehnliche Aristolochia wuchs. Die schône Motte Euploca-
mus anthracinalis var. monetellus war überall, , wo Eichen
vorkamen, nicht selten; auch Oec. Heringi Led. kam óflers
vor. In leider nur einem Stück fing ieh Bomolocha opulenta
Chr., welche ich bei Astrabat 1873 auffand und später (1877)
einige Stücke in Japan bei Nagasaki fing. Von Suchum fuh-
ren wir mit Dampfboot nach Batum. Hier wurde nur ein
kurzer Aufenthalt gemacht, indem wir am 44. Juni gegen
Abend ankamen und am 16. Juni weiter reisten. Auch hier
ist eine landschaftlich entzückend schöne Gegend; besonders
jetzt, wo alles üppig grünte und blühle und duftete. Ganz
besonders effectvoll wirkten die goldgelb blühenden Büsche
von Azalea Pontica und Rhododendron, letztere violett und
rosa. Ich benutzte den einen Tag unseres Aufenthalts zu
einem Excursionsritt nach einem etwa 8—10 Werst enlfern-
ten bewaldelen Berge, halte aber an Schmetterlingen eine
sehr geringe Ausbeute. Besser kann ich die an Rinden- und
Pilzkäfern nennen. Ueberdies, nachdem ich mil meinen weni-
gen Insekten den Rückweg zu den am Ende eines kleinen
Lasendorfes am Fusse des Berges meiner harrenden Kosaken .
antral, überfielen mich drei Kerle und erleichlerten meine
Taschen um Uhr, Geld, Messer und Taschentuch. Da ich
keinen Revolver bei mir halle, fiel jeder Gedanke an Gegen-
wehr fort. Am andern Morgen ritten wir längs den Tschoroch-
ischas bis Bortschcha, wo das erste Nachlquarlier war.
Auf den Halleplátzen gab es wenig Gelegenheil etwas zu
sammeln. Auch scheint diese ganze Gegend inseklenarm zu.
sein. Erst von dem sehr interessant gelegenen Arlwin an
scheint das Gebiel günsliger und reicher zu werden. Hätle
ich nur kónnen da, wo jedenfalls gute Plalze waren, langere
Zeit verweilen, so würde ich wohl manchen inleressanten
Fang gemacht haben. So aber war auf dieser ganzen Reise
von Batum über Artwin, Ardanulsch, Salleli, den Artsianpass
Achalzche der Fang von Schmelterlingen fast Null. Das In-
leressanteste war jedenfalls der Fund einer Raupe von Axio-
poena maura Eichw. bei Ardanutsch, aus der sich später in
— 401 —
Borschom ein schónes & entwickelte. Bisher war diese an-
sehnliche Arctiide nur aus Turkmenien bekannt. Auf dem
über 9000 Fuss hohen Artsian-Pass wurden eiligst so viel
Steine umgewälzt als möglich und mehrere Caraben gesam-
melt, als C. Humboldti prasinus, cribratus varians и. а. Am
4 Juni langten wir in Tiflis an. Hier blieb ich noch bis
zum 17 Juni und machte noch einige Ausflüge in den Um-
gebungen von Tiflis. Dabei erbeutete ich Thecla Ledereri,
Pol. Gordius und einige bessere Microlepidopteren. Am 17
Juni siedelte ich nach Borschom über, wo ich bis zum 10
Oetober blieb. Ich kam gerade noch zu rechter Zeit hier
an, um die schóne Colias Aurora v. Caucasica Led. zu fan-
gen. Ш den ersten Tagen meines Aufenthalts flog in den
Waldern überall haufig die zierliche Oecophora Pokornyi.
Von interessanteren Rhopaloceren erwähne ich noch: Parn.
Apollo var. Hesebolus; Lycaena Loewii, L. Corydon v. Cau-
casica, L. Meleager v. Stevenii, L. Anteros, Melauarg. Larissa
v. Asanda, Erebia Heoitsonii Led., Sat. Pelopea v. Caucasica,
S. Geyeri, Heleroceren: Sesia empiformis v. Schizozeriformis
Kol. Zyg. Erythrus, Brizae, Armena, Dahurica? formosa. Calli-
morpha dominula var. Rossiea. Crater: Balcanica, Нур. muni-
talis, Pellonia Calabraria, Urapt. Sambuc. var. Persica Mén.,
Heter. laminaria, Polythrene Haberhaueri Led., An. colum-
bata. Mierolop.: Noetualia superba. Botyodes Ussurialis,
Cramb. incertellus, C. colchicell. u. s. w. Ein fast drei-
wôchentlicher Aufenthalt in dem etwa 6000' hoch gelegenen
Dorfe Bakurian (20 Werst von Borchom), von welchem aus
ich hauptsächlich auf den etwa 9000' hohen Acht-Persky
(so nannte mein Wirth den Gebirgszug) mit dem Passe Ikra
Askars stieg, lieferte u. A.: Lyc. Orbitulus v. Dardanus, A.
Pales v. Caucasica, Ад. Anachoreta und manche gute Raupe,
darunter die von Hel. imperialis Alg. Eine Reise mit Herrn
Smirnoff nach Achalzich und den langen Gebirgsrücken
Schambobell (ca. 7000’) brachte mich in den Besitz von
Nemeoph. plantaginis v. Caucasica. Bei Abustaman und auf
dem Sekorpasse war mein Fang unbedeutend. Im September
— 402 —
hielt ich mich 3 Tage in Askur, einem tatarischen Dorfe
zwischen Borschom und Achalzich auf. Hier tritt der Steppen-
charakter mehr hervor und man findet deshalb hier manche
andere bei Borschom nicht vorkommende Art, so z. B.
Polyomm. Odismus. Auch war hier unter Steinen Carabus
prasinus und darunter Procerus clypeatus nicht selten.
Meine Käferausbeute war auch nur eine miltelmässige.
Doch nun muss ich schliessen.
Für die übersandten Hefte des Bulletins danke ich Ihnen
bestens.
H. Christoph.
SÉANCES
DE LA
SOCIÉTÉ IMPÉRIALE DES NATURALISTES
DE MOSCOU.
SEANCE ANNUELLE DU 3 OCTOBRE 1880,
Mr. le Professeur Ch. Lindeman, Secrétaire de la Société, fait
lecture de son rapport annuel sur les travaux et l'état de la So-
ciété.
Mr. le Professeur Th. A. Bredichin a démontré et expliqué par
des dessins la tache rouge sur le Jupiter que déjà antérieurement
il avait observée. D'aprés ses observations elle est maintenant entrée
dans une phase moins changeante et commence à étre recouverte
par des filamens de la substance claire qui l'entoure, offrant ainsi
une certaine analogie avec les taches du soleil. — Mr. Bredichin
a ajouté des remarques sur la grande Cométe du commencement de
l’année courante, sur son identité avec celle de 1843 et sur les
suppositions concernant ses apparitions antérieures. Sa queue avait
présenté en 1843 deux types (I et ID; dans l'année présente on y
voit une queue d'un seul type (II) et la Cométe entière était d'une
moindre clarté. La substance moins dense du premier type (I) ou
devait avoir entièrement disparu ou être raréfiée au point de ne
plus atteindre les bornes de la visibilité.
Mr. le Docteur B. J. Bensengr à parlé sur l'influence de la con-
sanguinité sur l'hérédité.
Mr. J. M. Khainovsky a décrit le phonophone nouvellement inventé
par Bell en Amérique en faisant valoir ses grands avantages.
JV 4. 1880. 6
SEANCE DU 16 OCTOBRE 1880.
Mr. WI. Го. Czerniavsky envoie la suite de son article sur les vers
de la mer Noire avec 2 planches.
Mr. Michel Gandoger envoie une notice sur des nouvelles espèces
européennes du genre Mentha.
Мг. G. G. Twelvetrees adresse des observations sur les restes fos-
siles des Thériodonte dans les couches permiennes supérieures prés
de Kargalinsk avec des polytypages.
Mr. H. Trautschold a présenté une note sur l'Aroides cassispatha
Kutorga avec une planche.
Le méme sur le Bothriolepis Panderi Lahusen avec des dessins.
La Société des Naturalistes d'Osnabruck envoie le dernier rapport
sur son activité et propose l'échange des publications.
La Société historique du Missouri à St. Louis envoie une circulaire
invitant à prendre part aux frais d'une expédition archéologique
qu'elle organise spécialement pour explorer la région du Missisippi
dans le Missouri et ayant pour but de rassembler des potéries et
des cránes des tombeaux des Mound Builders. — Les institutions
ou les personnes désirant y participer à la récolte devront faire
remettre sous peu au trésorier de la Société d'au moins 50 ou de
100 dollars. — Elle envoie en méme temps 2 cahiers de ses publi-
cations, dont l'un contient ses réglemens.
L'Institut Royal des sciences, lettres et arts de Venise envoie l'an-
nonce des prix proposés pour les eoncours de 1881 et 1882.
Mr. Stanislas S. Zeballos de Buénos-Ayres envoie une circulaire
imprimée avec l'indication d'une exploration qu'il vient de terminer
à ses propres frais dans les territoires de la Pampa de la République
argentine et invite à prendre part dans la distribution des objets
d'histoire naturelle et d'ethnographie qu'il y a récoltés. 1l se pro-
pose de publier ses observations dans un ouvrage in 8? de 500
pages avec 2 cartes et 70 figures hors texte. L'ouvrage est sous
presse et il en annonce l'envoi dés qu'il sera achevé.
L'Institut géographique international nouvellement créé à Berne
envoie plusieurs circulaires contenant son programme qui consiste
entre autres aussi à publier chaque année en 2 langues au moins
un Aide Mémoire ou Encyclopédie portative des connaissances qui
peuvent étre utiles aux voyageurs et un Recueil d'instructions uni-
zo dd =
formes à l'usage des voyageurs de toutes nations indiquant la ma-
niére de recueillir des observations sur une contrée quelconque et
sur ses habitans. — L'Institut géographique invite à souscrire à ces
2 ouvrages qui coüteront 28 fres. 50 centim.
Lecture d'une lettre de Mr. le Dr. Wreden de St. Pétersbourg en
réponse d'une demande qui lui fut adressée par Mr. le Vice-Prési-
dent, Dr. Renard, concernant les expériences avec le phonophone de
Mr. Wreden qui entre Wibourg (120 verstes) et méme entre Keypias
(216 verstes) et Pétersbourg ont donné des résultats pleinement
satisfaisants. — Mr. Wreden en vue d'expériences ultérieures qu'il
est sur le point d'exécuter décline pour quelques temps l'invitation
du Vice-Président de vouloir faire une communication avec et sur
son instrument au sein de notre Société et la remet à une époque
oü il aura terminé ses expériences préalables.
Le Vice-Président Dr. Renard présente le Bulletin X 2 de 1880
qui vient de paraître sous sa rédaction.
Le méme fait part qu'il a recu par Mr. Adolphe Senoner l'annonce
que Mr. le Professeur Ardissone de Milan а expédié en don à notre
Société une suite de 700 espèces de phanérogames et Cryptogames,
entre les derniers se trouvent les exemplaires authentiques des Tu-
béracées de Vittadini qui sont d'un haut intérét scientifique.
Mr. le Dr. Guido Schenzl envoie ses observations magnéto-météo-
rologiques faites à Bouda-Pest pendant le mois de septembre.
Le Vice-Président annonce la mort de Mr. le général Alexandre
Dmitrievitsch Osersky le 19 septembre.
Mr. E. Mascart, Directeur de Bureau central météorologique de
Paris, envoie un exemplaire de ses instructions pour l'observation
des phénomènes périodiques des animaux et des végétaux.
1
Lettres de vemercimens pour l'envoi du Bulletin de la part du
Prince Lieven, des Universités de Dorpat et d'Odessa, de la Société
L géographique de St. Pétersbourg, de l'Académie agricole et fo-
restiére de Pétrovsky-Razoumovsky, de la Société I. d'agriculture de
Moscou, de l'Institut d'agrieulture de Novia Alexandria, de la So-
eiété d'histoire naturelle de Jaroslaw et de la Société Г. des méde-
eins à Vilna, de la part de la Société Royale Danoise des sciences
de Copenhague, de la Société d'agriculture et de l'Académie des
sciences de Lyon, de la Société Royale de Melbourne et de la So-
ciété entomologique suisse à Derne.
Mr. I. N. Goroschankine a parlé sur ses recherches concernant la
i55 v
division du nucléus dans le sac ovaire des Coniféres et sur les
cellules de Hofmeister dans les corpuscules.
Mr. Jacob Ignat. Weinberg a fait une communication sur les tra-
vaux de la Commission pour examiner les causes de la diminution
des eaux dans les riviéres. |
Mr. H. A. Trautschold a exposé ses remarques sur l'élévation et
l'abaissement séculaire de la croûte de la terre.
Mr. М. A. Menzbier a parlé sur le changement automnal de la
couleur des animaux et a décrit le changement des plumes des
perdrix blanches d'aprés les observations de Mr. Lorenz. Alors les
plumes bigarrées estivales du Lagopus albus sont d'abord remplacées
par un ramage brun rouge semblable à celui de la perdrix d'Ecosse
et ce n'est que finalement que paraisseht les plumes hivernales
blanches.
DON S.
Objets offerts.
Mr. A. B. Regel a fait don d'une collection de bois pétrifiés des
couches carbonifères de Dschiroumta prés de la rivière Kasch à la
hauteur de 4000’.
Mr. le Dr. Mathieu Lanzi de Rome fait don d’une collection des
Diatomées d'Italie, dont une grande partie а été préparée par Mr.
le Président Fischer de Waldheim, pour l'usage du Microscope.
Livres offerts.
1. Vom Rath, G. Voftráge und Mittheilungen 1880. Bonn 1880 in
8°. De la part de l Auteur.
2. Bergsma, P. A. Regenwaarnemingen in Nederlandsch-Indié.
Eerste Jaargang. Batavia 1880 in 8°. De la part de l'Auteur.
3. Leopoldina. Jahrgang 1878, 1879. Halle 1878—79 in 4°. De la
part de lAcadémie I. Léopoldino-Caroline des Naturalistes à
Halle.
4. Извъстия и Ученыя Залиски И. Казанскато Университета. 1880.
Май-Гюнь. Казань 1880 in 8°. De la part de l’Université de
Kazan.
10.
11.
12.
13.
14,
15.
16.
17.
18.
>
. Journal of the Royal Microscopical Society. Vol. 3, № 4. Lon-
don 1880 in 8°. De la part de la Société В. de Microscopie de
Londres.
. Monatsbericht der К. Preussischen Akademie der Wissenschaf-
ten zu Berlin. 1880. April, Mai, Juni. Berlin 1880 in 8°. De la
part de l'Académie В. des sciences de Berlin.
. Zeitschrift der Deutschen geologischen Gesellschaft. Band 32
Ней 1. Berlin 1880 in 8°.
. Gedenkworte am Tage der Feier des 100jährigen Geburtstages
von Chr. Sam. Weiss den 3 März 1880. Berlin 1880 in 8°. Les
№ 7 et 8 de la part de la Societé allemande geologique de Berlin.
. Bulletin de l'Académie Impériale des sciences de St. Péters-
bourg. Tome 26, feuilles 9—21. St. Pétersbourg 1880 in 4*. De
la part de l'Académie I. des sciences de St. Petersbourg.
Записки Имп. Общества Сельскато Хозяйства Южной Poccin.
1880, Dons, Гюль. Одесса 1880 in 8. De la part de la Société
I. d'agriculture du Midi de la Russie d’Odessa.
Monatsschrift. des Vereins zur Beförderung des Gartenbaues.
1880. Juli, August. Berlin 1880 in 8°. De la part de la Societe
d’horticulture de Berlin.
Bouvier, А. Guide du Naturaliste. 2-de année № 12, 13, 14.
Paris 1880 in gr. 8°. De la part de Mr. Bouvier de Paris.
Archiv für Naturgeschichte. Jahrg. 46, Heft 3. Berlin 1880 in
8°. De la part de Mr. le Prof. Troschel de Bonn.
Uhiworm, Osc. Botanisches Centralblatt. 1880. № 23, 24, 25,
26-28, 99. III Gratisbeilage. № 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37,
38. Cassel 1880 in 8*. De la part de Mr. le Rédacteur.
Zeitschrift der Gesellschaft für Erdkunde'zu Berlin. Band 15,
Ней 3. Berlin 1880 in 8°.
Verhandlungen der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin. Band
7, № 4—6. Berlin 1880 in 8°.
I
Mittheilungen der Afrikanischen Gesellschaft in Deutschland.
Band 2, Heft 2. Berlin 1880 in 8°. Les № 15—17 de la part de
la Société géographique de Berlin.
Bulletin de l'Académie de médecine. 1880. № 29, 30—34—86,
37, 38, 39, 41. Paris 1880 in 8°. De la part de l'Académie de
médecine а Paris.
19,
29.
80.
31.
32.
i ipee
Protocoll der 51-ten Jahres-Versammlung der lettisch-literári-
schen Gesellschaft am 4 December 1879. Mitau 1880 in 8*. De
la part de la Société littéraire de Lettonie a Mitau.
. Mittheilungen des Ornithologischen Vereines in Wien. Jahrgang
4. № 1-9, 10. Wien 1880 in 4°. De la part de la Societé ornz-
thologique de Vienne.
. Procès-verbaux de la Société belge de Microscopie. 1880. X VI,
VII, VIII et IX, X, XI, XIII. Bruxelles 1880 in 8*. De la part
de la Société belge de Microscopie a Bruxelles.
. R. Comitato geologico d'Italia. 1880. Bollettino X 5 e 6. Roma
1880 in 8°. De la part du Comité R. géologique d'Italie à Rome.
. Sitzungen der mathem. naturwissenschaftlichen Classe der К.
Akademie der Wissenschaften in Wien. Jahrg. 1880. № 17, 18,
19. Wien 1880 in 8°. De la part de l'Académie I. des sciences de
Vienne.
. Nuovo Giornale botanico italiano. Vol. 12, № 3. Pisa 1880 in 8°.
De la part de Mr. T. Carruel à Pise.
. Memorie della Societa degli spettroscopisti italiani. 1880. Dispens.
1—3, 4, 5. Roma 1880 in 4°. De la part de Mr. le Prof. Tacchini.
26. Petermann’s, А. Mittheilungen (Geographische). Band 26, Ней
7. Gotha 1880 in 4°. De la part de Mr. Justus Perthes de Gotha.
. Snellen van Vollenhoven, S. С. Pinacographia. Part 9, Af. 9.
Sgravenhage 1880 in 4°. De la part de l'Auteur.
. Nature. 1880. № 560, 561—564, 565, 566, 567, 569, 570, 571. Lon-
don 1880 in 4°. De [a part de la Rédaction.
Tótterman, Kl. X. Die Weissagungen Hoseas. Helsingfors 1879
in 8°. De la part de V Université de Helsingfors. |
Mittheilungen der deutschen Gesellschaft für Natur- u. Völker-
kunde Ostasiens. Juni 1880. Yokohama 1880 in 4°. De la part
de la Société allemande pour la connaissance des peuples et de
la nature de l'Est de l'Asie a Yokohama.
La Naturaleza. Тото 4, Entrega 18—20. México 1880 in 4°.
De la part de la Société d'histoire naturelle de Mexique.
Mueller, Ferdin. (Baron). Eucalyptografia. 6 Decade. Melbourne
1880 in 4*. De la part de VAuteur.
38.
34.
ЗБ.
36.
37.
38.
39.
40.
41.
42.
43.
TRI —
Wadsworth, М. Е. Notes on the Geology of the Iron and lop-
per districts of lake Superior. N° 1. Cambridge 1880 in 8°. De
la part du Musée de Zoologie comparative de Cambridge.
Льсной Журналъ. Годъ X, книжк. 8. С..Петерб. 1880 in 8°. De
la part de la Société forestière de St-Pétersbourg.
Transactions and Proceedings of the Royal Society of Victo-
ria. Vol. 16. Melbourne 1880 in 8°. De la part de la Société
Royale Victoria à Melbourne.
Протоколы Sac'br. Общества Русскихъ врачей въ С.-Петерб.
№ 18—20. С..Петерб. 1880 in 8°. De la part de la Société des
médecins russes de S.-Pétersbourg.
Sitzungs-Berichte der Kurlàndischen Gesellschaft für Literatur
u. Kunst. Aus dem Jahre 1879. Mitau 1880 in 8°. De la part
de la Société Kourlandaise de la literature et des arts à Mitau.
Beitrüge zur Anthropologie und Urgeschichte Bayerns. Band 3.
Heft 3 u. 4. München 1880 in 8* De la part de la Société:
d' Anthropologie de Munic.
Berg, Carlos. Sinonimia y distribucion geografiea de la Lan-
gosta peregrina. 1880 in 8".
— — Apuntes lepidopterologicos. I. 1880. in 8°.
— — La reina de las flores. Buenos Aires. 1880 in 8°.
Les № 39—41 de la part de Ül Auteur.
Publications of Missouri Historical Society St. Louis. X ? and
3. St. Louis. 1880 in 8°. De la part de la Société historique de
St. Lowis.
Lanessan, J. L. Revue internationale des ‘sciences biologiques.
3-е Année. № 8, 9. Paris 1880 in 8*. De la part de Mr. le Ré-
' dacteur.
44.
45.
46.
Omuems Вавказскато Общества Сельскахо Хозяйства. 1880. №
4. Тифлисъ 1880 in 8°. De la part de la Société Caucasienne
d'agriculture а Tifls.
Anales de la Sociedad cientifica argentina. 1880. Julio, Agosto.
Buenos-Aires 1880 in 8*. De /a part de la Société argentine des
sciences à, Buenos- Azres.
Zoologischer Anzeiger. 1880. № 62, 63, 64, 65, Leipzig 1880 in 8".
De la part de Mr. le Prof. Carus de Leipzig.
47.
48.
49.
50.
51.
52.
53.
54,
55.
56.
58.
59.
s Ng ae
Bulletin mensuel de la Société d’acclimatation 27-ème année.
№ 5, 6, 7. Paris 1880 in 8°. De la part de la Société d'acclima-
tation de Paris.
Тот Rath, G. Mineralogische Mittheilungen. 1. (Neue Folge)
u. II. Leipzig 1880 in 8*. De la part de l'Autewr.
Bollettino della Societa geografica italiama. Serie II. Vol. 5.
fasc. 7, 8. Roma 1880 in 8°. De la part de la Société géographi-
que italienne à Rome.
Dewalque G. Sur l'uniformité de la langue géologique. Liége
1880 in 8°. De la part de РАщеиг.
Rendiconto delle sessioni dell’ Accademia delle scienze dell
Istituto di Bologna anno acad. 1879—80. Bologna 1880 in 8".
De la part de l’Académie des sciences de Bologne.
Katter, F. Entomologische Nachrichten. 1880. Heft 15, 16, 17,
18. Putbus 1880 in 8°. De la part de Mr. le Rédacteur.
Annuario della Società dei Naturalisti in Modena. Anno 14.
Dispensa 3. Serie II. Modena 1880 in 8°. De la part de la So-
ciété des Naturalistes de Modéne.
Bullettino meteorologico dell’ Osservatorio del Collegio Reale
Carlo Alberto in Moncalieri. 1880. № 3, 4. Roma 1880 in 4°. De
la part de Mr. Franc. Denza à Rome.
Verhandlungen u. Mittheilungen des Siebenbürgischen Vereins
für Naturwissenschaften in Hermannstadt. Jahrgang 30. Her-
mannstadt 1880 in 8°. De la purt de la Société des Naturalistes
de Hermanstadt.
Mitteilungen des Vereins der Ärzte in Steiermark. Vereins-
jahr 1879. Graz'1880 in 8°. De la part de la Société des méde-
cons de Graz.
. Giornale ed Atti della Societa di Acclimazione. Vol. XX. Ne 1—
4. Palermo 1880 in 8°. De la part de la Societé d’acclimatation
et d'agriculture en Sicile à Palerme.
Труды Имп. вольнаго Экономическаго Общества. 1880 г. вып. 1.
‘Tome 2, Buu. 3, 4. Tome 3, вып. 1. С.-Петерб. 1880 in 8°. De la
part de la Société I. libre économique de St.-Petersbourg.
Bulletins de la Société d'Anthropologie de Paris. 1880, fasc. 2.
Paris 1880 in 8°. De la part de la Société d’Anthropologie de
Paris.
60.
61.
62.
68.
69.
71.
72.
NN —
Jahresbericht des physikalischen Vereins zu Frankfurt a. Main.
Für 1878—79. Frankfurt a. M. 1880 in 8°. De la part de la So-
ciete de physique à Francfort s. M.
Bullettino della Società malacologica italiano. Vol. 6, fogli
5--10—14. Pisa 1880 in 8. De la part de la Societé malacolo-
gique de Pise. \
Atti della R. Accademia dei Lincei. Anno 277. Serie terza.
Transunti. Fascil. 7. Roma 1880 in 4°. De la part de l’Académie
R. de Lincei a Rome.
. Jahres-Bericht des К. К. Realgymnasiums in Sarajevo 1879—80.
Sarajevo 1880 in 8°. De la part du Gymnase réal de Sarajevo.
. Протоколы sachranit Общества Клевскихъ вралей за 1878/9 г.
Ries» 1880 in 8°.
. Приложеня къ протоколамъ 3achı. Влевск. врачей за 1878/9 г.
Вып. 2. Ries» 1880 in 8°. Les № 64, 65 de la part de la Societé
des médecins de Kieff.
. Jahres-Bericht, 56-ter, der Schlesischen Gesellschaft für vater-
ländische Cultur. Breslau 1879 in 8°.
. General-Sachregister der in den Schriften der Schles. Gesell-
schaft von 1804—1876 incl. enthaltenen Aufsätze. Breslau 1878
in 8°. Les 66, 67 de lu part de la Société silésique des sciences
à Breslau.
Ertborn, O. van. Texte explicatif de levé géologique de la Plan-
chette d'Anvers, de Malines et de Bevern. Avec les Planchettes
2, 3, 4. Bruxelles 1880 in 8° et in folio. De la part de la Com-
mission de la Carte géologique de la Belgique à Bruxelles.
Bulletin de la Société Khédiviale de Géographie. 1880. № 7. Le
Caire 1880 in 8°. De la part de la Société Khediviale de Géogra-
phie au Caire.
. Müller, Ferd. Index perfectus ad Caroli Linnaei species plan-
tarum nempe earum primam editionem, anno 1753. Melbourne
1880 in 8°. De la part de V Auteur.
e
Entomologisk Tidskrift. Band 1. Haft 2. Stockholm 1880 in 8°.
De la part de Mr. le Rédacteur Jacob Spangberg de Stockholm.
Медицинский Сборникъ издав. Кавказскимь Медицинскимъ
Обществомъ. № 31. Тифлисъ 1880 in 8°. De la part de la So-
crete I. caucasienne des médecins à Tiflis.
№ 4. 1880. 1
78.
80.
81.
87.
ES RES
. Der Naturforscher. Jahrgang 13. № 37, 38, 39, 40, 41, 42. Вег-
lin 1880 in 4°. Де la part de Mr. le Dr. W. Sklarek.
. Das Ausland. 1880. № 36, 87, 38, 39, 40, 41. Stuttgart 1880 in
4°. De la part de Mr. de Hellwald à SUCRE
. Журналь Министерство Hapoxaaro ПросвЪфщеня. 1880, Cen-
тябрь. С.-Петерб. 1880 in 8°. De la part de la Rédaction.
. Russische Revue. Jahrgang 9, Heft 8, 9. St. Petersburg 1880 in
8°. De la part de Mr. le Rédacteur Rôttger.
. Hsenwcmia Восточно-Сибирскато Orxbaa Имп. Русскаго Teorpa-
‚;фическато Общества. Tow» XI, № 1—2. Иркутскъ 1880 in 4°.
De la part de la section sibirienne de la Soc. I. russe de Géogra-
phie d'Irkoutsk.
Dawson, G. M. Note on a geological map of a portion of the
Southern interior of british Columbia. Montreal 1880 in 8° et
in gr. fol. De la part de la Société géologique du Canada à
Montréal.
. Bulletin de la Société géologique de France. 3-ème série. Tome
VI, feuilles 37—40. Tome 7, feuilles 18—21. Paris 1880 in 8°.
De la part de la Société géologique de France à Paris.
Verhandlungen des Naturwissenschaftlichen Vereins in Hamburg-
Altona im Jahre 1879. Neue Folge 4. Hamburg 1880 in 8°.
Abhandlungen aus dem Gebiete der Naturwissenschaften, her-
ausgegeben vom Naturwissenschaftlichen Verein zu Hamburg.
Band 7 Abtheilung 1. Hamburg 1880 in 4°. Les № 80, 81 de la
part de la Societé d'histoire naturelle de Hambourg.
2. Протоколь Импи. Виленскаго Медицинскато Общества. 1880.
№ 5 u 6. Вильна 1880 in 8°. De la part de la Societé I. de me-
decine de Vilna.
3. Acta horti Petropolitani. Tomus 6, fasciculus 2. Petropoli 1880
in 8°. De la part du Jardin I. botanique de St. Pétersbourg.
. Regel, Е. Descriptiones novarum et minus cognitarum plan-
tarum. Fasc. УП. Petropoli 1879 in 8°. De la part de V Auteur.
. Swift, James and Son. А Catalogue of Microscopes. London
1880 in 8°. De la part de Mr. J. Swift de Londres.
. Lanzi, Matteo. Utilita delle studio delle Diatomee. Roma 1880
in 8°. De la part de V Auteur.
Русский ВЪстникъ. 1880. Азгусть, Сентябрь, Москва 1830 in 8°.
De la part de la Rédaction.
88.
96.
97.
98.
99.
100.
101.
102.
р м.
Revue des sciences naturelles. Série 2. Tome 2, № 2. Montpellier
1880 in 8°. De la part de Mr. le Rédacteur Е. Dubrueil.
. Ardissone, Franc. Prospetto delle Ceramine italiche. Pesaro
1867 in 4°. ;
. — — e Strafforello, J. Enumerazione delle Alghe di Ligura.
Milano 1878 in gr. 8°.
. — — La vie des cellules et l'individualité dans le règne vé-
gétal. Milano 1876 in 8°.
.— — T Funghi. Milano 1875 in 8°.
. — — Le Floridee italiche. Vol. I, fasc. 1. 5. Vol. II, fasc. 1:
Milano 1875 in gr. 8*.
. Commentario della Societa Crittogamologica italiana. Ne 1 — 5.
Genova 1861—64 in gr. 8°.
. Att: della Societa crittogamologica italiana. Vol. 1, Vol. 2.
Disp. 1, 2. Milano 1878—80 in gr. 8°. Les № 89—95 de la part
de Mr. François Ardissone à Milan.
Jahresbericht (4-ter) des Naturwissenschaftlichen Vereins in
Osnabrück. Osnabrück 1880 in 8". De la part de la Société d'hi-
stoire naturelle d'Osnabrück.
Meddelanden of Societas pro fauna et flora fennica. Häftet
femte. Helsingfors 1880 in 8°. De la part de la Societé pro fau-
na et flora fennica d’Helsingfors.
Yuueepcumemexia W3pbcris. 1880. № 7. Riess 1880 in 8°. De la
part de l'Université de Kiejf.
The Quarterly Journal of the Geological Society. Vol. 36, part
3. № 143. London 1880 in 8°. De la part de la Société géologi-
que de Londres.
Bullettino della Societa entomologica italiana. Anno dodicesi-
mo. Trimestre 2. Firenze 1880 in 8°. De la part de la Societe
entomologique italienne de Florence.
Schmidt, Max. On the Duration of Life of the Animals in the
Zoological Garden at Frankfort on the Маш. London 1880 in
8°. De la part de l’Auteur.
Publications Missouri Historical Society. St. Louis. № 1, in 8°.
et № 4, in 12°. 1880. De la part de la Societé historique du Mis-
souri à St. Louis.
103.
104,
105.
106.
107.
108.
110.
113.
114.
115.
116.
LIED.
Todaro, Augustin. Hortus botanicus Panormitanus. Tomus 1,
fasc. 9. Panormi in gr. fol. De /a part de l'Auteur.
André, Ed. Species des Hyménoptéres d'Europe et d'Algérie.
1880, fasc. 7. Beaune 1880 in 8°. De la part de l’Auteur.
Lindemann, Ed. Über Prof. Pickering's photometrischen Beo-
bachtungen in Annals of the Astronomical Observatory of Har-
ward. 1880 in 8°. De la part de l’Auteur.
Bulletin de la Société de Borda à Dax. 1880. Troisième tri-
mestre. Dax 1880 in 8°. De la part de la Société Borda a Daz.
Mittheilungen der Schweizerischen Entomologischen Gesell-
schaft. Vol. 6, Ней № 1. Schaffhausen 1880 in 8°. De la part
de la Société entomologique suisse à Schaffhouse.
Bulletin de la Société philomatique de Paris. 7-ème série. To-
me 3, № 3—5. Paris 1879 in 8°. De la part de la Société philo-
matique de Paris.
. Н.Н. В. Краткое onncanie и ucropia Tponnxo-Jleñ65-l'sapxin
Измайловскато полка церкви, С.-Петерб. 1880 in 8°.
Camoes, Luis. Os Lusiadas. Reproducçao critiea sob а direc-
сао de Е. Adolpho Coelho. 1880 in gr. fol.
. Труды Общества для изслфдован!я Ярославской ry6epBiu въ
Естественноисторическомъ отношен1и. Выпускъ 1. Москва 1880
in 8°. De la part de la Société des Naturalistes de Jaroslav.
. Actes de la Société Linnéenne de Bordeaux. Vol. 33. Livr. 6.
Bordeaux 1880 in 8°. De la part de la Société Linnéenne de
Bordeaux.
Bulletin de la Société d'étude des sciences naturelles de Bé-
ziers. 1878, fasc. 1, 2. Béziers 1878—79 in 8. De la part de la
Société d'étude des sciences naturelles de Béziers.
Bulletin de la Société zoologique de France. 1879, parties 5 et
6. Paris 1880 in 8°. De la part de la Société zoologique de Fran-
се а Paris.
Proces-Verbaux des séances de la Société littéraire scientifique
et artistique d'Apt. 2-de série. Tome 3. Apt 1880 in 8°. De la
part de la Société littéraire d^ Apt.
Journal de l'Ecole polytechnique. Cahier 46. Paris 1879 in 4*.
De la part de l'Ecole polytechnique de Paris.
117.
118.
119.
120.
121.
122.
128.
124,
125.
127.
128.
129.
130.
D Nm D
Mémoires de l'Académie des sciences belles lettres et arts de
Lyon. Classe des lettres. Tome 18. Lyon 1878—79 in 8".
о a —
Classe des sciences. Tome 23. Lyon 1878—79 in 8°. Les % 171,
118 de la part de l’Académie des sciences de Lyon.
Annales de la Société Linnéenne de Lyon. Année 1877. Lyon
1878 in 8°. De la part de la Société Linnéenne de Lyon.
Annales de la Société d'agriculture histoire naturelle et arts
utiles de Lyon. 1877. Lyon 1878 in 8°. De la part de la So-
ciete d'agriculture et d'histoire naturelle de Lyon.
Saint-Lager, Dr. Réforme de la nomenclature botanique. Lyon
1880 in 8°. De la part de l’Auteur.
Revue scientifique. 1880. № 31—40. Paris 1880 in 4°.
Revue politique et littéraire. 1880. № 41—40. Paris 1880 in 4°.
Les Л 122, 123 de la part de la Rédaction.
Comptes-rendus hebdomadaires des séances de l’Académie des
sciences. Tome 90, № 3—14. Paris 1880 in 4. De la part de
l'Académie. des sciences de Paris.
Giornale ed Atti della Società di acclimazione e agricoltura in
Sicilia. Vol. 20, N° 7 e 8. Palermo 1880 in 8°. De la part de
la Societé d’acclimatation de Palerme. :
. Jahreshefte des Vereins für vaterländische Naturkunde in
Württemberg. Jahrgang 36. Stuttgart 1880 in 8°. De la part de
la Société des Naturalistes de Stouttgart.
Bulletin de la Société botanique de France. Tome 25. Comptes
rendus des séances. 5. Tome 26. Revue bibliographique. E. et
Comptes rendus des séances. 2. Paris 1879—80 in 8°. De la
part de la Société botanique de France à Paris.
Berichte über die Verhandlungen der K. sächsischen Gesell-
schaft der Wissenschaften zu Leipzig. Mathem. physische Clas-
se. 1879. Leipzig 1880 in 8”.
Bruhns, С. Neue Bestimmung der Längendifferenz zwischen
der Sternwarte in Leipzig u. der neuen Sternwarte in Wien.
Leipzig 1880 in 8°. Les M 128, 129 de la part de la Société
Е. des sciences de Leipzig.
Anales de la Sociedad espanola de historia natural. Tomo 9.
Cuaderno 2-0. Madrid 1880 in 8°. De la part de la Société es-
pagnole d'histoire naturelle de Madrid.
131.
137.
NEN inei
Протоколы ЗасЪданй Общества врачей восточной Сибири въ
Г. ИркутскЪ. За 1878—79 г. Иркутскъ 1880 in 8°. De la part
de la Societé des médecins à Irkoutsk.
. Вьстникь Европы. 1880 г. Сентябрь, Октябрь. С.-Петерб. 1880
in 8°. De la part de la Rédaction.
. Trautvetter, Е. В. Florae rossicae fortes. Petropoli 1880 in 8°.
De la part de l Auteur.
. Folin, L. de (le Marquis) Considérations sur le genre Aeme.
Bordeaux 1880 in 8°. De la part de l Auteur.
. Robinsky, Dr. De l'influence des eaux malsaines sur le déve-
loppement du typhus exanthématique. Paris 1880 in 8*. De /a
part de l Auteur.
. Gartenflora 1880. Juli. Stuttgart 1880 in 8°. De la part de Mr.
le Dr. E. Regel.
Hinrichs, Gustav. Report of the Jowa Weather Service of
May—August 1878. Jowa 1879 in 8°.
138. — -— First biennial Report of the Central Station of
139.
145.
144.
145.
“the Jowa Weather Service. Des Moines 1880 in 8°.
— — Press Bulletin Jowa Weather Service. № 73 — 77,
79—85. Central Station 1879—80 in 4°.
— — Lantern Signals in 4°.
— — Flag Signals of J. W. Serv. Jowa 1819 in 4°.
— — Directions for Crop Reporters of the J. W. Ser-
vice. 1880 in 4° and a few Copies of my Remonstrance to
Members of а National Committee of the Amer. Ass. for the
Advancement of Science. in 8°. Les /№ 137—142 de la part du
Dr. G. Hinrichs, Directeur de V Observatoire météorologique de
Jowa.
Труды Имп. Московскаго Общества, Сельскато Хозайства. Вып.
4. Москва 1880 in 8°. De la part de la Société I. a’agriculture
de Moscou.
Omuems Kaskasckaro Общества Сельскаго Хозяйства. 1880 г.
№ 5—6. Тифлисъ 1880 in 8°. De la part de la Société d'agrico-
le du Caucase a Tiflis.
Verhandlungen der К. К. Geologischen Reichsanstalt. 1880. №
12, 13. Wien 1880 in 8. De la part de l’Institut I. Е. géologi-
que à Vienne.
Membres élus.
Actifs: |
Mr. le Professeur Basile. Jacovl. Zinger (Proposé par MM. Renard
et Lindeman).
Mr. Nicol. Egor. Zabel à Moscou. Proposé par les mémes.
SEANCE DU 13 NOVEMBRE 1880.
Mr. Г. N. Chichkoff а présenté une notice sur la composition
chimique du lait.
Mr. E. B. Lindemann a envoyé un supplément à son Catalogue
des Spermatophytes de la Bessarabie.
Mr. К. Е. Lindeman a remis une notice sur 2 nouveaux Coléoptéres
nuisibles aux céréales de la Russie. Avec des polytypages.
Mr. H. A. Trautschold à présenté un article sur les sédimens ju-
rassiques du Donetz.
Le méme sur le Pomodus Agassiz.
Mr. Albert Ed. Regel érit de Kouldscha qu'il vient d'étre transféré
dans la province du Kokan et qu'il espére y pouvoir continuer ses
explorations scientifiques sur une plus grande échelle.
Mr. Gustave Ivanovitsch Radde de Tiflis désire sur la demande de
Mr. Bergé de recevoir le titre de tous les articles que Hohenacker a
publiés dans notre Bulletin et écrit que le nouveau Musée de Tiflis
sera achevé pour le mois de Décembre, qu'il commencera au mods
de Janvier de placer les objets et qu'il espére avoir achevé pour
la fin du mois de Juin le guide et l'histoire du développement du
Musée.
La Société Royale de Dublin envoie 2 volumes de ses Transactions
et 2 de ses Proceedings et propose l'échange des publications.
Mr. le Dr. Hinrichs de Jowa envoie les numéros 86, 87 de ses —
observations météorologiques faites à la Station centrale de Jowa
aux États-Unis de l'Amérique.
La Société académique hispano-portugaise nouvellement fondée à
Toulouse envoie la 3-éme livraison de ses Bulletins et propose
l'échange des publications.
PT Pas
L'Académie d'Archéologie de Belgique à Anvers envoie le 5-ème
volume de ses Annales et 6 fascicules de ses Bulletins et s'informe
si son précédent envoi de 4 volumes de ses Annales nous est
parvenu. Le Vice-Président en remerciant l'Académie d'Anvers du
4-e volume et des Bulletins annonce que ni les premiers 4 volumes
des Annales ni les 2 colis avec 14 volumes des Annales et 16 vo-
lumes des Bulletins, dont en 1879 notre Société avait recu l'annonce
de l'expédition de l'Académie d'Archéologie ne nous sont parvenus.
Mr. B. J. Zinger remercie de sa nomination de membre actif de
la Société.
La 4-éme section de la Chancellerie de Sa Majesté l'Empereur
annonce par une circulaire imprimée que Sa Majesté l'Empereur a
sanctionné de fêter le 1 Décembre de l'anhée courante le 50-ème
anniversaire de l'éminent service de Son Altesse Impériale Mon-
seigneur le Prince Pierre d'Oldenbourg.
Mr. le Dr. Schenzl envoie les observations magnéto-météorolo-
giques faites pendant le mois d'Octobre à l'observatoire de Bouda-
Pest. $
Mr. Nic. Alexandr. Ivanitzky de Vologda, en envoyant une suite
de plantes à son herbier de cette contrée, dont il avait antérieure-
ment fait hommage à notre Société, exprime le désir de se rendre
utile, aussi à l’avenir, à notre Société, sous le rapport de l’explora-
tion botanique du gouvernement de Vologda et des contrées avoi-
sinantes.
Mr. le Président de la Société, Alex. Grig. Fischer de Waldheim,
communique qu'il vient de recevoir l'annonce qu'on va fêter le 17
Novembre de cette année à St. Pétersbourg le Jubilé semiséculaire
du Doctorat de notre membre Mr. Ivan Timophéévitsch Glebow. La
Société a décidé d'envoyer au Jubilaire une adresse de congratula-
tion et le diplome de membre honoraire de la Société.
Mr. A. de Quatrefages à Paris, Président du Comité pour la mé-
daille à l'effigie de Milne Edwards, auteur des ,Lecons sur la Phy-
siologie de l'Anatomie comparée de l'homme et des animaux“ en-
voie plusieurs listes engageant à la sousscription pour rassembler la
somme nécessaire dans ce but.
Mr. Ed. Bogd. Lindemann d'Elisabethgrad appelle l'attention de la
Société sur le dernier travail de Mr. Roud. Ern. Trautvetter: „Flo-
rae rossicae fontes* qui s'est acquis deechef un grand mérite par
cet opuscule. Ledebour avait mentionné dans son grand ouvrage:
Er
„Flora rossica^ que 263 ouvrages publiés sur la flore de la
Russie. Mr. Trautvetter en cite actuellement 1651 numéros.
Mr. le Vice-Président Dr. Renard, dirige l’attention de la Société
sur l'ouvrage, nouvellement publié par Mr. Pierre de Tehihatcheff,
notre membre à Florence „Espagne, Algérie et Tunisie“, dont il a
fait hommage à notre Société.
Cet ouvrage contient beaucoup de détails fort importans et neufs
sur la végétation, sur la constitution géologique et les conditions
climatiques et présente en méme temps ui tableau embrassant tout
à la fois l'homme et la nature de ces pays dans leurs manifestations.
La cotisation pour 1880 a été payée par Fed. Fed. Christoph, Bas.
Jacovl. Zinger et А. О. Adamovitsch.
Mr. Fed. Fed. Christoph communique dans une lettre adressée au
Vice-Président quelques détails sur son voyage entomologique entre-
pris au Caucase par ordre de S. Alt. Imp. le Grand-Duc Nikolai
Michailovitsch.
Lettres de remercîmens pour l’envoi du Bulletin de la Société de
la part de Leurs Excellences Mr. le Ministre de l'Intérieur, le comte
Lutke, N. B. Issakov, Lapschine, Ed. Bogd. Lindemann, E. L. Regel
et des MM. F. E. de Herder et A. K. Becker, de la part de la
Bibliothèque publique, de l'Académie I. médico-chirurgicale, du
Lycée d'Alexandre et de la Société I. libre économique de St. Pé-
tersbourg, de l’Institut agricole et forestière de Novo-Alexandrovo
et de la Société des Naturalistes de Kharkoff, de la part des MM.
de Bedriaga, Baron Thumen et Senoner, de la Fondation de Teyler
à Harlem, de la Bibliothèque Royale de Munic et de la Société
d'histoire naturelle de Stuttgart.
Mr. D. N. Anouichine a présenté un exemplaire de son ouvrage
sur quelques anomalies du crâne humain et principalement sur leur
distribution d'aprés les races.
Mr. le Prof. Th. À. Sloudsky а exposé ses remarques sur les re-
cherches de l'attraction locale de Moscou, commencées par feu le
Prof. Schweitzer et continuées en ce moment par Mr. le Prof. Bre-
dichin. Mr. Sloudsky s'est arrêté principalement sur la question: à
quel point le pendule à réversion convient-il pour les recherches
de l’attraction locale de Moscou. S’appuyant sur les résultats des
travaux de Mr. Schweitzer, il à conclu, que l'attraetion à Moscou
ne doit influer sur là longueur du pendule à secondes que pour
quelques milliémes de ligne de Paris. Cette conclusion le fait douter
si le pendule à réversion serait un appareil assez sensible pour ce
Je 4. 1880. 8
BN yes
genre de recherches. D'ailleurs la complexité et les frais considé-
rables des observations faites avec le pendule à reversion ne per-
metteraient de fixer l'intensité de la pesanteur que pour un petit
nombre de stations, tandis que pour l'investigation exacte du phé-
nomene il serait essentiellement nécéssaire de faire des observations
pour un grand nombre de stations. Les déterminations relatives
étant suffisantes pour un tel but, Mr. Sloudsky suppose, quil fau-
drait employer un autre instrument plus simple (quelque espéce de
dynamométre sensible) -
Mr. le Professeur Th. Bredichim s'est étendu, par rapport aux
réflexions faites par le Prof. Sloudsky sur Райтаенот locale, sur
le systéme d'aprés lequel sous sa direction devait étre peu à peu
définie l'intensité de Vattraction générale sur plusieurs points en
Russie convenablement répartis. Cette entreprise est mentionnée
dans le compte-rendu du jubilé de l'Institut des Arpenteurs, oü il
estquestion de l'acquisition de l'appareil nécéssaire, du pendule à réver-
sion, pour les travaux de l'exploration de l’attraction générale de la
terre, confiés entiérement à la direction de Mr. Bredichin. (Voir:
Очеркъ Ucropin Межевато Института, стр. 141—142).
Le jubilé passé, l’acquisition d’une horloge, également indispen-
sable pour les travaux, a été rémise, et la direction actuelle de
l'Institut, à l’insu de Mr. Bredichin, s’est avisée de donner à l'ap-
pareil une destination toute démonstrative au lieu d'une scientifique.
Afin de retenir pour un certain temps le pendule dans sa disposi-
tion etachever la partie du problème déjà commencée, le Professeur
eut des discussions désagréables et fut obligé de recourir à la publi-
cité. I1 est clair que dans des conditions pareilles le Professeur ne
pouvant continuer la direction de l'entreprise, qui lui était confiée,
il ne lui reste qu'à desirer que ces travaux ne soient pas tout-à-fait
mis de cóté, quoique il doute fort, que vu les circonstances adve-
nues, ils puissent étre continués par le personnel du département de
l'arpentage.
Mr. N. À. Warneck a exposé ses observations sur les larves du
papillon nocturne Botys cilacealis Hubn., qui dans le gouvernement
de Tambow ont fortement nui durant cet été, aux céréales d'été, au
millet et au chanvro.
Mr. le Professeur Trautschold a montré des fossiles rapportés par
Nordenskiold durant son expédition polaire, notamment des forma-
tions jurassiques, permiennes et carbonifères, en indiquant leur
grande ressemblance avec ceux des mémes formations de la Russie.
Il a de méme expliqué la différence qui existe entre le genre Bo-
909
triolepis dont il а montré la tête et les machoires et entre le genre
Asterolepis de Pander.
DONS.
Objets offerts.
Mr. le Professeur Е. Ardissone de Milan fait don de riches col-
lections botaniques:
Des Algues d'Italie. Collection de 200 espèces.
Des Champignons de la France. Collection de 200 espèces.
Des Mousses aquatiques et des Chryptogames vasculaires. Collec-
tion de 100 espèces.
Des Champignons et Lichens d'Italie et des T'wbéracées de la
Lombardie en exemplaires authentiques de Vittadini, 100 espèces.
Phanérogames. Collection de 150 espèces. En tout 750 différentes
espèces.
Livres offerts.
1. Giornale ed Atti della Società di Acclimazione e Agricoltura in .
Sicilia. Vol. 20, X 5 e 6. Palermo 1880 in 8°. De la part de la
Soczété d’acclimatation de Sicile a Palerme.
2. u de la Société philomatique de Paris. 7-ème série. duce
‚ № 2, 3. Tome 4, №1. Paris 1880 in 8*.
3. Liste des membres de la Société philomatique de Paris en 1878.
Paris 1879 in 8*.
4. Statuts de la Société philomatique de Paris. Paris 1879 in 8°.
Les № 2—4 de la part de la Société philomatique de Paris.
5. В. Comitato geologico d'Italia. 1880. Bollettino № 7 e 8. Roma
1880 in 8. De la part du Comité Е. géologique d'Italie à Rome.
6. Actes de la Société Linnéenne de Pordeaux. Vol. 39. Procés-
verbaux de l'année 1879. Bordeaux 1879 in 8°. De la part de
la Société Linmeenne de Bordeaux.
7. Bollettino della Società geografica italiana. Anno 14. Fase. 9.
Roma 1880 in 8°. De la part de la Société géographique à Rome.
10.
ff.
20.
— —
. Mittheilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien. Band
X, №17. Wien 1880 in 8°. De la part de la Société anthropo-
logique de Vienne.
. Correspondenz-Blatt des zoologisch-mineralogischen Vereines in
Regensburg. Jahrgang 33. Regensburg 1879 in 8*. De la part
de la Société zoologico-mineralogique de Ratisbonne.
Lanzi, Matteo. I Funghi della provincia di Roma. Fasc. 1, 2.
Roma 1879 in 4°. De la part de l’ Auteur.
Nova Acta Regiae Societatis scientiarum Upsalensis. Seriae
tertiae Vol. X, fasc. 2. Upsaliae 1879 in 4. De la part de la
Société Royale des sciences d’Upsal.
. Selig, Sonnenthal and Co. Illustrated Price List. July 1880.
London 1880 in 4°. De la part de Mr. Selig de Londres.
. Варшавская Университетсыя Uspbetia. 1880. № 1. Варшава
1880 in 8°. De la part de l'Université de Varsovie.
. Ertborn, О. van. Texte explicatif de Levé géolog. des planchettes
de Putte, de Lierre et de Heyst-op-den-Berg. Avec les 8 Cartes.
Bruxelles 1880 in 8° et in fol. De la part de la Carte géologique
de la Belgique à Bruxelles.
. Nature. Illustrated Journal of science. 1880. № 572, 578, 574,
575, 576. London 1880 in 4°. De la part de la Rédaction.
. Annales de l'Observatoire de Moscou. Vol. VII. Livr. 1. Moscou
1880 in 4°. De la part de Mr. le Prof. Bredichine à Moscou.
. Berg, Carlos. Dos nuevos miembros de la flora argentina. Bue-
nos-Aires 1880 in 8°.
.— — Observationes acerea de la familia Hyponomeutidae.
Buenos-Aires 1880 in 8°. Les . 17, 18 de la part de РАщеиг.
. Mittheilungen des Berg- u. Hüttenmännischen Vereins Maja zu
Claustbal. Neue Folge, Heft 2. Clausthal 1880 in 8". De la part
de la Société des mines ,Maja* a Clausthal.
Anales de la Sociedad cientifica argentina. 1880. Setiembre.
Buenos-Aires 1880 in 8°. De la part de la Société des sciences
à Bouenos-Ayres.
. Записки Hogopocciitekaro Общества, Естествоиспыталелей. Томъ
6, вып. 2. Одесса 1880 in 8°. De la part de la Société des Na-
turalistes d'Odessa. -
22. Журналь Русскаго физико-химическато Общества. Томъ 12.
30.
39.
94.
35.
36.
= 881
вып. 7. C.-Ilerep6. 1880 in 8°. De la part de la Société physico-
chimique russe à St. Pétersbourg.
. Entomologische Nachrichten. Jahrgang 6. Heft 19 u. 20. Putbus
1880 in 8°. De la part de Mr. le Dr. Katter a Putbus.
. Uhlworm, Oscar. Botanisches Centralblatt. 1880. № 89, 40, 41,
42, 43. Leipzig 1880 in 8°. De la part de Mr. le Rédacteur.
. Bulletin mensuel de la Société d’acclimatation. 1880. № 8. Paris
1880 in 8°. De la part de la Société d’acclimatation de Paris.
. Carus, Victor. Zoologischer Anzeiger. 1880. № 67, 68. Leipzig
1880 in 8°. De la part de Mr. le Rédacteur.
. Catalogue de la bibliothéque de feu Mr. S. C. Snellen van Vol-
lenhoven. La Haye 1880 in 8°. De la part de Mr. Nyhoff à La
Haye.
. Zeitschrift der Deutschen geologischen Gesellschaft. Band 32.
Ней 2. Berlin 1880 in 8°. De la part de la Societé géologique
allemande de Berlin.
. Journal of the Royal Microscopical Society. Vol. 3, № 5. Lon-
don 1880 in 8°. De la part de la Société Royale de Microscopie
de Londres.
Jahresbericht (2-ter) der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft zu
Elberfeld. Von Februar 1879 bis Februar 1880. Elberfeld 1880
in 8°. De la part de la Réunion d'histoire naturelle d’Elberfeld.
. Deutsche Entomologische Zeitschrift. Jahrgang 24. Heft 2. Ber-
lin 1880 in 8°. De la part de Mr. le Dr. Kraate de Berlin.
. Yuueepcumemcxia V3p'beria. 1880. № 8. Ries» 1880 in 8°. De la
part de l'Université de Kieff.
Neues Jahrbuch für Mineralogie, Geologie und Paläontologie.
Jahrgang 1880. Heft 2 и. 1 Beilage-Band. Heft 1. Stuttgart 1880
in 8°. De la part de la Rédaction.
Petermann’s, А. Mittheilungen. Band 26. № 9. Ergänzungsheft
№ 62. Gotha 1880 in 4. De la part de Mr. Justus Perthes à
Gotha.
Bulletin de l’Académie de médecine. 44 année. № 42, 43, 44.
Paris 1880 in 8°. De la part de l'Académie de médecine à Paris.
Ipomoxor 3actıanH. Имп. Кавказскато Медицинскаго Общества.
1880. № 4, 5. Тифлисъ 1880 in 8°. De la part de la Societe I.
des médecins а Tiflis.
37.
38.
39.
40.
41.
42.
43.
44.
45.
46.
47.
48.
51.
ED...
Ausland. 1880, № 34, 35, 42, 43, 44. Stuttgart 1880 in 4°. De la
part de Mr. Hellwald.
Der Naturforscher. 1880. № 35, 36, 43, 44, 45. Berlin 1880 in 4°.
De la part de Mr. Sklarek.
Лъьсной Журналъ. 1880. № 9. С.-Петерб. 1880 in 8°.
Проурамма для собиран1я CBBABHIN o положени лЪфеной тор-
товли въ Poccin. (.-Петерб. 1880 in fol. Les Л 39, 40 de la
part de la Société forestière de St. Pétersbourg.
Hsencmia Kagkasckaro Orxbra Имп. Русскаго Географическато
Общества, 1880 г. № 2, лист. 1—7. Тифлисъ 1880 in 8°.
Заурсеки, Л. II. ЗамЪтка объ изслЪдовани Вавказскихъ язы-
ковъ. Москва 1880 in 4°. Les № 41, 42 de la part de la section
caucasienne de la Société I. russe de Geographie à Toflis.
Monatsschrift des Vereines zur Beförderung des Gartenbaues
in den К. Preussischen Staaten. 1880. Oktober. Berlin 1880 in
8°. De la part de la Société d'horticulture de Berlin.
Bnenuuxs Имп. Pocciäckaro Общества Садоводства. 1880. № 5.
С.-Петерб. 1880 in 8°. De la part de la Société I. d'horticulture
de St. Petersbourg.
Bulletin de la Société académique hispano-portugaise à Tou-
louse. Tome 1. X 3. Toulouse 1880 in 8°. De la part de la So-
ciété académique hispano-portugaise à Toulouse.
The scientific transactions of the Royal Dublin Society. (New
series). Vol. I. № 1—12. Dublin 1877—80 in 4°.
The scientific Proceedings of the Royal Dublin Society. New
series. Vol. I. Part. 1—3. Dublin 1877—78 in 8°. Les J 46, 47
de la part de la Société Royale de Dublin.
Joly, Ch. Note sur les importations et les exportations des
fruits et des légumes en 1879. Paris 1880 in 8°. De la part de
P’Auteur. T
Cmenanoe:, Il. T. Враги xyb6naro жука. Харьковъ 1880 in 8°.
De la part de l Auteur.
50. Société belge de Microscopie. Procés-verbaux. № 12, 13. Bruxelles
1880 in 8°. De la part de la Société belge de Microscopie de
Bruxelles. "
Lanessan, J. L. de. Revue internationale des sciences biolo-
ail
56.
61.
62.
64.
=, А
giques. 1880. № 10. Paris 1880 in 8". De la part de Mr. le Ré-
dacteur.
. Haencmia Ими. Русскаго Географическато Общества. 1880. Вы-
пускъ 2. С.-Петерб.: 1880 in 8°. De la part de la Société I. géo-
graphique russe à St. Pétersbourg.
. Gartenflora. 1880. August u. September. Stuttgart 1880 in 8°.
De la part de Mr. le Dr. Regel de St. Petersbourg.
. Jahrbuch der К. К. Geologischen Reichsanstalt. Jahrg. 1880.
№ 2 u. 3. Wien 1880 in gr. 8°.
. Verhandlungen der К. К. Geol. Reichsanstalt. 1880. № 6—11.
Wien 1880 in 8°. Les M 54, 56 de la part de l'Institut I. В.
géologique de Vienne.
Memorie dell’ Accademia d'agricoltura arti e commercio di Ve-
rona. Vol. 56. Fasc. 3. Verona 1880 in 8°. De la part de l’Aca-
démte d’agriculture, des arts: et du commerce de Verone.
. Pigorini, L. Avanzi umani e manufatti litici coloriti dell età
della pietra. Roma 1880 in 8°. De la part de l'Auteur.
. Revue scientifique. Neuviéme année (2-de série). № 41—52. Paris
1880 in 4*.
. Revue politique et litéraire. 9-me année. № 41—52. Paris 1880
in 4°. Les / 59 et 60 de la part des MM. les Rédacteurs.
. Comptes rendus des séances de l'Académie des sciences. Tome
XI, № 15—25. Avec Tables des Comptes rendus des séances.
Second Semestre 1879, Paris 1880 in 4°. De la part de l’Aca-
démie des sciences de Paris.
Извьстия Имп. Общества, Любителей Естествознан1я. Антропо-
лог1я и Этнограф1я. Toms 26, вып. 2 и 3. Toms 32, вып. 2 и 3.
Томъ 39, вып. 1. Москва 1880 in 4°. De la part de la Société I.
des amis d’histoire naturelle, d’Anthropologie et d’'Ethnographie
de Moscou.
Hsenemia и Ученыя Записки Имп. Rasanckaro Университета.
1880. Тюль-Августъ. Казань 1880 in 8°. De la part de l’Univer-
sité de Kazan.
. Bericht (УТ) des Vereins für Naturkunde in Fulda. Fulda 1880
in 8°. De la part de la Société des Naturalistes de Foulda.
Mittheilungen aus der livländischen Geschichte. Band 12, Heft 3.
Riga 1880 in 8 De la part de la Société pour l’histoire des
provinces baltiques de la Russie а Riga.
81.
82.
pee gee
. Loening, Edgar. Festrede zur Jahresfeier der Stiftung der Uni-
versität Dorpat im December 1879. Dorpat 1880 in 4°.
. — — Ueber die Reliefs der altspartanischen Basis. (Oratio).
Dorpat 1880 in 4°.
. Helmling, P. Ueber die Integration der allgemeinen Riccatischen
Gleichung Mig. Dorpat 1879 in 4.
. Verzeichniss der Vorlesangen auf der Universität zu Dorpat.
1879. Semester 2. 1880. Sem. 1. Dorpat 1879—80 in 8°.
. Personal der K. Universität Dorpat. 1879, Sem. 2. 1880, Sem. 1.
Dorpat 1879—80 in 8°.
. Klinge, J. Vergleichende histiologische Untersuchung der Gra-
mineen- und Cyperaceen-Wurzeln. St. Petersburg 1879 in 4°.
. Thilo, Otto. Die Sperrgelenke an den Stacheln einiger Welse
etc. Dorpat 1879 in 8°.
. Frankenhäuser, Const. Untersuchungen über den Bau der tracheo-
bronchial Schleimhaut. St. Petersburg 1879 in 8°.
. Golawski, Boleslaw. Zur Casuistik der Lymphosarkome. Dorpat
1879 in 8°.
. Wernitz, Aug. Die Spina bifida. Dorpat 1880 in 8°.
. Schroeder, Theod. v. Beitrag zur Kenntniss der Iritis syphilitica.
St. Petersburg 1880 in 8°.
. Rosenbaum, Friedr. Untersuchungen über den Kohlenhydratbe-
Stand der thierischen Organismen nach Vergiftung mit sen.
ete. Dorpat 1879 in 8*.
. Mercklin, Aug. Studien über die primäre WERE Dorpat
1879 in 8°.
. Hiekisch, Carl. Die Tungusen. St. Petersburg 1879 in 8°.
. Thum, Alfons. Beiträge zur Lehre von den gewerblichen Be-
triebsformen. Dorpat 1880 in 8°.
. Poehl, Al. Untersuchung der Blätter von Pilocarpus officinalis.
St. Petersburg 1880 in 8°.
Werncke, Wold. Ueber die Wirkung einiger Antiseptica etc.
Dorpat 1879 in 8*
Kuehn, Peter. Ein Beitrag zur Biologie der Bacterien. Dorpat
1879 in 8°.
83.
84,
* 85.
86.
qd us
Boelendorff, Herm. v. Ein Beitrag zur Biologie einiger Schizo-
mycaten. Dorpat 1880 in 8°.
Wernitz, Гу. Ueber die Wirkung der Antiseptica. Dorpat 1880
in 8°.
Pfeil, "Theod. Chemische Beitrige zur Pomologie. Dorpat 1880
in 8°.
Koroll, Joh. Quantitativ-chemische Untersuchungen über die
Zusammensetzung der Kork-, Bast- etc. Gewebe. Dorpat 1880
in 8°.
87.
88.
Keussler, Ed. v. Untersuchung der chrysophansäureartigen
Substanz der Sennesblätter. Riga 1879 in 8°.
Scheibe, Кат. Darstellung u. Beschreibung der Boncitronensäure
u. ihrer Salze. Dorpat 1880 in 8°.
89—94. Karstens, Carl, Sack, N., Haenseli, Paul, Zwingmann, Loth.,
95.
Schlocker, Herm. u. Krannhals, Joh. Verschiedene mediz.-chi-
USES Dissertationen. Dorpat 1879—80 in 8°. Les № 65—94
de la part de l’Université de Dorpat.
Tijdschrift voor Entomologie. Jaargang 1879—80. Aflevering 3-е.
S Gravenhage 1880 in 8°. De la part de la Société entomologique
hollandaise а Leiden.
. Линдеманъ, К. 9. Хлбный Жукъ. Con a Москва,
` 1880 in 8°. De la part de РАщеиг.
; 'Воейковъ, А. И. Климатическая услов1я ледниковыхъ явленй,
настоящихь и прошедшихъ. 1880 in 8°.
. — — Ranmars области Муссоновъ, восточной Asin. @xHereps.
_ 1880 in 8. Les Л 97, 98 de la part de l’Auteur.
99.
Jahresbericht (УТ) der Gewerbeschule zu Bistritz in Siebenbür-
gen. Kronstadt 1880 in 8°. De la part de Mr. le Directeur W.
de Dokoupil à Bistrite.
100,
Simonin, Dr. Rapport sur Te service départemental s l'as-
sistance médicale et de la vaccine de Meurthe-et-Moselle pen-
`` dant l'exercice 1879. Nancy 1880 in 8°. De la part de Auteur.
101.
Hsencmia Петровской Bemsentisueckoft и Леной Araremir.
Tors 3-й, вып. 2-й. Москва 1880 in 8°. De la part de l’Académie
“agricole et forestière de Petrovsky- Kazoumovsky.
102.
^^- C.-IIerep6. 1880 in 8°. De la part de la Rédaction.
Журналь Министерства Народнахто ПросвЪщеня. 1880. _ Октябрь .
№ 4. 1880. 9
103.
104.
105.
106.
107.
108.
109.
110,
111.
112.
113.
114.
115.
116.
NET ON
Труды Hmm. вольнаго Экономическаго Общества. 1880 г. Tour
3-й, вып. 2-й. С.-Петерб. 1880 in 8°. De la part de la Société I.
libre économique de, St. Petersbourg.
Monatsbericht der K. Preuss. Akademie der Wissenschaften zu
Berlin. 1880. Juli. Berlin 1880 in 8*. De la part de l'Académie
В. des sciences de Berlin.
Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe
der K. Akademie der Wissenschaften in Wien. X 20, 21, 22.
Wien 1880 in gr. 8. De la part de l'Académie I. des sciences de
Vienne.
Annales de l'Académie d'Archéologie de Belgique. 3-ème série.
Tome 5. Anvers 1879 in 8°.
Bulletin de l'Académie d'Archéologie de Belgique. II. (3-&me
série des Annales) fasc. 4, 5. Seconde partie II, IIL IV, V.
Anvers 1877—80 in 8°. Les J€ 106, 107 de la part de l'Académie
d'Archéologie de Belgique à Anvers.
Протоколы Физико-Медицинкскаго Общества въ MockBb за
1879 г. Москва 1880 in 8°.
Голманъ, Н. 0. О происхождения и лЬченн Боковыхъ мышеч-
ныхъ искривлен! позвоночника. Москва 1880 in 8°. Les JV 110,
111 de la part de la Société physico-médicale de Moscou.
Mittheilungen des Ornithologischen Vereines in Wien. Jahrgang
4. № 11. Wien 1880 in 4°. De la part de la Société ornithologique
de Vienne.
Russische Revue. Jahrg. 9. Heft 10. St. Petersburg 1880 in 8°.
De la part de Mr. Ch. Rôttger de St. Pétersbourg.
Reitter, Edm. Coleopteren-Liste. ХИ. Wien 1880 in 8°. De la
part de Mr. Reitter.
Bulletin de la Société Khédiviale de Géographie. 1880. Le Caire
1880 in 8". De la part de la Société Khediviale de Géographie
au Caire.
Atti della Società Crittogamologica italiana. Anno 24. Dispensa
1. Milano 1881 in 8°. De la part de la Société cryptogamologique
italienne а Milan.
Русский ВЪстникъ. 1880. Октября. Москва 1880 in 8°. De la
part de la Rédaction. <
Bericht (19-ter) der Oberhessischen Gesellschaft fiir Natur- und
117.
118.
— 67
Heilkunde. Giessen 1880 in 8°. De la part de la Société d'histoire
naturelle e( de medecine de Giessen.
Bullettino della Società entomologica italiana. Anno dodicesimo-
Trimestre III. Firenze 1880 in 8°. De la part de la Société en-
tomologique italienne de Florence.
Berichte des naturwissenschaftlich-medizinischen Vereines in
Innsbruck. Jahrgang X. Innsbruck 1880 in 8°. De la part de la
Societe d'histore naturelle et de médecine d'Insbruck.
. Bulletin de l’Institut national Genevois. Tome XXIII. Genève
1880 in 8. De la part de l’Institut national Genevois a Geneve.
. Bulletin de la Société botanique de France. Tome 27-éme. 1890.
Comptes rendus des séances 3. Paris 1880 in 8°. De la part de
la Société botanique de France à Paris.
. Annales des sciences naturelles. 6-ème série. Botanique. Tome
9. X 5 et *. Paris 1880 in 8°.
Zoologie. Tome IX. № 2, 8 et 4. Paris 1880 in 8°. Les Л 123,
124 de la part de la Rédaction.
. Nehring, Alfred. Uebersicht über 24 mitteleuropäische Quartär-
Faunen. Berlin 1880 in 8. De la part de V Auteur.
. Mittheilungen der deutschen Gesellschaft für Natur- и. Vólker-
kunde Ost-Asiens. 1880. August. Yokohama 1880 in 4°. De la
part de la Societé pour la connaissance de la Nature et des
peuples de l’Est d'Asie.
. Mittheilungen der К. К. geographischen Gesellschaft in Wien.
Band 23. № 10. Wien 1880 in 8°. De la part de la Société I. В.
de géographie de Vienne.
. La Philosophie positive. Douziéme année № 5. Treizième année
№ 3. 1880 in 8°. De la part de Mr. G. Wirouboff.
Feuille des jeunes Naturalistes. Onzième année. № 121. Rennes
1880 in 8°. De la part de la Rédaction.
. Mittheilungen des Vereins für Erdkunde zu Leipzig. 1879.
Leipzig 1880 in 8*. De la part de la Société géographique de
Leipsic.
. Bulletin de la Société géologique de France. 3-ème série. Tome
6, feuilles 41—45. Paris 1880 in 8°. De la part de la Societe
géologique de France à Paris.
130.
131.
wie ARS
Peirce, С. S. On the Algebra of Logic. Baltimore 1880 in 4.
De la part de l'Auteur.
Landwirthschaftliche Jahrbücher. Band 9. Heft 4 u. 5. Berlin
. 1880 in 8°. De la part de la Rédaction.
132.
133.
134.
Tchichatchef, P. de. Espagne, Algérie et Tunisie. Paris 1880
in 8. De la part de l'Auteur. à
Bremnux: Европы. 1880 т. Ноябрь. C.-Ilerep6. 1880 in 8°. De
la part de la Rédaction.
Atti della Società toscana di scienze naturali residente in Pisa.
Memoire. Vol. 4. fasc. 2. Pisa 1880 in 8°. De la part de la So-
ciete toscane des sciences naturelles de Pise.
. Payer, Hugo. Bibliotheca Carpatica. 1216 1880 in 8°. De la part
de la Société hongroise des Carpathes à Kesmark.
. Анучинъ, Дмитр. О н$Фкоторыхъ аномомяхъ uexoBbuecKArO че-
репа и преимущественн. объ mx» распространен1т по расамъ.
ИзвЪет. Моск. Общ. Люб. Ест. Tour XXXVIII, gun. 2. Москва
1880 in 4°. De la part de РАщеиг.
Membres élus.
Actifs.
Mr. Gandoger botaniste à Arnas (France). (Proposé par MM. Fi-
scher de Waldheim et Renard.)
Mr. le Dr. Mathieu Lanzi, Microscopiste à Rome. (Sur la propo-
sition de MM. Senoner et Renard.)
Mr. Henri Woodward, Géologue et Paléontologue à Londres. (Sur
la proposition de MM. Trautschold et Renard.)
Correspondant.
Mr. G. J. Kopp à Moscou. aon par MM. Renard et Fischer).
SEANCE DU 18 DECEMBRE 1880.
Mr. Alex. Egor. Riesenkampf envoie une liste complète des plantes
de la flore de Piatigorsk.
— 60 —
Мг. 5. №. Nikitine remet la première partie d'un mémoire sur la
formation jurassique des environs de Yelatma, avec 5 planches.
Mr. Bas. Jac. Zinger présente un Catalogue des phanérogames
et des cryptogames vasculaires du gouvernement de Toula. Avec
2 planches.
S. Ех. Mr. Oct. Iv. Radoschkovsky annonce qu’à cause de sa santé
il habite depuis un an Varsovie (Lezno 18) et écrit que Mr. le Dr.
Snabel à Varsovie (Diptérologue) désire recevoir un tiré à part de
l’article de Mr. Menzbier, imprimé dans le X 1 du Bulletin 1880.
Mr. Alex. Agassiz, Directeur du Musée de Zoologie comparative
a Cambridge, écrit qu'il nous a envoyé par MM. B. Westermann
et Co. à New-York plusieurs volumes des derniers Mémoires du
Musée (v. 6 et 6) et du Bulletin Vol. 6 № 8—11 avec le report
1879—80.
La Société mathématique près de l'Université de Kharkoff envoie
les 2 premiers Numéros de ses ,Coo6meniii^ et propose l'échange
des publications.
Le Comite d'organisation du 53 Congrès des Naturalistes et des
Médecins allemands envoie un exemplaire de son ouvrage publié à
cette occasion: ,Danzig sous le rapport de l’histoire naturelle et de
la médecine.“
La Société d'histoire naturelle d' Elberfeld annonce qu'elle s'est ré-
unie au Cercle (Verein) d'histoire naturelle d'Elberfeld et prie de
n'envoyer à l'avenir qu'un 56% exemplaire de nos publications au
Verein (Cercle) de cette ville.
Mr. le Cons. d'état, Gustav Ivan. Kopp, remercie la Société pour la
nomination comme membre correspondant.
Mr. le Dr. Guido Schenzl envoie les observations magnéto-météoro-
logiques faites pendant le mois de Novembre à Bouda-Pest.
Mr. Alexis Paulow, le nouveau Conservateur des collections miné-
ralogiques, géologiques et paléontologiques de l’Université de Mos-
cou, à trouvé dans la bibliothèque de ces collections tous les volumes
de nos Bulletins jusqu'à 1874 № 3 et demande, s'il ne soit possible,
de compléter cet exemplaire jusqu'aujourd'hui.
La Rédaction du Journal: „Новое OGosphnie“ propose l'échange
des publications pour 1881.
Mr. Nicol. Alexandr. Ivanitzky annonce qu'il a découvert encore
3 herbiers de la flore du gouvernement de Vologda; il envoie un
mE m
supplément au Catalogue des plantes de cette contrée qu'il avait
précédemment envoyé et promet des complémens ultérieurs apres
qu'il aura parcouru ces herbiers.
Lettres des remercimens pour l'envoi des Bulletins de la part de
l’Académie I. des sciences de St. Pétersbourg, des Universités de
Moscou, Dorpat, Odessa, Varsovie et Клей, des Sociétés I. géogra-
phiques de St. Petersbonrg et de Tiflis, de l'Académie agricole et fo-
restiére de Pétrovsky-Razoumovsky, de l'École d'agriculture et d'horti-
culture d'Ouman, de l'Observatoire de physique et de l'Institut fo-
restier de St. Pétersbourg, des Jardins botaniques de Varsovie et
de St. Pétersbourg, de l'administration des mines du Caucase de
Tiflis, des Sociétés d'agriculture de Moscou et de Kazan, des So-
ciétés d'histoire naturelle de Kazan et de Jaroslav, de la Société I.
des médecins à Vilna, de la bibliothèque de Karamsine à Simbirsk,
des MM. Alex. Alex. Fischer de Waldheim, A. K. Becker et Ed.
Bogd. Lindeman, de la part de la Société Royale de Sydney en
Australie, de la Société d'histoire naturelle de Boston, de la Société
R. zoologique d'Amsterdam, de la Société d'études scientifiques de
Lyon et de l'Université de Breslau.
Mr. le Prof. Th. A. Bredichine a développé, en se basant sur ses
observations exposées dans la derniére séance, son opinion sur la
constitution de la planéte Jupiter.
Mr. B. A. Tichomiroff а parlé sur un cas observé de parasitisme
du Peziza Kauffmanniana sur le tabac (Nicotiania Tabacum Co.) En
1866 il avait trouvé pour la premiére fois une nouvelle forme de
Discomycète sur la plante de chanvre qu'il a décrite dans le №2
de notre Bulletin 1868. Et dés lors en continuant ses observations
il n'a constamment trouvé ce champignon qu'exclusivement sur la
méme plante. Ce n'est qu'en 1879 qu'il a obtenu du gouvernement
de Smolensk (où il avait autrefois découvert le Peziza Kauffman-
niana) des sclerotiums qui s'étaient développées sur le tige du tabac
et qui par ses caractéres micro- et macroscopiques présentaient une
analogie complète avec ceux du P. Kauffmanniana. Plantées en terre
au mois de Mars 1880 les sclerotiums du tabac ont produit (ayant
été cultivés dans les chambres) aprés 3'/, mois des organes de
fructifications qui préséntaient une identité complète avec ceux du
Cannabis satina, savoir le Peziza Kauffmanniana.
Mr. le Président Fischer de Waldheim a exposé quelques idées
sur les séries mathématiques: les progressions, les logarithmes, les
proportions, les fractions et les complémens.
=
>
[eo]
10.
11.
12.
13.
BR N N
DONS.
' Livres offerts.
. Giornale ed Atti della Società di acclimazione etc. Vol. 20,
№ 9 e 10. Palermo 1880 in 8*. De la part de la Société d'accli-
matation et d'agriculture de Sicilie а Palerme.
. Mamepiaaw для составленя Ranmarouorin Кавказа. ОтдЖлъ 1.
Томь 2, вып. 4. Тифлисъ 1880 in 8°. De la part de l'Observa-
toire de physique à Tiflis. i
. Mittheilungen des Vereins für Erdkunde zu Halle a. 8. 1880.
Halle 1880 in 8°. De la part de la Société géographique de
Halle.
. Nature. 1880. № 577, 578, 579, 580, 581. London 1880 in 4. De
la part de la Redaction.
. Achiurdi, Antonio. Coralli giurassici dell’ Italia settentrionale.
Pisa 1880 in 8°. De la part de РАщеиг.
. Bulletin de l'Academie de médecine. 1880. № 45, 47, 48. Paris
1880 in 8*. De la part de l’Académie de médecine de Paris.
. Entomologische Nachrichten. 1880. № 21 u. 22, 23 u. 24. Putbus
1880 in 8°. De la part de Mr. le Dr. Katter.
. Carus, J. Victor. Zoologischer Anzeiger. 1880. № 69, 70, 71.
Leipzig 1880 in 8°. De la part de Mr. le Prof. Carus à Leipzic.
. Memorie della Società degli Spettrosco pisti italiani. 1880. Dis-
pensa 7. Rome 1880 in 4. De la part de Mr. P. Tacchini. —
Bulletin de l'Académie I. des sciences de St. Pétersbourg. Tome
26, feuilles 22—36. St. Pétersbourg 1880 in 4*. De la part de
l'Académie I. des sciences de St. Pétersbourg.
Протоколы 3achı. Химико-Физическ. Общества. Toms 12, вып.
8. С.-Петербургъ 1880 in 8°. De la part de la Société chimico-
physicale de St. Pétersbourg.
The scientific Transactions of the Royal Dublin Society. Vol. 2.
August 1879. Vol. 2. June 1880. Dublin 1879-—80 in 4°.
The scientific Proceedings of the Royal Dublin Society. Vol. Il.
Part 1—6. Dublin 1878—80 in 8°. Les Л 12, 13 de la part de
la Société Royale de Dublin.
14.
15.
16.
18.
19.
20.
"21.
22.
23.
24.
25.
26.
со
Bulletin de la Société géologique de France. 3-ёте série. Tome
7. № 6, 7, 8. Paris 1880 in 8. De la part de la Société géolo-
gique de France à Paris.
Monatsbericht der К. Preuss. Akademie der Wissenschaften zu
Berlin. 1880. August. Berlin 1880 in 8°. De la part de l’Acadé-
mie R. des sciences de Berlin.
Ta Журналу. X годъ. № 10, 11. С.-Петербуръ ido in 8°.
De la part de la Société forestière de St. Petersbourg.
„Записки Имп. Русскато l'eorpabnueckaro Общества, По orıt-
леню Этнографт. Toms 6-й. C.-Ilerep6. 1880 in 8°. De la part
de la Société I. de géographie russe à 5t. Petersbourg.
Anales de la Sociedad scientifica argentina. 1880. Оса. No-
viembre. Buenos-Aires 1880 in 8°. De la part de la Société des
sciences de Buenos-Aires.
Tijdschrift voor Entomologie. Deel 23. Aflevering 4-е. cn
hage 1880 in 8°. De la part de la Société entomologique néerlan-
daise de Harlem.
Petermann’s, А. Mittheilungen. Band 26. X. Frgünzungsheft.
X 63. Gotha 1880 in 4°. De la part de Mr. Justus Perthes à
Gotha.
Университетская Wap'bcris. 1880. X 9. Kierr 1880 in 8°. De la
part de l'Université de Kieff.
Jahrbuch. des Ungarischen Karpathen- -Vereines, Jahrgang 1880.
Kismárk 1880 in 8*. De la part de la Société hongroise des
Carpathes. | | $^
Hsencmia Имп. Pyeckaro Географическаго Общества. 1880. Вы-
пускъ 3-й. С.-Петерб. 1880 in 8. De la part de la Société I:
russe géographique de St. Pélersbourg.
Bericht 19, 20 u. 21 über die Thätigkeit des Offenbacher Ver-
eins für Каин) Offenbach a. М. 1880 in 8°. De la part de
la Société d'histoire naturelle d'Offenbach.
Протоколы Имп. Виленскаго Медицинскаго Общества. 1879.
№ 7. 1880. № 7, 8. Вильно 1880 in 8°. De la part de la Société
I. de médecine a Vilna.
Труды Имп. вольн. Экономич. Общества. 1880. Ноябрь. C.-Ile-
тербургъ 1880 in 8°. De la part de la Société I. libre économique
de St. Petersbourg.
35.
41.
42.
. Bulletin de l'Académie de médecine. 1880. № 46—49. Paris
1880 in 8. De la part de l'Académie de médecine de Paris.
. Proces-verbaux de la Société belge de Microscopie. № 1. Bruxelles
1880 in 8°. De la part de la Société belge de Microscopie.
. Botanisches Centralblatt. 1880. № 44, 45, 47, 48. Leipzig 1880
in 8°. De la part de Mr. Oscar Uhlworm à Leipsic.
. Revue internationale des sciences. 1880. № 11, Paris 1880 in 8°.
De la part de Mr. de Lanessan.
. Das Ausland. 1880. № 45, 46, 47, 48, 49. Stuttgart 1880 in 4°.
De la part de Mr. de Hellwald à Stuttgart.
2. Der Naturforscher. 1880. № 46, 47, 48, 49, 50. Berlin 1880 in 4°.
De la part de Mr. le Dr. Sklarek.
. Cogels, M. P. et Van Ertborn, O. Mélanges géologiques. 2-4
Fascicule. Anvers 1880 in 8°. De la part des Auteurs.
. Verhandlungen des naturhistorischen Vereins der preuss. Rhein-
lande. Jahrgang 36, Hälite 2. Bonn 1879 in 8°. De la part de
la Société d'histoire naturelle de Bonn.
Monatsschrift des Vereines zur Beförderung des Gartenbaues.
Jahrgang 23. November. Berlin 1880 in 8°. De la part de la
Société d'horticulture de Berlin.
. Sützungsberichte der К. Akademie der Wissenschaften in Wien.
1880. № 23—25. Wien 1880 in 8°. De la part de l’Académie I.
des sciences de Vienne.
. Mittheilungen des historischen Vereines für Steiermark. Ней
28. Graz 1880 in 8°.
. Festschrift zur Erinnerung an die Feier der vor 700 Jahren
stattgef. Erhebung der Steiermark. Graz 1880 in 8°.
. Вейтаде zur Kunde steiermarkischer Geschichtsquellen. Jahr-
gang 17. Graz 1880 in 8°. De la part de la Société historique
de Graz.
. Æypuars Министерства Народнаго [Mpocsbmenis. 1880. Ноябрь.
С.-Петерб. 1880 in 8°. De la part de la Rédaction.
Bulletin mensuel de la Société d'acclimatation. 1880. № 9. Paris
1880 in 8°. De la part de la Société @acclimatation de Paris.
Bullettino meteorologico dell’ Osservatorio del Real Collegio
Carlo Alberto in Moncalieri. 1880 № 5. Torino 1880 in 4°. De
la part de l'Observatoire de Moncalieri à Turin.
Je 4. 1880. 10
48.
&
or
1
58.
= A =
. Lataste, F. Essai d'une faune herpétologique de la Gironde.
Bordeaux 1876 in 8°.
- 44. — — Tentatives d'Hybridation chez les Batraciens in 8*.
45. — — Sur l'Habitat du Triton Vittatus in 8*.
46. — — Etude sur le Discoglosse. Bordeaux 1879 in 8°. Les
Л 43—46 de la part de РАщеиг.
. Danzig in naturwissenschaftlicher und medizinischer Beziehung.
Danzig 1880 in 8°. De la pait du Comité d'organisateurs du 53
Congrès des Naturalistes et Médecins allemands à Danzig.
Coo6weuia и Протоколы засфданй Математическато Общества
въ Харьков 1879 г. 1880 года. I. Харьковъ 1880 in 8%. De la
part de la Société de mathématique à Kharkoff.
9. Schiaparelli, G. et Frisiani, P. Sui temporali osservati nell’
Italia superiore durante l'anno 1877. Milano 1880 in 4. De la
part des Auteurs.
. Записки Имп. Общ. Сельскато Хозяйства Южной Poccin. 1880.
Августъ, Сентябрь. Одесса 1880 in 8°. De la part de la Societé
I. d'agriculture du Midi de la Russie à Odessa.
. Протоколы засфданй Общества Русскихъ врачей въ Mocret
за 1879. Вып. 2. Москва 1880 т 8°. De la part de la Société
des médecins russes à Moscou.
. Bapwascria Университетекля ИзвЪетя.' 1880. № 2, 3. Варшава
1880 in 8°. De la part de l’Université de Varsovie.
. Отчетъ 0 дфятельности Имп. Кавказскато Мелицинекато Обще-
ства за 1879—1880. Тифлисъ 1880 in 8°.
. Нротоколы 3acbzamiii Ими. Кавказскато Медицинск. Общеетва.
1880. № 6, 7. Тифлисъ 1880 in 8°. Les № 53, 54 de la part de
la Société I. des médecins du Caucase à Tiflis.
. Russische Revue. 1880. Ней 11. St. Petersburg 1880 in 8°. De
la part de Mr. Ch. Róttger.
‚ Ynusepcumemcria Wspbcria. 1880. Октябрь. Елевъ 1880 in 8°.
De la part de l'Université de Кей.
. Mésseps, В. Фораминиферы каменноугольнаго известняка Росси
и Атласъ in 4°. С.-Петерб. 1880 in 8° u. 4°. De la part de l'Au-
teur.
Encmnux: Имп. Poceiück. Общ. Садоводства. Годъ 21 № 6.
С.-Петерб. 1880 in 8°. De la part de la Societé I. d'horticulture
de St. Pétersbourg.
E
ВИН ss
59. Thümen, F. v. Die Blasenrost-Pilze der Coniferen. Wien 1880
in 4°.
60. — — Beiträge zur Pilz-Flora Sibiriens. IV. Moskau 1879—80
in 8°.
61. — — Fungi Egyptiaci in 8°.
j2, — — Symbolae ad floram mycologicam austricam IV. 1879 in 8°.
63. — — Die Pilzkrankheit der Ahornkeimlingspflanzen. 1880 in
67.
8». Les № 59—63 de la part de РАщеиг.
. Bedriaga, Jacques de. Mémoire sur les variétés européennes du
Lézard des murailles. Paris 1879 in 8°. De la part de V Auteur.
Русский ВЪетникъ 1880 № 11. Москва 1880 in 8°. De la part
de la Redaction.
. Verhandlungen des naturhistorisch-medicinischen Vereins zu
Heidelberg. Neue Folge. Band 2, Heft 5. Heidelberg 1889 in 8°.
De la part de la Societé d'histoire naturelle et de médecine de
Heidelberg.
Bulletins de la Société d'Anthropologie de Paris. 1880, Avril à
Juillet. Paris 1880 in 8°. De la part de la Société d’ Anthropo-
logie de Paris.
. Boemnuxs Евроцы на 1880 г. Декабрь. С.-Петерб. 1880 in 8°.
De la part de la Rédaction.
. Отчеты отдфловъ Имп. Pycex. Географичеекаго Общества, за,
1579 г. С.-Петерб. 1880 in 8°. De la part de la Société I. Russe
de géographie de St. Pétersbourg.
70. Протоколы Sachıan. Общества Одесскихь врачей. Torn 12.
№ 1, 2.: Одесса 1880 in 8°.
. Берниипейнь, H. Въ Лиманному вопросу. Одесса 1880 in 8°.
Les Л 70, 71 de la part de la Societé des medecins d'Odessa.
. Mittheilungen der afrikanischen Gesellschaft in Deutschland.
Band 2, Ней 3 Berlin 1880 in 8°.
. Verhandlungen der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin. Band
7, № 7. Berlin 1880 in 8°.
. Zeitschrift zur Gesellschaft tür Erdkunde zu Berlin. Band 15,
Ней 14 u. 15. Berlin 1880 in 8°. Les J& 72, 73, 74 de la part
de la Société géographique de Berlin.
. Journal of the Royal Microscopical Society. 1880. December.
76.
77.
78.
84.
85.
86.
87.
88.
BR, n
London 1880 in 8. De la part de la Societe Royale de Micro-
scopie de Londres.
Annales de la Rochelle. Section des sciences naturelles, Annales.
1879. № 16. La Rochelle 1880 in 8°. De la part de l'Académie
des sciences naturelles а Rochelle.
Bulletin de la Société d'études naturelles de Lyon. Tome 5.
Année 1879. Lyon 1880 in 8°. De la part de la Société d'études
naturelles de Lyon.
Müller, Friedr. Grundriss der Sprachwissenschaft. Band II.
Abtheilung 2. Wien 1880 in 8*. De la part de l'Auteur.
. Mémoires de la Société des sciences physiques et naturelles de
Bordeaux. 2 Série. Tome 4. Cahier 1. Bordeaux 1880 in 8. De
la part de la Societé des sciences physiques el naturelles de
Bordeaux.
. La Philosophie positive. Revue. 13 année № 1, 2. Paris 1880
in 8. De la part de Mr. G. Wyrouboff.
. В. Comitato geologico d'Italia. Bollettino 1880. № 9 e 10. Roma
1880 in 8°. De la part du Comité géologique d'Italie de Rome.
. Bertin, L. E. Sur le roulis et le tangage des navires. Paris
1880 in 8°. De la part de РАшеиг.
. Allen, Joel Asaph. History of North American Pinnipeds.
Washington 1880 in 8°. De la part du Département de l’intérieur
par Mr. Е. V. Hayden.
Noll, F. C. Der Zoologische Garten. Jahrgang 21. № 1—6.
Frankfurt a. M. in 8. De la part de la nouvelle Société 200lo-
gique à Francfort s. M.
Annales des seiences naturelles. 6-ème série. Botanique. Tome
9. № 1, 2, 3. Paris 1880 in 8°. De la part de Mr. J. Decaisne.
Bulletin de la Société botanique de France. Tome 27. Revue
bibliographique. 1880. Comptes rendus des séances. I. Paris
1880 in 8°. De la part de la Société botanique de France à Paris.
Annales des sciences naturelles. 6-ème série. Zoologie. Tome
IX. №1. Paris 1880 in 8. De la part de Mr. Alph. Мите
Edwards.
Bericht über die Sitzungen der Naturforschenden Gesellschaft
zu Halle im Jahre 1879. Halle 1879 in 4. De la part de la
Société des Naturalistes de Halle.
89.
90.
91.
`92.
93.
94.
95.
96.
97.
98.
99.
100.
101.
102.
| — 77 —
Proceedings of the Academy of natural Sciences of Philadelphia.
Part 1—3. Philadelphia 1879—80 in 8°. De la part de l'Acadé-
mie des sciences naturelles а Philadelphie.
Proceedings of the american philosophical Society. Vol. XVIII.
N° 104. Philadelphia 1879 in 8°. De la part de la Société phi-
losophique américaine de Philadelphie.
Hayden, Е. У. Tenth annual Report of the United States geo-
logical and geographical Survey of the territories. Washington
1878 in 8°. De la part de Mr. F. V. Hayden.
Proceedings of the American Academy of arts and sciences.
New series. Vol. VI. Part 1. Boston 1879 in 8°. De la part de
l'Académie américaine des arts et des sciences à Boston.
The transactions of the Academy of science of St. Louis. Vol. 4.
№ 1. St. Louis 1880 in 8°. De la part de l'Académie des sciences
à St. Louis.
Bulletin of the United States geological and geographical Survey
of the territories. Vol. V. Number 4. Washington 1880 in 8°.
De la part de Mr. Е. V. Hayden.
Труды Общества Естествоиспытателей pp Казани. Toms VII,
вып. 3, часть 2. Tow» VIII, вып. 5. Томъ IX, вып. 2. Казань
1880 in 8°.
Протоколы (4) Yachıan. Вазанск. Общ. Естествоиспытателей.
Казань 1879—80 ш 8°.
Протраммы предполагаемыхъ въ 1880 roxy Экскурсй. Казань
1880 in 8°.
Мельников, H. М. Саранча малмыжскаго Vh3ra. Казань 1880
in 8°.
Высоцкий, Н. Современное cocrosBie вопроса o CYINECTBOBAHIH
челов ка въ Третичную эпоху. Казань 1880.
Yyıynoe, С. Антропологической матераль Антрополого-Архео-
логической выставки въ г. Казани въ 1879 году. Казань 1880
in 8°.
Шелл, YO. Матерлаль для Ботанической Teorpapin Уфимской
„Губерния. Казань 1880 in 8°.
Martianoff, М. M. Fungi Minusenses exsiccati. Казань 1880 in
8°. Les Ae 95—102 de la part de la Societé des Naturalistes de
Kazan.
103.
104
105.
106.
107.
108.
109.
110
111.
112.
113.
pe
RN
Revisia trimensal do Istituto historico. Tomo 41, part. 1, 2
Rio de Janeiro 1878 —79 in 8°. De la part de l’Institut historique,
géographique et ethnographique du Bresil à Rio Janeiro.
Kawwams Города Тифлиса. Тифлисъ 1880 in 4°. De la part de
la. Société des Naturalistes du Caucase à Tiflis.
Crosby, Will. 0. Contributions to the Geology of eastern
Massachusetts. Boston 1880 in 8°.
Proceedings of the Boston Society of Natural History. Vol. 20.
part 2. Boston 1879 in 8°.
Memoirs of the Boston Society of Natural History. Vol. III,
part 1. Number 3. Boston 1879 in 4°. Les JV 105—107 de la
part de la Société d'histoire naturelle de. Boston.
Twenty-ninth annual Report of Natural history Society of
‘Montreal. Montreal 1857 in &.
Annuaire de Ville-Marie. Vol. 1, livr. 3. Vol. 2, livr. 1—3 et
Supplement. Montreal 1878—80 in 8°. Les № 108, 109 de la
part de Mr. Huguet Latour a Montreal. |
Денинкъ, А. Отрывки изъ руководства къ разведеню и содер-
жан1ю плодовыхъ деревьевъь и пр. Кишиневъ 1880 in 12°. De
la part de РАщеиг.
Nuovo Giornale botanico italiana. Vol. XII. № 4. Pisa 1880 in
8°. De la part de Mr. T. Caruel de Pise.
Jahrbücher. des Nassauischen Vereins für Naturkunde. Jahrgang
31 и. 32. Wiesbaden 1878—79 in 8. De la part de la Societe
d'histoire naturelle de Wisbade.
Abhandlungen der mathematisch-physikalischen Classe der Kon.
bayer. Akademie der Wissenschaften. Band 13, Abth. 3. Mün-
chen 1880 in 4°. De la part de l'Académie В. des sciences de
Munic. |
. Zittel, Karl A. Ueber den geologischen Bau der lybischen
Wüste. München 1880 in 4°. De la part de l'Auteur.
5. Quaritsch, Bernard. А General Catalogue of books. London
1880 in 8°. De la part de Mr. Quaritsch.
. Ярошевскй, В. А. О хлфбномъ жукЪ и HÉKOTOPHXE другихъ
вредныхъ насфкомыхъ. Харьковъ 1880 in 8°. De la part de
V Auteur.
Jahresbericht XVI u. XVII des Vereins fir Erdkunde in Dres-
den. Sitzungsberichte der Jahre 1878—80. Dresden 1880 in 8°.
De la part de la Société de géographie a Dresde.
118.
119.
121.
122,
UA res
Ertborn, O. van. Texte explicatif du levé géologique de la
Planchette de Boisschot. Avec la Planchette. Bruxelles 1880
in 8° et fol.
Rapport de MM. Ch. de la Vallée Poussin et Е. Cornet sur les
Planchettes Boisschot et d’Aerschot. Avec la Planchette.
Bruxelles 1880 in 8° et fol. Les Л 117 et 119 de la part du
Ministère de l'Intérieur de Belgique.
. Videnskabelige Meddelelser fra Naturhistorisk Forening i Kjo-
benhavn for Aarene 1879—80, 3-die Hefte. Kjobenhavn 1879—
80. De la part de la Société des Naturalistes de Copenhague. :
Central-Dowbletten-Verzeichniss des Schlesischen Botanischen
Tausch-Vereins. Tauschjahr 19. Brandenburg 1880 in 4°. De la
part de Mr. Adolphe Toepffer.
Nouvelles Archives du Museum d'histoire naturelle. 2-ème série.
Tome 2. Fasc. 2 et 2 planches du Vol. X. Paris 1879 in 4°.
De la part du Musée d'histoire naturelle de Paris.
Membre élu.
Correspondant:
Nicolas Alexandrovitsch Zvanetzky à Vologda.
(Sur la proposition de MM. I. N. Goroschankine et Renard.)
En T x
Ayal ih ‘Vibe iit ‘ay
“Osi: os iil. me :
Ian "n ovk prov ^y 54
- Tene An a M 3800 XN E NETS hot LES ie
" Li Mato * "tuy
| dir { mr Lia En glow
viel. avit gode ONIN Hib RR
» sioe HUND) hy, ein on £3. WM ea
| ИИ loti Иво ав
oh uoa iiia nt Presper en ©
\
, m ai E^ mah P 4oY iub à x j m" - E
iae t sb DX sun? b e) a и.
‚hwoloV 4
‚brand m ны 0 a P
= SDN
21
TABLE GÉNÉRALE DES MATIÈRES
POUR L'ANNÉE 1880.
Pag.
Y Becker, Alexander. Beiträge zu meinen Verzeichnissen )
der um Sarepta und am Bogdo vorkommenden Pflan-
zen und Insecten, und Beschreibung einer Mylabris-
Togo ret opes D AS M San qu aan, Et ERST RSS
Chaudoir, Maxim. (le Baron). Essai monographique sur
les Morionidesu 02 0 Е St.
Chichkoff, Léon Nicol. Note sur la composition chimique |
UMA ВИ 11. 141
Christoph, H. Neue Lepidopteren des Amurgebietes. . . II. 33.
Czerniavsky, Vold. Materialia ad Zoographiam ponticam
comparatam. Vermes.
Чернявский, Владим1ръ. Матер1алы для сравнительной 30-
orpadin Понта. Черви. (Cb 3 Таблиц.).. . . . . Il. 215.
Яковлевъ, В. E. (Jacovlev) Новыя полужесткокрылыя (He-
miptera Heteroptera) русской фауны. . . . . . L 127.
— — Матерлалы для фауны полужесткокрылыхъ Poc-
cin и сос$днихъ съ ней странъ. . . . . 1157 et I. 385.
Kiprijanoff, V. Über fossile Fische des Moscauer Gou-
vernements: (Mit. T. Tate и qe 1.
Kokujew, N. Zweiter Nachtrag zum Verzeichnisse der
bis jetzt in der Umgegend von Jaroslav aufgefun-
denen Käfer des Herrn M. von Bell. ..... Ш 25:
Lindemann, Ed. Übersicht der bisher in Bessarabien auf-
gefundenen Spermatophyten. . . . . . . . . . I. 288.
— — Zusatz von den Spermatophyten Bessarabiens. Ш. 181.
Lindeman, К. Zwei neue, dem Getreide schädliche Insek-
ten Russlands. (Mit Holzschnitten.). Pie LE
— — Über Eurytoma (Sosoma) hordei, Eurytoma al-
binervis, Lasioptera (Cecydomya) cerealis und ihre
Feinde. AC UD E boli s e deem us
Линдеманъ, К. 9. Годичный отчеть Импер. wee
Общества Испытателей Природы за 1879—80 годъ. II.
Menzbier, M. А. Uber das Kopfskelet und die Mundwerk-
zeuge des Zweiflügler. (Mit 2 Tafeln.) I.
— — Tetrastes en п. sp. Menzb. (Mit 1
Tafel.) Ne T:
Plötz, Carl. (in Greilswald): ine Hesperiin-Gattung Go-
niurus Hübn. und ihre Arten. : Е IL.
Severtzow, N. Etudes sur le passage des oiseaux dans
l'Asie centrale, particulièrement par le Ferghanah
et le Pamir. (Avec 1 carte.) . d:
Cayôcriu, O. A. (Sloudsky) Новыя JXonoxsgeHia Kb новымъ
изса$дован1ямъ no кинетикЪ капельной жидкости.
Сталья первая. . AT:
Thümen, F. v. Beiträge zur Pilz-Flora Sibiriens. ul et TY. 1.
e
Trautschold, H. Zur Frage über das Sinken des Meeres-
spiegels. lies Е H 5 I.
— — Über ae des Moore ER Joa T.
— — Über Aroides a ee TE (Mit1 Ta-
fel). ; Fall NDR
— — Über оба PIA : : ) 429. WE
— — Über E Panderi Lahusen. (Mit 1
Tafeh). 3 ERH Nes TA
— — Uber den Jura jd: Doujdsthiles eia UP
— — Über die Terebrateln des Moskauer Jura. (Mit
Holzschnitten). : II.
— — Uber | Synyphocrinus (xi: 4 Tafel u. Hole
schnitt). 4 oy 3m, mes I
T welvetrees, W. H. On a RAN BL Skull vM son
Rickardi Twelvetr.) from the upper Permian Cupri-
ferous Strata of Kargalinsk near Orenburg. I.
— ,— О Theriodont humeri from the upper enin
Pag.
126.
254.
117.
Pag.
Copper bearinn sandstones of Kargalinsk near Oren-
DEE en an 12 el Е 123.
/ Zinger Bas. Einige Bemerkungen über Androsace filifor-
mis? Retz. (Mit Tate oOx т 189.
Correspondance. Lettres des MM. P A. Becker et
ОКО О О Su nn AT U Met Sus BEE: BOB:
Extrait des protocoles des séances de la Société des Na-
buralistess ol S SM о ARTE as pen ca e i o 1:
IT. 1 11. et 41.
mt Е
Mio dE Ji.
"T
*
wv.
ng
у
- Bulletin 1880.T
dies
ax A
b 2: 3 | а | 3
o0|À = icc Ns )
SE Aw À :
SS
"AU
5. >
v SE
Bulletin 1880. TIL. — — Ohigochaeta, Polythaete: et Rotaforia portioa
she = M
= x: =
vm
PA
UNE
À
7 m
R 5 -
NEN та eme
Cte Ns MIS JE
Bon à
mih m :
(fl j | IN
ИзА СЯ
SANE N
{)
| N
У Czerniaysky ad nat del = x
Fee KaCT CUBO. (unc 11722: 1b
+ Bulletin. 1880. 7.1L
i р V.Czerniavskÿ adnat del.
Turbellaria, Achaeta et Qligockasf: WR
— ; TL
‚ Bulletin. 1880.1 Il | Hüychaeta: porté
CET }
3 }
i
B.
LA
$19 =
Я =
Ч,
AU
V.Czerniausky ad nat del de Castell ==.
Bulletin 1880 PII.
Tab. VI.
Bulletin 1880 PII.
LY
Литогр. В.Бахманъ.
4
у
e HRS
ER
mer
— LULU
. 3 5185 00296 658